Ängste

Aus Yogawiki
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Ängste, Plural von Angst. Yoga kann bei Ängsten helfen. Angst kann lähmen - Angst verleiht Flügel. Yoga hilft, die Energie der Ängste in beflügelnde Energie umzuwandeln. Meditation hilft, sich von der Identifikatin mit Ängsten zu lösen. Wenn jemand Angst hat, ist das typischerweise Angst vor etwas Bestimmten. Wenn man davon spricht, dass jemand Ängste hat, bedeutet das, dass er insgesamt eher ängstlich ist. Viele Ängste zu haben, kann zu einer allgemeinen Ängstlichkeit führen, die sogar in einer Angststörung oder sogar in einer Paranoia münden kann.

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Ist ein farbloser/langweiliger Charakter als Strategie gegen Angst hilfreich?

Das ist eine Frage die man sich stellen mag, insbesondere kann man sich fragen, ob Menschen die eine gewisse Langeweile haben, dass als Strategie nutzen. Ich möchte jetzt hier nicht über Farblosigkeit bei anderen sprechen, aber du kannst selbst überlegen: Wie gehtst du mit Ängsten um? Die Welt ist unsicher. Bist du vielleicht aus Angst vor Kritik einfach farblos? Was könnte das heißen, farblos zu sein aus Ängsten? Du könntest versuchen im Hintergrund zu sein, ja nicht aufzufallen. Nichts zu laut zu sagen, nichts zu leise, dich im Hitnergrund zu halten. Irgendwo farblos zu sein, dann wirst du nicht kritisiert, dich wird keiner schimpfen und du kannst einfach in der Ruhe sein.

Nicht jeder Mensch muss im Vordergrund sein, nicht jeder Mensch muss kunterbunt sein. Nicht jeder Mensch muss den Hampelmann machen und nicht jeder muss immer seinen Senf dazgeben. Nicht jeder muss kreative Ideen haben oder besonders enthusiastisch sein. Man sollte Menschen auch keine Schuldgefühle deswegen machen.

Vielleicht würde manches funtionieren, vielleicht wäre vieles enthusiastischer, aber vielleicht gäbe es auch mehr Konflikte. Es gibt manche Menschen, die wollen sich einfach einfügen und mit dem Strom schwimmen. Es gibt z.B im Ayurveda die gemütlichen Kapha-Menschen, die manchmal einfach ihren Job machen und ansonsten ihre Ruhe haben wollen.

Es muss nicht jeder enthusiastisch sein und wenn du dich irgendwo gut einfügst und wenn du harmonsich im wesentlichen mit deinen Mitmenschen bist, wenn du jetzt keinen ganz so großen Ergeiz hast, dann musst du dir jetzt nicht von anderen Farbloskeit oder Langeweile vorwerfen zu lassen.

Gerade in spirituellen Kreisen sagt man oft, dass man zu sich stehen soll und das man seine Wünsche und Anliegen äußern und sich selbst lieben soll. Es gibt die Menschen, die sagen: "Hm, was will ich eigentlich, ich bin so eigenlich ganz zufrieden." Wenn du ein zufriedener Mensch bist okay, aber, wenn du jemand bist, der Anliegen hat, der weiß ich habe etwas der Welt zu geben, ich habe etwas was ich anderen mitteilen will, da ist etwas in mir, was raussprudeln will, und du es dann nicht sagst und du dich einfach im Hintergrund hälst, dann überwinde deine Angst.

Nicht nur aus Angst farblos bleiben, eventuell bist du schüchtern, dann überwinde deine Schüchternheit, eventuell bist du jemand der schnell in Konflikte mit anderen Menschen gerät, dann lerne halt mit anderen etwas freundlicher umzugehen, lerne halt auf andere zuzugehen, bleib nicht farblos aus Angst. Wenn du einen Enthusiansmus in dir spürst, wenn du eine Freude in dir spürst, wenn du irgendweine Mission in dir spürst, wenn du merkst, da will was durch dich hindurch sprudeln, dann folge dem. Du mußt ja nicht gleich alles auf den Kopf werfen, du kannst ja im kleinen beginnen. Es gibt ja auch die Möglichkeit eine nebenberufliche Tätigkeit zu machen. Du kannst dich im Verein engagieren, eine Intitiative, im Kleinen beginnen. Oder auch in deinem Beruf, den ein oder anderen Vorschlag machen, dich mal melden, überwinde deine Angst. Sei nicht farblos aus Angst.

Das war ein Apell jetzt an dich. Wenn du der ruhige und gemütliche Typ bist ohne allzuviel zu bewirken, dann ist das okay, wenn du aber jemand bist, der eigentlich Energie hat, der eigentlich viele Ideen hat, der eigentlich sehr kreativ ist und du dich trotzdem im Hintergrund hälst, dann versauere nicht, sei mutig und arbeite an dir. Mutig heiß nicht jetzt gegen alle ankämpfen, sei geschickt im Handeln.

Gegenstand von Ängsten

Der Mensch kann Ängste haben vor allem Möglichen. Ängste beruhen ja auf der Tatsache, dass in diesem Leben alles unsicher ist. So gibt es viele Gründe für Ängste:

  • Ängste vor dem Tod
  • Angst vor Krankheit
  • Vielfältige Ängste vor Verlusten:
    • Angst vor dem Verlust von Geld, Diebstahl des Eigentums, Verlust der Wohnung
    • Ängste, nahe Angehörige und Freunde zu verlieren - durch Tod, durch Krankheit, Umzüge, Entfremdung, Trennungen etc.
  • Ängste vor dem Verlust eigener geistiger Fähigkeiten, wie Gedächtnis, Klarheit des Geistes etc.
  • Ängste vor Armut
  • Ängste vor Gewalt, Kriminalität, Kriege etc.

Das Leben auf der physischen Welt ist tatsächlich unsicher. Ängste helfen, vorzusorgen und vorsichtig zu sein.

Ursache von Ängsten

Die Yoga Schriften sagen, dass Ängste ihren Ursprung haben im Nichtwissen, in der Identifikation, in Wünschen und Abneigungen. Patanjali nennt das im Yoga Sutra die Kleshas, Ursachen des Leidens.

Überwindung der Ängste

Stufen der Ängste

Siehe auch

Weblinks

Seminare zum Thema Umgang mit Ängsten