Venus

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Venus der römischen Mythologie entspricht Aphrodite der griechischen Mythologie und Shukra in der Jyotish Astrologie. Ihr astronomisches Symbol ist ein Taschenspiegel: ♀ . Venus ist von der Sonne aus der zweite Planet des Sonnensystems. Venus kann sowohl Abendstern als auch Morgenstern sein. Sie hat ihren Namen von der griechischen Göttin der Weiblichkeit und symbolisiert Liebe, Schönheit und Kunst. Artikel von Annette Hochwarth

Astronomische Daten

Der Planet Venus mit seinen natürlichen Farben.

Die Venus ist, wie Merkur und Mars, ein tellurischer, also erdähnlicher Gesteinsplanet. Ihr Magnetfeld ist sehr schwach, und sie hat keine natürlichen Satelliten. Die Venus und der Uranus sind die beiden einzigen Planeten unseres Sonnensystems, die rückläufig rotieren; die Venus ist fast vollständig kugelförmig, da die Abflachung gegen Null geht.

Die Venus ist fast so groß wie unsere Erde, ihr Durchmesser macht 95% des Erddurchmessers aus, und ihre Masse entspricht vier Fünfteln der Erdmasse. Ihre Oberfläche liegt unter dichten, sehr stark reflektierenden Wolkenschichten, wodurch die Venus zum hellsten Planeten nach dem Mond wird. Durch die das Sonnenlicht reflektierenden Wolken gelangt sehr viel weniger Sonnenstrahlung auf die Oberfläche der Venus als bei der Erde (nur 45%). Die Wolken bestehen aus Tröpfchen von Schwefeldioxid und Schwefelsäure, die mit dünnen Eiskristallen überzogen sind und der Venus ihr milchiges Aussehen verleihen. Die Oberfläche der Venus zeigt nur wenige Erhebungen und meist geologisch wohl relativ junge weite Ebenen.

Ihre Atmosphäre ist die dichteste aller tellurischen Planeten und der Druck am Boden beträgt 91,8 bar. Ein solcher Druck ist auch in 910 m Meerestiefe zu finden. Die Atmosphäre besteht aus 96,5% Kohlenstoffdioxid, 3,5% Stickstoff, der Schwefeldioxidgehalt beträgt 0,015%, weiterhin sind Spuren verschiedener anderer Gase zu finden. Diese ebenfalls rückläufig mit 360 km/h rotierende Atmosphäre sorgt für einen Treibhauseffekt mit den höchsten Temperaturen einer Planetenoberfläche des gesamten Sonnensystems (ungefähr 465°C im Durchschnitt), sogar höher als die Temperaturen auf dem Merkur, obwohl der Merkur dichter an der Sonne ist.

Die Oberfläche der Venus zeigt wenige Erhebungen und meist geologisch wohl relativ junge weite Ebenen mit Vulkanen, aber rätselhafterweise ohne Lavafluss, ferner im Sonnensystem einzigartige geologische Formen (Coronae, etc.), die wohl einen untypischen Vulkanismus darstellen. Man vermutet, dass die Venus die Wärme aus dem Kern periodisch durch massive, globale Ausbrüche abgibt, die ihre Oberfläche völlig verändern. Analysen des Jahres 2008 ergaben, dass die am höchsten liegenden, ältesten Gebiete Granit und anderes Felsgestein enthalten, was darauf schließen lässt, dass es in der Vergangenheit einen globalen Ozean gegeben hat.

Die Venus hat eine synodische Umlaufzeit von knapp 584 Tagen. Im Laufe von acht Jahren zeichnet sie aus geozentrischer Sicht ein beinahe regelmäßiges Pentagramm, wenn man die fünf erdnächsten Punkte verbindet, die die Venus in diesen acht Jahren erreicht. Diese Figur wird auch als Venusblume bezeichnet und wird in der Geomantie-Arbeit zur Energetisierung auf der Erde aufgelegt und aktiviert.

Das Venus-Pentagramm zeigt sich in der fünfstrahligen Symmetrie der Rosengewächse, die daher der Venus zugeordnet werden. Die Venusblume war außerdem Vorbild für die gotische Kathedral-Architektur mit ihren Fensterrosen, z.B. in Chartres oder in Köln.

Rudolf Steiner hat darauf hingewiesen, dass Merkur und Venus sich von der Sonne abgespalten haben und dass die Namen von Merkur und Venus verwechselt wurden, als das kopernikanische Weltsystem aufkam.[1]

Mythologie

Die Geburt der Venus von Botticelli, 1486, Uffizien, Florenz

Venus in der griechischen und römischen Mythologie - Aphrodite

Sowohl die griechische als auch die römische und indische Mythologie beschreiben die Herkunft von Venus bzw. Shukra aus dem männlichen Samen, ohne dass es zu einem Geschlechtsakt gekommen wäre, was vielleicht als Zeichen zu deuten ist, sie als Göttin jugendlicher Schönheit vom mütterlichen Element des Weiblichen zu unterscheiden, welches im Mond verkörpert wird. Es ist keine Geburt aus dem Unschuldig-Göttlichen, sondern aus einem monströsen Gewaltakt, bei dem dämonische Kräfte ihr Spiel haben.

Venus bedeutet im Lateinischen "Aphrodite", "die Schaumgeborene". Der Name weist auf ihre Geburt aus dem Meer (entspricht den Gefühlen) hin. Der Titan Kronos (Saturn) hatte auf Geheiß seiner Mutter Gaia seinen Vater Uranos entmannt und dessen Geschlechtsteile ins Meer geworfen. An dieser Stelle bildete sich Schaum, und daraus entstand Venus in voller Schönheit. Ihre Anmut übertrug sich gleich auf ihre Umgebung, denn als sie aus dem Wasser an Land trat, erblühten Blumen unter ihren Füßen.[2] Venus war unglücklich mit dem hässlichen Hephaistos verheiratet und suchte sich daher viele Liebhaber, z.B. den Kriegsgott Ares (Mars). Sie wird als sehr leidenschaftlich beschrieben und war nicht die naive, unbedarfte Schönheit, als die sie heute gerne gesehen wird.

Die Römer weihten Aphrodite (Venus) den 1. April, an dem sie besonders verehrt wurde. Möglicherweise war der Leidens- und Todestag des Christus nicht zufällig ein Freitag, sondern ist ein Hinweis auf die künftige Vergöttlichung der Liebe und des Weiblichen, das im Christentum sein Urbild in Maria, der Mutter Gottes, gefunden hat. Die unbefleckte Empfängnis aus der Liebe Gottes zum Menschen ist ein wesentlicher Bestandteil christlichen Glaubens.

Venus in der vedischen Astrologie - Shukra

Shukra (Sanskrit शुक्र, śukra adj. und m.) heißt auf Sanskrit „strahlendes Licht, Hitze, Samenflüssigkeit“. Shukra ist Lehrer(in) der Dämonen, die man nicht unterdrücken oder gewaltsam beeinflussen, sondern nur bezaubern kann.

Die Mythologie über Shukra, auch "Ushanas" genannt, ist sehr komplex, daher hier nur ein kleines Beispiel: Nach den Erzählungen des Mahabharata erlangte Ushanas durch harte Askese übernatürliche Fähigkeiten (Siddhis). Mit diesen gelang es ihm, Kubera, dem Gott des Reichtums, den Willen und all seine Schätze zu rauben. Shiva verschluckte daraufhin Ushanas, da er ihn nicht zu töten vermochte. Ushanas wanderte nun im Innern Shivas umher und sang dabei Hymnen zum Lobpreis Shivas, der derweil in tiefer Askese verharrte. Nach unzähligen Jahren gelang es Shukra durch Shivas Penisöffnung ins Freie zu gelangen. Deshalb wird er auch Shukra („glänzend“ und „Sperma“) genannt. Shiva wollte ihn nun töten, aber Uma, Shivas Frau, verbot es ihm, da der aus Shivas Penis getretene Shukra nun sein und dadurch auch ihr Sohn wäre.

In der vedischen Astrologie ist Shukra zwar männlich, aber dennoch hat bereits Parashara diesen als weiblichen Geschlechts beschrieben: „Shukra beherrscht den Samen, ist im Regierungskabinett der Planeten ein Minister, von bunter Farbe, weiblichen Geschlechts, gehört zur Berufsgruppe der Priester.“

An anderer Stelle beschreibt Parashara Shukra so: „Venus ist fröhlich. Sie hat einen schönen Leib und liebliche Augen. Prächtig ist sie, die Inspiration der Dichter. Ihre Konstitution ist wässerig und luftig (Kapha und Vata), und sie hat lockiges Haar.“ [3]

Astrologische Deutung

Diego Velazquez: Die Toilette der Venus, Öl auf Leinwand, 1647–51, National Gallery, London.

Venus ist die Göttin der Liebe, Schönheit und Kreativität. Sie symbolisiert die Weiblichkeit, den harmonisierenden Aspekt der Liebe sowie die sinnliche Schönheit sowohl in ihrer Natürlichkeit als auch in Kreativität und Kunst. Als Verkörperung der Erotik bedeutet sie Verlockung, Hingabefähigkeit, Sehnsucht, Wunsch nach Vereinigung, Verbindung und Verschmelzung. Sie bildet so zusammen mit dem Mond den weiblichen Gegenpol zum kriegerischen, fordernden Mars mit seinem männlichen Prinzip.

Venus-Energien geben die Fähigkeit zu lieben und geliebt zu werden. Venus sucht den harmonischen Ausgleich und ermöglicht die Verwandlung von Disharmonie und Lieblosigkeit in Wohlwollen und Wertschätzung. Sie äußerst sich daher in unserer Beziehungs- und Begegnungsfähigkeit, in unserem Bedürfnis, mit anderen Menschen zusammen glücklich zu sein und unsere Polaritäten, auch die zwischen männlich und weiblich, in ein freudvolles Wechselspiel zu bringen. Im Horoskop zeigt die Venus, was wir brauchen, um Harmonie zu finden und was wir genießen können - und müssen -, um uns wohl und ausgeglichen zu fühlen. Im Zwischenmenschlichen offenbart sie die Sehnsucht nach möglichst vollkommener Ergänzung durch einen anderen Menschen, um die eigene Unvollkommenheit auszugleichen und so inneren Frieden zu finden, selbst wenn dieser durch einen anderen Menschen nur vorübergehend gefunden werden kann.

Venus schenkt Lebensfreude, Attraktivität und Sympathie und spiegelt den Wunsch, im Zwischenmenschlichen unsere individuellen Unterschiede kreativ in einem großen Ganzen einzubringen. Venus ermöglicht es uns, glücklich zu sein und unser Glück mit anderen zu teilen.

Venus geht es um die persönliche Liebe, während die universelle, selbstlose, spirituelle Liebe der Herrschaft des Neptun unterliegt. Es geht Venus um ein ausgeglichenes Geben und Nehmen, ein miteinander Teilen und sich gegenseitig verbunden und zusammengehörig Fühlen. Venus im Zusammenspiel mit Neptun sehnt sich nach vollendeter Liebe in der Verschmelzung der Liebenden und göttliches Einssein mit allen Menschen.

Venus zeigt auch unser Wertesystem, aber nicht weltanschaulicher Art wie bei Jupiter, sondern im Zusammenhang mit unseren Harmonie- und Genusswünschen, also das, was uns ästhetisch, liebenswürdig oder wertvoll erscheint. Venus macht uns zu einem warmherzigen, lebenslustigen, kreativen Menschen, der sich durch Gelassenheit, Gleichmut und Weisheit im Umgang mit anderen auszeichnet.

Venus sucht außerdem Befriedigung durch sinnliche Genüsse aller Art und ist daher Ausdruck von Schönheit in Kunst und Mythen und schenkt uns künstlerische Begabungen.

Venus möchte das wahre Wesen einer Sache oder eines Menschen in höchstmöglicher Schönheit sinnlich offenbaren. Sie sucht den vollkommenen Ausgleich und ein gesundes Wechselspiel zwischen Schein und Sein, in wahrer Schönheit und wahrer Liebe, so dass das Schöne, Wahre und Gute eins werden möge. Sie möchte die innere Schönheit und die inneren Werte offenkundig machen und dass die innerlich erfahrene Liebe gelebt werden kann und ihren adäquaten Ausdruck findet. Auch soll die schöpferische Persönlichkeit ihre höheren Bedürfnisse nach Liebe und Harmonie mit den sinnlichen Bedürfnissen auf harmonische und beglückende Weise in Einklang bringen und so den Himmel auf die Erde holen und die Erde wieder mit den göttlichen Energien verbinden.

Wer seiner Liebe und seiner Kreativität keinen Ausdruck verleihen und mit niemandem teilen kann, wird krank, da diese Form der Zurückgeworfenheit auf sich selbst eine der größten Verletzungen darstellt. Da es in der Liebe zudem nicht immer gerecht zugeht, wird nicht-erwiderte Liebe als tiefstes Unglück erlebt und ist häufig Quelle von Neid, Missgunst und Eifersucht. Gelebte Liebe und Kreativität stellen im Gegenzug die höchsten Erfahrungen der Bereicherung, des Wachstums und der Entwicklung dar und sind die einzige Energie, die unseren Planeten und seine Geschöpfe am Leben zu erhalten vermag. Wahre Liebe ist das einzige, das sich vermehrt, wenn man es teilt. Wahre Liebe möchte den Menschen ganz und heil machen und sein universelles Wesen zur Erscheinung bringen und lehrt uns liebende Hingabe und Empfänglichkeit.

„Wie Jupiter (Guru) gibt auch Venus (Shukra) Wissen, aber nicht durch tiefere Einsicht aus dem Inneren des Bewusstseins, sondern über die äußere Sinneswahrnehmung. Guru ist der Lehrer der Devas, der Götter, d.h. der Naturgesetze, die aus dem Inneren des Bewusstseins heraus das Universum regieren. Shukra oder Shukracharya ist der Lehrer der Asuras, der Titanen, der Repräsentanten der mächtigen Materiekräfte“.[4] Damit verbunden ist die Gefahr des Dualismus oder einseitiger Fesselung an die Sinnenwelt.

Boticelli: Venus mit dem schlafenden Mars, Kentauren spielen mit seiner Kriegsausrüstung, um 1483

Zur negativen Verwirklichung der Venus gehören Konsumorientierung und Luxus, aber in heutiger Zeit auch die Verzauberung durch moderne Medien, in denen auf scheinbar magische Weise Schönheit und Weisheit in Erscheinung treten und die Gefahr besteht, sich von purem Ästhetizismus, Illusionen oder oberflächlicher Sinnesbefriedigung fesseln zu lassen. Auf der niederen Ebene geht es Venus allein um das Streben nach Lust, Bequemlichkeit, körperlichen Vergnügungen und sexueller Attraktivität. Damit verbunden sind Eigenschaften wie Eitelkeit, Oberflächlichkeit, Verführung und Hemmungslosigkeit. Sie ist dann die große Verführerin, die unsere Energien wie in einem Netz gefangen hält, das unser Feuer ersticken kann.

Die Gunst von Venus soll schwer zu erringen sein und dennoch nicht von Dauer, schreibt David Frawley: „Vielleicht erreichen wir sie nie, denn sie will, dass wir sie begehren, aber nicht besitzen.[...] Die Welt wird zu einem Spiel des Entzückens, denn für Venus ist alles ein Spiel.“[5] Venus gibt starke sexuelle Energien, die in astrale oder spirituelle Energie verwandelt werden können. Sie schenkt Charisma, hat aber auch die Fähigkeit, zu verführen und zu täuschen und in purem Schein gefangen zu nehmen.

„Die Kraft der Venus kann heilen, wenn wir sie richtig nutzen, aber sie kann zerstören, wenn wir egoistisch mit ihr umgehen. Liebe ist die stärkste Kraft, und darum kann Venus sogar Mars besiegen. Wir müssen verstehen, dass Venus die Liebe zur Wahrheit ist, damit wir unsere Liebe zu äußeren Erscheinungen überwinden können.“[6]

Entsprechungen

Venus von Milo, um 100 v. Chr., Louvre, Paris
  • (Weltliche) Entsprechungen: Liebende, Freundschaften, Kunst, Kultur, (sinnliche) Schönheit, Mode, Schmuck, Urlaub, (gesellschaftliche) Vergnügungen, Orte der Entspannung und des Genusses
  • Vertreter: Verliebte, Künstler, Tänzer, Musiker, Modeschöpfer, Designer, Kunstliebhaber, Ästheten, Genießer, die Muse
  • Farben: blaugrün hell, gelb, grün, kristallblau, rosa, smaragdgrün, strohgelb, türkis, violett, weiß; Pastellfarben, aber auch Regenbogenfarben
  • Körperliche Entsprechungen: Nieren, Urogenitalsystem, innere Geschlechtsorgane, Schleimhäute, Venen, Schweißdrüsen, erogene Zonen
  • Krankheiten: Nierenerkrankungen, Erkrankungen des Urogenitalsystems, Unfruchtbarkeit, Impotenz, Reizung der Schleimhäute, Fettleibigkeit, Gleichgewichtsstörungen
  • Bei schwacher Venus: Mangel an Schönheit, Charme, Anmut, Geschmack
  • Positiv: Liebes- und Beziehungsfähigkeit (auch zu uns selbst), Geben und Empfangen von (persönlicher) Liebe, Harmoniebedürfnis und -fähigkeit, Zärtlichkeit, sexuelle Attraktivität, Charme, künstlerische Kreativität, Freude an Sinneserfahrungen, Herzensweisheit, Hingabefähigkeit, (harmonische) Gefühle, Liebenswürdigkeit, Lebensfreude, Genussfähigkeit, Geselligkeit, Kontaktfreude, Schönheitssinn, Fruchtbarkeit, Fähigkeit, Frieden zu stiften, Kompromissbereitschaft, Geschmack, Sympathie, Erotik, Anmut, Taktgefühl, Humor, Stil, Ästhetik, Dankbarkeit
  • Negativ (bei schwacher Venus): unglückliche Liebesbeziehungen, Beziehungsunfähigkeit, mangelnde Herzensreife, Genusssucht, Eitelkeit, Ausweichen von Konflikten, Verdrängung, Lasterhaftigkeit, Konsumsucht, Luxus, Eifersucht, Oberflächlichkeit, Grobheit, Vulgarität, Mangel an Liebe und Zuneigung, Angst.

Zuordnungen

  • Wochentag: Freitag, benannt nach der südgermanischen Göttin Frija (nicht Freya!). Der Name kann mit dem Altindischen "Priyā" („Geliebte“) in Verbindung gebracht werden.
  • Vokal: A
  • Zahl: 5
  • Sinneswahrnehmung: Gleichgewichtssinn

Heilung und Transformation

Das Tragen von Heilsteinen kann eine schwache Venus ausgleichen. Der wichtigste Edelstein ist der Diamant. Als Ersatz eignen sich auch weißer Saphir, klarer Zirkon und Quarzkristall.

Als Kräuter eignen sich Rose, Safran, Jasmin, Lotus, Lilie, Iris; stärkende Kräuter für die Fortpflanzung sind Shatavari, weißer Musali, Amalaki, Aloe, Rehmannia, Dang gui, rote Himbeere.

Gottheiten: Venus (die schöne, junge, erotische Göttin), Lakshmi, Lalita, Tripurasundari, Aphrodite, Astarte, Frija, Ishtar, Maria.

Yoga: Bhakti Yoga (Yoga der Hingabe), die Geschichten von Radha und Krishna und andere Liebeslyrik, Sprechgesänge, Rituale, Tanz, Lieder, Visualisierungen, Verehrung des Göttlichen in Gestalt eines Gottes/ einer Göttin, eines Lehrers oder eines geliebten Menschen.

Das Namensmantra für Venus ist: Om Shukraya Namah.

Das Saatmantra ist: Om Shum. (kurzes u)

Außerdem das allgemeine Mantra für die Göttin "Shrim" oder das Göttinnen-Mantra "Hrim" für Liebe, Schönheit, Bescheidenheit und ein offenes Herz.

Diese Mantras sind besonders freitags zu wiederholen.

Shukra Gayatri Mantra

Om Asvadhavajaya Vidmahe
Dhanur Hastaya Dhimahi
Tanno Shukra Prachodayat

Das Shukra Gayatri Mantra kann freitags bei Sonnenaufgang rezitiert werden.[8]

Venus Lakshmi Shukra Mantra

Hima-kunda-mrinalabham daityanam paramam gurum
sarva-shastra-pravaktaram bhargavam pranamamy aham

Fußnoten

  1. Z.B. GA 106, GA 104, GA 110. Zur Erklärung siehe z.B.: Oscar Marcel Hinze, Tantra Vidya, S. 54-56. Darin auch nähere Erläuterungen zum Venus-Pentagramm.
  2. http://wiki.astro.com/astrowiki/de/Venus
  3. Zitiert nach Frawley, David: Astrologie der Seher, Die große Einführung in die spirituellen und yogischen Grundlagen vedischer Astrologie, Windpferd: 2003, S. 96.
  4. Vgl.: http://www.jyotish.de/indexbausteine.htm
  5. Zitiert nach Frawley, David: Astrologie der Seher, Die große Einführung in die spirituellen und yogischen Grundlagen vedischer Astrologie, Windpferd: 2003, S. 97.
  6. Zitiert nach Frawley, David: Astrologie der Seher, Die große Einführung in die spirituellen und yogischen Grundlagen vedischer Astrologie, Windpferd: 2003, S. 98.
  7. Venuspflanzen: http://www.pflanzenalchemie.at/planeten/venuspflanzen.php, http://www.olaf-rippe.de/publikationen/kosmische_heilkraefte.php
  8. Die Empfehlungen zu „Heilung und Transformation“ sind überwiegend dem Buch „Astrologie der Seher“ von David Frawley, S. 252-254, entnommen.

Siehe auch

Literatur

  • Großes Handbuch Vedische Astrologie
  • Felber, Frank: Lehrbuch der esoterischen und exoterischen Astrologie, Jupiter + Uranus Verlag: 2007.
  • Frawley, David: Astrologie der Seher, Die große Einführung in die spirituellen und yogischen Grundlagen vedischer Astrologie, Windpferd: 2003.
  • Hinze, Oscar Marcel: Tantra Vidya, Aurum Verlag: 1983.

Weblinks

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