Ärger

Aus Yogawiki
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Ärger ist eine Emotion, die aktiviert, energetisiert. Ärger hat die Funktion, bei wahrgenommener Ungerechtigkeit aktiv werden zu können. Ärger ist ein Gefühl, das einem Kraft gibt, wenn es beim Erreichen eines Ziels hapert. Ärger kann positive und negative Auswirkungen haben:

  • Gerechter Zorn ist eine Form des Ärgers, die einem hilft, gegen Ungerechtigkeit anzugehen und anderen beizustehen
  • Egoistischer Ärger ist eine Form des Ärgers, der kommt, wenn eigene Wünsche nicht erfüllt werden, und der einen dazu veranlasst zusätzliche Anstrenungen zu unternehmen
  • Zerstörerischer Ärger ist ein solcher Ärger, der aus einer tiefen Kränkung entstammt und der einen dazu bringen kann, all seine Vorsätze und ethischen Grundsätze über Bord zu werfen und alles zu zerstören, was einem lieb und teuer ist. Aus dieser Art Ärger begeht der Mensch viele Arten von Verbrechen.
Ärger aus der Sicht des Yoga

Ärger

Sukadev behandelt hier das Wort, den Ausdruck Ärger vom Standpunkt der Yoga Philosophie aus.

Lass dich nicht ärgern und ärgere auch andere nicht. Ärgern kann heißen, dass du Ärger über jemand anderen empfindest oder es kann heißen, dass du jemand anderen erzürnst und ärgerlich machst. Man kann sich von anderen ärgern lassen und man kann sich auch über Situationen ärgern. Ich sage gerne, dass Emotionen Informationen sind mit Energie und Handlungsempfehlungen. Aber Emotionen sind Informationen und Empfehlungen. Sie sollten kein Zwang sein.

Lass dich nicht von Situationen zu sehr ärgern. Wenn eine Situation da ist über die du dich ärgerst, dann nimm sie erstmal zur Kenntnis. Sei dir bewusst welche Information dahinter steckt und dann sage deinem Unterbewusstsein, das dir diesen Ärger gibt: Danke für diese Information. Wenn da mit dem Ärger gleich der intensive Wunsch verbunden ist, etwas zu ändern, dann sage auch: Danke für diese Handlungsempfehlung. Dann atme tief ein und aus. Wiederhole ein Mantra oder sprich ein Gebet und löse dich von diesem Ärger.

Ich empfehle auch gerne, dass du dem Menschen, der dir gegenüber nicht wohlwollend ist, keine Macht über dich gibst. Wenn du dich über einen Menschen, der dir gegenüber nicht wohlwollend ist, dich den ganzen Tag ärgerst, dann gibst du ihm viel zu viel Macht. Schon die eigene Würde verbietet es, sich von jemandem oder von etwas ärgern zu lassen. In diesem Sinne nimm den Ärger zur Kenntnis, danke deinem Unterbewusstsein, dass es dir Kenntnis darüber gegeben hat und dann löse dich davon. Du kannst Geduld entwickeln, Stärke entwickeln und du kannst auch deinem Unterbewusstsein die Frage stellen: Vor dem Hintergrund meines Anliegens, vor dem Hintergrund, vor dem was ich will, was wäre jetzt eine gute Reaktion? Vor dem Hintergrund, dass ich etwas Gutes bewirken will, was könnte ich tun?

Und manchmal kannst du dich auch einfach an Gott wenden und zu Gott sagen: Da ist etwas nicht in Ordnung. Ich kann es nicht ändern. Ich gebe es an dich ab. Manchmal kannst du sagen, dass da etwas nicht richtig ist, ich werde mich engagieren, nicht direkt, aber morgen werde ich etwas tun. Manchmal wirst du dich fragen, wie du hier geschickt handeln kannst, um die Situation zu ändern und manchmal musst du sie ändern. Ärgere dich nicht schwarz, ärgere dich nicht blau. Lass dich nicht wütend machen. Rege dich nicht zu sehr auf, sondern nimm die Informationen des Ärgers an und dann tue das was zu tun ist und löse dich wieder davon.

Warum ärgern wir uns?

Warum ärgern wir uns selbst?

Auf eine gewisse Weise könntest du sagen, dass Ärger der Ausdruck des Gerechtigkeitsgefühls ist. Ärger ist ein Ausdruck dafür, dass jemand anderes die Grenzen verletzt hat, sich nicht an Vereinbarungen hält oder diese auch nicht beachtet, was nicht richtig ist. So kann Ärger durchaus hilfreich sein. Ärger kann helfen, den Gerechtigkeitssinn zu aktivieren und kann dazu beitragen, dass man sich darum kümmert, dass die Regeln des menschlichen und zwischenmenschlichen Verhaltens eingehalten werden. Aber wenn der Ärger über das Ziel hinausschlägt, dann ist das nicht gut. Ärger hat positive Funktionen.

Warum ärgern wir uns gegenseitig?

Der Mensch neigt ja dazu, sich gegenseitig zu ärgern. Ein Mensch ärgert den anderen Menschen. Manchmal haben Menschen sogar Lust darauf. Auf eine gewisse Weise könntest du auf die Frage „Warum ärgern wir uns gegenseitig?“ antworten: Wir ärgern uns gegenseitig, um herauszufinden, vielleicht um Gelegenheit zu haben zu wachsen, um nicht in alten Bahnen zu bleiben.

Wenn andere dich ärgern, dann gehe davon aus, dass es wichtig ist, für deine persönliche Entwicklung. Aber umgekehrt bemühe dich, andere nicht zu ärgern. Da ist so eine gewisse Inkongruenz, die ich empfehle. Sei du eine Quelle von Freude und Wohlbefinden für andere soweit es in deiner Macht steht und gehe davon aus, wenn andere Dinge tun, die geeignet wären dich zu ärgern, wäre es eine Herausforderung für dich, an der du wachsen kannst.

2 Möglichkeiten Ärger zu verarbeiten

Wie geht man mit Ärger um und was macht man mit dem Ärger? Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste Weise wäre die Ärgertransformationsatmung; eine sehr einfache und machtvolle Atemübung wo du sehr schnell die Energie des Ärgers transformieren kannst in positiv nutzbare Energie.

Vom Kundaliniyogastandpunkt aus sagen wir, dass Ärger nichts anderes ist als Energieaktivierung. Aber diese Energieaktivierung ist unruhig, wir nennen es im Yoga rajassig. Du kannst diese Energie harmonisieren und aktivieren und das geht zum Beispiel mit der Ärgertransformationsatmung.

Im Ayurveda wird gesagt, Ärger ist nichts anderes als eine Pittaübersteuerung. Und wenn du Ärger verarbeiten willst, insbesondere wenn du Ärger reduzieren willst, dann reduziere dein Pitta, dein inneres Feuer. Das geht zum Beispiel durch Rohkost, kalte Duschen, trinken von kaltem Wasser, durch Tiefenentspannungstechniken und Meditation. Wenn du das übst, wird das Pitta weniger, das innere Feuer wird weniger, und der Ärger wird auch weniger.

Umgang mit Ärger eines Anderen

Vielleicht ist bei dir jemand, der öfters ärgerlich ist oder es passiert dir öfters, dass jemand in deiner Umgebung explodiert und ärgerlich ist. Angenommen du bist das Objekt des Ärgers, dann ist es gut, einen Moment ruhig zu bleiben. Vielleicht kannst du den Kopf etwas einziehen, die Schultern etwas heben. Wenn du merkst, dass du vielleicht auch einen kleinen Fehler gemacht hast, dann ist es am Klügsten, wenn du um Entschuldigung bittest, deinen Fehler zugibst und Besserung gelobst.

Wenn jemand anderes ärgerlich ist, dann hilft es wenig selbst zu schimpfen. In manchen Fällen ist es dann hilfreich den Ort des Geschehens zu verlassen, denn selten kann man mit Menschen vernünftig sprechen, die gerade im Ärger-Zustand sind. Menschen werden wieder abkühlen. Angenommen jemand ist ärgerlich gegenüber jemand Anderen, dann widerstehe deiner Neigung demjenigen, über den der Andere ärgerlich ist, zu verteidigen, denn sonst richtet sich der Ärger schnell gegen dich. Höre einfach zu, eventuell beiß dir auf die Zunge, sage wenig, zeige Mitgefühl und warte ab.

Was bewirkt Ärger im Körper? - ein Vortrag von Sukadev Bretz 2018

Freiheit von Ärger durch Yoga

Welche physiologischen Reaktionen und anatomischen Reaktionen, kurz- und langfristig, kann man auf Ärger zurückführen? Das sind Fragen, die mir gestellt wurden.

Heute weiß man, dass Körper und Psyche eng zusammenhängen. Ärger hat etwas zu tun mit der Stressreaktion und auch mit dem Flucht-Kampf-Mechanismus. Also angenommen, der Mensch ist in Gefahr, dann kann er entweder fliehen oder kämpfen. Kämpfen steht in Verbindung mit Ärger, fliehen steht in Verbindung mit Angst.

Was bewirkt Ärger im Körper? Zunächst einmal gehört Ärger zur Stressreaktion. So kann man nicht unbedingt sagen, dass Ärger das bewirkt hat. Sondern man könnte sagen, dass Ärger ein Teilaspekt der Stressreaktion ist. Und die kurzfristige Stressreaktion besteht aus Aktivierung des Sympathikus und Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Noradrenalin.

Es ist die Erhöhung des Blutdruckes, Ausschüttung von Schweiß und damit Erhöhung der elektrischen Haut-Leitungsfähigkeit und Reduzierung des Haut-Widerstandes. Die Erhöhung der Frequenz des Pulses und der Atem-Frequenz, bewirkt auch die Anspannung von Muskeln und die Reduzierung der Immunabwehr und so weiter.

Was bewirkt dann Ärger, wenn er längere Zeit dauert? Es wird eben die Stressreaktion am Laufen gehalten. Das ist ja die besondere Fähigkeit beim Menschen. Tiere haben auch die Fähigkeit zu Stress. Insbesondere alle Wirbeltiere können auch einen Flucht-Kampf-Mechanismus haben. Aber der Mensch hat die Emotion des Ärgers und er hat die Fähigkeit, den Ärger längere Zeit andauern zu lassen. Und dann über die Emotion des Ärgers bleibt die Stressreaktion länger.

Und das hat dann auch langfristige Folgen. Menschen, die ärgerlich sind, können eher Magengeschwüre und Durchfallerkrankungen bekommen oder ein chronisches Reizdarmsyndrom entwickeln. Das heißt nicht, dass jeder, der Magen-Darm-Geschwüre hat, auch ärgerlich ist. Und nicht jeder, der Reizdarm oder Morbus Crohn hat, hat auch notwendigerweise zu viel Ärger. Aber es ist einer der Faktoren, die dazu beitragen können.

Im Ayurveda würde Ärger als Pitta-Prinzip bezeichnet. Und das Pitta-Prinzip ist Feuer. Zu viel Feuer kann auch Entzündungen verursachen. Und was bewirkt Ärger im Körper? Ärger kann eben auch das Risiko für Entzündungen, Autoimmunerkrankungen, Neurodermitis und viele andere Krankheiten erhöhen. Und zwar ist es egal, ob der Ärger ausgedrückt wird oder als innerer Frust da ist. Zu viel Pitta, und damit Neigung zu Reizbarkeit und Ärger, erhöht Autoimmunerkrankungen und damit entzündliche Erkrankungen wie Neurodermitis, Reizdarmsyndrom bis zu Hashimoto, Rheuma und manchem anderen.

Es ist auch gut dokumentiert, dass Menschen, die sich häufig ärgern und so einen Grundärger und Frust in sich tragen, auch zu Bluthochdruck, Arteriosklerose, Herzinfarkt und Hirnschlägen neigen. Das ist schon eine ganze Menge. Übrigens scheint es so zu sein, und das widerspricht dem, was in den 70-ger und 80-ger Jahren behauptet wurde, dass Krebs nicht mit dem Ärger im Körper korreliert. Das sind mehr die Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Autoimmunerkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen und Hautprobleme.

Menschen, die ärgerlich sind, bekommen auch häufiger Erkältungen als andere. Man könnte sagen, die Erkältung will den Ärger wieder abkühlen und künstlich zur Ruhe bringen. Ärger bewirkt darüber hinaus auch Verspannungen der Muskulatur und das kann auch zu Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, zu steifem Nacken und Hexenschuss führen.

Also gute Gründe, zu lernen, mit Ärger anders umzugehen. Und auf unseren Internetseiten findest Du eine Menge Tipps, wie Du mehr Gelassenheit bekommen kannst. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel, den Ärger-Transformations-Atem zu üben, auch jeden Tag den Sonnengruß zu üben, Tiefenentspannung, Meditation oder Hatha Yogaübungen. Und eine der vielen anderen Übungen auf unseren Seiten zu probieren, die helfen, vom Ärger zur Gelassenheit zu kommen.

Mach einfach mal ein Wochenende „Yoga und Meditation Einführung“ mit oder eine Yoga Ferienwoche, dann bekommst Du viele Techniken an die Hand, wie Du Ärger transformieren kannst in positive Energie, Tatkraft und Gelassenheit. Mehr Informationen auf den Yoga Vidya Internetseiten.

Video - Was bewirkt Ärger im Körper

Swami Sivananda über Ärger

Ärger ist ein Vritti (Gedankenschwingung), eine Bewegung, die auf dem See des Denkens entsteht, wenn die Elemente, die Gunas: Tätigkeit und Trägheit (Rajas und Tamas) vorhanden sind. Es ist eine Welle unerfreulicher Gefühle, die sich erhebt, wenn man mit etwas nicht einverstanden ist. Es ist mit anderen Worten eine Abart des Verlangens. Wie Milch sauer wird, kann ein Wunsch zum Ärger werden. Er ist der größte Feind des Friedens, der Erkenntnis und Hingabe. Ärger ist der direkte Weg zur Hölle. (Swami Sivananda)

Man muss zugeben, dass jeder von uns ohne Ausnahme Opfer dieser Krankheit ist. Ärger zu beherrschen führt zu höchstem Frieden und zu unschätzbarer Freude. Deshalb möchte ich Ärger in allen Einzelheiten beschreiben, seine verschiedenen Arten, seinen schlechten Einfluss auf das Nervensystem, seine enge Verwandtschaft mit der Leidenschaft, und möchte zuletzt die verschiedenen praktischen Methoden angeben, die man anwenden kann, um wirksam und sicher Wurzel wie Zweige des Ärgers auszurotten. Mein inbrünstiger Wunsch an euch alle ist, dass ihr mit Herz und Gemüt daran geht, diese böse Krankheit durch die folgenden wertvollen Übungen zu überwinden.

Ärger ist eine Manifestation von Shakti. So betet man: "Ich verbeuge mich wieder und wieder vor dieser Göttin, die als Ärger in allen Wesen vorhanden ist." Arjuna fragt Krishna: "Was treibt den Menschen zur Sünde, oh Krishna, trotz seiner Selbst, gewaltsam getrieben, wie es scheint? Allein von wem denn angespornt, begeht der Mensch die sündige Tat, auch wenn er selbst es gar nicht will, als trieb' ihn irgend eine Macht?" Der göttliche Herr antwortet: "Das ist die Gier, das ist der Zorn, der aus der Leidenschaft entspringt. Das ist der Böse, der verschlingt! Ja wisse, dieser ist der Feind. Wie's Feuer wird vom Rauch verhüllt und wie der Spiegel durch den Schmutz, wie von der Haut der Embryo, so ist von dem umhüllt die Welt." (Bhagavad Gita, Kap. 3,36 f.)

Und wieder heißt es in der Gita (Kap. 16,21): "Dreifaltig ist das Höllentor, wodurch die Seele geht zugrund: Begierde, Zorn und Habsucht sind's - darum lass fahren diese drei!" Ärger hat seinen Sitz in Linga Sharira (dem Astralkörper), er sickert in den physischen Körper hinein wie Wasser durch die Poren eines tönernen Topfes. So wie Hitze Blei schmilzt, wie Hitze und Borax Gold schmelzen, so schmelzen Kama und Krodha (Begierde und Zorn) die hitzigen Gedanken. Ärger bringt acht Arten von Lastern hervor.

Alle schlechten Eigenschaften und Handlungen entstehen aus Ärger. Wenn du einen Ärger ausrotten kannst, werden alle schlechten Eigenschaften von allein vergehen. Die acht Laster sind: Ungerechtigkeit, Übereilung, Verfolgung, Eifersucht, Besitzergreifen des Eigentums anderer, Töten, scharfe Worte, Grausamkeit. Wenn das Verlangen eines Menschen nicht erfüllt wird, und jemand auf dem Weg zur Erfüllung im Wege steht, wird man ärgerlich. Das Verlangen wird in Ärger umgewandelt. In der Gewalt des Ärgers begeht man alle Arten sündhafter Taten. Man verliert seine Erinnerung, das Verstehen umwölkt sich, der Intellekt wird verkehrt. "Aus dem Zorn die Betörung kommt, dann tritt Gedächtnisstörung ein, dann geht zugrund die Einsicht ihm, und endlich geht er selbst zugrund." (Bhagavad Gita, Kap. 2,63)

Ein Mensch kann im Ärger einen Mord begehen, und er weiß selbst nicht, was er tut. Er wird erregt und impulsiv. Wenn er sich ärgert, spricht und tut er, was ihm gerade einfällt. Ein heißes Wort fuhrt zu Kampf und Stechereien. Der Mensch steht unter einem Rausch. Er verliert seinen Verstand und ist nur Beute des Ärgers. Erregbarkeit, Unwille, Entrüstung, Wut, Zorn sind Abarten des Ärgers in verschiedenen Graden. Es gibt einen "gerechten" oder "geistigen" Ärger. Dann nämlich, wenn ein Mensch eines anderen Laster korrigieren oder ausreißen will und dabei einen leichten, selbstlosen Ärger zeigt als eine Kraft zu zügeln und zu bessern.

Nur wenn der Ärger gierigen oder selbstsüchtigen Motiven entspringt, ist er schlecht. Wenn ein Mann eine Frau belästigt oder beschimpft und ein neben ihm Stehender ärgerlich wird, kann man von einer gerechten Entrüstung oder einer edlen Wut sprechen. Manchmal hat ein religiöser Lehrer ein wenig Ärger zu bekunden, um seine Schüler zu bessern. Dann ist dies nicht schlecht. Dies muss geschehen, aber er sollte innerlich kühl und nur nach außen heiß und impulsiv sein. Der Ärger darf keine tiefen Wurzeln in seinem Inneren fassen, sondern im nächsten Augenblick wieder vorübergehen wie eine Welle im Meer, die zur Ruhe kommt.

Wenn ein Mensch sich über nichtige Dinge sehr oft erregt, ist dies ein sicheres Zeichen mentaler Schwäche. Wenn dich dagegen ein Mensch ausnutzt, dir etwas fortnimmt und du trotzdem ruhig bleibst, dann ist dies Zeichen einer inneren Stärke. Selbstzucht oder Selbstbeherrschung sind Zeichen großer mentaler Kraft. Ein leicht erregbarer Mensch ist immer ungerecht. Er wird von Impulsen und Emotionen getrieben. Der Ärger wird stärker durch Wiederholungen. Wenn er hier oder dort gezügelt wird, gewinnt der Mensch eine ungeheure Willensstärke. Ärger, der beherrscht wird, verwandelt sich in geistige Energie und vermag die drei Welten zu bewegen.

Ebenso wie Hitze oder Licht in Elektrizität verwandelt werden, wird Ärger in geistige Kraft (Ojas) transmutiert. Die Energie nimmt eine andere Form an. Sie wird in ungeheurem Maße verschwendet, wenn man ärgerlich wird. Das ganze Nervensystem wird beim Ausbruch von Ärger durcheinander geschüttelt. Die Augen werden rot, der Körper zittert, Beine und Hände beben. Niemand kann einen wütenden Menschen beruhigen. Er gewinnt eine riesige Kraft. Nachher aber fällt er in der Reaktion zusammen. Durch Ärger wird das Blut vergiftet. Feurige Pfeile schießen aus dem astralen Körper, wenn der Mensch voller Wut ist. Man kann sie hellseherisch wahrnehmen. Viele Krankheiten entstammen diesem Laster. Das Nervensystem braucht Zeit. bis es wieder ausgeglichen ist.

Die Hauptursache der Erregbarkeit und des Ärgers ist zuviel Gier. Leidenschaft ist die Wurzel, Ärger der Stamm. Du musst die Wurzel, die Leidenschaft, zuerst zerstören, dann wird der Stamm, der Ärger, von allein sterben. Ein Mann, der seine Samenkraft verschwendet hat, wird sich selbst über kleine Dinge schnell erregen. Wer Entsagung übt, wird immer ausgeglichen sein. Er hat zu allen Zeiten einen klaren Kopf. Die Hauptwurzel des Ärgers ist Unwissenheit und Selbstsucht. Durch Selbsterforschung kann der Egoismus entfernt werden. Erst dann ist der Ärger vollkommen zu beseitigen.

Ärger kann auch durch Entwicklung der Gegenkräfte wie Liebe, Freundschaft, Friedfertigkeit u.a. beherrscht werden . Atma Jnana, Selbsterkenntnis, kann allein alle Samskaras (Eindrücke) des Ärgers tilgen. Wenn ein Schüler den Ärger beherrscht, ist die Hälfte des Pfades zurückgelegt. Beherrschung des Ärgers ist Beherrschung der Lust und der Gedanken. Wer seinen Ärger gezügelt hat, kann keine bösen Handlungen mehr vollbringen. Er ist immer gerecht. Es ist schwer zu sagen, wann ein Mensch einen Wutanfall bekommt. Ganz plötzlich geschieht dies bei den geringsten Anlässen. Wenn der Ärger eine ernste Form annimmt, ist es nicht mehr leicht, ihn zu zügeln.

Darum sollte man dies schon tun, wenn erst kleine Wellen im Unbewussten (Chitta) sich zeigen. Man muss die Gedanken sehr, sehr vorsichtig beobachten. Sobald sich die geringsten Symptome oder Anzeichen leisester Erregbarkeit zeigen, ist es noch leicht, den Ärger unter Kontrolle zu bekommen. Sei sorgfaltig und wachsam und beobachte die Wellenbewegungen. Nur dann bist du sicher. Wenn auch nur wenig Erregbarkeit entsteht, höre sofort mit reden auf und bewahre Schweigen (Mouna). Übe jeden Tag ein oder zwei Stunden Mouna. Dies ist eine große Hilfe für die Beherrschung des Ärgers.

Versuche immer freundlich zu sprechen. Die Worte müssen liebenswürdig und die Argumente hart sein. Das Gegenteil führt zu Unstimmigkeit und Disharmonie. In jeder Zunge liegt ein scharfes Schwert. Wenn du es schwierig findest, deinen Ärger zu zügeln, dann gehe sofort hinaus und mache einen schnellen Lauf. Trinke gleich kaltes Wasser. Dies kühlt Körper und Geist. Rufe zehn Minuten lang wie ein Löwe "OM", und singe dann in Gedanken oder mit Worten fünf Minuten "Om Shanti". Denke an das Bild deiner Ishta Devata. Bete. Wiederhole dein Ishta Mantra zehn Minuten lang. Allmählich vergeht der Ärger.

Finde die wirkliche Ursache deines Ärgers heraus und versuche, diese aufzulösen. Wenn ein Mensch dich mit hässlichen Namen beschimpft und lästert, wirst du sofort wütend und dein Blut erhitzt sich. Warum fühlst du dich beleidigt, warum erregst du dich über kleinliche Dinge? Frage dich, ob solche Lästerung nicht einfach eine Bewegung der Luft ist. Du selbst bist Atman. Niemand kann Atman beleidigen. Atman des Lästernden und Atman des Gelästerten sind eins. Gewinne ich wirklich etwas durch Vergeltung? Ich vergeude doch nur meine Energie und treffe die Gefühle anderer Menschen. Ich beunruhige und beschmutze die Gedankenwelt und füge ihr tatsächlichen Schaden zu, wenn ich einen Strom von Hass aussende.

Diese Welt ist unwirklich. Ich werde hier nur kurze Zeit leben. Möge ich diese Beleidigung ertragen und die Beleidigungen entschuldigen. Ich werde innere geistige Kraft entwickeln und die Fähigkeit durchzuhalten. Auf diese Weise kann man sehr wirksam das Gefühl des Ärgers ausrotten. Es wird dann die Zeit kommen, dass du von harten Worten und Beleidigungen überhaupt nicht mehr erregt wirst. Du wirst gar nicht mehr darauf achten, wenn ein Mensch behauptet, dass man häßliche Worte gegen dich gebraucht. Du wirst die ganze Angelegenheit einfach fortlachen.

Ein erregbarer Mensch ist sehr schwach und hat keine geistigen Kräfte. Du musst selbst unter den stärksten Herausforderungen kühl bleiben. Wenn du hungrig oder krank bist, erregst du dich leichter auch über geringfügige Dinge. Die Welt ist eine bessere Schule für die Beherrschung des Ärgers als die Abgeschiedenheit, in der ein Sannyasin kaum Möglichkeiten zum Ärger hat. Man muss achtsam sein in der Nahrung, keinen Alkohol trinken, kein Fleisch essen und nicht rauchen und auch sonst Enthaltsamkeit üben.

Meditiere und bete, um diese schreckliche Krankheit auszurotten. Sei sorgfältig in der Wahl deiner Umwelt. Meide die Gemeinschaft mit unguten Menschen. Rede wenig, halte dich zurück und versenke dich in den geistigen Pfad. Meditiere am Morgen zehn Minuten lang über die Tugend der Geduld. Bedenke und wiederhole in Gedanken die Worte: »OM Geduld« täglich einige Zeit lang.

Gedenke der Heiligen und ihres Lebens. Sage zu dir: "Ich bin von jetzt an geduldig. Ich will mich von heute an nie mehr erregen. Ich will die Tugend der Geduld in meinem täglichen Leben üben. Es wird besser und besser." Du musst das Gefühl haben, als hättest du einen großen Vorrat an Geduld. Denke nach über die Vorteile dieser Tugend und die Nachteile der Erregbarkeit. Du magst oft versagen, aber allmählich entwickelst du Geduld und wirst die Verkörperung eines geduldigen Menschen. Zuletzt möchte ich die Worte von Krishna wiederholen:

"Wer, eh er sich vom Körper löst, den gier- und zorngebornen Drang zu bezwingen imstande ist, der Mann ist fromm und glücklich." (Bhagavad Gita Kap. 5,23)
"Asketen, die den Sinn bezähmt, von Gier und Zorn sich ganz befreit, des Atman Wesen kennen, die sind dem Verwehn in Brahman nah." (Bhagavad Gita Kap. 5,26)

Identifiziere dich nicht mit der Gedankenschwingung (Vritti) Ärger. Wenn eine Welle des Ärgers im Gedankenmeer aufsteigt, dann stelle dich ihr prüfend entgegen, und sage dir: "Ich bezeuge diese Bewegung, aber ich stehe abseits von ihr." Sie wird absterben und dich nicht mehr beunruhigen. Die Identifikation mit der Gedankenschwingung ist die Ursache der menschlichen Leiden. Identifiziere dich mit dem Selbst. Stelle dich hin wie ein Löwe und betrachte die Menagerie deiner Gedanken. Lebe im Geist dieser beiden Gita-Verse. Reiße den Ärger aus und bekunde innere Geisteskraft. Verwirkliche Satchitananda Atman.

Copyright by Divine Life Society

Ärger als Pittaüberschuss

Ein Vortrag von Sukadev Bretz 2016

Das Pitta-Prinzip beruhigen.

Im Ayurveda interpretiert man Ärger einfach als Pittaüberschuss. Angenommen, Du bist selbst ärgerlich, dann kannst Du das eventuell einfach als Pittaübersschuss deuten. Du musst nicht unbedingt sagen, dass andere Menschen sind dumm, oder schlecht oder nicht kooperativ sind. Das also keiner das macht, was er zu tun hat. Du musst andererseits auch nicht sagen, was bin ich für ein schlechter Yogi, dass ich weiterhin ärgerlich werde? Sondern Du kannst einfach sagen: "Ach ich neige gerade zu Ärger, da ist sicherlich ein Pittaüberschuss. Also müsste ich mein Pittaüberschuss reduzieren". Es ist der einfacheste Umgang einfach zu überlegen, hängt da vielleicht ein Pittaüberschuss dahinter, um dann zu überlegen, wie könnte ich den Pittaüberschuss reduzieren?

Möglichkeiten Pitta zu reduzieren

Rohkost kann helfen Pitta zu reduzieren

Der Grundtipp ist, bei Ärger reduziere einfach Dein Pitta. Hier findest Du ein paar kurze praktische Tipps:

  • Mache jeden Tag zweimal am Tag Tiefenentspannung
  • Singe. Insbesondere Mantras
  • Iss kühlende Speisen
  • Trinke viel kaltes Wasser
  • Esse mehr Rohkost
  • Gönne Dir etwas mehr Gemütlichkeit und etwas mehr Ruhe
  • Mache etwas früher Feierabend oder sogar einen Tag frei

Mehr Informationen über Pitta, über Ärger, über Ayurveda und vielem anderen auf unseren Internetseiten. Hier findest Du eine Fülle von Tipps.

Warum schlägt Ärger auf den Magen?

Ärger beeinflusst tatsächlich den Magen

Manche Menschen spüren, sobald sie sich über etwas geärgert haben, sofort ein flaues Gefühl im Magen oder bekommen sogar Magengeschwüre. Warum ist das so? Es gab mal eine Zeit, wo es darüber Untersuchungen gab und man konnte tatsächlich feststellen, dass sich der Magen rot färbt, wenn Menschen Ärger fühlen. Man weiß also tatsächlich, dass Ärger auf den Magen schlägt.

Die Psyche beeinflusst den Körper direkt

Liebe geht durch den Magen, aber Ärger schlägt auf den Magen. Warum ist das so? Letztlich ist der Mensch ein ganzheitliches Wesen. Die Psyche beeinflusst den Körper und der Körper beeinflusst die Psyche. Der Ärger hat ja letztlich auch eine physiologische und eine psychologische Funktion. Man nimmt zum Beispiel an, dass der Ärger zur Stressreaktion gehört, insbesondere zum Flucht-Kampf-Totstell-Mechanismus. Angenommen, es ist eine Gefahr, dann hat der Mensch drei Möglichkeiten. Er kann fliehen, kämpfen oder er kann sich tot stellen. So sind die drei Grundemotionen des Menschen mit diesen drei Faktoren verbunden.

Angenommen, es ist eine Situation, wo es besser ist zu fliehen, da ist es gut, Angst zu haben. Man sagt so schön: „Angst verleiht Flügel, dann ist man schneller.“ Genauso auch in einer Situation, wo es gut ist zu kämpfen, da ist es gut, ärgerlich zu sein. Das hilft dann, die Hemmungen zu verlieren, insbesondere in den urzeitlichen Situationen. Und wenn man sich eine längere Zeit ducken und totstellen muss, da hilft die Depressivität. So wird man nicht gesehen. In diesem Sinne hängt das alles mit der Stressreaktion zusammen. Aber die Stressreaktion führt nicht nur zu einer Emotion, sondern sie ändert auch den Organismus.

Dass heißt, unter der Stressreaktion steigen der Blutdruck, die Pulsrate, die Atemfrequenz und die Muskeln werden angespannt. Es wird auch etwas verändert, in der Verdauung. Und da gibt es zwei Möglichkeiten. Unter Stress kann entweder die Verdauung verlangsamt werden, was zu einer Verstopfung führen kann. Die zweite Möglichkeit wäre, dass die Verdauung ganz schnell angeregt wird, was dann zu Durchfall führen kann, zu Magengeschwüren oder mindestens zu einem flauen Gefühl im Magen.

Die Stressreaktion hat also einen direkten Einfluss auf den Parasympathikus und der Parasympathikus ist der Nervenstrang, der letztlich Magen und Darm steuert. So gibt es gute Gründe, warum Ärger auf den Magen schlägt und warum Du lernen solltest, Dich nicht so leicht zu ärgern. Und dass Du lernen solltest, Tiefenentspannungs-Techniken zu üben oder die Ärger-Transformations-Atmung anzuwenden, die Du auch auf unseren Internetseiten findest. Und dann kannst Du Deinen Ärger schrittweise unter Kontrolle bringen.

Sich kurz zu ärgern ist nicht schlimm

Mal ein kurzes Ärgergefühl zu haben ist nicht weiter tragisch und das macht auch nichts mit Deinem Magen. Aber zu lernen, anschließend wieder zur Ruhe zu kommen und wieder gelassen zu sein, ist eine große Hilfe. Man könnte auch fragen: „Warum willst Du es Menschen erlauben, Deinen Gemütszustand zu beherrschen, insbesondere Menschen, die Dir gerade nicht wohlgesonnen sind?“ Daher ärgere Dich erstens nicht über Sachen, die unwichtig sind und zweitens über Menschen, die Dir nicht wohlgesonnen sind. Du brauchst ihnen nicht diese Macht über Dich zu geben.

Mehr zum Wort Ärger

Entspannung ist wichtig bei Ärger

Ärger ist eine der Grundemotionen des Menschen. Ärger ist ein heftiges Gefühl der Unzufriedenheit zusammen mit der Energie, daran etwas ändern zu wollen. Ärger aktiviert den Menschen, gibt ihm die Kraft gegen ein Unrecht anzugehen. Allerdings trübt Ärger auch den Verstand, kann einen zu Dummheiten verführen. Man muss den Ärger kanalisieren oder umwandeln.

Wenn man in ungeeigneter Weise seinem Ärger freien Lauf lässt oder in ungeeigneten Kontexten seinen Ärger ausdrückt oder an jemandem auslässt, kann das langfristige Probleme schaffen. Dann bekommt man vielleicht sogar Ärger mit der Polizei. Hier kommt also die Zweitbedeutung des Wortes Ärger ins Spiel: Ärger bedeutet auch Schwierigkeit, Unannehmlichkeit. Man kann Ärger bekommen mit etwas, man kann Ärger verursachen. Am besten ist, man erspart sich selbst und anderen überflüssigen Ärger.

Ärger in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Ärger gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Ärger - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Ärger sind zum Beispiel Zorn, Wut, Rage, Emotionalität, Zielorientierung, emotionales Engagement .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Ärger - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Ärger sind zum Beispiel Gleichmut, Gelassenheit, Frohsinn, Freude, Geduldigkeit, Ignoranz, Anpassung, Nachgiebigkeit, Fügsamkeit . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Ärger, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Ärger, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Ärger stehen:

Eigenschaftsgruppe

Ärger kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

  • Schattenseiten-Kategorie Ärger

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Ärger sind zum Beispiel das Adjektiv ärgerlich, ärgernd, das Verb ärgern, sowie das Substantiv Ärgerlicher.

Wer Ärger hat, der ist ärgerlich, ärgernd beziehungsweise ein Ärgerlicher.

Siehe auch

Weitere Fragen und Antworten zum Thema Ärger

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