Lakshya

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Lakshya (Sanskrit: लक्ष्य lakṣya adj., m. u. n.) zu definieren, was angedeutet wird, anzusehen als, worauf man sein Augenmerk richtet, zu beobachten, zu erkennen, sichtbar, wahrnehmbar; ein bestimmter über Waffen gesprochener Zauberspruch; ein ausgesetzter Preis; Ziel; Schein, Verstellung; Merkmal; (Poetik:) die indirekte oder sekundäre Bedeutung einer Aussage. Lakshya – was angestrebt werden soll, das Ziel, der Konzentrationspunkt, die Konzentrationsart, die Gotterkenntnis.

Buddha im Glück (Gold) der Erleuchtung

Sukadev über Lakshya

Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Lakshya

Wie viele Ausdrücke hat Lakshya vielfältige Bedeutungen. Lakshya bedeutet zunächst einmal wörtlich das, was angestrebt werden soll. Lakshya ist das, was wertvoll ist, was erstrebenswert ist. Lakshya heißt dann aber auch, der Konzentrationspunkt in der Meditation oder die Konzentrationsart. Wenn du z.B. in die Meditation gehst, erst setzt du dich hin, Asana, dann regulierst du den Atem, Pranayama, dann versetzt du deinen Geist in eine meditative Schwingung, z.B. mit einer Affirmation, einem Gebet, das ist dann Pratyahara. Dann kommt Konzentration, Dharana. Und das, worauf du dich konzentrierst, das wird dann genannt, Lakshya.

Du kannst dich z.B. konzentrieren auf das Ajna Chakra, du kannst dich konzentrieren auf die Herzgegend, du kannst dich konzentrieren auf ein Mantra, du kannst dich auch konzentrieren auf den Atem. Deine Lakshya, deine Konzentration, kann aber auch einfach sein auf das, was von selbst kommt. Du kannst auch Sakshi Bhava, die Einstellung eines Beobachters, einnehmen, und als Lakshya, der Konzentrationspunkt, das, was beobachtbar ist und was von selbst auftaucht. Im Jnana Yoga ist Lakshya noch etwas anderes. Im Jnana Yoga ist Lakshya das höchste Ziel, Gotteserkenntnis, Gottverwirklichung, letztlich, Brahman zu erkennen - das ist das Lakshya, das erstrebenswerte Ziel letztlich von allem Yoga.

Siehe auch

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