Patanjali

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Patanjali (skt. पतञ्जलि Patañjali m.) war ein indischer Weiser, der schätzungsweise zwischen dem 2. und 4. Jh. n. Chr. gelebt hatte. Er verfasste das Yogasutra und gilt deswegen als Vater des Yoga. Der Mahabhashya genannte Kommentar zur Ashtadhyayi, der Sanskrit Grammatik des Panini, sowie eine ayurvedische Schrift werden ihm ebenfalls zugeschrieben.

Patanjali dürfte einer der bekanntesten, im Westen vielleicht der bekannteste unter den klassischen Yogameistern sein. Das Wort Patanjali besteht aus zwei Wörtern: Anjali, Verneigung und "Pata", meisterhaft. So ist Patanjali meisterhafte Verneigung. Das drückt die Demut eines Meisters aus.

Darstellung Patanjalis als Mischwesen bestehend aus einem männlichen Oberkörper und einer Schlange als Unterkörper. Über seinem Kopf breitet sich eine Schlange mit mehreren Köpfen aus.

Die Raja Yoga Sutras sind etwa zwischen 600 vor und 200 nach Christus anzusiedeln. Da Patanjalis System mit dem Buddhismus große Ähnlichkeiten aufweist, nimmt man an, dass entweder Patanjali von der buddhistischen Tradition beeinflusst wurde oder umgekehrt Buddha von Patanjali. Die Meinungen, ob Patanjali vor oder nach Buddha gelebt hat, gehen auseinander.

Sukadev über Patanjali

Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Patanjali

Im übertragenen Sinne heißt Patanjali auch „meisterhafte Verneigung“. "Anjali" heißt Verneigung. "Pata" kann man übersetzen als meisterlich, es heißt auch Stoff, es heißt auch letztendlich, es heißt auch endlich. So ist Patanjali derjenige, der einen zur letzten Verneigung hinführt. Patanjali heißt auch, sein ganzes Leben dem Guten und dem Wohl aller darbringen. Patanjali steht auch dafür, dass auch wir das zum Beispiel nehmen können: „Möge unser ganzes Leben "Anjali" sein, Verehrung Gottes, und auch Einsatz für das Gute überall.“

Patanjali ist der Autor des Yogasutra. Yogasutra ist eine der wichtigsten Yogaschriften. Yogasutra ist die Grundlage des Raja Yoga, des psychologischen Yoga, in vier Kapiteln. Wenn du auf unseren Internetseiten nach „Yogasutra“ suchst oder auch nach „Patanjali“, findest du das gesamte Yogasutra, du findest es mit Rezitation, du findest es mit Übersetzung und mit mehreren Kommentaren, so dass du viel über deinen menschlichen Geist anhand des Yogasutra lernen kannst. Patanjali gilt auch als Autor einer Sanskrit-Grammatik. Letztlich kann man sagen, Patanjali hat die Regeln des Sanskrit niedergelegt. Und als nächstes gilt er auch als ein Autor eines klassischen Werkes über Ayurveda. So hat Patanjali drei Aspekte. Er steht für die Reinheit der Sprache, er hat Sanskrit gelehrt. Er steht für die Reinheit des Körpers, er hat Ayurveda gelehrt. Er steht für die Reinheit des Geistes, er hat Raja Yoga, den Yoga des Geistes, gelehrt.

Moderne Indologen streiten sich, ob Patanjali eine Person war, der all diese drei Werke geschrieben hat. Die meisten gehen jetzt davon aus, das es nicht nur ein Autor war, sondern drei, und dass sie sogar einige Jahrzehnte, zum Teil noch länger, auseinander waren. Aber wer weiß, vielleicht war es die Inkarnation des gleichen Meisters. Aber auch der gleiche Meister kann unterschiedliche Stile haben, wenn er schreibt. Jedenfalls ist dahinter eine bestimmte Energie. Letztlich hat Patanjali in allen drei Werken praktische Tipps gegeben. Das ist das Charakteristische an allen drei Werken.

In seiner Sanskrit-Grammatik klar: „So schreibt man Sanskrit, so lernt man Sanskrit. Wenn man es so schreibt usw., dann hat es starke Wirkung.“ Im Yogasutra: „So funktioniert der Geist. Das sind Praktiken. Übe diese Praktiken und du erreichst Samadhi.“ Und genauso auch in seinem Ayurveda-Werk: „Das sind die Ursachen von Krankheiten. Das sind die Behandlungsmöglichkeiten, so kannst du heilen.“ Diese Werke haben alle einen starken Praxisbezug und deswegen vermutet man auch nur einen einzigen Autor für alle drei Werke.

Wann hat jetzt Patanjali gelebt? Manche Indologen behaupten Patanjali hätte vor 2.000 Jahren, um Christi Geburt, gelebt. Manche sagen, ein paar hundert Jahre vor Christus. Manche sagen, ein paar hundert Jahre nach Christus. Manche sagen, der Autor der Sanskrit-Grammatik, der war ein paar hundert Jahre vor, und Yogasutra ein paar hundert Jahre nachher. Also, so genau wissen wir es nicht.

Patanjali gilt als Meister auch als ein Naga, ein Schlangenwesen. Er wird oft dargestellt mit einem Schlangenunterkörper und einem menschlichen Oberkörper. Und so symbolisiert er auch, dass er tief ins Unterbewusstsein geht – dafür steht Schlangenkörper – dass er Zugang hat zu einer großen Energie wie die Kundalini, dass er diese nutzt für etwas Positives, und das praktisch und wohlwollend ausdrücken will, dafür steht letztlich der Mensch, und das Ganze ausrichtet auf das Göttliche.

Patanjali – großer Yogameister, Autor vom Yogasutra, Autor von Werken über Sanskrit-Grammatik und Ayurveda. Und zum Schluss noch einen Patanjali Dhyana Shloka, also eine Strophe zur Ehrerbietung an Patanjali: „Yogena Chittasya Padena Vacha Malam Sharirasya Cha Vaidyakena Yopakarottam Pravaram Muninam Patanjalim Pranjaliranatosmi.“

Leben und Legenden

Wie so oft bei indischen Weisen sind die genauen Lebensumstände auch bei Patanjali unbekannt. Dafür ranken sich mehrere Legenden um ihn. Eine davon sagt, dass seine Mutter die Asketin Gonika (skt. Goṇikā) war, die als Einsiedlerin lebte. Da sie keine Schüler fand, um ihr Wissen weiterzugeben, betete sie zum Sonnengott Surya. Als sie dann die Hände ins Wasser tauchte und danach nach oben streckte, fiel vom Himmel eine kleine Schlange in ihre Hände. Diese wurde dann zu einem Knaben, der sich vor Gonika verneigte und sie bat, ihn als ihr Schüler anzunehmen. Sie willigte ein und gab ihm den Namen Patanjali (skt. "pat": “fliegen, fallen”; "anjali": “Hände in Gruß- und Bethaltung"). Eine andere Legende besagt, dass Patanjali der Sohn des altindischen Grammatikers Panini war.

Patanjali gilt als Inkarnation der Weltenschlange Shesha. In der indischen Kunst wird er als Mischwesen dargestellt. Sein Unterleib ist eine zusammengeringelte Schlange, der Oberkörper der eines Mannes, der seine Hände in Anjali Mudra zusammengefaltet hat. Über seinem Kopf breitet sich eine vielköpfige Schlange wie ein Schirm aus.

Die verschiedenen Legenden wurden vom Yogameister B.K.S. Iyengar neu zu einer einzigen zusammengefasst. Danach schrieb Patanjali eine Grammatik, um die Klarheit der Sprache; ein Buch über Ayurveda, um die Reinheit des Körpers; und die Yogasutra, um die Reinheit des Geistes zu lehren.

Werk

Patanjali ist der Autor der Yogasutra (Sanskrit: yogasūtram n.: Yogaleitfaden), das schon im 5. Jh. n. Chr.von Vyasa im "Yogasutrabhasya" kommentiert wurde. Shankara (788-820), einer der größten indischen Philosophen, gab dazu den Kommentar "Patanjalayogasutrabhasyavivarana" heraus. Im 10. Jahrhundert übersetzte der islamische Universalgelehrte Al-Biruni (973-1048) das Yogasutra ins Arabische (Kitab Batanjali). Auch später wurden immer neue Kommentare der Yogasutra herausgegeben. Mit der Verbreitung von Yoga außerhalb Indiens wurde es in mehrere Sprachen übersetzt; auf Deutsch gibt es mittlerweilen gut 20 verschiedene Ausgaben!

Neben dem Yogasutra schreibt man Patanjali auch den "Mahabashya" zu (Sanskrit mahābhāṣya: "großer Kommentar"), ein Kommentar über die Grammatikabhandlung "Ashtadhyayi" von Panini. Wenn das stimmt, müsste Patanjali aber im 2. Jh. v. Chr. gelebt haben. Vermutlich handelt es sich um zwei verschiedene Autoren gleichen Namens.

Ein drittes Werk, das angeblich aus der Feder Patanjalis stammt, ist das "Carakapratisamskrita", ein Kommentar zur "Carakasamhita", die wiederum eine der ältesten Abhandlungen über Ayurveda ist. Die Legende besagt, dass Patanjali dieses Buch nach einem Tanzkurs verfasst hat, den er besucht hatte, um die Funktionen des Körpers besser kennen zu lernen.

Das Yogasutra

Das Yogasutra von Patanjali ist eine Abhandlung über den menschlichen Geist. Seit Jahrhunderten wird es immer wieder neu interpretiert und ist heute im Westen der meist kommentierte klassische Yogatext überhaupt. Das Yoga Sutra ist der Raja-Yogatext schlechthin. Es geht um das Kennenlernen und die Kontrolle des Geistes, die Überwindung von Leiden und die Selbstverwirklichung. Obwohl das Yogasutra als Raja-Yogatext gilt, findet man an einigen Stellen auch ausgezeichnete Hinweise für die anderen Aspekte des Yoga.

Das Yogasystem des Patanjali beruht philosophisch auf den Begriffen der Samkhya-Philosophie (wie Purusa, Prakriti, Parinama, Avidya, Kaivalya). Es verbindet diese mit Elementen aus anderen Traditionen. Patanjali erkennt im Unterschied zum atheistischen Samkhya den persönlichen Gott (lsvara) an und sagt, dass Gottesverehrung schnell zur Befreiung führt. Er bezieht so die großen Bhakti-Traditionen mit ein. Patanjali beschränkt sich nicht wie Samkhya auf Viveka und Vairagya (Unterscheidungskraft und Loslösung) als Mittel zur Befreiung, sondern gibt Übungen zum Beruhigen (Nirodha) der Gedanken (Vrtti) im Geist (Citta). Sind die Gedanken im Geist zur Ruhe gebracht, verwirklicht man sein wahres Wesen (II 2-3). An einigen Stellen benutzt Patanjali den Atman-(Selbst-)Begriff des Vedanta. Mehrmals, insbesondere im 3. Kapitel, greift er auf Begriffe von Tantra zurück, z. B. Nadi (Energiekanal), Chakra (feinstoffliches Energiezentrum), Udana und Samana (Lebensenergien). Patanjali ist nicht der Erfinder dieses Systems, er hat altes, längst vorhandenes Wissen zusammengefasst und geordnet.

Patanjali selbst spricht nicht von Raja Yoga, sondern von Yoga allgemein. Der Ausdruck Raja Yoga stammt aus späteren Schriften. In der Hatha Yoga Pradipika z. B. heißt es: "Wir üben Hatha Yoga, um Raja Yoga zu erlangen." Denn es ist sehr schwer, nur durch geistig-psychologische Techniken Kontrolle über den Geist zu erlangen. Asanas (Körperstellungen) und Pranayama (Atemübungen) können uns dabei helfen. So haben die Hatha Yoga-Schriften den Ausdruck "Raja Yoga" für die Sutras von Patanjali populär gemacht. Raja heißt wörtlich "Herrscher"; durch Raja Yoga werden wir zum Herrscher über unseren Geist und unser Leben.

Yoga-Sutra-1.33

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Yoga Sutra 1.34 – mp3-Lesung mit Sukadev

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Yoga Sutra 1.38 – mp3-Vortrag mit Sukadev

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Yoga Sutra 2.34 – mp3-Lesung mit Yoga Meister Sukadev Bretz

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Yoga Sutra 2-52 -mp3-Vortrag mit Sukadev

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Yoga Sutra von Patanjali 3.12

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Die zehn Yoga-Grundsätze

(Interpretation von Yogi Nils)

Die Grundlage des Yoga ist das Yogasutra von Patanjali. Darin stellt der erleuchtete Yogaweise Patanjali zehn Grundsätze für das erfolgreiche spirituelle Üben auf.

1. Gewaltlosigkeit (Ahimsa): Keine anderen Wesen töten. Friedfertig sein. Sanftmütig leben.

2. Wahrhaftigkeit (Satya): In der Wahrheit leben. Grundsätzlich ehrlich zu sich selbst und anderen sein. Konsequent aus der persönlichen Wahrheit (Richtigkeit) heraus leben. Eine Lüge ist nur in gut begründeten Ausnahmen zulässig, zum Beispiel wenn man mit einer Lüge das Leben eines anderen Menschen retten kann. Ein Yogi schweigt in einer Situation, in der er zweifelt. Wer konsequent in der Wahrheit lebt, der strahlt Wahrheit aus.

3. Rechtschaffenheit (Asteya): Nicht stehlen und nicht betrügen. Ein Yogi ist im Berufsleben grundsätzlich ehrlich. Er strebt nicht nach ungerechtfertigtem Vorteil, sondern sucht den gerechten Ausgleich (fairer Handel). Einem Yogi kann man im Berufsleben grundsätzlich vertrauen. Er gibt seinem Geschäftspartner eher etwas zu viel als zu wenig. Wer im Geschäftleben gerecht handelt, erzeugt kein schlechtes Karma.

4. Weisheit (Brahmacharya): Spirituell leben (in der Weisheit leben/Brahmacharya). Nicht dem Geld, sondern Gott dienen. Das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden.

5. Einfachheit (Aparigraha): Mäßigung in äußeren Genüssen. Ein spiritueller Mensch lebt grundsätzlich äußerlich bescheiden und innerlich reich. Ein Yogi verbraucht seine Energie nicht im äußeren Tun, sondern lebt so ruhig, dass sie sich nach innen wendet und seinen Körper von innen her reinigt.

6. Verehrung des spirituellen Ziels (Ishvarapranidhana, die persönliche Gottheit): Damit wir unseren spirituellen Weg nicht verlieren, ist es notwendig, dass wir uns immer wieder auf unser spirituelles Ziel besinnen. Wir können ein Bild verehren, uns vor einer Statue verbeugen oder ein Mantra (Gebet) sprechen. Sorge gut für dich selbst. Lebe aus der Ruhe heraus (Brahma) und im täglichen spirituellen Üben (Shiva). Sende allen Wesen Licht und wünsche eine glückliche Welt (Vishnu).

7. Ego-Opfer (Shaucha, Läuterung/Reinigung): Die zehn Ego-Eigenschaften sind Stolz, Neid, Habsucht, Genusssucht, Angst, Wut, Trauer, Unmäßigkeit, Faulheit, Unwissenheit. Was ist heute deine negative Eigenschaft? Welcher positive Gedanke hilft dir, sie zu überwinden? Ohne ein großes Ego-Opfer gibt es keine Erleuchtung. Richtig zu opfern ist eine Kunst. Wer zu viel opfert, verspannt sich innerlich. Wer zu wenig opfert, löst seine Egoverspannung/Anhaftung nicht auf. Wie gelangst du heute zum inneren Frieden, zur inneren Kraft und in die allumfassende Liebe?

8. Zielstrebigkeit (Tapas): Ein klarer Entschluss (Gelöbnis), ein klarer Lebensplan und ein konsequenter Weg des Übens. Tapas bedeutet ein diszipliniertes Leben zu führen. Wer eine klare Zielorientierung und große Ausdauer hat, der siegt auf dem spirituellen Weg. Bitte die erleuchteten Meister um Führung und Hilfe, folge deiner inneren Weisheit, und du wirst auf deinem spirituellen Weg erfolgreich sein.

9. Selbststudium (Svadhyaya): Die tägliche Lesemeditation hält uns auf dem spirituellen Weg, reinigt unseren Geist, verbindet uns mit den erleuchteten Meistern und macht uns letztlich zu spirituellen Siegern. Wer sich nicht jeden Tag mit Spiritualität beschäftigt, verliert im Zeitalter des Konsumfernsehens seinen Weg des inneren Glücks.

10. Zufriedenheit (Santosha): Gelange in die große Zufriedenheit mit dir und deinem Leben. Welcher Gedanke hilft dir in die Zufriedenheit zu kommen?

Santosha - Kurzvortrag über Santosha, Zufriedenheit

Siehe auch


Literatur

Weblinks

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