Höflichkeit

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Höflichkeit ist ein Verhalten, geprägt von Rücksichtsnahme gegenüber anderen. Ursprünglich kommend von "Hof", also was am Königshof üblich war, bezog sich auf höfische Sitten, woraus dann höflich geworden ist. Höflichkeit ist ein Ausdruck von Respekt und Mitgefühl. Versteifte Höflichkeit ohne Herz dagegen ist hohl und leer. Vom spirituellen Standpunkt aus ist eine gewisse Höflichkeit hilfreich - sie hilft auch das Energiesystem ausgedehnt zu halten. Und es ist wichtig, dass die Höflichkeit mit Herzlichkeit verbunden ist. Je nach Kontexten ist eine formellere Höflichkeit angemessen - oder auch nicht. Höflichkeit spielt auch bei Ahimsa eine Rolle.

Höflichkeit ist ein liebenswürdiges Betragen, Zuvorkommenheit, Freundlichkeit. Höflichkeit könnte reine Äußerlichkeit und damit Scheinheiligkeit, Heuchelei, sein. Höflichkeit kann aber auch aus Respekt vor dem anderen kommen und vom Wunsch geprägt sein, mit anderen freundlich umzugehen. Wenn man mit anderen gemeinsam etwas auf die Beine stellen will, ist Höflichkeit ein guter Ratgeber. Auch in der Zweierbeziehung drückt man durch Höflichkeit Respekt und damit auch Liebe zum Partner aus.

Höflichkeit - eine Tugend. Was ist Höflichkeit ? Woher stammt das Wort? Wozu ist Höflichkeit gut? Was sind ihre Grenzen? Wie kann man sie kultivieren? Was ist das Gegenteil von Höflichkeit ?

Swami Sivananda über Höflichkeit

Der indische Yogi und Yoga Meister Swami Sivananda schreibt in seinem Buch "How to Cultivate Virtues" über "Courtesy", was dem deutschen Wort "Höflichkeit" in etwa entspricht.

Höflichkeit ist die Erlesenheit der Manieren. Es ist der Akt der Zuvorkommenheit und des Respekts. Höflichkeit ist Erlesenheit oder Zuvorkommenheit der Manieren. Es ist Zuvorkommenheit verbunden mit Freundlichkeit. Es ist Gefälligkeit. Es ist eine Handlung der Liebenswürdigkeit oder Gewogenheit erbrachter Höflichkeit. Höflichkeit ist Zuvorkommenheit, die aus Güte und ständigen Praktizieren entsteht. Es ist Vornehmheit, Höflichkeit, Zuvorkommenheit, Es ist ein Ausdruck von Zuvorkommenheit, Ehrerbietung und Respekt.

Höflichkeit bedeutet eine Handlung der Zuvorkommenheit oder der guten Erziehung. Der Mensch, der Höflichkeit sät, erntet Freundschaft. Lieblich und anmutig ist das schöne Gefühl der Höflichkeit. Sei höfliche selbst in der Umgangssprache. Du wirst von allen geliebt werden. Höflichkeit ist die Schwester der Nächstenliebe, die die Leibe am Leben erhalt und das euer des Hasses löscht. Zeige immer Höflichkeit. Lass es natürlich, beständig und konstant. Zeige Höflichkeit in deinem äußeren Verhalten. Erwidere einen Gruß freudig. Begrüße die Person, die dich grüß, mit einem besseren Gruß.

Höflichkeit versüßt und veredelt das Leben, Es macht die Straße des Lebens reibungslos, genau wie Anmut und Schönheit. Es öffnet die Tür und erlaubt einem Fremden den Eintritt zum Haus. Es beseelt die Herzen der Gäste und Besucher. Sei angenehm und höflich in deinem Verhalten gegenüber Untergebenen und allen Personen.

Kleine Freundlichkeit, kleine Höflichkeiten, kleine Gegenleistungen ständig im gesellschaftlichen Umgang praktiziert, verleihen dem Charakter Anmut. Höflichkeit bezaubert auf den ersten Blick und führt zu einer großen Innigkeit und Freundschaft. Ein höflicher Mensch ist ein Mensch mit ausgezeichneten und glänzenden Manieren. Alle Menschen lieben ihn. Zeige keine ungenügende Höflichkeit zu keiner Zeit und zu keinem Menschen. Sei vorurteilslos in deiner Höflichkeit. Gewandtheit, Höflichkeit, Zuvorkommenheit, Umgänglichkeit, Eleganz, Liebenswürdigkeit, gute Erziehung sind der Höflichkeit gleichzusetzen.

Swami Sivananda über Höflichkeit, Teil 2

Hier der Artikel von Swami Sivananda über "Politeness" - auch Politeness kann man als Höflichkeit übersetzen:

Höflichkeit ist die Veredlung der Umgangsformen. Sie ist gute Erziehung. Sie ist gesittetes, ausgeglichenes, geläutertes Wesen. Höflichkeit ist Leichtigkeit und Anmut der Umgangsformen. Sie ist Verfeinerung und Erlesenheit der Umgangsformen. Sie ist vornehme Herkunft und gute Erziehung, Ausbildung. Höflichkeit mildert und dämpft deine Stimmungen. Es ist eine einfache Tugend, sie kostet wenig und hat große Stärke. Höflichkeit ist die Blume der Menschlichkeit. Sie besteht aus dem Behandeln anderer genau so wie du es liebst, dass man dich behandelt. Ein höflicher Mensch wird von allen geliebt und respektiert. Höflichkeit bewirkt einen guten Ruf.

Höflichkeit ist eine Mischung aus Zuvorkommenheit, Umsicht, Anstand, Entgegenkommen und Behutsamkeit. Höflichkeit verweist nicht nur auf die Umgangsformen, sondern auch auf Geist und Herz. Sie gibt Gefühle wieder, die Meinungen und Worte mild und einfühlsam. Höflichkeit ist Liebenswürdigkeit, sanft ausgedrückt. Setzte sie täglich in die Tat um. Sei höflicher. Alle werden von deinen Umgangsformen in den Bann genommen sein.

Ein höflicher Mensch ist ansprechend und angenehm. Höflichkeit ist das Ergebnis praktischer Vernunft und Gutartigkeit. Sie macht jemanden zu einem vollkommenen Kavalier. Höflichkeit ist ein Spiegel, in dem jeder sein eigenes Bild zeigt. Höflichkeit ist Gutartigkeit bestimmt durch gesunden Menschenverstand. Höflichkeit ist das menschliche Gefühl gegenüber andern. Sie ist das Ergebnis praktischer Vernunft, Gutartigkeit und Entsagung zum Wohl anderer.

Es gibt die Höflichkeit der Herzens. Höflichkeit des äußeren Betragen entspringt der Höflichkeit des Herzens. Ein höflicher Mensch zeigt in Umgangsform oder Rede freundliche Aufmerksamkeit für die Annehmlichkeit oder Zufriedenheit anderer. Er ist geschliffen und zuvorkommen in Verhalten. Er ist geschliffen in der Sprache. Höflichkeit ist Schliff, oder Anmut der Umgangsform. Liebenswürdigkeit oder Entgegenkommen in der Sprache.

Umgänglichkeit, Anmut, Anstand, Aufmerksamkeit, Gefälligkeit, Galanterie, Respekt, Vornehmheit, Gewandtheit, Schicklichkeit, vornehme Herkunft, Schliff, Verfeinerung, Urbanität, angenehmes Wesen sind gleichbedeutend mit Höflichkeit.

Arroganz, Grobheit, Ungezogenheit, Unverschämtheit, Unhöflichkeit, Respektlosigkeit, Unzivilisiertheit, Anmaßung, Rüdheit, Plumpheit, Frechheit, Ungeschliffenheit, Barschheit, Tölpelhaftigkeit, Schroffheit sind Gegenteile der Höflichkeit.

Ein höflicher Mensch befolgt derartige Korrektheit in der Rede und dem Verhalten, um zu vermeiden, ungehobelt zu sein. Er beachtet mehr als die notwendigen Anstandsformen, sich anpassend an alles, was anmutig, passend und wohlüberlegt im Umgang mit der gebildeten Gesellschaft ist.

Höflichkeit und andere Tugenden

Ein Mensch mag anständig sein ohne Rücksicht auf anderer, einfach weil die Selbstachtung es ihm verbietet, rüde zu sein, aber derjenige, der höflich ist, hat auf jeden Fall etwas Sorge um die Meinungen anderer. Wenn er im höchsten und wahrsten Sinne höflich ist, sorgt er sich um die Annehmlichkeit und die Zufriedenheit anderer, selbst in den geringsten Angelegenheiten.

  • "Anständig" ist ein kühleres und distanzierteres Wort als höflich. Höflichkeit ist reicher und voller, oftmals im Umgang mit größeren Angelegenheiten und es wird nur in einem guten Sinne verwendet.
  • "Vornehm" verweist auf eine äußere Eleganz, die auffallend und oberflächlich sein mag. Sie ist der Höflichkeit und Zuvorkommenheit unterlegen.
  • "Gefälligkeit" kennzeichnet eine Einstellung, zusätzlich zu dem, was Höflichkeit notwendigerweise erfordert, zu erfreuen oder zu begünstigen

Zitiert nach: Swami Sivananda: "How to Cultivate Virtues", Divine Life Society

Höflichkeit als hilfreiche Tugend

Auszug aus einem Vortrag von Sukadev Bretz

Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya, Yogalehrer, Meditationslehrer, spiritueller Lehrer, Seminar- und Ausbildungsleiter, Autor mehrerer Bücher. Sukadev Volker Bretz lernte 12 Jahre bei Swami Vishnu-devananda.

Höflichkeit ist etwas, was Menschen auf dem spirituellen Weg durchaus zwiegespalten anschauen. Swami Sivananda, der große Meister, in dessen Tradition ich bin, hat sehr gerne gesagt, dass man höflich sein soll und es war auch etwas Herausragendes bei ihm. Er war höflich zu Kindern, die zu ihm hingekommen sind, er war höflich zu seinen Schülern, er war höflich zu den Bettlern auf der Straße, er war höflich zu den Kaufleuten, er war eigentlich zu jedem immer höflich.

Und diese Höflichkeit war jetzt keine aufgesetzte Höflichkeit, die Höflichkeit kam aus dem tiefen Wunsch, Gutes für andere zu tun. Viele Menschen sind heute unter dem Namen von "authentisch sein" rücksichtslos. Sie sagen: "Ja, wenn ich mich danach fühle, dann werde ich halt einfach auch meine Meinung sagen." Diese Offenheit, die hat ja auch durchaus mal etwas Gutes, und Direktheit. Aber Höflichkeit heißt, stets so zu handeln, um Gutes für andere zu bewirken. Selbst wenn man sich ärgert, bleibt man noch etwas höflich, man reagiert nicht gleich.

Und selbst wenn man sich nicht nach etwas fühlt, man macht es einfach trotzdem. Man hat etwas versprochen, man hält sich daran. Man hat eine bestimmte Weise, wie man mit anderen umgeht. Das ist Höflichkeit. Und Swami Sivananda, der Meister, bei dem mein Meister Vishnu-devananda gelernt hat, bei dem ich trotzdem gelernt habe, weil ich seine Bücher sehr intensiv studiere und seine Biographien, der war ja auch vom Sternzeichen Jungfrau, er hat diese Höflichkeit in einem sehr großen Maße kultiviert gehabt und wahrscheinlich war es ihm sogar natürlich. Und du kannst jetzt selbst überlegen, Höflichkeit - wie kannst du es umsetzen.

Natürlich, die ursprüngliche Bedeutung von Höflichkeit kommt vom Hof, wer am Hof des Königs war, der war höflich. Und diese Bedeutung ist nicht unbedingt die allerschönste, aber es hilft durchaus, einen gewissen Charme zu haben, eine gewisse Galanterie zu haben, eine gewisse Freundlichkeit. Und das war wiederum am Hof wichtig, denn diese Höflichkeit ist ja im Mittelalter entstanden und das war ja eine sehr raue Zeit und da konnte ein Streit schnell im Schwertkampf enden und dann konnte es sehr gewalttätig werden. Umso wichtiger war es, höfliche Sitten zu haben, das heißt, Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten nicht mit Gewalt zu schlichten.

Und das ist der schöne Hintergrund der Höflichkeit. Wir haben zwar heute durchaus ein Gewaltmonopol des Staates und glücklicherweise gibt es weniger physische Auseinandersetzungen als es noch vor ein paar hundert Jahren gab, als Streitigkeiten durchaus mit der Waffe ausgetragen wurden, aber auch heute ist es wichtig, eine gewisse Höflichkeit zu haben. Und die Höflichkeit, die wir im Yoga haben, entspringt natürlich aus bestimmten Quellen. Die Höflichkeit im Yoga entspringt erstmal daraus, dass man weiß, in jedem Menschen ist das Göttliche, in jedem Menschen ist ein göttlicher Kern und jeder Mensch will es eigentlich gut, meint es gut, selbst wenn er mal selbst nicht richtig handelt. Das ist eine Ursache davon.

Die zweite ist, man will Gutes für andere tun und man weiß auch, das selbst wenn ein anderer vielleicht sich nicht richtig verhält, man trotzdem Mitgefühl hat. Höflichkeit ist letztlich Mitgefühl. Und Höflichkeit kommt als drittes aus dem Wunsch heraus, anderen Gutes zu tun. Selbst wenn jemand anders sich unverschämt verhält, einfach zurück zu blaffen, ist selten etwas Gutes. Und angenommen, du selbst bist in einer Machtposition, da ist es auch nicht gut, diese auszunutzen. Höflichkeit ist der Wunsch, anderen Gutes zu tun, Höflichkeit ist Respekt vor dem anderen.

Und der letzte Aspekt von Höflichkeit ist, Höflichkeit ist Selbstbeherrschung. Ich unterrichte ja Yoga und ich bin selbst auf dem spirituellen Weg, mir gelingt es auch nicht immer, höflich zu sein und meinen Geist unter Kontrolle zu haben, aber ich arbeite daran. Und Höflichkeit ist eine Weise, seine Emotionen auch etwas unter Kontrolle zu halten. Also auch, wenn man sich ärgert, ein paar Mal tief durchatmen, dann sich bewusst machen: "Der andere erscheint mir zwar gerade unverschämt, er hat aber wertzuschätzende Anliegen. Ich will mit Freundlichkeit damit umgehen."

Oder angenommen, ich hätte vor irgendetwas Angst, man kann immer noch einfach weglaufen. Stattdessen, Höflichkeit gebietet, auch das zu tun, selbst wenn es mir nicht liegt. Oder angenommen, ich habe keine Lust auf etwas, aber weiß, jemand anderes erwartet es von mir, Höflichkeit gebietet es, es trotzdem zu machen. Das sind nur ein paar Aspekte von Höflichkeit. Natürlich, übertriebene Höflichkeit kann Scheinheiligkeit sein, übertriebene Höflichkeit kann hohl sein, übertriebene Höflichkeit, die nicht vom Herzen kommt, ist auch wiederum nicht gut.

So hat ja jede Tugend auch ihre Grenzen. So ähnlich wie, Sparsamkeit Geiz sein kann, Großzügigkeit kann Verschwendungssucht sein. Und so ähnlich kann auch Höflichkeit irgendwo Scheinheiligkeit sein. So kannst du selbst überlegen, manchmal gilt es auch, direkt zu sein, manchmal gilt es, authentisch sein, aber in vielen Fällen ist Höflichkeit ein guter Ratgeber.

Denke selbst darüber nach über dieses Jungfrau-Prinzip der Höflichkeit und überlege, ob du vielleicht etwas höflicher umgehen kannst. Z.B. gegenüber deinem Partner, gegenüber deinem Kind, gegenüber deinen Eltern, eine gewisse Höflichkeit heißt auch ein gewisser Respekt und Höflichkeit heißt auch Selbstbeherrschung, Höflichkeit heißt Liebe, Höflichkeit heißt Mitgefühl, Höflichkeit heißt, das Göttliche überall zu sehen.

Höflichkeit und andere Tugenden

In diesem Yoga Wiki werden über 1000 Tugenden und geistigen Eigenschaften beschrieben. Hier einige Erläuterungen, wie man die Eigenschaft der Höflichkeit in Beziehung zu anderen Tugenden und geistigen Eigenschaften sowie in Bezug auf Laster sehen kann:

Ähnliche Eigenschaften wie Höflichkeit

Ähnliche Eigenschaften wie Höflichkeit, also Synonyme zu Höflichkeit sind z.B. Anstand, Benehmen, Etikette, gute Kinderstube, Feingefühl.

Ausgleichende Eigenschaften

Jede Eigenschaft, jede Tugend, die übertrieben wird, wird zu einer Untugend, zu einem Laster, einer nicht hilfreichen Eigenschaft. Höflichkeit übertrieben kann ausarten z.B. in Manierismus, Scheinheiligkeit, Heuchelei. Daher braucht Höflichkeit als Gegenpol die Kultivierung von Herzlichkeit, Authentizität, Offenheit, Bodenständigkeit, Ehrlichkeit.

Gegenteil von Höflichkeit

Zu jeder Eigenschaft gibt es ein Gegenteil. Hier Möglichkeiten für Gegenteil von Höflichkeit, Antonym zu Höflichkeit :

Höflichkeit im Kontext von Tugendengruppen, Persönlichkeitsfaktoren und Temperamenten

Entwicklung von Höflichkeit

Höflichkeit kann man sehen als Tugend, als eine positive Eigenschaft. Vielleicht willst du ja Höflichkeit in dir stärker werden lassen. Hierzu einige Tipps:

  • Nimm dir vor, eine Woche lang diese Eigenschaft der Höflichkeit zu kultivieren. Du kannst nicht mehrere Tugenden auf einmal entwickeln. Aber es ist möglich, jede Woche eine Tugend, eine Eigenschaft, wachsen zu lassen.
  • Triff den Entschluss: "Während der nächsten Woche will ich die Tugend, die Eigenschaft, Höflichkeit kultivieren, wachsen lassen, stärker werden lassen. Ich freue mich darauf, in einer Woche ein höflicherer Mensch zu sein."
  • Nimm dir vor, jeden Tag mindestens eine Handlung auszuführen, die Höflichkeit ausdrückt. Mache jeden Tag etwas, was du sonst nicht tun würdest, was aber diese Tugend zum Ausdruck bringt.
  • Wenn du morgens aufwachst, dann sage eine Affirmation, z.B.: "Ich entwickle Höflichkeit ". Mehr Möglichkeiten zu Affirmationen findest du weiter unten
  • Am Tag wiederhole immer wieder eine solche Affirmation:
  • Ich bin höflich.

Affirmationen zum Thema Höflichkeit

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Affirmationen für mehr Höflichkeit Unter dem Stichwort "Affirmation" und "Wunderaffirmationen" erfährst du mehr darüber.

Klassische Autosuggestion für Höflichkeit

Hier die klassische Autosuggestion:

  • Ich bin höflich.

Im Yoga verbindet man das gerne mit einem Mantra. Denn ein Mantra lässt die Affirmation stärker werden:

  • Ich bin höflich. Om Om Om.
  • Ich bin ein Höflicher, eine Höfliche.

Entwicklungsbezogene Affirmation für Höflichkeit

Manche Menschen fühlen sich als Scheinheiliger oder als Heuchler, wenn sie sagen "Ich bin höflich " - und sie sind es gar nicht. Dann hilft eine entwicklungsbezogene Affirmation:

  • Ich entwickle Höflichkeit.
  • Ich werde höflich.
  • Jeden Tag werde ich höflicher.
  • Durch die Gnade Gottes entwickle ich jeden Tag mehr Höflichkeit.

Dankesaffirmation für Höflichkeit

  • Ich danke dafür, dass ich jeden Tag höflicher werde.

Wunderaffirmationen Höflichkeit

Du kannst es auch mit folgenden Affirmationen probieren, die Sukadev Volker Bretz als Wunderaffirmationen bezeichnet:

  • Bis jetzt bin ich noch nicht sehr höflich. Und das ist auch ganz verständlich, ich habe gute Gründe dafür. Aber schon bald werde ich Höflichkeit entwickeln. Jeden Tag wird diese Tugend in mir stärker werden.
  • Ich freue mich darauf, bald sehr höflich zu sein.
  • Ich bin jemand, der höflich ist.

Gebet für Höflichkeit

Auch ein Gebet ist ein machtvolles Mittel, um eine Tugend zu kultivieren. Hier ein paar Möglichkeiten für Gebete für mehr Höflichkeit:

  • Lieber Gott, bitte gib mir mehr Höflichkeit.
  • Oh Gott, ich verehre dich. Ich bitte dich darum, dass ich ein höflicher Mensch werde.
  • Liebe Göttliche Mutter, ich danke dir. Ich danke dir dafür, dass ich jeden Tag die Tugend Höflichkeit mehr und mehr zum Ausdruck bringe.

Was müsste ich tun, um Höflichkeit zu entwickeln?

Du kannst dich auch fragen:

  • Was müsste ich tun, um Höflichkeit zu entwickeln?
  • Wie könnte ich höflich werden?
  • Lieber Gott, bitte zeige mir den Weg zu mehr Höflichkeit.
  • Angenommen, ich will höflich sein, wie würde ich das tun?
  • Angenommen, ich wäre höflich, wie würde sich das bemerkbar machen?
  • Angenommen, ein Wunder würde geschehen, und ich hätte morgen Höflichkeit kultiviert, was hätte sich geändert? Wie würde ich fühlen? Wie würde ich denken? Wie würde ich handeln? Als höflicher Mensch, wie würde ich reagieren, mit anderen kommunizieren?

Vortragsmitschnitt zu Höflichkeit - Audio zum Anhören

Hier kannst du einen Vortrag von Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, anhören. Dieser Vortrag ist die Audio Version eines Videos zu Höflichkeit, Teil des Yoga Vidya Multimedia Lexikons der Tugenden.

Siehe auch

Eigenschaften im Alphabet vor Höflichkeit

Eigenschaften im Alphabet nach Höflichkeit

Literatur

Weblinks

Seminare

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