Shri

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Lakshmi

1. Shri (Sanskrit: श्री śrī f.) schönes Aussehen, Schönheit, Pracht; Putz, Zierde, Prunk; Wohlgefallen, Befriedigung; Wohlfahrt, Glück, Name der Göttin des Glücks, der Frau Viṣṇus, Lakṣmī, als Anrede 'glückhaft', Ausdruck von Respekt; Reichtum, Wohlstand; Herrlichkeit, Majestät; die königlichen Insignien; personifiziert als Göttin der Schönheit, der Wohlfahrt und des Glücks; Beiname der Lakshmi; wird oft als Zeichen der Hochachtung vor Männernamen gesetzt. Die Frau von Vishnu. Ein ehrende Vorsilbe für die Namen von Göttern, Königen, Helden, Männern und Büchern von hoher Wertschätzung.


2. Shri (Sanskrit श्रि śri) ist eine Sanskrit Verbalwurzel (Dhatu) und bedeutet: lehnen, legen, anbringen, hinlegen, ruhen lassen auf, richten auf, stützen, übertragen auf, verbreiten über; sich lehnen, Halt finden, haften, sich befinden, sich anreihen, sich begeben (um Hilfe oder Schutz zu finden), hinstreben, dienen. Das PPP dieser Wurzel lautet Shrita.

3. Shri (Sanskrit शृ śṛ) ist eine Sanskrit Verbalwurzel (Dhatu) und bedeutet: zerbrechen, zerschmettern, sich brechen, zugrunde richten, brechen, reißen, bersten, auseinandergehen, auseinanderreißen, in Stücke teilen, verletzen, sich abtrennen, abfallen, ausfallen, in sich zusammenfallen, verwelken, sich abnutzen, sich aufreiben, vergehen. Das PPP dieser Wurzel lautet Shirna.

4. Shri (Sanskrit श्री śrī und श्रा śrā) ist eine Sanskrit Verbalwurzel (Dhatu) und bedeutet: kochen, kleiden. Das PPP dieser Wurzel lautet Shrita.

5. Shri (Sanskrit श्री śrī ist eine Sanskrit Verbalwurzel (Dhatu) und bedeutet: mischen, mengen. Das PPP dieser Wurzel lautet Shrita.

Sukadev über Shri

Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Shri

Shri heißt Glücksglanz, Shri ist auch eine Bezeichnung für Lakshmi, wenn man "Shri" sagt, dann ist damit Lakshmi gemeint. Shri ist aber, weil es Lakshmi heißt und Glück heißt, auch ein Ehrentitel, den man vor Namen setzen kann. So kann man sagen: "Jaya Shri Durga" oder "Jaya Shri Ganesha" oder "Jaya Shri Kali". Shri ist also in diesem Sinne ein Ehrentitel, der Glück verheißt. Heutzutage wird Shri auch einfach vor Namen gesetzt, insbesondere vor männliche Namen.

Und heutzutage wird in Indien der Ausdruck "Shri" ähnlich gebraucht wie auf Deutsch der Ausdruck "Herr". Also, man sagt z.B. Shri Kartikeyan und Kartikeyan ist tatsächlich ein Nachname. Und Shri Kartikeyan könnte man tatsächlich auch übersetzen als Herr Kartikeyan, so wie man sagt, Herr Schmidt. Aber in Shri steckt etwas anderes drin als eben "Herr". "Herr" heißt ja irgendwo, man herrscht über etwas. Zwar ist Herr auch der Herr, also Gott, aber normalerweise, wenn du jemandem sagst, Herr Schmidt oder Herr Müller, dann denkst du nicht an Gott.

Währenddessen bei Shri, da steckt dieser Glücksglanz dahinter, da steckt der Segen dahinter, da steckt Lakshmi dahinter. Und so, wenn du jemanden als Shri anredest, dann sagst du irgendwo: "Ja, Lakshmi wohnt in dir, Glück ist in dir, mögest du Glück erfahren, möge Glück sich durch dich manifestieren." Shri heißt also wörtlich Glücksglanz, Shri ist auch ein Beiname von Lakshmi, Shri ist heutzutage ein Ehrentitel und manchmal auch einfach gebraucht als Herr vor einem Nachnamen.

Verschiedene Schreibweisen für Shri

Sanskrit Wörter werden in Indien auf Devanagari geschrieben. Damit Europäer das lesen können, wird Devanagari transkribiert in die Römische Schrift. Es gibt verschiedene Konventionen, wie Devanagari in römische Schrift transkribiert werden kann Shri auf Devanagari wird geschrieben " श्री. ", in IAST wissenschaftliche Transkription mit diakritischen Zeichen " śrī. ", in der Harvard-Kyoto Umschrift " zrI. ", in der Velthuis Transkription " "srii. ", in der modernen Internet Itrans Transkription " shri ".

Zusammenfassung Deutsch Sanskrit - Sanskrit Deutsch

Sanskrit Shri - Deutsch Pracht, Schönheit, Herrlichkeit, Glanz, Majestät, die Göttin der Schönheit, des Glücks und der Herrschaft


Siehe auch

Literatur

  • Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005
  • P.V. Upadhya, Dhaturupa Chandrika with the Dhatupatha of Panini containing all irregular and noteworthy forms, Bombay, 1927.

Weblinks

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