close
Yogawiki Yogawiki Spenden
Suche

Astralkörper


Der Astralkörper (griechisch ástron, „Stern“, lateinisch astralis, „sternartig“) ist einer der beiden Energie- oder Lichtkörper des Menschen.

Das Energiesystem des Menschen

Der genaue Aufbau der Astralkörper - drei Körper - fünf Hüllen

Die yogische Tradition kennt neben dem grobstofflichen, physischen Körper - Sthula Sharira - zwei weitere, feinstoffliche Lichtkörper, in denen sich die unsterbliche Seele (Atman) während ihrer Inkarnation auf der Erde manifestiert. Diese beiden Energiekörper werden Astralkörper - Linga Sharira oder Sukshma Sharira - und Kausalkörper - Karana Sharira - genannt. Die Lichtkörper sorgen unter anderem für die Verbindung der einzelnen Inkarnationen, indem sie geistig-seelische Informationen wie Anlagen, Wünschen, Neigungen und Aufgaben (Karma) von einem Leben zum nächsten tragen und auf diese Weise den Charakter, physische und psychische Voraussetzungen des Menschen prägen.

Der Astralkörper besteht aus 19 Elementen: den fünf Organen der Handlung (Karma Indriyas), den fünf Wahrnehmungsorganen, oder Organen des Wissens (Jnana Indriyas), den fünf Pranas (Vayus) und den vier Teilen des Antahkarana - der Psyche oder des "inneren Instruments". Zu diesen vier Teilen gehören das Denken (Manas), der analysierende Intellekt (Buddhi), das Unterbewusstsein (Chitta) und das Ichbewusstsein (Ahankara).

Die drei Körper sind durch einen feinen Strom von Lebensströmen miteinander verbunden. Sie enthalten fünf feinstoffliche Hüllen, Koshas, die durch yogische und tantrische Techniken transzendiert und gereinigt werden können. Aus der Verbindung der physischen und feinstofflichen Körper entsteht Maya Shakti, die verschleiernde Kraft als die Welt, wie sie von der inkarnierten Seele wahrgenommen wird.


Astralkörper-Physiologie

Der Astralkörper ist der Feinstoffkörper. Der Feinstoffkörper hat Organe, die nennt man Chakras. Er hat Kanäle, die nennen sich Nadis und der Astralkörper hat auch bestimmte Energien, die nennen sich Pranas. Die Beschreibung der Chakras, der Nadis und der Pranas könnte man sagen ist die Astralkörperanatomie. Wie das Prana fließt und wie man das Prana fließen lassen kann und wie man sicherstellen kann, dass das Prana gut fließt, das ist die Astralkörper-Physiologie.

Man kann sagen, wir machen vieles im Yoga, um die Astralkörper-Physiologie positiv zu beeinflussen. Wenn wir z.B. Asanas (die Yoga Stellungen) üben, da üben wir eine sanfte Dehnung nicht nur auf die physischen Muskeln, sondern auch auf die Nadis aus und die Energie kann wieder besser fließen. Die jeweiligen Energieblockaden werden wieder aufgelöst und es gibt sowohl einen Druck sowie einen Zug auf die Chakras. Außerdem kannst du auch dein Bewusstsein mit Mantras rezitieren erweitern. All das beeinflusst die Astralkörper-Physiologie positiv. Die Organe (die Chakras), die Kanäle (die Nadis) und so weiter die sind weiter da, wie sie funktionieren, wird die Astralkörper-Physiologie durch Asanas positiv beeinflusst.

Pranayama

Auch Pranayama aktiviert das Prana und lässt das Prana insgesamt besser fließen. Es macht es subtiler und löst Energieblockaden auf. Dann können auch die höheren Organe des Astralkörpers (die höheren Chakras) aktiv werden.

Mudras, Bandhas, Mantras und Yantras

Dann gibt es noch Mudras, es gibt Bandhas, es gibt Mantras, es gibt Yantras und so weiter. Die ganzen Yoga Praktiken wirken nicht nur auf den physischen Körper, sondern auch auf den Astralkörper, auf die Organe des Astralkörpers und letztlich kannst du nur verstehen, wie die Yoga Übungen wirken, wenn du das Ganze vom Standpunkt der Astralkörper-Physiologie aus siehst.

Mehr über den Astralkörper findest du auf unserer Internet Seite. Gehe auf wiki.yoga-vidya.de und gib einfach den Begriff „Astral“ ein, warte einen Moment, dann siehst du viele Begriffe zum Thema „Astral“ und auch viele Vorträge, sowie einige praktische Übungen dazu. Nochmal mein Name Sukadev von www.yoga-vidya.de.

Video

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Seminare