Emotionen

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Lache das Leben an! Vielleicht lacht es wider - Jean Paul

Emotionen Das Wort „Emotion“ heißt, das, was bewegt. Motio ist lateinisch die Bewegung, movere bewegen und emovere bedeutet herausbewegen. Emotionen sind etwas, was uns bewegt, uns motiviert und letztlich auch, was uns Energie gibt. Hier bekommst du einige Anregungen zum Umgang mit Emotionen aus verschiedenen Yoga Konzepten aus.

Umgang mit Emotionen ein Vortrag von Sukadev Bretz 2018

Die Vielfalt der Emotionen händeln

Einige Anregungen vom Yoga-Standpunkt aus

Om Namah Shivaya und herzlich willkommen zu einem Vortrag zum Umgang mit Emotionen. Dies ist ein Vortrag im Rahmen der Yoga-Vidya-Schulung, auch ein Vortrag im Rahmen der zweijährigen Yogalehrer-Ausbildung bei Yoga-Vidya. Ich fasse damit einige Konzepte zusammen. Wir haben bei Yoga-Vidya Seminare über Emotionen, auch spezielle Emotionen wie Selbstliebe, Liebe, Angst, Ärger, Depression, Traurigkeit und vieles andere.

Jetzt will ich nur eine Zusammenfassung machen und einige Konzepte vorstellen, die es im Yoga gibt und die zum Teil aus der westlichen Psychologie inspiriert sind. Es gibt verschiedene Yoga-Konzepte für die Emotionen, zum Teil auch in moderner Terminologie, die ich zusammenfassend etwas beschreibe.

Konzepte zum Thema Emotionen

  • Vom Jnana Yoga aus haben wir fünf Koshas, die Hüllen des Menschen. Emotionen finden statt auf der Manomaya Kosha. Wir sind nicht die Emotionen. Sie sind ein Teil unserer Ausstattung, die wir haben, um in dieser Welt zu handeln und Erfahrungen zu machen.
  • Beim Ayurveda könnte man sagen, bestimmte übersteigerte Emotionen sind Hinweise auf eine Dosha-Übersteuerung.
  • In der westlichen Psychologie gelten manche Emotionen als Verarbeitung von etwas. Emotionen können ein Zeichen sein für unverarbeitete Traumen. Manche Emotionen sind ein fehlgeleiteter Adaptationsprozess.
  • Zum Thema Emotionen gehört auch die Akzeptanz von Schattenseiten und Temperament. Über diese beide Aspekte hatte ich schon in einem anderen Vortrag im Rahmen der Yoga Vidya Schulung gesprochen im Kontext der Vorträge zum spirituellen Weg.
  • Es gibt höhere Emotionen, die wir entwickeln und fördern wollen. Der Mensch ist ein emotionales Wesen und der Geist mag kein Gefühlsvakuum. Wenn wir uns nicht bemühen, höhere Emotionen zu fördern und zu kultivieren, wird unser Geist andere Emotionen in uns entstehen lassen.

Erläuterung der Konzepte

Jnana-Yoga und Emotionen

Körper als Raumanzug

Jnana-Yoga ist der Weg des Wissens und der Weisheit. Jnana-Yoga würde sagen, du bist das unsterbliche Selbst. Du bist nicht der Körper und nicht die Psyche, du bist auch nicht die Emotionen. Emotionen sind nichts außergewöhnlich Wichtiges. Sie sind nichts außergewöhnlich Gutes oder Schlimmes. Sie sind Teil deiner Ausstattung im Sinne von Upadhi, begrenzendes Attribut, Mittel um zu handeln, Mittel um Erfahrungen zu machen. Aber du bist das unsterbliche Selbst. Ähnlich wieder der Körper wie ein Raumanzug ist, den du brauchst, um auf diesem Planeten überhaupt leben zu können. So ähnlich sich Emotionen, Persönlichkeit, Temperament wie eine Rolle, die du spielst.

Angenommen du würdest jetzt mit vielen anderen auf den Mars gehen und dort in einem Schauspiel spielen, dann bräuchtest du einen Raumanzug, das wäre dann unser Körper, zum anderen hättest du eine Rolle, die bestimmt, welches Temperament und Persönlichkeit du hast. Natürlich gehören, wenn du ein Schauspiel aufführst, auch Emotionen dazu. In diesem Sinne bist du hier, um deinen Part zu spielen. Du bist hier, um Erfahrungen zu machen, um zu lernen, um etwas zu bewirken im Lila, im kosmischen Spiel. Dafür hast Persönlichkeit, Temperament, dafür hast du Emotionen. Aber so wie es verrückt wäre, wenn ein Schauspieler auch nach dem Ende des Schauspiels in den Emotionen des Schauspiels hängen bliebe, genauso wäre es verrückt, wenn du in deinen Emotionen stecken bleibst, die vielleicht in einem bestimmten Moment deiner Rolle angemessen waren.

So lerne es, dir bewusst zu werden, Neti Neti Sanskrit wörtlich “nicht (na) so (iti), nicht so", ich bin nicht mein Ärger, weder meine Traurigkeit, noch mein Neid, meine Eifersucht, meine Gier usw.. Ich bin das unsterbliche Selbst, der Atman, und habe Körper, Prana (Lebensenergie), Emotionen, Gefühle in der dritten Kosha (Manomaya Kosha) und ich habe auch Buddhi (Intellekt). Ebenso habe ich Ahamkara (Ich-Gefühl, letztlich auch Identifikation, obgleich das alles nicht bin, habe ich das Gefühl ich bin es) und Anandamaya Kosha (letztlich eine Verbindung in Freude und Liebe zu allen Wesen). In der Tiefe bin ich reines Bewusstsein.

Raja Yoga und Emotionen

Gelassen als König in deinem Universum

Das Raja Yoga Konzept habe ich in einem anderen Kontext in verschiedenen Vorträgen schon einmal vorgestellt. Raja Yoga sagt, lerne es, dich selbst als Buddhi, als Führungspersönlichkeit, zu etablieren. Du bist letztlich nicht die Emotion, nicht die Gedanken, nicht die Gefühle. Letztlich bist du das unsterbliche Selbst und du hast Buddhi, die Vernunft, das Urteilsvermögen, den freien Willen. Lerne es, dich nicht zu identifizieren mit deinen Emotionen und Gedanken, sondern lerne, was auch immer in deinem Geist vorgeht, ist dazu da, um dir zu helfen. Du bist das unsterbliche Selbst und du hast in dir ein ganzes Königreich. In diesem Königreich gibt es Minister und es gibt den König. In meinem Buch „Der Pfad zur Gelassenheit“ stelle ich dieses Konzept vor. Du etablierst dich als Führungspersönlichkeit, vielleicht als König*in und du lernst es mit deinen einzelnen Mitarbeiter*innen, Minister*innen zu kommunizieren. So kannst du mit Emotionen umgehen, indem du zum Beispiel sagst Emotionen sind Informationen mit Energie, Emotionen sind Handlungsempfehlungen mit Energie.

Wenn du zum Beispiel merkst in dir ist Angst. Darin ist zuerst einmal eine Information, dass irgendetwas bedrohlich ist, es etwas gibt, wo du dich vorbereiten musst. Die Handlungsempfehlung ist dann, sei vorsichtig oder bereite dich vor. Wenn du einen Vortrag halten willst oder vor einem Gespräch mit deinem Vorgesetzten oder Mitarbeiter, könntest du dir bewusst machen, da ist eine innere Aufregung in dir, die du als Angst interpretieren könntest. Du kannst aber auch bemerken, „ach, da ist etwas, was ich in meiner Brust oder Bauch oder Kehle spüre. Da ist etwas, was meinen Atem beeinflusst. Da ist eine Energie mit einer Information, dass da bald etwas Wichtiges passiert, wo es drauf ankommt, dass ich etwas Gutes sage“. Zu der Information kommt eine Handlungsempfehlung hinzu: „Bereite dich darauf vor! Überlege, was sagst du, was kann geschehen!“.

In diesem Sinne kannst du zu dir selbst sprechen. Du spürst, du hast eine Art Lampenfieber, eine Ängstlichkeit und du kannst sagen: „Danke, liebe Frau Sorge oder danke, lieber Organismus oder danke, liebe Fürsorge, danke für die Information, ich habe es verstanden und ich werde mich vorbereiten“. Gut, du hast damit die Emotion gewürdigt und sie anerkannt. Sie wird noch nicht ganz weg sein, aber sie muss dich nicht mehr bedrücken.

Oder auch angenommen, du bist in einer größeren Stadt, in einer Gegend, wo du plötzlich ein bisschen Angst bekommst. Dann kannst du sagen: „Danke für die Information. Es könnte ja auch gefährlich sein. Danke für die Handlungsempfehlung, hier vorsichtig zu sein. Aber ich weiß, hier ist die Gefahr gering und ich bin auch nicht allein. Danke für die Information, danke für die Handlungsempfehlung, ich werde sie zur Kenntnis nehmen, aber nicht befolgen“. Du musst jetzt auch kein schlechtes Gewissen haben, weil du Angst hast, weil du vielleicht in einer Gegend bist, wo Menschen anders aussehen als du. Du brauchst dich auch nicht über dich selbst zu ärgern. Nimm es einfach zur Kenntnis, sage „danke“ und dann lasse los.

Natürlich gibt es auch noch weitere Techniken im Raja Yoga. Du könntest, nachdem du es anerkannt hast, sagen, „ich bin mutig“ oder „ich freue mich darauf, diesen Vortrag zu geben“ oder „ich fühle mich von Gott beschützt“. Man kann sagen, „OM, lieber Gott, bitte schütze mich“. Du kannst ein Mantra wiederholen, usw.. Emotionen kannst du nehmen als Informationen mit Energie und Handlungsempfehlungen mit Energie und sie würdigen.

Karma-Yoga und Emotionen

Wer schreit hat Unrecht - ein sachliches Gespräch anstreben

Im Sinne der Handlungsempfehlung mit Energie gilt auch das Karma Yoga, Emotionen als Zeichen, etwas zu tun. Manchmal, wenn du dich über jemanden ärgerst, kann das zum Beispiel heißen, der andere hat sich nicht an Abmachungen gehalten und du kann überlegen wie du damit umgehst. Das ist ein Zeichen dafür, dass es nicht geht, dass du immer alles machst und der andere macht seine Aufgaben nicht.

Die Handlungsempfehlung soll nicht heißen, dass du jetzt laut losbrüllst. In unserer heutigen Zeit gilt, wer schreit, hat Unrecht. Wenn du jemand anschreist wirst du typischerweise nicht ernst genommen. In den meisten Kontexten sind die Zeiten vorbei, wo man bekommt, was man will, wenn man nur laut genug schreit. Es ist ein Zeichen, etwas zu tun. Auch wenn dich das Gekränkt sein zum sofortigen Losreden bewegen will. Auch wenn dich eine bösartige kränkende Facebook-Nachricht, eine Whats-App-message oder e-Mail dazu bringen wollen, bezähme diesen Impuls.

Oft ist es sogar gut, einen Tag zu warten oder eine Nacht darüber zu schlafen. Aber es ist dennoch ein Zeichen, etwas zu tun und du kannst überlegen wie du damit umgehst. Ärger entsteht oft über die Ungerechtigkeit, dass alles auf dich zurückfällt und andere nicht ihren Anteil machen oder Grenzen überschreiten. Dann musst du etwas tun, um die Grenzüberschreitung zu verhindern, aber nicht durch lautes Losschreien, sondern über geschicktes Kommunizieren.

In bestimmten Kontexten mögen Emotionen bis zu einem gewissen Grad auch ausdrückbar sein wie in persönlichen Beziehungen. Da wird man seinen Ärger, seine Gekränktheit etwas klarer zeigen. Aber auch hier gilt, Respekt vor dem anderen sollte bleiben, selbst wenn innerlich die Emotionen hochkochen. Auch hier ähnlich wie bei Handlungsempfehlungen, du merkst, da ist Ärger. Du kannst sagen „danke, liebes Gerechtigkeitsgefühl, dass du mich darauf aufmerksam machst. Danke, für diese Energie. Ich werde jetzt schauen, wie ich mit der Situation umgehe und vielleicht die Energie nutze, um geschickt etwas zu ändern“.

Ayurveda und Emotionen

Emotionen können Zeichen der Dosha-Übersteuerung sein. Im Kontext der Yoga-Vidya-Schulung haben wir noch nicht über Ayurveda gesprochen. Es wird noch einen Vortrag geben wo es tiefer in das Ayurveda geht. Auf der Yoga-Vidya-Website gibt es viele Seiten über das Ayurveda vom Anfängerlevel bis hin zu sehr Fortgeschrittenen. Wir haben bei Yoga Vidya regelmäßig Yoga Kongresse, zu denen die Ayurveda-Koryphäen aus Deutschland zusammenkommen und über Ayurveda Vorträge geben. Von vielen gibt es Aufzeichnungen, die über das Internet zu sehen sind.

Emotionen als Zeichen der Dosha-Übersteuerung

Einfach gesagt, im Ayurveda gibt es drei Doshas. Jedes von ihnen kann übersteigert sein.

Pitta

Pitta ist das feurige Element. Wenn du leicht reizbar wirst, dich leicht über Kleinigkeiten ärgerst, dann könnte es an einer Pitta-Übersteuerung liegen. Du kannst überlegen wie du das übersteigerte Pitta reduzierst. Vielleicht könntest du dir sagen:

  • Ich sollte, zwei, drei Tiefenentspannungen am Tag machen.
  • Ich sollte mehr Mantras singen.
  • Ich sollte mir etwas mehr Freizeit nehmen. Und vielleicht am nächsten freien Tag, nichts Sinnvolles machen, sondern einfach nur ausruhen.
  • Vielleicht sollte ich in meinem nächsten Urlaub, statt ständig e-Mails zu checken und Pläne zu machen, mich einfach erholen.

Wenn du merkst, dass in dir ein Ärger hochkommt, eine Reizbarkeit, die höher ist als angemessen, dann könntest du sagen „danke, dass du mir das Zeichen gibst für Pitta-Übersteuerung. Gut, das ich die Pitta-Übersteuerung an Ärger und Reizbarkeit erlebe. Das ist immerhin schöner, als wenn ich Magengeschwüre, Autoimmunerkrankungen oder sonstige Entzündungen bekomme“. Und dann leite Pitta reduzierende Maßnahmen ein. Es gibt noch mehr, als ich eben angesagt habe.

um Pitta zu reduzieren.

Vata

Die zweite der Emotionen ist Vata. Vata ist Luft-Element, ist letztlich Kommunikation, mit anderen zusammen sein, viele Ideen, Kreativität, auch manchmal Feinfühligkeit. Vata-Übersteuerung heißt Angst und Nervosität und kann bis in die Panik gehen.

  • Wenn du merkst, dass du nicht mehr richtig schlafen kannst,
  • wenn du merkst, dass du nervös wirst,
  • wenn du merkst, dass du im Übermaß ängstlich bist,

dann könnte es Vata-Übersteuerung sein. Auch übermäßiges Lampenfieber, Angst vor der Meinung anderer und Überbetonung von einzelnen Worten in Aussagen anderer sind alles Zeichen für Vata-Übersteuerung. Dann überlege „wie kann ich Vata reduzieren“. Das geht zum Beispiel:

  • durch eine regelmäßige Yoga Praxis,
  • durch regelmäßige Mahlzeiten zu festen Zeiten,
  • durch trinken von warmem Wasser,
  • auch von essen von wärmender Nahrung.
  • Sicherlich geht es vor allem auch über Meditation und Tiefenentspannung.
  • Es gibt im Ayurveda weitere Techniken, um Vata zu beruhigen.
Kapha

Eine dritte Emotion ist Kapha. Kapha ist Erd-Wasser-Element. Depressivität, die Traurigkeit, die auch in die Antriebslosigkeit münden kann, kann evtl. ein Ausdruck von Kapha-Übersteuerung sein. Wenn du in die Antriebslosigkeit kommst und in die Unfähigkeit, dich zu bewegen und dabei mit Depressivität verbunden bist, ist evtl. Kapha-Übersteuerung ein Grund und du kannst überlegen wie du Kapha wieder reduzieren kannst.

  • Es gibt aus dem Ayurveda Tipps für die Ernährung.
  • Mit Agnisara,
  • mit Kapalabhati,
  • mit aktivierenden Yogaübungen zu arbeiten oder
  • auch mit anderen etwas zusammen machen, was dir wieder neue Energie geben kann.

Emotionen als Verarbeitung

Verzweiflung zulassen

Manchmal hast du Erlebnisse, die du verarbeiten musst. Während dieser Verarbeitung hast du bestimmte Emotionen. Wenn du einen Verlust erlitten hast, gibt es Trauerphasen wie vielleicht zuerst das Ignorieren, gefolgt von der Verzweiflung. Die nächste Trauerphase könnte die Idealisierung sein von dem, was war. In der nächsten Phase könnten widerstreitende Emotionen auftauchen von Ärger, grenzenloser Trauer, absoluter Verzweiflung, unterbrochen von einer Euphorie für das, was neu kommen könnte. Menschen, die etwas verloren haben, können eine ganze Zeitlang durch diese Emotionen hindurch gehen. Es kann sein, dass eine Emotion etwas länger überwiegt, eine Traurigkeit, eine Lustlosigkeit, ein Gefühl der Sinnlosigkeit, bis irgendwann wieder letztlich eine Integration des Erlebten geschieht und eine Öffnung für neue Erfahrungen. In diesem Sinne kannst du Emotionen deuten als Verarbeitungsleistung deines Organismus von dem, was gewesen ist.

Auch wenn du ungerecht behandelt wurdest und du nichts daran ändern kannst, kann die entstandene Emotion die angemessene sein. Wenn du deinen Arbeitsplatz verloren hast und arbeitsrechtlich nichts zu machen ist, weil der Betrieb weniger als zehn Beschäftigte hat, oder wenn du einen Job nicht bekommen hast, obwohl du ihn hättest bekommen sollen oder wenn das Finanzamt nicht deiner Steuererklärung folgt oder jemand dich verlassen hat oder jemand außerhalb deiner Reichweite dich schlecht gemacht hat – dann ist eine gewisse Wut, eine Frustration, ein Ärger etwas Natürliches. Es nutzt nichts, es gleich beenden zu wollen. Hier kannst du erstmal sagen „ich habe eine Wut, eine Trauer oder eine Angst davor wie es weitergehen soll. Das hat gute Gründe. Ich kann da jetzt nichts tun. Die Emotion ist ein Zeichen der Verarbeitung und ich werde die Emotion zulassen. Ich gehe davon aus, dass durch die Emotionalität ich das, was gewesen ist besser integrieren kann“.

Manchmal hilft es über die Emotion sprechen zu können, zum Beispiel gegenüber einem Partner*in oder der besten Freundin. Manchmal hilft es auch, über die Emotion zu schreiben zum Beispiel in einem Tagebuch. Es kann auch helfen, jemandem einen Brief zu schreiben ohne ihn abzuschicken und ihn dann zu verbrennen. Der Ausdruck von Emotionen über Sprechen oder Schreiben kann helfen, Emotionalität etwas zu reduzieren, weil dabei das Betreffende integriert werden kann.

Man weiß, dass Trauernde manchmal eine Phase der Ruhe brauchen, die aber nicht zu lange dauern sollte. Im Gegenteil brauchen manche Trauernde das Mitgefühl der Menschen. Manchmal erzählen sie demselben Menschen zehnmal die gleiche Sache, aber ganz unterschiedlich. Dann mag der, dem es erzählt wird, denken was mache ich hier überhaupt. Aber er sollte sich bewusst sein, dass der oder die andere überhaupt erzählen kann und immer wieder erzählen kann und auf diese Weise das Erlebte integrieren, verarbeiten kann.

Emotion als Zeichen unverarbeiteter Traumen

Wenn du in dir selbst entdeckst, dass du in bestimmten Situationen übermäßig reagierst und nicht weil du eine Dosha-Übersteuerung hast und auch nicht, weil du gerade in der konkreten Situation der Verarbeitung bist. Sondern du merkst, du reagierst übermäßig.

Zum Beispiel, jemand gibt dir ein freundliches Feedback und du verspürst darüber furchtbaren Ärger und Wut. Oder jemand kritisiert dich in ruhigem Ton und du empfindest gleich eine abgrundtiefe Verzweiflung, Angst und sogar Existenzängste. Oder jemand mit einer gewissen Körpergröße und Statur kommt nur in deine Nähe und Emotionen kommen in dir hoch. Evtl. gibt es dort ein unverarbeitetes Trauma und deine Reaktion hat nichts mit der konkreten Situation und deinem Gegenüber zu tun, sondern es ist etwas in dir, was dich noch sehr belastet. Wenn du solche Emotionen als Anzeichen eines unverarbeiteten Traumas in dir hast, könntest du überlegen, das Trauma auf irgendeine Weise anzugehen, vielleicht über eine Psychotherapie oder eine psychologische Yogatherapie oder auf eine andere Weise.

Alltagsemotionen als fehlgeleitete Adaptationsprozesse

Alle Menschen brauchen Zuwendung

Das klingt etwas bombastisch. Adaptation heißt anpassen. Ich gebe ein Beispiel: Ein Kind hatte Eltern, die auf irgendeine Weise überbeschäftigt waren, sei es mit sich, mit Arbeit oder mit dem Aufbau eines gemeinsamen Unternehmens. Das Kind hat nur dann Aufmerksamkeit bekommen, wenn es krank wurde. Das Kind hat gelernt, wenn ich keine Aufmerksamkeit bekomme, dann muss ich krank werden, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Das kann auch bei einem Erwachsenen passieren. Wenn ein Mensch denkt, er wird nicht angemessen berücksichtigt, dann wird er krank. Das läuft vollkommen unbewusst.

Der Psychologe Alfred Adler hat davon gesprochen, dass wenn ein Kind nicht genügend Aufmerksamkeit und Anerkennung bekommt, wird es vielleicht stören. Ein Kind kann lernen, wenn ich mich gut und vernünftig verhalte, dann beachtet mich keiner. Wenn ich Beachtung haben will, muss ich stören. Ich muss wütend reagieren und laut losschreien. Ich muss irgendetwas tun, was die anderen aufregt. Wenn das Kind das gelernt hat, kann es dazu führen, dass dieser Mensch als Dreißig-, Vierzig- oder Fünfzigjähriger unterbewusst fühlt und denkt, dass es nicht ausreichend Beachtung findet und sich plötzlich ärgert, wütend wird, schreit und Dinge macht, die die anderen aufregen.

Es sind fehlgeleitete Adaptationsprozesse. Warum? Ein Erwachsener, der krank wird, wird nicht unbedingt mehr Aufmerksamkeit bekommen. Im Gegenteil, er wird krank geschrieben und ist dann für sich allein und bekommt noch weniger Aufmerksamkeit.

Oder angenommen, jemand beginnt sich über Kleinigkeiten zu sehr aufzuregen, werden die anderen ihm aus dem Weg gehen. Er wird noch weniger Aufmerksamkeit bekommen, es sei denn er ist Chef. Aber selbst da ist es heutzutage so, das gesagt wird, wer schreit, hat Unrecht. Warten wir ein bisschen, bis der sich wieder beruhigt hat. Wenn diese Strategie erfolgreich wäre, dann wäre das für die aus mangelnder Aufmerksamkeit schreienden Menschen etwas, was sie noch mehr frustriert. So überlege, ob vielleicht manche deiner Reaktionsmuster, manche deiner Emotionen vielleicht fehlgeleitete Adaptationsprozesse sein können.

Emotionen als Begleitung von Schattenseiten

Schattenseiten leben

Ich kann die Themen hier nur andeuten. Es gibt in meinem Buch „Der Pfad zur Gelassenheit“ zu jedem dieser Themen umfangreiche Kapitel. Zum anderen habe ich zu jedem dieser Themen eigene Vorträge gemacht. Hier nur ein paar Worte zum Thema Emotionen als Begleitung von Schattenseiten.

Schattenseiten gibt es in zweierlei Hinsicht. Zum einen kann es sein, dass du etwas, was in dir ist, nicht akzeptieren kannst. Wenn du es in jemand anderem siehst, kommt es zu einer übermäßigen Aktivierung von Emotionen. Nehmen wir beispielsweise an du bist ein sehr ordentlicher Mensch, aber in dir hast du auch eine chaotische Seite. Es ist nicht selten, dass Menschen, die in sich eher chaotisch sind, ihr Leben meistern, indem sie alles sehr strukturieren und ordentlich machen. Aber sie haben als Schattenseiten das Chaos und die Unordnung. Wenn sie dann jemand sehen, der unordentlich ist, dann kann es sie furchtbar aufregen.

Wenn du also jemand bist, der von anderen als ordentlich bezeichnet wird und du dich furchtbar aufregen kannst, wenn jemand unordentlich ist, hast du hier vielleicht eine Schattenseite. In dir ist auch der Wunsch nach Chaos und nach chaotischem Leben und du solltest diesen Aspekt in dir mal leben. Du könntest einen Teil deiner Wohnung im Chaos halten. Du könntest mal einen ungeplanten Urlaub machen. Du könntest mal einen freien Tag einfach chaotisch erleben.

Manches ist möglich. Emotionen können entstehen, wenn in dir eine Schattenseite ist, die du dir nicht erlaubst. Was du in dir nicht magst, bekämpfst du vielleicht im anderen. Es könnte auch sein, dass du ein sehr chaotischer Mensch bist und dich der aufgeräumte Schreibtisch deines Kollegen wurmt dich furchtbar, nervt dich, stört dich. Vielleicht hast du auch eine Schattenseite, vielleicht ist in dir eine Sehnsucht nach mehr Ordnung und geregelten Verhältnissen. Diese Schattenseite manifestiert sich als Emotion über andere.

Also, wann immer du merkst, dass du eine übermäßige Emotionalität gegenüber einem anderen hast, die vielleicht nicht wirklich berechtigt ist aus dem Verhalten des anderen dir gegenüber, überlege auch, habe ich da eine Schattenseite. Bekämpfe ich emotional im anderen das, was ich mir nicht erlaube.

Es gibt eine zweite Art von Schattenseiten. Das können Aggressions-Phantasien oder Selbstzerstörungs-Phantasien oder gar Selbstverletzungs-Neigungen. Hier ist auch eine gewisse Intelligenz da, die anzeigt, dass etwas nicht in Ordnung ist. Das führt zu Phantasien oder auch zu Vorstufen von Handlungen. Auch hier könntest du überlegen, da ist eine Schattenseite in mir, wie gehe ich damit um.

Temperament und Emotionen

Im Umgang mit Emotionen gibt es Wichtiges: das eigene Temperament anzunehmen. Menschen, die eher gleichmütig sind, die bedauern, dass sie sich nicht so freuen können wie andere. Sie haben nicht so tiefe euphorische Erfahrungen bei der Meditation, beim Mantrasingen oder in der Yogastunde. Hier gilt es anzunehmen, dass man ein eher ruhiges und ausgeglichenes Temperament hat, was ja auch etwas Gutes hat. Das ruhige Temperament erkaufst du dir natürlich oft durch einen Mangel an intensiver euphorischer Freude und weniger High-Erfahrungen. Aber es ist eben dein Temperament und es ist das, was zu deiner Rolle in dieser Welt, in der jetzigen Phase dazu gehört. Das Temperament kann sich ändern und manchmal sind in dir verschiedene Temperamente angelegt, die zu unterschiedlichen Zeiten stärker in dir werden.

Oder angenommen du hast ein zyklothymes Temperament, worauf ich verschiedentlich in anderen Vorträgen eingegangen bin. Du hast vielleicht die Himmelhoch-jauchzend-und-zu-Tode-betrübt-Phasen. Du kannst es auch als Hochenergie- und als Niedrigenergiephasen sehen. Du könntest anhand deiner Emotionen sagen, ich bin jetzt in einer Hochenergiephase oder ich bin einer Tiefenergiephase. Diese können rhythmisch verlaufen oder auch durch äußere Umstände ausgelöst werden. Sie können schneller oder langsamer werden. Akzeptiere, das du unterschiedliches Temperament bist.

  • Angenommen, du bist Pitta-Typ, dann neigst du vielleicht insgesamt eher zu Ärger.
  • Angenommen, du bist Vata-Typ, dann neigst du insgesamt eher zu Ängstlichkeit, Lampenfieber und Nervosität.
  • Angenommen, du bist ein Kapha-Temperament, dann könnte es sein, dass du öfter mal unter Antriebs- und Lustlosigkeit leidest.

Akzeptiere dein Temperament. Es gibt auch die Melancholiker, die mehr die negativen Seiten der Dinge sehen. Es gibt die Pessimisten, die Optimisten usw.. Also, Emotionen können auch ein Zeichen deines Temperaments, deiner Persönlichkeit sein. Vom Jnana-Yoga aus heißt es, teil deine Rolle, die du in dieser Welt spielst. Du bist nicht dein Temperament. Du bist nicht Vata, Pitta und Kapha, du bist das unsterbliche Selbst. Du hast ein Temperament, du hast Emotionen, du hast eine Persönlichkeit, du hast eine Neigung auf eine bestimmte Weise zu reagieren aber du bist nicht diese Neigungen. In diesem Sinne, lerne dein Temperament, wie es sich jetzt darstellt, anzunehmen und neugierig zu sein, was sich noch entwickeln wird.

Höhere Emotionen fördern

Der Mensch ist ein emotionales Wesen. Der Mensch hat einen Körper, er hat einen Energiekörper, Pranamaya Kosha, einen Emotionskörper, Manomaya Kosha, auch einen intellektuellen Körper, einen Vernunftskörper, Vijnanamaya Kosha. Der Mensch hat auch den Kausalkörper, Anandamaya Kosha.

In der Manomaya Kosha, im emotionalen Körper, sind immer irgendwelche Emotionen. Seine Aufgabe ist auch Gedanken, Gefühle, Emotionen immer wieder zu produzieren. So wie der Körper die Aufgabe hat, Nahrung zu verdauen, letztlich Temperaturempfinden zu steuern und sich an die Herausforderungen der Umwelt anzupassen. Statt zu sehr nachzudenken, woher eine Emotion kommt, kannst du auch überlegen wie könnte ich eine andere Emotion erzeugen. Unbewusst machst du das vielleicht schon. Manche Menschen essen etwas, um ihre Emotionen zu ändern. Wenn sie frustriert sind, essen sie etwas Süßes, um eine neue Stimmung zu bekommen. Manche schauen sich nach der Arbeit einen Film an, andere lesen einen Roman, um in eine andere Stimmung zu kommen. All das wirkt auch, aber es gibt noch anderes, was du machen kannst, um positive Stimmungen zu fördern. Im Yoga würden wir auf anderes zurückgreifen.

In der Natur Verbindung spüren

Hier sind einige Beispiele:

  • Schau öfters einen Baum an.
  • Spüre vom Herzen den Baum. Dein Herz geht auf.
  • Schau den Himmel an, genieße die Schönheit des Himmels.
  • Schau in die Weite und spüre dein Herz sich öffnen. Nimm Schönheit wahr. Spüre bewusst die Liebe, die du hast zu anderen Menschen oder zu Gott, zu den Tieren, zu Mutter Erde, zu einem konkreten Menschen.
  • Nimm dir Zeit, im Sinne von nimm dir Zeit, Liebe zu spüren.
  • Drücke auch Dankbarkeit aus.
  • Im Englischen gibt es den Ausdruck „count your blessings!“, d.h. schreibe dir die Segnungen auf.

Überlege, was hast du heute alles Schöne erfahren, gestern, die letzte Woche. Was hast du für Segnungen in deinem Leben? Wenn du Dankbarkeit hast, Freude, Herzensöffnung, Weite, sind die anderen Emotionen nicht so da. Oder sprich ein Gebet. Entwickle dieses Gefühl von Bhakti, von Hingabe zu Gott. Wenn du Gottes Gegenwart spürst, wenn du vom Herzen her Gott erfährst, dann ist da nicht mehr die Frage von anderen Emotionen. Liebe und Hingabe sind stärker als alles andere.

Singen – Singe Mantras oder höre Mantras zu. Singen ist eine der uralten Methoden der Emotionsverarbeitung im Menschen. Früher haben Dorfgemeinschaften, Stammesgemeinschaften gemeinsam gesungen. Über das gemeinsame Singen kommt eine große Verbindung. Menschen, die gemeinsam singen und musizieren, fühlen sich miteinander verbunden. Du kannst aber auch allein singen, du kannst mit anderen singen. Du kannst Mantrasingen. Du kannst in einen Yoga-Vidya-Satsang gehen. Du kannst spüren wie du über das gemeinsame Singen dich mit der Liebe anderer verbindest und Gottes Gegenwart spürst. Oder singe für dich oder mit einer Mantra-CD. Du kannst dir auch die Yoga-Vidya-Mantra-Videos anschauen. Lass die Kraft dieser Mantras in dir wirken. Sofort hast du eine andere Stimmung.

Weitere Techniken aus dem Raja-Yoga

Du kannst dich selbst fragen: Angenommen, ich würde mich jetzt souverän und gelassen fühlen, wie würde sich das anfühlen? Angenommen ich wäre jetzt souverän und gelassen, wie würde ich sitzen oder stehen, wie wäre meine Körperhaltung. Welche Gedanken hätte ich jetzt. Angenommen, ich wäre mutig. Angenommen, ich wäre voller Freude. Oder wie würde ich das, was zu tun ist mit Freude machen. Das sind alles Möglichkeiten.

Yoga üben, gerne in frischer Luft

Yoga üben

Und natürlich gibt es auch die andere Möglichkeit im Umgang mit Alltagsemotionen: Übe Yoga. Wenn es dir emotional nicht so gut geht, gehe in eine Yogastunde. Am Ende der Yogastunde wird es dir gut gehen. Im Kundalini Yoga heißt es, Emotion ist einfach nur Prana. Tue etwas, um dein Prana zu erhöhen, dein Herz-Chakra zu öffnen, eine Aura auszustrahlen, dann ist Freude da. Wenn Freude da ist, sind die anderen Emotionen nicht mehr so von Bedeutung.

Aspekte von Emotionen kurz zusammengefasst

In diesem Sinne fasse ich einige Aspekte von Emotionen noch mal kurz zusammen:

  • Emotion ist das, was bewegt.
  • Im Jnana-Yoga hat Manomaya-Kosha, eine unserer fünf Hüllen, die Aufgabe, Emotionen zu erzeugen.
  • Im Raja-Yoga sagen wir, etabliere Buddhi, dich selbst als Führungspersönlichkeit. Siehe Teile deines Geistes als Mitarbeiter*innen an, Emotionen, Wünsche, Fähigkeiten usw.
  • Emotionen sind Informationen mit Energie. Emotionen sind Handlungsempfehlungen mit Energie. Emotionen können im Karma-Yoga als Zeichen, etwas zu tun gedeutet werden.
  • Emotionen können eine Dosha-Übersteuerung sein, Vata, Pitta, Kapha. Du könntest Vata-, Pitta, Kapha-Reduzierungsmaßnahmen einleiten.
  • Emotionen können eine Verarbeitung sein von etwas, was vor kurzem gewesen ist. Nimm das als solches an.
  • Emotionen können Zeichen für unverarbeitete Traumen sein. Vielleicht ist es an der Zeit, die Traumen irgendwie in Psychotherapie oder auf andere Weise aufzuarbeiten oder sich mindestens ihnen zu stellen.
  • Emotionen können ein Zeichen von fehlgeleiteter Adaptation sein. Was für das kleine Kind in früheren Zeiten funktioniert hat, ist vielleicht heute nicht mehr angemessen.
  • Emotionen können ein Ausdruck von Schattenseiten sein. Etwas, was du in dir selbst nicht erlaubst und bekämpfst, wird vielleicht im Umgang mit anderen zu einer übermäßigen Emotionalität führen.
  • Emotionen können auch einfach ein Zeichen deines Temperaments sein. Lerne es zu akzeptieren, anzunehmen, wertzuschätzen und deine Emotionalität auch zu leben.
  • Im Yoga besonders wichtig, kultiviere höhere Emotionen. Hier spielt Bhakti-Yoga eine große Rolle, Schönheit wahrnehmen, staunen, dankbar sein, Liebe zu anderen Menschen spüren. Durch Mantra, durch Gebet, durch Ausdruck von Liebe, vielleicht auch durch das Lesen von Geschichten über das Leben von großen Heiligen können wir auch höhere Emotionen zu Gott entwickeln. Höhere Emotionen werden automatisch stärker, wenn du dein Prana erhebst, wenn sich die höheren Chakren öffnen durch Hatha-Yoga, durch Meditation, durch andere Techniken, die das Prana nach oben bringen.

Soweit Yoga und Emotionen. Mein Name ist Sukadev von Yoga Vidya. Mehr zu diesem Themen gibt es auf unseren Internetseiten. Im Suchfeld kannst du den Namen irgendeiner Emotion eingeben und du wirst etwas dazu finden – Vorträge, Workshops, Internetseiten mit Anleitungen, Videos, Audios und vieles mehr.

Ich habe eine Reihe von 3000 Vorträgen über verschiedenste Eigenschaften und Emotionen gemacht, zu denen du konkretere Anregungen bekommen kannst. Bei Yoga-Vidya bieten wir viele Seminare zu Emotionalität und Umgang mit uns selbst und mit anderen Menschen, Kommunikation. Es gibt den ganzen Bereich der Psychologischen Yoga-Therapie mit Seminaren und Einzelsitzungen in psychologischer Einzeltherapie wie auch Ausbildungen in Psychologischer Yoga-Therapie, wo all das weiter ausgebaut wird.

Alle Gute, bis zum nächsten Mal.

Video - Umgang mit Emotionen

Siehe auch

Literatur

Seminare

Selbsterfahrung Psychotherapie Psychologie

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