Meditationspraxis

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Die tägliche Meditationspraxis Wie oft solltest du meditieren? Wie lange ist es gut zu meditieren? Wo meditierst du am besten? Sitzkissen, Sitzunterlagen, Ort und Zeit der Meditation, ein Meditationsaltar, all das ist Thema hier. Aber am wichtigsten ist: du meditierst. Alles andere ist zweitrangig.

Bereichere Deine Yogapraxis mit Meditation

Meditationspraxis

Wohin führt Dich die Meditation

Die Meditationspraxis kann dir helfen, gesund zu werden, Erfüllung zu finden, Gott zu verwirklichen. Meditationspraxis ist notwendig, um Gott zu verwirklichen. Meditationspraxis hilft dir zur Selbsterkenntnis. Meditationspraxis lässt dich die Fesseln des relativen Geistes sprengen.

Meditationspraxis hilft dir Unsterblichkeit zu erlangen. Meditationspraxis bringt dich von der Erde zum Himmel, von der Täuschung zur Wahrheit, von der Dunkelheit zum Licht, vom Leiden zur Freude, von der inneren Unruhe zum höchsten Frieden.

Durch die Meditationspraxis kommst du von der Sterblichkeit zur Unsterblichkeit.

Wie geht die Meditationspraxis

Sitze jeden Tag an einem stillen Ort in einer der Meditationshaltungen wie Padmasana, Lotussitz, Siddhasana oder Sokasana, Schneidersitz.

Setze dich ruhig hin und richte die Wirbelsäule auf. Atme ein paar mal tief ein und aus. Eventuell beobachte einen Moment lang deine Gedanken. Löse dich von diesen Gedanken und öffne dich für eine höhere Wirklichkeit. Dann meditiere über das unendliche Selbst. Wiederhole ein Mantra oder übe mit einer anderen Technik. Wenn der Geist an anderes denkt, dann bringe ihn zurück zu dem Konzentrationspunkt. Wann immer neue Gedanken kommen, bringe den Geist wieder zum Göttlichen, zu dem worüber du meditierst.

So wie ein Fluss unaufhörlich zum Ozean hin fließt, so lasse deine Gedanken unaufhörlich zum Göttlichen fließen während deiner Meditationspraxis.

Techniken für die Meditation

Es gibt verschiedene Techniken der Meditationspraxis. Manche werden ein geistiges Bild des Göttlichen haben wie Rama, Krishna oder Shiva. Andere rezitieren ein Mantra. Wieder andere wiederholen zuerst erhabene Shlokas, Stotras, religiöse Lieder, bevor sie in die stille Meditation gehen.

Wieder andere üben Pranayama vor der Meditationspraxis. Manchmal ist es hilfreich ein spirituelles Buch zu lesen, bevor du dich zur Meditationspraxis hinsetzt.

Meditation braucht Regelmäßigkeit

Sei dir bewusst, die Meditationspraxis braucht Übung. Anfänger fallen am Anfang der Meditation oft wieder in ihre alten Denkgewohnheiten zurück. Erhebe immer wieder deinen Geist. Bringe deinen Geist immer wieder zum Lakshya, zum Konzentrationspunkt. Lass die Konzentration fest und stetig werden. So verwurzelst du dich tief in der Konzentration und dann in Gott.

Regelmäßige Meditationspraxis wird dich zum Göttlichen führen.

Hilfen zur Meditationspraxis

Um wirklich tief meditieren zu können ist es wichtig, das du deinen Geist reinigst. Die Meditationspraxis führt dich dann in das Überbewusstsein, wenn du auch am Tag dich reinigst durch Dienen, durch Mitgefühl, durch Barmherzigkeit. Die Meditationspraxis wird tiefer, wenn du auch Pranayama und Asanas übst. Wenn du einen reinen, reifen Geist hast, wirst du in der Meditation schnell in höhere Bewusstseinsebenen eingehen.

So ist also nicht nur die Meditationspraxis selbst wichtig, sondern auch deine Einstellung im Alltag, uneigenntütziges Dienen, die Kultivierung von kosmischer Liebe, Mitgefühl und auch das Annehmen der Lektionen des Lebens.

Es ist wichtig, das du einen reinen Lebensstil hast, auf Fleisch, Alkohol, Tabak, Drogen, usw. verzichtest.

Wenn du die Meditationspraxis tief machen willst, dann achte darauf, welche Musik du hörst, welche Kleidung du trägst, welche Worte du sprichst, wie deine Wohnung, dein Zimmer eingerichtet ist.

Meditation sehr effektiv im vollen Lotus

Sattwiges Leben unterstützt Deine Meditation

Wie ein Holz, das trocken ist sofort Feuer fängt, wird ein Geist, der rein geworden ist, sofort in der Meditation brennen von Gottesbewusstsein. Sorge also dafür, das dein Umgang mit Menschen sattwig ist, indem du freundlich mit Menschen umgehst. Mache das Denken sattwig und dein Fühlen sattwig, also voller Liebe und Mitgefühl.

Mache dein Denken sattwig. Mache deinen Lebensstil sattwig. Das ist alles so wichtig um deine Meditationspraxis zu vertiefen, um Fortschritte in der Meditationspraxis zu erlangen.

Zeit der Meditationspraxis

Meditiere frühmorgens. In Indien gilt besonders Brahmamuhurta, die Zeit vor dem Sonnenaufgang als besonders hilfreich für die Meditation. Morgens früh ist der Geist klar und ruhig. Der Geist ist noch frei von Samskaras, von Eindrücken von der Unruhe des Lebens. Ganz früh morgens kannst du den Geist leicht zur Meditation erheben. Frühmorgens ist es leicht in der Meditationspraxis spirituelle Gedanken zu erzeugen. Es gibt zu dieser frühen Morgenzeit einen guten spirituellen Einfluss. Es gibt eine geheimnisvolle Stille.

Viele meditieren um diese Zeit. Auch viele Heilige, Yogis und andere spirituelle Aspiranten. Sie senden ihre spirituellen Schwingung in die ganze Welt. Tritt ein in dieses Energiefeld der Meditation. So geht die Meditation ohne große Mühe.

Wenn du nicht frühmorgens meditieren kannst, dann meditiere regelmäßig und systematisch zur selben Zeit. Auch das erleichtert dir in die meditative Stimmung hinein zu kommen.

Der Ort der Meditationspraxis

Ein stiller Ort mit spirituellen Schwingungsbedingungen hilft der Meditation. Wenn du zuhause einen Altar aufbaust und täglich davor meditierst, wird diese Meditationsecke mit spiritueller Kraft aufgeladen. Wenn du intensiver meditieren willst, dann suche einen Ashram auf. Ein spiritueller Kraftort in der Natur, heilige Tempel oder eben ein Ashram sind Orte, die den Geist schnell in Konzentration und Meditation erheben.

Nützliche Hinweise für die Meditationspraxis

Gerade als Anfänger strenge dich nicht zu sehr an. Bemühe dich nicht krampfhaft um Meditation. Viele Anfänger begehen diesen Fehler. Deshalbe ermüden sie und verlieren die Freude an der Meditation. Entspanne, lasse los in der Meditation, mache keine heftigen Anstrengungen. Wenn der Geist zu Anfang an alles Mögliche denken will, dann lass ihn denken. Beobachte ihn mit einem Lächeln.

Der Geist mag zuerst wie ein ungelehriger Affe hin und her springen. Schließlich wird er sich beruhigen. Dann führe den Geist sanft auf deinen Konzentrationspunkt.

Sei dir bewusst, Meditationspraxis ist auch Reinigung. Angenommen du hast einen Raum sechs Monaten lang nicht ausgekehrt, z. Bsp. einen Speicher oder einen Keller, dann kommt nachher Staub und Schmutz aus den Ecken des Raumes. So ähnlich geschieht es, das durch die Meditationspraxis Unreinheiten an die Oberfläche des Geistes kommen. Gehe sie eine nach dem anderen an. So wirst du spirituell wachsen.

Meditiere regelmäßig. Entwickle göttliche Tugenden. Übe Asanas und Pranayama. Diene uneingennützig. So wirst du schrittweise wachsen.

Nutzen der Meditationspraxis

Die Meditation gibt dir neue Energie. Die Meditationspraxis lässt spirituelle Energie in dich hinein strömen. Die heiligen Schwingungen der Meditation durchdringen alle Zellen deines Körpers. Die Kraft der Meditation kann dir Heilung schenken.

Meditationspraxis hilft dir Emotionen und Impulse unter Kontrolle zu bekommen. Wenn du in der Lage bist, deine Launen und Emotionen und DeineGier zu beherrschen, wirst du nichts Dummes mehr tun.

Meditiere jeden Tag. So kannst du den ganzen Tag friedvoll und voller Energie wirken. Nichts kann deinen Geist stören, wenn du in der Meditationspraxis wirklich das Göttliche berührt hast. Lass deinen ganzen Tag erfüllt sein mit spiritueller Schwingung und göttlichen Wellen.

Regelmäßige Meditationspraxis öffnet die Straße intuitiven Wissens, macht dein Gemüt ruhig und fest, erweckt innere Ekstase und bringt dich in Kontakt mit der Quelle des höchsten Bewusstseins.

Durch die Meditationspraxis klären sich die Zweifel von selbst.

Durch Meditationspraxis kannst du Stärke und Reinheit entwickeln. Positives Denken bekommt eine tiefe Basis. Die Meditationspraxis gibt Klarheit des Geistes, hilft dir Verwirrung zu überwinden.

Die Meditationspraxis lässt dich spüren, was der nächste Schritt auf der spirituellen Leiter ist. Meditationspraxis bringt dich in Kontakt zur inneren Stimme, die dich lenken wird.

Regelmäßige Meditation entfacht das innere Feuer und beseitigt alle hinderlichen Faktoren. Schließlich führt die Meditationspraxis, die Übung der Meditation zur höchsten Erkenntnis. Du erfährst Göttliche Weisheit. Du erlangst zur Mukti, zur endgültigen Befreiung.

Meditiere, meditiere, meditiere. Vergeude keinen Tag. Die Meditation wird alles Leiden des Lebens beseitigen. Die Übung der Meditation ist letztlich die großartige Möglichkeit kosmische Liebe, reine Freude und Einheit zu erfahren.

Nach einem Artikel von Swami Sivananda im Buch Inspiration und Weisheit. Aus dem Kapitel Meditation.


Eine regelmäßige Meditationspraxis ist eine Bereicherung für den Alltag

Video und Audio: Tipps für die tägliche Meditationspraxis

Hier zwei Videovorträge von und mit Sukadev Bretz zum Thema Tipps für die tägliche Meditationspraxis:

Dieser Vortrag ist ein Auszug aus dem 5. Kursvideo des 10wöchigen Video Meditationskurses für Anfänger.

Ein kleiner Altar hilft Dir bei Deiner Meditationspraxis
  1. Meditiere möglichst morgens oder abends zur gleichen Zeit. z.B. wenn du von deiner Arbeit nach Hause kommst, dann bevor du dich in den Sessel oder aufs Sofa fallen lässt, meditiere. Oder vor dem Schlafen gehen meditiere ich noch einmal. Mache es dir zur Gewohnheit. Mache es regelmäßig und finde für dich den richtigen Moment des Tages.
  2. Finde eine geeignete Stelle in deiner Wohnung, an einem festen Ort mit schönem Bezug zu deiner positiven Einstellung. Eine Ecke im Wohnzimmer, die du mit deiner spirituellen Energie, so machen die Yogis das, aufladen möchtest. Es gibt bestimmte Orte, die haben eine bestimmte Energie. Du schaffst bei dir so einen Ort, in dem du täglich an der Stelle meditierst.
  3. Habe eine geeignete Meditationskleidung. Denn wenn du diese dann immer wieder benutzt, wirst du in eine meditative Stimmung kommen. Sobald du die Kleidung wieder ausziehst, kommst du auch wieder in einen anderen Gemütszustand, Kleidung und Gemüt sind miteinander verbunden.
  4. Habe einen kleinen Altar. Kerze, Blumen, Pflanzen, Bilder von Meistern oder Heiligen oder Götterbilder. Symbolische Kraft, die gebunden ist. Dann sammelt der Altar diese spirituelle Kraft. Dies hilft Dir, die Meditation zu vertiefen.
  5. Es reicht, sich mit auch mit geradem Rücken hinzusetzen, und egal wo du bist, kannst du meditieren und die daraus resultierende Wohltat erfahren.

Audiovortrag zum Thema Tipps für die tägliche Meditationspraxis

Hier die Tonspur des oberen Vortrags:

Siehe auch

Seminare

Meditation

02.10.2019 - 04.10.2019 - Bewusstseinstechniken aus dem Vijnana Bhairava Tantra
Tantra benutzt alle Sinne, um durch Achtsamkeits- und Meditationstechniken den Schleier der materiellen Welt zu lüften und hinter allen Erscheinungen reines Bewusstsein - unser wahres Selbst - zu…
Dr. phil. Oliver Hahn,
02.10.2019 - 12.10.2019 - Sahara Yogareise
Eine mystische Yoga Reise erwartet dich in den Sanddünen der Sahara.Mit der Kamelkarawane geht es in unser 1001 Nacht Sahara Yoga Wüstencamp.Abgeschieden von der Welt erleben wir Stille und tiefe…
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04.10.2019 - 06.10.2019 - Umgang mit Ärger, Angst und Depression
Ärger, Angst, Depression und Furcht sind die zerstörerischsten und lähmendsten Emotionen. Du lernst den Ursprung von Ärger, Angst, Depression und Furcht kennen und praktizierst Techniken u.a. a…
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