Appayya Dikshitar

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Appayya Dikshitar: (Sanskrit: Appayya Dīkṣita) Tamil Heiliger (1520–1593) Im 16. Jahrhundert wurde Südindien durch Glaubenskonflikte und religiösen Fanatismus heimgesucht. Appayya Dikshitar (auch Appaya Dikshita geschrieben) leuchtet hier als Moderator, offen in Geist und Haltung, der unparteiisch für die Einheit der religiösen Strömungen arbeitete. Dabei war er durch und durch ein Anhänger der Advaita Philosophie und ein Verehrer Shivas. Trotzdem schätzte er andere Philosophiesysteme. Er war so unparteiisch und tolerant, dass sogar seine Gegner ihm Wertschätzung entgegen brachten. Appayya Dikshitar war Vedantin, Dichter, Gelehrter, Lehrer, Yogi und ein Vertreter des Bhakti Yoga und des Shivaismus.

Vorfahren

Appayya Dikshitar wurde im Dorf Adayapalam, nahe der Stadt Arani im indischen Bundesstaat Tamil Nadu, geboren. Die Vorfahren von Appayya Dikshitar waren große Shiva Bhaktas, große Gelehrte und bewandert in allen Shastras und Weisheitslehren.

Der Großvater von Appayya Dikshitar, Acharya Dikshitar (auch Achhan Dikshitar geschrieben) war ein großer Gelehrter, der durch Krishnadeva Rama, den König des Vijayanagar Reiches, gefördert wurde. Acharya Dikshitar schützte ein junges Mädchen, das dem Vaishnavismus anhing, vor der (Zwangs-) Heirat mit einem alten Mann, in dem er sie zur zweiten Frau nahm. Der Sohn, der aus dieser Ehe hervorging, wurde Rengarajadhwari genannt. Er ist ein Symbol der Einheit der Familien des Vaishnavismus und Shivaismus.

Rengarajadhwari hatte ein relativ sorgloses Leben. Auf den Rat von Familienältesten und Verwandten ging er nach Chidambaram und lebte dort sechs Jahre ein Leben erfüllt von Bußübungen und Gebet. Shiva, dessen Nataraja Aspekt im dortigen Tempel als Hauptgottheit verehrt wurde, war hiermit sehr zufrieden und schenkte ihm einen Sohn, der Vinayaka Subrahmanya Sarma getauft wurde, aber liebevoll auch "Appayya" oder "Appa" genannt (Appa kann, sofern man unterstellt, dass dies die Umschrift von आप ist, als Wasser, aber auch als "Erhaltender" übersetzt werden). Er hatte einen Bruder, der Acharya Dikshitar genannt wurde und der seinerseits der Großvater von Palamadai Nilakanta Dikshitar, einem Minister unter Tirumalai Nayyakkar, dem König von Madurai, ist. Appayya hatte auch eine jüngere Schwester, die Gnanambika genannt wurde.

Ausbildung und Förderer

Man sagt, dass Appayya Dikshitar seit seiner Geburt einen unübersehbaren göttlichen Funken in sich hatte. Viele halten ihn für einen Avatar von Shankara. Ausgestattet mit Hingabe und schneller Auffassungsgabe, studierte er die Shastras unter der Aufsicht seines Vaters und meisterte sie innerhalb von nur 20 Jahren.

Sein Vater wurde durch den König von Vellore, Chinnabomma Nayakkar, gefördert. Nach dem Tod seines Vaters wurde Appayya Hofdichter von Chinnabommaa Nayakkar, unter dessen Gönnerschaft er 40 Jahre seines Lebens verbrachte und praktisch alle großen Werke schrieb. Weitere Förderer von Appayya Dikshitar sind die Könige von Kalahasthy, Tanjore, Karvetinagar und Venkatagiri.

Thathacharya und die Aiyanar Statue

Thathacharya, ein aggressiver Vertreter des Vaishnavismus, war neidisch auf den Ruhm und die königlichen Gönner von Appayya Dikshitar und behinderte ihn mit vielerlei Nadelstichen und Störungen. Einst lud der König eines kleinen Königreiches in Südindien Thathacharya und Appayya Dikshitar zur Einweihung eines Aiyanar Tempels ein. Als er mit den Gelehrten durch den Tempel schritt, war der König sehr erstaunt, eine Statue des Aiyanar zu sehen, die ihren Zeigefinger an die Nase hielt, was als Zeichen starker Zweifel interpretiert wird. Der König fragte einen Priester, warum dies so sei. Der Priester antwortete, dass er von seinem Vorgänger gelernt habe, dass die Aiyanar Statue den Finger von der Nase nehmen werde, wenn jemand den Grund für seinen Zweifel erklären könne. Der König blickte zu Thathacharya und dieser sprach: "Ich bin ein Sohn des Vishnu und gesegnet, die Götter zollen mir Respekt. Trotzdem bin ich auch der Herr der Dämonen (eine Eigenschaft Shivas). Dies denkt Aiyanar, umringt von einer Gruppe Dämonen." Der Finger blieb an der Nase der Statue.

So wandte sich der König Appaya Dikshitar zu, der in Bescheidenheit sang: "Ich nenne Parvati die Mutter aller Frauen des Vaters. Doch wie soll ich Lakshmi nennen!? Möge Shastha (nach einer Legende der gemeinsame Sohn, den Shiva und Vishnu zeugten, als Vishnu die Gestalt der Mohini annahm), der über diese Dinge weiß, mir Erkenntnis geben." Der König und alle Umstehenden sahen ein Wunder: die Statue nahm ihren Zeigefinger von der Nase.

Hochzeit und Geburtsdaten

Nach der Hochzeit mit Mangala Nayaki, der Tochter von Ratna Kheta Srinivasa Dikshitar, lebte Appayya Dikshitar in Vellore. Dort verehrte er Shiva, führte viele vedische Rituale aus und schrieb Kommentare, Abhandlungen und Gedichte. Er unternahm viele Pilgerreisen und engagierte sich in Debatten über die hervorgehobene Bedeutung der Advaita Vedanta.

Wie auch im Falle anderer großer Gelehrter, Dichter und Propheten ist das Geburtsdatum von Appayya Dikshitar Gegenstand von Debatten. Es werden vier unterschiedliche Geburtsjahre angegeben: 1520, 1533, 1558 und 1587. Davon wird 1520 als das Wahrscheinlichste angesehen. Alle Biographen stimmen jedoch darüber ein, dass Appayya Dikshitar 72 Jahre gelebt und in seinem 73. Jahr Moksha erreicht hat.

Wichtige Schriften und Arbeiten

Appayya Dikshitar schrieb 104 Werke: 25 über Vedanta, 26 über Shivaismus, 7 zu Mimamsa, 26 über Bhakti, 3 über spirituelle Musik und 17 über andere Themen. Es gibt keinen Bereich von Philosophie und Literatur, den er mit seinen Arbeiten nicht bereichert hat. Als Advaitin schrieb er Kommentare wie "Sivarkamani Dipika" und "Parimala", die die Brahmasutras von Vyasa interpretieren. "Sivarkamani Dipika" erläutert die Saivadvaida Philosphie von Shankaracharya, "Parimala" befasst sich mit der Advaita Interpretation der Brahmasutra.

Sein Gönner, König Chinnabomma Nayakkar, ehrte ihn für die Fertigstellung der Sivarkamani Dipika mit Kanakabhishega, einem Übergießen mit goldenen Blumen und Münzen. Chinnabomma Nayakkar liebte Appayya Dikshitar und dieses Werk so sehr, dass er Mittel für die Unterhaltung eines Kollegs mit 500 Schülern zur Verfügung stellte, die unter der Aufsicht von Appayya Dikshitar die Sivarkamani Dipika studierten. Die Schüler wurden auch darin unterrichtet, den Shivaismus zu verbreiten und vaishnavischen Argumenten zu begegnen.

Die Parimala ist Appayya Dikshitars wichtigster Beitrag zur Advaita Vedanta, der ihm zum Ehrentitel "Advaita Sthapanacharya" verhalf. Andere Werke in dieser Richtung sind "Nyayarakshakamani" und "Siddhantalesa". Die Werke "Durga Chandrakala Stuti", "Chitramimamsa" , "Varadharaja Sthava" und "Kuvalayananda" werden als Klassiker der Sanskrit Literatur betrachtet und sprechen für seine poetischen Fähigkeiten.

Aus der Vielzahl seiner Werke sticht die "Unmattapanchasa", die auch als "Athmarpanastuti" bekannt ist, durch ihre Entstehung heraus: Einst wolle Appayya Dikshitar seine Aufrichtigkeit und Hingabe zu Gott testen und trank eine Tasse des giftigen, berauschenden Saft der Dhattura Pfanze. Er hatte zuvor seine Anhänger instruiert, sein Verhalten zu beobachten und was auch immer er sagen würde aufzuschreiben. In diesem Zustand äußerte er die 50 Slokas der Athmarpanastuti. Dabei übergab er sein Schicksal Shiva, verbunden mit innigen Gebeten, dass er vom Zyklus aus Tod und Wiedergeburt befreit werden möge.

Die Werke "Apita Kuchambastava", "Margabhandu Stothra" und "Adityastavaratna" künden von der Hingebung zu Gott. Wird das erste Werk aufrichtig und ergeben rezitiert, kann es Krankheit heilen. Das zweite erlaubt eine sichere Reise und das Dritte sorgt für Gesundheit.

Toleranter Verteidiger des Shivaismus

Appayya Dikshitar glaubte fest an die Einheit und das Einssein von Gott. Trotzdem folgte er dem Geist seiner Zeit und besang Shiva als den obersten Gott einer Trinität. Im 16. Jahrhundert gab es in Südindien konfessionelle Dispute zwischen Anhängern Shivas und Anhängers Vishnus, die in den Tagen von Appayya Dikshitar bereits tiefe Gräben aufgeworfen hatten. Thathacharya, der oberste Guru des Vijayanagar Reiches, tat alles in seiner Macht stehende, um den Vaishnavismus zu verbreiten. Ein wichtiger Zweck von Werken wie "Sivarkamani Dipika", "Sikharinimala", "Sivatatva Viveka" , "Sivakarnamratha", "Sivamahimakalastuti" und "Sivadvaidanirnaya" war es, den Standpunkt des Shivaismus klar zu machen und ihm eine feste Basis zu geben. Hierfür fand er in König Chinnabomma Nayakkar einen Gönner und Unterstützer.

Trotzdem war er kein Fanatiker. Appayya Dikshitar sagte selbst, dass er zu diesen Werken durch äußere Umstände veranlasst wurde. Er schreibt: "Es ist unwichtig, ob man Vishnu oder Shiva als höchsten Gott der Upanishaden sieht, denn wir gehören zur Advaita Schule. Doch wenn Menschen mit kruden Ideen und engen Ansichten mit schmähenden Worten Hass gegenüber Shiva ausdrücken, kann man nicht still bleiben. Um diese Worte zu widerlegen, musste ich diese Werke schreiben. Dies bedeutet aber keinesfalls, dass ich nicht auf ein Anhänger des Vishnu bin." Diese Offenheit wird dadurch belegt, dass er auch einen Kommentar zur "Yadavabhyudaya" von Vedanta Desika geschrieben hat und letzteren sehr bewunderte.

Streitschlichter

Appayya Dikshitar pries Varadaraja in einer Hymne und betet zu Mukunda. Als die Verehrung von Govindaraja im Tempel von Chidambaram wiederbelebt wurde, begrüßte er dies und schrieb die "Hariharastuti", in der sowohl Hari (Vishnu) und Hara (Shiva) gepriesen werden. Er verkündete eine weite und tolerante spirituelle Sicht in seiner "Chaturmatasara", die die philosophische Basis aller vier bedeutenden Schulen der Vedanta erläutert. Diese Arbeit wird sogar von den fanatischsten Anhängern der jeweiligen Schulen als meisterlich und umfassend betrachtet. Für Appayya Dikshitar waren alle Schulen der Vedanta und alle Gottheiten letztlich identisch und verfolgen das selbe Ziel. Er bemühte sich daher um Versöhnung statt Streit, Harmonie statt Hass und Toleranz zwischen den verschiedenen Strömungen.

Der Name Appayya Dikshitar war im ganzen Land bekannt. Könige wetteiferten, ihn zu ehren und fühlten sich durch seine Anwesenheit an ihrem Hof geehrt. Seine Söhne und Schüler studierten und meisterten seine Werke und wurden selbst zu großen Gelehrten. Seine Mission war vollbracht, doch Appayya Dikshitar lebte ein schlichtes Leben in einem Dorf.

Seine letzten Tage

Appayya Dikshitar verbrachte seine letzten Tage in Chidambaram. In seinem 73. Lebensjahr sahen ihn die Priester im Nataraja Tempel die "Panchakshara Stufen" beschreiten und sich in Nataraja auflösen. Zur gleichen Zeit machte er in seinem Haus seinen letzten Atemzug, in dem er einen halbfertigen Vers aussprach: "Die Herrlichkeit der lotusgleichen Füße von Nataraja leuchtet vor mir, während die Sonne am Himmel aufgeht." Sein Großneffe Nilakanta Dikshitar (der Enkel seines Bruder Acharya), der in der Nähe stand, vervollständigte den Vers mit: "seit dem Sonnenaufgang hat die große Seele die Dunkelheit der Nacht von Samsara verlassen und die endgültige Seligkeit erlangt."

Swami Sivananda über Appayya Dikshitar

Swami Sivananda schreibt in seinem Buch Lives of Saints im Kapitel "Saints of South India" über Appayya Dikshitar. Swami Sivananda selbst gilt als Nachkomme dieses Tamil Heiligen und hat sich schon als Jugendlicher intensiver mit seinem erlauchten Vorfahr beschäftigt. Er beschreibt im folgenden Abschnitt die diversen Heiligenlegenden um Appayya Dikshitar:

Kindheit und Jugend von Appayya Dikshitar

Appayya Dikshitar wurde 1554 in Adayapalam nahe der Stadt Arani im heutigen indischen Bundesstaat Tamil Nadu im Krishna Paksha des Monats Kanya (Mitte Juni) unter der Konstellation des Uttara Proushthapada geboren. Sein Vater war Rangarajudhwari, getauft wurde Appayya auf den Namen Vinayaka Subrahmanya. Der Name seines jüngeren Bruders war Acharya (auch: Acchan) Dikshitar. Appayya studierte die heiligen Schriften unter der Anleitung von Guru Rama Kavi und schloss das Studium bereits in jungen Jahren ab.

Chinnabomma, der König von Vellore (etwa 50km von Adayapalam entfernt) lud Appayya und seinen Bruder nach dem Tod seines obersten Pandit Rangaraja an seinen Hof. Der Dewan (in etwa: höchster Richter nach dem König) Shrinivasa Thathachari hatte eine große Abneigung gegen Anhänger von Shiva und erklärte sie offiziell als unerwünscht. Appayya scherte sich nicht darum und pries trotzdem Shiva und seine Lilas.

Appayya war sehr intelligent, bewandert in allen damals bekannten Wissenschaften und ein brillanter Logiker. Dies und seine einzigartige Erläuterung der Veden machte seinen Namen in weitem Umkreis bekannt, was ihm Einladungen der Könige von Thanjavur, Kalahasti und Tirupathi eintrug.

Appayya Dikshitars Hochzeit

Ratna Kheta Srinivasa Dikshitar, ein herausragender Gelehrter in Sanskrit war oberster Pandit am Gericht des Königreichs von Chola. Der König von Chola fragte Srinivasa: "O Pandit, welcher Tag ist heute?" Shrinivasa antwortete in Gedanken: "heute ist Vollmond". Allerdings war nicht Vollmond, sondern Neumond und alle Umstehenden lachten zur Kränkung des Pandit. Doch Srinivasa war ein großer Anhänger von Kamakshi Devi und ihre Gnade war mit ihm. Srinivasa betete zu ihr, sie erschien und gab ihm einen ihrer Ohrringe mit der Anweisung, ihn in den Himmel zu werfen. Srinivasa befolgte die Anweisung und der Ohrring erschien in der Form des Vollmondes am Himmel und leuchtete hell. Der König, seine Minister und alle, die dies mit ansahen, waren fasziniert und erstaunt. Zum Zeichen seiner größten Hochachtung lies der König ihn darauf hin auf einem goldenen Thron sitzen und bedachte ihn mit Juwelen.

Srinivasa hörte, dass Appayya ein großer Gelehrter sei und trachtete danach, seine Überlegenheit über ihn zu zeigen. Er reiste nach Kanchipuram, um Kamakshi Devi günstig zu stimmen. Hierfür vollführte er schwere Tapas. Die Devi erschien ihm und sprach "Oh Bhakta, wähle einen Gefallen von mir". Srinivasa sprach: "Lasse alle Kalas auf meiner Zunge wohnen. Ich möchte Appayya bezwingen, ein großer Redner und Gelehrter, doch dies geht nur durch Deine Gnade und Hilfe. Die ganze Welt kennt meinen Ruhm und Namen. Bitte hilf mir, dies zu verteidigen".

Die Devi antwortete: "Oh Bhakta, Appayya ist kein gewöhnlicher Mensch. Er ist die Inkarnation, ein Avatar, von Shiva. Ich kenne Dich und rate Dir: Streite nicht mit ihm. Dein Bedürfnis kann nur erfüllt werden, wenn Du Appayya Deine Tochter [Mangalambika] zur Frau gibst und sein ehrwürdiger Schwiegervater wirst."

Zur selben Zeit erschien Shiva Appayya im Traum und sprach: "Oh mein Kind, gehe nach Kancheepuram. Dort wird Dir Srinivasa seine Tochter zur Frau geben." Appayya befolgte diese Anweisung umgehend und lebte seit dieser Zeit in Kanchipuram. Srinivasa suchte ihn mit seiner Tochter auf. Appayya erbot ihm die Ehre, reichte ihm rituelle Speise und Trank und wusch ihm die Füße. Srinivasa sprach: "Oh Appayya, die Devi wies mich an, Dir meine Tochter zur Frau zu geben. Bitte heirate sie und erreiche Ruhm, Wohlstand und Frieden."

Appayya heiratete Mangalambika und führte das Leben eines Familienvaters. Er unterrichtete Schüler, die aus allen Teilen des Landes zu ihm kamen. Er sang zur Ehre Shivas und machte die Shiva Bhakti wieder populär, ebenso wie das Lernen von Sanskrit. Der König lernte Dharma von Appayya. Appayya hatte zwei Töchter. Seine jüngere Tochter Mangalamba war eine große Verehrerin Shivas. Nilakanta war sein Enkel.


Appayya Dikshitar zelebriert das Soma Yajna Opfer

Appayya brachte in Kancheepuram Vajapeya, ein Soma Yajna Opfer dar, um Chandramauleshwara (grob: den zerstörerischen Aspekt Shivas) milde zu stimmen. Hierfür wurden 17 Pferde geopfert. Einige Gelehrte lehnten dies mit der Begründung ab, dass ein solches Opfer eine Gewalttat darstellt. Appayya zeigte jedoch, dass das Singen vedischer Hymnen und Mantras alles reinigt und die Pferde erlöst: Die Anwesenden sahen die Pferde ihre grobstofflichen Körper verlassen und unter den Lobgesängen der Siddhas, Charanas und Gandharvas (Astralwesen, niedere Götter) in den Himmel aufstiegen. Vom Himmel aus priesen sie Appayya: "Durch Deine Gnade durften wir direkt in Himmel aufsteigen". Dies zerstreute alle Zweifel der Gelehrten.

Rückkehr Appayya Dikshitars nach Vellore

Viele Könige besuchten Appayya und huldigten ihm, um seinen Segen zu erlangen. Chinnabomma aber, König von Velare, war verblendet durch den bösen Rat seines Ministers Thathacharya und besuchte Appayya zunächst nicht. Nach dem Chinnabomma jedoch von den großen Verdiensten und dem spirituellen Ruhm Appayyas erfahren hatte, bereute er dies und versuchte, Appayya zurück in sein Land zu locken. Hierfür schickte er Gelehrte zu Appayya, der die Einladung schließlich akzeptierte und zurück nach Vellore zog. Chinnabomma verehrte Appayya und lies ihm einen Rückzugsort namens "Sarvato Bhadram" bauen. Appayya wurde der erste Minister des Königs, was den Minister Thathacharya sehr sehr eifersüchtig auf Appayya machte.

Thathacharyas böse Taten und seine Läuterung

Die Königin erkrankte durch Flüche und Hexerei, die auf die Anstiftung von Thathacharya zurück gingen. Appayya konnte die Königin wieder heilen. Thathacharya versuchte Appayya auf vielerlei Wegen zu schaden. Er bestach den Priester des Vishnu-Tempels, Appayya zu vergiften. Dieser mischte Gift in heiliges Wasser und gab es Appayya. Doch Appayya betete zu Hari und das Gift verwandelte sich zu Nektar.

Um Appayya zu töten, fälschte Thathacharya einen Brief des Königs, der ihn anwies, seinem Leben bis zum Abend ein Ende zu setzten. Um sicher zu gehen, befahl Thathacharya zusätzlich Soldaten zu Appayya, um ihn zu töten. Sie trafen Appayya auf dem Weg zum König. Als sie ihn sahen, standen sie wie angewurzelt und konnten sich nicht bewegen. Sie wurden für einige Zeit zu Statuen, mit Schwertern in der Hand.

Einst war Appayya mit seinen Schülern auf dem Weg nach Virinchipuram (ein heiliger Ort in der Nähe von Vellore), um am Margasahaya Fest teil zu nehmen. Auf dem Weg wurden sie von Banditen umringt, die Thathacharya geschickt hatte und Thathacharya war unter den Banditen. Appayya wollte ihnen eine Lektion erteilen. Aus seinen Augen schlugen Feuerzungen und verbrannten alle zu Asche. Dann berührte Appayya die Asche mit seinen Händen und erweckte sie wieder zum Leben. Darauf sprach Thathacharya zu Appayya: "Oh Herr, ich bin ein großer Sünder! Ich habe versucht Dir übles zu tun. Ich werfe mich Dir zu Füßen und bitte Dich um Schutz und Vergebung!". Als Thathacharya sein Ego an den Füßen von Appayya aufgab, wurden alle seine Sünden ausgelöscht. Ebenso verschwanden alle seine feindlichen Gedanken und er wurde später ein großer Freund von Appayya. Appayya wies Thathacharya an, nach Pakshi Tirtha (auch: Tirukalikundram, ein heiliger Ort ca. 120 km südostlich von Vellore an der Küste) zu gehen und dort achtundvierzig Tage zu Gott zu beten. Thathacharya ging und baute auch den dortigen Tempel wieder auf.

Appayya Dikshitar auf Pilgerschaft

Appayya lies an seinem Geburtsort Adayapalam einen Tempel errichten, der dem Kalakanteshwara Aspekt Shivas geweiht wurde. Er ging auf Pilgerschaft und besuchte unter anderem die Nandi Hills, Madhyarjuna, Panchanadam (Thiruvaiyaru), Madurai, Rameshwaram, Shivagangai, Jambukeswaram, Srirangam, Swetharanyam, Kancheepuram, Kashi, Vedaranyam, Mathrubhuteswaram, Chidambaram, Viruddhachalam, Tiruvannamalai und Virinchipuram.

Einst fragten seine Frau, seine Bewunderer und Schüler Appayya, ihnen seine wahre Natur zu zeigen. Appayya stimmte zu. Er saß in Siddhasana und ging sofort in Samadhi. Aus seinem Körper erhob sich Shiva, manifestiert als leuchtender Purusha, geschmückt mit Rudraksha und bedeckt mit der heiligen Asche Vibhuti.

Wundertaten Appayya Dikshitars

Einst litt Appayya unter hohem Fieber. König Chinnabomma besuchte ihn und konnte mit Erstaunen beobachten, wie Appayya die Krankheit auf ein Hirschfell übertrug. Das Hirschfell begann im Fieber zu zittern.

Auch zu Appayyas Zeit in Kancheepuram geschah ein Wunder. Appayya vollführte ein Pashubandha Opfer. Alle Kleider und Zierrat, die im heiligen Feuer geopfert wurden, erschienen wieder auf der Murti des Varadaraja im dortigen Tempel. Das Feuer in der heiligen Feuerstelle schlug in den Himmel und verkündete den Ruhm von Appayya. Es offenbarte Appayya auch alle Speisen, die er geopfert hatte. Dies wurde von Narasimha, dem König von Thanjavur, und vielen anderen bezeugt.

Zeitgenossen von Appayya Dikshitar

Dies sind Sri Ratnaketa Dikshitar, Sarva Bhauma Kavi, Thathacharya, Samarapungava Dikshitar, Narasimhaswami, Doddayacharya, Vijayeendra, Vyasa Bhatta, Parasara Bhatta, Varanandi, Bhattoji, Nilakanta Dikshitar (Großneffe von Appayya), Guru Rama Kavi, Govinda Dikshitar, Narayana Adhwari, Rajachudamani Dikshitar, Atiratra Yajva, Veeraraghava oder Balakavi, Girvana Yogindra (Mantra Guru von Nilakanta Dikshitar) und Venkateshwara Makhi.


Letzte Tage im Leben von Appayya Dikshitar

Appayya ging nach Chidambaram und blieb dort einige Zeit. Er sagte voraus, dass sein Großneffe Nilakanta Minister beim König in Madurai (Pandyan Dynastie) werden würde und die Shivadvaita bekannt machen würde.

Am Tag des Chaitra Purnima im Monat Margasirsha (November / Dezember), im Alter von 72 Jahren, erreichte Appayya in Chidambaram endgültige Einheit mit Nataraja.

Dieser Abschnitt übersetzt aus Swami Sivananda, Lives of Saints .

Werk und Bedeutung von Appayya Dikshitar

Shankara, selbst eine Inkarnation Shivas, betrat bereits in jungen Jahren Sannyasa, das vierte Lebensstadium, und lehrte den Ruhm und die Wichtigkeit eines Lebens als Sannyasin. Shrimad Appayya Dikshitar, der auch als Inkarnation [1] Shivas verehrt wird, lebte als Grihastha und lehrte die Welt, wie in und durch diesen Stand Befreiung erlangt werden kann. Sankara lebte Nivritti Marga (den Pfad der Entsagung), doch er erkannte Pravritti Marga (den Pfad des Handelns) an. Er schrieb in Sadhana Panchakam: "Vedo Nityamadheeyataam Taduditam Karma Swanushteeyataam" (Lebe und lehre die Veden und führe dein Karma im Rahmen ihrer Anweisungen aus.) Ebenso hat Appayya verdienstvolle Schüler in den Pfad des Nivritti initiiert und diesen Pfad durch Beispiele und Gebote gelehrt. Für sich bevorzugte er allerdings, erst nach dem Abschluss seiner Zeit als Grihastha als Sannyasin zu leben.

In der Sivarahasya stützt Appayya Dikshitar die Sicht, dass Shankara ein Avatar, eine Inkarnation, Shivas war: "Chaturbhi Saha Sishyaisthu Sankarovatarishyati" (Mit vier Schülern wird Shiva (hier Sri Sankara genannt) sich inkarnieren). Für Appayya Dikshitar findet man in diesem Text: "Dikshitopi Bhavet Kashchitch Chaivaschandogyavamsaja".

Die Gründe, warum sich Shiva in Appayya inkarniert hat, sind vielfältig. Zum einen tat sein Leben die Sanatana Dharma kund, in dem er alle Stufen der Ashrama auf die vorgeschriebene Art lebte und andere dazu motivierte. Zweitens erneuerte er die voranginge Stellung der Advaita Vedanta und ihrer Philosophie, wie sie von Shankara in seinem Kommentar zu den Brahma Sutras von Vyasa dargelegt wurde. Dies geschah insbesondere, in dem er sich kritisch mit den Philosophien der Dvaita Vedanta und der Visishtadwaita Vedanta auseinander setzte. Weiterhin belebte er den Shaivismus in Südindien. Durch ihn betraten Menschen den Pfad der Hingabe zu Gott und durch das Beispiel seines Lebens wurden Atheisten bekehrt. Er brachte viele Menschen zu einem starken Glauben an die vedischen Lehren und machte viele zu Anhängern Shivas. In seinem Kommentar "Sivarkamani Dipika" verkündet er, dass der Wunsch, die Philosophie der Veden zu studieren, ein Akt göttlicher Gnade sei.

Niemand hat die Philosphie von Shankara so genau und mit so großer Kraft und großem Nachdruck interpretiert wie Appayya Dikshitar. Alle Gedanken Shankaras werden in seinen unerschöpflichen Kommentaren zu den Brahma Sutras und andern Texten der Advaita Vedanta vollständig dargelegt. Diese Ansicht bestätige alle, die die Arbeiten von Appayya in ihrer originalen Sanskrit Fassung studieren.

Appayya Dikshitar hatte einen neutralen Blick auf andere Religionen und Philosophien. Sein Buch "Chaturmata Sara Samgraha" offenbart, dass er frei von Vorurteilen gegenüber anderen Denkschulen war, d.h. gegenüber der Dvaita, der Visishtadwaita und der Shuddha ("wahre") Advaita Schule.

Damit gebührt der Ehrentitel "Dikshitendra" nur Appayya Dikshitar und niemandem sonst.

Appayya Dikshitar ist der Autor von 104 Werken, die alle Bereiche der Sanskrit Sprache und Literatur repräsentieren. Er erreichte jedoch vor allem durch seine Werke zur Vedanta großen Ruhm. Alle Schulen der Vedanta haben einzigartige und unerreichte Unterstützung aus seiner Feder erhalten. Aus seinen Werken zu Vedanta ist "Chaturmata Sara Samgraha" zurecht berühmt für ihre gleichberechtigte Darstellung der Lehren der vier großen Schulen der Vedanta: Advaita, Dvaita, der Visishtadwaita und Shivadvaita. In beinahe allen Bereichen der Lehre und Literatur des Sanskrit -- Dichtung, Rhetorik, Philosophie etc -- strahlt Appayya Dikshitars Name über die seiner Zeitgenossen. Zum Beispiel ist "Kuvalayananda" noch Jahrzehnte nach seinem Tod und auch noch heute die erste Arbeit zur Rhetorik, die Schüler dieses Faches zu Gesicht bekommen -- obwohl der Pandit Jagannatha, sein Zeitgenosse und Rivale, mit seiner Rasagangadhara hier die Messlatte durchaus nicht niedrig setzte. Die Gedichte Appayya Dikshitars zu Ehren von Shiva sind bei den Anhängern Shivas sehr beliebt und sein Kommentar zur Vedanta "Parimala" ist ein Monument philosophischer Gelehrsamkeit.

Appayya Dikshitar scheute in keinem Bereichen des Wissens Kontroversen. Ein Kennzeichen seiner Größe war seine überlegene und unangreifbar klare Erläuterung der Sicht seines Opponenten. Dies wurde in hervorragender Weise in "Chaturmata Sara Samgraha" erreicht. Dieses Werk besteht, kurz gesagt, aus vier Teilen, die jeweils eine Schule der Vedanta beschreiben -- Dvaita, Visishtadwaita, Sivadvaita und Advaita. Die Arbeit ist ein Kommentar, in Prosa und Vers, zu den Brahma Sutras des Badarayana, unterteilt nach mehreren Adhikaranas. In dieser Arbeit interpretiert Appayya Dikshitar jede Schule der Vedanta nach ihrem leidenschaftlichstem Vertreter, ohne dabei auch nur einen Hauch seiner persönlichen Neigung durchscheinen zu lassen. Diese Arbeit entstand, als Appayya Dikshitar Poet am Hof des Königs Chinnabomma war.

Jeder Teil der Chaturmata Sara ist auch unter einem eigenen Namen bekannt. Der Teil zu Dvaita wird "Nayamuktavali" genannt, der Teil zur Visishtadwaita nach Ramanuja "Nayamayukhamalika", der Teil zur Sivadvaita nach Srikanta "Nayamanimala" und der Teil zur Advaita nach Shankara als "Nayamanjari".

Die Arbeiten "Shivarkamani Dipika" und "Parimala", die sich mit Sivadvaita und Advaita befassen, sprechen für Appayyas herausragende Fähigkeiten in der Erläuterung beider Philosophien. Hier widerspricht er Aussagen den Dvaita und Visishtadwaita Schulen in unmissverständlichen Worten. Auch seine "Madhavatantramukha Mardana" ist eine sehr provokative Arbeit, die die Lehren der Dvaita Schulen kritisiert und in seiner "Ramanujasringabhanga" greift er die Lehren von Ramanuja mit meisterlicher Genauigkeit an. Gleichzeitig verfasste er die oben erwähnten "Nayamuktavali" und "Nayamayukhamalika", die diese Philosophiesysteme besser portraitieren, als es ihre Anhänger konnten. Dies ist ein hinreichender Beleg für das Genie von Sri Appayya. Er war fähig, seine eigenen Ansichten mit Nachdruck zu vertreten und zur gleichen Zeit die Ansichten seiner Gegner ohne Vorurteil und auf Respekt einflößende Weise zu erläutern.

Die Nayamanjari, in der Appayya Dikshitar die Advaita Philosophie erläutert, in komplett in Versform geschrieben. Jede Adhikarana der Brahma Sutras wird durch wenigstens zwei Strophen repräsentiert, eine für die Purva Paksha und eine für die Siddhanta. Dabei folgt Appayya Dikshitar in seinem Kommentar eng dem Vorgehen von Shankara. Die große Besonderheit dieser Arbeit liegt darin, dass die 386 Strophen in mehr als 182 unterschiedlichen Versmaßen geschrieben ist, viele dieser Maße sind selten und in anderen Arbeiten kaum anzutreffen.

Appayya Dikshitar war ein großer Intellekt und noch heute wird auf ihn verwiesen. Dies war schon zu seinen Lebzeiten so. Einst ging er in das Dorf, dass der Geburtsort seiner Frau war. Ihm wurde ein großer Empfang bereitet und die Bewohner des Dorfes waren stolz, ihn einen der Ihren nennen zu können. Alle waren aufgeregt und sprachen " der große Dikshitar kommt zu uns". Schon viele Tage vor seiner Ankunft gab es unter den Dorfbewohnern kein anderes Gesprächsthema mehr. Schließlich kam der Tag und der bedeutende Gast wurde von Menschenmengen begrüßt und sie versammelten sich, um ihn zu sehen. Eine neugierige alte Dame kam auf einen Stock gestützt, um die Erscheinung zu sehen. Mit der Freiheit, die man durch ein gewisses Alter erwirbt, ging sie ungehindert durch die Menge und starrte Appayya Dikshitar für eine ganze Weile an. Dunkle Erinnerungen an das Gesicht gingen ihr durch den Kopf und sie sprach: "Ich habe Dich schon einmal irgendwo gesehen. Moment! Oh ja, bist Du nicht der Ehemann von Achha?" Der große Gelehrte bestätigte ihre Vermutung mit einem Grinsen. Die alte Dame war enttäuscht und ging mit verdrießlichem Gesicht zurück nach Hause. Dabei bemerkte sie: "Was für ein Aufheben! Das ist doch bloß der Ehemann von Achha!" Appayya fasste große Weisheit in den halben Vers, mit dem er dieses Geschehnis verewigte: "Asmin Grame Achha Prasiddha". (In diesem Dorf gehören Name und Vorrang Achha.)

Appayya Dikshitar wird als Avatar von Shiva betrachtet. Als er in den Tempel in Tirupathi in Südindien ging, verwehrten ihm einige Visishtadwaitas den Zutritt. Am nächsten Morgen fanden sie, dass die Vishnu Murti (Statue) im Tempel in eine Shiva Statue verwandelt war. Der Tempelvorsteher war erstaunt und verschreckt, bat Appayya Dikshitar um Vergebung und betete zu ihm, die Statue wieder in Vishnu zurück zu verwandeln.

Im Bereich der Lyrik war Appayya Dikshitar ein großer Rivale von Panditaraja Jagannatha. Er hatte keine eigenen Lehren zur Vedanta Philosophie nach Sankara, führte aber leidenschaftliche Debatten mit den Anhängern von Vallabha, sowohl in Jaipur als auch in anderen Orten. Sein Werk "Siddhantalesha" ist der beste Führer durch die doktrinären Unterschiede zwischen den Anhängern von Shankara. Ohne Frage ist Appayya Dikshitar eine der größten spirituellen Koryphäen, die Indien je hervorgebracht hat. Obwohl eine genaue Darstellung seiner Lebensgeschichte nicht verfügbar sind, sind seine Arbeiten ein hinreichender Beleg für seine Größe.

Nach Appayya Dikshitar hat die Welt keinen Genius, Yogi, Bhakta und Gelehrter wie ihn gesehen.

Ruhm Appayya Dikshitar, der Inkarnation Shivas! Möget ihr alle durch ihn gesegnet sein!

Andere Schreibweisen

Appayya Dikshitar lebt in Tamil Nadu. Er war Tamile und sein Name ist in der Sprache Tamil und wird auch im Tamil Skript geschrieben. Um Tamil Ausdrücke in römischer Schrift zu schreiben, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Am verbreitetsten ist Appayya Dikshitar - und das folgt auch der heute gültigen internationalen Norm.

Folgende andere Schreibweisen/Umschriften findet man für Appayya Dikshitar.

Für Appayya:

  • Appaya
  • Apayya
  • Apaya
  • Apay
  • Appay
  • Appayy
  • Apayy

Für Dikshitar:

  • Diksitar
  • Diksit
  • Diksitara
  • Dikshitara

Daraus können dann alle Kombinationen entstehen, also insgesamt 28 verschiedene Schreibweisen - und alles kann auch in einem Wort geschrieben werden, sodass es 56 verschiedene Schreibweisen gibt...

Siehe auch


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