Pratyahara

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Pratyahara (Sanskrit: प्रत्याहार pratyāhāra m.) Zurückziehung (der Truppen aus der Schlacht), Rückzug; Auflösung, Vernichtung (des Geschaffenen); Zurückziehen der Sinne (Indriya) von ihren Objekten (Vishaya), fünftes Glied des Ashtanga Yoga (Raja Yoga) Systems; das "Zurückhalten des Mondnektars" (im Goraksha Shataka).

Pratyahara hat mehrere Entwicklungsstufen:

(1) Zurückziehen der Sinne von den Sinnesobjekten. Dies ist nur für eine Person möglich, die sich isoliert in die Abgeschiedenheit zurückziehen kann, und daher nicht für die Mehrheit der Menschen möglich.

(2) Zurückziehen vom Sinneszentum - vom Wahrnehmungszentrum im Gehirn. In den Upanishaden wird beschrieben, dass nur der Suchende die absolute Wirklichkeit erfahren kann, der, obwohl er Ohren hat, nicht hört, obwohl er Augen hat, nicht sieht, und sogar, obwohl er in dieser Welt lebt, diese nicht wahrnimmt, indem er seine inneren Wahrnehmungszentren daran hindert mit den äußeren Sinnesorganen zusammenzuarbeiten. Das Ohr hört etwas, aber der Übende hört nicht darauf. Er beachtet nicht den laufenden Vorgang des Hörens, bringt sich nicht damit in Verbindung, sondern versucht mit Distanz zu beobachten.

(3) Zurückziehen von der Anhaftung an den Geist: Der Suchende trennt sich Selbst von dem Vorgang in seinem Geist, vom Prozess der Wahrnehmung. Er hört zwar etwas, stellt damit aber keine Verbindung her, lässt sich auf diesen Reiz nicht ein und identifiziert sich nicht mit diesem Zustand des Geistes.

Pratyahara प्रत्याहार pratyāhāra Aussprache

Hier kannst du hören, wie das Sanskritwort Pratyahara, प्रत्याहार, pratyāhāra ausgesprochen wird:

Pratyahara im Patanjali Yoga Sutra

Pratyahara - Zurückziehen der Sinne von den Sinnesgegenständen

- Ein Vortrag von Sukadev Bretz 2019 -

Kommentar zum 2. Kapitel Verse 54 & 55

  • Was sind die verschiedenen Bedeutungen von Pratyahara?
  • Warum sollte man Pratyahara üben? Und was sind die Folgen von Pratyahara?

Das sind die Themen dieses Kommentars zum 54. und 55. Vers im 2. Kapitel des Yoga Sutra. Zunächst die Verse, dann ein paar Worte zur Einordnung von Pratyahara im Gesamtkomplex des Yoga Sutra, und dann einige Interpretationen.

Patanjali schreibt:

„Wenn die Sinne nicht in Kontakt mit den Objekten treten, und gleichsam in die Natur des Geistes eingehen, dann entsteht Pratyahara – Zurückziehen der Sinne. So entsteht die höchste Meisterschaft über die Sinne.“

Pratyahara im Kontext des Yoga Sutra

Im Yoga Sutra wird in der 2. Hälfte des 2. Kapitels „Ashtanga Yoga“ beschrieben, also die 8 Stufen des Yoga. Dort gibt es

Dann folgt Pratyahara, und Pratyahara ist der Abschluss des 2. Kapitels. Über Dharana, Dhyana und Samadhi schreibt Patanjali mehr im 3. Kapitel des Yoga Sutra. Und so ist [1] so etwas wie ein Bindeglied zwischen dem 2. und 3. Kapitel. Pratyahara hat einige Gemeinsamkeiten auch mit Santosha (Zufriedenheit) und Tapas, persönliche Disziplin, auch Askese, bewusstes Tun von dem, was man nicht will. Pratyahara hat aber auch einiges zu tun mit Asana. Asana heißt ja die Sitzhaltung, und Patanjali sagt auch: Durch Meisterung von Asana entsteht das Nicht-Angreifen der Dvandvas. Man lernt, sitzen zu bleiben, auch wenn es heiß wird, wenn es kalt wird, wenn es gut riecht, schlecht riecht, wenn es zieht oder nicht zieht – man bleibt einfach ruhig sitzen. Und das ist auch eine Form von Sinneskontrolle.

[2] ist auch ein Ausbau von Pranayama. Patanjali hat auch von Pranayama gesagt: Es hilft zur Konzentration fähig zu werden. Und Pratyahara heißt ja auch Fähigkeit zur Konzentration. – Was auch wieder heißt: Durch Pranayama kann man auch Pratyahara üben, denn es braucht ja Pratyahara für Dharana.

Und so ist es nicht ein einfaches Schreiten auf Stufen, von unten nach oben, sondern letztlich kann man sagen: Wir üben die unteren sechs Ashtangas, die unteren sechs Angas, und dann folgen irgendwann das Siebte und Achte. Alle Yamas haben Wirkung auf die anderen Ashtangas, und so kann man sagen, dass jeder dieser Teile sich mit der Kraft der anderen verbindet, um irgendwann zu Samadhi zu kommen.

Aber Patanjali hat ja schon bei „Ishvara Pranidhana“ gesagt: Es führt zu Samadhi. Patanjali hat schon gesagt, dass die Übung der Yamas an sich zur Überwindung von Avidya und Schmerzen führt. Damit könnte man sagen: Yama selbst führt schon zur Erlösung, Erleuchtung, Befreiung. Und so wirkt jedes einzelne Glied zur Befreiung, und die einzelnen helfen sich auch gegenseitig. Und der ganzheitliche Yogaweg hilft, indem wir alle Aspekte des Yoga praktizieren. Jetzt soll es aber konkret um Pratyahara gehen.

Was heißt Pratyahara?

Pratyahara kann auch eine Zeit des physischen Rückzugs bedeuten

Pratyahara heißt wörtlich „Rückzug“. Pratyahara hat tatsächlich verschiedene Bedeutungen.

  • Im Militärischen ist der Rückzug der Truppen Pratyahara. Man könnte fast sagen, Pratyahara ist so etwas wie ein militärischer Rückzug, ein Ausdruck daraus.
  • Pratyahara bedeutet auch dass man sich zum Beispiel aus dem Leben zurückzieht, so etwas wie ein Retreat. Retreat ist ja ein englisches Wort, und heißt auch „Rückzug“. Retreat ist im Englischen ähnlich doppeldeutig, wie Pratyahara, der Rückzug der Truppen heißt nämlich auch Retreat. Und eine Zeit lang intensiv zu praktizieren, und vielleicht zu schweigen, mindestens nicht in Kontakt zu treten mit der Außenwelt, ist Pratyahara, ist ein Retreat. So ist Pratyahara auch eine Zeit des Rückzugs, wo man nicht in Kontakt tritt mit Außenobjekten.
  • Pratyahara ist aber konkret auch der Rückzug der Sinne. Das heißt, die Fähigkeit, seine Sinne abzuziehen vom Außen.

Die fünf Sinne wollen das. Viele Menschen haben dort Reiz-Reaktions-Mechanismen. Man geht irgendwo vorbei, man riecht etwas Gutes, was gut schmeckt, rennt hin und isst es. Man hört irgendetwas, was man nicht mag – es ändert die Stimmung. Man sieht etwas, und will es gleich haben. Man fühlt, es ist kalt, rennt zum Fenster und schließt es. Letztlich ist das alles ein würdeloses Betragen. Irgendwelche Knöpfe werden gedrückt, und Mensch rennt gleich. Pratyahara hat hier erstmal eine Ähnlichkeit mit Tapas, und mit Santosha: Santosha, Zufriedenheit, und Tapas eben Askese. Das ist schon mal wichtig. Und auch wie Asana: Eine Haltung, sich nicht so schnell beeinflussen zu lassen.

Jetzt könnte man aber fragen: Wozu überhaupt noch Pratyahara?

Pratyahara hat noch eine weitere Bedeutung. Pratyahara bedeutet auch, seinen Geist in eine meditative Stimmung zu versetzen, wo der Kontakt der Sinne zur Außenwelt nicht mehr von Bedeutung ist. Was schreibt Patanjali dazu tatsächlich? „Wenn die Sinne nicht in Kontakt mit den Objekten treten, gleichsam in die Natur des Geistes eingehen, entsteht Pratyahara.“

Pratyahara - Sanskritbegriffe erläutert

Jetzt besteht das Yoga Sutra aus vielen Sanskrit-Worten, die tausend verschiedene Bedeutungen und Unterbedeutungen haben. So kann man erstmal sagen, was ist Pratyahara? Pratyahara ist „anukara indriyanam“, also es ist Nachahmung, anukara, gleich/sowie indriyanam svarupa, in die eigene Natur von citta. Und es heißt, dass sie nicht „asamprayoga“, nicht in Berührung kommen mit den Objekten. Pratyahara hat also etwas mit den „indriyas“ zu tun, das spielt also eine Rolle. Die Sinne wollen nicht in Berührung kommen mit den „visaya“, den Objekten. Darum geht es bei Pratyahara.

Wie erreichen wir Pratyahara

Aus sich selbst heraus glücklich und zufrieden

Wie erreicht man es, dass die Sinne nicht in Berührung kommen mit den Objekten? Es ist mehr als Tapas und Santosha. Tapas und Santosha heißt, wir beherrschen uns. Wir lernen, Zufriedenheit zu üben, nicht den Reiz-Reaktions-Ketten zu folgen.

Pratyahara ist noch mehr. Vollständig heißt Pratyahara, wir merken gar nicht, dass da etwas Äußeres ist. Man könnte sagen, Pratyahara ist manchmal die Konsequenz von Dharana. Angenommen, du bist sehr konzentriert, zum Beispiel beim Lesen eines Buches, und dann merkst du gar nicht, dass vielleicht aus der Küche angenehme Gerüche kommen, weil dein Partner/deine Partnerin gekocht hat. Und du hörst noch nicht mal, wenn dein Partner/deine Partnerin dich ruft. Volle Konzentration des Geistes heißt, du hörst nichts. In anderer Form kennst du das natürlich auch, zum Beispiel wenn du schläfst. Dann merkst du auch nicht unbedingt, wenn die Temperatur im Raum etwas sinkt oder erhöht ist, oder wenn da irgendwelche Geräusche sind. Menschen können lernen, auch an Autobahnen zu schlafen, ohne dadurch allzu sehr gestört zu sein. Also, wenn du konzentriert bist, oder dein Gemütszustand auf einer anderen Ebene ist, dann kommen deine Sinne nicht in Kontakt mit den Objekten.

Und das bewusst herbeiführen zu können, das ist dann Pratyahara. Angenommen, du gehst irgendwo an einem Naturkostladen vorbei, und du weißt, der hat deine Lieblings-Süßigkeit, und du merkst plötzlich, wie der Wunsch kommt, sie zu kaufen, wie vielleicht sogar die Gier kommt. Wenn du dann in der Lage bist, erstmal zu erkennen „Nein, will ich nicht!“, das wäre eine Art viveka, dann eine Selbstbeherrschung, Tapas, vielleicht Zufriedenheit entwickeln, Santosha, und dann richtest du deinen Geist auf etwas anderes, dass du gar keinen Frust spürst, dann ist das Pratyahara. Und das ist etwas, was du im Alltag üben kannst. Nicht nur Tapas und Santosha, und nicht nur als Einstellung Asana, also eine von Ruhe und Gelassenheit geprägte Einstellung, sondern bewusst Lernen, den Geist abzuziehen von den Objekten, auszurichten auf etwas Spirituelles. In dieser Hinsicht ist zum Beispiel auch ein Mantra etwas sehr Effektives, um Süchte zu überwinden. Wenn die Gier nach etwas kommt, nimmst du es wahr. Du nimmst dir vor, der Gier nicht zu folgen – Tapas. Dann wiederholst du ein Mantra, und du richtest deine Aufmerksamkeit auf etwas Höheres. Das wäre dann Pratyahara in Verbindung mit Dharana.

Eine nächste Möglichkeit – und das ist dann auch eine praktische Pratyahara-Technik – wäre: Wenn du irgendwie gestört wirst durch das, was du siehst, dann konzentriere dich auf deine Augen. Wenn du gestört wirst, durch das, was du hörst, dann konzentriere dich auf die Ohren. Ziehe also die Energie der Sinne auf ihr Zentrum zurück. Auch das wäre eine Interpretation dieses Verses. Zum Beispiel auch in bestimmten Formen der „Abheda Bodha Vakya Meditation“, oder auch in der Meditation wird genau diese Pratyahara-Technik geübt. Ziehe also deinen Geist zurück in die Sinne selbst! Und wenn du merkst, dass der Wunsch entsteht, etwas Gutes zu essen, bringe die Konzentration in deinen Mund hinein. So ziehst du die Energie des Geschmacksorgans zurück in das Organ selbst.

Hier siehst du also mehrere Techniken für den Alltag:

Diese oder andere Pratyahara-Techniken kannst du im Alltag üben, und so sagt eben auch Patanjali im 55. Vers: „So entsteht die höchste Meisterschaft über die Sinne.“ Übe also nicht nur Tapas oder Santosha, Askese und Zufriedenheit, das Nicht-befolgen von Wünschen, sondern komme in die Lage, noch weiter zu gehen, um den Geist auf eine höhere Eben zu bringen, dass überhaupt kein Frust entsteht, dass du dir deinen Wunsch versagt hast.

Diese Verse über Pratyahara werden auch noch in zwei anderen Kontexten wiederholt oder verwendet. Zum einen ist das ein Vers über Tiefenentspannung. Im Hatha Yoga gibt es ja die Haupttechniken [3], Pranayama und Tiefenentspannung. Zu Asana gibt es Verse im Yoga Sutra, zu Pranayama gibt es Yoga Sutra Verse, und Tiefenentspannung ist eben auch eine Form von Pratyahara.

Tiefenentspannung als Pratyahara

Innerhalb einer Tiefenentspannung kannst du deinen Stress abbauen

Was heißt also Tiefenentspannung. Tiefenentspannung heißt, du legst dich ruhig hin, und du lässt dein Bewusstsein subtiler werden, sodass dein Geist nicht mehr von irgendwelchen Sinnen abhängt. Und es entsteht trotzdem ein Gefühl der Leichtigkeit. Es gibt einige empirische Studien, die sagen: Wer Tiefenentspannung übt, dem fällt es leichter, sich von Süchten zu lösen. Wer Tiefenentspannung übt, dem fällt es leichter, auch im Alltag seinen Geist zu beherrschen. So ist also Tiefenentspannung auch eine Form des Rückzugs des Geistes.

Und hier sind wir auch in der modernen Forschung. Heute wird Tiefenentspannung manchmal als „vegetative Umstellung bezeichnet. Das heißt, im normalen Alltag ist es so, dass der Geist nach außen geht, er ist in Stress, geht öfter in die Stressreaktion hinein. Das Gehirn hat hohe Beta-Wellen, der Sympathikus ist aktiviert, Stresshormone (Adrenalin) werden ausgeschüttet usw. Die entgegengesetzte Reaktion, Pratyahara, Rückzug, ist dann die Entspannungsreaktion, erzeugt durch Tiefenentspannungstechniken. Tiefenentspannung führt dann dazu, dass die Beta-Wellen im Gehirn weniger werden, die Alpha-Wellen werden höher. Manchmal werden sogar Delta- oder Theta-Wellen höher. Andere Hirnregionen werden aktiv, die selektive Aktivierung einer Hirnregion in der Stressreaktion wird heruntergefahren, Stresshormone werden abgebaut, Glückshormone ausgeschüttet. Der ganze Organismus zieht sich nach innen zurück. Das ist wirklich Pratyahara. Dadurch werden Reparatur-Vorgänge verbessert, es werden Krankheitserreger besser vernichtet, das Immunsystem wird verbessert. Die innere Kreativität wird verbessert. In diesem Sinne heißt Tiefenentspannung ein Rückzug nach innen, und der gesamte Organismus kann sich besser regenerieren. So ist Tiefenentspannung Pratyahara. Und diese Tiefenentspannung ist so wichtig, auch wichtig, um dann im Alltag seine Sinne wieder gut nutzen zu können.

Meditativer Gemütszustand in der Meditation

Die nächste Bedeutung von Pratyahara ist das Erzeugen eines meditativen Gemütszustandes in der Meditation. Wenn du meditierst geht das ja in drei Schritten:

  • Asana: ruhig hinsetzen
  • Pranayama: Pranaregulierung durch Atmung
  • Pratyahara: den Geist hineinversetzen in eine meditative Stimmung, sodass die Indriyas nicht nach außen gehen

Die Indriyas gehen nach außen in einem bestimmten Modus des Geistes, und das ist der Alltagsmodus. Aber zum Beispiel im Tiefschlaf gehen die Sinne nicht nach außen. Du hast im Tiefschlaf keinen Hunger, du hast im Tiefschlaf keinen Durst. Angenommen du fastest, und du bist vielleicht am dritten Tag des Fastens - für ungeübte Fastende oft der Tag, wo du doch ein bisschen frustriert bist, dass du mehr essen willst, dass du Fantasien hast, was du gerne essen willst…- aber wenn du im Tiefschlaf bist, nicht mehr. Im Tiefschlaf bist du in einem Modus, wo die Sinne nicht nach außen gehen. Aber diesen Modus, dass die Sinne nicht nach außen gehen, gibt es eben nicht nur im Tiefschlaf. Das geht ja auch im Alltag, wenn du gerade absorbiert bist in deine Arbeit. Dort spürst du weder die Temperatur, noch den Geruch, noch Hunger, noch stört dich die Autobahn, noch stören dich irgendwelche Computergeräusche. Du wirst sogar etwaige Fiepser und Piepser deines Computers oder des Smartphones deines Kollegen nicht hören. In bestimmten Modi des Geistes geht der Geist also nicht zu den Sinnen hin. Der Geist hat verschiedene Modi, man könnte sagen: Funktionszustände, und nur in einem konkreten gehen die Sinne nach außen. Und so ist Pratyahara das Erzeugen eines Gemütszustandes, in dem die Sinne keine Bedeutung mehr haben.

Mittel zum Erzeugen von Pratyahara

Durch Gebet zu Pratyahara

Es gibt es eine Menge von Techniken. zum Beispiel:

  • Gebet: Zu Anfang der Meditation kannst du dich an Gott wenden mit einem Gebet.
  • Visualisierungen: Du kannst dir vorstellen, das Licht in dich hineinströmt, dass du Licht zu allen Wesen schickst. Du kannst dir ein spirituelles Symbol vergegenwärtigen, oder du kannst dir vorstellen, dein Meister sitzt oder steht vor dir oder über dir, und segnet dich mit Licht.
  • Positive Affirmationen: Du kannst dir bewusst werden, wofür Meditation gut ist.
  • Bodyscan: Du kannst durch deinen Körper hindurchgehen, von unten nach oben.
  • Tiefenentspannung üben zu Anfang der Meditation

Also: Übe zu Beginn der Meditation etwas, was deinen Geist in einen meditativen Zustand bringt. Dann brauchst du dir keine Gedanken mehr zu machen über Ablenkungen. Erzeuge einen meditativen Gemütszustand, relativ zügig zu Anfang der Meditation. Dann geht es mit Dharana, der Konzentration, leichter, dann wirst du nicht so schnell abgelenkt.

Hinweise

Mehr zu den Versen in diesem Kommentar kannst du nachlesen in dem Buch „Die Yoga Weisheit des Patanjali für Menschen von heute“ von Sukadev Bretz, oder im Yoga Vidya Schriften Portal. Dieser Vortrag ist Teil der Reihe zum Yoga Sutra, ebenfalls aus der Reihe der ganzheitlichen Yoga Vidya Schulung, auch Begleitmaterial für angehende Yogalehrer und Yogalehrerinnen.

Nimm dir am Ende eine kleine „Hausaufgabe“ vor:

  • 1. Lerne es, im Alltag deinen Geist nach innen zu richten, Reiz-Reaktionsketten nicht einfach zu folgen, deine Wünsche zu beherrschen, und dein Bewusstsein noch mehr abzuziehen. Wenn es dir gelingt, Wünsche nicht zu befolgen und dabei keinen Frust zu haben, weil du dein Bewusstsein auf eine andere Ebene bringst, hast du Pratyahara gemeistert.
  • 2. Übe Tiefenentspannung noch bewusster, sodass dein Geist in einen anderen Modus kommt. Sei dir bewusst: Du brauchst Tiefenentspannung für Gesundheit und auch für Regeneration des Geistes.
  • 3. Überprüfe deine Meditation im Hinblick auf das Üben einer effektiven Pratyahara-Technik nachdem du dich hingesetzt hast (Asana), nachdem du den Atem gesteuert hast (Pranayama), und bevor du zu einem eigentlichen Meditationsthema kommst (Dharana).

Mehr Informationen auch auf den Yoga Vidya Internetseiten.

Video - Pratyahara im Patanjali Yoga Sutra

Sukadev über Pratyahara

Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Pratyahara

Pratyahara heißt tatsächlich einfach nur Rückzug und Zurückziehen. Es ist natürlich insbesondere im Raja Yoga von einer besonderen Bedeutung, da ist es das Zurückziehen, der Rückzug der Sinne. Aber auch sonst, beispielsweise wenn irgendwo Menschen sich zurückziehen oder Soldaten in der Schlacht sich zurückziehen, auch das ist Pratyahara. Aber für uns von besonderem Interesse, Pratyahara als Rückzug der Sinne.

Pratyahara ist eine der Ashtangas, der acht Stufen im Yoga: YamaEthik im Umgang mit anderen. Niyama – persönliche Disziplin. Asana – Stellung, Körperstellungen. Pranayama – Atemübung. Dann folgt als fünftes Pratyahara – Zurückziehen der Sinne. Darauf folgt DharanaKonzentration, DhyanaMeditation, Absorption, Samadhi – Überbewusstsein.

Pratyahara, das Zurückziehen der Sinne ist ein Teil der Meditation. Du setzt dich hin, Asana. Du regulierst deinen Atem, Pranayama. Dann machst du etwas, um deinen Geist, deine Sinne und deine Aufmerksamkeit nach innen zu ziehen. Da gibt es verschiedene Pratyahara-Übungen, z.B. Affirmationen, Gebet, Atembeobachtung, dir den Sinn und Zweck der Meditation vergegenwärtigen. All das ist Pratyahara. Danach folgt Dharana, die eigentliche Konzentration, die eigentliche Meditationstechnik. Dann folgt Dhyana und Dhyana ist dann das Hineinfallen in die tiefe Meditation, die in Samadhi, im Überbewusstsein mündet. Pratyahara ist also ein wichtiger Teil in der Meditation. Das Zurückziehen der Sinne und des Geistes, indem du etwas machst, was den Geist nach innen zieht und inspiriert.

Pratyahara ist auch eine Übung im Alltag. Wann immer du Wünsche hast, kannst du lernen, ihnen nicht zu folgen. Und anstatt dann frustriert durch die Gegend zu laufen, übst du Pratyahara, du ziehst deinen Geist nach innen, du spürst nach innen, du fühlst nach innen, du fühlst das Selbst oder du fühlst dein Mantra, du wiederholst den Atem usw. Also, anstatt jeder Sinneswahrnehmung zu folgen, anstatt jeder Emotion zu folgen, anstatt jedem Gedanken zu folgen, ziehst du dich einfach nach innen, von innen bekommst du Kraft.

In einem anderen Sinne ist Pratyahara auch die Tiefenentspannung. Wenn man im Hatha Yoga die Körperstellungen übt, dann sind das auch Asanas. Wenn du die Atemübungen übst, ist es Pranayama. Machst du die Tiefenentspannung, ist es auch eine Weise, nach innen zu gehen, den Sinnen nicht nach außen zu folgen, sondern im Hier und Jetzt sein und dabei die Ausdehnung des Bewusstseins zu spüren.

Pratyahara in der Meditation

Übe Pratyahara im Alltag

Fortgeschrittenes Pratyahara – Kurzvortrag mit Sukadev

Yoga Sutra von Patanjali Kapitel 2, Sutra 54 und 55

sva-viṣayāsaṃprayoge citta-sva-rūpānukāra ivendriyāṇāṃ pratyāhāraḥ || YS 2.54 ||

tataḥ paramā vaśyatendriyāṇām || YS 2.55 ||

Wenn die Sinne nicht in Kontakt mit den Objekten treten und gleichsam in die Natur des Geistes eingehen, entsteht Pratyahara - so entsteht die höchste Meisterschaft über die Sinne.

Swami Sivananda über Pratyahara

Übe Pratyahara!

Der yogische Aspirant sollte beginnen, Pratyahara zu praktizieren, nachdem er einigen Erfolg in der Praxis von Yama, Niyama, Asana, Pranayama erreicht hat. Pratyahara ist Abstraktion oder zurückziehen der Sinne von ihren Objekten. Die Sinne werden durch diese Praxis in Schach gehalten. Wahres inneres Erleben beginnt, wenn der Aspirant in dieser Praxis etabliert ist. Der yogische Aspirant, der sofort zur Meditationspraxis springt, ohne Abstraktion zu praktizieren, ist eine getäuschte Seele. Er wird bei der Kontemplation keinen Erfolg haben. Pratyahara hält die Tendenz der Sinne, sich nach außen zu orientieren, an. Es schaltet sozusagen die Sinne aus. Pratyahara folgt automatisch auf die Pranayamapraxis. Wenn die Lebenskraft durch die Regulierung oder das Anhalten des Atems kontrolliert wird, werden die Sinne ausgedünnt. Man lässt sie verhungern. Sie mergeln aus. Sie können jetzt nicht mehr fauchen, wenn sie mit den Objekten in Kontakt kommen. Pratyahara ist eine schwierige Disziplin. Es ist am Anfang abscheulich, aber später wird es sehr interessant. Du wirst enorme innere Stärke fühlen. Es verlangt beträchtliche Geduld und Ausdauer. Es wird dir gewaltige Kraft verleihen. Du wirst immense Willensstärke entwickeln. Im Laufe der Praxis werden die Sinne wie ein wilder Stier immer und immer wieder zu den Objekten stürmen. Du wirst sie wieder und wieder zurückziehen müssen und den Geist auf den Lakshaya oder Punkt fixieren. Ein Yogi, der in der Praxis des Pratyahara bewnandert ist, kann selbst auf einem Schlachtfeld, wo unzählige Maschinengewehre gefeuert werden, ruhig meditieren.

In der Praxis des Pratyahara musst du die nach außen gehenden Sinne immer und immer wieder von den Sinnesobjekten zurückziehen und den Geist auf deinen Lakshya oder einen bestimmten Punkt fixieren, so wie der Karrenführer die ungestümen Bullen immer wieder zurückzieht und diese am Joch anspannt. Du musst besonders darauf achten, die Sinne sanft zurückzuziehen. Einige Aspiranten ziehen sie vehement zurück. Das ist der Grund, warum sie manchmal ein wenig Kopfweh haben.

Du solltest das zurückziehen der Sinne nacheinander praktizieren, einen nach dem anderen, beginnend mit dem turbulentesten. Wenn du versuchst, alle Sinne auf einmal zu beeinflussen, wirst du versagen. Der Geist ist der Oberbefehlshaber. Die Sinne sind die Soldaten. Die Sinne können ohne die Kooperation des Geistes nichts tun. Wenn du den Geist von den Sinnen abkoppeln kannst, wird die Abstraktion der Sinne automatisch passieren.

Besitzt jemand intensives Vairagya, wird die Praxis des Pratyahara einfach sein. Leidenschaftslosigkeit ist der Feind der Sinne. Einige yogischen Aspiranten praktizieren Pratyahara für 2 oder 3 Jahre und haben dennoch keinen Erfolg. Der einfache Grund dafür ist, dass sie die Gelüste und schwelenden Wünsche noch nicht beseitigt haben. Sie haften sich an sinnliche Objekte. Unterscheidungskraft hilft stark dabei, mit Pratyahara erfolgreich zu sein.

Ein Bhakta oder Anhänger des Bhakti Yoga praktiziert kein Pratyahara. Er versucht in der Liebe Gottes zu versinken. Er versucht seinen Geist entweder auf seine Lotusfüße oder das anmutige Gesicht zu fixieren. Als Konsequenz wird er doch in Pratyahara etabliert. Ein Raja Yogi praktiziert Pratyahara freiwillig. Ein Jnana Yogi praktiziert kein Pratyahara, er versucht sich mit dem verborgenen Selbst in allen Objekten zu identifizieren, indem er deren Namen und Formen negiert.

Swami Sivanandas Tipps für die Entwicklung von Pratyahara

Auszüge aus dem Buch „Samadhi Yoga“ von Swami Sivananda

Chaos und Verwirrung existieren nur an der Oberfläche. Tauche tief in deine Mitte ein, indem du dich von den sinnlichen Objekten zurückziehst und nach innen schaust; du wirst vollkommene innere Stille finden und höchsten Frieden genießen. Das ist Pratyahara. Nichts kann dein Gleichgewicht, deine Seelenruhe stören. Die Rishis von einst lebten beständig in dieser Mitte und waren glücklich und voller Freude, trotz unterschiedlicher äußerer Unruhen. Nichts konnte sie aus ihrem geistigen Gleichgewicht bringen.

Bei der Übung von Pratyahara musst du die nach außen strebenden Sinne wieder und wieder von den sinnlich wahrnehmbaren Dingen abziehen und den Geist auf dein Lakshya, deinen festen Punkt, ausrichten, so wie ein Wagenlenker die ungestümen Ochsen im Zaum hält und sie ans Joch bindet. Du musst die Sinne sanft in die Spur ziehen. Manche Schüler zerren rüde an ihnen. Das ist der Grund dafür, warum sie manchmal Kopfschmerzen haben.

Der Geist ist der Oberbefehlshaber. Die Sinne sind die Soldaten. Die Sinne können ohne die Mithilfe des Geistes überhaupt nichts ausrichten. Die Sinne können nichts unabhängig selbst tun. Sie können nur mit dem Geist zusammenarbeiten. Wenn Du den Geist von den Sinnen trennen kannst, werden sich die Sinne automatisch zurückziehen, zum Pratyahara gelangen.

Ein Yogaschüler sollte Pratyahara üben, nachdem er schon einigen Erfolg beim Üben von Yama, Niyama, Asana und Pranayama erzielt hat. Pratyahara ist das Abziehen der Sinne von den Objekten, an die sie sich geheftet haben. Durch diese Übung werden die Sinne in Zaum gehalten. Ein Yogaschüler, der sofort auf die meditieren möchte, ohne vorher das Zurückziehen der Sinne geübt zu haben, ist ein närrischer Mensch. Er wird keinen Erfolg bei der Kontemplation haben. Pratyahara kontrolliert die Sinne und ihren Hang, nach außen zu streben. Er bremst, wie gesagt, die Sinne. Pratyahara folgt ganz automatisch der Pranayama-Praxis. Wenn die Lebenskraft durch Atemregulierung oder Atemanhalten kontrolliert wird, werden die Sinne ausgedünnt. Sie hungern zu Tode. Sie mergeln aus. Sie können nun nicht mehr fauchen, wenn sie in Kontakt mit den ihnen entsprechenden Dingen kommen.

Pratyahara ist wirklich eine herausfordernde Disziplin. Am Anfang ist sie einem zuwider, aber später wird sie sehr interessant. Man spürt die innere Stärke. Es verlangt einem viel Geduld und Ausdauer ab. Sie wird dir viel Kraft verleihen. Du wirst enorme Willensstärke entwickeln. Im Verlauf der Übung werden die Sinne immer und immer wieder wie wilde Stiere auf die Dinge zurennen. Du wirst sie wieder und wieder zurückholen müssen und den Geist auf das Lakshya, deinen Punkt, ausrichten. Ein Yogi, der Pratyahara meistert, kann ruhig meditieren, selbst wenn er sich mitten auf einem Schlachtfeld befindet und um ihn herum zahllose Maschinengewehre in endlosem Tosen feuern.

Am Besten übst du, die Indriyas eins nach dem anderen zurückzunehmen. Befasse dich zunächst mit dem wildesten Sinn. Übe Pratyahara zu Anfang mit diesem besonderen Sinn. Dann kannst du ein zweites Indriya hinzunehmen. Wenn du versuchst, alle Indriyas gleichzeitig zu kontrollieren, wirst Du keinen Erfolg haben. Es wird ein harter Kampf sein. Du wirst dich ziemlich erschöpft fühlen.

Teilerfolge bei Pratyahara reichen einem Yoga-Schüler nicht aus. Wenn Vairagya schwindet und man beim Üben nachlässig wird, können die Sinne wieder unruhig werden. Aus diesem Grund sagt Krishna zu Arjuna: „Oh Sohn der Kunti, die wilden Sinne selbst eines weisen Mannes, und mag er sich auch bemühen, sie zu kontrollieren, tragen ohne zu überlegen seinen Geist hinfort. Gleich einem Schiff, das von einem Sturm aufs Meer hinfort gerissen wird, reicht ein tobender Sinn, an den der Geist sich heftet, um die Intelligenz hinweg zu tragen. (Gita Kap. II-60-67).

Die Gemahlin des Weisen Tiruvalluvar hatte bemerkenswerte Meisterschaft in der Pratyahara-Praxis erlangt. Sie konnte einen Krug Wasser auf ihrem Kopf mitten durch eine große Menschenmenge tragen, ohne einen Tropfen zu verschütten. Wer Pratyahara beherrscht, kann sofort in dem Moment, in dem er sich in sein Bett legt, einschlafen. Napoleon konnte das, denn er war sehr geübt in Pratyahara.

Sukadeva war außerordentlich gut in Pratyahara. König Janaka wollte ihn in seinem Palast auf die Probe stellen. Janaka organisierte Musik und Tanzfeste um den ganzen Palast herum, um die Aufmerksamkeit von Sukadeva abzulenken. Es gab allerlei Vorführungen und Unterhaltung. Sukadeva sollte eine randvoll gefüllte Tasse Milch in seiner Hand um den Palast herum tragen. Er sollte drei Runden um den Palast gehen, ohne eine Tropfen zu Boden fallen zu lassen. Sukadeva erledigte die Aufgabe mit vollem Erfolg, denn er war in der Pratyahara-Praxis bestens bewandert. Nichts konnte seinen Geist ablenken.

Erfolg beim Pratyahara hängt von der Kraft vergangener Samskaras ab, die ein Yogaschüler besitzt. Wer Yama, Niyama, Asana, Pranayama und Pratyahara in vergangenen Leben schon bis zu einem gewissen Grad praktiziert hat, wird Pratyahara in diesem Leben in kurzer Zeit mit Erfolg umsetzen. Ein Anfänger, der in diesem Leben zum ersten Mal Yoga macht und keine Samskaras aus Vorleben für sich verbuchen kann, kann eventuell lange brauchen, um Pratyahara einschlägig in positiver Weise umzusetzen. Man kann anhand der eigenen Erfahrung und dem Maß des Erfolges bei der Yogapraxis in diesem Leben erfühlen, ob man ein Yoganeuling oder ein alter Yogaschüler oder Yoga Bhrashta ist.

Copyright Divine Life Society

Heinz Grill über Pratyahara

Der spirituelle Lehrer Heinz Grill hat einen Artikel zum Thema Prayahara geschrieben, zu finden unter Pratyahara Möglichkeiten und Vergleiche zum anthroposophischen Schulungsweg.

Pratyahara im Goraksha Shataka

Im Goraksha Shataka, dem ältesten bekannten Lehrbuch des Hatha Yoga (ca. 10. Jh.), hat Pratyahara eine andere Bedeutung als "Rückzug der Sinne (von den Sinnesobjekten)". Dort (Vers 55) wird Pratyahara als das "Zurückhalten des Mondnektars" bezeichnet und beinhaltet die Praxis von Mudra bzw. Karana, wie bspw. von Viparita Karani (Vers 59).

चन्द्रामृतमयीं धारां प्रत्याहारति भास्करः |
तत्प्रत्याहरणं तस्य प्रत्याहारः स उच्यते || ५५ ||
candrāmṛta-mayīṃ dhārāṃ pratyāhārati bhāskaraḥ |
tat-pratyāharaṇaṃ tasya pratyāhāraḥ sa ucyate || 55 ||
Die (in der Nabelgegend befindliche) Sonne (Bhaskara) zieht den Strom (Dhara) des Mondnektars (Chandra-Amrita) an sich. Das Zurückhalten (Pratyaharana) dieses (Nektarstroms) von der (Sonne) wird Pratyahara genannt.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Seminare

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