Abhimana

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Abhimana (Sanskrit: अभिमान abhimāna m.) Stolz, Überheblichkeit, Hochmut, Selbstsucht, Selbstgefühl, Eigendünkel, der Wahn des Ichbewusstseins; das in Beziehung Bringen der Sinnesobjekte (Vishaya) zum Ich (Ahankara); die falsche Meinung etwas zu besitzen; Identifikation mit Besitz, Besitzanspruch; eine falsche Voraussetzung; feindliche Absicht, Nachstellung; Zuneigung.

Yoga Asana

Sukadev über Abhimana

Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Abhimana

Ein Hindernis des Egos auf dem Weg der spirituellen, yogischen Weiterentwicklung. Abhimana gehört zu den Hindernissen auf dem spirituellen Weg. Krishna beschreibt Abhimana in der Bhagavad Gita und Swami Sivananda erwähnt es immer wieder.

Manchmal haben spirituelle Aspiranten eine Neigung dazu, sich etwas einzubilden auf das, was sie bisher gemacht haben. Ein spiritueller Aspirant kann z.B. besonders gut im Pranayama sein und vielleicht wird er deshalb Abhimana zeigen, einen gewissen Hochmut gegenüber denen, die kein Pranayama üben. Es kann sein, dass ein spiritueller Aspirant besonders gut Sanskrit kennt, dann kann er dort Abhimana haben. Er kann sich etwas einbilden auf alles Mögliche.

Es gibt tamasiges Abhimana, rajasiges Abhimana und sattviges Abhimana. Tamasiges wäre, man bildet sich etwas ein auf seine Trägheit und man identifiziert sich damit und denkt: "Ja, ich nehme das alles nicht so ernst, es ist alles in Ordnung." Rajasiges Abhimana heißt, ein Stolz auf seine weltlichen Errungenschaften zu haben; man fühlt sich so viel besser als andere. Sattviges Abhimana ist etwas schwieriger. Im sattvigen Abhimana kann es sein, dass man tatsächlich etwas gut kann, aber dann einen leichten Stolz spürt. Swami Sivananda sagt, man muss dort aufpassen. Er spricht auch vom Sannyasa Abhimana, man kann sich etwas darauf einbilden, ein Swami zu sein. Es gibt Sadhana Abhimana, man bildet sich etwas ein auf seine spirituelle Praxis. Und so gibt es eine ganze Menge.

Und daher, sei auf der Hut, denn das Ego ist das, was dich abhält, das Höchste zu erfahren. Es gilt, demütig zu sein. Es gilt, dankbar zu sein. Wenn du etwas Gutes beherrscht, freue dich darüber, sei dankbar dafür! Sei Gott dankbar und nutze es für andere und erkenne, jeder Mensch hat etwas Gutes, jeder Mensch hat besondere Fähigkeiten. Achte die wunderbaren Fähigkeiten der anderen und freue dich darüber, was du für wunderbare Fähigkeiten hast. In diesem Sinne, Abhimana ist gar nicht so schwer, zu transzendieren, wenn du nämlich anerkennst, dass jeder Mensch etwas Positives hat, und wenn du dankbar bist für das, was dir gegeben wurde. Abhimana kann so leicht überwunden

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