Rama Purva Tapaniya Upanishad

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Die Rama Purva Tapaniya Upanishad (Sanskrit: f.) ist ein Teil der indischen Heiligen Schriften, die Veda genannt werden. Die Rama Purva Tapaniya Upanishad gehört zum Atharvaveda und wird außerdem den Vishnu Upanishaden zugeordnet. Inhaltliches Kernstück der Upanishad bildet die Anleitung zur Herstellung eines Yantras.

Rama Yantra

Rama Purva Tapaniya Upanishad mit Erläuterungen nach Paul Deussen

Artikel aus "Upanishaden. Die Geheimlehre des Veda“ in der Übersetzung von Paul Deussen, herausgegeben von Peter Michel, Marix Verlag, 2. Auflage, 2007, Wiesbaden, S. 958 - 976.

Einleitung

Die Rama Purva Tapaniya Upanishad ist, wie Titel, Form und Ausführung beweisen, nach dem Vorbild der Nrisinha Tapaniya Upanishad, wenn nicht ursprünglich komponiert, so doch hinterher bearbeitet worden, namentlich, sofern man auch für sie zwei Teile, einen früheren, elementaren (Purva) und einen späteren, höheren (Uttara) konstruierte. Aber während die Nrisinha Uttara ein in seiner Art originelles und höchst bedeutendes Werk ist, so besteht die Rama Uttara fast nur aus Entlehnungen, welche zur Rama Purva zumeist keine nähere Beziehung zeigen und derselben wohl nur angeschlossen wurden, um das Ganze nach dem Modell der Nrisinha Upanishad zu gestalten.

Hingegen ist die Rama Purva in viel höherem Grade als die Nrisinha Purva ein für sich vollständiges Ganzes, in welchem an die Stelle des Nrisinha die mehr konkrete Inkarnation des Visnu als Rama tritt; im übrigen läuft, wie dort so auch hier, alles auf die kunstgerechte Herstellung eines (wohl als Amulett zu tragenden) Diagrammes (Yantram) hinaus, welches, entsprechend der späteren Zeit, um vieles gekünstelter als das Nrisinhap. 5 geschilderte ist, so daß, namentlich bei der Unbestimmtheit mancher Angaben, eine sichere Rekonstruktion desselben wohl kaum möglich sein dürfte. Alles übrige, was die Upanishad vorher (v. 1-57) und nachher (v. 85-94) noch enthält, und so namentlich auch die bildlichen Schilderungen des Rama und seiner Umgebung (v. 23-28 und 48-57) haben nur den Zweck, auf das Diagramm vorzubereiten und dessen Bedeutung ins Licht zu setzen, teilweise auch dessen Konstruktion zu motivieren. - Hiernach unterscheiden wir an dem Ganzen drei Hauptteile:

I. Vorbereitendes (v. 1-57).
II. Die Konstruktion des Diagrammes (v. 58-84).
III. Epilog (v. 85-94).

I. Vorbereitendes (v. 1-57).

v. 1-6. Etymologien des Namens Rama.
v. 7-10. Rama ist eine Inkarnation des Brahman.
v. 11-13. Vorläufige Ankündigung des Spruchkönigs Ram Ramaya Namah und des Diagrammes, dessen wichtigsten Bestandteil er bilden soll.
v. 14-23. Der Spruchkönig Ram Ramaya Namah. Sein Keim (Ram) schließt in sich die ganze Welt, da er die Prakriti (Sita) und den Purusha (Rama) befaßt. (v. 15-18). Die übrigen Worte (Ramaya Namah) bedeuten die Grundlehre des Vedanta, die Einheit der individuellen und höchsten Seele (v. 19). Wert des Spruchkönigs und Auftragung desselben auf der Brust (v. 20-23). Diese Auftragung des Spruchkönigs auf der Brust ist natürlich von der später beschriebenen Eintragung desselben in die 32 Speichen des Diagrammes (v. 69) zu unterscheiden. Im übrigen aber ist festzuhalten, daß es sich im folgenden (v. 23-58) noch nicht um irgendeine graphische Darstellung, sondern nur um die würdige Vorbereitung zu derselben handelt; zu diesem Zweck stellt sich der Dichter zunächst vor; wie Rama mit Sita und Lakshmana sitzt, wie die Götter den Rama verehren, wie die Rishis seine Taten preisen, und endlich wie er, nach vollbrachten Heldentaten, von seinen Getreuen umgeben, auf dem Thron sitzt. Es ist daher ungenau und für die ganze Auffassung irreführend, wenn Weber zu v. 23 (S. 283) hier "Angaben über die Gestalt und die Umgebung, in welcher Rama behufs des Diagrammes darzustellen ist" findet. Nicht um Darstellungen handelt es sich dabei, sondern nur um ideelle Vorstellungen von Ramas Gestalt, Umgebung und Heldentaten, zum Zweck seiner Verehrung, wie dies auch Webers Scholiast S.298 (vgl. hingegen das zu v. 52, unten S.812 Bemerkte) zu bestätigen scheint: "um das zur Verehrung verwendete Diagramm zu beschreiben (Nirupayitum), ergeht sich der Dichter [vorher] in 34 1/2 Versen (v. 28-57) über des zu verehrenden Rama Gestalt, Umgebung, Preis und Geschichte". Dementsprechend sind die Schlußworte (v. 58) nicht mit Weber zu übersetzen. "So ist in kurzem (das Diagramm) angegeben. Nun (folgt) dessen nähere Beschreibung", sondern vielmehr: "dies ist behufs der Unterweisung (Uddesatah) gesagt. Nun folgt die Anweisung (Nirdesas) zu jenem (schon v. 13 angekündigten Diagramm)". Näher betrachtet, gliedert sich dieser vorbereitende Abschnitt in folgende Teile:
v. 23-29. Der Dichter stellt sich den Rama vor, (wie er auf so vielen Bildwerken dargestellt wird) mit Sita auf dem Schoß und Lakshmana daneben stehend. Wie diese Figuren ein Dreieck bilden; so denkt man sich "Ausklang (Namah), Name (Ram) und Dativ (Ramaya)" des Spruchkönigs als Dreieck.
v. 29-47. Weiter schildert der Dichter, wie die Götter dem Rama nahen, um ihn zu preisen (v. 29-34), und die Weisen, um seine Heldentaten zu besingen, wobei die Hauptereignisse des Ramayanam kurz rekapituliert werden (v. 35-47).
v. 48-57. Im Anschluß hieran stellt sich der Dichter vor, wie Rama auf dem Thron sitzt, im Sechseck (als Vorbild des Sechseckes des später folgenden Diagrammes) von den sechs Haupthelden umgeben, um welche sich die Götter und Weiten scharen. Wenn diese ganze, dem Dichter vorschwebende Gruppe weder mit dem vorher geschilderten Dreieck (Rama, Sita, Lakshmana) noch (wie auch Weber zu v. 60 bemerkt) mit den Dispositionen des später (v. 58 f.) beschriebenen Diagrammes in Einklang zu bringen ist, so ist dies eben daraus zu erklären, daß es sich in dem ganzen Abschnitt bis v. 57 nicht um

graphische Darstellungen, sondern nur um wechselnde, der Phantasie des Dichters vorschwebende Bilder handelt, welche, wie auch die historischen Digressionen, nur dazu dienen, die Verehrung des Rama zu fördern und dadurch die Bedeutung des nun folgenden Diagrammes ins Licht zu setzen.

II. Die Konstruktion des Diagrammes (v. 58-84)

Die Gestalt desselben ist, verglichen mit dem der Nrisinha Purva (oben S. 773), ziemlich kompliziert, doch einfacher, als es auf den ersten Blick scheinen mag. Man muß nur festhalten, daß sämtliche Figuren konzentrisch zu zeichnen sind, und daß von den v. 62 erwähnten drei Kreisen der erste dem Sechseck eingeschrieben, der zweite umschrieben, diesem sodann das Achteck und diesem der dritte Kreis umschrieben wird (Shatkonasya Upari Ekam Vrittam, Madhye Ca Ekam, Patra-agre Ca Ekam, Narayana in der Calc. Ausg. p. 331,6). Hiernach wäre die Figur wie folgt zu konstruieren: in der Mitte das Sechseck mit eingeschriebenem Kreis; dem Sechseck wird ein zweiter Kreis umschrieben, diesem ein Achteck, diesem ein Kreis, diesem nochmals ein Achteck, diesem ein Kreis, diesem ein Zwölfeck, diesem ein Kreis, diesem ein Sechzehneck, diesem ein Kreis, diesem ein Zweiunddreißigeck, diesem ein Kreis, diesem endlich ein Quadrat. Ersetzt man nun außerhalb des Sechsecks sämtliche gerade Linien, welche von der Peripherie der inneren Kreise zu der der äußeren laufen, durch zirkumflexartig geschwungene Linien, so erhält man, umeinanderliegend, zwei achtblättrige, eine zwölfblättrige, eine sechzehnblättrige und so wohl auch, als das große Rad, eine zweiunddreißigblättrige Lotosblume: die Spitzen der Blätter liegen auf dem umschriebenen Kreis, die Staubfäden sind nach der Seite des eingeschriebenen Kreises zu denken. Auf den Staubfäden und Spitzen, mitunter auch zwischen den letzteren, findet dann die Eintragung der Buchstaben, Silben und Namen statt, wie sie der Text vorschreibt. Auf der äußersten, 32-blättrigen Lotosblume wird der Mantraraja aufgetragen, dessen Keim (Ram) schon den Kern des Ganzen bildete. Unter dem Mantraraja ist somit wohl schwerlich die Nrisinhaformel, noch auch der Malamantra zu verstehen, sondern der schon vorher v. 16-19 gefeierte Spruchkönig Ram Ramaya Namah, welcher mit vorhergehendem und nachfolgendem Om, viermal aufgetragen, die 32 Flächen ausfüllen mochte. (Auch S. 772 bildete der Mantraraja den äußersten Kreis.)

Anhangsweise wird v. 74-80 der auf der inneren achtblättrigen Lotosblume aufzutragende Malamantra mittels eines geheimen, die Silben durch Wörter ersetzenden Alphabets gelehrt.

III. Epilog (v. 85-94).

v. 85-91. Der Dichter fordert dazu auf, nach geziemender Vorbereitung den Rama zu verehren und herbeizurufen dadurch, daß man ihn vorstellt, wie er auf seinem, von mancherlei Wesenheiten getragenen und umgebenen Thron sitzt, wobei allerlei Elemente der früheren und späteren Mythologie, der Göttermythen und Heldensagen, die Atmanformen des Vedanta und die Gunas und Bhavas der Samkhyalehre nebeneinander herlaufen.
v. 92-94. Zum Schluß zollt der Dichter dem Rama seine Verehrung und verheißt denen, welche ihn gebührend verehren und die gegenwärtige Upanishad studieren, die Erlösung.

Die Rama Purva Tapaniya Upanishad

"Das Brahman, geiststoffhaft, zweitlos, ohne Teile und körperlos, wird doch in mancherlei Formen zum Zweck des Kultus angeschaut." Zitat: Rama Purva Tapaniya Up.; Darstellung: Rama

I. Vorbereitender Teil, v. 1-57

v. 1-6: Etymologien des Namens Rama.

1. Der große Visnu, geiststoffhaft,

Wuchs auf in Dasarathas Haus,
In Raghus Stamm, der Allspender (Ra-ti),
Der herrscht (Ra-jate) über der Erde (Mahi|Ma-hi) Reich.

2. Darum ward er benannt Ra-ma

Von den Weisen in dieser Welt, -
Oder weil seine Machtfülle
Den Dämonen (Rakshasa|Ra-kshasa) den Tod (Marana|Ma-ranam) gebracht.

3. Oder auch von dem Liebreichsein (Abhirama|Abhi-rama)

Weltberühmt Ramas Name ist; -
Oder weil er die Unholde (Ra-kshasa),
Selbst sterblich (Martya|Ma-rtya), wie Ra-hu den Mond (Manasija|Ma-nasija),

4. Glanzlos machte, auch weil zeigend

Den herrschaftwürd'gen (Ra-) Erdeherrn (Ma-)
Durch sein Vorbild der Pflicht Wege
Und des Wissens, dem, der ihn nennt,

5. Der Entsagung, wer ihm nachsinnt,

Der Göttlichkeit, wer ihn verehrt, -
Auch darum ward er, auf Erden
Weilend, Rama mit Recht benannt.

6. Auch weil die Yogins sich freuen (Ra-mante)

Des, der stets Wonne ist und Geist,
Darum wird durch das Wort Rama
Das Brahman selbst als er benannt.

v. 7-10: Rama ist eine Inkarnation des Brahman.

7. Das Brahman, geiststoffhaft, zweitlos,

Ohne Teile und körperlos,
Wird doch in mancherlei Formen
Zum Zweck des Kultus angeschaut.

8. Den Göttern als gestalthaften

Schreibt Geschlecht, Glieder, Waffen man,
Zwei, vier, sechs, acht, zehn, zwölf, sechzehn,
Achtzehn, ja tausend Hände zu,

9. Die mit mancherlei Abzeichen,

Muscheln und anderem sind versehn,
Auch legt man ihnen bei Farbe,
Wagen, Kräfte und Heeresmacht; —

10. So mißt man auch dem als Brahman

Angenommenen Rama-Leib
Ein Heer, sowie die vier anderen[1]
Attribute des Herrschers zu.

v. 11-13: Vorläufige Ankündigung des Spruchkönigs.

11. Brahman und alles einschließend,

Nach Rama sinngemäß benannt,
Muß gemurmelt der Spruch werden,
Soll die, Gottheit euch gnädig sein.

12. Unser Spruch hier befaßt alles,

Für das man Opfer bringt und Werk;
Weil er den, der ihn denkt (Man), rettet (Tra),
Wird er Man-tra, der Spruch, benannt.

13. Das Diagramm, das hier folgt, ist

Beider Götter (des Brahman und Rama) Verkörperung.
Nicht ohne Diagramm ehrt sie,
Soll die Gottheit euch gnädig sein.

v. 14-23: Der Spruchkönig "Ram Ramaya namah!"

14. Selbstseiend, lichtstoffhaft, ewig

Gestaltet, glänzt er durch sich selbst,
Durch des Jiva-sein dies Weltall, -
Dem er Schöpfung, Bestand, Vergang, -

15. Durch des Ursachesein, Geistkraft

Und Rajas-Sattvam-Tamas-sein.
Wie der Feigenbaumkern[2] einschließt
Schon den großen, erwachs'nen Baum,

16. So schließt der Keim des Worts Rama

In sich die ganze Lebewelt.
Auf R bau'n sich die drei Formen[3]
Auf ihm auch die drei Kräfte auf.[4]

17. Sita und Rama ehrt als aus ihm stammend;

Aus beiden ist der zweimal sieben Welten
Schöpfung, Bestand, Vergang, und in den Welten
Läßt Rama Mensch sich werden durch die Maya.

18. Ihm als Weltodem, Atman, sei Verehrung!

Sein Einssein preist mit dem Ur-Guna-haften!

19. Das Wort Namas heißt hier[5] Jiva,

Das Wort Rama den Atman meint;
Der Dativ aber auf -aya
der Wesenseinheit beider gilt.

20. Der Spruch lobend, gelobt Rama, -

So beide in Verbindung stehn,
Die für alle, die ihn brauchen,
Fruchtbringend ohne Zweifel ist.

21. Wie, wer den Namen trägt, dem sich

Zuwendet, der den Namen ruft,
So wendet, aus dem Keim sprießend,
der Spruch sich dem zu, der ihn braucht.

22. Keim und Kraft soll man auftragen

Auf der rechten und linken Brust;
Nicht ohne sie der Stamm[6] stehe
Dazwischen, wunscherfüllungshaft, -

23. Wie dies ja das gemeinsame

Verfahren ist bei jedem Spruch. -

v. 23-29: Schilderung des mit Sita und Lakshmana dasitzenden Rama

Sita, Rama, Lakshmana und Hanuman auf einem Tempelfries in Kumbakonam, Tamil Nadu

Als Ew'ger ist auch hienieden Rama an Glut dem Feuer gleich[7]: -

24. doch kühlen Strahles, als Visva

Zur Agni-Soma-haften Welt
Geworden, glänzt er mit Sita
Wie der Mond mit dem Mondesglanz;

25. Gedämpft durch sie als Prakriti,

Haarbusch tragend und gelbes Kleid;
So, zweiarmig, mit Ohrringen,
Perlschnur und Bogen sitzt er da;

26. Geschmückt mit den acht Kühnheiten,

Heitern Antlitzes, siegbewußt,
Auf seinem Schoß die Weltmutter,
Die gottheitliche Prakriti.

27. Von ihr, der lotosumkränzten,

Goldnen, geschmückten, achtsamen
Mit beiden Armen umschlungen,
Ist beglückt der Kausalyasohn.

28. Zur Rechten Lakshmana steht ihm,

Den Bogen haltend in der Hand,
Sein jüngrer Bruder, goldglänzend,
Ein Dreieck bilden diese drei.

29. Ebenso mit dem Spruch steht es:

Der Ausklang, Name und Dativ[8]
auch ihn gestalten dreieckig.

v. 29-34: Schilderung des mit Rama, wie die Götter ihn erehren.

Zu ihm nahten die Götter sich,

30. Ihn, der unter dem Wunschbaum

Saß, zu ehren als Herrn der Welt:
"Dem wunschgestaltigen Rama,
Dem zaubermächt'gen Ehre sei!

31. Ehre sei ihm als Om-Laute,

Der die Urform des Veda ist,
Ihm, als der Lieblichkeit Träger,
Als des Atman Verkörperung!

32. Der sich mit Sitas Leib schmückte,

Rakshas-tötend, schöngliedrig,
Dem holden Raghustamm-Helden,
Der erschlug den Zehnmauligen.

33. O Raghuheros, Heilbringer,

Mit großem Bogen, höchster Fürst!
Garausmacher des Zehnmaulmanns,
Gewähr' uns beides, Schutz und Heil!

34. Gewähr' uns Gottherrschaft jetzt,

Schlag' sie alle, den Khara auch!" —
Die Götter, also ihn preisend,
Verweilten bei ihm freudevoll.

v. 35-47: Schilderung des Rama, wie die Rishis ihn preisen.

Ravi Varma: Ravana schlägt Jatayu die Flügel ab und entführt Sita.

35. Denn so besingen ihn Weise:

"Der dämonische Ravana,
Der Ramas (Ra-) Weib, im Wald (-vana) weilend,
Zum Verderben sich selbst geraubt,

36. Ward Ra-vana genannt danach,

Oder auch von des Brüllens (Rava) Kraft.
Aus diesem Anlaß dann Rama,
Sita suchend, mit Lakshmana

37. Durchwanderte die Erdweiten,

Umschauend nach der Königin;
Erschlug den Dämon Kabandha,
Ging, wie er riet (Ram. 3, 73, 26) zur Sabari,

38. Von der, und von dem Windsohn (Hanuman)

Geehrt beide, den Affenherrn (Sugriva)
Anriefen und ihm mitteilten
Alles von Anfang bis zum Schluß.

39. doch der, an Ramas Kraft zweifelnd,

Verwies ihn auf des Dundubhi
Gewalt'gen Körper zur Probe;
doch Rama, weit ihn schleudernd weg,

40. Durchschoß flugs sieben Palmbäume. -

Da jubelte der Raghusproß!
Der Affenfürst, erfreut, ging dann
Mit Rama zu des Balin Stadt.

41. Der jüngre Bruder (Sugriva) rief Balin,

Worauf dieser mit Schnelligkeit
Aus der Wohnung hervorstürmte;
Ein Kampf entspann sich; Raghava

42. Erschlug den Balin und setzte

In sein Reich den Sugriva ein.
Da rief die Affen Sugriva
Und sprach: Ihr Gegendkundigen,

43. Noch heute geht und bringt wieder

Die Maithili, nur rasch ans Werk!
Da kam, über das Meer springend,
Hanuman zu der Lankkastadt,

44. Sah Sita, schlug die Unholde,

Und, verbrannt habend ihre Stadt,
Kam er und machte kund alles
Dem Rama, wie es war geschehn.

45. Da rief Rama, vor Zorn glühend.

Zu sich die ganze Affenschar
Und zog mit ihnen und seinen
Waffen hin zu der Lankkastadt.

46. Nachdem er dort erblickt Sita,

Kämpfte er mit dem Herrn der Stadt,
Erschlug im Kampfe ihn, wie auch
Kumbharkarna und Indrajit,

47. Und Vibhishana einsetzend

Zum König, nahm in seinen Schoß
Er dann des Janaka Tochter
Und zog mit jenen allen heim."

v. 48-57: Schilderung des Rama, wie er, nach vollbrachten Heldentaten, auf seinem Thron sitzt.

Ramas Krönung

48. Auf seinem Löwensitz weilt hier

Mit zwei Armen des Raghu Sproß,
Den Bogen haltend, frohmütig,
Mit allem Schmuck angetan,

49. Lehrhaft der rechten Hand Haltung,

Kraft bekundend mit linker Hand,
Mit Lust spendend Belehrungen,
Ganz durchgeistigt, ganz höchster Gott;

50. Wie er zur Linken und Rechten

Hat Satrughna, und Bharata,
Zuhörend Hanuman vor sich,
Ein Dreieck bilden diese drei;

51. Auf Bharata folgt Sugriva,

Auf Satrughna Vibhishana;
Wedel und Sonnenschirm haltend
im Hintergrunde Lakshmana,

52. Der mit den zwei Palmblattträgern (Sugriva und Vibhishana)

Ein Dreieck bildet wiederum:
Ein Sechseck so entsteht.[9] - Rama
Erstlich, selbst-Längen-Glieder-haft[10]; -

53. Mit Vasudeva südöstlich

Und so folgend zurzeit versehn; -
zum dritten mit dem Windsohne,
Mit Sugriva und Bharata.

54. Mit Vibhishana, Lakshmana,

Ankgada, Arimardana
Und Jambavan versehn ist er; -.
Mit Dhrishti und Jayantaka,

55. Mit Vijaya und Surashtra.

Akopa, Rashtravardhana,
Dharmapala und Sumantra
Ist dann viertens umgeben er; -

56. Zufünft von Indra und Agni,

Dharma, Rakshas und Varuna,
Wind, Mond, Herr, Schöpfer, Ananta,
Von diesen zehn ist er umringt.

57. Von außen schmücken ihn Waffen

Der Götter, Nila und sein Volk,
Und Weise wie Vamadeva
Und Vasistha umringen ihn.

58. Dies zur Belehrung mag dienen. -

II. Die Konstruktion des Diagrammes, v. 58-84

Rama

v. 58-74: Die Figur desselben, nebst Eintragungen.

Nun Beschreibung des Diagramms:
Zum Sechseck formt zwei Dreiecke,
In der Mitte schreibt zweimal Om.

59. Zwischen beide den Keim Ram schreibt

Darunter im Akkusativ
Was ihr wünscht; wer es wünscht, stehe
Oben drüber im Genitiv.

60. Zur Seite zweimal schreibt "schenke!",

In den Keim die Rama hinein;
das Ganze mit zwei Om-Lauten
Umkleidet, rein an Herz und Sinn.

61. Langsilbig in den sechs Ecken

Mit den Herzsprüchen[11] schreibt den Keim;
Rama und Maya schreibt seitwärts
Ananga spitz den Ecken ein.

62. Den "Grimm" schreibt in der Eckspitze,

Um ihn kundig die "Stimme" ein.
Drei Kreise dann mit acht Blättern
Der Lotosblüte traget auf,

63. Selbstlauter schreibt den Staubfäden,

Acht Mitlauter den Blättern ein.
Auf sie schreibt auch des Kranzspruches (v. 74-80)
Silben nach der sechs Wellen Zahl,

64. Auf dem letzten nur fünf Silben.

Wieder ein Lotosachtblatt folgt
Mit acht Narayana-Silben
Und auf Staubfäden die Rama. -

65. Ihm umschreibt ein Lotoszwölfblatt,

Auf dieses den Zwölfsilbenspruch,
Der Om Namo Bhagavate
Vasudevaya lautet, schreibt.

66. In Kreisform auf die Staubfäden

Schreibt die Zeichen von A bis Ksha.
Dann folgt ein Lotossechzehnblatt,
Auf den Staubfäden tragt die "Scheu",

67. Auf den Blättern den zwölfsilb'gen

Spruch mit Hum, Phat und Namas auf.
Zwischenein wagt des Windsohnes
Und der übrigen Sprüche ein.

68. Schreibt sie genau Hrim, Srim, Bhrim, Vrim,

Lrim, Srim und Jrim[12]; - um dies herum
Legt, mit dreißig und zwei Speichen,
Ein großes Rad, - nebst Hall und Punkt
(d. h. wohl: nebst Om)

69. Sorgfältig tragt des Spruchkönigs (v. 14-23)

Zeichen auf seinen Flächen ein.
Die acht Vasus und elf Rudras
Sollt dabei meditieren ihr

70. Nebst den zwölf Inas (Adityas) und Dhatar;

Auch den Vashat-Ruf: - drum herum
Mit Donnerkeilen, Dreizacken.
Ein Viereck nebst drei Linien,

71. Mit Pforten, mit des Tierkreises

Bildern und Schlangen ausgeschmückt.
Also den Zauberkreis schließend,
In seine Pole weiter dann.

72. Und Zwischenpole einschreibt den

Nrisinha- und Varaha-Spruch.
Als jener ist die Kshraum-Silbe
mit Punkt, Nachhall und Kraft gemeint,

73. Ein Spruch, den man als Nrisinha,

Zur Vernichtung der Grahas braucht.
Der Keim des Sukara-Spruches
Mit H, U, Punkt und Nachall ist

74. Die Hum-Silbe. -

v. 74-81: Mitteilung des Malamantra (v. 63) mittels eines mystischen Alphabetes.

Die Heldenstellung - Virabhadrasana
Die Kranzformel
Des Rama wird nunmehr gelehrt[13];
Taro (Om) und Natih (Namo) Nidrayah (Bha-)
Smritir (-ga-) und Medas (-va-) Kamika (-t-)

75. Mit dem Rudra (-e) vereint, Vahnir (Ra-)

Mit Medha (-gh-) Amara (-u-) geziert,
Dirgha (-na-) mit Krura (-m) Hladini (-da-),
Dann kommt Dirgha (-n-) mit Manada (-d-)

76. Kshudha (-ya), Krodhini (Ra-), Amogha (-ksh-),

Visvam (-o-) weiter, mit Medha (-gh-) dann
Verbunden, Dirgha (-na-), Jvalini (-y-)
Nebst Sukshma (-i-), Mrityurupini (-sa-),

77. Dann Hladini (-d-) mit Pratishtha (-a-),

Tvaj (-ya), Kshvelah (Ma-) Priti (-dh-), Amara (-u-),
Jyotis (-ra-), Tikshna (-p-), dazu Agnih (-ra-),
Sveta (-sa-) mit Anusvara (-m) dann,

78. Kamikas fünfter (-na-), dann Lantah (-va-),

Weiter Tantanta (-da-), Dhanta (-n-) folgt,
Nebst Ananta (-a-), sodann Vayu (-y-),
Dirgha ( a ), Visha (-m-) mit Sukshma (-i-) folgt;

79. Kamika (-ta-), Kamika (-t-), Rudra (-e-),

Weiter folgen Sthira (ja) Sa (-s-) E (-e-),
Tapini (Va-), Bhur (-l-) dann mit Dirgha (-a-),
Anilo (-ya), Nalo (R-) Nanta (-a-) dann,

80. Kala (-m-) mit dem Narayana (-a-),

Prana (-ya), Ambhah (v-) mit Vidya (-i) dann,
Pita (-sh-) mit Rati (-na-) und Lanta (-v-),
Dazu Yoni (-e), zum Schluß Natih (Namah).

81. Dies, gunahaft, guna-Ender,

Der sieb'nundvierzigsilb'ge Spruch. -

v. 81-84: Verherrlichung des beschriebenen Diagrammes.

In der geschilderten Folge
für den gekrönten Rama schreibt

82. Das allbefassende, ob'ge

Rishi-verehrte Diagramm!
Das dem Verehrer Erlösung
Bringt, Gesundheit und Leben stärkt,

83. Söhne verleiht dem Sohnlosen, -

Mit einem Wort, durch dieses wird
Der Dharma und die drei anderen
Völlig erlangt im Augenblick.

84. Als ein tiefsinniges Rätsel

Selbst für Gott schwer verständlich ist
Das so beschriebene Diagramm.
Gemeinen Menschen gebt es nicht!

III. Epilog, v. 85-94

v. 85-91: Aufforderung zur Verehrung des Rama

85. Was an euch Stoff ist, reinigt, ehrt die Pforten,

in Lotossitzart oder anderer, heiter
Ehrt regelrecht den Thronsitz, unten, oben,
Die Seiten und der Mitte Lotosblume;

86. Auf weichem, zartem Teppiche dem Lehrer

Auf seinem Perlenthron Verehrung spendend,
Denkt euch den Sitz getragen von der Sakti,
Schildkröte, Schlange, Erde Lotosblume.

87. Ehrt Vighna, Durga, Kshetrapala, Vani Nebst ihrem Keimlaut, dann am Fuß des Thrones

Südöstlich Dharma, und so weiter schreitend,
Und die Negationen an den Polen.[14]

88. Mitten im Sitz denkt Sonne, Mond und Feuer

Übereinander, ehrt durch A, U, M sie,
Auch Rajas, Sattvam Tamas, als drei Kreise
Sich folgend, nebst den Keimsilben verehrt dann.

89. In den Weltpolen und den Zwischenpolen

Ehrt Atman, Antaratman, Paramatman,
Im Inneren den Jnanatman, an den Seiten
Maya, Vidya, Kala und Paratattvam.

90. Die makellosen und die anderen Kräfte

Verehrt sodann und ruft herbei Gott Rama.
Ehrt ihn durch Glieder, Formen, Hanumans Schar;
Durch Dhrishtis Schar, die Welthüter und Waffen,

91. Vasisthas Seherschar, durch Nilas Scharen

Gewinnt mit Sandelholz als erstem Rama;
Mit besten, mannigfachen Gaben ehrt ihn
Und spendet leise Worte ihm, wie schicklich.

v. 92-94: Verheißungen für die, welche den Ramageziemend verehren.

92. So preis' ich Rama als den Weitenträger,

Als Keule-Lotos-Muschel-Diskus--Träger,
Als sein Geist, Wonne, Daseinsüberwinder. —
Wer so ihn meditiert, erlangt Erlösung.

93. Der Allerfüller, Raghusohn, der vormals

Verschwand mit Muschel, Diskus, Keule, Lotos,
Mit Rama, mit den Brüdern und Gefolge
Und seiner Stadt, der Alle-Welt-Befasser,

94. Wer ihn verehrt, genießt die Wunscherfüllung

Und steigt wie er empor zur höchsten Stätte.
Auch wer dies heil'ge Lied voll Lust und Frommen
Hersagt, geht fleckenlos ein zur Erlösung,
— hersagt, geht fleckenlos ein zur Erlösung!

Fußnoten

  1. Minister, Reich, Festungen, Schatz und Heer werden öfter als die fünf Grundelemente (Prakriti) aufgezählt, welche mit dem Fürsten zusammen eine Herrschaft konstituieren.
  2. Das Bild aus Nrisinhottarat. 9, oben S.798.
  3. Nach Narayana in der Punaer Ausgabe und nach Webers Scholiast sollen in Ram ( R + a + a + m) auf R sich Brahman (a), Visnu (a) und Siva (m) aufbauen. - Hingegen ist, nach dem unter Narayanas Namen in der Kalkuttaer Ausgabe abgedruckten Kommentar, welcher, weniger richtig, an das ganze Wort Ramah denkt, R Krishna (Visnu), a Brahman, mah Mahesvara.
  4. Schöpfung, Bestand, Vergang (Narayana).
  5. In dem Spruchkönige: Ram Ramaya namah.
  6. Der Keim (Vija) des Spruches ist Ram, der Stamm (Kila) Ramaya na-, die Kraft (Sakti) -mah.
  7. Der Vers könnte, wie Weber bemerkt, nach dem, v. 74-80 gelehrte, mystischen Alphabet auch heißen: "Ramah ist Ananta (a) mit Tejas (R), Vahni (R) und -mah"
  8. Der Name Rama (Svam) nebst der Dativform, m der er steht (Ne-taya), und dem Anu, welches hier das leise nachhallende Namas bedeuten soll, bildet eine jenem Dreieck (Rama, Sita und Lakshmana) entsprechende Dreiheit. Ganz anders die Scholien bei Weber; schon die Scholiasten suchten sich bei dieser und vielen folgenden Stellen zu helfen so gut sie konnten, und auch uns bleibt nichts anderes übrig.
  9. Datei:1255.jpg
    Grafik zur Fußnote 9
  10. Die erste, den Rama schützende, Umgebung(Avaranam) besteht in seinen eigenen, mächtigen Gliedern (Sva-dirgha-angaih); vgl. Ramay. 1, 1, 10:a-janu-bahuh usw. Die Scholiasten reden von Vokallängen, mit denen Rama zu umgeben sei, scheinen also hier schon an eine Zeichnung (Vinyaset, zu v. 53) zu denken, - schwerlich mit Recht, da es sich bis zu v. 58 wohl nur um wechselnde, zum Zweck der Verehrung vergegenwärtigte Vorstellungsbilder von Rama und seiner Umgebung handelt.
  11. Mit den Sprüchen auf Herz, Haupt, Locke, Panzer, Auge, Waffen.
  12. Die sieben hier aufgezählten Anfangsbuchstaben (mit ri vokalisiert, nebst Anusvara) der Namen Hanuman (Hrim) Sugriva, Surashtra, Sumantra (Srim), Bharata (Bhrim), Vibhishana, Vijaya (Vrim), Lakshmana (Lrim), Satrumardana (Srim), Jambavan, Jayanta (Jrim) sind durch die angeblich in "und" liegenden Angada, Akopa (Am), Dhrishti, Dharmapala (Dhrim) und Rashtravardhana (Rim), auf die erforderlichen sechzehn (vgl. v. 53-56) zu bringen.
  13. Die (in Parenthese beigefügten) Buchstaben, welche hier mit mystischen Namen aufgeführt werden, ergeben den 47silbigen Malamantra: Om! Namo Bhagavate Raghunandanaya, Rakshoghnavisadaya, Madhuraprasannavadanaya, Amitatejase, Valaya, Ramaya, Vishnave Namah! "Om! Verehrung dem heiligen Raghusprosse, dem als Rakshastöter berühmten, mit lieblichgnädigem Angesicht, mit unermeßlicher Kraft, dem Vala, dem Rama, dem Visnu Verehrung!"
  14. Im Südosten, Südwesten, Nordwesten, Nordosten sollen Dharma, Jnana, Vairagya, Aisvarya, im Osten, Süden, Westen, Norden Adharma, Ajnana, Avairagya, Anaisvarya verehrt werden. Die Zusammenstellung dieser acht ist nicht so selten, wie Weber S.324 meint; sie findet sich z. B. auch Samkhyakarika 44-45.

Siehe auch

Literatur

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