Meditationskurs für Anfänger 9. Woche

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Dies ist die 9. Woche aus dem 10-wöchigen Meditationskurs. Du wirst systematisch zur Meditation angeleitet. Dabei lernst du verschiedene Meditationstechniken, bekommt Hintergrundwissen und wirst auch zu Achtsamkeit, positivem Denken und Spiritualität im Alltag angeleitet.

In diesem Kursvideo singst du ein Mantra, meditierst mit der Mantrameditation mit Ausrichtung auf das Göttliche und hörst einen Vortrag über Bhakti-Yoga, den Yoga der Hingabe.


zur 8. Woche - Meditationskurs für Anfänger

zur 10. Woche - Meditationskurs für Anfänger


Kursvideos der 9. Woche:

9 a - Inhalt: Einführung und Vertiefung ins Bhakti Yoga


9 b - Inhalt: lange praktische Meditionsanleitung - Mantrameditation

  • Mantra-Meditation auf das Göttliche
  • 25 min.

9 c - Inhalt: kurze praktische Meditionsanleitung - Mantrameditation

  • Mantra Meditation auf das Göttliche
  • 8 min.


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Umfangreiches Informationsmaterial zum Thema Meditation findest du auch in unserem Meditationsportal.

Begleittext zum Kursvideo 9. Woche - 9 a - Einführung und Vertiefung in das Bhakti Yoga

Einführung in das Bhakti Yoga - Yoga der Hingabe

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!!! DIESER ABSCHNITT BEFINDET SICH IN DER ÜBERARBEITUNG !!!

Heute geht es insbesondere um Bhakti Yoga, den Yoga der Hingabe. Um die Beziehung, die du vielleicht hast oder auch entwickeln kannst zu Gott, zur Tiefe deiner Seele, zu einer höheren Wirklichkeit - wie auch immer du dies nennen willst.

Bhaktiyoga ist der Yoga der Hingabe. Du erinnerst dich es gibt 6 Hauptwege des Yoga:

  1. Jnana Yoga, Yoga des Wissens
  2. Raja Yoga, der königliche Yoga, der Yoga des Geistes der psychologische Yoga
  3. Kundalini Yoga, der Yoga der Energie, der Öffnung der Chakras, der Aktivierung deiner inneren Kräfte.
  4. Karma Yoga, den Yoga des uneigennützigen Dienens
  5. Hatha Yoga, den Yoga der Körperübungen haben wir in Form von Auflockerungsübungen und Atemübungen gemacht
  6. Bhakti Yoga, der Yoga der Hingabe, der Gottesverehrung


  • Für Baktiyoga ist Gottesverehrung etwas ganz Zentrales. Gott? Was ist Gott? Gott ist nicht wirklich in Worten beschreibbar, Gott ist erfahrbar durch Worte. Gott hat so viele verschiedene Namen. In der Jüdischen Bibel, im alten Testament der Bibel findest du den Satz: „Mache dir kein Bild von Gott und nenne seinen Namen nicht umsonst.“
  • Sich kein Bild von Gott zu machen heißt, sich keine zu konkrete Vorstellung von Gott zu machen. Was ist überhaupt Gott? Aber du kannst dir eine Vorstellung machen wie kann ich Gott überhaupt sehen? Wie kann ich Kontakt aufnehmen - mit Gott. Die Inder sehen das so: Weil Gott in Wahrheit ohne Form ist, weil Gott nicht Vorstellbar ist durch den Menschen, kann Gott durch jeden Menschen individuell wahrgenommen werden. Du kannst sagen die göttliche Mutter, göttlicher Vater, göttlicher Freund, du kannst zum lieben Gott sprechen oder „Oh kosmische Energie, kosmische Intelligenz“, du kannst sprechen zum höheren Selbst.
  • Während ich diese Möglichkeiten aufzähle, überlegst du unter Umständen bereits: Wie könnte ich Gott nennen?

Manche sehen Gott am stärksten in der Natur. Wenn du spazieren gehst, den Himmel anschaust, nach oben blickst spürst du - da ist Etwas. Wenn du vor einem Baum stehen bleibst und diesen eine Weile ansiehst, von Herzen her zu dem Baum hin spürst, ja über diesen alten Baum spricht Gott zu mir. Oder wenn du einfach ruhig stehst und die Erde spürst, vielleicht noch die Erde berührst oder dich vor der Erde verneigst, den Kopf auf die Erde gibst, kannst du die Erde fühlen mit deinen Händen, deinem Herzen, über die Stirn, mit deinem ganzen Wesen... Dann kannst du sagen Mutter Erde, das ist nicht einfach Materie - da ist Liebe.

  • Wenn du etwas überlegst, was ist meine Beziehung zu Gott? Wie kann ich mir Gott vorstellen? Wie kann ich mir mir die höhere Wirklichkeit vorstellen? Dann wäre der nächste Schritt: Wie kann ich diese Beziehung vertiefen?


Was ist Bhakti Yoga konkret? Bhaktiyoga ist wiederum ein Übungssystem um Einheit und Verbindung zu erfahren. Bhaktiyoga sind Übungen um einen Kontakt zu Gott her zu stellen oder zu vertiefen. Bhaktiyoga ist dabei religionsneutral. Es gibt eine göttliche Wirklichkeit, die sich auf die unterschiedlichsten Weisen ausdrückt (christlich, jüdisch, buddhistisch, hinduistisch, moslemisch u.a.) Vielleicht hast du einen christlichen Bezug zu Gott? Gott Vater, Jesus, heiliger Geist... Vielleicht hast du einen moslemischen Bezug zu Gott? Allah Vielleicht hast du einen religionsneutralen Zugang, vielleicht einen strengeren, vielleicht einen weiteren oder spielerischen Zugang zu Gott? Vom Standpunkt des Bhaktiyoga, ist das egal.

Wie kannst du die Beziehung zu Gott vertiefen?

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!!! DIESER ABSCHNITT BEFINDET SICH IN DER ÜBERARBEITUNG !!!


Um die Beziehung zu Gott zu vertiefen, gibt es 9 Haupttechniken. Hier eine Übersicht:

  1. Shrabanah: Hören oder Lesen über Gott und die Heiligen
  2. Kirtana: spirituelles Singen
  3. Vandana: Verneigen
  4. Parda Sevanah: Einen Altar haben, Symbole für Gott haben.
  5. Shravanah: dich an Gott erinnern, Gott vergegenwärtigen
  6. Arjana: Rituale zur Verehrung Gottes
  7. Dasina: Kultivierung des Gefühls Gottes Diener zu sein
  8. Sakia: Kultivierung des Gefühls Freund Gottes zu sein
  9. Atmani Vedanah: Vollkommene Hingabe an Gott. Das eigene Selbst mit Gott verschmelzen.


Die 9 Haupttechniken zur Entwicklung der Gottesliebe im Detail:

Shrabanah: heißt Geschichten erzählen, hören, lesen, über verschieden Aspekte Gottes und seine Heiligen. Im Christentum z.B. die Bibel lesen. Das Wirken Gottes liest du im alten Testament, das Wirken von Jesus im neuen Testament. Du liest über seine Apostel, über die Propheten. Wenn du so liest, in einem spirituellen Buch, dann verbindest du dich mit Gott. Gerade im evangelischen Christentum ist das Lesen in der Bibel eine der wichtigsten Tugenden die die Religion fordert. Du kannst aber auch in indischen Schriften lesen oder im Koran, dem Talmud und natürlich auch über die Heiligen. Z.B. über die großen Yogameister, so wie Swami Shivanada. Oder es gibt Biografien wie die Biografie eines Yogis, Mutter Theresa, Krishna Murti, Sri Aurobindo oder die Mutter. Solche Biografien zu lesen das hilft dir Gott zu spüren und du merkst diese Menschen haben ihr Leben auf Gott ausgerichtet.

Kirtana: spirituelle Lieder singen, z.B. Mantra singen. Singe Mantras, höre ihnen zu, entweder über das Internet, über gute CD's und noch besser in dem du gemeinsam mit Anderen singst im Satsang, in einem Yogazentrum oder Ashram.

Vandana: heißt sich zu verneigen. Ehrerbietung haben. Du kannst dich innerlich verneigen. In Indien Grüßt man Andere durch zusammengelegte Hände. Namaste, ich erweise dir meine Ehrerbietung oder OM Nama Shivaya: Ich Grüße die Liebe und Güte in dir. Sieh mehrmals am Tag Gott in seiner Schönheit. Sieh dir eine Blume an und übe daran Ehrerbietung. Du kannst dich verneigen, aber noch wichtiger du kannst diesen Bezug zu Gott wahrnehmen und so das Gefühl von Ehrerbietung in dir wachen lassen. Das macht das Leben, mystisch und magischer, rettet dich vom profanen Einerlei, gibt dir Schönheit und Freude. Das göttliche spüren mit Respekt. Die Wunder in der Schöpfung in jedem Menschen spüren. Vandana meint auch deinen Partner anzuschauen und diese Liebe zu spüren, dankbar zu sein. Vandana ist auch im Umgang mit deinem Kind geeignet. Freude, Liebe und Dankbarkeit für das Geschenk ein Kind aufziehen zu dürfen.

Parda Sevanah: einen Altar zu haben mit Figuren oder Skulpturen die auch für Gott stehen. Gott kann auch gemütlich sein, er schenkt dir Vertrauen, er ist schon da und hat die Ruhe weg. Er hebt eine Hand und sagt: „Ich werde mich um Alles kümmern.“ Wie du den Altar aufbaust ist dir überlassen, ob mit Pflanzen, Edelsteinen, Kerzen... Egal was darauf steht, einen Altar zu haben den du verehren kannst ist eine gute Sache. Diesen auch zu pflegen mit Kerze, Räucherwerk oder frischen Blumen. Dies hilft dir ein Gefühl der göttlichen Gegenwart zu ermöglichen.

Shravana: Erinnern. Alle Techniken des Bhaktiyoga helfen dir dich zu erinnern, es heißt auch ein Gebet zu sprechen. Ein einfaches Gebet ist: „Gott, wenn es dich gibt, lass mich dich erfahren; lass mich dich spüren; wenn es dich gibt, so würde ich dir Folgendes sagen; wenn es dich gibt dann bitte ich dich mich zu führen.“ Auch wenn du bisher nicht an Gott glaubst, so kannst du den Versuch machen, in so fern für dich die Option besteht, dass es Ihn/Sie/Es doch geben sollte, in Kontakt zu treten. Sage ihm Ihr was du auf dem Herzen hast, bitte darum dass Er/Sie dir zeigt, was zu tun ist. Oder bedanke dich für etwas bei Gott.

Arjana: Rituelle Gottesverehrung. Rituale gibt es in den verschiedensten Religionen und auch religionsübergreifend. Im Christentum gibt es den Gottesdienst. Im hinduistisch geprägten Bhaktiyoga gibt es die Lichtzeremonie das Arati, es gibt Pujas, Homas, Feuerrituale und andere Rituale. Du kannst auch dein eigenes Ritual entwickeln und dies pflegen zum aufwachen oder zum zu Bett gehen.

Dassia: Das Gefühl zu kultivieren Gottes Diener zu sein. Überantworte Gott dein Tun: „Was auch immer ich heute tue, ich tue es in deinem Namen. Zeige mir dein Licht und deine Wahrheit so das sie mich leiten. Bitte leite mich an dem heutigen Tag, es sei dir gewidmet.“Wann immer du etwas neues ausprobierst sage: „Was auch immer ich jetzt tue, ich tue es für dich.“ Abends: „Was immer ich getan habe ich habe es für dich getan. Ich bringe es dir dar.“ Wenn ich einen Fehler gemacht habe: „Bitte vervollständige es, ich bringe es dir dar.“

Sakia: Freundschaft zu Gott erfahren. Mit einem Freund bist du vertraut. Zu Gott kannst du eine freundschaftliche Gegenwart aufbauen, kannst dich von Gott umarmt fühlen. Du kannst dich danach sehnen Gottes Gegenwart zu spüren. Du bist nicht allein da ist immer Jemand da, du kannst dich an ihn wenden du kannst zu ihm sprechen, du kannst spüren er spricht zu dir. Du kannst dir bewusst werden die Ereignisse die kommen, Menschen die kommen, alles ist eine Manifestation Gottes...

Atmani Vedana: Vollkommene Hingabe an Gott. Vollkommene Darbringung deiner Selbst an Gott. Das Selbst darbringen. „Alles was ich bin habe ich von dir, alles was ich tue tue ich für dich; alles was ich habe habe ich von dir; alles was ich bin bin ich in dir; letztlich: ich bin du. Du manifestierst dich in jedem Ereignis in jeder Aufgabe.“ Schließlich spürst du Gott überall. In dir außerhalb von dir Überall. Atmani Vedana: vollkommene Hingabe, vollkommenes Verschmelzen.

Nach diesen vielen Informationen zum Bhaktiyoga kann es sein, dass du im Herzen tief berührt bist oder - ganz im Gegensatz - eher wenig damit anfangen kannst.

Wenn du wenig Bezug zu Gott hast, kann es für dich hilfreich sein, zu verstehen, was Gott für andere Menschen bedeutet. Vielleicht möchtest du es anhand der 9 Haupttechniken auch selbst ausprobieren. Die nachfolgende Kursaufgabe der 8. Kurswoche kann dir auch dabei helfen.

Hausaufgabe zur 9. Kurswoche:

Übe in der nächsten Woche die Mantrameditation (siehe weiter unten im Begleittext bzw. das Video 9 c oben) vom Anfang und du kannst dir dabei Folgendes überlegen:

  • Wie ist meine Beziehung zu Gott?
  • Wie ist die Beziehung zu Gott als Kind gewesen?
  • War die Beziehung zu Gott schon einmal tiefer?
  • Hat sich die Beziehung zu Gott seit der Kindheit verändert?
  • Wie genau hat sich die Beziehung zu Gott seit der Kindheit verändert?
  • Wodurch genau hat sich die Beziehung zu Gott seit der Kindheit verändert?


Du kannst überlegen, ob du die Beziehung zu Gott durch eine dieser Bhakti Praktiken wieder vertiefen möchtest. Sei es über Gebet, über Staunen, darüber, Gott Ehrerbietung erweisen oder zu allem, was großartig ist oder sei es durch Innehalten, durch Hingabe Gott zu spüren.

Vielleicht kannst du Gott als Freude in dir spüren, als deine Umgebung oder in anderen Menschen. Spüre genau hinein in dich, auf welche Weise sich Gott dir offenbaren möchte. Dafür alles Gute, Erfahrungen von Liebe und Freude, Erfahrungen der Nähe Gottes.

Begleittext zum Kursvideo 9. Woche - 9 c - Kurze praktische Meditationsanleitung

Mantrameditation

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!!! DIESER ABSCHNITT BEFINDET SICH IN DER BEARBEITUNG !!!


Einleitung in die Meditation

  • Du wirst eine Meditation üben, nämliche eine Mantrameditation in Verbindung mit der tiefen Sehnsucht einen Kontakt auf zu nehmen zu einer höheren Wirklichkeit. Singe mit mir 3 mal OM, dann einen Kirtan, also ein Mantra singen und du wirst dann in die Mediation geführt werden. Setzte dich so hin, dass du gleich im Anschluss in die Meditation gehen kannst.
  • Sri Ram Jaya Ram: so heißt das Mantra was wir gleich singen werden. Rama heißt derjenige, der sich freut. Sri heißt Ehrerbietung an. Jaya heißt, möge es überall erfahrbar sein: Ehrerbietung an die Freude, mögen alle Wesen Freude erfahren. Sri Ram Jaya Ram, Jaya Jay Ram OM x ca 20


Beginn der Meditation

  • Sitze ruhig, gerade und aufrecht für die Meditation. Singe 3x Mal "Om" und lass den Klang des OM auf dich wirken. Sitze so, dass du die nächsten 10-20 Min. ruhig und entspannt sitzen kannst. Brustkorb nach vorne gewölbt, Schulterblätter nach hinten unten. Nacken lang, Kiefergelenke entspannt. Sanftes Lächeln, Augen entspannt. Atme ein paar Mal mit dem Bauch ein und aus. Beim Einatmen geht der Bauch sanft hinaus, beim Ausatmen atme ganz aus, der Bauch geht hinein. Atme sanft ein der Bauch geht etwas hinaus, atme vollständig aus der Bauch geht hinein. Das Atmen ist wie das Loslassen und Aufnehmen von Licht und Positivität. Ausatmen ist wie loslassen, anvertrauen. Einatmen ist wie aufnehmen mit Dankbarkeit. Meditation ist auch eine Technik um Zugang zu finden, zu einer höheren Wirklichkeit. Du kannst dir überlegen, was ist für dich die höhere Wirklichkeit. Vielleicht nennst du sie Gott oder göttliche Mutter, höheres Selbst oder innere Stimme, kosmische Energie oder kosmische Intelligenz. Du kannst selbst überlegen, was für dich eine höhere Wirklichkeit ist.
  • Sprich wie in einem Gebet: „Liebe kosmische Wirklichkeit, lieber Gott, liebe göttliche Mutter, liebe kosmische Intelligenz, liebes höheres Selbst ich möchte dich spüren, ich bitte dich um Führung. Lass mich dich erfahren in dieser Meditation.“ Sprich dies Gebet auf eine Weise, die für dich stimmig ist. Und nun verwende ein Mantra in der Vorstellung, dass dies eine Anrufung an die höhere Wirklichkeit ist. Wiederhole dieses 3 Mal. Nutze dabei ein Mantra deiner Wahl, z.B.:
    • Om Nama Shivaya, wörtlich Ehrerbietung an die Liebe und Güte, oder
    • OM Namo Narayanaya, Ehrerbietung an die höhere Wirklichkeit, die in allen Wesen ist und sich um alle Wesen kümmert.
    • Oder einfach OM, welches der Ausdruck ist der allumfassenden Wirklichkeit.
    • Oder wenn du gerne einen weiblichen Aspekt verehrst und Gott als göttliche Mutter.
    • Oder wenn du die Kosmische Energie verehren möchtest, oder die kosmische Intelligenz, dann kannst du sagen: OM Sri Durga Jay Namaha x3
  • Entscheide dich nun für eines der Mantras und wiederhole es während der weiteren Meditation. Wiederhole zunächst das Mantra in deinem Herzen. Wiederhole das Mantra und spüre tief in dein Herz hinein. Versuche zu spüren, ob du das Göttliche nun besonders spürst, als Freude, als Liebe, als Tiefe deiner Seele in deinem Herzen. Lasse nun für einige Augenblicke das Mantra wegfallen und in dieser wortlosen Stille in die Tiefe deines Herzens gehen. Spüre dort das Göttliche als Liebe und als Freude.
  • Bleibe nun entweder in dieser gedankenlosen, wortlosen Stille oder verwende das Mantra erneut und gehe dann in die Stille. Spüre das Göttliche mit oder ohne Mantra tief in deinem Herzen als Liebe als Freude, als Stimme der Tiefe deiner Seele.
  • Jetzt konzentriere dich auf den Punkt zwischen den Augenbrauen, bis Mitte der Stirn und wiederhole das Mantra dort. In der tiefen Sehnsucht mit dem Mantra Führung durch das Göttliche zu erbitten, um Zugang zur Intuition zu bekommen. Wiederhole das Mantra zwischen den Augenbrauen bis zum Punkt in der Mitte der Stirn. Stelle dir weiterhin vor, dass du mit dem Mantra Kontakt aufnimmst zu dem Göttlichen. Das heißt, dass du dich ausdehnst über dich Stirn nach vorne und oben, sei es das von vorne und oben das Göttliche in dich hineinströmt. Sei es, dass du ein Licht siehst, oder ein leichtes Pulsieren bemerkst. Wiederhole das Mantra zwischen den Augenbrauen, bis Mitte der Stirn.
  • Bitte die göttliche Wirklichkeit darum, dass du sie spüren kannst. Bleibe weiter mit deinem Bewusstsein zwischen den Augenbrauen in der Mitte der Stirn, weiter in der Stille oder wiederhole das Mantra. Ein paar Mal das Mantra wiederholen dann wieder in die Stille gehen und bitte so die göttliche Wirklichkeit, sie jetzt zu erfahren.
  • Jetzt bringe dein Bewusstsein hoch zur Scheitel-gegend, über dem Raum über halb des Kopfes auch Sahasrara Chakra genant. Du kannst dir auch ein Licht vorstellen oberhalb des Scheitels. Du kannst dir vorstellen, dass aus dir ein Licht nach oben hin scheint, sei es dass von oben ein Licht in dich hin einstrahlt. Du kannst dir so vorstellen dass du so Kontakt aufnimmst mit dem Göttlichen - von oben. Die Gnade und Segen, die von oben in dich hineinströmen. Wiederhole ein Mantra und öffne dich ganz für diese göttliche Kraft, göttlichen Segen, göttlichen Licht. Die tiefe Sehnsucht das Göttliche zu erfahren, mit großer Offenheit das Göttliche wirken zu lassen. Wiederhole das Mantra, richte deine Aufmerksamkeit nach oben, spüre das Licht oberhalb deines Scheitels.
  • Stille Meditation für ca. 10 - 20 min.
  • Vertiefe langsam wieder den Atem, sprich innerlich ein Gebet wie: „Lieber Gott, liebe göttliche Wirklichkeit, lass mich dich spüren, bitte führe mich zeige mir was meine Aufgabe ist.“ Schließe mit 3 Mal OM die Meditation ab und singe ein Mantra, wie z.B. das "Asato Ma":


Mantra - Asato Ma:

Asoato ma sat gamaya Tamaso ma jyotir gamaya Mrityor maaritam gamaya


Übersetzung des Asato Ma:

Führe uns vom Unwirklichen zum Wirklichen Von der Dunkelheit zum Licht führe uns von der Sterblichkeit zur Unsterblichkeit


Friedenssegen im Anschluß:

Om Shanti, Shanti, Shanti - Om Frieden, Frieden, Frieden


Gruß an die Meister:

In unserer Tradition ist es üblich, dass wir nach der Meditation und nach dem Om noch einen Gruß an die Meister sprechen, in deren Tradition wir unterrichten. Dieser Gruß richtet sich erst an Swami Sivananda, danach an Shri Guru Vishnu-devananda:

Om Bolo Sadguru Sivananda Maharaj Ji Ki - Jaya Om Bolo Shri Guru Vishnu Devananda Maharaaj Ji Ki - Jaya


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Umfangreiches Informationsmaterial zum Thema Meditation findest du auch in unserem Meditationsportal sowie unter dem Stichwort Meditation.

Siehe auch

Weitere Informationen zum Thema:

Seminare zum Thema bzw. im indirekten Zusammenhang

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