Sahaja Yoga

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Sahaja Yoga ist eine neue religiöse Bewegung, welche von Nirmala Srivastava gegründet wurde. Sie ist allgemein auch als Shri Mataji Nirmala Devi bekannt und wird von ihren Anhängern, die "Sahaja Yogis" genannt werden, respektvoll "Mutter" genannt. In einer Erklärung der Bewegung heißt es, dass Sahaja Yoga der Zustand von Selbstverwirklichung (auch Realisation) ist, der durch Erwecken der Kundalini hervorgerufen wird. Begleitet wird die Erfahrung durch gedankenfreies Bewusstsein oder tiefe, mentale Stille.

Nadis, Kundalini, Chakras

Praktizierende der Sahaja Yoga Meditationstechnik berichten von dem Gefühl einer kühlen Brise auf ihren Händen und über ihrem Kopfende, welches während der Meditation erfahrbar ist. Andere Wirkungen schließen eine Erweiterung der Pupillen und eine tiefe physische und mentale Entspannung ein. Sahaja Yoga ist nicht nur der Name der Bewegung, sondern bezeichnet auch die gelehrte Technik und den Bewusstseinszustand, der durch die Praxis der Technik erreicht wird. Die Bewegung lehrt, dass Selbstverwirklichung durch Erwecken der Kundalini eine Transformation ist, die den Praktizierenden auf die höhere Ebene einer moralisch-ethisch ausgerichteten, ganzheitlich fühlenden, in sich ruhenden und ausgeglichenen Persönlichkeit führt.

Sahaja Yoga hatte seinen Ursprung in Indien und England, wohin Nirmala Srivastava im Jahre 1974 zog. Heute gibt es Sahaja Yoga Zentren in fast 100 Ländern weltweit. Srivastava verlangte nie eine Bezahlung und bestand auf der Tatsache, dass ihre Lehre das Geburtsrecht eines jeden Menschen sei und so für alle frei zur Verfügung stehen sollte. Eines ihrer Zitate lautet: "Es wird keinen Frieden auf der Welt geben, solange nicht in unserem Inneren Frieden eingekehrt ist."

Der Begriff

Das Wort "Sahaja" hat im Sanskrit zwei Bestandteile: einmal "saha", was "mit" bedeutet und "ja" was mit "geboren" übersetzt werden kann. Als wörtliche Übersetzung des Wortes "Sahaja" steht in einem Buddhismus-Wörterbuch "angeboren, eigen" und als Definition: "Bezeichnung der natürlichen Präsenz von Erleuchtung (Bodhi) oder Reinheit". Yoga bedeutet soviel wie "Vereinigung" und bezieht sich auf einen spirituellen Pfad oder einen Zustand spiritueller Vertiefung. In einem Buch, das die Bewegung veröffentlicht hat, heißt es, Sahaja Yoga bedeutet: "spontan und mit dir geboren". Es soll klarstellen, dass die Kundalini mit uns geboren ist und spontan in uns erweckt werden kann.

Glaube

Sahaja Yogis respektieren und akzeptieren Menschen aller Religionen, und sie glauben, dass der durch Selbstverwirklichung erlangte Zustand eine Wahrheit ist, welche der Hintergrund aller Religionen ist. Der Sahaja Yoga Glaube wird als wiederentdecktes, sehr altes Wissen betrachtet, das erst einmal respektvoll und wissenschaftlich wie eine Hypothese behandelt werden sollte. Akzeptiert werden sollte es erst dann, wenn es durch Ausprobieren und eigene Erfahrung als Wahrheit empfunden wird. Die Technik selbst soll gut untersucht sein und keine weitere Entwicklung erfordern.

Sahaja Yoga gilt schon dadurch als unterschiedlich zu anderen Yoga Arten, dass er durch Erweckung der Kundalini Selbstverwirklichung erbringt und sie nicht Ergebnis von Kriya-Techniken und Asanas ist. Dieses spontane Erwecken soll auch allein durch die Anwesenheit Shri Matajis möglich sein, manchmal sogar einfach nur durch eine Fotografie von ihr.

Es wird behauptet, dass die Erfahrung von Selbstverwirklichung individuell nachgeprüft und bestätigt werden kann. Man glaubt, dass der Mensch mit der alles durchdringenden Kraft verbunden wird und Vereinigung mit Gott erfährt, wenn die Kundalini Energie in ihm erweckt wird. Schüler werden ermutigt, die Meditation durch Erfahrung für sich selbst zu testen und nicht einfach etwas blindlings nur zu glauben oder aus einem Buch zu lernen.

Fortgeschrittene Lehrtechniken werden allgemein erst dann weitergegeben, wenn klar ist, dass ein Anfänger genug Verständnis und Wissen über sein eigenes subtiles (feinstoffliches) System durch wirkliche, direkte Erfahrung erlangt hat. Ohne diese direkte Erfahrung der Meditation sollen bei einigen Menschen Schwierigkeiten auftreten, mit fortgeschrittenen Techniken weiterzumachen und sie zu verstehen.

Die Soziologin Judith Coney berichtete z. B., es sei eine Herausforderung für sie gewesen, hinter die nach außen sichtbare, öffentliche Fassade zu blicken. Sie beschrieb die Sahaja Yogis in der Art, dass sie Zurückhaltung gegenüber neutralen, nicht-praktizierenden Menschen üben würden, um unnötige Konflikte zu vermeiden.

Im Sahaja Yoga wird klargestellt, dass die Verbreitung der Sahaja Yoga Techniken für alle kostenlos sein sollte. Wenn Sahaja Yoga Anhänger etwas bezahlen würden, um z. B. Räume, Zimmer oder Messestände zu mieten, dann täten sie das gewöhnlich durch eine freiwillige Spende.

Das subtile System - Chakras, Nadis und die Leere

Im Sahaja Yoga wird erklärt, dass es neben unserem physischen Körper noch zusätzlich einen feinstofflichen Körper gibt, der aus Chakras (Energiezentren) und Nadis (Kanälen) zusammengesetzt ist. Der Psychoanalytiker Sudhir Kakar schreibt, dass die Ergänzungen, welche Nirmala Srivastava dieser weitverbreiteten, traditionellen, "tantrischen" Lehre hinzugefügt hat, dieses Modell nicht nur in ein neues, wissenschaftliches und neurologisches Licht gerückt, sondern auch seine Gesundheitsaspekte ausführlich dargestellt sowie eine Einführung in die Gedankenwelt der traditionellen Moral und Ethik des Christentums gegeben haben.

Nirmala Srivastava setzt den Sushumna Nadi mit dem Parasympathikus, den Ida Nadi mit der linken und den Pingala Nadi mit der rechten Seite des Sympathikus unseres vegetativen Nervensystems gleich. Kakar ist der Meinung, dass diese Auffassung auf einer Theorie von Vasant Rele basiert.

Hier eine Auflistung der Chakras, wie sie im Sahaja Yoga verstanden werden:

Die drei Nadis (Kanäle) mit ihren entsprechenden Qualitäten und Gottheiten:

  • Der Zentrale Kanal oder Sushumna Nadi mit der Qualität: in der Gegenwart sein, Ausgeglichenheit, Moral und Ethik; verbundene Gottheit: Mahalakshmi.
  • Der Mond-Kanal oder Ida Nadi (links) mit der Qualität: reines Verlangen; nahestehende Gottheiten: Mahakali, Bhairava, Erzengel Michael.
  • Der Sonnen-Kanal oder Pingala Nadi (rechts) mit der Qualität: Kraft der Handlung; zugehörige Gottheiten: Mahasaraswati, Hanuman, Erzengel Gabriel.

Kundalini, Selbstverwirklichung und "Vibratory Awareness"

Im Sahaja Yoga wird gelehrt, dass die Chakren in Balance gebracht werden können durch die Erweckung der Kundalini im Bereich des Kreuzbeins (Os Sacrum: heiliger Knochen); sie wird als eine für gewöhnlich schlafende "Mutterenergie" aufgefasst. Nirmala Srivastava sagte darüber, dass die Kundalini die Reflektion des Heiligen Geistes oder der Adi Shakti (göttliche feminine Urkraft) in uns sei. Sie sagte weiter, dass die Kundalini "das Verlangen Gottes ist… und das Verlangen Gottes ist Shakti". Yoga sei unmöglich ohne die Erweckung der Kundalini.

Die Qualitäten der Chakras sollen sich spontan zu manifestieren beginnen, wenn die Kundalini wie eine aufrechtstehende Schlange durch alle Energiezentren aufsteigt. Die meisten Krankheiten werden folglich auf Schäden in den Chakras zurückgeführt. Die Kundalini-Energie soll diese heilen können.

Im Sahaja Yoga wird gelehrt, dass man eine kühle Brise über seinem Scheitel und auf seinen Händen spürt, wenn das Sahasra Chakra (das oberste Chakra) von der Kundalini durchdrungen und geöffnet wird. Es gibt bestimmte Stellen auf den Händen, die mit den Chakras verbunden sind. Durch wahrgenommene Empfindungen von Hitze oder Kälte in den Händen, im Kopf und/oder ganzen Körper werden Unausgewogenheiten in den verschiedenen Chakras und Nadis diagnostiziert. Diese Empfindungen (bezeichnet als Vibrationen oder Schwingungen) werden im Sahaja Yoga so interpretiert, als dass sie "Selbstverwirklichung" oder eine "Begegnung mit der wahren Realität" anzeigen. Diese gefühlten Vibrationen sollen eine objektive göttliche Energie sein, welche sogar mit einer Fotokamera eingefangen werden kann. Mit der Selbstverwirklichung soll der Praktizierende auch die Erfahrung von gedankenfreiem Bewusstsein machen. (Nirvichar Samadhi)

Heilung

Sadhir Kakar, der einige Berichte über Sahaja Yoga verfasste, schreibt, dass sowohl psychische als auch physische Krankheiten ausgelöst werden können durch zugesetzte, "verstopfte Chakras" und durch eine Überaktivität des linken oder rechten Nadi. Eine ganzheitliche Persönlichkeitsstruktur sei nur zu erreichen, wenn die einzelnen Chakras durch den Fluss der Kundalini Energie verbunden sind.

Die Sahaja Yoga Bewegung macht die unbelegte Behauptung, dass durch das Praktizieren dieses Yogas verschiedene Krankheiten, einschließlich psychische Krankheiten, geheilt bzw. vorbeugend verhindert wurden. Kakar schreibt weiter, dass die Anhänger von Sahaja Yoga den Glauben an die Göttlichkeit Nirmala Srivastavas als Vorbedingung für jegliche Heilung betrachten.

Nirmala Srivastava

Es wird gesagt, dass der einzigartige Weg, wie allen Menschen Selbstverwirklichung gewährt werden kann, von Nirmala Srivastava am 5. Mai 1970 entdeckt worden sein soll. Sie hatte bis dahin verschiedenen religiösen Führern Besuche abgestattet und sie alle eher promisk, verworren und habgierig und nicht besonders spirituell ausgerichtet gefunden. Sie sagte, sie hätte damals die Gegebenheiten als ziemlich hoffnungslos empfunden und dann begonnen, in ihr selbst nach einer Lösung zu suchen.

Es wird angenommen, dass sich damals das Scheitelchakra (Sahasrara) Nirmala Srivastavas geöffnet hat und sie dadurch in allen Menschen, die nach Selbstverwirklichung streben, den Kanal für die Kundalini-Energie frei gemacht hat. Sie sagte, dass sich erst dann das Sahasrara-Chakra öffnen und Erleuchtung eintreten würde, wenn die Kundalini den Kopfscheitel erreichen würde. Man würde "eine sehr starkes Gefühl am Kopfende empfinden, gefolgt von einem zuerst heißen, schmelzenden Gefühl und dann der Wahrnehmung eines Flusses kühler Vibrationen von der Fontanelle aus. Sie bezeichnete dies als eine echte zweite Geburt.

Die Fähigkeit, der gesamten Menschheit Selbstverwirklichung zuteil werden zu lassen, wird als Indiz dafür genommen, dass Nirmala Srivastava der "Avatar des jetzigen Zeitalters" sein soll. Nirmala Srivastava behauptet von sich selbst, sie sei die Inkarnation des Heiligen Geistes oder der Adi Shakti. Die Wiedergeburt von Adi Shakti wurde schon vor 2000 Jahren im Markandeya Purana und Nadi Grantha vorausgesagt.

Übungen

Anhänger lassen verlauten, dass spontane Selbstverwirklichung durch die Praxis von Sahaja Yoga erlebbar wird. Auf der offiziellen Sahaja Yoga Website wird erklärt, dass das gewöhnlich in einem Sahaja Yoga Übungsprogramm erfahren wird. Es wäre aber auch möglich, dies sogar online, während man vor seinem Computer sitzt, zu erreichen.

Praktizierende werden ermutigt, die Techniken regelmäßig auszuüben, um die Erfahrung von Selbstverwirklichung zu stärken. Diese schließen Meditation und Chakra-Reinigungstechniken sowie Rituale wie ein Gebet oder Havan (Feueropfer) ein, welche auch in anderen Religionsrichtungen üblich sind. Anders als bei vielen anderen Ritualen jedoch sollen diese Übungen den Sahaja Yogis ein tatsächliches Erleben von spirituellen Vibrationen in ihrem Körper ermöglichen. Sahaja Yogis kommen aus diesen Erfahrungen in einem sehr angenehmen Zustand zurück. Sie berichten über Gefühle gesteigerter, geistiger Klarheit, sowie darüber, dass sie "blissed out" und von überwältigender Liebe erfüllt seien. Auch werden Schmerzlinderung und Müdigkeit angegeben.

Meditation

Die Sahaja Yoga Meditation wurde während der 1970er Jahre von Nirmala Srivastava entwickelt. Sie wird von der Sahaja Yoga Bewegung praktiziert und verbreitet. Ziel für jeden Praktizierenden ist es, den Zustand gedankenfreien Bewusstseins zu erreichen, einen Zustand, gekennzeichnet durch Entspannung und Klarheit. Nirmala Srivastava hat erklärt, es sei unbedingt notwendig, gedankenfreies Bewusstsein in seiner Meditation anzustreben, sonst sei göttliche Anbindung und spirituelles Wachstum nicht möglich. Meditation bedeute nicht, über irgendwelche Probleme nachzudenken, welche Chakras man habe oder ähnliches, sondern sich eher der Gnade Gottes auszusetzen.

Den Anhängern von Sahaja Yoga wird nahegelegt, ein Kerze oder eine Öllampe vor der Fotographie von Shri Mataji zu entzünden, in dem Vertrauen, sie würde einen konstanten Strom von positiver, kühler Vibration (Energie) aussenden. Gewöhnlich beginnen die Praktizierenden, indem sie die Kundalini in einer physischen Übung aufsteigen lassen, wobei zuerst mit den Händen ein sogenanntes Bandhan (Schutzritual) ausgeführt wird. Dann wird normal atmend in einer angenehmen Haltung gesessen, wobei die Hände geöffnet ausgestreckt werden, als würde man ein wertvolles Geschenk erhalten. Während der Meditation ist die Aufmerksamkeit auf das Sahasrara-Chakra gerichtet. Sahaja Yoga kann in Stille oder mit Musikuntermalung praktiziert werden. Nirmala Srivastava hat Meditation als eine individuelle Reise hin zu Gott beschrieben.

In ihrem Diwali-Vortrag erläuterte sie 2002, dass der volle Nutzen von Sahaja Yoga nur bei den Menschen zur Geltung käme, welche die Meditation auch praktizierten. Judith Coney schrieb in einem Artikel, dass sich Praktizierende eher dann entschieden, die Bewegung zu verlassen, wenn sie sechs Monate oder länger die Meditation schon nicht mehr ausgeführt hätten.

Sahaja Yoga ist auch bei Strafgefangenen als eine Art Gefängnis-Kontemplations-Programm in Italien und in den USA gelehrt worden, z. B. auf Rikers Island. Nirmala Srivastava sagte einmal, dass jüngere Kinder einfacher in die Meditation fänden und sie besser praktizieren würden.

Reinigungstechniken

Einige Reinigungstechniken schließen natürliche Elemente in Form von Kerzenflammen, Kampferflammen, Erde und Salzwasser ein. Bei anderen werden Eis, Zitronen, Peperoni, Kokosnüsse, Ajowain (Samen der wilden Sellerie), Affirmationen und Mantras benutzt.

Nirmala Srivastava hat ein Leber-Diät entwickelt, die der Gesundheit sehr zuträglich sein soll. Demnach sollen weißer Zucker aus Zuckerrohr, weißer Reis, Joghurt, Ingwer, Früchte und Gemüse eine "Kühlung" der Leber begünstigen. Alkohol, alles Gebratene, rotes Fleisch, Fisch, Sahne und Schokolade sollen unter den Nahrungsmitteln sein, die "aufheizend" wirken und eher gesundheitsschädlich sind, wenn sie im Übermaß genossen werden.

Wasser kann laut Aussagen der Sahaja Yoga Bewegung mit "Schwingungen" spirituell aufgeladen werden, wobei die Struktur des Wassers im Elementarbereich verändert und infolgedessen gereinigt wird.

Puja

Puja ist eine traditionelle Zeremonie im Hinduismus. Im Sahaja Yoga ist die Puja ein Weg für die Anhänger, ihrer Hingabe an besondere Gottheiten Ausdruck zu verleihen. In einigen Pujas gibt Nirmala Srivastava ihr Einverständnis, dass sie selbst als Adi Shakti verehrt werden kann. Dabei werden gewöhnlich Honig, Ghee, Joghurt, Milch, Zucker und Wasser über ihre Füße gegossen.

Pujas werden nur "realisierten" Seelen empfohlen (Menschen, die Selbstverwirklichung erreicht haben - das Wissen um ihr Selbst); nur sie können aus diesen Pujas Vorteile für sich ziehen. "Jeglicher Gewinn und Nutzen aus einer Puja ist nur möglich, wenn du eine realisierte Seele bist. Ansonsten ist jede Puja und jede Gottesverehrung eher wertlos. Leute gehen in die Kirche, singen ein paar Kirchenlieder, kommen wieder nach Hause und sind dieselben wie vorher. Und später gehen sie dann in eine Kneipe, weil sie meinen, dass das der einzige Ort ist, wo sie ein bisschen Freude erfahren können."

Nirmala Srivastava hat noch einmal ganz klar und deutlich gesagt, dass die Puja im Sahaja Yoga nur für die Menschen gedacht ist, welche den Zustand von Nirvichara (gedankenfreies Bewusstsein) erreicht haben. Leute, welche diesen Zustand nicht erreicht haben, sollten erst gar nicht zur Puja kommen. "Zur Puja sollten wir nur Menschen haben, welche in Nirvichara verweilen… das bedeutet, jene, die immer noch denken… sollten gar nicht erst kommen… weil mit ihnen sowieso nichts anzufangen ist."

Nirmala Srivastava sagte, dass die Puja für realisierte Seelen notwendig ist, um den Zustand von "Shiva Tattwa" zu erlangen: "Puja ist eine der Möglichkeiten, durch die wir Form ins Formlose auflösen können. Jetzt sind deine Zentren Energiezentren, aber sie haben auch eine schützende, leitende Gottheit auf all diesen Chakras sitzen. Sie sind auch das Formlose, was zu Form geworden ist. Und wenn wir die Puja vollziehen, dann verschmelzen diese Formen mit den formlosen Energien. Und diese formlosen Energien beginnen zu fließen, und dann bläst der Wind. Auf diese Weise werden falsche Identifizierungen, diese Überlagerungen des Geistes, weggenommen.

Auf einer kanadischen Sahaja Yoga Website wird Puja wie folgt definiert: "Ein Akt, einem Gott oder einem anderen Aspekt der Göttlichkeit seine Ehrerbietung durch Anrufungen, Gebete und Lieder zu erweisen". Es wird ferner gesagt, "dass eine Sahaja Yoga Puja dieselbe Art von Zeremonie ist, wie sie schon vor tausenden von Jahren in Osten praktiziert wurde, als die Menschheit noch eine wesentliche engere Beziehung zu Gott hatte."

Siehe auch

Literatur