Brihat Tantrasara Rituale

Aus Yogawiki
Version vom 5. Oktober 2026, 14:16 Uhr von Yoga Vidya (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Brihat Tantrasara Rituale erschließt 574 verlinkte Artikel zu Ritualen, Mantraformen und besonderen Anwendungen aus dem Brihat Tantrasara. Die Übersicht führt von täglicher Puja, Japa und Meditation über Diksha, Nyasa, Homa und Yantra bis zu den vielfältigen Verehrungen von Shiva, Vishnu und der Göttlichen Mutter. Alle Artikel sind nach Themen und Gottheiten geordnet; zu jedem findest du eine kurze Erklärung seines Zwecks.

Tantrische Rituale sprechen Körper, Stimme und Geist gemeinsam an: Eine Blüte wird zur Gabe, ein Mantra zur gesammelten Anrufung und ein äußeres Bild zum Mittelpunkt innerer Gegenwart. Das Brihat Tantrasara zeigt, wie vielfältig diese Verbindung von Hingabe, Erkenntnis und konkretem Handeln gestaltet werden kann. Neben dem Streben nach Befreiung stehen menschliche Anliegen wie Schutz, Familie, Nahrung, Sprachkraft und ein gelingendes Leben.

Shri Karthikeyan bei einer Puja im Yoga Vidya Ashram Westerwald: Mantra, Gaben und innere Ausrichtung verbinden sich in der Verehrung.


Orientierung: Welches Ritual suchst du?

Du kannst die Übersicht von deiner regelmäßigen Praxis, einer Gottheit oder einem bestimmten Anliegen her erschließen. Die folgenden Wegweiser führen unmittelbar zu den passenden Themengruppen.

Interesse Passende Abschnitte
Tägliche Praxis, Sammlung und Mantra Tagespraxis und Reinigung · Japa, Mala und Mantra-Samskaras · Einweihung und Übertragung
Frieden, Lebensbegleitung und guter Beginn Shanti und Kindersegen · Ganesha · Tryambaka und Mrityunjaya
Shiva, Schutzkräfte und göttliches Licht Shiva und Dakshinamurti · Bhairava und Kshetrapala · Surya
Vishnu-Verehrung und Gottesliebe Vishnu, Harihara, Hayagriva, Nrisimha und Varaha · Rama · Krishna und Gopala
Fülle, Nahrung, Schutz und rascher Beistand Lakshmi, Annapurna und Dhanada · Durga und Katyayani · Tvarita
Die Göttliche Mutter und ihre Mantraformen Kali und Shyama · Tara und Nilasarasvati · Bhuvaneshvari
Shrividya und weitere Göttinnenverehrungen Tripurasundari, Shrichakra und Bala · Bhairavi · Chinnamasta · Bagalamukhi und Dhumavati
Wissen, Sprache und Dichtkunst Sarasvati und Vagishvari · Manjughosha · Matangi und Ucchishta Chandalini
Natur, Kula-Tradition und Ritualgeschichte Ganga, Familie und Opferkult · Kula-Praxis und Yoginis · Historische Sonderriten

Die wichtigsten Ritualformen
Puja ist Verehrung durch Anrufung und Gaben; Japa die wiederholte Rezitation eines Mantras. Homa bezeichnet die Darbringung im geweihten Feuer, Tarpana eine erquickende Flüssigkeitsspende und Abhisheka eine rituelle Begießung oder Weihe. Beim Nyasa werden Mantras und göttliche Kräfte dem Körper zugeordnet; Purascharana ist eine geregelte intensive Mantraverpflichtung mit ihren Ergänzungshandlungen. Ein Yantra dient als geordnetes heiliges Diagramm oder als besonderer Ritualträger.

So sind die Kurzbeschreibungen zu verstehen
Die genannten Zwecke beschreiben spirituelle Ausrichtungen und traditionelle Anliegen. Aussagen zu Heilung, Wohlstand, Schutz oder Siddhi sind überlieferte religiöse Zielvorstellungen. Historische Einfluss- und Schadensriten werden mit ihrer tatsächlichen Absicht benannt; sie sind keine allgemeinen Empfehlungen für die heutige Praxis.

Mehrere Mantraformen derselben Gottheit können eigene Artikel besitzen, weil sich ihre Formeln, Nyasas oder Darbringungen unterscheiden. Ein kurzer Mantra bedeutet deshalb nicht automatisch ein kurzes Ritual. Für die Durchführung gelten die jeweils im Einzelartikel erläuterten Voraussetzungen, einschließlich Einweihung, Unterweisung und gegebenenfalls noch ungeklärter Textstellen.

Zum Einstieg erläutert dieses Yoga-Vidya-Video Aufbau und Bestandteile einer Puja. Es zeigt den Zusammenhang von Gaben, Gebet und innerer Ausrichtung.

Die Ritualartikel nach Themen und Gottheiten

Die folgenden 28 Themengruppen führen jeden der 574 Artikeltitel einmal auf. Die angezeigten Linktexte sind meist gekürzt; die Links führen zu den vollständigen Titeln der jeweiligen Brihat-Tantrasara-Artikel.

Tägliche Praxis, Reinigung und innere Verehrung

Ein spiritueller Tag beginnt mit Sammlung und bewusster Ausrichtung. Diese Anleitungen verbinden Guruverehrung, Sandhya, Bhuta Shuddhi, Nyasa und die tägliche Puja; die innere Verehrung eröffnet einen Zugang zur Praxis auch ohne äußere Gaben.

21 Artikel in dieser Themengruppe.

Morgenpraxis und Übergänge des Tages

  • Ajapa Puja: Die Ajapa Puja verbindet die Verehrung mit dem natürlichen Atem und dem inneren Mantraklang. Sie dient dazu, auch jenseits gesprochener Wiederholungen die Gegenwart des Göttlichen im eigenen Leben wahrzunehmen.
  • Guruverehrung am Morgen: Die morgendliche Guruverehrung richtet den beginnenden Tag auf Dankbarkeit, Vertrauen und die empfangene spirituelle Unterweisung aus. Sie vertieft die Verbindung zum Guru und zur eigenen Überlieferung.
  • Shakti Sandhya: Diese Sandhya widmet die Übergänge des Tages der göttlichen Shakti. Sie verbindet regelmäßige Sammlung mit der Verehrung der Göttlichen Mutter.
  • Gayatri Meditation am Morgen: Die morgendliche Gayatri-Meditation dient der Hinwendung zu geistigem Licht und klarer Einsicht. Sie gibt dem Tagesbeginn eine Ausrichtung auf Erkenntnis und bewusstes Handeln.
  • Gayatri Meditation am Abend: Die abendliche Gayatri-Meditation sammelt die Aufmerksamkeit am Ende des Tages. Sie verbindet die Verehrung des göttlichen Lichtes mit innerer Einkehr.
  • Tripura Meditation am Morgen: Diese Meditation vergegenwärtigt Tripura in ihrer für den Morgen beschriebenen Gestalt. Sie eröffnet den Tag mit der Hinwendung zur Göttlichen Mutter.
  • Tripura Meditation am Mittag: Die mittägliche Tripura-Meditation erneuert die Ausrichtung auf die Göttin inmitten der täglichen Tätigkeiten. Sie schafft einen bewussten Raum für Sammlung und Verehrung.
  • Tripura Meditation am Abend: Die abendliche Tripura-Meditation führt die Aufmerksamkeit aus dem Tagesgeschehen zurück zur Göttin. Sie dient der inneren Sammlung und dem devotionalen Tagesabschluss.
  • Tara Sandhya: Die Tara Sandhya verbindet die regelmäßige Tagespraxis mit der Verehrung Taras. Sie vertieft die Zuflucht zur Göttin und die Beständigkeit ihrer Mantrapraxis.
  • Kula Morgenritual: Das Kula-Morgenritual verbindet Guruverehrung, Tattva-Reinigung und Wassergaben. Es richtet den Tagesbeginn auf die empfangene Kula-Tradition aus.

Reinigung, Atemvorbereitung und Nyasa

  • Tantrisches Reinigungsbad: Das Bad bereitet Körper und Geist auf die Verehrung vor. Wasser, Mantra und bewusste Ausrichtung machen aus der äußeren Reinigung einen rituellen Beginn der Sadhana.
  • Bhuta Shuddhi: Bhuta Shuddhi ist die rituelle Reinigung und innere Auflösung der Elemente. Sie bereitet darauf vor, den eigenen Körper als Ort göttlicher Gegenwart zu verstehen und die anschließende Puja gesammelt auszuführen.
  • Bhuta Shuddhi mit dem Herzlotus: Diese Form der Elementereinigung nimmt den Herzlotus zum Ausgangspunkt der inneren Vorstellung. Sie dient der Vorbereitung der Verehrung durch eine auf das Herz ausgerichtete Meditation.
  • Innere Matrika Nyasa: Bei der inneren Matrika Nyasa werden die Sanskritlaute im inneren Körperraum vergegenwärtigt. Das Ritual verbindet die Kraft der Sprache mit der meditativen Weihe des eigenen Körpers.
  • Äußere Matrika Nyasa: Die äußere Matrika Nyasa ordnet die Sanskritlaute bestimmten Körperstellen zu. Sie dient der körperlich vollzogenen Sammlung und der Vorbereitung auf Mantra und Puja.
  • Samhara Matrika Nyasa: Diese Nyasa folgt einer zurücknehmenden, auflösenden Ordnung der Lautkräfte. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Rückführung der Vielfalt in ihren göttlichen Ursprung.
  • Mantra Pranayama: Mantra Pranayama verbindet die Atemführung mit der Mantrarezitation. Es dient der Sammlung von Atem und Aufmerksamkeit als Vorbereitung der weiteren Verehrung.
  • Pitha Nyasa: Die Pitha Nyasa vergegenwärtigt den heiligen Sitz und seine Kräfte im eigenen Körper. Sie schafft die innere Grundlage für die anschließende Verehrung der Gottheit.

Äußere und innere Puja

  • Tantrische Puja als Grundritual: Dieses Grundritual erschließt die gemeinsame Ordnung tantrischer Puja: Vorbereitung, Anrufung, Verehrung und Darbringung. Es hilft, die einzelnen Handlungen im Zusammenhang zu verstehen und gottheitsspezifische Anleitungen einzuordnen.
  • Tägliche Kurzpuja nach dem Yamala: Die tägliche Kurzpuja konzentriert die Verehrung auf die eigene Hauptgottheit. Sie bietet eine überlieferte Form regelmäßiger Hingabe mit einer verkürzten Ritualfolge.
  • Kula Manasa Puja: Die Kula Manasa Puja vollzieht Reinigung, Gaben, Japa und Tarpana innerlich. Sie macht die Hinwendung zur Göttin unabhängig von einem äußeren Ritualplatz und ist nach dem Text zu jeder Zeit möglich.


Japa, Mala, Purascharana und die Pflege des Mantras

Ein Mantra wird durch regelmäßige Wiederholung zum Begleiter der Sadhana. Hier findest du Zählweisen, die Weihe von Gebetsketten und Rudraksha, intensive Übungszeiten und die zehn Mantra Samskaras zur rituellen Vorbereitung und Pflege des Mantras.

26 Artikel in dieser Themengruppe.

Regelmäßiges Japa und Zählweisen

  • Japa mit der Fingermala: Die Fingermala ermöglicht die geordnete Zählung von Mantrawiederholungen mit den Fingergliedern. Sie unterstützt ein konzentriertes Japa, wenn ohne äußere Gebetskette praktiziert wird.
  • Japa mit der Buchstabenmala: Die Buchstabenmala verbindet die Mantrapraxis mit der geordneten Folge der Sanskritlaute. Sie dient einer inneren Form des Japa, in der die Lautkräfte selbst zur Gebetskette werden.
  • Tägliches Mantra Japa: Diese Anleitung ordnet die regelmäßige tägliche Mantrawiederholung. Ihr Schwerpunkt liegt auf Beständigkeit, gesammelter Rezitation und der Verbindung des Japa mit dem übrigen spirituellen Leben.
  • Vishnu Prayaschitta bei versäumter Puja: Diese Japa-Praxis dient dem rituellen Ausgleich einer versäumten Vishnu-Puja. Sie folgt der im Gautamiya überlieferten Regel für das Nachholen.
  • Tantraraja Prayaschitta bei versäumtem Ritual: Das Prayaschitta nach dem Tantraraja gleicht versäumte Ritualpflichten durch Mantrarezitation aus. Es ist eine eigene Überlieferungsregel zur Erneuerung der regelmäßigen Praxis.
  • Japa mit der Perlenmala: Die Perlenmala unterstützt die regelmäßige, geordnete Mantrawiederholung. Sie verbindet das Zählen der Rezitationen mit einer stetigen Aufmerksamkeit auf den empfangenen Mantra.

Mala und Rudraksha weihen und anlegen

Intensive Mantraverpflichtungen

  • Purascharana eines Mantras: Ein Purascharana widmet einem Mantra eine zusammenhängende, geregelte Zeit intensiver Praxis. Es dient seiner vertieften Aneignung durch Wiederholung und die damit verbundenen Verehrungs- und Abschlusshandlungen.
  • Purascharana während einer Finsternis: Diese Form konzentriert das Purascharana auf den besonderen rituellen Zeitraum einer Finsternis. Sie dient einer zeitlich gebündelten Intensivierung der Mantrapraxis.

Die zehn Mantra-Samskaras

  • Zehn Mantra Samskaras: Dieser Überblick erschließt den Zyklus der zehn Zurüstungen eines Mantras. Die einzelnen Verfahren von Janana bis Gopana sind anschließend als eigene Artikel aufgeführt.
  • Janana des Mantras: Janana, die „Geburt“ des Mantras, gewinnt dessen Buchstaben aus dem Matrika-Yantra. Es eröffnet die rituelle Zurüstung des Mantras.
  • Jivana des Mantras: Jivana bedeutet „Belebung“ und behandelt die einzelnen Mantrasilben durch Rezitation in Verbindung mit Om. Der Ritus soll die Mantrakraft für die weitere Praxis beleben.
  • Tadana des Mantras: Tadana ist die rituelle Behandlung der geschriebenen Mantrabuchstaben mit Sandelholzwasser und dem Luft-Bija. Es gehört zur Vorbereitung und Aktivierung des Mantras.
  • Bodhana des Mantras: Bodhana bezeichnet die „Erweckung“ des Mantras durch die rituelle Behandlung seiner Schriftgestalt. Es richtet sich auf den Übergang vom ruhenden zum wirksamen Mantra.
  • Abhisheka des Mantras: Dieser Abhisheka weiht die Mantraschrift durch Besprengung. Die dazugehörige Stoffordnung richtet sich nach der jeweiligen Mantratradition.
  • Vimalikarana des Mantras: Vimalikarana dient der Reinigung des Mantras von den drei Unreinheiten. Der Ritus verbindet innere Vergegenwärtigung mit dem Lichtmantra, dessen überlieferte Lautfassung hier teilweise ungeklärt ist.
  • Apyayana des Mantras: Apyayana ist die rituelle Stärkung und Erquickung des Mantras. Die genaue Rezitationsform hängt an einem im Text beschädigten Rückverweis auf den Lichtmantra.
  • Tarpana des Mantras: Tarpana „sättigt“ den Mantra durch eine geweihte Flüssigkeitsgabe. Es pflegt die Mantrakraft innerhalb der zehn Samskaras.
  • Dipana des Mantras: Dipana, das „Entzünden“, verbindet den Mantra mit einer besonderen Bija-Umrahmung. Es dient der Anregung seiner Kraft vor der weiteren Rezitation.
  • Gopana des Mantras: Gopana bewahrt den persönlichen Mantra durch die seiner Überlieferung entsprechende Geheimhaltung. Hier ist die achtsame Bewahrung selbst der Samskara.

Weitere Formen der Mantrabelebung

  • Svapnavati Dipani Japa: Dieses Dipani-Japa bereitet die Svapnavati-Vidya durch ihre besondere Bija-Folge vor. Es gehört zur Anregung und Pflege dieser Mantrakraft.
  • Madhumati Dipani Japa: Das Dipani-Japa verbindet Madhumati mit ihrer überlieferten Bija-Umrahmung. Es dient der Vorbereitung und Aktivierung dieser Vidya.


Diksha, Mantraübertragung und persönliche Weihen

Diksha verbindet den Lernenden mit Guru, Mantra und Überlieferung. Diese Artikel behandeln unterschiedliche Einweihungsformen, persönliche Unterweisung und die Weihe eines Ritualgegenstands; sie gehören in den Zusammenhang einer tatsächlich vermittelten Tradition.

6 Artikel in dieser Themengruppe.

  • Kalavati Diksha: Die Kalavati Diksha führt durch eine gegliederte Folge von Reinigungen und Weihehandlungen in die Mantrapraxis ein. Im Mittelpunkt stehen die Übertragung durch den Guru und die rituelle Vorbereitung des Schülers.
  • Panchayatana Diksha: Diese Einweihung verbindet die Mantraübertragung mit der Verehrungsordnung von fünf Gottheiten. Sie führt in eine Praxis ein, in der die gewählte Hauptgottheit innerhalb eines umfassenderen göttlichen Zusammenhangs verehrt wird.
  • Verkürzte Diksha mit dem Kalasha: Die verkürzte Diksha verwendet den geweihten Kalasha als Mittelpunkt der Weihe. Sie dient der Einweihung in einer gegenüber dem ausführlichen Verfahren gestrafften Form.
  • Diksha mit Muschelwasser: Bei dieser Einweihungsform steht das geweihte Wasser aus einer Muschel im Mittelpunkt. Es wird zum Träger der vom Guru vollzogenen Reinigung und Weihe.
  • Mantra Upadesha: Mantra Upadesha ist die persönliche Unterweisung und Übermittlung eines Mantras. Sie begründet die Verbindung zwischen Lehrendem, Lernendem und der übertragenen Mantrapraxis.
  • Weihe eines Dreimetallrings: Die Weihe widmet einen Ring aus drei Metallen dem spirituellen Gebrauch. Silber, Gold und Kupfer werden dabei mit Mond, Sonne und Feuer verbunden und in die Mantrapraxis eingebunden.


Shanti, Friedenssegen und Rituale für Kinder

Shanti-Rituale geben der Bitte um Frieden, Schutz und einen guten Lebensbeginn eine konkrete Form. Die folgenden Artikel behandeln Abschlusssegen, Wasserbefriedung und die Begleitung eines Kindes; historische Geburtsbräuche werden dabei als solche eingeordnet.

4 Artikel in dieser Themengruppe.

  • Shanti Abhisheka nach einem Ritual: Der Abhisheka dient dazu, den Abschluss einer rituellen Anwendung mit einer Friedensbegießung zu verbinden.
  • Shanti mit Kusha-Wasser: Der Ritus dient der Bitte um Frieden und Befriedung mithilfe von Kusha-Wasser. Seine überlieferte Mantraform ist teilweise beschädigt.
  • Balaka Samskara mit Mantraschrift: Das historische Geburtssakrament verbindet Mantraschrift mit dem Segen für ein neugeborenes Kind. Es erschließt eine besondere Form frühkindlicher Ritualbegleitung.
  • Shanti für ein Kind im Schoß der Mutter: Der Shanti-Ritus erbittet Frieden und Segen für ein Kind im Schoß seiner Mutter. Er gehört zur rituellen Begleitung des frühen Lebens.


Ganesha: guter Beginn, Gelingen und Hindernisüberwindung

Ganesha wird beim Beginn eines Vorhabens und für gutes Gelingen verehrt. Neben seinen unterschiedlichen Pujas stehen hier Wasser- und Feuerdarbringungen, ein Trageyantra und historisch überlieferte Anwendungen mit eigenen Zielsetzungen.

26 Artikel in dieser Themengruppe.

Pujas und Formen der Verehrung

  • Ucchishta Ganesha Puja: Diese besondere Ganesha-Verehrung gehört zum tantrischen Ucchishta-Ritualzusammenhang. Sie richtet sich auf die Anrufung seiner Kraft und seines Segens unter den spezifischen Voraussetzungen dieser Praxis.
  • Ganesha Puja mit Gam: Diese Ganesha-Puja verwendet das Bija Gam als Mittelpunkt der Verehrung. Sie dient der Anrufung Ganeshas für einen segensreichen Beginn und die Überwindung von Hindernissen.
  • Heramba Puja: Heramba wird als beschützende Gestalt Ganeshas verehrt. Seine Puja dient der Bitte um Beistand, Sicherheit und die Überwindung von Hindernissen.
  • Kshipraprasadana Ganesha Puja: Kshipraprasadana bedeutet sinngemäß der rasch Gnade Gewährende. Seine Verehrung richtet sich auf Ganeshas zugewandten Beistand und den Segen für das eigene Vorhaben.
  • Haridra Ganesha Puja: Diese Puja gilt Haridra Ganesha, der mit Kurkuma verbundenen Gestalt Ganeshas. Sie dient der Anrufung seiner glückverheißenden Gegenwart in dieser besonderen Ritualform.
  • Ganesha Puja mit der Indra-Bija-Vidya: Die Indra-Bija-Vidya bildet den besonderen Mantrakern dieser Ganesha-Puja. Sie erschließt seine Verehrung zur Bitte um Segen und Gelingen innerhalb dieser eigenen Mantrafassung.
  • Mahaganesha Puja: Die Mahaganesha Puja entfaltet eine umfassende Verehrung Ganeshas mit seinem zugehörigen göttlichen Umkreis. Sie verbindet die Bitte um Gelingen und Fülle mit einer vertieften tantrischen Hingabe.
  • Shaktiganadhipa Puja: Shaktiganadhipa wird als mit Shakti verbundene Ganesha-Gestalt verehrt. Die Puja dient der Hinwendung zu dieser Verbindung göttlicher Kraft und Hindernisüberwindung.
  • Shaktiganesha Puja mit der elfsilbigen Vidya: Die elfsilbige Vidya bestimmt diese Shaktiganesha-Puja. Sie dient der Verehrung Ganeshas in seiner Verbindung mit Shakti innerhalb dieser besonderen Mantraform.

Feueropfer und weitere Darbringungen

Yantras, Weihen und besondere Ritualgegenstände

  • Ganesha Trageyantra Herstellung: Die Herstellung widmet ein tragbares Yantra Ganeshas Verehrung und Mantrakraft. Der Artikel erläutert die dafür überlieferten Schrift- und Zeichenangaben.

Historisch überlieferte Sonderanwendungen


Shiva und Dakshinamurti: Erkenntnis, Einheit und Verehrung

Die Shiva-Rituale reichen von Om Namah Shivaya bis zur Meditation auf Dakshinamurti als göttlichen Lehrer. Ardhanarishvara vergegenwärtigt die Einheit von Shiva und Shakti, Nilakantha die blaukehlige Gestalt; eigene Artikel bewahren die unterschiedlichen Mantras und Ritualordnungen.

20 Artikel in dieser Themengruppe.

Pujas und Formen der Verehrung

Mantrarezitation, Meditation und intensive Praxis

Feueropfer und weitere Darbringungen

Yantras, Weihen und besondere Ritualgegenstände

  • Shiva Trageyantra Weihe: Diese Weihe widmet ein tragbares Yantra Shiva. Sie verbindet dessen Schriftgestalt mit der überlieferten Mantrapraxis.
  • Dakshinamurti Wasserweihe: Die Wasserweihe begleitet Dakshinamurtis Meditation. Sie wird mit Einsicht und der Fähigkeit verbunden, Lehrwerke verständlich auszulegen.

Historisch überlieferte Sonderanwendungen


Tryambaka und Mrityunjaya: Gebete um Leben und Schutz

Tryambaka und Mrityunjaya verehren Shiva als Dreiäugigen und Überwinder des Todes. Die hier gesammelten Pujas, Japas und Homas sind religiöse Bitten um Gesundheit, langes Leben und Schutz; ihre Wirkungsangaben geben die traditionellen Anliegen der Texte wieder.

16 Artikel in dieser Themengruppe.

Pujas und Formen der Verehrung

  • Mrityunjaya Puja mit Om Jum Sah: Die Puja verehrt Mrityunjaya in seiner dreisilbigen Mantraform.
  • Tryambaka Puja: Die Puja verehrt Shiva als den Dreiäugigen und als Quelle des unvergänglichen Lebens.
  • Mritasanjivani Puja nach Shukra: Die Mritasanjivani-Puja nach Shukra verknüpft Gayatri und Tryambaka in einer eigenen Mantraordnung. Sie gehört zur überlieferten Verehrung der lebensspendenden göttlichen Kraft.

Mantrarezitation, Meditation und intensive Praxis

  • Mrityunjaya Japa mit der Palaya-Erweiterung: Die Erweiterung Palaya fügt der Mrityunjaya-Rezitation eine ausdrückliche Schutzbitte hinzu. Das Japa richtet sich auf den Beistand Shivas als Überwinder des Todes.
  • Tryambaka Japa am Ashvattha: Das Japa am Ashvattha-Baum ist eine traditionelle Schutzbitte an Tryambaka angesichts von Todesfurcht. Es verbindet die Rezitation mit einem bestimmten heiligen Ort.
  • Tryambaka Japa nach dem Bad: Die Rezitation nach dem Bad richtet sich an Tryambaka mit der Bitte um langes Leben und Befreiung von seelischem und körperlichem Leid.
  • Amritasanjivani Japa: Die Amritasanjivani-Vidya verbindet mehrere Mantrabestandteile mit Tryambaka. Ihre traditionelle Zielsetzung ist die Überwindung des Todes und die Entfaltung von Siddhi.

Feueropfer und weitere Darbringungen

Yantras, Weihen und besondere Ritualgegenstände

  • Mrityunjaya Trageyantra Herstellung: Das Mrityunjaya-Trageyantra gehört zur Verehrung Shivas als Überwinder des Todes. Es dient als persönlicher Ritualträger dieser Anrufung.


Bhairava und Kshetrapala: die Hüter des Ritualraums

Kshetrapala und Vatuka Bhairava gehören zur Verehrung der schützenden und hütenden Kräfte. Der Mahabhairava-Artikel zu Vidveshana dokumentiert daneben eine besondere historische Anwendung mit einer anderen Zielsetzung.

3 Artikel in dieser Themengruppe.

  • Kshetrapala Puja: Die Kshetrapala Puja verehrt den Hüter des heiligen Ortes. Sie dient dem rituellen Schutz des Platzes und der Achtung der Kräfte, die den Bereich der Verehrung bewahren.
  • Vatuka Bhairava Puja: Vatuka Bhairava wird als machtvoller Beschützer angerufen. Seine Puja richtet sich auf die Abwehr von Bedrängnis und die Sicherung der spirituellen Praxis.
  • Mahabhairava Vidveshana: Dieser historische Mahabhairava-Ritus zielt darauf, Feindschaft zwischen Personen zu erzeugen.


Surya: Licht, Tagesrhythmus und Wasserdarbringung

Die Verehrung Suryas wendet sich der Sonne als sichtbarem göttlichem Licht zu. Die unterschiedlichen Mantraformen und die Arghya-Gabe verbinden äußeres Licht mit Sammlung, Dankbarkeit und bewusster Ausrichtung.

4 Artikel in dieser Themengruppe.


Vishnu, Harihara, Hayagriva, Nrisimha und Varaha

Diese Rituale verehren Vishnu in seinen erhaltenden, wissensvermittelnden und schützenden Gestalten. Harihara verbindet Vishnu und Shiva, Hayagriva steht für Erkenntnis, Nrisimha für Schutz in Bedrängnis und Varaha für die göttliche Beziehung zur Erde.

36 Artikel in dieser Themengruppe.

Narayana, Lakshminarayana und Harihara

  • Lakshminarayana Puja: Die gemeinsame Verehrung von Lakshmi und Narayana verbindet göttliche Fülle mit Erhaltung und Ordnung. Sie dient der Bitte um einen gesegneten Lebenszusammenhang und der Hingabe an das göttliche Paar.
  • Hari Upachara Puja nach dem Gautamiya: Diese Hari-Puja entfaltet die einzelnen Darbringungen als bewusste Hingabe an Vishnu. Die Ordnung berücksichtigt ausdrücklich auch die Verehrung nach den eigenen Möglichkeiten.
  • Harihara Puja: Die Harihara-Puja verehrt Shiva und Vishnu in der gemeinsamen Gestalt Shankaranarayana. Sie führt die Hingabe an beide in einer Verehrung zusammen.
  • Vishnu Puja mit Om Namo Narayanaya: Die ausführliche Narayana-Puja verbindet das achtsilbige Grundmantra mit Vishnu-Nyasas und Darbringungen. Sie dient der Hingabe an den göttlichen Erhalter und einer bewusst vollzogenen Verehrung.

Dadhivamana und Trivikrama

Hayagriva und Hayashiras

  • Hayagriva Puja mit dem Udgitha-Mantra: Der Udgitha-Mantra bestimmt diese Verehrung Hayagrivas. Die Puja verbindet die Hinwendung zum Göttlichen mit dem Anliegen von Wissen, Lernen und geistiger Klarheit.
  • Hayagriva Puja mit Hsum: Diese Hayagriva-Puja sammelt die Verehrung im Bija Hsum. Sie dient der Bitte um den Segen der Gottheit für Erkenntnis und vertiefte Beschäftigung mit der heiligen Lehre.
  • Hayashiras Puja: Hayashiras ist die pferdeköpfige Gestalt der Gottheit, die in diesem Ritual eigens verehrt wird. Die Puja steht im Zusammenhang mit der Hinwendung zu göttlichem Wissen und der Pflege geistiger Einsicht.
  • Hayagriva Puja mit dem Svaha-Abschluss: Diese Hayagriva-Verehrung verwendet eine Mantraform mit Svaha-Abschluss. Sie verbindet die Bitte um Wissen und Klarheit mit der mantraischen Darbringung.
  • Hayagriva Puja mit der Hamsa-Umfassung: Die Hamsa-Umfassung kennzeichnet diese besondere Hayagriva-Vidya. Sie dient der Verehrung des Gottes des Wissens innerhalb dieser Mantraanordnung.
  • Hayagriva Homa: Hayagrivas Homa verbindet unterschiedliche Gaben mit der Bitte um Wohlstand oder die Entfaltung der Rede. Es gehört zur Verehrung der göttlichen Wissenskraft.
  • Hayagriva Weihe von Brahmi-Ghee: Die historische Brahmi-Ghee-Weihe verbindet Hayagrivas Mantra mit dem Wunsch nach Dichtkunst und freier Entfaltung der Rede.
  • Hayagriva Vacha-Besprechung: Die historische Vacha-Besprechung wird mit der Fähigkeit verbunden, Veden, Agamas und andere Lehrwerke zu erklären.

Nrisimha

  • Nrisimha Puja mit dem Mantraraja: Der Mantraraja bildet den Mittelpunkt dieser Nrisimha-Puja. Sie dient der Zuflucht zum beschützenden Vishnu-Aspekt und der Bitte um Furchtlosigkeit angesichts von Bedrängnis.
  • Nrisimha Puja mit der sechssilbigen Vidya: Diese Nrisimha-Verehrung verwendet eine sechssilbige Vidya. Ihr Anliegen ist die Bitte um Schutz und göttlichen Beistand innerhalb dieser eigenen Mantraform.
  • Nrisimha Puja mit Kshraum: Die Puja sammelt die Nrisimha-Anrufung im Bija Kshraum. Sie richtet die Hingabe auf seine machtvolle, schützende Gegenwart.
  • Nrisimha Puja mit Jaya Jaya: Die Anrufung Jaya Jaya hebt Nrisimhas siegreiche Kraft hervor. Die Puja dient der Bitte um Überwindung von Bedrängnis und um Zuversicht im Schutz der Gottheit.
  • Nrisimha Trageyantra Herstellung: Das tragbare Nrisimha-Yantra dient als Ritualträger der schützenden Vishnu-Gestalt. Die überlieferten Schrift- und Formangaben bestimmen seine Herstellung.
  • Nrisimha Homa mit Bilva: Das Bilva-Homa verehrt Nrisimha und wird im Text mit Wohlstand verbunden.
  • Nrisimha Japa in Gefahr: Nrisimhas Japa ist ein Schutzgebet in Gefahr, Furcht und Bedrängnis. Die Anrufung richtet das Vertrauen auf Vishnus beschützende Gestalt.
  • Nrisimha Ascheweihe: Die historische Ascheweihe verbindet Nrisimhas Mantra mit Schutzverheißungen. Der Artikel behandelt die Asche als eigenen Ritualträger.
  • Nrisimha Ucchatana Meditation: Die historische Meditation stellt Nrisimhas furchtbare Gestalt in den Dienst der Vertreibung eines Gegners.
  • Nrisimha Japa zur Feindabwehr: Das historische Japa verbindet Nrisimhas Anrufung mit einer gegen einen benannten Feind gerichteten Abwehrabsicht.
  • Nrisimha Homa vor dem Heereszug: Dieses historische Nrisimha-Homa begleitet den Heereszug mit einer auf Schutz und Sieg ausgerichteten Verehrung.

Varaha und die Erde

  • Varaha Steinweihe: Die Steinweihe gehört zu Varahas Schutzriten für einen Ort oder ein Grundstück. Sie wird traditionell mit der Abwehr von Hindernissen und Bedrängnis verbunden.
  • Varaha Homa zur Feldsegnung: Das Varaha-Homa erbittet Segen für das Feld. Es verbindet die Verehrung des Erdenträgers mit dem landwirtschaftlichen Lebensunterhalt.
  • Varaha Homa bei einem Feldstreit: Dieses Varaha-Homa ist als religiöse Bitte um Beilegung eines Feldstreits und Befriedung von Störungen überliefert.
  • Varaha Homa mit Rajavriksha: Das Homa mit Rajavriksha-Holz dient der traditionellen Bitte um Güter und Wohlstand.
  • Varaha Homa mit Reiskörnern: Die tägliche Reisgabe verehrt Varaha mit dem Wunsch nach reichen Getreidevorräten.
  • Varaha Homa mit Ghee: Das Ghee-Homa wird im Varaha-Abschnitt mit dem Wunsch nach Gold und Wohlstand verbunden.
  • Varaha Puja: Die Puja verehrt Vishnu als Adivaraha, den Träger der Erde. Sie verbindet die Hinwendung zum göttlichen Erhalter mit dem Bild einer getragenen und geschützten Welt.


Rama: Gottesname, Hingabe und segensreiche Gaben

Rama wird gemeinsam mit Sita, als Janakivallabha und durch seinen heiligen Namen verehrt. Neben der Puja erschließen die Artikel einzelne Feuerdarbringungen, Wasser- und Speiseweihen sowie die Herstellung eines Trageyantras.

13 Artikel in dieser Themengruppe.

Pujas und Formen der Verehrung

Mantrarezitation, Meditation und intensive Praxis

  • Rama Nama Japa: Das Rama-Nama-Japa vertieft die Gotteserinnerung durch die gesammelte Wiederholung des Namens Rama.

Feueropfer und weitere Darbringungen

Yantras, Weihen und besondere Ritualgegenstände

  • Rama Trageyantra Herstellung: Das Trageyantra macht Ramas Mantra zum Mittelpunkt eines persönlichen Ritualgegenstands. Seine Herstellung folgt der dafür beschriebenen Zeichenordnung.
  • Rama Wasserweihe: Die Wasserweihe verbindet Ramas Mantra mit der traditionellen Bitte um dichterische Ausdruckskraft.
  • Rama Speiseweihe: Die Speiseweihe widmet die Nahrung Rama. Sie wird in der Überlieferung mit dem Wunsch nach Gesundheit verbunden.

Historisch überlieferte Sonderanwendungen

  • Rama Homa mit Lotusblüten: Das Lotus-Homa wird historisch zur Unterwerfung von Königen beschrieben. Der Anschluss einer weiteren Wohlstandsbitte ist im Text uneindeutig.
  • Rama Homa mit blauem Utpala: Blauer Utpala wird in dieser historischen Rama-Anwendung mit umfassender Unterwerfung verbunden.


Krishna und Gopala: Gottesliebe, Lebensbegleitung und Jahresfeste

Krishnas Rituale verbinden Bhakti mit den Bildern seiner göttlichen Geschichten: dem Kind in Nandas Hof, dem Kuhhirten, dem Flötenspieler, dem Govardhana-Träger und der Allgestalt. Die Kalenderpujas führen diese Hingabe durch Woche und Jahr, während eigene Anwendungen bestimmte Lebensanliegen aufgreifen.

59 Artikel in dieser Themengruppe.

Pujas und Formen der Verehrung

  • Balagopala Puja mit dem Gopala-Mantra: Diese Verehrung richtet sich mit dem Gopala-Mantra an Krishna in seiner kindlichen Gestalt. Sie vertieft eine liebevolle, fürsorgliche Beziehung zum Göttlichen.
  • Balagopala Puja mit der achtsilbigen Vidya: Die achtsilbige Vidya bildet den Mantrakern dieser Balagopala-Verehrung. Das Ritual dient der Hingabe an den göttlichen Krishna-Knaben innerhalb dieser besonderen Mantraform.
  • Balagopala Puja mit Klim Krishna Klim: Diese Balagopala-Puja verbindet den Namen Krishna mit dem Bija Klim. Sie sammelt die Verehrung des göttlichen Kindes in einer eigenen, knapp gefassten Mantraform.
  • Vasudeva Puja: Die Vasudeva Puja gilt Krishna als göttlicher Gegenwart und Gegenstand liebender Verehrung. Sie dient der Vertiefung von Vertrauen, Hingabe und beständiger Gotteserinnerung.
  • Krishna Puja mit dem zehnsilbigen Mantra: Diese Krishna-Puja verwendet einen zehnsilbigen Mantra. Sie dient der Sammlung in Krishnas Gegenwart und der Entfaltung einer beständigen Gottesliebe.
  • Krishna Puja mit dem achtzehnsilbigen Mantra: Der achtzehnsilbige Mantra bildet die Grundlage dieser Krishna-Verehrung. Sie verbindet Mantrarezitation und Gaben mit der liebevollen Hingabe an die Gottheit.
  • Krishna Puja mit dem zwanzigsilbigen Mantra: Diese Form verehrt Krishna mit einem zwanzigsilbigen Mantra. Sie dient der Vertiefung seiner Puja innerhalb dieser eigenen Mantrafassung.
  • Krishna Puja mit der gegliederten Bija-Form: Die gegliederte Bija-Form gibt der Krishna-Anrufung eine besondere Lautordnung. Sie unterstützt die gesammelte Verehrung durch die bewusste Verbindung ihrer Mantraelemente.
  • Krishna Puja mit dem vierzehnsilbigen Mantra: Der vierzehnsilbige Mantra bestimmt diese eigenständige Krishna-Puja. Sie dient der Hinwendung zu Krishna und der Fortführung einer entsprechend vermittelten Mantrapraxis.
  • Krishna Puja mit der einsilbigen Vidya: Diese Krishna-Verehrung sammelt sich in einer einsilbigen Vidya. Sie richtet die Aufmerksamkeit auf einen konzentrierten Mantrakern als Träger der Hingabe.
  • Hrishikesha Puja: Hrishikesha wird als Herr der Sinne verehrt. Seine Puja verbindet die Hingabe an Krishna beziehungsweise Vishnu mit dem Anliegen, Wahrnehmung und Handeln auf das Göttliche auszurichten.
  • Krishna Govinda Puja: Diese Puja ruft Krishna als Govinda an. Sie dient der liebenden Erinnerung an seine zugewandte und erhaltende göttliche Gegenwart.
  • Rukminivallabha Puja: Rukminivallabha bedeutet der Geliebte Rukminis. Diese Krishna-Verehrung stellt die liebevolle göttliche Beziehung und den daraus erbetenen Segen in den Mittelpunkt.
  • Krishna Puja mit Kunda-Blüten: Die Kunda-Blütenpuja verbindet Krishna-Verehrung mit dem Wunsch nach einem ersehnten Ehepartner.

Gaben, Wochenkreis und Jahresfeste

  • Krishna Puja mit Pavitra-Fäden: Die Pavitra-Fäden dienen einer besonderen, jährlich begangenen Krishna-Verehrung. Sie verbinden die regelmäßige Puja mit einer festlichen Darbringung.
  • Krishna Puja im Kartika: Die Kartika-Puja widmet Krishna die für diesen Monat überlieferten Gaben. Sie vertieft die Gotteserinnerung im Jahreskreis.
  • Krishna Puja mit der neuen Ernte: Die Darbringung der neuen Ernte dankt Krishna für Nahrung und Versorgung. Sie verbindet den landwirtschaftlichen Jahreslauf mit der Verehrung.
  • Krishna Puja im Magha: Die Magha-Puja gibt Krishnas Verehrung eine dem Monat entsprechende Form. Die Einzelanleitung erläutert die dazugehörigen Gaben.
  • Krishna Damanaka Puja: Die Damanaka-Puja verehrt Krishna bei dem dafür überlieferten Jahresanlass. Die besondere Pflanzengabe bildet ihren eigenen rituellen Schwerpunkt.
  • Krishna Puja mit Gewandgaben: Die Gewandgaben verehren Krishna mit der Bitte um Reinigung und Segen. Die Überlieferung verbindet die Seidengabe außerdem mit Wohlstand.
  • Krishna Puja mit Edelsteingaben: Die Edelsteingaben werden Krishna mit verschiedenen traditionellen Anliegen dargebracht. Der Text nennt dabei Erkenntnis, Herrschaft und Einfluss als unterschiedliche Zielzuordnungen.
  • Krishna Puja mit goldenen Blüten: Die goldenen Blüten verbinden Krishna-Verehrung mit dem Wunsch nach Wohlstand und letztlich der Nähe zu Hari.
  • Krishna Puja im Wochenkreis: Die Puja im Wochenkreis gibt jedem Wochentag eigene Blüten- und Speisegaben. Sie schafft einen regelmäßigen Rhythmus der Krishna-Verehrung.
  • Krishna Tarpana im Vaishakha: Das Tarpana im Vaishakha verehrt und erquickt Krishna durch kühles Wasser. Es verbindet die Gottesverehrung mit dem saisonalen Jahreslauf.
  • Krishna Puja im Shravana: Die Shravana-Puja widmet Krishna die für diesen Monat genannten Blüten und Duftgaben. Sie vertieft seine regelmäßige Verehrung im Jahreskreis.
  • Krishna Puja im Ashvina: Die Ashvina-Puja legt den Schwerpunkt auf reichliche Speisegaben an Krishna. Sie bringt Hingabe und Dankbarkeit durch Nahrung zum Ausdruck.
  • Krishna Puja im Pausha: Die Pausha-Puja verbindet eine einmonatige Krishna-Verehrung mit Blüten und einer nicht ganz sicher gelesenen Gabe. Sie dient der beständigen Hingabe im Jahreskreis.
  • Krishna Puja im Bhadra: Die Bhadra-Puja widmet Vishnu beziehungsweise Krishna die für diesen Monat beschriebenen Speisegaben. Sie vertieft die Hingabe im Jahreslauf.
  • Krishna Puja im Jyeshtha: Die Jyeshtha-Puja verehrt Hari mit Früchten. Sie macht die jahreszeitliche Darbringung zu einem Ausdruck von Dankbarkeit und Hingabe.

Mantrarezitation, Meditation und intensive Praxis

  • Krishna Japa in der Brahma-Zeit: Die frühmorgendliche Krishna-Rezitation wird mit Einsicht und dichterischer Begabung verbunden. Sie verwendet die Meditation auf Devakis regenwolkenfarbenen Sohn.
  • Krishna Japa mit Buch und Schreibgerät: Krishna erscheint hier mit Buch und Schreibgerät als Gestalt des Wissens. Das Japa richtet sich traditionell auf umfassende Erkenntnis und Lehrfähigkeit.
  • Krishna Japa als Kuhhirtenknabe: Die Meditation auf Krishna als Kuhhirtenknaben verbindet seine liebevolle Verehrung mit dem Wunsch nach Verständnis der heiligen Lehrwerke.
  • Balakrishna Japa in Nandas Hof: Das Japa vergegenwärtigt Balakrishna in Nandas Hof und richtet sich auf die Gnade des göttlichen Kindes. Die zugehörige Wasserweihe wird traditionell mit der Entfaltung der Rede verbunden.
  • Krishna Japa als Überwinder des Wagens: Die Meditation auf Krishna als Überwinder des Wagens dient traditionell der Bitte um Befreiung von Not und Furcht.
  • Krishna Japa im Rasa-Kreis: Die Rezitation mit Krishna in der Mitte des Rasa-Kreises ist als Wunschritus für eine glückliche Ehe überliefert.
  • Krishna Japa mit der Flöte: Krishna wird als Flötenspieler unter den Kuhhirten vergegenwärtigt. Die Überlieferung verbindet dieses Japa mit dem Wunsch nach Vieh und Versorgung.
  • Govardhana Krishna Japa: Die Anrufung Krishnas als Träger des Govardhana ist eine Schutzbitte bei Sturm, Regen und dadurch ausgelöster Furcht.
  • Krishna Japa für Befreiung: Diese Praxis richtet Hingabe, Meditation und Japa ausdrücklich auf Moksha, die Befreiung aus dem Kreislauf des Samsara.
  • Krishna Japa zwischen zwei Om: Die Om-Umrahmung kennzeichnet eine Krishna-Rezitation, die traditionell mit Einsicht und dem Verständnis heiliger Lehrwerke verbunden wird.
  • Krishna Japa am Ashvattha: Das Japa am Ashvattha-Baum wird als Gebet um Befriedung und langes Leben beschrieben.
  • Krishna Japa als Retter des Sohnes: Krishna wird als Retter und Wiederbringer eines verlorenen Sohnes vergegenwärtigt. Die Überlieferung verbindet diese Praxis mit dem Wunsch nach Nachkommenschaft.
  • Krishna Japa in der Vishvarupa-Gestalt: Die Meditation auf Krishnas Allgestalt verbindet sein Japa mit dem Wunsch nach Ruhm und Anerkennung.
  • Balakrishna Japa zur Graha-Befriedung: Balakrishna wird als Überwinder Putanas angerufen. Die Praxis dient traditionell der Befriedung von Grahas und als Schutzgebet bei entsprechender Bedrängnis.
  • Krishna Japa als Kaliyadamana: Das Japa verehrt Krishna als Tänzer auf Kaliyas Schlangenhaube. Es verbindet die Anrufung des göttlichen Überwinders mit einer eigenen Meditationsgestalt.
  • Krishna Japa bei Jvara: Dieses Krishna-Japa ist als religiöse Bitte bei Jvara, fieberhaftem Leiden, überliefert. Es verwendet die im Artikel erklärte besondere Meditationsgestalt.
  • Krishna Japa als Regenbitte: Die Meditation auf Krishna in Vrindavana begleitet ein Japa als traditionelle Regenbitte.
  • Krishna Japa vor einer Versammlung: Das Japa vor einer Versammlung dient der auf Krishna ausgerichteten Sammlung vor dem öffentlichen Sprechen.

Feueropfer und weitere Darbringungen

Yantras, Weihen und besondere Ritualgegenstände

  • Gopala Trageyantra Herstellung: Dieses Trageyantra verbindet einen persönlichen Ritualgegenstand mit Gopalas Mantra. Es dient der auf Gopala ausgerichteten Yantrapraxis.
  • Krishna Trageyantra Herstellung: Das Krishna-Trageyantra wird als eigener Träger seiner Mantrakraft hergestellt. Seine Zeichenordnung gehört zu dieser besonderen Form der Krishna-Verehrung.

Historisch überlieferte Sonderanwendungen

  • Krishna Homa unter dem Kadamba: Die Quelle verbindet dieses Homa mit Erkenntnis und dem historischen Anspruch umfassender Unterwerfung. Krishna erscheint dabei als singender Gopala unter dem Kadamba-Baum.
  • Krishna Vashikarana mit Blütengaben: Die Blütengaben werden in diesem historischen Krishna-Ritus verschiedenen sozialen Gruppen zugeordnet. Die erklärte Absicht ist Vashikarana, die Einflussnahme auf andere.
  • Krishna Aschetilaka: Das historische Krishna-Aschetilaka wird mit der Gefügigmachung anderer verbunden. Das Stirnzeichen steht im Mittelpunkt dieser Einflussanwendung.
  • Krishna Weihe von Gaben zum Vashikarana: Die historische Weihe von Gaben soll nach der Überlieferung Einfluss auf ihre Empfänger ausüben. Der Artikel behandelt diese Vashikarana-Anwendung gesondert.
  • Krishna Homa in der Garuda-Gestalt: Die Krishna-Gestalt auf Garuda wird in diesem historischen Homa für Sieg und Überwindung von Gefahr angerufen.


Lakshmi, Annapurna und Dhanada: Fülle, Nahrung und Versorgung

Diese Gottheitenverehrungen verbinden spirituelle Hingabe mit dem Wunsch nach Nahrung, Lebensunterhalt und Wohlergehen. Lakshmi verkörpert glückverheißende Fülle, Annapurna die nährende Gegenwart der Göttlichen Mutter und Dhanada die Gabe des Reichtums.

11 Artikel in dieser Themengruppe.

Pujas und Formen der Verehrung

  • Annapurna Puja: Annapurna wird als die Göttin verehrt, die Nahrung und Fülle schenkt. Die Puja verbindet die Bitte um Versorgung mit Dankbarkeit und der Bereitschaft, Nahrung zu teilen.
  • Dhanada Puja: Die Dhanada Puja richtet sich an die Geberin von Wohlstand und materieller Fülle. Ihr Anliegen ist die Bitte um gedeihliche Lebensbedingungen und den Segen für den Lebensunterhalt.
  • Lakshmi Puja mit Shrim: Das Bija Shrim steht im Mittelpunkt dieser Lakshmi-Verehrung. Die Puja verbindet die Bitte um Wohlstand und Gedeihen mit Dankbarkeit für empfangene Fülle.
  • Lakshmi Puja mit der viersilbigen Vidya: Diese Lakshmi-Puja verwendet eine viersilbige Vidya. Sie dient der Anrufung ihrer segensreichen Gegenwart in einer eigenen Mantraform.
  • Kamalavasini Puja: Kamalavasini wird als die auf dem Lotus Wohnende verehrt. Ihre Puja richtet sich auf glückverheißende Fülle, Schönheit und den Segen der Göttin.
  • Mahalakshmi Puja als Weltmutter: Diese Puja betrachtet Mahalakshmi als Weltmutter. Sie erweitert die Bitte um Fülle zur Verehrung der göttlichen Kraft, die das Leben trägt und nährt.
  • Mahalakshmi Puja mit der Kamalalaya-Vidya: Die Kamalalaya-Vidya bildet den besonderen Mantrakern dieser Mahalakshmi-Puja. Sie dient der Hinwendung zur Göttin in ihrer mit dem Lotus verbundenen Gestalt.

Mantrarezitation, Meditation und intensive Praxis

  • Lakshmi Japa im Sonnenkreis: Dieses Japa vergegenwärtigt Lakshmi im Sonnenkreis und richtet sich auf ihren beständigen Segen und Wohlstand.

Feueropfer und weitere Darbringungen

  • Lakshmi Homa mit Reiskörnern: Das Reiskörner-Homa verehrt Lakshmi mit der Bitte um Wohlstand und materielle Fülle.
  • Lakshmi Homa im Monatskreis: Dieses Lakshmi-Homa verbindet bestimmte Mond- und Wochentage mit eigenen Gaben. Es dient ihrer regelmäßig wiederkehrenden Verehrung und der Bitte um Fülle.

Historisch überlieferte Sonderanwendungen

  • Lakshmi Aschetilaka: Das historische Lakshmi-Aschetilaka wird mit dem Ziel des Gefügigmachens beschrieben. Der Artikel erschließt die entsprechende Stirnzeichen-Anwendung.


Durga, Katyayani und verwandte Göttinnen: Schutz und Kraft

Die Durga-Rituale verehren die schützende und kraftvolle Göttliche Mutter in unterschiedlichen Gestalten. Mahishamardini, Shulini, Jagaddhatri und Katyayani besitzen eigene Mantras, Meditationen und Ritualformen; ihre Anwendungen betreffen unter anderem Befriedung, Sprache, Familie und Lebensunterhalt.

26 Artikel in dieser Themengruppe.

Pujas und Formen der Verehrung

  • Durga Puja: Die Durga Puja richtet sich an die Göttliche Mutter als Überwinderin von Bedrängnis. Sie verbindet die Bitte um Schutz und Kraft mit Hingabe und vertrauensvoller Gotteserinnerung.
  • Vishalakshi Puja: Die Vishalakshi Puja richtet sich an die weitblickende, segensreiche Göttin. Sie dient der Hinwendung zur Göttlichen Mutter und der Bitte um ihre Gnade und Fürsorge.
  • Gauri Puja: Gauri wird als leuchtende und glückverheißende Gestalt der Göttin verehrt. Die Puja verbindet die Bitte um Segen und Wohlergehen mit der Hingabe an ihre göttliche Gegenwart.
  • Brahmashri Puja: Diese besondere Göttinnenverehrung ruft Brahmashri mit einer eigenen Mantraform an. Zu ihren historischen Zielsetzungen gehören Ansehen und Einfluss beziehungsweise das Gefügigmachen anderer; dieser Bezug unterscheidet sie von einer allgemeinen Gauri-Andacht.
  • Jayadurga Puja: Jayadurga wird als siegreiche Gestalt Durgas verehrt. Die Puja richtet sich auf die Überwindung von Bedrängnis und die Bitte um Kraft in herausfordernden Situationen.
  • Mahishamardini Puja: Die Puja verehrt Durga als Überwinderin des Büffeldämons.
  • Shulini Puja: Die Puja verehrt die dreizacktragende Durga als schützende Gegenwart.
  • Katyayani Puja mit der Chintamani-Vidya: Die Puja verehrt Katyayani in ihrer Chintamani-Mantraform.
  • Katyayani Puja mit der achtsilbigen Vidya: Die Puja dient dazu, Katyayani mit der Maya-Shri-Vidya anzurufen.
  • Tarini Puja an Mahashtami: Die Mahashtami-Puja verehrt Tarini mit den für diesen Festtag genannten Gaben. Im betreffenden Beleg wird Durga ausdrücklich als Tarini verstanden.
  • Katyayani Jahresjapa: Das Jahresjapa verbindet beständige Katyayani-Verehrung mit den überlieferten Anliegen von Nachkommenschaft und ehelichem Glück.

Mantrarezitation, Meditation und intensive Praxis

Feueropfer und weitere Darbringungen

Historisch überlieferte Sonderanwendungen

  • Jagaddhatri Durga Puja: Die historische Puja verehrt Jagaddhatri als vierarmige, auf dem Löwen erscheinende Göttin. Sie richtet sich an Durga als Trägerin und Erhalterin der Welt.
  • Durga Homa mit Sesam: Die Quelle beschreibt das Sesam-Homa als historischen Unterwerfungsritus gegenüber Menschen und Königen.
  • Durga Homa mit Lotusblüten: Die Lotusgabe wird in diesem historischen Durga-Ritus mit dem Sieg über Feinde verbunden.
  • Durga Homa mit Krähenfedern: Die Quelle beschreibt das Krähenfeder-Homa mit der historischen Absicht, Feindschaft zu erzeugen.
  • Durga Homa mit Pfeffer: Die Quelle beschreibt das Pfeffer-Homa mit der historischen Absicht, einen Feind zu töten.
  • Katyayani Navami-Ritus vor dem Kampf: Dieser historische Katyayani-Ritus begleitet die Vorbereitung auf einen Kampf. Er verbindet eine Navami-Verpflichtung mit Schwertverehrung und Bali.
  • Katyayani Blutbali mit Schwert: Der historische Katyayani-Ritus verbindet Blutbali und Schwert mit der Vorstellung von Unverwundbarkeit.


Tvarita: rascher Beistand und unterschiedliche Homa-Anliegen

Tvarita, die „Schnelle“, wird im Zusammenhang der vier Lebensziele verehrt. Die zahlreichen Homas unterscheiden sich durch ihre Gaben und ausdrücklich zugeordnete Anliegen; darunter stehen auch historisch dokumentierte Feindrituale.

17 Artikel in dieser Themengruppe.

Pujas und Formen der Verehrung

  • Tvarita Puja: Tvarita, die „Schnelle“, wird als göttliche Kraft raschen Beistands verehrt. Der Text verbindet ihre Praxis mit Dharma, Artha, Kama und Moksha, den vier Lebenszielen.

Feueropfer und weitere Darbringungen

Historisch überlieferte Sonderanwendungen

  • Tvarita Homa mit Mallika: Die Überlieferung verbindet Mallika-Blüten mit dem Anspruch umfassender Unterwerfung. Der Artikel behandelt diese historische Einflussabsicht im Tvarita-Ritual.
  • Tvarita Homa mit Senf: Dieser historische Ritus ist auf die Vernichtung von Feinden gerichtet. Senf erscheint dabei als die zugeordnete Opfergabe.
  • Tvarita Homa mit Bakula-Blättern: Das Homa mit Bakula-Blättern wird historisch als Vertreibungsritus gegen Feinde beschrieben.
  • Tvarita Homa mit Shalmali-Blättern: Die Quelle ordnet Shalmali-Blätter einem historischen Homa zur Gegnervernichtung zu.
  • Tvarita Homa mit Masha-Bohnen: Der historische Ritus soll nach der Überlieferung einen Gegner verstummen lassen.
  • Tvarita Homa mit Aksha-Früchten: Die Quelle schreibt diesem Homa die beabsichtigte geistige Schädigung eines Feindes zu. Die als Aksha bezeichnete Pflanzenart bleibt unbestimmt.


Kali, Shyama und ihre Gestalten: Hingabe und Verwandlung

Kalis Verehrung umfasst zahlreiche Vidyas und Erscheinungsformen, darunter Dakshinakali, Mahakali, Guhyakali, Bhadrakali und Shmashanakali. Ihr spiritueller Bezug ist die Hingabe an die Göttliche Mutter angesichts von Zeit, Vergänglichkeit und innerer Verwandlung; die einzelnen Anwendungen behalten ihre jeweils eigene traditionelle Zielsetzung.

54 Artikel in dieser Themengruppe.

Kali mit Shiva: Die Verehrung der Göttlichen Mutter erschließt viele eigenständige Mantra- und Ritualformen.

Dieses Yoga-Vidya-Video erläutert Shakti als göttliche Kraft und Energie. Es bietet einen thematischen Zugang zur Verehrung der Göttlichen Mutter.

Pujas und Formen der Verehrung

  • Shmashanakali Puja mit der elfsilbigen Vidya: Diese Shmashanakali-Verehrung verwendet eine elfsilbige Vidya. Sie richtet die Hingabe auf Kali als Göttin der Verbrennungsstätte und führt damit an die Themen Vergänglichkeit, Furcht und Loslassen heran.
  • Shmashanakali Puja mit Klim Kalikayai Namah: Die Anrufung Klim Kalikayai Namah bildet den Mittelpunkt dieser Shmashanakali-Puja. Sie dient der konzentrierten Verehrung Kalis in ihrer mit der Verbrennungsstätte verbundenen Gestalt.
  • Bhadrakali Puja: Bhadrakali wird als machtvolle und zugleich segensreiche Gestalt Kalis angerufen. Ihre Puja dient der Bitte um Schutz und der vertrauensvollen Hingabe an die Göttliche Mutter.
  • Dakshinakali Puja: Die Dakshinakali Puja entfaltet die Verehrung Kalis mit ihrem zugehörigen Mantra und Ritualaufbau. Sie dient der Hingabe an die Göttliche Mutter und der Ausrichtung auf spirituelle Verwandlung.
  • Dakshinakali Puja mit vorangestelltem Om: Diese Dakshinakali-Puja verwendet eine Mantraform mit vorangestelltem Om. Sie vertieft dieselbe Göttinnenverehrung innerhalb dieser ausdrücklich unterschiedenen Fassung.
  • Kalihridaya Puja: Die Kalihridaya Puja erschließt eine besondere, auf das „Herz Kalis“ bezogene Verehrungsform. Sie vertieft die innere Hinwendung zur Göttin durch den dafür vorgesehenen Ritualzusammenhang.
  • Mahakali Puja mit der dreifachen Bija-Vidya: Diese Mahakali-Puja verwendet eine dreifache Bija-Vidya als Mittelpunkt. Sie dient der konzentrierten Verehrung der Großen Kali und der Hingabe an ihre umfassende göttliche Kraft.
  • Kali Puja mit dreifachem Grundbija und Svaha: Die dreifache Wiederholung des Grundbijas wird hier mit Svaha verbunden. Die Form dient der Kali-Verehrung mit besonderer Betonung der mantraischen Darbringung.
  • Kali Puja mit dreifachem Grundbija und Phat: Diese Kali-Puja verbindet das dreifache Grundbija mit dem Abschluss Phat. Sie dient der Verehrung Kalis in einer Mantraform, deren Abschluss die rituelle Abgrenzung hervorhebt.
  • Kali Puja mit der doppelten Bija-Gruppe: Die doppelte Bija-Gruppe bestimmt diese eigenständige Form der Kali-Puja. Sie gibt der Verehrung und Mantrasammlung eine wiederkehrende, klar gegliederte Lautfolge.
  • Kali Puja mit dem Vagbhava-Anfang: Diese Kali-Puja beginnt mit dem Vagbhava-Element der Mantraform. Sie dient der Hinwendung zur Göttin unter Beibehaltung dieses besonderen Mantraaufbaus.
  • Kali Puja mit der doppelten Maya-Folge: Die doppelte Maya-Folge kennzeichnet den Mantrakern dieser Kali-Verehrung. Sie dient der Vertiefung der Puja in einer eigenen, durch Wiederholung geprägten Bija-Anordnung.
  • Kali Puja mit dem Phat-Abschluss: Diese Fassung stellt den Phat-Abschluss der Kali-Anrufung heraus. Sie verbindet die Verehrung der Göttin mit der rituellen Funktion der Abgrenzung.
  • Kali Puja mit der zwanzigsilbigen Vidya: Die zwanzigsilbige Vidya bildet eine eigene Grundlage der Kali-Puja. Sie dient der geordneten Verehrung und Rezitation für Praktizierende, denen diese Mantraform vermittelt wurde.
  • Kali Puja mit Grundbija und Svaha: Grundbija und Svaha fassen die Kali-Anrufung in einer knappen Form zusammen. Ihr Schwerpunkt liegt auf der konzentrierten mantraischen Hingabe an die Göttin.
  • Kali Puja mit der achtsilbigen Bija-Folge: Diese Kali-Puja richtet die Verehrung nach einer achtsilbigen Bija-Folge aus. Sie dient der Sammlung in dieser festgelegten Lautgestalt des Mantras.
  • Kali Puja mit der fünfsilbigen Vidya: Die fünfsilbige Vidya eröffnet eine kurze Mantraform der Kali-Verehrung. Sie konzentriert die Hinwendung zur Göttin auf die dafür vorgesehene Silbenfolge.
  • Kali Puja mit der neunsilbigen Bija-Folge: Die neunsilbige Bija-Folge bildet den Mittelpunkt dieser Kali-Puja. Sie dient der Vertiefung der Göttinnenverehrung durch genau diese eigenständige Mantragestalt.
  • Kali Puja mit der kurzen Dakshina-Anrufung: Diese Fassung verwendet eine kurze Anrufung Dakshinakalis. Sie richtet die Puja unmittelbar auf diese Gestalt der Göttlichen Mutter aus.
  • Kali Puja mit der wiederholten Vierergruppe: Die wiederholte Vierergruppe gibt der Mantraform dieser Kali-Puja ihre besondere Ordnung. Sie dient der gleichmäßigen Sammlung und Verehrung innerhalb dieser Fassung.
  • Kali Puja mit der vierzehnsilbigen Vidya: Diese Puja verwendet die vierzehnsilbige Kali-Vidya. Ihr Zweck ist die Hingabe an die Göttin mit dem zu dieser Mantraform gehörenden Ritualablauf.
  • Kali Puja mit der wiederholten Siebenergruppe: Die wiederholte Siebenergruppe prägt diese Form der Kali-Anrufung. Sie dient der konzentrierten Verehrung durch eine in sich gegliederte Mantrafolge.
  • Kali Puja mit Namah und Vagbhava: Diese Kali-Puja verbindet Namah mit dem Vagbhava-Element. Sie bringt die ehrerbietige Hinwendung zur Göttin in dieser besonderen Mantraanordnung zum Ausdruck.
  • Kali Puja mit Pasha und Ankusha: Die Pasha- und Ankusha-Elemente kennzeichnen diese Kali-Vidya. Die Puja dient der Verehrung Kalis unter Verwendung dieser eigenen Kombination von Mantrakräften.
  • Guhyakali Puja mit der sechzehnsilbigen Vidya: Die sechzehnsilbige Vidya ist eine eigenständige Grundlage der Guhyakali-Verehrung. Sie dient der vertieften Hinwendung zur verborgenen Gestalt Kalis innerhalb dieser Mantraüberlieferung.
  • Guhyakali Puja mit der vierzehnsilbigen Vidya: Diese Guhyakali-Puja verwendet eine vierzehnsilbige Vidya. Sie erschließt die Verehrung der Göttin mit dem dafür vorgesehenen Mantraaufbau.
  • Guhyakali Puja mit der neunsilbigen Vidya: Die neunsilbige Vidya fasst die Guhyakali-Anrufung in einer kürzeren Mantraform. Sie dient der Sammlung und Hingabe innerhalb dieser besonderen Fassung.
  • Bhadrakali Puja mit der umschlossenen Anrufung: Bei dieser Bhadrakali-Puja wird die Anrufung von weiteren Mantraelementen umschlossen. Sie dient der Verehrung der beschützenden Göttin in genau dieser gegliederten Form.
  • Shmashanakali Puja mit der einundzwanzigsilbigen Vidya: Die einundzwanzigsilbige Vidya bildet den Mantrakern dieser Shmashanakali-Puja. Die Verehrung richtet sich auf Kali in ihrer mit Vergänglichkeit und der Verbrennungsstätte verbundenen Gestalt.
  • Mahakali Puja mit der zwanzigsilbigen Vidya: Diese Mahakali-Puja entfaltet die Verehrung mit einer zwanzigsilbigen Vidya. Sie dient der vertieften Hinwendung zur Großen Kali innerhalb dieser ausführlicheren Mantraform.
  • Kali Puja mit der elfsilbigen Dakshina-Vidya: Diese Kali-Puja verwendet die elfsilbige Dakshina-Vidya. Sie dient der gesammelten Hinwendung zu Dakshinakali und der Vertiefung ihrer überlieferten Verehrung.
  • Kali Puja an Ashtami und Chaturdashi: Diese Kali-Puja vertieft die tägliche Verehrung an Ashtami und Chaturdashi durch besondere Gaben.

Mantrarezitation, Meditation und intensive Praxis

  • Chamunda Kalika Mantra Japa: Dieses Japa richtet die wiederholte Anrufung auf Chamunda und Kalika. Es dient der Sammlung in ihrer machtvollen göttlichen Gegenwart und der Bitte um Schutz.
  • Shyama Japa mit Opferkost: Diese Japa-Form verbindet Shyamas Verehrung mit Opferkost und einer geregelten Lebensweise. Sie bildet eine eigene Alternative innerhalb ihrer Mantrapraxis.

Feueropfer und weitere Darbringungen

Yantras, Weihen und besondere Ritualgegenstände

  • Kali Trageyantra Herstellung: Das Kali-Trageyantra wird als eigener Träger der Göttinnen-Mantrakraft vorbereitet. Die Herstellung unterscheidet sich von der Einrichtung eines Kali-Yantras für die Puja.

Historisch überlieferte Sonderanwendungen

  • Shyama Homa mit Bandhuka: Das Bandhuka-Homa wird historisch mit der Absicht beschrieben, einen König dienstbar zu machen.
  • Shyama Homa mit Ghee und Salz: Die Quelle beschreibt diese historische Gabe mit dem Ziel, eine begehrte Frau heranzuziehen.
  • Chamunda Vashikarana: Die Chamunda-Anrufung wird hier historisch mit dem Ziel des Gefügigmachens verbunden. Sie umfasst eine eigene Meditation und Mantraverpflichtung.
  • Shmashanakali Vidveshana: Die Quelle beschreibt eine eigene Shmashanakali-Anrufung zur historischen Absicht, Feindschaft hervorzurufen.
  • Shyama Japa mit einer Ritualpartnerin: Diese historische Japa-Form verbindet Shyamas Mantrapraxis mit einer Ritualpartnerin. Sie gehört zum besonderen partnerschaftlichen Kula-Zusammenhang.
  • Shyama Japa über drei Nächte: Die historische Praxis über drei Nächte verbindet Japa und Partnerverehrung mit den im Text beschriebenen Siddhi-Verheißungen.
  • Mahakali Schwertweihe: Die historische Mahakali-Schwertweihe richtet sich auf übernatürliche Kampfkräfte. Sie gehört zu den besonderen, machtbezogenen Siddhi-Riten.
  • Kali Anjana Sadhana: Die historische Kali-Anjana-Sadhana zielt auf die Vollendung einer rituellen Augensalbe und besondere Siddhis. Der Artikel dokumentiert den mit tierischen Überresten verbundenen Ritus.
  • Mahakali Japa zur Feindschädigung: Das historische Mahakali-Japa wird mit einer auf Feinde gerichteten Schadensabsicht überliefert.
  • Mahakali Bali an der Wegkreuzung: Die historische Mahakali-Bali an der Wegkreuzung wird ausdrücklich mit der Absicht verbunden, einen Feind zu töten.


Tara, Tarini und Nilasarasvati: Zuflucht und Mantrakraft

Tara wird als rettende Göttliche Mutter und in eigenen Formen der Sprach- und Erkenntniskraft verehrt. Die Artikel führen von Sandhya und Puja über vorbereitende Nyasas bis zu zeitlich begrenzten Purascharanas, erquickenden Gaben und besonderen historischen Anwendungen.

33 Artikel in dieser Themengruppe.

Pujas und Formen der Verehrung

  • Tara Puja nach der Phetkari-Ordnung: Die Puja dient dazu, Tara als rettende göttliche Mutter in ihrer tantrischen Verehrungsordnung anzurufen.
  • Tara Puja mit der Taraya-Anrufung: Die Taraya-Anrufung bildet das Zentrum einer eigenen Tara-Puja. Sie vertieft die Hinwendung zur Göttin in dieser Mantraform.
  • Tara Puja nach dem Gandharva: Diese Tara-Puja folgt der im Gandharva überlieferten Ordnung. Sie eröffnet einen eigenen Zugang zur Verehrung der rettenden Göttlichen Mutter.
  • Vedamata Tara Puja: Die Puja verehrt Tara als Vedamata, die Mutter der Veden. Sie verbindet Hingabe an die Göttin mit ihrer Gestalt als Ursprung heiliger Erkenntnis.
  • Tarini Puja nach dem Tarini-Kalpa: Die Puja verehrt Tarini in der eigenen Ordnung des Tarini-Kalpa.
  • Tara Puja an Ashtami und Chaturdashi: Diese Tara-Puja ergänzt die tägliche Verehrung an den besonders hervorgehobenen achten und vierzehnten Mondtagen.
  • Ugratara Fruchtbali: Die Fruchtbali verehrt Ugratara mit einer eigenen Darbringungsformel. Sie ist besonders mit dem achten Mondtag verbunden.

Vorbereitende Nyasas

Mantrarezitation, Meditation und intensive Praxis

Feueropfer und weitere Darbringungen

  • Tara Tarpana mit Honig: Das Honig-Tarpana wird traditionell mit Wunscherfüllung, Mantravollendung und Reinigung von Vergehen verbunden.
  • Tara Tarpana mit Ghee und Milch: Ghee und Milch werden im Tara-Tarpana unterschiedlichen Bitten um Lebensdauer und Gesundheit zugeordnet. Sie bilden ausdrücklich unterschiedene Gaben innerhalb dieser Spendenform.
  • Tara Tarpana mit Kokoswasser: Das Kokoswasser-Tarpana dient traditionell der Bitte um die Erfüllung gewünschter Ziele.

Yantras, Weihen und besondere Ritualgegenstände

  • Tara Trageyantra Weihe: Die Weihe bereitet ein Tara-Trageyantra für seinen besonderen rituellen Gebrauch vor. Sie widmet seine Schriftgestalt der Mantrakraft Taras.

Historisch überlieferte Sonderanwendungen


Bhuvaneshvari: die Herrin der Welt

Bhuvaneshvari wird als göttliche Herrin des Weltgeschehens verehrt. Ihre unterschiedlichen Mantraformen, Wasserhandlungen und Homas verbinden Hingabe mit eigenen Anliegen wie Sprachentfaltung; historische Einflussrituale werden ausdrücklich als solche beschrieben.

13 Artikel in dieser Themengruppe.

Pujas und Formen der Verehrung

  • Bhuvaneshvari Puja mit Hrim: Diese Bhuvaneshvari-Puja sammelt die Verehrung der Weltenherrin im Bija Hrim. Sie richtet die Aufmerksamkeit auf die Göttliche Mutter als tragende Gegenwart der Welt.
  • Bhuvaneshvari Puja mit Aim Hrim Shrim: Die Folge Aim Hrim Shrim bildet den besonderen Mantrakern dieser Verehrung Bhuvaneshvaris. Sie dient der vertieften Hinwendung zur Weltenherrin in dieser dreigliedrigen Vidya.
  • Bhuvaneshvari Puja mit Aim Hrim Aim: Diese Variante verehrt Bhuvaneshvari mit der Folge Aim Hrim Aim. Sie ermöglicht die Fortführung ihrer Puja innerhalb genau dieser überlieferten Mantraform.
  • Bhuvaneshvari Puja mit der Pasha-Vidya: Die Pasha-Vidya ist eine eigene Form der Bhuvaneshvari-Verehrung. Ihr Zweck ist die Anrufung der Weltenherrin mit dem dafür vorgesehenen Mantra und den zugehörigen Ritualhandlungen.
  • Bhuvaneshvari Abhisheka mit Wasser: Der Wasser-Abhisheka verbindet die tägliche Reinigung mit Bhuvaneshvaris Mantra. Er macht die Waschung zu einer bewussten Handlung ihrer Verehrung.

Feueropfer und weitere Darbringungen

Yantras, Weihen und besondere Ritualgegenstände

  • Bhuvaneshvari Wasserweihe: Die Wasserweihe wird traditionell mit dichterischer Kraft verbunden. Sie begleitet die morgendliche Bhuvaneshvari-Mantrapraxis.

Historisch überlieferte Sonderanwendungen


Shrividya, Tripurasundari und Bala: Verehrung im Shrichakra

Shri Vidya entfaltet die Verehrung Tripurasundaris im Shrichakra. Hier stehen ausführliche und verkürzte Pujas, die sechzehn Darbringungen, Bala-Mantraformen, vorbereitende Rezitationen und einzelne Homas; die verschiedenen Kurzpujas sind jeweils eigene Zugänge zur Mitte des heiligen Diagramms.

49 Artikel in dieser Themengruppe.

Pujas und Formen der Verehrung

  • Triputa Puja: Die Puja verehrt die dreifache Kraft von Fülle, Bewusstsein und liebender Hinwendung.
  • Nityaklinna Puja: Die Puja verehrt Nitya als die von göttlicher Wonne durchdrungene Shakti.
  • Bala Tripura Puja: Die Puja verehrt die junge Tripura als Kraft von Erkenntnis und Hingabe.
  • Navakuta Bala Puja: Die Puja verehrt Bala in der aus neun Kutas beschriebenen Vidya.
  • Shrividya Puja nach der kurzen Paddhati: Die Puja verehrt Tripurasundari im Shrichakra nach der ausdrücklich kurzen Ordnung.
  • Shrividya Puja nach der ausführlichen Paddhati: Diese ausführliche Shrividya-Puja entfaltet die Verehrung vom Morgenbeginn bis zur Lichterdarbringung. Sie führt die zahlreichen Einzelhandlungen in einer zusammenhängenden Hinwendung zu Tripurasundari zusammen.
  • Shrichakra Prayaschitta: Das Prayaschitta behandelt die rituelle Wiedergutmachung nach Beschädigung oder Verlust eines Shrichakra. Es dient der Wiederherstellung einer geordneten Beziehung zum heiligen Verehrungsdiagramm.
  • Tripurasundari Shodashopachara: Die Puja verehrt Tripurasundari durch die poetisch gestalteten sechzehn Darbringungen.
  • Shrividya Kurzpuja nach dem Navaratneshvara: Die Kurzpuja nach dem Navaratneshvara konzentriert Shrividyas Verehrung auf die Anrufung im Bindu. Sie richtet die Aufmerksamkeit unmittelbar auf die göttliche Mitte.
  • Shrividya Blütenpuja über einen Monat: Die einmonatige Blütenpuja vertieft die tägliche Shrividya-Verehrung durch eine beständige Darbringung. Sie verbindet Ausdauer in der Praxis mit der Hingabe an Tripurasundari.
  • Shrividya Kurzpuja der vier Gottheiten: Diese Kurzpuja konzentriert die Shrividya-Verehrung auf Kameshvari, Vajreshvari, Bhagamalini und Mahatripurasundari. Sie führt die Aufmerksamkeit in die Mitte des Shrichakra.
  • Shrividya Kurzpuja der neun Yonis: Die Kurzpuja führt durch die neun Yonis zur Mitte des Shrichakra. Sie erschließt eine verkürzte Form der geordneten Göttinnenverehrung.
  • Shrividya Kurzpuja vom Vierzehnwinkel: Diese Kurzpuja beginnt im Vierzehnwinkel und führt nach innen. Sie bewahrt einen eigenen Zugang zur verehrten Mitte des Shrichakra.
  • Shrividya Kurzpuja vom Sechzehnblätterlotus: Diese Kurzpuja nimmt den Sechzehnblätterlotus zum Ausgangspunkt. Sie verbindet die Verehrung seiner Kräfte mit dem Weg zur Mitte.
  • Shrividya Kurzpuja von der Erdumfassung: Diese Kurzpuja beginnt bei der Erdumfassung und führt durch die Kreise nach innen. Sie bietet eine überlieferte verkürzte Ordnung der Shrichakra-Verehrung.
  • Shrividya Kurzpuja nach dem Vishuddheshvaratantra: Die Kurzpuja nach dem Vishuddheshvaratantra verehrt die Göttinnenfolge von Tripura bis Mahatripurasundari. Einzelne Positionen der Folge sind in der Textfassung ungeklärt.
  • Shrividya Kurzpuja nach dem Varahitantra: Die Kurzpuja nach dem Varahitantra verbindet Nyasa, Anrufung, Blütengabe und Vidya-Rezitation. Sie dient einer konzentrierten Shrividya-Verehrung nach dieser eigenen Ordnung.
  • Vajraprastarini Puja: Die Puja verehrt die rote Vajraprastarini in ihrem zwölfblättrigen Mandala. Als traditionelles Anliegen nennt der Text Vashya, Anziehung und Einfluss.

Mantrarezitation, Meditation und intensive Praxis

  • Tripurasundari Japa zur Sühne: Das Tripurasundari-Japa dient der rituellen Sühne und inneren Reinigung. Die unterschiedlichen Rezitationsstufen werden im Text mit eigenen Verheißungen verbunden.
  • Tripurasundari Japa mit geweihter Mala: Das Japa mit geweihter Mala vertieft die Tripurasundari-Vidya über geregelte Rezitationsstufen. Es dient ausdauernder Sammlung und der auf die Göttin ausgerichteten Sadhana.
  • Bala Japa mit Hamsa: Die Hamsa-Rahmung des Bala-Mantras dient nach dem Text der Bereinigung von Mantrafehlern wie dem „schlafenden“ Zustand.
  • Bala Dipani Japa: Das Dipani-Japa regt die Bala-Mantrakraft durch die dafür genannten Formeln an. Es begleitet Beginn und Abschluss der eigentlichen Vidya-Praxis.
  • Shrividya Dipani Japa der drei Kutas: Das Dipani-Japa regt die drei Kutas der Shrividya durch ihre jeweiligen Formeln an. Es bereitet die Vidya-Praxis vor und begleitet ihren Abschluss.
  • Shrividya Prana Japa nach dem Shrikrama: Das Prana-Japa nach dem Shrikrama belebt die Shrividya durch eine eigene Mantraumrahmung. Es dient der Vorbereitung ihrer weiteren Rezitation.

Feueropfer und weitere Darbringungen

Yantras, Weihen und besondere Ritualgegenstände

  • Shrichakra Zeichnung: Die Zeichenordnung dient dazu, den Kultplan für die Shrividya-Verehrung vorzubereiten.
  • Shrividya Trageyantra Weihe: Die Weihe bereitet ein tragbares Shrividya-Yantra als Träger der Mantrakraft vor. Seine Funktion unterscheidet sich vom Shrichakra für die äußere Puja.

Historisch überlieferte Sonderanwendungen


Bhairavi: Bewusstseinskraft, Sprache und Fülle

Bhairavi erscheint in vielen Mantra- und Meditationsgestalten. Die Pujas verehren unter anderem ihre Erkenntniskraft, furchtüberwindende Gegenwart und nährende Fülle; die Homa-Artikel unterscheiden die jeweiligen Gaben und Anliegen.

34 Artikel in dieser Themengruppe.

Pujas und Formen der Verehrung

Feueropfer und weitere Darbringungen

Historisch überlieferte Sonderanwendungen


Chinnamasta und Prachandachandika: Vidyas und Darbringungen

Die Chinnamasta-Rituale umfassen eigene Pujas, kurze und längere Mantraformen sowie Feuer- und Speisegaben. Ihre Artikel bewahren die Unterschiede zwischen den Vidyas und benennen die traditionellen Anliegen jeder Anwendung.

17 Artikel in dieser Themengruppe.

Pujas und Formen der Verehrung

Mantrarezitation, Meditation und intensive Praxis

Feueropfer und weitere Darbringungen

Historisch überlieferte Sonderanwendungen


Sarasvati und Vagishvari: Wissen, Sprache und Dichtkunst

Saraswati, Vagishvari und Vagdevi werden als göttliche Kräfte von Erkenntnis, Sprache und Ausdruck verehrt. Die hier versammelten Pujas, Meditationen, Japas und Segenshandlungen richten sich besonders auf Verstehen, klare Rede und dichterische Begabung.

23 Artikel in dieser Themengruppe.

Pujas und Formen der Verehrung

  • Sarasvati Puja nach dem Sarasvata-Kalpa: Die Puja verehrt Sarasvati im Nabellotus als Kraft des Verstehens und der Sprache.
  • Sarasvati Puja der roten Gestalt: Die rote Sarasvati wird im Nabellotus vergegenwärtigt und durch eine zusammenhängende Mantrapraxis verehrt. Im Mittelpunkt steht ihre Erkenntnis- und Sprachkraft.
  • Sarasvati Segen durch Handauflegung: Die Handauflegung ist eine Segenshandlung eines in der Sarasvati-Vidya vollendeten Ritualkundigen. Die Überlieferung verbindet sie mit der Entfaltung von Rede und Dichtkunst.
  • Vagishvari Puja mit Vada Vada Vagvadini Svaha: Diese Vagishvari-Puja verehrt die Göttin der Sprache mit der zehnsilbigen Mantraform. Sie wird mit dem Erwachen von Erkenntnis und der Entfaltung der Rede verbunden.
  • Vagishvari Puja mit Hrim-Umrahmung: Die Hrim-Umrahmung kennzeichnet diese besondere Vagishvari-Vidya. Die Puja dient der Verehrung der göttlichen Sprach- und Erkenntniskraft.
  • Vagdevi Puja mit Aim Namo Bhagavati: Die sechzehnsilbige Vagdevi-Mantraform wird zur Entfaltung der Sprache verehrt. Ihr Ritualaufbau bewahrt die dafür überlieferten eigenen Zuordnungen.
  • Saraswati Puja mit Om Hrim Aim Hrim Om: Diese Saraswati-Puja richtet die Verehrung auf die im Text elfsilbig genannte Vidya mit Aim als mittlerem Sprachbija. Ihr spiritueller Bezug ist die Entfaltung von Wissen und Rede.
  • Saraswati Puja mit Vachaspate Amrite: Die Anrufung Vachaspate Amrite bildet den Mittelpunkt dieser Saraswati-Puja. Sie verehrt die Göttin als Quelle heiliger und nährender Rede.
  • Saraswati Puja mit Aim Rum Svom: Die Bijas Aim, Rum und Svom bestimmen diese besondere Saraswati-Verehrung. Sie dient der gesammelten Hinwendung zur göttlichen Wissens- und Sprachkraft.
  • Parijata Saraswati Puja nach der Mantradevaprakashika: Die Parijata-Form nach der Mantradevaprakashika verehrt Saraswati in einer eigenen Mantra- und Nyasaordnung. Die vollständige Grundformel ist in der vorliegenden Textfassung nicht eindeutig ausgeschrieben.
  • Parijata Saraswati Puja nach der Dakshinamurti Samhita: Diese Parijata-Puja verbindet Saraswatis Verehrung mit Dakshinamurti als Seherzuordnung. Sie erschließt eine eigene Überlieferung ihrer Erkenntnis- und Sprachverehrung.

Mantrarezitation, Meditation und intensive Praxis

Feueropfer und weitere Darbringungen

Yantras, Weihen und besondere Ritualgegenstände

Historisch überlieferte Sonderanwendungen


Manjughosha: Einsicht und Meisterschaft der Rede

Manjughoshas Verehrung verbindet die lichte Meditationsgestalt mit dem Wunsch nach Einsicht und sprachlicher Meisterschaft. Neben Puja, Homa und Japa stehen besondere historische Orts- und Stoffpraktiken, die im jeweiligen Artikel eigens eingeordnet werden.

11 Artikel in dieser Themengruppe.

Pujas und Formen der Verehrung

  • Manjughosha Puja: Die Puja verehrt Manjughosha als lichte Kraft von Einsicht und Sprache.

Mantrarezitation, Meditation und intensive Praxis

Feueropfer und weitere Darbringungen

Historisch überlieferte Sonderanwendungen

  • Manjughosha Japa auf dem Dreischädelsitz: Diese historische Manjughosha-Praxis verwendet einen Dreischädelsitz und eine eigene Yantraordnung. Sie gehört zu den besonderen Anwendungen seiner Erkenntnis- und Sprachverehrung.
  • Manjughosha Yantra Japa auf Kuhhaut: Diese historische Japa-Form verbindet ein sechseckiges Yantra auf Kuhhaut mit der Meditation Manjughoshas. Ihr Schwerpunkt liegt auf der besonderen Orts- und Zeichenordnung der Praxis.
  • Manjughosha Japa nach dem Bhairavatantra: Die historische Unterweisung des Bhairavatantra verehrt Manjughosha in einer mit Shankara verbundenen Gestalt. Sie bewahrt eine eigene Tradition seiner Mantrapraxis.
  • Manjughosha Japa am Lakuca-Baum: Das historische Japa am Lakuca-Baum verbindet Manjughoshas Verehrung mit einer nächtlichen Schädelpraxis. Es wird mit einer Brihaspati vergleichbaren Erkenntnis- und Sprachkraft verbunden.
  • Manjughosha Japa auf dem Waschholz: Diese historische Vollmondpraxis wird mit nektargleicher, kraftvoller Rede verbunden. Das Waschholz bildet ihren besonderen Ritualort.
  • Manjughosha Tilaka: Das historische Manjughosha-Tilaka wird mit dem Erwachen von Wissen und einer Brihaspati vergleichbaren Erkenntniskraft verbunden.


Matangi und Ucchishta Chandalini: Sprache und besondere Tantra-Praxis

Matangis Verehrung erschließt die Göttliche Mutter als Kraft der Sprache und Erkenntnis. Die Ucchishta-Formen gehören zu besonderen tantrischen Ritualzusammenhängen und besitzen eigene Japa- und Darbringungsordnungen.

12 Artikel in dieser Themengruppe.

Pujas und Formen der Verehrung

  • Matangi Puja: Die Puja verehrt Matangi als Kraft der Sprache und Erkenntnis.

Mantrarezitation, Meditation und intensive Praxis

  • Ucchishta Chandalini Japa: Das Japa ruft Ucchishta Chandalini in ihrer besonderen tantrischen Ordnung an. Im Mittelpunkt steht die mit dieser Vidya verbundene Mantrakraft.
  • Ucchishta Matangi Japa: Diese Rezitationsform verehrt Ucchishta Matangi unter den besonderen Bedingungen des Ucchishta-Rituals. Sie erschließt eine eigene Form der Göttinnenanrufung.
  • Jyeshtha Matangi Japa: Das Japa richtet sich an Jyeshtha Matangi und bewahrt die für diese Vidya bestimmte Anrufungsordnung. Es dient ihrer konzentrierten mantraischen Verehrung.

Feueropfer und weitere Darbringungen

Historisch überlieferte Sonderanwendungen


Bagalamukhi und Dhumavati: Stillstellung und Abwehr

Die hier aufgeführten Rituale gehören zu besonderen Göttinnenverehrungen im Umfeld der Mahavidyas. Ihre traditionellen Anliegen betreffen Stillstellung und Abwehr; sie werden entsprechend den jeweiligen Einzelartikeln verstanden.

3 Artikel in dieser Themengruppe.

  • Bagalamukhi Puja mit der ersten Vidya: Die erste Bagalamukhi-Vidya dient traditionell der Stillstellung feindlicher Einwirkungen, insbesondere schädigender Rede. Die Puja richtet die Bitte um Schutz und Abwehr auf Bagalamukhi.
  • Bagalamukhi Puja mit der zweiten Vidya: Diese zweite Vidya erschließt eine eigene Mantraform der Bagalamukhi-Verehrung. Ihr traditioneller Schwerpunkt liegt ebenfalls auf Stillstellung und Abwehr gegnerischer Kräfte.
  • Dhumavati Puja: Die Puja gilt Dhumavati, deren Gestalt mit Entbehrung und dem Vergehen äußerer Sicherheiten verbunden ist. Zum überlieferten Ritualzusammenhang gehört auch die Abwehr beziehungsweise Bezwingung feindlicher Kräfte.


Ganga, Familie und die göttlichen Kräfte des Opferkults

Diese Pujas verbinden Gottesverehrung mit Fluss, Familie und den Kräften des Darbringens. Ganga, Kartikeya, Shashthi und Manasa stehen neben Svaha und Dakshina, die im Opfergeschehen eigene göttliche Funktionen verkörpern.

6 Artikel in dieser Themengruppe.

  • Ganga Puja: Die Ganga Puja ehrt den heiligen Fluss als Göttin und Trägerin reinigender Kraft. Sie verbindet die Verehrung des Wassers mit der Bitte um innere Reinigung und Segen.
  • Kartikeya Puja: Kartikeya wird als kraftvoller göttlicher Anführer verehrt. Seine Puja richtet sich auf Mut, Entschlossenheit und die Überwindung hindernder Kräfte.
  • Shashthi Puja: Die Shashthi Puja gilt der mit Kindern und Nachkommenschaft verbundenen Göttin. Sie dient der Bitte um ihren Segen für das Wohlergehen von Kindern und Familie.
  • Manasa Puja: Diese Puja verehrt Manasa als Schlangengöttin. Ihr traditioneller Schutzbezug gilt den Schlangen und den mit ihnen verbundenen Gefahren; der Titel bezeichnet hier die Göttin, nicht eine nur gedanklich ausgeführte Puja.
  • Svaha Puja: Die Svaha Puja verehrt die göttliche Gestalt der Opferdarbringung. Sie richtet die Aufmerksamkeit auf die Hingabe der Gaben und ihren Platz im heiligen Opfergeschehen.
  • Dakshina Puja: Diese Puja gilt Dakshina als göttlicher Verkörperung der Opfergabe und Vergütung. Sie vertieft die Anerkennung, dass Dankbarkeit und angemessenes Geben zum vollständigen Ritual gehören.


Kula-Praxis, Yoginis und Gotteserinnerung im Alltag

Die Kaula-Überlieferung verbindet Gotteserinnerung, die Verehrung der Shakti und besondere Formen gemeinschaftlicher oder partnerschaftlicher Praxis. Kurze Verneigungen bei alltäglichen Wahrnehmungen stehen hier neben Yogini-Verehrung und historisch dokumentierten Ritualen mit eigenen Voraussetzungen.

20 Artikel in dieser Themengruppe.

Verneigung, Gotteserinnerung und Yogini-Verehrung

  • Tripurambika Pranama bei roten Blüten: Der Anblick roter Blüten oder Gewänder wird zum Anlass, Tripurambika zu gedenken und sich vor ihr zu verneigen.
  • Kali Pranama bei dunklen Zeichen: Dunkle Zeichen und Gegenstände werden zum Anlass der Gotteserinnerung an Kali. Der Pranama führt die Göttinnenverehrung in alltägliche Wahrnehmungen hinein.
  • Bhairavi Pranama im Kula-Brauch: Dieser Pranama verbindet bestimmte Kula-Zeichen mit dem Gedenken Bhairavis. Er dient der bewussten Verneigung vor ihrer Gegenwart.
  • Shakti Verehrung im Kaula-Brauch: Die Verehrung drückt die göttliche Würde der Shakti im Kaula-Verständnis aus. Der Text verbindet sie mit Achtung gegenüber Frauen und der Absage an Feindschaft ihnen gegenüber.
  • Mahakali Pranama bei Tierzeichen: Der Anblick bestimmter Tiere wird zum Anlass, Mahakali zu gedenken. Die Verneigung führt die Göttinnenverehrung in die Wahrnehmung der Umgebung hinein.
  • Pranama an der Verbrennungsstätte: Dieser Pranama verehrt die Göttin beim Anblick einer Verbrennungsstätte oder eines Leichnams. Er verbindet die Begegnung mit Vergänglichkeit mit bewusster Gotteserinnerung.
  • Yogini Puja an Kula-Terminen: Die Yogini-Puja widmet besondere Kula-Termine den Yoginis. Die Zeitordnung verankert ihre Verehrung im rituellen Kalender.

Historische Kula-Riten und besondere Darbringungen

  • Chagabali: Der Artikel dokumentiert die historische Ziegenopferordnung als eigene Form der Darbringung. Er erläutert ihren kultischen Zusammenhang und die überlieferten Zuordnungen.
  • Eigenblut Bali: Diese historische Form der Bali bringt eigenes Blut als Opfergabe dar. Der Artikel erschließt ihren überlieferten Ritualzusammenhang.
  • Shiva Bali für die Göttin in Schakalgestalt: Die Speisegabe gilt der Göttin Shiva in Schakalgestalt und ist mit einem Orakel über günstige und ungünstige Vorzeichen verbunden. „Shiva“ bezeichnet hier die weibliche Göttinnengestalt.
  • Vijaya Weihe im Kula-Ritual: Die historische Weihe von Vijaya bereitet eine berauschende Ritualsubstanz für den Kula-Zusammenhang vor. Sie dient ihrer kultischen Einordnung und Widmung.
  • Duti Yaga: Der Duti Yaga verehrt eine menschliche Ritualpartnerin als Trägerin göttlicher Gegenwart. Der Artikel beschreibt den historischen Ablauf und seine besonderen Voraussetzungen.
  • Mamsa Shodhana: Mamsa Shodhana reinigt und weiht Fleischgaben im historischen Kula-Ritual. Der Text behandelt auch Ersatzstoffe und die dazugehörigen Mantrazuordnungen.
  • Shakti Abhisheka im Kula-Ritual: Dieser historische Abhisheka weiht die Ritualpartnerin innerhalb des Kula-Zusammenhangs. Er ist eine eigene Form der Übergießungsweihe.
  • Kula Puja: Die historische Kula-Puja verbindet Substanzweihen, Körperzuordnungen und partnerschaftliche Verehrung. Ihr religiöser Bezug ist die Gegenwart von Shiva und Shakti im Kula-Ritual.
  • Kula Japa nach dem Gandharva: Diese historische Kula-Rezitation folgt der besonderen Gandharva-Ordnung. Sie verbindet eine festgelegte Übungszeit mit verschlüsselten Körperbezügen.
  • Kula Japa nach dem Nilatantra: Die historische Nilatantra-Praxis verbindet das Japa mit neun symbolisch bezeichneten Betrachtungsorten. Sie erschließt eine eigene Form der Kula-Mantrapraxis.
  • Kula Puja im Mahachina-Baum: Die historische Puja im Mahachina-Baum verbindet verschlüsselte Baum-, Lotus- und Nektarsymbolik. Sie gehört zur besonderen inneren und partnerschaftlichen Kula-Verehrung.
  • Kula Japa nach der Mondtagsfolge: Diese historische Japa-Form verknüpft die Mondtagsfolge mit den im Kula-Text symbolisch bezeichneten Verehrungsorten.
  • Annahme des Kula-Nektars: Die historische Annahme des Kula-Nektars verbindet Bitte, Verneigung und geweihte Gabe. Der Text nennt Wasser ausdrücklich als Ersatz, wenn der Kula-Nektar fehlt.


Historische Sonderriten, Siddhis und Einflusszauber

Diese Artikel erschließen besondere historische Ritualformen, darunter Vira- und Shava-Sadhana, Vertreibungsriten und die Weihe außergewöhnlicher Ritualgegenstände. Ihre Kurzbeschreibungen benennen die überlieferten Ziele; die damit verbundenen Macht- und Wirkungsbehauptungen gehören zur dargestellten Ritualgeschichte.

11 Artikel in dieser Themengruppe.

Historisch überlieferte Sonderanwendungen

  • Vira Sadhana: Vira Sadhana beschreibt eine historische nächtliche Praxis mit Japa und Bali am Verbrennungsplatz. Sie richtet sich auf die in diesem Ritualzusammenhang angestrebte Siddhi.
  • Shava Sadhana: Shava Sadhana ist eine historische Mantrapraxis mit einem Leichnam als Ritualgrundlage. Der Artikel behandelt Schutzverehrung, Zeichen des Gelingens und die dazugehörigen Nachregeln.
  • Kamalakshi Akarshana: Der historische Kamalakshi-Ritus verbindet eine Namensformel mit der beabsichtigten Anziehung einer Person.
  • Vidveshini Yantra Ritual: Das Vidveshini-Yantra gehört zu den historischen Ritualen, die Zwietracht zwischen benannten Personen erzeugen sollen.
  • Ucchatana nach dem Shrimatottara: Der Ritus nach dem Shrimatottara ist eine historische Vertreibungsvorschrift. Eine rauchfarbene Göttin steht im Mittelpunkt der überlieferten Anrufung.
  • Ucchatana mit Knocheninschrift: Dieser historische Ucchatana-Ritus verbindet eine Knocheninschrift mit der Absicht, einen Gegner zu vertreiben.
  • Ripumala Rodhana: Ripumala Rodhana wird mit der historischen Absicht beschrieben, die körperlichen Ausscheidungen eines Gegners zu blockieren.
  • Chandika Abhichara: Der historische Chandika-Ritus verbindet Göttinnenanrufung und Schwertverehrung mit einer schädigenden Zielsetzung.
  • Vetala Stabweihung: Die historische Stabweihe verbindet den Ritualgegenstand mit einer Vetala-Anrufung. Der Text schreibt ihm übernatürliche Handlungs- und Gehorsamskräfte zu.
  • Paduka Anrufung zur Siddhi: Die historische Paduka-Anrufung verbindet die Sandale als Ritualgegenstand mit dem Wunsch nach übernatürlicher Vollendung.
  • Kula Japa für das unterirdische Gehen: Dieses historische Kula-Japa wird mit der übernatürlichen Fähigkeit verbunden, durch Erde und enge Öffnungen zu gehen.

Aus der Vielfalt eine beständige Praxis entwickeln

Die große Zahl der Rituale lädt dazu ein, einen zur eigenen Tradition und Lebenssituation passenden Zugang zu finden. Für eine regelmäßige Sadhana können eine klar verstandene tägliche Verehrung, die beständige Wiederholung des empfangenen Mantras und die bewusste Darbringung der eigenen Handlungen einen tragfähigen Zusammenhang bilden. Die ausführlicheren Pujas, Purascharanas und besonderen Vidyas entfalten sich aus Unterweisung, Übung und Hingabe.

Im Herzen der Verehrung steht die Hinwendung zum Göttlichen: aufmerksam sprechen, bewusst geben und sich innerlich öffnen. So kann jede Blüte, jede Verneigung und jede gesammelte Mantrawiederholung zu einem Ausdruck von Bhakti, Achtsamkeit und Gottesliebe werden.

Siehe auch

Seminare zu Mantra, Tantra und spiritueller Praxis

Kundalini Yoga

06.11.2026 - 08.11.2026 Kundalini Yoga Einführung

Gründliche Einführung in die Theorie und Praxis des Kundalini Yoga, Yoga der Energie. Die praktischen Übungen des Kundalini Yoga umfassen Pranayama (…
Arjuna Wingen
13.11.2026 - 15.11.2026 Kundalini Yoga Mittelstufe

Intensives Kundalini Yoga Seminar zur Erweckung der inneren Kundalini Energie, Erweiterung des Bewusstseins und Entfaltung des vollen Potentials. Yoga A…
Manuel Hirning

Indische Schriften

26.12.2026 - 02.01.2027 Indische Rituale Ausbildung

Du interessierst dich für indische Rituale? Du hast die einzigartige Gelegenheit, in dieser Rituale Ausbildung bei Yoga Vidya die kleine Puja, große P…
Sukadev Bretz, Shankari Winkelbauer
01.01.2027 - 10.01.2027 Yogalehrer Weiterbildung Intensiv A1 - Jnana Yoga und Vedanta

Kompakte, vielseitige Weiterbildung für Yogalehrer rund um Jnana Yoga und Vedanta.
Tauche tief ein ins Jnana Yoga und Vedanta, studiere die indischen S…
Vedamurti Dr Olaf Schönert

Chakras

20.11.2026 - 22.11.2026 Heilreise durch die Chakren

Tauche ein in eine transformative Reise durch die sieben Hauptchakren und erfahre, wie du deine Energiezentren aktivieren, ausbalancieren und für dein …
Nese Niekrens, Gajendra Sebastian Niekrens
26.12.2026 - 01.01.2027 Kundalini Yoga Intensiv Praxis - Live Online

Intensives Praktizieren der im Mittelstufen-Seminar gelernten Übungen für noch tiefere Erfahrung und Erweiterung des Bewusstseins ohne viel Theorie. L…
Sukadev Bretz, Shaktipriya Vogt, Radharani Birkner

Energiearbeit

04.11.2026 - 04.11.2026 Einführung in die Chakratherapie - Online Workshop

Uhrzeit: 18 - 21 Uhr
Ein Chakra ist ein feinstoffliches Kraftzentrum des Körpers, welches wichtige Körperfunktionen steuert und bestimmten Organen zug…
Beate Menkarski
06.11.2026 - 08.11.2026 Kundalini Yoga Einführung

Gründliche Einführung in die Theorie und Praxis des Kundalini Yoga, Yoga der Energie. Die praktischen Übungen des Kundalini Yoga umfassen Pranayama (…
Arjuna Wingen