Beziehung

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Beziehung ist die Verbindung von einem zum anderen. Im engeren Sinn ist die Beziehung die Beziehung zwischen zwei Partnern, also die Liebesbeziehung. Im weiteren Sinn ist Beziehung jede Art von Verbindung. Man hat zu Menschen verschiedenste Arten von Beziehungen, man hat eine Beziehung zu seinem Besitz und zu allen Aspekten seiner Vergangenheit.

Beziehung aus Yoga-Sicht

Beziehung ist eigentlich keine Eigenschaft, auch keine Tugend. Sondern Beziehung heißt einfach eine Art der Verbindung, typischerweise eine etwas dauerhaftere Verbindung zwischen Menschen oder auch zwischen einem Mensch und etwas. Beziehungsfähigkeit ist eine Eigenschaft eines Menschen. Man kann Beziehungsfähigkeit auch als Tugend ansehen. Die Art und Weise wie ein Mensch seine Beziehungen gestaltet, sagt viel über den Menschen aus. In diesem Sinn kann es sinnvoll sein, den Ausdruck Beziehung in den Kontext von psychischen Merkmalen zu setzen.

Arten von Beziehung

Der Begriff Beziehung bezeichnet das Verhältnis zwischen Objekten, Individuen, Gruppen und Organisationen.Yoga könnte als "Beziehungslehre" verstanden werden, geht doch der Begriff auf die Wurzel "yug" – "verbinden, vereinigen" zurück: Einheit als Form der Beziehung des Menschen:

  • zu sich selbst
  • zu den Mitmenschen
  • zu den anderen Mitwesen
  • zum Universum und zum Göttlichen.

Beziehungen verbessern

liebevolles Zusammensein

Tipps für die Verbesserung deiner Beziehungen In dieser kurzen Lektion der Yoga Vidya Schulung gibt es ein paar einfache Tipps, wie du deine Beziehungen verbessern kannst, also deine Beziehung zu deinem Partner, zu deiner Partnerin. Es gibt natürlich viel mehr zu sagen, es gibt auch Seminare dazu bei Yoga Vidya, viele Bücher darüber und mit einem Partner oder einer Partnerin zusammen zu leben oder zurechtzukommen ist eine lebenslange Aufgabe und Herausforderung. Es folgen ein paar Vorschläge und Anregungen aus dem Raja Yoga Modell, was du machen kannst um deine Beziehung zu verbessern.

Spüre den anderen vom Herzen her

Nimm dir Momente des Spürens. Im Yoga sagen wir: Tief im Inneren sind wir Satchidananda, Sein, Wissen, Glückseligkeit. In Ananda ist auch Liebe da und die Grundlage einer Beziehung ist immer die Liebe. Um diese Liebe zu spüren, hilft es wenn du zum Beispiel morgens beim Aufwachen, zumindest eine Minute eine Herzensverbindung zum Partner zu spüren. Du kannst das mit einer Umarmung oder mit etwas anderem verbinden. In jedem Fall ist es wichtig, eine Herzensverbindung herzustellen und diese zu spüren und das auch mehrmals am Tag.

Wirf nicht gleich am Abend, wenn du nach Hause kommst, all deinen Alltagsfrust dem Partner entgegen und sei dann verärgert, wenn er das nicht ausreichend würdigt und auch noch seinen Frust abgibt. Besser ist es, als erstes einen Moment inne zu halten, spüre den anderen, schau ihm vielleicht in die Augen, umarme ihn oder sie, spüre die Herzensverbindung, die gemeinsame Freude und Liebe. In der Ruhe sein, konzentriert aufeinander zu sein, spüren ob gemeinsame Freude und Liebe hilft.

Qualitätszeit mit dem Partner verbringen

Heutzutage haben Menschen nicht unbedingt so viel Zeit gemeinsam, sondern vielleicht nur wenig Zeit. Oft gibt es Streitigkeiten in Beziehungen, der eine würde gern mehr Zeit miteinander verbringen, der andere nicht und anstatt die Zeit, die man hat, sich von Herzen her verbunden zu fühlen, streitet man sich über die Zeit, die man miteinander hat.

Wichtig ist nicht nur die Menge an Zeit, sondern auch die Qualitätszeit, das heißt, dass es Zeiten gibt, wo man etwas zusammen macht, was man gerne macht, wo man konzentriert ist, wo man im Miteinander ist und dass es Phasen gibt, wo man aufeinander konzentriert ist, vielleicht auf die gleichen Sache, vom Herzen verbunden, zum Beispiel eine gemeinsame Yoga Praxis, eine gemeinsame Meditation, wenn das beide wollen. Wenn es nicht beide wollen, geht es auch auf andere Weise.

Freude über Gemeinsames

Ein weiterer Tipp ist, sich darüber zu freuen, was man weiterhin gerne gemeinsam macht, anstatt das zu bedauern, was man vielleicht nicht mehr gerne macht, also das Positive sehen und positiv zu wachsen.

Dem anderen Gedanken von Licht und Liebe schicken

Auch wenn man sich nicht sieht, kann man dem anderen hin und wieder Gedanken von Licht schicken, von Liebe schicken, die Herzensverbindung spüren. Angenommen, du bist vielleicht ein paar Tage nicht bei deinem Partner, deiner Partnerin, zwischendurch kannst du aber vom Herzen her den anderen spüren.

All dies waren ein paar kurze Anregungen, was du tun kannst um deine Beziehung weiter auszubauen, Liebe zu spüren weil ihr vom Herzen her eins sein, weil ihr beide Ananda seid, beide Freude und wenn ihr euch aufeinander bezieht, diese Freude spürt und Liebe spürt.

Es wird auch im Rahmen der Yoga Vidya Schulung noch weitere Anregungen geben.

Video - Beziehungen verbessern

Wie kannst du deine Beziehung verbessern, insbesondere deine Liebesbeziehung? Darüber spricht Sukadev in folgendem Vortrag:

Meine Beziehung zu mir selbst ist nicht zufällig

Wie seh ich mich selber? Was halte ich von mir selbst?

- Abschnitt aus dem Buch: Yoga der Liebe von James Swartz -

Jedes Objekt hat denselben Wert, nichts ist wichtiger als irgendetwas anderes. Wenn du Unterschiede siehst, bist du nicht frei. In diesem Vers erweitert Nārada unser Gottesverständnis vom Besonderen hin zum Universellen. Dass wir uns vom kurzsichtigen Sehen hin zu einer Sicht bewegen, die alles und jedes beinhaltet, ist das Ergebnis von Selbsterforschung. Alle Aktivitäten, einschließlich so banaler Dinge wie Zähne putzen, ein Bad nehmen oder essen, sollten als Opfergaben für den Herrn ausgeführt werden, der in unserem Körper wohnt.

Wenn ich die Resultate meiner Handlungen mit einer Haltung der Dankbarkeit annehme, werden mich Ereignisse nicht aus der Bahn werfen. Das Annehmen von Resultaten sollte vom Herzen kommen und nicht nur ein Lippenbekenntnis sein. Karma-yoga ist eine bewusste Disziplin, die unsere Neigung, auf Ereignisse impulsiv zu reagieren, korrigieren soll. Gefühle verletzen, Dinge für selbstverständlich nehmen, Gewalttätigkeit und impulsives Reagieren sind Zeichen, dass der bhakta den Herrn vergessen hat. Ein wunderschöner Vers sagt, dass für einen echten bhakta „Kummer kein wirklicher Kummer und Wohlstand kein wirklicher Wohlstand ist. Den Herrn zu vergessen ist echter Kummer. Das andauernde Erinnern des Herrn ist wahrer Wohlstand.“

Als ernsthaftem bhakta wird es dir Kummer bereiten, wenn du bemerkst, dass du vergessen hast, deine Handlungen, Gedanken und Gefühle dem Herrn zu weihen. Wenn du es vergessen hast, wirst du dich nach der Vision von īśvara sehnen, wie ein Fisch sich nach dem Wasser sehnt. Du kannst enge Freunde oder Familienmitglieder vergessen, aber solche Lücken sind unwichtig, weil diese Beziehungen zufällig sind. Meine Beziehung zu mir selbst ist jedoch nicht zufällig. Ich kann es mir nicht einen Moment leisten zu vergessen, wer ich bin und auch nur für einen Moment von dieser Glückseligkeit getrennt zu sein. Karma-yoga ist Erinnerung an Gott in jeder Handlung.

Narada Bhakti Sutra - Vers 20

asty evam evam ॥ 20॥
Vers 20: „Hingabe ist in jeder dieser Ausdrucksformen richtig beschrieben.“

Die Definitionen von dualistischer und nondualistischer Hingabe, wie sie in den vorangegangenen Versen beschrieben sind, widersprechen sich nicht.

Narada Bhakti Sutra - Vers 21

yathā vraja-gopikānām ॥ 21॥
Vers 21: „Die gopīs von Vraja sind ein Beispiel.“

Das „Bhāgavata-purāṇa“ ist ein dualistischer Text aus dem Hingabe-darśana, der das Selbst als Kṛṣṇa personifiziert, als Mensch, der aufgrund der Bedürfnisse des Ganzen geboren wurde, nicht aufgrund von persönlichem karma. Es erzählt die Geschichte seines Lebens auf der Erde als Zerstörer des Bösen, Begründer des dharma und Lehrer der Selbsterkenntnis. Die Charaktere und Ereignisse in diesem sehr charmanten Werk werden am besten aus der Sicht von vedānta betrachtet. Als solche sind sie schöne Symbole vieler spiritueller Wahrheiten.

Obwohl Kṛṣṇa im „Mahābhārata“, dem beliebtesten purāṇa, als Lehrer des dharma und der Nondualität auftritt, akzeptieren die meisten Kṛṣṇa-Anhänger aus verschiedenen Gründen Nondualität nicht. Doch die gopīs erfreuten sich der nondualen Kṛṣṇa-Hingabe, wohl wissend, dass Kṛṣṇa keineswegs nur eine andere Person war. Sie verstanden vollkommen, dass ihre Beziehung zu ihm eine heilige Kommunikation zwischen einem bhakta und īśvara war, in der jeder sich der wahren Identität des anderen intim und intensiv bewusst war, und nicht eine bloße Mann-Frau-Tändelei.

In jedem Fall durchliefen die idealen bhaktas, wie sie in den purāṇas beschrieben sind, alle drei Stadien der Hingabe: Anfangs sahen sie Kṛṣṇa als Menschen und genossen seine Gesellschaft. Als Nächstes sahen sie ihn in allem, was sie erlebten und erfuhren. Das Wort „gopī“ bedeutet eine Person, die „das Selbst durch seine Sinne trinkt“. Schließlich, als sich die gopīs mit ihm verbanden, verstanden sie, dass Kṛṣṇa das Selbst von allen und allem ist.

Ein berühmter Vers in der „Bhāgavata-purāṇa“ sagt:

„Du bist eigentlich nicht der Sohn von Yaśodā, lieber Freund, sondern bist vielmehr der innewohnende Zeuge im Herzen aller verkörperten Lebewesen. Weil die Schöpfung dich braucht, bist du gekommen, um uns zu erleuchten. Wir sind nicht getäuscht von deiner menschlichen Form. Sie ist lediglich ein Kostüm, geschaffen von māyā. Du wohnst in unseren Herzen und in den Herzen aller Wesen.“ [BhP 10.31.4]

Da es keine äußerlichen Zeichen für diese Art Beziehung gibt, kann sie nur mit Bezug auf die im nächsten sūtra artikulierte Betrachtungsweise verstanden werden.

Narada Bhakti Sutra - Vers 22

tatrāpi na māhātmya-jñāna-vismṛty-apavādaḥ ॥ 22॥
Vers 22: „Obwohl die gopīs Kṛṣṇa als Geliebten verehrten, vergaßen sie niemals seine göttliche Natur.“

Hingabe, die von einem Verlangen oder einer Anhaftung herrührt, die aus einem Mangel an Urteilsfähigkeit geboren wurde, ist unangebracht. Hingegen ist Hingabe, die in Urteilsfähigkeit und Wissen wurzelt, rein und jenseits von Tadel. Tatsächlich sagt Kṛṣṇa in der „Bhagavad-gītā“, dass wenn eine Person nicht weiß, wer sie ist, sie andere nicht liebevoll behandeln wird. Weil die Wirklichkeit nondual ist, ist niemand getrennt von dir, daher ist reine Liebe die einzig wahre Grundlage für Beziehungen.

Eine Person, die sich selbst verwirklicht hat, genießt die Gewissheit, dass sie der stets gegenwärtige, unveränderliche Zeuge jedes Gedankens ist. So wie eine Person nicht ihren Namen vergisst, wenn sie oder er aus dem Schlaf erwacht, obwohl die Person, auf die sich der Name bezieht, nicht im Schlafzustand anwesend ist, so vergisst eine selbstverwirklichte Person nicht, dass sie das Selbst ist, auch wenn der Verstand vergisst. Der Gedanke „Ich bin ein beschränktes, der Erfahrung unterworfenes Wesen“ wurde einfach als unwahr erkannt, sodass der bhakta davon unbeeinflusst ist. Der Geist ist ein innewohnendes materielles Instrument; er weiß nichts. Das Selbst ist der einzige Wissende. Wer das weiß, kann es nicht vergessen.

Narada Bhakti Sutra - Vers 23

tad-vihīnaṃ jārāṇām iva ॥ 23॥
Vers 23: „Wenn du vergisst, dass jede Person du ist, bleibt nur egoistische Leidenschaft übrig.“

Zu vergessen, dass du die Objekte bist, ist nichts ungewöhnliches, weil Objekte nicht als Bewusstsein erscheinen. Wir behandeln andere als Objekte, weil māyā uns dazu bringt, uns mit dem Körper/Geist/ Sinne-Komplex zu identifizieren. Von dieser Warte aus betrachtet erscheint Anderssein als Wahrheit, die uns veranlasst, uns getrennt und unvollständig zu fühlen. Aus diesem Gefühl des Andersseins heraus entsteht ein Verlangen, das eigene Selbst durch Objekte zu vervollständigen – zumeist durch menschliche Beziehungen aber auch auf verschiedene andere Weisen. Verlangen ist einsam und schmerzhaft und macht blind gegenüber den Bedürfnissen scheinbar anderer.

Narada Bhakti Sutra - Vers 24

nāsty eva tasmiṃs tat-sukha-sukhitvam ॥ 24॥
Vers 24: „Wenn du durch Egoismus motiviert bist, bist du gleichgültig gegenüber dem Glück der anderen.“

Denke nicht, dass du erst dann Zeit haben wirst, andere zu lieben, wenn du nonduale Liebe erlangt hast. Andere zu lieben ist der Königsweg zur Selbstliebe. Wenn dein Interesse für andere nur davon abhängt, was sie für dich tun können, wirst du dich schuldig fühlen, weil du dich nicht an die Vereinbarung hältst, die du mit īśvara getroffen hast. Īśvara hat dich nicht hierher gebracht, nur damit du das bekommst, was du willst. Es wird von dir erwartet, dass du ebenso viel gibst, wie du nimmst, besser noch mehr.

Eine Person mit nondualer Sichtweise würde nicht im Traum daran denken, eine bedürftige, egoistische und adharmische Beziehung einzugehen, denn īśvara, jener allgegenwärtige, unveränderliche Zeuge deines Lebens, stimmt diesen Beziehungen nicht zu. Zu sagen, dass īśvara nicht zustimmt, bedeutet, dass egoistische Beziehungen einen Speicher unbewusster Schuld erzeugen, die dauernd in den bewussten Geist einsickert und Beziehungen vergiftet. Alle Objekte der Schöpfung sind mit einem unsichtbaren Faden von Bewusstsein zusammengenäht und durch īśvaras Liebe aneinander gebunden. Es ist die Pflicht eines jeden, die in seinem Leben erscheinenden Objekte zu lieben. Auf diese Weise wird die Harmonie der Schöpfung aufrechterhalten.

Die letzten drei Verse präsentieren Hingabe als eine persönliche, emotionale Bindung mit einem ganz bestimmten Symbol des Selbst. Ein bhakta sollte diese Herangehensweise lediglich als einen Zwischenschritt auf dem Weg zu einer intellektuellen Wertschätzung des Herrn in allen Formen betrachten. Obwohl informelle dualistische Hingabe Vorteile hat, ist sie hauptsächlich für Menschen attraktiv, deren Geist von rajas oder tamas bestimmt ist und kann in der Ausübung leicht korrumpiert werden. Gewöhnlich geht es darum, sich mächtigen spirituellen und religiösen Persönlichkeiten hinzugeben, was unweigerlich zu Korruption führt, wenn man die Macht-, Sex- und Geldskandale, die in der spirituellen Welt unaufhörlich zum Vorschein kommen, als Anzeichen dafür nimmt. Der Glaube, dass Freiheit ohne Selbstanstrengung, ohne die Disziplinierung des Geistes und ohne die Untersuchung der eigenen Überzeugungen und Meinungen erreicht werden kann, ist genauso wahnhaft wie der Versuch, sinnliche Genusssucht mit spiritueller Terminologie zu erklären.

Nonduales vedānta vermittelt eine tiefgreifende Wertschätzung für Gott in allem.

Im Einklang mit der „Bhagavad-gītā“ kann der nonduale bhakta selbstbewusst sagen:

„Ich bin der Geschmack des Wassers. Ich bin das Licht im Mond und in der Sonne. Ich bin das oṃ in allen vedas. Ich bin der Klang im Raum, die Hitze im Feuer und der Duft in der warmen Erde. Ich bin die Menschlichkeit in den Menschen, die Enthaltsamkeit in den Asketen und die Lebenskraft in allen Wesen.“ [BhG 7.7-9]

Beziehung zwischen Massagetherapeuten und Klienten

Aus einem Vortrag von Sukadev Bretz

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Wenn du Massage-Therapeut bist oder wenn du auch eine Massage bekommst, dann entsteht auch eine Beziehung zu dem Klienten bzw. zum Massage-Therapeuten. Die Beziehung zwischen Massage-Therapeut und Klienten ist eine sehr intime, es ist eine sehr vertrauensvolle und eine sehr subtile. Dein Klient zieht sich typischerweise aus, das hängt jetzt davon ab, in der Thai-Massage und auch in der Shiatsu-Massage, die wird mir Kleidern gemacht, bei anderen, wie z.B. Ayurveda-Massage, ist der Klient, die Klientin ganz ausgezogen und hat vielleicht nur einen Teil bedeckt mit einem Tuch. Das ist schon etwas sehr Intimes, umso wichtiger, diese vertrauensvolle Beziehung dort zu haben.

Und dann gibst du deine Hände auf den Rücken, auf die Füße, man kann sagen, das sind noch die am wenigsten Intimmassagen, es kann aber auch sein, dass du das Gesäß massierst, den Bauch massierst, den Kopf massierst. Dort gilt es, sehr subtil umzugehen und dort gilt es, großes Einfühlungsvermögen zu haben, das ist eine vertrauensvolle Beziehung. Und du musst sehr aufpassen, dass du nicht irgendwelche neuralgischen Punkte berührst, es kann auch sein, dass dort der Klient, die Klientin irgendwo eine traumatische Erfahrung hatte und zusammenzuckt, wenn du irgendetwas berührst. In dem Fall solltest du vorsichtig sein und vielleicht diese Teile nicht berühren.

Und natürlich ist es eine vertrauensvolle Beziehung, die du nicht nutzen solltest, um dort irgendwelche sexuelle Abenteuer zu beginnen. Sei also sehr verantwortungsbewusst in dieser tiefen Beziehung, die entsteht zwischen Klienten und Therapeuten. Die Beziehung ist auch eine verantwortungsvolle Beziehung auch nachher. Also, es gilt auch, mit Respekt deinen Klienten gegenüber umzugehen. Da ist eine vertrauensvolle Beziehung, also, du solltest nicht nachher irgendwo gegenüber Kollegen erzählen: "Ah, ich habe wieder den dort massiert, was der für einen Rücken hat und was der für einen dicken Bauch hat und wie der schon gerochen hat." Das sind Dinge, die solltest du nicht erwähnen, denn es kann sein, dass der andere Therapeut das wieder jemand anders sagt, dann erfährt es dein Klient.

Die Beziehung sollte vertrauensvoll sein und dein Klient sollte sich darauf verlassen können, dass das, was du in der Beziehung erfahren hast über ihn, bei dir bleibt. Und du solltest mit Respekt über deinen Klienten sprechen und mit Hochachtung auch gegenüber deinem Klienten fühlen und spüren. Dein Klient hat dir viel offengelegt, er vertraut sich dir ganz an, wenn du Therapeut bist, daher gehe auch dort sehr vertrauensvoll um.

Umgekehrt, gegenüber deinem Therapeuten, auch dort, gehe respektvoll um, schimpfe nicht über deinen Therapeuten. Wenn er für dich nicht irgendwo die geeigneten Techniken hat, dann lasse es darauf beruhen, vielleicht ist er für dich nicht so gut, schimpfe nicht darüber. Der Therapeut, die Therapeutin bemüht sich und kann vielen Menschen helfen, wenn er oder sie dir nicht helfen kann, ok.

Falls du meinst, dass dein Therapeut irgendwo gar nicht richtig fachgemäß ist, eventuell kannst du auch mal ein kleines Feedback geben. Aber Massagetherapeuten sind typischerweise unterbezahlt, das ist nicht viel, was die bekommen, sie tun es aus Menschenfreundlichkeit, sie wollen anderen helfen, anderen dienen. Und du kannst dazu beitragen, dass dieser Idealismus erhalten bleibt, indem du auch freundlich gegenüber deinem Therapeuten, deiner Therapeutin bist.

Was ist eine karmische Beziehung?

Wann ist eine Beziehung karmisch? Zunächst einmal ist Karma das Gesetz von Ursache und Wirkung. Karma sagt, dass was auch immer jetzt kommt, eine Gelegenheit zum Wachstum ist. Und was auch immer jetzt passiert, ist etwas, woraus Du die richtige Lernlektion beziehen kannst. Du kannst auch sagen, dass es eine Aufgabe ist, nicht mehr aus Ärger, Angst, Eifersucht, Gier oder Depression zu handeln, sondern aus Liebe und aus Mitgefühl, um Gutes zu bewirken und auch als Instrument.

Man könnte sagen, dass eine Karma - Beziehung eine Beziehung ist, die über mehrere Leben geht und wo Ihr immer wieder gemeinsam verschiedene Aufgaben habt. Und es gibt manchmal einen Menschen, den triffst Du und Du spürst sofort, da ist irgendetwas Besonderes mit dem Menschen. Und Du verstehst Dich mit dem Menschen oder Du reagierst emotional auf den Menschen. Das kann eine positive, aber auch eine sehr negative Emotion sein. Es geht alles sehr schnell. Dann könnte man sagen, dass Du ein karmische Beziehung hast, also eine Beziehung schon aus früheren Leben. Und wenn das emotional heftig ist, dann wäre es gut zu schauen, wie Du damit mitfühlend umgehen kannst. Denn letztlich werdet Ihr Euch solange miteinander inkarnieren, bis es eine Beziehung ist, die nicht mehr mit solchen heftigen Emotionen zusammenhängt, insbesondere mit negativen Emotionen.

Manchmal sind karmische Beziehungen natürlich auch schöne Beziehungen. Es mag einen Menschen geben, mit dem Du Dich über viele Inkarnationen entwickelst. Deshalb fühlst Du Dich gleich vertraut, denn Ihr kennt Euch und Ihr unterstützt Euch gegenseitig. So kann eine Karma Beziehung heißen, dass Ihr schon gut in einem früheren Leben zusammengelebt habt. Deshalb geht es in diesem Leben sehr harmonisch zu und die Beziehung hält sehr lange.

Karma Beziehung kann aber auch heißen, dass es Herausforderungen sind und dass es in Eurem Karma ist, Eure Beziehung dieses Mal besser aufzulösen als in einem früheren Leben. Euch nicht gegenseitig zu belügen und betrügen und irgendwo zu beschädigen und zu schaden. Sondern geht mitfühlender miteinander um und löst Euer Karma sanfter auf.

Beziehung und andere Eigenschaften

In diesem Yoga Wiki werden ja über 1000 Tugenden und Persönlichkeitsmerkmale beschrieben. Hier einige Erläuterungen, wie man die Eigenschaft der Beziehung in Beziehung zu anderen Fähigkeiten und Verhaltensweisen sowie in Bezug auf Laster sehen kann.

Liebe Jugend Paar.JPG

Ähnliche Eigenschaften wie Beziehung

Ähnliche Eigenschaften wie Beziehung, also Synonyme zu Beziehung sind z.B. Verbindung, Verhältnis, Kontakt, Umgang, Einfluss, innere Verbundenheit.

Ausgleichende Eigenschaften

Jede Eigenschaft, jede Tugend, die übertrieben wird, wird zu einer Untugend, zu einem Laster, einer nicht hilfreichen Eigenschaft. Beziehung übertrieben kann ausarten z.B. in Anhaftung, starre Bindung, Unfreiheit. Daher braucht Beziehung als Gegenpol die Kultivierung von Freiheit, Unabhängigkeit, Ungebundenheit, [[]].

Gegenteil von Beziehung

Zu jeder Eigenschaft gibt es ein Gegenteil. Hier Möglichkeiten für Gegenteil von Beziehung, Antonyme zu Beziehung :

Beziehung im Kontext von Tugendengruppen, Persönlichkeitsfaktoren und Temperamenten

Siehe auch

Liebe Tier Hund Katze.JPG

Eigenschaften im Alphabet vor Beziehung

Eigenschaften im Alphabet nach Beziehung

Weblinks

Literatur

Seminare

Positives Denken, Gedankenkraft

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