Kirtana

Aus Yogawiki

1. Kirtana (Sanskrit: कीर्तन kīrtana n. ) das Erwähnen, Nennen, Aufzählen, Erzählen, Berichten; das Preisen, Rühmen, Feiern; Tempel, Gebäude; Kunstwerk.

2. Kirtana (Sanskrit: कीर्तना kīrtanā f.) das Erwähnen, Nennen, Aufzählen, Erzählen, Berichten; Ruhm.

Die Göttin Saraswati mit ihrer Veena

Sukadev über Kirtana

Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Kirtana

Kirtana, wörtlich: Lobpreisen. Kirtana heißt auch singen. "Kirtan" ist Hindi, "Kirtana" ist Sanskrit. Kirtana ist das Lobpreisen, Kirtan ist ein Loblied. Kirtan ist klassischerweise auf Sanskrit ursprünglich, aber inzwischen werden in Indien auch Kirtans in den verschiedensten Sprachen gesungen. In der Sikh-Tradition gibt es auch Kirtans, in der Sikh-Tradition ist Kirtan insbesondere Wechselgesang. Und die Sikhs sprechen ja insbesondere ihre eigene Sprache, bzw. eigentlich die nord-west-indische Sprache Panjabi, und so sind viele Sanskrit-Ausdrücke dort etwas geändert.

Heute sagt man auch oft, man singt im Kirtan-Stil, das heißt, im Wechselgesang. Der Vorsänger singt und der andere singt nach. Bei Yoga Vidya singen wir die meisten Lieder im Wechselgesang. Der eine singt, „Jaya Ganesha Jaya Ganesha Jaya Ganesha Pahimam“ und die ganzen antworten, „Jaya Ganesha Jaya Ganesha Jaya Ganesha Pahimam“. Also, Vorsänger und die ganz Gruppe sind oder „Call and Response“, sagt man auf Englisch. Also, Call and Response, Wechselgesang, das ist Kirtan. Ein Kirtan ist aber grundsätzlich einfach ein spirituelles Lied, es ist normalerweise auf Sanskrit, könnte aber auch in einer anderen Sprache sein. Und im weiteren Sinne ist jedes spirituelle Lied, jedes religiöse Lied, jedes Kirchenlied auch eine Form von Kirtan. Also, Kirtana – Preisen, Lobgesang oder im engeren Sinn, Wechselgesang.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

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Aleah Gandarvika

Jahresgruppe Sanskrit - Lektüre der AMRITA SIDDHI - Online

07.01.2026 - 16.12.2026 - Jahresgruppe Sanskrit - Lektüre der AMRITA SIDDHI - Online

Die AMRITA SIDDHI ("Erlangung der Unsterblichkeit") ist ein bisher noch wenig bekannter Ur-Text zum Hatha Yoga, der aus einem asketisch orientierten buddhistischen Umfeld stammt. Niedergeschrieben wurde er vermutlich im 11. Jahrhundert in Indien von Madhava Chandra. Der Verfasser lehrt in 35 kurzen Kapiteln die praktischen und theoretischen Grundlagen …
Dr phil Oliver Hahn