Sivananda

Aus Yogawiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Swami Sivananda Saraswati (Sanskrit: Svāmī Śivānanda Sarasvatī; * 8. September 1887 in Pattamadai, Tamil Nadu, Indien, † 14. Juli 1963 in Rishikesh, Indien) war ein südindischer Arzt, Yogin und spiritueller Meister.

Swami Sivananda

Leben

Sivananda wurde am 8. September 1887 als jüngster dreier Söhne geboren und erhielt den Namen Kuppuswami. Seine Mutter war Parvati Ammal. Sein Vater Vengu Iyer (sprich: Aier) stammt aus einer südindischen orthodoxen Brahmanenfamilie. Kuppuswami fiel schon als Knabe durch ausgeprägte Nächstenliebe auf. In Tanjavur (Tamil Nadu, Indien) studierte er Medizin an der Medical School und gab dabei eine medizinische Zeitschrift namens Ambrosia heraus. Obwohl er aus einer streng orthodoxen Brahmanenfamilie entstammte, kümmerte er sich wenig um die Kastenregeln und widmete sich persönlich auch Patienten, die einer niederen Kaste angehörten.

Kurz nach dem Tode seines Vaters im Jahre 1913 begab sich Kuppuswami nach Malaysia und konnte bald die Leitung eines kleinen Spitals einer Gummiplantage übernehmen. Trotz seines Erfolges entschied er sich 1923 alles aufzugeben und reiste mit dem Schiff nach Chennai (Madras, Indien) zurück und begab sich als Wandermönch auf eine Pilgerreise durch Indien. Schliesslich kam er nach Rishikesh, einem kleinen Pilgerort am Südfuss des Himalaya und an den Ufern des Ganges. Dort traf er seinen Guru Swami Visvananda Saraswati und erhielt von ihm als Sivananda Saraswati die Einweihung als Dashnami Sannyasi (skt. daśnāmī saṃnyāsī), einem Orden, der aus den Heiligen Shankhara (788-820) zurück geht.

Sivananda lebte in einer kleinen Hütte und unterzog sich einer strengen Askese. Daneben bot er kranken Mönchen und Asketen medizinische Hilfe an. Sein Essen holte er bei Ausgaben für Mönche etc. und verteilte es weitgehend. Zwischendurch unternahm er verschiedene Pilgerreisen.

Schließlich ließ er sich in Rishikesh nieder und baute auf einem kleinen Stück Land nahe am Ganges eine alte Viehscheune zu einem kleinen Ashram um, der im März 1934 eröffnete. Im Jahre 1936 gründete Sivananda die Divine Life Society (Gesellschaft Götlichen Lebens) und hatte seine ersten Schüler. Aus der kleinen Gemeinschaft in Rishikesh entwickelte sich ein weltbekannter Ashram, der schnell wuchs. Um seinen Schülern und Anhängern das Studium heiliger Schriften zu erleichtern, gründete er 1948 die Yoga-Vedanta Forest Academy (Yoga-Vedanta Wald Akademie) und drei Jahre später die Yoga-Vedanta Forest Academy Press um seine Schriften zu veröffentlichen. Als Arzt kümmerte er sich stets um Kranke und die Ärmsten und 1957 öffnete das Sivananda Eye Hospital (Sivananda Augenspital) offiziell seine Pforten.

Swami Sivananda Saraswati starb am 14. Juli 1963 in Rishikesh.

Werk und Lehre

Pfeiler mit den 20 spirituellen Instruktionen von Swami Sivananda

Swami Sivananda publizierte über 200 Bücher und verteilte daneben Flugblätter, zudem führte er mit Schülern und Anhängern ausserhalb seines Ashrams rege Korrespondenz. Dabei vertrat er entschieden: "Praxis, Praxis, Praxis... " ist am wichtigsten. Von seinem Elternhaus her war er ein Hindu und sein Vater war ein frommer Shivaanhänger. Sivananda befasste sich besonders mit dem Vedanta. Aus den verschiedenen Yogarichtungen schöpfte er den Integralen Yoga, weil er es für wichtig hielt, alle Aspekte des Lebens in den Yogaweg einzubeziehen. Den Karma Yoga interpretierte er als Nächstenliebe und Dienst am Menschen, dazu spielten auch Bhakti Yoga, Jñana Yoga, Hatha Yoga, und Raja Yoga eine wichtige Rolle.

Swami Sivananda scherte sich nicht um die Kastenzugehörigkeit seiner Schüler und nahm auch Frauen als Schüler auf, so die deutschstämmige Sivananda Radha (1911-1995), die später in Kanada lebte. Sivananda bemühte sich auch Gedankengut anderer Religionen miteinzubeziehen und verlangte von seinen christlichen oder muslimischen Schülern nicht ihre Religion aufzugeben.

Swami Sivananda - ein Lebenslauf

Biografie von Swami Sivananda, aufgezeichnet von der Divine Life Society, übersetzt von Swami Nirgunananda

Frühe Kindheit

Shri Swami Sivananda, einer der großen Yoga Meister des 20. Jahrhunderts, wurde am 8. September 1887 in Pattamadai im Bezirk Tirunelveli in Tamil Nadu, Südindien, geboren. Er trug den Namen Kuppuswami. Sein Vater Vengu Iyer war fromm, ein Shaiva und Nachkomme von Appayya Dikshitar, einem Schriftgelehrten und Heiligen im 16. Jh. Die Mutter von Swami Sivananda hieß Parvatiammal.

Bereits in früher Kindheit zeigte sich Swami Sivanandas Neigung zur Freigebigkeit, zum rückhaltlosen Teilen. Swami Shuddhananda Bharati, ein Jugendfreund, erinnerte sich, wie Kuppuswami als kleiner Junge eines Tages mit seinem Essensteller auf die Straße hinausrannte, als er draußen einen Bettler hörte.

Der intelligente Junge hatte schon damals die Gabe göttlicher Einsicht. Wenn sein Vater ihn zum Einkaufen von Früchten für die tägliche Puja schickte, verteilte er die Früchte oft unterwegs an Arme und Bedürftige und erklärte seinem Vater dann zu Hause, dass er Gott bereits in Gestalt der Armen verehrt habe. Was für eine großartige Vision!

Swami Sivananda sagte, als Kind sei er sehr mutwillig gewesen. Aber es war nicht die Art von Mutwillen, die wir heutzutage bei Kindern beobachten können. Zum Beispiel sprang er einmal wagemutig in einen trockenen Brunnen, um seine Familie zu verblüffen und zu erschrecken.

Swami Sivanandas Schul- und Studentenzeit

Während seiner Schulzeit zeichnete sich Swami Sivananda sowohl im Unterricht als auch im Sport aus. Er war immer Klassenerster. Er war mutig und fröhlich. Bei einer Aufführung von Shakespeares Mittsommernachtstraum spielte er die Rolle Helenas!

Gute Gesundheit war ihm genauso wichtig wie Lernen. Swami Sivananda praktizierte Gymnastik, Turnen, Leichtathletik und Fechten. Er stand schon morgens um drei Uhr auf, um seine Übungen zu machen. Bevor er sein Zimmer verließ, arrangierte er Decken und Kissen in einem unschuldigen, spielerischen Täuschungsmanöver so, daß seine Mutter glauben sollte, er liege noch im Bett!

Da der Wunsch, anderen zu dienen, in der Natur des Meisters lag, war es für ihn ganz natürlich, daß er sich für eine medizinische Laufbahn entschied. Obwohl seine Eltern von ihm erwarteten, eine andere Richtung einzuschlagen, blieb er fest bei seinem Wunsch, Arzt zu werden. Nach seiner Immatrikulation studierte er am Tanjore Medical Institute.

Swami Sivananda war bemerkenswert intelligent und besaß auch ein unglaubliches Gedächtnis. Er war ausgesprochen fleißig und ging während der Semesterferien nicht nach Hause. Stattdessen verbrachte er seine Zeit im Krankenhaus und versuchte, noch mehr zu lernen. Alles was er las, behielt er sofort – er hatte ein fotografisches Gedächtnis. Bereits im ersten Studienjahr konnte er die Prüfungsfragen des 5. Jahres beantworten.

Nach Abschluss seines Studiums arbeitete Swami Sivananda eine Weile in Indien und gab eine medizinische Zeitschrift mit dem Namen Ambrosia heraus.

Als Arzt in Malaya

Aber die Arbeit in Indien befriedigte den Meister auf die Dauer nicht. Sein anspruchsvoller Charakter trieb ihn nach Malaysia, um dort eine andere Arbeit zu suchen. Swami Sivananda erinnerte sich später an seine Ankunft in Malaysia:

“Sobald ich von Bord gegangen war, suchte ich Dr. Iyengar auf, der mich einem Bekannten, Dr. Harold Parsons, vorstellte. Ich rechnete zuversichtlich damit, eine Stelle zu finden. Dr. Parsons selbst brauchte keinen Assistenten, aber es gelang mir, ihn so zu beeindrucken, daß er mich bei Herrn A.G. Robins, dem Direktor einer Kautschukplantage mit einem eigenen Krankenhaus, einführte.

Glücklicherweise suchte Herr Robins damals gerade einen Assistenten für das Krankenhaus. Er war ein cholerischer Mensch mit einem hitzigen Temperament, ein Riese von einem Mann, groß und stark. Er fragte mich: ‘Können Sie ein Krankenhaus ganz allein führen?’

Ohne zu zögern antwortete ich: ‘Ja, ich kann sogar drei führen!’ Er stellte mich sofort ein.”

Seine ausgesprochen freundliche, liebevolle Art war bald überall bekannt. Er war für die Plantagenarbeiter und die Dorfbewohner gleichermaßen ein liebevoller Freund.

Neben der Arbeit im Krankenhaus betrieb er seine eigene Praxis. Er verlangte keine Honorare von armen Patienten. Oft gab er ihnen sogar Geld aus seiner eigenen Tasche für ihre Diät. In Ernstfällen wachte er nachts bei den Patienten.

Swami Sivananda liebte auch weiterhin den Sport. Seine Lieblingsbeschäftigung in der Freizeit war Radfahren. Er las viele Bücher über westliche Sportarten und nahm an Turnieren teil. Eine Zeitlang betätigte er sich sogar als Sportberichterstatter der Malaya Tribune.

In Malaysia führte Swami Sivananda zu Anfang ein luxuriöses Leben. Er legte Wert auf elegante Kleidung und baute eine Sammlung merkwürdiger, phantastischer Gebilde aus Sandelholz, Gold und Silber auf. Er pflegte verschiedenste goldene Ringe und Halsketten zu kaufen und alle gleichzeitig zu tragen! Er besaß viele Hüte, die er aber selten aufsetzte.

Entsagung der Welt

Sein Lebensstil hielt den Meister jedoch nicht davon ab, seine täglichen spirituellen Praktiken auszuüben und die Gesellschaft Heiliger zu suchen. Als sein Geist allmählich Unterscheidungsvermögen entwickelte, begann er nachzudenken:

“Gibt es kein höheres Ziel im Leben als den täglichen Kreislauf von Arbeit, Essen und Trinken? Gibt es keine höhere Form von ewigem Frieden und Glück als all diese vergänglichen, illusorischen Vergnügungen? Wie ungewiß ist doch das Dasein auf dieser Erde, voller Furcht, Sorgen, Ängste, Krankheiten und Enttäuschungen. Die Welt der Namen und Formen verändert sich ständig. Die Zeit ist vergänglich. Alle Hoffnungen auf Frieden und Glück in dieser Welt enden in Schmerz, Verzweiflung und Leid.”

Gedanken dieser Art beschäftigten ihn immer wieder. Sein Beruf als Arzt führte ihm genügend Beweise für die Leiden dieser Welt vor Augen. Es wurde ihm klar, daß Wohlstand allein kein wahres, dauerhaftes Glück bringen kann. Mit fortschreitender Reinigung des Herzens durch selbstlosen Dienst hatte er eine neue Vision. Er war zutiefst davon überzeugt, daß es einen Ort unbedingter Sicherheit, vollkommenen Friedens und dauerhafter Glückseligkeit geben müsse - eine liebliche Wohnstätte voll von göttlichem Glanz, Reinheit und ungetrübter Herrlichkeit.

Folgerichtig gab er sein angenehmes, bequemes Leben auf und kehrte nach Indien zurück auf der Suche nach einem idealen Ort für Gebet, Meditation, Studium und eine höhere Form des Dienstes an der ganzen Welt.

Als Swami Sivananda nach vielen Jahren nach Hause zurückkehrte, wurde er von seinen Eltern und den Familienmitgliedern liebevoll empfangen. Man erzählt, daß seine Familie ihn plötzlich vermisste, während der Fahrer sein Gepäck ablud. Er hatte sein Elternhaus noch nicht einmal betreten. Seine Familie dachte, er sei vielleicht Freunde besuchen gegangen. Aber in Wirklichkeit war Swami Sivananda auf der Stelle davongerannt! So groß waren seine Leidenschaftslosigkeit und sein glühendes Verlangen, Gott zu suchen, daß er mit einem Schlag der ganzen Welt des Wohlstands und der Familie entsagte.

Als Mönch in Rishikesh

1924 kam Swami Sivananda nach einigen Monaten Wanderschaft in Rishikesh in Nordindien an. Eines Tages saß er am Ufer des heiligen Ganges, nachdem sich das Annakshetra, die Mönchsküche, geweigert hatte, ihm Essen zu geben. Swami Vishwananda, ein ehrwürdiger Heiliger aus Varanasi, warf zufällig einen Blick auf ihn. Die ungewöhnliche spirituelle Aura des jungen Mannes zog seine Aufmerksamkeit auf sich und bewegte ihn dazu, ihn sogleich in den Orden der Sannyas einzuweihen. Am 1. Juni 1924 trat der Meister als Swami Sivananda in diesen Heiligen Orden ein und ließ sich im Swarg Ashram nieder.

Sein Zugang zur Spiritualität war einzigartig und ursprünglich. Er ahmte nichts nach. Er gestattete einfach seinen natürlichen, angeborenen Neigungen, sich zu entfalten und ihren süßen Duft an alle um ihn herum zu verströmen.

Im Dienst an Mönchen

Swami Sivananda mit Sitar spielend auf seinem Tigerfell am Ganges

Trotz strengster Askesepraktiken und verlängerter Meditationszeiten fand Swami Sivananda Zeit, kranken Swamis (Mönchen) und Pilgern zu dienen. Er reinigte die Räume der Kranken und hielt in ernsthaften Fällen manchmal die ganze Nacht Wache. Einmal trug er Lek, einen Mönch aus Europa, zum Krankenhaus. Die orthodoxen Mönche von Rishikesh glaubten nicht an diese Art von selbstlosem Dienst. Daher machten sie sich über Swami Sivanandas Tätigkeiten lustig.

Viele Mönche waren durch Fehlernährung und die extreme Winterkälte geschwächt. Die meisten litten an häufigen Fieberanfällen und Ruhr. Swami Sivananda konnte es nicht ertragen, die hilflose Notlage dieser heiligen Mönche zu sehen. Er wollte ihnen helfen, aber er brauchte Arzneimittel und Medikamente, für die erst Geld beschafft werden mußte.

Er erinnerte sich an seine Rücklagen bei einer Lebensversicherung und es gelang ihm, 5.000 Rupien zu beziehen. Diesen Betrag hinterlegte er beim Postamt und nutzte die Zinsen für Medikamente und Nahrungsmittel für die leidenden Mönche.

Innerhalb einiger Monate hatte er das dringende Bedürfnis, dieses Hilfsprogramm besser zu organisieren. In der Folge entstand die Satya Sevashram-Apotheke für die Mönche und Pilger.

Ein rührendes Beispiel seiner Art, den Pilgern zu helfen, ist überliefert:

Eines Morgens stellte Swami Sivananda fest, daß er versäumt hatte, einem Wandermönch eine bestimmte, sehr nützliche Medizin zu geben. Der Pilger hatte seine Reise schon sehr früh am Morgen fortgesetzt. Als Swami Sivananda aufbrach, um ihm nachzugehen, war er bereits ein gutes Stück entfernt. Ohne sich davon abhalten zu lassen, lief Swami Sivananda meilenweit, bis er ihn endlich nach fünf Meilen eingeholt hatte und ihm das kostbare Medikament geben konnte!

Diese atemberaubende Ernsthaftigkeit und Aufrichtigkeit seines Bestrebens und seine leidenschaftliche Liebe des selbstlosen Dienens wurden zum krönenden Höhepunkt seiner Berufung im Leben.

Der spirituelle Weg und die spirituelle Praxis

Im Swarg Ashram führte Swami Sivananda ein Tagebuch, in dem er seine Gedanken aufzeichnete. Er pflegte bis zu sechzehn Stunden täglich zu meditieren. Seine Methode, bestimmte Tugenden zu entwickeln, war, eine herauszugreifen und sie einen Monat lang zu praktizieren. Er gab auch zu, daß er am Anfang Skorpione getötet hatte.

Über seine eigene Gottesverwirklichung enthüllte Swami Sivananda einem Schüler gegenüber:

“Während meiner spirituellen Praxis erlebte ich keine besonderen Erfahrungen. Es gab weder äußere noch innere Hindernisse im Fortschreiten meines Sadhana. Das war das einzig Auffallende. Ich meditierte in tiefer Meditation, dem Grundton meines inneren Lebens. So machte ich sanfte, stetige Fortschritte und erreichte bald die höchste spirituelle Erfahrung.”

1936 gründete Swami Sivananda die Divine Life Society in einem Gebäude, das früher als Kuhstall gedient hatte. Aber es dauerte nicht lange, bis Sucher von seiner magnetischen Persönlichkeit angezogen wurden, so daß die Gesellschaft schnell wuchs.

Die Persönlichkeit von Swami Sivananda

Swami Sivananda verhielt sich einfach und kindlich und gleichwohl wie ein ehrwürdiger Weiser. Er verneigte sich vor Heiligen und Straßenkehrern, vor Steinen, Ziegeln und Eseln. Selbst kleine Kinder sprach er höflich an. Er achtete die Rechte der Tiere und begegnete ihnen mit größter Liebe und Mitgefühl.

Göttliche Weisheit floß in einem ständigen Strom von seinen Lippen. Seine machtvollen, inspirierenden Gedanken beeinflußten Menschen auf der ganzen Welt. In seiner beispiellosen sprichwörtlichen Nächstenliebe verteilte er die meisten seiner Bücher kostenlos.

Heilige, Minister und Politiker, Philosophen und Doktoren, Filmstars und Künstler huldigten dem Meister zu seinen Lebzeiten.

Der folgende Vorfall führt uns das Wesentliche von Swami Sivanandas Lehren und seiner inneren Vision Gottes bildlich vor Augen:

Einmal vermieden die Mönche einen bestimmten Weg zum Armenhaus. Swami Sivananda entdeckte, daß sich unterwegs die Hütte eines kranken Mönchs befand, der an der gefürchteten Cholera litt. Er ging sofort zu ihm, pflegte ihn und tadelte die anderen Mönche:

“Ihr seid alle hierher gekommen, um Gott zu suchen. Gott in der Gestalt eines kranken Mönches liegt im Sterben und ihr habt nicht das Herz, Gott in ihm zu sehen und ihm zu dienen!”

Das war seine Einstellung!

Swami Sivananda war ein Optimist. Eine negative Einstellung hatte bei ihm keinen Platz. All seine Worte und Sätze strahlten eine ungewöhnliche spirituelle Macht aus, denn er lehrte, was er selbst im täglichen Leben praktizierte. Das war das herausragendste Merkmal seiner Persönlichkeit.

Der göttliche Meister strahlte Frieden und Heiterkeit aus, weil er selbst erfüllt war vom Frieden und der Heiterkeit Gottes. Liebe ging von ihm aus, weil er die Liebe Gottes in sich trug. Er verbreitete das Licht der Wonne, weil sein Herz erfüllt war vom Licht Gottes.

Sein Leben lehrt uns, daß auch wir Gott im und durch das Leben verwirklichen können, ohne uns in Höhlen oder in den Urwald zurückziehen zu müssen. Sein Leben war ein vollendetes Beispiel für die Lehren der heiligen Schriften.

Die Gabe göttlichen Wissens nahm einen einzigartigen Platz in seinem Herzen ein. Seine Argumentation war:

“Gib den Hungrigen zu essen; nach einer Weile werden sie wieder hungrig sein. Gib den Unbekleideten etwas anzuziehen; sie werden bald wieder Mangel leiden. Gib den Bedürftigen Geld; sobald sie es ausgegeben haben, werden sie neues brauchen. Gibt man aber allen göttliches Wissen, dann stellt man ihnen alles Nötige zur Verfügung, damit sie selbst für sich sorgen können.”

Mahasamadhi

Swami Sivananda ging am 14. Juli 1963 in Gott auf, erreichte Mahasamadhi. Er hinterließ zahlreiche Anhänger und Nachfolger auf der ganzen Welt, die seine großartige Lehre von der Liebe und vom Dienen weiterverbreiten.

Paramahansa Yogananda, der Gründer der weltbekannten Self-Realisation Fellowship und Verfasser des berühmten spirituellen Klassikers “Autobiographie eines Yogis” zollte dem Meister noch zu dessen Lebzeiten einen glühenden Tribut:

“Das Leben des großen Rishi Swami Sivananda ist ein vollkommenes Beispiel selbstlosen Handelns. Er segnet Indien und die Welt auch weiterhin durch seine Gegenwart.”

Daten aus dem Leben von Swami Sivananda

  • Bau wichtiger Gebäude im Ashram:
    • 1941 Bhajan Hall für Satsang, Kirtan, Meditation, Gebete, ab 1943 für Akhanda Mahamantra Kirtan
    • 1941-1946 Yoga Sadhana Kutirs, Kaivalya Guha, Vanaprastha Hermitage, Kails Kutirs, Yoga Halle
    • 1943 Vishvanath Mandir (Tempel) (Einweihung 31.12.1943)
    • 1947 Vishwakalyan Yajnashala
    • 1947 Ganga Ghat
  • 1942-1944 Gründung gemeinnütziger Institutionen
    • 1942 Sivananda Primary School
    • 1944 Ayurvedic Pharmacy (Ayurveda Apotheke)
    • 1944 Vishwanath Bag and Ganga Goshala
    • 1945 All World Religion's Federation
    • 1946 All-World Sadhus' Federation
  • 1947-1957 Große Expansionsphase
    • 1947 60. Geburtstag - Diamond Jubilee - große Feier
    • 1948 Gründung Yoga Vdeanta Forest Academy mit 6-,3- und 2-Monatskursen mit systematischer Ausbildung von Aspiranten in Yoga, Meditation, Vedanta etc.
    • 1950 Missglücktes Attentat auf Swami Sivananda
    • 1950 All-India-Tour: Tour durch Indien und Sri Lanka; Vorträge vor Hunderttausenden, insgesamt mehreren Millionen Menschen; Spirituelle Erweckung unzähliger Aspiranten; Swami Sivananda wird über ganz Indien bekannt
    • 1951 Gründung Yoga Vedanta Forest Academy Press zur Publikation von Büchern und Zeitschriften
    • 1953 World Parliament of Religions im Sivananda Ashram
    • 1957 Eröffnung Sivananda Charitable Hospital, zunächst als Augenklinik mit 10 Betten; schrittweise Ausbau zu einem vollen gemeinnützigen Krankenhaus
  • 1957 Konsolidierung; Übergabe der Leitung des Ashrams und der Divine Life Society an seine Schüler
    • 1957 70. Geburtstag
    • 1958 Gründung Sivananda Literature Research Institute
    • 14.7.1963 Mahasamadhi von Swami Sivananda

Schüler

Swami Sivananda hatte mehrere Schüler, die auch im Westen bekannt wurden.

Auch der Russe Boris Sacharow (1899-1959) und der Belgier André van Lysebeth (1919-2004) waren Schüler Sivanandas.

Swami Sivananda - Was Gurudev für uns bedeutet

Ein Artikel von Sri Swami Chidananda

Oh Anbetungswürdiger der Göttlichen Gegenwart, wir verneigen uns voller Ehrfurcht vor Dir! Wir, die wir untrennbare Teile Deines ewigen, unendlichen Seins sind, eins mit Dir in unserer Wesensnatur, wir haben unsere ewige Beziehung zu Dir vergessen, der Du doch unser Adi, Madhya und Anta (Anfang, Mitte und Ende), unser alles in allem bist.

Durch diese Vergesslichkeit haben wir uns von Dir entfernt und befinden uns in einem Zustand, der beraubt ist der Seligkeit, des Friedens und des Lichtes, das unser Geburtsrecht ist und das wir in Wirklichkeit sind.

Wir haben uns selbst dieser Selbst-Erfahrung beraubt und leben nun in einer unechten, falschen und entstellten Erfahrung, die erfüllt ist von Liebe und Hass, Lachen und Weinen, Aufregung und Anspannung, Angst und Gebundensein, Kampf und Streit, Egozentrismus, Selbstsucht, Ärger und Eifersucht. Es ist ein Kritrima Avastha, ein Vishama Avastha Zustand — ein unnatürlicher, anormaler Zustand. Es ist nicht Sahaja (natürlich) für uns, sondern Kritrima (unnatürlich).

In diesem Moment, in den friedvollen Stunden diesen stillen Morgens, in der spirituellen Gegenwart unseres geliebten und verehrten Heiligen Meisters Guru Bhagavan Swami Sivanandaji, bringen wir unsere Anbetung und Verehrung zu Deinen Füssen dar. Aus dem tiefsten Grund unserer menschlichen Herzen beten wir darum, dass diese Trennung, diese Beraubung, dieses Sichwegbewegen von Dir enden möge. Möge diese Vergesslichkeit, dieser Schlummer des Nicht–Gewahrseins unseres eigenen Svarupa, unserer ewigen Beziehung zu Dir – das Vergessen, das Wurzel und Ursprung ist von allem Schmerz, Leid, Traurigkeit, Elend, Wahn und Verblendung – möge sie durch Deine Gnade ein Ende finden.

Mögen wir zurückfinden zu unserer ewigen, inneren, göttlichen Einheit mit Dir, der Du die einzige Wahrheit bist inmitten der ungezählten Billionen von Halbwahrheiten und Erscheinungen.

Dann allein wird die Traurigkeit der Seligkeit, das Getriebensein und die Aktivität dem Frieden, die Verblendung dem Wissen und der Weisheit Platz machen, dann allein wird diese begrenzte Teilexistenz dem Purnatva, dem Brahman-Sein Platz machen.

In dieser Morgenstunde beten wir: "asato ma sadgamaya, tamaso ma jyotirgamaya, mrityorma amritam gamaya." „ Mache dieser Trennung ein Ende, denn Du hast klar versprochen: "tam vidyad-duhkha-samyoga-viyogam yoga-samjnitam – Yoga ist das Aufhören der Vereinigung mit dem Schmerz.“ Durch Yoga vergeht der ganze Schmerz, das ganze Leid, der ganze Tapatraya. Es gibt kein Weinen und Klagen mehr, es gibt nur noch Seligkeit, es gibt nur noch Freude. Gewähre uns das Geschenk dieses Yoga.

Das ist der Aufruf in den unsterblichen Weisheitslehren des Srimad Bhagavad Gita, wo unter vielen Botschaften, vielen Lehren, vielen Geboten, Du, der Du Narayana bist, an Arjuna, den Vertreter der Menschheit, auch diesen Aufruf richtest: "tasmat yogi bhava’rjuna." Und als Swami Sivananda hast Du diesen Ruf erneuert: „Komm und werde ein Yogi. Warum weinst und wehklagst du? Warum verlängerst du diese Bindung unnötig weiter? Komm und werde ein Yogi.” Auf diese Weise hat Gurudev Sri Swami Sivanandaji den uralten Ruf für die moderne Menschheit des zwanzigsten Jahrhunderts erneuert.

Verehrte spirituelle Gegenwart, Göttlicher Meister, der Du unser Licht und Führung im Leben bist, lasse den Klang diesen Rufes in unseren Herzen immer und immer wieder erklingen. Das ist das Flehen all dieser dürstender Seelen, die sich Morgen für Morgen in deiner Gegenwart, in diesem geheiligten Samadhi-Schrein Deines Ashrams, versammeln, angezogen durch deine Guru Kripa, durch deine Gnade.

Strahlender Unsterblicher Atman! Wir haben bereits über diese Zufluchtstätte gesprochen, die Gurudev uns hinterlassen hat. Wir erwähnten diese einzigartige, unschätzbar wertvolle Einrichtung eines Ashrams an den Ufern des Ganges. Es ist eine Tatsache, eine spürbare, solide, greifbare, materielle Tatsache. Niemand kann es bestreiten. Es ist eine Einrichtung für Bhakti Yoga, Jnana Yoga, Dhyana und Karma Yoga und für Paropakara Seva.

Und dann haben wir die Jnana Ganga, ein Riesenwerk an inspirierender, Seelen erhebender, erleuchtender, unterweisender spiritueller Literatur. Und er gab uns auch ein bestimmtes Lebensideal, ein Ideal, was er „göttliches Leben“ nannte, es ist nicht einfach das grobe, physische oder das subtile psychologische Leben, sondern das göttliche Leben, ein Leben, das durch unser Svarupa, unsere innerste, essentielle Natur bestimmt wird, ein Leben, das nicht einfach ein Ausdruck unserer nichtessentiellen Upadhis ist, sondern ein Leben, das unsere innerste Realität, die jedem Einzelnen innewohnende Göttlichkeit zum Ausdruck bringt.

Er gab uns den Adesa und den Sandesa: „Lebe ein göttliches Leben, denn das ist, was du bist. Wenn du deine Upadhis manifestierst, dann manifestierst du nicht dich selbst.“

Auch der Quintessenz aller Schriften, der Ausrichtung auf die Göttlichkeit hin, wurde systematische Form gegeben. Gurudev sagte: „Ihre Grundlage ist Wahrheit, Reinheit, Mitgefühl und universelle Liebe. Und die Struktur ist unaufhörliches selbstloses Dienen, hingebungsvolle Anbetung, Disziplin, Konzentration und Meditation, unaufhörliches Hinterfragen, Streben. Jijnasa, Mumukshutva, Vichara, Viveka, Untersuchung der Natur der Realität, die hinter den und über die Erscheinungsformen hinaus existiert, Hintersichlassen von Name und Form, die ewig veränderlich, nie wirklich, sondern bloße Erscheinungsformen sind, und über sie hinausgehen, in Satchidananda Tattva hinein, in das, was ewig existiert, in das, was leuchtet mit strahlendem Selbst-Bewusstsein, mit Wissen und Licht, in das, was allein wahrhaftig wertvoll ist, denn es ist voller Wonne.“

Also ist die übergeordnete Struktur, die er uns gegeben hat, Seva, Bhakti, Dhyana und Atma Jnana, aufbauend auf der Grundlage von Ahimsa, Satyam und Brahmacharya.

Aber sein wertvollstes Geschenk an uns bestand darin, dass er uns eine neue Identität verliehen hat. Er sagte: „Du bist nicht dafür hier, um einfach herumzuirren, gleich einem Landstreicher, den es mal hier-, mal dorthin verschlägt, in die Irre geleitet und zwischen den Objekten hin und hergezerrt durch die Launen der fünf Sinne.

Nein, du bist viel mehr hier, um eins zu werden mit dem Höchsten Wesen. Das ist deine Bestimmung. Das ist die innerste Bedeutung des Lebens. Es ist eine Reise mit dem Ziel, die Trennung zu beenden und Einheit mit dem Göttlichen wieder zu erlangen. Erst wenn der Samyoga (Kontakt) mit Duhkha (Leid) aufhört, wird Traurigkeit der Seligkeit weichen. Daher werde ein Yogi.“

Das ist die neue Identität, die er uns gegeben hat: „Ihr alle seid Yogis; ihr müsst ein yogisches Leben führen. Das Leben ist Yoga. Das Leben ist der Prozess der Wiedererlangung dieser Einheit, dieser Verbindung, dieser inneren Beziehung, dieser verlorenen Verbindung mit der göttlichen Quelle deines Lebens. Lebt daher als Yogis. Seid eurer selbst als Yogis bewusst.“

Und diese neue Identität sollte sich auf die Praxis unseres Lebensalltags gründen. Sich einzubilden, wir seien Yogis, reicht allein nicht aus. Seid praktische Yogis. Seid Sadhakas. Seid vor allem Sadhakas. Egal ob du Rechtsanwalt, Ingenieur, Arzt, Professor, Taxifahrer, Geschäftsmann, Verkäufer oder was auch immer bist, sei vor allem ein Sadhaka.

„Macht wirklichen Sadhana, meine geliebten Kinder. Mache wirklichen Sadhana.” Mache Sadhana. Werde zu einem wirklichen Sadhaka. Beschäftige dich mit spirituellem Sadhana. Mache es zu einem unverzichtbaren Teil deines täglichen Lebens. Beginne den Tag mit Sadhana. Beende den Tag mit Sadhana. Der ganze Tag und alle seine Aktivitäten sollten durchdrungen sein von diesem Geist des "Sadhana yadyat karma karomi tattadakhilam sambho tavaradhanam"(Was immer ich tue, oh Herr, ich opfere es Dir)."

Das ist das einzigartige Geschenk von Gurudev Swami Sivanandaji an die glückliche Menschheit des zwanzigsten Jahrhunderts. Und die glücklichsten von allen seid ihr, jeder Einzelne von euch, den ihr seid in direkten Kontakt mit diesem Geschenk gekommen, und ihr habt beschlossen, diese Lebensweise eines Sadhaka zu leben. Du bist ein Sadhaka, du bist ein Yogi. Das ist eine Neugeburt, die er dir gab.

Swami Sivananda

Das ist eine neue Identität, die er dir zukommen ließ, in dem er die falsche Identität des: „Ich bin dieser oder jener, ich habe die und die Eigenschaften, ich bin ein Mann, ich bin eine Frau, ich bin ein Brahmin, Shudra, Kshatriya, Vaishya, ich bin ein Brahmacharin, Sannyasin, Vanaprastha“ wegnahm. Jenseits von all dem gab er uns die Identität: „Ich bin eine Yogini, die die Einheit mit dem Göttlichen verwirklichen will. Ich bin ein Sadhaka; für mich bedeutet mein Leben Sadhana. Mein Leben soll von Sadhana erfüllt sein. Wenn das Sadhana weggenommen wird, bin ich ein Nichts; mein Leben ist zu Ende. Dann ist kein Leben mehr in mir und ich bin nur noch ein lebloses Ding, ein Shava (Leichnam).“ Auf diese Weise gab er uns die neue Identität eines Sadhaka und eines Yogi, eines Bhakta und Paropakari, eines Dhyani, eines Vedantin „Werde ein Vedantin! Schreie OM, OM, OM ! Entfliehe diesem Käfig aus Fleisch und Knochen!“ Das ist es, was er wollte.

Wie gesagt, er gab uns ein neues Bewusstsein, eine neue Selbst-Wahrnehmung, eine völlig neue Identität in Beziehung zu Gott, in direkter Verbindung zu Gott, in direkter Verbindung zu Brahman. Aber vor allem gab er uns die Identität: „Lebe als ein Yogi, lebe als ein Sadhaka.“ Das ist sein Vermächtnis an dich. Das ist es, was er uns hinterlassen hat, ein unermesslicher Schatz, ein Erbe von unermesslichem Wert, das nicht in Gold und Silber, und nicht in Edelsteinen aufgewogen werden kann. Dieses Erbe ist Atulya (unvergleichlich) und Amulya (unschätzbar).

Wir wollen mit dieser Veröffentlichung Guru Bhagavan unsere respektvolle Verehrung darbringen, und dem Wesen, das er repräsentierte, unsere liebevolle Hingabe bezeugen, diesem uralten Ruf, dem Jnana Upadesa, den einst die Gita ertönen ließ und dem er in diesem zwanzigsten Jahrhundert neue Stimme verlieh: „Komm, werde ein Yogi und erreiche die Selbstverwirklichung noch in diesem Leben.“

Das ist es, was Gurudev für uns bedeutet. Das sollte er immer für diejenigen bleiben, die ernsthaft reflektieren und herauszufinden suchen, was wir für ihn sind, in welcher Weise wir mit ihm verbunden sind, und was er für uns gewesen ist - sein Leben und seine Lehren.

Siehe auch

Literatur

  • Swami Sivananda: Die Kraft der Gedanken; Books. ISBN 3-922477-94-1
  • Swami Sivananda: Shrimad Bhagavad Gita, Erläuternder Text und Kommentar von Swami Sivananda; Mangalam Books. ISBN 3-922477-06-2
  • Swami Sivananda: Hatha-Yoga / Der sichere Weg zu guter Gesundheit, langem Leben und Erweckung der höheren Kräfte; Heinrich Schwab Verlag. ISBN 3-7964-0097-3
  • Swami Sivananda: Göttliche Erkenntnis; Mangalam Books. ISBN 3-922477-00-3
  • Swami Sivananda: Sadhana; Mangalam Books. ISBN 3-922477-07-0
  • Swami Sivananda: Autobiographie von Swami Sivananda; Bad Mainberg 1999. ISBN 3-931854-24-8

Weblinks

Seminare

Bhakti Yoga

13. Jul 2016 - 20. Jul 2016 - Yajna Woche - 108 Stunden vedische Feuerzeremonie
Opfern von Ghee (gereinigte Butter) und Reis in ein rituelles Opferfeuer mit Rezitation eines machtvollen Mantras – zur Reinigung der Atmosphäre, zur Erzeugung einer friedvollen Schwingung, zum…
Sitaram Kube,
14. Jul 2016 - 14. Jul 2016 - Maha-Samadhi Swami Sivananda
Maha-Samadhi von Swami Sivananda - Festliche Zeremonie mit Puja, Mantra-Singen und Meditation.
Swami Divyananda,

Seminare zu hinduistischen Ritualen

14. Jul 2016 - 14. Jul 2016 - Maha-Samadhi Swami Sivananda
Maha-Samadhi von Swami Sivananda - Festliche Zeremonie mit Puja, Mantra-Singen und Meditation.
Swami Divyananda,
14. Jul 2016 - 14. Jul 2016 - Maha-Samadhi Swami Sivananda
Maha-Samadhi von Swami Sivananda - Festliche Zeremonie mit Puja, Mantra-Singen und Meditation.
Sukadev Bretz,

Jnana Yoga, Philosophie Jnana Yoga, Philosophie

15. Jul 2016 - 17. Jul 2016 - Natur-Yoga für inneren und äußeren Frieden
Die Natur ist die ideale Umgebung, um im Yoga und in der Meditation zu Frieden und Selbsterkenntnis zu gelangen. Wir praktizieren so viel möglich draußen, wie die traditionellen Waldyogis: Asanas…
Swami Bodhichitananda,
15. Jul 2016 - 24. Jul 2016 - Yogalehrer Weiterbildung Intensiv A6 - Aparoksha Anubhuti - Die direkte Verwirklichung des Selbst
Jnana Yoga, Vedanta und der direkte Weg zur Verwirklichung der Einheit. Anhand des „Aparoksha Anubhuti“, „direkte intuitive Gotteserfahrung“, einem prägnanten genialen Werk mit 144 Sutras,…
Chandra Cohen,Premajyoti Schumann,Vani Devi Beldzik,Nitya Braun,

Indische Meister

15. Jul 2016 - 17. Jul 2016 - Chakra Meditation
Die Praxis der Chakra Meditation basiert auf den Lehren von Swami Satyananda Saraswati, einem Schüler von Swami Sivananda. Die Symbolik der Chakren für die Chakra Meditation ist die Lotusblüte u…
Dr. Nalini Sahay,
15. Jul 2016 - 17. Jul 2016 - Entspannung und Meditation
Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen die positiven Wirkungen der Meditation. Doch wie schaffe ich es, im gestressten, unruhigen Alltag eine stabile Meditationspraxis zu etablieren? Ein fruc…
Shaktidas Schüler,

Indische Schriften

15. Jul 2016 - 24. Jul 2016 - Yogalehrer Weiterbildung Intensiv A6 - Aparoksha Anubhuti - Die direkte Verwirklichung des Selbst
Jnana Yoga, Vedanta und der direkte Weg zur Verwirklichung der Einheit. Anhand des „Aparoksha Anubhuti“, „direkte intuitive Gotteserfahrung“, einem prägnanten genialen Werk mit 144 Sutras,…
Chandra Cohen,Premajyoti Schumann,Vani Devi Beldzik,Nitya Braun,
15. Jul 2016 - 24. Jul 2016 - Yogalehrer Weiterbildung Intensiv F6 - Aparoksha Anubhuti - Die direkte Verwirklichung des Selbst
Jnana Yoga, Vedanta und der direkte Weg zur Verwirklichung der Einheit. Anhand des „Aparoksha Anubhuti“, „direkte intuitive Gotteserfahrung“, einem prägnanten genialen Werk mit 144 Sutras,…
Chandra Cohen,