Guru Nanak

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Guru Nanak: (Punjabi: ਗੁਰੂ ਨਾਨਕ ਦੇਵ, Hindi: गुरु नानक देव Guru Nānak Dev) indischer Religionsstifter(1469-1539); Begründer des Sikhismus

Guru Nanak mit Hindu-Heiligen, 1828-1830

Guru Nanak ist der Begründer des Sikhismus, der Religion der Sikhs. Erfahre im folgenden kurzen Vortrag von Sukadev mehr über Guru Nanak, wann und wie er gelebt hat. Guru Nanak wollte ja keine eigene Religion gründen. Vielmehr wollte er, dass Hindus und Moslems erkennen, dass sie alle den gleichen Gott verehren. So sammelte er Texte aus Hindu- und aus Moslem-Traditionen - und lebte selbst ein sehr heiliges Leben.

Sukadev über Guru Nanak

Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Guru Nanak

Guru Nanak – der Begründer des Sikhismus. Heute geht es nicht um einen Sanskrit-Begriff, sondern es geht um Guru Nanak. Guru Nanak ist der Begründer des Sikhismus, der Begründer der Religion der Sikhs. Guru Nanak lebte von 1469 bis 1539, er war einer der großen spirituellen Meister am Übergang zwischen Mittelalter und Neuzeit.

Guru Nanak war zunächst einmal ein Mensch, der gesucht hat; er wollte Gott finden, er wollte Gott verwirklichen. Er lebte zu einer Zeit, als in Indien Moslems waren und Hindus, als es besonders viele Streitigkeiten gab. Die Moslems waren ja in mehreren Etappen in Indien eingewandert, immer wieder neue muslimische Völker, aus der Steppe und aus Persien, wanderten in Indien ein, eroberten Indien und es gab viele Streitereien, Zwistigkeiten, auch religiöse Verfolgungen.

Guru Nanak dachte, alle wollen doch letztlich das gleiche. Guru Nanak sah, dass ein großes Hindernis zwischen den Hindus und den Moslems war, dass die Hindus Bilder verehrt haben, Gott verehrt haben in diesen verschiedenen Murtis, Gottesstatuen, und dass es so viele verschiedene Namen Gottes gab und dass das durchaus auch etwas schwer verständlich war. So dachte Guru Nanak, es gibt ja nur einen Gott, darin sind sich Hindus und Moslems letztlich einig. Und so etablierte Guru Nanak die Verehrung von Gott als Gott, ohne konkretere Namen. Und er sagte, der Gott, der durch die Hindus verehrt wird, ist der gleiche Gott, der durch die Moslems verehrt wird. Vom Islam übernahm er dabei auch die Abwesenheit von Kasten, die Abwesenheit von Trennungen zwischen den Gläubigen.

Im Islam gibt es auch keine Priester, zumindest nicht in dem in Indien populären Teil, nämlich nicht den Schiiten, sondern den Sunniten, und es gibt auch Heilige, wie z.B. die Sufis; all das ist letztlich ähnlich wie nachher im Sikhismus. So kann man sagen, Guru Nanak bemühte sich, das aus dem Hinduismus zu nehmen, was man mit dem Islam verbinden konnte, und er nahm das Beste aus Islam und Hinduismus und dachte, damit kann er eine Brücke schaffen zwischen Hinduismus und Islam.

Leider hat es nicht ganz so geklappt, denn anstatt dass Guru Nanak und seine Nachfolger die Brücke gewesen wären und dass man irgendwo die Einheit aller Religionen hätte erkennen und die anderen zur Einsicht hätte bringen können, entstand eine neue Religion, nämlich der Sikhismus. Guru Nanak – ein großer Meister, ein großer Heiliger unserer Zeit. Guru Nanak, man kann ihn auch Yogameister nennen, in jedem Fall war er der Begründer der Sikh-Religion und wird daher auch der Begründer des Sikhismus genannt.

Swami Sivananda über Guru Nanak

Artikel aus dem Buch "Lives of Saints" von Swami Sivananda

Geburt

Immer dann, wenn eine große Katastrophe das Land ereilt, wenn es einen Verfall der Rechtschaffenheit gibt, wenn es Missbrauch und Chaos im Land gibt, wenn der Glaube und das Vertrauen der Menschen in Gott schwindet, erscheinen von Zeit zu Zeit großartige Menschen oder Heilige, um die heilige Literatur zu befruchten, das Dharma, die göttliche Ordnung, zu schützen, Ungerechtigkeit zu zerstören und die Liebe zu Gott in den Köpfen der Leute wiederzuerwecken.

Indien war in einer Notlage. Babar, (auch Babur genannt, Zahir ad-Din Muhammed Babur) überfiel Indien. Seine Armeen attackierten und plünderten einige Städte. Seine Knechte wurden gezwungen, ganze Arbeit zu tun. Überall gab es Massenmorde. Die Könige waren blutrünstig, grausam und tyrannisch. Es gab keinen wirklichen Glauben. Es gab religiöse Verfolgungen. Der wahre Geist des Glaubens wurde durch tote Rituale unterdrückt. Die Herzen der Menschen waren gefüllt mit Falschheit, Verschlagenheit, Selbstsucht und Habgier. Zu einer solchen Zeit kam Guru Nanak auf die Welt, mit einer Botschaft des Friedens, der Einheit, Liebe und Demut zu Gott. Er kam zu einer Zeit, als es Kämpfe zwischen Hindus und Muslims gab, als wahrer Glaube ersetzt worden war durch bloße Rituale und Äußeres. Er kam, die Wahrheitslehre des Friedens zu predigen, Brüderlichkeit und die Einheit der Menschheit, Liebe und Verzicht.

Nanak, der Khatri Mystiker und Poet und Begründer der Sikh Religion bzw. des Sikhismus, wurde 1469 n. Chr. im Dorf Talwandi auf dem Ravi, im Bezirk Lahore von Punjab geboren. In seinem Geburtshaus steht heute der berühmte Schrein „Nankana Sahib“. Nanak wurde „der Prophet von Punjab und Sind“ genannt. Sein Vater war Mehta Kalu Chand, bekannter als Kalu. Er war der Buchhalter des Dorfes. Er war auch Bauer. Nanak´s Mutter war Tripta. Schon in seiner Kindheit hatte Nanak eine mystische Veranlagung, und er unterhielt sich mit Sadhus über Gott. Er hatte einen kontemplativen Geist und eine fromme Natur. Er begann, seine Zeit mit Meditation zu verbringen und mit spirituellen Praktiken. Er war zurückhaltend von Natur aus. Er aß sehr wenig.

Die Ausbildung von Guru Nanak

Als Nanak ein Junge von sieben Jahren war, wurde er zu Gopal Pandha gesandt, um Hindi zu lernen. Der Lehrer wies ihn an, ein Buch zu lesen. Nanak antwortete: „Was soll das nützen, alles zu wissen und kein Wissen von Gott zu haben?“ Der Lehrer schrieb das Hindi Alphabet für ihn auf eine hölzerne Tafel. Nanak sagte zum Lehrer: „Bitte, sagen Sie mir, Herr, welche Bücher haben sie studiert? Wie umfangreich ist ihr Wissen?“ Gopal Pandha erwiderte: „Ich kenne mich aus in Mathematik und in Buchhaltung, ausreichend um ein Geschäft zu führen.“ Nanak sagte: „Dieses Wissen wird Ihnen in keiner Weise helfen, Freiheit zu erlangen.“ Der Lehrer war sehr erstaunt über die Worte des Jungen. Er sagte zu ihm: „Nanak, nenne mir etwas, dass mir helfen könnte, Erlösung zu erlangen.“ Nanak meinte: „Oh, Lehrer! Verbrenne alle weltliche Liebe, mach aus dieser Asche Tinte und den Intellekt zu äußerst feinem Papier. Dann lasse deine Liebe zu Gott zur Schreibfeder werden und dein Herz zum Schreiber, und unter den Anweisungen deines Gurus schreibe und meditiere. Schreibe den Namen des Herrn und seine Gebete und schreibe: Er hat keinerlei Begrenzungen. Oh Lehrer! Lerne dies zu schreiben.“ Der Lehrer war vor Staunen erstarrt.

Dann sandte Kalu seinen Sohn zu Pandit Brij Nath, um Sanskrit zu lernen. Der Gelehrte schrieb für ihn: „Om“. Nanak fragte den Lehrer nach der Bedeutung von „Om“. Der Gelehrte erwiderte: „Das musst du jetzt noch nicht wissen. Es ist zu früh, dir das zu erklären.“ Nanak sagte: „Oh Lehrer! Was ist der Nutzen des Lesens, ohne zu verstehen? Soll ich Ihnen die Bedeutung von „Om“ erklären?“ Dann gab Nanak eine ausführliche Erklärung über die Bedeutung des „Om“. Der Sanskrit-Gelehrte war verblüfft.

Der Beruf von Guru Nanak

Danach versuchte Kalu sein Bestes, um den Verstand Nanak´s auf weltliche Dinge zu richten. Er vertraute Nanak die Überwachung der Landwirtschaft an. Nanak aber meditierte in den Feldern. Er brachte die Rinder zur Weide, aber sein Geist war mit der Verehrung Gottes beschäftigt. Die Rinder fielen in das Feld des Nachbarn ein. Kalu tadelte Nanak scharf für seine Faulheit. Nanak antwortete: „Ich bin nicht faul, sondern damit beschäftigt, meine eigenen Felder zu bewachen.“ Kalu fragte ihn: „Was sind deine Felder?“ Nanak erwiderte: „Mein Körper ist ein Feld. Der Verstand ist der Pflug. Rechtschaffenheit ist die Kultivierung. Einfachheit ist das Wasser für die Bewässerung. Ich habe in das Feld den Samen des heiligen Namens des Herrn gesät. Zufriedenheit ist meines Feldes Egge. Bescheidenheit ist die Hecke. Die Samen werden mit Liebe und Hingabe heranwachsen zu guten Erträgen. Glücklich ist das Haus, in das solche Ernte eingebracht wird! Oh Herr, das Geld wird uns nicht in die nächste Welt begleiten! Es hat die ganze Welt verblendet, aber es gibt einige wenige, die die trügerische Natur des Geldes durchschauen.

Dann stellte Kalu ihn in einem kleinen Laden an. Nanak lieferte an Sadhus und arme Leute. Er gab in Nächstenliebe alles weg, was in seine Hände kam, aus dem Geschäft und aus seines Vaters Haus. Nanak sagte: Mein Laden ist aus Zeit und Raum gemacht. Sein Lager enthält die Waren der Wahrheit und Selbstkontrolle. Ich handele mit meinen Kunden, den Sadhus und Mahatmas, Kontakt mit ihnen ist in der Tat sehr gewinnbringend.“

Als Nanak fünfzehn Jahre alt war, gab ihm sein Vater zwanzig Rupien und sagte: „Nanak, geh zum Markt und kaufe einige gewinnbringende Waren.“ Kalu schickte seinen Diener Bala, Nanak zu begleiten. Nanak und Bala erreichten Chuhar Kana, ein Dorf zwanzig Meilen von Talwandi entfernt. Nanak traf auf eine Gruppe von Fakiren. Er dachte: „Laß mich diese Fakire speisen, dies ist das meist gewinnbringende Geschäft, das ich machen kann.“ Er erwarb Proviant und speiste sie prächtig. Dann kam er zurück nach Haus. Der Diener informierte den Meister über das Geschäft seines Sohnes. Kalu war sehr ärgerlich. Er gab Nanak eine Ohrfeige.

Der Vater dachte, dass Nanak keine sitzende Tätigkeit mochte. Deshalb sagte er zu Nanak: „Oh, lieber Sohn! Reite auf einem Pferd und verlege Dich auf reisende Geschäfte. Das wird Dir gefallen.“ Nanak antwortete: „Verehrter Vater! Mein Handwerk ist göttliches Wissen. Der Gewinn ist ein Geldbeutel voller guter Taten mit denen ich gewiß das Reich des Herrn erlange.“ Dann sagte Kalu Chand zu Nanak: „Wenn Du Handel nicht magst, könntest Du in Büros Deine Dienste anbieten.“ Nanak erwiderte: „Ich bin schon ein Diener Gottes. Ich bemühe mich aufrichtig und mit ganzem Herzen darum, meine Pflicht zu tun im Dienste des Herrn. Ich erfülle stillschweigend sein Geheiß. Ich sehne mich inbrünstig danach, den Lohn der göttlichen Gnade des Herrn zu erhalten, indem ich ihm unermüdlich und unaufhörlich diene.“ Als er dies hörte, wurde der Vater sehr still und erwartete nichts mehr.

Die Hochzeit von Guru Nanak

Guru Nanak hatte nur eine einzige Schwester, sie hieß Nanaki. Sie war mit Jai Ram verheiratet, einem Diwan (Statthalter, Gouverneur) im Dienst des Nawab Daulat Khan Lodi, der ein Verwandter des Sultans Bahlol war, des damaligen Herrschers von Delhi. Der Nawab (vergleichbar mit Maharaja) hatte ein großes Jagir (Land, Steuereinzugsgebiet) in Sultanpur nahe Kapurthala. Nanak heiratete bald nach der Hochzeit seiner Schwester. Seine Frau war Sulakhani, Tochter des Mula, eines Einwohners von Batala im Bezirk Gurdaspur. Weder die Heirat noch die Geburt zweier Kinder stoppten in irgendeiner Weise Nanak´s spirituelle Bestrebungen. Selbst dann zog er sich immer wieder in die Wälder und an einsame Plätze zur Meditation zurück.

Seine Schwester Nanaki und sein Schwager Jai Ram liebten und respektierten Nanak sehr. Rai Bular, der Zamindar (Gutsbesitzer, Steuereintreiber) von Talwandi, hatte ebenfalls Hochachtung vor Nanak. Rai Bular und Jai Ram meinten, Nanak sollte eine feste Anstellung in Sultanpur erhalten. Jai Ram brachte Nanak zum Nawab und dieser nahm Nanak in Lohn als Aufseher seines Lagerhauses. Nanak erfüllte diese Aufgabe zu größter Zufriedenheit. Jedermann war mit seiner Arbeit auf´s Höchste zufrieden. In jenen Tagen wurde der Lohn in Naturalien ausgezahlt und so erhielt Nanak Nahrungsmittel. Eine kleine Menge davon verbrauchte er für sich selbst und verteilte den größeren Rest an die Armen.

Nanak hatte zwei Söhne, sie hießen Srichand (geboren 1494) und Lakshmichand (geboren 1497). Srichand entsagte der Welt und gründete eine Sekte von Asketen, die sich Udasis (die Unberührten, Wunschlosen) nannten. Sie ließen ihre Haare und Bärte lang wachsen. Der Gebrauch eines Rasiermessers war strikt verboten für alle Körperteile. Lakshmichand wurde ein Mann von Welt. Er heiratete und hatte zwei Söhne.

Nanak gab seinen Dienst auf und verteilte seinen Besitz unter die Armen. Er lebte im Dschungel und trug das Gewand eines Fakirs. Er praktizierte Einfachheit und intensive Meditation. Er sang inspirierende Lieder. Sie wurden alle gesammelt und bewahrt in Adi Granth, dem heiligen Buch der Sikhs.

Der Sänger und Dichter Mardana kam aus Talwandi und wurde Nanaks Diener und treuer Anhänger. Wenn Nanak Lieder sang, begleitete Mardana Nanak auf der mittelalterlichen Geige. Mardana war ein hervorragender Musiker. Er selbst sang Nanaks Lieder und begleitete sich dazu auf der Geige. Nanak wurde im Alter von vierunddreißig Jahren öffentlicher Prediger. Er begann, seine Mission zu verkünden. Seine Predigten hinterließen einen tiefen Eindruck im Geist seiner Zuhörer. Er verließ Sultanpur und reiste durch Nordindien.

Rai Bular, der Zamindar von Talwandi, wurde sehr alt. Er wünschte Nanak zu sehen und sandte einen Boten zu ihm aus. Nanak begab sich sofort nach Talwandi und sah Rai Bular und seine eigenen Eltern und Verwandten. Alle seine Verwandten begannen, ihm zu erklären, wie sie zu ihm in Beziehung standen und redeten ihm zu, seine Mission aufzugeben und zu Hause zu bleiben. Nanak antwortete: „Vergebung ist meine Mutter und Zufriedenheit mein Vater, Wahrheit ist mein Onkel und Liebe mein Bruder, Güte ist mein Cousin und Geduld meine Tochter. Frieden ist mein ständiger weiblicher Begleiter und Intelligenz meine Magd. So ist meine ganze Familie zusammengesetzt, deren Mitglieder sind meine ständigen Gefährten. Der einzige Gott, Erschaffer des gesamten Universums, ist mein Ehemann. Wer ihn aufgibt, wird gefangen sein im Rad von Geburt und Tod und wird auf verschiedene Arten leiden.“

Guru Nanak hatte großen Einfluss auf Babar, der Hochachtung für Nanak empfand. Babar bot Nanak wertvolle Geschenke dar. Nanak, der diese ablehnte, bat Babar darum, die Gefangenen von Eminabad freizulassen und ihre Grundstücke zurückzugeben. Babar erfüllte die Wünsche von Guru Nanak sofort und flehte ihn an, ihm einige religiöse Anweisungen zu geben. Guru Nanak sagte: „Verehre Gott. Wiederhole seinen Namen. Gib Wein und Glücksspiel auf. Sei rechtschaffen. Ehre die Heiligen und gottgläubigen Männer. Sei freundlich zu allen. Sei gnädig zu den Besiegten.“

Tapas und Meditation von Guru Nanak

Nanak praktizierte strikte Meditation, um Gott so schnell wie möglich zu verwirklichen. Er war immer in einer tiefen meditativen Stimmung. Er kümmerte sich nicht um seinen Körper. Die Eltern meinten, dass Nanak ernsthaft kränkelte und sandten nach einem Arzt. Nanak sagte zu dem Arzt: „Sie sind gekommen, um mein Leiden zu diagnostizieren und Medizin zu verschreiben. Sie nehmen meine Hand und fühlen den Puls. Armer, unwissender Doktor! Sie wissen nicht, dass der Schmerz in meinem Geist ist. Oh, Doktor! Gehen Sie nach Hause! Ich bin in Gott-Trunkenheit. Ihre Medizin ist für mich nicht von Nutzen. Wenige kennen meine Krankheit. Der Herr, der mir diesen Schmerz gab, wird ihn entfernen. Ich fühle den Schmerz der Getrenntheit von Gott. Ich fühle den Schmerz, den der Tod einem zufügen könnte. Oh, unwissender Doktor! Geben Sie mir keine Medizin. Ich fühle den Schmerz, dass mein Körper durch die Krankheit umkommt. Ich vergaß Gott und frönte in Sinnesvergnügen. Dann hatte ich diesen Schmerz. Das verruchte Herz ist gestraft. Wenn ein Mann auch nur ein wenig den Namen des Herrn wiederholt, wird sein Körper wie Gold werden und seine Seele wird ihm rein zurückgegeben. All sein Schmerz und seine Krankheit werden vernichtet. Nanak wird gerettet durch den wahren Namen des Herrn. Oh Arzt! Geh nach Hause. Nimm nicht mein Unglück mit Dir. Lass mich jetzt allein.“

Nanak gab Nahrung und Trinken auf für einige Tage. Er war vollkommen versunken in göttlicher Einkehr. Er war in vollkommener Stille. Er verbarg sich in den Wäldern für Tage.

Die Wanderungen von Guru Nanak

Nanak lebte in dieser Welt für einen Zeitraum von siebzig Jahren. Er wanderte von Ort zu Ort. Er ging nach Sayyidpur im Bezirk Gujranwala. Dann zog er weiter nach Kurukshetra, Haridwar, Vrindavan, Varanasi, Agra, Kanpur, Ayodhya, Prayag, Patna, Rajgir, Gaya und Puri. Er reiste durch ganz Indien. Er machte vier ausgedehnte Reisen. Er ging nach Sri Lanka, Myanmar, Mekka und auch nach Medina. Er reiste nach Bengalen, nach Dekkan, Sri Lanka, in die Türkei, nach Arabien, Baghdad, Kabul, Kandahar und Siam. Er führte Debatten mit Gelehrten und muslimischen Priestern. Er debattierte mit den Pandas von Gaya, Hardwar und anderen Pilgerorten. Er vertrieb die Wolken der Unwissenheit und Zweifel vieler Menschen. Er wies die Menschen an, rechtschaffen zu leben und mit brüderlicher Liebe und Gastfreundschaft. Er predigte und lehrte: „Wiederhole den Namen Gottes. Liebe Gott. Gib Dich dem einen Gott hin. Diene Deinen Nächsten. Gott ist in allem. Bete. Preise ihn jederzeit. Erlange die Wonne der Vereinigung mit Gott.“ Nanak war sehr erfolgreich darin, den Geist der Männer zu verändern, ihre Liebe und Vertrauen zu gewinnen und sie auf den Pfad der Rechtschaffenheit und Hingabe zu führen. Er versuchte sein Bestes, Hindus und Moslem zu vereinigen.

Guru Nanak begab sich nach Multan. Er machte Rast an einem Flussufer. Multan war ein Ort, an dem stets viele Fakire anwesend waren. Prahlad wurde in Multan geboren. Shams Tabriez und Mansur lebten dort. Den Pirs (religiöse Oberhäupter) kam zu Ohren, dass Guru Nanak nach Multan gekommen sei. Sie schickten ihm Milch in einer Tasse, die bis obenhin zum Rand gefüllt war. Nanak gab in die Tasse einige Batashas – kleine Würfelzuckerstückchen – und obendrauf eine Blume und schickte die Milch zurück. Mardana sagte seinem Meister, dass man Milch nie zurücksenden, sondern dass er sie trinken sollte. Guru Nanak erwiderte: „Schau, Mardana, du bist ein Einfaltspinsel. Die Pirs haben mit mir gespielt. Sie haben diese Milch nicht für meinen Gebrauch geschickt. Da ist eine tiefe Philosophie dahinter. Da ist ein tiefer Sinn dahinter. Die Bedeutung ist, dass Multan bereits voll von Pirs und Fakiren ist, so wie diese Tasse bis zum Rande gefüllt ist mit Milch, und dass da kein Raum ist für noch einen religiösen Lehrer. Ich habe ihnen mit gleicher Münze zurückbezahlt. Meine Antwort ist, dass ich mich unter sie mische wie der Würfelzucker unter die Milch und ihnen überlegen sein werde wie die Blüte oben auf der Milch.“ Die Pirs und Fakire kamen dann, um Guru Nanak zu sehen. Nanak sang ein Lied. Die stolzen und überheblichen Pirs kamen jetzt zur Besinnung. Sie wurden sehr bescheiden. Sie sagten zu Guru Nanak: „Verzeih uns, oh verehrter Guru! Wir sind wirklich dünkelhaft. Sei so freundlich, gib uns spirituelle Unterweisung und segne uns.“ Guru Nanak segnete sie und gab ihnen Unterweisung.

Zwei Wunder

Da gibt es ein bemerkenswertes Zusammentreffen in Verbindung mit Nanaks Besuch in Mekka. Nanak wurde in Mekka schlafend vorgefunden, mit den Füßen in Richtung der Kaaba, wo die Muslims sich verneigten, wenn sie ihre Gebete ausführten. Kazi Rukan-du-din, der dies beobachtete, bemerkte wütend: „Ungläubiger! Wie kannst Du Dich erdreisten, diesen Platz Gottes zu entehren, indem Du Deine Füße auf ihn richtest?“ Er trat Nanak. Nanak erwiderte leise: „Ich bin müde. Drehe meine Füße in irgendeine Richtung, wo Gott nicht seinen Platz hat.“ Kazi Rukan-du-din griff wütend nach Nanaks´s Füßen und legte sie in die entgegengesetzte Richtung. Die Moschee begann sich ebenso zu bewegen. Kazi erstarrte vor Erstaunen, dann erkannte er die Größe von Guru Nanak.

Guru Nanak besuchte Hasan Abdal im Bezirk Attock an der Nordwestgrenze um 1520. Er saß unter einem heiligen Feigenbaum am Fuße eines Hügels. Oben auf dem Hügel lebte ein Heiliger, ein Mohammedaner namens Vali Quandhari. Es gab eine Quelle oben am Hügel. Mardana holte das Wasser von dort. Guru Nanak wurde in kurzer Zeit sehr bekannt. Der Heilige wurde eifersüchtig. Er verbot Mardana, Wasser aus der Quelle zu holen. Mardana benachrichtigte Guru Nanak von dem Verhalten des Heiligen. Guru Nanak sagte zu Mardana: „Oh Mardana! Hab keine Furcht. Gott wird bald Wasser zu uns herunter schicken.“ Die Quelle oben auf dem Hügel trocknete sofort aus. Es entstand eine Quelle am Fuß des Hügels, wo Guru Nanak Rast machte. Der Heilige war außer sich. Er schleuderte einen großen Felsbrocken von oben zu der Stelle, wo Guru Nanak saß. Guru Nanak stoppte den Felsen mit seiner geöffneten Hand. Der Handabdruck existiert heute noch auf dem Felsbrocken. Der Heilige kam zu Guru Nanak, warf sich vor ihm nieder und bat um Vergebung. Guru Nanak lächelte und verzieh dem überheblichen Heiligen. Heute steht dort ein schöner Schrein neben der Quelle, die Panja Sahib genannt wird.

Lehren von Guru Nanak

Guru Nanak fühlte, dass es falsch wäre, die Wiederholung von Gottes Namen oder das Erinnern des Namen des Herrn auch nur einen Atemzug aufzuschieben, denn niemand konnte sagen, ob der Atem, der hinein gegangen ist, auch wieder herauskommen würde oder nicht. Nanak sagte: „Wir sind Menschen eines Atemzuges, ich kenne kein längeres Zeitlimit.“ Guru Nanak nennt allein den einen Heiligen, der mit jedem Einatmen den Namen des Herrn erinnert und mit jedem Ausatmen. Das Ideal ist praktisch und innerhalb des Erreichbaren für jedermann. Er fordert die Leute auf, keine Zeit zu verlieren, sondern sofort zu beginnen. Er sagt auch, dass es da keine Hindernisse aufgrund von Rasse, Klasse, Kaste, Glaube oder Hautfarbe gibt, die den Fortschritt beeinflussten. Er erkannte die große Wahrheit der Brüderlichkeit der Religionen. Er predigte die universelle Bruderschaft der Menschen und die Vaterschaft von Gott gegenüber allen.

Guru Nanak war ein Reformer. Er kritisierte sehr scharf die Korruption in der Gesellschaft. Er protestierte heftigst gegen Formalismus und Ritualismus. Er brachte die Botschaft von Frieden und Liebe für alle. Er war sehr liberal in seinen Standpunkten. Er beachtete die Vorschriften der Kaste nicht. Er versuchte sein Bestes, den Aberglauben der Leute zu beseitigen. Er predigte Reinheit, Gerechtigkeit, Güte und Gottesliebe. Er bemühte sich, die moralische Verderbtheit, die unter den Leuten weit verbreitet war, zu beseitigen und die Verehrung Gottes mit wirklichem Geist zu erfüllen, sowie wahren Glauben in Religion und Gott einzuflößen. Er führte das Singen von Gottes Lobpreisungen, begleitet von Musik, als ein Mittel ein, die menschliche Seele mit Gott zu verbinden. Wo auch immer er hinging, er nahm Mardana mit sich, der ihn auf der Geige begleitete, während er sang. Er sagte: „Diene Gott. Diene der Menschheit. Nur Dienst an der Menschheit wird uns einen Platz im Himmel sichern.“ Guru Nanak hatte große Hochachtung vor Frauen. Er gestattete ihnen, an allen religiösen Zusammenkünfte und Konferenzen teilzunehmen und die Gotteslobpreisungen zu singen. Er gab ihnen ihren vollen Anteil in religiösen Funktionen.

Guru Nanak sagte klar: „Die Straße zum Wohnsitz Gottes ist lang und mühsam. Es gibt keine Abkürzungen für reiche Leute. Jeder muss sich derselben Disziplin unterziehen. Jeder muss seinen Geist reinigen durch Dienst an den Menschen und das Wiederholen der Namen Gottes (Nama Smarana). Jeder muss in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes leben, ohne zu murren oder zu schimpfen. Wie IHN finden? Da ist ein Weg. Mach seinen Willen zu Deinem. Sei in Einklang mit dem Unendlichen. Es gibt keinen anderen Weg.“ Der erste Schritt, den göttlichen Willen zum eigenen zu machen, wird durch Gebet um göttliche Gnade, durch Ardas für Guru Prasad erreicht. Guru Nanak gibt dem Gebet sehr große Bedeutung. Er sagt, dass nichts erreicht werden kann vom Menschen ohne göttliche Gunst. Er sagt: „Nähere Dich Gott in vollkommener Bescheidenheit. Überlasse Dich seinem Erbarmen. Gib Stolz, Egoismus und Zurschaustellung auf. Bete um seine Güte und Gnade. Denk nicht an Deine Fähigkeiten, Leistungen, Verdienste, Ermächtigungen. Sei bereit zu sterben, im Streben nach seiner Liebe und der Vereinigung mit ihm. Liebe Gott wie eine Frau ihren Ehemann liebt. Gib Dich absolut, vorbehaltlos hin. Du kannst göttliche Gnade und Liebe erhalten.“

Die wunderschöne Komposition von mystischen Gedichten, hervorgebracht von Guru Nanak, ist aufbewahrt in „Japiji“. Es wird von jedem Sikh bei Tagesanbruch gesungen. Die „Sohila“ enthält die Abendgebete.

In „Japiji“ gab Guru Nanak eine lebendige und prägnante Beschreibung der Entwicklungsstufen, die durchschritten werden müssen, um den endgültigen Ruheort oder Wohnsitz der ewigen Wonne zu erreichen. Es gibt fünf Stufen oder Khandas. Die erste wird Dharm Khand genannt oder „Das Reich der Pflicht“. Jeder sollte seinen Pflichten richtig nachkommen. Jeder sollte den Pfad der Rechtschaffenheit betreten. Jeder wird an seinen Handlungen gemessen.

Die nächste Stufe ist Gyan Khand oder „Das Reich des Wissens“, wo der Geist des göttlichen Wissens regiert. Der Schüler erfüllt seine Pflicht mit intensivem Glauben und Aufrichtigkeit. Er hat jetzt das Wissen, dass nur indem er seiner Pflicht in vollkommener Weise gerecht wird, er den Wohnsitz der Wonne oder das Ziel des Lebens erreichen kann.

Die dritte Stufe ist Sharam Khand. Dies ist „Das Reich der Ekstase“. Da gibt es die spirituelle Begeisterung. Da ist Schönheit. Das Dharma ist Teil der eigenen Natur geworden. Es ist zu einer tief verwurzelten Gewohnheit geworden. Es ist keine Sache von Pflicht oder Wissen mehr.

Die vierte Stufe ist Karam Khand oder „Das Reich der Macht“. Der Gott der Macht herrscht über dieses Reich. Der Schüler erwirbt Macht. Er wird ein starker Held. Er wird unbesiegbar. Die Angst vor dem Tod löst sich auf.

Die fünfte und letzte Stufe ist Sach Khand oder „Das Reich der Wahrheit“. Der formlose Eine regiert hier. Der Schüler wird eins mit Gott. Er erreicht Göttlichkeit. Er hat sich selbst in Göttlichkeit umgewandelt. Er hat das Ziel des Lebens erreicht. Er hat seinen permanenten Ruheort gefunden. Jetzt endet die anstrengende Reise der Seele.

Wieder und wieder betont Guru Nanak: „Erfahre Deine Einheit mit allem. Liebe Gott. Liebe Gott in den Menschen. Singe voll Liebe zu Gott. Wiederhole Gottes Name. Singe von seiner Größe. Liebe Gott, so wie der Lotus das Wasser liebt, wie der Vogel Chatak den Regen liebt, wie die Ehefrau ihren Ehemann liebt. Mache göttliche Liebe zu Deinem Stift und das Herz zum Schreibenden. Wenn Du die Gottesnamen wiederholst, lebst Du; wenn Du sie vergisst, stirbst Du. Öffne Dein Herz für ihn. Gehe eine enge Verbindung mit ihm ein. Sinke in seine Arme und fühle die göttliche Umarmung.

Nanak gab uns eine schöne Zusammenfassung seiner Lehren in einer seiner Hymnen:

  • Liebe die Heiligen jeden Glaubens.
  • Lege den Stolz ab.
  • Erinnere die Essenz der Religion
  • Ist Sanftmut und Wohlwollen,
  • nicht edle Kleidung,
  • nicht des Yogis Gewand und Aschen,
  • nicht das Blasen des Muschelhorns,
  • nicht das rasierte Haupt,
  • nicht lange Gebete,
  • nicht Rezitationen und Qualen,
  • nicht der asketische Weg,
  • sondern ein Leben der Güte und Reinheit,
  • inmitten der Welt und ihren Versuchungen.

Wahe Guru“ ist das Guru Mantra für die Anhänger von Guru Nanak. Ein anderes wichtiges Mantra für die Wiederholung ist: „Ek Omkar Satnam Karta Purkh Nirbhav Nirvair, Akalmurat Ajuni Savai Bhang Gur Parsad – Gott ist eins, sein Name ist wahr, er ist der Schöpfer. Er durchdringt das gesamte Universum. Er ist ohne Furcht. Er ist ohne Feindschaft. Er ist unsterblich. Er ist ohne Geburt. Er hat sich selbst erschaffen. Er ist der Beseitiger der Dunkelheit (der Unwissenheit), und Er ist voller Erbarmen.“ Der Herr ist ewig. Er hat keinen Anfang und kein Ende.

Das Granth-Sahib

Granth Sahib ist der Name der heiligen Schrift der Sikh Religion.

Guru Nanak entwickelte die Gurumukhi Schrift durch eine Vereinfachung der Sanskrit Schrift. Das heilige Granth der Sikhs ist in Gurumukhi geschrieben. Es wird von den Sikhs und den Sindhis verehrt. Jedes Gurudwara („Tor zum Guru“, Gebets- und Schulstätte der Sikhs; Anm.Übs.) hat ein Granth Sahib. Das heilige Granth, bekannt als Adi Granth, beinhaltet die Hymnen der ersten fünf Gurus. Sie wurden alle vom fünften Guru gesammelt, arrangiert und in einem Band zusammengestellt, der Guru Granth Sahib genannt wird. Es enthält eine Auswahl der Lieder von Kabir und anderen zeitgenössischen, heiligen Vaishnaviten. Später wurden die Hymnen des neunten Gurus vom zehnten Guru in das heilige Buch Granth aufgenommen. Die Kompositionen von Guru Nanak sind sehr umfangreich.

Das Granth Sahib beginnt wie folgt: „Da ist nur ein Gott, dessen wahrer Name ist – der Schöpfer.“ Es beinhaltet einen hohen moralischen Kodex. Reinheit des Lebens, Gehorsam gegenüber dem Guru, Freigebigkeit, Erbarmen, Mäßigkeit, Gerechtigkeit, Geradlinigkeit, Wahrhaftigkeit, Aufopferung, Dienst, Liebe und Enthaltsamkeit von tierischem Essen gehören zu den Tugenden, auf die sehr viel Wert gelegt wird; während Gier, Wut, Stolz, Hass, Egoismus, Gier, Eigennutz, Grausamkeit, Verleumdungssucht und Falschheit vehement verurteilt werden.

Guru Nanak´s letzte Tage

Nanak ließ sich zum Ende seines Lebens in Khartarpur nieder. Seine ganze Familie lebte dort zum ersten Mal zusammen. Wohnhäuser für die Familie und eine Dharmashala (Schule, Anm. Übs.) wurden erbaut. Mardana lebte weiter mit dem Guru. Jeden Tag wurden die „Japiji“ und „Sohila“ in Gurus Gegenwart rezitiert, die Morgen- und Abendgebete. Guru Nanak starb im Jahr 1538 im Alter von neunundsechzig Jahren. Guru Angad folgte Guru Nanak. Die anderen Gurus sind: Guru Amardas, Guru Ramdas, Guru Arjun Dev, Guru Hargobind, Guru Har Rai, Guru Har Kishan, Guru Teg Bahadur und Guru Gobind Singh. Mögen die Segnungen von Guru Nanak über Euch allen sein!

Quelle: "Lives of Saints" von Swami Sivananda, Divine Life Society

Siehe auch

Literatur

Seminare

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