10 Ratschläge für die Meditation

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Meditation führt dich zum innersten Sein, zu dem was du wirklich bist.

Mönch in der Meditation

Wenn du einfach alles vergisst, was du zu sein glaubst, alle Identifikationen loslässt, dann erfährst du wer du wirklich bist. Und genau darum geht es in der Meditation. In diesem Artikel schreibt der Buchautor, Mystiker und Seminarleiter Bhajan Noam zum Thema "Meditation, dein innerstes Sein".

Was ist Meditation

  • Ein stilles Gebet genügt sich selbst
  • Es hat und braucht kein Ziel und keinen Empfänger
  • Es ist das Ende allen Suchens
  • Und der Beginn des Wiederfindens
  • Öffne dich dafür –
  • Du trägst den kostbaren Schatz doch in dir

Meditation ist ein einfaches waches Sein. Eigentlich ist sie frei von Name, Benennung, Begriff. Sie ist, was wir ursprünglich sind: Meditation ist Bewusstheit. – Wir aber nennen gewöhnlich Methoden Meditation, Methoden, die uns hinführen wollen in Meditation, die aber selbst nicht Meditation sind, sondern immer nur Wege. Wege sind nicht das Ziel, auch wenn ein bekannter Ausspruch das Gegenteil besagt. Methoden können uns auf den Weg bringen, können uns ein Stück begleiten, können eine Zeitlang sehr kostbar und hilfreich für uns sein, doch die letzten Schritte sind weglos, für sie haben wir keinen Plan, keinen Führer mehr. Auf diesem weglosen Weg gleiten wir plötzlich schwerelos und bar aller Verhaftungen in eine lichtvolle Leere, in eine süße Stille. Dann geschieht es, dass sich Meditation sanft oder machtvoll in uns ergießt und ein bisher geglaubtes „Ich“ sich auflöst wie ein Traum, wie ein Dunst in der Sonne.

Das Land der Meditation können wir mit keinem Heer und mit keiner Technik erobern, es erobert, sobald wir bereit dafür sind, immer uns. So gibt es die vielen Techniken einzig dafür, uns zu öffnen, weit zu machen, empfänglich zu machen für das, was zu uns kommen will, was in uns eindringen und uns überwältigen will, was uns zunächst vollkommen hilflos macht – und am Ende größer und stärker als ein Gott.

10 Ratschläge für die Meditation

1. Dauer: Als Anfänger im Meditieren plane dir eine Zeit von minimal fünfzehn Minuten und maximal einer halben Stunde ein. Fünfzehn Minuten braucht dein Verstand, um vom Alltagsrhythmus ein wenig abzuschalten; und bei über einer halben Stunde können die körperlichen Spannungen zu einem Störfaktor werden. Wie bei allem ist es auch beim Meditieren wichtig, auf das richtige Maß zu achten und gerade den Einstieg sanft zu gestalten, damit Freude, Neugierde und Enthusiasmus erhalten bleiben. – Später kann dieses Ritual eine dreiviertel Stunde, eine Stunde oder mehr einnehmen.

2. Ort: Wähle und gestalte dir einen ruhigen, ungestörten und immer wieder zugänglichen Raum für die Meditation. Es kann ein kleines Zimmer sein oder ein freier Platz im Schlaf- oder Wohnzimmer, den du ausschließlich und dauerhaft dafür belässt. Schmücke ihn mit einigen wenigen Utensilien, die Ruhe und Geborgenheit für dich ausstrahlen: Kerzen, Räucherstäbchen oder eine Duftlampe, eine Vase mit Blumen, vielleicht eine kleine Buddha-Statue oder das Bild eines Heiligen, der dir etwas bedeutet. Bedenke dabei, es ist ein Ort, wo du nach innen gehen möchtest, belasse alles Äußere dezent.

3. Zeit: Nachdem du dir einen festen Ort zum Meditieren kreiert hast, wähle nun auch eine für dich günstige Zeit, die du täglich einhalten kannst. Am einfachsten bietet sich für viele der frühe Morgen an. Man kann beispielsweise seinen Wecker eine halbe Stunde früher stellen und gleich mit seiner Meditation in den noch jungen Tag hineinstarten. Am Morgen herrscht noch eine klare Energie, der Geist ist frisch und nicht mit so vielen Gedanken belastet und die Meditation gibt dir zugleich Präsenz und Energie zur Bewältigung deiner Aufgaben. Wichtig ist eine gewisse Gewohnheit. Wenn für dich eine andere Zeit infrage kommt, wird dich die Meditation natürlich ebenso fördern. Ausschlaggebend ist einzig, mit welcher Intensität du dich einlässt.

4. Regelmäßigkeit und Beständigkeit: Meditation ist Seelennahrung. Meditieren bedeutet, dass die Seele sich mit göttlicher Erkenntnis, mit himmlischer Weisheit nährt. Wie du deinem Körper täglich etwas zu essen gibst und ihm nicht einmal die Woche oder einmal im Monat einen riesigen unverdaulichen Berg vorsetzt, so solltest du es auch mit der Meditation handhaben. Beständigkeit in der Praxis, eine Regelmäßigkeit beim Üben erfreut deine Seele und erzeugt ein angenehmes, vertrautes Gefühl, bei dem du dich langsam öffnen wirst. Nicht ein gelegentlicher Wolkenbruch, sondern der stetige Tropfen höhlt den Stein der Unbewusstheit und fördert verlässlich das innere Licht zutage.

5. Geduld: Das größte Prüfungsfeld ist für die meisten Menschen die Geduld. Das gilt auch bei der Meditation. Der erste Enthusiasmus lässt mit dem Ausbleiben schneller Erfolge nach. Der Verstand kommt nicht so leicht zur Ruhe, wie du es dir erhofft hattest. Die körperlichen Spannungen stören auch noch nach Wochen des Übens. Hier ist deine Geduld gefordert und deine Gegenwärtigkeit. Meditation besitzt kein Ablenkungspotential und das kann manche Menschen nervös machen. Entdecke und erkenne nach und nach den goldenen Schatz der Gegenwärtigkeit. Es gibt nichts Wertvolleres, denn in ihr ist alles enthalten, was deinem Leben echte Qualität schenkt: Liebe, Freude, Mitgefühl, Sensibilität, Wahrhaftigkeit, Demut, Dankbarkeit. Im Grunde sind wir nur als Kind nicht auf unsere innere Schatzkammer aufmerksam gemacht worden, sondern die ganze Aufmerksamkeit wurde auf wertlose Äußerlichkeiten konditioniert. Sobald diese Erkenntnis in dir reift, ist jede Ungeduld im Nu verflogen.

6. Der Körper: Meditation ist auch ein starkes körperliches Erleben. Deshalb sind Yoga-Asana als Vorbereitungsübungen so wichtig. Einerseits hat der Körper zu Beginn noch nicht die Geschmeidigkeit und Lockerheit, um länger sitzen zu können. Zum anderen können während des Meditierens nach einiger Zeit psychsomatische Prozesse in Gang kommen, die sich muskulär oder organisch ausdrücken. Meditation ist ein lebenslanger Lernprozess, bei dem du vieles kennen und verstehen lernst: Deine Muskelspannungen, deinen Energiefluss, die Auswirkungen von negativen Gedanken oder ungesunder Ernährung. Alles das wird in dein Bewusstsein gehoben und du erhältst die Chance, darauf zu reagieren.

7. Supervision: Nimm die Hilfe eines Lehrers/einer Lehrerin in Anspruch. In der Stille der Meditation können plötzlich Emotionen auftauchen, die in deinem Unterbewusstsein auf eine Gelegenheit warteten, von dir gesehen zu werden. Sie können dich unter Umständen erschrecken, weil du nicht mit ihnen gerechnet hast oder ihre Intensität unterschätzt hast. Mit einem erfahrenen Lehrer kannst du darüber sprechen und gemeinsam nächste Schritte einleiten. Im Gespräch lernst du die Phänomene richtig einzuordnen und angesammelte Fragen können geklärt werden.

8. Üben in der Gruppe: Eine Gruppe ist ein tragendes Element. Das gemeinschaftliche Erleben weckt deine Freude und unterstützt deine Beweggründe. Wenn mehrere Menschen zusammen meditieren, erzeugen sie ein kraftvolles Energiefeld, das wiederum jeden Einzelnen neu auflädt. Die Intensität potenziert sich und die Stille kann weitaus tiefer werden als beim Üben alleine zuhause. Auch wenn die Gruppe andere als deine gewohnten Techniken übt, öffne dich dafür und betrachte diese Zeit als eine sonnenbeschienene Insel, die dir immer wieder den Grund für all dein Tun neu erhellt.

9. Motivation: Eine Gruppe gibt dir Motivation, doch du musst auch lernen, dich alleine zu motivieren. Meditation ist in der Gegenwart und die Gegenwart ist vielleicht nicht immer angenehm. Lerne zu lächeln. Lächeln entspannt jede Situation, ob im Außen oder im Innen. Lächeln ist ein wahres Wundermittel. Ein lächelnder Mund entkrampft sämtliche Muskeln deines Körpers, schenkt deinen Organen und allen deinen Zellen einen frischen Energiestrom und vertreibt die dunklen Wolken aus deinem Denken. Entscheide dich auch im Unwohlsein gegenwärtig zu sein und etwas wird sich ändern. Entscheide dich, Widerständen und auch Schmerzen nicht auszuweichen, und es entsteht eine andere Qualität in deinem Sein, eine ungekannte Kraft und Stärke.

10. Mithineinnehmen in den Alltag: Meditation ist kein Sonntagsbesuch in der Kirche. Bei Meditation geht es um einen permanenten Zustand, um einen immerwährenden Sonn- oder Feiertag in deinem Herzen. Der anfängliche Rückzug dient dem Üben. Meditation ist aber eine Lebensübung. Gegenwärtigkeit kann und sollte überall und in jeder Situation geübt werden. Ein wacher Mensch, ein selbstbewusster Mensch, ein autarker Mensch, ein freudiger und lebendiger Mensch ist immer auch ein gegenwärtiger Mensch. Eine andere Möglichkeit existiert gar nicht. Alle Übungen enden im Alltag. Und letztlich gibt es nur den Alltag, und der ist die Gegenwart. Wenn du die Qualität deines Lebens verbessern möchtest, sei gegenwärtig. Wenn du mit etwas unzufrieden bist, sei wach. Entdecke in der Meditation die Quelle deines Glücks. Die ganze Welt ist nur ein Spiegel deiner Innenwelt. Lasse die Quelle des Glücks in die Welt übersprudeln, dann fehlt es dir an nichts – und du beschenkst sogar andere Seelen mit. OM Shanti, möge es für alle lebenden Wesen in dieser und in anderen Welten so sein.

Meditation geschieht jenseits von Zeit

Meditation jenseits von Raum und Zeit

Seit Albert Einstein wissen wir, wenn der Mensch sich mit annähernder Lichtgeschwindigkeit bewegen würde, wäre die Zeit aufgehoben. Darüber hinaus liefe sie sogar rückwärts. Das heißt für uns, Zeit ist Bewegung, ohne Bewegung gibt es keine Zeit.

Deshalb sitzen wir in der Meditation ganz still und versuchen ebenso unseren Geist zur Ruhe zu bringen. Die Erfahrung, die wir dabei im Idealfall machen können, ist, dass wir in einer Zeitlosigkeit ankommen, in etwas wie einem inneren heiligen Tempel. Würden wir nicht vor und nach der Meditation auf die Uhr schauen, wüssten wir oft nicht, wie lange wir meditiert haben. Um diese Zeitlosigkeit geht es eigentlich bei der Meditation. Denn das Göttliche, mit dem wir uns verbinden möchten, ist jenseits von Zeit, ist jenseits von Raum, ist jenseits von bekannten Begriffen.

Wir sind in unserem Alltagsleben, spätestens ab der Schule, so an Uhren und an vorgegebene Zeitrhythmen gewöhnt, dass wir uns, außer vielleicht am Wochenende und im Urlaub, ein Leben ohne diesen Taktgeber nicht mehr vorstellen können. Zeit aber gehört zur materiellen Welt, in der spirituellen Welt existiert sie nicht. Bewegen wir uns in der Zeit, sind wir, wenn wir nicht sehr bewusst, sehr wach bleiben, im gewissen Sinn abgeschnitten vom Göttlichen. Die Zeit ist eine Traumebene, eine unwirkliche, schiefe Ebene, von der wir zwangsläufig immer wieder herunterpurzeln. In der Zeit können wir uns nie aufgehoben und sicher fühlen. Deswegen werden Menschen, je mehr sie sich Terminen aussetzen, so unruhig, unsicher und nervös. Ein regelmäßig Meditierender kennt das nicht.

Wir sehen, dass es um die geistige Unruhe, die lärmenden Gedanken, die Überforderung durch die chaotischen Bewegungen im Verstand geht. Sie sind es, die uns der Stille berauben. Durch Meditation, durch das Heraustreten in einen zeitfreien Bereich, kommen wir zurück in unsere Kraft, in unsere Wirklichkeit, wir verlassen den Traum, der uns immer wieder so real zu sein scheint, aber der uns tatsächlich kraftlos und müde macht. Im Schlaf sind wir zeitlos und tief verbunden mit der Quelle; beim langsamen Erwachen können wir es oft noch spüren. Doch dann stürzen wir uns in den Alltag und zerreißen dabei dieses zarte Band. – Durch regelmäßige Meditation lernen wir allmählich, dauerhaft in dieser heiligen und heilsamen Verbindung zu bleiben. Es wird Rückschritte geben. Doch ebenso wird die Erinnerung immer schneller zurückkehren. Irgendwann ist auch kein stilles Sitzen mehr notwendig, selbst in körperlicher Aktivität lernt der Geist ruhig zu bleiben.

Körperliche Stille und ein ruhiger Atem fördern zu Beginn das Stillwerden unseres Verstandes. Mit fortschreitender Übung erfahren wir auch in Aktivität Ruhe und Gleichmut und spüren immer mehr, was an äußerem Tun tatsächlich zu uns gehört und mit was wir uns Schaden zufügen. So werden wir bald selbstbewusster und liebevoller mit uns umgehen, was fast automatisch einen respektvolleren und mitfühlenderen Umgang mit unseren Nächsten mit sich bringt. Meditation ist zugleich Selbst- und Nächstenliebe – und aus der Tiefe kann dann, wie ein zarter Keim, auch die Gottesliebe hervortreten.

Erwachen im Alltag

Bleibe, wo du bist. Bleibe in deiner Religion, bleibe in deinem Job, bleibe in deiner Beziehung. Aber schaffe dir ein Refugium in Zeit und Raum für Rückzug, für Stille, für Meditation. Plane täglich eine bestimmte Zeit dafür ein und wähle dir einen angenehmen Ort. Und ganz langsam, Schritt für Schritt, wird sich etwas in dir entfalten, wird sich eine Blütenknospe öffnen, wird ein anfangs kleines Licht größer werden und heller scheinen. Dieses zarte Licht übernimmt nach und nach alles für dich. Dieses Licht ist der göttliche Funke in deinem Herzen, dem alle Weisheit, alle Liebe, alle Kraft innewohnt.

Dinge werden sich ändern, doch das sind Äußerlichkeiten. Du aber wirst immer tiefer nach innen gehen, zurückkehren in dein wahres Zuhause. Und von dort wirst du auf eine dir noch völlig unbekannte Weise nach außen wirken. Ein bisher nur gedachtes oder erahntes Einheitsgefühl wird von dir besitzergreifen und real von dir erlebt werden. Und alle Rückschritte, die dich zu Anfang zweifeln und verzweifeln ließen, verlieren an Bedeutung. Du hast etwas Unzerstörbares entdeckt: Dich, wie du wirklich bist. Von diesem Punkt aus wirst du nicht mehr in profane Verstrickungen zurückfallen. Diese Süße ist so unvergleichlich, dass dich nichts anderes mehr verlocken kann.

Alles das kann in deinem Alltag geschehen, indem du ihm mit wachsender Bewusstheit die richtige Würze aus Meditation und Liebe beimischst und Ärger und Verdruss als durchschaute Missverständnisse aussiebst. Bringe eine [spirituelle] Ruhe und Balance in dein Leben. Dann wird alle Aufregung langsam weichen und der ursprüngliche Frieden kehrt ganz natürlich zu dir zurück. Ich empfehle dazu keine komplizierten Methoden. Eine einfache Meditation, regelmäßig und mit Vertrauen praktiziert, führt dich zurück in dein Herz, in den geheimen Tempel Gottes.

Darüber hinaus lies die Schriften der Meister. Verschwende keine Zeit mit Sekundärliteratur. Lies die Evangelien, lies die Thora, lies Buddhas Lehrreden, lies Rumis Verse, lies Kabir, Osho, Lao Tse, Dschuang Dsi, Basho, Rabbi Nachman, Tolstoi, Novalis, Petar Danow, Das Buch des Mirdad von Mikhail Naimy, lies meine Bücher. Lies die Texte der Mystiker, der Sufi-Sheikhs, der Zen-Meister, der chassidische Rabbis und Zaddikim, der vedantischen Lehrer und Weisen, der großen Yoga Meister. Die spirituelle Welt ist so reich! Lasse alle diese Kostbarkeiten dein Herz erobern. Vertraue, liebe, lerne unablässig. Gott oder das große Sein ist pure Freundlichkeit, ist reine Liebe – wenn du zu verstehen beginnst, wenn du tiefer und tiefer eindringst.

Vernachlässige nicht deine weltlichen Pflichten. Vernachlässige nicht deine Partnerschaft, deine Familie. Im Gegenteil widme ihr mehr Zeit, mehr Aufmerksamkeit, mehr Hinwendung. Sie ist dein eigentliches Feld des Lernens, des aktiven Meditierens, des bewussten Erkennens der allgegenwärtigen Göttlichkeit. Der Göttlichkeit in deiner Frau, in deinem Mann, der Göttlichkeit in deinen Kindern, deinen Eltern, der Göttlichkeit in deinen Nachbarn und Nächsten. Erwache in den Alltag hinein. Du hast bisher geschlafen und ihn nicht erkannt, nicht wertgeschätzt. Der Alltag ist in Wahrheit das Göttliche, der Nektar, die Essenz.

„Was anfangs flüchtig ist, stabilisiert sich.“ Alles Licht und aller Segen Gottes und der Meister mögen dein Herz und deinen Geist erfüllen!

Sei geduldig mit den Nebeln deiner Gedanken

Wenn du zu meditieren beginnst und dir gewahr wird, wieviel Nebel deine Gedanken produzieren, pflege einen geduldigen und wohlwollenden Umgang mit dir selbst. Ärgere dich nicht, sei nicht ungeduldig, sonst kehrst du wieder zurück in die alten Konzepte. Jedes Praktizieren ist anders. Meditation ist nie Routine, weil sie ein Üben des Gegenwärtigseins, der Unmittelbarkeit ist. Du kannst nicht routiniert oder gewohnheitsmäßig gegenwärtig sein.

Doch mit der Zeit wird Gegenwärtigkeit, wird Präsenz zu deinem natürlichen Zustand, den du nicht mehr verlassen und nicht mehr vermissen möchtest. Die Welt wird in jedem Augenblick neu geschaffen. Sie ist nicht alt, sie ist immer frisch und unerwartet. Ein Meditierender ist ein moderner Weltbürger, er ist von Augenblick zu Augenblick hellwach im Geschehen der Zeit. Trotzdem bleibt er ganz bei sich in seinem innersten Sein. Und die Nebel seiner Gedanken und er Dunst der Welt haben keinerlei Bedeutung mehr. Er hat die Essenz gefunden, den alles überstrahlenden Lotus in seinem Herzen.

Quelle

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