Shankara

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1. Shankara, (Sanskrit: शङ्कर śaṅkara u. शंकर śaṃkara adj. u. m.) wohltätig, Segen (Sham) bringend; "der Milde", bzw. derjenige der Gutes (Sham) bewirkt (Kara); ein Beiname Rudras und Shivas; auch übersetzbar als "Wohltäter", indischer Gelehrter, Vedanta Philosoph, Reformator, Jnana Yoga Meister 788-820 n. Chr. Shankara ist auch ein beliebter spiritueller Name, ein verbreiteter indischer Vorname und daher Name auch von vielen Yogis und bekannten Persönlichkeiten.

Shankara mit den vier Schülern des Dashanami Ordens

2. Shankara, (Sanskrit शंकर śaṁkara), heilbringend., m. Beiname Rudras und Shivas; Männername bes. versch. Gelehrten. Shankara ist ein Sanskritwort und bedeutet heilbringend., m. Beiname Rudras und Shivas; Männername bes. versch. Gelehrten.

Saraswati in tibetisch-nepalesischer Darstellung

Schreibweisen und andere Namen

Für Devanagari gibt es ja viele Umschriften. शंकर kann transkribiert werden als Sankara, Samkara, Shankara und Shamkara. Shankara gilt auch als großer Lehrer. So wird er auch als Shankaracharya, Sankaracharya, Shankaracarya, Shankaracharya und Sankaracarya bezeichnet. Acharya heißt Lehrer. Er gilt als der Ursprüngliche Lehrer, daher wird er Adi Guru genannt. Da es nach ihm noch wiele weitere Lehrer mit dem Namen Shankara gab, wird er auch als Adishankara bzw. Adisankara bezeichnet.

Swami Sivananda über Shankara

Atikel aus dem Buch "Lives of Saints" von Swami Sivananda, Kapitel "Die Acharyas"

Chaos in Sachen Religion und Philosophie durchzog ganz Indien. Sekte für Sekte entstand, die Charvakas, Lokayathikas, Kapalikas, Shaktas, Sankhyas, Buddhas und Madhyamikas. Die Zahl der Glaubensrichtungen stieg auf zweiundsiebzig an. Es gab Kampf zwischen den Religionsgemeinschaften. Es gab nirgends Frieden. Chaos und Verwirrung herrschten überall. Es gab Aberglaube und Fanatismus. Dunkelheit legte sich über das einst glückliche Land der Rishis, Weisen und Yogis. Das einst ruhmreiche Land der Aryans war in einem miserablen Zustand. So also war der Zustand des Landes zu jener Zeit, die Avatar Shankaracharya vorausging.

Die Existenz des Vedischen Dharma im heutigen Indien ist Shankara zu verdanken. Die Kräfte, die sich gegen die Vedische Weltanschauung richteten, waren zahlreicher und machtvoller zu Shankaras Zeit, als sie es heute sind. Und dennoch, ganz allein, innerhalb sehr kurzer Zeit, überwältigte Shankara sie alle und stellte den Vedischen Dharma und Advaita Vedanta wieder in seiner vormaligen Reinheit her im Land. Die Waffen, die er benutzte, waren pures Wissen und Spiritualität. Die vorherigen Avatare, wie Rama und Krishna, benutzten physische Kraft, denn die Hindernisse entsprangen in jenen Tagen aus den körperlichen Behinderungen und Belästigungen durch die Asuras (Dämonen).

Die drohende Gefahr für das Dharma ging im Kali Zeitalter eher von inneren als äußeren Hindernissen aus, war eher mental als physisch. Die Samen des Adharma (Unmoral, Ungerechtigkeit; Anm.Übs.) waren im Geist von fast jedem am Wirken. Daher musste das Böse allein mit den Waffen des Wissens und der Selbstreinigung bekämpft werden. Um diese Waffe zu schmieden und wirkungsvoll zu handhaben, nahm Shankara Geburt im Brahmin Varna (Brahmanenkaste; Anm.Übs.) und trat früh in seinem Leben in den Sannyas Orden ein. Die vorangegangenen Avatare, wie Rama und Krishna, nahmen Geburt im Kshatriya Varna (Stand der Krieger, Könige, Fürsten, Beschützer; Anm.Übs.), denn zu ihrer Zeit mussten sie militärische Waffen handhaben, um das Dharma wieder einzusetzen. Alle sind sich zweifellos der sehr wichtigen Position bewusst, die Shankaracharya in der Geschichte der Indischen Philosophie inne hatte.

Es kann behauptet werden, ohne Angst vor Widerrede, dass Indien nicht länger Indien gewesen wäre und nie das mörderische Schwert, das verheerende Feuer und die religiöse Intoleranz der Angreifer vor einigen Jahrhunderten überlebt hätte, wenn Shankara nicht zuvor sein Leben gelebt und seine Lehren gelehrt hätte. Und diese Lehren pulsieren immer noch in jeder Zelle und jedem Protoplasma eines wahren Schülers und wahren Hindu.

Geburt von Shankara

Shankara wurde in einer sehr armen Familie im Jahr 788 n.Chr. geboren, in einem Dorf namens Kaladi, sechs Meilen östlich von Alwaye. Kaladi ist eine Bahnstation der Verbindung Kochi–Shoranur. Shankara war ein Nambudiri Brahmane (Name einer Veda-Tradition). Rajasekhara, ein Zamindar, baute einen Shiva-Tempel in Kaladi und gründete ein Agrahara (Stück Land, das ein Herrscher den Brahmanen für ihren Broterwerb schenkt) für Brahmanen, die im Dienste dieses Tempels waren. Vidyadhiraja führte Puja im Tempel durch. Er hatte nur einen Sohn, Shivaguru genannt. Shivaguru studierte die Shastras und heiratete im passenden Alter. Er hatte kein Kind. Er und seine Frau Aryamba beteten zu Shiva, sie mit einem Sohn zu segnen. Es wurde ihnen ein Sohn geboren im Vasanta Ritu oder Frühlingsmonat um Mitternacht, im glückverheißenden Abhijit Muhurta (Mondhaus, astrologisch sehr günstiger Zeitpunkt) und unter der Konstellation Ardhra. Dieser Sohn war Shankara.

Shivaguru starb, als Shankara sieben Jahre alt war. Shankara hatte niemanden, der sich um seine Ausbildung kümmerte. Seine Mutter war eine außergewöhnliche Frau. Sie gab sich große Mühe, ihren Sohn in den Shastras (vedische Rezitation) auszubilden. Shankaras Upanayana (Einweihung, das Führen des Jungen zum Lehrer) oder Heilige-Schnur-Zeremonie wurde in seinem siebenten Lebensjahr durchgeführt, nach dem Tod seines Vaters. Shankara zeigte außergewöhnliche Intelligenz schon als Junge. Er war erst sechzehn, als er ein Meister der Philosophie und Theologie wurde. Er begann Kommentare zur Bhagavad Gita, den Upanishaden und Brahma Sutras zu schreiben, als er erst sechzehn Jahre alt war. Was für ein großartiges Wunder!

Shankaras Mutter konsultierte Astrologen, um ein passenden Mädchen für die Hochzeit ihres Sohnes zu finden. Aber Shankara hatte einen festen Entschluss, der Welt zu entsagen und wurde Sannyasin, Swami, Mönch. Shankaras Mutter war sehr betrübt, dass es niemanden geben würde, der nach ihrem Tode die Beerdigungsriten durchführen würde. Shankara gab seiner Mutter die Versicherung, dass er immer bereit sein würde, ihr am Sterbebett zu dienen und die üblichen Bestattungsriten auszuführen. Aber selbst dann war seine Mutter nicht befriedigt.

Eines Tages gingen Shankara und seine Mutter zum Fluss, um ein Bad zu nehmen. Shankara tauchte kopfüber ins Wasser und fühlte, dass ein Krokodil ihn am Fuß geschnappt hatte. Er schrie mit sich überschlagender Stimme nach seiner Mutter: „Oh, geliebte Mutter! Ein Krokodil zieht mich herunter. Ich bin verloren. Lass mich friedlich als Sannyasin sterben. Lass mich die Befriedigung haben, wenigstens als Sannyasin zu sterben. Gib mir deine Erlaubnis! Lass mich Apath-Sannyas nehmen.“

Die Mutter erlaubte es ihm sofort. Shankara nahm sogleich Apath-Sannyas (die Wahl von Sannyas, wenn der Tod nah ist). Das Krokodil ließ ihn unverletzt. Shankara kam aus dem Wasser als ein getaufter Sannyasin. Er wiederholte sein Versprechen der Mutter gegenüber. Er ließ sie unter der Fürsorge von Verwandten zurück und gab ihnen sein bisschen Besitz. Er machte sich auf den Weg, einen Guru zu finden, der ihn, gemäß dem Brauch, in den heiligen Orden der Sannyasin einweihen würde.

Auf der Suche nach einem Guru

Shankara traf Swami Govindapada Acharya in einer Einsiedelei in Badrikashram (Badrinath) im Himalaya, und er warf sich dem Lehrer zu Füßen. Govinda fragte Shankara, wer er sei. Shankara antwortete: „Oh, verehrter Guru! Ich bin weder Feuer noch Luft, weder Erde noch Wasser – nichts von alldem, sondern der unsterbliche Atma, die Seele, die in allen Namen und Formen versteckt ist.“ Er sagte schließlich auch: „Ich bin der Sohn von Shivaguru, einem Brahmanen von Kerala. Mein Vater starb, als ich Kind war. Meine Mutter zog mich auf. Ich habe unter einem Lehrer die Veden studiert und die Shastras. Ich nahm Apath-Sannyas, als ein Krokodil meinen Fuß geschnappt hatte, während ich ein Bad im Fluss nahm. Sei so gütig und weihe mich in aller Form in den heiligen Orden der Sannyasin ein.“

Swami Govinda war sehr angetan von der wahrheitsgemäßen Erzählung von Shankara. Nachdem er ihn initiiert und ihn mit der Robe der Sannyasin ausgestattet hatte, lehrte er ihm die Philosophie des Advaita, welche er selbst von seinem Guru Gaudapada Acharya gelernt hatte. Shankara lernte alle philosophischen Lehren von seinem Guru Govindapada. Govinda forderte Shankara auf, nach Kashi zu gehen. Shankara ging also nach Kashi (Varanasi), wo er alle seine berühmten Kommentare zu den Brahma Sutras, den Upanishaden und der Gita schrieb und erfolgreich alle seine Kritiker zum Verstummen brachte. Dann begann er, seine Philosophie zu propagieren. Shankara hatte die größte Wertschätzung für seinen Guru Govindapada und seinen Param Guru, des Lehrer´s Lehrer, Gaudapada.

Shankaras Digvijaya

Digvijaya = Meisterjahre, Siegeszug

Shankaras philosophische Errungenschaften sind einzig in der Welt. Er hatte seinen Siegeszug durch ganz Indien. Er traf die Anführer von verschiedenen Geistestraditionen. Er überzeugte sie alle mit Argumenten und etablierte die Überlegenheit und Wahrheit der Religion, die er in seinen Kommentaren erläuterte. Er besuchte alle berühmten Stätten des Lernens. Er forderte die Studierenden und Gelehrten heraus, mit ihm zu diskutieren, argumentierte mit ihnen und bekehrte sie zu seinen Meinungen und Ansichten. Er besiegte Meister Bhaskara (einen Autor) und verwarf seinen Kommentar zu den Vedanta Sutras. Dann traf er Dandi und Mayura und lehrte sie seine Philosophie. Danach besiegte er mit Worten Harsha, Autor von Khandana Khanda Khadya, Abhinavagupta, Murari Misra, Udayanacharya, Dharmagupta, Kumarila und Prabhakara.

Shankara ging nach Mahishmati. Mandana Mishra war der oberste Pandit Gelehrte des Königshofes von Mahishmati. Mandana war aufgewachsen im Karma Mimamsa Glauben und so hatte er einen starken Hass auf Sannyasin. Er führte gerade eine Shraddha Zeremonie aus, als Shankara irgendwie dort erschien. Sofort wurde Mandana Mishra wütend. Eine hässliche Unterhaltung begann, als die Brahmanen, die zum Essen gegenwärtig waren, Mandana Mishra unterbrachen und beschwichtigten. Shankara forderte Mandana zu einer religiösen Kontroverse heraus, und Mandana war einverstanden. Bharati, die Frau von Mandana Mishra, die gelehrt war, wurde zum Schiedsrichter bestimmt. Es wurde festgelegt, dass Shankara, falls er besiegt würde, heiraten und ein Haushälter werden würde; und dass Mandana, falls er besiegt würde, Sannyasin werden und die Robe aus der Hand seiner eigenen Frau erhalten sollte. Die Kontroverse begann in rechter Ernsthaftigkeit und ging über Tage hinweg, ohne Unterbrechung. Bharati setzte sich nicht und hörte ihnen nicht zu. Sie warf zwei Blumengirlanden über die beiden Gegner und sagte: „Der, dessen Blumengirlande zuerst verwelkt, sollte sich als besiegt ansehen.“ Sie verließ den Platz und ging ihrer Hausarbeit nach. Die Kontroverse ging über siebzehn Tage. Die Girlande von Mandana Mishra begann zuerst zu welken. Mandana Mishra akzeptierte seine Niederlage und bot sich an, Sannyasin zu werden und Shankara zu folgen.

Bharati war ein Avatar von Saraswati, der Gottheit des Lernens, der Weisheit. Einmal rezitierte der Weise Durvasa in einer großen Versammlung die Veden vor Brahma und seiner Frau. Durvasa machte einen kleinen Fehler. Saraswati lachte darüber. Durvasa wurde wütend und verdammte sie zur Geburt in der Welt. Daher musste Saraswati als Bharati Geburt annehmen.

Bharati mischte sich ein und sagte zu Shankara: „Ich bin die andere Hälfte von Mandana. Du hast nur die Hälfte von Mandana besiegt. Lass uns einen Meinungsstreit halten.“

Shankara hatte Einwendungen dagegen, mit einer Frau zu debattieren. Bharati zählte Beispiele auf von Kontroversen mit Frauen. Dann erklärte sich Shankara einverstanden, und dieser Meinungsstreit ging ebenfalls ohne Unterbrechung über siebzehn Tage. Bharati kam von einem Shastra zum nächsten. Am Ende stellte sie fest, dass sie Shankara nicht besiegen konnte. Sie entschloss sich, ihn mit dem Mittel der Wissenschaft von Kama Shastra zu besiegen

Shankara bat Bharati, ihm eine Unterbrechung von einem Monat zu geben, für die Vorbereitung darauf, mit ihr eine Kontroverse in der Wissenschaft von Kama Shastra (Begierde, Wollust, Sexualität) abzuhalten. Sie war einverstanden. Shankara ging nach Kashi. Er trennte seinen Astralkörper mittels seiner yogischen Kräfte und ließ den physischen Körper im Loch eines großen Baumes zurück. Er bat seine Schüler, sich um seinen physischen Körper zu sorgen. Dann schlüpfte er in den toten Körper von König Amaruka, der gerade verbrannt werden sollte. Der König erhob sich und alle Leute jubelten über dieses verblüffende Ereignis. Die Minister und Königinnen fanden bald heraus, dass er wieder lebendig war.

Der König war eine andere Person, mit besonderen Eigenschaften und Gedanken. Sie erkannten, dass die Seele eines großen Mahatmas in den Körper ihres Königs eingetreten war. Deshalb wurden Boten ausgesandt, um einen menschlichen Körper zu suchen, irgendwo in den einsamen Wäldern und Höhlen versteckt, und ihn zu verbrennen, wenn er gefunden würde. Sie dachten, wenn sie es so machten, könnte der neue König für lange Zeit mit ihnen bleiben.

Shankara erwarb alle Erfahrungen der Liebe mit seinen Königinnen. Maya, die Täuschung, ist sehr kraftvoll. Inmitten all dieser Frauen vergaß Shankara sein Versprechen zurückzukehren, dass er seinen Schülern gegeben hatte. Sie begannen, ihn zu suchen. Sie hörten von der wundersamen Auferstehung des Königs Amaruka. Sie gingen sogleich in die Stadt und hatten ein Gespräch mit dem König. Sie sangen einige philosophische Lieder, die sofort das Gedächtnis von Shankara wiederbelebten. Die Schüler begaben sich sogleich zu dem Ort, wo der physische Körper von Shankara versteckt gehalten wurde. In der Zwischenzeit hatten die Boten der Königin den physischen Körper entdeckt und hatten gerade begonnen, ihn in Brand zu stecken. Die Seele von Shankara trat in dem Moment wieder in ihren eigenen Körper ein. Shankara betete zu Hari (Name für Vishnu, den erhaltenden Aspekt Gottes), ihm zu helfen. Sogleich setzte ein Regenschauer ein und löschte die Flammen.

Shankara kehrte zum Wohnsitz von Mandana Mishra zurück. Er nahm die alte Kontroverse wieder auf und beantwortete alle Fragen, die Bharati ihm stellte, zur Zufriedenheit. Mandana Mishra gab all sein Eigentum als Geschenk an Sri Shankara und wurde angehalten, es eigenhändig an die Armen und Bedürftigen zu verteilen. Dann wurde er ein Schüler von Shankara. Shankara weihte ihn in den Heiligen Orden der Sannyasin ein und gab ihm den Namen Sureshwara Acharya. Sureshwara Acharya war der erste Sannyasin, der dem neu formierten Shringeri Orden vorstand.

Bharati begleitete Shankara ebenso nach Sringeri und wird dort noch heute verehrt.

Shankara erstieg den Platz der Allwissenheit, nachdem er vedische Gelehrte aus allen Teilen Indiens eingeladen hatte und ihre zahlreichen Fragen beantwortete. Indem er alle religiösen Gegner seiner Zeit besiegte, - und sie gehörten zu nicht weniger als zweiundsiebzig verschiedenen Schulen -, und die Überlegenheit des Vedischen Dharma etablierte, wurde er zum Jagadguru (Lehrer für die Welt und alle Wesen).

Shankaras Erfolg über die anderen religiösen Sekten war so vollständig, dass seither keine von ihnen in der Lage war, wieder ihr Haupt zu erheben. Die meisten von ihnen sind verschwunden. Nach Shankaras Zeit, obwohl immer wieder ein paar Acharyas erschienen, war keiner von ihnen in der Lage jene, die sich unterschieden, zu besiegen, so wie Shankara es getan und eine unangefochtene Vorherrschaft etabliert hatte.

Das Totenritual für die Mutter

Shankara erhielt die Nachricht, dass seine Mutter schwer leidend war. Er verließ seine Schüler und ging allein nach Kaladi. Seine Mutter war bettlägerig. In Hochachtung berührte Shankara ihre Füße. Er lobpreiste Hari. Haris Bote kam. Shankaras Mutter gab ihren physischen Körper auf und ging mit diesem Boten in das Reich von Hari.

Shankara stieß auf ernste Schwierigkeiten bei der Durchführung der Einäscherung seiner Mutter. Normalerweise führen Sannyasins keine dieser Riten oder Zeremonien aus, die Sache eines Haushälters sind. Die Nambudiri Brahmanen waren alle gegen Shankara. Shankaras Verwandte halfen ihm auch nicht. Sie halfen ihm nicht einmal, den toten Körper zum Verbrennungsplatz zu bringen und lehnten es ab, Feuer zu bringen, um den Scheiterhaufen anzuzünden. Schließlich entschied sich Shankara, die Bestattung allein durchzuführen. Weil er den toten Körper nicht allein tragen konnte, zerlegte er ihn in Stücke und brachte diese in den Hinterhof. Dann machte er einen Scheiterhaufen aus den Stämmen von Bananenbäumen und entzündete sie mit seinen yogischen Kräften. Shankara wollte den Nambudiris eine Lektion erteilen. Dann veranlasste er das lokale Oberhaupt ein Edikt zu verfassen, dass eine Ecke im Haus eines jeden Nambudiri Brahmanen freigehalten werden sollte, um dort die Toten der Familie zu verbrennen, und dass sie die Toten in Stücke zerschneiden und sie dann verbrennen sollten. Diese Praxis wird bis heute unter Nambudiri Brahmanen ausgeführt. Danach kehrte Shankara nach Shringeri zurück. Von dort ging er auf eine Reise die Ostküste entlang, gefolgt von vielen Anhängern. Er verkündete seine Advaita Philosophie, wo auch immer er hinkam. Er etablierte den Govardhana Orden in Puri. Er ging nach Kanchipuram und diskutierte dort mit den Shaktas (Verehrer der Shakti). Er reinigte die Tempel. Er zog die Herrscher der Königreiche von Chola und Pandya auf seine Seite. Er ging nach Ujjain und sorgte für die Beendigung der Greueltaten der Bhairavas, die menschliches Blut vergossen. Dann ging er weiter nach Dwaraka (Name einer Hafenstadt an der indischen Westküste) und errichtete dort einen Orden. Dann folgte er dem Lauf der Ganga und hielt religiöse Kontroversen mit großen Persönlichkeiten.

Shankaras Ende

Shankara ging nach Kamarup, – das heutige Guwahati –, in Assam und hielt eine Debatte mit Abhinava Gupta, dem Shakta Kommentator, und gewann den Sieg über ihn. Abhinava empfand seine Niederlage als sehr heftig. Durch schwarze Magie ließ er Shankara an einer ernsthaften Form von Hämorrhoiden erkranken. Padmapada beseitigte die üblen Wirkungen der schwarzen Magie. Shankara ging es wieder besser. Er zog in den Himalaya, etablierte ein Kloster in Joshi und einen Tempel in Badri. Dann stieg er höher hinauf ins Himalaya Gebirge nach Kedarnath. Im Jahr 820 n.Chr., in seinem zweiunddreißigsten Lebensjahr, wurde er eins mit dem Lingam (dem Formlosen).

Shringeri Kloster

Vidyashankara Tempel in Shringeri; einem der vier Shankaracharya-Sitze, Maths von Shankara, Kloster Coypright

Im Nordwesten des Staates Mysore, geschmiegt in die schönen Ausläufer der West Ghats, umgeben von unberührten Wäldern, liegt das Dorf Shringeri. Hier etablierte Shankara sein erstes Kloster. Der Fluss Tunga, ein Seitenarm des Flusses Tungabhadra, fließt durch das Tal und berührt fast die Wände des Tempels. Sein reines und klares Wasser ist als Trinkwasser so berühmt wie das Wasser der Ganga für Badezwecke (Ganga Snanam, Tunga Panam). Shringeri ist ein Ort großer Heiligkeit, und man muss seine Schönheit sehen, um sie zu schätzen. Der Orden ist noch immer sehr aktiv. Die Ehre, die dem Orden durch zahlreiche Schüler und Anhänger zuteil wird, ist der Größe von berühmten Männern wie Vidyaranya, die seit ihrer Gründung an der Spitze der Organisation standen, ebenso zu verdanken wie dem Ruf des Gründers selbst. Es mag hier nicht unpassend sein, zu erwähnen, dass der bekannte Sanskrit Professor Max Müller dreißig Jahre brauchte, um den Kommentar zur Rig Veda, geschrieben von Vidyaranya, auch bekannt als Sayana, zu übersetzen. Der gelehrte Professor sagt in seinem Vorwort, dass kein einziger Tag in diesen dreißig Jahren vorüberging, ohne dass er wenigstens zehn Minuten am Tag der Übersetzung widmete. Es gab auch einen kleinen interessanten Zwischenfall, als das Manuskript an einigen Stellen unleserlich war, bekam er eine authorisierte Abschrift vom Original, die noch im Shringeri Kloster erhalten war, durch den Einfluss des damaligen Maharaja von Mysore.

Der berühmte heilige Schrein von Sri Sharada hat eine vergleichbare Anziehungskraft für die Anhänger. Es gibt viele Orden und Klöster in Indien, wo heilige Männer oder ihre Nachfolger sitzen, und wo Hindus aus allen Teilen Indiens zusammenkommen, aber keines so großartig oder so berühmt wie Shringeri, der originale Sitz von Adi Shankaracharya. Der Shringeri Orden ist eines der ältesten Klöster der Welt, das jetzt seit über zwölf Jahrhunderten blüht und gedeiht. Es ist der erste von vier Plätzen, die von Shankaracharya zum Lernen gegründet wurden, die anderen drei sind das Puri, Dwaraka und Joshi Kloster, jedes von ihnen repräsentiert eine der vier Vedas der Hindus.

Shankara übertrug seinen vier herausragenden Schülern (Sureshwara Acharya*, Padmapada, Hastamalaka und Trotakacharya) die Aufsicht über den Shringeri Orden, Jaganath Orden, Dwaraka Orden und Joshi Orden. Der berühmteste Sannyasin in der Gurunachfolge des Shringeri Klosters war natürlich Vidyaranya, der große Kommentator der Veden und Vater der Dynastie von Vijayanagar. Er war der Diwan (Senator, Rat, Verwalter) von Vijayanagaram. Er wurde etwa 1331 n.Chr. Sannyasin. Die elf Sannyasins vor Vidyaranya waren: Shankaracharya, Viswarupa, Nityabodhaghana, Jnanaghana, Jnanottama, Jnana Giri, Simha Girisvara, Ishvara Tirtha, Narasimha Tirtha, Vidya Shankara Tirtha und Bharati Krishna Tirtha.

Der historische und heilige Amtsthron des Sringeri Klosters ist bekannt als Vyakhyana Simhasana oder Sitz des Lernens. Die Tradition sagt, dieser Platz wurde dem großen Shankara von Saraswati, der Göttin des Lernens, gegeben, in Wertschätzung der umfangreichen Bildung des Philosophen. Fünfunddreißig Acharyas saßen in ununterbrochener Reihenfolge auf diesem Thron, vor seiner gegenwärtigen Heiligkeit.

(*vor seiner Sannyas Weihe als Mandana Mishra bekannt, auch als Vaarttikakara bezeichnet, weil er bekannte Kommentare über Upanishaden schrieb; Anm.Übs.)

Dashanami Sannyasins

Shankara rief zehn Sannyasin Orden unter dem Namen „Dashanamis“ ins Leben, die am Ende ihrer Namen einen der folgenden zehn Nachnamen tragen: Saraswati, Bharati und Puri (Sringeri Kloster); Tirtha und Ashrama (Dwaraka Kloster); Giri, Parvata und Sagar (Joshi Kloster); Vana und Aranya (Govardhana Kloster).

Die Paramahamsa repräsentieren die höchste Stufe. Es ist möglich, ein Paramahamsa zu werden durch ein langes Studium der Vedanta, Meditation und Selbstverwirklichung, der Erfahrung des höchsten Selbst. Die Ativarnashramis sind jenseits von Kasten und Lebensordnung. Sie essen mit allen Klassen von Menschen. Shankara´s Sannyasins findet man überall in Indien.

Einige Anekdoten um Shankara

Shankara ging eines Tages mit seinen Schülern die Straße entlang, um ein Bad in der Ganga zu nehmen, als er einen Chandala (Kastenloser, Unberührbarer) traf, der, mit seinen Hunden zur Seite, ebenfalls die Straße entlanglief. Die Schüler Shankaras riefen und baten Chandala, Platz zu machen. Chandala fragte Shankara: „Oh ehrwürdiger Guru! Du bist ein Verkünder der Advaita Vedanta und dennoch machst du einen großen Unterschied zwischen Mensch und Mensch. Wie ist das mit deiner Lehre des Advaita vereinbar? Ist Advaita nur Theorie?“ Shankara war sehr betroffen von dem klugen Hinterfragen Chandalas. Er dachte für sich: „Shiva hat diese Form angenommen, um mir eine Lektion zu erteilen.“ Er verfasste daraufhin fünf Strophen, genannt die „Manisha Panchaka“(Fünf Gedanken). Jede Shloka endete so: „Er, der gelernt hat, die Erscheinung im Lichte des Advaita zu sehen, ist mein wahrer Guru, sei es ein Chandala oder ein Brahmane.“

In Kashi paukte ein Student die Sutras in Sanskrit. Er wiederholte wieder und wieder: „Dukrin karane, Dukrin karane…“ Shankara hörte es und war betroffen von der Ausdauer des Jungen. Er sang sofort ein kleines Gedicht, das berühmte Bhaja Govindam Lied, um die Nutzlosigkeit solchen Lernens bezüglich der Befreiung der Seele deutlich zu machen. Die Bedeutung des Liedes ist: „Verehre Govinda, verehre Govinda, verehre Govinda, oh Narr! Wenn du im Sterben liegst, wird dich die Wiederholung dieser Sanskrit Sutras nicht retten.“

Einmal boten zwei Unruhestifter Shankara Fleisch und Alkoholische Getränke an. Shankara berührte die Sachen mit seiner rechten Hand. Das Fleisch verwandelte sich in Äpfel und der Alkohol in Milch.

Ein Kapalika (Schädelmann) kam zu Shankara und bat darum, seinen Kopf als Geschenk zu erhalten. Shankara willigte ein und bat den Kapalika, seinen Kopf abzunehmen, wenn er allein und in Meditation versunken sei. Der Kapalika zielte gerade mit einem großen Schwert, um den Kopf von Shankara abzutrennen, da kam Padmapada, ein ergebener Schüler Shankaras und fiel ihm in den Arm. Padmapada war ein Verehrer von Narasimha. Narasimha hatte den Körper von Padmapada übernommen und schützte so Shankara.

Shankaras Philosophie

Shankara schrieb Bhashyas (Kommentare) zu den Brahma Sutras, den Upanishaden und der Gita. Die Bhashya auf die Brahma Sutras wird Sharirik Bhashya genannt. Shankara schrieb Kommentare zu Sanat Sujatiya und Vishnu Sahasranama. Es wird gewöhnlich gesagt: „Um Logik und Metaphysik zu lernen, geh zu Shankaras Kommentaren; um praktisches Wissen zu erlangen, das Hingabe entwickelt und stärkt, geh zu seinen Werken Viveka Chudamani, Atma Bodha, Aparoksha Anubhuti, Ananda Lahari, Atma-Anatma Viveka, Drik-Drishya Viveka und Upadesha Sahashri.“ Shankara schrieb unzählbare Originaltexte in Versen, die unvergleichlich in ihrer Süße, Melodie und ihren Gedanken sind.

Shankaras höchster Schöpfer ist: Nirguna (ohne Eigenschaften), Nirakara (formlos), Nirvishesha (ohne Wesenszüge) und Akarta (nicht-handelnd). Er steht über allen Bedürfnissen und Wünschen. Shankara sagt: „Dieser Atman ist selbstverständlich, augenscheinlich. Dieser Atman, dieses Selbst, ist nicht in seiner Existenz beweisbar. Es ist nicht möglich, diesen Atman zu verleugnen, denn er ist die Essenz dessen, der ihn verleugnet. Der Atman ist die Grundlage aller Arten von Wissen. Das Selbst ist innen, das Selbst ist außen, das Selbst ist davor und das Selbst ist dahinter. Das Selbst ist rechterhand, das Selbst ist linkerhand, das Selbst ist darüber und das Selbst ist darunter.“

Satyam-Jnanam-Anantam-Anandam (wahrhaftig-weise-unendlich-selig) sind keine getrennten Eigenschaften. Sie sind die Essenz von Brahman. Brahman kann nicht beschrieben werden, denn Beschreibung schließt Unterscheidung ein. Brahman kann nicht unterschieden werden von anderem.

Die objektive Welt, – die Welt der Namen und Formen –, hat keine unabhängige Existenz. Atman allein hat reale Existenz. Die Welt ist nur Vyavaharika (das bedingt Wirkliche, die Betrachtungsweise der Menschen, welche das relative, grobstoffliche Universum für die einzige Wirklichkeit halten) oder Erscheinung.

Shankara war der Repräsentant der Kevala Advaita Philosophie. Seine Lehren können in folgenden Worten zusammengefasst werden:

Brahman allein ist real, diese Welt ist unwirklich. Der Jiva (individuelle Seele) ist identisch mit Brahman.

Shankara verkündete Vivarta Vada (die Illusion der Wahrnehmung benennend). So wie die Schlange im Seil gesehen wird, überlagern diese Welt und dieser physische Körper Brahman oder das Höchste Selbst. Wenn du das Wissen um das Seil erhältst, verschwindet die Illusion von der Schlange. Genau so, wenn du das Wissen von Brahman erlangst, verschwindet die Illusion von Körper und Welt.

Shankara ist der Beste unter den führenden Persönlichkeiten und den größten Seelen, die Mutter Indien hervorgebracht hat. Er war es, der die Advaita Philosophie entwickelte. Shankara war ein großer Metaphysiker, ein praktischer Philosoph, ein unfehlbarer Logiker, eine dynamische Persönlichkeit und eine gewaltige moralische und spirituelle Kraft. Seine packende und aufklärende Macht kannte keine Grenzen. Er war ein voll entwickelter Yogi, Jnani und Bhakta. Er war ein Karma Yogi von nicht geringem Rang. Er war ein mächtiger Magnet.

Es gibt keinen Wissensbereich, den Shankara unentdeckt ließ und der nicht durch ihn berührt, poliert und von seinem supermenschlichen Intellekt zu Ende gedacht worden wäre. Für Shankara und seine Arbeiten haben wir eine sehr hohe Wertschätzung. Die Erhabenheit, Ruhe und Bestimmtheit seines Geistes, die Unvoreingenommenheit, mit der er die verschiedensten Fragen behandelt. Seine Klarheit im Ausdruck, - all das lässt uns den Philosophen mehr und mehr verehren. Seine Lehren werden so lange lebendig sein, wie die Sonne scheint.

Shankaras gelehrte Belesenheit und seine meisterhafter Weise der Erklärung von komplizierten philosophischen Problemen haben die Wertschätzung aller gegenwärtigen philosophischen Schulen der Welt gewonnen. Shankara war ein Geistesgenie, ein tiefgründiger Philosoph, ein fähiger Propagandist, ein unvergleichlicher Prediger, ein begabter Dichter und großer religiöser Reformer. Vielleicht gab es nie in der Geschichte der Literatur eines Landes einen erstaunlicheren Autor als ihn. Selbst die westlichen Gelehrten der Gegenwart zollen ihm Respekt und Wertschätzung. Von allen Philosophiesystemen der Frühzeit wird das von Shankara als das am meisten Geistesverwandte erkannt werden und für den modernen Geist am leichtesten zu akzeptieren sein.

Aus: Swami Sivananda, Lives of Saints, The Divine Life Society

Swami Krishananda über Shankara

Swami Krishnanda gab aus Anlass der Shankaracharya Jayanthi Feier im Jahr 1992 folgende Rede:

Die Botschaft des Acharya Shankara

Der Aufstieg eines Genies wird heute im ganzen Land beobachtet - der bekannte Philosoph und Heilige Acharya Shankara kommt in unsere Mitte. Er, der schon vor einigen Jahrhunderten auf der Erde war. Es wird angenommen, dass er schon alle vier Veden gemeistert hat, als er erst acht Jahre alt war. Und als er erst zwölf Jahre war, hat er bereits alle Künste, Wissenschaften und die damalige Literatur beherrscht. Das Meisterwerk, das er geschaffen hat, den Kommentar zu den Upanishaden und dem Brahma Sutra, hat er geschrieben, als er sechzehn Jahre alt war; und er hat diese Welt verlassen, als er zweiunddreißig war. Dieses philosophische und spirituelle Genie schien durch das Firmament der indischen Kultur und Spiritualität wie ein Wirbelwind, wie ein Komet, wie ein Meteor, der durch die Lüfte schießt. Wir können sagen, dass Acharya Shankara ein Philosoph war, in dem Sinne, dass er tief in ursächliche Umstände hinter jede Art von vorstellbaren oder sichtbaren Phänomenen schaute, oder wir können sagen, dass er ein Wissenschaftler in dem Sinne war, dass er nie etwas für gegeben annahm. Argumente und Schlussfolgerungen folgten in logischer Folge in dem Prozess seiner Ausführungen und Schriften und er nahm schließlich Stellung zu unbezweifelbaren Fakten, und er zog nie irgendwelche dubiosen Schlussfolgerungen.

Was ist Wahrheit?

Gibt es irgendwelche Tatsachen in dieser Welt, irgendeine Wahrheit, die als absolut frei von jeglichem Zweifel gelten kann? Falls dies möglich wäre, können wir unseren Standpunkt auf dem tiefsten Grund dieses unzweifelhaften Fakts einnehmen; aber so etwas gibt es nicht, in dieser Welt kann nichts gewiss sein. Ungewissheit überall wird an oberster Stelle regieren. Wir können nicht mal glauben, dass wir morgen noch am Leben sein werden. Wir alle wissen sehr gut gut, dass wir morgen noch am Leben sein werden, obwohl es keinen logischen Grund gibt, diese Annahme zu stützen. Wir wissen, dass wir gestern existiert haben. Sind dies nicht Fakten, die frei von jedem Zweifel in unserem Geist sind? Wir können nicht in einer semantischen oder logischen Art die Schlussfolgerung bestreiten - nämlich dass wir gestern existierten und es morgen auch werden. Hier ist etwas, das Logik bestreitet und die Erfordernisse menschlicher, wissenschaftlicher Beobachtung und Beweisführung widerlegt. Welche Beobachtung, welche Argumentation könnte beweisen, dass wir morgen am Leben sein werden? Und dennoch, es ist ein unbestreitbarer Fakt. Von dem Fakt, auf den wir uns beziehen und auf den Acharya Shankara seine gesamte Philosophie und seine religiöse Auffassung begründet, könnte man sagen, dass er zwiefältig in seinem Funktionieren und seiner Manifestation ist. Erstens hängt er mit der Existenz unseres eigenen Selbst zusammen; und zweitens folgt mit diesem Bewusstsein der Existenz unseres eigenen Selbst eine andere Tatsache, nämlich dass dieses unbestreitbare Selbst eine eigene Charakteristik hat, die von der Art, die wir in den Dingen der Welt sehen. Wir können letztlich nicht an die Gegenwart von etwas glauben, außer der Gegenwart unseres eigenen Selbst. Alles kann ein Objekt des endgültigen Verdachts sein. Das einzige, das wir nicht anzweifeln ist, dass wir existieren. Falls wir beginnen, die Möglichkeit unserer eigenen Existenz anzuzweifeln, würde dieser Zweifel auf einer anderen Tatsache gründen, nämlich dass da jemand wäre, der diesen Zweifel in Erwägung zieht oder äußert. Es bedarf eines Zweiflers, der hinter dem Zweifel steht.

Kein Zweifel am eigenen Selbst

Shankaracharya

Niemand würde jemals glauben, dass sein eigenes Selbst nicht existiert. Niemand hat je gesagt "Ich existiere nicht". Noch nie haben wir zu irgendeiner Zeit geglaubt, wir würden nicht existieren. Wir mögen unsere Zweifel in Bezug auf die Existenz von anderen Dingen haben, aber wir können keinen Zweifel an der Existenz unseres Selbst haben. Selbst wenn wir so weit gehen würden unser eigenes Selbst anzuzweifeln, würde es etwas hinter diesem Vorgang des Zweifelns geben, das selbst nicht angezweifelt werden kann - sonst würde es nur ein Bündel von Zweifeln geben und niemanden, der zweifelt. Dies ist ein Standpunkt, den Acharya Shankara als endlich und verlässlich betrachtete, und zwar dass es etwas gibt, und dies kann als das bezeichnet werden, was wir normalerweise das Selbst nennen.

Was meinen wir genau mit dem Selbst? Es ist das, was weiß, aber es selbst kann nicht durch irgend eine Art von auf Wahrnehmung beruhendem Prozess wahrgenommen werden. Es kann nicht erfasst werden, denn falls es ein Objekt ist, das erfasst werden sollte, dann müsste es jemanden geben, der es erfasst, und das, was es erfassen würde, würde das Selbst werden, und dies würde in einer Position eines Nichtselbst bzw. Anatman sein. Das soll heißen, dass das Selbst so eine Sache ist, die weiß und die selbst nicht wahrgenommen werden kann.

Wenn das Selbst nicht wahrgenommen werden kann, wie kann man dann zu der Schlussfolgerung kommen, dass es überhaupt existiert? Es wird in einer Weise wahrgenommen, die sich ziemlich von dem unterscheidet, wie wir Dinge in der Welt wahrnehmen. Wir benötigen die Anlagen der Wahrnehmung, der Deduktion usw. um zu wissen, dass Dinge außerhalb existieren; aber unsere Existenz, unser Bewusstsein dass wir existieren, erfordert nicht Sinnesorgane - und zwar den Prozess des Wahrnehmungsvermögens. Wir müssen auch nicht die Tatsache unserer Existenz aus einer anderen Prämisse schlussfolgern als der, die nahe liegt. Unser Wissen von unserer Existenz hier ist etwas, das ohne Zweifel und verlässlich ist. Diese Tatsache ist nicht durch die Sinnesorgane bekannt. Selbst wenn wir unsere Augen schliessen und alle Sinneseindrücke ausschalten, und die Zugänge zu verfügbarem Wissen verschließen, werden wir wissen, dass wir existieren. Dies ist ein intuitives Erfassen unserer Existenz, eine fundamentale Gewissheit, die frei von der Behinderung durch sensorische Wahrnehmung ist. Das Selbst ist, und mehr kann nicht darüber gesagt werden.

Existenz und Bewusstsein

Also, lasst uns diesen grundlegenden Fakt der Art des Selbst akzeptieren, und zwar dass es Existenz ist. Im Sanskrit nennen wir es Sat oder satta. Diese Existenz ist gewahr, dass sie existiert. Es ist keine Existenz minus der Bewusstheit der Existenz. Es ist bhoda oder Wissen zugleich. In einem sehr bekannten Absatz in Acharya Shankara’s Kommentar zu den Brahma Sutren sagt er uns, dass Existenz Bewusstsein ist und Bewusstsein Existenz. Es ist eine Existenz, die nicht bar einer Erkenntnis ist, noch ist es Erkenntnis bar einer Existenz. Es ist keine unbewusste Existenz; und es ist auch keine bewusste nicht-Existenz. Es ist eine Bewusstseins-Existenz. Wir nennen es Sat-Chid. Dies ist so und das kann niemand bezweifeln. Selbst sein eigenes Selbst anzuzweifeln ist nicht erlaubt, weil das Abenteuer der Möglichkeit sein eigenes Selbst anzuzweifeln einen Zweifler erfordert, der nicht angezweifelt werden kann. Hier ist der feste Fels, auf dem wir stehen können, unerschüttert in unseren weiteren Untersuchungen in der Natur aller Erfahrungen, welche auch immer. Dies ist die grundsätzliche Tatsache der Existenz, die fundamentale Charakteristik dessen, was Selbst genannt wird.

Der andere Aspekt davon ist: Wo ist das Selbst beheimatet? Der gedankenlose Verstand würde grundsätzlich auf seine eigene physische Erscheinung verweisen und sagen "das Selbst ist in mir". Dies ist eine ungeschulte, undenkbare Aussage, obwohl sie aussieht, als ob sie eine gültige Aussage wäre. Wenn das Selbst nicht in dir ist, wo sonst kann es sein? Es kann nicht in einem Baum sitzen. Es ist mit Sicherheit in dir, aber ist es nur in dir?

Das Selbst als der Wissende aller Dinge

Shankara

Es wird erwähnt, dass das Selbst der Wissende aller Dinge ist. Dort vor mir ist ein Tempel und ich weiß, dass dort ein Tempel ist. Dieses Selbst, das ich bin, ist der Wissende der Tatsache, dass dort ein Ding vor mir ist, das Tempel genannt wird. Wie weiß das Selbst, das innen ist, vom Tempel, der außen ist. Springt das Selbst aus dem Selbst heraus und geht zu dem Tempel und berührt seine Wände? Wenn es nur innen drin ist, wie Leute gemeinhin sagen "Ich bin drinnen", "mein Selbst ist in mir", wenn dies der Fall ist, wird es nur wissen, was im Körper vor sich geht. Es kann nicht mal seine eigene Haut von außen kennen; und was außerhalb der Haut ist kann es schon gar nicht kennen. Aber ich weiß, dass ich in dem Tempel bin. Ich sehe Leute, die vor mir sitzen, die nicht in meinem Körper sind. Wie kann dies erklärt werden mit der Annahme, dass das Selbst in mir ist?

Wo oder was ist das Selbst?

Shankara der große Lehrer des Vedanta

Diese Frage kann beantwortet werden durch eine kleine Ausweitung des Argumentes, das aufkommen kann mit der Akzeptanz der Tatsache, dass es überhaupt ein Selbst gibt. Ist dieses Selbst nur in mir oder auch in dir? In dir ist es auch, also ist es nicht nur in einer Person; es ist in allen Menschen. Es ist nicht nur in Menschen; es muss auch in allem sein, weil alles in dieser Welt sich in der Individualität des Selbst zu manifestieren scheint. Alles existiert. Selbst ein Atom existiert, ein Partikel Sand existiert, ein Insekt existiert, eine Ameise existiert. Das kleinste Ding existiert und das größte Ding existiert. Insofern als Existenz charakterisiert wurde als grundlegende Natur des Selbst und insofern diese Existenz die gemeinsame Erscheinung zu sein scheint, die der Hintergrund von allem ist, ist dieses Selbst vielleicht nicht in diesem oder jenem, sondern in allem. Dies ist die zweite Schlussfolgerung, die wir in Bezug auf die Natur des Selbst ziehen. Das erste ist, das es ist, das zweite ist, dass es nicht nur an einem Ort ist. Wenn es in allen Dingen ist, dann folgt draus, dass es überall ist.

Nun, wenn dieses wissende Selbst überall ist, was wird es dann als sein Objekt erkennen? Das, was wir Objekt nennen, hat ebenso Individualismus in sich selbst; es existiert ebenfalls. Existiert nicht das Objekt auch? Es existiert. Alle Objekte, alle Dinge, jedermann existiert und wenn Existenz die Natur des Selbst ist, dann ist das Objekt ebenso auf die eine oder andere Weise charakterisiert, durch den Individualismus, von dem wir sprechen. Was will das Selbst dann wissen, wenn wir sagen das Selbst ist bewusst?

Schlussfolgerungen über das Selbst

Dass das Selbst existiert ist die erste Schlussfolgerung. Dass das Selbst überall ist, ist die zweite Schlussfolgerung. Eine dritte Schlussfolgerung, die verblüffend und verwirrend ist, folgt - und zwar, dass das Selbst weiß ohne etwas außerhalb seiner selbst zu wissen. Die Frage, ob man etwas über sich selbst hinaus wissen kann, stellt sich nicht, weil das Aussen von eben diesem Selbst eingehüllt und durchdrungen ist, und zwar deshalb, weil auch das Etwas eine gewöhnliche Existenz besitzt. Dieses Selbst ist daher universale Existenz. Im Sanskrit wird das Selbst Atman genannt. Der tiefste Einschnitt nach dem Prinzip des Wissens, welches wir das Selbst nennen, ist im Sanskrit als Atman bekannt. Insofern als es eine alles durchdringende Allgemeingültigkeit ist, es ist auch als Brahman, die absolute Existenz, bekannt. So kam Acharya Shankara zu der großen, großen unsterblichen Schlussfolgerung, dass Atman = Brahman ist, das Selbst ist universal.

Falls dies der Fall ist, scheinen wir eine wirklich harte Nuss geknackt zu haben, die das Objekt der Suche sowohl in der Philosophie, als auch in den Wissenschaften ist. Dies ist das, was der höchste Bereich der Philosophie und das edelste Streben in der Wissenschaft genannt wird. Es gibt bestimmte andere Schlussfolgerungen, die aus dieser großen Leistung auf der Höhe des Denkens, das der Menschheit als Ganzes möglich ist, folgen. Dies ist die Höhe, der Gipfel des Denkens, den die Menschheit erreicht hat und wir können nicht darüber hinaus gehen.

Gedanke und Gestalt

Welches sind die anderen Schlussfolgerungen, die diesem Gipfel menschlicher Möglichkeit offensichtlich folgen? Die Möglichkeit ist einfach und etwas ungemein effektives in unserer täglichen Existenz - und zwar dass unser Leben in jeder Stufe seiner Manifestation integriert ist und als Ganzes steht, und weder klein noch groß, weder unbedeutend noch bedeutend kann teilweise überleben, wenn die Existenz selbst als Ganzes überlebt. Jeder Gedanke ist Gestalt, wie uns die deutschen Psychologen sagen. Es ist eine Ganzheit, die sich selbst in unserem Denken manifestiert, welch Gedanke auch immer in uns aufkeimen möge. Ein halber Gedanke ist nicht möglich. Ein Teil des Denkens ist unvorstellbar. Jeder Gedanke ist absolut in dem Sinne, dass er alle Wege des Denkens erfasst. Er ist integral. Wenn jeder Gedanke Gestalt ist, dann ist jeder Aspekt unseres Lebens auch Gestalt. Wir denken nicht nur ganzheitlich, sondern wir leben auch sozial in einer ganzheitlichen Weise.

Ganzheit, Einheit und Gesamtheit als philosophische Konzepte von Shankara

Acharya Shankara war daher nicht nur ein Metaphysiker und ein spiritueller Meisterlehrer. Er war ein großer sozialer Reformer in dem Sinne, dass er uns die Kunst des ganzheitlichen Lebens in jeder Stufe der Manifestation der menschlichen Existenz gelehrt hat, und zwar vom Individuum bis zur Galaxie. Das kleine ich, das kleine du, das kleine er oder sie oder was immer es ist, ist ein Ganzes, das da ist und nicht nur ein Teil. Ein Elefant ist ein Ganzes und nicht ein Teil. Keiner von uns, niemand auf der Welt wird sich je selbst als nur einen Teil eines Menschen betrachten; ich bin ein ganzer Mensch wird das Gefühl jeder Person sein, ob klein oder groß.

Diese Integriertheit ist erstens im Denken manifestiert und zweitens in dem Gefühl der Ganzheit unserer Persönlichkeit. Diese Manifestation der Gestalt des Denkens in unserer eigenen Persönlichkeit ist das, was wir gesundes Leben nennen. Wenn wir nicht auf diese Art denken können, sind wir ungesunde Personen. Daher kann man sagen, dass Acharya Shankara ebenso ein Arzt der Seele ist. Er war zur gleichen Zeit ebenso Mediziner, weil er uns gesagt hat, wie wir glücklich und gesund sein können. Die Gesundheit eines Menschen hängt von dem Gesamtkonzept ab, das der Mensch von sich hat. Wenn wir denken wir seien nur teilweise Wesen, dann sind wir ungesund.

Dieses Konzept der Gesamtheit, Integration oder Gestalt kann man nicht nur in der eigenen individuellen Persönlichkeit sehen, sondern auch, in seiner Erweiterung, in der Familie. Eine Familie, Vater, Mutter, Kind, Bruder, Schwester - diese machen eine Familie aus, wie wir sie nennen. Die Mitglieder in einer Familie sind wie die Gedanken des Verstandes, und wenn Gedanken absolut sind, dann ist die Familie auch absolut. Wenn Gedanken untereinander streiten können, können Familienmitglieder auch Konflikte miteinander haben. Daher folgt Familienglück aus dieser Totalität, die der Weg des Denkens ist, der Gestalt ist. Deshalb hat Acharya Shankara nicht nur Gott in unsere Herzen gebracht, sondern er brachte auch glückliche Familienumstände. Er gab unseren Körpern Gesundheit und wenn wir diese Familienlage auf die Gesellschaft ausdehnen, dann ist es auch ein Weg, die Provinzen zu regieren und das Land als Ganzes, als auch das gesamte internationale System. Er wäre das beste Mitglied der Vereinten Nationen und der bester Organisator jeden Systems unternehmerischen Vorgehens.

Nutzen von Shankaras Schlussfolgerungen für das Alltagsleben

Indem wir Schlussfolgerung nach Schlussfolgerung von der fundamentalen Tatsache der Existenz des Selbst, das universell ist, ziehen, folgt alles, was im Leben lohnenswert ist: körperliche Gesundheit, psychologische Integration, der Prozess logischen Denkens, Familienglück, das Regieren von Provinzen, nationale Fürsorge, internationale Aufstellung und sogar eine Methode, dem gesamten Universum der Schöpfung zu begegnen - die Kunst, Gott selbst zu sehen.

Aus diesen meinen Worten magst du schließen, dass von Acharya Shankara nichts ungesagt blieb. Jedes mögliche Thema zum Nachdenken, jede Denkschule, jede Facette der Wirklichkeit, jede religiöse Ansicht wird innerhalb dieser absoluten Präsentation verstanden, die du in seinem meisterlichen Schreiben skizziert findest, wenn du sie nur sorgfältig von der ersten bis zur letzten Seite liest. Heutzutage lesen die Leute nur einige Stellen, um durch ein Examen zu kommen und sie haben nur ungenügendes Verständnis von dem wahren Kern dieses Gedankens. Niemand liest das Ganze; sie nehmen nur Passagen daraus. Das wäre so, als versuchte man, einen Menschen zu verstehen, indem man seine Nase untersucht, seine Finger und einen Teil seines Körpers, obwohl man genau weiß, dass kein Teil des Körpers als ganze Person betrachtet werden kann. Es ist bedauerlich, dass das moderne Bildungssystem nur bruchstückhaft ist; es hat nie die Notwendigkeit in Betracht gezogen, in seinem Aspekt ganzheitlich zu werden. Bildung wurde zur Farce und zu einer Job-schaffenden Methode, aber nicht zu einem Seelen-schaffenden Prozess.

Hier ist Shankara vor uns. Der Segen des großen Meisters ist auf uns und Gott ist mit uns, mit seinem edlen Gedanken, den er uns vorgestellt hat.

Dieser Abschnitt entnommen aus Website von Swami Krishnananda

Verschiedene Schreibweisen für Shankara

Sanskrit Wörter werden in Indien auf Devanagari geschrieben. Damit Europäer das lesen können, wird Devanagari transkribiert in die Römische Schrift. Es gibt verschiedene Konventionen, wie Devanagari in römische Schrift transkribiert werden kann Shankara auf Devanagari wird geschrieben " शंकर ", in IAST wissenschaftliche Transkription mit diakritischen Zeichen " śaṁkara ", in der Harvard-Kyoto Umschrift " zaMkara ", in der Velthuis Transkription " "sa.mkara ", in der modernen Internet Itrans Transkription " shaMkara ".

Zusammenfassung Deutsch Sanskrit - Sanskrit Deutsch

Sanskrit Shankara - Deutsch heilbringend, m Beiname Rudras und Shivas; Männername bes versch Gelehrten
Deutsch heilbringend, m Beiname Rudras und Shivas; Männername bes versch Gelehrten Sanskrit Shankara
Sanskrit - Deutsch Shankara - heilbringend, m Beiname Rudras und Shivas; Männername bes versch Gelehrten
Deutsch - Sanskrit heilbringend, m Beiname Rudras und Shivas; Männername bes versch Gelehrten - Shankara

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