Resilienz

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Resilienz ist ein wichtiger Begriff aus der Psychologie wie aus der Materialforschung. Resilienz kommt vom Lateinischen resiliere und bedeutet zurückspringen, abprallen. Resilienz ist in Biologie und Psychologie die Fähigkeit des Organismus, mit Stress und Herausforderungen umzugehen. Resilienz ist insbesondere die Fähigkeit, nach schwierigen Ereignisse, sogar Traumata, Verlusten und Niederlagen, wieder ins Gleichgewicht, in die Freude und innere Kraft zurückzukommen.

Resilienz aus Yoga Sicht

Resilienz aus yogischer Sicht

Resilienz soll heißen wie schnell ein System, das in irgend einer Weise in Probleme kommt wieder zurück kehrt zu einer guten Situation. Zum Beispiel gibt es Resilienz in der Soziologie. Das ist die Fähigkeit von Gesellschaften externe Störungen zu verkraften. Eine gute Gesellschaft kann zum Beispiel auch eine Wirtschaftskrise aushalten, kann eine größere Zuwanderung, Migration aushalten. Kann es auch aushalten wenn mal vorübergehend Probleme da sind.

Resilienz und Resilienztraining Videos

Resilienz, also die Fähigkeit mit schwierigen Situationen und Herausforderungen umzugehen, kann trainiert werden. Gerade Yoga und Meditation bieten gute Tools für Training von Resilienz. Dazu einige Vorträge:

Geistige Einstellung und Stress:


Resilienztraining durch Engagement und Freude beim Tun:



Resilienz entwickeln: Trainiere Selbstverantwortung und Selbstwirksamkeit:


Resilienz-Training: Kultiviere Sinn und Vertrauen:

Resilienz durch Yoga

Aber einzelne Menschen können durchaus auch eine geringe Resilienz haben. Interessanterweise kann sich Resilienz auch langfristig verbessern. Wenn man zum Beispiel Yoga übt, denn d mit Yoga kann man seine Grundresilienz verbessern.

Jemand, der regelmäßig Yoga Asanas übt und damit seinen Körper stärkt und auch den Körper gesunder hält, der entwickelt auch eine größere psychische Resilienz. Auch Entspannungstechniken und die Kenntnisse über Entspannungstechniken helfen, auch Atemübungen und gesunde Ernährung. Denn Psyche und Körper, Psyche und Ernährung sind eng verknüpft. Wer also dafür sorgt das er eine körperliche Gesundheit hat wird dafür sorgen das er auch eine starke körperliche Gesundheit hat. Wer sein Prana, seine Lebensenergie harmonisch und stark hält kann auch besser mit psychischen Veränderungen und auch mit psychischen Ereignissen und äußeren Ereignissen besser umgehen.

Auch die Meditation, die zum einen helfen kann zu beobachten ohne so sehr von Ereignissen gleich getroffen zu werden kann helfen. Und es kann auch helfen einen spirituellen Bezugsrahmen zu haben.

Zum Beispiel weiß man das unter den Tibetischen Mönchen und Nonnen die nach der Chinesischen Eroberung von Tibet zum Teil schwerste traumatische Erfahrungen durch gemacht haben, das dort nur ein sehr viel geringerer Anteil unter Posttraumatischen Belastungssyndrom gelitten hat als andere Menschen in anderen Ereignissen. Wer eine spirituelle Sichtweise des Lebens hat, die auch weit genut ist das sie auch schlimmste Ereignisse mit ein bezieht in einen Sinnkontext, der wird weniger leiden wenn Katastrophen eintreten.

Resilienz aus Sicht der Gesetze des Karmas

Der westliche Mensch hat oft einen sehr engen Sinnkontext. Er denkt das wenn er sich einigermaßen gut verhält das dann auch äußerlich alles in Ordnung ist. Und ein Mensch, der dieses Weltbild hat wenn er dann eine Katastrophe bekommt wie irgendwo eine Gewalterfahrung oder auch eine stärkere Verlusterfahrung, Unrechtserfahrung, der wird dann zügig in seinem Sinnkontext erst mal gestört.

Auch in der westlichen Religion ist die Frage wie kann Gott Unrecht zulassen? Wie ist Unrecht verträglich mit einem liebenden Gott? Die östlichen Religionen gehen von mehreren Inkarnationen aus und legen dem Leiden auch einen tiefen Sinn nahe. Und dort stellt sich die Gottesfrage nicht wenn schlimme Katastrophen kommen. Denn irgendwo werden sie vom Gesichtspunkt des Karmas und vom Gesichtspunkt vieler Inkarnationen einen Sinn machen.

Resilienz kann man also noch im Alter aufbauen. Man könnte regelmäßig spirituelle Praktiken machen. Man kann sich mit Philosophie, Metaphysik, Religion, Spiritualität beschäftigen. Und gerade wem es gelingt einen spirituellen Kontext auf zu bauen, die weit sind wie sie zum Beispiel Yoga und Buddhismus oder letztlich auch viele modernen Entwicklungen von Christentum und Islam haben oder auch Taoismus und Schamanismus, dem gelingt es auch inmitten von kleineren und größeren Katastrophen des Lebens eine Ruhe zu bewahren.

Liebe und soziale Beziehungen für Resilienz

- ein Vortrag von Sukadev Bretz 2019 -

Liebe überwindet alle Hindernisse

Liebe kultivieren – gesünder leben

Dies ist ein Vortrag aus der Reihe „Faktoren für psychische Resilienz“ - wie kann man eine Einstellung entwickeln, um in der Mitte einer anstrengenden, herausfordernden Lebenssituation in Frieden und gesund zu leben.

Ich muss zugeben: Der Ansatz für meinen Vortrag ist mir fast schon ein bisschen unangenehm oder peinlich, wenn ich darüber spreche, man möge Liebe entwickeln, um psychische Resilienz zu haben. Irgendwie ist das falsch herum. Man könnte besser sagen, entwickle Resilienz und geh besser mit Stress um, dann kannst du mehr Liebe haben, und mit Liebe entwickelst du letztlich Gotteserfahrung, spirituelle Erfahrung. So wie Swami Sivananda gesagt hat „Diene, liebe, gib, reinige, meditiere, verwirkliche“ - da ist also Liebe ein Schritt zur spirituellen Verwirklichung.

Aber wir sind ja jetzt in einer Vortragsreihe zum Thema Stressbewältigung und Entwicklung psychischer Resilienz, und man weiß eben, dass Menschen gesünder leben, die liebesfähiger sind. Menschen, die Selbstliebe haben oder andere Menschen lieben, Menschen, die die Natur oder ihren Job lieben, Menschen, die Gott lieben – all diese Menschen leben körperlich und auch psychisch gesünder. Die Entwicklung von Liebesfähigkeit ist also nicht nur wichtig für die spirituelle Entwicklung oder weil es einfach schön ist, sondern ist auch gut und wichtig für die Gesundheit.

Es gibt eine Menge, was man machen kann – ich habe ja auch den Liebe podcast von Yoga Yidya entwickelt, da gibt es inzwischen mehrere hundert Ausgaben, davon ein paar Dutzend, wo es eigentlich um das Thema Liebe geht, da gibt es also noch sehr viel mehr zu sagen.

Liebe hat verschiedene Aspekte, die man alle kultivieren kann - hier nur ein paar davon:

Selbstliebe

Selbstliebe entwickeln und Verbundenheit spüren

Es gibt den Aspekt der Selbstliebe, welcher wiederum viele verschiedene Faktoren hat. Zum einen wird man feststellen können, wer Yoga übt kann Selbstliebe eher kultivieren.

Wenn du beispielsweise in einer Yogastunde bist und deinen Körper als Quelle angenehmer Erfahrungen empfindest, dann wirst du an ihm nicht mehr so viel herummäkeln. Viele Menschen haben ja eine negative Einstellung zu ihrem Körper: er ist zu dick, zu dünn, zu groß, zu klein, er hat zu viele oder zu wenige Haare oder Haare an den falschen Stellen, er schafft hier und dort Schmerzen, tut weh usw. Wer bewusst Hatha-Yoga übt, merkt, dass er sich wohl in seiner Haut fühlt, und im Körper gibt es schöne und angenehme Empfindungen. Wenn man im Yoga-Unterricht gut mitmacht, fühlt man sich anschließend weich und weit und wunderschön. Das ist also ein Aspekt von Selbstliebe.

Ein zweiter Aspekt der Selbstliebe ist, sich selbst bewusst zu machen, dass ich in dieser Welt bin, um bestimmte Aufgaben zu erledigen, im Rahmen eines größeren Ganzen, hier sind wir wieder beim Sinn und Vertrauen, und ich bin auch genau der richtige Mensch dafür. Ich kann mich erinnern, dass ich irgendwann einmal meiner Yogalehrerin, die mir eine Aufgabe gegeben hatte, gesagt habe, dass ich dafür nicht gut genug sei. Da hat sie nur gelacht und gesagt: „Wenn Gott gewollt hätte, dass das jemand macht, der besser ist als du, dann hätte er jemand anders die Aufgabe gegeben. Du hast die Aufgabe bekommen, weil du genau der Richtige bist. Gott wirkt sogar durch deine Fehler.“ In diesem Sinne können wir auch dieses Vertrauen haben „Gott wirkt sogar durch meine Fehler“. Ich bemühe mich, es so gut zu machen wie es geht, und letztlich bin ich der richtige Mensch am richtigen Platz.

Liebe zu Anderen

Dies ist jetzt ein weites Thema, es soll aber ein Kurzvortrag bleiben. Etwas, was wir im Yoga machen und was diese Liebe ermöglicht, ist zum Beispiel das Schicken von positiven Wünschen und Gebeten. Du kannst zum Beispiel morgens nach deiner Yoga- oder Meditationspraxis an die wichtigen Menschen denken, mit denen zu heute zu tun haben wirst, und sagen: „Lieber Peter, ich wünsche dir alles Gute. Liebe Beate, ich schicke dir Licht und Liebe. Liebe Mami, möge es dir gut gehen“ usw. Also gute Wünsche können ein Ausdruck von Liebe sein.

Liebe zwischen Hund und Katze

Vielleicht magst du einen Moment innehalten und dies ein paar Menschen schicken. Du könntest auch eine Herzensverbindung herstellen. Wenn du mit einem Menschen sprichst, dann spüre für einen Moment eine Herzensverbindung. Überlege nicht ständig, was er schon wieder von mir will oder wann du ihn endlich unterbrechen kannst, sondern spüre einfach eine Herz-zu-Herz-Verbindung, während er redet. Wenn er Unsinniges redet, was du längst schon weißt – um so besser, spüre die Herz-zu-Herz-Verbindung. Wenn er nichts sagt und ihr euch einfach nur anschweigt - um so besser, lächle und spüre Herz-zu-Herz-Verbindung.

Dies ist übrigens etwas, was man auch während seiner [Praxis] am Morgen machen kann: Sich die Menschen vorzustellen, mit denen man am Tag zu tun hat und eine Herz-zu-Herz-Verbindung herzustellen. Das hilft auch, die Liebe zu kultivieren.

Also dem anderen zuhören und dabei davon ausgehen, dass jeder Mensch oder mindestens die meisten Menschen, mit denen du zu tun hast, Gutes meinen, auch wenn sie manchmal ungeschickt umgehen.

Liebe zur Natur

Der Mensch ist nun mal ein Wesen, welches für die Natur geschaffen ist. Man weiß zum Beispiel, dass Menschen, die vor ihrem Fenster einen Baum sehen, gesünder leben als Menschen, die aus dem Fenster keinen Baum sehen. Da gibt es eine schöne empirische Studie, die tatsächlich zeigt: Wenn Menschen vor ihrem Fenster nur auf Beton schauen, dann ist das nicht so gut.

Liebe zu Bäumen

Ehe du dich jetzt beschwerst und sagst, dass es bei dir so ist – du hast zum einen die Möglichkeit, eine Zimmerpflanze zu haben. Oder du kannst aus dem Fenster gucken – und es gibt ja nicht nur den Baum, sondern die gesamte Natur, du kannst den Himmel anschauen, und glücklicherweise können wir in Deutschland fast überall Bäume sehen. Der deutsche Städtebau ist besser als in manchen Städten zum Beispiel in Amerika oder auch in Frankreich. In Paris gibt es Viertel, in denen man eine ganze Weile geht, ohne einen Baum zu sehen. Es gibt dort natürlich auch Parks usw., aber in Deutschland gibt es da mehr.

Wenn du einfach nur gedankenverloren dort durchgehst, dann erlebst du auch nicht viel. Aber du könntest zwischendurch morgens den Himmel und die Wolken anschauen, einen Baum anschauen oder ihn umarmen, in die Natur gehen, am Wochenende durch einen Park gehen usw. Naturerlebnisse helfen, dein Herz zu öffnen. Lass dich von der Natur berühren. Wenn du wirklich nicht weißt, wie das geht, dann besuche mal ein Seminar aus der Reihe „Naturspiritualität und Schamanismus“, dann wirst du eine ganz andere Naturdimension erleben. Aber vermutlich musst du dir nur einen Moment Zeit nehmen, bzw. wenn du sowieso schon gehst oder Auto, Fahrrad oder U-Bahn fährst, dann nimm dir Momente, um Natur zu sehen, zu spüren und zu erfahren und entwickle so Liebe zur Natur.

Liebe zu Gott

Das ist natürlich ein längeres Thema, und ich werde es nicht so weit ausbauen, denn ich habe viele Vorträge zum Thema Bhakti Yoga gegeben, wie du Liebe zu Gott entwickeln kannst.

Danke Gott für seine Gaben

Manchmal ist es nur eine Frage, dir dafür Zeit zu nehmen. Vielleicht hast du einen Grundglauben oder -Vertrauen zu Gott – dann nimm dir Zeit für das Gebet. Wenn du sowieso ein Gebet sprichst, dann sprich es vom Herzen aus. Wenn du etwas brauchst, dann bitte Gott darum, und wenn du etwas bekommst, dann danke dafür. Überhaupt ist bei all dem das Danken etwas Hilfreiches. Also: Danke dir selbst. Danke deinen Mitmenschen. Danke der Natur und danke Gott. Danken ist etwas, was der Liebesfähigkeit sehr hilft. Also: Danken, wahrnehmen, bewusst Herzensöffnung machen – das sind nur ein paar Aspekte, wie du Liebe besser spüren kannst.

Wenn du eine große Enttäuschung erlebt hast und dich vielleicht der Mensch, den du besonders geliebt hast, dich so enttäuscht, dann musst du nicht allem gegenüber zumachen. Gehe spazieren in die Natur, gehe zu Gott und sprich zu ihm. Und sei vielleicht zufrieden mit kleineren Kontakten mit deinen Mitmenschen. Gehe in die Yogastunde und bleibe anschließend ein bisschen. Setze dich zum small talk, öffne eine kleine Verbindung, so dass nachher wieder mehr Liebe entstehen kann.

Das waren jetzt nur ein paar Tipps. Du kannst dir jetzt selbst überlegen, was du tun kannst, um dich selbst in deinen Aspekten mehr zu lieben. Gibt es zumindest manche Menschen, die ich liebe und die mich lieben und zu denen ich mich mehr öffnen könnte? Könnte ich mehr Zeit in der Natur verbringen? Könnte ich wieder etwas tun, um meine Beziehung zu Gott wieder mehr zu vertiefen? Und natürlich gibt es noch weitere Aspekte, zum Beispiel die Arbeit zu lieben, dein zu Hause zu lieben usw., da könnte man noch sehr viel weiter gehen.

Vielleicht hast du Ergänzungen zu diesen Erläuterungen und Ausführungen? Dann schreib es doch in die Kommentare. Findest du den Vortrag gut, dann klicke auf „gefällt mir“ oder „Daumen hoch“, oder teile den link zur Sendung.

Ich weiß, dass das jetzt kurz war. Ich bin sicherlich dem Thema Liebe nicht gerecht geworden. Es reicht vielleicht nicht aus, aber es sollte zumindest eine kleine Anregung sein für mehr Herz im Alltag. Mehr Herz im Alltag hilft dir eben auch, dass du zufriedener mit dir selbst bist. Vom Yoga her gesehen: Aus der Liebe kommt letztlich die Gotteserfahrung.

Letztlich heißt Erleuchtung auch ein Gefühl von Liebe zu allen Wesen, zu dir selbst, zum göttlichen und zur Natur. Alles, was du tust, um dein Herz mehr zu öffnen und anderen mit mehr Liebe zu begegnen, ist auch eine spirituelle Übung. Und dass die Psychologen und Mediziner festgestellt haben, mehr Liebe zu empfinden ist gut für die körperliche und psychische Gesundheit, ist ja auch noch mal eine schöne Sache.

Dies war ein Vortrag aus der Reihe „Tipps für psychische Kraft und Stärke – Resilienz und geistige Einstellungen, um mit Herausforderungen besser umzugehen“, ein Teil der Yoga Vidya Schulungsreihe und auch Begleitmaterial zur Yogalehrer-Ausbildung von Yoga Vidya.

Beim nächsten Vortag geht es dann darum, wie man mit negativen Einstellungen umgehen kann und sie zum Positiven umwandeln kann. Du kannst schon mal darauf gespannt sein.

Om Om Om

Om Sarva Mangala Mangalye

Shive Sarvartha Sadhike

Sharanye Triyambake Gauri

Narayani Namostute

Om Shanti Shanti Shanti

Video - Liebe und soziale Beziehungen für Resilienz

Resilienz in der Psychologie

Resilienz ist auch eine Bezeichnung aus der Psychologie. In der Psychologie ist Resilienz die so genannte psychische Widerstandsfähigkeit. Es gibt bestimmte Menschen, die haben eine hohe Resilienz. Und die können mit Katastrophen kleinerer und größerer Art gut umgehen.

Andere können das nicht. Die Resilienz ist zunächst mal vermutlich schon genetisch bedingt. Zum zweiten wenn Kinder in den ersten Jahren ihre Lebens mindestens eine feste Bezugsperson hatten und wenn sie dabei auch von schwerem körperlichen und psychischem Leid fern gehalten wurden, also keine schweren Traumata bekommen hatten plus eine feste Bezugsperson dann entwickeln Kinder typischerweise eine gute Resilienz. Und diese Resilienz bleibt dann auch später erhalten. Die Resilienz kann dann gestört werden durch massive äußere negative Erfahrungen, schwere traumatische Ereignisse. Aber wer ein Grundresilienz hat kann auch gewisse Schwierigkeiten aushalten.

Menschen von hoher psychischer Resilienz können auch Verluste, wie Verlust von Arbeitsplatz, Verlust des Partners, Verluste von Wohnung und Einkommen, und so weiter absorbieren und dann wieder vielleicht nach einer Weile leiden und nach ein paar Wochen größerer Schwierigkeiten wieder zurück kehren zu einer Grundzufriedenheit. Grundätzlich hat der Mensch eine gute Resilienz was sich schon dadurch zeigt das Menschen in den verschiedensten Ökosystemen leben, das Menschen schon vor zig tausend Jahren in die unterschiedlichsten Klimazonen gegangen sind und mit verschiedenen außergewöhnlichen Schwierigkeiten umgehen mussten. Und auch Menschen haben typischerweise mehrheitlich eine gute psychologische Resilienz. Es ist erstaunlich wie sehr Menschen auch nach schwersten Kriegen oder Erdbeben oder größeren Katastrophen wieder zu einer normalen Gesellschaft zurück kehren.

Resilienz in Ökosystemen

Es gibt auch Resilienz im Rahmen eines Ökosystems. Im Rahmen eines Ökosystems ist Resilienz auch die Fähigkeit eines Ökosystems nach einer Störung wieder sich zu etablieren. Es gibt bestimmte Ökosysteme, die sind sehr resilient, die können auch Klimaveränderungen aushalten, die können auch etwas Umweltvergiftungen aushalten und so weiter. Es gibt andere Ökosysteme, die sehr schnell störbar sind und ziemlich zügig sich auflösen. So wie es auch bestimmte Tierarten gibt, die eine ganz konkrete Ökologische Nische brauchen. Und wenn dort etwas gestört wird dann ist die Tierart relativ zügig am aussterben. [[ Ratten]] und Kakerlaken, Mäuse und vermutlich auch Krähen haben eine hohe Resilienz. Das heißt sie können sich an unterschiedlichste Ökosysteme anpassen. Aber zum Beispiel Orang Utans haben das weniger. Sie brauchen ein bestimmtes Ökosystem, bestimmten Urwald. Sie brauchen eine bestimmte Größe des Waldes damit sie überleben können.

Resilienz in einem Unternehmen

Es gibt auch die Resilienz zum Beispiel eines Unternehmens, das zum Beispiel auch durch Wirtschaftskrisen hindurch gehen kann, das durch verschiedene Veränderungen hindurch gehen kann. Und da kann man zum Beispiel sagen wenn ein Unternehmen zu sehr rationalisiert hat, zu sehr alle Slicks, alles was irgenwo nicht zum Kerngeschäft dazu gehört, eliminiert hat, dann hat es keine große Resilienz. Wenn irgend etwas schief geht und die etablierten Prozeduren nicht mehr richtig funktionieren gibt es keine zusätzlichen Leerläufe, die man optimieren kann.

Und so ist es für Resilienz in einem Unternehmen auch gut mindestens einige Freiräume zu lassen, Menschen sich mit etwas beschäftigen zu lassen was nicht unbedingt für das eigentliche Produkt sinnvoll ist. Also je mehr man ein Unternehmen streamlined wie man so schön sagt, also sich auf das Kerngeschäft zurück zieht und nur das notwendige macht und absolut rationalisiert um so geringer wird die Resilienz. Und je mehr verschiedene Dinge ein Unternehmen macht und je mehr Menschen auch eigenständig etwas machen können ums resilienter ist ein Unternehmen.

Resilienz Video

Lausche einem Videoreferat mit Wesentlichem zu Resilienz:

Diese Video Abhandlung mit dem Gegenstand Resilienz kann dir vielleicht Inspiration geben, ein gesundes Leben zu führen.

Siehe auch

Themen im Sinnkontext von Resilienz

Begriffe aus den Gebieten Naturheilkunde, Anatomie, Medizin und Psychologie, die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Resilienz, sind zum Beispiel

Resilienz gehört zu Themen wie Gesundheit, Prävention, Heilung, Medizin, Naturheilkunde, Yogatherapie.

Verwandte Begriffe und Stichwörter

Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Resilienz in Verbindung stehen:

Hinweis Gesundheitsthemen

Dieser Artikel über Resilienz enthält eventuell z.T. auch gesundheitsbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur Selbstdiagnose oder Selbsttherapie, sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit Arzt oder Heilpraktiker bereichern. Bitte beachte auch den Gesundheitsthemen Hinweis.

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