Mantra Pranayama nach dem Brihat Tantrasara
Mantra Pranayama nach dem Brihat Tantrasara erschließt eine einzelne Ritualform aus dem Brihat Tantrasara. Diese Anleitung dient dazu, Mantra und Atem innerhalb einer erlernten Puja-Vorbereitung zu verbinden.
Die äußere Handlung und die innere Hinwendung gehören zusammen: Jede bewusst dargebrachte Gabe kann Aufmerksamkeit, Dankbarkeit und die Erinnerung an das Göttliche vertiefen. Die historischen Wirkungsangaben des Werkes bleiben als Aussagen der Überlieferung kenntlich.
Zweck und Voraussetzungen
Die Anleitung setzt Vertrautheit mit Puja, Sanskritaussprache und den hier ausdrücklich genannten Nyasa- und Mudra-Verfahren voraus. Besondere Mantraformen werden innerhalb ihrer Überlieferung praktiziert.
Gewählte Form: Mantra Pranayama. Andere Grundmantras sind eigenständige Formen; sie werden nicht zusätzlich in diese Durchführung eingefügt.
Vorbereitung und Materialien
Ein ruhiger Sitz und persönliche Unterweisung in dieser Atemführung. Die historische Zählung ist keine unabhängig von Vorerfahrung anzuwendende Zeitvorgabe.
Vorsatz: Formuliere vor Beginn bewusst die Absicht dieser Durchführung. Ein kurzer deutscher Vorsatz genügt als redaktionelle Orientierung: Du vollziehst dieses Ritual in Hingabe an die genannte Gottheit beziehungsweise zur beschriebenen Weihe. Eine traditionelle Sanskrit-Sankalpa-Formel wird nur dort rezitiert, wo sie in der eigenen Überlieferung vollständig bestimmt ist.
Durchführung
Verwende für die hier gewählte Durchführung den in P2-0066–0067 ausdrücklich zugelassenen Pranava: oṃ
Die nachstehenden Atemzählungen beziehen sich auf Wiederholungen dieses Lautes.
Verbinde die bereits unterwiesene Atemführung mit genau einer Mantraform. Halte die im Beleg unterschiedenen Einatmungs-, Halte- und Ausatmungsphasen auseinander.
Nyasa und Mantra-Zuordnungen
Handlung und Bedeutung (P2-0063):
Die Fingerregel für Prāṇāyāma im Jñānārṇava: Danach vollziehe man Elementreinigung mittels Prāṇāyāma. Das Halten der Nasenlöcher mit kleinem Finger, Ringfinger und Daumen, ohne Zeige- und Mittelfinger, ist als Prāṇāyāma zu verstehen.
Sanskrit zur Handlung:
prāṇāyāme aṃguliniyamastu jñānārṇave:
bhūtaśuddhiṃ tataḥ kuryātprāṇāyāmakrameṇa ca |
kaniṣṭhānāmikāguṣṭhairyannāsāpuṭadhāraṇam |
prāṇāyāmaḥ sa vijñeyastarjanīmadhyame vinā
|| 60 ||
Mantra und seine Anwendung
Handlung und Bedeutung (P2-0066):
Nun Prāṇāyāma: Man atme durch das linke Nasenloch unter sechzehn Wiederholungen des Grundmantras, eines Bījas oder des Praṇava ein. So im Kālīhṛdaya: Der Verständige vollziehe drei Prāṇāyāmas nach dem beschriebenen Verfahren mit dem Grundmantra, Praṇava oder Mantra-Bīja. Unter vierundsechzig Wiederholungen halte man den Atem an und unter zweiunddreißig atme man aus. Dann rechts einatmen, beidseits anhalten, links ausatmen; dann wieder links einatmen, beidseits anhalten und rechts ausatmen. So im Sārasamuccaya: Der Verständige führe danach die Umkehrung und nochmals deren Umkehrung aus. Beim yogischen Prāṇāyāma gilt dagegen die Mātrā-Regel.
Sanskrit zur Handlung:
atha prāṇāyāmaḥ
mūlamantrasya bījasya praṇavasya vā ṣoḍaśavārajapena
vāmanāsāpuṭena vāyuṃ pūrayet |
tathā ca kālīhṛdaye:
prāṇāyāmatrayaṃ kuryānmūlena praṇavena vā |
athavā mantrabījena yathoktavidhinā sudhīḥ |
tasya catuḥṣaṣṭivārajapena vāyuṃ kumbhayet |
tasya dvātriṃśadvārajapena vāyuṃ recayet |
punardakṣiṇenāpūrya ubhābhyāṃ kumbhayitvā vāmena recayet |
punarvāmenāpūrya ubhābhyāṃ kumbhayitvā dakṣiṇena recayet |
yathāsārasamuccaye:
viparītamato vidadhīta budhaḥ punareva tu tadviparītakamiti |
yaugike punarmātrāniyamaḥ
|| 63 ||
Handlung und Bedeutung (P2-0067):
So im Gautamīya: Mantra-Prāṇāyāma wurde genannt; den yogischen werde ich dir erläutern: Der Wissende atme links in sechzehn Mātrās ein, und so weiter. Oder man führe Einatmen und die weiteren Phasen mit vier, sechzehn und acht Wiederholungen aus; oder mit einer, vier und zwei. In einem anderen Tantra: Man fülle mit sechzehn [Einheiten], halte mit deren Vierfachem an und atme mit der Hälfte der Haltezahl aus. Bei Unvermögen je ein Viertel; bei erneutem Unvermögen wieder ein Viertel. So wird der Atem geregelt. Seine Verbindlichkeit: Ohne Prāṇāyāma besteht keine Eignung für die Mantra-Verehrung. Im Nibandha: Sorgfältig vollziehe man Prāṇāyāma am Anfang und Ende sämtlicher Handlungen, günstiger und ungünstiger. Die Besonderheit für Gopāla wird später genannt.
Sanskrit zur Handlung:
tathā ca gautamīye:
mantraprāṇāyāmaḥ prokto yaugikaṃ kathayāmi te |
pūrayedvāmayā vidvānmātraṣoḍaśasaṃkhyayā |
ityādi |
yadvā:
catuḥṣoḍaśāṣṭavārajape pūrakādikaṃ kuryāt |
athavā ekacaturdvivāreṇa |
tathā ca tantrāntare:
pūjayetṣoḍaśabhirvāyuṃ dhārayecca caturguṇaiḥ |
recayetkumbhakārddhena aśaktyā tatturīyakaiḥ |
tadaśaktau taccaturthamevaṃ prāṇasya saṃyamaḥ |
asya nityatvamāha sa eva:
prāṇāyāmaṃ vinā mantrapūjane na hi yogyatā |
nibandhe:
ādāvante ca yatnena prāṇāyāmaṃ samācaret |
karmasvapi samasteṣu śubheṣvapyaśubheṣu ca |
gopāle tu viśeṣo vaktavyaḥ
|| 63 ka ||
Abschluss
Beende die im gewählten Verfahren vorgeschriebene letzte Handlung, sammle dich und verneige dich innerlich vor Guru und Gottheit. Wo der Quellentext eine besondere Übergabe, Entlassung oder Abschlussformel nennt, ist diese maßgeblich. Der kurze Moment stiller Dankbarkeit ist eine redaktionelle Praxisanregung.
Quellenwortlaut in IAST und deutscher Übersetzung
Die folgenden Belege gehören ausschließlich zur bezeichneten Ritualform oder zu ausdrücklich benannten gemeinsamen Vorhandlungen. Die Kennungen P1/P2/P3/P6 mit vierstelliger Nummer sind redaktionelle Fundstellen der vorhandenen Werkfassung, keine neu erfundenen Versnummern. Die überlieferte Originalnummer steht jeweils daneben. Sanskritanweisungen beschreiben Handlungen; sie werden nicht insgesamt als Mantra rezitiert.
P2-0063 · Originalnummer 60
prāṇāyāme aṃguliniyamastu jñānārṇave:
bhūtaśuddhiṃ tataḥ kuryātprāṇāyāmakrameṇa ca |
kaniṣṭhānāmikāguṣṭhairyannāsāpuṭadhāraṇam |
prāṇāyāmaḥ sa vijñeyastarjanīmadhyame vinā
|| 60 ||
Die Fingerregel für Prāṇāyāma im Jñānārṇava: Danach vollziehe man Elementreinigung mittels Prāṇāyāma. Das Halten der Nasenlöcher mit kleinem Finger, Ringfinger und Daumen, ohne Zeige- und Mittelfinger, ist als Prāṇāyāma zu verstehen.
P2-0064 · Originalnummer 61
prāṇāyāmo dvividhaḥ:
sagarbho nirgarbhaśca |
tathā ca:
sagarbho mantrajāpena nirgarbho mātrayā bhavet
|| 61 ||
Prāṇāyāma ist zweifach: mit innerem Inhalt und ohne inneren Inhalt. So heißt es: Mit Inhalt durch Mantra-Japa, ohne Inhalt durch Mātrā-Zählung.
P2-0065 · Originalnummer 62
mātrā ca:
vāmajānuni taddhastabhrāmaṇaṃ yāvatā bhavet |
kālena mātrā sājñeyā munibhirvedapāragai
'
|| 62 ||
Eine Mātrā ist nach den vedaerfahrenen Weisen die Zeit, die nötig ist, mit der Hand das linke Knie zu umkreisen.
P2-0066 · Originalnummer 63
atha prāṇāyāmaḥ
mūlamantrasya bījasya praṇavasya vā ṣoḍaśavārajapena
vāmanāsāpuṭena vāyuṃ pūrayet |
tathā ca kālīhṛdaye:
prāṇāyāmatrayaṃ kuryānmūlena praṇavena vā |
athavā mantrabījena yathoktavidhinā sudhīḥ |
tasya catuḥṣaṣṭivārajapena vāyuṃ kumbhayet |
tasya dvātriṃśadvārajapena vāyuṃ recayet |
punardakṣiṇenāpūrya ubhābhyāṃ kumbhayitvā vāmena recayet |
punarvāmenāpūrya ubhābhyāṃ kumbhayitvā dakṣiṇena recayet |
yathāsārasamuccaye:
viparītamato vidadhīta budhaḥ punareva tu tadviparītakamiti |
yaugike punarmātrāniyamaḥ
|| 63 ||
Nun Prāṇāyāma: Man atme durch das linke Nasenloch unter sechzehn Wiederholungen des Grundmantras, eines Bījas oder des Praṇava ein. So im Kālīhṛdaya: Der Verständige vollziehe drei Prāṇāyāmas nach dem beschriebenen Verfahren mit dem Grundmantra, Praṇava oder Mantra-Bīja. Unter vierundsechzig Wiederholungen halte man den Atem an und unter zweiunddreißig atme man aus. Dann rechts einatmen, beidseits anhalten, links ausatmen; dann wieder links einatmen, beidseits anhalten und rechts ausatmen. So im Sārasamuccaya: Der Verständige führe danach die Umkehrung und nochmals deren Umkehrung aus. Beim yogischen Prāṇāyāma gilt dagegen die Mātrā-Regel.
P2-0067 · Originalnummer 63 ka
tathā ca gautamīye:
mantraprāṇāyāmaḥ prokto yaugikaṃ kathayāmi te |
pūrayedvāmayā vidvānmātraṣoḍaśasaṃkhyayā |
ityādi |
yadvā:
catuḥṣoḍaśāṣṭavārajape pūrakādikaṃ kuryāt |
athavā ekacaturdvivāreṇa |
tathā ca tantrāntare:
pūjayetṣoḍaśabhirvāyuṃ dhārayecca caturguṇaiḥ |
recayetkumbhakārddhena aśaktyā tatturīyakaiḥ |
tadaśaktau taccaturthamevaṃ prāṇasya saṃyamaḥ |
asya nityatvamāha sa eva:
prāṇāyāmaṃ vinā mantrapūjane na hi yogyatā |
nibandhe:
ādāvante ca yatnena prāṇāyāmaṃ samācaret |
karmasvapi samasteṣu śubheṣvapyaśubheṣu ca |
gopāle tu viśeṣo vaktavyaḥ
|| 63 ka ||
So im Gautamīya: Mantra-Prāṇāyāma wurde genannt; den yogischen werde ich dir erläutern: Der Wissende atme links in sechzehn Mātrās ein, und so weiter. Oder man führe Einatmen und die weiteren Phasen mit vier, sechzehn und acht Wiederholungen aus; oder mit einer, vier und zwei. In einem anderen Tantra: Man fülle mit sechzehn [Einheiten], halte mit deren Vierfachem an und atme mit der Hälfte der Haltezahl aus. Bei Unvermögen je ein Viertel; bei erneutem Unvermögen wieder ein Viertel. So wird der Atem geregelt. Seine Verbindlichkeit: Ohne Prāṇāyāma besteht keine Eignung für die Mantra-Verehrung. Im Nibandha: Sorgfältig vollziehe man Prāṇāyāma am Anfang und Ende sämtlicher Handlungen, günstiger und ungünstiger. Die Besonderheit für Gopāla wird später genannt.
Sanskrit in Devanagari
Die Schriftfassung stammt aus der gesicherten Vorlage und ist aus IAST abgeleitet. Sie ist kein unabhängiger Textzeuge. Ritualgrenzen innerhalb einer Einheit wurden in beiden Schriftfassungen an derselben Einleitungsformel getrennt; der ungeteilte Beleg bleibt im Quellenarchiv erhalten.
P2-0063
प्राणायामे अंगुलिनियमस्तु ज्ञानार्णवे:
भूतशुद्धिं ततः कुर्यात्प्राणायामक्रमेण च ।
कनिष्ठानामिकागुष्ठैर्यन्नासापुटधारणम् ।
प्राणायामः स विज्ञेयस्तर्जनीमध्यमे विना
॥ ६० ॥
P2-0064
प्राणायामो द्विविधः:
सगर्भो निर्गर्भश्च ।
तथा च:
सगर्भो मन्त्रजापेन निर्गर्भो मात्रया भवेत्
॥ ६१ ॥
P2-0065
मात्रा च:
वामजानुनि तद्धस्तभ्रामणं यावता भवेत् ।
कालेन मात्रा साज्ञेया मुनिभिर्वेदपारगैऽ
॥ ६२ ॥
P2-0066
अथ प्राणायामः
मूलमन्त्रस्य बीजस्य प्रणवस्य वा षोडशवारजपेन
वामनासापुटेन वायुं पूरयेत् ।
तथा च कालीहृदये:
प्राणायामत्रयं कुर्यान्मूलेन प्रणवेन वा ।
अथवा मन्त्रबीजेन यथोक्तविधिना सुधीः ।
तस्य चतुःषष्टिवारजपेन वायुं कुम्भयेत् ।
तस्य द्वात्रिंशद्वारजपेन वायुं रेचयेत् ।
पुनर्दक्षिणेनापूर्य उभाभ्यां कुम्भयित्वा वामेन रेचयेत् ।
पुनर्वामेनापूर्य उभाभ्यां कुम्भयित्वा दक्षिणेन रेचयेत् ।
यथासारसमुच्चये:
विपरीतमतो विदधीत बुधः पुनरेव तु तद्विपरीतकमिति ।
यौगिके पुनर्मात्रानियमः
॥ ६३ ॥
P2-0067
तथा च गौतमीये:
मन्त्रप्राणायामः प्रोक्तो यौगिकं कथयामि ते ।
पूरयेद्वामया विद्वान्मात्रषोडशसंख्यया ।
इत्यादि ।
यद्वा:
चतुःषोडशाष्टवारजपे पूरकादिकं कुर्यात् ।
अथवा एकचतुर्द्विवारेण ।
तथा च तन्त्रान्तरे:
पूजयेत्षोडशभिर्वायुं धारयेच्च चतुर्गुणैः ।
रेचयेत्कुम्भकार्द्धेन अशक्त्या तत्तुरीयकैः ।
तदशक्तौ तच्चतुर्थमेवं प्राणस्य संयमः ।
अस्य नित्यत्वमाह स एव:
प्राणायामं विना मन्त्रपूजने न हि योग्यता ।
निबन्धे:
आदावन्ते च यत्नेन प्राणायामं समाचरेत् ।
कर्मस्वपि समस्तेषु शुभेष्वप्यशुभेषु च ।
गोपाले तु विशेषो वक्तव्यः
॥ ६३ क ॥
Deutsche Übersetzung des Ritualabschnitts
P2-0063
Die Fingerregel für Prāṇāyāma im Jñānārṇava: Danach vollziehe man Elementreinigung mittels Prāṇāyāma. Das Halten der Nasenlöcher mit kleinem Finger, Ringfinger und Daumen, ohne Zeige- und Mittelfinger, ist als Prāṇāyāma zu verstehen.
P2-0064
Prāṇāyāma ist zweifach: mit innerem Inhalt und ohne inneren Inhalt. So heißt es: Mit Inhalt durch Mantra-Japa, ohne Inhalt durch Mātrā-Zählung.
P2-0065
Eine Mātrā ist nach den vedaerfahrenen Weisen die Zeit, die nötig ist, mit der Hand das linke Knie zu umkreisen.
P2-0066
Nun Prāṇāyāma: Man atme durch das linke Nasenloch unter sechzehn Wiederholungen des Grundmantras, eines Bījas oder des Praṇava ein. So im Kālīhṛdaya: Der Verständige vollziehe drei Prāṇāyāmas nach dem beschriebenen Verfahren mit dem Grundmantra, Praṇava oder Mantra-Bīja. Unter vierundsechzig Wiederholungen halte man den Atem an und unter zweiunddreißig atme man aus. Dann rechts einatmen, beidseits anhalten, links ausatmen; dann wieder links einatmen, beidseits anhalten und rechts ausatmen. So im Sārasamuccaya: Der Verständige führe danach die Umkehrung und nochmals deren Umkehrung aus. Beim yogischen Prāṇāyāma gilt dagegen die Mātrā-Regel.
P2-0067
So im Gautamīya: Mantra-Prāṇāyāma wurde genannt; den yogischen werde ich dir erläutern: Der Wissende atme links in sechzehn Mātrās ein, und so weiter. Oder man führe Einatmen und die weiteren Phasen mit vier, sechzehn und acht Wiederholungen aus; oder mit einer, vier und zwei. In einem anderen Tantra: Man fülle mit sechzehn [Einheiten], halte mit deren Vierfachem an und atme mit der Hälfte der Haltezahl aus. Bei Unvermögen je ein Viertel; bei erneutem Unvermögen wieder ein Viertel. So wird der Atem geregelt. Seine Verbindlichkeit: Ohne Prāṇāyāma besteht keine Eignung für die Mantra-Verehrung. Im Nibandha: Sorgfältig vollziehe man Prāṇāyāma am Anfang und Ende sämtlicher Handlungen, günstiger und ungünstiger. Die Besonderheit für Gopāla wird später genannt.
Verwandte Rituale
Diese bereits im Yoga-Vidya-Wiki verzeichneten Rituale vertiefen verwandte Formen der Verehrung:
- Durga Puja
- Kali Puja
- Devi Archanam
- Durga Nityarchana Krama
- Shrichakra Navavarana Puja
- Mahalakshmi Puja Vidhi
- Lakshmi Puja
- Pushpanjali
Weitere Einzelanleitungen dieser Ausgabe:
- Guruverehrung am Morgen nach dem Brihat Tantrasara
- Shakti Sandhya nach dem Brihat Tantrasara
- Tantrisches Reinigungsbad nach dem Brihat Tantrasara
Quellen und redaktionelle Einordnung
Textgrundlage ist der in dieser Ausgabe gesicherte Ritualauszug des Brihat Tantrasara von Krishnananda Agamavagisha. Sanskrit und deutsche Übersetzung wurden aus der vorhandenen Fassung übernommen und der einzelnen Ritualform zugeordnet. Die praktische Gliederung und die ausdrücklich genannten Durchführungshilfen sind redaktionelle Ergänzungen. Eine neue unabhängige Kollation sämtlicher Sanskritlesungen wurde nicht vorgenommen.
Die allgemeinen Darbringungs- und Abschlussbelege stammen aus P1-0536–0540 sowie P2-0100–0120. Sie werden nur in dem dort bezeichneten Umfang herangezogen. Besondere Mantravorschriften, Gaben, Zahlen und Rückverweise der jeweiligen Gottheit haben Vorrang.
Die Querverweise zu bereits vorhandenen Ritualseiten wurden mit der Kategorie Puja und den daraus erreichbaren Seiten abgeglichen. Tantra Rituale bietet die ergänzende Übersicht.
Die Verehrung im Alltag weitertragen
Nimm die Erinnerung an die verehrte Gegenwart mit in dein Handeln. Die Gabe einer Blüte, die Wiederholung eines Mantras und eine bewusste Verneigung können daran erinnern, auch im Umgang mit anderen aufmerksam, wahrhaftig und gütig zu sein. Diese Anregung begleitet die überlieferte Praxis; sie ist kein zusätzliches Ritual.