Padasevana

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Padasevana (Sanskrit: पादसेवन pādasevana n.) Dienst zu Seinen Füßen: Altar-/Tempeldienst. Ein Begriff aus dem Karma Yoga und Bhakti Yoga.

Die Vortwärtsbeuge steht für Hingabe.

Padasevana ist eine der 9 Formen der Hingabe, eine der neun Haupt-Bhakti-Praktiken (Navadha Bhakti), wie die Bhagavatam sie empfiehlt. Padasevanana ist die Verehrung der Füße, der Dienst an den Füßen. Padasevana ist eine der neun Praktiken des Bhakti Yoga. Padasevana kann bedeuten, dass man die Füße des Guru verehrt, unter anderem mit Pada Puja oder Paduka Puja. Padasevana, auch geschrieben Padasevananam, kann auch bedeuten, einen Altar zu haben und zu pflegen. Padasevanam ist also der Altardienst. Im weiteren Sinn ist Padasevana die Welt als Füße Gottes anzusehen. Indem man seine Aufgaben in der Welt erledigt, dient man den Füßen Gottes, kultiviert Bhakti, die Gottesliebe. Erfahre noch mehr über die Bedeutung von Pada Sevana in diesem Vortragsvideo.

Sukadev über Padasevana

Niederschrift eines Vortragsvideos (2015) von Sukadev über Padasevana

Padasevana heißt "Dienst zu Füßen". Pada heißt Fuß, und Seva heißt Dienst. Padasevana ist "das Dienen zu Füßen". Was heißt Padasevana? In einem Sinne kann es heißen, den Füßen zu dienen. Padasevana, da gibt es z.B. auch Pada Puja, das ist etwas, was in Indien durchaus üblich ist, dass der Schüler die Füße des spirituellen Lehrers verehrt, sogar Puja damit ausführt. Und man findet das ja auch als Fußwaschung, auch Jesus hat seinen Jüngern die Füße gewaschen, der Gastgeber hat einem Gastfreund die Füße gewaschen usw. Im übertragenen Sinne heißt es, die ganze Welt als Füße Gottes anzusehen und alles, was du tust, als Padasevana zu tun.

Padasevana heißt aber auch Altardienst und Tempeldienst. Padasevana heißt, dass du dir einen Altar machst und dass du dafür sorgst, dass immer eine frische Kerze brennen kann, dass dort Räucherstäbchen sind oder Duftöle, vielleicht stellt du Blumen hin, vielleicht verneigst du dich vorher und nachher, vielleicht machst du ein Ritual. All das wäre Padasevana. Oder du machst dir einen heiligen Raum in deinem Haus, wenn du ein größeres Haus hast, oder auch, du gehst regelmäßig in einen Tempel, eine Kirche, eine Synagoge, eine Moschee und hilfst dort auch, machst dort Tempeldienst. Wenn du verbunden bist mit einem spirituellen Zentrum, dann kannst du dich auch bemühen, dass du auch mal eine Weile Padasevana machst, das heißt, dass du dich um den Altar des Tempels oder des Yogaraumes, des Meditationsraumes kümmern kannst. All das hilft, Bhakti zu entwickeln. Padasevana ist nämlich eine der neun Bhakti-Praktiken, um Hingabe zu entwickeln, letztlich um Gott zu erfahren.

Also, Padasevana – Dienst zu Füßen. In vielerlei Hinsicht zu verstehen, zum einen Verehrung von Füßen des Meisters, zum zweiten sehen, die ganze Welt sind die Füße Gottes und du machst, alles, was du machst, als Dienst zu Füßen Gottes. Und konkret heißt Padasevana auch Altardienst und Tempeldienst.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

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