Rudolf Steiner

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Rudolf Joseph Lorenz Steiner (* 27. Februar 1861 in Kraljevec, Kaisertum Österreich, heute Kroatien; † 30. März 1925 in Dornach, Schweiz) war ein österreichischer Esoteriker, Buchautor, spiritueller Lehrer und Philosoph. Er begründete die Anthroposophie, eine esoterische Weltanschauung, die an die Theosophie, das Rosenkreuzertum, die Gnosis sowie die idealistische Philosophie anschließt. Rudolf Steiners Anthroposophie zählt zu den neumystischen Einheitskonzeptionen der Zeit um 1900.

Rudolf Steiner um 1905

Auf Grundlage der Anthroposophie gab Steiner einflussreiche Anregungen für verschiedene Lebensbereiche, insbesondere Pädagogik (Waldorfpädagogik), Kunst (Eurythmie, anthroposophische Architektur), Medizin (Anthroposophische Medizin), Religion (Christengemeinschaft), Landwirtschaft (biologisch-dynamische Landwirtschaft, z.B. Demeter) und Kosmetik.

Rudolf Steiner und Yoga

Rudolf Steiner war Präsident der Theosophischen Gesellschaft in Deutschland gewesen. 1913 setzte er sich von der Theosophie ab und begründete die Anthroposophie. Anlass waren Auseinandersetzungen mit Annie Besant gewesen, welche den jungen Inder Jiddu Krishnamurti als Neuen Weltenlehrer propagierte – was dieser selbst später ablehnte.

In der Folgezeit distanzierte sich Rudolf Steiner von vielen indischen Elementen der Theosophie und wandte sich mehr christlichen, griechischen, römischen, germanischen und keltischen Elementen, sowie seiner eigenen Intuition zu.

Einige Elemente des Yoga aus der Rezeption der Theosophie behielt er jedoch bei. Dazu gehört insbesondere die Wertschätzung der Bhagavad Gita: Rudolf Steiner hielt im Juni 1913 in Helsingfors Vorträge über „Die okkulten Grundlagen der Bhagavad Gita“, woraus ein Buch entstand. Darin zieht Rudolf Steiner ein Fazit aus den Lehren Krishnas:

„Wenn der Mensch den Yogaweg geht oder moderne okkulte Übungen ausführt, dan kann er sich erheben, indem er lernt, sich selbst von außen anzuschauen. … Der Yogaweg, namentlich im modernen Sinne, führt zu einer Erweiterung des Bewusstseins, führt zu einer Identifizierung des eigenen Wesens mit einem umfassenden Wesen. Wir fühlen uns dann so mit der ganzen Erde verwoben. Aber indem wird das tun, fühlen wir uns nicht mehr als Menschen an eine bestimmte Zeit und einen bestimmten Ort gefesselt.“

So kann man sagen, dass Rudolf Steiner durchaus die Essenz des Yoga erkannt hat, einschließlich der Erfahrung der Einheit und der Lösung von überkommenen Denk- und Verhaltensmustern.

Überblick über Rudolf Steiners Werk

Steiner war Goethe-Forscher, Philosoph und Esoteriker. Rudolf Steiner begründete die Anthroposophie als Wissenschaft vom Geistigen. Hier ein Kurzüberblick über die wichtigsten Gebiete, auf die sich Rudolf Steiners Werk erstreckt:

Leben von Rudolf Steiner

Rudolf Steiner wurde geboren am *25.2.1861 in Kraljevec, damals Ungarn (Teil der Doppelmonarchie Habsburg Österreich-Ungarn), heute Kroation. Rudolf Steiner starb am 30.3.1925 in Dornach bei Basel).

Kindheit

Rudolf Steiner wurde geboren in Kraljevec im heutigen Kroatien im damaligen Kaisertum Österreich. Seine Eltern waren freigeistig. Sein Vater, Johann Steiner (1829-1910), war Eisenbahnbeamter. Seine Mutter Franziska Steiner war eine, geborene Blie (1834-1918). Beide Elternteile kamen aus dem niederösterreichischen Waldviertel. Nach dem Ruhestand des Vaters kehrten sie dorthin wieder zurück.

Rudolf Steiner hatte zwei jüngere Geschwister: Leopoldine (1864–1927), die als Näherin bis zu deren Tod bei den Eltern wohnte, und Gustav (1866–1941), der gehörlos geboren wurde und zeitlebens auf fremde Hilfe angewiesen war.

Der Vater war früher tätig als Förster und Jäger in Diensten des Horner Reichsgrafen Hoyos (eines Sohns von Graf Johann Ernst Hoyos-Sprinzenstein). ALs der Reichsgraf dem Johann Steiner seine Zustimmung zur Hochzeit verweigerte, quittierte er den Dienst und fand eine Anstellung als Bahntelegrafist bei der Südbahn.

Die Familie zog mehrmals um: 1862 nach Mödling, ein Jahr später nach Pottschach und 1869 nach Neudörfl. Schon als Jugendlicher beschäftigte er sich mit Immanuel Kants Kritik der reinen Vernunft.

Für den Ministranten gehörten die Mönche aus der Nachbarschaft zu den stärksten Kindheitseindrücken. Eine tiefe Auffassungsgabe verwandelte ihm Erlebnisse wie einen brennend vorbeirasenden Zugwaggon oder die innerliche Begegnung mit einer Tante, die sich das Leben genommen hatte, in Flammenzeichen. Er kam nur aufs Realgymnasium in Wiener Neustadt.

Rudolf Steiner als Student in Wien

An der Technischen Hochschule Wien studierte Rudolf Steiner ab 1879 Biologie, Chemie, Physik und Mathematik. Gerade die Mathematik war für ihn durch ihre Unwiderlegbarkeit weltanschaulicher Rettungsanker und Hoffnungsschimmer. Rudolf Steiner entdeckte Thomas von Aquin für sich. Er begeisterte sich für paranormale Wahrnehmungen und freundete sich mit seinem Germanistikprofessor Karl-Julius Schröer an.

Schon in seinen Zwanzigern gab Rudolf Steiner in Kürschners Deutscher Nationalliteratur Goethes naturwissenschaftliche Schriften heraus und veröffentlichte in Zeitungen literarische Abhandlungen.

Von 1882 bis 1887 lebte die Familie Rudolf Steiners in Brunn am Gebirge. Von 1884 bis 1890 verdiente Rudolf Steiner sich sein Studium durch die Tätigkeit als Privatlehrer eines als unbeschulbar geltenden hydrocephaluskranken Kindes in einer prominenten Wiener Familie, das später (nach Überzeugung der Mutter ermöglicht durch die pädagogische Leistung Steiners) Medizin studierte und Arzt wurde. Mit der Dichterin Marie Eugenie delle Grazie knüpfte er eine Freundschaft, Marie Lang vermittelte eine gleiche mit Rosa Mayreder, aber auch mit Leuten aus dem Volk wie dem Kräutersammler Felix Koguzki kam er aus.

Rudolf Steiner als Goethe Forscher in Weimar

Rudolf Steiner promovierte 1891 mit der Doktorarbeit "Wahrheit und Wissenschaft". 1890 begann er die Herausgabe der Naturwissenschaftlichen Schriften Goethes für die große "Weimarer Goethe Ausgabe", die sogenannte Sophien-Ausgabe. In diesem Zug beschäftigte sich Steiner mit dem Werk von Johann Wolfgang von Goethe, über das er auch meditierte. Auch am Friedrich Schiller Archiv arbeitete er mit.

Rudolf Steiner in Berlin

Steiner siedelte im Jahre 1897 nach Berlin über, wo er redaktionell- publizistisch und von 1899-1904 als Lehrer an der Arbeiter-Bildungsschule tätig war.

1899 heiratete Steiner Anna Schultz; er kam mit theosophischen Kreisen in Kontakt und wurde 1902 Generalsekretär der Theosophischen Gesellschaft.

Rudolf Steiners Jahre intensiver Vortragstätigkeit

Seit ca. 1900 entfaltet Rudolf Steiner eine intensive Vortragstätigkeit in Deutschland, Österreich, Schweiz und anderen Ländern Europas.

Von 1902 bis zu seinem Tode arbeitete er an der Anthroposophie als Geisteswissenschaft. In der von ihm herausgegebenen Zeitschrift ‘Lucifer-Gnosis’ wurden die Hauptinhalte der Theorie dargestellt. Nach Steiners Idee hat jeder Mensch die Fähigkeit, die Geisteswissenschaft zu verstehen und auch eigene Erkenntnisse in diese Disziplin einzubringen.

In den weiteren Jahren kam es zu einer Vortragstätigkeit im In- und Ausland und zu zahlreichen Publikationen.

1907 löst Rudlof Steiner seine Esoterische Schule aus dem theosophischen Verband und begründet seine eigene Richtung, die er später Anthroposophie nennt.

Rudolf Steiner in Dornach

1912 siedelt Rudolf Steiner nach Dornach bei Basel/Schweiz

1912 gründete er die Anthroposophische Gesellschaft.

1913 Endgültiger Bruch mit der Theosophie, Ausschluss aus der von ihm geleiteten deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschfat, insbesondere wegen der Propagierung von Jiddu Krishnamurti zum Messias durch Annie Besant und Charles Webster Leadbeater

1914 heiratete Steiner seine zweite Frau Marie von Sievers in Dornach in der Schweiz. Er widmete sich im Krieg dem Ausbau des Goethenanums, der Anthroposophie und der Dreigliederung des sozialen Organismus (Rechtsleben/ Staatsverwaltung, Wirtschaftsleben/ Ökonomie sowie Geistesleben/ Bildungswesen). include

In der Dreigliederungsbewegung kamen Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten zusammen, um die Gesundung des gesellschaftlich- sozialen Lebens zu bewirken.

Mit zahlreichen Vortragsreihen insbesondere über soziale Fragen unterstützte Steiner den Direktor der `Waldorf Astoria`, Emil Molt, der freiwillig vielschichtige soziale Maßnahmen (Kinderbetreuung und Bildungsarbeit für Erwachsene) in seine Fabrik einführte, bei der Gründung der Betriebsschule.

So entstand 1919 die erste Waldorfschule in Stuttgart als Betriebsschule einer Zigarettenfabrik. Dieses revolutionäre Schulmodell sollte einer humanistischen Allgemeinbildung der Werktätigen dienen und dadurch den Anschluss an das herrschende Berufs- und Kulturleben vollziehen (mit Fächern wie Stricken, Weben, Buchbinden). In den letzten Jahren seines Lebens hielt er noch zahlreiche pädagogische, theologische, medizinische und landwirtschaftliche Vorträge in größeren Städten Europas.

Rudolf Steiner starb nach langer Krankheit am 30. März 1925 in Dornach.

Das Werk von Rudolf Steiner

In diesem Abschnitt findest du einiges über das Werk von Rudolf Steiner. Einige Abschnitte hier überschneiden sich mit dem im Teil "Leben Rudolf Steiners" Gesagtem.

Dornach und das Goetheanum

1914 heiratete Steiner in Dornach seine Mitarbeiterin Marie von Sivers.

Die Anthroposophische Gesellschaft wuchs rasch, und 1913 begann in Dornach der Bau des ersten Goetheanums als eines Theater- und Verwaltungsgebäudes für ihre jährlichen Treffen. Von Steiner entworfen, schafften daran zu einem großen Teil Freiwillige, die Fachkenntnisse oder auch bloß den Willen zu bieten hatten, etwas Neues zu lernen. Auf dem Gebiet der Plastik war Edith Maryon maßgeblich beteiligt. 1919 kam es hier zur weltweit ersten Aufführung des gesamten Faust von Goethe. In Dornach, in dem fast ununterbrochen der Kanonendonner zu hören war, arbeiteten während des Krieges herausragende Künstler aus sechzehn teils verfeindeten Ländern zusammen. Das Goetheanum ist als ein "Haus der Sprache" oder ein "Haus des Wortes" gedacht. Von ihm aus sollen Menschen, die sich ihres Menschentums auch wirklich voll bewusst sind, in Zusammenarbeit mit anderen geistigen Einrichtungen – Kirchen, Schulen und Hochschulen – für ein neues Ernst-nehmen der inneren Seite des Menschen wirken.

Anthroposophische Architektur

Auf dem Dornacher Hügel hat Rudolf Steiner nicht nur das erste Goetheanum, das noch stark dem Jugendstil verpflichtet war, und dessen Nachfolgerbau, sondern zwischen diesen beiden auch noch einige Wohnhäuser und Bauwerke mit anderen Aufgaben errichtet, die vorübergehend einen starken kubis-tischen Einschlag annehmen, aber dann in etwas völlig Neues übergehen. Das Glashaus vermittelt noch einen Eindruck davon, wie das erste Goetheanum ausgesehen hat. Haus Duldeck steht zwischen der alten und der neuen Art der neuen schon näher, die vor allem in Waldorfschulen bis heute fortlebt. Beeinflusst ist sie vor allem von Antonio Gaudi, ausgewirkt hat sie sich am stärksten bei Alvar Aalto (Aalto-Theater in Essen und Finlandia-Halle in Helsinki). (Siehe hierzu: Steiner, Wege zu einem neuen Baustil)

Die Eurythmie

Die Eurythmie, die Musik und Sprache durch Bewegung sichtbar macht, hatte in der Aufführungskunst von Dramen Edouard Schurés durch Mieta Waller und Marie Steiner bereits Vorläufer. Steiner entwickelte sie zwischen 1913 und 1924 gemeinsam mit Lory Maier-Smits.

Die Dreigliederung

1919 warb Rudolf Steiner für den Gedanken einer Dreigliederung des sozialen Organismus, die ein freies Geistesleben zwei unabhängigen Organisationen für Recht und Wirtschaft überordnet und die Staatsgrenzen aufhebt. Er verfasste einen Aufruf an das deutsche Volk und an die Kulturwelt, der die Idee voranbringen sollte und von prominenten Künstlern wie Hermann Bahr, Hermann Hesse und Bruno Walter unterzeichnet wurde. (Zur Dreigliederung: Steiner, Die Kernpunkte der sozialen Frage)

Das neue Goetheanum

In der Silvesternacht 1922/23 brannte das Goetheanum völlig nieder (die Versicherung hat Brandstiftung als Ursache anerkannt). Ende 1923 hat Steiner auf der Weihnachtstagung die nun "Allgemeine" Anthroposophische Gesellschaft neu begründet. Dadurch wollte er, anders als bis dahin, die Bewegung mit ihrer äußeren Hülle in eins bringen. Die Grundsteinlegung für den größeren Nachfolgerbau erfolgte 1924. Er ist der Sitz der Gesellschaft und der von ihr betriebenen Freien Hochschule für Geisteswissenschaft.

Die Waldorfschule

1919 entstand in Stuttgart eine erste Freie Waldorfschule. Sie war aus allgemeinbildenden Kursen für die Arbeiter der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik herausgewachsen, die Steiner organisiert hatte, und hatte auch Impulse aus dem Bestreben erhalten, die modernen, verzweigten Arbeitsvorgänge für den einzelnen Schaffenden durch eine Betriebskunde übersehbarer zu machen. Die Arbeiter wollten ein Gleiches auch für ihre Kinder. Steiner entwickelte in Vortragsreihen und Lehrerbildungskursen eine neue Erziehungskunst, die genau auf die Entwicklungsstufen und geistigen Fähigkeiten und Bedürfnisse des Kindes auf seinem Weg zum erwachsenen Menschen abgestimmt ist. Von der Umsetzung war der Übervater allerdings bald schon ehrlich enttäuscht. Er hat das in einem Ergänzungskurs ganz unverhohlen ausgesprochen. Mit der Waldorfschule wurde auf einen Weltschulverein abgezielt. Ergänzt wurden die für sie gegebenen Hinweise durch einen heilpädagogischen Kurs.

Die Christengemeinschaft

1922 gab Rudolf Steiner 48 von Friedrich Rittelmeyer angeführten evangelischen Theologen, die ihn darum gebeten hatten, die liturgischen Texte und kultischen Formen zur Begründung einer neuen christlichen Gemeinschaft mit anthroposophischem Hintergrund, der Christengemeinschaft.

Die biologisch-dynamische Landwirtschaft

1924 gab Rudolf Steiner in Koberwitz bei Breslau mit einem landwirtschaftlichen Kurs den Startschuss für die Entwicklung der biologisch-dynamischen Landwirtschaft.

Die anthroposophisch erweiterte Medizin

Ebenfalls in seiner letzten Lebenszeit krönte Rudolf Steiner seine Anregungen für eine innerlich erweiterte Medizin durch das Werk Grundlegendes für eine Erweiterung der Heilkunst nach geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen, das er gemeinsam mit der Ärztin Ita Wegman herausgegeben hat. Der Ansatz ist dabei, dass die Schulmedizin keineswegs abgelehnt, sondern nur ergänzt wird, indem man bei der Behandlung anthroposophische Erkenntnisse berücksichtigt, bestimmte Methoden hinzufügt und nur zum Teil, auf Wunsch des Patienten, gewisse Therapien auch durch eigene anthroposophische ersetzt.

Die Naturwissenschaften

Wer Rudolf Steiners Glauben teilt, Lebendes gehorche seinen eigenen Gesetzen, wird aufgeschlossen, um Dinge zu erforschen, die zwischen dem Lebendigen und dem Toten vermitteln, Brücken von dem einen zum andren schlagen. Dies ist durch die bildschaffenden Methoden der Anthroposophie möglich. So haben vor allem Theodor Schwenk die Tropfenbildmethode zur Erforschung der Wassergüte und Ehrenfried Pfeiffer die Methode der Kupferchloridkristallisation zur Bestimmung der Qualität von Lebensmitteln entwickelt.

Die Musik

Auch zur Musik hat Rudolf Steiner Anregungen gegeben, die die Tonkunst umgreifend ändern. Er empfahl formliche Änderungen der Instrumente. Den Dirigenten Bruno Walter und den Komponisten Viktor Ullmann konnte Rudolf Steiner für die Anthroposophie gewinnen.

Werke Rudolf Steiners

Werke zu Yoga und indischer Spiritualität

  • Die okkulten Grundlagen der Bhagavad Gita
  • Karma verstehen: Das Leben wie einen Tag sehen
  • Yoga in East and West
  • Die Bhagavad Gita und die Paulusbriefe

Werke zu Philosophie und Goethe

  • Einleitungen zu Goethes Naturwissenschaftlichen Schriften (GA 1), 1883–1897
  • Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung, mit besonderer Rücksicht auf Schiller (GA 2), 1886
  • Die Grundfrage der Erkenntnistheorie mit besonderer Rücksicht auf Fichte's Wissenschaftslehre : Prolegomena zur Verständigung des philosophierenden Bewusstseins mit sich selbst, Rostock, Univ., Diss., 1890
  • Wahrheit und Wissenschaft. Vorspiel einer „Philosophie der Freiheit“ (GA 3), 1892
  • Friedrich Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit (GA 5), 1895
  • Goethes Weltanschauung (GA 6), 1897
  • Die Rätsel der Philosophie in ihrer Geschichte als Umriss dargestellt (GA 18), 1914
  • Vom Menschenrätsel. Ausgesprochenes und Unausgesprochenes im Denken, Schauen und Sinnen einer Reihe deutscher und österreichischer Persönlichkeiten (GA 20), 1916
  • Von Seelenrätseln. Anthropologie und Anthroposophie. Max Dessoir über Anthroposophie. Franz Brentano: Ein Nachruf. Skizzenhafte Erweiterungen (GA 21), 1917
  • Goethes Geistesart in ihrer Offenbarung durch seinen „Faust“ und durch das Märchen von der Schlange und der Lilie (GA 22), 1918
  • Philosophie, Kosmologie und Religion (GA 25), 1922

Werke zur Spirituellen Praxis

  • Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten? (GA 10), 1904
  • Ein Weg zur Selbsterkenntnis des Menschen. In acht Meditationen 1912
  • Die Stufen der höheren Erkenntnis (GA 12), 1905–1908
  • Die Nebenübungen: Sechs Schritte zur Selbsterziehung
  • Anweisungen für eine esoterische Schulung: Aus den Inhalten der Esoterischen Schule
  • Ich bin: Meditationen für den Alltag
  • Seelenübungen, Bd.1, Übungen mit Wort- und Sinnbild-Meditationen zur methodischen Entwicklung höherer Erkenntniskräfte
  • Rückschau: Übungen zur Willensstärkung

Theosophische Werke

  • Theosophie. Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung (GA 9), 1904
  • Die Geheimwissenschaft im Umriss (GA 13), 1909
  • Die Theosophie des Rosenkreuzers: Vierzehn Vorträge, gehalten in München vom 22. Mai bis 6. Juni 1907
  • Eine okkulte Physiologie: Ein Zyklus von acht Vorträgen, gehalten in Prag vom 20. bis 28. März 1911

Wichtige anthroposophische Grundlagenwerke Rudolf Steiners

  • Anthroposophische Leitsätze. Der Erkenntnisweg der Anthroposophie – Das Michael-Mysterium (GA 26), 1924/25
  • Die Philosophie der Freiheit. Grundzüge einer modernen Weltanschauung – Seelische Beobachtungsresultate nach naturwissenschaftlicher Methode (GA 4), 1894
  • Die Mystik im Aufgange des neuzeitlichen Geisteslebens und ihr Verhältnis zur modernen Weltanschauung (GA 7), 1901
  • Die Stufen der höheren Erkenntnis (GA 12), 1905–1908
  • Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit. Geisteswissenschaftliche Ergebnisse über die Menschheits-Entwickelung (GA 15), 1911
  • Aus der Akasha-Chronik (GA 11), 1904–1908
  • Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit. Geisteswissenschaftliche Ergebnisse über die Menschheits-Entwickelung (GA 15), 1911
  • Das Leben nach dem Tod: und sein Zusammenhang mit der Welt der Lebenden.
  • Initiations-Erkenntnis. Die geistige und physische Welt- und Menschheitsentwickelung in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Werke zum Christentum

  • Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums (GA 8), 1902
  • Die Sendung Michaels: Die Offenbarung der eigentlichen Geheimnisse des Menschenwesens
  • Aus der Akasha-Forschung. Das Fünfte Evangelium
  • Das Johannes-Evangelium: Ein Zyklus von zwölf Vorträgen, gehalten in Hamburg vom 18. bis 31. Mai 1908
  • Bausteine zu einer Erkenntnis des Mysteriums von Golgatha: Kosmische und menschliche Metamorphose
  • Christus und die menschliche Seele: Über den Sinn des Lebens. Theosophische Moral. Anthroposophie und Christentum
  • Von Jesus zu Christus: Zehn Vorträge, Karlsruhe 1911
  • Christus und die geistige Welt: Von der Suche nach dem heiligen Gral

Poetische Werke Rudolf Steiners

  • Vier Mysteriendramen (GA 14), 1910–1913
  • Die Schwelle der geistigen Welt. Aphoristische Ausführungen (GA 17), 1913

Politisch-Soziale Schriften Rudolf Steiners

  • Die Kernpunkte der sozialen Frage in den Lebensnotwendigkeiten der Gegenwart und Zukunft (GA 23), 1919
  • Aufsätze über die Dreigliederung des sozialen Organismus und zur Zeitlage 1915–1921 (GA 24)

Rudolf Steiner über Gesundheit

  • Grundlegendes für eine Erweiterung der Heilkunst nach geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen (GA 27; mit Ita Wegman), 1925
  • Gesunde Ernährung
  • Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft: Landwirtschaftlicher Kurs
  • Erziehungskunst, Methodisches - Didaktisches: Ein Vortragskurs, gehalten in Stuttgart
  • Ist der Mensch, was er ißt?: Pflanzliche und tierische Nahrung, Genußmittel
  • Ernährung und Bewusstsein: 8 Vorträge
  • Über Gesundheit und Krankheit: Grundlagen einer geisteswissenschaftlichen Sinneslehre
  • Stichwort Angst

Rudolf Steiner über Erziehung

  • Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik: Vierzehn Vorträge
  • Die Erziehung des Kindes

Rudolf Steiner über Eurythmie

  • Die Entstehung und Entwickelung der Eurythmie
  • Eurythmie als sichtbare Sprache, 1924
  • Eurythmie als sichtbarer Gesang, 1924

Weitere Werke Rudolf Steiners

  • Mit Engeln und Naturgeistern leben: Ein Grundkurs in Engellehre
  • Engel und Mensch: Ein Grundkurs in Engellehre, Bd. 1
  • Mein Lebensgang (GA 28), 1925
  • Wege zu einem neuen Baustil, 1914

Siehe auch

Quellen