Chandeshvara Puja nach dem Brihat Tantrasara
Chandeshvara Puja nach dem Brihat Tantrasara beschreibt eine Ritualpraxis des Brihat Tantrasara, um Chandeshvara als Hüter in Shivas Gefolge zu verehren.
Voraussetzungen
Die Handlungsfolge ist dokumentiert; die im Text verschlüsselte oder beschädigte Grundvidya muss vor einer wortgetreuen Durchführung geklärt sein. Die hier ausgeschriebenen Teilformeln ersetzen diesen fehlenden Nachweis nicht.
Vorbereitung und Ritualmittel
Shaivischer Kultsitz, Wasser und Arghya-Gefäß, Blumen, Duftstoff, Räucherwerk, Lampe und Speise.
Umfang und Überlieferung
Der dreisilbige Grundmantra ist beschädigt. Für die Gestaltbildung ist thaṃ ausdrücklich belegt; dieses Bija ersetzt nicht den fehlenden Grundmantra.
Durchführung
- Vollziehe die vorausgesetzten Morgenhandlungen bis zur Atemregelung. Setze die neun shaivischen Sitzkräfte nach P2-0586 ein und verehre den Sitz mit der dort ausgeschriebenen Formel.
- Berühre für den Rishi Nyasa Kopf, Mund und Herz: Ordne der Reihe nach Trita, Anushtubh und Chandeshvara zu (P2-0634). Sprich die jeweiligen Verehrungsformeln des Belegs.
- Vollziehe den Hand- und Gliedernyasa mit den unten ausgeschriebenen Formeln (P2-0635).
- Vergegenwärtige den roten, dreiäugigen Chandeshvara mit rotem Gewand, Beil, Dreizack, Kristallgebetskette und Wassergefäß (P2-0636). Bringe Duft, Blumen, Räucherwerk, Licht und Speise zunächst geistig dar.
- Richte das Arghya in einem geeigneten Gefäß ein und verehre den äußeren Sitz. Meditiere erneut, rufe die Gottheit an und bringe die Gaben bis zu fünf Blumenhandvoll dar.
- Verehre die Glieder und Umkreise in der Reihenfolge von P2-0637. Die besonderen Namen und Positionen sind unmittelbar unter „Umkreis und Abschluss“ aufgelöst. Schließe mit Räucherwerk, Licht, Speise und der vorgeschriebenen Entlassung.
- Die gesonderte Purascharana nennt 300.000 Japa und 30.000 Feueropfer mit Sesam, Reiskörnern und den drei süßen Stoffen (P2-0638). Die beschädigte Grundvidya P2-0633 bleibt vorher zu klären; ṭhaṃ aus P2-0637 dient der Gestaltbildung und ersetzt sie nicht.
Formeln und Zuordnungen
Ausgeschriebener Hand- und Gliedernyasa
Die folgende Auflösung folgt P2-0635. Sie ergänzt die dort ausgeschriebene Anfangsformel nach der ausdrücklich genannten Fortsetzungsregel. Sprich bei jeder Berührung die vollständige Formel. Der Handnyasa folgt der Fingerreihe; anschließend folgt der Gliedernyasa. Bei Schutzpanzer und Waffe wird die erlernte Schutzgebärde ausgeführt. Die Anrufungen bedeuten der Reihe nach: leuchtend; flamme; Flammende; zu Erkennender; schlage; Allflammende.
Handnyasa
| Berührung / Zuordnung | Vollständige Formel |
|---|---|
| beide Daumen | dīpta phaṭ aṃguṣṭhābhyāṃ namaḥ |
| beide Zeigefinger | jvala phaṭ tarjanībhyāṃ svāhā |
| beide Mittelfinger | jvālinī phaṭ madhyamābhyāṃ vaṣaṭ |
| beide Ringfinger | jñeya phaṭ anāmikābhyāṃ huṃ |
| beide kleinen Finger | hana phaṭ kaniṣṭhābhyāṃ vauṣaṭ |
| Handflächen und Handrücken | sarvajvālini phaṭ karatalapṛṣṭhābhyāṃ phaṭ |
Gliedernyasa
| Berührung / Zuordnung | Vollständige Formel |
|---|---|
| Herz | dīpta phaṭ hṛdayāya namaḥ |
| Kopf | jvala phaṭ śirase svāhā |
| Haarlocke / Scheitel | jvālinī phaṭ śikhāyai vaṣaṭ |
| Schutzpanzer | jñeya phaṭ kavacāya huṃ |
| drei Augen | hana phaṭ netratrayāya vauṣaṭ |
| Waffe / Schutzkreis | sarvajvālini phaṭ astrāya phaṭ |
Umkreis und Abschluss
Die Umkreisverehrung: erster Umkreis die Glieder, zweiter die Mütter, dritter Indra und die übrigen Richtungshüter, vierter Donnerkeil und die übrigen Waffen. Dann vollendet man die Handlungen vom Räucherwerk bis zur Entlassung. (P2-0637; deutsche Auflösung der Vorschrift.)
Arghya-Gefäß
Für Shiva und Surya schließt P2-0590 die Muschel als Arghya-Gefäß ausdrücklich aus. Verwende hier ein anderes geeignetes Arghya-Gefäß. Der Nachweis steht im Abschnitt P2-0590 der Gesamtausgabe; dies ist eine Gefäßregel, kein zusätzlicher Ritus.
Sanskrit und deutsche Übersetzung
P2-0633 · 11
mantrāntaram
arghīśo vahniśikharo lāntastho dānda īritaḥ |
phaḍantaścaṇḍamantro'yaṃ trivarṇātmā samīritaḥ
|| 11 ||
Ein anderes Mantra: Arghīśa, Feuer an der Spitze, der Endlaut der la-Reihe; „dānda“ wird genannt. Mit phaṭ am Schluss wird dieses Caṇḍamantra als dreisilbig bezeichnet. [Die Zeile ist beschädigt, besonders dānda; eine sichere vollständige Lautform kann daraus nicht hergestellt werden.]
P2-0634 · 12
asya pūjā:
prātaḥkṛtyādiśaivoktapīṭhanyāsāntaṃ vidhāya ṛṣyādinyāsaṃ
kuryāt |
yathā:
śirasi trita-ṛṣaye namaḥ, mukhe anuṣṭupchandase namaḥ hṛdi
caṇḍeśvarāya devatāyai namaḥ |
tathā ca nibandhe:
asya trito muniḥ proktaśchando'nuṣṭubudāhṛtam |
caṇḍeśvaro devatā ityādi
|| 12 ||
Seine Verehrung: Nach den morgendlichen Handlungen bis zum śaivischen Sitznyāsa folgt der Sehernyāsa: Trita auf dem Kopf, Anuṣṭubh am Mund und Caṇḍeśvara am Herzen, jeweils mit der Verehrungsformel. Der Nibandha bestätigt diese drei Zuordnungen.
P2-0635 · 13
tataḥ karāṅganyāsau:
dīpta phaṭ aṃguṣṭhābhyāṃ namaḥ |
jvala phaṭ tarjanībhyāṃ svāhā |
jvālinī phaṭ madhyamābhyāṃ vaṣaṭ |
jñeya phaṭ anāmikābhyāṃ huṃ |
hana phaṭ kaniṣṭhābhyāṃ vauṣaṭ |
sarvajvālini phaṭ karatalapṛṣṭhābhyāṃ phaṭ |
evaṃ hṛdayādiṣu ||
tathā ca prapañcasāre:
dīptajvalajvālinīti jñeyena tu hanena ca |
sarvajvālinisaṃyuktaiḥ phaḍantairaṅgamācaret
|| 13 ||
Der Handnyāsa: dīpta phaṭ, „leuchtend“, an den Daumen mit namaḥ; jvala phaṭ, „flamme“, an den Zeigefingern mit svāhā; jvālinī phaṭ, „Flammende“, an den Mittelfingern mit vaṣaṭ; jñeya phaṭ, „zu Erkennender“, an den Ringfingern mit huṃ; hana phaṭ, „schlage“, an den kleinen Fingern mit vauṣaṭ; sarvajvālini phaṭ, „Allflammende“, an Handflächen und Handrücken mit phaṭ. Ebenso am Herzen und den weiteren Gliedern. Der Prapañcasāra bestätigt die Gliederhandlung mit diesen sechs auf phaṭ endenden Ausdrücken. [Die Anreden wechseln in der Vorlage das grammatische Geschlecht; die ungewöhnliche Lesung jñeya bleibt erhalten.]
P2-0636 · 14
tato dhyānam:
caṇḍeśvaraṃ raktatanuṃ trinetraṃ, raktāṃśukāḍhyaṃ hṛdi
bhāvayāmi |
ṭaṅkaṃ triśūlaṃ sphaṭikākṣamālāṃ, kamaṇḍaluṃ
vibhrataminducūḍam ||
evaṃ dhyātvā mānasaiḥ sampūjyārghyasthāpanaṃ kuryāt
|| 14 ||
Die Meditation: Im Herzen vergegenwärtige ich mir Caṇḍeśvara, mit rotem Körper, drei Augen und rotem Gewand. Er trägt Beil, Dreizack, Kristallgebetskette und Wassergefäß; der Mond schmückt sein Haupt. Nach dieser Meditation verehrt man mit geistigen Gaben und richtet das Arghya ein.
P2-0637 · 15
tataḥ śaivoktapīṭhapūjāṃ vidhāya ṭhamiti bījena mūrtiṃ saṅkalpya,
punardhyātvā āvāhanādi pañcapuṣpāñjalidānaparyantaṃ
āvaraṇapūjāmārabhet |
tadyathā:
aṅgaiḥ prathamamāvaraṇaṃ mātṛbhirdvitīyaṃ indrādibhistṛtīyaṃ
vajrādibhiścaturtham |
tato dhūpādivisarjanāntaṃ karma samāpayet
|| 15 ||
Nach der śaivischen Sitzverehrung bildet man die Gestalt mit dem Bīja ṭhaṃ, meditiert erneut und vollzieht Anrufung und die weiteren Handlungen bis zu den fünf Handvoll Blumen. Die Umkreisverehrung: erster Umkreis die Glieder, zweiter die Mütter, dritter Indra und die übrigen Richtungshüter, vierter Donnerkeil und die übrigen Waffen. Dann vollendet man die Handlungen vom Räucherwerk bis zur Entlassung.
P2-0638 · 16
asya puraścaraṇaṃ trilakṣajapaḥ |
tathā ca:
varṇalakṣaṃ japenmantraṃ homaḥ kuryāddaśāṃśataḥ |
madhuratrayasaṃyuktaiḥ śuddhaiśca tilataṇḍulaiḥ iti śivamantrāḥ
|| 16 ||
Das Puraścaraṇa beträgt drei Lakh, also 300.000 Wiederholungen. Dazu heißt es: Man wiederholt das Mantra ein Lakh pro Silbe und vollzieht ein Feueropfer von einem Zehntel mit reinen Sesam- und Reiskörnern, verbunden mit den drei süßen Stoffen. Damit enden die Śivamantras.
Ergänzungen zu ausdrücklichen Rückverweisen
Die folgenden Stellen erläutern die im Ablauf vorausgesetzten Mantras oder Teilhandlungen. Sie bilden hier keine zusätzliche, vollständig zu wiederholende Puja.
P2-0586 · 6
tataḥ sāmānyapūjāpaddhatyuktapīṭhanyāsaṃ kṛtvā
pīṭhaśaktirnyaset |
yathā:
oṃ vāmāyai namaḥ evaṃ jyeṣṭhāyai raudryaṃ kālyai kalavikariṇyai
valavikariṇyai balaprathamanyai sarvabhūtadamanyai |
etā hṛtpadmasya pūrvādikeśareṣu vinyasya madhye oṃ manonmanyai
namaḥ, tadupari oṃ namo bhagavate sakalaguṇātma
śaktiyuktāyānantāya yogapīṭhātmane namaḥ |
tathā ca śāradāyām:
vāmā jyeṣṭhā tathā raudrī kālī kalapadādikā vikariṇyāhvayā
proktā balādivikariṇyatha |
balapramathanī paścāt sarvabhūtadamanyapi |
manonmanīti saṃproktā śivasya pīṭhaśaktayaḥ |
namo bhagavate paścātsakalādi vadettataḥ |
guṇādiśaktiyuktāya tato'nantāya tatparam |
yogapīṭhātmane bhūyo namontarādiko manuḥ |
amunā manunā paścādāsanaṃ girijāpateḥ |
mūrtiṃ mūlena saṅkalpya tatrāvāhya yajecchivam |
tata ṛṣyādinyāsaḥ:
śirasi vāmadevāya ṛṣaye namaḥ, mukhe paṃkticchandase namaḥ, hṛdi
sadāśivāya devatāyai namaḥ |
śāradāyām:
vāmadevo muniśchandaḥ paṃktirdevaḥ sadāśivaḥ
|| 6 ||
Dann vollzieht man den im allgemeinen Pūjāverfahren beschriebenen Sitznyāsa und setzt die Sitzkräfte ein. Mit oṃ und namaḥ setzt man auf die im Osten beginnenden Staubfäden des Herzlotus Vāmā, Jyeṣṭhā, Raudrī, Kālī, Kalavikariṇī, Balavikariṇī, Balaprathamanī und Sarvabhūtadamanī. In die Mitte setzt man Manonmanī. Darüber: „oṃ namo bhagavate sakalaguṇātmaśaktiyuktāyānantāya yogapīṭhātmane namaḥ – Verehrung dem Erhabenen, dem Unendlichen, verbunden mit der Kraft, deren Wesen alle Eigenschaften sind, dessen Wesen der Yogasitz ist“. Die Śāradā nennt dieselben Sitzkräfte, jedoch Balapramathanī statt Balaprathamanī, und erklärt die Wortfolge des Sitzmantras mit oṃ am Anfang und namaḥ am Schluss. Mit ihm reicht man Girijāpati den Sitz, bildet mit dem Grundmantra die Gestalt, ruft Śiva darin an und verehrt ihn. Dann der Sehernyāsa: Vāmadeva auf dem Kopf, Paṅkti am Mund, Sadāśiva am Herzen, jeweils mit der Verehrungsformel; die Śāradā bestätigt diese Zuordnungen. [Die abweichenden Namensformen der Prosa bleiben verzeichnet.]
Sanskrit in Devanagari
Die Schriftfassung deckt dieselben ausgewählten Textstellen wie die IAST-Fassung ab.
P2-0633 · 11
मन्त्रान्तरम्
अर्घीशो वह्निशिखरो लान्तस्थो दान्द ईरितः ।
फडन्तश्चण्डमन्त्रोऽयं त्रिवर्णात्मा समीरितः
॥ ११ ॥
P2-0634 · 12
अस्य पूजा:
प्रातःकृत्यादिशैवोक्तपीठन्यासान्तं विधाय ऋष्यादिन्यासं
कुर्यात् ।
यथा:
शिरसि त्रित-ऋषये नमः, मुखे अनुष्टुप्छन्दसे नमः हृदि
चण्डेश्वराय देवतायै नमः ।
तथा च निबन्धे:
अस्य त्रितो मुनिः प्रोक्तश्छन्दोऽनुष्टुबुदाहृतम् ।
चण्डेश्वरो देवता इत्यादि
॥ १२ ॥
P2-0635 · 13
ततः कराङ्गन्यासौ:
दीप्त फट् अंगुष्ठाभ्यां नमः ।
ज्वल फट् तर्जनीभ्यां स्वाहा ।
ज्वालिनी फट् मध्यमाभ्यां वषट् ।
ज्ञेय फट् अनामिकाभ्यां हुं ।
हन फट् कनिष्ठाभ्यां वौषट् ।
सर्वज्वालिनि फट् करतलपृष्ठाभ्यां फट् ।
एवं हृदयादिषु ॥
तथा च प्रपञ्चसारे:
दीप्तज्वलज्वालिनीति ज्ञेयेन तु हनेन च ।
सर्वज्वालिनिसंयुक्तैः फडन्तैरङ्गमाचरेत्
॥ १३ ॥
P2-0636 · 14
ततो ध्यानम्:
चण्डेश्वरं रक्ततनुं त्रिनेत्रं, रक्तांशुकाढ्यं हृदि
भावयामि ।
टङ्कं त्रिशूलं स्फटिकाक्षमालां, कमण्डलुं
विभ्रतमिन्दुचूडम् ॥
एवं ध्यात्वा मानसैः सम्पूज्यार्घ्यस्थापनं कुर्यात्
॥ १४ ॥
P2-0637 · 15
ततः शैवोक्तपीठपूजां विधाय ठमिति बीजेन मूर्तिं सङ्कल्प्य,
पुनर्ध्यात्वा आवाहनादि पञ्चपुष्पाञ्जलिदानपर्यन्तं
आवरणपूजामारभेत् ।
तद्यथा:
अङ्गैः प्रथममावरणं मातृभिर्द्वितीयं इन्द्रादिभिस्तृतीयं
वज्रादिभिश्चतुर्थम् ।
ततो धूपादिविसर्जनान्तं कर्म समापयेत्
॥ १५ ॥
P2-0638 · 16
अस्य पुरश्चरणं त्रिलक्षजपः ।
तथा च:
वर्णलक्षं जपेन्मन्त्रं होमः कुर्याद्दशांशतः ।
मधुरत्रयसंयुक्तैः शुद्धैश्च तिलतण्डुलैः इति शिवमन्त्राः
॥ १६ ॥
P2-0586 · 6
ततः सामान्यपूजापद्धत्युक्तपीठन्यासं कृत्वा
पीठशक्तिर्न्यसेत् ।
यथा:
ॐ वामायै नमः एवं ज्येष्ठायै रौद्र्यं काल्यै कलविकरिण्यै
वलविकरिण्यै बलप्रथमन्यै सर्वभूतदमन्यै ।
एता हृत्पद्मस्य पूर्वादिकेशरेषु विन्यस्य मध्ये ॐ मनोन्मन्यै
नमः, तदुपरि ॐ नमो भगवते सकलगुणात्म
शक्तियुक्तायानन्ताय योगपीठात्मने नमः ।
तथा च शारदायाम्:
वामा ज्येष्ठा तथा रौद्री काली कलपदादिका विकरिण्याह्वया
प्रोक्ता बलादिविकरिण्यथ ।
बलप्रमथनी पश्चात् सर्वभूतदमन्यपि ।
मनोन्मनीति संप्रोक्ता शिवस्य पीठशक्तयः ।
नमो भगवते पश्चात्सकलादि वदेत्ततः ।
गुणादिशक्तियुक्ताय ततोऽनन्ताय तत्परम् ।
योगपीठात्मने भूयो नमोन्तरादिको मनुः ।
अमुना मनुना पश्चादासनं गिरिजापतेः ।
मूर्तिं मूलेन सङ्कल्प्य तत्रावाह्य यजेच्छिवम् ।
तत ऋष्यादिन्यासः:
शिरसि वामदेवाय ऋषये नमः, मुखे पंक्तिच्छन्दसे नमः, हृदि
सदाशिवाय देवतायै नमः ।
शारदायाम्:
वामदेवो मुनिश्छन्दः पंक्तिर्देवः सदाशिवः
॥ ६ ॥
Quellen und Textstand
- Krishnananda Agamavagisha: Brihat Tantrasara. Grundlage ist die gespeicherte deutsche Gesamtausgabe mit den zugehörigen IAST- und Devanagari-Dateien, Bearbeitungsstand 4. Oktober 2026.
- Die Kennungen P1 bis P5 mit vierstelliger Nummer bezeichnen die Fundstellen der Gesamtausgabe. Die daneben stehende Verszählung einschließlich Zusatznummern bleibt erhalten.
- Lokale Hinweise in eckigen Klammern kennzeichnen Lesarten, Textlücken und Übersetzungsprobleme. Ein neuer Vergleich mit einer gedruckten Sanskritedition wurde für diese Ritualredaktion nicht vorgenommen.
- Brihat Tantrasara Übersetzung 2: P2-0633–P2-0638; ergänzend P2-0586
Ergänzendes Praxisvideo
Shiva Puja Mantras von Yoga Vidya. Das Video dient der allgemeinen Einführung beziehungsweise Rezitationspraxis. Es zeigt eine andere oder vereinfachte Fassung; für diesen Artikel gelten die oben belegten Mantras und die jeweilige Ritualordnung.
Siehe auch
- Brihat Tantrasara Ritualartikel Übersicht
- Shiva Puja mit dem Prasada-Bija nach dem Brihat Tantrasara
- Shiva Puja mit Om Hrim Haum Namah Shivaya nach dem Brihat Tantrasara
- Shiva Puja mit Hrim Om Namah Shivaya Hrim nach dem Brihat Tantrasara
- Mrityunjaya Puja mit Om Jum Sah nach dem Brihat Tantrasara
- Dakshinamurti Puja nach dem Brihat Tantrasara
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