Satchidananda

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Satchidananda (Sanskrit: सच्चिदानन्द saccidānanda m.) sind die Eigenschaften des Selbst und zugleich die Grundaspekte des höchsten Absoluten im Vedanta: absolutes Sein (Sat), Wissen bzw. Bewusstsein (Chit) und Glückseligkeit (Ananda). Auch beliebter spiritueller Name, bekannt z.B. Swami Satchidananda, Schüler von Swami Sivananda.

Swami Vishnu-Devananda - ein Schüler Swami Sivanandas

Sukadev über Satchidananda

Niederschrift eines Vortragsvideos (2015) von Sukadev über Satchidananda

Satchidananda heißt Sein, Wissen und Glückseligkeit. Sat heißt Sein, Chid heißt Wissen und Bewusstsein, Ananda heißt Glückseligkeit. Satchidananda, das ist die wahre Natur. Das Selbst ist Sein, Wissen und Glückseligkeit, absolutes Sein, Unendlichkeit und Ewigkeit.

Chid heißt Bewusstsein und damit auch Wissen. Auch im Deutschen ist ja Bewusstsein und Wissen ein ähnliches Wort. Und Ananda – Glückseligkeit. Wie man auch sagt: "Satchidananda Swarupoham. Meine wahre Natur ist Sein, Wissen und Glückseligkeit.“ In der populären Transkription der römischen Schrift schreibt man Satchidananda, aber vom Sanskrit her korrekt wird eigentlich transkribiert, Saccidananda.

Nach den Sandhya-Regeln des Sanskrit wird, wenn auf "t“ ein "ch“ folgt, das "t“ auch zum "c“. Aber das sind jetzt Feinheiten des Sanskrit, die du auch auf unseren Internetseiten nachlesen kannst, auf Yoga Vidya. Jetzt reicht es aus, dass du einfach spürst: "Satchidananda Swarupoham. Meine wahre Natur ist unendliches Sat, unendliches Sein, unbeschränkte Bewusstheit, Chid, und unendliche Wonne, Ananda.“

Sukadev über Satchidananda

Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Satchidananda

"Sat" heißt Sein, "Chid" heißt Bewusstsein und Wissen, "Ananda" heißt Freude. "Satchidananda Swarupoham", ist eine der großen Aussagen der Schriften und auch von Shankaracharya, "meine wahre Natur – "Swarupa", "Aham", ist – Swarupoham, ist Satchidananda. Ich bin Sein, Wissen und Glückseligkeit." Da gibt es jetzt eine lange Analyse, wenn du fragst: "Wer bin ich?" "Ich bin nicht das, was beobachtet werden kann. Ich bin der Beobachtende. Alles, was beobachtet wird, bin ich nicht. Aber ich bin, sonst könnte ich nicht beobachten. Daher muss ich sein. Wenn es mich nicht gäbe, dann könnte ich nicht fragen, wer bin ich. Daher: "Ich bin."

Dieses Sat heißt aber auch absolutes Sein, ohne Zeit und Raum. Du kannst nicht sagen: "Wo bin ich?" Du kannst zwar sagen, "der Körper ist hier", und du kannst auch sagen, "der Körper ist jetzt heute an dieser Stelle", aber du kannst den Körper beobachten, deshalb bist du nicht der Körper. Und du kannst alles Mögliche beobachten, was kommt und geht. Du selbst bleibst gleich. Deshalb bist du reines Sein. Und da es nur ein einziges Sein gibt, bist du eins mit allem, es gibt nur ein Sein. Deine wahre Natur ist das eine Sein.

Du bist aber nicht nur irgendwie, du bist natürlich auch bewusst, daher Chid. Und bewusst heißt auch, du bist Wissen, in dir ist alles Wissen und Ananda. Wenn du ganz bei dir bist, dann ist das kein neutrales Sein, sondern es ist voller Freude und Liebe, Ananda. Daher ist Satchidananda, Sein, Wissen und Glückseligkeit, das, was du wirklich bist, das, was Gott, was Brahman ist. "Ayam Atma Brahman. Dieses Selbst ist Brahman." Und was ist dieses Selbst, was ist Brahman? Satchidananda.

Noch ein paar Worte zur Schreibweise von Satchidananda. Im Deutschen und Englischen hat es sich eingebürgert, dass man Sat mit "t" schreibt. Und Sat als einzelnes Wort wird auch "Sat" geschrieben. Vom Sankrit her, wenn ein Wort mit einen "t" endet und das nächste beginnt mich "ch" dann verschmilzt das "t" mit dem "c" und dann entsteht ein Doppel-CH. Deshalb, wäre es eigentlich korrekt zu schreiben: "Sadchidananda". Aber es hat sich eingebürgert, das mit "t" zu schreiben, und so halten wir uns – zumindest bei Yoga Vidya – bisher daran.

Deine wahre Natur ist Satchidananda

Niederschrift eines Podcasts (2014) von Sukadev The media player is loading...

Satchidananda Swarupoham

Wer bin ich? "Satchidananda Swarupoham." Das Grundprinzip des Jnana Yoga lautet: "Wer bin ich?“, erkenne dein Selbst und sei frei. Descartes Cartesius hatte gesagt: "Cogito ergo sum. Ich denke, also bin ich.“ Du kannst an allem zweifeln, alles kann Illusion sein, die Sinne können täuschen, dein Geist kann täuschen, die Welt könnte ein Traum sein. Sie ist sicherlich nicht so, wie wir sie wahrnehmen. Auch das, was du von dir selbst wahrnimmst, kann Täuschung sein. So häufig sehen wir, dass andere sich bezüglich ihrer selbst täuschen, und auch du kannst der Täuschung unterliegen.

Alles, was du wahrnimmst, bist nicht du, denn du bist der Wahrnehmende. Alles Wahrgenommene ist der Veränderung und auch dem Irrtum unterworfen. Nur an einem kannst du nicht zweifeln, nämlich dass es jemanden gibt, der zweifelt, der fragt: "Wer bin ich?“ Jemand muss der Wahrnehmende sein. Das ist auch der Schluss von Cartesuius: "Cogito ergo sum.“ Es muss jemanden geben, der denkt. Es muss jemanden geben, der zweifelt. Denn wenn es niemanden gäbe, der denkt und der zweifelt, dann könnte man auch nicht zweifeln.

Daher ist das erste, was du sagen kannst: Wer du wirklich bist, ist "Sat". Du bist. "Sat" heißt Sein. Du bist Sein. Du kannst kein begrenztes Sein sein, denn sowie du eine Begrenzung des Seins bist, kannst du diese Begrenzung wahrnehmen. Wenn es eine räumliche Begrenzung gibt, kannst du diese räumliche Begrenzung wahrnehmen. Du kannst sie von oben wahrnehmen, von links wahrnehmen, von rechts wahrnehmen, von oben, von unten usw., also bist du etwas anderes als die Begrenzung.

Es ist wichtig zu erkennen, du kannst nichts Wahrnehmbares bist, und du kannst nichts Begrenztes sein. Daher bist du nicht irgendein Sein, sondern ein Seiendes, wie es oft in der Philosophie heißt, du bist absolutes Sein, also jenseits von Zeit, Raum und Bedingtheit. Angenommen, du würdest annehmen, du hättest ein zeitlich begrenztes Sein, dann könntest du beobachten, was vorher ist und was nachher ist. Daher bist du absolutes Sein. Du kannst nicht begrenzt sein, und du kannst auch nicht sterblich sein. Du bist absolutes Sein. Du bist nicht aber einfach nur, das wäre Sat, sondern du bist auch "Chid". Du bist bewusstes Sein, du bist Bewusstsein. Denn es ist klar, du bist nicht irgendwie, sondern du bist dir bewusst.

Du bist dir verschiedener Dinge bewusst und daher bist du Bewusstsein. Bewusstsein ist keine Eigenschaft von dir, sondern du bist Bewusstsein, denn das Ich ist nicht einfach nur und dann anschließend hat es eine Eigenschaft, die mal da ist und mal nicht da ist, mal stärker, mal weniger, sondern du musst Bewusstsein an sich sein.

Angenommen, du könntest sagen, es gibt ein solches Bewusstsein, ein anderes Bewusstsein, dann könntest du wieder beobachten. Du könntest die Eigenschaften des Bewusstseins beobachten. Du könntest das Auftreten und das Abtreten des Bewusstseins beobachten. Du kannst aber nicht das, was beobachtbar ist, sein. Du bist der Beobachter und dieser Beobachter ist sich bewusst. Daher musst du Bewusstsein sein und zwar absolutes Bewusstsein, Chid.

Der dritte Teil dessen, was du wirklich bist, Ananda, Freude, ist jetzt nicht nur logisch zu erschließen, sondern aus Erfahrung zu erschließen. Ananda, du bist Freude. Im Sanskrit sagt man auch: "Anandoham.“ Bei Yoga Vidya haben wir ein Lied, das heißt: "Anandoham Anandhoham Anandambrahmanandam. Ich bin Wonne, ich bin Wonne, die Wonne von Brahman, das bin ich.“ Brahman ist das Absolute.

Woher weißt du, dass du Ananda bist? In dem Moment, wo du ganz Ich bist. Das klingt jetzt paradox. Man kann auch sagen, in dem Moment, wo du deiner wahren Natur bewusst bist, ist Ananda. In dem Moment, wo du dich nicht als begrenzt empfindest, sondern als unendlich. In dem Moment, wo du dich nicht der Veränderung unterworfen wahrnimmst, bist du voller Freude. Sowie du bei dir selbst bist, bist du Freude.

Anandoham, das ist deine wahre Natur. Du bist nicht einfach ein Sein, du bist nicht einfach nur bewusst, du bist dabei nicht kalt, sondern du bist Ananda, Freude. Du fühlst dich auch dann bei dir selbst, wenn du voller Freude bist. Das ist nämlich der zweite Aspekt. Tief im Inneren hast du die Sehnsucht nach Freude. Du weißt, tief im Inneren, du bist rein und unendlich und unbegrenzt, unteilbare und nie endende Freude, deshalb bist du auch nie zufrieden mit irgendetwas, was weniger ist als unendliche, ewige Freude. Du bist also Satchidananda, Sein, Wissen und Glückseligkeit.

Übung

Um Sat zu erfahren, dehne dich aus nach allen Seiten. Du kannst das auch jetzt und in diesen Moment machen. Du dehnst deine Bewusstheit nach links aus. Spüre einfach nach links. Spüre nach rechts. Spüre nach vorne. Spüre nach hinten. Spüre nach unten. Spüre nach oben. Spüre in alle Richtungen. Spüre, du bist verbunden mit dem universellen Bewusstsein. Spüre, deine Bewusstheit hat keine Grenzen. Auch nur ein klein wenig davon zu spüren, ist etwas unglaublich Schönes. Der zweite Aspekt, Chid, Bewusstsein. Du bist unendliches Bewusstsein und das heißt, sowohl zeitlich als auch räumlich als auch von der Intensität her.

Du kannst sagen, dein Alltagsbewusstsein ist wie die getrübte Form deiner wahren Bewusstheit. So ähnlich wie dein Seinsgefühl im Normalfall, eben Sein als begrenztes Sein, mit begrenzten Fähigkeiten, eben eine Reduzierung von dem ist, was du wirklich bist, sein. Du kannst auch deine Bewusstheit steigern, deine Achtsamkeit steigern, die Intensität deines Seins kannst du steigern. Auch das kannst du in diesem Moment tun.

Du kannst ganz in die Gegenwart gehen. Du kannst ganz in das gehen, was jetzt ist. Und du kannst versuchen, mit jeder Faser deines Wesens das Jetzt wahrzunehmen. Probiere das ein paar Momente aus. Dehne dich in alle Richtungen aus, und steigere deine Bewusstheit. Steigere deine Achtsamkeit. Nimm alles gleichzeitig wahr.

Und selbst wenn du noch mit einem Teil deines Bewusstseins bei etwas bist, was du gerade zu tun hast, und auch wenn ein Teil deines Bewusstseins dich mit Gedanken beschäftigt, steigere deine Bewusstheit auf einer tieferen Ebene. Dehne dich aus auf einer tieferen Ebene. Fühle dich im Hier und Jetzt. Und während du ganz im Hier und Jetzt bist, sei dir bewusst, das ist voller Freude, voller Ananda.

In dem Moment, wo deine Bewusstheit intensiver ist und unbedingt ist, also ohne sich auf etwas Begrenztes zu konzentrieren, in dem Moment bist du Ananda, unendliche Freude. Daher, "Satchidananda Swarupoham", deine wahre Natur ist Sein, Wissen und Glückseligkeit. Fühle das nochmals. Dehne deine Bewusstheit aus. Steigere deine Bewusstheit. Fühle Verbundenheit mit allem im Hier und Jetzt.

Das Selbst als Satchidananda

Wie Swami Vishnudevananda in seinem Werk "Das große illustrierte Yogabuch" beschreibt, suchen alle Menschen nach Glückseligkeit und absoluter Erfüllung. Es stellt sich nur die Frage, wie glücklich die Freude sein soll, die der Mensch sucht und empfinden möchte. Die meisten Menschen würden dann natürlich antworten, zu 100% freudvoll soll das Leben sein.

Nimmt man jedoch Personen näher in den Blick, die alles zu haben scheinen, so fällt auf, dass auch diese nach immer mehr streben, um die schlussendliche Glückseligkeit zu erreichen. Erstaunlicherweise schiebt sich aber auch nach dem Erreichen der Ziele der Horizont wieder in die Ferne und noch mehr wird gehofft, gewünscht und tief ersehnt. Somit vervielfältigen sich in Wirklichkeit die Wünsche, nicht aber die Momente tief empfundenen Glücks.

Das eigentliche Ziel, nämlich all die erfüllten Wünsche zu genießen, ist von kurzer Dauer oder bleibt gar aus, weil die neuen Sehnsüchte sich schon bald in den Geist drängen. Dieses Spiel setzt sich immer fort, solange der Mensch das Glück im Außen und in der Welt der Sinne sucht statt dort, wo sie eigentlich zu finden wäre: im Selbst oder in der Seele.

Das angeborene Verlangen, glücklich zu sein (auf Sanskrit Ananda) wird von den Menschen häufig als in der materiellen Welt verloren geglaubt, ähnlich wie eine verlorene Brieftasche. Dabei ist das reine Selbst, unser Wesen bereits reine Freude. Dass der Mensch sich immer wieder schlecht fühlt, liegt an der starken Ich-Bezogenheit des Menschen und seiner Mein-Haltung.

Damit ist vor allem die Hingezogenheit zu grobstofflichen Körpern, die außerhalb unseres Selbstes liegen, gemeint wie beispielsweise Auto, Haus, Vermögen, Frau und Kinder. Diese Seligkeit des Selbst ist nur eine Ableitung der wahren Glückseligkeit in uns.

Der Seinscharakter (auf Sanskrit Sat) ist im unvermischten, wahren Zustand eine freie Seele. Vermengt sich diese mit dem Geist, haftet der Mensch Individualität an. Ewiges Sein ist der Zustand des Selbst. Der Zustand der Existenz wird nicht hinterfragt. Jedoch wohnt dem Menschen ein intuitives Wissen inne, dass die Nicht-(mehr-)Existenz zu hinterfragen ist. Aus diesem Grunde fragt man sich beim Tod eines nahestehenden Menschen nach den Gründen und bei einer Geburt nicht.

Die dritte Wesensform der Erkenntnis (auf Sanskrit Chit) liegt ebenfalls im Inneren begründet. Die äußere Suche nach dem größtmöglichen Wissen in Religion, Philosophie, Wissenschaft oder Gott basiert auf der intuitiven Sehnsucht nach der Erkenntnis. Doch auch diese liegt in unserem Selbst und wird in der Verbindung mit dem Geist zu sogenanntem objektivem Wissen. Erkenntnis ist sogar nach dem Upanischaden das Selbst und damit das Ende aller Erkenntnis oder Vedanta.

Im physischen Körper und Gehirn des Menschen manifestiert sich diese Erkenntnis dann als Instinkt, bei höher entwickelten Lebensformen als Verstand, und bei Fortgeschrittenen als Intuition. Alle drei Aspekte, die absolute Seligkeit, absolute Erkenntnis und das absolute Sein, sind im Kern das Wesen des Selbst und nicht etwa nur dessen Eigenschaften.

Der Weg zu dem Zustand, in dem die Begrenzungen und Bedingungen des Geistes wegfallen und der Mensch wie eine Sonne strahlt, von keiner Wolke getrübt, bedarf einiger Entwicklungszeit. Bis zum Zustand der vollständigen Freude und Wonne, wenn das Selbst als Sat-Chid-Ananda erlebt wird, vergeht für den gewöhnlichen Menschen zwar einige Zeit, jedoch spendet der Weg des Yoga und Vedanta auch bei gleichzeitiger Pflichterfüllung weltlicher Dinge Trost und Freude. Die wahre Erkenntnis jedoch, aus der echt andauernde Glückseligkeit entspringt, liegt im Loslösen von der Anhaftung an den bzw. der Identifikation mit dem Körper.

Quelle: vgl. Swami Vishnudevananda (2013): Das große illustrierte Yogabuch. Aurum in Kamphausen Verlag, Kap. 11, S. 328-336.

Drei Aspekte Gottes

Die oben beschriebenen drei Aspekte werden in der indischen Theologie stufenweise offenbart. So offenbart sich Sat auf der Stufe der Brahman-Erkenntnis, Chid auf der Stufe der Paramatma-Erkenntnis und Ananda auf der Stufe der Bhagavan-Erkenntnis.

Wer auf erster Stufe Brahman erkennt versteht, dass Gott die Kraft ist, die alles durchdringt. Auf diesem Pfad des Intellekts ist es möglich, die Erkenntnis des ewigen Seins (Sat) zu erreichen. Jedoch weckt der Weg der weiten Leere der Unpersönlichkeit und Ewigkeit auch das Bedürfnis nach persönlichen Beziehungen, woran die absolute Erkenntnis scheitert, sodass sich der spirituelle Pfad im nächsten Leben fortsetzt.

Zur nächsten Stufe der Erkenntnis erhebt sich, wer Paramatma, die Überseele, erkennt, ein Ashtanga-Yogi nach Patanjalis Yogasutras wird und dem achtgliedrigen Pfad folgt. Diese Erkenntnis der Unsterblichkeit ist die Essenz spirituellen Wissens (Chit). Die Überseele wird jedoch leicht mit der individuellen Seele verwechselt. Die Überseele aber nimmt eine beobachtende Haltung ein und wartet auf den Moment, da die individuelle Seele erfasst, dass körper- bzw. objektgebundene Freuden vergänglich sind und sich mit Liebe und Hingabe der Überseele zuwendet, welche dann wiederum den Weg für höchstes Gottesbewusstsein ebnet.

Der Urquell aller Herrlichkeit, Bhagavan, wird in sechs Arten unterteilt: Kraft, Schönheit, Reichtum, Ruhm, Wissen und Entsagung. Wer Bhagavan in Vollkommenheit verehrt, wird dies alles beherrschen. Darauf folgt das intensive Empfinden transzendentaler Seligkeit (Ananda).

Quelle: vgl. Steven J. Rosen (2004): Der verborgene Schatz Indiens. The Bhaktivedanta Book Trust International, Kap.3, S. 42-45.

Swami Sivanandas Lied von Chidananda

Chidanand, Chidanand
Chidananda Hum
Hara Hala Me Almasta Satchidananda Hum
Knowledge Bliss, Knowledge Bliss, Bliss Absolute
In All Conditions I am Knowledge Bliss Absolute
Ajarand Amarand Achalananda Hum
Hara Hala Me Almasta Satchidananda Hum
I am without old age, without death without motion
In All Conditions I am Knowledge Bliss Absolute
I am without fear, without worry
Bliss Absolute, Existence Absolute,
Knowledge Absolute
Independent, unchanging
Non-dual Atman
Immortal Atman, Adwaita Atman
Eternal, Pure, Perfect
Knowledge Absolute,
Bliss Absolute, Existence Absolute
Wissen, Wonne, Wissen, Wonne, absolute Wonne,
Absolutes Wissen, Wonne bin ich jederzeit.
Is there not a nobler missionServe Love GiveServe Love Give Purify Meditate Realize
Serve, Love, Give, Purify,
Meditate, Realize.
Be Good, Do Good, Be Kind,
Be Compassionate.
Adapt, Adjust, Accommodate,
Bear Insult, Bear Injury,
Highest Sadhana.
Bear Insult, Bear Injury, highest Yoga.
Enquire “Who Am I?”
Know Thy Self and be free.
Om Tat Sat, Om Tat Sat,
Om Tat Sat Om.
Om Shanti, Om Peace, Om Shalom Om
Diene, liebe, gibDiene, liebe, gib, reinige Dich, meditiere und verwirkliche.
Sei gut, tue Gutes, sei mitleidig.
Versöhne Dich, vertrage Dich
und geh’ auf andere ein.
Trage Schaden, trage Schmähung, höchstes Yoga.
Trage Schaden, trage Unrecht, höchstes Sadhana.
Frag’ “Wer bin ich”, erkenn’ Dein Selbst und sei frei.
Om Tat Sat Om Tat Sat
Om Tat Sat Om
Om Shanti Om Shalom
Om Frieden

Siehe auch

Literatur

  • Rosen, Steven J. (2004): Der verborgene Schatz Indiens. The Bhaktivedanta Book Trust International, Kap.3, S. 42-45
  • Swami Vishnudevananda (2013): Das große illustrierte Yogabuch. Aurum in Kamphausen Verlag, Kap. 11, S. 328-336

Weblinks

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30. Sep 2016 - 04. Okt 2016 - Themenwoche: Indische Rituale und Rezitationen mit Swami Nivedanananda
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