Swami Vishnu Devananda

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Yogameister Swami Vishnu Devananda

Swami Vishnu-devananda – einer der großen Pioniere des Yoga im Westen. Swami Vishnu Devananda hatte von Anfang an ein Faible für Hatha Yoga und Raja Yoga und wurde von seinem Meister Swami Sivananda zum Hatha Yoga Professor ernannt.

Er praktizierte selbst intensiv und konnte durch seinen Meister das ganze Yoga Wissen aus vergangenen Leben aktivieren.

Der Meister schickte ihn mit 10 Rupien Reisegeld und den Worten, die Menschen warten darauf, das du ihnen Yoga beibringst, in den Westen, um dort Yoga zu verbreiten.

Swami Vishnu Devananda sah Yoga an sich als Friedensarbeit. Nach einer Weltuntergangs-Vision hat er Yogalehrerausbildungen im großen Stil aufgebaut um Yoga noch breiter zu streuen. Weitere Friedensaktionen, unter anderem ein Flug über die Berliner Mauer, folgten.

Swami Vishnu Devananda hatte eine unglaubliche Ausstrahlung aus eigener intensiver Praxis und tat alles um Gottverwirklichung zu erreichen. Am 9. November 1993 hörte der Körper auf zu atmen und wurde am 11. November dem Quellfluss des Ganges bei Gangotri übergeben.

Swami Vishnu Devananda - eine Vortrag von Sukadev Bretz 2018

Swami Vishnu und Sukadev

Swami Vishnu-devananda war einer der großen Pioniere des Yoga im Westen, mein Guru, mein spiritueller Lehrer, dem ich letztlich alles zu verdanken habe, was ich lehren kann und was ich auf meinem spirituellen Weg erfahren habe.

Swami Vishnu-devananda lebte von 1927 bis 1993. Er ist geboren worden und aufgewachsen in Kerala, in Südindien an der Südwestküste, die früher auch Malabar genannt wurde, westlich von Tamil Nadu, wo Swami Sivananda aufgewachsen ist.

Kindheit & Armee

Swami Vishnu-devananda war schon als Kind sehr wissbegierig, er wollte vieles wissen, er war ein neugieriger Mensch, aber auch ein skeptischer Mensch. Er wuchs nicht in einer frommen Familie oder als sehr religiöser Mensch auf, im Gegenteil, er sah viel Aberglaube in dem, was er in seiner Umgebung wahrnahm und wollte die Sachen eigentlich tiefer ergründen.

Er wollte mehr lernen und kam auf die eigenartige Idee mit 16 Jahren sich der englischen Armee anzuschließen. Es war der Zweite Weltkrieg, die Engländer waren auf der Suche nach indischen Freiwilligen für die Kriege in Südostasien und Europa. Swami Vishnu war erst 16, gab vor älter zu sein und wurde aufgenommen. Glücklicherweise wurde er jedoch nie an die Front geschickt, er wurde Leiter eines Nachschublagers. Dort erkannte er, dass Krieg nichts war, wo er viel lernen konnte. Eigentlich ging er in die Armee, weil er gedacht hat, er könne dort mehr lernen. Er wurde Funker, bekam eine Funkausbildung, aber die Engländer erkannten seine natürlichen Führungsfähigkeiten bereits in den jungen Jahren von 16 oder 17 und machten ihn zum Leiter eines Nachschublagers.

Swami Vishnu erfuhr von zurückkehrenden Indern, denen ein Arm oder Bein fehlte, Geschichten über die schlimmsten Grausamkeiten an der Front und dies stimmte ihn nachdenklich:

  • Was ist die Welt?
  • Was ist der Sinn des Lebens?
  • Was ist der Mensch?

In seiner Jugend hat er so viel Scheinheiligkeit hinter den Religionsführern gesehen, in Kerala gibt es sowohl Christen, als auch Moslems als auch Hindus, und erkannte, wie diese sich gegenseitig viele Dinge vorgeworfen haben, dass sie nicht unbedingt Quelle von Frieden waren und dass es viel Scheinheiligkeit gab. Er hat erkannt, dass die westliche Zivilisation zu Krieg führen würde und zu großer Grausamkeit und er fragte sich, was das Ganze überhaupt soll.

Erste Begegnung mit Yoga und Swami Sivananda

In dieser Zeit stieß er in einem Papierkorb auf ein kleines Traktat mit den Worten:

„Ein Gramm Praxis ist besser als Tonnen von Theorie. Praktiziere Yoga und Vedanta und erfahre deine wahre Natur“. 
Swami Vishnu und Meister

Irgendjemand muss dieses Traktat bekommen haben, jemand muss es weggeworfen haben, Swami Vishnu sah das und spürte, dass da etwas dahinter war, es war keine Scheinheiligkeit, sondern jemand, der wusste, wovon er sprach. Da war kein großes Brimborium, da waren keine so großen Versprechungen, da stand nur: Praktiziere. Dieses Traktat war von Swami Sivananda aus Rishikesh.

Er las weiter und fand einige praktische Instruktionen bezüglich Meditation, ein paar Atemübungen und ein paar Bewusstseins-Übungen., die er sofort umsetzte und bemerkte, wie er sich durch solche Praktiken relativ schnell anders fühlte, ein anderes Lebensgefühl kam, wie er spürte, dass es eine höhere Wirklichkeit gab. Swami Vishnu wollte diesen Mann sehen. Es gelang ihm einen 3-tägigen Urlaub zu bekommen, er reiste nach Rishikesh und traf dort auf Swami Sivananda. Im Ashram von Swami Sivananda machte er einige großartige Erfahrungen und wusste, dass Swami Sivananda sein Guru ist. Er kehrte in sein Nachschublager zurück, glücklicherweise war der Zweite Weltkrieg einige Zeit später zu Ende.

Sadhana und Seva bei Swami Sivananda

Swami Vishnu - Asana Praxis

Swami Vishnu praktizierte jeden Tag zwei bis vier Stunden die Yoga-Praktiken mit Meditation, Asanas und Pranayama. Er ging zurück nach Kerala, wurde dort als Schullehrer aktiv, weil ihm Bildung sehr wichtig war. 1947 zum 60. Geburtstag von Swami Sivananda bekam er die Einladung zum Sadhana Intensiv und zur Feier des 60. Geburtstags von Swami Sivananda zu kommen. Swami Vishnu fuhr dorthin, es war eine mehrtägige Reise im Zug. Er kam an, blieb eine Woche dort und spürte, da soll er bleiben. Swami Sivananda schaute ihn zum Abschluss dieser Intensiv-Woche kurz an und fragte ihn: „Bleibst du hier?“ und Swami Vishnu sagte: „Ja“, und so blieb er im Sivananda Ashram Rishikesh.

Jetzt begann eine besondere Phase von Sadhana und Seva. Er war im Satsang von Swami Sivananda in seiner Gemeinschaft und engagierte sich ganz besonders intensiv in spirituellen Praktiken. Das weiß ich etwas genauer von einem Zimmergenossen von Swami Vishnu, einem Swami Nityananda, der mir das erzählt hatte: Swami Vishnu meditierte jeden Tag einige Stunden, er übte einige Stunden Asanas, er beherrschte die am meisten fortgeschrittenen Asanas, er übte bis zu 8 Stunden am Tag Pranayama, er schlief fast gar nicht, er zog sich auch nicht zurück um etwas anderes zu machen.

Die restliche Zeit verwendete er für Seva, als für Dienst im Ashram. Swami Vishnu war u.a. tätig als Leiter der Küche, auch als Bauteamleiter. Vishvanath Mandir (die religiöse Zentralstelle des Sivananda Ashram in Rishikesh) war zwar schon vor Swami Vishnu-devananda konstruiert, aber die Mahasamadhi-Halle wurde unter der Leitung von Swami Vishnu-devananda errichtet, wie auch manche anderen der kleineren Gebäude im Ashram.

Swami Vishnu war eine Zeit persönlicher Assistent von Swami Sivananda und wurde von Swami Sivananda auch zum Leiter der Hatha Yoga Abteilung des Ashrams ernannt und auch der Yoga Vedanta Forest Academy. Swami Vishnu war dann der derjenige, der im Ashram den Hatha Yoga unterrichtete und er lehrte das Konzept, systematisch aufeinander aufbauende Yogastunden, zu unterrichten und Menschen, die zu den Sadhana Intensiv Wochen bzw. dem 3- oder 6-monatigen Yoga Vedanta Kursen kamen, eine intensive Schulung im Hatha Yoga zu geben. Er ermutigte auch einige, die schon mehrere Wochen im Ashram verbracht hatten, anschließend Hatha Yoga weiter zu geben.

So wurde Swami Vishnu auch sehr bekannt, denn gerade Ender der 50er Jahre war der Sivananda Ashram besonders gefragt, wegen seinem tiefen Hatha Yoga Unterricht, der sowohl auf Gesundheit ausgerichtet war, als auch auf spirituelle Erfahrung. Und es war Swami Vishnu-devananda, der von 1950-1957 diesen Ruf des Sivananda Ashrams etablierte.

Reisen & Lehren

1957 wurde Swami Vishnu von verschiedenen seiner Schüler eingeladen, die ihm im Sivananda Ashram kennengelernt hatten. Swami Sivananda beauftragte Swami Vishnu für eine einjährige Vortragsreise. Swami Vishnu ging nach Delhi, von dort nach Kalkutta, nach Malaysia, Singapur, Hongkong, Australien und dann auch nach San Francisco. Überall verbrachte er eine gewisse Zeit, lehrte die Menschen dort zu praktizieren und Hatha Yoga weiter zu geben. In San Francisco angekommen merkte er, wie intensiv das Interesse auch von den Amerikanern war. Er nahm auch an Versuchen der UCLA, der University of California, insbesondere in San Francisco, teil. Dafür bekam er ein Honorar. Er konnte demonstrieren wie ein Yogi durch die Kraft des Willens und der Prana-Beherrschung Puls und Blutdruck erhöhen und senken und sein EEG verändern kann.

Danach reiste er durch Amerika und unterrichtete Yoga Intensiv Kurse. Wegen Einwanderungsbestimmungen ging er dann nach Kanada, denn Kanada war Mitglied des British Commonwealth, so dass Inder dort leichter einwandern konnten und Einwanderungspapiere bekamen. Er unterrichtete in Kanada auch bei den Jesuiten und konnte die kanadische Staatsbürgerschaft erwerben.

Erstes Zentrum und Ashram in Kanada

Erstes Yoga Vedanta Center in Montreal

1957 oder 1958 errichtete er schon sein erstes Yoga Zentrum in Montreal und entwickelte dort das Konzept des Yoga Zentrums, wo Menschen regelmäßig hingehen konnten um Kurse, Yogastunden und Satsangs zu besuchen und selbst die Grundlagen für die eigene Yogapraxis lernen konnten. Er reiste weiter in die USA, die Bahamas und auch noch einige Male in den Sivananda Ashram in Rishikesh um bei seinem Meister zu sein und den Segen für die eigenständige Organisation, die Swami Vishnu gegründet hatte, benannt nach seinem Meister ‚Sivananda Yoga Vedanta‘.

1963 eröffnete er den ersten Ashram in Valmorin, in Quebec, ca. eine Stunde mit dem Auto von Montreal entfernt. Hier entwickelte er das Konzept eines Ashrams im Westen, mit Satsang morgens und abends, mit Yogastunden morgens und nachmittags, mit zwei Mahlzeiten am Tag, Vorträgen, Ausflügen usw., mit den Konzepten für Seminarangebot und Individualgäste, später auch einer Yogalehrer-Ausbildung.

Vision

Schon bald danach gründeten sich andere Yoga Zentren, gerade in Amerika, eine Weile später auch ein Ashram auf den Bahamas. Auf den Bahamas hatte Swami Vishnu-devananda wahrscheinlich 1967/1968 auch eine Vision: Eine Vision davon, dass die Welt, zumindest das Leben auf der Erde, untergehen würde. Es war eine schreckliche Vision von einer Art Feuerwalze, die über den Planeten gehen würde und das Leben auslöschen würde, dass Menschen davor wegrannten, unabhängig von Nation, Religion, Schicht usw. und dass auch Tiere, die Natur, alles davon zerstört werden würde. Swami Vishnu sah aber auch, dass das nicht sein müsste. Er sah es als Gefahr eines Atomkriegs oder einer Klimakatastrophe und widmete sein weiteres Leben dem Engagement diese schreckliche Vision zu verhindern. Ab da war auch das Unterrichten von Yoga ein Teil seiner Friedensarbeit. Swami Vishnu nahm sich vor, nichts zu unterlassen, was helfen könnte, dass Frieden und Spiritualität, mitfühlende verbindende Spiritualität weiter werden können.

Friedensarbeit mit Yoga und Mantras

Er begann kurz danach mit seiner ersten Yogalehrer-Ausbildung, als erster Teil seiner Friedensmission. Er wusste, dass Yoga sehr wichtig werden könnte und dachte, dass wenn möglich viele Menschen aller verschiedenen Hintergründe Yoga üben würden, dann könnte ein Gefühl der Zusammengehörigkeit auf dem ganzen Planeten sein. Er entwickelte das Konzept:

‚Gemeinsam können wir leben, getrennt gehen wir unter‘. 
Swami Vishnu bildet Yogalehrer aus

Er wusste, dass es zur Verbreitung von Yoga wichtig ist Yogalehrer auszubilden. So begann er mit Yogalehrer-Ausbildungen im großen Stil. Er sagte auch noch lange Jahre später:

Wenn er Menschen zum Yogalehrer macht gibt es zwei Hintergründe,

  • erstens, wer Yoga lehrt, weiß er hat nur dann die Ausstrahlung, wenn er täglich praktiziert, Yogalehrende sind immer Yogaübende und
  • zweitens, Yogalehrende fühlen große Inspiration und Freude beim Unterrichten und werden immer neue Weisen finden Yoga weiter zu geben.

So kann man sagen, dass diese große Betonung der Yogalehrer-Ausbildung, die es bis heute gibt, mit Swami Vishnu begonnen hat. Swami Vishnus Konzept der Yogalehrer Intensiv-Ausbildung (ursprünglich 6, später 4 Wochen) war ein sehr gutes Konzept um viele Menschen zu Yogalehrern zu machen.

Der zweite Bestandteil der Friedensmission war es, in den Ashrams Friedensmantras zu etablieren. Zu Anfang der 60er Jahre gab es in den Zentren und Ashrams von Swami Vishnu noch nicht notwendigerweise Friedensgebete und Arati im Satsang. Ab dieser Vision sagte Swami Vishnu: Wir müssen jeden Tag Arati machen um Lichtkraft in die Welt zu schicken. Wir wollen jeden Tag eine Stunde ‚Om Namo Narayanaya‘ als Friedensmantra in die ganze Welt singen. Auch die Veda Shanti Mantras sollen so häufig wie möglich wiederholt werden und jeder Mensch, der Yoga übt, sollte zu Beginn und Abschluss seiner Yoga Praxis Friedensgedanken in die ganze Welt schicken.

Swami Vishnu umarmt die ganze Welt

Ab da war Swami Vishnu auch aktiv Yoga-Zentren auf der ganzen Welt eröffnen zu lassen. Er schickte Schüler nach Europa, Südamerika, nach Israel, Australien usw. und auch zurück nach Indien, um Yoga auf der ganzen Welt zu errichten und ein Gefühl der Gemeinsamkeit und Zusammengehörigkeit zu haben. Damit Menschen der verschiedenen Völker, Religionen und Kulturen sich zusammengehörig fühlen, ist es auch wichtig, dass sie sich gegenseitig kennen lernen und sich im Yoga verbunden fühlen.

Friedensmissionen

Ein nächster Aspekt seiner Friedensarbeit, waren seine Friedensmissionen, dies zeichnete Swami Vishnu besonders aus. Er flog von Israel nach Ägypten mit einem kleinen Flugzeug, er flog nach Belfast in Nordirland. Einer seiner Schüler war der Schauspieler Peter Sellers, dem er den spirituellen Namen Atmaram gegeben hat. Mit ihm wanderte er durch die damaligen No-Go-Viertel von Belfast, wo man nicht hingehen darf, verteilte Friedenstraktate, Flugblätter, Blumen usw. In seinem Gefolge hatte er dann sowohl Protestanten, wie auch Katholiken.

Friedensbotschaften vom Himmel

Er flog auch in der Zeit des indo-pakistanischen Krieges nach Bangladesh und versuchte dort zu vermitteln. In späterer Zeit als es die Hindu-Sikh-Unruhen in Indien gab, sprach er mit den Sikh-Führern, den Hindu-Führern, ging auch in den Tempel von Amritsar, wo die Sikh-Führer sich verschanzt hatten. Er flog 1983 von West- nach Ostberlin über die Berliner Mauer. Immer mit der Mission: ‚Menschen, verbindet euch, Trennung schafft Probleme, Trennung kann dazu führen, dass wir untergehen. Gemeinsam können wir leben‘.

Ich kann mich noch erinnern, dass Swami Vishnu Anfang der 1980er Jahre sagte, dass die Mauer in Berlin verschwinden müsse. Er sagte das, als in Deutschland kaum jemand daran glaubte. Ich kann mich erinnern da gedacht zu haben: „Mit Yoga kennt er sich aus, aber von Politik hat er keine Ahnung, das wird keiner mehr erleben, dass die Mauer wegkommt“. Und er hat gesagt, dass die Mauer bis Ende dieses Jahrzehnts nicht mehr da sein wird und der Eiserne Vorhang fallen wird. Er hatte Recht gehabt, er hatte sich, wie auch viele andere, dafür engagiert und vielleicht waren seine Friedensbemühungen etwas, was noch eine kleine Energie, einen kleinen Impuls gegeben hat, wie so viele andere, die sich dann mit dem großen Mut und Engagement von Millionen Menschen verbunden hat, von denen einige ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, damit diese Mauer und der Eiserne Vorhang fallen konnten.

Rückzug

Swami Vishnu in Meditation

Swami Vishnu war bis ca. 1978/80 sehr aktiv, ab dann hatte er auch immer wieder Phasen, wo er sich mehrere Wochen zurückgezogen hat, um intensiv zu meditieren, zum Teil mehrere Monate. Im Jahr 1981 war er neun Monate in Indien, war in Mauna, im Schweigen, hat sich in eine Höhle zurückgezogen, intensiv meditiert. Auch auf diese Weise, durch intensive Meditation wollte er dafür sorgen, dass er selbst die letzten Schritte zur höchsten Verwirklichung erreichen konnte und auch, dass er spirituelle Kraft in alle Richtungen schicken konnte.

So lebte Swami Vishnu bis 1993 und verließ dann seinen Körper. Auch seine spirituelle Kraft wirkt weiter.

Bedeutung von Swami Vishnu-devananda

Heute noch aktuell: Das große illustrierte Yoga Buch

Swami Vishnu-devananda hat zum einen ein Lehrsystem entwickelt, das wir bei Yoga Vidya weiter ausgebaut und mit verschiedenen anderen Anregungen verbunden haben. Swami Vishnu lehrte durch sein Beispiel und seine spirituelle Kraft, die ich noch immer weiter in mir spüre. Er lehrte auch durch die Ausbildung von Schülern. Bis heute gibt es zum einen die Sivananda Yoga Vedanta Zentren, wo viele seiner selbstausgebildeten Schüler weiter unterrichten und Yogalehrer-Ausbildungen geben. Zum anderen gibt es eine Reihe von Schülern, die sich selbstständig gemacht haben, eigene Yoga-Zentren oder Yoga-Gemeinschaften gegründet haben, dazu gehört auch Yoga Vidya.

Die Bedeutung von Swami Vishnu-devananda kann kaum ausreichend gewürdigt werden, und ich glaube auch, sie wird nicht ausreichend gewürdigt, weil er um sich selbst wenig Brimborium gemacht hat. Doch ich glaube, die Yoga-Bewegung im Westen würde ohne Swami Vishnu nicht das sein, was sie ist. Swami Vishnu war zum einen derjenige, der Yoga sehr freizügig und freigiebig weiter gegeben hat und er war derjenige der im großen Stil Yogalehrer ausgebildet hat. Er war derjenige, der Menschen ermutigt hat, zu unterrichten. Er war derjenige, der das Konzept von systematischen Yogakursen und Yoga Zentren popularisiert hatte und das Konzept von Yoga Seminaren, Yoga Intensiv-Wochen, Yoga-Ferien und Yoga Ashrams im Westen überhaupt entwickelt, kultiviert und popularisiert hatte. Im Grunde genommen hat alles, was es bis heute an Yoga im Westen gibt, diese Elemente, die Swami Vishnu-devananda entwickelt hat, auch oder hauptsächlich. So verdanken wir, nicht nur Sivananda Yoga Vedanta, nicht nur Schülern von Swami Vishnu und nicht nur Yoga Vidya, sondern eigentlich die gesamte Yoga-Bewegung ganz entscheidende Impulse von Swami Vishnu-devananda.

Weitere Informationen zu Swami Vishnu

Es gibt inzwischen sehr viele Vorträge von mir über Swami Vishnu-devananda, es gibt viele Vorträge darüber, was ich alles bei ihm gelernt habe, viele Episoden über Swami Vishnu-devananda, viele Anekdoten. Wir haben bei Yoga Vidya immer wieder auch Schüler von Swami Vishnu-devananda zu Gast, Leela Mata, Chandra Cohen, Narayani, Chanmug, Madana Mohan, diese haben auch alle schon über ihre Erfahrungen mit Swami Vishnu-devananda gesprochen.

Natürlich hat auch Sivananda Yoga Vedanta Videos von und über Swami Vishnu veröffentlicht. Es gibt auch mehrere hundert, wenn nicht gar mehrere tausend Videos mit Swami Vishnu-devananda, wenn du ihn selbst sprechen hören willst, sehen willst, spüren willst, geht das alles. Informationen über diese Videos findest du auch auf unseren Yoga Vidya Internetseiten.

  • Om Namo Bhagavate Vishnu-devanandaya
  • Om Namo Bhagavate Vishnu-devanandaya
  • Om Namo Bhagavate Vishnu-devanandaya
  • Om Namo Bhagavate Vishnu-devanandaya
  • Om Namo Bhagavate Vishnu-devanandaya

Swami Vishnu Devananda - Leben und Werk - ein Vortrag von Sukadev Bretz 2018

Sukadev spricht über das Leben von Swami Vishnu-devananda - und seine Bedeutung für die moderne Yoga Bewegung sowie für die Entwicklung von Yoga Vidya.

Leela Mata über ihre Erlebnisse mit Swami Vishnu

Shanmug Eckhardt spricht über seine Erfahrungen mit Swami Vishnu

siehe auch

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