Vichara Meditation

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Die Vichara Meditation gehört in die Kategorie der Achtsamkeitsmeditationen. Sie geht der Frage nach: „Wer bin ich?" und hat zum Leitbild: "Erkenne dich selbst und sei frei.“

Diese Technik besteht darin, dass du dich zunächst ruhig hinsetzt und dann deinen Körper beobachtest. Während du deinen Körper beobachtest entspannst du auch, dies ist auch ein Bestandteil der Achtsamkeitsmeditation. Du beobachtest den Körper, dann stellst du fest, dass du der Beobachter bist - nicht der Körper selbst. Wer also bin ich, der den Körper beobachtet. Beobachte besonders den Atem. Über den Atem stehst du in Kontakt mit der ganzen Welt. Indem du den Atem beobachtest, bemerkst du das Kommen und Gehen - als Symbol für alles Kommen und Gehen. Dann beobachtest du die verschiedenen Empfindungen und nimmst wahr: Empfindungen kommen und Empfindungen gehen. Auch Emotionen kommen und Emotionen gehen. Gedanken kommen, Gedanken gehen. Dann spüre, Etwas bleibt gleich hinter dem Ganzen. Und dieses Etwas, was gleich bleibt hinter dem Ganzen, das bist du. Der Beobachter, das Bewusstsein das in dieser Meditation hervorkommt, kannst du in dieser Meditation erfahren.

Vichara Meditation Videos

Hier einige Vichara Meditation Video Anleitungen:

Lange Anleitung:

Kurze Anleitung:

Niederschrift bzw. Begleittext zur Vichara Meditation

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!!! Dieser Abschnitt ist noch in Bearbeitung !!!


Niederschrift - Einleitung in die Meditation:

Die Vichara Meditation gehört in die Kategorie der Achtsamkeitsmeditationen. Sie geht der Frage nach: „Wer bin ich?" und hat zum Leitbild: "Erkenne dich selbst und sei frei.“

Diese Technik besteht darin, dass du dich zunächst ruhig hinsetzt und dann deinen Körper beobachtest. Während du deinen Körper beobachtest entspannst du auch, dies ist auch ein Bestandteil der Achtsamkeitsmeditation. Du beobachtest den Körper, dann stellst du fest, dass du der Beobachter bist - nicht der Körper selbst. Wer also bin ich, der den Körper beobachtet. Beobachte besonders den Atem. Über den Atem stehst du in Kontakt mit der ganzen Welt. Indem du den Atem beobachtest, bemerkst du das Kommen und Gehen - als Symbol für alles Kommen und Gehen. Dann beobachtest du die verschiedenen Empfindungen und nimmst wahr: Empfindungen kommen und Empfindungen gehen. Auch Emotionen kommen und Emotionen gehen. Gedanken kommen, Gedanken gehen. Dann spüre, Etwas bleibt gleich hinter dem Ganzen. Und dieses Etwas, was gleich bleibt hinter dem Ganzen, das bist du. Der Beobachter, das Bewusstsein das in dieser Meditation hervorkommt, kannst du in dieser Meditation erfahren.


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Niederschrift - Praxisanleitung - Achtsamkeitsmeditation:

  • Setze dich so hin, wie es angenehm für dich ist, singe mit mir einige Male OM, der Klang, der für Einheit und das Kosmische steht, welcher für Harmonie und Frieden steht. Um dich auf die Jhana Yoga Meditation einzustimmen tönen wir einige Minuten lang OM, so dass du nachher leicht in die Meditation fallen kannst. Schließe nun die Augen. Ausatmen, einatmen: OMMMMMM, OMMMMM, OMMMM, OMMM, OMM, OM, OM, OM, OM.
  • Vergewissere dich, dass du so sitzt dass du die nächsten 20 Min. ruhig sitzen kannst. Wirbelsäule aufgerichtet, Brustkorb nach vorne gewölbt, Schultern nach hinten und unten, Nacken lang, Schultern entspannt, Kiefergelenke entspannt, Augen entspannt. Bitte Körper und Geist in den nächsten 20 Min. ruhig und entspannt zu sein. Atme ein paar mal tief in den Bauch ein und aus. Atme vollständig aus, atme ein der Bauch geht hinaus, atme aus der Bauch geht hinein. Atme ein und der Bauch geht hinaus, atme so einige Male tief ein und aus und sei dir bewusst, mit dieser Vicara-meditation willst du dich der Frage nähern, wer bin ich?

Diese Vicarameditation arbeitet mit Beobachtung und zählt somit zu den Achtsamkeitsmeditationen. Gehe beobachtend durch deinen Körper. Hierdurch kannst du innerlich loslassen und erfährst eine Gelassenheit.

  • Spüre deine Zehen, deine Fußsohlen, Fußgelenke und Unterschenkel, spüre die Knie, die Oberschenkel und die Hüften. Spüre die Beine als Ganzes von den Zehen bis zu den Hüften. Sei dir bewusst: Das sind meine Beine und ich beobachte meine Beine. Ich bin nicht meine Beine, ich beobachte sie. Oder: Wer bin ich, der ich die Beine beobachte? Von wo aus beobachte ich die Beine?
  • Gehe weiter zu den armen: Spüre die Fingerspitzen, die Finger, die Handflächen und Handrücken und Handgelenke. Spüre die Oberarme, die Ellbogen, die Unterarme. Spüre die Arme als Ganzes, von den Fingerspitzen bis zu den Schultern. Sei dir bewusst: Dies sind meine Arme, spüre die Arme, ich beobachte die Arme, ich bin mir der Arme bewusst. Ich bin nicht die Arme ich bin der Beobachter. Wer bin ich, der ich die Arme beobachte? Wo bin ich? Wer bin ich?
  • Spüre die Rückseite deines Körpers: Gesäß, unterer Rücken, mittleren Rücken, oberen Rücken, Schultern und Nacken. Spüre die gesamte Rückseite vom Gesäß bis zum Hinterkopf gleichzeitig. Egal ob sich diese Rückseite angenehm anfühlt oder nicht, beobachte, spüre. Sei dir bewusst: Das ist meine Rückseite, ich spüre und beobachte meine Rückseite ganz bewusst. Ich bin nicht die Rückseite des Körpers ich bin der Beobachter. Frage dich wiederum, wer bin ich, der ich die Rückseite des Körpers beobachte. Wer bin ich ? Wo bin ich?
  • Jetzt spüre die Vorderseite des Rumpfes. Beckenboden Geschlechtsorgane unterer Bauch, mittlerer Bauch, oberer Bauch. Spüre die Brust von Unten bis Oben, von Vorne bis Hinten. Spüre Schultern und Kehle. Spüre diesen Bereich nun gleichzeitig, von Beckenboden über Bauch bis zur Kehle. Sei dir bewusst das ist meine Vorderseite.Ich beobachte meine Vorderseite mit ihren Empfindungen und ihren Gefühlen. Ich bin nicht die Vorderseite mit ihren Empfindungen und Gefühlen, ich beobachte sie nur. Stelle dir die Frage: Wer bin ich, der ich die Vorderseite mit ihren Empfindungen und ihren Gefühlen beobachtet?
  • Jetzt spüre dein Gesicht. Spüre Lippen, Nase, Kinn, Augen. Spüre Wangen, Ohren, Hinterkopf und Scheitel. Spüre den ganzen Kopf als Ganzes gleichzeitig. Sei dir bewusst das ist mein Kopf, so fühlt sich mein Kopf an. Da ist mein Kopf mit seinen Wahrnehmungen und Empfindungen, ich bin nicht mein Kopf ich beobachte ihn nur. Ich spüre ihn, ich beobachte ihn, ich bin mir meines Kopfes bewusst. Jetzt stelle dir die Frage, wer bin ich, der ich den Kopf beobachte mit seinen Wahrnehmungen und Empfindungen? Von wo aus beobachte ich den Kopf? Schau einmal, ob du den Kopf von oben, hinten oder von der Seite aus beobachten kannst.
  • Wo bin ich, wer bin ich? Spüre jetzt den Körper als Ganzes von unten bis oben, von Links nach Rechts von Vorne bis Hinten. Sei dir bewusst, dies ist der Körper mit seinen Empfindungen und Wahrnehmungen. Schau, ob du den Körper von oben aus betrachten kannst. Vom Herzen aus beobachten kannst. Ob du den Körper von Vorne und von Hinten beobachten kannst. So kannst du dir sehr bewusst sein: Ich bin nicht der Körper. Ich beobachte den Körper, ich bin mir des Körpers bewusst.
  • Mein Körper atmet, Luft strömt ein Luft strömt aus. Über den Atem steht der Körper in Verbindung mit der ganzen Atmosphäre. Jedes Molekül an Sauerstoff und Stickstoff ist schon in vielen anderen Körpern gewesen, so stehst du über den Atem mit allem Leben in Verbindung. Du formulierst Worte und erschaffst innere Bilder. Worte und Bilder kommen und gehen ohne das du etwas tust... Du bist nicht Worte, du bist nicht Bilder. Du bist nicht Empfindungen, du bist nicht Wahrnehmbares. Wenn du merkst du bist über deine Bilder oder Worte mit dir identifizierst so lasse sie mit einem Lächeln los. Wortgedanken kommen und gehen. Bildgedanken kommen und gehen. Empfindungen kommen und gehen. Ich bin der Beobachter.
    • Mache dir die Empfindung bewusst.
    • Mache dir bewusst: Dies ist die Empfindung, ich beobachte was ich empfinde.
    • Mache dir bewusst: Ich bin das Bewusstsein, unbegrenztes Bewusstsein, weder örtlich begrenzt, nicht zeitlich begrenzt.

Dehne dich räumlich und zeitlich gesehen aus und spüre dabei diese Freude. Spüre dabei auch diese Verbundenheit und damit die Liebe. Spüre die Unendlichkeit und die Freude des bewussten Seins.

  • Stille Meditation für ca. 10 - 20 min.
  • Bleibe auch nach der Stillen Meditation noch einem Moment lang ruhig sitzen. Sei dir noch einmal des Atems besonders bewusst. Dieser Atem steht als Symbol, als Analogie als Erfahrung. Unendlichkeit und Weite, so wie die Luft in der Atmosphäre. So wie die Luft einströmt und ausströmt, so kannst du auch mit deinem Bewusstsein in deinen Körper hineingehen und dein Bewusstsein ausdehnen, um dich zu verbinden mit Allem. Beides ist im Alltag und der Spiritualität wichtig: Tief in dir ist das höchste Bewusstsein. Du bist dieses höchste Bewusstsein. Dieses ist verbunden mit allen Wesen überall. Dieses Bewusstsein ist verbunden und eins mit dem unendlichen Bewusstsein. Und im Alltag ist sich dieses Bewusstsein deinem Körper deiner Psyche, deiner Persönlichkeit bewusst. Erlebt in dieser Welt und wirkt in dieser Welt. Du kannst es beobachten und du kannst es bewusst gestalten.
  • Vertiefe langsam wieder den Atem, sprich innerlich ein Gebet wie: „Lieber Gott, liebe göttliche Wirklichkeit, lass mich dich spüren, bitte führe mich zeige mir was meine Aufgabe ist.“ Schließe mit 3 Mal OM die Meditation ab und singe ein Mantra, wie z.B. das "Asato Ma":


Mantra - Asato Ma:

Asoato ma sat gamaya Tamaso ma jyotir gamaya Mrityor maaritam gamaya


Übersetzung des Asato Ma:

Führe uns vom Unwirklichen zum Wirklichen Von der Dunkelheit zum Licht führe uns von der Sterblichkeit zur Unsterblichkeit


Friedenssegen im Anschluß:

Om Shanti, Shanti, Shanti - Om Frieden, Frieden, Frieden


Gruß an die Meister:

In unserer Tradition ist es üblich, dass wir nach der Meditation und nach dem Om noch einen Gruß an die Meister sprechen, in deren Tradition wir unterrichten. Dieser Gruß richtet sich erst an Swami Sivananda, danach an Shri Guru Vishnu-devananda:

Om Bolo Sadguru Sivananda Maharaj Ji Ki - Jaya Om Bolo Shri Guru Vishnu Devananda Maharaaj Ji Ki - Jaya

Siehe auch