Winter

Aus Yogawiki
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Eine typische Winterlandschaft

Winter - Der Winter ist eine der vier Jahreszeiten. Der Winter ist die kälteste Jahreszeit und beginnt kalendarisch am 21. Dezember eines jeden Jahres und umfasst ein Vierteljahr. Die Bäume sind ohne Blätter und die Natur sieht ein wenig bizarr aus. Abhängig von der Zone wo man lebt, kann auch Schnee fallen. Der Winter ist auch die dunkelste und stille Jahreszeit. So kann man es sich bei Kerzenschein gemütlich machen oder sich intensiv der spirituellen Praxis widmen.

Yoga im Winter - Lass deine innere Sonne strahlen

Im Winter kann die Landschaft neblig und bizarr wirken

- Vorwort aus dem Yoga Vidya Journal Nr. 39, II/2019 von Sukadev Bretz -

Winter ist eine Zeit, um über Vergänglichkeit des Lebens nachzudenken. So wie die Bäume die Blätter verloren haben, so vergeht fast alles, was wir erleben, haben und (scheinbar) besitzen. So wie nach dem Winter wieder das Frühjahr kommt, so kann jede Veränderung und sogar ein Verlust mit der richtigen Einstellung eine Quelle von Freude und spirituellem Wachstum sein. Der große Yogameister Swami Vishnu-devananda sagte einmal: „Ein Yogi kann sich immer freuen:

  • Wenn die Dinge sich so entwickeln, wie er/sie will, kann er/sie sich freuen und Gott dankbar sein.
  • Wenn die Dinge anders verlaufen, freut er sich über die neue Herausforderung, über die Gelegenheit geistige Stärke zu entwickeln und über die Möglichkeit besonderen geistigen Wachstums.“

Die Bäume sind jetzt scheinbar kahl geworden. Aber im Frühjahr werden die Blätter auf großartige Weise wiederkommen: Knospen, zartes Wachstum, neue Kraft. So wechseln sich in unserem Leben gute und (scheinbar) schlechte Zeiten ab. Wenn wir wissen, dass all dies ganz natürlich ist, haften wir nicht an den guten und haben keine Angst vor den schwereren Zeiten. Gelassenheit kommt, wenn wir diese Vergänglichkeit akzeptieren und annehmen. Dann erkennen wir, dass hinter der Vergänglichkeit etwas ist, was stets gleich bleibt: Bewusstsein an sich, reines Sein. Die Erfahrung dieses reinen Seins, die Erfahrung dessen, was stets da ist, sowohl in uns als auch überall, ungeteilt und ewig, gibt uns das Erlebnis reiner Wonne.

Gerade im Winter sind die Übungen von Yoga und Meditation besonders wichtig und hilfreich. Die Kraft der Pflanzen zieht sich nach innen in die Wurzeln und den Stamm zurück - und sammelt sich für das Frühjahr. So gibt es im Winter eine natürliche Neigung, weniger nach außen zu gehen. Das Nach-innen-Gehen durch Yoga und Meditation kommt ganz natürlich. Nicht umsonst beginnen oder intensivieren die meisten Menschen ihre Praxis im Winter. Pointiert kann man sagen: Ohne Yoga Übungen gibt es die Gefahr, in Antriebslosigkeit oder Winterdepression zu versinken. Intensiviere gerade jetzt deine Yoga Praxis, vielleicht in einem Yogacenter um die Ecke oder komme mal wieder zu einem Seminar in den Ashram. Oder lasse dich durch eine [y-v.de/yovi Online Yogastunde] oder Meditationsanleitung zu deiner Kraft führen.

Viel Freude beim Yoga wünscht dir

Om Shanti - Herzliche Grüße

Sukadev

Siehe auch

Literatur

Seminare

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