Shakti

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1. Shakti (Sanskrit: शक्ति śakti f.) Können, Vermögen; Kraft, Fähigkeit, Geschick; Macht, Energie; kosmische Energie; die wirkende Kraft eines Gottes (insbesondere von Shiva), Göttin. Eine Bezeichnung der Kundalini. Die Shakti umfasst eines der sechs Teile eines Mantras. Die Shakti ist die dynamische Kraft, Energie in Form des Mantras d.h. der Schwingungsformen, die durch Klänge geschaffen werden. Sie bringen den Menschen zu der verehrten Gottheit (Devata).

2. Shakti (Sanskrit: शक्ति śakti f.) Hilfe, Mitteilung; Speer, Lanze, Schwert, Wurfgeschoss.

Devi Andhavane

Sukadev über Shakti

Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Shakti

Shakti heißt Kraft, Energie. Shakti heißt im Spirituellen "die kosmische Energie". Shakti ist damit eine Bezeichnung der göttlichen Mutter, der Göttin. Shakti heißt zunächst mal einfach Energie. Wenn du Physikunterricht hättest, auf Hindi oder auf Sanskrit, dann würdest du Shakti als Energie bezeichnen. Shakti ist einfach schlicht und ergreifend Energie. Aber im spirituellen Kontext ist Shakti eine bestimmte Energie, nämlich die kosmische Energie. Und die kosmische Energie ist die göttliche Mutter, die Göttin. Nicht umsonst werden diejenigen, die die göttliche Mutter verehren - als Shakti, als Lakshmi, als Saraswati, als Durga, als Kali - "Shaktas" bezeichnet.

Shakti, da steckt etwas Göttliches dahinter. Im Begriff von Shakti steckt natürlich auch, dass die ganze Welt Shakti ist. Shakti spielt auch eine Rolle in der so genannten Shiva-Shakti-Philosophie, die es sowohl im Shaivismus als auch im Shaktismus gibt. Hier gibt es also die göttliche Energie als Shakti. Shiva, kann man sagen, ist das höchste Bewusstsein, und Shakti ist die ganze Welt. Die ganze Welt ist nichts anderes als Energie. Shakti heißt auch, dass die ganze Welt nur eine Manifestation der gleichen Energie ist. Es gibt nur eine kosmische Shakti. Und diese Shakti nimmt viele Namen und Formen an.

Und so gibt es ein Marmor, und es gibt Metall, es gibt Gold, es gibt Wasserstoff - alles sind Manifestationen der gleichen Shakti. Es gibt sogar Emotionen, auch diese bestehen aus nichts anderem als Shakti. Wenn du mehr wissen willst über Shakti und die Shiva-Shakti-Philosophie, kannst du auch in meinem Buch nachschauen, "Kundalini-Energie erwecken".

Da gibt es ein sehr ausführliches Kapitel über die Shiva-Shakti-Philosophie. Du kannst auch einfach auf die Yoga Vidya Seiten gehen, www.yoga-vidya.de, und dort kannst du als Suchbegriff eingeben, "Shakti" und dort findest du eine Menge über Shakti. Oder du gibst gleich ein "Shiva-Shakti" und dann findest du auch die Darlegung der Shiva-Shakti-Philosophie, die auch beschreibt, wie die Welt in die Existenz gekommen ist, wie alles letztlich immer in Gott ruht, aus Gott besteht und wieder zurückkehrt zu diesem Göttlichen.

Die Shaktis der Götter

Die indischen Götter repräsentieren die verschiedenen Aspekte des einen allumfassenden Göttlichen. Jeder Gott hat seine Shakti, seine Kraft, seinen weiblichen Aspekt.

Auch die Devatas, die Engelswesen haben ihre Shakti:

Die 3 Shaktis

Shakti manifestiert sich auch als die drei Grundkräfte des Universums, Schöpfung Erhaltung und Zerstörung. In diesem Kontext gilt:

  • Brahma Shakti ist die schöpferische Kraft
  • Vishnu Shakti ist die erhaltende, bewahrende Kraft
  • Shiva Shakti, auch Rudra Shakti genannt, ist die zerstörerische, auflösende Kraft

Shiva-Shakti-Philosophie

Im Tantra spricht man von zwei Polen, von Shiva und Shakti. Hier steht Shiva für den statischen Pol, für das was sich nicht verändert, also das reine Bewusstsein, welches sich offenbart als Sat Chid und Ananda - als Absolutes Sein, Wissen und Glückseligkeit. Shakti steht für alles was sich verändert - also für das ganze Universum. Gemäß Tantra Kosmologie waren Shiva und Shakti ursprünglich eins. Dann entstand aus dieser Shiva-Shakti-Einheit der erste Spandana, die erste Klangschwingung. So entstand die Kausalwelt, die Ebene von Karana. Diese projizierte dann mehrere Ebenen als Astralwelt, bis Shakti schließlich die physische Welt schuf und sich als die physische Welt manifestierte. So hat Shakti die 7 Ebenen des Kosmos geschaffen - und manifestiert sich als diese 7 Ebenen. Diese sieben Ebenen entsprechen den 7 Chakras:

Die Manifestation von Shakti - Erläuterungen von Swami Sadananda

Auszug aus dem Buch "Tantra Yoga, Nada Yoga and Kriya Yoga" von Swami Sivananda, Buch I - Tantra Yoga, 5. Auflage, 2000, Shivanandanagar, S. 50f. Divine Life Society

Lasst uns nun kurz untersuchen, wie sich Shakti durch die verschiedenen Objekte in der Schöpfung manifestiert. Wir wollen im Mineralreich beginnen. Wenn wir Kochsalz und Kupfersulfat bis zu ihrem jeweiligen Sättigungsgrad in Wasser auflösen und die Lösung für einige Tage unberührt lassen, so finden wir heraus, das sich Kochsalz- und Kupfersulfat-Kristalle am Boden abgelagert haben. Nun, wer gab den Kochsalzpartikeln die Intelligenz, sich von den Kupfersulfat-Teilchen und von den Kochsalz-Kristallen zu trennen? Die Antwort ist, dass es der "Mineralien-Buddhi" (oder Geist) - die Schöpfung des Jiva als mineralischer Ausdruck (Kochsalz und Kupfersulfat) - ist, der den Befehl für die Ausgestaltung der Partikel in dieser besonderen Art und Weise gegeben hat. Dieser "Mineralien-Buddhi" ist die universell vorherrschende Shakti oder Prakriti, wie sie sich selbst durch oder in Form von Mineralien manifestiert. Am Beispiel der Gliederung der Kristalle können wir sehen, dass die Shakti sich als Kohäsion oder Bindekraft zeigt. Es kommt aber auch im Mineralreich vor, dass sich Shakti als Hitze, Licht, Klang, Magnetismus und Elektrizität manifestiert. Aus diesem Grunde können wir diese Manifestation von Shakti auch Bhuta Shakti nennen, weil sie sich durch die Dinge offenbart, welche aus den Pancha Bhutas bestehen.

Wenn wir nun weitergehen ins Pflanzenreich, dann bemerken wir, dass hier Shakti auf einer höheren Stufe zutage tritt. Eine Pflanze hat die Fähigkeit und Kraft, Nährstoffe und Wasser aufzunehmen und wächst infolgedessen auch. Dort sehen wir Leben oder Prana. Diese Shakti müssen wir Prana Shakti nennen, weil sie sich von Elektrizität unterscheidet. Hier gibt es nicht bloß Protonen und Elektronen. Oft sehen wir große Pflanzen - gewöhnlich meistens Banyan-Pflanzen (Feigenbaum), die oben auf den Tempelmauern wachsen und diese Steinmauern zersprengen. Die Lebensenergie in den wachsenden Pflanzen ist größer und mächtiger als die Elektronen-Energie in der Steinmauer. Die Manifestation der kosmischen Shakti durch Pflanzen können wir also Prana Shakti nennen.

Wenn wir nun ins Tierreich gehen, dann werden wir herausfinden, dass die Tiere eine noch höhere Form der Energie besitzen. Sie haben schon den Geist, der bis zu einem gewissen Maß Zusammenhänge erkennen kann - zwischen Ursache und Wirkung, und der einen feineren Sinn für Leid und Freude hat. Der Geist eines Tieres besitzt aber auch Willenskräfte. Dies ist Manas Shakti. Sie ist sowohl in ihrer Art als auch in ihrem Grad höher angesiedelt als die Prana Shakti einer Pflanze. Gegen die Manas Shakti der Tiere ist die Prana Shakti der Pflanzen im Nirgendwo.

Shakti im Individuum

Die Kosmische Shakti manifestiert sich im Individuum dreifach:

  • Alles Individuelle ist eine Manifestation der Shakti - Körper, Psyche, Persönlichkeit etc.
  • In jedem Individuum ist die Kundalini - und damit die Kosmische Kraft als Essenz der Energie des Individuums
  • Insbesondere manifestiert sich die Shakti als Prana, als Lebensenergie

Alle individuellen Kräfte werden auch als Shakti bezeichnet. Die wichtigsten Kräfte im Individuum werden bezeichnet als

  • Iccha Shakti - die Kraft des Wollens. Im engeren Sinne ist Iccha Shakti die Willenskraft, die Kraft mit der man das, was man als richtig erkannt hat, auch umsetzt. Im weiteren Sinne ist Iccha Shakti die Kraft hinter allem Wollen und Wünschen
  • Kriya Shakti ist die Kraft der Tat. Kriya heißt Handlung, Tat.
  • Jnana Shakti ist die Kraft der Erkenntnis. Jnana heißt Wissen, Weisheit, Erkenntnis. Die Fähigkeit, etwas zu erkennen, intellektuell oder intuitiv, ist Jnana Shakti

Shakti, Sankhya System und Shakta Lehre - Erläuterungen von Sri Yogi Gauri Prasad

Auszug aus dem Buch "Tantra Yoga, Nada Yoga and Kriya Yoga" von Swami Sivananda, Buch I - Tantra Yoga, 5. Auflage, 2000, Shivanandanagar, S. 60f. Divine Life Society

Shakti

Jedes Jahr in der zweiten Hälfte des Monats Asvayuj (Sept. - Okt.) bringen Hindus in ganz Indien Shri Durga Devi neun Tage lang ununterbrochen Ehrerbietungen dar. Sie stellen an jedem dieser Tage ein bestimmtes Bildnis dieser Maha Shakti Devi auf. Die Verehrung endet am zehnten Tag oder am Vijayadasami Tag.

Lasst uns nun betrachten, was dies alles bedeutet und wie diese religiöse Verehrung uns hilft, das Ziel eines menschlichen Lebens auf dieser Erden-Ebene zu vollbringen. In der Mythologie des Hinduismus wird die Maha Devi oder Mahesvari als Allerhöchste Shakti oder Kraft des Allerhöchsten Wesens angesehen. Man kennt sie unter dem Namen Jagadamba, die Schöpferin des Universums.

Der Sankhya Philosophie nach ist Sie die Mula Prakriti, die Allerhöchste Prakriti des Allerhöchsten Purusha.

Das Wort "Shakti" hat seine Wurzel in dem Wort "Shak", was soviel bedeutet wie: "in der Lage sein, zu tun" und dies deutet daher auf beides hin: Aktivität und Fähigkeit. Shakti symbolisiert das Weibliche, weil sie das erzeugende und kreierende Prinzip darstellt. Sie ist aber in Wirklichkeit weder weiblich noch männlich, sondern nur eine Macht oder Kraft, welche sich in vielerlei Form manifestiert.

In Ihrem ruhenden Zustand ist Shakti die Chit Shakti und in Ihrem kinetischen Zustand die Maya Shakti. Als Chit Shakti stellt Sie die Ultimative Unwandelbare Wirklichkeit dar. Als Maya Shakti entwickelt Sie sich zur Welt und erscheint auch in ihrer Form. Diese zwei Dinge sind Ihre Wesenheit: einmal das "Bleibend Reale", was Sie selbst ist, und zum anderen die Formen Ihres Selbst, welche die vorübergehenden und doch realen Objekte der Erfahrung sind.

Der Shakta Lehre nach ist das Universum ein Produkt dieser beiden Shaktis - Chit Shakti und Maya Shakti. Es liegt in der Natur dieser Ultimativen Realität (Chit), sich zu manifestieren. In Chit (Bewusstsein) ist der Samen der Kraft, der sich als Objekt zu bedingten Zentren seinerselbst manifestiert. Dieser Samen stellt die Gesamtheit der Richtungen (Samskaras) allen Lebens und aller Formen dar, die er sich aus unendlich vielen vergangenen Universen angeeignet hat. Was die Zeit anbetrifft, so werden die markanten Veränderungen und Entwicklungen in solchen kollektiven Tendenzen als Yuga bezeichnet und dem vorherrschenden Element des Guna entsprechend in diesen gesammelten Richtungen eingeordnet. Jenes, in welchem das reine Sattva Guna vorherrscht, wird Satya Yuga genannt, usw.

Wir sehen also, dass Shakti beides meint: die Kraft im Allgemeinen und die Kraft in ihrer besonderen Form. Das Leben an sich ist eine Kraft des Bewusstseins (Chitta). Auch der Verstand ist eine Kaft, genauso wie die Materie. Der Verstand mit seinen Gedanken arbeitet fortwährend in Form von Vrittis. Logisches Denken, Wille und Gefühl (Bhava) etc. sind alles Aspekte von Geisteskraft im allgemeinen Sinne. Kraft, wenn auf die materielle Ebene gebracht, wird zu Stärke und ist daher ebenso ein Aspekt von Shakti, wenngleich auch der grobstofflichste.

Kurz gesagt, all diese Aspekte oder speziellen Kräfte sind bedingte Formen der Großen Schöpferkraft, der Mata Durga Devi, der Mutter (Ambika) des Universums. Sie ist es, die sich in die Gestalt aller Wesensformen einbringt; und sie ist auch die, welche als Essenz solcher Personalisierungen die Allerhöchste Persönlichkeit darstellt, die sich sozusagen als "Gott der Tat" oder "Gott in Tätigkeit" manifestiert. Die Verehrung und Anbetung der Maha Shakti ist deshalb nicht Ehrerbietung gegenüber diesen bedingten Formen, sondern gegenüber dem Göttlichen Willen, dem Göttlichen Wissen und der Göttlichen Tat, wie sie sich im Universum offenbaren.

Die Verehrung von schierer "Stärke" oder Macht als solche ist eher verwerflich. Jedoch können Macht und Stärke auch als etwas Gutes angesehen werden, je nachdem, welchem Zweck sie dienen. Die Gegensätze sind richtigerweise nicht Macht oder Recht, sondern Macht im Dienste des Rechten oder Macht im Dienste des Falschen. Einfach bloß Stärke und Macht zu verehren bedeutet Materie zu verehren.

Ähnlichkeiten bezüglich Shakti zwischen dem Sankhya System und der Shakta Lehre

Was das Sankhya System anbelangt, so wurde vorher festgestellt, dass die Maha Shakti die Mula Prakriti des Allerhöchsten Purusha ist. Allgemein gesprochen können wir das zweite Element dieses Systems, nämlich den Unendlichen Purusha, umwandeln in Shiva selbst und in Prakriti als Shivas Kraft (Shakti). Und dann können wir bekräftigen, dass Shiva und Shakti nicht zwei unabhängige Realitäten sind, wie es in der Sankhya Philosophie gesagt wird, sondern nur eine mit einem Doppel-Aspekt - ruhend und dynamisch - und daher einige Ähnlichkeiten zwischen den Sankhya und den Shakta Lehrformen von Shakti bemerken. Sankhya Purusha ist das Unwandelbare Bewusstsein (Chit), so wie Shiva. Prakriti stellt das Prinzip der Wandlung zum Einen als unbegrenzte Ursache dar, zum anderen ist sie die Wirkung der begrenzten, sich wandelnden Formen, die sich wiederum als Wirkungen oder Modifikationen ihrer Ursache darstellen. Shakti ist das, was in sich selbst unveränderlich ist, und doch Form aus sich selbst erzeugt, als materielle Ursache, die Welt der Wandlungen. Im gewöhnlichen Sprachgebrauch sprechen wir von der Kraft oder der Shakti von Shiva, aber genau genommen ist Shakti Shiva; es gibt keinen Shiva ohne Shakti und keine Shakti ohne Shiva. Diese substantielle Einheit mit einer Unzahl von Aspekten bedarf einer anderen, genauen Sichtweise auf die Natur der kosmischen Abläufe. Gibt es in der Sankhya Philosophie zwei Realitäten, so gibt es in der Shakti Lehre nur eine Realität mit einem Doppel-Aspekt.

Da wir es hier mit dem Kraft-Aspekt von Bewusstsein zu tun haben, welcher das Universum immer wieder erinnert, rückbesinnt und neu imaginiert in Erscheinung treten lässt, so können wir auch nur von der Shakti-Kraft sprechen. Wir wollen uns sorgfältig erinnern, dass das Universum das Produkt der Chit Shakti und der Maya Shakti ist, bestehend einmal aus Chit (Bewusstsein) in seinem Aspekt als Kraft und rationelle Ursache und aus Maya Shakti oder Kraft als materielle Ursache. Es gibt also eine ultimative beständige absolute Realität, von der alle anderen relativen Realitäten wie Geist/Verstand, Leben und Materie vorübergehende Formen sind.

Die Ultimative Realität ist die immerwährende Bewusstseins-Wesenheit (Sat Chit), die in sich selbst unwandelbar und unveränderlich ist. Bewusstsein, ob transzendent oder immanent, ob metaphysisch oder innewohnend, verändert oder bewegt sich nie. Wenn es im Welten-Vorgang so erscheint, als würde es dennoch geschehen, so liegt das nur an der Denkweise des Verstandes, dessen Grundlage es ja ist. Trotzdem ist dieses Bewusstsein aber eine wahrhaft wirksame Ursache, was heißen soll, es bewegt, ohne dass es selbst bewegt wird. Als solches ist es Bewusstseins-Kraft (Chit Shakti). Man könnte jetzt aber noch fragen: Was ist diese wesentliche Energie, diese Substanz-Energie, welche die materielle Ursache dieses Universums darstellt?

Nun, die Antwort hängt von unserer Sichtweise ab. Betrachten wir es von dem Blickpunkt einer metaphysischen Welt, was heißen soll, als Realität, die wir Shakti oder Kraft, wie sie in sich selbst ist, nennen, dann ist die Antwort, sie ist Bewusstsein (Chidrupini Shakti). Schauen wir aber von dieser physischen Welt aus, dann ist sie die Wurzel-Substanz-Energie des Universums, welche als Geist und Materie in Erscheinung tritt. Jene Wurzel als Ursache ist jedoch weder das Eine noch das Andere, sondern die Kraft (Maya Shakti), die sich selbst erzeugt und als beides in Erscheinung tritt, wenn das Bewusstsein nach außen gerichtet (Bahirmukhi) wird und, in seinem allmählichen Aufwachen und Wahrnehmen der Welt, das "Dies" (Idam) oder Universum sieht.

Shakti Mantra

In der Yoga Vidya Tradition wird folgendes Mantra als Shakti Mantra bezeichnet: Om Aim Hrim Klim Chamundayai Viche Namaha Hier einige Links zum Shakti Mantra:

Einige Shakti Mantra Rezitation Videos:

Shakti Verehrung

Im Bhakti Yoga wird die Göttliche Mutter, die Göttin, Devi, auch als Shakti verehrt. Es gibt zahllose Kirtans, in denen Shakti besungen wird. Und es gibt viele Mantras, welche die Shakti im Individuum anrufen will.

Shakti als Kraft zur spirituellen Entwicklung es ist die Shakti, welche das Individuum zurückbringt zum Göttlichen. Shakti als evolutionäre Kraft hat verschiedene Teile:

  • Sadhana Shakti - die Kraft der eigenen spirituellen Praxis
  • Guru Shakti - die Kraft und der Segen des Gurus, des spirituellen Lehrers
  • Mantra Shakti - die Kraft des Mantras, welches man wiederholt
  • Kripa Shakti - die Kraft der Göttlichen Gnade

Shakti, Sohn des Vasishtha

Shakti, Shaktri, ist der Name eines Yogis aus der Zeit der Veden. Shakti war ein Priester und der älteste Sohn von Vasishtha. König Kalmashapada schlug ihn mit einer Peitsche aus und Shakti verfluchte den König, sodass er von einem Menschen essenden Rakshasa besessen wurde. Er selbst wurde das erste Opfer des Monsters, das er heraufbeschworen hatte.

Siehe auch

Literatur

  • Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005
  • Kundalini Tantra von Swami Satyananda
  • Swami Sivananda: "Tantra Yoga, Nada Yoga and Kriya Yoga", Divine Life Society, Shivanandanagar, 5. Auflage, 2000

Weblinks

Seminare

Energiearbeit

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Hinduistische Rituale

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Das Sanskritwort Shakti

Shakti. , Sanskrit शक्ति. śakti., Name eines Rishi. Shakti. ist im Sanskrit der Name eines Rishi.

Swami Sivananda - Liebe ausstrahlend


Verschiedene Schreibweisen für Shakti.

Sanskrit Wörter werden in Indien auf Devanagari geschrieben. Damit Europäer das lesen können, wird Devanagari transkribiert in die Römische Schrift. Es gibt verschiedene Konventionen, wie Devanagari in römische Schrift transkribiert werden kann Shakti. auf Devanagari wird geschrieben " शक्ति. ", in IAST wissenschaftliche Transkription mit diakritischen Zeichen " śakti. ", in der Harvard-Kyoto Umschrift " zakti. ", in der Velthuis Transkription " "sakti. ", in der modernen Internet Itrans Transkription " shakti. ".

Video zum Thema Shakti.

Shakti. ist ein Sanskritwort. Sanskrit ist die Sprache des Yoga. Hier ein Vortrag zum Thema Yoga, Meditation und Spiritualität

Ähnliche Sanskrit Wörter wie Shakti.

Quelle

Zusammenfassung Deutsch Sanskrit - Sanskrit Deutsch

Shakti , Sanskrit शक्ति śakti, f. Kraft, Vermögen, Wirksamkeit, Hilfe.

Sanskrit Shakti - Deutsch Speer, Kraft
Deutsch Kraft, Speer Sanskrit Shakti
Sanskrit - Deutsch Shakti - Kraft, Speer
Deutsch - Sanskrit Kraft, Speer - Shakti