Siddhi

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Siddhi (Sanskrit: सिद्धि siddhi f.) das Zustandekommen, Geraten, glücklicher Erfolg; Glück; glücklicher Ausgang einer Krankheit, Heilung; übernatürliche Kraft bzw. Fähigkeit; Vollkommenheit, Vollendung; die Heilpflanze Habenaria intermedia (Vriddhi); als Maskulinum ist Siddhi der Name eines in der Hatha Yoga Pradipika erwähnten Yogameisters (1. Kapitel, Vers 6). Es gibt Siddhi im Kleinen – wenn man etwas erreicht hat. Siddhi kann auch außergewöhnliche Fähigkeit, übernatürliche Kraft, bedeuten. Siddhi steht manchmal auch für das Erlangen des Höchsten Ziels im Yoga, für die Selbstverwirklichung, die Gottverwirklichung.

Sathya Sai Baba war bekannt für seine angebliche Fähigkeit, Dinge aus dem Nichts zu materialisieren

Der Begriff "Siddhi" hat eine Reihe von Bedeutungen. Im Panchatantra bezeichnet er jede Art von ungewöhnlicher Eigenschaft oder Fähigkeit. Als juristischer Begriff in der Manusmriti, verweist er auf die Begleichung einer Schuld. Im tantrischen Buddhismus, der Samkhya Karika und [Tattva Samasa] bezieht sich "Siddhi" speziell auf den Erwerb von übernatürlichen Kräften durch psychische oder magische Mittel. Dazu gehören Hellsehen, Levitation, Bilokation, Materialisierung, Telepathie, den Körper auf die Größe eines Atoms verkleinern, Zugang haben zu Erinnerungen früherer Inkarnationen oder Leben, etc. Der Begriff wird in diesem Sinne auch in der Sarva Darsana Samgraha von Madhvacharya verwendet (1238 -1317). Die beiden hinduistischen Götter Ganesha und Hanuman sind im Besitz der acht Haupt Siddhis (Ashtamaha Siddhis) und können Zugang zu diesen Siddhis gewähren.

Sukadev über Siddhi

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"Siddhi" heißt Vollkommenheit. Siddhi ist auch der weibliche Aspekt von Ganesha und seiner Frau. Der Name Siddhi bedeutet "diejenige, die mit dem Segen Ganeshas zur Vollkommenheit strebt". Ganesha hilft dabei, alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen.

Im 3. Kapitel, 46. Vers der Yogasutra schreibt Patanjali: "Daraus entspringen Fähigkeiten, wie den Körper winzig klein zu machen sowie Vollkommenheit und Unverwundbarkeit des Körpers."

Er bezieht sich hier auf die so genannten Maha Siddhis, die acht großartigen Kräfte. Dazu erhört erstens die Fähigkeit, winzige Größe anzunehmen, sich bis auf die Größe eines Atoms zu verkleinern. Zweitens gehört dazu die Fähigkeit zu kolossaler Größe. Drittens, die Fähigkeit zu Schwerelosigkeit. Viertens, die Fähigkeit, sich ganz schwer zu machen und fünftens, die Fähigkeit, alle Wünsche zu erfüllen und alles intuitiv zu wissen. Dazu gehört auch, in den Körper eines anderen eintreten zu können und schließlich ein unbehinderter Wille und göttliche Macht. Das sind die so genannten Ashta Siddhis, die acht Siddhis, die du in diversen yogischen Schriften wieder findest.

An dieser Stelle möchte ich diese Fähigkeiten aber eher alltagstauglich interpretieren und nicht so sehr als physikalische Wunder. Zunächst also die Fähigkeit, winzige Größe anzunehmen: Die Fähigkeit zu winziger Größe ist Demut, die Fähigkeit, sich nichts auf sich einzubilden. Dazu gehört auch die Bereitschaft, jede Arbeit zu machen, die notwendig ist. Du solltest dir nicht zu fein sein, Toiletten zu putzen oder Geschirr zu spülen. Du solltest dir nicht zu fein sein, mit Menschen zu sprechen, die vielleicht einen niedrigeren sozialen Status für dich haben. Du solltest bereit sein, demütig zu sein und nachzugeben. Die Fähigkeit zur Unsichtbarkeit bedeutet letztlich auch, sich selbst unsichtbar zu machen, indem man in den Hintergrund tritt. Ein Yogameister, eine Yogameisterin oder auch ein Yogaaspirant ist dazu in der Lage, sich auch in diesem Sinne wirklich klein zu machen.

Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Siddhi

Siddhi heißt Vollendung, Perfektion, Siddhi heißt "das, was man erreicht hat", Siddhi heißt aber auch übernatürliche bzw. außergewöhnliche Kraft. Siddhi, in der Einzahl, heißt meistens, dass man die Vollendung erreicht hat. Ein Siddha ist jemand, der die Vollendung erreicht hat. Ein spiritueller Aspirant strebt nach Siddhi, nach Vollendung. Wenn Siddhi in der Mehrzahl ist, die Siddhis, dann sind das "Dinge, die man erreicht". In der Hatha Yoga Pradipika wird von den Ashta Siddhis gesprochen, den acht Siddhis. Auch im Yoga Sutra, im dritten Kapitel, wird von Siddhis gesprochen. Es gibt verschiedene Siddhis.

Wörtlich genommen kann eine Siddhi bedeuten, dass du dich so klein machen kannst, um dich in einer Bodenritze verkriechen zu können und auf der anderen Seite kannst du dich riesengroß machen. Du kannst sehr leicht sein und fliegen, du kannst sehr schwer sein und in die Erde gehen, Gedanken lesen und feinstoffliche Wesen wahrnehmen. Du kannst auf Astralreisen gehen, oder mit deinem physischen Körper fliegen. All das wären Siddhis. Inwieweit diese Siddhis alle möglich sind oder nicht, inwieweit sie auf Aberglauben beruhen oder inwieweit das nur große Meister machen können, das sei dir jetzt selbst überlassen.

Ich habe mit einem großen Meister zusammengelebt und bin der festen Überzeugung, dass ich einige Dinge erlebt habe, was man als Siddhis bezeichnen kann. Er konnte sicherlich unsere Gedanken lesen und viel Prana ausstrahlen. Er hatte sicherlich Heilkräfte und Fähigkeiten, Menschen zu heilen, selbst bei unheilbaren Krankheiten, selbst nach Unfällen und vielem anderen. Das sind auch Siddhis. Es gibt auch Siddhis im übertragenen Sinne. Auf eine gewisse Weise ist jede außergewöhnliche Fähigkeit auch eine Siddhi. Es rentiert sich, deine Kräfte zur Entfaltung zu bringen. Das kann eine musikalische Kraft sein, das kann die Fähigkeit sein, wunderschön zu singen, auch gute Yogastunden zu geben, all das sind auch besondere Fähigkeiten und Kräfte.

Siddhi, in diesem Sinne, ist das, was du erreicht hast, das, was du vollendet hast. So hast du jetzt drei Bedeutungen von Siddhi. Die erste ist die Vollendung an sich, die höchste Vollkommenheit, auch Atman Jnana, Selbsterkenntnis, oder Anubhava, höchste Verwirklichung, genannt. Die zweite Bedeutung ist, außergewöhnliche Kräfte und Fähigkeiten zu besitzen, die den bisher bekannten physischen Gesetzen zu widersprechen scheinen oder über sie hinausgehen. Und als drittes, Siddhi – die Fähigkeiten und die besonderen Fähigkeiten und Talente, die du in dir selbst entwickelt hast und die du zur Perfektion bringst oder gebracht hast.

Siddhis - Übersicht

Yogi, der Anuloma Viloma praktiziert

Siddhis bedeutet Vollkommenheit und ist die Kraft, welche hilft, Wissen in verschiedenen Sphären zu erwerben. Das Sanskritwort Siddhi bedeutet Vollkommenheit, Errungenschaft, Ausführung oder Erfolg. Siddhi bedeutet auch durch Meditation erlangte spirituelle Kraft. So bedeutet Siddhis sowohl im Hinduismus als auch Buddhismus Perfektion. Durch Siddhis erlangte spirituelle Kräfte variieren von einfacher Hellsicht bis zur Fähigkeit, mächtiger zu werden. Die spirituelle Kraft hat die Fähigkeit, an verschiedenen Plätzen gleichzeitig gegenwärtig zu sein, klein wie ein Atom zu werden, Gegenstände zu materialisieren und sich an vergangene Leben zu erinnern.

Siddhis zu erlangen wird unterschiedlich bewertet. Krishna sagt im Mahabharata: "Welche Siddhi könnte schwer erlangbar sein für einen Weisen, der seine Sinne, seinen Atem, seinen Geist beherrscht, der sich kontrolliert und immer in Meditation über mich versunken ist?" Siddhis gelten auf dem spirituellen Weg als ein normaler Satz von Vorkommnissen, auf die man sich jedoch besser nicht konzentrieren sollte, da sie vom Pfad ablenken. Andererseits heisst es, man sollte die Siddhis anstreben, weil man so die Kraft Gottes verstehen kann. Siddhis können auf natürliche Weise auftreten durch Handeln oder Karma, oder durch Sadhana (spirituelle Praxis). Siddhi kann auch durch Buße oder Askese, also Tapasya, erlangt werden, oder durch Gnade. Siddhis werden häufig den Riddhis gegenübergestellt, welche materiellen oder weltlichen Reichtum, Macht und luxuriöse Lebensweise bedeutet.

Siddhis in den Yoga Sutras von Patanjali

Levitation

Patanjali gibt in seinem Yoga Sutra fünf mögliche Ursachen für das Entwickeln von übernatürlichen Fähigkeiten (Siddhi) an:

जन्मौषधिमन्त्रतपःसमाधिजाः सिद्धयः || 4.1 ||
janmauṣadhimantratapaḥsamādhijāḥ siddhayaḥ || 4.1 ||

Vollendung (Siddhi) kann durch Geburt (Janman), die Verwendung von Kräutern (Oshadhi), Beschwörungen (Mantra), Selbstdisziplin (Tapas) oder Samadhi erreicht werden.

Bhagavata Purana: Die fünf Haupt-Siddhis und zehn Neben-Siddhis des Yoga

Siddhis können durch intensive spirituelle Praxis auftreten

Im Bhagavata Purana werden die fünf Haupt-Siddhis des Yoga wie folgt beschrieben:

  1. Tri Kala Jnatvam: Wissen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
  2. Advandvam: Aushalten von Hitze, Kälte und anderen Gegensätzen
  3. Para Citta Adi Abhijnata: Kenntnis über den Geist von anderen
  4. Agni Arka Ambu Visha Adinam Pratishtambhah: Einfluss auf Feuer, Sonne, Wasser, Gift, u.a.
  5. Aparajayah: Unbesiegbarkeit

Gott Krishna beschreibt im Bhagavata Purana die zehn Neben-Siddhis als:

  1. Anurmi Mattvam (anūrmi-mattvam): Unbeinflusst von Hunger, Durst oder anderen körperlichen Bedürfnissen
  2. Dura Sravana (dūra-śravaṇa): Weit entfernte Dinge hören
  3. Dura Darsanam (dūra-darśanam): Weit entfernte Dinge sehen
  4. Manah Javah (manaḥ-javah): den Körper an jeden gewünschten Ort versetzen (Teleportation)
  5. Kama Rupam (kāma-rūpam): die Gestalt jeder gewünschten Form annehmen
  6. Para Kaya Pravesanam (para-kāya praveśanam): das Eintreten in den Körper anderer
  7. Sva Chanda Mrtyuh (sva-chanda mṛtyuh): Sterben, wenn man es möchte
  8. Devanam Saha Krida Anudarsanam (devānām saha krīḍā anudarśanam): Das Erleben und die Teilnahme am Spiel der Götter
  9. Yatha Sankalpa Samsiddhih (yathā sańkalpa saḿsiddhiḥ): Vollendung der eigenen Bestimmung
  10. Ajna Apratihata Gatih (ājñā apratihatā gatiḥ): Aufträge oder Befehle werden nicht behindert

Mahabharata: Acht Haupt-Siddhis

Die Mahabharata unterscheidet acht Siddhis (Ashta Siddhi):

  1. Animan (aṇiman): Verkleinerung des Körpers auf die Größe eines Atoms
  2. Mahiman (mahiman): Unendliche Ausdehnung des Körpers
  3. Gariman (gariman): unendlich schwer werden
  4. Laghiman (laghiman): beinahe schwerelos werden
  5. Prapti (prāpti): unbeschränkten Zugang zu allen Orten haben
  6. Prakamya (prākāmya): Realisierung aller Wünsche
  7. Ishitva (īśitva): absolute Herrschaft
  8. Vashitva (vaśitva): die Macht, alles zu unterjochen

Die acht Siddhis in der Charaka Samhita

Im vierten Buch (Sharira Sthana 1.140-141) der Charaka Samhita werden die folgenden acht Siddhis - hier göttliche bzw. übernatürliche Kräfte (Aishvara Bala) genannt - erwähnt:

आवेशश्चेतसो ज्ञानमर्थानां छन्दतः क्रिया |
दृष्टिः श्रोत्रं स्मृतिः कान्तिरिष्टतश्चाप्यदर्शनम् || 140 ||
āveśaś cetaso jñānam arthānāṃ chandataḥ kriyā |
dṛṣṭiḥ śrotraṃ smṛtiḥ kāntir iṣṭataś cāpy adarśanam || 140 ||

Das Eintreten (Avesha in einen anderen Körper, Kenntnis (Jnana) der Gedanken (Chetas) anderer, Dinge (Artha) nach Belieben tun, übernatürliches Sehen (Drishti), Hören (Shruti) und Erinnern (Smriti), übernatürliche Schönheit (Kanti) und auch Unsichtbarsein (Adarshana) nach Belieben ...

इत्यष्टविधमाख्यातं योगिनां बलमैश्वरम् |
शुद्धसत्त्वसमाधानात्तत्सर्वमुपजायते || 141 ||
ity aṣṭavidham ākhyātaṃ yogināṃ balam aiśvaram |
śuddhasattvasamādhānāt tat sarvam upajāyate || 141 ||

... so werden die acht übernatürlichen (Aishvara) Kräfte (Bala) der Yogis genannt. All das entsteht durch die auf das Höchste gerichtete Aufmerksamkeit (Samadhana) mit reinem (Shuddha) Geist (Sattva).

Swami Sivananda über Siddhis

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Viele Menschen fühlen sich angezogen von Pranayama und anderen Yogaübungen, denn durch Yoga kann man Wunderheilung, Telepathie, Gedankenübertragung und andere großartige Siddhis erlangen. Wenn sie Erfolg haben, sollten sie nicht nur dabei stehenbleiben. Das Ziel des Lebens sind nicht ‘Heilungen’ und ‘Siddhis’. Sie müssen ihre Energie dazu verwenden, das Höchste zu erreichen.

Yoga ist nicht dazu da, Siddhis, Kräfte, zu erlangen. Wenn ein Yogaschüler die Versuchung verspürt, Siddhis zu erlangen, wird sein weiterer Fortschritt ernsthaft verzögert. Er hat den Weg verloren. Ein Yogi, der darauf konzentriert ist, höchsten Samadhi zu erreichen, muss Siddhis zurückweisen, wo auch immer sie auftauchen. Siddhis sind Einladungen von Devatas. Nur wenn man diese Siddhis zurückweisen kann, kann man Erfolg im Yoga erlangen.

Beende nicht dein Sadhana, wenn du einen kleinen Einblick und Erfahrungen hast. Übe weiter, bis du Vollkommenheit erlangst. Höre mit der Praxis nicht auf, und gehe nicht in der Welt herum. Es gibt viele Beispiele. Zahlreiche Menschen sind zerstört worden. Ein kleiner Einblick bringt dich nicht in Sicherheit.

Siddhi (übernatürliche Kräfte)

Auszug aus dem Buch „Tantra Yoga, Nada Yoga and Kriya Yoga“ von Swami Sivananda, Buch I - Tantra Yoga, 5. Auflage, 2000, Shivanandanagar, S. 25f. Divine Life Society

Siddhi ist Vollkommenheit. Ein Siddha ist jemand, der Vollkommenheit oder Selbstverwirklichung erlangt hat. Siddhi wird durch Sadhana erreicht. Siddhi bedeutet wörtlich Erfolg, Errungenschaft, Erlangung und Erfüllung jeglicher Art.

Man kann Siddhi durch Sprache, durch ein Mantra, durch Yoga etc. erlangen.

Die acht vornehmlichen Siddhis sind:

  • Anima (die Macht, klein zu werden)
  • Mahima (die Macht, groß zu werden)
  • Laghima (die Macht, zu Licht zu werden)
  • Garima (die Macht, schwer zu werden)
  • Prapti (die Macht, sich überall hin auszuweiten
  • (die Macht, weit entfernte Dingen zu erreichen, sogar den Mond, sie mit der Fingerspitze zu erreichen)
  • Prakamya (die Macht, alle Wünsche zu erfüllen)
  • Ishitva (Herrschaft)
  • Vashitva (die Macht, alles zu befehlen oder vollkommene Kontrolle über die Elemente zu haben).

Untergeordnete oder unwesentlichere Siddhis sind: Dura Darshan (Hellsehen), Dura Shravan (Hellhören), Kama Rupa (jede Form annehmen, die man möchte), Parakaya Pravesha (in einen anderen Körper eindringen, oder einen toten Körper wieder beleben und durch die Transformation dessen Seele in ihn eingehen), Iccha Mrityu (Tod nach seinem eigenen Willen), Trikala Jnana (Wissen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft), Kaya Vyuha (der Yogi nimmt so viele Körper an, wie er mag, um alle seine Karmas in nur einem Leben abzubauen). Er bekommt Wissen über sein voriges Leben. Er bekommt Wissen über Sternen- und Planetenhaufen. Der Yogi steigt in die Luft empor und verlässt den Erdboden (Vayu Siddhi).

Der größte aller Siddhis ist jedoch Moksha (Befreiung), die Freiheit vom Kreislauf der Geburt und des Todes und das Einssein mit Parabrahman (der Höchsten Wesenheit).

Der Aspirant sollte nicht unbedingt auf Siddhis aus sein, denn das würde nur zu seinem Untergang führen. Er könnte die Kräfte nämlich falsch benutzen. Er sollte sie ignorieren, da sie eigentlich Hindernisse auf dem spirituellen Pfad sind und lieber das Ziel auf direktem Wege erreichen.

Gefahren

Frage: Wird Kundalini nur durch einen bestimmten Yoga erweckt, nämlich die Methode des Rishi Patanjali? Ist sie unbedingt notwendig, um Siddhis zu erwerben? Antwort: Raja Yogis erwecken die Kundalini durch Samyama, Hatha Yogis durch verschiedene Yoga Kriyas, Jnana Yogis durch reinen Willen und Bhaktas durch makellose Frömmigkeit. Das Erwecken von Kundalini durch jede dieser Methoden verleiht Siddhis. Wenn die Kundalini durch die einzelnen Chakras geht, erlangt der Suchende deren jeweilige Siddhis. Kluge Yogis stellen niemals Siddhis zur Schau, da sie in den meisten Fällen einen Rückschlag verursachen. Das letztendliche Ziel ist Selbstverwirklichung, und dafür sind Siddhis vollkommen nutzlos. Missbräuchlich verwendete Siddhis verlieren ihre Wirksamkeit und verursachen unsägliches Leid.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Seminare

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