Teebaum-Öl

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Teebaum-Öl ist ein durch Wasserdampfdestillation aus den Blättern und Zweigen des in Australien heimischen Teebaumes gewonnenes Öl und wird auch australisches Teebaum-Öl genannt. Es gilt als Elixier gegen viele Beschwerden. Teebaum-Öl hat insbesondere eine antibakterielle und antimykotische Eigenschaft, ist also sehr stark antimikrobiell wirksam. Teebaum-Öl ist vielleicht eine der machtvollsten natürlichen Substanzen gegen Mikroben.

Teebaum-Öl aus der Yoga sicht

Teebaum-Öl aus yogischer Sicht

Es gibt verschiedene antimikrobielle Wirkungen des Teebaum-Öls und es heißt auch, dass es helfen kann bei einer Reihe von anderen Problemen wie überschießenden Immunreaktionen. So kann Teebaum-Öl auch verwendet werden nach Insektenstichen. Es kann auch hilfreich sein zum Beispiel bei allen Arten von Hautproblemen wie Akne, aber auch Sonnenstich. Und manche sagen sogar, dass Teebaum-Öl ihnen geholfen hat bei Problemen wie Dermatitis und auch sogar bei Neurodermitis.

Allerdings muss man sich bewusst sein, dass es auch allergische Reaktion auf Teebaum-Öl gibt und nicht jede Haut Teebaum-Öl verträgt. So ist es durchaus klug, dass man, bevor man Teebaum-Öl unverdünnt auf die Haut aufträgt, zum Beispiel in der Ellbogen-Beuge ein paar Tropfen aufträgt und dann zwei Tage wartet und schaut, ob man eine allergische Hautreaktion hat. Wenn man diese nicht hat, dann kann man das Öl auch an anderen Stellen ausprobieren.

Man kann zum Beispiel Teebaum-Öl auch verwenden gegen Fußpilz und gegen wunde Lippen. Auch gegen Lippenherpes hat sich Teebaum-Öl als hilfreich erwiesen. Es gibt manche Menschen, die sagen, dass wenn man mehrmals am Tag ein paar Tropfen Teebaum-Öl auf die Lippen gibt, innerhalb von zwei bis drei Tagen Lippenherpes verschwindet, und dies sogar relativ schmerzlos. Andere sagen aber, dass das Öl zwar die Bläschen zum Verschwinden bringt, aber dass nachher wunde Stellen bleiben. So kann man es probieren ob es funktioniert.

Teebaum-Öl kann man äußerlich auftragen, man kann das Öl aber auch nutzen zum Beispiel für Spülungen. Man kann zum Beispiel 5-10 Tropfen Teebaum-Öl in ein Glas mit lauwarmem Wasser geben und kann damit morgens und abends gurgeln. Und das kann helfen, Halsschmerzen zu reduzieren und kann auch hilfreich sein gegen wunde Stellen im Mund. Manche sagen auch, dass Teebaum-Öl gegen Parodontose hilfreich sein kann. Wenn man Akne oder Pickel hat, kann man auch ein paar Tropfen Teebaum-Öl auf Wattestäbchen auftragen und dann die betroffenen Hautstellen damit betupfen.

Man kann bei Fußpilz Teebaum-Öl entweder direkt auf die Haut auftragen oder man kann etwa 10 Tropfen, manche sagen auch 20-30 Tropfen, in 4 Liter Wasser geben und dann die Füße etwa 10 Minuten darin baden. Manche sagen, dass es noch zusätzlich gut ist, Kamillenextrakt dazu zu geben, was dann auch etwas milder wirkt. Wenn man Vorbeugung gegen Parodontose machen will oder auch Zahnsteinbildung bremsen will, dann kann man nach der Mahlzeit mit einem halben Glas lauwarmem Wasser gurgeln, in das man vorher 5 Tropfen Teebaum-Öl hinein gegeben hat. Andere sagen aber auch, dass das nicht so gut sei, weil Teebaum-Öl eben antibakteriell wirkt. Es ist auch nicht gut, jeden Tag etwas antibakterielles in den Mund zu geben, da dies die Mundflora verändern könnte.

Es gibt auch die Möglichkeit, mit Teebaum-Öl zu inhalieren. Zum Beispiel, wenn man Husten hat, gibt es Möglichkeit, einen Esslöffel Olivenöl zu nehmen und mit 3 Tropfen Teebaum-Öl eine Mischung herzustellen und damit Brust und Rücken einzureiben. Zum Beispiel bei verstopfter Nase ist eine andere Möglichkeit, ein Textil-Taschentuch in lauwarmes Wasser zu tauchen und es auszuwringen. Dort kann man dann 4-8 Tropfen Teebaum-Öl drauf geben. Und dann hält man das Tuch an die Nase und atmet dabei gut durch. Und manche Menschen sagen, dass sich so die Nase wieder schnell öffnet und dass es ihnen hilft, zügig wieder gesund zu werden.

Teebaum-Öl kann man auch inhalieren, indem man heißes Wasser nimmt. Man muss es allerdings ein paar Minuten stehen lassen, denn man sollte das Öl nicht in kochendes Wasser geben und dann direkt inhalieren. So wirkt es etwas zu massiv, denn die Schleimhäute in der Nase sind etwas zu fein, dass man direkt intensiv Teebaum-Öl in die Nase bekommen sollte. Aber Du könntest zum Beispiel erst einmal mit Kamillentee inhalieren, vielleicht noch etwas Salz dazu geben. Und dann, wenn das Wasser etwas abgekühlt ist, kannst Du 2-3 Tropfen Teebaum-Öl dazu geben, und dann vielleicht noch 2-3 Tropfen Eukalyptusöl, und wenn Du willst noch einen Tropfen Pfefferminzöl. Und danach kannst Du noch einmal ein paar Minuten inhalieren. Aber vergewissere Dich, dass Du diesen doch etwas scharfen Geruch gut verträgst.

Manche Menschen sagen auch, dass Teebaum-Öl in der Duftlampe gut ist. Eventuell kann es auch Mikroben in der Luft abtöten. In jedem Fall hilft es auch, wacher zu sein und sich besser zu fühlen.

Die australischen Aborigines haben übrigens eher die Blätter verwendet und kannten kein Teebaum-Öl. Sie haben den Dampf von zerkleinerten und im Wasser gekochten Blättern inhaliert oder haben auch den Sud geschlürft. Also eine Art Teebaum-Tee. Und die Aborigines haben auch, zum Beispiel bei Wunden, die Blätter kleinblättriger Teebaum-Arten verwendet. So nimmt man an, dass das Teebaum-Öl nicht von den australischen Aborigines entwickelt wurde, sondern erst in den 1920-ger Jahren. Es gab mehrere wissenschaftliche Studien in den 20-ger Jahren, die gezeigt haben, dass Teebaum-Öl damals eine gute antiseptische Alternative zum sogenannten Phenol war. Und so wurde Teebaum-Öl ein Standard-Antiseptikum für Operationen, insbesondere im Mundraum.

Auch die australischen Truppen hatten im zweiten Weltkrieg als Erste-Hilfe-Ausrüstung immer Teebaum-Öl dabei. Nach dem Krieg gab es Penicillin, andere Antibiotika und auch andere Mittel zur Desinfektion, und so hat das Teebaum-Öl an Bedeutung verloren. Allerdings wird seit den 70-ger Jahren Teebaum-Öl wieder vermehrt verwendet. Ich hatte schon genannt Akne, Neurodermitis und Pilzerkrankungen. Aber auch bei allen Wundbehandlungen, bei diabetischen Gesundheitsschäden, bei Dellwarzen, bei Krampfadern und auch bei Läuse- und Flohbefall wird Teebaum-Öl verwendet.

Manchmal wird auch eine innerliche Anwendung von Teebaum-Öl empfohlen. Man kann auch zum Beispiel ein paar Tropfen Teebaum-Öl in ein Glas Wasser geben und das trinken. Manche sagen, dass das hilfreich sein kann, zum Beispiel gegen Helicobacter pylori oder auch bei Magen-Darm-Beschwerden. Wegen seiner antimykotischen und auch antibakteriellen Eigenschaft könnte Teebaum-Öl dort hilfreich sein.

Allerdings ist nicht genau erforscht, wie eine intensivere Gabe von Teebaum-Öl auf die Magen- und Darmflora insgesamt wirkt. Denn die Darmflora ist ja auch etwas Wichtiges. Und man sollte jetzt auch nicht überflüssigerweise ständig etwas zu sich nehmen, was die Darmflora auf irgendeine Weise verändern kann.

Teebaum-Öl hat also viele verschiedene Wirkungen, kann aber auch Nebenwirkungen haben. Bevor Du Teebaum-Öl verwendest für heilende Zwecke, solltest Du einen Arzt oder Heilpraktiker zu Rate ziehen. Was ich hier in diese Vorträgen sage, soll keine Anleitung zur Selbstmedikation sein, sondern soll Dir nur Informationen geben, dass Du ein paar Anregungen bekommst, worüber Du mit Deinem Arzt oder Heilpraktiker sprechen kannst.


Teebaum-Öl Video

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Dieses Referat zum Sachverhalt Teebaum-Öl kann dir vielleicht eine kleine Motivation geben, gesund zu leben.

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Themen im Sinnkontext von Teebaum-Öl

Begriffe aus den Gebieten Naturheilkunde, Anatomie, Medizin und Psychologie, die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Teebaum-Öl, sind zum Beispiel

Teebaum-Öl gehört zu Themen wie Aromatherapie, Heilmittel, Heilpflanze, Pflanzenheilkunde, Heilung, Medikamente, Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel, Naturheilkunde.

Verwandte Begriffe und Stichwörter

Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Teebaum-Öl in Verbindung stehen:

Hinweis Gesundheitsthemen

Dieser Artikel über Teebaum-Öl enthält eventuell z.T. auch gesundheitsbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur Selbstdiagnose oder Selbsttherapie, sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit Arzt oder Heilpraktiker bereichern. Bitte beachte auch den Gesundheitsthemen Hinweis.

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