Meditationskurs für Anfänger 10. Woche

Aus Yogawiki
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Dies ist die 10. Woche aus dem 10-wöchigen Meditationskurs. Du wirst systematisch zur Meditation angeleitet. Dabei lernst du verschiedene Meditationstechniken, bekommt Hintergrundwissen und wirst auch zu Achtsamkeit, positivem Denken und Spiritualität im Alltag angeleitet.

In dem letzten Kursvideo des Meditationskurses meditierst mit der Vichara-Meditation (Vicara-Meditation), hörst einen Vortrag über Jnana Yoga, den Yoga der Erkenntnis. Im Jnana-Yoga werden Fragen gestellt wie: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Eine Antwort aus dem Jnana-Yoga ist: Dein wahres Wesen ist Bewusstsein, ist Freude, ist eins mit dem Unendlichen. Dies kannst du in der Meditation erfahren.


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Kursvideos der 10. Woche:

10 a - Inhalt: Einführung und Vertiefung ins Jnana Yoga

  • Einführung
  • Vichara-Meditation (Vicara-Meditation - Fragen/Selbstbefragen)
  • Vortrag: Jnana-Yoga
  • Tipps für zu Hause + Abschlussansage des Kurses


10 b - Inhalt: lange praktische Meditionsanleitung - Vichara Meditation

  • Vichara Meditation (Vicara Meditation)
  • 30 min.

10 c - Inhalt: kurze praktische Meditionsanleitung - Vichara Meditation

  • Vicharamediation (Vicaramediation)
  • 9 min.


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Umfangreiches Informationsmaterial zum Thema Meditation findest du auch in unserem Meditationsportal.


Begleittext zum Kursvideo 10. Woche - 10 a - Einführung und Vertiefung ins Jnana Yoga

Zusammenfassende Worte der letzten Kurswochen - die verschiedenen Yogawege

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!!! DIESER ABSCHNITT BEFINDET SICH IN DER ÜBERARBEITUNG !!!

Du hast in den letzten Kurswochen vieles erfahren über Yoga, und du hast mit den verschiedensten Techniken meditiert. Außterdem kennst du nun die 6 Yogawege:

  • Bhaktiyoga, der Yoga der Hingabe, um eine Verbindung herzustellen mit einer höheren Wirklichkeit, so wie wir es in der letzten Woche mit einer Bhaktiyogameditation geübt haben.
  • Raja Yoga der Yoga der Geistesbeherrschung - der psychologische Yoga, der Yoga des positiven Denkens, des geschickten Umgangs mit dir selbst. Du hast einige Techniken des positiven Denkens kennen gelernt.
  • Karmayoga, der Yoga des uneigennützigen Dienens. Wenn du aus Ruhe und Gelassenheit handelst wird auch aus deinem Tun uneigennütziges Dienen. Über diesen Aspekt hast du hier vielleicht nicht so viel gehört, aber in dem du die spirituellen Prinzipien, die du hier gehört hast in den Alltag integriert hast, hast du auch Karmayoga integriert.
  • Kundaliniyoga, der Yoga der Energie, hier haben wir die Energiemeditation geübt uns mit Prana, Nadis und Chakren auseinandergesetzt.
  • Hathayoga, der Yoga der Körperbeherrschung, wir haben einige Vorübungen zum Sitzen, Entspannungsübungen, stehenden Aufladeübungen und Atemübungen praktiziert. Ebenso wie das durch den Körper gehen das Konzentrieren auf bestimmte Körperregionen. Dies sind Hathayoga , sowie Kundalini Meditationstechniken.


Was ist Jnana Yoga? Welche Techniken gibt es im Jnana Yoga?

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!!! DIESER ABSCHNITT BEFINDET SICH IN DER ÜBERARBEITUNG !!!


Im Jnana Yoga geht es darum zu erkennen: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Im Jhana Yoga gibt es die Antwort: Deine wahre Natur ist das Bewusstsein, deine wahre Natur ist Freude, eins mit dem Unendlichen, im Höchsten bist du unsterblich. Und dies kannst du in einer Meditation erfahren und untersuchen, z.B. die Vichara Meditation, die wiederrum eine der Achtsamkeitsmeditationen ist. Frage: „Wer bin ich?" mit Blick darauf, die selbst zu erkennen und frei zu sein.

Jnana Yoga, heißt auch "Yoga des Wissens". Wie zum Beispiel den Vedantaaspekt. Vedanta ist die Philosophie des Absoluten. Vedanta heißt "das Ende des Wissens". Vedanta stellt Fragen, die endgültiger Natur sind. Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Gibt es eine höhere Wirklichkeit? Wenn es sie gibt, ist sie erfahrbar? Was ist die Welt? Gibt es Gott? Wenn es Gott gibt, was ist Gott? Wie kann ich ihn/ sie /es erfahren? Das sind ewige Fragen? Diese stellen wir uns besonders dann wenn etwas schief geht im Leben, der Wohlfühlbereich verlassen worden ist. Auch dann, wenn man von jemanden hört, der schwer erkrankt ist oder bei einem Unfall dem Tod von der Schippe gesprungen ist oder wenn jemand gestorben ist. Tief im Inneren bestimmen diese Fragen das Mensch sein an sich.

`Frage "Wer bin ich?" Erkenne dein Selbst und sei frei.´ Das ist die Erkenntnis von großen Meistern und gerade in der letzten Meditationstechnik bist du dieser Erkenntnis nach gegangen. Wer bin ich? Du bist nicht der physische Körper, denn du kannst den Körper beobachten. Von wo aus beobachtest du den Körper? Du kannst den Körper von oben beobachten, von Vorne und von Hinten, von links, von Rechts, von Innen und Außen, von Überall. Bewusstsein ist ohne Grenzen. Du Kannst dein Bewusstsein in verschiedenste Richtungen lenken. So kannst du bewusst zuhören aber auch in die linke Schulter geben. Bewusstsein ist überall und deshalb lenkbar. Bewusstsein ist unendlich, denn wenn es begrenzt wäre, so könntest du die Grenzen wahrnehmen. Wenn du die Grenzen nicht wahrnehmen kannst, so muss dein Bewusstsein unendlich sein. Diese Wahrheit ist tief, denke einfach mal darüber nach.

Nicht nur dein Bewusstsein ist unbegrenzt auch andere Wesen haben ein unbegrenztes Bewusstsein. Auch deren Bewusstsein ist unendlich und ewig. Und nun gibt es die unfassbare Behauptung, es gibt nur ein einziges Bewusstsein. Somit jedes individuelle Bewusstsein eine Manifestation des kosmischen Bewusstseins ist. So bist du verbunden mit Allem, du bist Eins mit Allem. Dass, was du wirklich bist, ist das was jeder andere ist. Wer bin ich? Kannst du in der Meditation erfahren. Das ist der Körper. Da ist die Psyche, da sind die Worte. Da sind die Bilder und Gedanken, aber ich bin unendlich, ewig. Auch die Persönlichkeit, von dem wir hier im Westen so fasziniert sind, was sind meine Talente, Fähigkeiten und die Essenz meines Seins? Menschen sind darin verliebt und fast versessen heraus zu finden, was ihre relative Natur ist und was ihre Persönlichkeit ist, um so zu leben, wie es ihrem Herzen entspricht.

Auch im Yoga und Ayurveda gibt es die Fragen nach den Unterschieden im körperlicher, psychischer und persönlicher Hinsicht, aber letztlich geht es darum darüber hinaus zu wachen. Du kannst die Persönlichkeit, die Gefühle, die Emotionen beobachten. Du kannst deine Aufmerksamkeit auf den einen oder anderen Aspekt deiner Persönlichkeit richten. Du kannst dich mehr mit dem einen oder anderen Identifizieren, denn in Wahrheit bist du nicht diese Persönlichkeit. Du kannst das Auftreten von Worten, Bildern, Gefühlen und Emotionen beobachten... Daher sagen die Yogis du bist. Tat Swam Asi: Du bist Das, nicht das Beschränkte sondern das Ewige. Und du bist reines Bewusstsein, du bist Freude. In dem Moment wo du ganz bei dir bist, ist Freude da. Wenn du bei dir bist, bist du gleichzeitig bei Anderen damit ist Liebe da. Erfährst du dich selbst in Dir, ist Freude da. Erfährst du dich selbst in einem Anderen, ist Liebe da. Erfährst du dich selbst als verbunden mit Allem, ist unendliche Liebe da.

Daher ist deine wahre Natur "Sat Chid Ananda" - so sagen die Yogis:

  • Sat – unendliches Sein
  • Chid – Wissen / Bewusstheit
  • Ananda – Freude
  • Sat Chid Ananda, das ist deine wahre Natur. Diese kannst erfahren, nach dieser strebst du - bewusst oder unbewusst. Und was hat das mit meinem Alltag zu tun?

Ist das nicht etwas zu abstrakt? Um mit diesen ungeheuerlichen Abstraktheiten klar zu kommen haben wir ja extra 10 Wochen gewartet, aber es ist nicht abstrakt. Denn bewusst oder unbewusst strebst du danach es zu erfahren. Tief im Inneren wollen alle Menschen glücklich sein. Nur wie ist Glück erfahrbar, nicht durch das akkumulieren von Dingen. Glück ist nicht erfahrbar durch das Erfüllen von Wünschen. Auch nicht dauerhaft erfahrbar im Austausch mit einem anderen Menschen, sonst bräuchtest du nur mit einem Menschen beständig zusammen zu sein und wärst immer glücklich. Menschen erwarten das oft, aber dies ist auch eine der Illusionen, die uns aus dem Beginn unseres Lebens bleiben. Wenn du ewiges Glück erfahren willst, solltest du tief in dich hineingehen, wenn du dich erfährst als Bewusstsein in Allem. Menschen streben nach Ewigkeit. Z.B. durch physische Gesundheit, sie wollen ewig leben. Physisch ändert sich der Körper. Manche wollen ihr Vermächtnis machen. Sie wollen dauerhaft präsent sein, weil man tief im Inneren weiß: ich bin dauerhaft und ewig.

  • In diesem Sinne ist es nicht so abstrakt, wie es klingt, den im Alltag strebst du danach ewig jung und dauerhaft präsent zu sein... Und indem du dir bewusst bist, dass die Antwort auf diese ewigen Fragen die du hast und letztlich die Erfüllung deiner tiefsten Sehnsüchte in der Meditation im Erfahren der Wahrheit ist, dadurch kannst du den Alltag gelassener angehen. Natürlich und hier kommt das Gesetz des Karmas wieder ins Spiel, natürlich hast du im Alltag Aufgaben zu erledigen. Relative Erfahrungen haben ihren Sinn. Unendliches Bewusstsein manifestiert sich in einem Körper Geist Kontinuum/ Komplex, um Erfahrungen zu machen. Du bist in dieser relativen Welt, um etwas zu bewirken. Du hast dort Aufgaben. In diesem Sinne gilt es bewusst zu erfahren , bewusst zu gestalten. Zu fragen, was ist meine Aufgabe und diese Aufgabe dann anzugehen und zu erledigen. Vollkommen erfüllt bin ich dann im Sein. Im Bewusstsein das mein Streben sich zu dem Punkt ausgedehnt hat, wo ich Eins bin mit dem Unendlichen, der höheren Wirklichkeit.
  • Im Jhana Yoga gibt es noch mehr Aspekte als: Wer bin ich? Und Was ist der Sinn meines Lebens? So z.B.: Woher komme ich? Wohin gehe ich? Du kommst aus dem Unendlichen aus dem Ewigen. Du wirst geboren in einem Körper, dabei hast du eine Psyche. Du gestaltest einiges und du verlässt einiges. Dann verlässt du wieder diesen Körper und kehrst dann zurück zu dem Bewusstsein. So ist auch Reinkarnation ein Thema. Eine Persönlichkeit aus dem unendlichen Bewusstsein wandert von Körper zu Körper, um sich selbst zu entwickeln, bis schließlich das Bewusstsein sich von dieser Persönlichkeit, die sich immer weiter und weiter entwickelt von dieser Persönlichkeit lösen kann und du erfährst dich selbst, als Unendliches und Ewiges.
  • Es ist ein Trost: `Mich gab es schon vor der Geburt, mich wird es geben nach dem Tod.´ Selbst wenn Fehler passieren, so ist es nicht umsonst gewesen, sondern du kannst in weiteren Leben diese Fehler wieder ausgleichen. Oder was ist die Welt? Jhana Yoga sagt die Welt ist nicht so wie du sie wahrnimmst. Du nimmst die Welt wahr über die 5 Sinne, nimmst sie über Worte wahr und machst dir Konzepte von der Welt und außerdem ein Selbstbild von dir selbst, sowie ein Bild von Anderen. Daher ist die Wahrnehmung sehr subjektiv. Die physische Welt ist eine Manifestation des Göttlichen. Das Göttliche ist überall erfahrbar.
  • Du kannst dir also eine persönliche Beziehung zu Gott aufbauen, so wie im Bhakti Yoga, oder du gehst mit der Vorstellung des Jnana Yogas: Da ist ein Unendliches und Ewiges in der manifesten Welt. Das Unendliche und Ewige manifestiert sich in mir als Atman, das Höchste um durch die Erfahrungen die es im Körper / Geist- komplex macht und durch den Ausschnitt der Welt den ich erlebe, kommt mir das Höchste entgegen und zeigt sich in dieser physischen Welt. Alles ist wahrhaftig in Brahman. Das Göttliche ist tief in mir. Das Göttliche ist überall. Im Manifesten so wie auch jenseits des Manifesten. So spricht man im Vedanta von Brahman, das Absolute, also alles ist wahrhaftig Brahman.
  • Im Jhana Yoga spricht man von Karma: dem Gesetz von Ursache und Wirkung, welches sagt, du hast Aufgaben in dieser relativen Welt. Du bist in dieser Welt um Erfahrungen zu machen, Erfahrungen weiter zu geben und was du in diesem Leben nicht erledigen kannst das kommt im Nächsten. Manche Schwierigkeiten kommen weil du noch lernen musst andere, weil du vielleicht falsch gehandelt hast. Manche kommen, weil du in einer früheren Zeit ein Lektion nicht annehmen konntest. Es gilt, werde deiner Verantwortung gerecht und erfülle die Aufgaben.
  • Weitere Aspekte bilden die Fragen: Wie ist die Welt entstanden? Was ist die Zukunft der Welt? Woraus besteht die Welt? Physische Welt, Kausalwelt und Astralwelt sind hier die Antworten. Es gibt verschieden Schöpfungsmythos, wie die relative Welt entstanden ist. Innerhalb dieser kurzen Einführung, steckt da noch mehr dahinter, aber dazu bedarf es weitere Kurse. Die Essenz ist im Jnana Yoga: Frage dich: „Wer bin ich? Erkenne dein Selbst und sei frei.“
  • Löse dich von Identifikation und Verhaftungen, erfahre dich als dein Selbst. Und so erlebst du dich als Spiegel von Brahman und bist frei. Wenn du frei bist, kannst du fluktuieren in einen Körper-/ Geistkomplex um relative Erfahrungen zu machen, um in der relativen Welt etwas zu bewirken. Ich bin dann in dem Bewusstsein von Verbundenheit mit der Erde, den anderen Geschöpfen und mit dem Himmel. Ich bin verbunden mit dem Menschen mit dem ich spreche. Schließlich kann sich dein Bewusstsein noch weiter ausdehnen über die relative Welt hinaus und du kannst dich als unendlich fühlen als: Jivan Mukta, ein lebendig Befreiter. Der in der Lage ist, durch Körper und Psyche zu handeln und wahr zu nehmen, der in der Lage ist sich mit Allem verbunden zu fühlen, was man auch als uneigennützige Liebe nennen kann und in der Lage ist, ins Überbewusstsein zu treten, jenseits aller relativen Wahrnehmungen zu kommen.


Abschluss der 1. bis 10. Kurswoche:

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!!! DIESER ABSCHNITT BEFINDET SICH IN DER ÜBERARBEITUNG !!!

Wenn du regelmäßig Meditation praktizierst erfährst du das immer mehr. Darüber hinaus kannst du diesen Zustand über die verschiedenen Yogawege umsetzten.

  • Hatha Yoga heißt geschickt mit deinem Körper um zu gehen, deinen Körper gesund halten und Energie aktivieren.
  • Kundalini Yoga, Chakras öffnen und über das Öffnen der höheren Chakras Zugang zu finden zu höheren Bewusstseinsebenen.
  • Raja Yoga: geschickter Umgang mit deiner Psyche im Alltag und auch in der Meditation.
  • Bhakti Yoga: Hingabe an Gott, erfahren Gottes Gegenwart.
  • Karma Yoga: sinnvolles Leben führen, anderen helfen und dienen dann erfährst du auch Jhana Yoga

Nun habe ich viel zu den spirituellen Aspekten von Meditation gesprochen und vielleicht ist dies für dich erhellend, vielleicht sagst du auch: Mit Meditation wolle ich vor allem entspannen!

Du kannst mit Meditation über Schmerzzustände hinaus wachen, du kannst mit deinem Stress besser umgehen, du kannst Depressionen vorbeugen, sogar behandeln. Du kannst Burnout vorbeugen oder darüber hinaus wachen, in dem du regelmäßig meditierst.

Meditation gibt dir eine Grundgelassenheit mit. Selbst wenn du nur 5-7 Minuten am Tag meditierst und dich von all dem philosophischen nicht weiter beeindrucken lässt. Es macht dein Leben gelassener, du hast mehr Selbstbewusstsein, du hast mehr Kraft dein Leben zu gestalten und kannst es bewusster erfahren.

Die Essenz dieses Kurse ist also: meditiere, meditiere, meditiere! 5-7 Min täglich ist was Gutes. 20 Min. ist sehr gut. Wenn du dann noch 20 Min. Hatha Yoga praktizierst dann hast du eine sehr vollständige Praxis. Ich möchte dich dazu ermutigen.

Neben der Praxis allein zu Hause ist aber auch unbedingt das Üben in einer Gruppe während eines Seminars oder während einer Fortbildung o.ä., zu empfehlen.

Auf der Internetseite: www.yoga-vidya/meditation.de kannst du viele Informationen zum Thema Mediation finden und auch Kurse in den Seminarhäusern und Stadtzentren buchen.

Finde eine Hauptmeditationstechnik, mit der du regelmäßig praktizierst. Mit dieser Technik wirst du immer tiefer gehen. Wir haben verschiedene Techniken probiert. Jede dieser Techniken hilft dir auf eine Weise dich weiter zu entwickeln. Jede Technik macht dir etwas Wichtiges bewusst über dich selbst und über deine Fähigkeiten und Möglichkeiten. So konntest du dich von Woche zu Woche weiterentwickeln und große Fortschritte machen. Langfristig ist es gut mit einer Technik fortzufahren. Vielleicht hast du deine Technik schon gefunden. Für die große Mehrheit ist es die kombinierte Mantrameditation, oder die einfache Mantrameditation. Wenn die für dich passende Technik noch nicht dabei gewesen ist, mache dich weiter auf die Suche bei Yoga Vidya sind noch viele weitere Techniken zu finden. Soviel für heute das war der 10 wöchige Kurs: Meditation lernen in 10 Folgen. Alles Gute, Harishakti und Sukadev danken dir dafür, dass du mit uns zusammen warst. Wir haben dich begleitet 10 Wochen lang. OM, OM, OM

Lokah Samastah Sukhino Bhavantu x3

Om Shanti, Shanti, Shanti Om Frieden, Frieden, Frieden

Om Bolo Sadguru Sivananda Maharaj Ji Ki Jaya Om Bolo Shri Guru Vishnu Devananda Maharaaj Ji Ki Jaya

Begleittext zum Kursvideo 10. Woche - 10 c - Kurze praktische Meditationsanleitung

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!!! Dieser Abschnitt ist noch in Bearbeitung !!!


  • Setze dich so hin, wie es angenehm für dich ist, singe mit mir einige Male OM, der Klang, der für Einheit und das Kosmische steht, welcher für Harmonie und Frieden steht. Um dich auf die Jhana Yoga Meditation einzustimmen tönen wir einige Minuten lang OM, so dass du nachher leicht in die Meditation fallen kannst. Schließe nun die Augen. Ausatmen, einatmen: OMMMMMM, OMMMMM, OMMMM, OMMM, OMM, OM, OM, OM, OM.
  • Vergewissere dich, dass du so sitzt dass du die nächsten 20 Min. ruhig sitzen kannst. Wirbelsäule aufgerichtet, Brustkorb nach vorne gewölbt, Schultern nach hinten und unten, Nacken lang, Schultern entspannt, Kiefergelenke entspannt, Augen entspannt. Bitte Körper und Geist in den nächsten 20 Min. ruhig und entspannt zu sein. Atme ein paar mal tief in den Bauch ein und aus. Atme vollständig aus, atme ein der Bauch geht hinaus, atme aus der Bauch geht hinein. Atme ein und der Bauch geht hinaus, atme so einige Male tief ein und aus und sei dir bewusst, mit dieser Vicara-meditation willst du dich der Frage nähern, wer bin ich?

Diese Vicarameditation arbeitet mit Beobachtung und zählt somit zu den Achtsamkeitsmeditationen. Gehe beobachtend durch deinen Körper. Hierdurch kannst du innerlich loslassen und erfährst eine Gelassenheit.

  • Spüre deine Zehen, deine Fußsohlen, Fußgelenke und Unterschenkel, spüre die Knie, die Oberschenkel und die Hüften. Spüre die Beine als Ganzes von den Zehen bis zu den Hüften. Sei dir bewusst: Das sind meine Beine und ich beobachte meine Beine. Ich bin nicht meine Beine, ich beobachte sie. Oder: Wer bin ich, der ich die Beine beobachte? Von wo aus beobachte ich die Beine?
  • Gehe weiter zu den armen: Spüre die Fingerspitzen, die Finger, die Handflächen und Handrücken und Handgelenke. Spüre die Oberarme, die Ellbogen, die Unterarme. Spüre die Arme als Ganzes, von den Fingerspitzen bis zu den Schultern. Sei dir bewusst: Dies sind meine Arme, spüre die Arme, ich beobachte die Arme, ich bin mir der Arme bewusst. Ich bin nicht die Arme ich bin der Beobachter. Wer bin ich, der ich die Arme beobachte? Wo bin ich? Wer bin ich?
  • Spüre die Rückseite deines Körpers: Gesäß, unterer Rücken, mittleren Rücken, oberen Rücken, Schultern und Nacken. Spüre die gesamte Rückseite vom Gesäß bis zum Hinterkopf gleichzeitig. Egal ob sich diese Rückseite angenehm anfühlt oder nicht, beobachte, spüre. Sei dir bewusst: Das ist meine Rückseite, ich spüre und beobachte meine Rückseite ganz bewusst. Ich bin nicht die Rückseite des Körpers ich bin der Beobachter. Frage dich wiederum, wer bin ich, der ich die Rückseite des Körpers beobachte. Wer bin ich ? Wo bin ich?
  • Jetzt spüre die Vorderseite des Rumpfes. Beckenboden Geschlechtsorgane unterer Bauch, mittlerer Bauch, oberer Bauch. Spüre die Brust von Unten bis Oben, von Vorne bis Hinten. Spüre Schultern und Kehle. Spüre diesen Bereich nun gleichzeitig, von Beckenboden über Bauch bis zur Kehle. Sei dir bewusst das ist meine Vorderseite.Ich beobachte meine Vorderseite mit ihren Empfindungen und ihren Gefühlen. Ich bin nicht die Vorderseite mit ihren Empfindungen und Gefühlen, ich beobachte sie nur. Stelle dir die Frage: Wer bin ich, der ich die Vorderseite mit ihren Empfindungen und ihren Gefühlen beobachtet?
  • Jetzt spüre dein Gesicht. Spüre Lippen, Nase, Kinn, Augen. Spüre Wangen, Ohren, Hinterkopf und Scheitel. Spüre den ganzen Kopf als Ganzes gleichzeitig. Sei dir bewusst das ist mein Kopf, so fühlt sich mein Kopf an. Da ist mein Kopf mit seinen Wahrnehmungen und Empfindungen, ich bin nicht mein Kopf ich beobachte ihn nur. Ich spüre ihn, ich beobachte ihn, ich bin mir meines Kopfes bewusst. Jetzt stelle dir die Frage, wer bin ich, der ich den Kopf beobachte mit seinen Wahrnehmungen und Empfindungen? Von wo aus beobachte ich den Kopf? Schau einmal, ob du den Kopf von oben, hinten oder von der Seite aus beobachten kannst.
  • Wo bin ich, wer bin ich? Spüre jetzt den Körper als Ganzes von unten bis oben, von Links nach Rechts von Vorne bis Hinten. Sei dir bewusst, dies ist der Körper mit seinen Empfindungen und Wahrnehmungen. Schau, ob du den Körper von oben aus betrachten kannst. Vom Herzen aus beobachten kannst. Ob du den Körper von Vorne und von Hinten beobachten kannst. So kannst du dir sehr bewusst sein: Ich bin nicht der Körper. Ich beobachte den Körper, ich bin mir des Körpers bewusst.
  • Mein Körper atmet, Luft strömt ein Luft strömt aus. Über den Atem steht der Körper in Verbindung mit der ganzen Atmosphäre. Jedes Molekül an Sauerstoff und Stickstoff ist schon in vielen anderen Körpern gewesen, so stehst du über den Atem mit allem Leben in Verbindung. Du formulierst Worte und erschaffst innere Bilder. Worte und Bilder kommen und gehen ohne das du etwas tust... Du bist nicht Worte, du bist nicht Bilder. Du bist nicht Empfindungen, du bist nicht Wahrnehmbares. Wenn du merkst du bist über deine Bilder oder Worte mit dir identifizierst so lasse sie mit einem Lächeln los. Wortgedanken kommen und gehen. Bildgedanken kommen und gehen. Empfindungen kommen und gehen. Ich bin der Beobachter.
    • Mache dir die Empfindung bewusst.
    • Mache dir bewusst: Dies ist die Empfindung, ich beobachte was ich empfinde.
    • Mache dir bewusst: Ich bin das Bewusstsein, unbegrenztes Bewusstsein, weder örtlich begrenzt, nicht zeitlich begrenzt.

Dehne dich räumlich und zeitlich gesehen aus und spüre dabei diese Freude. Spüre dabei auch diese Verbundenheit und damit die Liebe. Spüre die Unendlichkeit und die Freude des bewussten Seins.

  • Stille Meditation für ca. 10 - 20 min.
  • Bleibe auch nach der Stillen Meditation noch einem Moment lang ruhig sitzen. Sei dir noch einmal des Atems besonders bewusst. Dieser Atem steht als Symbol, als Analogie als Erfahrung. Unendlichkeit und Weite, so wie die Luft in der Atmosphäre. So wie die Luft einströmt und ausströmt, so kannst du auch mit deinem Bewusstsein in deinen Körper hineingehen und dein Bewusstsein ausdehnen, um dich zu verbinden mit Allem. Beides ist im Alltag und der Spiritualität wichtig: Tief in dir ist das höchste Bewusstsein. Du bist dieses höchste Bewusstsein. Dieses ist verbunden mit allen Wesen überall. Dieses Bewusstsein ist verbunden und eins mit dem unendlichen Bewusstsein. Und im Alltag ist sich dieses Bewusstsein deinem Körper deiner Psyche, deiner Persönlichkeit bewusst. Erlebt in dieser Welt und wirkt in dieser Welt. Du kannst es beobachten und du kannst es bewusst gestalten.
  • Vertiefe langsam wieder den Atem, sprich innerlich ein Gebet wie: „Lieber Gott, liebe göttliche Wirklichkeit, lass mich dich spüren, bitte führe mich zeige mir was meine Aufgabe ist.“ Schließe mit 3 Mal OM die Meditation ab und singe ein Mantra, wie z.B. das "Asato Ma":


Mantra - Asato Ma:

Asoato ma sat gamaya Tamaso ma jyotir gamaya Mrityor maaritam gamaya


Übersetzung des Asato Ma:

Führe uns vom Unwirklichen zum Wirklichen Von der Dunkelheit zum Licht führe uns von der Sterblichkeit zur Unsterblichkeit


Friedenssegen im Anschluß:

Om Shanti, Shanti, Shanti - Om Frieden, Frieden, Frieden


Gruß an die Meister:

In unserer Tradition ist es üblich, dass wir nach der Meditation und nach dem Om noch einen Gruß an die Meister sprechen, in deren Tradition wir unterrichten. Dieser Gruß richtet sich erst an Swami Sivananda, danach an Shri Guru Vishnu-devananda:

Om Bolo Sadguru Sivananda Maharaj Ji Ki - Jaya Om Bolo Shri Guru Vishnu Devananda Maharaaj Ji Ki - Jaya


Siehe auch unter dem Stichwort Vichara Meditation für weitere Informationen und Erläuterungen.


zur 9. Woche - Meditationskurs für Anfänger

zur 1. Woche - Meditationskurs für Anfänger

Umfangreiches Informationsmaterial zum Thema Meditation findest du auch in unserem Meditationsportal.

Siehe auch

Weitere Informationen zum Thema:

Seminare zum Thema bzw. im indirekten Zusammenhang

Links