Rishi

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Rishi (Sanskrit: ऋषि ṛṣi m.) ein inspirierter Sänger oder Dichter heiliger Lieder, Heiliger, "Seher". Rishi bezeichnet einen Seher oder Heiligen. Den Rishis wurden z.B. die Veden und andere Schriften wie die Shrutis offenbart, ebenso Mantras, Asanas uvm. Die Rishis teilen ihren Mitmenschen ihr Wissen über Medizin, Philosophie und Spiritualität mit.

Bharadvaja

Die Rishis sind wichtige Figuren in den Heiligen Schriften des Hinduismus. Sie werden beschrieben als Poeten, denen sich die vier Veden offenbarten. Sie sind bekannt als Männer, die Entbehrungen ertrugen, welche die rituelle Praxis kannten und durch Buße und Gebete die Fragen von Göttern und Menschen beantworteten. Die Namen und Geschichten von Brighu, Pulastaya, Daksha, Vasishtha, Vishwamitra, Vyasa, Valmiki, Narada sind auch heute noch in der tagtäglichen Erinnerung. Obwohl sie keine Götter sind, werden einige von ihnen als aus den Gedanken von Brahma geborenen Söhne betrachtet, welche durch ihre Entstehung zu Bestand und sozialer Ordnung führten.

Ramayana: Rama und Sita treffen den Weisen Bharadvaja

Die 7 Haupt-Rishis (Saptarshi) sind:

Agastya, einer der 7 Haupt-Rishis

Sukadev über Rishi

Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Rishi

Rishi heißt Seher, Rishi ist ein großer Meister, Rishis sind diejenigen, denen große Wahrheiten, Weisheiten offenbart wurden. Rishis sind diejenigen, die die großen spirituellen Grundlagen in Indien gelebt haben. Es gibt die Rishis in den Veden, welchen die Veden enthüllt wurden. Es gibt die Saptarishis, die sieben wichtigsten Rishis. Es gibt Brahmarishis, es gibt Rajarishis. Brahmarishis sind zum Teil diejenigen, die aus den Reihen der Brahmanen, der Priestern, kamen. Rajarishis sind jene, die aus der königlichen Dynastie stammten oder einen erst weltlichen Erfolg hatten und dann zum spirituellen Erfolg kamen.

Es gibt die Rishis, denen eben Schriften enthüllt wurden, Weisheiten offenbart wurden, also die Veden enthüllt wurden. Es gibt Rishis, denen die Mantras offenbart wurden. Jedes Mantra hat auch einen Rishi, dem das Mantra offenbart wurde. Es gibt die Rishis, denen das Ayurveda enthüllt und offenbart wurde, die Heilkunst. Es gibt Rishis für die Künste, Rishis für Bharata Natyam, Rishis für nahezu alles. Man kann sagen, Rishis sind diejenigen, die Zugang hatten zum Überbewusstsein und im Überbewusstsein Wissen bekommen haben über etwas Höheres.

Rishi ist also ein Weiser. Rishi ist ein Seher. Rishi ist jemand, dem etwas offenbart worden ist. Natürlich bedingt das, dass ein Rishi ein spirituell Suchender war, jemand, der viel meditiert hatte, jemand, der seinen Geist unter Kontrolle bekommen hatte. Ein Rishi ist jemand, der Gott hingegeben ist. Ein Rishi ist jemand, der sich durch intensive spirituelle Praxis, vielleicht sogar über verschiedene Leben hinweg, vervollkommnet hat. In diesem reinen Geist des Rishis kann Gott sich offenbaren und Weisheit, Poesie, Mantras und die Grundlage für Künste geben.

Rishi Brighu

Bhrigu war einer der Söhne, der aus Brahma’s Gedanken geboren wurde und ein Prajapati (Schöpfergott), einer der Urväter. Er war der amtierende Priester bei Daksha’s großem Opferfest, zu dem Shiva und Sati nicht eingeladen wurden. Er stellte sich auf die Seite von Daksha, um Shiva zu demütigen und als Konsequenz daraus schnitt ihm einer von Shivas Ganas (Begleiter) seinen wallenden Bart ab.

Bhrigu hatte eine Affinität für schöne Frauen. Er erblickte ein Mädchen, welches mit einem Dämonen verlobt war. Er wurde durch ihre Schönheit innerlich bewegt und heiratete sie. Der Dämon war bestürzt und bat Agni um Hilfe. Agni half ihm die Maid zu finden und nach Hause zu bringen. Brighu war wütend und verfluchte Agni, dass er jedes Mal, wenn er so wolle, die Kontrolle verlieren würde und er alles verschlingen würde. Agni demonstrierte dagegen. Er hatte nur die Wahrheit gesprochen und seine Pflicht getan. Der Fluch für jemanden, der nicht seine Pflicht erledigt, war schon hart – sieben vorhergehende und sieben folgende Generationen wurden in die niedere Unterwelt geworfen. Er ergänzte, dass er auch die Kräfte hätte zu verfluchen, aber er den Weisen als Sprachrohr der Götter respektiere. Auch, beim Opferfest, ist es so, dass der Weise Ghee über Agni gießen muss. Wie könnte er ihn nun verfluchen? Brighu beherzigte diesen Grund und lockerte den Fluch, so dass Agni alles reinigen würde, was durch ihn durchginge.

Brighu machte auch etwas Gutes und Nettes. Divodasa, der König von Kasi, war in einer Schlacht besiegt worden. Seine ganze Familie wurde von Vitahavya ausgerottet. Der unglückliche König ging zum Weisen Bharadvajya welcher Buße für ihn tat. Das Ergebnis war die Geburt von seinem Ahnen Pratardana. Pratardana schwor, Rache an Vitahavya zu nehmen. Vitahavya floh zu Brighus Unterkunft, um Schutz zu erhalten. Pratardana näherte sich Brighu und fragte ihm um Auslieferung seines Feindes. Brighu antwortete, dass sich keine Krieger in seiner Einsiedelei befänden. Pratardana berührte seine Füße für diese Lernerfahrung und wurde ein guter und höflicher König von Kasi und ein Chanter (Sänger) der Veden.

Brighu kümmerte sich auch sehr um die anderen Weisen. Einmal bekam der böse König Nahusha übernatürliche Kräfte, so dass alle Leute auf ein Sklavendasein reduziert wurden. Nahusha ging zum Weisen Agastya und hatte schon bald seine Hand und Fuß gefesselt. Danach band er Agastya an seinen Streitwagen und trat auf ihn ein, damit sich dieser bewege. Agastya rief um Hilfe und Brighu hörte ihn. Er versteckte sich in Agastyas Haare um Nahushas verbrennende und böse Blicke zu vermeiden. Unbemerkt von Nahusha, sprach er einen starken Fluch aus und Nahusha fiel vom Himmel und war eine hässliche braune Schlange auf Erden, gehasst von der Menschheit auf alle Zeiten.

Rishi Puyalasta

Puyalasta war der Rishi durch welchen die Götter die Puranas der Menschheit mitteilten. Aber zuerst musste er jemanden finden, der es verdiente. Dies war Parasara, der Sohn von Shakti, Sohn von Vashishta des Weisen. Eines Tages traf König Kalmashapada Shakti auf einen kurvenreichen Weg im Wald und befahl ihm aus den Weg zu gehen. Als der Weise verweigerte und dem König sagte, er solle ein bisschen höflicher sein, bekam er eine erbarmungslose Auspeitschung. Shakti verdammte den König zu einen Kannibalen und einen gehirnlosen Rakshasa. Die Stärke des Fluchs war so fürchterlich, dass erzählt wird, dass der König Kalmashapada sich umdrehte und Shakti tötete und aufaß. Und in seinem totalen Wahnsinn, folgte er einem Festschmaus indem er alle 100 Bruder von Shakti aufaß.

Parasara wurde nach diesem fürchterlichen Ereignis in seine Familie geboren und von Vashishta, seinem Großvater, aufgezogen. Er wurde in den Fertigkeiten der Kriegsführung, den Geheimnissen des Körpers und der Durchführung von Ritualen unterrichtet. Folglich wurde er ein grausamer Krieger und verursachte Chaos und ein Massaker an den Rakshasas der Welt. Letztendlich stoppte ihn sein Großvater, der ihm sagte, dass trotz dieser Wildheit seine Familie nicht zurückkommen würde, da dies das Schicksal, sowohl seines Vaters als auch der Rakshasas sei. So passierte es, dass Parasara zum Ashram des Weisen Pulastaya ging und die Puranas ihm gelehrt wurden. Er heiratete Prithi und hatte zwei Söhne, Agasthya und Visarava, und auf diese Art und Weise wurden die Puranas der Menschheit vermittelt.

Rishi Daksha

Es gibt viele Geschichten über die Herkunft von Daksha. Er war auch ein Gedanken-entsprungener Sohn Brahmas. Er ist derjenige, der von Brahmas rechten Daumen sprang und mit der Frau verheiratet wurde, die von Brahmas linken Daumen sprang. Die andere Herkunftsgeschichte besagt, dass er von den 10 Prachetas geboren wurde. Die Prachetas waren die Söhne vom berühmten Krieger namens Prachinverhis. Er wurde so genannt, denn er hatte auf der Erde heiliges Gras gepflanzt, welches der Sonne gegenüber stand. Er führte inbrünstige Gebete aus, nachdem er Savarana, die Tochter des Ozeans heiratete, welche ihm zehn attraktive Söhne gebar. Sie waren großartige Krieger und wussten alles über die Kriegsführung, was wichtig war. Im Gegenzug dazu praktizierten sie Entbehrungen und blieben am Beet des Ozeans für zehntausend Jahre. Sie erfüllten diese Buße, weil Brahma ihren Vater erklärte, dass dies die Art und Weise wäre, die menschliche Rasse weiterzuentwickeln.

Während die Prachetas in ihrer Meditation versunken waren, gab es eine Störung des ökologischen Gleichgewichts. Die Laubschicht der Erde wurde so dicht, dass kein Sonnenlicht mehr die Menschen erreichte. Es war Finsternis und der Wind wurde in den undurchlässigen Wäldern erstickt. Als die Prachetas ihre Augen öffneten, sahen sie dies. Sie öffneten ihre Münder und Feuer kam daraus und verbrannte die Bäume. Aber jetzt würde die Erde kahl und braun werden, wenn das Feuer nicht gestoppt würde. Sie wurden durch Soma, König der Vegetation, besänftigt, der ihnen die wunderhübsche Jungfrau Marisha anbot. Marisha, wurde in einem anderen Leben von Vishnu versprochen, dass sie zehn heldenhafte und angstlose Ehemänner haben würde. Und so entstammt von der Vereinigung von Marisha und den zehn Prachetas ein Sohn namens Daskha, mit dem Segen von Brahma, dass er ein Prajapati sein würde und die Erde mit tausend Söhnen bevölkern würde.

Der nächste Teil von Dakshas Geschichte ist, dass seine tausend Söhne von Narada ausgetrickst wurden, damit sie keine Kinder haben konnten. Er hatte noch einmal tausend Söhne und wieder zwang Narada diese sich nicht fortzupflanzen. Daksha war verärgert. Durch große Buße und fürchterliche Entbehrungen verfluchte er Narada, welchen es danach unmöglich war seine Söhne davon abzuhalten Kinder von den sechzig Töchtern welche Daskha durch seinen Geist produzierte, zu bekommen. Dies brachte Frieden und Ruhe auf die Erde und Daksha erhielt den Titel als Anführer der Prajapatis.

Daksha’s Tochter Sati heiratete Shiva. Dies akzeptierte Daksha niemals, da Shiva nichts von den Ritualen und Regulationen hielt, auf die Daksha als Anführer der Prajapatis bestand. Er akzeptierte seinen Schwiegersohn nicht und nutze jede Gelegenheit um Shiva zu demütigen. Bei einem großen Bußfest, unterließ er es Shiva einzuladen, aber unglücklicherweise war Sati so sehr gekränkt, dass sie ungeladen kam. Gedankenlos häufte Daksha Beschimpfungen über sie und Shiva. Dies verletzte sie so stark, dass sie sich in das Opferfeuer warf. Shivas Ärger und Zorn war unglaublich, er brachte Unheil über all die, die in Dakshas Hof versammelt waren. Die Berge erzitterten, die Erde bebte und das Meer sandte gigantische Wellen. Indra stolperte und fiel hin. Yama zerbrach seine Gefolgschaft. Saraswati und die Matris wurden ihre Nasen abgeschnitten. Der Mond wurde schwer verletzt. Brighu verlor seinen Bart. Die Brahmanen rannten Hals-über-Kopf davon. Daksha musste die Vormachtstellung von Shiva, seine Art zu leben und die seiner Lehren akzeptieren. Aber im Aufruhr wurde Daksha geköpft und auch wenn ihm verziehen wurde, er musste fortan mit einem Schafbock-Kopf leben.

Rishi Vasishtha

Arundhati mit Rishi Vasishta

Gemäß eines Loblieds in der Rigveda wurden Agastaya und Vashistha durch einen Samen von Varuna und Mitra geboren, ursprüngliche aus den Gedanken von Brahma geborene Kinder, gemeinsam Aditya genannt. Bei einem Opferfest trafen sie Urvashi, die erste Morgendämmerung. Ihr Samen fiel auf viele Plätze, ins Wasser, auf den Boden und in einen Krug. Vashistha wurde durch den Boden geboren und Agastaya in dem Gefäß.

Es gibt viele Geschichten, die auf Vashistha zurückgehen. Eines Tages kam Vashishta von einem dreitägigen Fasten in den Wäldern zurück und fand einen wilden Hund vor, der Varunas Heim beschützte. Er war hungrig und konnte kaum warten hineinzugehen, wollte aber auch nicht mit dem Hund verhandeln. So sang er ein Loblied, welches den Hund in einen tiefen Schlaf versetzte. Diese Hymne ist in den Rig Veda und auch noch heute wird sie von Dieben verwendet. Vashistha war ein familiärer Priester für viele Könige. König Saudas war einer von ihnen. Eines Tages ging der König auf Jagd und tötete einen Tiger. Aber auf einmal verschwand der Tiger und ließ den König verblüfft zurück. Es war eigentlich eine Rakshasa (Dämon) in Verschleierung. Ein paar Tage später fragte der König Vashistha ein Gebet anzuleiten und Opfer darzubringen. Während Vashistha draußen war um all die geeigneten Dinge für die Zeremonie vorzubereiten, kam der Rakshasa als Koch verschleiert herein. Der listige Rakshasa nahm ein menschliches Fleischstück heraus, welches er mit sich trug und gab es in die Töpfe zum Kochen.

Vashistha kam zum Schauplatz zurück und der König bat ihm höflich Verpflegung an. Vashistha erkannte es durch die Kraft seiner Meditation als menschliches Fleisch. Er war wütend und verfluchte den König indem er eines Tages in einer ähnlichen Situation sein würde und dann aber menschliches Fleisch essen würde. Der arme König war tief bestürzt. Vashistha realisierte, was passiert war, aber es war jetzt zu spät. Er konnte den Fluch nur vermindern, indem er sagte, dass dieser nur für zwölf Jahre gelten würde. Aber es war genug: es war dieser König, der den Weisen Shakti und seine Brüder, alle Söhne von Vashistha aß. Die Geschichte endet hier aber nicht.

Eine andere Version ist, dass Viswamitra, der Vashisthas Gegenspieler war, den König mit einem Zauberspruch belegte. Vashistha war im Herzen gebrochen. Er versuchte sein Leben auf viele Arten und Weisen zu beenden, aber es gelang ihm nicht. Unglaublicher Weise blieb er am Leben – als eine Lawine vom Berg Meru auf ihm fiel, verwandelten sich die Steine in Baumwolle. Er ging durch einen Wald, der in Flammen stand, aber nicht ein Haar wurde versengt. Er versuchte es auf andere Weisen, aber alles misslang. Er ging zu seiner Einsiedelei als gebrochener Mann zurück, er begegnete dem König als Rakshasa verwandelt, welcher versuchte ihn zu verschlingen. Dann befreite Vashistha ihm vom Fluch. Jetzt war der König wieder frei, aber niemand vergaß, dass dies alles durch das Verderben von Rakshasas guten Menschen passiert war. Vielleicht war es aber auch die Handlung von Vishwamitra.

Rishi Vishwamitra

Raja Ravi Varma (1848–1906): Vishwamitra und Menaka

Vishwamitra war einer der sieben Rishis. Er wurde als Kshatriya geboren, welcher aufgrund seiner intensiven Meditationen als Brahmane akzeptiert wurde. Er hatte eine sehr wichtige Stellung in der Rig Veda eingenommen und er wird in Verbindung gebracht mit dem berühmten Gayatri Mantra.

Die Unstimmigkeiten zwischen Vishwamitra und Vashishta werden in den Puranas erzählt. Vishwamitra ging in den Ashram von Vashishta. Er wurde königlich behandelt und jeglicher Wunsch von ihm wurde erfüllt. Trotzdem wollte er die Kuh Kamadhenu von Vashistha welche alle materiellen Wünsche erfüllen konnte. Er versuchte sie durch alle Schätze in Versuchung zu führen, aber sie lehnte seine Gesellschaft ab. Er versuchte sie mit Gewalt mit seinen Soldaten an sich zu nehmen, aber sie zauberte mehr Soldaten herbei. Vashistha betrat das Schlachtfeld mit seinen hundert Söhnen. Ein Kampf folgte, aus dem Vishwamitra als Verlierer hervorging. Er entschloss sich Vashishta ebenbürtig durch Gebete und Buße zu werden.

Während er in Buße verweilte, füllte er die Verbindung zu einem bestimmten Prinzen, der zwölf Jahre von seinem Vater verbannt worden war, weil er versucht hatte, eine Frau mit göttlicher Tugend zu schänden. Während dieses Exils lebte der Prinz mit Vishwamitra und kümmerte sich um ihn. Einmal während eines fürchterlichen Sturms, war der Prinz in einem Schweigefasten, und der Weise selbst im Gebet versunken. Kamadhenu, die Kuh, kam vorbei. Ihr Verlangen war so groß, dass sie die magische Kuh überwältigten und sie töteten. Vashistha war angewidert und gab dem Prinzen den Namen Trisankhu, was heißt schuldig durch drei Sünden. Die Sünde, warum er im Exil war, die Sünde des Bruchs einer erklärten Buße und die Sünde eine Kuh zu töten.

Vishwamitra vereinbarte ihm seinen Segen zu geben und fragte um Aufnahme in das Himmelreich. Vishwamitra räumte sich selbst diese Bitte ein, da er ein Rishi durch seine starken Entbehrungen geworden war, aber Vashistha stimmte nicht ein. Während die zwei lange diskutierten, wurde der arme Trishanku im Nichts gelassen, nicht eine Prinz, noch einer Weiser, keine Erlaubnis den Himmel zu betreten. Irgendwann versöhnte Brahma die zwei Rishis, indem er ihnen erklärte, wie jeder seine Sicht der Dinge durch inbrünstige Buße erreicht hatte, und beide könnten in der kosmischen Ordnung leben. Vishwamitra war Ramas Guru als er nach Swayamvar ging, das Raja Janak für seine Tochter Sita arrangierte. In einem ihrer Kämpfe, verfluchten sie einander und wurden Vögel, die einander die Augen auspickten und Federn ausrissen. Brahma intervenierte und zwang beide sich als ebenbürtig zu akzeptieren.

Rishi Vyasa, Autor der Mahabharata

Vyasa ist ein Titel, der vielen Rishis verliehen wird. Der Name bedeutet Arrangeur. Der Vyasa auf dem man sich meistens bezieht, ist der Autor der Mahabharata. Er ist auch der Vater von Dhritarashtra und Pandu, dessen Nachkommen die Mahabharata bekämpften.

Rishi Valmiki, der Autor des Ramayana

Valmiki ist der Autor des Ramayana. Sita und ihre Zwillingssöhne, Luv und Kush lebten in seinem Ashram in Chitrakut. Er war ihr Lehrer.

Rishi Narada, der Unruhe-Stifter

Narada war bekannt als der Bote der Götter. In einigen Quellen wird er als Brahmas Sohn betrachtet und als Prjapati, einer der Urväter. Er mischte sich ständig in die Angelegenheiten anderer ein und daher wird auch noch heute jemand, der ein Wichtigtuer ist, Narada Muni genannt. Er war verantwortlich dafür einen Fluch auf Dakshas Söhne zu legen, damit diese keine Kinder haben konnten. Er informierte Kansa über Krishnas bevorstehende Geburt und dies führte zur Massentötung von männlichen Säuglingen. Sodann wurde er ein Ergebener, Freund und Begleiter von Krishna. Er war der Schöpfer von Veena, das ein Streichinstrument ist, welches wunderbar für Auge und Ohr ist. Er war eingebildet für seine Gabe Musik zu kreieren. Eines Tages gab Krishna seine Veena in die Tatzen eines Bärs. Der Bär begann zu spielen und konnte der Veena noch süßere Töne entlocken als Narada. Narada wurde rechtzeitig durch dieses himmlische Schauspiel zum Schweigen gebracht.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Seminare

Indische Schriften

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Indische Meister

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Multimedia

Vedanta Tradition: Geschichte, Schriften

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Geschichten aus der Ramayana

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