Formel

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Formel

Formel - Eine stereotype Formel ist ein fester sprachlicher Ausdruck für etwas Bestimmtes. Chemische Formeln werden in der Regel durch eine Folge von Buchstaben, Zahlen oder Worten zur verkürzten Bezeichnung eines mathematischen, chemischen oder physikalischen Sachverhalts abgebildet.

In der Mathematik beschreibt eine Formel eine Verbindung zwischen mathematischen Objekten. Der Zusammenhang zwischen den Größen wird durch Zahlen, Buchstaben, Formelzeichen und mathematischen Zeichen dargestellt, zum Beispiel durch Gleichheitszeichen, Pluszeichen, Integralzeichen oder Klammern.

Eine Redensart kann auch in Form einer Formel gebraucht werden. Hierbei werden Sätze meist in formelhaften Verbindungen von Wörtern benutzt. Zum Beispiel: Jemand gibt seinen Senf dazu, was bedeutet, das jemand ungefragt seine Meinung kund tut.

Oder eine Formel als Redewendung mit einer festen Verbindung von Wörtern, die zusammen eine bestimmte, meist bildlich-metaphorische Bedeutung haben. Zum Beispiel: Kalte Füße bekommen; was bedeutet das einen der Mut verlässt oder "Er hat ein Brett vor dem Kopf", was bedeutet das er etwas nicht versteht.

Es gibt keine magische Formel

Einsteins Relativitätstheorie

Die meisten Menschen sind tamasig; sie lieben Formeln. Wenn du eine nette Formel, wie die einer geheimen Kräuter- und Gewürzmischung hast, musst du sie nur immer wieder anwenden, um damit reich zu wer⁠den.

Leider gibt es keine einfache guṇa-Formel für eine erfolgreiche Selbst-Erforschung: Mische zwei Teile rajas, drei Teile sattva, und ein Teil tamas am Montag, drei Teile rajas, zwei Teile sattva, zwei Teile tamas am Dienstag, gib eine Prise reines Bewusstsein dazu und – voilà – schon hast du das Rezept für ein erfolgreiches Leben.

Warum? Weil sich die guṇas, die dein primäres Instrument modifizieren, ständig verändern, was bedeutet, dass sich dein Geist und deine Emotionen ständig ändern und deine Umgebung, also Īśvara, in einem Zustand des ständigen Wandels ist. Den richtigen subjektiven guṇa zur richtigen Zeit erscheinen zu lassen, um das guṇa-Bedürfnis des Feldes zu jedem Zeitpunkt zu befriedigen, besonders wenn man von der Eitelkeit geleitet ist, dass die persönlichen Bedürfnisse über den Bedürfnissen des Feldes stehen, kann nur durch einen glücklichen Zufall geschehen und ist kein guṇa-gesteuertes Leben.

Die richtige Formel

Die richtige Formel ist es, dein Ziel immer vor Augen zu haben und dem in diesem Buch beschriebenen Programm zu folgen. Wenn du deine guṇas nicht in den Griff bekommst, dann werden sie einfach in ihren von Unwissenheit motivierten Modus zurückkehren und dir leidhafte Erfahrungen bescheren.

Achtsamkeit bedeutet, auf den im Moment wirkenden guṇa zu achten und die notwendige Anpassung vorzunehmen, falls erforderlich. Im Falle der Selbst-Erforschung müssen die guṇas folgendermaßen ausgewogen werden: 1. genügend tamas, um das aus der Erforschung gewonnene Wissen in die Praxis umzusetzen und sechs bis acht Stunden am Tag zu schlafen. 2. genügend rajas, um tamasige Gewohnheiten zu überwinden und aktiv die Selbst-Erforschung à la vedānta zu betreiben und 3. genügend sattva, um den Geist klar genug zu halten, damit er das Selbst von den guṇas unterscheiden kann und um rajasige Projektionen auf ein Minimum zu beschränken.

Siehe auch

Literatur

Seminare

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