3 Gunas

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Überwindung der Gunas bringt Frieden

Die 3 Gunas Sattwa, Rajas und Tamas sind die drei Eigenschaften der Natur. Ein Yoga Aspirant lernt, Tamas und Rajas zu reduzieren bzw. zu sublimieren und Sattwa zu verstärken. Es gilt jedoch auch nicht am Sattwa zu hängen, also Sattwa zu transzendieren.

Die drei Gunas im Überblick

Die drei Gunas sind

  • Sattwa: Reinheit, Leichtigkeit, Helligkeit, Freude. Sattva ist das, was von der Höchsten Wahrheit (Sat) kommt - und zur höchsten Wahrheit führt
  • Rajas: Unruhe, Getriebenheit, Erregung; das was in die Unruhe führt
  • Tamas: Dunkelheit, Trägheit, das was in die Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit führt; auch das Unethische

Video Vortrag über die 3 Gunas

In unterem Video Vortrag spricht Sukadev über die 3 Gunas:

Die drei Gunas - Transzendierung

Werde unberührt wie der Lotus

- Ein Vortrag von Sukadev Bretz 2019 -

Bhagavad Gita Kap. 14, Verse 5-10

  • Was sind die Gunas?
  • Wie sind sie im Alltag zu erkennen?
  • Wie kannst du die Gunas nutzten, um ein reines Leben zu führen?
  • Wie kannst du dich besonders von dem Verdunkelndem und unruhig machendem lösen?
  • Wie kannst du ein glücklicheres Leben führen? Aber auch nicht an der Erfahrung eines glücklichen Lebens hängen.

Das ist das Thema der Bhagavad Gita im 14 Kapitel ab Vers 5.

Löse die Identifikation mit den Gunas

14. Kapitel Vers 5:

Sattva, Rajas und Tamas. Die drei Gunas, die aus der Natur stammen, binden das Verkörperte und das Unzerstörbare fest im Körper.

Also in dieser Natur, in der es Prakriti und die drei Gunas: Sattva, Rajas und Tamas gibt.

  • Sattva ist die Reinheit, das Leichte auch das, was Freude reflektiert.
  • Rajas bedeutet Unruhe Gier und Getriebenheit.
  • Tamas bedeutet wörtlich Dunkelheit, es ist auch das Träge und Grobstoffliche und das, was letztlich zu Schmerz führt.

Diese sind Teil der Prakriti, aber wenn du dich mit den Eigenschaften identifizierst, dann wirst du gebunden in diesem Körper. Und daraus entsteht Leid. So gilt es Sattva, Rajas und Tamas zu erkennen und sie zu transzendieren. Dabei gibt es eine Leiter: Man sollte zuerst das grob tamasige überwinden, und das in mehr Rajas transformieren. Überwinde darauf das rajasige und erhöhe das sattvige. Schließich transzendiere auch das sattvige. Du kannst natürlich nicht alles Tamas überwinden, denn solange du im Körper und in dieser Psyche bist wird der Körper irgendwann müde und muss schlafen, deshalb muss etwas Tamas immer da sein. Natürlich hat deine Psyche auch bestimmte Wünsche und so weiter, was gut ist und was dazu führt, dass du deinen Körper nährst. Etwas Rajas ist auch wichtig, aber reduziere Tamas, reduziere Rajas, erhöhe Sattva und dann transzendiere Sattva.

Sattva bindet dich durch Glück und Wissen

Auch das Glück loslassen

14. Kapitel Vers 6:

„Von diesen bindet Sattva, dass aufgrund seiner Makellosigkeit strahlend und gesund ist. Durch Verhaftung an Glück und an Wissen, OM Arjuna!“

Er beginnt die drei Gunas mit Sattva zu beschreiben und erklärt, dass Sattva selbst etwas ist, was bindet. Aus gutem Grund sagt er das vielleicht zuerst, denn Arjuna ist kein Neuling und nicht neu auf dem Weg und du vermutlich auch nicht, wenn du interessiert bist am 14. Kapitel ab Vers 5, dann wirst du kein Anfänger auf dem Weg sein. Und wenn du immer noch weiter liest, dann wirst du tieferes Interesse an der Bhagavad Gita haben. Das ist kein Thema für Menschen, welche einfach nur neugierig sind. Also gehe ich davon aus, dass du ein ernsthafter spiritueller Aspirant bist. Und du lebst bereits ein sattviges Leben, oder bemühst dich darum.

Krishna sagt sofort, dass selbst Sattva bindet und, dass man aufpassen soll! Es entsteht eine Verhaftung an Glück und Wissen, denn man will dieses schöne Sattva Gefühl haben. Sattva ist makellos und strahlend und wenn in dir Sattva vorherrscht, ist das etwas Schönes. Es ist ein Gefühl der Leichtigkeit, Freude und Reinheit. Du kannst dich aber an dieses Gefühl binden und du wirst nicht dauerhaft im Sattva sein. Sattva hat auch einen Zugang zur Intuition, wodurch du intuitiv weißt, was das Richtige ist. Wenn du dieses sattwige Gefühl hast, dann weißt du Einiges und wenn aus irgendwelchen Gründen das Sattva nicht mehr da ist, dann ist es verloren und du leidest.

Es kommen Fragen auf wie: „ Warum fühl ich mich nicht mehr so gut? Warum habe ich nicht mehr diese Intuition?“ Sattva ist makellos, strahlend und gesund, weshalb es gut ist sich um Sattva zu bemühen, aber hänge auch nicht an Sattva! Es gibt Menschen, die am Sattva hängen und dann keine Tätigkeiten machen wollen, die nicht sattwig sind. Das erlebt man unter Aspiranten immer wieder, diese wollen sich dann nicht „dreckig“ machen. Sie wollen nicht zu laute Sachen hören und sich keiner Schwingung aussetzten, welche nicht so rein ist. Sie haben keine Lust auf eine Messe zu fahren, um Yoga zu propagieren, weil diese Atmosphären viel zu unruhig sind. Also ist es gut das Leben so sattvig, wie möglich zu gestalten, aber man sollte nicht daran hängen!

Rajas bindet durch Verhaftung an das Handeln

Wunscherfüllung erzeugt Verhaftung

14. Kapitel Vers 7:

„Wisse, dass Rajas von der Natur, der Leidenschaft und damit der Gier und der Wünsche ist! Die Quelle von Durst nach Sinnesfreuden und Verhaftung. Es Bindet, Oh Arjuna den Verkörperten fest durch die Verhaftung an das Handeln.“

Auf eine gewisse Weise gebraucht Krishna hier ein Wortspiel, wie er es häufig macht. Das Rajas hat die Eigenschaft von Raga und Raga heißt Mögen, Wünsche, Verhaftung, Gier usw. Rajas kommt aus Raga und wenn du etwas magst, oder nicht magst ist in dem Moment schon Rajas da. Dann kommt Trisha, also Durst, Gier und Sanga, was Verhaftung heißt. Sobald du Wünsche hast und denkst, dass du sie erfüllen musst, bist du daran verhaftet und es entsteht Durst nach mehr.

Angenommen du stellst fest, dass es eine neue Süßigkeit gibt, welche gut schmeckt und du willst sie haben. Du willst mehr und mehr davon und noch bessere Süßigkeiten. Also Rajas ist die Quelle nach Durst von Sinnesfreuden und daraufhin kommt die Verhaftung. Zum Beispiel hörst du irgendwo, dass jemand eine neue Frucht hat, aber derjenige hat sie aufgegessen und dir nichts übrig gelassen, obwohl du sie haben wolltest. Da kommt Ärger und Gier auf!

Beobachte genau, wenn Rajas in deinen Geist kommt und deine Gedanken sich um das Haben wollen kreisen und jemand dir nicht das gibt was du haben willst. Das ist die Quelle von den Leiden, was den Verkörperten durch die Verhaftung fest an das Handeln bindet. Hier gibt es wieder ein Wortspiel: Sanga Karman. Also Verhaftung an das Karma, denn du willst, dass es so ist wie du es gerne hättest. Wenn du einmal gemerkt hast, dass dir etwas gefällt, willst du dass dein Karma so ist, dass du das auch bekommst. Oder du lebst in einer Spirituellen Gemeinschaft, im Ashram, wo für dich gekocht wird und du willst, dass das gekocht wird, was dir besonders gut schmeckt. Du hoffst auf dieses Karma, bist gebunden und schimpfst und bist unzufrieden, wenn es nicht so kommt, wie du es gerne hättest. Du bist nicht nur verhaftet an das Karma, sondern du tust auch etwas um es zu bekommen und bist auch an das Handeln gebunden. Also entsteht aus Rajas Verhaftung und bei dir entwickeln sich Erwartungen an das Karma, an das was kommt.

Tamas kommt durch Unwissenheit und führt zu Täuschung

Welche Motivation treibt dich zum Handeln

14. Kapitel Vers 8:

„Wisse jedoch, dass Tamas aus Unwissenheit entsteht und alle Wesen täuscht. Es bindet fest, oh Arjuna, durch Unachtsamkeit, Trägheit und Schlaf.“

Tamas heißt zum einen Trägheit, Dunkelheit, Antriebslosigkeit. Es kommt aus Unwissenheit, also Verblendung und führt zur Täuschung, Moha. Die Erkenntnis, dass du dich auch mal täuschst ist wichtig, denn viele spirituelle Aspiranten und auch nicht spirituelle nicht Aspiranten kommen schnell zu Schlüssen und vergessen, dass vieles aus Unwissenheit und durch Täuschung kommt. Wenn dein Geist dir etwas erzählt, dann hinterfrage es: „Woher weißt du das? Bist du sicher, dass das keine Unwissenheit ist und dass du nicht getäuscht bist? “ kannst du ihn fragen. Ein Mensch erzählt dir zum Beispiel etwas und sofort triffst du Schlussfolgerungen und denkst so etwas wie: „Der mag mich nicht! Er redet hinter meinem Rücken schlecht über mich! Was soll ich von dieser Person halten?“ Der Mensch macht schnell Schlüsse, das kommt häufig aus ajnana und aus moha. Das kommt aus pramada, Nachlässigkeit oder alasya, Faulheit/Trägheit. Anstatt nachzuhaken, glaubst du direkt an die Richtigkeit der Information.

Es ist gerade November 2017 und es zirkuliert zurzeit ein Kettenbrief. Ich kriege jeden Tag auf WhatsApp 10 – 20 Meldungen, welche darum gehen, dass wenn mich irgendjemand anruft oder nach einer Freundschaft auf Facebook anfragt, ich das nicht annehmen sollte und wenn ich das tun würde, würde das Handy kaputt gehen, Hardware zerstört und Festplatte gelöscht werden. Menschen geben das einfach so weiter! Warum geben sie das einfach alles so weiter? Warum verstopfen sie das Internet? Warum verstopfen sie meinen Posteingang? Trägheit, Unachtsamkeit! Man könnte auch einfach einmal überlegen, ob ein Handy überhaupt eine Festplatte hat. Nein, ein Handy hat keine Festplatte und schon deshalb kann das annehmen einer Freundschaft keine Festplatte zerstören.

Menschen sind träge und unachtsam und deshalb haken sie nicht nach. Deshalb sind sie in ajnana, der Unwissenheit und fallen Verblendungen zum Opfer. Das führt zu Tamas zur Trägheit und damit zum Leiden. Das ist eine interessante Schlussfolgerung hier, Krishna spricht ja noch in weiteren Versen über Tamas, aber zunächst einmal sagt er, dass Tamas aus Trägheit kommt. Es ist besonders interessant, wenn man geistesgeschichtliche Verbindungen herstellt: Emanuel Kant hat zum Beispiel gesagt, dass Aufklärung der Ausgang des Menschen aus selbstverschuldeter Unwissenheit ist. Sapere aude - wage zu wissen. Letztlich, deine Unwissenheit hast du selber durch Unachtsamkeit und Trägheit erzeugt. Du musst dort nicht bleiben, sei nicht so denkfaul und komme nicht zu vorzeitigen Entschlüssen. Handle nicht aus vorzeitigen Entschlüssen. Frage dich öfters woher du das weißt! Bevor du etwas tust, denke nach!

Alle drei Gunas erzeugen Bindung

Beherrsche den Geist und überwinde Bindungen

14. Kapitel 9 Vers:

„Sattwa bindet an Glück, Rajas an Handlung, Oh Arjuna. Während Tamas wahrlich alles Wissen verhüllt und an Unachtsamkeit bindet.“

Im Sattwa willst du in diesem schönen glückvollen Gemütszustand verharren und das führt dich vielleicht dazu, dass du nicht das tust, was zu tun ist. Vielleicht wirst du arrogant und überheblich, weil du deine Aura nicht schmutzig machen willst und Angst vor negativen Schwingungen der anderen hast. All das ist ein Zeichen, dass du am Sattwa hängst.

Beim Rajas hängst du zum einen am Karma und du erwartest, dass etwas so ist, wie du es gerne hättest. Du haftest an der Handlung und tust etwas, um etwas zu erreichen. Tamas führt zu Unachtsamkeit und verhüllt das Wissen.

Eine Guna wird immer vorherrschend sein

14. Kapitel 10 Vers:

„Sattwa herrscht vor, Oh Arjuna, wenn Rajas und Tamas in den Hintergrund getreten sind. Rajas herrscht vor, wenn Sattwa und Tamas in den Hintergrund getreten sind und Tamas, wenn Rajas und Sattwa in den Hintergrund getreten sind.“

Das heißt, dass es immer Sattwa, Rajas und Tamas gibt. Du kannst nie rein Sattwig sein, denn du bist auch nie rajasig und nie tamasig, aber eines herrscht vor.

  • Wenn du also zum Beispiel in einem tamasigen Gemütszustand bist und nichts macht einen Sinn. Du hast überhaupt keine Lust auf irgendetwas und denkst, dass du nie wieder glücklich sein wirst, dann ist das Unsinn. Du bist vorrübergehend in einem tamasigen Gemütszustand.
  • Wenn du denkst das brauche ich unbedingt, um glücklich zu sein und ich werde nie glücklich sein, wenn das ist. Dann bist du rajasig. Im Nachhinein wirst du dich aber fragen: „In was für einem Gemütszustand war ich denn?“.
  • Wenn du im sattwigen Gemütszustand bist und denkst, dass du dies nur intensivieren musst um zur Erleuchtung zu kommen, dann wisse dass die Erleuchtung kein Gemütszustand ist. Auch dies ist nur ein vorrübergehender Gemütszustand.

Mach deinen Alltag sattwiger

Sattwige Ernährung voller Prana

Du kannst über die Grundlagen von Sattwa, Rajas und Tamas nachdenken. Und überlege für dich wie du sattwiger sein kannst. Krishna spricht darüber erst später, aber:

  • Es gibt tamasige Sprache, welche du reduzieren kannst.
  • Es gibt tamasige Nahrung, welche du nicht essen solltest.
  • Es gibt tamasige Kleidung, welche du nicht tragen solltest.
  • Es gibt eine tamasige Weise die Wohnung einzuräumen, was du sattwig machen solltest.
  • Es gibt rajasige und damit auch verletzende Sprache, welche du nicht gebrauchen solltest.
  • Es gibt rajasige Nahrung, welche du reduzieren solltest.
  • Es gibt rajasige Musik, welche du nicht hören musst.
  • Es gibt rajasige Nachrichten, welche du auch nicht die ganze Zeit hören musst.
  • Es gibt Sattwa. Erhöhe Sattwa!

Also mache spirituelle Praktiken, welche das Sattwa erhöhen. Iss sattvige Nahrung! Sprich sattvig! Höre Mantra- und höre Kirtan- singen! Lies spirituelle Bücher! All das hilft deinen Geist sattwiger zu machen. Aber egal, wie wichtig es ist alles sattwig zu machen, solltest du nicht an Sattwa hängen. Hinterfrage dich und werde dir bewusst, wenn du zu voreiligen Entschlüssen kommst, die dir Moha, Enttäuschung bringen. Und hänge nicht am Vergnügen, welches Rajas ist. Und schaue, wie häufig du etwas erwartest und somit am Karma hängst. Wie häufig du handelst, um etwas zu tun, statt zu handeln um das Richtige zu machen. Überwinde Rajas.

Video - Drei Gunas - Transzendierung

Die Frucht von Sattva, Rajas und Tamas

Unwissenheit lenkt in die falsche Richtung

- Ein Vortrag von Sukadev Bretz 2020 -

Erläuterung der Bhagavad Gita Kapitel 14, Verse 16-18

Früchte des Handelns sind Reinheit, Schmerz und Unwissenheit

Kapitel 14 Vers 16:

„Die Frucht guten Handelns ist sattwig und rein. Die Frucht von Rajas ist Schmerz. Und Unwissenheit ist die Frucht von Tamas.“

Wenn du Gutes tust, dann wirst du in einen sattwigen Gemütszustand kommen und wenn du in einem sattwigen Gemütszustand bist, dann wirst du voller Freude sein. Also eine Möglichkeit den sattwigen Gemütszustand zu erzeugen, wäre es jemandem etwas Gutes zu tun. Tue jemandem einen Gefallen und du wirst Liebe und Freude spüren und dich erhaben fühlen. Und es gibt auch noch andere Handlungen, die er hier als karmana sukretasya nennt, also eine gute Handlung. Übe dich in Asanas, Pranayama und Gebet, wenn du einen sattwigen, einen guten Gemütszustand erzeugen willst.

Also wenn du aus einem rajasigen Gemütszustand etwas tust, dann entsteht Schmerz und Unwissenheit. Irgendwo hast du dich nicht genug bemüht und bist in einen tamasigen Gemütszustand gekommen. Du befindest dich dann in der Unwissenheit, durch welche du da auch nicht mehr so leicht herauskommst. Es ist wie ein Teufelskreis. Also man könnte auch sagen, dass eine gute Handlung zu Sattwa führt und Sattwa führt zu guter Handlung und Freude. Freude führt wieder zu guter Handlung, zur Intuition und zum rechten Wissen. Rajas dreht sich irgendwo auch. Man kann also sagen, dass Sattwa wie eine Aufwärtsspirale ist und beim Rajas dreht man sich im Kreis. Du hast irgendwo Schmerz und dir fehlt etwas, also tust du etwas. Aber du tust es mit Rajas und egal was du erreichen wirst, wirst du nie damit zufrieden sein. Es kommt wieder Schmerz und so geht es weiter.

Wenn du einen Wunsch hast gibt es drei Möglichkeiten. Die eine Möglichkeit ist, dass der Wunsch nicht in Erfüllung geht und du kriegst nicht das was du willst, woraus Schmerz entsteht. Die zweite Möglichkeit ist, dass du bekommst was du willst, aber es wird dir wieder weggenommen, woraufhin du es noch mehr bekommen willst. Und die dritte Möglichkeit ist, dass du es bekommst, aber es dir nicht ausreicht.

Dann gibt es noch Tamas und Tamas ist wie eine Abwärtsspirale. Irgendwo Unwissenheit und Verblendung und du tust etwas Falsches und wirst nur noch mehr in die Niedergeschlagenheit hineingebracht. Du bist dann noch unachtsamer und verblendeter.

Aus den Gunas entsteht Erkenntnis, Gier oder Täuschung

Kapitel 14 Vers 17:

„Aus Sattwa entsteht Erkenntnis. Aus Rajas entsteht Gier und aus Tamas entsteht Täuschung und Unwissenheit.“

Erzeuge Sattwa, wenn du etwas richtig verstehen willst. Wenn du gierig bist, solltest du verstehen, dass wenn du irgendetwas bekommst, du dadurch nicht glücklich wirst. Glücklich wirst du, wenn du deinen Geist in Sattwa bringst. Wenn du im Tamas bist, dann solltest du versuchen nicht daraus zu handeln. Beobachte deinen Gemütszustand. Wenn der Geist einfach tamasig ist und du schlafen musst, dann tue das.

Ich kenne es zum Beispiel auch von mir selbst, dass wenn ich früher irgendwohin gereist bin, dann war mein Geist am ersten Tag in einem tamasigen Gemütszustand. Mein Körper und meine Psyche haben immer so reagiert. Wenn ich zum Beispiel zu Swami Vishnu gereist bin, dann hatte ich am ersten Tag viele tamasige Gedanken. Ich habe mich gefragt, was ich hier überhaupt mache und dass es keinen Sinn macht und was das alles ist. Ich habe mir gesagt, dass der Gemütszustand irgendwo im Tamas ist und ich es nicht beachten soll, weil es irgendwann am Abend des ersten Tages vorbei sein wird. Ich mache mein Sadhana, die spirituellen Praktiken und agiere nicht auf dem, was mein Geist mir sagt.

Handle also nicht aufgrund des Gemütszustandes, sondern sorge dafür, dass du deinen Geist in einen sattwigen Zustand umwandelst, auch wenn es ein bisschen dauern kann.

Sattwa erhebt, Rajas hält im Schmerz, Tamas erzeugt Verblendung

Kapitel 14 Vers 18:

„Wer in Sattwa ist bewegt sich nach Oben. Die rajasigen befinden sich in der Mitte und die tamasigen, die der Funktion des niedrigsten Guna unterliegen, gehen nach unten“

Du erhebst dich, wenn du im Sattwa bist. Im Rajas drehst du dich im Kreis. Aus dem Tamas heraus gehst du immer tiefer nach unten. Daher musst du etwas tun, um aus dem Tamas herauszukommen. Handle nicht aus einem rajasigen Gemütszustand, indem du den Wünschen folgst. Handle nicht im tamasigen Zustand, indem du dich ganz in diese Verzweiflung hinein begibst und aus dieser Verblendung heraus handelst. Denke darüber etwas nach und beobachte deinen Geist im Rajas und im Tamas. Tue etwas in deinem Geist, um in Sattwa hinein zu kommen. Und lass dich dann von Sattwa erheben.

Video - Die Frucht von Sattva, Rajas und Tamas

Die Guṇas und das Primärinstrument - Assimilierung von Erfahrung und Wissen

Die weiße Rose steht für Reinheit. Ist der Geist sattvig wird Assimilierung unterstützt

- Abschnitt aus dem Buch: Yoga der drei Energien von James Swartz -

„Assimilierung ist die Interpretation von Erfahrung.“

Erfahrung ist eine ununterbrochene Reihe von inneren und äußeren Ereignissen und die Reaktion des jīva auf sie. Die Reaktion von Tieren auf Erfahrung ist komplett vorprogrammiert. Menschen haben einen Vorteil, weil sie die Fähigkeit zum Denken haben.

Sie können ihre Erfahrungen untersuchen, Wissen daraus extrahieren und sie verändern, indem sie sich bis zu einem gewissen Grad von ihrer Programmierung befreien. Spirituelles Wachstum entsteht durch die richtige Assimilierung von Erfahrung. So wie die nur teilweise verdaute Nahrung das effiziente Funktionieren des Körpers hemmt, beeinträchtigt die teilweise oder unsachgemäß aufgenommene Erfahrung die Entwicklung des feinstofflichen Körpers. Weil das Bewusstsein das Körper-Geist-Wesen beleuchtet, wird der Körper entsprechend seinem karma durchs Leben getrieben. Solange ihm die Bedeutung seiner Erfahrungen verborgen bleibt, ist der Mensch kaum mehr als ein Tier und kann seine letztendliche Bestimmung nicht erfüllen.

Wie ein Tier lebt auch ein Menschenkind unwissentlich seine unterbewussten Tendenzen aus. Es wächst physisch, aber es entwickelt sich nicht. Es hat keine Kontrolle über die Richtung seines Lebens, weil es nicht genügend Erfahrung und Wissen hat, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Sobald sich sein Intellekt entwickelt und es bestimmte Werte verinnerlicht, kann es seine Erfahrungen auswerten und beginnen, sich zu entwickeln.

Je länger eine Erfahrung unverarbeitet bleibt, desto mehr Probleme verursacht sie. Lass uns annehmen, dein Vater war Alkoholiker und hat deine Mutter misshandelt, sodass sie in eine lebenslange Depression fiel und dich und deine Geschwister nicht richtig erziehen konnte. Weil du die Älteste warst, hast du deine jüngeren Brüder und Schwestern erzogen. Du hast es getan, weil du keine andere Wahl hattest. So hast du einen tiefen Groll gegen deinen Vater entwickelt, weil er dich deiner Kindheit beraubt hat, und eine tiefe Sympathie für deine arme, schikanierte Mutter. In Wirklichkeit war sie nicht schuldlos, weil sie sich nie gegen ihren Mann gewehrt hat; sie hat seinen Alkoholismus auf subtile Weise zugelassen.

Trotzdem hast du sie als Märtyrerin projiziert und sie dafür geliebt. Dein Vater starb, aber dein Hass lebte weiter. In deiner Vorstellung war eine schwere Ungerechtigkeit geschehen und das färbte deine Gefühle gegenüber Männern im Allgemeinen. Eines Tages kam ein netter Mann in dein Leben und wollte dich heiraten, und in der Erregung der ersten Liebe hast du zugestimmt. Doch im Laufe der Zeit begann dich dein Mann an deinen Vater zu erinnern, was alte Gefühle von Ressentiments und Wut in dir hervorrief. Ohne Grund fingst du an, mit ihm zu streiten. Deine Ängste gewannen langsam die Oberhand und du bildetest dir fälschlicherweise ein, dass diese kleinen Persönlichkeitsmerkmale, die er mit deinem Vater gemeinsam hatte – ein gewisser Tonfall in seiner Stimme, wenn er zum Beispiel gestresst war –⁠, sein egoistisches und missbräuchliches Wesen offenbarten. Du warfst ihm vor, sich verändert zu haben, und sagtest ihm, dass er dich nicht wirklich liebte, was nicht stimmte. Eure Beziehung verschlechterte sich und eure Kinder wurden neurotisch. Du vertrautest dich einer deiner geschiedenen Freundinnen an, die einen ähnlichen Hintergrund hatte und die einen Groll gegen ihren Ex-Mann hegte. Sie zeigte so viel Verständnis für deine Notlage, dass du dich in sie verliebt und deinen Mann und deine Kinder verlassen hast und lesbisch wurdest. Aber nach einer Weile funktionierte deine neue Identität nicht mehr, weil du deine Freundin aus dem falschen Grund geliebt hast: weil sie kein Mann war.

Wäre deine Mutter die Täterin gewesen, hättest du vielleicht Frauen gehasst und Männer geliebt. Wir können diese Geschichte viele Jahre weiterspinnen, jedes tragische Ereignis, das sich wie ein Uhrwerk aus dem vorhergehenden zum nächsten Ereignis weiterdreht, so lange bis man den Anfang nicht mehr sieht und man den ursprünglichen Grund für das Leiden nicht mehr entdecken kann, um so die Wunde zu heilen.

Erfahrung interpretiert oder assimiliert sich nicht von selbst. Der Intellekt interpretiert die Erfahrung. Er sitzt hinter dem Verstand und bewertet, was passiert. Wenn die Erfahrung mit dem Wunsch des Egos übereinstimmt, streckt er die Daumen hoch und es entstehen positive Gefühle. Wenn das Leben Erfahrungen entgegen seinem Wunsch liefert, streckt er die Daumen nach unten und es entstehen negative Gefühle. Wie er Erfahrung interpretiert, hängt von erworbenem Wissen und Unwissenheit sowie von drei weiteren Faktoren ab, die normalerweise außerhalb seiner Kontrolle liegen. Zwei Faktoren hemmen seine Fähigkeit, zu unterscheiden, und ein Faktor erleichtert sie. Die Faktoren sind rajas, tamas und sattva. Rajas und tamas neigen dazu, die Assimilierung zu hemmen, und sattva erleichtert sie.

Die drei Gunas

Richtiges Wissen richtig angewendet befreit

- Abschnitt aus der Bhagavad Gita Zusammenfassung, Kapitel 14 nach James Swartz -

Zusammenfassung

Die ersten sechs Kapitel erläutern - ähnlich wie der karma kanda der Vedas - Karma Yoga weil das Individuum rajas benötigt, um tamas zu entfernen. Die Kapitel 7-12 heben die Wichtigkeit von upasana yoga hervor, das überschüssiges rajas in sattva transformiert und ein schrittweises Zurückziehen von der Welt herbeiführt. Die letzten sechs Kapitel heben Jnana Yoga hervor, das vorherrschendes sattva und einen einfachen Lebensstil erfordert. Um die Früchte von Moksha zu ernten müssen alle yogas praktiziert werden. Die nächste Stufe ist moksa weil sattva guna bindende Neigungen und Abneigungen in Vorlieben, das heißt nicht bindende vasanas transformiert. Die Umwandlung von bindenden vasanas in nicht-bindende vasanas ist moksa, die Transzendierung der gunas. Alle Situationen sind akzeptabel für jnanis.

Der Prozess der Schöpfung in Beziehung zum Individuum, Verse 1-4

Das Universum entwickelt sich aus einer zweifachen Ursache, Bewusstsein und Materie, das heißt Isvara. Purusha ist eigenschaftslos, unveränderlich und unabhängig. Prakriti ist Materie. Ihre Natur ist das Gegenteil der Natur von Purusha. Sie verändert sich, hat Eigenschaften und ist abhängig von Bewusstsein. Beide Prinzipien sind anfangslos. Die fünf Elemente, die Welten der Erfahrung und die jivas entwickelten sich aus dieser Mischung. Daher sind die jivas eine Mischung von Bewusstsein und Materie weil der Effekt ist lediglich die Ursache in einer Form. Deshalb sollten wir wissen welcher Teil von jiva Bewusstsein ist und welcher Materie. Materie ist anatma, Nichtselbst. Alles Erfahrene ist Materie. Purusha ist das Selbst, Bewusstsein, der atma. Wissen von Materie, die Instrumente, ist notwendig für moksa.

Eine Analyse des materiellen Teils des Selbst, Verse 5-18

Es hat drei Aspekte, sattva, rajas und tamas. Weil sie Prakriti innewohnen sind sie auch innewohnend in der Persönlichkeit des Individuums. Wenn ich nicht weiß was sie sind und wie sie funktionieren, werde ich nicht in der Lage sein, meine Instrumente angemessen zu nutzen.

1. Die Natur der gunas: Sattva guna lässt das Individuum zu Wissen tendieren. Rajo guna lässt das Individuum zu verschiedenen Aktivitäten tendieren. Ruhelosigkeit. Tamo guna lässt das Individuum zu träger Faulheit tendieren. Sattva guna unterdrückt rajas und tamas.
2. Vorherrschendes sattva erzeugt eine wissenszentrierte Lebens-Infrastruktur. Es bewirkt sattvige Neigungen und Abneigungen. Abneigung kommt, wenn die Umstände dem Wissen, dem Frieden und der Schönheit etc. nicht förderlich sind. Rajas bringt das Individuum dazu, rajasige Umstände anzustreben. Wenn die Umstände nicht beunruhigend sind wird sie ärgerlich. Tamo guna erzeugt ein dunkles inaktives Umfeld.
3. Sattva erzeugt die Tendenz Wissen zu suchen, Rajas bewirkt eine Tendenz zu mehr Aktivitäten. Tamo guna vergrößert Faulheit.
4. Nach dem Tod bewirkt sattva eine Tendenz zu höheren Ebenen der Erfahrung, rajas zu aktiven lokas and tamas zu dunklen dämonischen Welten.
5. Alle gunas sind notwendig. Leben beginnt in Tamas. Dann entwickelt sich Rajas. Dann im mittleren oder hohen Alter kommt entweder mehr Tamas oder Sattva. The Karma kanda der Vedas empfiehlt spirituelle Aktivitäten, um tamas zu verbrennen. Das führt zu sattva guna und dem Jnana kanda, das heißt Vedanta.

Umwandlung der sattvigen Persönlichkeit, Verse 19-20

Verse 19-20 diskutieren die Umwandlung der sattvigen Persönlichkeit in einen reinen vairagi (gunatita) durch jnana. Der Körper-Geist-Intellekt-Komplex (BMI) wird nicht transzendent. Er ist immer leblos. Er wird niemals Bewusstsein. Nur die relativen Anteile der gunas können verändert werden. Daher besteht die einzige Möglichkeit, Dinge zu ändern in einer radikalen Veränderung deines Verständnisses von Materie. Wenn du die Natur von Materie verstehst akzeptierst du es weil kein Weg existiert, um die Natur von Materie zu verändern. Der BMI ist ein sich ständig änderndes verfallendes Instrument und deshalb lernst du dich zu lösen und deine Identifikation damit zu beenden. Ich übergebe das Eigentumsrecht und die Aufsicht (Vorstellung etwas bewirken und kontrollieren zu können) an Isvara, wo sie hin gehört. Wissen verschiebt deine Identität vom BMI zu Bewusstsein. Es ist nicht einfach, die Aufsicht über den BMI nun Isvara zuzuordnen. Daher sind beständige Hingabe und Verpflichtung in Bezug auf Vedanta Sadhana notwendig. Eine freie Person akzeptiert das Gesetz des Karma vollständig. Sie weiß, dass alles Geschehende vollständig in der Hand der Faktoren des dharma Felds und des eigenen prarabdha Karmas ist. Daher möchte sie nicht, dass irgendetwas anders ist als es ist.

Das Verhalten erleuchteter Menschen, Verse 21-27

Verse 21-27 diskutieren das Verhalten von erleuchteten Menschen. Eine erleuchtete Person versteht, dass ihr Körper und ihre Beziehungen zum Universum (Schöpfung) gehören. Ihre geistigen Instrumente sind in jeder Situation ruhig. Leben ist ein großes ‘was solls?’ für sie. Sie ist indifferent in Bezug auf Lob und Tadel. Der einzige Weg zu moksa führt durch karma yoga, upasana yoga und jnana yoga, welche die Aufgabe oder Entsagung von der Vorstellung, ein Tuender zu sein (doership) und Dinge zu besitzen (ownership), bewirken.

3 Gunas – Quintessenz

Überwinde die 3 Gunas und erfahre dich selbst als reines Bewusstsein

- Ein Vortrag von Sukadev Bretz 2019 -

Om Namah Shivaya und Herzlich Willkommen zu einem Vortrag über die drei Gunas, die drei Eigenschaften der Natur, welches zusammenfasst, was ein spiritueller Aspirant vielleicht wissen sollte über die drei Gunas.

Im Yoga sagen wir: „Deine wahre Natur ist Sein, Wissen und Glückseligkeit.“ Du bist nicht der Körper, nicht die Psyche. Es gilt die Identifikation mit Körper und Psyche zu überwinden. Um das zu können, musst du Tamas reduzieren, Rajas reduzieren, Sattwa erhöhen, um schließlich auch Sattwa zu transzendieren.

Ernährung

Es gilt, alles in deinem Leben sattwiger zu machen. Das bedeutet alles! Beginnend mit der Ernährung.

  • Es gibt tamassige Ernährung, welche dich eher grobstofflich, niedergeschlagen macht, ungesund für deinen Körper ist. Die tamassigsten Nahrungsmittel oder Pseudonahrungsmittel sind Fleisch, Fisch, alkoholische Getränke, Tabak und auch Drogen, die das Bewusstsein benebeln. Die sind alle tamassig. Die gilt es, zu vermeiden. Es gibt noch andere tamassige Nahrungsmittelgruppen.
  • Es gibt auch rajassige, die solltest du reduzieren. Rajassig ist Zucker, scharfe Gewürze und Anderes.
  • Es gilt, sattwig dich zu ernähren, also Obst, Salate, Gemüse, Vollkorn, Hülsenfrüchte.

Psychische Eigenschaften

Auch deine psychischen Eigenschaften kennen Sattwa, Rajas und Tamas. Tamassige Eigenschaften sind Minderwertigkeitsgefühl, Antriebslosigkeit, unangemessene Depressivität, Faulheit usw. Das sind Gemütszustände, die du durch spirituelle Praktiken überwinden kannst.

Es gibt rajassige Gemütszustände, wie Ärger, Gier, Wunschgetriebenheit und Nervosität. Diese gilt es, zu überwinden. Es gilt sattwige Gemütszustände wie Freude, Liebe, Hingabe, Mut, Willenskraft, positive Begeisterung. Diese gilt es, zu kultivieren.

Körperübungen

Übe Yoga Asanas

Es gibt Körperübungen, die sind sattwig, rajassig und tamassig. Es gibt Körperübungen, die ungesund für dich sind, die wären tamassig. Es gibt solche, die dich unruhig macht, wo du versuchst, besser zu sein als andere und dir was einbildest. Das wäre rajassig. Die Yoga Asanas sind typischerweise sattwige Körperübungen. Aber es gibt auch natürlich noch andere.

Du kannst deine Wohnung sattwig, rajassig, tamassig gestalten. Du kannst überlegen, wie du sie sattwig gestaltest.

Du kannst deine Worte sattwig, rajassig, tamassig gestalten. Die Musik, die du hörst, die Lieder, die du singst, die Internetseiten, die du aufrufst: All das kann sattwig, rajassig, tamassig sein.

Geh jenseits der drei Gunas

Die großen Yogameister empfehlen: Reduziere Tamas, reduziere Rajas, erhöhe Sattwa. Identifiziere dich aber auch nicht mit Sattwa. Denn letztlich bist du jenseits der drei Gunas: Trigunarahita – Gehe jenseits der drei Gunas und erfahre dich selbst als reines Bewusstsein.

Wenn du mehr wissen willst über die drei Gunas, dann gehe auf unsere Internetseite. Dort kannst du nachschauen nach Guna oder drei Gunas. Du findest dort längere Artikel und auch längere Vorträge.

Aber wichtiger ist noch: Überlege jetzt gerade, wo könntest du dein Leben mindestens ein bisschen sattwiger machen und, wenn du immer noch zuhörst, dann bist du vermutlich jemand, der schon länger Yoga macht, dann überlege: Hast du vielleicht in den letzten Wochen und Monaten langsam wieder etwas mehr Rajas und Tamas in dein Leben gelassen. Lasse nicht nach. Erhöhe wieder Sattwa. So wirst du glücklicher sein, mehr Energie haben und mehr göttliche Gegenwart spüren.

Video - 3 Gunas - Quintessenz

Hier eine kurze Zusammenfassung der Yogalehren zu den 3 Gunas und den Umgang mit Sattva, Rajas und Tamas:

Siehe auch

Literatur

Seminare

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Hier lernst du die Grundlagen, wie man als Yogalehrer Menschen in Yoga und Meditation unterrichtet. Woche 1 der 4-wöchigen Yogalehrer Ausbildung. Hier kannst du dann buchen, wenn du die Yogalehrer…
19.12.2021 - 31.12.2021 - Yogalehrer Ausbildung Intensivkurs Woche 1+2
Ein Teil der Ausbildung zum Yogalehrer. Lerne, wie du Kurse in Hatha Yoga etc. geben kannst. Woche 1 und 2 der 4-wöchigen Yogalehrer Ausbildung. Hier kannst du dann buchen, wenn du die Yogalehrer…