Ziel

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Ein Ziel ist das Vorhaben, in der Zukunft eine bestimmte Fähigkeit oder einen bestimmten Zustand zu erreichen, wozu meist eine ganze Reihe von, oft regelmäßigen und/oder über einen längeren Zeitraum erfolgenden, Handlungen und eine große Aufmerksamkeit der Person notwendig ist, die sich dieses Ziel gesetzt hat.

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Ziel ist ein erstrebtes Ergebnis, ein Ort den man erreichen will, ein Zustand oder eine Sache, auf die man hin arbeitet. Ein Ziel zu haben motiviert, bündelt Kräfte, gibt dem Streben, vielleicht sogar dem Leben, einen Sinn. Ziele zu haben ist wichtig. Aber kein Ziel heiligt alle Mittel. Im Yoga gibt es die Polarität zweier Empfehlungen: (1) Richte dein Leben nach dem höchsten Ziel aus und setze dich für das Gute in der Welt ein, finde dabei heraus wofür es sich lohnt, dass du dich dafür einsetzt (2) Sei nicht verhaftet am Ergebnis der Handlung, sei gleichmütig in Erfolg und Misserfolg.

Ziel - eine Tugend. Was bedeutet das Wort Ziel? Wie wird dieses Wort verwendet? Wozu ist Ziel eine gute Bezeichnung? Was sind Synonyme und Antonyme von Ziel? Lass dich inspirieren, denke nach, überlege.

Inhaltsverzeichnis

Das Brahman als höchstes Ziel

Artikel aus dem Buch "Das System des Vedanta“ von Paul Deussen, Elibron Classics, 2. Auflage, 1906, S. 213 - 220.

Brahman als Gegenstand der Meditation, nach 1,3,13

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Die Meditation des Brahman kann eine mehr oder weniger vollkommene sein und bringt demgemäß, wie schon aus den Kap. VI (S. 109 fg.) beigebrachten Stellen bekannt, verschiedene Frucht, nämlich teils irdisches Glück, teils himmlische, aber vergängliche Seligkeit, teils ewige Vereinigung mit Brahman.

Dieser Gedanke wird im fünften Abschnitte der Prashna Upanishad (S. 219 fg.) dadurch illustriert, dass an dem Worte "Om", dem symbolischen Träger der Meditation des Brahman, die drei Moren (Matra), aus denen es vermeintlich besteht (a-u-m), unterschieden werden; die Meditation ist in dem Maße vollkommener, als sie sich auf ein, auf zwei oder auf alle drei Elemente des Wortes "Om" erstreckt. Die Stelle lautet wie folgt:

"Fürwahr, o Satyakama, der Laut "Om" ist das höhere und das niedere Brahman. Darum erlangt der Wissende, wenn er sich auf denselben stützt, das eine oder das andere. Wenn er ein Element desselben meditiert, so gelangt er, dadurch belehrt, [nach dem Tode] schnell zur Lebendigkeit.

Ihn führen die Rig-Hymnen hin zur Menschenwelt; daselbst erlangt er Askese, frommes Leben und Glauben und genießt Hoheit. Wenn er zu zwei Elementen in seinem Denken gelangt, dann wird er [nach dem Tode] von den Yajus-Sprüchen emporgeführt in die Luft zur Soma-Welt [zum Monde]. Nachdem er in der Soma-Welt Herrlichkeit genossen hat, so kehret er wieder zurück.

Wenn er hingegen durch alle drei Elemente des Lautes Om den höchsten Geist meditiert, so wird er, nachdem er in das Licht, in die Sonne eingegangen, wie eine Schlange von ihrer Haut, also von dem Übel befreit; von den Saman-Liedern wird er emporgeführt zur Brahmanwelt; dann schaut er ihn, der höher ist als dieser höchste Komplex des Lebens, den in der Burg [des Leibes] wohnenden Geist (Puri Shayam, Purusham."

Es fragt sich, so bemerkt Shankara, welches von den beiden zu Eingang der Stelle erwähnten Brahman im letzten Absatze, auf den es hier ankommt, zu verstehen sei, das höhere oder das niedere? Für das letztere spräche die räumliche Beziehung, welche in dem Emporführen zur Brahmanwelt liegt und auf das höhere Brahman nicht passt (S. 245,7; vgl. B. 117).

Demungeachtet aber muss an das höhere Brahman gedacht werden, weil es heißt "er schaut", was sich nur auf ein Reales, auf das höchste Brahman, wie es Gegenstand der universellen Erkenntnis (Samyag-Darshanam) ist, beziehen kann (S. 24(3,6), während unter dem "höchsten Komplex des Lebens" das Brahman unter der Form der individuellen Seele verstanden werden muss (S. 247,1).

Dementsprechend aber ist auch schon vorher unter dem höchsten Geiste, der meditiert werden soll, das höchste Brahman zu verstehen (S. 247,10), denn nur seine Meditation bringt die weiter erwähnte Befreiung vom Übel (S. 248,4). Was aber die lokale Beziehung betrifft, die in dem Emporführen zur Brahmanwelt liegt, so muss man annehmen, dass hier Stufenerlösung (Kramamukti) gelehrt werde, bei der erst nach der Einführung in die Brahmanwelt die universelle Erkenntnis mitgeteilt wird (S. 248,8), — letzteres nicht ganz nach der Konsequenz des Systems, da ja hier das höhere Brahman verstanden werden soll, die Stufenerlösung hingegen, wie wir später sehen werden (Kap. XXX1X,4), nur auf die Verehrer des niedern Brahman Anwendung findet.

Brahman als der Ort der Erlösten, nach 1,3,1-7

In der Mundaka-Upanishad 2,2,5 heißt es:

Der Ort, in welchem Himmel, Erd' und Luftraum,
Verstand und alle Sinne sind gewoben,
Den sollt allein ihr wissen als den Atman;
Die andern Reden aber lasst beiseite; —
Er ist die Brücke der Unsterblichkeit!

Man könnte, so meint Shankara, hier an etwas anderes denken, als an Brahman, etwa an die Urmaterie, oder den Wind, oder die individuelle Seele, welche in gewissem Sinne der Ort der Dinge genannt werden können (S. 225), denn die erwähnte Brücke scheint ein anderes Ufer (etwas außer ihr) vorauszusetzen, was auf Brahman nicht passt (S. 224,8). Aber der Ort, in welchem die ganze Welt gewoben ist, kann doch nur Brahman sein (S. 225,10), wie schon das Wort Atman zeigt, welches in vollem Sinne nur von Brahman gilt (S. 226,1). Die Welt verhält sich nicht etwa zu ihm wie Wurzeln, Stamm und Äste zu dem Baume (S. 220,7), sondern sie ist nur ein Produkt des Nichtwissens (S. 226,11), wie denn die Schrift davor warnt, sich an die nicht-reale Vielheit zu halten (S. 227,3), wenn sie (Kath. 4,10. Brih. 4,4,19) sagt:

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Von Tod zu Tode wird verstrickt,
Wer eine Vielheit hier erblickt.

Das Wort von der Brücke soll nur bedeuten, dass Brahman die Dinge auseinanderhält (vgl. S. 143. 174), nicht dass er ein anderes Ufer hat (S. 227,10). Dass aber Brahman allein der Ort sein kann, geht daraus hervor, dass er nachher als der Ort bezeichnet wird, zu welchem die Erlösten gehen. Nämlich der Wahn, als bestehe das Ich in der Leiblichkeit, ist das Nichtwissen; die Hochhaltung derselben ist die Liebe (Raga), die Verachtung derselben der Hass, der Gedanke an eine Schädigung derselben die Furcht, und wie die Schar des Nichtrealen weiter heißt (S. 228,10). Die Erlösung von diesen Mängeln allen ist ein Hingehen zu dem Orte, von dem hier die Rede ist; worüber es weiter heißt (Mund. 2,2,8):

Wer jenes Höchst' und Tiefste schaut,
Dem spaltet sich des Herzens Knoten,
Dem lösen alle Zweifel sich,
Und seine Werke werden nichts;

und ferner (Mund. 3,2,8) :

Wie Ströme rinnen und im Ozean,
Aufgebend Name und Gestalt, verschwinden,
So geht, erlöst von Name und Gestalt,
Der Weise ein zum göttlich - höchsten Geiste."

Hier kann weder von der Urmaterie, noch vom Winde die Rede sein (S. 230), noch auch von der individuellen Seele (S. 231,1), welche in den Worten: "den sollt ihr wissen als den Atman", als Subjekt von ihm als Objekt unterschieden wird (S. 231,8).

Brahman als die erreichte All-Einheit, nach 1,3,8-9

Alles Erkennen, welches sich von seinem Objekte unterscheidet, ist beschränkt und unfrei; unbeschränkt und frei ist nur die Erkenntnis, die sich mit dem Erkannten identisch weiß. — Dies ist der Grundgedanke der Bhuma Vidya, des siebenten Abschnittes der Chandogya Upanishad (S. 473-527), dessen Hauptinhalt folgender ist.

Narada bittet den Sanatkumara um Belehrung und zählt auf die Frage, was er denn schon wisse, die vier Veden und eine lange Reihe anderer Wissenschaften auf. Im Bewusstsein der Unzulänglichkeit derselben rügt er hinzu: "Ich kenne, o Ehrwürdiger, die Mantras [hier die gesamte praktische Theologie] , nicht den Atman [die Metaphysik] ; denn ich habe von solchen, die dir gleichen, gehört, dass, wer den Atman kennt, über den Kummer hinaus ist; ich aber, o Herr, bin bekümmert; führe du mich hinaus über den Kummer!"

Sanatkumara nimmt in seiner Belehrung folgenden Gang. Alles, sagt er, was du gelernt hast, ist Name, größer (Bhuyas) als der Name ist die Rede, als diese der Verstand, als dieser der Entschluss, als dieser der Gedanke, als dieser die Meditation, als diese die Erkenntnis, als diese die Kraft, als diese die Nahrung, als diese das Wasser, als dieses das Feuer, als dieses der Raum, als dieser die Erinnerung, als diese die Hoffnung, als diese das Leben (oder der Odem, Prana).

"Wie die Speichen eingefügt sind in die Nabe, so ist alles in das Leben eingefügt. Das Leben geht vonstatten durch das Leben (den Odem), das Leben (der Odem) gibt das Leben, gibt es zum Leben. Das Lehen ist Vater und ist Mutter, das Leben ist Bruder und Schwester, das Leben Lehrer und Brahmane. Darum, wenn einer Vater oder Mutter oder Bruder oder Schwester oder Lehrer oder Brahmanen hart anfährt, so sagt man:

Pfui, über dir; du bist ein Vatermörder, Muttermörder, Brudermörder, Schwestermörder, Lehrermörder, Brahmanenmörder [vgl. 1. Joh. 3,15]; wenn er aber eben dieselben, nachdem das Leben entflohen ist, mit dem Spieße zusammenstößt [auf dem Scheiterhaufen] und sie verbrennt mit Haut und Haar, so sagt man nicht: Du bist ein Vatermörder, Muttermörder, Brudermörder, Schwestermörder, Lehrermörder, Brahmanenmörder; denn das Leben nur ist alles dieses. — Fürwahr, wer also sieht und denkt und erkennt, der ist ein Absprecher (Ativadin); und wenn man zu ihm sagt: Du bist ein Absprecher! so soll er es zugeben und nicht leugnen."

Unter Leben (Prana) ist an dieser Stelle nicht wie sonst häufig und auch in der Chandogya Upanishad selbst (vgl. S. 158. 159. 177. 191. 196) das höchste Brahman zu verstehen, sondern (vielleicht mit absichtlicher Polemik gegen diese Auffassung) empirisch das zum Komplexe des feinen Leibes gestaltete Lebensprinzip (Prana), der Prajnatman [das Brahman] als das zentrale Leibesprinzip, in welches die höchste Gottheit [das Brahman] zum Zweck der Entfaltung in Namen und Gestalten als lebendiges Selbst (als individuelle Seele, Jiva Atman) eingeht wie das Abbild in den "Spiegel." — Das bisherige Resultat ist daher erst der Höhepunkt der empirischen Weltbetrachtung, von welcher Sanatkumara seinen Schüler zur metaphysischen zu erheben sucht, indem er in folgender Art fortfährt:

Der aber nur ist der rechte Absprecher, welcher durch die Wahrheit abspricht. Die Wahrheit also muss man erforschen. Die Wahrheit nun gründet sich auf die Erkenntnis, diese auf das Denken, dieses auf den Glauben, dieser auf die Gewissheit, diese auf die Tat, diese auf die Lust [die Neigung, etwas zu tun, als Bestimmung des Willens].

Die Lust nun aber [so fährt der Redner fort, indem ihm dieser Begriff von dem einer vereinzelten Befriedigung, wie sie beim Tun empfunden wird, umschlägt zu dem einer absoluten, finalen Befriedigung] besteht nur in der Unbeschränktheit (Bhuman), nicht in dem Beschränkten (Alpam). Was ist nun die Unbeschränktheit?

"Wenn einer [außer sich] kein anderes sieht, kein anderes hört, kein anderes erkennt, das ist die Unbeschränktheit; wenn er ein anderes sieht, hört, erkennt, das ist das Beschränkte. Die Unbeschränktheit ist das Unsterbliche, das Beschränkte ist sterblich." — "Aber worauf gründet denn sie sich, o Herr?" — "Sie gründet sich auf ihre eigene "Größe, oder, wenn man will, nicht auf die Größe.

Denn unter Größe versteht man in dieser Welt viel Kühe und Rosse, Elefanten und Gold, Sklaven und Weiber, Feld und Land. Aber das meine ich nicht, denn da gründet sich eines immer auf das andere. Sie aber [die Unbeschränktheit] ist unten und ist oben, im Westen und im Osten, im Süden und im Norden; sie ist diese ganze Welt. Daraus folgt für das Ich-Bewusstsein (Ahamkara): Ich (Aham) bin unten und oben, im Westen und im Osten, im Süden und im Norden; ich bin diese ganze Welt."

Daraus folgt für die Seele (Atman): Die Seele ist unten und oben, im Westen und im Osten, im Süden und im Norden, die Seele ist diese ganze Welt. Wer also sieht und denkt und erkennt, an der Seele sich freuend, mit ihr spielend, mit ihr sich paarend und ergötzend, derselbige ist autonom (Svaraj), und ihm ist in allen Welten Freiheit (Kamacara); die es aber anders als so ansehen, die sind heteronom (Anyarajan), vergänglicher Seligkeit, und ihnen ist in allen Welten Unfreiheit (Ahamacara)." So zeigte, heißt es zum Schlusse, ihm, dessen Verdunkelung gewichen war, das Ufer jenseits der Finsternis der heilige Sanatkumara.

Das Bemühen des Shankara bei dieser Stelle geht darauf hin, nachzuweisen, dass unter der Unbeschränktheit das Brahman zu verstehen sei und nicht etwa das vorher erwähnte Leben. Denn obgleich nach dem Leben in der Stufenreihe nichts Höheres folge (S. 235,4), wer es erkenne ein Absprecher genannt werde (S. 235,8), auch die Schilderung, wie man "kein anderes außer sich sehe", auf das Leben im Zustande des Tiefschlafes passe (S. 235,14),

wie sich denn auch die Bezeichnungen als Lust, Unsterbliches, Atman von dem Leben verstehen ließen (S. 236), so sei doch nicht es, sondern nur das höchste Brahman unter der Unbeschränktheit zu verstehen, indem dasselbe bezeichnet werde als höher als der Tiefschlaf d. h. das Leben im Tiefschlafe (S. 237,1) dadurch, dass von dem, der das Leben kenne, hingewiesen werde auf den, "welcher durch die Wahrheit abspreche" (S. 238,10), während das zuerst erwähnte Absprechen ein unberechtigtes sei (S. 230,8).

Als die Wahrheit aber zeige sich weiterhin die Unbeschränktheit d. h. die vom Leben verschiedene höchste Seele (S. 240,3), auf welche allein die Stelle von der Vernichtung des Kummers passe (S. 240,6), sowie die Bezeichnung als "das Ufer jenseits der Finsternis", nämlich des Nichtwissens (S. 240,10), und die ungeheuere Größe, die in dem Begriffe der Unbeschränktheit liege und nur dem höchsten Gott als der All-Ursache zukomme

S. 240,14). Auf ihn passe auch die Einheit von Subjekt und Objekt, indem auch die im Tiefschlafe hergestellte Einheit auf ihn zurückzuführen sei (S. 241,6). Auf ihn endlich treffe auch die Bezeichnung als Lust zu, indem darunter keine zeitweilige (Samaya) Lust zu verstehen sei (S. 241,12), sowie die Äußerungen von der Unsterblichkeit, der Wahrheit, dem in der eigenen Größe sich Gründen, der Allgegenwart und der Allbeseelung (S. 241,16).

Der Weg ist das Ziel

Artikel von Lore Tomalla, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17

"Viele Wege führen nach Rom", sagt man. In Delhi war eine Lotosblüte Modell für ein Gotteshaus besonderer Art. Jede Religion hat ihren persönlichen Zugang zum Allerheiligsten, das es nur einmal gibt, in der Mitte des Tempels. Welcher Weg ist der richtige? Wir wissen es nicht. Die Menschheit auf ihrer derzeitigen Entwicklungsstufe vermag den richtigen Weg noch nicht zu erkennen.

Wie gut, dass Gott so tolerant ist. Hindus z.B. machen täglich Körperübungen, die sie Yoga nennen. Yoga bedeutet übersetzt "Disziplin". Auch Moslems wird tägliche Disziplin abverlangt, z.B. üben sie ein Trainingsritual, das Gruß an die Sonne genannt wird. Es sind Dehnübungen, die den Körper geschmeidig erhalten. Jede Katze, jeder Hund macht morgens Dehnübungen.

Christen haben das besser. Sie bleiben gesund, allein durch den Glauben. Das ist so falsch nicht, denn was ich mir vorstelle, woran ich fest glaube – das wird Wirklichkeit. Rechtes Denken, rechtes Reden, rechtes Handeln gehört zu den Forderungen, die Gläubige der atheistischen Religion Buddhismus einzuhalten haben.

Die Menschheit ist unterwegs zu einem Ziel. Wenn ich ein Ziel anstrebe, möchte ich es möglichst schnell erreichen. Wenn ich auf der Autobahn im Stau stehe, werde ich ungeduldig, ärgerlich, gerate in Zorn. Die Psychologen sagen, auf dem Wege sein bedeutet, dass man die Situation beherrscht, nicht in Stress gerät. Ich beherrsche meine Gedanken, meine ich. Häufig ist es umgekehrt: Meine Gedanken beherrschen mich.

Was ist das "Ziel“ unseres Lebens? Wir verfolgen unterschiedliche Ziele, haben individuelle Sehnsüchte, Hoffnungen, Pläne. Wir wollen etwas erreichen: Geld, Ruhm, Ehre. Möglicherweise haben andere bereits allerhand erreicht und schon kommt die Ungeduld, ich gerate in Stress. Ich will das auch – ich strenge mich an. Auf dem Wege sein, das Ziel anstreben, aber in Ruhe und Gelassenheit. Habe ich das Ziel erreicht, ist Schluss, Ende. Was geschieht dann?

Für jedes Lebewesen endet das Leben mit dem Tod. Ist der Tod Ziel unseres Lebens? Jedes Ende ist ein Neubeginn. Es tut sich etwas auf – ein Tor, eine Schneise, eine andere Welt. Der hebräische Buchstabe A wird umgekehrt wie das % Zeichen geschrieben: Da ist ein Tropfen im Jenseits. A ist eine Spiegelungsebene. Der Tropfen auf der einen Seite möchte sich verwirklichen.

Geschieht das, kommt er auf der anderen Seite der Spiegelungsebene in die Wirklichkeit. Die hinduistische Religion nennt aber das Jenseits die Wirklichkeit. Aus dieser tritt etwas hinüber ins Diesseits, in die Maya, die unwirkliche Scheinwelt, in der wir leben, wo wir es sehen, fühlen, hören, tasten, schmecken, riechen können, mit unseren fünf Sinnen, unseren Wahrnehmungsorganen erfahren können. Eine der fünf großen Richtungen des Buddhismus ist die Weisheit des Großen Spiegels. Ein Spiegel entdringlicht die Dinge, ohne sie ihrer Form zu berauben.

Wenn ich sterbe, ist das wie eine glasklare, hohe Welle. Ich stecke den Kopf hindurch und sie läuft weiter. Es ist wie durch einen Wasserfall hindurchgehen und sich auf der anderen Seite befinden. Es ist wie eine Flussüberquerung. Auf die andere Seite gelangen. In meinem Traum hat die grüne Hecke auf der anderen Seite Rosen. Wie schön, aber was bedeutet das?

Hier im Diesseits leben wir in der göttlichen Maya. Im Jenseits wartet schon unser helfender Schutzengel, dass wir kommen. Ich bin er – er ist ich. Wie wird das sein? Wir wissen es nicht. Wir haben hier im Diesseits kein Wahrnehmungsorgan dafür. Wir können es nicht ergründen. Es ist die Weisheit und Erkenntnis, die wir nur um den Preis des Todes erlangen können. Kommen wir in eine Schattenwelt oder in eine Welt der Lichtgestalten? Lösen sich unsere Gedanken ins Samsara, ins Gedankenmeer, auf? Den Bhakti Yogi fischt der mystische Vogel Garuda aus den Wellen des Samsara. Errettet er ihn für das Nirwana? Oder bringt er die Seele – so wie der Klapperstorch etwa – zu einem neuen Körper für die Wiedergeburt?

Nach dem Durchgang durch die Spiegelungsebene werden wir das wissen. Bis dahin sind wir auf dem Wege und müssen uns in Geduld üben. Die Menschheit sucht nach dem richtigen Weg. Dieser Weg ist das Ziel.

Was ist das Ziel der Meditation, Teil 1

Artikel von Hanspeter Sperzel, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17

Im Hier und Jetzt sein

Das Leben des denkenden Menschen ist ein Denken in der Zeit, und Denken im herkömmlichen Sinne ist nur in der Zeit möglich. Die Aneinanderreihung von Situationen der Vergangenheit, in denen ein bestimmtes Muster erkannt wurde, erkennen wir als Erfahrung. Diese Erfahrungen der Vergangenheit, projiziert in die Zukunft, nennen wir Denken. Wir benutzen unsere Sinne, um die Wirklichkeit zu erkennen, aber diese Sinne sind unvollkommen und so nicht in der Lage, die wahre Wirklichkeit zu erkennen.

Farben sind lediglich Reflektionen von Licht auf einer definierten Oberfläche, Gewicht ist abhängig von dem Himmelskörper, auf dem wir uns befinden (Gravitation), Laute werden durch Schwingungen der Luft verursacht, schmecken und riechen können wir nur dann, wenn unser Körper auf diese Stoffe eingerichtet (konditioniert) ist. Die Hände fühlen anders als unsere Zunge oder unser Hinterkopf. Und emotionale Empfindungen sind abhängig von Begabung und Konditionierungen.

Dem denkenden Menschen, der um seine Unvollkommenheit oder Unwissenheit weiß,sind all diese Dinge zweifelhaft, und er sucht deshalb nach anderen Wegen des Erkennens.

Wo aber liegen diese anderen Möglichkeiten? Unsere Sinne vermitteln ein Bild der Außenwelt, Bilder, Geräusche, Gerüche, Gefühltes und Geschmecktes sind Dinge außerhalb unseres Selbst. Mit der Begrenztheit unserer Sinne ist diese Welt außerhalb unserer selbst nicht weiter zu erforschen. Weitere Werkzeuge zur Erkenntnis der uns umgebenden Welt stehen uns, rational gedacht, nicht zur Verfügung.

Was uns bleibt, ist nur der Weg nach innen. Diesen Weg zu beschreiten, ist das Ziel der Meditation.Wir suchen so neue Wege der Erkenntnis. Indem wir unseren Körper beruhigen, ruhigstellen, den Atem zügeln, verlegen wir unsere gesamte Bewusstheit auf innere Abläufe, auf Fühlen, Wahrnehmen und Denken. Durch Zurückhaltung der Vernunft, die die Gedankenwellen nur beobachtet, statt sie aufzunehmen oder gar auszuformen, werden wir konfrontiert mit unserem inneren Leben in seiner ganzen Fülle. Und wir beginnen, mit und an unserem So-sein zu arbeiten.

Zunächst, bei Beginn oder Aufnahme einer regelmäßigen Übung, arbeiten wir so in einem großen Zeitfenster. Erinnerungen an die Kindheit, früher gesehene Filme und alte Lieben werden uns bewusst, wir beobachten, wie unser sich Denken an diesen alten Erfahrungen misst und urteilt. Später dann, beginnt sich dieses Fenster zunehmend zu schließen. Wenn dann, eines Tages, dieses Fenster sich ganz schließt, und wir nur noch im "Jetzt und Hier“ wahrnehmen, beginnt die Meditation.

Meditation in diesem Sinne ist das sich befinden im Hier und Jetzt, ungefärbt durch Vergangenes, unprojiziert in Zukünftiges, Leben im Augenblick dieses Atemzuges.

Auf der Basis von Advaita Vedanta

Das Wesen der Meditation ist Stille

Das wahre Wesen des Menschen ist Stille. Diese Stille ist die Grundlage aller Dinge, allen Lebens, aus dieser Stille lebt das Leben und geschieht Sein. Sie wird verdeckt durch das, was wir Menschen den Geist nennen. Er ist es, der Erkanntes benennt, Zusammenhänge erspäht, die Konzepte von Vorstellung, Wunsch, Ordnung, Vermeidung, Schutz und Sicherheit formt.

Wenn wir wie Ramesh den menschlichen Geist in einen arbeitenden Teil und einen denkenden Teil gliedern, so ist es der denkende Teil dieser Kraft, der als die "Verdunklung des eigentlichen Wesens unseres Selbst“ in Erscheinung tritt. Aus ihm entstehen die bereits genannten Konzepte und in ihrem Gefolge entsteht Leiden. Indem wir diesen Teil zur Ruhe bringen, ihm den Platz zuweisen, der ihm zusteht, schaffen wir die Voraussetzung dafür, mit unserem wahren Wesen wieder in Kontakt zu treten und Leiden zu beenden; oder anders ausgedrückt,wieder zu SEIN. Das Werkzeug für diese Rückkehr ist die Meditation.

Was ist Leiden?

Der moderne Mensch leidet, weil er an vielerlei Konzepten, Wünschen und Vorstellungen, weil er an Ängsten, Träumen und anderem festhält. Alle diese Dinge sind Konstrukte des denkenden Geistes, die nichts, aber auch gar nichts, mit der Wirklichkeit zu tun haben. Bei einem Leben aus der Wesenheit des Menschen, der Stille, gibt es kein Leiden, wie es auch kein Leiden im Tiefschlaf gibt. Und dieser Tiefschlaf ist dem Zustand des Seins sehr nahe. Was fehlt, ist Bewusstheit.

Alle oben genannten Konzepte haben etwas zu tun mit Gegensätzlichkeit. Und das ist so, weil der denkende Geist nur in Gegensätzen denken kann. Wenn wir Gutes in dieser Welt suchen, setzen wir automatisch Schlechtes voraus, und an diesem leiden wir. Stellt man sich einen Zustand vor, in dem Gut und Schlecht keine Rolle mehr spielen, gibt es nur noch sein. Woran sollte man dann leiden können?

Das Leiden der Menschen manifestiert sich in Gefühlen, Weltbildern und falschem Wissen. Aus ihnen bilden sich Konstrukte des Geistes, die aus den Erfahrungen der Vergangenheit in die Zukunft projiziert werden. Leben aber findet nur Hier und Jetzt statt, in dem, was wir Gegenwart nennen. Alles, was nicht Gegenwart ist, ist nicht wirklich und daher nicht SEIN.

Braucht der Übende einen Lehrer?

Jeder Mensch braucht einen Lehrer. Dieser ist jedoch nicht an eine bestimmte Person oder Form gebunden. Alles, was ist, kann auch zum Lehrer werden. Viele Meditierende kamen über großes Leid, über großen Verlust zur Praxis. In diesem Fall ist das Leiden der Lehrer. Auch Gedanken können vorübergehend Lehrer sein. Da das Absolute, das Sein allen Wesen und Dingen zugrunde liegt, kann auch alles der Lehrer sein: Bücher, Natur, Gedanken, Menschen, Steine, alles. Doch eigentlich geht die Frage dahin, ob es eines selbstverwirklichten Menschens bedarf, um einen höheren Zustand (eigentlich gibt es das nicht) zu erreichen.

Eine Schüler-Lehrer-Beziehung ist sicher sehr hilfreich, ist sinnvoll, wenn ein geeigneter Lehrer zur Verfügung steht. Aber unbedingt notwendig ist eine solche Beziehung nicht. Kein selbstverwirklichter Mensch hat ein wirkliches Interesse an einer Schüler-Lehrer-Beziehung, noch betrachtet er sich als Lehrer und den Schüler als Schüler. Letzlich dient der Lehrer nur als Spiegel, der die Projektionen seines Schülers ad absurdum führt.

Die Aufgabe des Schülers ist es, zu erkennen, wer in ihm selbst der wirkliche Lehrer ist. Wenn er das eigentliche Selbst zum Lehrer wählt und lernt, dieses vom Nicht-Selbst zu unterscheiden, wird er den Weg beschreiten, der dann schon nicht mehr Weg ist. Das Leben selbst wird ihn führen, und es bedarf keines Tuns, keiner Anstrengung und keiner Voraussetzung mehr, um wirklich und authentisch im SEIN zu sein.

Was ist der Zustand der Meditation?

Jeder kennt den Zustand der Meditation. Man hat ein Problem, denkt und denkt und denkt, und es geht nicht weiter. Dann, vielleicht am Abend in der Runde seiner Freunde, bei angeregtem Gespräch über Gott und die Welt, kommt schier aus dem Nichts ein Gedanke, der die Lösung dieses Problems darstellt. Man kann sich das so vorstellen, wie es die Sprache beschreibt:

Wir stehen vor der Aufgabe, eine Problemstellung lösen zu müssen. Indem man sich löst, aufgibt, zu suchen, sondern sich dem anvertraut, das wirklich ist, dem Leben selbst nämlich, wird ohne unser Zutun, ohne Absicht und Vorsatz, das richtige durch uns getan. Das Leben sorgt für sich selbst. Der Grund, aus dem diese Problemlösung aufstieg, dies ist der Zustand der Meditation.

Es ist das Verweilen im eigentlichen Selbst, dem Urgrund, Gott, dem Absoluten, dem Tao oder wie auch immer es genannt wird oder wurde. Dieses Selbst ist Nirgendwo und Überall zugleich, ist genau jetzt und genau hier, ist jedem jederzeit zugänglich, ist immer vorhanden und wird immer da sein. Es ist die wahre und wirkliche Natur oder Wesenheit des Menschen: SEIN.

Welche Bedingungen gibt es, um in Meditation zu sein?

Meditation ist das Verweilen im Sein, und dafür gibt es keine Bedingungen. Weder eine Körperhaltung, weder eine Technik, keine Ernährungsrichtlinie noch sonst irgend Etwas kann als Bedingung für Sein angesehen werden. Sein ist. Alles, was nicht Sein ist, ist Denken, und dieses Denken zeigt sich im jedem Ding, jedem Gedanken und jedem Gefühl. Auch jeder Gedanke, der mit "Ich“ beginnt, ist ein Konstrukt des Denkens, denn es gibt kein "Ich“, nur Sein. Daher auch der Ratschlag von Ramana Maharishi, gerade den "Ich“-Gedanken zu seinem Ursprung zurückzuverfolgen.

Alles, auch Gedanken, kommen letztlich aus dem Sein, verfolgst du ihn zurück, wirst du seinen Ursprung, der Stille ist, erkennen.

Shri Ramana Maharshi: "Es gibt weder Schöpfung noch Zerstörung, weder Bestimmung noch freien Willen, weder einen Pfad noch ein Erlangen. Das ist die letzte Wahrheit.“

Ziel Antonyme, Synonyme und andere Eigenschaften

In diesem Yoga Wiki werden über 1000 Tugenden und Persönlichkeitsmerkmale beschrieben. Hier einige Erläuterungen, wie man die Eigenschaft der Zielorientiertheit in Beziehung zu anderen Fähigkeiten und Verhaltensweisen sowie in Bezug auf Laster sehen kann:

Ähnliche Eigenschaften wie Ziel - Synonyme

Ähnliche Eigenschaften wie Ziel bzw. Zielorientiertheit, also Synonyme zu Ziel sind z.B. Endpunkt, Finale, Leitbild, Bestreben, Vorhaben, Endziel.

Ausgleichende Eigenschaften

Jede Eigenschaft, jede Tugend, die übertrieben wird, wird zu einer Untugend, zu einem Laster, einer nicht hilfreichen Eigenschaft. Zielorientiertheit übertrieben kann ausarten z.B. in Verbissenheit, Verbohrtheit, Verkrampftheit. Daher braucht Ziel und Zielorientiertheit als Gegenpol die Kultivierung von Erwartungslosigkeit, Liebe, Mitgefühl.

Gegenteil von Ziel - Antonyme

Zu jeder Eigenschaft gibt es ein Gegenteil. Hier Möglichkeiten für Gegenteil von Ziel und Zielorientiertheit, Antonyme zu Ziel :

Ziel Antonyme

Antonyme Ziel sind Erwartungslosigkeit, Liebe, Mitgefühl, Ziellosigkeit, Richtungslosigkeit, Planlosigkeit, Kopflosigkeit, Entschlusslosigkeit.

Ziel als Teil von Tugendengruppen, Persönlichkeitsfaktoren und Temperamenten

Bewusste Kultivierung von Zielorientiertheit

Zielorientiertheit kann man sehen als eine positive Eigenschaft. Vielleicht willst du ja Zielorientiertheit in dir kultivieren, die Fähigkeit einem Ziel bzw. deinen Zielen nachzugehen. Hierzu einige Tipps:

  • Nimm dir vor, eine Woche lang diese Eigenschaft der Zielorientiertheit zu stärken.
  • Du kannst dir z.B. vornehmen: "Während der nächsten Woche will ich die Fähigkeit Zielorientiertheit wirklich leben, kultivieren, entwickeln. Ich freue mich darauf, in einer Woche ein zielstrebigerer Mensch zu sein."
  • Überlege dir: Was sind meine Ziele? Was sind Ziele, die für mein Leben und meine Situation, meine Aufgabe, von besonderer Relevanz sind?
  • Überlege dir bei deinen Aufgaben: Vor dem Hintergrund der eigentlichen Ziele, was ist jetzt wirklich relevant? Vor dem Hintergrund des Hauptzieles, was sollte ich tun? Ist das was ich gerade vorhabe, wirklich dem Ziel dienlich?
  • Nimm dir vor, täglich mindestens etwas zu tun, was Zielorientiertheit ausdrückt. Mache jeden Tag etwas, was du sonst nicht tun würdest, was aber diese Tugend, diese Eigenschaft zum Ausdruck bringt.
  • Wenn du morgens aufwachst, dann sage eine Affirmation, z.B.: "Ich entwickle Zielorientiertheit."
  • Am Tag wiederhole immer wieder eine Autosuggestion, Affirmation wie z.B.: Ich bin zielstrebig."

Affirmationen zum Thema Zielorientiertheit

Hier einige Affirmationen für mehr Zielorientiertheit . Unter dem Stichwort "Affirmation" und "Wunderaffirmationen" erfährst du mehr zu Funktion und Wirkungsweise von Affirmationen. Nicht alle unten aufgeführten Affirmationen passen - nutze diejenigen, die für dich stimmig erscheinen.

Klassische Autosuggestion für Zielorientiertheit

Hier die klassische Autosuggestion:

  • Ich bin zielstrebig

Im Yoga verbindet man das gerne mit einem Mantra. Denn ein Mantra lässt die Affirmation stärker werden:

  • Ich bin zielstrebig. Om Om Om.
  • Ich bin ein zielstrebiger, eine zielstrebige. OM.

Entwicklungsbezogene Affirmation für Zielorientiertheit

Manche Menschen fühlen sich als Scheinheiliger oder als Heuchler, wenn sie sagen "Ich bin zielstrebig " - und sie sind es gar nicht. Dann hilft eine entwicklungsbezogene Affirmation:

  • Ich entwickle Zielorientiertheit.
  • Ich werde zielstrebig.
  • Jeden Tag werde ich zielstrebiger.
  • Durch die Gnade Gottes entwickle ich jeden Tag mehr Zielorientiertheit.

Dankesaffirmation für Zielorientiertheit

  • Ich danke dafür, dass ich jeden Tag zielstrebiger werde.

Wunderaffirmationen Zielorientiertheit

Du kannst es auch mit folgenden Affirmationen probieren:

  • Bis jetzt bin ich noch nicht sehr zielstrebig. Und das ist auch ganz verständlich, ich habe gute Gründe dafür. Aber schon bald werde ich Zielorientiertheit entwickeln. Jeden Tag wird diese Tugend in mir stärker werden.
  • Ich freue mich darauf, bald sehr zielstrebig zu sein.
  • Ich bin jemand, der zielstrebig ist.

Gebet für Zielorientiertheit

Auch ein Gebet ist ein machtvolles Mittel, um eine Tugend zu kultivieren. Hier ein paar Möglichkeiten für Gebete für mehr Zielorientiertheit:

  • Lieber Gott, bitte gib mir mehr Zielorientiertheit.
  • Oh Gott, ich verehre dich. Ich bitte dich darum, dass ich ein zielstrebigerMensch werde.
  • Liebe Göttliche Mutter, ich danke dir. Ich danke dir dafür, dass ich jeden Tag die Tugend Zielorientiertheit mehr und mehr zum Ausdruck bringe.

Frage dich: Was müsste ich tun, um Zielorientiertheit zu entwickeln?

Du kannst dich auch fragen:

  • Was müsste ich tun, um Zielorientiertheit zu entwickeln?
  • Wie könnte ich zielstrebig werden?
  • Lieber Gott, bitte zeige mir den Weg zu mehr Zielorientiertheit.
  • Angenommen, ich will zielstrebig sein, wie würde ich das tun?
  • Angenommen, ich wäre zielstrebig, wie würde sich das bemerkbar machen?
  • Angenommen, ein Wunder würde geschehen, und ich würde ab morgen meine Handlungen mehr an den übergeordneten Zielen ausrichten, was hätte sich geändert? Angenommen, ich würde meine wirklichen Ziele bzw. übergeordnete Ziele im Auge behalten und mein Verhalten daran ausrichten, wie wäre das? Wie würde ich fühlen? Wie würde ich denken? Wie würde ich handeln? Als zielstrebigerMensch, wie würde ich reagieren, mit anderen kommunizieren?

Siehe auch

Eigenschaften im Alphabet vor Ziel

Eigenschaften im Alphabet nach Ziel

Literatur

Weblinks

Seminare

Jnana Yoga, Philosophie

15. Apr 2016 - 17. Apr 2016 - Den Tod annehmen
Tod und Geburt sind Erfahrungen der Seele auf ihrer Reise zur Befreiung (moksha). Man braucht den Tod nicht fürchten oder verdrängen, sondern verstehen und annehmen. Anhand alter Texte wie der Ka…
Leela Mata,
17. Apr 2016 - 22. Apr 2016 - Lebendige Spiritualität
Du hast viel gelesen, viel gehört, spirituelles Wissen?! Wie viel davon hast du auch erfahren? Es gibt nichts Neues – doch wie viel von dem, was du schon über den Verstand erfasst hast, hast du…
Eknath Hummer,

Indische Schriften

15. Apr 2016 - 17. Apr 2016 - Achtsamkeit und Meditation
Achtsamkeit ist die unerlässliche Grundlage für rechtes Leben und rechtes Denken und hat daher eine lebenswichtige Botschaft für alle. Achtsamkeit hilft bei der Meisterung des Geistes, damit man…
Bhante Dhammananda,
06. May 2016 - 08. May 2016 - Raja Yoga 1
Der Yoga der Geisteskontrolle. 1. Kapitel der Yoga Sutras von Patanjali: Gedankenkraft und positives Denken; Meditationstechniken; Unterrichtstechniken: Yoga für Fortgeschrittene.
Sukadev Bretz,


Multimedia

Höchstes Ziel ist Einheit

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Die Ungetäuschten erreichen das Ziel – BG.XVI 5

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Dumme Menschen sehen Lust als ihr höchstes Ziel XVI 11

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Durch Meditation zum Ziel – Bh.G. V 27. u. 28

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Das Ewige Ziel erreichen Bh G 15.5 mp3 Kurzvortrag

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Auf das hoechste Ziel ausrichten BhG XVIII_57 – mp3 Kurzvortrag

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Wahrhaftigkeit: Verfolge ein höheres Ziel -mp3-Vortrag mit Sukadev

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