Wechselwarme Anwendungen

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Wechselwarme Anwendungen

Wechselwarme Anwendungen sind so genannte Anwendungen wo man zuerst einen Wärmereiz hat und anschließend einen Kältereiz hat. Die einfachste wechselwarme Anwendung, die heute viele Menschen machen, ist die Sauna. Anschließend kalt duschen und dann in ein kaltes Tauchbecken hinein gehen.


Wechselwarme Anwendungen - erläutert vom Yoga Standpunkt aus

Es gibt aber auch noch andere wechselwarme Anwendungen. Eine wechselwarme Anwendung, die du bei dir zuhause machen kannst wäre z. Bsp. warm duschen und zum Schluss 20 Sekunden kalt duschen. Oder noch ausgefeilter erst mal ein bis zwei Minuten warm duschen. Danach 30 Sekunden sehr warm duschen und danach 20 Sekunden linken Unterschenkel, rechten Unterschenkel jeweils 20 Sekunden, den linken Unterarm und den rechten Unterarm übergießen eben mit einem Duschschlauch. Und danach vielleicht noch das Gesicht 20 Sekunden.


Wechselwarme Anwendungen

Wenn du [1]übende* bist kannst du das ja auch verbinden mit einem Mantra. Statt Zahlen zu zählen kannst du dein Mantra dabei wiederholen.

Andere wechselwarme Anwendungen sind z. Bsp. Fußbäder oder auch Teilbäder von Unterschenkel und Unterarmen. Etwas was ich z. Bsp. gerne mache wenn ich merke das eine Erkältung vielleicht kommt oder vielleicht sogar da ist, dann nehme ich einen Eimer und fülle ihn mit sehr warmen Wasser und ich habe einen anderen Eimer, den fülle ich mit kaltem Wasser, gebe dort ein paar Eisstückchen hinein wenn das möglich ist. Dann gehe ich 60 Sekunden mit Unterarmen und Unterschenkeln in den Heißen Eimer, man kann dazu einen Schemel zu Hilfe nehmen. Danach 20 bis 30 Sekunden in den kalten Eimer. Dann wieder 60 Sekunden warmer Eimer und dann 20 bis 30 Sekunden kalter Eimer. Dann noch einmal 60 Sekunden warm und 20 bis 30 Sekunden kalt.

Wenn du das einmal am Tag machst härtest du dich ab, brauchst keine Erkältung zu bekommen oder wenn eine Erkältung schon da ist dann kannst du das drei mal am Tag machen. Du wirst feststellen sehr schnell geht die Erkältung wieder weg.

Also wechselwarme Anwendungen sind dafür sehr gut. Es gibt natürlich noch andere Formen der wechselwarmen Anwendung. Z. Bsp. könntest du ein heißes Moorbad nehmen. Manche Kurorte bieten das an. Meistens wird man danach in warme Tücher gehüllt, was oft dann gut ist. Und danach könntest du aber, wenn du vielleicht geruht hast eine halbe bis eine Stunde, könntest du danach dich wieder kalt abduschen oder wenn du im Wintergarten bist eben raus in die Kälte gehen.

Es gibt auch Güsse, die man machen kann als wechselwarme Anwendung. Also Wechselgüsse für Unterarme und Unterschenkel. Also 60 Sekunden warm und 20 Sekunden kalt. Das kannst du mehrmals machen. Oder eine andere wechselwarme Anwendung wäre Joggen gehen und danach ordentlich kalt abduschen.

So gibt es also verschiedene Formen von wechselwarmen Anwendungen. Auch natürlich ein warmes Bad zu nehmen, in der Badewanne zu sein und anschließend dich 20 Sekunden kalt abduschen wäre auch eine einfache, machtvolle Form der wechselwarmen Anwendung.

Der Sinn von wechselwarmen Anwendungen ist zum einen die vegetative Umstimmung, das heißt der Organismus muss sich schnell einstellen auf unterschiedliche Temperaturen. Das führt dann dazu das der Körper anderes wieder herunter regelt wenn der Körper in einer Art Teufelskreis oder Rückkopplungsschleife befindet.

Wechselwarme Anwendungen können gegen Autoimmunerkrankungen helfen, gegen Kopfschmerzen, gegen Rheuma, auch allgemein gegen Stress. Kann helfen gegen psychische Erkrankungen, psychische Beschwerden, gegen Ärger, gegen Ängste und vieles Andere.

Wechselwarme Anwendungen helfen natürlich auch das Temperaturempfinden zu verbessern. Gegen kalte Füße, gegen kalte Hände hilft auch im Sommer dagegen übermäßig zu schwitzen bei warmen Temperaturen oder zu leiden unter Hitze und es hilft auch im Winter gegen kalte Füße und dagegen das es dir zu kalt ist. Letztlich können wechselwarme Anwendungen auch etwas tun für den Klimaschutz. Denn wer regelmäßig wechselwarme Anwendungen macht, der braucht keine Klimaanlage wenn es warm wird und er kann auch bei 15° Kälte sich wohlfühlen, braucht also die Heizung nicht so sehr hoch zu drehen.

Das wiederum gleicht natürlich den Energieverlust aus, der entsteht durch das warme Wasser und durch die Nutzung des kalten Wassers und des warmen Wassers im Wechsel. Du musst ja nicht wechselwarme Anwendungen täglich machen. Du kannst vielleicht die einfachste wechselwarme Anwendung immer machen wenn du duscht. Am Ende des Duschens 20 bis 30 Sekunden dich kalt abduschen oder 60 Sekunden. Oder wenn du in die Sauna gehst immer zum Schluss kalt duschen und ansonsten kannst du andere spezialisierte und auch aufwändigere wechselwarme Anwendungen dann machen wenn du es wirklich brauchst.



Wechselwarme Anwendungen Video

Hier ein kurzes Video mit einem Impulsreferat zu Wechselwarme Anwendungen:

Dieses Referat zum Thema Wechselwarme Anwendungen soll dich zum Nachdenken anregen, dich zu einem gesunden Leben inspirieren.


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Siehe auch

Themen im Sinnkontext von Wechselwarme Anwendungen

Begriffe aus den Gebieten Naturheilkunde, Anatomie, Medizin und Psychologie, die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Wechselwarme Anwendungen, sind zum Beispiel

Wechselwarme Anwendungen gehört zu Themen wie Gesundheit, Prävention, Heilmittel, Heilung, Kneipp Anwendungen, Wasserheilkunde, Bäderheilkunde, Balneologie, Hydrotherapie, Naturheilkunde, Physiotherapie.

Verwandte Begriffe und Stichwörter

Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Wechselwarme Anwendungen in Verbindung stehen:

Hinweis Gesundheitsthemen

Dieser Artikel über Wechselwarme Anwendungen enthält eventuell z.T. auch gesundheitsbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur Selbstdiagnose oder Selbsttherapie, sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit Arzt oder Heilpraktiker bereichern. Bitte beachte auch den Gesundheitsthemen Hinweis.

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