Vergangenheit

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Bhagavad Gita

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11. Kapitel, 26. Vers - In Gott ist die Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft– Bhagavad Gita XI.26-29 von Sukadev

Arjuna spricht: „Ami ca tvam dhrtarastrasya putrah sarve sahaivavani-pala-sanghaih bhismo dronah suta-putras tatha’sau sahasmadiyair api yodha-mukyaih. Alle Söhne Dhritarashtras mit den Scharen der Könige der Erde, Bishma, Drona und Karna mit dem Ersten unserer Krieger.“

27. Vers „Manche verschwinden rasch in Deinen Mündern mit ihren schrecklich anzusehenden, fürchterlichen Zähnen. Manche stecken in den Spalten zwischen den Zähnen und ihre Köpfe werden zu Staub zermalmt.“

28. Vers „Wahrlich, so wie viele Flussläufe dem Ozean zufließen, betreten diese Helden der Welt Deine flammenden Münder.“

29. Vers „Wie Motten eilends auf das lodernde Feuer und somit ihrem Untergang entgegenfliegen, so eilen auch diese Geschöpfe voller Hast Deinen Mündern, ihrem Untergang, entgegen.“ Arjuna sieht jetzt Krishna nicht nur als Körper des ganzen Universums, sondern Arjuna sieht jetzt auch in die Zukunft, denn in Gott gibt es nur die Ewigkeit.

In Gott ist die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Arjuna sieht jetzt, was in der Zukunft passieren wird. Er sieht all die großen Helden seiner Zeit, sie werden alle verschwinden. Niemand wird mehr übrigbleiben. Und das macht ihm natürlich Angst, denn irgendwo hat er gedacht: „Ja, irgendwie bleibt das.“ Man denkt das natürlich nicht bewusst, aber unbewusst. Unbewusst, wenn du mal darüber nachdenkst und an die Menschen denkst, die dir wertvoll sind, die dir wichtig sind. Kannst du dir vorstellen, dass die alle in ein paar Jahren nicht mehr da sein werden oder der ein oder andere? Oder ist es möglich, dass einer davon morgen schon nicht mehr da ist? All das ist möglich.

Täglich sterben Menschen in Autounfällen, an Herzinfarkt, an anderen Unfällen, so viel geschieht. Und Menschen können Krankheiten bekommen, in jedem Moment passiert es. Arjuna sieht jetzt, was alles in der Zukunft passiert. Und er sieht, dass letztlich hinter allem Wirken Gott steht. Das Schöne wie auch das weniger Schöne. Und so gilt es, mit Gott zusammen zu sein und das Ewige zu verwirklichen. Alles Relative wird ein Ende haben.

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