Sattva

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1. Sattva, (Sanskrit: सत्त्व sattva n.) Sein, Dasein, Existenz, Realität; Wesen, Charakter; ein fester Charakter, Festigkeit, Entschlossenheit, Energie, Mut; das absolut gute Wesen, die erste der drei Qualitäten der Prakriti; geistiges Wesen, Geist; der menschliche Geist (in ayurvedischen Texten im Sinne von Manas oder Chetas verwendet); Lebensatem; ein reales Wesen, Gegenstand, Ding; ein Lebewesen, vernunftbegabtes Wesen; Gespenst, böser Geist, Kobold.

Beispiel: Die yogische Ernährung

2. sattva, (Sanskrit षट्त्व ṣaṭtva), die Sechszahl. sattva ist eine alternative Schreibweise für Shattva . Mehr Informationen zu dem Sanskrit Wort sattva findest du unter dem Hauptstichwort Shattva


In der Philosophie des Samkhya ist Sattva einer der drei Gunas bzw. Eigenschaften der Natur (Prakriti). Es entspricht Reinheit, Licht, Gleichgewicht, Harmonie. Das bedeutet rhythmische Übereinstimmung mit der reinen Existenz; entspricht dem "intellektuellen Licht", der intelligenten Substanz.

Es gibt keinen reinen Zustand des Sattva ohne die beiden anderen Gunas Rajas und Tamas, da sich die Welt der Manifestation Maya aus den drei Gunas zusammensetzt. Solange ein Mensch an Maya und damit an irgendeine der Gunas verhaftet ist, bleibt er gefangen. Er müsste letztlich auch Sattva überwinden, um zur völligen Befreiung (Mukti, Moksha) zu gelangen.

Der Altar ist vorbereitet für Abhisheka. Die Murtis und die Reismilch stehen bereit.

Sattviges Leben

Krishna hält den Berg Govardhana

Als Lebensregel aus dem Ayurveda gilt, dass alle Menschen einen sattwigen (reinen) Lebensstil folgen sollten, der Frieden und geistige Klarheit vermittelt. Zur körperlichen Reinheit gehören eine reine Ernährung mit rohen oder frisch gekochten vegetarischen Nahrungsmitteln, reine Luft und sauberes Wasser, angemessene körperliche Übungen, die beruhigend wirken, sowie körperliche Sauberkeit. Der Geist wird durch Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit und Mitgefühl mit allen Lebewesen rein gehalten. Emotionale Unreinheiten wir Ärger, Hass, Stolz, Begierde oder Furcht sollten aufgegeben werden. Auch auf Klatsch und Sorgen sollte verzichtet werden. Diese schlechte Gewohnheiten zerstören unsere natürliche Geistesklarheit und unser geistiges Gleichgewicht.

Zu einem reinen Lebenstil gehören auch ein angemessener Lebensunterhalt, eine angenehme Art zu sprechen, eine harmonische Umgebung und das Vermeiden von Ablenkung, Lärm, gewaltätigen oder entwürdigenden Unterhaltungen. Die Hingabe an das Göttliche, Wahrheit, Mitgefühlt, Dienst an den Mitmenschen, Studium spiritueller Lehren und Schriften, Ehrfurcht vor spirituellen Lehrern, das Praktizieren von Yoga und Meditation gehören ebenfalls zu einem sattwigen Lebensstil.

Allerdings sollte dieses Ziel nicht durch Selbstgerechtigkeit, Übersensibilität oder Fanatismus zu einem Fehler werden. Gute Laune und Mäßigung sind hier sehr wichtig. Hier sind natürliche Harmonie und Toleranz gefragt.

Sukadev über Sattva

Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Sattva

Sattva heißt zunächst einmal "das Essenzielle“, "das in der Wahrheit wurzelnde“, "das zur Wahrheit führende“. Sattva ist auch eine der drei Gunas und die reine, lichtvolle, freudevolle Eigenschaft. Sattva stammt von "Sat". Sat heißt Sein, Essenz, Wirklichkeit. Sattva ist die Quintessenz, Sattva ist das, was in der Wahrheit ruht, was aus der Wahrheit kommt, ist das, was zur Wahrheit führt. Sattva ist im Kontext der drei Gunas die höchste der drei Gunas. Drei Gunas sind die drei Eigenschaften der Natur. Es gibt Sattva, Rajas und Tamas.

Sattva ist das, was aus der höchsten Wahrheit kommt und zurückführt zur höchsten Wahrheit. Sattva ist das Reine, das Lichtvolle, das Freudevolle. Wenn du die höchste Wahrheit erfahren willst, dann gilt es, ein sattviges Leben zu führen. Das heißt, deine Ernährung darauf auszurichten, sattvig dich zu ernähren, auf Tamasiges zu verzichten - auf Fleisch, Fisch, Alkohol, Drogen, Tabak usw. Es gilt, das Rajasige zu reduzieren, wie die Menge an Kaffee, Schwarztee, Schokolade, weißer Zucker und zu scharfe Gewürze. Sattvige Ernährung heißt dann, dich mit Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten, Obst, Gemüse, Salate usw. zu ernähren.

Sattvig heißt auch, dass deine Sprache sattvig sein möge, freundlich, zuvorkommend, dass sie gefüllt ist mit freundlichen Worten. Keine tamasige Sprache mit Fluch-Ausdrücken und Fäkalien-Ausdrücken usw., keine rajasigen Ausdrücke, wo du dich über andere stellst. Mache deine Sprache so sattvig wie möglich. Mache deine Wohnung so sattvig wie möglich, was durchaus auch Helligkeit heißen kann, aber auch ökologisch, rein, gute Schwingung. Mache deine Kleidung sattvig. Umgib dich mit sattviger Umgebung, die deinen Geist erhebt und erhöht. Übe sattvige Körperübungen:Asanas und Pranayama. Singe Sattviges, wie z.B. Mantras. Habe sattvige Gedanken, und entwickle die sattvigen Eigenschaften, Wohlwollen, Mut, Begeisterung, Freude usw. All das sind Sattva-Eigenschaften.

So besteht also das spirituelle Leben zu einem Teil darin, dass du dein Leben auf Sattva ausrichtest. Wenn du nämlich dein Leben auf Sattva ausrichtest, dann bewegst du dich Richtung Sat, zur Wahrheit hin. Dann gilt es nur, dass du dich auf das Sattvige nicht zu sehr konzentrierst, dich nicht zu sehr damit identifizierst, es gilt nämlich auch, Sattva als Eigenschaft zu transzendieren, um zu Sat, zur höchsten Wahrheit, zu kommen.

Ideale Ernährung, sattwig, gesund, energetisierend Niederschrift eines Podcasts (2014) von Sukadev

Ideale Ernährung, sattwige Ernährung ist das Thema heute. Eine ideale Ernährung ist die Ernährung, die gesund ist für den Körper, Energie gibt, gut ist für den Geist, ethisch vertretbar und der Meditation förderlich. Eine ideale Ernährung gibt dem Körper alle Nährstoffe, die er braucht. Sie trägt zu freudiger und gelassener Gemütsverfassung bei. Sattwige Ernährung besteht dabei aus den vier sattwigen Nahrungsmittelkategorien. Vielleicht erinnerst du dich, Sattva heißt Reinheit, Sattva heißt Licht, Sattva heißt Freude.

Die vier sattwigen Nahrungsmittelkategorien sind erstens, Obst, zweitens, Gemüse, Salate, drittens, Vollkorngetreide, viertens, Hülsenfrüchte. Das sind also die vier sattwigen Nahrungsmittelkategorien. Und wenn du auf vieles verzichtest, was rajasig und tamasig ist, eröffnet sich dir plötzlich ein großes Universum von wohlschmeckenden, delikaten Zutaten. Es gibt so viele gute Obstsorten. Wenn du kein Fleisch isst, keinen Alkohol trinkst, keine Zigaretten rauchst, schmeckt dir Obst einfach viel besser und du schmeckst viel mehr Geschmacksnuancen. Dein Geschmackssinn wird reifen und wachsen. Du wirst die verschiedenen Apfelsorten besser unterscheiden können. Dir werden die unterschiedlichen Birnensorten unterschiedlich schmecken. Du kannst die verschiedenen Erdbeersorten anders genießen.

Und, da scheiden sich jetzt die Geister, ich meine, auch tropische Früchte, es gibt so viel zu entdecken. Andere sagen, man soll nichts aus den Tropen zu sich nehmen, wenn man in Deutschland ist. Aber das sind dann oft die Gleichen, die dann Fleisch zu sich nehmen, das von Tieren stammt, die mit Mais aus Amerika und Soja aus Südamerika ernährt wurden. Aber du kannst auch sehr konsequent sein und einfach nur das Obst essen, was aus dem eigenen Land kommt. Und es wird dir auch schon anders schmecken. Aber vielleicht magst du auch die exotischeren Obstsorten erkunden. So viel gibt es dort zu entdecken und so gut kann das schmecken. Das wissen Menschen gar nicht, die sich nur mit industriellen Nahrungsmitteln ernähren oder ihren Geschmackssinn getrübt haben mit Alkohol oder Zigaretten oder Fleischkonsum.

Zweite Nahrungsmittelkategorie ist Gemüse, Salate, wobei es dort wichtig ist, einen ausreichend hohen Rohkostanteil zu haben. Auch hier ist ein ganzes Universum von Gemüsen und Salaten und du wirst feststellen, es schmeckt dir sehr viel besser.

Obst ist eine lichtvolle Nahrung

Als ich im Alter von fünfzehn, sechzehn mit Fleisch aufgehört hatte, hatte ich erst gedacht, ich muss da auf viel verzichten. Ich habe nämlich mit Fleisch aufgehört aus ethischen Gründen. Ich war Reiter gewesen und mein Pferd hat untergestanden im Dorf und da gab es einen Schlachtermeister und der hat mein Pferd zu Selbstkosten untergestellt. Ich habe mich dabei auch mit Landwirtschaft beschäftigt, habe gelernt, wie man Hafer anbaut, wie man Heu macht, wie man Gras mäht, wie man einen Traktor fährt, alles aufregende Sachen für einen Vierzehn-, Fünfzehn-, Sechzehnjährigen. Aber ich habe dort eben auch gesehen, wie Kühe leiden, wenn sie von den Hängern genommen werden. Das waren Kühe aus Freilandhaltung aus dem Hundsrück. Und wie sie dort runtergeprügelt werden mussten, mit Seilen hingezogen werden mussten, zum Teil mit Elektroschockern dorthin getrieben wurden.

Dann habe ich gesagt: "Nein, für mich soll kein Tier mehr getötet werden.“ So wurde ich von einen Tag auf den anderen Vegetarier. Vorher hatte ich Gemüse gar nicht gemocht. Eigentlich mochte ich nur Süßigkeiten, Fleisch und Milchprodukte. Und zu gesunden Sachen hat mich meine Mutter immer versucht, zu überreden oder zu zwingen, aber geschmeckt hat es mir überhaupt nicht. Sowie ich mit Fleisch aufgehört habe, hat mir plötzlich Gemüse geschmeckt, haben mir plötzlich Tomaten geschmeckt, haben mir Gurken geschmeckt, haben mir Kohlgerichte und vieles andere geschmeckt, alles, womit man mich vorher hätte jagen können. Einfach indem du auf diese ungesunden Sachen verzichtest, erwacht der natürliche Geschmackssinn und es schmeckt dir plötzlich ganz anders.

Ich höre immer wieder, dass Menschen mir sagen, "ja, wenn du auf all das verzichtest, dann hast du ja keinen Spaß mehr im Leben, keine Freude mehr im Leben.“ Das Gegenteil ist der Fall. Ich genieße ganz sicher sehr viel mehr, seitdem ich auf Fleisch verzichte, als vorher. Und vielen anderen geht es auch so. Daher brauchst du keine Angst zu haben vor Gemüse und Salaten. Sowie du aufhörst, ungesunde Sachen zu essen, fängt es plötzlich an, dass dir gesunde Sachen schmecken.

Dritte Nahrungsmittelkategorie waren Vollkorngetreide. Da gibt es auch ein großes Universum. Getreide ist eben nicht einfach nur Weizen und Roggen. Es gibt verschiedenste Formen auch von Vollkornweizen, von Roggen, es gibt auch Gerste, es gibt Hafer, es gibt Buchweizen, es gibt die neuen alten Getreide. Also neu, weil sie neu wieder in Mode kommen, alt, weil sie uralt sind, wie Dinkel oder Einkorn, Amaranth, Quinoa. Hirse wird auch populär. So vieles und so gut kann das alles schmecken. Im weiteren Sinne, kann man sagen, gehören auch Kartoffeln als Mischform – sie gehören eigentlich zum Gemüse, aber von ihren Kohlehydratteilen gehören Kartoffeln in eine ähnliche Kategorie wie Vollkorngetreide. Auch hier, wenn du dich wirklich natürlich ernährst, merkst du die Unterschiede zwischen verschiedenen Kartoffelsorten. Das ist vielen Menschen gar nicht so klar, wie unterschiedlich Kartoffeln schmecken können. Also ein ganzes Geschmacksuniversum, auch bezüglich Kartoffeln, kann sich dir öffnen, wenn du auf die ungesunden Sachen verzichtest und wenn du bewusst isst.

Die vierte Nahrungsmittelkategorie sind die Hülsenfrüchte. Dazu gehören Linsen, dazu gehören alle Arten von Erbsen, von Bohnen, von Mungbohnen, Sojabohnen, Sojaprodukte, wie Tofu, Tempeh usw. Manche Menschen, wenn sie das hören, sagen: "Oh je, muss ich dann Bohnen essen?“ Auch hier gilt wiederum, wenn du erst mal eine Weile auf Fleisch verzichtet hast, und da reichen schon zwei, drei Tage aus, wirst du merken, dass Hülsenfrüchte gut schmecken. Du wirst es genießen. Du musst natürlich lernen, wie du sie richtig kochst oder wo du gut gekochte Hülsenfrüchte zu dir nehmen kannst. So viele verschiedene Hülsenfrüchte haben einen so interessanten Geschmack. Es ist ein Abenteuer, das zu entdecken. Und es ist auch ein Abenteuer, zu lernen, wie du sie zubereitest. Also, ein schönes Abenteuer, ein interessantes Abenteuer. Und wie du sie würzen kannst, um herauszufinden, wie es für dich am besten ist. Es ist auch nicht so kompliziert, all das zuzubereiten.

Manche Menschen denken: "Da brauche ich dann sehr viel Zeit.“ Ja, du kannst Gourmet werden, du kannst vegetarischer oder veganer Gourmet werden und das dauert dann eine Weile. Oder du kannst auch vegetarische Fast-Food-Küche ausprobieren. Wie sieht vegetarische Fast-Food-Küche aus? Du isst das Obst so, wie du es kaufst. Du isst den ganzen Apfel, du isst eine ganze Mango, du isst eine ganze Papaya usw. Das geht sehr schnell. Du musst nur den Apfel waschen und das andere Obst irgendwie durchschneiden und dann kannst du das Innere essen. Genauso auch Fast Food bezüglich Gemüse, du isst einfach eine Karotte. Ja, einfach eine Karotte, abwaschen und essen. Oder eine Gurke, abwaschen und essen. Oder du kannst Kohlrabi essen. Durchschneiden, in Viertel schneiden und dann das Innere essen, dann brauchst du sie noch nicht mal schälen, vielleicht sogar in Achtel schneiden, das geht sehr, sehr schnell.

Vollkorngetreide geht auch einfach. Du kannst einfach ein Vollkornbrot kaufen, Vollkornwecken oder Vollkornbrötchen, schon hast du etwas aus Vollkorn. Ansonsten, Vollkorn ist schnell zubereitet, du musst nur ein bisschen experimentieren, dann weißt du, was es braucht, bis es heiß wird und wie lange die Kochzeit für jedes Getreide ist, und dann brauchst du ja in der Zeit nichts zu machen. Erst zum Kochen bringen, dann typischerweise die Herdplatte auf halbe Hitze stellen und dann köchelt das weiter vor sich hin. Und wenn du einmal das Grundrezept für die Getreide kennst und die Kochzeiten, geht alles schnell, ohne allzu viel Aufwand. Genauso ist es auch mit den Hülsenfrüchten. Du musst nur wissen, wie lange sie vor sich hin kochen müssen, ja, es dauert etwa dreißig Minuten bis vierzig Minuten, je nach Linsenart, es dauert fünfundvierzig Minuten für Mungbohen, es dauert für manche Erbsen und für manche Bohnen ein bis zwei Stunden, bis sie weicht sind. Aber das köchelt ja alles vor sich selbst hin. Du brauchst das ja nicht die ganze Zeit zu beobachten.

Und Tofu und Tempeh ist genauso schnell angebraten wie ein Schnitzel und du kannst es auch genauso würzen. Und wenn du es ganz schnell haben willst, notfalls gibt es ja auch all diese Fleischersatzprodukte im Naturkostladen, die sind zwar auch irgendwie industriell zubereitet, aber immerhin besser als anderes. Also, es gibt viele Möglichkeiten. Und natürlich könntest du auch sagen, wenn dir das mit dem Gemüseschälen zu kompliziert ist, dann notfalls Tiefkühlkost auf dem Naturkostsektor oder Tiefkühlpflanzennahrung, also Tiefkühlgemüse und da gibt es ja auch Bioqualität auch in Supermärkten. Notfalls geht das auch. Immer noch besser als Fleisch, immer noch besser als andere gewürzte Fertigprodukte, die mit vielen Aromastoffen und Konservierungsstoffen versetzt sind.

Aber ich würde dir eher empfehlen, lerne es einfach, gut zu kochen, das kann auch schnell gehen. Letztlich, um eine Mahlzeit zuzubereiten für eine bis vier Personen, brauchst du eigentlich nicht mehr als zwanzig bis dreißig Minuten, vielleicht sogar nur zehn bis fünfzehn Minuten, wo du selbst am Herd sein musst, und der Rest köchelt für sich selbst. Ich habe das schon sehr häufig gemacht, ich habe auch schon für zwanzig Personen innerhalb von dreißig Minuten gekocht. Das geht alles. Du kannst natürlich auch überlegen, willst du so schnell kochen? Du kannst ja auch sagen: "Es ist schön, etwas länger zu kochen. Es ist schön, etwas zu experimentieren. Es ist etwas Erfüllendes, etwas länger zu brauchen und etwas wirklich Außergewöhnliches zu zaubern.“

Ich will es nur sagen, du brauchst keine Angst zu haben, dass gesunde Ernährung so viel aufwendiger und zeitaufwendiger ist. Ich bin zwar jetzt kein Fan von Mikrowelle, aber notfalls ist es besser, gesunde Nahrung in der Mikrowelle zuzubereiten als ungesunde Nahrung in einem Backofen. Experimentiere und schaue, wie kannst du dich am besten gesund ernähren.

Noch ein paar weitere Worte zur idealen Ernährung: Verzicht auf rajasige und tamasige Nahrungsmittel, also ungesunde Nahrungsmittel, führt zum Erwachen der inneren natürlichen, gesunden Instinkte. In Verbindung mit regelmäßiger Konzentration auf die Bauchgegend und Achtsamkeit beim Einkaufen, beim Zubereiten und beim Essen, führt das dazu, dass du das magst, was für dich gut ist. Was genau für dich gut ist, kannst nämlich du am besten erfühlen. Denn es gibt eine gesunde und eine ungesunde Intuition. Eine gesunde Intuition sagt dir, was richtig für dich ist. Die ungesunde Intuition will dich dazu verleiten, das zu tun, was ungesund ist. Wenn du in deiner Mitte bist, wenn du verzichtest auf das, was dich aus deiner Mitte herausholt, dann bist du in deiner gesunden Intuition.

Und die gesunde Intuition wird dir sagen, was das Richtige ist. Und das kann sich auch je nach Lebensumständen und Jahreszeit durchaus ändern. Wenn du außerhalb deiner Mitte bist und wenn du körperlich erkrankt bist oder psychisch in Unruhe, dann kann es sein, dass du mit deinem Verstand überlegen musst: "Wie muss ich meine Ernährung ändern?“ Wenn du das eine Weile gemacht hast, erwachen wiederum die natürlichen Instinkte. Um es nochmal zusammenzufassen: Eine ideale Ernährung gibt dir neue Inspiration, gibt dir Energie, gibt dir Freude, hilft dir zur Gelassenheit und ist gesund. Eine ideale Ernährung, die sattvige Ernährung, verhilft dir, besser zu meditieren und sie schmeckt einfach besser.

Verschiedene Schreibweisen für Sattva

Sanskrit Wörter werden in Indien auf Devanagari geschrieben. Damit Europäer das lesen können, wird Devanagari transkribiert in die Römische Schrift. Es gibt verschiedene Konventionen, wie Devanagari in römische Schrift transkribiert werden kann Sattva auf Devanagari wird geschrieben " सत्त्व ", in IAST wissenschaftliche Transkription mit diakritischen Zeichen " sattva ", in der Harvard-Kyoto Umschrift " sattva ", in der Velthuis Transkription " sattva ", in der modernen Internet Itrans Transkription " sattva ".

Video zum Thema Sattva

Sattva ist ein Sanskritwort. Sanskrit ist die Sprache des Yoga. Hier ein Vortrag zum Thema Yoga, Meditation und Spiritualität

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Siehe auch

Quelle

Literatur

Weblinks

Weitere Informationen zu Sanskrit und Indische Sprachen

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Sanskrit Sattva Deutsch Sein, Dasein, Wesen, (fester) Charakter, Entschlossenheit, Mut; das absolut gute Wesen, (ph.);, geistiges Wesen, Geist; reales Wesen, Ding; (auch m.), Lebewesen, Tier, seltener, Mensch; böser Geist, Gespenst.

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