Psychosomatische Funktionsaktualisierung

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Psyche aus Yoga Sicht

Psychosomatische Funktionsaktualisierung ist ein Konzept, das vom Mediziner Dietrich Ebert als Erklärungsmodell für die Wirkungsweise von Hatha Yoga für Gesundheit und psychische Stabilität entwickelt wurde.

Yoga als psychosomatische Funktionsaktualisierung

- Ein Vortrag von Sukadev Bretz 2019 -

  • Warum wirkt Yoga?
  • Wie wirkt Yoga?
  • Warum ist Yoga so gesund?

Darüber berichte ich heute anhand eines Erklärungsansatzes eines Wissenschaftlers namens Dietrich Ebert, der in den 1980er Jahren postuliert hat Yoga ist eine psychosomatische Funktionsaktualisierung. Und deshalb wirkt Yoga unspezifisch, gesundheitserhaltend und auch Gesundheit wieder herstellend.

Yoga hilft gesund zu werden und zu bleiben

Yoga ist gesund und hilft gesund zu werden und zu bleiben

Yoga wirkt. Yoga hilft gesund zu bleiben. Yoga hilft gesund zu werden. Yoga hilft das der Körper bei verschiedenen äußeren Störungen sein Gleichgewicht halten kann.

Warum ist das so? Es gibt viele Studien, die zeigen das Yoga gut ist. Letztlich jede Studie, die man bisher durchgeführt hat um fest zu stellen ob Yoga gesundheitlich positive Auswirkungen hat, hat ergeben: Ja, Yoga hat gesundheitlich positive Auswirkungen. In den letzten Texten habe ich geschrieben Yoga hilft, weil Yoga eine Entspannungstechnik ist. Yoga hilft weil es bestimmte psychische Eigenschaften fördert, die die geistige und emotionale Resilienz fördern. Yoga wirkt aber auch weil Yoga Sport ist. Letztlich ist Yoga ein optimaler Gesundheitssport. Yoga entwickelt das Herzkreislaufsystem also Ausdauer, Kondition im Sinne von eben Ausdauer im Sinne von Muskelkraft, Flexibilität und Koordination. Und da Sport gesund ist erstaunt es nicht, das Yoga als eine sehr umfassende und vollständige Sportart gesund ist.

Aber es gibt noch einen dritten Erklärungsansatz neben so vielen anderen. Ich hatte ja auch schon gesprochen von den yogischen Erklärungsansätzen, Kundalini Yoga, Raja Yoga, Ayurveda, usw. welche auch ihre eigenen Theorien haben warum Yoga wirkt.

Vom Schulmedizinischen ist Yoga auch etwas was die Selbstheilungsmechanismen fördert und auch die innere Selbststeuerung des Körpers trainiert.

Yogaforscher Dietrich Ebert

Es gibt einen Yogaforscher, der in den 1980er Jahren in der DDR entscheidende Forschungsarbeiten gemacht hat. Der hieß Dietrich Ebert. 1989, direkt vor der Wende ist sein wichtigstes Buch erschienen. Das hieß „Physiologische Aspekte des Yoga“. Bis heute lesenwert ist es erschienen 1989. Und ich muss zugeben dieses Buch hat mein Verständnis des Yoga durchaus entscheidend geprägt.

Ich will nun mit einem Zitat von Dietrich Ebert beginnen, das in diesem Buch erscheint:

"Die auf die Gegenwart gerichtete Aufmerksamkeit, die konzentrative Einstellung zum gerade Ablaufenden, die bewusste Entautomatisierung solcher Vorgänge, die auch automatisch ablaufen können, wie Haltung und Atmung heben die psychosomatische Integration. Die langfristigen Adaptationsprozesse kann man als Anstreben eines optimalen Homöostase Zustandes verstehen. Denn im Ergebnis zeigt sich vor allem eine verminderte Anfälligkeit gegen Störungen aller Art. Aus psychologischer Sicht werden mittels Yoga Funktionen geübt, die wegführen von der hektischen, unkonzentrierten und an viele äußeren Zwänge gebundene Persönlichkeit."

Erläuterung Homöostase

Da steckt in diesem kurzen Absatz eine ganze Menge. Ich werde ein paar Sachen davon erläutern. Also zunächst einmal: Homöostase. Homöostase bedeutet Gleichgewicht. Der Mensch ist ein Organismus, der sich an die Herausforderungen der Umwelt anpasst.

Zum Beispiel angenommen die Temperatur sinkt. Dann wird der Körper trotzdem die Körpertemperatur erhalten. Also angenommen du würdest in die Kälte gehen bei draußen 5° bis 10°, im T-Shirt und in Hausschuhen. Du würdest trotzdem im Körper 36,5° oder 37° haben. Und angenommen du gehst in die Sauna. Dann mag in der Sauna 90° sein. Auch fünf bis zehn Minuten danach ist in der Mitte des Körpers eine Temperatur von 36,5° bis 37°.

Der Mensch ist ein Organismus, der sich an die Herausforderung der Umwelt anpasst. Und der Mensch hat eine so genannte Homöostase Fähigkeit. Und je höher die Homöostase Fähigkeit des Menschen, umso besser kann er gesund bleiben und umso schneller wird er wieder gesund.

Zum Beispiel angenommen du würdest die Ratschläge befolgen, die dir deine Mutter in der Kindheit gegeben hat, dich immer warm anzuziehen im Winter. Dann würde deine Fähigkeit dich an kalte Temperaturen anzupassen, reduziert.

Heute weiß man es ist geradezu wichtig die Fähigkeit der Temperaturanpassung zu fördern. Zum Beispiel indem du wechselwarme Bäder nimmst oder Kneipp Anwendungen machst, in die Sauna gehst und dich anschließend kalt duscht. Das hilft die Temperaturanpassung zu stärken. Und es gibt so vieles Andere was man machen kann, um die Homöostase Fähigkeit des Menschen zu stärken.

Die These ist also Yoga aktiviert bestimmte Funktionen des Körpers, trainiert bestimmte Funktionen des Körpers und der Psyche, die der Homöostase, bzw. Homöostase Fähigkeit des Menschen zuträglich sind.

Adaptationsprozesse werden verbessert

Evolution des Menschen

Ein weiteres Wort in diesem Absatz war Adaptationsprozesse. Also der Mensch hat die Fähigkeit zur Adaptation. Die Adaptationsprozesse führen zum einen zur Homöostase aber wie schon vorher erwähnt entwickeln auch bestimmte Fertigkeiten weiter. Also Yoga entwickelt die so genannten Adaptationsprozesse.

Psychische Integration wird gefördert

Yoga kultiviert die so genannte psychosomatische Integration. Psycho hat etwas mit der Psyche zu tun und Soma hat etwas mit dem Körper zu tun. Die psychosomatische Integration bedeutet das Körper und Psyche irgendwo zusammen gehören und zusammen passen.

Der menschliche Organismus ist eben nicht einfach wie ein Auto oder wie eine Maschine. Sondern man könnte mehr sagen der menschliche Organismus ist irgendwo eine Menge von Kräften, die irgendwo dafür sorgen das alles miteinander zusammen gehört.

Es gibt so viele Rückkopplungen usw. Und der menschliche Organismus reagiert dabei auf Einflüsse von der Außenwelt. Wenn die Einflüsse der Außenwelt zu stark sind kann der Körper beschädigt sein und dann muss er Körper wieder heilen. Diese Fähigkeit des Heilens ist eine Fähigkeit der Adaptation der psychosomatischen Integration. Es geht also erstens darum das der Mensch so ist, das er nicht so schnell krank wird. Und zweitens wenn er krank wird, das er zügig wieder gesund wird.

Im Grunde genommen ist der Mensch immer sein bester Heiler. Und auch die beste Schulmedizin kann nur etwas machen, das weg zu nehmen was die Heilung verhindert oder die Heilprozesse stärken. Und Yoga hilft von vorneherein Adaptationsprozesse zu verbessern und die psychosomatische Integration zu fördern.

Auf die Gegenwart gerichtete Aufmerksamkeit

Sei präsent

Und wie geschieht das? Ebert schreibt dort zum einen durch die auf die Gegenwart gerichtete Aufmerksamkeit. Man kann sagen der menschliche Körper an sich wird repräsentiert im Gehirn. Wenn du zum Beispiel deinen Zeigefinger bewegen willst geht das deshalb, weil eine Aktivierung im Gehirn ist. Und wenn du deinen Kleinen Finger spürst dann geschieht das deshalb, weil wiederum vom kleinen Finger Nerven zum Hirn gehen. Und man könnte sagen der menschliche Körper wird repräsentiert im Gehirn. Und je besser der menschliche Körper im Gehirn repräsentiert wird, um so leichter oder besser ist die psychosomatische Integration und um so schneller kann der Körper auf außergewöhnliche Ereignisse reagieren und falls mal beginnende Krankheiten da sind, kann er sie heilen.

Man kann lernen einzelne Körperteile zu bewegen oder auch nicht. Man kann lernen auch nur den rechten Arm anzuspannen, den linken Arm anzuspannen, usw.

Im Yoga lernen wir jeden einzelnen Muskel bewusst anzuspannen, jeden einzelnen Muskel separat zu entspannen. Im Yoga lernen wir jede Menge Gleichgewichtsübungen usw.

Konzentrative Einstellung zum Ablaufenden

Also außergewöhnliche bewusste Bewegungen fördern die psychosomatische Integration. Und das geht zum einen durch die auf die Gegenwart gerichtete Aufmerksamkeit und die konzentrative Einstellung zum Ablaufenden. Dann aber auch die die bewusste Entautomatisierung solcher Vorgänge, die auch automatisch sind ablaufen können.

Zum Beispiel wir lernen im Yoga das wir unsere Haltung ändern. Die meisten Menschen ändern den Tag über ihre Haltung nicht besonders. Im Yoga lernen wir das wir gerade sein können, uns beugen können, Rückbeugen, usw.

Menschen, die Yoga üben haben eine Neigung auch im Alltag ihre Haltung bewusst zu ändern. Und indem man im Yoga bewusst die Körperhaltung gestaltet fördert das auch wieder Adaptationsprozesse, psychosomatische Integration und Homöostase. Sind also Funktionsaktualisierungen, die Atkualisierungen von subtilen Körperprozessen, die dadurch trainiert werden.

Den Atem bewusst steuern

Auch im Alltag bewusst atmen

Auch die Atmung gehört dazu. Die wenigsten Menschen atmen besonders bewusst. Im Yoga lernen wir zum Beispiel in den Atemübungen den Atem bewusst zu steuern. Und auch eine Yogastunde bei den Asanas beinhaltet immer das man den Atem bewusst steuert. Und Menschen, die Yoga üben haben dann auch eine Neigung die Kraft des Atems am Tag zu nutzen.

Und auch das wiederum ist etwas, das die Selbststeuerung fördert. Dann sagt er auch es werden Funktionen geübt, die wegführen von der unkonzentrierten, an äußere Zwänge gebundene Persönlichkeit. Die meisten Menschen sind in vielerlei Hinsicht irgendwo solche, die auf äußere Reize sofort reagieren. Jemand schimpft einen und sofort reagiert man mit Flucht-Kampf Mechanismus oder Flucht-Kampf-Totstell Reflex. Also man entweder man flieht oder schimpft, oder man stellt sich tot oder kommt vielleicht in die Depression oder was auch immer.

Im Yoga lernen wir das wir auch auf unsere Psyche Einfluss nehmen können. Zum Beispiel durch bewussten Atem, über Haltung, oder bewusste Affirmationen, Visualisierung, Entspannung, usw. Wir sind eben nicht abhängig von der Psyche.

Man weiß zum Beispiel auch das der so genannte Startl-Reflex geringer wird bei Menschen, die Hatha Yoga und Meditation üben. Das ist der so genannte Erschreckreflex. Wenn irgendwo ein lauter Krach kommt, viele Menschen zucken dann zusammen. Wer regelmäßig Yoga übt zuckt weniger zusammen.

Die Psyche ist trainiert bei Gefährdung sofort zu reagieren und wenn es nicht gefährlich ist, eben nicht gleich zusammen zu zucken.

Der Yogaübende, die Yogaübende löst sich also von äußeren Problemen. Es gibt eine Menge von relevanten Elementen in der Yogapraxis. Dazu gehört zum Beispiel auch die Massage von Organen. Wenn wir in die Vorwärtsbeuge gehen werden die Bauchorgane massiert. Dadurch müssen die Organe auf eine andere Weise funktionieren. Dieses Drücken bei der Vorwärtsbeuge, das Ziehen bei Rückbeugen und das andere Ziehen durch Drehübungen ist auch eine gewisse Stimulierung der Organe, die auch wieder deren Homöostasefähigkeit fördert.

Das Drücken und Ziehen ist ungemein hilfreich für die Gesundheit der Organe. Das Bewusstmachen habe ich schon erwähnt. Außergewöhnliche Bewegungen, die man normalerweise nicht kann, Konzentration auf die Gegenwart.

Yoga fördert subtile Prozesse

Atemübungen

Atemübungen in der Natur

Ich will noch auf zwei Dinge eingehen, die zeigen wie subtil Yoga subtile Prozesse fördert. Ich will ein Beispiel gebrauchen. Eine recht alte Studie, bei der ich selbst mitgewirkt hatte, 1988, eine Studie von Professor Postalek in Val Morin in Kanada, dort wurde ein Papier veröffentlicht, das hat gezeigt wie der Blutdruck währen der Wechselatmung sich entwickelt.

Im Jahr 1988 waren dort zwei Assistenten von Professor Postalek ein halbes Jahr in Kanada im Ashram von Swami Vishnu-devananda. Und jeden Tag wurde dort vom morgens acht Uhr bis abends neunzehn Uhr dreißig eine Person nach der anderen an EKG, EEG und EMG angeschlossen und hatte dann eine halbe Stunde Wechselatmung gemacht. Da es eine viertel Stunde dauert bis der Mensch verkabelt ist und eine viertel Stunde bis es wieder vorbei ist, sind das also jeden Tag etwa neun Versuchskaninchen und das etwa 100 Tage lang, war also eine relativ hohe Probanden Anzahl.

Und dort konnte man feststellen der Blutdruck ändert sich zwar subtil aber doch signifikant während der Wechselatmung. Während der Einatmung erhöht sich der Blutdruck, und wärend dem Ausatmen auch. Während dem Einatmen geht der Blutdruck wieder hinunter. Während dem Anhalten steigt er wieder, währen dem Ausatmen auch. Und er sinkt. Und das Interessante ist, diese Anpassung des Blutdrucks geht in Bruchteilen einer Sekunde und innerhalb von vier Sekunden sinkt der Blutdruck recht massiv. Das ist sehr außergewöhnlich, das der Blutdruck so zügig reagiert. Und je länger jemand Atemübungen gemacht hatte um so signifikanter war das.

Also bei Menschen, die neu waren da hat sich nicht allzu viel gezeigt. Da ist bei der Wechselatmung der Blutdruck insgesamt etwas gestiegen. Übrigens nur während der Wechselatmung, nicht danach. Und diese Fähigkeit zügig selektiv den Blutdruck an zu passen ist etwas sehr wichtiges für die Gesundheit des Herzkreislaufsystems. So macht es kein Wunder das man weiß, Menschen, die Atemübungen machen leiden weniger unter Herzinfarkt, reduzieren chronische Herzinsuffizienz und auch COPD (Chronisch-obstruktive Bronchitis) kann gemindert werden durch die Atemübung.

Also regelmäßige Wechselatmung trainiert die Anpassungsfähigkeit des Blutdrucks und ist daher ausgezeichnet für ein gesundes Herz.

Umkehrstellungen

Kopfstand Korrektur von Sukadev: Magischer Punkt

Ein weiteres Beispiel sind die Umkehrstellungen. Ich habe das schon öfters erwähnt aber ich will es hier auch noch einmal erwähnen: Früher wurde ja oft gesagt, das Umkehrstellungen sehr gut seien um mehr Blut zum Gehirn zu bringen und zur Kopfhaut. Empirische Studien haben gezeigt, Menschen, die regelmäßig Kopfstand üben haben nahezu keine zusätzliche Durchblutung vom Gehirn und von der Kopfhaut. Und jetzt ehe du enttäuscht bist, zunächst einmal sei froh, das nicht wie in älteren Yogabüchern steht nicht beim Kopfstand ein Schwall von Blut in das Gehirn kommt. Wenn dem so wäre, dann gäbe es ja tatsächlich ein Schlaganfall Risiko. Aber es gibt kein Schlaganfall Risiko in Umkehrstellungen.

Es ist jetzt das Jahr 2018 und ich habe noch nie gehört das jemand in einer Umkehrstellung einen Schlaganfall sich zugezogen hatte. Und das obgleich ich ja jetzt seit 1980 in Yogakreisen lebe. Also die Umkehrstellungen erhöhen nicht das Schlaganfall Risiko weil sie nicht den Blutdruck im Gehirn steigern und nicht signifikant mehr Blut in den Kopf hinein geht. Letztlich nicht mehr als wenn jemand die Treppe hoch geht bei Anfängern.

Aber wenn du mal in einer Yogastunde bist und selbst nicht den Kopfstand üben kannst dann schau mal ob der Kopf rot wird bei Menschen, die den Kopfstand machen. Bei Anfängern vielleicht, bei Fortgeschrittenen nicht. Aber du kannst auch die Füsse anschauen. Und du wirst feststellen die entspannten Füße werden nicht weißer bei Menschen, die im Kopfstand sind.

Der Kopfstand trainiert die selektive Blutdruckregulierung im Körper. Der Körper lernt bestimmte Arterien etwas zu verschließen so das nicht zu viel Blut zum Kopf kommt, trotz der Umkehrstellung, andere vermehrt zu öffnen so dass in der Umkehrstellung die Füsse gut durchblutet werden.

Und so die verschiedenen Yogaübungen, die in weitestgehender Entspannung gemacht werden helfen das der Körper die selektive Blutdruckregulierung trainiert.

Und auch hier sieht man dass das gerade bei Yogaübenden besonders der Fall ist. So können wir sagen Yoga übt Blutdruckregulierung, Kreislaufregulierung, Selbstpulsregulierung und Vieles mehr.

Und so dient Yoga tatsächlich dieser Homöostasefähigkeit, Adaptationsprozesse, psychosomatische Integration durch so genannte psychosomatische Funktionsaktualisierung. Wenn du also Yoga übst machst du nicht nur Entspannungstechniken, du machst nicht nur Übungen für Ausdauer und Kraft und Flexibilität und Koordination im Allgemeinen, sondern du lernst auch Selbststeuerungsprozesse zu optimieren. So sind die Wirkungen des Yoga insbesondere unspezifisch.

Man kann nicht sagen das ein Yoga besser ist als ein anderes Yoga. Man muss zwar im Allgemeinen sagen es ist wichtig manche Übungen zu modifizieren, die Menschen vielleicht nicht machen können, vielleicht sogar bei bestimmten Erkrankungen oder Körperbesonderheiten, ein paar Übungen, die eventuell schädlich sein können. Man muss darauf also achten.

Aber ansonsten ist es immer wichtig wir üben den ganzheitlichen Yoga mit Atemübungen, mit dynamischen Übungen, statisch gehaltenen Asanas, die alles beinhalten von Vorwärtsbeugen, Rückwärtsbeugen, Umkehrstellungen, Drehsitz, usw. Und wir üben dann auch noch die Tiefenentspannung. Und diese Kombination aus Atemübungen, Körperübungen und Tiefenentspannung mit Bewusstheit, all das hilft das der menschliche Körper sich besser steuern kann. Und dann wird er gesünder.

In diesem Sinne wenn du deine Yogaübungen machst dann sei dir bewusst wie subtile Prozesse du trainierst und sei dir bewusst das erhält deinen Körper gesund, das hilft dir weniger anfällig gegenüber äußeren Störungen zu sein, steigert die Selbstheilungskräfte. Wenn eine Erkrankung kommt wird der Körper diese schneller los.

Zusammenfassung

Das war also der Text zum dritten Erklärungsmodell warum Yoga wirkt.

Noch einmal die drei schulmedizinischen Erklärungsmodelle:

  • Erstens Yoga als Entspannungstechnik und Entspannungstechnik, die hilft solche Fertigkeiten zu üben welche die psychische Resilienz stärken.
  • Zweitens Yoga als optimaler Gesundheitssport.
  • Und drittens Yoga als psychosomatische Funktionsaktualisierung.

Mit diesem Text schließt also die Reihe warum Yoga wirkt vorläufig.

Hinweise

Der nächste Text handelt von Anatomie und Physiologie und Yoga Gesichtspunkte, bzw. Yoga vom Standpunkt der verschiedenen Körpersysteme des Menschen.

Du kannst also weiter gespannt sein. Es geht letztlich weiter um Schulmedizin und Yoga. Natürlich, keine Angst, ich bin mir schon bewusst das Yoga noch mehr ist als Medizin, Sport und Gesundheitswissenschaft.

Yoga ist natürlich auch Spiritualität, Persönlichkeitsentwicklung und selbst die gesundheitlichen Aspekte des Yoga könntest du auch mehr verstehen über Raja Yoga, Kundalini Yoga und Ayurveda.

Aber es ist eben auch schön, das Yoga als vermutlich best untersuchte Naturheilkunde auch schulmedizinischen Erklärungen gut zugänglich ist.

Ja, alles Gute. Das war ein Text aus der Reihe warum Yoga wirkt, Teil der Yoga Vidya Schulungsreihe, mehrere hundert Vorträge zum ganzheitlichen Yoga, auch Begleitmaterial zur Yogalehrerausbildung. Wenn du Yoga über willst, wieder üben willst, intensivieren willst dann gehe mal wieder in ein Yogazentrum. Auf unserer Internetseite findest du dein Yogalehrerverzeichnis. Oder verbringe mal ein paar Tage oder eine Woche in einem Yoga Vidya Ashram.

Fünf Tage in einem Yoga Vidya Ashram und dich durchpulst neue Energie und Lebensfreude. Du kannst sowohl an einer Yogaferienwoche teilnehmen, die am Sonntag beginnt oder auch am Individualgastprogramm mitwirken.

Und natürlich gibt es bei Yoga Vidya auch jede Menge Ausbildungen und Weiterbildungen denn Yoga Vidya hat ja das weltweit umfangreichste Aus- und Weiterbildungsprogramm für Yogalehrer und Yogalehrerinnen. Alle Informationen auf den [ https://www.yoga-vidya.de/ Yoga Vidya Internetseiten].

Video - Yoga als psychosomatische Funktionsaktualisierung

Hier ein Vortrag zum Thema Yoga als psychosomatische Funktionsaktualisierung von und mit Sukadev Bretz aus der Reihe Yoga Vidya Schulung, Vorträge zum ganzheitlichen Yoga.

Siehe auch

Literatur

Seminare

Selbsterfahrung, Psychotherapie, Psychologie

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