Spirituelle Gemeinschaft

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Spirituelle Gemeinschaft ist eine Gemeinschaft von Menschen, die sich zum Ziel gesetzt haben, auf eine bestimmte Art und Weise, zusammenzuleben. Dabei werden typischerweise Grundsätze gefasst, welche dann festgeschrieben werden und deren Einhaltung ein wichtiger Grundpfeiler dieser Gemeinschaft sind. Bei Yoga Vidya wird diese Spiritualität gelebt.

Spirituelle Gemeinschaft

Solche Grundsätze sind im spirituellen Bereich geprägt von Friedfertigkeit, Gewaltlosigkeit, Wahrhaftigkeit, eine Kultur des Teilens die Möglichkeiten bieten soll für inneres und äußeres Wachstum. Dabei spielen meistens ökologische und ökonomische eine große Rolle.

Spirituelle Gemeinschaften sind oft dem Vorwurf einer Sekte ausgesetzt. Zur Prüfung solcher Fälle hat die Bundesregierung in Deutschland einen eigenen Sektenbeauftragten, welcher zu den meisten Gemeinschaften in Deutschland einen Bericht erstellt.

Wunschtraum und Wirklichkeit in spirituellen Gemeinschaften

Vortrag von Sukadev Bretz

Swami Vishnu-devananda im Lotussitz auf der Tragfläche seines bemalten Friedensflugzeugs

Wenn man in eine spirituelle Lebensgemeinschaft geht, dann hat man typischerweise einen Wunschtraum, rein pragmatisch ist das selten motiviert. Man sucht vielleicht eine heile Welt, man will eine heile Welt schaffen, man will für andere da sein, man will spirituell wachsen. Diesen Wunschtraum hat man und dem geht man dann auch nach.

Ein Ideal haben, einen Wunschtraum umsetzen

Menschen, die in eine spirituelle Gemeinschaft ziehen, haben hohe ethische Ideale und sie wollen alles tun, um diese Ideale umzusetzen, deshalb ziehen sie in eine Gemeinschaft. Dort gibt es einen Wunschtraum. Ein Wunschtraum ist zunächst mal nichts Schlechtes, ein Ideal zu haben, nach dem man streben will, etwas, was man hofft, dass man findet. Die Schwierigkeit ist, wenn man in einer Gemeinschaft ist und man hat das Gefühl, dieser Wunschtraum erfüllt sich nicht, dann kann es zu Enttäuschung führen. Es kann, es muss aber auch nicht zur Enttäuschung führen, man kann auch sagen: „Es ist nicht ganz so, wie ich es gedacht hatte, aber es ist weiter gut.“ Man kann den Wunschtraum aufrechterhalten, dass man es langfristig doch noch weiterentwickeln will.

Leben in einer spirituellen Gemeinschaft

So ging es auch mir persönlich, als ich Yoga Vidya gründete, hatte ich den Wunschtraum, eine ideale spirituelle Gemeinschaft aufzubauen. Ich wollte eine Gemeinschaft gründen, die Menschen das ermöglicht, was ihnen wichtig ist, dass Menschen den tiefsten Herzenswünschen nachgehen können, eine Gemeinschaft, wo sie finden, was sie brauchen, wo sie alles bekommen, was sie brauchen, wo Menschen liebevoll, mitfühlend miteinander umgehen, wo Menschen sich aufeinander verlassen können, wo Menschen sind, die ehrlich, offen kommunizieren, die ihre Konflikte friedvoll lösen und wo wir auch mit denen, die wir nicht aufnehmen können oder die vielleicht die Gemeinschaft verlassen wollen, mitfühlend umgehen. Also, großer Wunschtraum. Natürlich war auch der Wunschtraum, eine Umgebung zu schaffen, wo Menschen spirituell wachsen können, vielleicht ein paar Gottverwirklichte, Selbstverwirklichte, Erleuchtete dort entstehen können.

Wunschtraum und Wirklichkeit

Der Wunschtraum war auch, eine Gemeinschaft zu schaffen, die große Initiativen und auch Inspiration für andere Gemeinschaften gibt. Als wir Yoga Vidya gegründet haben, Anfang der 90er Jahre, da waren ja so einige spirituelle Gemeinschaften am Ende. So in den 70er Jahren war so eine Gründerwelle von spirituellen Gemeinschaften, Anfang der 80er Jahre im Zuge der Esoterikwelle haben sie eine gewisse Blüte erlebt und Mitte der 80er bis Ende der 80er Jahre sind viele dieser Gemeinschaften der 70er Jahre nicht mehr existent gewesen oder nur noch ein Schatten ihrer selbst.

So wollten wir die Fehler dieser Gemeinschaften der 70er Jahre irgendwo vermeiden, haben uns das mindestens eingebildet, hatten diesen Wunschtraum und hatten gedacht, wir schaffen jetzt etwas, was besonders gut ist. Wir mussten dann feststellen, wir kommen zu den gleichen Problemen, Mensch bleibt Mensch, Konflikte gibt es zwischen Menschen und bei allem Bemühen, sie mitfühlend zu lösen, klappt nicht immer. Immer wieder müssen wir dann eben auch Lösungen finden, die nicht immer nur gut sind und es gibt immer wieder auch Menschen, die enttäuscht sind, deren Wunschträume nicht funktioniert haben.

Inspiration geben

Es ist unsere Aufgabe unsere Vision mit der Realität abzugleichen. Man sollte weiter den hohen Wunschtraum aufrechterhalten und ich habe ihn weiter, dass die Gemeinschaft sich weiter entwickeln kann, ich habe weiter den Wunschtraum, dass es uns gelingt, noch bessere Strukturen zu entwickeln, ich habe auch den Wunschtraum, dass wir uns weiter entwickeln können, sodass wir irgendwo für viele andere auch ein Beispiel sein können, an dem sie sich orientieren können und wo manche auch sagen, „das machen wir bewusst anders“, aber wir geben eine gewisse Inspiration.

Ort des Wachsens schaffen

Das ist ein Wunschtraum, ich hoffe, manches verwirklicht sich, einiges hat sich verwirklicht, einiges andere wird sich verwirklichen. Manches ist nicht so geworden, wie geträumt, aber wir träumen weiter, wir wollen weiter unseren Wunschtraum entwickeln und daran arbeiten, eine gute spirituelle Gemeinschaft zu sein, wo Menschen gut spirituell wachsen können, wo Menschen das bekommen, was sie brauchen, wo Menschen Heilung erfahren können, Inspiration erfahren können, manche ihr ganzes Leben bleiben und manche vielleicht über ein paar Tage, Wochen, Monate, ein oder zwei Jahre neue Kraft für ein spirituelles Leben in ihrer eigenen Umgebung finden können.

Dogmatismus in der spirituellen Gemeinschaft

Dogmatismus klingt heute ziemlich schlecht, man hält Dogmatismus für nicht gut, wir sind in einer Zeit, in der Flexibilität, Anpassungsvermögen wichtig ist, sowie Einfühlungsvermögen und immer wieder neues ausprobieren. Alte Dogmen mögen wir nicht. Aber der Ausdruck Dogmatismus ist zunächst mal auch nichts Schlechtes.

Dogmatismus als Wissenschaft

In der Theologie heißt Dogmatismus auch, dass man überlegt, was sind die Lehren und wie kann man diesen Anweisungen bzw. Ratschlägen folgen. Dogmatismus heißt, die Beschäftigung mit den Grundlehren, die erst mal so richtig sind. Dogmatismus ist also zum einen eine Wissenschaftsdisziplin z. B. in der Theologie. Dogmatismus ist aber auch ein bestehendes Weltbild, dass sich orientiert an einem Dogma oder Dogmen. (wie z.B auch im wissentschaflichen Sozialismus)

Dogmatismus im Kontext zu den sieben spirituellen Grundprinzipien

Dogmatismus ist also zum einen das Überlegen, was sind überhaupt unsere Normen und es bedeutet auch das Orientieren an diesen Normen. Man muss sagen, zu einer spirituellen Gemeinschaft gehört immer auch ein gewisser Dogmatismus. Eben zum einen sich bewusst machen, woran glaube ich, was sind meine Richtlinien, was ist das, was mich ausmacht. Z. B. Könnte man sagen, wir folgen bei Yoga Vidya den sogenannten sieben spirituellen Grundprinzipien. Erstens: Wir glauben es gibt eine höhere Wirklichkeit. Diese höhere Wirklichkeit kann jeder sich anders vorstellen. Jeder hat einen anderen Bezug dazu. Zweitens, unser Dogma ist wenn man so will: Die Welt, wie wir sie so wahrnehmen, ist eine Illusion.

Die Welt ist nicht so, wie wir sie wahrnehmen. Wir können die Welt auch anders wahrnehmen. Dritter dieser Überzeugungen ist: Wenn wir alleine in der äußeren Welt sind, wenn wir in der scheinhaften Welt sind, wenn wir unsere eigene Weltvorstellung für absolut halten, dann führt das zu Dukha, zum Leiden. Leiden ist nicht innerhalb der Welt aus der Welt zu schaffen. Ewiges Glück, tiefes Glück, tiefe Befriedigung ist nicht zu finden durch das Erfüllen von Wünschen und Bedürfnissen, sondern ist zu finden auf andere Weise. Damit sind wir beim vierten Punkt: Ist es möglich, die höchste Wirklichkeit zu erfahren. Ist es ist möglich, aus der Illusion der äußeren Welt heraus zu kommen. Ist es möglich aus Leidhaftigkeit herauszukommen. Es ist möglich die Höchste Wirklichkeit zu erfahren. Die tiefe Sehnsucht des Menschen ist, diese Höchste Wirklichkeit zu erfahren. Der Mensch ist erst dann glücklich, wenn er die Höchste Wirklichkeit erfährt. Alles streben des Menschen kann interpretiert werden als streben nach dem Erfahren des Göttlichen.

Das fünfte Prinzip könnte man deuten als: Wir können selbst etwas dafür tun. Was können wir tun? Wir können spirituell praktizieren – Sadhana. Wir können gemeinschaftlich praktizieren – Satsang. Wir können einen spirituellen Lebensstil führen und nach den ethischen Grundsätzen ausrichten – Sattva. Wir können helfen und dienen, uns bemühen, gutes zu bewirken – Seva. Wir gehen davon aus, das alles was kommt einen Sinn hat, dass wir lernen können durch das Schicksal. Schicksal ist eine Chance, Leben ist Schule, das ist das sechste Prinzip – Karma. Das siebte ist, es gibt göttliche Gnade, die immer wieder in unser Leben eingreift und letztlich, die Erfahrung des Göttlichen kommt durch Gnade Gottes. Man könnte sagen, die sieben Grundprinzipien sind wie ein Dogma, an die wir uns bei Yoga Vidya ausrichten. Ein gewisser Dogmatismus wäre, ist zu überlegen, was sind unsere Vorstellungen.

Unterscheide positiven und negativen Dogmatismus

Natürlich ist das sehr allgemein. Was Yoga Vidya beispielsweise besonders auszeichnet, ist, dass wir meinen eine große Weite zu haben. Das unterschiedliche Menschen das unterschiedlich interpretieren können. Dann gibt es auch einen gewissen Dogmatismus, im Sinne von, wie setzen wir diese Prinzipien um. Das ist jetzt alles positiv verstandener Dogmatismus. Aber Dogmatismus kann natürlich auch Starrheit heißen, so ist es und nicht anders und wenn jemand anderer Meinung ist, dann weg mit dir. Kommst in die Hölle. Das ist nicht gut. Dogmatismus kann auch heißen, dass man herzlos wird. Daher, Dogmatismus, das ausrichten nach geregelten Prinzipien muss ergänzt werden durch Nächstenliebe und Barmherzigkeit, Flexibilität und Anpassung. Es ist gut, sich seiner Prinzipien zu vergewissern, auch wenn du nicht in einer spirituellen Gemeinschaft lebst, sei dir bewusst, was sind die Prinzipien deines Handelns.

Benenne Normen und werde diesen gerecht

Was ist das, was für dich wichtige Werte sind und wie kannst du diesen Werten gerecht werden? Wenn du Normen hast, an denen du dich und dein Handeln ausrichten willst, wenn du den Ausdruck Dogma nicht willst, kannst du Normen nennen. Wie wirst du diesen Normen gerecht? Wenn du ihnen nicht gerecht wirst, fühlst du dich nicht zufrieden. Wie kannst du das Verantwortungsbewusst umsetzen. Wie kannst du deinen Normen folgen ohne dogmatisch zu werden, im Sinne von zu starr? Wie kannst Du mit Nächstenliebe, Barmherzigkeit und Einfühlungsvermögen Normen gerecht werden und Menschen gerecht werden? Dogmatismus ist nicht nur schlecht, sondern Dogmatismus hat seine Berechtigung. Nur Dogmatismus muss ergänzt werden, durch Nächstenliebe und Barmherzigkeit, Flexibilität und Einfühlungsvermögen.

In spiritueller Gemeinschaft leben

Spirituelle Gemeinschaft hat große Kraft. Mit Anderen in Spiritueller Gemeinschaft zu leben oder eine gewisse Zeit in einer Spirituellen Gemeinschaft zu verbringen hilft sehr um Moksha, die Befreiung zu erlangen.

Deinen spirituellen Weg ebnen

Einige Tage oder einige Stunden in spiritueller Gemeinschaft zu verbringen oder mit einem Weisen zusammen zu sein ist wertvoller, als die Herrschaft über ein Königreich.

In einer spirituellen Gemeinschaft zu leben, im Satsang zu sein, gibt einem alles was mach braucht für den spirituellen Weg.

Spirituelle Gemeinschaft überwindet alle weltlichen Samskaras, Gedanken und Eindrücke. Spirituelle Gemeinschaft hilft alle negativen Gedanken zu überwinden und den Geist spirituell zu machen.

Überwinde negative Eigenschaften, finde Dein Selbst

Überwinde Moha, Täuschung. Überwinde Egoismus, überwinde Gier, indem du eine Weile in einer spirituellen Gemeinschaft lebst, sei es für ein Wochenende, eine Woche oder länger.

Es gibt nichts Inspirierenderes, Erhebenderes und Freudevolleres als Spirituelle Gemeinschaft. In einer spirituellen Gemeinschaft zu sein, hilft dir dich zu läutern, führt dich letztlich zur Erleuchtung.

In einer spirituellen Gemeinschaft zu sein, eine Woche in einer spirituellen Gemeinschaft zu verbringen hilft dir, Gottvertrauen zu entwickeln, Hingabe und Gottesliebe zu entwickeln.

Wenn du in eine spirituelle Gemeinschaft gehst, öffne dich für die Kraft. Diene in der spirituellen Gemeinschaft. In einer solchen spirituellen Gesellschaft zu sein oder in einer solchen Gemeinschaft zu dienen hilft dir, das Wissen von deiner eigenen Natur zu bekommen. Das Wissen des höchsten Göttlichen Selbst dämmert auf.

Stärke Deine Gottesliebe

In einer spirituellen Gemeinschaft zu sein hilft dir Vairagya zu entwickeln, dich zu lösen vom Relativen. Es entsteht Mumukshutva, die Sehnsucht nach Gott. In einer spirituellen Gemeinschaft sind Menschen voller Bhakti, voller Hingabe. Du wirst dort angesteckt werden. Deine Bhakti, deine Gottesliebe wird stärker. Du wirst Gott schauen. Wer die lebensspendenden Worte weiser und guter Menschen hört, dessen Herz wird gereinigt. Letztlich erreichst du Gott. Wenn du in einer spirituellen Gemeinschaft Heilige und Weise findest, kann deren Gesellschaft dich transformieren zu einem Heiligen.

Innere Verbundenheit stärken in der Gemeinschaft

Spirituelle Gemeinschaft mit Weisen und Heiligen

Wenn du in einer spirituellen Gemeinschaft dich einstimmst auf Heilige und Weise, dann wirst du dich transformieren.

Vivekananda lebte ein paar Stunden mit Ramakrishna Paramahamsa und er bekam Gottverwirklichung und Gottesschau, Vision Gottes.

Goragnat lebte in spiritueller Gemeinschaft mit Siamaciendranad und wurde transformiert. Fortgeschrittene Meister haben eine große magnetische Aura. Sie haben machtvolle spirituelle Schwingungen. Sie strahlen subtile Energien aus. So kannst du dich von der Kraft der Meister erfüllen lassen.

Wenn du in eine spirituelle Gemeinschaft gehst, wo kein selbstverwirklichter Weiser mehr lebt, kannst du dich in der spirituellen Gemeinschaft einstimmen auf den Meister der Tradition.

Leben in einer spirituellen Gemeinschaft und sich dabei ganz zu öffnen auf den Meister der Gemeinschaft, hilft, das die Kanäle von dir sich öffnen und das der Meister dich transformiert.

In Indien wird Schülern geraten die Gesellschaft heiliger Männer und Frauen aufzusuchen. Es wird geraten, in einer spirituellen Gemeinschaft eine Weile zu leben, sich dabei einzustimmen auf die großen Heiligen und Weisen. So werden kleine Funken von Liebe und Ernsthaftigkeit zu einer machtvollen Flamme.

Lass Deine spirituelle Motivation wachsen

Letztlich kann deine spirituelle Motivation nur dann wachsen, wenn du von anderen Bestätigung findest. So tun Anfänger gut daran, Gelegenheiten zu spiritueller Gemeinschaft zu suchen, um so die eigenen spirituellen Bemühungen zu stärken um durch den Kontakt zu Gleichgesinnten voranzuschreiten.

Verfügbarkeit von spiritueller Gemeinschaft

Manche Schüler sagen, das es keine Selbstverwirklichten gibt, in deren Gegenwart man leben könnte. Das die spirituellen Gemeinschaften, die es heute gibt alle nur Mängel haben. Aber das ist nur eine schwache Entschuldigung. Letztlich ist alles eine Frage der Nachfrage. Ist der Schüler bereit, ist der Meister nicht weit. Wenn du vom Herzen her wirklich spirituelle Gemeinschaft suchst, wirst du den Meister finden.

Klage nicht so darüber, das du nicht die ideale spirituelle Gemeinschaft findest. Werde nicht zum Sklaven von Wünschen, Habgier, Ruhm und Ehre. Verschwende deine Zeit nicht in müßigem Geschwätz und Getratsche. Strebe nach dem höheren Leben. Arbeite an dir selbst. Beseitige deine Fehler. Bete, gehe in dich. Werde zu einem würdigen Adikari.

Die hohen Seelen warten darauf, aufrichtige Aspiranten zu führen. Mahatmas, große Seelen gibt es genug. Wahre Suchende gibt es wenige.

Du kannst den wahren spirituellen Lehrer gar nicht erkennen, wenn du nicht selbst einen gewissen Grad der Reinheit hast. Bemühe dich selbst. Gehe in die spirituellen Gemeinschaften, die du finden kannst. Diene und öffne dich. So wirst du den Segen großer Meister finden, unabhängig davon, ob sie im Körper sind oder nicht.

Faule, Träge, und Menschen mit vielen Ausreden werden auf dem spirituellen Weg nicht voranschreiten.

Spirituelle Gemeinschaft auch über Bücher

Angenommen du findest gar keine spirituelle Gemeinschaft, wo du Satsang besuchen kannst, wo du Seminare besuchen kannst, wo du ein paar Tage oder Wochen verbringen kannst. Dann greife auf das Studium von Büchern zurück, die von großen selbstverwirklichten Heiligen geschrieben wurden.

Letztlich sind Bücher, die von den Selbstverwirklichten geschrieben wurden indirekterer Satsang, indirekte spirituelle Gemeinschaft. Lies die großen Werke Viveka Chudamani, Yoga Sichta, Bhagavad Gita, Upanishaden mit dem Gefühl, das du in der Gegenwart der großen Heiligen bist.

Schaffe selbst spirituelle Gemeinschaft. Sorge selbst für Satsang. Lies mit anderen zusammen, meditiere, lest spirituelle Bücher, singt Mantras. So wirst du eigene spirituelle Gemeinschaften schaffen.

Erreiche die höchste Freiheit

Erfahre den unschätzbaren Nutzen von spiritueller Gemeinschaft. Leben ist kurz. Zeit rast. Tod wartet jeden Moment um dein Leben zu beenden. Diese menschliche Geburt ist wertvoll.

Wenn du jetzt spirituelle Praktiken machen kannst, mache sie. Suche immer wieder spirituelle Gemeinschaft direkt oder indirekt.

So wirst du satchitananda atman verwirklichen, diene der wahren Natur, deine wahre Seele als Seinwisssenglückseligkeit. So erreichst du die höchste Freiheit.

Nach einem Artikel von Swami Sivananda im Buch Inspiration und Weisheit, aus dem Kapitel Satsang.


Siehe auch

Weblinks

Seminare

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