Diwali Puja – Festsegen für Haus und Lebensunterhalt mit Lakshmi und Ganesha
Diwali Puja – Festsegen für Haus und Lebensunterhalt mit Lakshmi und Ganesha ist eine häusliche Festzeremonie, in der Familien und Geschäftsleute um eine gesicherte Versorgung, gutes Gelingen ihrer Arbeit und das Wohlergehen ihrer Angehörigen bitten. Am Neumondabend des Lichterfestes empfangen sie Lakshmi, die Göttin des Gedeihens, und Ganesha, den Überwinder der Hindernisse, wie hochgeschätzte Gäste. Auch die Dinge, mit denen der Lebensunterhalt erworben und bewahrt wird, erhalten ihren Platz: Schreibgerät, Bücher und Geldtruhe werden verehrt. Eine Reihe brennender Lampen beschließt die Feier mit der Bitte, dass Licht auch das eigene Verstehen erhellen möge.

Die Anleitung folgt der vollständigen Diwali Puja von Drik Panchang, einer Form hinduistischer Haus- und Geschäftspraxis mit Shodashopachara Puja und vedischen Segensversen. Sie wird zu Kartika-Amavasya am Hausaltar oder an einem sauberen Platz im Geschäft ausgeführt. Eine mit der Puja vertraute Person leitet die Folge; ein Pandit kann sie anleiten und die Sanskritformeln den Feiernden anpassen. Angehörige nehmen teil, reichen Gaben und bringen am Ende gemeinsam Blüten dar. Die fünfzehn Teile führen von der persönlichen Reinigung über die Hauptverehrung zu einem bewussten Dank und zum Teilen des Prasad.
Anlass und Vorbereitung
Zeit und gemeinsamer Rahmen
Die Feier gehört zum Neumond der dunklen Hälfte des Monats Kartika, dem Lakshmi-Abend von Diwali. Das Datum und der örtliche Muhurta werden für den tatsächlichen Wohnort bestimmt. Drik Panchang berücksichtigt dafür die Neumond-Tithi, die Abendzeit Pradosha und ein festes Lagna. Plane mehrere Stunden ein: Beginne die vorbereitenden Teile rechtzeitig, damit Teil 10, die Lakshmi Puja, im gewählten Zeitfenster beginnen kann. Die nachfolgenden Verehrungen dürfen darüber hinausgehen.
Wer den Tag mit einem Vrata begeht, kann die von der Quelle genannte Fruchtkost wählen; Milch ist dort eine weitere Fastenspeise. Für die heutige vegane Praxis kommen Obst und Pflanzenmilch in Betracht. Eine passende, vorher vereinbarte Form des Fastens unterstützt die Sammlung, ohne den gemeinsamen Abend zu einem Wettbewerb der Entbehrung zu machen.
Altar und Material
Reinige den Raum, bade oder wasche dich und ziehe saubere Kleidung an. Richte den Sitz mit Blick nach Osten oder Norden aus. Stelle neue Murtis von Ganesha und Lakshmi auf eine feste, erhöhte Unterlage. Eine wasserfeste Statue Lakshmis steht zum Baden in einer Auffangschale; bei empfindlichem Material vertritt eine Schale vor dem Bild das Bad. Diese stellvertretende Darbringung ist eine praktische heutige Anpassung.
Lege die Gaben nach ihrer Reihenfolge bereit:
- Wassergefäß mit Löffel, Panchapatra, Trinkwasser für das eigene Achamana, mehrere kleine Gabenschalen, ein großer Auffangteller und ein weiches Tuch. Die Wassergaben für die Gottheiten und das eigene Trinkwasser bleiben getrennt.
- Für den Kalasha: ein gereinigter Krug, Erde und Gerste für seine Unterlage, Wasser, roter Faden Mauli, eine Arekanuss, eine Münze, Roli, Duftpaste, Kurkuma und weitere Heilpflanzen, sieben kleine Portionen verschiedener Erden, Durva- und Kusha-Gras, Mangoblätter beziehungsweise die genannten Blätter von Banyan, Ashvattha oder Feigenbaum sowie eine mit Reis oder Gerste gefüllte Schale als Deckel.
- Eine zweite, wohlgeformte Arekanuss mit rotem Faden für die vorbereitende Ganapati Puja; zwei eigene Schalen für Navagraha Puja und Shodasha Matrika Puja.
- Viele Blüten und Blütenblätter; ungebrochener Reis als Akshata, mit Duft beziehungsweise Kumkuma vermischt; Bilva- und Tulasi-Blätter; helle Sandelpaste, rote Sandelpaste, Sindura, Kumkuma, Abira und Gulala, etwas Duftöl sowie Aguru für Duftwasser.
- Für Lakshmis Bad Panchamrita aus Milch, Joghurt, Ghee, Honig und Zucker. Kleine Mengen genügen. Für Madhuparka werden Joghurt und Honig vorbereitet. Als heutige vegane Alternative verwende Milch (bzw. Pflanzenmilch), Joghurt (bzw. Pflanzenjoghurt), Ghee (bzw. Pflanzenöl) und Honig (bzw. Pflanzensirup). Die überlieferten Rezitationen und ihre Übersetzungen benennen weiterhin die ursprünglichen Gaben.
- Roten Faden oder ein kleines Gewand für Lakshmi, einfachen Schmuck, Räucherwerk und Halter; eine bewegliche Lampe mit drei Dochten und Ghee (bzw. Pflanzenöl) für die Lichtdarbringungen.
- Vegetarische Süßspeisen, Milch, Joghurt und Ghee beziehungsweise die genannten pflanzlichen Entsprechungen; Obst; Tambula aus Betelblatt, Arekanuss, Kardamom und Ritualkampfer; Geldgaben als Dakshina. Das Tambula bleibt eine gesonderte Ritualgabe und wird nicht mit den Speisen ausgegeben.
- Stift und Tintenfass; Geschäfts- oder andere Bücher; Geldtruhe oder Schmuckschatulle. Schütze Papier und empfindliche Oberflächen mit einer Unterlage; Wasser wird jeweils in den davorstehenden Schalen dargebracht.
- Für die Dipa Malika Puja eine große Senföllampe, elf kleine Lampen, Dochte und ein feuerfestes Tablett; Reisflocken, Puffreis, Zuckerrohr, Kokosnuss, Obst und Süßes. Elf ist eine der in der Quelle genannten Zahlen; auch einundzwanzig oder einundfünfzig Lampen gehören zu dieser Festpraxis.
Bei Heilpflanzen und sieben Erden nennt Drik Panchang keine abschließende Arten- oder Herkunftsliste. Verwende dafür die örtlich oder in deiner Familie gebräuchliche Zusammenstellung. Für eine heutige Feier ohne eine solche Überlieferung kannst du Kurkuma mit kleinen Stücken Ingwer und Kardamom sowie sieben Portionen sauberer Erde aus verschiedenen erlaubten Sammelstellen vorbereiten. Diese zugängliche Materialwahl ist eine praktische Anpassung, keine überlieferte Liste von sieben vorgeschriebenen Orten.
Die Gaben tatsächlich reichen
Für Padya gibst du einen Löffel Wasser in die Schale vor den Füßen des verehrten Bildes oder Gegenstands. Bei Arghya hebst du das mit Duft, Blüte und Reis versehene Wasser kurz in Richtung des Hauptes und gibst es in die Auffangschale. Duftreis und Blüten werden davor abgelegt; Räucherduft und Licht zeigst du behutsam vor dem Bild. Die Speise Naivedya steht auf einem eigenen Teller. Mundspül- und Handwaschwasser wird anschließend ebenfalls symbolisch in die Auffangschale gereicht. Bei den nachfolgenden Gruppenverehrungen erhält die angerufene Gruppe ihre Gaben gemeinsam.
Den Sankalpa vorbereiten
Der überlieferte Sankalpa ist für einen verheirateten Mann mit Familie und Unternehmen formuliert. Amuka bedeutet jeweils „der einzusetzende Name“: Trage Region, Ort, Jahr, Wochentag, Gotra, den Namen des Feiernden und gegebenenfalls den Geschäftsnamen vor Beginn passend ein. Die indische Ortsangabe Bharata Khanda und die grammatischen Personenformen gehören zur Quellfassung. Eine kundige Person kann sie für den tatsächlichen Ort und die ausführende Person anpassen. Ein unbekanntes Gotra wird nicht erfunden. Der ausdrücklich markierte Zusatz zu neuen Geschäftsbüchern wird nur bei diesem Anlass gesprochen.
Wer die Feier ohne Sanskritanpassung im eigenen Haushalt leitet, kann stattdessen den folgenden vollständigen deutschen Vorsatz als heutige persönliche Form sprechen: „Om, das ist die Wahrheit. Heute, am Diwali-Neumond, hier in [Ort und Land], beginne ich, [Name], mit meinen Angehörigen diese Verehrung. Wir bitten um Gedeihen, um die Bewahrung dessen, was uns anvertraut ist, und um einen guten, redlichen Lebensunterhalt. Möge Mahalakshmi sich an unserer Hingabe erfreuen. Mit Friedens- und Segensgebeten, mit der Aufstellung des Kalasha, der Verehrung Ganapatis, der neun Grahas und der sechzehn Mütter werde ich die Bilder Ganeshas und Lakshmis empfangen. Auch Schreibgerät, Bücher, die aufbewahrten Güter und die Lichter sollen ihren Platz in dieser Feier haben. Mit den bereitgestellten Gaben und mit gesammeltem Herzen beginne ich die Diwali Puja.“
Vollständiger Ablauf
Die Nummern verbinden die Handlungsschritte mit den drei Rezitationsanhängen. Sprich die Formeln einmal an der angegebenen Stelle. Die deutsche Bedeutung dient dem Verstehen; beim Sanskritvortrag muss sie nicht zusätzlich laut gelesen werden. Die hier wiedergegebenen vedischen Verse stehen ohne Tonzeichen; ihre traditionelle Akzentrezitation lernt man durch angeleitetes Hören.
1. Reinigung und Sammlung – Atma Shodhana
1.1 Sich innerlich und äußerlich reinigen
Sitze nach dem Bad mit Blick nach Osten oder Norden. Nimm aus dem Panchapatra mit einem Löffel Wasser in die rechte Hand und besprenge dich damit. Dies ist die Atma Shodhana.
oṃ apavitraḥ pavitro vā sarvāvasthāṃ gato'pi vā|
yaḥ smaret puṇḍarīkākṣaṃ sa bāhyābhyantaraḥ śuciḥ||
Bedeutung:
Om. Ob unrein oder rein, in welcher Lage man sich auch befindet: Wer sich an den Lotusäugigen erinnert, wird außen und innen rein.
1.2 Dreifaches Achamana
Trinke beim Achamana zu jeder der drei Formeln einen kleinen Schluck sauberen Wassers aus der rechten Hand.
oṃ ātmatattvaṃ śodhayāmi svāhā|
oṃ vidyātattvaṃ śodhayāmi svāhā|
oṃ śivatattvaṃ śodhayāmi svāhā|
Bedeutung:
Om. Ich reinige das Prinzip des Selbst, Svaha.
Om. Ich reinige das Prinzip des Wissens, Svaha.
Om. Ich reinige das Prinzip Shivas, Svaha.
2. Das persönliche Vorhaben – Sankalpa
2.1 Die Feier mit einem Sankalpa beginnen
Spüle die rechte Hand. Halte darin frisches Wasser, Akshata und eine Blüte. Sprich den Sankalpa mit den vorab eingesetzten Angaben; lasse danach Wasser und Gaben in eine Schale vor dir fließen. Der hier eingeschlossene Zusatz zu neuen Geschäftsbüchern gehört nur zur Feier eines Geschäftshaushalts.
oṃ tatsat adyaitasya brahmaṇo'hni dvitīya-parārddhe śveta-varāha-kalpe
jambū-dvīpe bharata-khaṇḍe amuka-pradeśe amuka-puṇya-kṣetre kaliyuge
kali-prathama-caraṇe amuka-saṃvatsare kārtika-māse kṛṣṇa-pakṣe
amāvasyā-tithau amuka-vāsare amuka-gotrotpanno amuka-nāma-ahaṃ
sapatnīkasya suputrasya sabāndhavasya sarvatra yaśo-vijayādi-lābhārthaṃ
sarvāriṣṭa-nivṛtti-pūrvaka-sakala-manokāmanā-siddhyarthaṃ
aprāpta-lakṣmī-prāptyarthaṃ prāpta-lakṣmīṃ cira-kāla-saṃrakṣaṇārthaṃ
pracalita-vyāpāra-pratiṣṭhāne bahu-dhana-lābhārthaṃ śrīmahā-lakṣmī-prasannārthaṃ
Nur bei neuen Geschäftsbüchern:
amuka-nāmakasya mama vyāpāra-pratiṣṭhānasya
nūtana-vāsanā-pūjana-karmaṇaḥ sāṅgatā-siddhyarthaṃ
Für alle Feiern folgt der Schluss des Vorsatzes:
svasti-vācana-kalaśa-sthāpana-pūrvakaṃ yathā-sampādita-sāmagryā
gaṇapati-sūryādi-navagraha-ṣoḍaśa-mātṛkādi-pūjana-sahitaṃ dīpāvalyāṃ
śrīgaṇeśa-lakṣmī-pratimā-pūjanam kariṣye|
Bedeutung:
Om, das ist die Wahrheit. Heute, an diesem Tag Brahmas, in der zweiten Hälfte der Lebenszeit Brahmas, im Kalpa des weißen Ebers, auf Jambudvipa, im Gebiet Bharatas, in der genannten Region und am genannten heiligen Ort, im Kaliyuga und dessen erstem Abschnitt, im genannten Jahr, im Monat Kartika, in der dunklen Monatshälfte, am Neumondtag und am genannten Wochentag: Ich, mit dem eingesetzten Namen und aus dem genannten Gotra, feiere für mich, meine Frau, meinen Sohn und meine Angehörigen, um Ansehen und Gelingen zu empfangen, Unheil abzuwenden und gute Anliegen zu erfüllen, noch nicht erlangtes Gedeihen zu erlangen und bereits erlangtes lange zu bewahren, um im bestehenden Unternehmen reichen Vermögensgewinn zu erlangen und Mahalakshmi zu erfreuen.
Nur bei neuen Geschäftsbüchern:
Für die vollständige Durchführung der Verehrung der neuen Bücher meines mit Namen genannten Geschäfts.
Schluss des Vorsatzes:
Mit Friedensgebeten und der Aufstellung des Kalasha, mit den bereitgestellten Gaben und der Verehrung Ganapatis, der neun Grahas von Surya an und der sechzehn Matrikas werde ich zu Diwali die Bilder Ganeshas und Lakshmis verehren.
3. Frieden für die ganze Lebenswelt – Shanti Patha
Die ersten zehn Verse stammen aus Rigveda 1.89. Der folgende Friedensruf erweitert den Blick bis zu Tieren, Pflanzen und den Himmelsrichtungen.
Sprich den vollständigen Shanti Patha mit gesammelter Aufmerksamkeit. Sein Wunsch nach Frieden umfasst die Feiernden und die ganze Lebenswelt.
3.1
oṃ ā no bhadrāḥ kratavo yantu viśvato'dabdhāso aparītāsa udbhidaḥ|
devā no yathā sadamidvṛdhe asannaprāyuvo rakṣitāro dive-dive||
Bedeutung:
Om. Von allen Seiten mögen gute Entschlüsse zu uns kommen, ungetäuscht, unbehindert und sich Bahn brechend. Die Götter mögen stets unser Wachstum fördern und uns Tag für Tag unermüdlich behüten.
3.2
oṃ devānāṃ bhadrā sumatirṛjūyatāṃ devānāṃ rātirabhi no nivartatām|
devānāṃ sakhyamupasedimā vayaṃ devā na āyuḥ pratirantu jīvase||
Bedeutung:
Om. Die gute Gesinnung der aufrichtig zugewandten Götter sei mit uns; ihre Gaben mögen uns erreichen. Wir suchen die Freundschaft der Götter; sie mögen unsere Lebenszeit verlängern, damit wir leben.
3.3
oṃ tān pūrvayā nividā hūmahe vayaṃ bhagaṃ mitramaditiṃ dakṣamasridham|
aryamaṇaṃ varuṇaṃ somamaśvinā sarasvatī naḥ subhagā mayaskarat||
Bedeutung:
Om. Mit der alten Anrufung rufen wir Bhaga, Mitra, Aditi und den unfehlbaren Daksha, Aryaman, Varuna, Soma und die beiden Ashvins. Die glückbringende Saraswati schenke uns Freude.
3.4
oṃ tanno vāto mayobhu vātu bheṣajaṃ tanmātā pṛthivī tatpitā dyauḥ|
tad grāvāṇaḥ somasuto mayobhuvastadaśvinā śṛṇutaṃ dhiṣṇyā yuvam||
Bedeutung:
Om. Der Wind möge uns wohltuende Heilung bringen, ebenso Mutter Erde und Vater Himmel. Auch die freudespendenden Steine, die Soma auspressen, mögen sie bringen. Ihr beiden kundigen Ashvins, hört uns!
3.5
oṃ tamīśānaṃ jagatastasthuṣaspatiṃ dhiyañjinvamavase hūmahe vayam|
pūṣā no yathā vedasāmasad vṛdhe rakṣitā pāyuradabdhaḥ svastaye||
Bedeutung:
Om. Wir rufen den Herrn dessen, was sich bewegt und was feststeht, der das Denken belebt, zu unserem Beistand. Pushan sei uns zur Förderung, als Hüter des Besitzes, als untrüglicher Bewahrer und Beschützer zum Heil.
3.6
oṃ svasti na indro vṛddhaśravāḥ svasti naḥ pūṣā viśvavedāḥ|
svasti nastārkṣyo ariṣṭanemiḥ svasti no bṛhaspatirdadhātu||
Bedeutung:
Om. Indra von großem Ruhm schenke uns Wohlergehen; Pushan, der die Welt kennt, schenke uns Wohlergehen. Tarkshya mit unversehrtem Rad schenke uns Wohlergehen. Brihaspati schenke uns Wohlergehen.
3.7
oṃ pṛṣadaśvā marutaḥ pṛśnimātaraḥ śubhaṃyāvāno vidatheṣu jagmayaḥ|
agnijihvā manavaḥ sūracakṣaso viśve no devā avasā gamanniha||
Bedeutung:
Om. Die Maruts mit gescheckten Pferden, die Söhne Prishnis, die schön dahinfahren und zu den heiligen Versammlungen kommen, deren Zunge Agni ist, die verständig sind und deren Auge die Sonne ist: Alle Götter mögen zu unserem Beistand hierherkommen.
3.8
oṃ bhadraṃ karṇebhiḥ śṛṇuyāma devāḥ bhadraṃ paśyemākṣabhiryajatrāḥ|
sthirairaṅgaistuṣṭuvāṃsastanūbhirvyaśema devahitaṃ yadāyuḥ||
Bedeutung:
Om. Götter, mögen wir mit unseren Ohren Gutes hören und mit unseren Augen Gutes sehen, ihr Verehrungswürdigen. Mit festen Gliedern und Leibern euch preisend mögen wir die von den Göttern bestimmte Lebenszeit durchleben.
3.9
oṃ śataminnu śarado anti devā yatrā naścakrājarasaṃ tanūnāṃ|
putrāso yatra pitaro bhavanti māno madhyārīriṣatāyurgantoḥ||
Bedeutung:
Om. Hundert Herbste stehen uns bevor, ihr Götter, in denen ihr unsere Leiber altern lasst und unsere Söhne selbst Väter werden. Brecht unseren Lebenslauf nicht vorzeitig ab.
3.10
oṃ aditirdyauraditirantarikṣamaditirmātā sa pitā sa putraḥ|
viśvedevā aditiḥ pañca janā aditirjātamaditirjanitvam||
Bedeutung:
Om. Aditi ist Himmel und Luftraum; Aditi ist Mutter, Vater und Sohn. Aditi ist alle Götter und die fünf Völkerschaften; Aditi ist das Geborene und das noch zu Gebärende.
3.11
pṛthivī śāntirantarikṣaṃ śāntirdyauśśāntirdiśaḥ śāntiravāntaradiśāśśāntiragniśśāntirvāyuḥ
śāntirādityaśśāntiścandramāśśāntirnakṣatrāṇi śāntirāpaśśāntiroṣadhayaśśāntirvanaspatayaśśāntirgauḥ
śāntirajā śāntiraśvaśśāntiḥ puruṣaśśāntirbrahma śāntirbrāhmaṇaśśāntiḥ śāntireva śāntiśśāntirme astu śāntiḥ|
Bedeutung:
Friede sei die Erde, Friede der Luftraum, Friede der Himmel, Friede die Richtungen und die Zwischenrichtungen, Friede das Feuer und der Wind. Friede seien Sonne, Mond und Sterne, Wasser, Heilkräuter und Bäume. Friede seien Kuh, Ziege und Pferd, der Mensch, Brahman und der Brahmane. Friede allein sei Friede. Friede werde mir zuteil, Friede.
4. Ein guter Beginn – Mangala Patha
Halte Blüten oder Akshata in den Händen und sprich den Mangala Patha, die Bitte um einen guten Beginn. Lege die Gaben nach dem elften Vers vor dem Altar ab.
4.1
sumukhaścaikadantaśca kapilo gajakarṇakaḥ|
lambodaraśca vikaṭo vighnanāśo vināyakaḥ||
Bedeutung:
Sumukha, der Schönantlitzige; Ekadanta, der Einzahnige; Kapila, der Braune; Gajakarnaka, der Elefantenohrige; Lambodara, der Hängebäuchige; Vikata, der Gewaltige; Vighnanasha, der Hinderniszerstörer; Vinayaka, der Führer;
4.2
dhūmraketurgaṇādhyakṣo bhālacandro gajānanaḥ|
dvādaśaitāni nāmāni yaḥ paṭhecchṛṇuyādapi||
Bedeutung:
Dhumraketu, der Rauchbanner; Ganadhyaksha, das Oberhaupt der Scharen; Bhalachandra, der den Mond an der Stirn trägt; Gajanana, der Elefantengesichtige: Wer diese zwölf Namen liest oder auch nur hört,
4.3
vidyārambhe vivāhe ca videśagamane tathā|
saṃgrāme saṅkaṭe caiva vighnastasya na jāyate||
Bedeutung:
dem entsteht kein Hindernis beim Beginn des Lernens, bei einer Hochzeit, bei Reisen in fremde Länder, im Kampf und in Bedrängnis.
4.4
śuklāmbaradharaṃ devaṃ śaśivarṇaṃ caturbhujam|
prasannavadanaṃ dhyāyet sarvavighnopaśāntaye||
Bedeutung:
Man versenke sich in den weiß gekleideten Gott, mondfarben, vierarmig und heiter im Antlitz, damit alle Hindernisse zur Ruhe kommen.
4.5
sarvamaṅgalamāṅgalye śive sarvārthasādhike!
śaraṇye tryambake gauri nārāyaṇi! namo'stu te||
Bedeutung:
Du Glückbringendste alles Glückbringenden, Gütige, die alle Ziele vollendet, Zuflucht, Dreiäugige, Gauri, Narayani: Dir sei Verehrung!
4.6
sarvadā sarvakāryeṣu nāsti teṣāmamaṅgalam|
yeṣāṃ hṛdistho bhagavān maṅgalāyatano hariḥ||
Bedeutung:
Zu keiner Zeit und in keinem Werk trifft Unheil jene, in deren Herzen der göttliche Hari wohnt, die Wohnstätte alles Guten.
4.7
tadeva lagnaṃ sudinaṃ tadeva tārābalaṃ candrabalaṃ tadeva|
vidyābalaṃ daivabalaṃ tadeva lakṣmīpateraṃghriyugaṃ smarāmi||
Bedeutung:
Das ist die rechte Sternstunde, das der gute Tag, das die Kraft der Sterne und des Mondes, das die Kraft des Wissens und der göttlichen Fügung: Ich erinnere mich an die beiden Füße des Gemahls Lakshmis.
4.8
lābhasteṣāṃ jayasteṣāṃ kutasteṣāṃ parājayaḥ|
yeṣāmindīvaraśyāmo hṛdayastho janārdanaḥ||
Bedeutung:
Ihnen gehören Gewinn und Sieg. Woher sollte ihnen Niederlage kommen, wenn Janardana, dunkel wie der blaue Lotus, in ihrem Herzen wohnt?
4.9
vināyakaṃ guruṃ bhānuṃ brahmā-viṣṇu-maheśvarān|
sarasvatīṃ praṇamyādau sarva-kāryārtha-siddhaye||
Bedeutung:
Zu Beginn verneige ich mich vor Vinayaka, dem Guru, der Sonne, vor Brahma, Vishnu und Maheshvara sowie vor Saraswati, damit alle Vorhaben gelingen.
4.10
abhīpsitārtha-siddhyarthaṃ pūjito yaḥ surāsuraiḥ|
sarva-vighnacchide tasmai gaṇādhipataye namaḥ||
Bedeutung:
Dem Herrn der Scharen, den Götter und Asuras verehren, um das ersehnte Ziel zu erreichen, und der alle Hindernisse durchtrennt, sei Verehrung.
4.11
sarveṣvārabdha-kāryeṣu trayastri-bhuvaneśvarāḥ|
devāḥ diśantu naḥ siddhiṃ brahmeśāna-janārdanāḥ||
Bedeutung:
Brahma, Ishana und Janardana, die drei göttlichen Herren der drei Welten, mögen uns bei allen begonnenen Werken Vollendung gewähren.
5. Der Krug als Gegenwart des Lebens – Kalasha Sthapana
Im Kalasha werden Wasser, Erde, Pflanzen und Getreide zusammengebracht. Das abschließende Gebet betrachtet den Krug als Wohnstätte der Gottheiten und der ganzen Schöpfung.
5.1 Den Boden berühren
Berühre den Boden unter dem künftigen Kalasha.
oṃ bhūrasi bhūmirasyaditirasi viśva-dhāyā viśvasya bhuvanasya dhartrī|
pṛthivīṃ yaccha pṛthivīṃ dṛṃha pṛthivīṃ mā hiṃsīḥ||
Bedeutung:
Om. Du bist Erde, du bist der Boden, du bist Aditi, die alles trägt, die Trägerin der ganzen Welt. Halte die Erde, festige die Erde, verletze die Erde nicht.
5.2 Erde und Gerste ausbreiten
Lege Erde und Gerste auf die Stelle für den Krug.
oṃ dhānyamasi dhinuhi devān prāṇāya tvodānāya tvā vyānāya tvā|
dīrghāmanu-prasitimāyuṣe dhāṃ devo vaḥ savitā hiraṇya-pāṇiḥ|
prati-gṛbhṇātvacchidreṇa pāṇinā cakṣuṣe tvā mahīnāṃ payo'si||
Bedeutung:
Om. Du bist Getreide; nähre die Götter. Für Prana nehme ich dich, für Udana und für Vyana. Möge ich eine lange Bahn für mein Leben einrichten. Gott Savitar mit goldener Hand ergreife euch mit unversehrter Hand. Für das Auge nehme ich dich; du bist die Milch der großen Kühe.
5.3 Den Krug aufstellen
Setze den Krug behutsam auf die vorbereitete Unterlage.
oṃ ā jighra kalaśaṃ mahyā tvā viśantvindavaḥ|
punarūrjjā nivartasva sā naḥ sahasraṃ dhukṣvoru-dhārā payasvatī punarmā viśatād rayiḥ||
Bedeutung:
Om. Nimm den Duft des Kruges auf; die Tropfen mögen dich erfüllen. Kehre mit Nahrungskraft zurück und melke uns tausendfachen Segen. Reich an Milch, in weitem Strom, möge Reichtum wieder bei mir einziehen.
5.4 Wasser eingießen
Fülle den Krug mit sauberem Wasser.
oṃ varuṇasyottambhanamasi varuṇasya skambha-sarjjanīstho|
varuṇasya ṛta-sadanyasi varuṇasya ṛta-sadanamasi varuṇasya ṛta-sadanamāsīda||
Bedeutung:
Om. Du bist Varunas Stütze; ihr seid die Befestigung von Varunas Stütze. Du bist Varunas Sitz der Wahrheit. Du bist Varunas Wohnstätte der Wahrheit. Nimm den Sitz in Varunas Wohnstätte der Wahrheit ein.
5.5 Den Krug umwinden
Winde Mauli, roten Ritualfaden oder roten Stoff, um den Hals des Kruges.
oṃ vasoḥ pavitramasi śata-dhāraṃ vasoḥ pavitramasi sahasra-dhāram|
devastvā savitā punātu vasoḥ pavitreṇa śata-dhāreṇa supvā kāma-dhukṣaḥ||
Bedeutung:
Om. Du bist Vasus Läuterung mit hundert Strömen, du bist Vasus Läuterung mit tausend Strömen. Savitar läutere dich mit Vasus hundertströmiger Läuterung, die gut reinigt und das Ersehnte gewährt.
5.6 Die Arekanuss hineinlegen
Gib eine Arekanuss in den Krug.
oṃ yāḥ phalinīryā aphalā apuṣpā yāśca puṣpiṇīḥ|
bṛhaspati-prasūtāstā no muñcantvaṃhasaḥ||
Bedeutung:
Om. Pflanzen, die Früchte tragen, und solche ohne Früchte, solche ohne Blüten und solche in Blüte: Von Brihaspati hervorgebracht, mögen sie uns aus Bedrängnis befreien.
5.7 Eine Münze hineinlegen
Lege eine Münze hinein. Die Quellfassung nennt eine Rupie.
oṃ hiraṇya-garbhaḥ sama-varttatāgre bhūtasya jātaḥ patireka āsīt|
sa dādhāra pṛthivīṃ dyāmutemāṃ kasmai devāya haviṣā vidhema||
Bedeutung:
Om. Am Anfang entstand Hiranyagarbha; als er geboren war, war er der eine Herr des Gewordenen. Er trug diese Erde und den Himmel. Welchem Gott sollen wir mit einer Opfergabe dienen?
5.8 Duft und Farbe darbringen
Gib duftende Paste und Roli an den Krug.
oṃ gandha-dvārāṃ durādharṣāṃ nitya-puṣṭāṃ karīṣiṇīṃ|
īśvarīṃ sarva-bhūtānāṃ tāmihopahvaye śriyam||
Bedeutung:
Om. Durch ihren Duft sich offenbarend, unbezwingbar, immer genährt, an fruchtbarer Fülle reich: Diese Shri, die Herrin aller Wesen, rufe ich hier an.
5.9 Heilpflanzen hineinlegen
Gib die bereitgelegten Heilpflanzen einschließlich Kurkuma hinein.
oṃ yā oṣadhīḥ pūrvā jātā devebhyastriyugaṃ purā|
manai nu babhrūṇāmahaṃ śataṃ dhāmāni sapta ca||
Bedeutung:
Om. Die Heilpflanzen, die vor den Göttern, vor drei Zeitaltern entstanden sind: Ich bedenke die hundert und sieben Wirkstätten dieser Braunen.
5.10 Sieben Erden hinzufügen
Gib die sieben vorbereiteten Erdsorten hinein.
oṃ syonā pṛthivi! no bhavānṛkṣarā niveśanī|
yacchā naḥ śarma sa-prathāḥ||
Bedeutung:
Om. Erde, sei uns freundlich, dornenlos und wohnlich. Gewähre uns weit ausgebreiteten Schutz.
5.11 Durva darbringen
Lege Durva-Gras hinzu.
oṃ kāṇḍāt kāṇḍāt prarohantī paruṣaḥ paruṣaspari|
evāno dūrve! pratanu sahasreṇa śatena ca||
Bedeutung:
Om. Von Halm zu Halm sprossend, von Knoten zu Knoten: So, Durva, breite auch uns aus, tausendfach und hundertfach.
5.12 Blätter einsetzen
Stecke die vorbereiteten Blätter an die Krugöffnung.
oṃ aśvatthe vo niṣadanaṃ parṇe vo vasatiṣkṛtā|
gobhāja itkilāsatha yatsanavatha pūruṣam||
Bedeutung:
Om. Am Ashvattha ist euer Sitz, am Parna-Baum ist euch Wohnung bereitet. An Rindern werdet ihr Anteil haben, wenn ihr dem Menschen Wohlergehen gewinnt.
5.13 Kusha hineinlegen
Gib Kusha-Gras in den Krug.
oṃ pavitrestho vaiṣṇavyau saviturvaḥ prasava utpunāmyacchidreṇa pavitreṇa sūryasya raśmibhiḥ|
tasya te pavitra-pate pavitra-pūtasya yatkāmaḥ pune tacchakeyam||
Bedeutung:
Om. Ihr beiden seid Vishnus Läuterungsmittel. Auf Savitars Antrieb läutere ich euch mit unversehrter Läuterung und den Strahlen der Sonne. Herr der Läuterung, den Wunsch, um dessentwillen ich mich durch deine Läuterung reinige, möge ich verwirklichen können.
5.14 Den Krug mit einer Getreideschale bedecken
Setze eine mit Gerste oder Reis gefüllte Schale auf den Krug.
oṃ pūrṇā darvi parāpata su-pūrṇā punarāpata|
vasneva vikrīṇāvahā iṣamūrjaṃ śata-krato||
Bedeutung:
Om. Voller Schöpflöffel, fliege hinaus; reich gefüllt kehre zurück. Wie beim Tausch eines Kaufpreises wollen wir Nahrung und Lebenskraft eintauschen, du Kraftreicher.
5.15 Varunas Gegenwart festigen
Gib Akshata zum Krug.
oṃ mano jūtirjuṣatāmājyasya bṛhaspatiryajñamimaṃ tanotu|
ariṣṭaṃ yajñaṃ samimaṃ dadhātu viśve devāsa iha mādayantām|
oṃ pratiṣṭha|
Bedeutung:
Om. Die Kraft des Geistes möge sich am Ghee erfreuen. Brihaspati breite dieses Opfer aus und richte es unversehrt ein. Alle Götter mögen sich hier erfreuen. Om, sei fest begründet.
5.16 Varuna anrufen
Zeige vor dem Krug die Avahana Mudra: Lege die Handflächen vor der Brust zusammen und falte die Daumen nach innen.
oṃ bhūrbhuvaḥ svaḥ varuṇa! ihāgaccha, iha tiṣṭha, mama pūjāṃ gṛhāṇa|
Bedeutung:
Om, Bhur, Bhuvah, Svah! Varuna, komm hierher, bleibe hier und empfange meine Verehrung.
5.17 Varuna zehn Gaben reichen
Führe die Dashopachara Puja aus: Fußwasser, Ehrenwasser, Duftreis, Blüte, Räucherduft, Licht, Speise, Mundspülwasser, Betelgabe und Spende; jeweils beim passenden Satz. Die Wassergaben werden vor dem Krug in die Auffangschale gegeben; feste Gaben legst du auf den Teller daneben.
oṃ varuṇāya namaḥ pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi|
oṃ varuṇāya namaḥ śirasi arghyaṃ samarpayāmi|
oṃ varuṇāya namaḥ gandhākṣataṃ samarpayāmi|
oṃ varuṇāya namaḥ puṣpaṃ samarpayāmi|
oṃ varuṇāya namaḥ dhūpaṃ ghrāpayāmi|
oṃ varuṇāya namaḥ dīpaṃ darśayāmi|
oṃ varuṇāya namaḥ naivedyaṃ samarpayāmi|
oṃ varuṇāya namaḥ ācamanīyaṃ samarpayāmi|
oṃ varuṇāya namaḥ tāmbūlaṃ samarpayāmi|
oṃ varuṇāya namaḥ dakṣiṇāṃ samarpayāmi|
Bedeutung:
Om, Verehrung Varuna. Ich reiche Wasser für die Füße.
Om, Verehrung Varuna. Ich reiche das Ehrenwasser für das Haupt.
Om, Verehrung Varuna. Ich bringe duftenden Reis dar.
Om, Verehrung Varuna. Ich bringe eine Blüte dar.
Om, Verehrung Varuna. Ich lasse Räucherduft aufsteigen.
Om, Verehrung Varuna. Ich zeige das Licht.
Om, Verehrung Varuna. Ich bringe Speise dar.
Om, Verehrung Varuna. Ich reiche Mundspülwasser.
Om, Verehrung Varuna. Ich bringe die Betelgabe dar.
Om, Verehrung Varuna. Ich bringe eine Spende dar.
5.18 Im Krug die ganze Schöpfung verehren
Lege die Hände zum Gebet zusammen.
oṃ saritaḥ sāgarāḥ śailāstīrthāni jaladā nadāḥ|
āyāntu mama bhaktasya durita-kṣaya-kārakāḥ||1||
kalaśasya mukhe viṣṇuḥ kaṇṭhaṃ rudraḥ samāśritaḥ|
mūle tasya sthito brahmā madhye mātṛ-gaṇāḥ smṛtāḥ||2||
kukṣau tu sāgarāḥ sapta sapta-dvīpā vasundharā|
ṛgvedo'tha yajurvedaḥ sāma-vedopyatharvaṇaḥ||3||
aṅgaiśca sahitāḥ sarve kalaśaṃ tu samāśritāḥ|
deva-dānava-samvāde mathyamāne mahodadhau||4||
utpanno'si tadā kumbha! vidhṛto viṣṇunā svayaṃ|
tvattaḥ sarvāṇi tīrthāni devāḥ sarve tvayi sthitāḥ||5||
tvayi tiṣṭhanti bhūtāni tvayi prāṇāḥ pratiṣṭhitāḥ|
śivaḥ svayaṃ tvamevāsi viṣṇustvaṃ ca prajāpatiḥ||6||
ādityā vasavo rudrā viśvedevāḥ sa-paitṛkāḥ|
tvayi tiṣṭhanti sarve'pi yataḥ kāma-phala-pradāḥ||7||
tvat-prasādādimaṃ karma kartumīhe jalodbhava!
sānnidhyaṃ kuru me deva! prasanno bhava sarvadā||8||
Bedeutung:
Om. Flüsse, Meere, Berge, heilige Orte, Regenwolken und Ströme mögen zu mir, dem Verehrenden, kommen und Unheil tilgen.
Am Mund des Kalasha ist Vishnu; seinen Hals bewohnt Rudra. An seinem Grund steht Brahma; in der Mitte werden die Mütter gedacht.
In seinem Bauch sind die sieben Meere und die Erde mit ihren sieben Inselreichen. Rigveda, Yajurveda, Samaveda und Atharvaveda
mit allen ihren Hilfswissenschaften haben im Kalasha ihren Sitz. Als im Zusammenwirken der Götter und Danavas der große Ozean gequirlt wurde,
entstandest du, Kumbha, und Vishnu selbst hielt dich. Aus dir gehen alle heiligen Wasserorte hervor; alle Götter befinden sich in dir.
In dir wohnen die Wesen, in dir sind die Lebenskräfte begründet. Du selbst bist Shiva, du bist Vishnu und Prajapati.
Adityas, Vasus, Rudras und alle Götter mit den Ahnen: Sie alle wohnen in dir und schenken die Frucht des Ersehnten.
Durch deine Gnade möchte ich dieses Werk vollbringen, aus dem Wasser Geborener. Sei mir gegenwärtig, Gott, und bleibe mir stets gewogen.
6. Die vorbereitende Ganapati Puja
Hier wird Ganesha zunächst in einer umwickelten Arekanuss verehrt. Seine eigene Festverehrung am neuen Bild folgt im neunten Teil.
6.1 Ganapati in einer Arekanuss begrüßen
Wasche eine wohlgeformte Arekanuss, umwinde sie mit Mauli und setze sie auf eine Metall- oder Keramikunterlage. Gib Duftreis dazu und betrachte sie bei diesem Avirbhava als Ort von Ganapatis Gegenwart.
oṃ gaṇānāṃ tvā gaṇapatiṃ havāmahe kaviṃ kavīnāmupamaśravastamam|
jyeṣṭharājaṃ brahmaṇāṃ brahmaṇaspata ā naḥ śṛṇvannūtibhiḥ sīda sādanam||
Bedeutung:
Om. Dich, den Herrn der Scharen, rufen wir, den Weisen unter den Weisen, dessen Ruhm unübertroffen ist, den höchsten König der heiligen Worte. Herr des Gebets, höre uns, komm mit deinem Beistand und nimm auf dem Sitz Platz.
6.2 Ganapati anrufen
Lasse Akshata vor die Arekanuss fallen und zeige die Avahana Mudra.
oṃ bhūrbhuvaḥ svaḥ śrīgaṇapate!
ihāgaccha, iha tiṣṭha, mama pūjāṃ gṛhāṇa|
Bedeutung:
Om, Bhur, Bhuvah, Svah! Shri Ganapati, komm hierher, bleibe hier und empfange meine Verehrung.
6.3 Die Gegenwart Ganapatis festigen
Zeige bei der Prana Pratishtha die Lelihana Mudra über der Arekanuss. Zeige-, Mittel- und Ringfinger werden gemeinsam nach unten gebeugt, der kleine Finger bleibt gestreckt; der Daumen wird an den Ansatz des Ringfingers gelegt. Diese ergänzende Gestenerklärung folgt dem Shakta Pramoda und der bebilderten Darstellung der Natha-Tradition.
oṃ mano jūtirjuṣatāmājyasya bṛhaspatiryajñamimaṃ tanotu|
ariṣṭaṃ yajñaṃ samimaṃ dadhātu viśve devāsa iha mādayantām|
oṃ pratiṣṭha|
Bedeutung:
Om. Die Kraft des Geistes möge sich am Ghee erfreuen. Brihaspati breite dieses Opfer aus und richte es unversehrt ein. Alle Götter mögen sich hier erfreuen. Om, sei fest begründet.
6.4 Ganapati zehn Gaben reichen
Reiche nacheinander Fußwasser, Ehrenwasser, Duftreis, Blüte, Räucherduft, Licht, Speise, Mundspülwasser, Betelgabe und Spende.
oṃ gaṇapataye namaḥ pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi|
oṃ gaṇapataye namaḥ śirasi arghyaṃ samarpayāmi|
oṃ gaṇapataye namaḥ gandhākṣataṃ samarpayāmi|
oṃ gaṇapataye namaḥ puṣpaṃ samarpayāmi|
oṃ gaṇapataye namaḥ dhūpaṃ ghrāpayāmi|
oṃ gaṇapataye namaḥ dīpaṃ darśayāmi|
oṃ gaṇapataye namaḥ naivedyaṃ samarpayāmi|
oṃ gaṇapataye namaḥ ācamanīyaṃ samarpayāmi|
oṃ gaṇapataye namaḥ tāmbūlaṃ samarpayāmi|
oṃ gaṇapataye namaḥ dakṣiṇāṃ samarpayāmi|
Bedeutung:
Om, Verehrung Ganapati. Ich reiche Wasser für die Füße.
Om, Verehrung Ganapati. Ich reiche das Ehrenwasser für das Haupt.
Om, Verehrung Ganapati. Ich bringe duftenden Reis dar.
Om, Verehrung Ganapati. Ich bringe eine Blüte dar.
Om, Verehrung Ganapati. Ich lasse Räucherduft aufsteigen.
Om, Verehrung Ganapati. Ich zeige das Licht.
Om, Verehrung Ganapati. Ich bringe Speise dar.
Om, Verehrung Ganapati. Ich reiche Mundspülwasser.
Om, Verehrung Ganapati. Ich bringe die Betelgabe dar.
Om, Verehrung Ganapati. Ich bringe eine Spende dar.
6.5 Die vorbereitende Ganesha-Puja widmen
Lege die Hände zusammen. Die Arekanuss bleibt bis zum gemeinsamen Abschluss an ihrem Platz.
anena pūjanena śrīgaṇapatiḥ prīyatām|
Bedeutung:
Durch diese Verehrung möge Shri Ganapati erfreut sein.
7. Die neun Grahas – Navagraha Puja
Navagraha bezeichnet die neun astrologischen Mächte: Sonne, Mond, die fünf sichtbaren Planeten sowie die beiden Mondknoten Rahu und Ketu. Sie werden hier gemeinsam verehrt.
7.1 Die neun Grahas gemeinsam einladen
Stelle ein eigenes Schälchen vor den Kalasha. Halte Duftreis in der linken Hand, sprich die Anrufung der Navagraha Puja und lege ihn anschließend in das Schälchen.
oṃ sūrya-candra-maṅgala-budha-bṛhaspati-śukra-śani-rāhu-ketu-nava-grahebhyo namaḥ|
oṃ navagrahāḥ! ihāgacchata, iha tiṣṭhata, mama pūjāṃ gṛhṇīta|
Bedeutung:
Om. Verehrung den neun Grahas: Surya, Chandra, Mangala, Budha, Brihaspati, Shukra, Shani, Rahu und Ketu.
Om, ihr neun Grahas, kommt hierher, bleibt hier und empfangt meine Verehrung.
7.2 Den Grahas zehn Gaben reichen
Reiche den gemeinsam angerufenen Grahas Fußwasser, Ehrenwasser, Duftreis, Blüte, Räucherduft, Licht, Speise, Mundspülwasser, Betelgabe und Spende.
oṃ sūryādi-nava-grahebhyo namaḥ pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi|
oṃ sūryādi-nava-grahebhyo namaḥ śirasi arghyaṃ samarpayāmi|
oṃ sūryādi-nava-grahebhyo namaḥ gandhākṣatān samarpayāmi|
oṃ sūryādi-nava-grahebhyo namaḥ puṣpaṃ samarpayāmi|
oṃ sūryādi-nava-grahebhyo namaḥ dhūpam āghrāpayāmi|
oṃ sūryādi-nava-grahebhyo namaḥ dīpaṃ darśayāmi|
oṃ sūryādi-nava-grahebhyo namaḥ naivedyaṃ nivedayāmi|
oṃ sūryādi-nava-grahebhyo namaḥ ācamanīyaṃ samarpayāmi|
oṃ sūryādi-nava-grahebhyo namaḥ tāmbūlaṃ samarpayāmi|
oṃ sūryādi-nava-grahebhyo namaḥ dakṣiṇāṃ samarpayāmi|
Bedeutung:
Om, Verehrung den neun Grahas von Surya an. Ich reiche Wasser für die Füße.
Om, Verehrung den neun Grahas von Surya an. Ich reiche das Ehrenwasser für das Haupt.
Om, Verehrung den neun Grahas von Surya an. Ich bringe duftenden Reis dar.
Om, Verehrung den neun Grahas von Surya an. Ich bringe eine Blüte dar.
Om, Verehrung den neun Grahas von Surya an. Ich lasse Räucherduft aufsteigen.
Om, Verehrung den neun Grahas von Surya an. Ich zeige das Licht.
Om, Verehrung den neun Grahas von Surya an. Ich bringe Speise dar.
Om, Verehrung den neun Grahas von Surya an. Ich reiche Mundspülwasser.
Om, Verehrung den neun Grahas von Surya an. Ich bringe die Betelgabe dar.
Om, Verehrung den neun Grahas von Surya an. Ich bringe eine Spende dar.
7.3 Um Frieden im Leben bitten
Sprich das Gebet mit zusammengelegten Händen.
brahmā-murāristripurānta-kārī bhānuḥ śaśī bhūmisuto budhaśca|
guruśca śukraḥ śani-rāhu-ketavaḥ sarve grahāḥ śāntikarā bhavantu||
Bedeutung:
Brahma, Murari und der Zerstörer Tripuras, Sonne und Mond, der Sohn der Erde und Budha, Guru und Shukra, Shani, Rahu und Ketu: Alle Grahas mögen Frieden stiften.
8. Die sechzehn Mütter – Shodasha Matrika Puja
Die Mütter werden gemeinsam angerufen. Die hier wiedergegebenen Namen folgen dieser Festfassung; dazu gehören Hrishti, Freude, und die Familiengottheit.
8.1 Die sechzehn Mütter gemeinsam einladen
Stelle für die Shodasha Matrika Puja ein weiteres Schälchen vor den Krug. Halte Duftreis in der rechten Hand und lege ihn nach der Anrufung hinein.
oṃ gaurī-padmā-śacī-medhā-sāvitrī-vijayā-jayā-devasenā-svadhā-svāhā-mātā
loka-mātā-hṛṣṭi-puṣṭi-tuṣṭi-kula-devatā-ṣoḍaśa-mātṛkābhyo namaḥ|
oṃ ṣoḍaśa-mātṛkāḥ! ihāgacchata, iha tiṣṭhata, mama pūjāṃ gṛhṇīta|
Bedeutung:
Om. Verehrung den sechzehn Müttern: Gauri, Padma, Shachi, Medha, Savitri, Vijaya, Jaya, Devasena, Svadha, Svaha, Mata, Lokamata, Hrishti, Pushti, Tushti und der Familiengottheit.
Om, ihr sechzehn Mütter, kommt hierher, bleibt hier und empfangt meine Verehrung.
8.2 Den Müttern zehn Gaben reichen
Reiche Fußwasser, Ehrenwasser, Duftreis, Blüte, Räucherduft, Licht, Speise, Mundspülwasser, Betelgabe und Spende.
oṃ gauryādi-ṣoḍaśa-mātṛkābhyo namaḥ pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi|
oṃ gauryādi-ṣoḍaśa-mātṛkābhyo namaḥ śirasi arghyaṃ samarpayāmi|
oṃ gauryādi-ṣoḍaśa-mātṛkābhyo namaḥ gandhākṣatān samarpayāmi|
oṃ gauryādi-ṣoḍaśa-mātṛkābhyo namaḥ puṣpaṃ samarpayāmi|
oṃ gauryādi-ṣoḍaśa-mātṛkābhyo namaḥ dhūpam āghrāpayāmi|
oṃ gauryādi-ṣoḍaśa-mātṛkābhyo namaḥ dīpaṃ darśayāmi|
oṃ gauryādi-ṣoḍaśa-mātṛkābhyo namaḥ naivedyaṃ nivedayāmi|
oṃ gauryādi-ṣoḍaśa-mātṛkābhyo namaḥ ācamanīyaṃ samarpayāmi|
oṃ gauryādi-ṣoḍaśa-mātṛkābhyo namaḥ tāmbūlaṃ samarpayāmi|
oṃ gauryādi-ṣoḍaśa-mātṛkābhyo namaḥ dakṣiṇāṃ samarpayāmi|
Bedeutung:
Om, Verehrung den sechzehn Müttern von Gauri an. Ich reiche Wasser für die Füße.
Om, Verehrung den sechzehn Müttern von Gauri an. Ich reiche das Ehrenwasser für das Haupt.
Om, Verehrung den sechzehn Müttern von Gauri an. Ich bringe duftenden Reis dar.
Om, Verehrung den sechzehn Müttern von Gauri an. Ich bringe eine Blüte dar.
Om, Verehrung den sechzehn Müttern von Gauri an. Ich lasse Räucherduft aufsteigen.
Om, Verehrung den sechzehn Müttern von Gauri an. Ich zeige das Licht.
Om, Verehrung den sechzehn Müttern von Gauri an. Ich bringe Speise dar.
Om, Verehrung den sechzehn Müttern von Gauri an. Ich reiche Mundspülwasser.
Om, Verehrung den sechzehn Müttern von Gauri an. Ich bringe die Betelgabe dar.
Om, Verehrung den sechzehn Müttern von Gauri an. Ich bringe eine Spende dar.
8.3 Die Fürsorge der Göttin erbitten
Falte die Hände zum Gebet.
te sammatā janapadeṣu dhanāni teṣāṃ teṣāṃ yaśāṃsi na ca sīdati dharmavargaḥ|
dhanyāsta eva nibhṛtātmaja-bhṛtya-dārā yeṣāṃ sadā'bhyudayadā bhavatī prasannā||
Bedeutung:
Angesehen sind sie in ihren Gemeinschaften; ihnen gehören Güter und guter Ruf, und ihr rechtschaffenes Leben verfällt nicht. Gesegnet sind sie mit wohlversorgten Kindern, Dienenden und Gattinnen: jene, denen du, stets Aufstieg schenkend, gewogen bist.
9. Ganesha als Ehrengast – Ganesha Puja
Die folgende Shodashopachara Puja beginnt mit der Meditation über Ganesha und endet mit einer Bitte um Vergebung. Drik Panchang gliedert sie in achtzehn Teilabschnitte. Die Blütengabe dieser besonderen Diwali-Fassung nennt auch Tulasi; daraus ergibt sich keine allgemeine Regel für andere Ganesha-Rituale.
9.1 Ganesha im Herzen betrachten
Richte dich zur neuen Murti Ganeshas und beginne das Dhyana.
udyad-dineśvara-ruciṃ nija-hasta-padmaiḥ,
pāśāṃkuśābhaya-varān dadhataṃ gajāsyam|
raktāmbaraṃ sakala-duḥkhaharaṃ gaṇeśam,
dhyāye prasannamakhilābharaṇābhirāmam||
Bedeutung:
Ich meditiere über Ganesha mit dem Elefantengesicht, leuchtend wie die aufgehende Sonne. In seinen lotosgleichen Händen trägt er Schlinge und Stachelstock und schenkt Furchtlosigkeit und Segen. Rot gekleidet nimmt er alles Leid, heiter und durch reichen Schmuck beglückend.
9.2 Ganesha in sein Bild einladen
Zeige die Avahana Mudra.
āgaccha deva-deveśa! tejorāśe gaṇapate!
kriyamāṇāṃ mayā pūjāṃ gṛhāṇa sura-sattama!
||śrīmad-gaṇapati-devam āvāhayāmi||
Bedeutung:
Komm, Gott der Götter, Fülle des Lichtes, Ganapati! Empfange meine Verehrung, du Bester der Götter. Ich rufe den erhabenen Gott Ganapati herbei.
9.3 Einen Sitz aus fünf Blüten anbieten
Lege fünf Blüten aus den zusammengehaltenen Händen vor Ganesha: Pushpanjali als Gabe für seinen Sitz.
nānāratna-samāyuktaṃ kārta-svara-vibhūṣitam|
āsanaṃ deva deveśa! prītyarthaṃ pratigṛhyatām||
||śrīgaṇeśa-devāya namaḥ āsanārthe pañca-puṣpāṇi samarpayāmi||
Bedeutung:
Nimm zu deiner Freude diesen Sitz an, Herr der Götter, mit vielen Edelsteinen besetzt und mit Gold geschmückt. Verehrung dem Gott Shri Ganesha; ich bringe fünf Blüten für den Sitz dar.
9.4 Ganesha willkommen heißen
Falte die Hände zum Svagata, dem Willkommensgruß.
śrīgaṇeśa-deva! svāgatam|
Bedeutung:
Gott Shri Ganesha, sei willkommen!
9.5 Fußwasser darbringen
Reiche Padya, Wasser für die Füße.
pādyaṃ gṛhāṇa deveśa sarvakṣemasamartha bhoḥ!
bhaktyā samarpitaṃ deva gaṇapate! namo'stu te||
||śrīgaṇeśa-devāya namaḥ pādyaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Empfange das Fußwasser, Herr der Götter, der alles Wohlergehen zu gewähren vermag, in Hingabe von mir dargebracht. Gott Ganapati, dir sei Verehrung! Verehrung dem Gott Shri Ganesha; ich reiche Fußwasser.
9.6 Ehrenwasser darbringen
Reiche das mit Duft, Blüte und Reis bereitete Arghya beim Haupt des Bildes; Frucht und Geldgabe können danebenliegen.
namaste deva deveśa! namaste dharaṇī-dhara!
namaste sarvanāgendra namaste puruṣottama|
gandha-puṣpākṣatairyuktaṃ phala-dravya-samanvitam|
gṛhāṇa toyamarghyarthaṃ parameśvara vatsala!
||śrīgaṇeśa-devāya namaḥ arghyaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Verehrung dir, Gott der Götter, Träger der Erde, Herr der Nagas und höchster Purusha! Nimm dieses Ehrenwasser an, mit Duft, Blüten und Reis sowie Früchten und Kostbarkeiten versehen, du liebevoller höchster Herr. Verehrung dem Gott Shri Ganesha; ich reiche Ehrenwasser.
9.7 Sandelpaste auftragen
Bringe Sandelpaste dar.
śrīkhaṇḍaṃ candanaṃ divyaṃ gandhāḍhyaṃ sumanoharam|
vilepanaṃ gaṇapate! candanaṃ pratigṛhyatām||
||śrīgaṇeśa-devāya namaḥ candanaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Ganapati, empfange diese göttliche, duftreiche, liebliche Sandelpaste zur Salbung. Verehrung dem Gott Shri Ganesha; ich bringe Sandelpaste dar.
9.8 Blüten darbringen
Verehre Ganesha mit Blüten, Bilva- und Tulasi-Blättern gemäß dieser Diwali-Fassung.
yathā-prāpta-ṛtu-puṣpaiḥ bilva-tulasī-dalaiśca|
pūjayāmi gaṇapate! prasīda me sureśvara!
||śrīgaṇeśa-devāya puṣpaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Mit den verfügbaren Blüten der Jahreszeit und mit Bilva- und Tulasi-Blättern verehre ich dich, Ganapati. Sei mir gewogen, Herr der Götter. Dem Gott Shri Ganesha bringe ich Blüten dar.
9.9 Räucherduft darbringen
Lasse bei Dhupa Samarpana Duft vor dem Bild aufsteigen.
vanaspati-rasodbhūto gandhāḍhyaḥ sumanoharaḥ|
āghreyaḥ sarva-devānāṃ dhūpo'yaṃ pratigṛhyatām||
||śrīgaṇeśa-devāya namaḥ dhūpam āghrāpayāmi||
Bedeutung:
Dieser aus Pflanzensaft entstandene, duftreiche und liebliche Weihrauch, den alle Götter einatmen mögen, werde angenommen. Verehrung dem Gott Shri Ganesha; ich lasse Räucherduft aufsteigen.
9.10 Das Licht zeigen
Zeige bei Dipa Samarpana die entzündete Lampe mit drei Dochten und Ghee (bzw. Pflanzenöl).
sājyaṃ trivarti-saṃyuktaṃ vahninā yojitaṃ mayā,
dīpaṃ gṛhāṇa deveśa! trailokya-timirāpaham|
bhaktyā dīpaṃ prayacchāmi devāya paramātmane|
trāhi māṃ narakāt ghorāddīpo'yaṃ pratigṛhyatām||
||śrīgaṇeśa-devāya namaḥ dīpaṃ darśayāmi||
Bedeutung:
Diese mit Ghee versehene Lampe mit drei Dochten habe ich entzündet. Empfange sie, Herr der Götter, die die Finsternis der drei Welten vertreibt. In Hingabe gebe ich dem Gott, dem höchsten Selbst, dieses Licht. Rette mich vor schrecklicher Hölle; nimm diese Lampe an. Verehrung dem Gott Shri Ganesha; ich zeige das Licht.
9.11 Speise darbringen
Stelle bei Naivedya Samarpana Süßspeisen sowie Joghurt, Milch und Ghee oder die vorbereiteten pflanzlichen Entsprechungen vor das Bild. Sprich danach alle fünf Pranahuti-Formeln.
śarkarā-khaṇḍa-khādyāni dadhi-kṣīra-ghṛtāni ca|
āhāro bhakṣya-bhojyaṃ ca naivedyaṃ pratigṛhyatām|
|| śrīgaṇeśa-devāya namaḥ yathāṃśataḥ śrīgaṇeśa-devāya naivedyaṃ samarpayāmi|
oṃ prāṇāya svāhā| oṃ apānāya svāhā|
oṃ samānāya svāhā| oṃ udānāya svāhā|
oṃ vyānāya svāhā||
Bedeutung:
Zucker, Zuckerstücke, Speisen, Joghurt, Milch und Ghee, Nahrung zum Kauen und zum Essen: Nimm diese Speisegabe an. Verehrung dem Gott Shri Ganesha; die gebührende Portion bringe ich ihm als Speise dar.
Om, für Prana, Svaha. Om, für Apana, Svaha. Om, für Samana, Svaha. Om, für Udana, Svaha. Om, für Vyana, Svaha.
9.12 Wasser und duftende Reinigung reichen
Biete bei Achamana Samarpana Trinkwasser, Wasser für Hände und Mund sowie Sandelpaste dar.
tataḥ pānīyaṃ samarpayāmi iti uttarāpoṣaṇam|
hasta-prakṣālanaṃ samarpayāmi| mukha-prakṣālanam|
karodvartanārthe candanaṃ samarpayāmi|
Bedeutung:
Danach reiche ich Trinkwasser als Wasser nach der Mahlzeit. Ich biete das Waschen der Hände und das Spülen des Mundes an. Für das Einreiben der Hände bringe ich Sandelpaste dar.
9.13 Die Betelgabe reichen
Bringe Tambula mit Arekanuss, Betelblatt, Kardamom und zum Ritual vorgesehenem Kampfer dar.
pūgīphalaṃ mahaddivyaṃ nāgavallīdalairyutam|
karpūrailāsamāyuktaṃ tāmbūlaṃ pratigṛhyatām||
||śrīgaṇeśa-devāya namaḥ mukhavāsārthaṃ pūgīphala-yuktaṃ tāmbūlaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Nimm die vorzügliche Arekanuss mit Betelblättern, Kampfer und Kardamom als Betelgabe an. Verehrung dem Gott Shri Ganesha; zur Erfrischung des Mundes bringe ich Tambula mit Arekanuss dar.
9.14 Eine Spende darbringen
Lege bei Dakshina eine Münze oder andere vorbereitete Geldgabe vor Ganesha.
hiraṇyagarbha-garbhasthaṃ hemabījaṃ vibhāvasoḥ|
anantapuṇya-phaladamataḥ śāntiṃ prayaccha me||
||śrīgaṇeśa-devāya namaḥ suvarṇa-puṣpa-dakṣiṇāṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Der goldene Keim des Feuerglanzes ruht im Schoß Hiranyagarbhas und schenkt die Frucht unendlichen Verdienstes. Gewähre mir dadurch Frieden. Verehrung dem Gott Shri Ganesha; ich bringe eine Spende als goldene Blüte dar.
9.15 Ganesha ehrfürchtig umschreiten
Bringe mit Blüten die symbolische Pradakshina dar: Führe die Blüten im Uhrzeigersinn um das Bild und lege sie davor ab.
yāni kāni ca pāpāni janmāntara-kṛtāni ca|
tāni tāni vinaśyanti pradakṣiṇāṃ pade pade||
anyathā śaraṇaṃ nāsti tvameva śaraṇaṃ prabho!
tasmāt kāruṇya-bhāvena kṣamasva parameśvara||
||śrīgaṇeśa-devāya namaḥ pradakṣiṇāṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Alle Verfehlungen, die in anderen Geburten begangen wurden, schwinden Schritt für Schritt bei der Umschreitung. Ich habe keine andere Zuflucht; du allein bist meine Zuflucht, Herr. Vergib mir daher aus Mitgefühl, höchster Herr. Verehrung dem Gott Shri Ganesha; ich bringe die ehrfürchtige Umschreitung dar.
9.16 Mit Blüten um Vergebung bitten
Verneige dich in Vandana und lege die Blüten der Mantra Pushpanjali nieder.
karacaraṇakṛtaṃ vākkāyajaṃ karmajaṃ vā,
śravaṇa-nayanajaṃ vā mānasaṃ vā'parādham|
viditamaviditaṃ vā sarvametat kṣamasva,
jaya jaya karuṇābdhe śrīgaṇapate! trāhi|
||śrīgaṇeśa-devāya namaḥ mantra-puṣpaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Vergehen durch Hände und Füße, durch Rede und Körper, durch meine Werke, durch Hören und Sehen oder im Geist, wissentlich oder unwissentlich: Vergib dies alles. Heil dir, Heil dir, Meer des Mitgefühls, Shri Ganapati, schütze mich! Verehrung dem Gott Shri Ganesha; ich bringe die Mantrablüte dar.
9.17 Die Ganzkörperverneigung darbringen
Verneige dich bei Sashtanga Pranama mit dem ganzen Körper, soweit es dir möglich ist.
namaḥ sarva-hitārthāya jagadādhāra-hetave|
sāṣṭāṅgo'yaṃ supraṇāmaḥ prayatnena mayā kṛtaḥ||
namo'stvanantāya sahasra-mūrtaye sahasra-pādākṣi-śiroru-bāhave|
||śrīgaṇeśa-devāya namaḥ sāṣṭāṅga-praṇāmaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Verehrung dir, der das Wohl aller will und der Grund und Halt der Welt ist. Diese achtgliedrige Verneigung habe ich mit ganzer Sorgfalt vollzogen. Verehrung dem Unendlichen mit tausend Gestalten, tausend Füßen, Augen, Köpfen, Schenkeln und Armen. Verehrung dem Gott Shri Ganesha; ich bringe die Ganzkörperverneigung dar.
9.18 Ganesha die Verehrung anvertrauen
Sprich die Kshama Prarthana mit zusammengelegten Händen.
āvāhanaṃ na jānāmi na jānāmi visarjanam|
pūjākarma na jānāmi kṣamasva parameśvara||
mantrahīnaṃ kriyāhīnaṃ bhaktihīnaṃ sureśvara!
mayā yatpūjitaṃ deva! paripūrṇaṃ tadastu me||
aparādhasahasrāṇi kriyante'harniśaṃ mayā|
dāso'yamiti māṃ matvā kṣamasva parameśvara|
vidhehi deva! kalyāṇaṃ vidhehi vipulāṃ śriyam|
rūpaṃ dehi jayaṃ dehi yaśo dehi dviṣo jahi||
yasya smṛtyā ca nāmoktyā tapo-yajña-kriyādiṣu|
nūnaṃ sampūrṇatāṃ yāti sadyo vande tamacyutam||
anena yathā-militopacāra-dravyaiḥ kṛta-pūjanena śrīgaṇeśadevaḥ prīyatām|
||śrīgaṇeśa-devārpaṇamastu||
Bedeutung:
Ich verstehe die Anrufung nicht und verstehe die Entlassung nicht. Ich verstehe das Werk der Verehrung nicht; vergib, höchster Herr. Was ich ohne zureichendes Mantra, ohne rechte Handlung und ohne genügende Hingabe dargebracht habe, Herr der Götter, möge für mich vollständig werden. Tausende Vergehen begehe ich Tag und Nacht. Betrachte mich als deinen Dienenden und vergib mir, höchster Herr. Schenke Wohlergehen, schenke reiches Gedeihen. Schenke Schönheit, Sieg und guten Ruf; überwinde die Feindschaft. Ich verneige mich vor dem Unwandelbaren, durch dessen Erinnerung und Namensnennung Askese, Opfer und andere Werke sogleich Vollendung erlangen. Möge Shri Ganesha durch die Verehrung mit den verfügbaren Gaben erfreut sein. Alles sei dem Gott Shri Ganesha dargebracht.
10. Lakshmi als Ehrengast – Lakshmi Puja
Beginne diesen Hauptteil im zuvor bestimmten Muhurta. Die Shodashopachara Puja entfaltet den Empfang Lakshmis hier in vierunddreißig Teilabschnitten. Ihre acht verehrten Gestalten im Abschnitt 10.24 gehören genau zu dieser Fassung.
10.1 Lakshmi als Gast im Haus betrachten
Wende dich der neuen Murti Lakshmis zu. Betrachte bei ihrem Dhyana die Göttin als Gast, dessen Gegenwart Nahrung, Würde und Zuversicht ins Haus bringt.
yā sā padmāsanasthā vipula-kaṭi-taṭī padma-patrāyatākṣī|
gambhīrāvarta-nābhiḥ stana-bhara-namitā śubhra-vastrottarīyā||
yā lakṣmīrdivya-rūpairmaṇi-gaṇa-khacitaiḥ snāpitā hema-kumbhaiḥ|
sā nityaṃ padmahastā mama vasatu gṛhe sarva-māṅgalya-yuktā||
Bedeutung:
Sie sitzt auf dem Lotus, mit breiten Hüften und Augen weit wie Lotusblätter. Ihre Nabelvertiefung ist tief wie ein Wirbel; sie neigt sich unter der Fülle ihrer Brüste und trägt ein weißes Obergewand. Lakshmi wird mit göttlich schönen, edelsteinbesetzten goldenen Krügen gebadet. Die Lotusblüte in der Hand, voller Segen, möge sie stets in meinem Haus wohnen.
10.2 Lakshmi anrufen
Zeige die Avahana Mudra.
āgaccha devi deveśi! tejomayi mahā-lakṣmi!
kriyamāṇāṃ mayā pūjāṃ gṛhāṇa suravandite!
|| śrīlakṣmī-devīm āvāhayāmi ||
Bedeutung:
Komm, Göttin der Götter, lichtvolle Mahalakshmi! Empfange meine Verehrung, du von den Göttern Verehrte. Ich rufe die Göttin Shri Lakshmi herbei.
10.3 Fünf Blüten als Sitz anbieten
Lege fünf Blüten aus den zusammengehaltenen Händen vor Lakshmi.
nānā-ratna-samāyuktaṃ kārta-svara-vibhūṣitam|
āsanaṃ devi deveśi! prītyarthaṃ pratigṛhyatām||
|| śrīlakṣmī-devyai āsanārthe pañca-puṣpāṇi samarpayāmi ||
Bedeutung:
Nimm zu deiner Freude diesen Sitz an, Göttin der Götter, reich an Edelsteinen und mit Gold geschmückt. Der Göttin Shri Lakshmi bringe ich fünf Blüten für ihren Sitz dar.
10.4 Lakshmi willkommen heißen
Falte die Hände.
śrīlakṣmī-devi! svāgatam|
Bedeutung:
Göttin Shri Lakshmi, sei willkommen!
10.5 Lakshmi Fußwasser reichen
Bringe Padya dar.
pādyaṃ gṛhāṇa deveśi sarva-kṣema-samarthe bhoḥ!
bhaktyā samarpitaṃ devi mahālakṣmi! namo'stu te||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ pādyaṃ samarpayāmi ||
Bedeutung:
Empfange das Fußwasser, Göttin der Götter, die alles Wohlergehen schenken kann, von mir in Hingabe dargebracht. Mahalakshmi, dir sei Verehrung! Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich reiche Fußwasser.
10.6 Lakshmi Ehrenwasser reichen
Reiche Arghya mit Duft, Blüte und Reis beim Haupt des Bildes; Frucht und Geldgabe können danebenliegen.
namaste devi deveśi! namaste kamala-dhāriṇi!
gṛhāṇārghyaṃ mayā dattaṃ mahālakṣmi namo'stu te|
gandha-puṣpākṣatairyuktaṃ phala-dravya-samanvitam|
gṛhāṇa toyamarghyarthaṃ parameśvari vatsale!
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ arghyaṃ samarpayāmi ||
Bedeutung:
Verehrung dir, Göttin der Götter, Lotusträgerin! Empfange mein Ehrenwasser, Mahalakshmi, dir sei Verehrung. Nimm dieses mit Duft, Blüten und Reis sowie Früchten und Kostbarkeiten bereitete Wasser an, liebevolle höchste Herrin. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich reiche Ehrenwasser.
10.7 Das Wasserbad darbringen
Bade das dafür geeignete Bild bei Snana mit Wasser. Bei einem empfindlichen Bild biete Wasser stellvertretend in einer davorstehenden Schale an.
gaṅgāsarasvatīrevāpayoṣṇīnarmadājalaiḥ|
snāpitāsi mayā devi tathā śāntiṃ kuruṣva me||
ādityavarṇe tapaso'dhijāto vanaspatistava vṛkṣo'tha bilvaḥ|
tasya phalāni tapasā nudantu māyāntarāyāśca bāhyā alakṣmīḥ!
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ jalasnānaṃ samarpayāmi ||
Bedeutung:
Mit dem Wasser von Ganga, Saraswati, Reva, Payoshni und Narmada bade ich dich, Göttin. Schenke mir ebenso Frieden. Du Sonnenfarbene: Aus deiner inneren Glut erwuchs der Bilva-Baum. Seine Früchte mögen durch diese Kraft innere Täuschung, Hindernisse und äußeres Ungedeihen vertreiben. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe das Wasserbad dar.
10.8 Das Bad mit fünf süßen Gaben darbringen
Gib bei Panchamrita Snana die vorbereitete Mischung über das Bild beziehungsweise in die Stellvertreterschale.
dadhi madhu ghṛtañcaiva payaśca śarkarāyutam|
pañcāmṛtaṃ samānītaṃ snānārthaṃ pratigṛhyatām||
oṃ pañcanadyaḥ sarasvatīmapiyanti sasrotasaḥ|
sarasvatī tu pañcadhā sodeśe bhavat sarit||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ pañcāmṛtasnānaṃ samarpayāmi ||
Bedeutung:
Joghurt, Honig, Ghee, Milch und Zucker: Diese fünf Nektare habe ich herbeigebracht; nimm sie zum Bad an. Om. Fünf Flüsse münden mit ihren Strömungen in die Saraswati; die Saraswati wird dort zu einem fünffachen Strom. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe das Bad mit den fünf Nektaren dar.
10.9 Duftwasser darbringen
Biete bei Gandha Snana das mit Sandel und Aguru bereitete Duftwasser an.
oṃ malayācalasambhūtaṃ candanāgarusambhavam|
candanaṃ devi deveśi snānārthaṃ pratigṛhyatām||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ gandhasnānaṃ samarpayāmi ||
Bedeutung:
Om. Aus den Malaya-Bergen stammender Duft von Sandel und Aguru: Nimm ihn zum Bad an, Göttin der Götter. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe das Duftbad dar.
10.10 Mit klarem Wasser nachbaden
Bade bei Shuddha Snana mit klarem Wasser nach; trockne das Bild behutsam.
mandākinyāstu yadvāri sarvapāpaharaṃ śubham|
tadidaṃ kalpitaṃ tubhyaṃ snānārthaṃ pratigṛhyatām||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ śuddhodakasnānaṃ samarpayāmi ||
Bedeutung:
Das reine Wasser der Mandakini, das alle Verfehlungen nimmt, stelle ich für dich bereit. Nimm es zum Bad an. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe das Bad mit reinem Wasser dar.
10.11 Ein Gewand anbieten
Lege bei Vastra Samarpana roten Mauli als Gewand an das Bild.
divyāmbaraṃ nūtanaṃ hi kṣaumaṃ tvatimanoharam|
dīyamānaṃ mayā devi gṛhāṇa jagadambike||
upaitu māṃ devasakhaḥ kīrtiśca maṇinā saha|
prādurbhūto surāṣṭre'smin kīrtimṛddhiṃ dadātu me||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ vastraṃ samarpayāmi ||
Bedeutung:
Dieses neue, himmlische, überaus liebliche Leinengewand gebe ich dir. Nimm es an, Göttin, Mutter der Welt. Der Freund der Götter komme zu mir, ebenso Kirti mit Mani. In diesem guten Land hervorgetreten, schenke er mir Ansehen und Gedeihen. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe ein Gewand dar.
10.12 Die süße Begrüßungsgabe reichen
Biete Madhuparka aus Joghurt und Honig beziehungsweise den vorbereiteten pflanzlichen Entsprechungen an. Der Vers nennt ausdrücklich Joghurt.
oṃ kāpilaṃ dadhi kundendudhavalaṃ madhusaṃyutam|
svarṇapātrasthitaṃ devi madhuparkaṃ gṛhāṇa bhoḥ||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ madhuparkaṃ samarpayāmi ||
Bedeutung:
Om. Nimm diesen Madhuparka an, Göttin: Joghurt von der braunen Kuh, weiß wie Jasmin und Mond, mit Honig vermischt und in einem goldenen Gefäß gereicht. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe Madhuparka dar.
10.13 Schmuck darbringen
Lege bei Abhushana Samarpana Schmuck vor oder an das Bild.
ratnakaṅkaṇa-vaidūryamuktāhārayutāni ca|
suprasannena manasā dattāni svīkuruṣva me||
kṣutpipāsāmalāṃ jyeṣṭhāmalakṣmīṃ nāśayāmyaham|
abhūtimasamṛddhiṃ ca sarvānnirṇuda me gṛhāt||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ ābhūṣaṇāni samarpayāmi ||
Bedeutung:
Edelsteinarmreifen, Schmuck mit Beryll und Perlenketten: Mit frohem Herzen habe ich sie gegeben; nimm sie an. Die ältere Alakshmi, vom Schmutz des Hungers und Durstes begleitet, vertreibe ich. Vertreibe jeden Mangel und alles Ungedeihen aus meinem Haus. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe Schmuck dar.
10.14 Rotes Sandelholz darbringen
Biete rote Sandelpaste an.
oṃ raktacandanasammiśraṃ pārijātasamudbhavam|
mayā dattaṃ gṛhāṇāśu candanaṃ gandhasaṃyutam||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ raktacandanaṃ samarpayāmi ||
Bedeutung:
Om. Mit rotem Sandel vermischt, aus Parijata hervorgegangen: Nimm rasch diese duftende Sandelpaste an, die ich gebe. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe rote Sandelpaste dar.
10.15 Sindura auftragen
Bringe Sindura als Stirnzeichen dar.
oṃ sindūraṃ raktavarṇañca sindūratilakapriye|
bhaktyā dattaṃ mayā devi sindūraṃ pratigṛhyatām||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ sindūraṃ samarpayāmi ||
Bedeutung:
Om. Rotes Sindura, du Liebhaberin des Sindura-Stirnzeichens: In Hingabe gebe ich es dir, Göttin; nimm es an. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe Sindura dar.
10.16 Kumkuma darbringen
Bringe Kumkuma als Gabe ehelichen Glücks und guten Gedeihens dar.
oṃ kuṅkumaṃ kāmadaṃ divyaṃ kuṅkumaṃ kāmarūpiṇam|
akhaṇḍakāmasaubhāgyaṃ kuṅkumaṃ pratigṛhyatām||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ kuṅkumaṃ samarpayāmi ||
Bedeutung:
Om. Göttliches Kumkuma, das Wünsche erfüllt und die gewünschte Gestalt annimmt, Zeichen ununterbrochenen Glücks: Nimm es an. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe Kumkuma dar.
10.17 Farbpulver darbringen
Biete die vorbereiteten Abira- und Gulala-Pulver an.
abīrañca gulālaṃ ca covā-candanameva ca|
śṛṅgārārthaṃ mayā dattaṃ gṛhāṇa parameśvari||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ abīragulālaṃ samarpayāmi ||
Bedeutung:
Abira und Gulala sowie Chova-Sandelduft gebe ich dir zum Schmuck. Nimm sie an, höchste Herrin. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe Abira und Gulala dar.
10.18 Duftöl darbringen
Biete bei Sugandhita Dravya Samarpana duftendes Öl an.
oṃ tailāni ca sugandhīni dravyāṇi vividhāni ca|
mayā dattāni lepārthaṃ gṛhāṇa parameśvari||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ sugandhitatailaṃ samarpayāmi ||
Bedeutung:
Om. Duftende Öle und verschiedene wohlriechende Stoffe gebe ich dir zur Salbung. Nimm sie an, höchste Herrin. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe Duftöl dar.
10.19 Reis darbringen
Lege mit Kumkuma gefärbte ungebrochene Reiskörner vor Lakshmi.
akṣatāśca suraśreṣṭhe kuṅkumāktāḥ suśobhitāḥ|
mayā niveditā bhaktyā pūjārthaṃ pratigṛhyatām||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ akṣatān samarpayāmi ||
Bedeutung:
Du Höchste der Göttlichen, diese schönen, mit Kumkuma versehenen ungebrochenen Reiskörner gebe ich in Hingabe. Nimm sie zur Verehrung an. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe Akshata dar.
10.20 Sandelpaste darbringen
Biete Sandelpaste an.
śrīkhaṇḍaṃ candanaṃ divyaṃ gandhāḍhyaṃ sumanoharam|
vilepanaṃ mahālakṣmi! candanaṃ prati-gṛhyatām||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ candanaṃ samarpayāmi ||
Bedeutung:
Mahalakshmi, nimm diese göttliche, duftreiche und liebliche Sandelpaste zur Salbung an. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe Sandelpaste dar.
10.21 Blüten und Blätter darbringen
Verehre Lakshmi mit Blüten der Jahreszeit sowie Bilva- und Tulasi-Blättern.
yathāprāpta-ṛtupuṣpaiḥ bilva-tulasī-dalairapi|
pūjayāmi mahā-lakṣmi! prasīda me sureśvari!
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ puṣpaṃ samarpayāmi ||
Bedeutung:
Mit den verfügbaren Blüten der Jahreszeit sowie Bilva- und Tulasi-Blättern verehre ich dich, Mahalakshmi. Sei mir gewogen, Göttin der Götter. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe Blüten dar.
10.22 Lakshmi von den Füßen bis zum Haupt verehren
Halte Duftreis und Blüten links und lege bei jeder Zeile rechts eine Gabe nahe dem Bild ab. Folge bei dieser Anga Puja innerlich den genannten Körperteilen.
oṃ capalāyai namaḥ pādau pūjayāmi|
oṃ cañcalāyai namaḥ jānunī pūjayāmi|
oṃ kamalāyai namaḥ kaṭiṃ pūjayāmi|
oṃ kātyāyanyai namaḥ nābhiṃ pūjayāmi|
oṃ jaganmātre namaḥ jaṭharaṃ pūjayāmi|
oṃ viśva-vallabhāyai namaḥ vakṣa-sthalaṃ pūjayāmi|
oṃ kamala-vāsinyai namaḥ hastau pūjayāmi|
oṃ kamala-patrākṣyai namaḥ netra-trayaṃ pūjayāmi|
oṃ śriyai namaḥ śiraḥ pūjayāmi|
Bedeutung:
Om. Verehrung Chapala, der Beweglichen; ich verehre die Füße.
Om. Verehrung Chanchala, der Wandelbaren; ich verehre die Knie.
Om. Verehrung Kamala, der Lotusgöttin; ich verehre die Hüfte.
Om. Verehrung Katyayani; ich verehre den Nabel.
Om. Verehrung der Mutter der Welt; ich verehre den Bauch.
Om. Verehrung der Geliebten der Welt; ich verehre die Brust.
Om. Verehrung der im Lotus Wohnenden; ich verehre die Hände.
Om. Verehrung der Lotusäugigen; ich verehre die drei Augen.
Om. Verehrung Shri; ich verehre das Haupt.
10.23 Die acht Siddhis verehren
Lege bei jeder Formel Duftreis und eine Blüte neben Lakshmi. Dies ist die Ashta Siddhi Puja innerhalb ihrer Hauptverehrung.
oṃ aṇimne namaḥ| oṃ mahimne namaḥ|
oṃ garimṇe namaḥ| oṃ laghimne namaḥ|
oṃ prāptyai namaḥ| oṃ prākāmyai namaḥ|
oṃ īśitāyai namaḥ| oṃ vaśitāyai namaḥ|
Bedeutung:
Om. Verehrung Animan, der Fähigkeit, klein zu werden. Om. Verehrung Mahiman, der Größe.
Om. Verehrung Gariman, der Schwere. Om. Verehrung Laghiman, der Leichtigkeit.
Om. Verehrung Prapti, dem Erlangen. Om. Verehrung Prakamya, der Erfüllung des Gewünschten.
Om. Verehrung Ishita, der Herrschaft. Om. Verehrung Vashita, der Selbstmächtigkeit.
10.24 Acht Gestalten Lakshmis verehren
Verehre bei Ashta Lakshmi Puja jede genannte Gestalt mit Duft, Reis und Blüte nahe dem Hauptbild.
oṃ ādya-lakṣmyai namaḥ| oṃ vidyā-lakṣmyai namaḥ|
oṃ saubhāgya-lakṣmyai namaḥ| oṃ amṛta-lakṣmyai namaḥ|
oṃ kamalākṣyai namaḥ| oṃ satya-lakṣmyai namaḥ|
oṃ bhoga-lakṣmyai namaḥ| oṃ yoga-lakṣmyai namaḥ|
Bedeutung:
Om. Verehrung der ursprünglichen Lakshmi. Om. Verehrung der Lakshmi des Wissens.
Om. Verehrung der Lakshmi glücklichen Gedeihens. Om. Verehrung der Lakshmi der Unsterblichkeit.
Om. Verehrung der Lotusäugigen. Om. Verehrung der Lakshmi der Wahrheit.
Om. Verehrung der Lakshmi des Genusses. Om. Verehrung der Lakshmi des Yoga.
10.25 Räucherduft darbringen
Lasse Räucherduft vor Lakshmi aufsteigen.
vanaspati-rasodbhūto gandhāḍhyaḥ sumanoharaḥ|
āghreyaḥ sarva-devānāṃ, dhūpo'yaṃ prati-gṛhyatām||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ dhūpaṃ samarpayāmi ||
Bedeutung:
Dieser aus Pflanzensaft gewonnene, duftreiche und liebliche Weihrauch, den alle Götter einatmen mögen, werde angenommen. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe Räucherduft dar.
10.26 Die Lampe zeigen
Zeige die Lampe mit drei Dochten und Ghee (bzw. Pflanzenöl).
sājyaṃ trivarti-saṃyuktaṃ vahninā yojitaṃ mayā,
dīpaṃ gṛhāṇa deveśi! trailokya-timirāpaham|
bhaktyā dīpaṃ prayacchāmi devyai paramātmane|
trāhi māṃ narakāt ghorāt dīpo'yaṃ prati-gṛhyatām||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ dīpaṃ samarpayāmi ||
Bedeutung:
Diese mit Ghee versehene Lampe mit drei Dochten habe ich entzündet. Nimm sie an, Göttin der Götter, die die Finsternis der drei Welten vertreibt. In Hingabe gebe ich der Göttin, dem höchsten Selbst, dieses Licht. Rette mich vor schrecklicher Hölle; nimm diese Lampe an. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe Licht dar.
10.27 Die Festmahlzeit darbringen
Stelle Süßspeisen sowie Joghurt, Milch und Ghee oder deren pflanzliche Entsprechungen vor Lakshmi. Sprich die fünf Formeln an die Lebenskräfte vollständig.
śarkarā-khaṇḍa-khādyāni dadhi-kṣīra-ghṛtāni ca|
āhāro bhakṣya-bhojyaṃ ca naivedyaṃ prati-gṛhyatām|
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ yathāṃśataḥ śrīlakṣmī-devyai naivedyaṃ samarpayāmi -
oṃ prāṇāya svāhā| oṃ apānāya svāhā|
oṃ samānāya svāhā| oṃ udānāya svāhā|
oṃ vyānāya svāhā ||
Bedeutung:
Zucker, Zuckerstücke, Speisen, Joghurt, Milch und Ghee, Nahrung zum Kauen und zum Essen: Nimm diese Speisegabe an. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; die gebührende Portion bringe ich ihr als Speise dar.
Om, für Prana, Svaha. Om, für Apana, Svaha. Om, für Samana, Svaha. Om, für Udana, Svaha. Om, für Vyana, Svaha.
10.28 Wasser und Reinigung reichen
Biete Trinkwasser, Wasser für Hände und Mund sowie Sandelpaste dar.
tataḥ pānīyaṃ samarpayāmi iti uttarāpoṣaṇam|
hasta-prakṣālanaṃ samarpayāmi| mukha-prakṣālanaṃ|
karodvartanārthe candanaṃ samarpayāmi|
Bedeutung:
Danach reiche ich Trinkwasser als Wasser nach der Mahlzeit. Ich biete das Waschen der Hände und das Spülen des Mundes an. Für das Einreiben der Hände bringe ich Sandelpaste dar.
10.29 Die Betelgabe reichen
Biete Tambula mit Arekanuss, Betelblatt, Kardamom und Ritualkampfer dar.
pūgīphalaṃ mahaddivyaṃ nāgavallī-dalairyutam|
karpūrailā-samāyuktaṃ tāmbūlaṃ prati-gṛhyatām||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ mukha-vāsārthaṃ pūgī-phalayuktaṃ tāmbūlaṃ samarpayāmi ||
Bedeutung:
Nimm die vorzügliche Arekanuss mit Betelblättern, Kampfer und Kardamom als Betelgabe an. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; zur Erfrischung des Mundes bringe ich Tambula mit Arekanuss dar.
10.30 Eine Spende darbringen
Lege die vorbereitete Geldgabe vor Lakshmi.
hiraṇya-garbhagarbhasthaṃ hemabījaṃ vibhāvasoḥ|
anantapuṇya-phaladamataḥ śāntiṃ prayaccha me||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ suvarṇapuṣpa-dakṣiṇāṃ samarpayāmi ||
Bedeutung:
Der goldene Keim des Feuerglanzes ruht im Schoß Hiranyagarbhas und schenkt die Frucht unendlichen Verdienstes. Gewähre mir dadurch Frieden. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe eine Spende als goldene Blüte dar.
10.31 Lakshmi ehrfürchtig umschreiten
Führe die Blüten für die symbolische Pradakshina im Uhrzeigersinn um das Bild und lege sie davor nieder.
yāni kāni ca pāpāni janmāntara-kṛtāni ca|
tāni tāni vinaśyanti pradakṣiṇāṃ pade pade||
anyathā śaraṇaṃ nāsti tvameva śaraṇaṃ mama|
tasmāt kāruṇya-bhāvena, kṣamasva parameśvari||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ pradakṣiṇāṃ samarpayāmi ||
Bedeutung:
Alle Verfehlungen aus früheren Geburten schwinden Schritt für Schritt bei der Umschreitung. Es gibt keine andere Zuflucht; du allein bist meine Zuflucht. Vergib mir daher aus Mitgefühl, höchste Herrin. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe die ehrfürchtige Umschreitung dar.
10.32 Mit Blüten um Vergebung bitten
Verneige dich und bringe die Mantra Pushpanjali dar.
karakṛtaṃ vā kāyajaṃ karmajaṃ vā,
śravaṇa-nayanajaṃ vā mānasaṃ vā'parādham|
viditamaviditaṃ vā sarvametat kṣamasva,
jaya jaya karuṇābdhe, śrīmahā-lakṣmi trāhi|
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ mantra-puṣpāñjaliṃ samarpayāmi ||
Bedeutung:
Was ich mit den Händen, dem Körper oder durch mein Tun, durch Hören und Sehen oder im Geist an Vergehen begangen habe, wissentlich oder unwissentlich: Vergib dies alles. Heil dir, Heil dir, Meer des Mitgefühls, Shri Mahalakshmi, schütze mich. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe die Mantra-Blütengabe dar.
10.33 Sich vor Lakshmi verneigen
Bringe die Ganzkörperverneigung dar, soweit es dir möglich ist.
oṃ bhavāni! tvaṃ mahā-lakṣmīḥ sarva-kāma-pradāyinī|
prasannā santuṣṭā bhava devi! lakṣmyai namo'stu te|
|| anena pūjanena śrīlakṣmī devī prīyatāṃ namo namaḥ||
Bedeutung:
Om. Bhavani, du bist Mahalakshmi, die alles Ersehnte schenkt. Sei heiter und zufrieden, Göttin. Lakshmi, dir sei Verehrung. Durch diese Verehrung möge die Göttin Shri Lakshmi erfreut sein. Verehrung, Verehrung!
10.34 Die Lakshmi-Puja anvertrauen
Falte die Hände zur Kshama Prarthana.
āvāhanaṃ na jānāmi na jānāmi visarjanam||
pūjā-karma na jānāmi kṣamasva parameśvari||
mantrahīnaṃ kriyāhīnaṃ bhakti-hīnaṃ sureśvari!
mayā yatpūjitaṃ devi! paripūrṇaṃ tadastu me||
anena yathā-militopacāra-dravyaiḥ kṛta-pūjanena śrīlakṣmī-devī prīyatām
|| śrīlakṣmī-devyai arpaṇamastu ||
Bedeutung:
Ich verstehe die Anrufung nicht und verstehe die Entlassung nicht. Ich verstehe das Werk der Verehrung nicht; vergib, höchste Herrin. Was ich ohne zureichendes Mantra, ohne rechte Handlung und ohne genügende Hingabe dargebracht habe, Göttin der Götter, möge für mich vollständig werden. Möge die Göttin Shri Lakshmi durch die Verehrung mit den verfügbaren Gaben erfreut sein. Alles sei der Göttin Shri Lakshmi dargebracht.
11. Das Schreibgerät verehren – Kali Puja
Kali wird an Stift und Tintenfass angerufen. Dies ist ihre Teilverehrung innerhalb der häuslichen Diwali-Zeremonie; die nachfolgende Gebetsfolge beschreibt diese konkrete Form.
11.1 Kali am Schreibgerät betrachten
Lege Stift und Tintenfass bereit. Zeichne mit dem rechten Ringfinger und roter Sandelpaste oder Roli ein Swastika-Segenszeichen darauf. Beginne das Dhyana der Kali Puja; ihre furchterregenden Zeichen gehören zum Meditationsbild.
oṃ sadyaśchinnaśiraḥ kṛpāṇamabhayaṃ hastairvaraṃ bibhratīṃ|
ghorāsyāṃ śirasāṃ srajaṃ surucirāṃ unmuktakeśāvalim||
sṛkkāsṛkpravahāṃ śmaśānanilayāṃ śrutyoḥ śavālaṅkṛtiṃ|
śyāmāṅgīṃ kṛta-mekhalāṃ śava-karairdevīṃ bhaje kālikām||
Bedeutung:
Om. Ich verehre Kalika, die in ihren Händen ein frisch abgeschlagenes Haupt und ein Schwert hält und Furchtlosigkeit und Segen schenkt. Ihr Antlitz ist furchterregend, sie trägt eine herrliche Kette von Köpfen und frei herabfallendes Haar. Blut strömt aus ihren Mundwinkeln; sie wohnt auf dem Verbrennungsplatz und trägt Leichname als Ohrschmuck. Dunkel ist ihr Leib; Hände von Toten bilden ihren Gürtel.
11.2 Kali einladen
Zeige die Avahana Mudra vor Stift und Tintenfass.
oṃ deveśi! bhakti sulabhe! parivārasamanvite!
yāvat tvāṃ pūjayiṣyāmi tāvat tvaṃ susthirā bhava||
duṣpāre ghora-saṃsāra-sāgare patitaṃ sadā|
trāyasva varade devi! namaste cit-parātmike||
ye devā yāśca devyaśca calitāyāṃ calanti hi|
āvāhayāmi tān sarvān kālike parameśvari||
prāṇān rakṣa yaśo rakṣa rakṣa dārān sutān dhanam|
sarva-rakṣā-karī yasmāt tvaṃ hi devi jaganmaye||
praviśya tiṣṭha yajñe'smin yāvat pūjāṃ karomyaham|
sarvānanda-kare devi! sarvasiddhiṃ prayaccha me||
tiṣṭhātra kālike mātaḥ! sarva-kalyāṇa-hetave|
pūjāṃ gṛhāṇa sumukhi! namaste śaṅkara-priye||
|| śrīmahā-kālī-devīm āvāhayāmi||
Bedeutung:
Om. Göttin der Götter, die durch Hingabe leicht zu erreichen ist, von deinem Gefolge umgeben: Solange ich dich verehre, bleibe fest gegenwärtig. Rette mich, der ich im schwer zu überquerenden, furchtbaren Ozean des Weltendaseins versunken bin, du segenspendende Göttin. Verehrung dir, deren Wesen reines höchstes Bewusstsein ist. Alle Götter und Göttinnen, die sich mit dir bewegen, rufe ich herbei, Kalika, höchste Herrin. Schütze Leben und Ansehen, Gattinnen, Kinder und Güter; denn du, weltumfassende Göttin, beschützt alles. Tritt in diese Opferfeier ein und bleibe, solange ich verehre. Du, die allen Freude schenkt, gib mir alle Vollendung. Bleibe hier, Mutter Kalika, um alles Gute zu fördern. Nimm die Verehrung an, Schönantlitzige. Verehrung dir, Geliebte Shankaras. Ich rufe die Göttin Shri Mahakali herbei.
11.3 Kali fünf Blüten als Sitz reichen
Lege fünf Blüten aus den zusammengehaltenen Händen vor das Schreibgerät.
nānā-ratna-samāyuktaṃ kārtasvara-vibhūṣitam|
āsanaṃ devi deveśi! prītyarthaṃ pratigṛhyatām||
|| śrīmahā-kālī-devyai āsanārthe pañca-puṣpāṇi samarpayāmi||
Bedeutung:
Nimm zu deiner Freude diesen Sitz an, Göttin der Götter, reich an Edelsteinen und mit Gold geschmückt. Der Göttin Shri Mahakali bringe ich fünf Blüten für ihren Sitz dar.
11.4 Kali neun Gaben reichen
Reiche bei Navopachara Puja Fußwasser, Ehrenwasser, Duftreis, Blüte, Räucherduft, Licht, Speise, Mundspülwasser und Betelgabe. Flüssigkeiten kommen in die davorstehenden Schälchen.
oṃ śrīkālī-devyai namaḥ pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīkālī-devyai namaḥ śirasi arghyaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīkālī-devyai namaḥ gandhākṣatān samarpayāmi|
oṃ śrīkālī-devyai namaḥ puṣpaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīkālī-devyai namaḥ dhūpam āghrāpayāmi|
oṃ śrīkālī-devyai namaḥ dīpaṃ darśayāmi|
oṃ śrīkālī-devyai namaḥ naivedyaṃ nivedayāmi|
oṃ śrīkālī-devyai namaḥ ācamanīyaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīkālī-devyai namaḥ tāmbūlaṃ samarpayāmi|
Bedeutung:
Om, Verehrung der Göttin Shri Kali. Ich reiche Wasser für die Füße.
Om, Verehrung der Göttin Shri Kali. Ich reiche das Ehrenwasser für das Haupt.
Om, Verehrung der Göttin Shri Kali. Ich bringe duftenden Reis dar.
Om, Verehrung der Göttin Shri Kali. Ich bringe eine Blüte dar.
Om, Verehrung der Göttin Shri Kali. Ich lasse Räucherduft aufsteigen.
Om, Verehrung der Göttin Shri Kali. Ich zeige das Licht.
Om, Verehrung der Göttin Shri Kali. Ich bringe Speise dar.
Om, Verehrung der Göttin Shri Kali. Ich reiche Mundspülwasser.
Om, Verehrung der Göttin Shri Kali. Ich bringe die Betelgabe dar.
11.5 Die Kali-Verehrung widmen
Halte Duft, Reis und Blüten links; lege sie mit rechts vor das Schreibgerät.
oṃ śrīmahākālyai namaḥ| anena pūjanena śrīkālī devī prīyatām| namo namaḥ|
Bedeutung:
Om. Verehrung Shri Mahakali. Durch diese Verehrung möge die Göttin Shri Kali erfreut sein. Verehrung, Verehrung!
12. Die Bücher verehren – Saraswati Puja
Saraswati wird an den Geschäfts- oder anderen Büchern verehrt. Die Bahi Khata Puja bezieht so das Wissen und die schriftliche Ordnung des Lebensunterhalts in das Fest ein.
12.1 Saraswati an den Büchern betrachten
Lege die Geschäftsbücher oder andere Bücher bereit und zeichne mit roter Sandelpaste ein Swastika-Segenszeichen darauf. Betrachte bei der Saraswati Puja die Göttin als Gegenwart klaren Verstehens.
yā kundendu-tuṣāra-hāra-dhavalā yā śubhra-vastrāvṛtā
yā vīṇā-varadaṇḍa-maṇḍita-karā yā śveta-padmāsanā|
yā brahmā'cyuta-śaṅkara-prabhṛtibhirdevaiḥ sadā vanditā
sā māṃ pātu sarasvatī bhagavatī niḥśeṣajāḍyāpahā||
Bedeutung:
Sie ist weiß wie Jasmin, Mond, Schnee und eine helle Girlande; weiß ist ihr Gewand. Ihre Hände ziert die herrliche Vina, ihr Sitz ist ein weißer Lotus. Immer wird sie von Brahma, Achyuta, Shankara und den anderen Göttern verehrt. Diese Göttin Saraswati, die alle geistige Trägheit restlos nimmt, möge mich behüten.
12.2 Saraswati einladen
Zeige die Avahana Mudra vor den Büchern.
āgaccha devi deveśi! tejomayi sarasvati!
kriyamāṇāṃ mayā pūjāṃ gṛhāṇa sura-vandite!
|| śrīsarasvatī-devīm āvāhayāmi||
Bedeutung:
Komm, Göttin der Götter, lichtvolle Saraswati! Empfange meine Verehrung, du von den Göttern Verehrte. Ich rufe die Göttin Shri Saraswati herbei.
12.3 Saraswati fünf Blüten als Sitz reichen
Lege fünf Blüten aus den zusammengehaltenen Händen vor die Bücher.
nānā-ratna-samāyuktaṃ kārtasvara-vibhūṣitam|
āsanaṃ devi deveśi! prītyarthaṃ pratigṛhyatām||
|| śrīsarasvatī-devyai āsanārthe pañca-puṣpāṇi samarpayāmi||
Bedeutung:
Nimm zu deiner Freude diesen Sitz an, Göttin der Götter, reich an Edelsteinen und mit Gold geschmückt. Der Göttin Shri Saraswati bringe ich fünf Blüten für ihren Sitz dar.
12.4 Saraswati neun Gaben reichen
Reiche Fußwasser, Ehrenwasser, Duftreis, Blüte, Räucherduft, Licht, Speise, Mundspülwasser und Betelgabe. Benutze die Schälchen vor den Büchern.
oṃ śrīsarasvatī-devyai namaḥ pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīsarasvatī-devyai namaḥ śirasi arghyaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīsarasvatī-devyai namaḥ gandhākṣatān samarpayāmi|
oṃ śrīsarasvatī-devyai namaḥ puṣpaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīsarasvatī-devyai namaḥ dhūpam āghrāpayāmi|
oṃ śrīsarasvatī-devyai namaḥ dīpaṃ darśayāmi|
oṃ śrīsarasvatī-devyai namaḥ naivedyaṃ nivedayāmi|
oṃ śrīsarasvatī-devyai namaḥ ācamanīyaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīsarasvatī-devyai namaḥ tāmbūlaṃ samarpayāmi|
Bedeutung:
Om, Verehrung der Göttin Shri Saraswati. Ich reiche Wasser für die Füße.
Om, Verehrung der Göttin Shri Saraswati. Ich reiche das Ehrenwasser für das Haupt.
Om, Verehrung der Göttin Shri Saraswati. Ich bringe duftenden Reis dar.
Om, Verehrung der Göttin Shri Saraswati. Ich bringe eine Blüte dar.
Om, Verehrung der Göttin Shri Saraswati. Ich lasse Räucherduft aufsteigen.
Om, Verehrung der Göttin Shri Saraswati. Ich zeige das Licht.
Om, Verehrung der Göttin Shri Saraswati. Ich bringe Speise dar.
Om, Verehrung der Göttin Shri Saraswati. Ich reiche Mundspülwasser.
Om, Verehrung der Göttin Shri Saraswati. Ich bringe die Betelgabe dar.
12.5 Die Saraswati-Verehrung widmen
Halte Duft, Reis und Blüten links; lege sie mit rechts zu den Büchern.
oṃ śrīsarasvatyai namaḥ| anena pūjanena śrīsarasvatī devī prīyatām| namo namaḥ|
Bedeutung:
Om. Verehrung Shri Saraswati. Durch diese Verehrung möge die Göttin Shri Saraswati erfreut sein. Verehrung, Verehrung!
13. Die anvertrauten Güter verehren – Kubera Puja
Die Truhe vertritt den Ort, an dem Güter aufbewahrt werden. Kubera wird um Bewahrung und Mehrung des Schatzes gebeten.
13.1 Kubera am Aufbewahrungsort der Güter betrachten
Verehre bei dieser Kubera Puja eine Geldtruhe oder Schmuckschatulle. Zeichne ein Segenszeichen mit Sindura darauf und binde Mauli darum. Betrachte Kubera als Hüter der anvertrauten Güter.
manuja-vāhya-vimāna-sthitam,
garuḍa-ratna-nibhaṃ nidhi-nāyakam|
śiva-sakhaṃ mukuṭādi-vibhūṣitam,
vara-gade dadhataṃ bhaje tundilam||
Bedeutung:
Ich verehre den wohlbeleibten Herrn der Schätze, der in einem von Menschen getragenen Luftwagen sitzt und wie das Garuda-Juwel glänzt. Er ist Shivas Freund, trägt Krone und Schmuck und hält die Segensgeste und eine Keule.
13.2 Kubera einladen
Zeige die Avahana Mudra vor der Truhe.
āvāhayāmi deva! tvāmihāyāhi kṛpāṃ kuru|
kośaṃ varddhaya nityaṃ tvaṃ pari-rakṣa sureśvara||
||śrīkubera-devam āvāhayāmi||
Bedeutung:
Ich rufe dich herbei, Gott. Komm hierher und schenke Gnade. Mehre beständig den Schatz und behüte ihn, Herr der Götter. Ich rufe den Gott Shri Kubera herbei.
13.3 Kubera fünf Blüten als Sitz reichen
Lege fünf Blüten aus den zusammengehaltenen Händen vor die Truhe.
nānā-ratna-samāyuktaṃ kārtta-svara-vibhūṣitam|
āsanaṃ deva-deveśa! prītyarthaṃ pratigṛhyatām||
||śrīkubera-devāya āsanārthe pañca-puṣpāṇi samarpayāmi||
Bedeutung:
Nimm zu deiner Freude diesen Sitz an, Herr der Götter, reich an Edelsteinen und mit Gold geschmückt. Dem Gott Shri Kubera bringe ich fünf Blüten für seinen Sitz dar.
13.4 Kubera neun Gaben reichen
Reiche Fußwasser, Ehrenwasser, Duftreis, Blüte, Räucherduft, Licht, Speise, Mundspülwasser und Betelgabe.
oṃ śrīkuberāya namaḥ pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīkuberāya namaḥ śirasi arghyaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīkuberāya namaḥ gandhākṣatān samarpayāmi|
oṃ śrīkuberāya namaḥ puṣpaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīkuberāya namaḥ dhūpam āghrāpayāmi|
oṃ śrīkuberāya namaḥ dīpaṃ darśayāmi|
oṃ śrīkuberāya namaḥ naivedyaṃ nivedayāmi|
oṃ śrīkuberāya namaḥ ācamanīyaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīkuberāya namaḥ tāmbūlaṃ samarpayāmi|
Bedeutung:
Om, Verehrung Shri Kubera. Ich reiche Wasser für die Füße.
Om, Verehrung Shri Kubera. Ich reiche das Ehrenwasser für das Haupt.
Om, Verehrung Shri Kubera. Ich bringe duftenden Reis dar.
Om, Verehrung Shri Kubera. Ich bringe eine Blüte dar.
Om, Verehrung Shri Kubera. Ich lasse Räucherduft aufsteigen.
Om, Verehrung Shri Kubera. Ich zeige das Licht.
Om, Verehrung Shri Kubera. Ich bringe Speise dar.
Om, Verehrung Shri Kubera. Ich reiche Mundspülwasser.
Om, Verehrung Shri Kubera. Ich bringe die Betelgabe dar.
13.5 Die Kubera-Verehrung widmen
Halte Duft, Reis und Blüten links und lege sie rechts vor die Truhe.
oṃ śrīkuberāya namaḥ|
anena pūjanena śrīdhanādhyakṣaḥ śrīkuberaḥ prīyatām|
namo namaḥ|
Bedeutung:
Om. Verehrung Shri Kubera. Durch diese Verehrung möge der Herr der Güter, Shri Kubera, erfreut sein. Verehrung, Verehrung!
14. Die Lichterreihe – Dipa Malika Puja
Die Lichter werden für die Ahnen, die Familiengottheit und die örtlichen Gottheiten entzündet. In der Bitte um ein erhelltes Verstehen führt die äußere Helligkeit zur Erkenntnis des Selbst.
14.1 Die Lichterreihe entzünden und betrachten
Stelle für die Dipa Malika Puja eine große Senföllampe auf ein feuerfestes Tablett, umgeben von elf kleinen Lampen. Entzünde sie zum ehrenden Gedenken an die Ahnen, die Familiengottheit und die Ortsgottheiten.
bho dīpa! brahmarūpastvaṃ hyandhakāra-vināśakaḥ|
gṛhāṇa mayā kṛtāṃ pūjām ojastejaḥ pravardhaya||
Bedeutung:
Licht, du bist die Gestalt Brahmans und vernichtest die Dunkelheit. Empfange meine Verehrung und vermehre Lebenskraft und Strahlkraft.
14.2 Drei Blüten darbringen
Lege drei Blüten aus den zusammengehaltenen Händen vor die Lichter.
oṃ dīpa-vṛkṣāya namaḥ|
Bedeutung:
Om. Verehrung dem Lichterbaum.
14.3 Um Licht im Verstehen bitten
Sprich das Gebet. Führe danach Wasser aus der rechten Hand im Kreis um das Tablett und sprenge es auf den Boden. Reiche Reisflocken, Puffreis, Zuckerrohr, Kokosnuss, Obst und Süßes. Streue Reisflocken vor Krug, Ganesha, Lakshmi, Truhe, Büchern und Lichterreihe.
śubhaṃ karotu kalyāṇamārogyaṃ sukha-sampadam|
mama buddhi-prakāśaṃ ca dīpa-jyotirnamo'stu te||
śubhaṃ bhavatu kalyāṇamārogyaṃ puṣṭi-vardhanam|
ātma-tattva-prabodhāya dīpa-jyotirnamo'stu te||
dīpāvalirmayā dattā gṛhāṇa tvaṃ sureśvari!
anena dīpa-dānena jñāna-dṛṣṭi-pradā bhava||
Bedeutung:
Das Licht möge Glück, Wohlergehen, Gesundheit, Freude und Gedeihen schenken und meinen Verstand erhellen. Licht der Lampe, dir sei Verehrung! Mögen Glück, Wohlergehen, Gesundheit und wachsende Kraft entstehen. Licht der Lampe, das zur Erkenntnis des Selbst erweckt, dir sei Verehrung! Diese Reihe von Lampen habe ich gegeben. Nimm sie an, Göttin der Götter. Schenke mir durch diese Lichtgabe den Blick der Erkenntnis.
15. Gemeinsamer Abschluss – Visarjana
Die Feier endet mit dem Dank aller Anwesenden und der rituellen Verabschiedung der angerufenen Gegenwart. Die Bilder können anschließend am Hausaltar bleiben; eine Versenkung im Wasser gehört zu dieser Schlussfolge nicht.
15.1 Gemeinsam Blumen darbringen
Alle Anwesenden – Kinder, Frauen und Männer – nehmen Blüten. Von den Jüngeren zu den Älteren preist ihr Ganesha, Mahalakshmi, Mahakali, Mahasaraswati und Kubera, verneigt euch und legt die Blüten vor ihnen nieder. Diese gemeinsame Pushpanjali kann mit den Namen der verehrten Gottheiten begleitet werden.
15.2 Die angerufenen Gottheiten verabschieden
Die leitende Person nimmt Reis und eine Blüte in die rechte Hand, spricht das Visarjana und legt beides vor den verehrten Gottheiten ab.
yāntu devagaṇāḥ sarve pūjāmādāya māmakīm|
iṣṭa-kāma-samṛddhyarthaṃ punarāgamanāya ca||
Bedeutung:
Alle göttlichen Scharen mögen meine Verehrung annehmen und nun gehen, damit das gute Ersehnte gedeiht und sie wiederkehren.
15.3 Dank, Prasad und Nachklang
Verneigt euch. Ist ein Pandit anwesend, ehrt ihn und überreicht die Dakshina. Teilt anschließend den Prasad.
Ausklang und Weiterwirken
Lass nach dem Visarjana einen Moment der Stille entstehen. Nimm wahr, dass dieselben Bücher, Werkzeuge und Güter, die gewöhnlich ganz selbstverständlich gebraucht werden, heute mit Dank betrachtet wurden. Beim Teilen des Prasad können alle Anwesenden sagen, wofür sie dankbar sind und welchem guten Vorhaben sie im kommenden Jahr ihre Kraft geben möchten. Ehrliche Buchführung, ein freundlicher Umgang im Geschäft und eine konkrete Hilfe für einen Menschen in Not können die Verehrung im Alltag fortsetzen. Diese persönlichen Vorsätze sind eine Anregung für den Ausklang, kein zusätzlicher überlieferter Mantratext.
Die Festpraxis von Drik Panchang sieht ein Licht während der ganzen Nacht vor und empfiehlt weitere Hymnen an Lakshmi, etwa das Shri Sukta, sowie nach Möglichkeit eine gemeinsame Nachtwache. Sorge bei einer brennenden Lampe für eine wache Aufsicht. Endet die gemeinsame Wache, kann für die verbleibende Nacht eine elektrische Lampe als heutige praktische Lösung das Licht am Altar bewahren. Die Bilder und die verehrten Bücher dürfen an ihrem Platz bleiben. Bewahre die Geldgaben für den vorgesehenen Dank oder eine Spende auf und räume die übrigen Gaben am folgenden Tag mit derselben Sorgfalt auf, mit der sie dargebracht wurden.
Zusammenhängende Rezitationstexte
Die folgenden drei Fassungen enthalten sämtliche festgelegten Rezitationen dieser Feier in derselben Reihenfolge. Die Nummern entsprechen dem Hauptablauf. Bei 15.1 und 15.3 gehören gemeinsame Blütengabe, Dank und das Teilen der Speise zur Handlung; dafür steht hier kein zusätzlicher Sanskrittext. Der Zusatz in 2.1 bleibt auf die Verehrung neuer Geschäftsbücher beschränkt. Für den an persönliche Verhältnisse angepassten deutschen Vorsatz siehe die Vorbereitung.
IAST
1. Reinigung und Sammlung – Atma Shodhana
1.1
oṃ apavitraḥ pavitro vā sarvāvasthāṃ gato'pi vā|
yaḥ smaret puṇḍarīkākṣaṃ sa bāhyābhyantaraḥ śuciḥ||
1.2
oṃ ātmatattvaṃ śodhayāmi svāhā|
oṃ vidyātattvaṃ śodhayāmi svāhā|
oṃ śivatattvaṃ śodhayāmi svāhā|
2. Das persönliche Vorhaben – Sankalpa
2.1
oṃ tatsat adyaitasya brahmaṇo'hni dvitīya-parārddhe śveta-varāha-kalpe
jambū-dvīpe bharata-khaṇḍe amuka-pradeśe amuka-puṇya-kṣetre kaliyuge
kali-prathama-caraṇe amuka-saṃvatsare kārtika-māse kṛṣṇa-pakṣe
amāvasyā-tithau amuka-vāsare amuka-gotrotpanno amuka-nāma-ahaṃ
sapatnīkasya suputrasya sabāndhavasya sarvatra yaśo-vijayādi-lābhārthaṃ
sarvāriṣṭa-nivṛtti-pūrvaka-sakala-manokāmanā-siddhyarthaṃ
aprāpta-lakṣmī-prāptyarthaṃ prāpta-lakṣmīṃ cira-kāla-saṃrakṣaṇārthaṃ
pracalita-vyāpāra-pratiṣṭhāne bahu-dhana-lābhārthaṃ śrīmahā-lakṣmī-prasannārthaṃ
Nur bei neuen Geschäftsbüchern:
amuka-nāmakasya mama vyāpāra-pratiṣṭhānasya
nūtana-vāsanā-pūjana-karmaṇaḥ sāṅgatā-siddhyarthaṃ
Für alle Feiern folgt der Schluss des Vorsatzes:
svasti-vācana-kalaśa-sthāpana-pūrvakaṃ yathā-sampādita-sāmagryā
gaṇapati-sūryādi-navagraha-ṣoḍaśa-mātṛkādi-pūjana-sahitaṃ dīpāvalyāṃ
śrīgaṇeśa-lakṣmī-pratimā-pūjanam kariṣye|
3. Frieden für die ganze Lebenswelt – Shanti Patha
3.1
oṃ ā no bhadrāḥ kratavo yantu viśvato'dabdhāso aparītāsa udbhidaḥ|
devā no yathā sadamidvṛdhe asannaprāyuvo rakṣitāro dive-dive||
3.2
oṃ devānāṃ bhadrā sumatirṛjūyatāṃ devānāṃ rātirabhi no nivartatām|
devānāṃ sakhyamupasedimā vayaṃ devā na āyuḥ pratirantu jīvase||
3.3
oṃ tān pūrvayā nividā hūmahe vayaṃ bhagaṃ mitramaditiṃ dakṣamasridham|
aryamaṇaṃ varuṇaṃ somamaśvinā sarasvatī naḥ subhagā mayaskarat||
3.4
oṃ tanno vāto mayobhu vātu bheṣajaṃ tanmātā pṛthivī tatpitā dyauḥ|
tad grāvāṇaḥ somasuto mayobhuvastadaśvinā śṛṇutaṃ dhiṣṇyā yuvam||
3.5
oṃ tamīśānaṃ jagatastasthuṣaspatiṃ dhiyañjinvamavase hūmahe vayam|
pūṣā no yathā vedasāmasad vṛdhe rakṣitā pāyuradabdhaḥ svastaye||
3.6
oṃ svasti na indro vṛddhaśravāḥ svasti naḥ pūṣā viśvavedāḥ|
svasti nastārkṣyo ariṣṭanemiḥ svasti no bṛhaspatirdadhātu||
3.7
oṃ pṛṣadaśvā marutaḥ pṛśnimātaraḥ śubhaṃyāvāno vidatheṣu jagmayaḥ|
agnijihvā manavaḥ sūracakṣaso viśve no devā avasā gamanniha||
3.8
oṃ bhadraṃ karṇebhiḥ śṛṇuyāma devāḥ bhadraṃ paśyemākṣabhiryajatrāḥ|
sthirairaṅgaistuṣṭuvāṃsastanūbhirvyaśema devahitaṃ yadāyuḥ||
3.9
oṃ śataminnu śarado anti devā yatrā naścakrājarasaṃ tanūnāṃ|
putrāso yatra pitaro bhavanti māno madhyārīriṣatāyurgantoḥ||
3.10
oṃ aditirdyauraditirantarikṣamaditirmātā sa pitā sa putraḥ|
viśvedevā aditiḥ pañca janā aditirjātamaditirjanitvam||
3.11
pṛthivī śāntirantarikṣaṃ śāntirdyauśśāntirdiśaḥ śāntiravāntaradiśāśśāntiragniśśāntirvāyuḥ
śāntirādityaśśāntiścandramāśśāntirnakṣatrāṇi śāntirāpaśśāntiroṣadhayaśśāntirvanaspatayaśśāntirgauḥ
śāntirajā śāntiraśvaśśāntiḥ puruṣaśśāntirbrahma śāntirbrāhmaṇaśśāntiḥ śāntireva śāntiśśāntirme astu śāntiḥ|
4. Ein guter Beginn – Mangala Patha
4.1
sumukhaścaikadantaśca kapilo gajakarṇakaḥ|
lambodaraśca vikaṭo vighnanāśo vināyakaḥ||
4.2
dhūmraketurgaṇādhyakṣo bhālacandro gajānanaḥ|
dvādaśaitāni nāmāni yaḥ paṭhecchṛṇuyādapi||
4.3
vidyārambhe vivāhe ca videśagamane tathā|
saṃgrāme saṅkaṭe caiva vighnastasya na jāyate||
4.4
śuklāmbaradharaṃ devaṃ śaśivarṇaṃ caturbhujam|
prasannavadanaṃ dhyāyet sarvavighnopaśāntaye||
4.5
sarvamaṅgalamāṅgalye śive sarvārthasādhike!
śaraṇye tryambake gauri nārāyaṇi! namo'stu te||
4.6
sarvadā sarvakāryeṣu nāsti teṣāmamaṅgalam|
yeṣāṃ hṛdistho bhagavān maṅgalāyatano hariḥ||
4.7
tadeva lagnaṃ sudinaṃ tadeva tārābalaṃ candrabalaṃ tadeva|
vidyābalaṃ daivabalaṃ tadeva lakṣmīpateraṃghriyugaṃ smarāmi||
4.8
lābhasteṣāṃ jayasteṣāṃ kutasteṣāṃ parājayaḥ|
yeṣāmindīvaraśyāmo hṛdayastho janārdanaḥ||
4.9
vināyakaṃ guruṃ bhānuṃ brahmā-viṣṇu-maheśvarān|
sarasvatīṃ praṇamyādau sarva-kāryārtha-siddhaye||
4.10
abhīpsitārtha-siddhyarthaṃ pūjito yaḥ surāsuraiḥ|
sarva-vighnacchide tasmai gaṇādhipataye namaḥ||
4.11
sarveṣvārabdha-kāryeṣu trayastri-bhuvaneśvarāḥ|
devāḥ diśantu naḥ siddhiṃ brahmeśāna-janārdanāḥ||
5. Der Krug als Gegenwart des Lebens – Kalasha Sthapana
5.1
oṃ bhūrasi bhūmirasyaditirasi viśva-dhāyā viśvasya bhuvanasya dhartrī|
pṛthivīṃ yaccha pṛthivīṃ dṛṃha pṛthivīṃ mā hiṃsīḥ||
5.2
oṃ dhānyamasi dhinuhi devān prāṇāya tvodānāya tvā vyānāya tvā|
dīrghāmanu-prasitimāyuṣe dhāṃ devo vaḥ savitā hiraṇya-pāṇiḥ|
prati-gṛbhṇātvacchidreṇa pāṇinā cakṣuṣe tvā mahīnāṃ payo'si||
5.3
oṃ ā jighra kalaśaṃ mahyā tvā viśantvindavaḥ|
punarūrjjā nivartasva sā naḥ sahasraṃ dhukṣvoru-dhārā payasvatī punarmā viśatād rayiḥ||
5.4
oṃ varuṇasyottambhanamasi varuṇasya skambha-sarjjanīstho|
varuṇasya ṛta-sadanyasi varuṇasya ṛta-sadanamasi varuṇasya ṛta-sadanamāsīda||
5.5
oṃ vasoḥ pavitramasi śata-dhāraṃ vasoḥ pavitramasi sahasra-dhāram|
devastvā savitā punātu vasoḥ pavitreṇa śata-dhāreṇa supvā kāma-dhukṣaḥ||
5.6
oṃ yāḥ phalinīryā aphalā apuṣpā yāśca puṣpiṇīḥ|
bṛhaspati-prasūtāstā no muñcantvaṃhasaḥ||
5.7
oṃ hiraṇya-garbhaḥ sama-varttatāgre bhūtasya jātaḥ patireka āsīt|
sa dādhāra pṛthivīṃ dyāmutemāṃ kasmai devāya haviṣā vidhema||
5.8
oṃ gandha-dvārāṃ durādharṣāṃ nitya-puṣṭāṃ karīṣiṇīṃ|
īśvarīṃ sarva-bhūtānāṃ tāmihopahvaye śriyam||
5.9
oṃ yā oṣadhīḥ pūrvā jātā devebhyastriyugaṃ purā|
manai nu babhrūṇāmahaṃ śataṃ dhāmāni sapta ca||
5.10
oṃ syonā pṛthivi! no bhavānṛkṣarā niveśanī|
yacchā naḥ śarma sa-prathāḥ||
5.11
oṃ kāṇḍāt kāṇḍāt prarohantī paruṣaḥ paruṣaspari|
evāno dūrve! pratanu sahasreṇa śatena ca||
5.12
oṃ aśvatthe vo niṣadanaṃ parṇe vo vasatiṣkṛtā|
gobhāja itkilāsatha yatsanavatha pūruṣam||
5.13
oṃ pavitrestho vaiṣṇavyau saviturvaḥ prasava utpunāmyacchidreṇa pavitreṇa sūryasya raśmibhiḥ|
tasya te pavitra-pate pavitra-pūtasya yatkāmaḥ pune tacchakeyam||
5.14
oṃ pūrṇā darvi parāpata su-pūrṇā punarāpata|
vasneva vikrīṇāvahā iṣamūrjaṃ śata-krato||
5.15
oṃ mano jūtirjuṣatāmājyasya bṛhaspatiryajñamimaṃ tanotu|
ariṣṭaṃ yajñaṃ samimaṃ dadhātu viśve devāsa iha mādayantām|
oṃ pratiṣṭha|
5.16
oṃ bhūrbhuvaḥ svaḥ varuṇa! ihāgaccha, iha tiṣṭha, mama pūjāṃ gṛhāṇa|
5.17
oṃ varuṇāya namaḥ pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi|
oṃ varuṇāya namaḥ śirasi arghyaṃ samarpayāmi|
oṃ varuṇāya namaḥ gandhākṣataṃ samarpayāmi|
oṃ varuṇāya namaḥ puṣpaṃ samarpayāmi|
oṃ varuṇāya namaḥ dhūpaṃ ghrāpayāmi|
oṃ varuṇāya namaḥ dīpaṃ darśayāmi|
oṃ varuṇāya namaḥ naivedyaṃ samarpayāmi|
oṃ varuṇāya namaḥ ācamanīyaṃ samarpayāmi|
oṃ varuṇāya namaḥ tāmbūlaṃ samarpayāmi|
oṃ varuṇāya namaḥ dakṣiṇāṃ samarpayāmi|
5.18
oṃ saritaḥ sāgarāḥ śailāstīrthāni jaladā nadāḥ|
āyāntu mama bhaktasya durita-kṣaya-kārakāḥ||1||
kalaśasya mukhe viṣṇuḥ kaṇṭhaṃ rudraḥ samāśritaḥ|
mūle tasya sthito brahmā madhye mātṛ-gaṇāḥ smṛtāḥ||2||
kukṣau tu sāgarāḥ sapta sapta-dvīpā vasundharā|
ṛgvedo'tha yajurvedaḥ sāma-vedopyatharvaṇaḥ||3||
aṅgaiśca sahitāḥ sarve kalaśaṃ tu samāśritāḥ|
deva-dānava-samvāde mathyamāne mahodadhau||4||
utpanno'si tadā kumbha! vidhṛto viṣṇunā svayaṃ|
tvattaḥ sarvāṇi tīrthāni devāḥ sarve tvayi sthitāḥ||5||
tvayi tiṣṭhanti bhūtāni tvayi prāṇāḥ pratiṣṭhitāḥ|
śivaḥ svayaṃ tvamevāsi viṣṇustvaṃ ca prajāpatiḥ||6||
ādityā vasavo rudrā viśvedevāḥ sa-paitṛkāḥ|
tvayi tiṣṭhanti sarve'pi yataḥ kāma-phala-pradāḥ||7||
tvat-prasādādimaṃ karma kartumīhe jalodbhava!
sānnidhyaṃ kuru me deva! prasanno bhava sarvadā||8||
6. Die vorbereitende Ganapati Puja
6.1
oṃ gaṇānāṃ tvā gaṇapatiṃ havāmahe kaviṃ kavīnāmupamaśravastamam|
jyeṣṭharājaṃ brahmaṇāṃ brahmaṇaspata ā naḥ śṛṇvannūtibhiḥ sīda sādanam||
6.2
oṃ bhūrbhuvaḥ svaḥ śrīgaṇapate!
ihāgaccha, iha tiṣṭha, mama pūjāṃ gṛhāṇa|
6.3
oṃ mano jūtirjuṣatāmājyasya bṛhaspatiryajñamimaṃ tanotu|
ariṣṭaṃ yajñaṃ samimaṃ dadhātu viśve devāsa iha mādayantām|
oṃ pratiṣṭha|
6.4
oṃ gaṇapataye namaḥ pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi|
oṃ gaṇapataye namaḥ śirasi arghyaṃ samarpayāmi|
oṃ gaṇapataye namaḥ gandhākṣataṃ samarpayāmi|
oṃ gaṇapataye namaḥ puṣpaṃ samarpayāmi|
oṃ gaṇapataye namaḥ dhūpaṃ ghrāpayāmi|
oṃ gaṇapataye namaḥ dīpaṃ darśayāmi|
oṃ gaṇapataye namaḥ naivedyaṃ samarpayāmi|
oṃ gaṇapataye namaḥ ācamanīyaṃ samarpayāmi|
oṃ gaṇapataye namaḥ tāmbūlaṃ samarpayāmi|
oṃ gaṇapataye namaḥ dakṣiṇāṃ samarpayāmi|
6.5
anena pūjanena śrīgaṇapatiḥ prīyatām|
7. Die neun Grahas – Navagraha Puja
7.1
oṃ sūrya-candra-maṅgala-budha-bṛhaspati-śukra-śani-rāhu-ketu-nava-grahebhyo namaḥ|
oṃ navagrahāḥ! ihāgacchata, iha tiṣṭhata, mama pūjāṃ gṛhṇīta|
7.2
oṃ sūryādi-nava-grahebhyo namaḥ pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi|
oṃ sūryādi-nava-grahebhyo namaḥ śirasi arghyaṃ samarpayāmi|
oṃ sūryādi-nava-grahebhyo namaḥ gandhākṣatān samarpayāmi|
oṃ sūryādi-nava-grahebhyo namaḥ puṣpaṃ samarpayāmi|
oṃ sūryādi-nava-grahebhyo namaḥ dhūpam āghrāpayāmi|
oṃ sūryādi-nava-grahebhyo namaḥ dīpaṃ darśayāmi|
oṃ sūryādi-nava-grahebhyo namaḥ naivedyaṃ nivedayāmi|
oṃ sūryādi-nava-grahebhyo namaḥ ācamanīyaṃ samarpayāmi|
oṃ sūryādi-nava-grahebhyo namaḥ tāmbūlaṃ samarpayāmi|
oṃ sūryādi-nava-grahebhyo namaḥ dakṣiṇāṃ samarpayāmi|
7.3
brahmā-murāristripurānta-kārī bhānuḥ śaśī bhūmisuto budhaśca|
guruśca śukraḥ śani-rāhu-ketavaḥ sarve grahāḥ śāntikarā bhavantu||
8. Die sechzehn Mütter – Shodasha Matrika Puja
8.1
oṃ gaurī-padmā-śacī-medhā-sāvitrī-vijayā-jayā-devasenā-svadhā-svāhā-mātā
loka-mātā-hṛṣṭi-puṣṭi-tuṣṭi-kula-devatā-ṣoḍaśa-mātṛkābhyo namaḥ|
oṃ ṣoḍaśa-mātṛkāḥ! ihāgacchata, iha tiṣṭhata, mama pūjāṃ gṛhṇīta|
8.2
oṃ gauryādi-ṣoḍaśa-mātṛkābhyo namaḥ pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi|
oṃ gauryādi-ṣoḍaśa-mātṛkābhyo namaḥ śirasi arghyaṃ samarpayāmi|
oṃ gauryādi-ṣoḍaśa-mātṛkābhyo namaḥ gandhākṣatān samarpayāmi|
oṃ gauryādi-ṣoḍaśa-mātṛkābhyo namaḥ puṣpaṃ samarpayāmi|
oṃ gauryādi-ṣoḍaśa-mātṛkābhyo namaḥ dhūpam āghrāpayāmi|
oṃ gauryādi-ṣoḍaśa-mātṛkābhyo namaḥ dīpaṃ darśayāmi|
oṃ gauryādi-ṣoḍaśa-mātṛkābhyo namaḥ naivedyaṃ nivedayāmi|
oṃ gauryādi-ṣoḍaśa-mātṛkābhyo namaḥ ācamanīyaṃ samarpayāmi|
oṃ gauryādi-ṣoḍaśa-mātṛkābhyo namaḥ tāmbūlaṃ samarpayāmi|
oṃ gauryādi-ṣoḍaśa-mātṛkābhyo namaḥ dakṣiṇāṃ samarpayāmi|
8.3
te sammatā janapadeṣu dhanāni teṣāṃ teṣāṃ yaśāṃsi na ca sīdati dharmavargaḥ|
dhanyāsta eva nibhṛtātmaja-bhṛtya-dārā yeṣāṃ sadā'bhyudayadā bhavatī prasannā||
9. Ganesha als Ehrengast – Ganesha Puja
9.1
udyad-dineśvara-ruciṃ nija-hasta-padmaiḥ,
pāśāṃkuśābhaya-varān dadhataṃ gajāsyam|
raktāmbaraṃ sakala-duḥkhaharaṃ gaṇeśam,
dhyāye prasannamakhilābharaṇābhirāmam||
9.2
āgaccha deva-deveśa! tejorāśe gaṇapate!
kriyamāṇāṃ mayā pūjāṃ gṛhāṇa sura-sattama!
||śrīmad-gaṇapati-devam āvāhayāmi||
9.3
nānāratna-samāyuktaṃ kārta-svara-vibhūṣitam|
āsanaṃ deva deveśa! prītyarthaṃ pratigṛhyatām||
||śrīgaṇeśa-devāya namaḥ āsanārthe pañca-puṣpāṇi samarpayāmi||
9.4
śrīgaṇeśa-deva! svāgatam|
9.5
pādyaṃ gṛhāṇa deveśa sarvakṣemasamartha bhoḥ!
bhaktyā samarpitaṃ deva gaṇapate! namo'stu te||
||śrīgaṇeśa-devāya namaḥ pādyaṃ samarpayāmi||
9.6
namaste deva deveśa! namaste dharaṇī-dhara!
namaste sarvanāgendra namaste puruṣottama|
gandha-puṣpākṣatairyuktaṃ phala-dravya-samanvitam|
gṛhāṇa toyamarghyarthaṃ parameśvara vatsala!
||śrīgaṇeśa-devāya namaḥ arghyaṃ samarpayāmi||
9.7
śrīkhaṇḍaṃ candanaṃ divyaṃ gandhāḍhyaṃ sumanoharam|
vilepanaṃ gaṇapate! candanaṃ pratigṛhyatām||
||śrīgaṇeśa-devāya namaḥ candanaṃ samarpayāmi||
9.8
yathā-prāpta-ṛtu-puṣpaiḥ bilva-tulasī-dalaiśca|
pūjayāmi gaṇapate! prasīda me sureśvara!
||śrīgaṇeśa-devāya puṣpaṃ samarpayāmi||
9.9
vanaspati-rasodbhūto gandhāḍhyaḥ sumanoharaḥ|
āghreyaḥ sarva-devānāṃ dhūpo'yaṃ pratigṛhyatām||
||śrīgaṇeśa-devāya namaḥ dhūpam āghrāpayāmi||
9.10
sājyaṃ trivarti-saṃyuktaṃ vahninā yojitaṃ mayā,
dīpaṃ gṛhāṇa deveśa! trailokya-timirāpaham|
bhaktyā dīpaṃ prayacchāmi devāya paramātmane|
trāhi māṃ narakāt ghorāddīpo'yaṃ pratigṛhyatām||
||śrīgaṇeśa-devāya namaḥ dīpaṃ darśayāmi||
9.11
śarkarā-khaṇḍa-khādyāni dadhi-kṣīra-ghṛtāni ca|
āhāro bhakṣya-bhojyaṃ ca naivedyaṃ pratigṛhyatām|
|| śrīgaṇeśa-devāya namaḥ yathāṃśataḥ śrīgaṇeśa-devāya naivedyaṃ samarpayāmi|
oṃ prāṇāya svāhā| oṃ apānāya svāhā|
oṃ samānāya svāhā| oṃ udānāya svāhā|
oṃ vyānāya svāhā||
9.12
tataḥ pānīyaṃ samarpayāmi iti uttarāpoṣaṇam|
hasta-prakṣālanaṃ samarpayāmi| mukha-prakṣālanam|
karodvartanārthe candanaṃ samarpayāmi|
9.13
pūgīphalaṃ mahaddivyaṃ nāgavallīdalairyutam|
karpūrailāsamāyuktaṃ tāmbūlaṃ pratigṛhyatām||
||śrīgaṇeśa-devāya namaḥ mukhavāsārthaṃ pūgīphala-yuktaṃ tāmbūlaṃ samarpayāmi||
9.14
hiraṇyagarbha-garbhasthaṃ hemabījaṃ vibhāvasoḥ|
anantapuṇya-phaladamataḥ śāntiṃ prayaccha me||
||śrīgaṇeśa-devāya namaḥ suvarṇa-puṣpa-dakṣiṇāṃ samarpayāmi||
9.15
yāni kāni ca pāpāni janmāntara-kṛtāni ca|
tāni tāni vinaśyanti pradakṣiṇāṃ pade pade||
anyathā śaraṇaṃ nāsti tvameva śaraṇaṃ prabho!
tasmāt kāruṇya-bhāvena kṣamasva parameśvara||
||śrīgaṇeśa-devāya namaḥ pradakṣiṇāṃ samarpayāmi||
9.16
karacaraṇakṛtaṃ vākkāyajaṃ karmajaṃ vā,
śravaṇa-nayanajaṃ vā mānasaṃ vā'parādham|
viditamaviditaṃ vā sarvametat kṣamasva,
jaya jaya karuṇābdhe śrīgaṇapate! trāhi|
||śrīgaṇeśa-devāya namaḥ mantra-puṣpaṃ samarpayāmi||
9.17
namaḥ sarva-hitārthāya jagadādhāra-hetave|
sāṣṭāṅgo'yaṃ supraṇāmaḥ prayatnena mayā kṛtaḥ||
namo'stvanantāya sahasra-mūrtaye sahasra-pādākṣi-śiroru-bāhave|
||śrīgaṇeśa-devāya namaḥ sāṣṭāṅga-praṇāmaṃ samarpayāmi||
9.18
āvāhanaṃ na jānāmi na jānāmi visarjanam|
pūjākarma na jānāmi kṣamasva parameśvara||
mantrahīnaṃ kriyāhīnaṃ bhaktihīnaṃ sureśvara!
mayā yatpūjitaṃ deva! paripūrṇaṃ tadastu me||
aparādhasahasrāṇi kriyante'harniśaṃ mayā|
dāso'yamiti māṃ matvā kṣamasva parameśvara|
vidhehi deva! kalyāṇaṃ vidhehi vipulāṃ śriyam|
rūpaṃ dehi jayaṃ dehi yaśo dehi dviṣo jahi||
yasya smṛtyā ca nāmoktyā tapo-yajña-kriyādiṣu|
nūnaṃ sampūrṇatāṃ yāti sadyo vande tamacyutam||
anena yathā-militopacāra-dravyaiḥ kṛta-pūjanena śrīgaṇeśadevaḥ prīyatām|
||śrīgaṇeśa-devārpaṇamastu||
10. Lakshmi als Ehrengast – Lakshmi Puja
10.1
yā sā padmāsanasthā vipula-kaṭi-taṭī padma-patrāyatākṣī|
gambhīrāvarta-nābhiḥ stana-bhara-namitā śubhra-vastrottarīyā||
yā lakṣmīrdivya-rūpairmaṇi-gaṇa-khacitaiḥ snāpitā hema-kumbhaiḥ|
sā nityaṃ padmahastā mama vasatu gṛhe sarva-māṅgalya-yuktā||
10.2
āgaccha devi deveśi! tejomayi mahā-lakṣmi!
kriyamāṇāṃ mayā pūjāṃ gṛhāṇa suravandite!
|| śrīlakṣmī-devīm āvāhayāmi ||
10.3
nānā-ratna-samāyuktaṃ kārta-svara-vibhūṣitam|
āsanaṃ devi deveśi! prītyarthaṃ pratigṛhyatām||
|| śrīlakṣmī-devyai āsanārthe pañca-puṣpāṇi samarpayāmi ||
10.4
śrīlakṣmī-devi! svāgatam|
10.5
pādyaṃ gṛhāṇa deveśi sarva-kṣema-samarthe bhoḥ!
bhaktyā samarpitaṃ devi mahālakṣmi! namo'stu te||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ pādyaṃ samarpayāmi ||
10.6
namaste devi deveśi! namaste kamala-dhāriṇi!
gṛhāṇārghyaṃ mayā dattaṃ mahālakṣmi namo'stu te|
gandha-puṣpākṣatairyuktaṃ phala-dravya-samanvitam|
gṛhāṇa toyamarghyarthaṃ parameśvari vatsale!
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ arghyaṃ samarpayāmi ||
10.7
gaṅgāsarasvatīrevāpayoṣṇīnarmadājalaiḥ|
snāpitāsi mayā devi tathā śāntiṃ kuruṣva me||
ādityavarṇe tapaso'dhijāto vanaspatistava vṛkṣo'tha bilvaḥ|
tasya phalāni tapasā nudantu māyāntarāyāśca bāhyā alakṣmīḥ!
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ jalasnānaṃ samarpayāmi ||
10.8
dadhi madhu ghṛtañcaiva payaśca śarkarāyutam|
pañcāmṛtaṃ samānītaṃ snānārthaṃ pratigṛhyatām||
oṃ pañcanadyaḥ sarasvatīmapiyanti sasrotasaḥ|
sarasvatī tu pañcadhā sodeśe bhavat sarit||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ pañcāmṛtasnānaṃ samarpayāmi ||
10.9
oṃ malayācalasambhūtaṃ candanāgarusambhavam|
candanaṃ devi deveśi snānārthaṃ pratigṛhyatām||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ gandhasnānaṃ samarpayāmi ||
10.10
mandākinyāstu yadvāri sarvapāpaharaṃ śubham|
tadidaṃ kalpitaṃ tubhyaṃ snānārthaṃ pratigṛhyatām||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ śuddhodakasnānaṃ samarpayāmi ||
10.11
divyāmbaraṃ nūtanaṃ hi kṣaumaṃ tvatimanoharam|
dīyamānaṃ mayā devi gṛhāṇa jagadambike||
upaitu māṃ devasakhaḥ kīrtiśca maṇinā saha|
prādurbhūto surāṣṭre'smin kīrtimṛddhiṃ dadātu me||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ vastraṃ samarpayāmi ||
10.12
oṃ kāpilaṃ dadhi kundendudhavalaṃ madhusaṃyutam|
svarṇapātrasthitaṃ devi madhuparkaṃ gṛhāṇa bhoḥ||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ madhuparkaṃ samarpayāmi ||
10.13
ratnakaṅkaṇa-vaidūryamuktāhārayutāni ca|
suprasannena manasā dattāni svīkuruṣva me||
kṣutpipāsāmalāṃ jyeṣṭhāmalakṣmīṃ nāśayāmyaham|
abhūtimasamṛddhiṃ ca sarvānnirṇuda me gṛhāt||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ ābhūṣaṇāni samarpayāmi ||
10.14
oṃ raktacandanasammiśraṃ pārijātasamudbhavam|
mayā dattaṃ gṛhāṇāśu candanaṃ gandhasaṃyutam||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ raktacandanaṃ samarpayāmi ||
10.15
oṃ sindūraṃ raktavarṇañca sindūratilakapriye|
bhaktyā dattaṃ mayā devi sindūraṃ pratigṛhyatām||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ sindūraṃ samarpayāmi ||
10.16
oṃ kuṅkumaṃ kāmadaṃ divyaṃ kuṅkumaṃ kāmarūpiṇam|
akhaṇḍakāmasaubhāgyaṃ kuṅkumaṃ pratigṛhyatām||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ kuṅkumaṃ samarpayāmi ||
10.17
abīrañca gulālaṃ ca covā-candanameva ca|
śṛṅgārārthaṃ mayā dattaṃ gṛhāṇa parameśvari||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ abīragulālaṃ samarpayāmi ||
10.18
oṃ tailāni ca sugandhīni dravyāṇi vividhāni ca|
mayā dattāni lepārthaṃ gṛhāṇa parameśvari||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ sugandhitatailaṃ samarpayāmi ||
10.19
akṣatāśca suraśreṣṭhe kuṅkumāktāḥ suśobhitāḥ|
mayā niveditā bhaktyā pūjārthaṃ pratigṛhyatām||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ akṣatān samarpayāmi ||
10.20
śrīkhaṇḍaṃ candanaṃ divyaṃ gandhāḍhyaṃ sumanoharam|
vilepanaṃ mahālakṣmi! candanaṃ prati-gṛhyatām||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ candanaṃ samarpayāmi ||
10.21
yathāprāpta-ṛtupuṣpaiḥ bilva-tulasī-dalairapi|
pūjayāmi mahā-lakṣmi! prasīda me sureśvari!
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ puṣpaṃ samarpayāmi ||
10.22
oṃ capalāyai namaḥ pādau pūjayāmi|
oṃ cañcalāyai namaḥ jānunī pūjayāmi|
oṃ kamalāyai namaḥ kaṭiṃ pūjayāmi|
oṃ kātyāyanyai namaḥ nābhiṃ pūjayāmi|
oṃ jaganmātre namaḥ jaṭharaṃ pūjayāmi|
oṃ viśva-vallabhāyai namaḥ vakṣa-sthalaṃ pūjayāmi|
oṃ kamala-vāsinyai namaḥ hastau pūjayāmi|
oṃ kamala-patrākṣyai namaḥ netra-trayaṃ pūjayāmi|
oṃ śriyai namaḥ śiraḥ pūjayāmi|
10.23
oṃ aṇimne namaḥ| oṃ mahimne namaḥ|
oṃ garimṇe namaḥ| oṃ laghimne namaḥ|
oṃ prāptyai namaḥ| oṃ prākāmyai namaḥ|
oṃ īśitāyai namaḥ| oṃ vaśitāyai namaḥ|
10.24
oṃ ādya-lakṣmyai namaḥ| oṃ vidyā-lakṣmyai namaḥ|
oṃ saubhāgya-lakṣmyai namaḥ| oṃ amṛta-lakṣmyai namaḥ|
oṃ kamalākṣyai namaḥ| oṃ satya-lakṣmyai namaḥ|
oṃ bhoga-lakṣmyai namaḥ| oṃ yoga-lakṣmyai namaḥ|
10.25
vanaspati-rasodbhūto gandhāḍhyaḥ sumanoharaḥ|
āghreyaḥ sarva-devānāṃ, dhūpo'yaṃ prati-gṛhyatām||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ dhūpaṃ samarpayāmi ||
10.26
sājyaṃ trivarti-saṃyuktaṃ vahninā yojitaṃ mayā,
dīpaṃ gṛhāṇa deveśi! trailokya-timirāpaham|
bhaktyā dīpaṃ prayacchāmi devyai paramātmane|
trāhi māṃ narakāt ghorāt dīpo'yaṃ prati-gṛhyatām||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ dīpaṃ samarpayāmi ||
10.27
śarkarā-khaṇḍa-khādyāni dadhi-kṣīra-ghṛtāni ca|
āhāro bhakṣya-bhojyaṃ ca naivedyaṃ prati-gṛhyatām|
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ yathāṃśataḥ śrīlakṣmī-devyai naivedyaṃ samarpayāmi -
oṃ prāṇāya svāhā| oṃ apānāya svāhā|
oṃ samānāya svāhā| oṃ udānāya svāhā|
oṃ vyānāya svāhā ||
10.28
tataḥ pānīyaṃ samarpayāmi iti uttarāpoṣaṇam|
hasta-prakṣālanaṃ samarpayāmi| mukha-prakṣālanaṃ|
karodvartanārthe candanaṃ samarpayāmi|
10.29
pūgīphalaṃ mahaddivyaṃ nāgavallī-dalairyutam|
karpūrailā-samāyuktaṃ tāmbūlaṃ prati-gṛhyatām||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ mukha-vāsārthaṃ pūgī-phalayuktaṃ tāmbūlaṃ samarpayāmi ||
10.30
hiraṇya-garbhagarbhasthaṃ hemabījaṃ vibhāvasoḥ|
anantapuṇya-phaladamataḥ śāntiṃ prayaccha me||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ suvarṇapuṣpa-dakṣiṇāṃ samarpayāmi ||
10.31
yāni kāni ca pāpāni janmāntara-kṛtāni ca|
tāni tāni vinaśyanti pradakṣiṇāṃ pade pade||
anyathā śaraṇaṃ nāsti tvameva śaraṇaṃ mama|
tasmāt kāruṇya-bhāvena, kṣamasva parameśvari||
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ pradakṣiṇāṃ samarpayāmi ||
10.32
karakṛtaṃ vā kāyajaṃ karmajaṃ vā,
śravaṇa-nayanajaṃ vā mānasaṃ vā'parādham|
viditamaviditaṃ vā sarvametat kṣamasva,
jaya jaya karuṇābdhe, śrīmahā-lakṣmi trāhi|
|| śrīlakṣmī-devyai namaḥ mantra-puṣpāñjaliṃ samarpayāmi ||
10.33
oṃ bhavāni! tvaṃ mahā-lakṣmīḥ sarva-kāma-pradāyinī|
prasannā santuṣṭā bhava devi! lakṣmyai namo'stu te|
|| anena pūjanena śrīlakṣmī devī prīyatāṃ namo namaḥ||
10.34
āvāhanaṃ na jānāmi na jānāmi visarjanam||
pūjā-karma na jānāmi kṣamasva parameśvari||
mantrahīnaṃ kriyāhīnaṃ bhakti-hīnaṃ sureśvari!
mayā yatpūjitaṃ devi! paripūrṇaṃ tadastu me||
anena yathā-militopacāra-dravyaiḥ kṛta-pūjanena śrīlakṣmī-devī prīyatām
|| śrīlakṣmī-devyai arpaṇamastu ||
11. Das Schreibgerät verehren – Kali Puja
11.1
oṃ sadyaśchinnaśiraḥ kṛpāṇamabhayaṃ hastairvaraṃ bibhratīṃ|
ghorāsyāṃ śirasāṃ srajaṃ surucirāṃ unmuktakeśāvalim||
sṛkkāsṛkpravahāṃ śmaśānanilayāṃ śrutyoḥ śavālaṅkṛtiṃ|
śyāmāṅgīṃ kṛta-mekhalāṃ śava-karairdevīṃ bhaje kālikām||
11.2
oṃ deveśi! bhakti sulabhe! parivārasamanvite!
yāvat tvāṃ pūjayiṣyāmi tāvat tvaṃ susthirā bhava||
duṣpāre ghora-saṃsāra-sāgare patitaṃ sadā|
trāyasva varade devi! namaste cit-parātmike||
ye devā yāśca devyaśca calitāyāṃ calanti hi|
āvāhayāmi tān sarvān kālike parameśvari||
prāṇān rakṣa yaśo rakṣa rakṣa dārān sutān dhanam|
sarva-rakṣā-karī yasmāt tvaṃ hi devi jaganmaye||
praviśya tiṣṭha yajñe'smin yāvat pūjāṃ karomyaham|
sarvānanda-kare devi! sarvasiddhiṃ prayaccha me||
tiṣṭhātra kālike mātaḥ! sarva-kalyāṇa-hetave|
pūjāṃ gṛhāṇa sumukhi! namaste śaṅkara-priye||
|| śrīmahā-kālī-devīm āvāhayāmi||
11.3
nānā-ratna-samāyuktaṃ kārtasvara-vibhūṣitam|
āsanaṃ devi deveśi! prītyarthaṃ pratigṛhyatām||
|| śrīmahā-kālī-devyai āsanārthe pañca-puṣpāṇi samarpayāmi||
11.4
oṃ śrīkālī-devyai namaḥ pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīkālī-devyai namaḥ śirasi arghyaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīkālī-devyai namaḥ gandhākṣatān samarpayāmi|
oṃ śrīkālī-devyai namaḥ puṣpaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīkālī-devyai namaḥ dhūpam āghrāpayāmi|
oṃ śrīkālī-devyai namaḥ dīpaṃ darśayāmi|
oṃ śrīkālī-devyai namaḥ naivedyaṃ nivedayāmi|
oṃ śrīkālī-devyai namaḥ ācamanīyaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīkālī-devyai namaḥ tāmbūlaṃ samarpayāmi|
11.5
oṃ śrīmahākālyai namaḥ| anena pūjanena śrīkālī devī prīyatām| namo namaḥ|
12. Die Bücher verehren – Saraswati Puja
12.1
yā kundendu-tuṣāra-hāra-dhavalā yā śubhra-vastrāvṛtā
yā vīṇā-varadaṇḍa-maṇḍita-karā yā śveta-padmāsanā|
yā brahmā'cyuta-śaṅkara-prabhṛtibhirdevaiḥ sadā vanditā
sā māṃ pātu sarasvatī bhagavatī niḥśeṣajāḍyāpahā||
12.2
āgaccha devi deveśi! tejomayi sarasvati!
kriyamāṇāṃ mayā pūjāṃ gṛhāṇa sura-vandite!
|| śrīsarasvatī-devīm āvāhayāmi||
12.3
nānā-ratna-samāyuktaṃ kārtasvara-vibhūṣitam|
āsanaṃ devi deveśi! prītyarthaṃ pratigṛhyatām||
|| śrīsarasvatī-devyai āsanārthe pañca-puṣpāṇi samarpayāmi||
12.4
oṃ śrīsarasvatī-devyai namaḥ pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīsarasvatī-devyai namaḥ śirasi arghyaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīsarasvatī-devyai namaḥ gandhākṣatān samarpayāmi|
oṃ śrīsarasvatī-devyai namaḥ puṣpaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīsarasvatī-devyai namaḥ dhūpam āghrāpayāmi|
oṃ śrīsarasvatī-devyai namaḥ dīpaṃ darśayāmi|
oṃ śrīsarasvatī-devyai namaḥ naivedyaṃ nivedayāmi|
oṃ śrīsarasvatī-devyai namaḥ ācamanīyaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīsarasvatī-devyai namaḥ tāmbūlaṃ samarpayāmi|
12.5
oṃ śrīsarasvatyai namaḥ| anena pūjanena śrīsarasvatī devī prīyatām| namo namaḥ|
13. Die anvertrauten Güter verehren – Kubera Puja
13.1
manuja-vāhya-vimāna-sthitam,
garuḍa-ratna-nibhaṃ nidhi-nāyakam|
śiva-sakhaṃ mukuṭādi-vibhūṣitam,
vara-gade dadhataṃ bhaje tundilam||
13.2
āvāhayāmi deva! tvāmihāyāhi kṛpāṃ kuru|
kośaṃ varddhaya nityaṃ tvaṃ pari-rakṣa sureśvara||
||śrīkubera-devam āvāhayāmi||
13.3
nānā-ratna-samāyuktaṃ kārtta-svara-vibhūṣitam|
āsanaṃ deva-deveśa! prītyarthaṃ pratigṛhyatām||
||śrīkubera-devāya āsanārthe pañca-puṣpāṇi samarpayāmi||
13.4
oṃ śrīkuberāya namaḥ pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīkuberāya namaḥ śirasi arghyaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīkuberāya namaḥ gandhākṣatān samarpayāmi|
oṃ śrīkuberāya namaḥ puṣpaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīkuberāya namaḥ dhūpam āghrāpayāmi|
oṃ śrīkuberāya namaḥ dīpaṃ darśayāmi|
oṃ śrīkuberāya namaḥ naivedyaṃ nivedayāmi|
oṃ śrīkuberāya namaḥ ācamanīyaṃ samarpayāmi|
oṃ śrīkuberāya namaḥ tāmbūlaṃ samarpayāmi|
13.5
oṃ śrīkuberāya namaḥ|
anena pūjanena śrīdhanādhyakṣaḥ śrīkuberaḥ prīyatām|
namo namaḥ|
14. Die Lichterreihe – Dipa Malika Puja
14.1
bho dīpa! brahmarūpastvaṃ hyandhakāra-vināśakaḥ|
gṛhāṇa mayā kṛtāṃ pūjām ojastejaḥ pravardhaya||
14.2
oṃ dīpa-vṛkṣāya namaḥ|
14.3
śubhaṃ karotu kalyāṇamārogyaṃ sukha-sampadam|
mama buddhi-prakāśaṃ ca dīpa-jyotirnamo'stu te||
śubhaṃ bhavatu kalyāṇamārogyaṃ puṣṭi-vardhanam|
ātma-tattva-prabodhāya dīpa-jyotirnamo'stu te||
dīpāvalirmayā dattā gṛhāṇa tvaṃ sureśvari!
anena dīpa-dānena jñāna-dṛṣṭi-pradā bhava||
15. Gemeinsamer Abschluss – Visarjana
15.2
yāntu devagaṇāḥ sarve pūjāmādāya māmakīm|
iṣṭa-kāma-samṛddhyarthaṃ punarāgamanāya ca||
Devanagari
1. Reinigung und Sammlung – Atma Shodhana
1.1
ॐ अपवित्रः पवित्रो वा सर्वावस्थां गतोऽपि वा।
यः स्मरेत् पुण्डरीकाक्षं स बाह्याभ्यन्तरः शुचिः॥
1.2
ॐ आत्मतत्त्वं शोधयामि स्वाहा।
ॐ विद्यातत्त्वं शोधयामि स्वाहा।
ॐ शिवतत्त्वं शोधयामि स्वाहा।
2. Das persönliche Vorhaben – Sankalpa
2.1
ॐ तत्सत् अद्यैतस्य ब्रह्मणोऽह्नि द्वितीय-परार्द्धे श्वेत-वराह-कल्पे
जम्बू-द्वीपे भरत-खण्डे अमुक-प्रदेशे अमुक-पुण्य-क्षेत्रे कलियुगे
कलि-प्रथम-चरणे अमुक-संवत्सरे कार्तिक-मासे कृष्ण-पक्षे
अमावस्या-तिथौ अमुक-वासरे अमुक-गोत्रोत्पन्नो अमुक-नाम-अहं
सपत्नीकस्य सुपुत्रस्य सबान्धवस्य सर्वत्र यशो-विजयादि-लाभार्थं
सर्वारिष्ट-निवृत्ति-पूर्वक-सकल-मनोकामना-सिद्ध्यर्थं
अप्राप्त-लक्ष्मी-प्राप्त्यर्थं प्राप्त-लक्ष्मीं चिर-काल-संरक्षणार्थं
प्रचलित-व्यापार-प्रतिष्ठाने बहु-धन-लाभार्थं श्रीमहा-लक्ष्मी-प्रसन्नार्थं
Nur bei neuen Geschäftsbüchern:
अमुक-नामकस्य मम व्यापार-प्रतिष्ठानस्य
नूतन-वासना-पूजन-कर्मणः साङ्गता-सिद्ध्यर्थं
Für alle Feiern folgt der Schluss des Vorsatzes:
स्वस्ति-वाचन-कलश-स्थापन-पूर्वकं यथा-सम्पादित-सामग्र्या
गणपति-सूर्यादि-नवग्रह-षोडश-मातृकादि-पूजन-सहितं दीपावल्यां
श्रीगणेश-लक्ष्मी-प्रतिमा-पूजनम् करिष्ये।
3. Frieden für die ganze Lebenswelt – Shanti Patha
3.1
ॐ आ नो भद्राः क्रतवो यन्तु विश्वतोऽदब्धासो अपरीतास उद्भिदः।
देवा नो यथा सदमिद्वृधे असन्नप्रायुवो रक्षितारो दिवे-दिवे॥
3.2
ॐ देवानां भद्रा सुमतिर्ऋजूयतां देवानां रातिरभि नो निवर्तताम्।
देवानां सख्यमुपसेदिमा वयं देवा न आयुः प्रतिरन्तु जीवसे॥
3.3
ॐ तान् पूर्वया निविदा हूमहे वयं भगं मित्रमदितिं दक्षमस्रिधम्।
अर्यमणं वरुणं सोममश्विना सरस्वती नः सुभगा मयस्करत्॥
3.4
ॐ तन्नो वातो मयोभु वातु भेषजं तन्माता पृथिवी तत्पिता द्यौः।
तद् ग्रावाणः सोमसुतो मयोभुवस्तदश्विना शृणुतं धिष्ण्या युवम्॥
3.5
ॐ तमीशानं जगतस्तस्थुषस्पतिं धियञ्जिन्वमवसे हूमहे वयम्।
पूषा नो यथा वेदसामसद् वृधे रक्षिता पायुरदब्धः स्वस्तये॥
3.6
ॐ स्वस्ति न इन्द्रो वृद्धश्रवाः स्वस्ति नः पूषा विश्ववेदाः।
स्वस्ति नस्तार्क्ष्यो अरिष्टनेमिः स्वस्ति नो बृहस्पतिर्दधातु॥
3.7
ॐ पृषदश्वा मरुतः पृश्निमातरः शुभंयावानो विदथेषु जग्मयः।
अग्निजिह्वा मनवः सूरचक्षसो विश्वे नो देवा अवसा गमन्निह॥
3.8
ॐ भद्रं कर्णेभिः शृणुयाम देवाः भद्रं पश्येमाक्षभिर्यजत्राः।
स्थिरैरङ्गैस्तुष्टुवांसस्तनूभिर्व्यशेम देवहितं यदायुः॥
3.9
ॐ शतमिन्नु शरदो अन्ति देवा यत्रा नश्चक्राजरसं तनूनां।
पुत्रासो यत्र पितरो भवन्ति मानो मध्यारीरिषतायुर्गन्तोः॥
3.10
ॐ अदितिर्द्यौरदितिरन्तरिक्षमदितिर्माता स पिता स पुत्रः।
विश्वेदेवा अदितिः पञ्च जना अदितिर्जातमदितिर्जनित्वम्॥
3.11
पृथिवी शान्तिरन्तरिक्षं शान्तिर्द्यौश्शान्तिर्दिशः शान्तिरवान्तरदिशाश्शान्तिरग्निश्शान्तिर्वायुः
शान्तिरादित्यश्शान्तिश्चन्द्रमाश्शान्तिर्नक्षत्राणि शान्तिरापश्शान्तिरोषधयश्शान्तिर्वनस्पतयश्शान्तिर्गौः
शान्तिरजा शान्तिरश्वश्शान्तिः पुरुषश्शान्तिर्ब्रह्म शान्तिर्ब्राह्मणश्शान्तिः शान्तिरेव शान्तिश्शान्तिर्मे अस्तु शान्तिः।
4. Ein guter Beginn – Mangala Patha
4.1
सुमुखश्चैकदन्तश्च कपिलो गजकर्णकः।
लम्बोदरश्च विकटो विघ्ननाशो विनायकः॥
4.2
धूम्रकेतुर्गणाध्यक्षो भालचन्द्रो गजाननः।
द्वादशैतानि नामानि यः पठेच्छृणुयादपि॥
4.3
विद्यारम्भे विवाहे च विदेशगमने तथा।
संग्रामे सङ्कटे चैव विघ्नस्तस्य न जायते॥
4.4
शुक्लाम्बरधरं देवं शशिवर्णं चतुर्भुजम्।
प्रसन्नवदनं ध्यायेत् सर्वविघ्नोपशान्तये॥
4.5
सर्वमङ्गलमाङ्गल्ये शिवे सर्वार्थसाधिके!
शरण्ये त्र्यम्बके गौरि नारायणि! नमोऽस्तु ते॥
4.6
सर्वदा सर्वकार्येषु नास्ति तेषाममङ्गलम्।
येषां हृदिस्थो भगवान् मङ्गलायतनो हरिः॥
4.7
तदेव लग्नं सुदिनं तदेव ताराबलं चन्द्रबलं तदेव।
विद्याबलं दैवबलं तदेव लक्ष्मीपतेरंघ्रियुगं स्मरामि॥
4.8
लाभस्तेषां जयस्तेषां कुतस्तेषां पराजयः।
येषामिन्दीवरश्यामो हृदयस्थो जनार्दनः॥
4.9
विनायकं गुरुं भानुं ब्रह्मा-विष्णु-महेश्वरान्।
सरस्वतीं प्रणम्यादौ सर्व-कार्यार्थ-सिद्धये॥
4.10
अभीप्सितार्थ-सिद्ध्यर्थं पूजितो यः सुरासुरैः।
सर्व-विघ्नच्छिदे तस्मै गणाधिपतये नमः॥
4.11
सर्वेष्वारब्ध-कार्येषु त्रयस्त्रि-भुवनेश्वराः।
देवाः दिशन्तु नः सिद्धिं ब्रह्मेशान-जनार्दनाः॥
5. Der Krug als Gegenwart des Lebens – Kalasha Sthapana
5.1
ॐ भूरसि भूमिरस्यदितिरसि विश्व-धाया विश्वस्य भुवनस्य धर्त्री।
पृथिवीं यच्छ पृथिवीं दृंह पृथिवीं मा हिंसीः॥
5.2
ॐ धान्यमसि धिनुहि देवान् प्राणाय त्वोदानाय त्वा व्यानाय त्वा।
दीर्घामनु-प्रसितिमायुषे धां देवो वः सविता हिरण्य-पाणिः।
प्रति-गृभ्णात्वच्छिद्रेण पाणिना चक्षुषे त्वा महीनां पयोऽसि॥
5.3
ॐ आ जिघ्र कलशं मह्या त्वा विशन्त्विन्दवः।
पुनरूर्ज्जा निवर्तस्व सा नः सहस्रं धुक्ष्वोरु-धारा पयस्वती पुनर्मा विशताद् रयिः॥
5.4
ॐ वरुणस्योत्तम्भनमसि वरुणस्य स्कम्भ-सर्ज्जनीस्थो।
वरुणस्य ऋत-सदन्यसि वरुणस्य ऋत-सदनमसि वरुणस्य ऋत-सदनमासीद॥
5.5
ॐ वसोः पवित्रमसि शत-धारं वसोः पवित्रमसि सहस्र-धारम्।
देवस्त्वा सविता पुनातु वसोः पवित्रेण शत-धारेण सुप्वा काम-धुक्षः॥
5.6
ॐ याः फलिनीर्या अफला अपुष्पा याश्च पुष्पिणीः।
बृहस्पति-प्रसूतास्ता नो मुञ्चन्त्वंहसः॥
5.7
ॐ हिरण्य-गर्भः सम-वर्त्तताग्रे भूतस्य जातः पतिरेक आसीत्।
स दाधार पृथिवीं द्यामुतेमां कस्मै देवाय हविषा विधेम॥
5.8
ॐ गन्ध-द्वारां दुराधर्षां नित्य-पुष्टां करीषिणीं।
ईश्वरीं सर्व-भूतानां तामिहोपह्वये श्रियम्॥
5.9
ॐ या ओषधीः पूर्वा जाता देवेभ्यस्त्रियुगं पुरा।
मनै नु बभ्रूणामहं शतं धामानि सप्त च॥
5.10
ॐ स्योना पृथिवि! नो भवानृक्षरा निवेशनी।
यच्छा नः शर्म स-प्रथाः॥
5.11
ॐ काण्डात् काण्डात् प्ररोहन्ती परुषः परुषस्परि।
एवानो दूर्वे! प्रतनु सहस्रेण शतेन च॥
5.12
ॐ अश्वत्थे वो निषदनं पर्णे वो वसतिष्कृता।
गोभाज इत्किलासथ यत्सनवथ पूरुषम्॥
5.13
ॐ पवित्रेस्थो वैष्णव्यौ सवितुर्वः प्रसव उत्पुनाम्यच्छिद्रेण पवित्रेण सूर्यस्य रश्मिभिः।
तस्य ते पवित्र-पते पवित्र-पूतस्य यत्कामः पुने तच्छकेयम्॥
5.14
ॐ पूर्णा दर्वि परापत सु-पूर्णा पुनरापत।
वस्नेव विक्रीणावहा इषमूर्जं शत-क्रतो॥
5.15
ॐ मनो जूतिर्जुषतामाज्यस्य बृहस्पतिर्यज्ञमिमं तनोतु।
अरिष्टं यज्ञं समिमं दधातु विश्वे देवास इह मादयन्ताम्।
ॐ प्रतिष्ठ।
5.16
ॐ भूर्भुवः स्वः वरुण! इहागच्छ, इह तिष्ठ, मम पूजां गृहाण।
5.17
ॐ वरुणाय नमः पादयोः पाद्यं समर्पयामि।
ॐ वरुणाय नमः शिरसि अर्घ्यं समर्पयामि।
ॐ वरुणाय नमः गन्धाक्षतं समर्पयामि।
ॐ वरुणाय नमः पुष्पं समर्पयामि।
ॐ वरुणाय नमः धूपं घ्रापयामि।
ॐ वरुणाय नमः दीपं दर्शयामि।
ॐ वरुणाय नमः नैवेद्यं समर्पयामि।
ॐ वरुणाय नमः आचमनीयं समर्पयामि।
ॐ वरुणाय नमः ताम्बूलं समर्पयामि।
ॐ वरुणाय नमः दक्षिणां समर्पयामि।
5.18
ॐ सरितः सागराः शैलास्तीर्थानि जलदा नदाः।
आयान्तु मम भक्तस्य दुरित-क्षय-कारकाः॥१॥
कलशस्य मुखे विष्णुः कण्ठं रुद्रः समाश्रितः।
मूले तस्य स्थितो ब्रह्मा मध्ये मातृ-गणाः स्मृताः॥२॥
कुक्षौ तु सागराः सप्त सप्त-द्वीपा वसुन्धरा।
ऋग्वेदोऽथ यजुर्वेदः साम-वेदोप्यथर्वणः॥३॥
अङ्गैश्च सहिताः सर्वे कलशं तु समाश्रिताः।
देव-दानव-सम्वादे मथ्यमाने महोदधौ॥४॥
उत्पन्नोऽसि तदा कुम्भ! विधृतो विष्णुना स्वयं।
त्वत्तः सर्वाणि तीर्थानि देवाः सर्वे त्वयि स्थिताः॥५॥
त्वयि तिष्ठन्ति भूतानि त्वयि प्राणाः प्रतिष्ठिताः।
शिवः स्वयं त्वमेवासि विष्णुस्त्वं च प्रजापतिः॥६॥
आदित्या वसवो रुद्रा विश्वेदेवाः स-पैतृकाः।
त्वयि तिष्ठन्ति सर्वेऽपि यतः काम-फल-प्रदाः॥७॥
त्वत्-प्रसादादिमं कर्म कर्तुमीहे जलोद्भव!
सान्निध्यं कुरु मे देव! प्रसन्नो भव सर्वदा॥८॥
6. Die vorbereitende Ganapati Puja
6.1
ॐ गणानां त्वा गणपतिं हवामहे कविं कवीनामुपमश्रवस्तमम्।
ज्येष्ठराजं ब्रह्मणां ब्रह्मणस्पत आ नः शृण्वन्नूतिभिः सीद सादनम्॥
6.2
ॐ भूर्भुवः स्वः श्रीगणपते!
इहागच्छ, इह तिष्ठ, मम पूजां गृहाण।
6.3
ॐ मनो जूतिर्जुषतामाज्यस्य बृहस्पतिर्यज्ञमिमं तनोतु।
अरिष्टं यज्ञं समिमं दधातु विश्वे देवास इह मादयन्ताम्।
ॐ प्रतिष्ठ।
6.4
ॐ गणपतये नमः पादयोः पाद्यं समर्पयामि।
ॐ गणपतये नमः शिरसि अर्घ्यं समर्पयामि।
ॐ गणपतये नमः गन्धाक्षतं समर्पयामि।
ॐ गणपतये नमः पुष्पं समर्पयामि।
ॐ गणपतये नमः धूपं घ्रापयामि।
ॐ गणपतये नमः दीपं दर्शयामि।
ॐ गणपतये नमः नैवेद्यं समर्पयामि।
ॐ गणपतये नमः आचमनीयं समर्पयामि।
ॐ गणपतये नमः ताम्बूलं समर्पयामि।
ॐ गणपतये नमः दक्षिणां समर्पयामि।
6.5
अनेन पूजनेन श्रीगणपतिः प्रीयताम्।
7. Die neun Grahas – Navagraha Puja
7.1
ॐ सूर्य-चन्द्र-मङ्गल-बुध-बृहस्पति-शुक्र-शनि-राहु-केतु-नव-ग्रहेभ्यो नमः।
ॐ नवग्रहाः! इहागच्छत, इह तिष्ठत, मम पूजां गृह्णीत।
7.2
ॐ सूर्यादि-नव-ग्रहेभ्यो नमः पादयोः पाद्यं समर्पयामि।
ॐ सूर्यादि-नव-ग्रहेभ्यो नमः शिरसि अर्घ्यं समर्पयामि।
ॐ सूर्यादि-नव-ग्रहेभ्यो नमः गन्धाक्षतान् समर्पयामि।
ॐ सूर्यादि-नव-ग्रहेभ्यो नमः पुष्पं समर्पयामि।
ॐ सूर्यादि-नव-ग्रहेभ्यो नमः धूपम् आघ्रापयामि।
ॐ सूर्यादि-नव-ग्रहेभ्यो नमः दीपं दर्शयामि।
ॐ सूर्यादि-नव-ग्रहेभ्यो नमः नैवेद्यं निवेदयामि।
ॐ सूर्यादि-नव-ग्रहेभ्यो नमः आचमनीयं समर्पयामि।
ॐ सूर्यादि-नव-ग्रहेभ्यो नमः ताम्बूलं समर्पयामि।
ॐ सूर्यादि-नव-ग्रहेभ्यो नमः दक्षिणां समर्पयामि।
7.3
ब्रह्मा-मुरारिस्त्रिपुरान्त-कारी भानुः शशी भूमिसुतो बुधश्च।
गुरुश्च शुक्रः शनि-राहु-केतवः सर्वे ग्रहाः शान्तिकरा भवन्तु॥
8. Die sechzehn Mütter – Shodasha Matrika Puja
8.1
ॐ गौरी-पद्मा-शची-मेधा-सावित्री-विजया-जया-देवसेना-स्वधा-स्वाहा-माता
लोक-माता-हृष्टि-पुष्टि-तुष्टि-कुल-देवता-षोडश-मातृकाभ्यो नमः।
ॐ षोडश-मातृकाः! इहागच्छत, इह तिष्ठत, मम पूजां गृह्णीत।
8.2
ॐ गौर्यादि-षोडश-मातृकाभ्यो नमः पादयोः पाद्यं समर्पयामि।
ॐ गौर्यादि-षोडश-मातृकाभ्यो नमः शिरसि अर्घ्यं समर्पयामि।
ॐ गौर्यादि-षोडश-मातृकाभ्यो नमः गन्धाक्षतान् समर्पयामि।
ॐ गौर्यादि-षोडश-मातृकाभ्यो नमः पुष्पं समर्पयामि।
ॐ गौर्यादि-षोडश-मातृकाभ्यो नमः धूपम् आघ्रापयामि।
ॐ गौर्यादि-षोडश-मातृकाभ्यो नमः दीपं दर्शयामि।
ॐ गौर्यादि-षोडश-मातृकाभ्यो नमः नैवेद्यं निवेदयामि।
ॐ गौर्यादि-षोडश-मातृकाभ्यो नमः आचमनीयं समर्पयामि।
ॐ गौर्यादि-षोडश-मातृकाभ्यो नमः ताम्बूलं समर्पयामि।
ॐ गौर्यादि-षोडश-मातृकाभ्यो नमः दक्षिणां समर्पयामि।
8.3
ते सम्मता जनपदेषु धनानि तेषां तेषां यशांसि न च सीदति धर्मवर्गः।
धन्यास्त एव निभृतात्मज-भृत्य-दारा येषां सदाऽभ्युदयदा भवती प्रसन्ना॥
9. Ganesha als Ehrengast – Ganesha Puja
9.1
उद्यद्-दिनेश्वर-रुचिं निज-हस्त-पद्मैः,
पाशांकुशाभय-वरान् दधतं गजास्यम्।
रक्ताम्बरं सकल-दुःखहरं गणेशम्,
ध्याये प्रसन्नमखिलाभरणाभिरामम्॥
9.2
आगच्छ देव-देवेश! तेजोराशे गणपते!
क्रियमाणां मया पूजां गृहाण सुर-सत्तम!
॥श्रीमद्-गणपति-देवम् आवाहयामि॥
9.3
नानारत्न-समायुक्तं कार्त-स्वर-विभूषितम्।
आसनं देव देवेश! प्रीत्यर्थं प्रतिगृह्यताम्॥
॥श्रीगणेश-देवाय नमः आसनार्थे पञ्च-पुष्पाणि समर्पयामि॥
9.4
श्रीगणेश-देव! स्वागतम्।
9.5
पाद्यं गृहाण देवेश सर्वक्षेमसमर्थ भोः!
भक्त्या समर्पितं देव गणपते! नमोऽस्तु ते॥
॥श्रीगणेश-देवाय नमः पाद्यं समर्पयामि॥
9.6
नमस्ते देव देवेश! नमस्ते धरणी-धर!
नमस्ते सर्वनागेन्द्र नमस्ते पुरुषोत्तम।
गन्ध-पुष्पाक्षतैर्युक्तं फल-द्रव्य-समन्वितम्।
गृहाण तोयमर्घ्यर्थं परमेश्वर वत्सल!
॥श्रीगणेश-देवाय नमः अर्घ्यं समर्पयामि॥
9.7
श्रीखण्डं चन्दनं दिव्यं गन्धाढ्यं सुमनोहरम्।
विलेपनं गणपते! चन्दनं प्रतिगृह्यताम्॥
॥श्रीगणेश-देवाय नमः चन्दनं समर्पयामि॥
9.8
यथा-प्राप्त-ऋतु-पुष्पैः बिल्व-तुलसी-दलैश्च।
पूजयामि गणपते! प्रसीद मे सुरेश्वर!
॥श्रीगणेश-देवाय पुष्पं समर्पयामि॥
9.9
वनस्पति-रसोद्भूतो गन्धाढ्यः सुमनोहरः।
आघ्रेयः सर्व-देवानां धूपोऽयं प्रतिगृह्यताम्॥
॥श्रीगणेश-देवाय नमः धूपम् आघ्रापयामि॥
9.10
साज्यं त्रिवर्ति-संयुक्तं वह्निना योजितं मया,
दीपं गृहाण देवेश! त्रैलोक्य-तिमिरापहम्।
भक्त्या दीपं प्रयच्छामि देवाय परमात्मने।
त्राहि मां नरकात् घोराद्दीपोऽयं प्रतिगृह्यताम्॥
॥श्रीगणेश-देवाय नमः दीपं दर्शयामि॥
9.11
शर्करा-खण्ड-खाद्यानि दधि-क्षीर-घृतानि च।
आहारो भक्ष्य-भोज्यं च नैवेद्यं प्रतिगृह्यताम्।
॥ श्रीगणेश-देवाय नमः यथांशतः श्रीगणेश-देवाय नैवेद्यं समर्पयामि।
ॐ प्राणाय स्वाहा। ॐ अपानाय स्वाहा।
ॐ समानाय स्वाहा। ॐ उदानाय स्वाहा।
ॐ व्यानाय स्वाहा॥
9.12
ततः पानीयं समर्पयामि इति उत्तरापोषणम्।
हस्त-प्रक्षालनं समर्पयामि। मुख-प्रक्षालनम्।
करोद्वर्तनार्थे चन्दनं समर्पयामि।
9.13
पूगीफलं महद्दिव्यं नागवल्लीदलैर्युतम्।
कर्पूरैलासमायुक्तं ताम्बूलं प्रतिगृह्यताम्॥
॥श्रीगणेश-देवाय नमः मुखवासार्थं पूगीफल-युक्तं ताम्बूलं समर्पयामि॥
9.14
हिरण्यगर्भ-गर्भस्थं हेमबीजं विभावसोः।
अनन्तपुण्य-फलदमतः शान्तिं प्रयच्छ मे॥
॥श्रीगणेश-देवाय नमः सुवर्ण-पुष्प-दक्षिणां समर्पयामि॥
9.15
यानि कानि च पापानि जन्मान्तर-कृतानि च।
तानि तानि विनश्यन्ति प्रदक्षिणां पदे पदे॥
अन्यथा शरणं नास्ति त्वमेव शरणं प्रभो!
तस्मात् कारुण्य-भावेन क्षमस्व परमेश्वर॥
॥श्रीगणेश-देवाय नमः प्रदक्षिणां समर्पयामि॥
9.16
करचरणकृतं वाक्कायजं कर्मजं वा,
श्रवण-नयनजं वा मानसं वाऽपराधम्।
विदितमविदितं वा सर्वमेतत् क्षमस्व,
जय जय करुणाब्धे श्रीगणपते! त्राहि।
॥श्रीगणेश-देवाय नमः मन्त्र-पुष्पं समर्पयामि॥
9.17
नमः सर्व-हितार्थाय जगदाधार-हेतवे।
साष्टाङ्गोऽयं सुप्रणामः प्रयत्नेन मया कृतः॥
नमोऽस्त्वनन्ताय सहस्र-मूर्तये सहस्र-पादाक्षि-शिरोरु-बाहवे।
॥श्रीगणेश-देवाय नमः साष्टाङ्ग-प्रणामं समर्पयामि॥
9.18
आवाहनं न जानामि न जानामि विसर्जनम्।
पूजाकर्म न जानामि क्षमस्व परमेश्वर॥
मन्त्रहीनं क्रियाहीनं भक्तिहीनं सुरेश्वर!
मया यत्पूजितं देव! परिपूर्णं तदस्तु मे॥
अपराधसहस्राणि क्रियन्तेऽहर्निशं मया।
दासोऽयमिति मां मत्वा क्षमस्व परमेश्वर।
विधेहि देव! कल्याणं विधेहि विपुलां श्रियम्।
रूपं देहि जयं देहि यशो देहि द्विषो जहि॥
यस्य स्मृत्या च नामोक्त्या तपो-यज्ञ-क्रियादिषु।
नूनं सम्पूर्णतां याति सद्यो वन्दे तमच्युतम्॥
अनेन यथा-मिलितोपचार-द्रव्यैः कृत-पूजनेन श्रीगणेशदेवः प्रीयताम्।
॥श्रीगणेश-देवार्पणमस्तु॥
10. Lakshmi als Ehrengast – Lakshmi Puja
10.1
या सा पद्मासनस्था विपुल-कटि-तटी पद्म-पत्रायताक्षी।
गम्भीरावर्त-नाभिः स्तन-भर-नमिता शुभ्र-वस्त्रोत्तरीया॥
या लक्ष्मीर्दिव्य-रूपैर्मणि-गण-खचितैः स्नापिता हेम-कुम्भैः।
सा नित्यं पद्महस्ता मम वसतु गृहे सर्व-माङ्गल्य-युक्ता॥
10.2
आगच्छ देवि देवेशि! तेजोमयि महा-लक्ष्मि!
क्रियमाणां मया पूजां गृहाण सुरवन्दिते!
॥ श्रीलक्ष्मी-देवीम् आवाहयामि ॥
10.3
नाना-रत्न-समायुक्तं कार्त-स्वर-विभूषितम्।
आसनं देवि देवेशि! प्रीत्यर्थं प्रतिगृह्यताम्॥
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै आसनार्थे पञ्च-पुष्पाणि समर्पयामि ॥
10.4
श्रीलक्ष्मी-देवि! स्वागतम्।
10.5
पाद्यं गृहाण देवेशि सर्व-क्षेम-समर्थे भोः!
भक्त्या समर्पितं देवि महालक्ष्मि! नमोऽस्तु ते॥
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः पाद्यं समर्पयामि ॥
10.6
नमस्ते देवि देवेशि! नमस्ते कमल-धारिणि!
गृहाणार्घ्यं मया दत्तं महालक्ष्मि नमोऽस्तु ते।
गन्ध-पुष्पाक्षतैर्युक्तं फल-द्रव्य-समन्वितम्।
गृहाण तोयमर्घ्यर्थं परमेश्वरि वत्सले!
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः अर्घ्यं समर्पयामि ॥
10.7
गङ्गासरस्वतीरेवापयोष्णीनर्मदाजलैः।
स्नापितासि मया देवि तथा शान्तिं कुरुष्व मे॥
आदित्यवर्णे तपसोऽधिजातो वनस्पतिस्तव वृक्षोऽथ बिल्वः।
तस्य फलानि तपसा नुदन्तु मायान्तरायाश्च बाह्या अलक्ष्मीः!
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः जलस्नानं समर्पयामि ॥
10.8
दधि मधु घृतञ्चैव पयश्च शर्करायुतम्।
पञ्चामृतं समानीतं स्नानार्थं प्रतिगृह्यताम्॥
ॐ पञ्चनद्यः सरस्वतीमपियन्ति सस्रोतसः।
सरस्वती तु पञ्चधा सोदेशे भवत् सरित्॥
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः पञ्चामृतस्नानं समर्पयामि ॥
10.9
ॐ मलयाचलसम्भूतं चन्दनागरुसम्भवम्।
चन्दनं देवि देवेशि स्नानार्थं प्रतिगृह्यताम्॥
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः गन्धस्नानं समर्पयामि ॥
10.10
मन्दाकिन्यास्तु यद्वारि सर्वपापहरं शुभम्।
तदिदं कल्पितं तुभ्यं स्नानार्थं प्रतिगृह्यताम्॥
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः शुद्धोदकस्नानं समर्पयामि ॥
10.11
दिव्याम्बरं नूतनं हि क्षौमं त्वतिमनोहरम्।
दीयमानं मया देवि गृहाण जगदम्बिके॥
उपैतु मां देवसखः कीर्तिश्च मणिना सह।
प्रादुर्भूतो सुराष्ट्रेऽस्मिन् कीर्तिमृद्धिं ददातु मे॥
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः वस्त्रं समर्पयामि ॥
10.12
ॐ कापिलं दधि कुन्देन्दुधवलं मधुसंयुतम्।
स्वर्णपात्रस्थितं देवि मधुपर्कं गृहाण भोः॥
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः मधुपर्कं समर्पयामि ॥
10.13
रत्नकङ्कण-वैदूर्यमुक्ताहारयुतानि च।
सुप्रसन्नेन मनसा दत्तानि स्वीकुरुष्व मे॥
क्षुत्पिपासामलां ज्येष्ठामलक्ष्मीं नाशयाम्यहम्।
अभूतिमसमृद्धिं च सर्वान्निर्णुद मे गृहात्॥
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः आभूषणानि समर्पयामि ॥
10.14
ॐ रक्तचन्दनसम्मिश्रं पारिजातसमुद्भवम्।
मया दत्तं गृहाणाशु चन्दनं गन्धसंयुतम्॥
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः रक्तचन्दनं समर्पयामि ॥
10.15
ॐ सिन्दूरं रक्तवर्णञ्च सिन्दूरतिलकप्रिये।
भक्त्या दत्तं मया देवि सिन्दूरं प्रतिगृह्यताम्॥
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः सिन्दूरं समर्पयामि ॥
10.16
ॐ कुङ्कुमं कामदं दिव्यं कुङ्कुमं कामरूपिणम्।
अखण्डकामसौभाग्यं कुङ्कुमं प्रतिगृह्यताम्॥
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः कुङ्कुमं समर्पयामि ॥
10.17
अबीरञ्च गुलालं च चोवा-चन्दनमेव च।
शृङ्गारार्थं मया दत्तं गृहाण परमेश्वरि॥
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः अबीरगुलालं समर्पयामि ॥
10.18
ॐ तैलानि च सुगन्धीनि द्रव्याणि विविधानि च।
मया दत्तानि लेपार्थं गृहाण परमेश्वरि॥
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः सुगन्धिततैलं समर्पयामि ॥
10.19
अक्षताश्च सुरश्रेष्ठे कुङ्कुमाक्ताः सुशोभिताः।
मया निवेदिता भक्त्या पूजार्थं प्रतिगृह्यताम्॥
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः अक्षतान् समर्पयामि ॥
10.20
श्रीखण्डं चन्दनं दिव्यं गन्धाढ्यं सुमनोहरम्।
विलेपनं महालक्ष्मि! चन्दनं प्रति-गृह्यताम्॥
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः चन्दनं समर्पयामि ॥
10.21
यथाप्राप्त-ऋतुपुष्पैः बिल्व-तुलसी-दलैरपि।
पूजयामि महा-लक्ष्मि! प्रसीद मे सुरेश्वरि!
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः पुष्पं समर्पयामि ॥
10.22
ॐ चपलायै नमः पादौ पूजयामि।
ॐ चञ्चलायै नमः जानुनी पूजयामि।
ॐ कमलायै नमः कटिं पूजयामि।
ॐ कात्यायन्यै नमः नाभिं पूजयामि।
ॐ जगन्मात्रे नमः जठरं पूजयामि।
ॐ विश्व-वल्लभायै नमः वक्ष-स्थलं पूजयामि।
ॐ कमल-वासिन्यै नमः हस्तौ पूजयामि।
ॐ कमल-पत्राक्ष्यै नमः नेत्र-त्रयं पूजयामि।
ॐ श्रियै नमः शिरः पूजयामि।
10.23
ॐ अणिम्ने नमः। ॐ महिम्ने नमः।
ॐ गरिम्णे नमः। ॐ लघिम्ने नमः।
ॐ प्राप्त्यै नमः। ॐ प्राकाम्यै नमः।
ॐ ईशितायै नमः। ॐ वशितायै नमः।
10.24
ॐ आद्य-लक्ष्म्यै नमः। ॐ विद्या-लक्ष्म्यै नमः।
ॐ सौभाग्य-लक्ष्म्यै नमः। ॐ अमृत-लक्ष्म्यै नमः।
ॐ कमलाक्ष्यै नमः। ॐ सत्य-लक्ष्म्यै नमः।
ॐ भोग-लक्ष्म्यै नमः। ॐ योग-लक्ष्म्यै नमः।
10.25
वनस्पति-रसोद्भूतो गन्धाढ्यः सुमनोहरः।
आघ्रेयः सर्व-देवानां, धूपोऽयं प्रति-गृह्यताम्॥
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः धूपं समर्पयामि ॥
10.26
साज्यं त्रिवर्ति-संयुक्तं वह्निना योजितं मया,
दीपं गृहाण देवेशि! त्रैलोक्य-तिमिरापहम्।
भक्त्या दीपं प्रयच्छामि देव्यै परमात्मने।
त्राहि मां नरकात् घोरात् दीपोऽयं प्रति-गृह्यताम्॥
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः दीपं समर्पयामि ॥
10.27
शर्करा-खण्ड-खाद्यानि दधि-क्षीर-घृतानि च।
आहारो भक्ष्य-भोज्यं च नैवेद्यं प्रति-गृह्यताम्।
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः यथांशतः श्रीलक्ष्मी-देव्यै नैवेद्यं समर्पयामि -
ॐ प्राणाय स्वाहा। ॐ अपानाय स्वाहा।
ॐ समानाय स्वाहा। ॐ उदानाय स्वाहा।
ॐ व्यानाय स्वाहा ॥
10.28
ततः पानीयं समर्पयामि इति उत्तरापोषणम्।
हस्त-प्रक्षालनं समर्पयामि। मुख-प्रक्षालनं।
करोद्वर्तनार्थे चन्दनं समर्पयामि।
10.29
पूगीफलं महद्दिव्यं नागवल्ली-दलैर्युतम्।
कर्पूरैला-समायुक्तं ताम्बूलं प्रति-गृह्यताम्॥
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः मुख-वासार्थं पूगी-फलयुक्तं ताम्बूलं समर्पयामि ॥
10.30
हिरण्य-गर्भगर्भस्थं हेमबीजं विभावसोः।
अनन्तपुण्य-फलदमतः शान्तिं प्रयच्छ मे॥
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः सुवर्णपुष्प-दक्षिणां समर्पयामि ॥
10.31
यानि कानि च पापानि जन्मान्तर-कृतानि च।
तानि तानि विनश्यन्ति प्रदक्षिणां पदे पदे॥
अन्यथा शरणं नास्ति त्वमेव शरणं मम।
तस्मात् कारुण्य-भावेन, क्षमस्व परमेश्वरि॥
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः प्रदक्षिणां समर्पयामि ॥
10.32
करकृतं वा कायजं कर्मजं वा,
श्रवण-नयनजं वा मानसं वाऽपराधम्।
विदितमविदितं वा सर्वमेतत् क्षमस्व,
जय जय करुणाब्धे, श्रीमहा-लक्ष्मि त्राहि।
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै नमः मन्त्र-पुष्पाञ्जलिं समर्पयामि ॥
10.33
ॐ भवानि! त्वं महा-लक्ष्मीः सर्व-काम-प्रदायिनी।
प्रसन्ना सन्तुष्टा भव देवि! लक्ष्म्यै नमोऽस्तु ते।
॥ अनेन पूजनेन श्रीलक्ष्मी देवी प्रीयतां नमो नमः॥
10.34
आवाहनं न जानामि न जानामि विसर्जनम्॥
पूजा-कर्म न जानामि क्षमस्व परमेश्वरि॥
मन्त्रहीनं क्रियाहीनं भक्ति-हीनं सुरेश्वरि!
मया यत्पूजितं देवि! परिपूर्णं तदस्तु मे॥
अनेन यथा-मिलितोपचार-द्रव्यैः कृत-पूजनेन श्रीलक्ष्मी-देवी प्रीयताम्
॥ श्रीलक्ष्मी-देव्यै अर्पणमस्तु ॥
11. Das Schreibgerät verehren – Kali Puja
11.1
ॐ सद्यश्छिन्नशिरः कृपाणमभयं हस्तैर्वरं बिभ्रतीं।
घोरास्यां शिरसां स्रजं सुरुचिरां उन्मुक्तकेशावलिम्॥
सृक्कासृक्प्रवहां श्मशाननिलयां श्रुत्योः शवालङ्कृतिं।
श्यामाङ्गीं कृत-मेखलां शव-करैर्देवीं भजे कालिकाम्॥
11.2
ॐ देवेशि! भक्ति सुलभे! परिवारसमन्विते!
यावत् त्वां पूजयिष्यामि तावत् त्वं सुस्थिरा भव॥
दुष्पारे घोर-संसार-सागरे पतितं सदा।
त्रायस्व वरदे देवि! नमस्ते चित्-परात्मिके॥
ये देवा याश्च देव्यश्च चलितायां चलन्ति हि।
आवाहयामि तान् सर्वान् कालिके परमेश्वरि॥
प्राणान् रक्ष यशो रक्ष रक्ष दारान् सुतान् धनम्।
सर्व-रक्षा-करी यस्मात् त्वं हि देवि जगन्मये॥
प्रविश्य तिष्ठ यज्ञेऽस्मिन् यावत् पूजां करोम्यहम्।
सर्वानन्द-करे देवि! सर्वसिद्धिं प्रयच्छ मे॥
तिष्ठात्र कालिके मातः! सर्व-कल्याण-हेतवे।
पूजां गृहाण सुमुखि! नमस्ते शङ्कर-प्रिये॥
॥ श्रीमहा-काली-देवीम् आवाहयामि॥
11.3
नाना-रत्न-समायुक्तं कार्तस्वर-विभूषितम्।
आसनं देवि देवेशि! प्रीत्यर्थं प्रतिगृह्यताम्॥
॥ श्रीमहा-काली-देव्यै आसनार्थे पञ्च-पुष्पाणि समर्पयामि॥
11.4
ॐ श्रीकाली-देव्यै नमः पादयोः पाद्यं समर्पयामि।
ॐ श्रीकाली-देव्यै नमः शिरसि अर्घ्यं समर्पयामि।
ॐ श्रीकाली-देव्यै नमः गन्धाक्षतान् समर्पयामि।
ॐ श्रीकाली-देव्यै नमः पुष्पं समर्पयामि।
ॐ श्रीकाली-देव्यै नमः धूपम् आघ्रापयामि।
ॐ श्रीकाली-देव्यै नमः दीपं दर्शयामि।
ॐ श्रीकाली-देव्यै नमः नैवेद्यं निवेदयामि।
ॐ श्रीकाली-देव्यै नमः आचमनीयं समर्पयामि।
ॐ श्रीकाली-देव्यै नमः ताम्बूलं समर्पयामि।
11.5
ॐ श्रीमहाकाल्यै नमः। अनेन पूजनेन श्रीकाली देवी प्रीयताम्। नमो नमः।
12. Die Bücher verehren – Saraswati Puja
12.1
या कुन्देन्दु-तुषार-हार-धवला या शुभ्र-वस्त्रावृता
या वीणा-वरदण्ड-मण्डित-करा या श्वेत-पद्मासना।
या ब्रह्माऽच्युत-शङ्कर-प्रभृतिभिर्देवैः सदा वन्दिता
सा मां पातु सरस्वती भगवती निःशेषजाड्यापहा॥
12.2
आगच्छ देवि देवेशि! तेजोमयि सरस्वति!
क्रियमाणां मया पूजां गृहाण सुर-वन्दिते!
॥ श्रीसरस्वती-देवीम् आवाहयामि॥
12.3
नाना-रत्न-समायुक्तं कार्तस्वर-विभूषितम्।
आसनं देवि देवेशि! प्रीत्यर्थं प्रतिगृह्यताम्॥
॥ श्रीसरस्वती-देव्यै आसनार्थे पञ्च-पुष्पाणि समर्पयामि॥
12.4
ॐ श्रीसरस्वती-देव्यै नमः पादयोः पाद्यं समर्पयामि।
ॐ श्रीसरस्वती-देव्यै नमः शिरसि अर्घ्यं समर्पयामि।
ॐ श्रीसरस्वती-देव्यै नमः गन्धाक्षतान् समर्पयामि।
ॐ श्रीसरस्वती-देव्यै नमः पुष्पं समर्पयामि।
ॐ श्रीसरस्वती-देव्यै नमः धूपम् आघ्रापयामि।
ॐ श्रीसरस्वती-देव्यै नमः दीपं दर्शयामि।
ॐ श्रीसरस्वती-देव्यै नमः नैवेद्यं निवेदयामि।
ॐ श्रीसरस्वती-देव्यै नमः आचमनीयं समर्पयामि।
ॐ श्रीसरस्वती-देव्यै नमः ताम्बूलं समर्पयामि।
12.5
ॐ श्रीसरस्वत्यै नमः। अनेन पूजनेन श्रीसरस्वती देवी प्रीयताम्। नमो नमः।
13. Die anvertrauten Güter verehren – Kubera Puja
13.1
मनुज-वाह्य-विमान-स्थितम्,
गरुड-रत्न-निभं निधि-नायकम्।
शिव-सखं मुकुटादि-विभूषितम्,
वर-गदे दधतं भजे तुन्दिलम्॥
13.2
आवाहयामि देव! त्वामिहायाहि कृपां कुरु।
कोशं वर्द्धय नित्यं त्वं परि-रक्ष सुरेश्वर॥
॥श्रीकुबेर-देवम् आवाहयामि॥
13.3
नाना-रत्न-समायुक्तं कार्त्त-स्वर-विभूषितम्।
आसनं देव-देवेश! प्रीत्यर्थं प्रतिगृह्यताम्॥
॥श्रीकुबेर-देवाय आसनार्थे पञ्च-पुष्पाणि समर्पयामि॥
13.4
ॐ श्रीकुबेराय नमः पादयोः पाद्यं समर्पयामि।
ॐ श्रीकुबेराय नमः शिरसि अर्घ्यं समर्पयामि।
ॐ श्रीकुबेराय नमः गन्धाक्षतान् समर्पयामि।
ॐ श्रीकुबेराय नमः पुष्पं समर्पयामि।
ॐ श्रीकुबेराय नमः धूपम् आघ्रापयामि।
ॐ श्रीकुबेराय नमः दीपं दर्शयामि।
ॐ श्रीकुबेराय नमः नैवेद्यं निवेदयामि।
ॐ श्रीकुबेराय नमः आचमनीयं समर्पयामि।
ॐ श्रीकुबेराय नमः ताम्बूलं समर्पयामि।
13.5
ॐ श्रीकुबेराय नमः।
अनेन पूजनेन श्रीधनाध्यक्षः श्रीकुबेरः प्रीयताम्।
नमो नमः।
14. Die Lichterreihe – Dipa Malika Puja
14.1
भो दीप! ब्रह्मरूपस्त्वं ह्यन्धकार-विनाशकः।
गृहाण मया कृतां पूजाम् ओजस्तेजः प्रवर्धय॥
14.2
ॐ दीप-वृक्षाय नमः।
14.3
शुभं करोतु कल्याणमारोग्यं सुख-सम्पदम्।
मम बुद्धि-प्रकाशं च दीप-ज्योतिर्नमोऽस्तु ते॥
शुभं भवतु कल्याणमारोग्यं पुष्टि-वर्धनम्।
आत्म-तत्त्व-प्रबोधाय दीप-ज्योतिर्नमोऽस्तु ते॥
दीपावलिर्मया दत्ता गृहाण त्वं सुरेश्वरि!
अनेन दीप-दानेन ज्ञान-दृष्टि-प्रदा भव॥
15. Gemeinsamer Abschluss – Visarjana
15.2
यान्तु देवगणाः सर्वे पूजामादाय मामकीम्।
इष्ट-काम-समृद्ध्यर्थं पुनरागमनाय च॥
Deutsche Bedeutung
1. Reinigung und Sammlung – Atma Shodhana
1.1
Om. Ob unrein oder rein, in welcher Lage man sich auch befindet: Wer sich an den Lotusäugigen erinnert, wird außen und innen rein.
1.2
Om. Ich reinige das Prinzip des Selbst, Svaha.
Om. Ich reinige das Prinzip des Wissens, Svaha.
Om. Ich reinige das Prinzip Shivas, Svaha.
2. Das persönliche Vorhaben – Sankalpa
2.1
Om, das ist die Wahrheit. Heute, an diesem Tag Brahmas, in der zweiten Hälfte der Lebenszeit Brahmas, im Kalpa des weißen Ebers, auf Jambudvipa, im Gebiet Bharatas, in der genannten Region und am genannten heiligen Ort, im Kaliyuga und dessen erstem Abschnitt, im genannten Jahr, im Monat Kartika, in der dunklen Monatshälfte, am Neumondtag und am genannten Wochentag: Ich, mit dem eingesetzten Namen und aus dem genannten Gotra, feiere für mich, meine Frau, meinen Sohn und meine Angehörigen, um Ansehen und Gelingen zu empfangen, Unheil abzuwenden und gute Anliegen zu erfüllen, noch nicht erlangtes Gedeihen zu erlangen und bereits erlangtes lange zu bewahren, um im bestehenden Unternehmen reichen Vermögensgewinn zu erlangen und Mahalakshmi zu erfreuen.
Nur bei neuen Geschäftsbüchern:
Für die vollständige Durchführung der Verehrung der neuen Bücher meines mit Namen genannten Geschäfts.
Schluss des Vorsatzes:
Mit Friedensgebeten und der Aufstellung des Kalasha, mit den bereitgestellten Gaben und der Verehrung Ganapatis, der neun Grahas von Surya an und der sechzehn Matrikas werde ich zu Diwali die Bilder Ganeshas und Lakshmis verehren.
3. Frieden für die ganze Lebenswelt – Shanti Patha
3.1
Om. Von allen Seiten mögen gute Entschlüsse zu uns kommen, ungetäuscht, unbehindert und sich Bahn brechend. Die Götter mögen stets unser Wachstum fördern und uns Tag für Tag unermüdlich behüten.
3.2
Om. Die gute Gesinnung der aufrichtig zugewandten Götter sei mit uns; ihre Gaben mögen uns erreichen. Wir suchen die Freundschaft der Götter; sie mögen unsere Lebenszeit verlängern, damit wir leben.
3.3
Om. Mit der alten Anrufung rufen wir Bhaga, Mitra, Aditi und den unfehlbaren Daksha, Aryaman, Varuna, Soma und die beiden Ashvins. Die glückbringende Saraswati schenke uns Freude.
3.4
Om. Der Wind möge uns wohltuende Heilung bringen, ebenso Mutter Erde und Vater Himmel. Auch die freudespendenden Steine, die Soma auspressen, mögen sie bringen. Ihr beiden kundigen Ashvins, hört uns!
3.5
Om. Wir rufen den Herrn dessen, was sich bewegt und was feststeht, der das Denken belebt, zu unserem Beistand. Pushan sei uns zur Förderung, als Hüter des Besitzes, als untrüglicher Bewahrer und Beschützer zum Heil.
3.6
Om. Indra von großem Ruhm schenke uns Wohlergehen; Pushan, der die Welt kennt, schenke uns Wohlergehen. Tarkshya mit unversehrtem Rad schenke uns Wohlergehen. Brihaspati schenke uns Wohlergehen.
3.7
Om. Die Maruts mit gescheckten Pferden, die Söhne Prishnis, die schön dahinfahren und zu den heiligen Versammlungen kommen, deren Zunge Agni ist, die verständig sind und deren Auge die Sonne ist: Alle Götter mögen zu unserem Beistand hierherkommen.
3.8
Om. Götter, mögen wir mit unseren Ohren Gutes hören und mit unseren Augen Gutes sehen, ihr Verehrungswürdigen. Mit festen Gliedern und Leibern euch preisend mögen wir die von den Göttern bestimmte Lebenszeit durchleben.
3.9
Om. Hundert Herbste stehen uns bevor, ihr Götter, in denen ihr unsere Leiber altern lasst und unsere Söhne selbst Väter werden. Brecht unseren Lebenslauf nicht vorzeitig ab.
3.10
Om. Aditi ist Himmel und Luftraum; Aditi ist Mutter, Vater und Sohn. Aditi ist alle Götter und die fünf Völkerschaften; Aditi ist das Geborene und das noch zu Gebärende.
3.11
Friede sei die Erde, Friede der Luftraum, Friede der Himmel, Friede die Richtungen und die Zwischenrichtungen, Friede das Feuer und der Wind. Friede seien Sonne, Mond und Sterne, Wasser, Heilkräuter und Bäume. Friede seien Kuh, Ziege und Pferd, der Mensch, Brahman und der Brahmane. Friede allein sei Friede. Friede werde mir zuteil, Friede.
4. Ein guter Beginn – Mangala Patha
4.1
Sumukha, der Schönantlitzige; Ekadanta, der Einzahnige; Kapila, der Braune; Gajakarnaka, der Elefantenohrige; Lambodara, der Hängebäuchige; Vikata, der Gewaltige; Vighnanasha, der Hinderniszerstörer; Vinayaka, der Führer;
4.2
Dhumraketu, der Rauchbanner; Ganadhyaksha, das Oberhaupt der Scharen; Bhalachandra, der den Mond an der Stirn trägt; Gajanana, der Elefantengesichtige: Wer diese zwölf Namen liest oder auch nur hört,
4.3
dem entsteht kein Hindernis beim Beginn des Lernens, bei einer Hochzeit, bei Reisen in fremde Länder, im Kampf und in Bedrängnis.
4.4
Man versenke sich in den weiß gekleideten Gott, mondfarben, vierarmig und heiter im Antlitz, damit alle Hindernisse zur Ruhe kommen.
4.5
Du Glückbringendste alles Glückbringenden, Gütige, die alle Ziele vollendet, Zuflucht, Dreiäugige, Gauri, Narayani: Dir sei Verehrung!
4.6
Zu keiner Zeit und in keinem Werk trifft Unheil jene, in deren Herzen der göttliche Hari wohnt, die Wohnstätte alles Guten.
4.7
Das ist die rechte Sternstunde, das der gute Tag, das die Kraft der Sterne und des Mondes, das die Kraft des Wissens und der göttlichen Fügung: Ich erinnere mich an die beiden Füße des Gemahls Lakshmis.
4.8
Ihnen gehören Gewinn und Sieg. Woher sollte ihnen Niederlage kommen, wenn Janardana, dunkel wie der blaue Lotus, in ihrem Herzen wohnt?
4.9
Zu Beginn verneige ich mich vor Vinayaka, dem Guru, der Sonne, vor Brahma, Vishnu und Maheshvara sowie vor Saraswati, damit alle Vorhaben gelingen.
4.10
Dem Herrn der Scharen, den Götter und Asuras verehren, um das ersehnte Ziel zu erreichen, und der alle Hindernisse durchtrennt, sei Verehrung.
4.11
Brahma, Ishana und Janardana, die drei göttlichen Herren der drei Welten, mögen uns bei allen begonnenen Werken Vollendung gewähren.
5. Der Krug als Gegenwart des Lebens – Kalasha Sthapana
5.1
Om. Du bist Erde, du bist der Boden, du bist Aditi, die alles trägt, die Trägerin der ganzen Welt. Halte die Erde, festige die Erde, verletze die Erde nicht.
5.2
Om. Du bist Getreide; nähre die Götter. Für Prana nehme ich dich, für Udana und für Vyana. Möge ich eine lange Bahn für mein Leben einrichten. Gott Savitar mit goldener Hand ergreife euch mit unversehrter Hand. Für das Auge nehme ich dich; du bist die Milch der großen Kühe.
5.3
Om. Nimm den Duft des Kruges auf; die Tropfen mögen dich erfüllen. Kehre mit Nahrungskraft zurück und melke uns tausendfachen Segen. Reich an Milch, in weitem Strom, möge Reichtum wieder bei mir einziehen.
5.4
Om. Du bist Varunas Stütze; ihr seid die Befestigung von Varunas Stütze. Du bist Varunas Sitz der Wahrheit. Du bist Varunas Wohnstätte der Wahrheit. Nimm den Sitz in Varunas Wohnstätte der Wahrheit ein.
5.5
Om. Du bist Vasus Läuterung mit hundert Strömen, du bist Vasus Läuterung mit tausend Strömen. Savitar läutere dich mit Vasus hundertströmiger Läuterung, die gut reinigt und das Ersehnte gewährt.
5.6
Om. Pflanzen, die Früchte tragen, und solche ohne Früchte, solche ohne Blüten und solche in Blüte: Von Brihaspati hervorgebracht, mögen sie uns aus Bedrängnis befreien.
5.7
Om. Am Anfang entstand Hiranyagarbha; als er geboren war, war er der eine Herr des Gewordenen. Er trug diese Erde und den Himmel. Welchem Gott sollen wir mit einer Opfergabe dienen?
5.8
Om. Durch ihren Duft sich offenbarend, unbezwingbar, immer genährt, an fruchtbarer Fülle reich: Diese Shri, die Herrin aller Wesen, rufe ich hier an.
5.9
Om. Die Heilpflanzen, die vor den Göttern, vor drei Zeitaltern entstanden sind: Ich bedenke die hundert und sieben Wirkstätten dieser Braunen.
5.10
Om. Erde, sei uns freundlich, dornenlos und wohnlich. Gewähre uns weit ausgebreiteten Schutz.
5.11
Om. Von Halm zu Halm sprossend, von Knoten zu Knoten: So, Durva, breite auch uns aus, tausendfach und hundertfach.
5.12
Om. Am Ashvattha ist euer Sitz, am Parna-Baum ist euch Wohnung bereitet. An Rindern werdet ihr Anteil haben, wenn ihr dem Menschen Wohlergehen gewinnt.
5.13
Om. Ihr beiden seid Vishnus Läuterungsmittel. Auf Savitars Antrieb läutere ich euch mit unversehrter Läuterung und den Strahlen der Sonne. Herr der Läuterung, den Wunsch, um dessentwillen ich mich durch deine Läuterung reinige, möge ich verwirklichen können.
5.14
Om. Voller Schöpflöffel, fliege hinaus; reich gefüllt kehre zurück. Wie beim Tausch eines Kaufpreises wollen wir Nahrung und Lebenskraft eintauschen, du Kraftreicher.
5.15
Om. Die Kraft des Geistes möge sich am Ghee erfreuen. Brihaspati breite dieses Opfer aus und richte es unversehrt ein. Alle Götter mögen sich hier erfreuen. Om, sei fest begründet.
5.16
Om, Bhur, Bhuvah, Svah! Varuna, komm hierher, bleibe hier und empfange meine Verehrung.
5.17
Om, Verehrung Varuna. Ich reiche Wasser für die Füße.
Om, Verehrung Varuna. Ich reiche das Ehrenwasser für das Haupt.
Om, Verehrung Varuna. Ich bringe duftenden Reis dar.
Om, Verehrung Varuna. Ich bringe eine Blüte dar.
Om, Verehrung Varuna. Ich lasse Räucherduft aufsteigen.
Om, Verehrung Varuna. Ich zeige das Licht.
Om, Verehrung Varuna. Ich bringe Speise dar.
Om, Verehrung Varuna. Ich reiche Mundspülwasser.
Om, Verehrung Varuna. Ich bringe die Betelgabe dar.
Om, Verehrung Varuna. Ich bringe eine Spende dar.
5.18
Om. Flüsse, Meere, Berge, heilige Orte, Regenwolken und Ströme mögen zu mir, dem Verehrenden, kommen und Unheil tilgen.
Am Mund des Kalasha ist Vishnu; seinen Hals bewohnt Rudra. An seinem Grund steht Brahma; in der Mitte werden die Mütter gedacht.
In seinem Bauch sind die sieben Meere und die Erde mit ihren sieben Inselreichen. Rigveda, Yajurveda, Samaveda und Atharvaveda
mit allen ihren Hilfswissenschaften haben im Kalasha ihren Sitz. Als im Zusammenwirken der Götter und Danavas der große Ozean gequirlt wurde,
entstandest du, Kumbha, und Vishnu selbst hielt dich. Aus dir gehen alle heiligen Wasserorte hervor; alle Götter befinden sich in dir.
In dir wohnen die Wesen, in dir sind die Lebenskräfte begründet. Du selbst bist Shiva, du bist Vishnu und Prajapati.
Adityas, Vasus, Rudras und alle Götter mit den Ahnen: Sie alle wohnen in dir und schenken die Frucht des Ersehnten.
Durch deine Gnade möchte ich dieses Werk vollbringen, aus dem Wasser Geborener. Sei mir gegenwärtig, Gott, und bleibe mir stets gewogen.
6. Die vorbereitende Ganapati Puja
6.1
Om. Dich, den Herrn der Scharen, rufen wir, den Weisen unter den Weisen, dessen Ruhm unübertroffen ist, den höchsten König der heiligen Worte. Herr des Gebets, höre uns, komm mit deinem Beistand und nimm auf dem Sitz Platz.
6.2
Om, Bhur, Bhuvah, Svah! Shri Ganapati, komm hierher, bleibe hier und empfange meine Verehrung.
6.3
Om. Die Kraft des Geistes möge sich am Ghee erfreuen. Brihaspati breite dieses Opfer aus und richte es unversehrt ein. Alle Götter mögen sich hier erfreuen. Om, sei fest begründet.
6.4
Om, Verehrung Ganapati. Ich reiche Wasser für die Füße.
Om, Verehrung Ganapati. Ich reiche das Ehrenwasser für das Haupt.
Om, Verehrung Ganapati. Ich bringe duftenden Reis dar.
Om, Verehrung Ganapati. Ich bringe eine Blüte dar.
Om, Verehrung Ganapati. Ich lasse Räucherduft aufsteigen.
Om, Verehrung Ganapati. Ich zeige das Licht.
Om, Verehrung Ganapati. Ich bringe Speise dar.
Om, Verehrung Ganapati. Ich reiche Mundspülwasser.
Om, Verehrung Ganapati. Ich bringe die Betelgabe dar.
Om, Verehrung Ganapati. Ich bringe eine Spende dar.
6.5
Durch diese Verehrung möge Shri Ganapati erfreut sein.
7. Die neun Grahas – Navagraha Puja
7.1
Om. Verehrung den neun Grahas: Surya, Chandra, Mangala, Budha, Brihaspati, Shukra, Shani, Rahu und Ketu.
Om, ihr neun Grahas, kommt hierher, bleibt hier und empfangt meine Verehrung.
7.2
Om, Verehrung den neun Grahas von Surya an. Ich reiche Wasser für die Füße.
Om, Verehrung den neun Grahas von Surya an. Ich reiche das Ehrenwasser für das Haupt.
Om, Verehrung den neun Grahas von Surya an. Ich bringe duftenden Reis dar.
Om, Verehrung den neun Grahas von Surya an. Ich bringe eine Blüte dar.
Om, Verehrung den neun Grahas von Surya an. Ich lasse Räucherduft aufsteigen.
Om, Verehrung den neun Grahas von Surya an. Ich zeige das Licht.
Om, Verehrung den neun Grahas von Surya an. Ich bringe Speise dar.
Om, Verehrung den neun Grahas von Surya an. Ich reiche Mundspülwasser.
Om, Verehrung den neun Grahas von Surya an. Ich bringe die Betelgabe dar.
Om, Verehrung den neun Grahas von Surya an. Ich bringe eine Spende dar.
7.3
Brahma, Murari und der Zerstörer Tripuras, Sonne und Mond, der Sohn der Erde und Budha, Guru und Shukra, Shani, Rahu und Ketu: Alle Grahas mögen Frieden stiften.
8. Die sechzehn Mütter – Shodasha Matrika Puja
8.1
Om. Verehrung den sechzehn Müttern: Gauri, Padma, Shachi, Medha, Savitri, Vijaya, Jaya, Devasena, Svadha, Svaha, Mata, Lokamata, Hrishti, Pushti, Tushti und der Familiengottheit.
Om, ihr sechzehn Mütter, kommt hierher, bleibt hier und empfangt meine Verehrung.
8.2
Om, Verehrung den sechzehn Müttern von Gauri an. Ich reiche Wasser für die Füße.
Om, Verehrung den sechzehn Müttern von Gauri an. Ich reiche das Ehrenwasser für das Haupt.
Om, Verehrung den sechzehn Müttern von Gauri an. Ich bringe duftenden Reis dar.
Om, Verehrung den sechzehn Müttern von Gauri an. Ich bringe eine Blüte dar.
Om, Verehrung den sechzehn Müttern von Gauri an. Ich lasse Räucherduft aufsteigen.
Om, Verehrung den sechzehn Müttern von Gauri an. Ich zeige das Licht.
Om, Verehrung den sechzehn Müttern von Gauri an. Ich bringe Speise dar.
Om, Verehrung den sechzehn Müttern von Gauri an. Ich reiche Mundspülwasser.
Om, Verehrung den sechzehn Müttern von Gauri an. Ich bringe die Betelgabe dar.
Om, Verehrung den sechzehn Müttern von Gauri an. Ich bringe eine Spende dar.
8.3
Angesehen sind sie in ihren Gemeinschaften; ihnen gehören Güter und guter Ruf, und ihr rechtschaffenes Leben verfällt nicht. Gesegnet sind sie mit wohlversorgten Kindern, Dienenden und Gattinnen: jene, denen du, stets Aufstieg schenkend, gewogen bist.
9. Ganesha als Ehrengast – Ganesha Puja
9.1
Ich meditiere über Ganesha mit dem Elefantengesicht, leuchtend wie die aufgehende Sonne. In seinen lotosgleichen Händen trägt er Schlinge und Stachelstock und schenkt Furchtlosigkeit und Segen. Rot gekleidet nimmt er alles Leid, heiter und durch reichen Schmuck beglückend.
9.2
Komm, Gott der Götter, Fülle des Lichtes, Ganapati! Empfange meine Verehrung, du Bester der Götter. Ich rufe den erhabenen Gott Ganapati herbei.
9.3
Nimm zu deiner Freude diesen Sitz an, Herr der Götter, mit vielen Edelsteinen besetzt und mit Gold geschmückt. Verehrung dem Gott Shri Ganesha; ich bringe fünf Blüten für den Sitz dar.
9.4
Gott Shri Ganesha, sei willkommen!
9.5
Empfange das Fußwasser, Herr der Götter, der alles Wohlergehen zu gewähren vermag, in Hingabe von mir dargebracht. Gott Ganapati, dir sei Verehrung! Verehrung dem Gott Shri Ganesha; ich reiche Fußwasser.
9.6
Verehrung dir, Gott der Götter, Träger der Erde, Herr der Nagas und höchster Purusha! Nimm dieses Ehrenwasser an, mit Duft, Blüten und Reis sowie Früchten und Kostbarkeiten versehen, du liebevoller höchster Herr. Verehrung dem Gott Shri Ganesha; ich reiche Ehrenwasser.
9.7
Ganapati, empfange diese göttliche, duftreiche, liebliche Sandelpaste zur Salbung. Verehrung dem Gott Shri Ganesha; ich bringe Sandelpaste dar.
9.8
Mit den verfügbaren Blüten der Jahreszeit und mit Bilva- und Tulasi-Blättern verehre ich dich, Ganapati. Sei mir gewogen, Herr der Götter. Dem Gott Shri Ganesha bringe ich Blüten dar.
9.9
Dieser aus Pflanzensaft entstandene, duftreiche und liebliche Weihrauch, den alle Götter einatmen mögen, werde angenommen. Verehrung dem Gott Shri Ganesha; ich lasse Räucherduft aufsteigen.
9.10
Diese mit Ghee versehene Lampe mit drei Dochten habe ich entzündet. Empfange sie, Herr der Götter, die die Finsternis der drei Welten vertreibt. In Hingabe gebe ich dem Gott, dem höchsten Selbst, dieses Licht. Rette mich vor schrecklicher Hölle; nimm diese Lampe an. Verehrung dem Gott Shri Ganesha; ich zeige das Licht.
9.11
Zucker, Zuckerstücke, Speisen, Joghurt, Milch und Ghee, Nahrung zum Kauen und zum Essen: Nimm diese Speisegabe an. Verehrung dem Gott Shri Ganesha; die gebührende Portion bringe ich ihm als Speise dar.
Om, für Prana, Svaha. Om, für Apana, Svaha. Om, für Samana, Svaha. Om, für Udana, Svaha. Om, für Vyana, Svaha.
9.12
Danach reiche ich Trinkwasser als Wasser nach der Mahlzeit. Ich biete das Waschen der Hände und das Spülen des Mundes an. Für das Einreiben der Hände bringe ich Sandelpaste dar.
9.13
Nimm die vorzügliche Arekanuss mit Betelblättern, Kampfer und Kardamom als Betelgabe an. Verehrung dem Gott Shri Ganesha; zur Erfrischung des Mundes bringe ich Tambula mit Arekanuss dar.
9.14
Der goldene Keim des Feuerglanzes ruht im Schoß Hiranyagarbhas und schenkt die Frucht unendlichen Verdienstes. Gewähre mir dadurch Frieden. Verehrung dem Gott Shri Ganesha; ich bringe eine Spende als goldene Blüte dar.
9.15
Alle Verfehlungen, die in anderen Geburten begangen wurden, schwinden Schritt für Schritt bei der Umschreitung. Ich habe keine andere Zuflucht; du allein bist meine Zuflucht, Herr. Vergib mir daher aus Mitgefühl, höchster Herr. Verehrung dem Gott Shri Ganesha; ich bringe die ehrfürchtige Umschreitung dar.
9.16
Vergehen durch Hände und Füße, durch Rede und Körper, durch meine Werke, durch Hören und Sehen oder im Geist, wissentlich oder unwissentlich: Vergib dies alles. Heil dir, Heil dir, Meer des Mitgefühls, Shri Ganapati, schütze mich! Verehrung dem Gott Shri Ganesha; ich bringe die Mantrablüte dar.
9.17
Verehrung dir, der das Wohl aller will und der Grund und Halt der Welt ist. Diese achtgliedrige Verneigung habe ich mit ganzer Sorgfalt vollzogen. Verehrung dem Unendlichen mit tausend Gestalten, tausend Füßen, Augen, Köpfen, Schenkeln und Armen. Verehrung dem Gott Shri Ganesha; ich bringe die Ganzkörperverneigung dar.
9.18
Ich verstehe die Anrufung nicht und verstehe die Entlassung nicht. Ich verstehe das Werk der Verehrung nicht; vergib, höchster Herr. Was ich ohne zureichendes Mantra, ohne rechte Handlung und ohne genügende Hingabe dargebracht habe, Herr der Götter, möge für mich vollständig werden. Tausende Vergehen begehe ich Tag und Nacht. Betrachte mich als deinen Dienenden und vergib mir, höchster Herr. Schenke Wohlergehen, schenke reiches Gedeihen. Schenke Schönheit, Sieg und guten Ruf; überwinde die Feindschaft. Ich verneige mich vor dem Unwandelbaren, durch dessen Erinnerung und Namensnennung Askese, Opfer und andere Werke sogleich Vollendung erlangen. Möge Shri Ganesha durch die Verehrung mit den verfügbaren Gaben erfreut sein. Alles sei dem Gott Shri Ganesha dargebracht.
10. Lakshmi als Ehrengast – Lakshmi Puja
10.1
Sie sitzt auf dem Lotus, mit breiten Hüften und Augen weit wie Lotusblätter. Ihre Nabelvertiefung ist tief wie ein Wirbel; sie neigt sich unter der Fülle ihrer Brüste und trägt ein weißes Obergewand. Lakshmi wird mit göttlich schönen, edelsteinbesetzten goldenen Krügen gebadet. Die Lotusblüte in der Hand, voller Segen, möge sie stets in meinem Haus wohnen.
10.2
Komm, Göttin der Götter, lichtvolle Mahalakshmi! Empfange meine Verehrung, du von den Göttern Verehrte. Ich rufe die Göttin Shri Lakshmi herbei.
10.3
Nimm zu deiner Freude diesen Sitz an, Göttin der Götter, reich an Edelsteinen und mit Gold geschmückt. Der Göttin Shri Lakshmi bringe ich fünf Blüten für ihren Sitz dar.
10.4
Göttin Shri Lakshmi, sei willkommen!
10.5
Empfange das Fußwasser, Göttin der Götter, die alles Wohlergehen schenken kann, von mir in Hingabe dargebracht. Mahalakshmi, dir sei Verehrung! Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich reiche Fußwasser.
10.6
Verehrung dir, Göttin der Götter, Lotusträgerin! Empfange mein Ehrenwasser, Mahalakshmi, dir sei Verehrung. Nimm dieses mit Duft, Blüten und Reis sowie Früchten und Kostbarkeiten bereitete Wasser an, liebevolle höchste Herrin. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich reiche Ehrenwasser.
10.7
Mit dem Wasser von Ganga, Saraswati, Reva, Payoshni und Narmada bade ich dich, Göttin. Schenke mir ebenso Frieden. Du Sonnenfarbene: Aus deiner inneren Glut erwuchs der Bilva-Baum. Seine Früchte mögen durch diese Kraft innere Täuschung, Hindernisse und äußeres Ungedeihen vertreiben. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe das Wasserbad dar.
10.8
Joghurt, Honig, Ghee, Milch und Zucker: Diese fünf Nektare habe ich herbeigebracht; nimm sie zum Bad an. Om. Fünf Flüsse münden mit ihren Strömungen in die Saraswati; die Saraswati wird dort zu einem fünffachen Strom. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe das Bad mit den fünf Nektaren dar.
10.9
Om. Aus den Malaya-Bergen stammender Duft von Sandel und Aguru: Nimm ihn zum Bad an, Göttin der Götter. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe das Duftbad dar.
10.10
Das reine Wasser der Mandakini, das alle Verfehlungen nimmt, stelle ich für dich bereit. Nimm es zum Bad an. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe das Bad mit reinem Wasser dar.
10.11
Dieses neue, himmlische, überaus liebliche Leinengewand gebe ich dir. Nimm es an, Göttin, Mutter der Welt. Der Freund der Götter komme zu mir, ebenso Kirti mit Mani. In diesem guten Land hervorgetreten, schenke er mir Ansehen und Gedeihen. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe ein Gewand dar.
10.12
Om. Nimm diesen Madhuparka an, Göttin: Joghurt von der braunen Kuh, weiß wie Jasmin und Mond, mit Honig vermischt und in einem goldenen Gefäß gereicht. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe Madhuparka dar.
10.13
Edelsteinarmreifen, Schmuck mit Beryll und Perlenketten: Mit frohem Herzen habe ich sie gegeben; nimm sie an. Die ältere Alakshmi, vom Schmutz des Hungers und Durstes begleitet, vertreibe ich. Vertreibe jeden Mangel und alles Ungedeihen aus meinem Haus. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe Schmuck dar.
10.14
Om. Mit rotem Sandel vermischt, aus Parijata hervorgegangen: Nimm rasch diese duftende Sandelpaste an, die ich gebe. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe rote Sandelpaste dar.
10.15
Om. Rotes Sindura, du Liebhaberin des Sindura-Stirnzeichens: In Hingabe gebe ich es dir, Göttin; nimm es an. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe Sindura dar.
10.16
Om. Göttliches Kumkuma, das Wünsche erfüllt und die gewünschte Gestalt annimmt, Zeichen ununterbrochenen Glücks: Nimm es an. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe Kumkuma dar.
10.17
Abira und Gulala sowie Chova-Sandelduft gebe ich dir zum Schmuck. Nimm sie an, höchste Herrin. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe Abira und Gulala dar.
10.18
Om. Duftende Öle und verschiedene wohlriechende Stoffe gebe ich dir zur Salbung. Nimm sie an, höchste Herrin. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe Duftöl dar.
10.19
Du Höchste der Göttlichen, diese schönen, mit Kumkuma versehenen ungebrochenen Reiskörner gebe ich in Hingabe. Nimm sie zur Verehrung an. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe Akshata dar.
10.20
Mahalakshmi, nimm diese göttliche, duftreiche und liebliche Sandelpaste zur Salbung an. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe Sandelpaste dar.
10.21
Mit den verfügbaren Blüten der Jahreszeit sowie Bilva- und Tulasi-Blättern verehre ich dich, Mahalakshmi. Sei mir gewogen, Göttin der Götter. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe Blüten dar.
10.22
Om. Verehrung Chapala, der Beweglichen; ich verehre die Füße.
Om. Verehrung Chanchala, der Wandelbaren; ich verehre die Knie.
Om. Verehrung Kamala, der Lotusgöttin; ich verehre die Hüfte.
Om. Verehrung Katyayani; ich verehre den Nabel.
Om. Verehrung der Mutter der Welt; ich verehre den Bauch.
Om. Verehrung der Geliebten der Welt; ich verehre die Brust.
Om. Verehrung der im Lotus Wohnenden; ich verehre die Hände.
Om. Verehrung der Lotusäugigen; ich verehre die drei Augen.
Om. Verehrung Shri; ich verehre das Haupt.
10.23
Om. Verehrung Animan, der Fähigkeit, klein zu werden. Om. Verehrung Mahiman, der Größe.
Om. Verehrung Gariman, der Schwere. Om. Verehrung Laghiman, der Leichtigkeit.
Om. Verehrung Prapti, dem Erlangen. Om. Verehrung Prakamya, der Erfüllung des Gewünschten.
Om. Verehrung Ishita, der Herrschaft. Om. Verehrung Vashita, der Selbstmächtigkeit.
10.24
Om. Verehrung der ursprünglichen Lakshmi. Om. Verehrung der Lakshmi des Wissens.
Om. Verehrung der Lakshmi glücklichen Gedeihens. Om. Verehrung der Lakshmi der Unsterblichkeit.
Om. Verehrung der Lotusäugigen. Om. Verehrung der Lakshmi der Wahrheit.
Om. Verehrung der Lakshmi des Genusses. Om. Verehrung der Lakshmi des Yoga.
10.25
Dieser aus Pflanzensaft gewonnene, duftreiche und liebliche Weihrauch, den alle Götter einatmen mögen, werde angenommen. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe Räucherduft dar.
10.26
Diese mit Ghee versehene Lampe mit drei Dochten habe ich entzündet. Nimm sie an, Göttin der Götter, die die Finsternis der drei Welten vertreibt. In Hingabe gebe ich der Göttin, dem höchsten Selbst, dieses Licht. Rette mich vor schrecklicher Hölle; nimm diese Lampe an. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe Licht dar.
10.27
Zucker, Zuckerstücke, Speisen, Joghurt, Milch und Ghee, Nahrung zum Kauen und zum Essen: Nimm diese Speisegabe an. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; die gebührende Portion bringe ich ihr als Speise dar.
Om, für Prana, Svaha. Om, für Apana, Svaha. Om, für Samana, Svaha. Om, für Udana, Svaha. Om, für Vyana, Svaha.
10.28
Danach reiche ich Trinkwasser als Wasser nach der Mahlzeit. Ich biete das Waschen der Hände und das Spülen des Mundes an. Für das Einreiben der Hände bringe ich Sandelpaste dar.
10.29
Nimm die vorzügliche Arekanuss mit Betelblättern, Kampfer und Kardamom als Betelgabe an. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; zur Erfrischung des Mundes bringe ich Tambula mit Arekanuss dar.
10.30
Der goldene Keim des Feuerglanzes ruht im Schoß Hiranyagarbhas und schenkt die Frucht unendlichen Verdienstes. Gewähre mir dadurch Frieden. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe eine Spende als goldene Blüte dar.
10.31
Alle Verfehlungen aus früheren Geburten schwinden Schritt für Schritt bei der Umschreitung. Es gibt keine andere Zuflucht; du allein bist meine Zuflucht. Vergib mir daher aus Mitgefühl, höchste Herrin. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe die ehrfürchtige Umschreitung dar.
10.32
Was ich mit den Händen, dem Körper oder durch mein Tun, durch Hören und Sehen oder im Geist an Vergehen begangen habe, wissentlich oder unwissentlich: Vergib dies alles. Heil dir, Heil dir, Meer des Mitgefühls, Shri Mahalakshmi, schütze mich. Verehrung der Göttin Shri Lakshmi; ich bringe die Mantra-Blütengabe dar.
10.33
Om. Bhavani, du bist Mahalakshmi, die alles Ersehnte schenkt. Sei heiter und zufrieden, Göttin. Lakshmi, dir sei Verehrung. Durch diese Verehrung möge die Göttin Shri Lakshmi erfreut sein. Verehrung, Verehrung!
10.34
Ich verstehe die Anrufung nicht und verstehe die Entlassung nicht. Ich verstehe das Werk der Verehrung nicht; vergib, höchste Herrin. Was ich ohne zureichendes Mantra, ohne rechte Handlung und ohne genügende Hingabe dargebracht habe, Göttin der Götter, möge für mich vollständig werden. Möge die Göttin Shri Lakshmi durch die Verehrung mit den verfügbaren Gaben erfreut sein. Alles sei der Göttin Shri Lakshmi dargebracht.
11. Das Schreibgerät verehren – Kali Puja
11.1
Om. Ich verehre Kalika, die in ihren Händen ein frisch abgeschlagenes Haupt und ein Schwert hält und Furchtlosigkeit und Segen schenkt. Ihr Antlitz ist furchterregend, sie trägt eine herrliche Kette von Köpfen und frei herabfallendes Haar. Blut strömt aus ihren Mundwinkeln; sie wohnt auf dem Verbrennungsplatz und trägt Leichname als Ohrschmuck. Dunkel ist ihr Leib; Hände von Toten bilden ihren Gürtel.
11.2
Om. Göttin der Götter, die durch Hingabe leicht zu erreichen ist, von deinem Gefolge umgeben: Solange ich dich verehre, bleibe fest gegenwärtig. Rette mich, der ich im schwer zu überquerenden, furchtbaren Ozean des Weltendaseins versunken bin, du segenspendende Göttin. Verehrung dir, deren Wesen reines höchstes Bewusstsein ist. Alle Götter und Göttinnen, die sich mit dir bewegen, rufe ich herbei, Kalika, höchste Herrin. Schütze Leben und Ansehen, Gattinnen, Kinder und Güter; denn du, weltumfassende Göttin, beschützt alles. Tritt in diese Opferfeier ein und bleibe, solange ich verehre. Du, die allen Freude schenkt, gib mir alle Vollendung. Bleibe hier, Mutter Kalika, um alles Gute zu fördern. Nimm die Verehrung an, Schönantlitzige. Verehrung dir, Geliebte Shankaras. Ich rufe die Göttin Shri Mahakali herbei.
11.3
Nimm zu deiner Freude diesen Sitz an, Göttin der Götter, reich an Edelsteinen und mit Gold geschmückt. Der Göttin Shri Mahakali bringe ich fünf Blüten für ihren Sitz dar.
11.4
Om, Verehrung der Göttin Shri Kali. Ich reiche Wasser für die Füße.
Om, Verehrung der Göttin Shri Kali. Ich reiche das Ehrenwasser für das Haupt.
Om, Verehrung der Göttin Shri Kali. Ich bringe duftenden Reis dar.
Om, Verehrung der Göttin Shri Kali. Ich bringe eine Blüte dar.
Om, Verehrung der Göttin Shri Kali. Ich lasse Räucherduft aufsteigen.
Om, Verehrung der Göttin Shri Kali. Ich zeige das Licht.
Om, Verehrung der Göttin Shri Kali. Ich bringe Speise dar.
Om, Verehrung der Göttin Shri Kali. Ich reiche Mundspülwasser.
Om, Verehrung der Göttin Shri Kali. Ich bringe die Betelgabe dar.
11.5
Om. Verehrung Shri Mahakali. Durch diese Verehrung möge die Göttin Shri Kali erfreut sein. Verehrung, Verehrung!
12. Die Bücher verehren – Saraswati Puja
12.1
Sie ist weiß wie Jasmin, Mond, Schnee und eine helle Girlande; weiß ist ihr Gewand. Ihre Hände ziert die herrliche Vina, ihr Sitz ist ein weißer Lotus. Immer wird sie von Brahma, Achyuta, Shankara und den anderen Göttern verehrt. Diese Göttin Saraswati, die alle geistige Trägheit restlos nimmt, möge mich behüten.
12.2
Komm, Göttin der Götter, lichtvolle Saraswati! Empfange meine Verehrung, du von den Göttern Verehrte. Ich rufe die Göttin Shri Saraswati herbei.
12.3
Nimm zu deiner Freude diesen Sitz an, Göttin der Götter, reich an Edelsteinen und mit Gold geschmückt. Der Göttin Shri Saraswati bringe ich fünf Blüten für ihren Sitz dar.
12.4
Om, Verehrung der Göttin Shri Saraswati. Ich reiche Wasser für die Füße.
Om, Verehrung der Göttin Shri Saraswati. Ich reiche das Ehrenwasser für das Haupt.
Om, Verehrung der Göttin Shri Saraswati. Ich bringe duftenden Reis dar.
Om, Verehrung der Göttin Shri Saraswati. Ich bringe eine Blüte dar.
Om, Verehrung der Göttin Shri Saraswati. Ich lasse Räucherduft aufsteigen.
Om, Verehrung der Göttin Shri Saraswati. Ich zeige das Licht.
Om, Verehrung der Göttin Shri Saraswati. Ich bringe Speise dar.
Om, Verehrung der Göttin Shri Saraswati. Ich reiche Mundspülwasser.
Om, Verehrung der Göttin Shri Saraswati. Ich bringe die Betelgabe dar.
12.5
Om. Verehrung Shri Saraswati. Durch diese Verehrung möge die Göttin Shri Saraswati erfreut sein. Verehrung, Verehrung!
13. Die anvertrauten Güter verehren – Kubera Puja
13.1
Ich verehre den wohlbeleibten Herrn der Schätze, der in einem von Menschen getragenen Luftwagen sitzt und wie das Garuda-Juwel glänzt. Er ist Shivas Freund, trägt Krone und Schmuck und hält die Segensgeste und eine Keule.
13.2
Ich rufe dich herbei, Gott. Komm hierher und schenke Gnade. Mehre beständig den Schatz und behüte ihn, Herr der Götter. Ich rufe den Gott Shri Kubera herbei.
13.3
Nimm zu deiner Freude diesen Sitz an, Herr der Götter, reich an Edelsteinen und mit Gold geschmückt. Dem Gott Shri Kubera bringe ich fünf Blüten für seinen Sitz dar.
13.4
Om, Verehrung Shri Kubera. Ich reiche Wasser für die Füße.
Om, Verehrung Shri Kubera. Ich reiche das Ehrenwasser für das Haupt.
Om, Verehrung Shri Kubera. Ich bringe duftenden Reis dar.
Om, Verehrung Shri Kubera. Ich bringe eine Blüte dar.
Om, Verehrung Shri Kubera. Ich lasse Räucherduft aufsteigen.
Om, Verehrung Shri Kubera. Ich zeige das Licht.
Om, Verehrung Shri Kubera. Ich bringe Speise dar.
Om, Verehrung Shri Kubera. Ich reiche Mundspülwasser.
Om, Verehrung Shri Kubera. Ich bringe die Betelgabe dar.
13.5
Om. Verehrung Shri Kubera. Durch diese Verehrung möge der Herr der Güter, Shri Kubera, erfreut sein. Verehrung, Verehrung!
14. Die Lichterreihe – Dipa Malika Puja
14.1
Licht, du bist die Gestalt Brahmans und vernichtest die Dunkelheit. Empfange meine Verehrung und vermehre Lebenskraft und Strahlkraft.
14.2
Om. Verehrung dem Lichterbaum.
14.3
Das Licht möge Glück, Wohlergehen, Gesundheit, Freude und Gedeihen schenken und meinen Verstand erhellen. Licht der Lampe, dir sei Verehrung! Mögen Glück, Wohlergehen, Gesundheit und wachsende Kraft entstehen. Licht der Lampe, das zur Erkenntnis des Selbst erweckt, dir sei Verehrung! Diese Reihe von Lampen habe ich gegeben. Nimm sie an, Göttin der Götter. Schenke mir durch diese Lichtgabe den Blick der Erkenntnis.
15. Gemeinsamer Abschluss – Visarjana
15.2
Alle göttlichen Scharen mögen meine Verehrung annehmen und nun gehen, damit das gute Ersehnte gedeiht und sie wiederkehren.
Quellen und weiterführende Artikel
Verwendete Ritualfassung
Drik Panchang: Detailed Deepavali Puja Vidhi, vollständige Festfolge mit folgenden Teilanleitungen:
- 1. Reinigung und Sammlung – Atma Shodhana
- 2. Das persönliche Vorhaben – Sankalpa
- 3. Frieden für die ganze Lebenswelt – Shanti Patha
- 4. Ein guter Beginn – Mangala Patha
- 5. Der Krug als Gegenwart des Lebens – Kalasha Sthapana
- 6. Die vorbereitende Ganapati Puja
- 7. Die neun Grahas – Navagraha Puja
- 8. Die sechzehn Mütter – Shodasha Matrika Puja
- 9. Ganesha als Ehrengast – Ganesha Puja
- 10. Lakshmi als Ehrengast – Lakshmi Puja
- 11. Das Schreibgerät verehren – Kali Puja
- 12. Die Bücher verehren – Saraswati Puja
- 13. Die anvertrauten Güter verehren – Kubera Puja
- 14. Die Lichterreihe – Dipa Malika Puja
- 15. Gemeinsamer Abschluss – Visarjana
Die Abfolge und die zugehörigen Gabenformeln stammen aus dieser zusammenhängenden Diwali-Fassung. Die Sanskrittexte sind ohne vedische Tonzeichen wiedergegeben. Eindeutige Satz- und Schriftfehler sind berichtigt; darunter die Lakshmi-Betrachtung mit gambhīrāvarta-nābhiḥ und snāpitā, die Darbringung von rotem Sandelholz in 10.14 sowie manuja-vāhya im Kubera-Vers. Die deutsche Übersetzung folgt dem Sanskrit.
Text- und Gestenbelege
- Rigveda 1.89 für die zehn vedischen Friedensverse; 1.22.15 für die Erdanrufung; 2.23.1 für gaṇānāṃ tvā. Sanskritfassungen bei Wikisource.
- Vajasaneyi Samhita, insbesondere 1.3 und 1.20, 2.13, 3.49, 12.75, 12.79, 12.89 sowie 13.18 und 13.20: Sanskritfassungen von Vedic Heritage, Indira Gandhi National Centre for the Arts; Kapitel 2 auch bei Wikisource. Vergleich der in der Krugverehrung verwendeten vedischen Verse.
- Swami Sivananda: Satsang Bhajan Mala, Lakshmi-Stotra „Namaste Jagaddhatri“, Schlussstrophe; digitale Ausgabe. Vergleich des Lakshmi-Dhyana.
- Shakta Pramoda, Kali-Teil: Anrufungsvers deveśi bhaktisulabhe und Beschreibung der Lelihana Mudra, Sanskritausgabe bei Sanskrit Documents. Ergänzend: Natha-Tradition, Lelihana, bebilderte Fingerhaltung.
- Manblunder: Sri Kubera Mantra (35 Lettered), Abschnitt Dhyana; Vergleich der Lesung manuja-vāhya. Die dortige eigenständige Mantrapraxis ist kein Bestandteil dieser Diwali-Folge.
- Indian Scriptures: Dainik Puja Vidhi sowie Kubera Puja, Sanskritformulierungen des Läuterungsverses und des Sankalpa; Sadhana Jyotish Kendra: Kalash Sthapana, Vergleich des Krugverses ā jighra.
Siehe auch
Video und Seminare
Sukadev spricht über Diwali, das indische Lichterfest.
Hinduistische Rituale
- 20.12.2026 - 20.12.2026 Gita Jayanti
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- 26.12.2026 - 02.01.2027 Indische Rituale Ausbildung
Du interessierst dich für indische Rituale? Du hast die einzigartige Gelegenheit, in dieser Rituale Ausbildung bei Yoga Vidya die kleine Puja, große P…- Sukadev Bretz, Shankari Winkelbauer
Bhakti Yoga
- 15.11.2026 - 20.11.2026 HerzKraft - Mantrasingen, Harmoniumspiel und Trommeln lernen
Wir begehen den uralten Pfad des Bhakti-Yoga, den Yoga der Hingabe, und singen gemeinschaftlich herzstärkende Mantren aus eigener Komposition sowie and…- Shankara Stefan Maune, Sven Helbig
- 01.12.2026 - 01.12.2026 Mantra-Konzert
Aleah Gandarvika & Friends
18:45-19:45 Uhr- Aleah Gandarvika