Positives Denken

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Positives Denken ist die Fähigkeit positiv zu Denken. Positives Denken hat mehrere Ausprägungen. Positives Denken sieht in dem was wahrgenommen wird, das Positive. Berühmt ist, dass man mit positivem Denken das halb volle Glas sieht, beim negativen denken das halb leere.

Positives Denken ist auch optimistisches Denken, Zuversicht: Man vertraut darauf, dass man etwas erreichen wird, dass etwas Erwünschte geschieht. Positives Denken ist auch ein Vertrauen in sich selbst. Positives Denken kann auch mit Menschenliebe verbunden sein: Positives Denken vertraut darauf, dass jeder Mensch auf seine Weise das Gute will und gute Eigenschaften hat.

Positives Denken vertraut auch darauf, dass unterschiedliche Menschen in ihren Eigenarten sich wunderbar ergänzen. Das wichtigste Positive Denken ist die Spiritualität: Diese geht davon aus, dass hinter allem das Wirken Gottes steht, dass Gott sich in jedem Einzelwesen offenbart, und dass man durch eine spirituelle Lebenseinstellung einen Sinn im Leben sehen kann. Spirituelles Positives Denken bedeutet darauf zu vertrauen, dass man irgendwann die Erleuchtung erlangen kann - und dass es die eigene Aufgabe ist darauf hinzuarbeiten.

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Positives Denken als hilfreiche Tugend

Auszug aus einem Vortrag von Sukadev Bretz

Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya, Yogalehrer, Meditationslehrer, spiritueller Lehrer, Seminar- und Ausbildungsleiter, Autor mehrerer Bücher. Sukadev Volker Bretz lernte 12 Jahre bei Swami Vishnu-devananda.

Positives Denken ist eine Fähigkeit, positives Denken ist eine Eigenschaft, die man auch kultivieren kann. Swami Sivananda, der Meister, in dessen Tradition ich unterrichte, hat ein ganzes Buch geschrieben über Gedankenkraft und positives Denken.

Positives Denken kann verschiedene Aspekte haben. Positives Denken kann zum einen heißen, die Dinge von ihrer positiven Seite aus zu sehen. Z.B. könnte man sagen, "das Glas ist halb voll" oder "das Glas ist halb leer". Ich kann mich darauf konzentrieren, "halb voll" und freue mich darüber, dass ich ein halb volles Glas habe und so etwas trinken kann. Ich könnte mich auch darüber ärgern, dass das Glas nur halb leer ist und es vielleicht nicht reicht.

Positives Denken heißt also, Dinge erstens von ihrer positiven Seite aus zu sehen. Man kann Dinge als Fehlschlag interpretieren, man kann Dinge als Lehrgeld und Lehrlektion interpretieren. Man kann eine Schwierigkeit nehmen als unüberwindbare Schwierigkeit, man kann sie als Herausforderung sehen. Und so kannst du, was auch immer du siehst, als positiv sehen.

Du kannst einen Menschen als ungeduldig bezeichnen, oder du kannst ihn bezeichnen als jemand, der Dinge schnell umsetzen will. Du kannst jemand als jähzornig bezeichnen, oder du kannst sagen, jemand mit Feuer und Intensität und Temperament. Du kannst jemand als träge bezeichnen oder als bedächtig. Das sind unterschiedliche Weisen, das Gleiche zu sehen.

Das ist also der erste Aspekt von positivem Denken. Und diese Art von positivem Denken kannst du kultivieren. Du kannst es kultivieren, indem du öfters dir selbst zuhörst, wie du zu dir selbst sprichst. Und dann kannst du schauen, kannst du es anders formulieren. Wie könntest du das Positive dort sehen?

Positives Denken heißt nicht, eine rosarote Brille zu haben und das Andere nicht zu sehen, aber es heißt, das, was zu sehen ist, klar zu sehen und positiv zu interpretieren. Ein zweiter Aspekt des positiven Denkens ist, etwas Sinnhaftes zu sehen. Eine besonders tiefe Positivität ist, einen Sinn darin zu sehen.

Angenommen, du hast eine Erkrankung, da gibt es jetzt wenig darüber zu sagen, außer du bist halt krank, du hast Schmerzen, du leidest. Wenn du darin einen Sinn siehst, dann ist das alles nicht mehr so schlimm. Angenommen, du bist Yogalehrer und du hast jetzt irgendwo nachts eine komische Bewegung gemacht und du hast jetzt einen steifen Nacken, da könntest du sagen: "Ja, es ist gut, dass ich die Erfahrung mache, dann kann ich mal ausprobieren, welche Yoga-Übungen gehen mit steifem Nacken. Und zu mir kommen ja Yoga-Schüler und haben steifen Nacken. Jetzt spüre ich das und kann jetzt die Übungen ausprobieren, die wirken."

Oder angenommen, jemand hat dich furchtbar enttäuscht, du erlebst es als großen Vertrauensbruch, da kannst du sagen: "Ok, jetzt erlebe ich das auch mal, wie es ist. Obgleich ich immer versuche, geschickt mit Menschen umzugehen, liebevoll umzugehen, jetzt lerne ich mal, wie es ist, wenn ich enttäuscht bin. Das ist eine wichtige menschliche Erfahrung, so kann ich auch andere besser verstehen, die mir so etwas berichten."

Also, positives Denken als zweites ist, Sinn in Dingen zu sehen. Der dritte Aspekt von positivem Denken, auf den ich hier eingehen will, ist eine gewisse Zuversicht. Positives Denken, also als Zuversicht: "Es wird schon irgendwie gutgehen." Also, Dinge passieren, Dinge gehen schief usw., aber du hast irgendwie das positive Denken: "Langfristig wird es schon gutgehen."

In diesem Sinne ist positives Denken dann auch ein optimistisches Denken, Optimismus ist ein Aspekt dieser Positivität. Positivität, positives Denken heißt dann auch das Vertrauen, langfristig wirst du es schon schaffen. Positives Denken kann dann auch heißen, Affirmationen zu nutzen und zu visualisieren.

Immer dann, wenn du selbst merkst z.B., wo du sagst, "Oh, das ist zu viel, das kriege ich nicht hin, das geht alles nicht usw.", kannst du eine Gegenaffirmation machen und kannst sagen: "Das schaffe ich, das kriege ich hin, es wird schon gehen. Und Gott wird mir die Kraft geben, Gott hat mich in diese Situation gebracht, Gott wird mir die Kraft geben, das auch anzugehen."

Und du kannst auch visualisieren, du kannst dir vorstellen, wie du das machst, du kannst dir vorstellen, wie es abgeschlossen ist, du kannst auch sagen: "Ich freue mich darauf, das und das zu tun. Ich freue mich darauf, das und das zu erreichen." Der höchste Aspekt des positiven Denken ist die tiefe Überzeugung, dass hinter allem eine göttliche Wirklichkeit steckt, dass du weißt, tief im Inneren ist in jedem Menschen der göttliche Kern, auch in dir selbst ist tief im Inneren der göttliche Kern.

Hinter allem, was im Universum geschieht, ist ein göttlicher Kern. Und das ganze Universum ist ein Ausdruck des Göttlichen. Letztlich geschieht, was geschehen soll. Das ist die höchste Form des positiven Denkens, die dir Kraft gibt zu den anderen Aspekten des positiven Denkens.

Überlege selbst, welche Aspekte des positiven Denkens nutzt du, welche Aspekte könntest du weiter kultivieren? Und zum positiven Denken gehört durchaus, auch anzuerkennen, dass andere Emotionen und andere Eigenschaften auch wichtig sind. Manchmal ist es auch mal gut, Melancholie zu üben, manchmal hat auch Trauer ihre Funktion.

Und manchmal hat auch Lampenfieber und Angst und sogar eine kleine Paranoia ihren Zweck und ihren Sinn. Sie helfen, vorsichtig zu sein, sich vorzubereiten. Auch das ist positives Denken, auch im scheinbar weniger Positivem, das Positive zu sehen. Aber als Grundhaltung kannst du positives Denken kultivieren, auch mit Affirmationen, auch mit Visualisierung, mit Gebet und bewusstem Training deines Geistes, die positive Seite zu sehen, den Sinn zu sehen, das Göttliche zu sehen.

Was ist Positives Denken?

Positives Denken kann vom Ziel der Gesundheit und des Glücks her definiert werden. (Nils Horn: Positives Denken. Grundsätze und Techniken. Peter Erd Verlag, München 1993, Seite 73 ff.) Es zielt auf positive Eigenschaften wie innerer Frieden, Kraft, Liebe, Lebensfreude und Glück. In dieser Richtung forscht auch die positive Psychologie. Positives Denken ist eine psychische Technik, die weise angewand werden muss. Sie darf nicht dazu missbraucht werden, Gefühle oder Probleme zu verdrängen. Sie muss sensibel und heilsam benutzt werden. (Nils Horn, a.a.O., Seite 21 ff.)

Nach dem buddhistischen Meister Tsongkhapa entsteht Erleuchtung durch die kluge Kombination von positivem Denken und Meditation. Buddha sprach statt von positivem Denken lieber von richtigem Denken. Die Kombination von Gedankenarbeit und Meditation ist die Basis des Achtfachen Pfades (Buddha) und des achtfachen Yogaweges (Ashtanga-Yoga) von Patanjali. Mit klarem Nachdenken und positiven Gedanken kann man innere Verspannungen auflösen. In der Meditation dürfen sich dann die Gedanken und Gefühle frei entwickeln und im Laufe der Zeit von alleine bereinigen. So lösen sich auch negative (selbstschädigende) Gefühle und Verdrängungen, die durch eine reine Gedankenarbeit nicht beseitigt werden konnten. (Nils Horn, a.a.O., Seite 81.)

Was macht positives Denken aus?

Was hat es für Auswirkungen auf das Leben eines Einzelnen? Besonders deutlich wird die Antwort in entscheidenden oder extremen Situationen: Bei Sportlern entscheidet ihre Einstellung eventuell mit, ob sie die angespornte Leistung erbringen; bei Menschen, die einen schweren Schicksalsschlag erleiden, entscheidet sich, ob sie ihn verarbeiten und daraus wachsen können oder ob er auf ihnen lasten bleibt und ihr weiteres Leben beeinflusst. Zu viele, siehe: Traumatisierung.

Positives Denken bedeutet nicht, sein Leben verzerrt oder zwangsoptimistisch zu sehen; es verkörpert auch nicht die Suche nach Glück in Verbindung mit dem bewussten Vermeiden von leidvollen Erfahrungen. Vielmehr ist es eine Einstellung, die sich auf alle Lebensbereiche und Situationen bezieht und sie prägt. Es umfasst vor allem: Ein gesundes, vertrauensvolles Verhältnis zu sich selbst und seinen Mitmenschen, das Vertrauen in das eigene Gelingen, die Bereitschaft, sich auf Unbekanntes einzulassen und Herausforderungen anzunehmen, eine Perspektive, die über der Ego-Ebene steht und es somit ermöglicht, auch in unangenehmen Situationen zu versuchen, positive Punkte herauszufiltern. Außerdem charakteristisch sind die Tendenz zur Eigenverantwortlichkeit und aktivem Handeln: Der positive Denker sucht die Gründe für unvorteilhafte Gegebenheiten nicht nur in den äußeren Umständen und vermeidet somit die Opferrolle. Er versucht, die Situation mit zu gestalten und bewusst mit zu prägen. Es kommt darauf an, immer wieder auf zu stehen (das auch mit meditativen Übungen wie Hatha-Yoga, Tanz z. B. Aikido eventuell symbolisch zu üben) - ohne Selbstvorwürfe oder sich stark zu überfordern; ohne sich zu vergleichen; vgl. Zufriedenheit...

Was macht positives Denken so schwierig?

Unser Leben liegt teils in unseren Händen; religiöse Weisheit und auch Yoga sagen gerade: nicht erzwingen, sondern eventuell auch weniger leisten, um den Blick auf diese andere Dimension überhaupt zu haben und ihr mehr Mitwirkung einzuräumen. Unsere Gedanken mit positivem Denken und die sich daraus ableitenden Entscheidungen formen unseren Weg mit – und doch können wir uns manchmal nicht überwinden, positiv zu denken und aktiv zu handeln. Denn manchmal scheuen wir, die immer mehr Komfort und Schnelligkeit gewohnt sind, die Mühe, die wir aufwenden müssten. Dies würde außerdem bedeuten, die gewohnte und vermeintlich sichere Komfort-Zone zu verlassen und sich auf unbekanntes Terrain zu begeben, was möglicherweise nicht das gewünschte Ergebnis mit sich bringt.

Entscheidend dafür ist u.a., wie sehr wir uns von Menschen beeinflussen lassen, die negativ denken oder ein überdurchschnittliches Sicherheitsbedürfnis haben. Sie prägen einen möglicherweise schon in jungen Jahren mit ihren Ansichten und Lebensweisen, die wir automatisch als Vorbild übernehmen und die unsere grundlegende Perspektive für spätere Situationen bildet. Ein negativer Einfluss ist besonders in Gesellschaften zu spüren, die von selbsterzeugtem Stress, hoher Komplexität und Dynamik, einem ungesundem Lebensstil sowie überzogenen Erwartungen bestimmt sind, denen kaum einer gerecht werden kann.

Doch auch, wenn man grundlegend positiv denkt, kann ein schwerwiegender Vorfall alles in Frage stellen und Urvertrauen zerstören. Ausschlaggebend ist, ob man liegen bleibt oder ob man es – auch mit Hilfe – schafft, wieder aufzustehen und das Ereignis nicht vergessen, aber verarbeiten kann.

Wie kann man positives Denken lernen?

So verschieden wie wir Menschen sind, so verschieden sind auch unsere Vorlieben und Abneigungen, auch in Bezug auf Lernen – ein Patentrezept fehlt somit. Einige bewährte Möglichkeiten, die je nach Fall mehr oder weniger in Frage kommen, sollen betrachtet werden: Professionelles Coaching bzw. Therapien können helfen, in schwierigen Fällen wieder zurückzufinden. Vorteilhaft sind die individuelle Beratung und Übungen, die Starthilfe bieten. Literatur zu positivem Denken mit Autosuggestionen und Affirmationen (bekräftigende Sätze und Zitate) erzielen eine große Wirkung, wenn man sich immer wieder darauf einlässt. Je öfter man positive Worte hört und liest, desto mehr Wirkung entfalten sie. Das Gleiche gilt für negative Worte: Je mehr man sich ihnen aussetzt, desto mehr prägen sie. (Beispiel: die auch - während zum Beispiel ein Auto der [[fußball|Hilfsorganisation] "Die Tafel" vorbei fährt, daran herum nörgeln).

Sport sorgt für körperliche Ausgeglichenheit, die für positives Denken maßgeblich ist. Eine besondere Rolle spielen konkrete, sportliche und realistische Ziele, die für ein positives Ergebnis sorgen und einem vermitteln: Du kannst es schaffen, Du musst nur Ja! sagen! Das kann Übereifer sein, wo etwa die Intuition weiser ist als übertriebenes Wollen. Yoga ist kein Wettbewerb; Yogalehrer sollten eigentlich nur loben.

Durch Yoga und Meditation gelangt man zu mehr Bewusstsein – körperlich und mental. Durch kontinuierliches Üben werden blockierte Energien frei; man nimmt Fortschritte wahr und überwindet den Punkt, den man als frühere Grenze betrachtet hatte: manches wird möglich. Das mentale Bewusstsein (=?) verdeutlicht hingegen, welchen Sinn man vom Leben erwartet, gegebenenfalls einen Richtungswechsel vornehmen möchte – etwas, das im alltäglichen, beschleunigten Leben oft unterdrückt wird.

Positiv Denken-Reihe

Der große Meister und Lehrer Swami Sivananda (links) und Swami Venkatesananda (rechts) üben Lachjoga

Yoga mit positiven Sätzen ist für viele Menschen sehr hilfreich. Wir können damit schnell negative Stimmungen überwinden und in eine positive Lebenssicht gelangen.

1. Gehen = Wir gehen auf der Stelle, bewegen die Arme wie bei der Dampflokomotive, drehen uns um uns selbst, visualisieren Licht um uns herum und denken: "Ich gehe den Weg des Positiven."

2. Windmühle = Wir grätschen die Beine auseinander, beugen uns in der Windmühle vor, drehen uns in der Wirbelsäule und denken: "Meine Ziele sind ...". Welche Ziele möchtest du in deinem Leben erreichen? Zähle drei Ziele auf.

3. Frosch = Wir beugen uns aus dem Stand mit dem Oberkörper vor. Wir stützen uns mit den Händen auf dem Boden ab und bewegen den Hintern nach unten in die Hocke und wieder nach oben in die Vorbeuge. Der Kopf geht dabei nach oben und wieder herunter zur Erde. Wir praktizieren mehrmals den Frosch und denken: "Ich habe Kraft und Ausdauer."

4. Arm-Beinheben = Wir legen uns auf den Bauch. Wir heben den linken Arm und das rechte gestreckte Bein an. Wir senken beides wieder ab und heben den rechten Arm und das linke Bein an. Das machen wir mehrmals. Beim entgegengesetzten Armbeinheben denken wir: "Ich nehme die Dinge so an, wie sie sind." Was willst du heute annehmen?

5. Oberkörperheben = Wir liegen auf dem Bauch, stützen die Hände seitlich auf den Boden und drücken mehrmals den Oberkörper hoch und runter. Das ist eine einfache Form des Liegestützes, bei der das Becken auf dem Boden bleibt. Beim Ein- und Ausatmen denken wir: "Ich lasse meine falschen Wünsche los." Was möchtest du heute loslassen?

6. Beckendrehen = In der Bauchlage drehen wir entspannt das Becken hin und her. Der Kopf liegt auf den Händen. Wir denken: "Ich bin traurig, weil ... ". Was ist heute dein Grund der Trauer?

7. Füßebewegen = Wir bewegen in der Bauchlage sanft die Füße und denken: "Ich verzeihe ... (Ich verzeihe meinem Partner/Eltern, dass er/sie .... Ich verzeihe dem Kosmos/Gott, dass mein Leben so schwer ist. Ich verzeihe mir, dass ich ...)". Wem möchtest du heute was verzeihen? Denken deine Worte so lange, bis in dir ein Gefühl der Trauer, des Loslassens und des Verzeihens entsteht.

8. Radfahren = Wir drehen uns auf den Rücken, heben den Kopf und fahren mit Armen und Beinen Rad. Dabei denken wir: "Ich gehe den Weg des Positiven. Mein positiver Satz ist heute ... ". Welcher Satz gibt dir Lebenskraft und Lebensmut? Was macht deinen Geist positiv? Denke an das Schöne im Leben. Was ist das Gute in deinem Leben?

9. Kerze = Wir strecken die Beine zum Himmel und stützen uns mit den Händen am Rücken ab. Wir visualisieren den Himmel, bewegen die Füße und denken mehrmals das Mantra "Himmel", bis die Energie des Himmels in uns hineinfließt.

10. Meditationssitz = Wir rollen aus der Kerze ab in den Meditationssitz (Schneidersitz, Fersensitz). Wir legen die Hände in den Schoß. Der Rücken ist gerade und der Bauch entspannt. Wir bewegen segnend eine Hand und senden allen Feinden und Schwierigkeiten Licht. Wir hüllen sie mit Licht ein und denken: "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben." Wir stoppen eine Minute alle Gedanken und entspannen uns.

Positives Denken und andere Tugenden

Positives Denken : Was ist Positives Denken ? Woher stammt das Wort? Wozu ist Positives Denken gut? Was sind die Grenzen des positiven Denkens? Wie kann man Positives Denken kultivieren? Was ist das Gegenteil von Positives Denken ?

In diesem Yoga Wiki werden über 1000 Tugenden und geistigen Eigenschaften beschrieben. Hier einige Erläuterungen, wie man die Eigenschaft der Positives Denken in Beziehung zu anderen Tugenden und geistigen Eigenschaften sowie in Bezug auf Laster sehen kann:

Ähnliche Eigenschaften wie Positives Denken

Ähnliche Eigenschaften wie Positives Denken, also Synonyme zu Positives Denken sind z.B. Zuversicht, Lebensbejahung, Lebensfreude, Hoffnung.

Ausgleichende Eigenschaften

Jede Eigenschaft, jede Tugend, die übertrieben wird, wird zu einer Untugend, zu einem Laster, einer nicht hilfreichen Eigenschaft. Positives Denken übertrieben kann ausarten z.B. in Leichtsinn, Sorglosigkeit, Unvorsichtigkeit, Leichtfertigkeit. Daher braucht Positives Denken als Gegenpol die Kultivierung von Melancholie, Vorsicht, Realitätssinn.

Gegenteil von Positives Denken

Zu jeder Eigenschaft gibt es ein Gegenteil. Hier Möglichkeiten für Gegenteil von Positives Denken, Antonym zu Positives Denken :

Positives Denken im Kontext von Tugendengruppen, Persönlichkeitsfaktoren und Temperamenten

, Idealismus, Inspiration * Im Kontext des Persönlickeitsmodell der Big Five gehört Positives Denken zum Persönlichkeitsfaktor E1 Extraversion hoch: gesellig, außenorientiert, gesprächig, auch O1 Offenheit hoch: neugierig, erfinderisch, experimentierfreudig

Vortragsmitschnitt zu Positives Denken - Audio zum Anhören

Hier kannst du einen Vortrag von Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, anhören. Dieser Vortrag ist die Audio Version eines Videos zu Positives Denken, Teil des Yoga Vidya Multimedia Lexikons der Tugenden. The media player is loading...

Siehe auch

Eigenschaften im Alphabet vor Positives Denken

Eigenschaften im Alphabet nach Positives Denken

Literatur

Weblinks

Seminare

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Wolfgang Keßler,
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Intensives Training in allen Aspekten des Yoga in Theorie und Praxis. Systematische Unterrichtsmethodik. Anerkanntes Zertifikat. Diese Ausbildung ist auf Englisch. Ohne deutsche Übersetzung. Der A…
Harilalji,Radhika Nosbers,