Tiruvisaippa
Tiruvisaippa (Tamil: திருவிசைப்பா, wissenschaftlich Tiruvicaippā; auch Thiruvisaippa, Tiruvichaippa oder Thiruvicaippa) ist eine Sammlung tamilischer Lieder der Hingabe an Shiva. Seine Verse eröffnen eine Welt, in der Tempelmusik und Bienensummen, der Duft blühender Haine und die Stille des Herzens zusammengehören. Immer wieder begegnet uns Nataraja, Shiva als göttlicher Tänzer: unermesslich und zugleich so nahe, dass ein Mensch ihn als Vater, Mutter, Geliebten und innerstes Licht ansprechen kann. Das Tiruvisaippa lädt dazu ein, diese Nähe im Singen, im stillen Erinnern und in liebevoller Hingabe zu entdecken.

Das Tiruvisaippa enthält in der hier verwendeten Ausgabe 288 Strophen in 28 Hymnen von neun Dichtern. Gemeinsam mit dem eigenständigen, 13-strophigen Tiruppallandu des Senthanar bildet es das neunte Buch des Tirumurai, des zwölfteiligen Kanons der tamilischen Shiva-Tradition.[1] Die Lieder gehören zur lebendigen Welt tamilischer Bhakti. Ihre Frömmigkeit ist innig, körperlich und musikalisch: Menschen falten die Hände, weinen vor Sehnsucht, singen, tanzen, dienen und entdecken, dass göttliche Gnade auch ein verhärtetes Herz verwandeln kann.
Die neun Stimmen des Tiruvisaippa klingen unterschiedlich. Einige beten in stiller Dankbarkeit, andere rufen ungeduldig nach einem Zeichen des Erbarmens. Liebende Frauen und besorgte Mütter treten als dichterische Sprecherinnen auf. Ein Hymnus gilt Murugan, Shivas Sohn. Diese Vielfalt macht die Sammlung reich: Sie gibt auch dem suchenden und noch unruhigen Herzen eine Sprache.
Zur Ausgabe: Es folgen die vollständige deutsche Übersetzung der 288 überlieferten Strophen dieser Textgrundlage, anschließend die vollständige römische Transliteration und danach der tamilische Originaltext. Die deutsche Fassung ist eine eigene, unmittelbar am Tamil erarbeitete Übersetzung. Sie wurde sprachlich redigiert und bleibt an philologisch unsicheren Stellen ausdrücklich eine Arbeitsübersetzung. Eine historisch-kritische Edition ersetzt sie nicht. Unsichere Wendungen und wesentliche Eingriffe stehen unter Textgrundlage und Übersetzungshinweise. Die Strophennummern sind in allen drei Fassungen gleich; die traditionellen Schlussstrophen der Hymnen sind mitübersetzt.
Tiruvisaippa: vollständige deutsche Übersetzung
Die kurzen beschreibenden Hymnentitel dienen der Orientierung und sind redaktionell ergänzt. Kleine Hinweislinks führen zu den Erläuterungen schwieriger Lesarten. Die Nummern bezeichnen Strophen, nicht einzelne Verszeilen. Die wiederkehrenden Anreden und Ortsnamen gehören zum musikalischen Charakter der Hymnen und bleiben deshalb erhalten. Eine Übersicht aller 28 Hymnen nennt die Dichter, Tempelorte und Strophenbereiche.
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Hymnus 1 (9.001): Tillai – Oli Valar Vilakke
Tirumaligai Tevar · Strophen 1–11 · Transliteration · Tamil
1.
Du Leuchte, deren Licht immer wächst, du grenzenloses Eine! Du Bewusstsein jenseits der Reichweite unseres Erkennens, Berg aus leuchtend klarem Kristall, Honig, der im Herzen süß wird! Du Frucht der Freude im Herzen, in dem Liebe wächst! Du liebst den göttlichen Tanz, der sich in der Halle vor aller Augen entfaltet. Lass mich, deinen Diener, Worte finden, um dich zu preisen.
2.
Du hast mein Leid zerstört und mich angenommen; du hast die dichte Finsternis aus meinem Inneren vertrieben. Du reines Licht im Licht, das im Inneren der strahlenden Edelsteinleuchte aufscheint! Reiter des kraftvollen Stieres, Tänzer in der Halle! Du hast deinen Glanz grenzenlos ausgebreitet, sodass Brahma und Vishnu dich nicht ergründen konnten. Lass mich, deinen Diener, dich verehren.
3. Hinweis
Du Wirklichkeit der höchsten Wirklichkeit, Mondgeschmückter, Herr mit dem Haarschmuck und dem dunklen Hals, Bewohner des Alls! Damit ich kleiner Mensch dich als das große, gute Sein mit Worten preisen kann, hast du dich, den Unermesslichen, in mein Herz gegeben. Tänzer der goldenen Halle, du bist Weltalter und Welt und doch jenseits von ihnen. Lass mich, deinen Diener, deiner gedenken.
4.
Du Kleinstes im Größten, Frau und Mann zugleich, großes Licht, das den Kreislauf meines Geborenwerdens und Sterbens durchbrochen hat! Du Helligkeit in der Dunkelheit, Zuflucht Umas, der Tochter des Himalaya mit den fischgleichen Augen! Vater, nach dem die vier Veden rufen, weil du schwer zu erfassen bist, Nektar der Halle! Als Einer durchdringst du die Vielheit. Lass mich, deinen Diener, von dir sprechen.
5.
Du Schönheit, König der himmlischen Götter! Du Wesen jenseits aller Eigenschaften und Kennzeichen, du Zeit, Herr der Ganga, Tod des Todes, Vernichter Kamas! Du hast das Gift wie Nektar getrunken und tanzt im Tempel der Halle aus rotem Gold. Du bist die Welt und die Frucht meiner aufrichtigen Askese in der Einsamkeit. Lass mich, deinen Diener, dir nahekommen.
6.
Du mit Asche geschmückter Korallenberg, Feuer mit dem Auge auf der Stirn! Du einzigartige Freude der Welten, Flut des Yoga, Held mit dem Meru als Bogen! Wunderbarer Tänzer mit dem Fluss im verfilzten Haar, König der Halle aus schönem Gold! Unser Herr mit dem Stier auf der Fahne: Lass mich, deinen Diener, dich besingen.
7.
Guter Freund Kuberas, Shankara, Träger des Dreizacks, unerschütterlicher Shiva! Herrliche goldene Säule, Spross des Wunschbaumes, süßes Zuckerrohr mit drei Augen! Makelloser Vater Kumaras und Vinayakas, höchster Schmuck der Götter in der Halle! Lass mich, deinen Diener, die Süße deiner beiden Füße tief in meinem Herzen erfahren.
8. Hinweis
Ich irrte auf Wegen zu einzelnen Gottheiten, die selbst wechselnden Geburten unterliegen. Du unvergleichlicher Edelstein hast mich unter deine goldenen, blitzenden Füße gestellt, damit ich nicht weiter irre. Als Lehrer der großen Asketen saßest du unter dem Banyanbaum und erschlossest die vielfältigen Wege des Dharma. Herr der Halle, der du auch die äußeren, trügerischen Wege der Jainas und Buddhisten hervorgebracht hast: Lass mich, deinen Diener, mit dir verbunden sein.
9.
Rudra, du hast deine leuchtenden Brauen zusammengezogen, sodass Dakshas Kopf, der mächtige Kopf des Opferherrn und der Kopf des viergesichtigen, lotusgeborenen Brahma abgetrennt zu Boden rollten! Über deinem Tigerfell schwingen die Ketten aus Knochen, während du in der goldenen Halle tanzt. Du Schöner, dem niemand leicht folgen kann: Lass mich, deinen Diener, dir folgen.
10.
Freigebiger, der dem Löwengestaltigen Gnade erwies, als dieser Hiranyas Brust aufriss! Du Held auf dem Stier, der den vedischen Wagen bestieg, damit die drei von Verblendung erfüllten Burgen verbrannten! König der goldenen Halle, du hast den mächtigen Dämon unter deinem heiligen Berg niedergedrückt. Unser makellos Schöner mit dem Gift im Hals: Lass mich, deinen Diener, dich lieben.
11.
Die Veden und die Scharen der Götter, Brahma und Vishnu vermögen dich nicht zu begreifen; verwirrt flehen sie immer wieder zu dir. Ich Unverständiger habe diese dürftigen Worte gesprochen, ohne Haras Herrlichkeit und seine klingenden Fußringe zu kennen. Du Wohnstatt des Erbarmens, welche die Halle erfüllt und meine Unzulänglichkeit erträgt: Lass mich, deinen Diener, dich im Herzen bewahren.
Hymnus 2 (9.002): Tillai – Betrachtung der göttlichen Gestalt
Tirumaligai Tevar · Strophen 12–22 · Transliteration · Tamil
12.
In Perumpattrappuliyur wehen hohe Fahnen; Rauchschleier der Opferfeuer mischen sich mit dem Duft von Adlerholz, der aus den hohen Häusern steigt. Tänzer der kleinen Halle, reich an Gold und strahlenden Edelsteinen! Lege deine roten Lotosfüße, welche die Kronen der von Verwirrung freien Götter berühren, gnädig in mein Herz.
13.
Die Spitzen goldener Paläste streifen dunkle Wolken. Überall erblüht das schöne Perumpattrappuliyur durch die Pflege der drei heiligen Feuer und der vier Veden. Tänzer der kleinen Halle, in der sich göttliche Würde, heilige Ordnung und Reichtum vereinen! Unter deinen Füßen, deren Schellen die Freude hörbar machen, ruht mein Leben.
14.
Zwischen den Feldrainen springen Fische; Büffel fressen Lotosblüten und Zuckerrohr. Felder mit rotem Reis und Becken voller roter Wasserblumen umgeben Perumpattrappuliyur. Tänzer der kleinen Halle, vor dem die Götter mit ihren gekrönten Häuptern der Reihe nach niederfallen! Mein Herz hat sich in die Betrachtung deiner heiligen Knöchel versenkt, an die die Weisen unablässig denken, und ist dort geblieben.
15.
In Perumpattrappuliyur ertönen bei den Festen mit ihren Wagen Menschenstimmen, Tanzmusik, Lobgesang und das mächtige Rezitieren der Veden; ihr Zusammenklang übertönt das Meer. Tänzer der kleinen Halle, dessen heiliger Tanz von vollkommenem Rhythmus getragen ist! Mein Geist hat deine kräftigen, edelsteingleichen Schenkel erreicht, die die vollbusige Göttin liebkost.
16.
Bananen mit üppigen Blättern, rankende Gewächse, hohe Kokospalmen, junge Arekapalmen, Jackfrucht- und Mangobäume bilden Haine, durch die der Mond wandert. Gräben und alte Mauern schützen Perumpattrappuliyur. Tänzer der kleinen, perlenbesetzten Halle aus rotem Gold! Meine Zuflucht ist das Band um deine Hüften, das dein Gewand aus Tigerfell hält.
17. Hinweis
Die großen Opferkundigen in Perumpattrappuliyur haben das verwirrende Hin und Her des gelehrten Streitens hinter sich gelassen, die kostbaren Veden verstanden und halten beständig die Opferordnung aufrecht. Tänzer der reichen kleinen Halle, der Jainas und Buddhisten fernbleiben! Mein Inneres hat sich um den Nabel deines heiligen Leibes geschlungen und freut sich an seiner honigsüßen Fülle.
18. Hinweis
In Perumpattrappuliyur schauen die Menschen das Tigerfell auf deinen berggleichen Schultern, die Asche und den heiligen Faden auf deiner breiten Brust. Tänzer der kleinen Halle, dessen Brustschmuck im Tanz in alle Richtungen ausschwingt! Mit immer tieferem Erkennen hat sich mein Bewusstsein an die einzelne Kette über deinem heiligen Leib geheftet und bleibt bei ihr.
19.
Deine Hände tragen loderndes Feuer und Trommel; giftige Schlangen bilden ihre Armreifen, eine Hand schenkt Furchtlosigkeit. Wer dies sieht, wird vom Leiden frei und bleibt Haras großem Tanz verbunden. Mein Nektar mit dem dunkelblauen, edelsteingleichen Hals in Perumpattrappuliyur, ruhmreicher Tänzer der kleinen Halle! Mein Erkennen ist in das rote Licht deines korallenfarbenen Mundes und seines strahlenden Lächelns eingegangen.
20.
Vishnu, Indra, Brahma und die Himmelsbewohner drängen am heiligen Eingang; ihre großen Kronen stoßen im leuchtenden Vorhof aneinander. Tänzer der kleinen Halle in Perumpattrappuliyur, der mit dem Meru als Bogen die drei Burgen in Brand setzte! Mein Denken ist mit deinem reinen, roten Lotosgesicht und den mit Ohrschmuck gezierten Ohren verschmolzen.
21.
Die Menschen von Perumpattrappuliyur sprechen immer wieder die tausend und hunderttausend Namen dessen aus, der wie ein Wunschbaum Erfüllung schenkt, zwei bogenförmige Brauen und drei große Augen besitzt. Tänzer der kleinen Halle, dessen Haupt Reiherfedern und Konraiblüten schmücken! Der Mond und die frischen Stechapfelblüten in deinem roten, vom Wasser erfüllten Haar sind in mein Denken eingegangen und erfüllen es.
22.
Ich bin der Diener jener großen, asketischen Verehrer, die ihren Geist von allem abgewandt haben außer von dem, dessen Seitenblick Kama, den Todesgott, Daksha und den Opferherrn zu Fall brachte. Reicher Tänzer der kleinen Halle, der das gesegnete Tillai in Perumpattrappuliyur zu seinem Bereich gemacht hat! Die uralten Geisterscharen unter deinen blumengleichen Füßen mögen den Sinn meiner dürftigen Worte geduldig annehmen.
Hymnus 3 (9.003): Tillai – Die Stimme der Liebenden
Tirumaligai Tevar · Strophen 23–34 · Transliteration · Tamil
23.
„Du bist vertraute Vereinigung, Yoga und Freude; du bist das Licht des Lebens, mein Gold! Du Krieger, der die Burgen derer zerstörte, die sich nicht beugten, und mit seinem siegreichen Bogen einst einem Eber folgte! Du Bergbewohner auf dem großen Mahendra mit seinen klaren Wasserfällen, du Berg aller guten Eigenschaften!“ So spricht sie vom Tänzer in der Halle des herrlichen Tillai.
24.
„Du Jäger, der am hellen Tag durch den Wald ging, dem Eber nach, umringt von den vielen Scharen, die in der Wildnis tanzen! Du Herr des Mahendraberges!“ So ruft meine Tochter, während sie schluchzt und erschrickt. „Du Mächtiger, du Unbeirrbarer, den die dreitausend gesegneten Brahmanen mit gefalteten Händen verehren, du Berg aller guten Eigenschaften!“ So spricht sie vom Tänzer in der Halle des herrlichen Tillai.
25.
„Du kraftvoller, froher Jäger, der den streitbaren Eber im Wald mit einem Pfeil traf! Du Honig auf dem großen Mahendraberg, dessen hohe Gipfel den Himmel berühren! Du göttlicher König der dreitausend Gesegneten, die die heiligen Worte sprechen, du Berg aller guten Eigenschaften!“ So spricht sie vom Tänzer in der Halle des herrlichen Tillai.
26.
„Du König, der einst dem Eber folgte und Arjuna seine Gnade schenkte! Du Arznei auf dem großen Mahendraberg, an dessen Hängen junge Tiere umherziehen! Du Weg, du Gerechtigkeit, auf die die im rechten Weg Stehenden sinnen, du Ziel der Erkenntnis der Veden, du Berg aller guten Eigenschaften!“ So spricht sie vom Tänzer in der Halle des herrlichen Tillai.
27.
„Der reiche Südwind, der Ruf des Anrilvogels, dieser Mond, die Nacht, das Wogen des Meeres, die süße Flöte und die Glocke des Stieres haben sich heute gegen mich erhoben. Warum bedrängst auch du mich, während ich vor Sehnsucht vergehe? Du König über den König der Himmelsvögel auf dem unerschütterlichen Mahendra, einzigartiger Spross der Götter, du Berg aller guten Eigenschaften!“ So spricht sie vom Tänzer in der Halle des herrlichen Tillai.
28.
„Vor Uma mit dem bienenumschwärmten Haar hast du am Hang des Mahendra den Bogen gespannt und bist hinter dem Eber hergegangen, mit Jägern und scharfen Hunden, sodass die Zuschauer bangten! Du hast einst Brahma, Daksha, dem Opferherrn und der Sonne Kopf, Zähne und strahlendes Auge genommen, du Berg aller guten Eigenschaften!“ So spricht sie vom Tänzer in der Halle des herrlichen Tillai.
29.
„Während Trommeln heftig dröhnen, trägst du den furchtbaren Bogen, Pfeile und die Schleuder. Mit Fellgewand, Ledersandalen und Dolch schreitest du voran, rufst und jagst den Eber. Herr des Mahendra! Denen, die dich König jenseits des Urklangs nennen, schenkst du den Zustand jenseits dieses Klanges. Du Berg aller guten Eigenschaften!“ So spricht sie vom Tänzer in der Halle des herrlichen Tillai.
30.
„Du mit dem siegreichen Stierbanner! Shiva, meine schützende Zuflucht! Herr des Mahendra mit seinen tierbelebten Hängen, komm hierher! König, der die berühmte Halle erstrahlen lässt, während die dreitausend Brahmanen Blumen tragen und dich verehren, du Berg aller guten Eigenschaften!“ So spricht sie vom Tänzer in der Halle des herrlichen Tillai.
31.
„Du Verborgener auf dem großen, wolkenumhüllten Mahendra, mit seinen Berghainen, Quellen, hinabstürzenden Wasserfällen, breiten Felsen, Löwen und schönen Vengaibäumen! Du Lehrer Vishnus, Brahmas, Indras und aller übrigen Götter mit ihren hohen, leuchtenden Kronen, du Berg aller guten Eigenschaften!“ So spricht sie vom Tänzer in der Halle des herrlichen Tillai.
32.
„Eine Gestalt ohne heilige Asche berühre ich nicht“, sagt sie. Sie zieht die heiligen Aschestreifen auf ihren Leib, spricht unablässig vom Herrn mit dem großen blauen Hals und wandert durch die breite Straße. „Du Lehrer, der auf dem goldenen Mahendra mit seinen Wasserfällen der Bergtochter Gnade schenkt, du Berg aller guten Eigenschaften!“ So spricht sie vom Tänzer in der Halle des herrlichen Tillai.
33.
„Du bist mir nahe! Außer dir erkenne ich nichts“, sagt sie. Erschüttert im ganzen Bewusstsein spricht sie immer wieder die fünf Silben: „Ich durfte weiße Asche tragen, damit mein Leiden vergeht. Du allumgebendes Licht des Mahendra, du nimmst dem Geist seine Dunkelheit und dringst in das von Zerstreuung freie Herz ein, du Berg aller guten Eigenschaften!“ So spricht sie vom Tänzer in der Halle des herrlichen Tillai.
34.
„Du lässt eine besondere Freude im Herzen wachsen. Du kannst die dreitausend, die in der Kraft der Veden unerschütterlich bleiben, im irdischen Shivaloka und auch mich freudig in deinen Dienst nehmen! Auf dem Mahendra mit seinen wasserreichen Gipfeln vergibst du die Fehler deiner Verehrer. Du hast die Frau als eine Hälfte deiner selbst, du Berg aller guten Eigenschaften!“ So spricht sie vom Tänzer in der Halle des herrlichen Tillai.
Hymnus 4 (9.004): Tillai – Entschiedenes Bekenntnis
Tirumaligai Tevar · Strophen 35–45 · Transliteration · Tamil
Dieser Hymnus spricht in scharfer religiöser Abgrenzung. Die folgenden Wertungen gehören zur historischen Dichterstimme; ihre Einordnung steht unter Übersetzungshinweise.
35. Hinweis
Mein Geist ruht in der Liebe zu dem unvergleichlichen Herrn, der im duftenden, ruhmreichen Tillai wohnt. Diejenigen, die die edlen Eigenschaften seiner heiligen Diener nicht rühmen, sind kraftlose, klaffende Münder und zerrissene Leiber, lebende Leichname: Meine Augen sehen sie nicht an, mein Mund spricht nicht mit diesen gespenstischen Wesen.
36. Hinweis
Er durchdringt seine acht Gestalten und hat mich angenommen: der König von Tillai, dessen Schmuck strahlendes Licht verbreitet. Die Übeltäter, die sich ihm nicht anschließen, die Sklaven betrügerischer Rede und die Schwätzer, die wertlose Worte ausstoßen, sehen meine Augen nicht an; mein Mund spricht nicht mit diesen gespenstischen Wesen.
37. Hinweis
Unser Herr mit dem dichtdunklen Hals tanzt in der Halle, eine Fülle von Gnade und rotgoldenem Licht. Wer seinen beglückten Verehrern keine Liebe entgegenbringt, ist ein lärmender Prahler, schmutziger Schwätzer und schamloser Betrüger: Meine Augen sehen ihn nicht an, mein Mund spricht nicht mit diesen gespenstischen Wesen.
38. Hinweis
Als jäh aufstrahlendes Licht war er für Brahma und Vishnu unerreichbar; seinen Vertrauten aber ist der Tänzer der rotgoldenen Halle nahe. Die, die sich ihm entziehen, sind kleinliche Nörgler, dürres Reisig, bloße Hüllen und schmutzige Streitsüchtige: Meine Augen sehen sie nicht an, mein Mund spricht nicht mit diesen gespenstischen Wesen.
39. Hinweis
Unsere Menschen lieben den Tanz in Tillai, dessen Ruhm die Himmelsrichtungen erfüllt; sie baden in weißer Asche, damit das Böse vergehe. Diejenigen, die ihnen fernbleiben, sind Hunde, törichte Rezitierer fremder Lehren und verkehrte Streiter über Unterschiede: Meine Augen sehen sie nicht an, mein Mund spricht nicht mit diesen gespenstischen Wesen.
40. Hinweis
„Nektar der Halle, du tanzt, während auch deine Schlangen tanzen!“ So preisen dich die Erhabenen. Wer nicht das Glück besitzt, ihre roten Füße auf dem Haupt zu tragen, ist ein eitler, verworrener, streitsüchtiger und kraftloser Mensch: Meine Augen sehen solche Menschen nicht an, mein Mund spricht nicht mit diesen gespenstischen Wesen.
41. Hinweis
Der Herr von Tillai lässt mein Inneres schmelzen und erfüllt es mit klarem, süßem Nektar; seine gnädige Zuwendung wandelt sich nicht. Diejenigen, die sich auf dem Weg zu ihm verweigern, die lügenvollen Münder und Betrüger, deren Schuld immer weiter anwächst, sehen meine Augen nicht an; mein Mund spricht nicht mit diesen gespenstischen Wesen.
42. Hinweis
Der Schöne in der Halle von Tillai gleicht dem roten Abendhimmel und der vereinten Glut von hunderttausend Sonnen. Die Prahler, aufdringlichen Betrüger und die falschen Lehrer, Buddhisten und andere, die ihren Geist nicht auf ihn richten wollen, sehen meine Augen nicht an; mein Mund spricht nicht mit diesen gespenstischen Wesen.
43. Hinweis
Er schlug den Opferherrn nieder, ritt auf dem Stier und stand da, während die erschrockenen Götter flohen: der Herr der Halle. Diejenigen, die sich ihm nicht zuwenden, die unbelehrten, bösen, niedrigen Menschen und die Irrenden, die bloß an die gebundene Seele gerichtete Schriften studieren, sehen meine Augen nicht an; mein Mund spricht nicht mit diesen gespenstischen Wesen.
44. Hinweis
Die dicht gedrängten Kronen der Himmelsbewohner werfen ihren Edelsteinglanz auf den erhabenen, siegreichen König der Halle. Die Unbelehrbaren, die ihn nicht lieben, die im Herzen Finsternis tragen, die stumpfen, formlosen Klötze und die als „weibisch“ Verhöhnten: Meine Augen sehen sie nicht an, mein Mund spricht nicht mit diesen gespenstischen Wesen.
45. Hinweis
Die ausgezeichneten Verehrer dienen dem Herrn der rotgoldenen Halle in Tillai; seine standhaften Diener stellen sich immer wieder demütig unter seine Diener. Wer nicht im Staub ihrer roten Füße badet, bleibt an Tod und Geburt gebunden und wird wieder und wieder geboren: Meine Augen sehen solche Menschen nicht an, mein Mund spricht nicht mit diesen gespenstischen Wesen.
Hymnus 5 (9.005): Tiruvilimilalai
Senthanar · Strophen 46–57 · Transliteration · Tamil
46.
Außer dem einen Herrn erkenne ich nichts anderes: Er ist König der Unsterblichen, Nektar meines Lebens, unvergleichlicher Herr der Freude. Dem wolkenfarbenen Vishnu schenkte er Gnade und zog in einer großen goldenen Sänfte ein. Er ist der erhabene Herr, der Herr des Yoga im reichen, vom Himmel herabgekommenen Tempel des gesegneten Tiruvilimilalai.
47.
Er ist die Frucht des Wunschbaumes, von der die Wissenden kosten, der uferlose Ozean des Erbarmens, ein Edelsteinberg, den andere nicht kennen, und die leuchtende Juwelenlampe im Herzen derer, die ihn verehren. Immer wieder sah ich unseren Shiva, der die Burgen seiner Gegner zerstörte, den siegreichen Herrn von Tiruvilimilalai. Mein Herz wurde erfrischt, und meine Augen fanden wohltuende Ruhe.
48.
Er ist die Arznei, die ich genoss, als der Glanz der äußeren Sphäre zurücktrat, mein unvergleichlicher Edelstein. Der große Korallenberg, einst für Brahma und Vishnu schwer erreichbar, ist seinen Dienern leicht zugänglich. Wer unserem kostbaren Lehrer mit dem wolkendunklen Hals nahekommt, dem Herrscher von Tiruvilimilalai mit seinen von blühenden, honigreichen Hainen umgebenen Gärten, den erreichen die mächtigen Bindungen des Karma nicht.
49. Hinweis
Er hat auch mich in den Schatten seiner Füße aufgenommen, trägt den schönen Mond auf seinem Haupt und erscheint selbst als strahlendes Licht in den drei Lotosstätten in mir. Er ist die Flut im weiten, blitzenden Meer der Gnade, der weiße Kristall, der in Tiruvilimilalai glänzt. Ich bin in den Dienst seiner goldenen Füße eingetreten und halte mich an ihnen fest. Werde ich sie jetzt wieder loslassen?
50.
Das uralte Wunschjuwel hat mich davor bewahrt, einen trügerischen Götterweg für gut zu halten und in das dunkle Zauberspiel weiterer Geburten einzutreten. Im reichen, vom Himmel herabgekommenen Tempel von Tiruvilimilalai pflegen die Kenner der vier Veden den Weg des wahren Gottes. Werden die Einsichtigen auf diesem göttlichen Weg etwas Nichtiges anerkennen statt Shiva?
51.
Er bewahrte mich davor, nur an traumgleichen Reichtum zu denken, mit den fünf Sinnen unterzugehen und nutzlos umherzuirren. Er nahm mich an, der Reine, der die Frau als seine Hälfte trägt und dessen Ruhm alle Richtungen erfüllt: der Herr von Tiruvilimilalai. Ich habe mich mit dem Staub der goldenen Lotosfüße jener geschmückt, die unter seinen Füßen Zuflucht finden, und ihren Dienst auf mich genommen.
52.
Die duftenden Haine und Felder an beiden Ufern des heiligen Arisil umgeben Tiruvili; hohe Häuser reichen bis an den Mond. Dort wohnt der aus sich selbst hervorgetretene Herr in göttlichem Reichtum, mein kostbares Heilmittel, dessen eigene große Lichtgestalt die Frau zur Hälfte in sich trägt. Sollte ich ihn nun noch vergessen und wieder leiden?
53.
Tausend Lotosblüten und tausend Sonnen gleichen seinen drei Augen, seinem Gesicht, seinen Händen und Füßen. Sein blitzendes goldenes Haupt mit dem weiten Haar birgt die strömende Ganga und den kühlen Mond. Er ist der Bräutigam Umas mit den bambusgleichen Schultern. Indra und die anderen Götter verehren die Füße derer, die selbst aus der Ferne die Haine von Milalai preisen, die er liebt.
54.
Unzählige Millionen Füße und Häupter, unzählige Millionen kraftvolle Schultern, unzählige Millionen heilige Gestalten und Namen, schöne dreiäugige Gesichter und Wesensweisen gehören ihm. Jenseits unzähliger Millionen Grenzen steht er, und fünfhundert Brahmanen loben ihn. Er mit den unzähligen Millionen guten Eigenschaften, der Herr des schönen Vili, ist es, dem wir angehören.
55.
Er brach den Übermut Dakshas, der sengenden Sonne, Jalandharas, Brahmas, des Mondes, Indras und des Opferherrn; ebenso den des stolzen Dämons, der drei Burgen, des Elefanten, Garudas, des Todesgottes und Kamas. Unter den Füßen des Herrn von Tiruvilimilalai, dessen Ruhm alle Richtungen erfüllt, haben seine Verehrer Zuflucht gefunden. Mit dem Staub ihrer goldenen Lotosfüße habe ich mich geschmückt und ihren Dienst angenommen.
56. Hinweis
Er breitet süße Strahlen aus, die das Herz ergreifen, und gießt Gnade über die Lebewesen: Umapati, der Fluss und Mond trägt und auf dem jungen Stier erscheint. „Strahlender König von Vilimilalai, Vater Senthans!“ Wenn ich ihn mit voller Stimme anrufe, kann das fehlgehen? Er ist der goldene Wunschbaum, an dem ich, sein Diener, festhalte.
57.
Er gewährte Münzen als Lohn für den Schmuck des Gesangs und trägt die Blüten reifen, edlen Tamil. Er wohnt in den Herzen unserer edlen Menschen, die ihn beständig schmücken und preisen. Nektar in der Gestalt des Jägers, goldener Wunschbaum von unvergänglichem Ruhm, Herr von Tiruvilimilalai! Wo stehe ich, dass ich mich mit dir verbinden dürfte?
Hymnus 6 (9.006): Tiruvavaduturai
Senthanar · Strophen 58–68 · Transliteration · Tamil
58.
Tausend wahrhaftige Vedenkundige und ruhmreiche Erden-Götter von Shantai verrichten deinen heiligen Dienst am Ufer der reichen Kaveri. „Verehrter Herr! Nektar von Tiruvavaduturai!“ So ruft dich das junge Mädchen mit den großen, dunkel umrandeten Augen. Ist es deiner Größe würdig, ihr überhaupt keine Gnade zu schenken?
59.
Du bist der uralte Ursprung der Götter, der vollkommene Herr des schönen Avaduturai. In Shantai, umgeben von duftenden Hainen, Straßen, edelsteingleichen Häusern und strahlenden Mauern, verehren dich die Menschen nach der Ordnung der heiligen Überlieferung. Sie versteht die Weise deines Handelns nicht; sie denkt allein daran, deine großen, goldenen, kraftvollen Schultern zu umarmen.
60.
„Du Ewiger, an den ich denke!“ So spricht sie. Ihr Frauen mit schöner Stirn, sie schwärmt von den prächtigen Konraiblüten, die vom Wasser der Ganga in seinem roten, mondgeschmückten Haar benetzt werden. „Flut der Freude im Herzen, vollkommener Bräutigam der Bergtochter, Freude des reichen Shantai, Träger des jungen Mondes im kühlen Avaduturai!“ So ruft sie.
61.
„Träger des jungen Mondes!“ So nennt sie dich. Am Südufer der breiten Ponni verehren dich die Menschen von Shantai, deren Denken auf die Wirklichkeit gerichtet ist. Du weilst voller Gnade im goldenen Tempel, in dem Ruhm und Reichtum wachsen, mächtiger Herr von Tiruvavaduturai. Wie kann dein von Klarheit erfülltes Herz gegenüber diesem Mädchen mit dem Stirnzeichen so hart sein?
62.
„Er ist der Ozean guter Eigenschaften, der mich angenommen und in den Dienst Umas mit dem Stirnzeichen, des Herrn von Tiruvavaduturai und ihrer edlen Diener gestellt hat. Etwas Verwerfliches kennen wir nicht!“ So spricht sie. Außer der weißen Asche, die sie trägt, und den fünf Silben besitzt sie keinen Halt. Was soll ich dagegen tun, König von Shantai mit seinen kühlen Feldern?
63.
„Der König bog den Meru zum Bogen; die Schlange war seine Sehne, der rotäugige Vishnu der furchtbare Pfeil. Auf dem Wagen, dessen Pferde die Veden waren, ließ er die drei befestigten Burgen zu Staub werden. Brahma war der Wagenlenker. Ursprung von Shantai, gewähre mir den Weg zur Erlösung!“ So fleht sie. Wer kann verstehen, was der Herr des schönen, kühlen Tiruvavaduturai mit ihr tut?
64.
„Ihr Sünder, eure Worte werden so wenig wahr wie die Prahlerei jener Götter, die in Dakshas Opfer eintraten und dann fliehend zugrunde gingen!“ So redet sie in klaren Worten. „Du hast mein steinhartes Herz weich werden lassen. Wohnstatt des Erbarmens, komm!“ Wenn sie so ruft, ist es dann schön, dass der Herr des reichen Tiruvavaduturai schweigt?
65.
Die unvergängliche wahre Gestalt, die Flut überströmender Freude, das nie versiegende heilige Wasser der Ponni und der Herr, der zahllosen Weisen in zahllosen Gestalten begegnet: Daran hat meine junge, gazellengleiche Tochter Anteil gefunden. Sie hat im schönen Avaduturai des unvergänglich reichen Shantai gebadet; nun steht sie ohne Erniedrigung da und ist voller stolzer Freude.
66.
„Darfst du dem gazellengleichen Mädchen Gewand und Armreifen nehmen und dazu ihr Herz rauben? Honig, Nektar, mein Innerstes, Herr und Reichtum Shivalokas! Du Stier, König deiner Liebenden im schönen Avaduturai an der rauschenden Ponni! Du Berg, der die Herzenswünsche seiner wahrhaftigen Diener erfüllt!“ So richtet sich ihr Ruf an dich.
67.
„Du hast mich auf den Weg geführt, den selbst der Bergträger Vishnu und der lotusgeborene Brahma nicht kennen!“ So ruft die junge Ranke sehnsüchtig und immer wieder. Sie hat alle Grenzen überschritten. Seit sie im schönen Avaduturai an der rauschenden Ponni gebadet hat, gehört sie nicht mehr unserem Bereich an: Sie gehört dem Herrn der Welten. Wahrlich, das ist gut.
68.
Er ist Milch, Nektar und Honig, schenkt Freude und nährt sie im Inneren. Er ist die Wonne meines kostbaren Lebens, der Vernichter der Burgen, des Todes und Kamas, der König von Tiruvavaduturai mit seinen fischreichen Wassern. Jetzt verstehen wir: Er ist der Anfang und der Grund dafür, dass sie ihm so ergeben ist. Was die junge Frau sagt, ist nicht unwahr.
Hymnus 7 (9.007): Tiruvidaikali – Murugan
Senthanar · Strophen 69–79 · Transliteration · Tamil
69.
„Er hat mir ein verzücktes Herz gegeben und die Muschelreifen von meinen Händen genommen, der Sohn der Bergtochter. Kumaravel regiert über das ganze Geschlecht der im Himmel lebenden Götter; er ist Vallis Bräutigam. Unter dem heiligen Kurabaum in Tiruvidaikali mit seinen fischreichen Feldern steht der König mit dem Speer in der starken Hand. Er ist mein Senthan!“ So spricht meine zarte Tochter.
70.
Er ist der jugendliche Held, der ihr die Schönheit raubte, sodass ihre jungen, weichen Brüste vor Sehnsucht aufwallen. Wie ein goldener Berg erscheint dieser Herzensdieb auf dem großen Elefanten unter einem Schirm, von Yakwedeln umgeben. Er steht unter dem heiligen Kurabaum in Tiruvidaikali, umgeben von glänzenden Häusern. Der schöne junge Gemahl Deivayanis mit ihren großen, wasserliliengleichen Augen ist unser König.
71. Hinweis
Er ist der König mit dem siegreichen Hahnenbanner, umgeben von festlich geschmückten, korallenhellen Scharen. Er beschützt Devasena und sein gutes Heer: Warum nimmt er meiner goldenen Tochter den Hüftgürtel? Er ist Subrahmanya, der edle Führer der Götter, der unter dem heiligen Kurabaum in Tiruvidaikali steht und den großen Pfau mit seinem schönen Gefieder reitet.
72.
Als die Asuras kämpften und das Heer der Götter fiel, spaltete er Suras Brust. Er ist der Sohn des freigebigen Herrn, auf dessen kräftiger Hand die Gazelle ruht. Damit die Veden und die sechs heiligen Pflichten gedeihen, steht er unter dem Kurabaum im honigreichen Tiruvidaikali: der herrliche junge Elefant aus dem Geschlecht des königlichen Tänzers. Ist es seiner Güte gemäß, meiner rankengleichen Tochter Schmerz zu bereiten?
73.
Du jugendliches Juwel aller guten Eigenschaften, ist es schön, das Leid des Mädchens mit dem roten Fruchtmund nicht zu beachten? Damit die verehrungswürdigen Vedenkundigen, die Götter und die Welt gerettet werden und auch ich, dein Diener, leben kann, stehst du unter dem heiligen Kurabaum in Tiruvidaikali mit seinen festen, edelsteinhellen Häusern: Sohn der wasserreichen Ganga und jüngerer Bruder Ganapatis!
74.
Der starke junge Herr spaltete den Kraunchaberg; sein Speer und sein Reichtum vergehen nicht. Er ist der Sohn Haras mit dem jungen, gebogenen Mond im roten Haar und der Neffe des wolkenfarbenen Vishnu. Unter dem heiligen Kurabaum im von frischen Hainen umgebenen Tiruvidaikali steht dieser junge Elefant. Wird Murugavel meiner kleinen Tochter mit dem dichten Haar voller Mitgefühl Gnade erweisen?
75.
Ist es eine aufleuchtende rote Flamme, die Sonne, ein Blitz, eine junge Koralle, rotes Pulver auf reinem Gold oder eine Ansammlung makelloser Edelsteine? „Dies ist der König aller Schönheit!“ So betrachtet die sanft sprechende junge Frau von Liebe verwirrt den Helden mit dem gebogenen, mächtigen Bogen. Er steht unter dem heiligen Kurabaum in Tiruvidaikali, wo verständige Kenner der Veden wohnen.
76.
Er führte den himmlischen Belagerungskampf, in dem die vielfältigen Asuras fielen. Er ist der Sohn dessen, der den goldenen Berg als Bogen führte und die Burgen im rauchenden Feuer zu Asche machte. Unter dem heiligen Kurabaum im weithin berühmten Tiruvidaikali steht er, der Herr mit den vielen Namen. Um seine heiligen Füße zu gewinnen, hat mein Mädchen mit der trommelschlanken Taille begonnen, ihre Liebe öffentlich im Madal-Ritt zu bezeugen.
77.
Obwohl sie diesen Madal-Ritt begonnen hat, schenkt er dem jungen Mädchen nicht einmal ein äußeres Blütenblatt seiner schönen Kopfgirlande. Dabei kennt man auch die entschlossene, kühn werbende Art, mit der er sich der Jägertochter Valli näherte. In Tiruvidaikali, wo standhafte Vedenkundige leben, steht unter dem heiligen Kurabaum der sechsangesichtige Nektar, dessen zwölf Augen aufblühen. Ihm gilt ihre ganze Verwirrung.
78.
Junger Held, der an ehrwürdigen Heiligtümern, auf den guten, hainreichen Bergen und im geliebten Tiruppidavur wohnt: Wirst du der Frau mit den scheuen Gazellenaugen deine Gnade versagen? Unter dem heiligen Kurabaum von Tiruvidaikali, wo klar erkennende Vedenkundige wohnen, die allen aufrichtige Liebe zeigen, stehst du, zarter Spross des dreiäugigen Herrn mit dem mondgeschmückten, blütengezierten Haar.
79.
Senthan von Seppurai hat diese passenden Worte über den Sohn des Königs der Götter gesprochen und dabei die Stimme der Mutter des Mädchens mit dem schönen Mund angenommen. Sie preisen den Herrn, das aufgehende, strahlenreiche Licht unter dem heiligen Kurabaum im hainreichen Tiruvidaikali. Wer sie singt und wer sie hört, dessen Leid wird vergehen; sein Herz wird von Liebe erfüllt sein.
Hymnus 8 (9.008): Tillai – Die kleine heilige Halle
Karuvur Tevar · Strophen 80–90 · Transliteration · Tamil
80.
Der Höchste trägt die Schlange mit rotem Juwel am Haupt, gespaltener Zunge, dunklem Hals, weit geöffnetem Maul, gespreizter, gemusterter Haube und weißen Zähnen. Sein Tempel ist die gesegnete kleine heilige Halle von Perumpattrappuliyur. Dort duften süße Mangohaine; junge Arekapalmen wachsen so hoch, dass Wolken an ihnen entlangziehen, und ihre dichten Blütenstände brechen auf.
81.
„Ich Armer schwimme durch den Ozean dieser schwer zu überwindenden Geburt. Selbst die fünf Sinne, die mit mir geboren wurden, sind meine Feinde. Wer ist mein Beistand?“ Wenn ich so frage, schenkt er mir sein „Fürchte dich nicht“. Sein Tempel ist die gesegnete kleine heilige Halle von Perumpattrappuliyur, wo auf den Feldrainen die blauen Wasserblumen aufblühen, welche die Feldarbeiterinnen aus dem jungen roten Reis herausgejätet haben.
82.
„Herr, der sich wie eine Mutter erbarmt! Gefährte meiner Einsamkeit!“ Wenn ich, gering wie ein Hund, so sitze und klage, hat der Höchste Mitleid und tut mir Gutes. Sein Tempel ist die gesegnete kleine heilige Halle von Perumpattrappuliyur. Dort blühen Murukkubäume rot wie Lippen, und die frischen Mangosprosse in den jungen Hainen leuchten wie Feuer.
83.
Dundubhitrommeln, Flöten, Yalharfen und Montaitrommeln erklingen bis zum Himmel; die Scharen der Rishis singen fortwährend Lob. Nandis Trommel dröhnt wie eine Wolke, während der Höchste tanzt. Sein Tempel ist die gesegnete kleine heilige Halle von Perumpattrappuliyur, wo in der Dämmerung der schwer zu erlangende Sinn der vier Veden in den Herzen der Vedenkundigen aufblüht.
84.
Tränen treten ihnen in die Augen; die Hände schließen sich wie Blütenknospen. „Meine Zuflucht, höre meinen Hilferuf!“ So rufen die Liebenden, deren ganzes Gebein vor Hingabe schmilzt. Er nimmt auch mich in ihre Gemeinschaft auf. Sein Tempel ist die gesegnete kleine heilige Halle von Perumpattrappuliyur: Dort singt und tanzt man klare südliche Weisen in vielen Tonarten, und in kühlen Blütenhainen öffnen sich Champakablüten.
85.
Damit die Bedrängnis des Herzens vergeht, tritt er in das Innere ein und nimmt dort still seinen Platz ein. Der Herr mit dem ausgebreiteten Haar strahlt wie die glühende Sonne, die aufsteigt und die Finsternis zerreißt. Sein Tempel ist die gesegnete kleine heilige Halle von Perumpattrappuliyur, deren kreisförmige Umfriedung und innerer Bereich von Edelsteinen übersät sind, aus denen roter Glanz hervorbricht.
86.
Der Herr des großen Stieres trat in den Geist ein wie die roten Strahlen in eine Blüte, die sich noch nicht geöffnet hat. Er stand da, damit seine Gestalt wie reiner, dichter Kristall sichtbar werde. Sein wachsender Tempel ist die gesegnete kleine heilige Halle von Perumpattrappuliyur, wo die Vedenkundigen mit geübten Zungen die heiligen Worte sprechen und in den Opfergruben das Feuer mit duftendem Ghee nähren.
87.
Seine Größe umhüllt die ganze feste Erde, alle Himmelsrichtungen und sämtliche Welten; zugleich tritt er in das Kleine ein und verbirgt sich darin. Der Tempel dieses Herrn wunderbarer Vereinigung ist die gesegnete kleine heilige Halle von Perumpattrappuliyur. Götter und andere kommen unter freudigen Rufen herbei, und heiliges Wasser quillt hervor, rein wie das von den Wogen des Meeres getragene Tirtha.
88.
Er zeigt sein geflochtenes rotes Haar, den Mond, der darauf ruht, und seine große Barmherzigkeit. Wie eine Mutter, die Honig mit süßem Nektar mischt und ihn ihrem Kind freudig reicht, schenkt der Höchste seine Gnade. Sein Tempel ist die gesegnete kleine heilige Halle von Perumpattrappuliyur, wo Honig aus Punnaiblüten fließt und gestreifte Bienen durch die Haine dringen und süß summen.
89.
Als wäre das himmlische Land auf die Erde gekommen, strahlen überall die heiligen Edelsteine. Rings um den Tanz unseres Herrn vertreibt ihr wachsendes Licht die dichte Dunkelheit. Sein Tempel ist die gesegnete kleine heilige Halle von Perumpattrappuliyur: Duftende Heiligtümer, Tempeltürme, Hallen, hohe Häuser und Paläste entfalten sich dort in rotem Gold.
90.
Auf der weiten, vom wogenden, perlenreichen Meer umgebenen Erde leben unzählige Menschen ohne Einsicht. Damit ihr Leben reift und sie erkennen, hat Karuvur diese Girlande süßen Tamil in kunstvoller Weise geflochten. Sie gilt dem Tempel des Höchsten von unermesslichem Erbarmen: der gesegneten kleinen heiligen Halle von Perumpattrappuliyur, wo Bienen sich in den Hainen zum Schlaf verbergen und Seruntiblüten aufgehen.
Hymnus 9 (9.009): Tirukkalantai Adityesvaram
Karuvur Tevar · Strophen 91–100 · Transliteration · Tamil
91.
Er ist der Sinn der Künste und Wissenschaften und das Erkennen selbst. Er hat mich in der Erkenntnis neu geboren; besser als eine Mutter nährt er mich an seiner Brust voller Gnade. Der Wohnort dieses Dreiäugigen ist das herrliche Adityesvaram im schönen, wasserreichen Kalantai. Neben den hohen, wie aus Bergen gehauenen Häusern erklingt die geordnete Vedenrezitation der Brahmanen wie das Wogen des Meeres.
92.
Sein schöner Leib ist mit Sandelpaste bestrichen und ganz in strahlend weiße Asche gehüllt. In einer Gestalt wie rotes Feuer leuchtet er; seine heilige Stirn trägt das Auge. Sein Ort ist das herrliche Adityesvaram im wasserreichen Kalantai. Die von Brahmanen gepflegten Opferfeuer in den siebenstöckigen Häusern wirken wie Feuer, das die Gehölze eines Berghanges erfasst hat.
93.
Auf einer Seite ist er dunkel, auf der anderen rot; eine einzelne Kette trägt er um den Hals. Unter dem Banyanbaum sitzt er mit den Weisen und lehrt sie die rechte Ordnung. Zwei sind in einem Leib vereint; drei Augen und vier mächtige Schultern besitzt der Herr. Wenn selbst die Veden ihn suchend nur schwer erreichen, so ist doch sein Ort bekannt: das herrliche Adityesvaram in Kalantai.
94.
Seinen langjährigen Dienern ist er leicht zugänglich, den Vermessenen schwer. Alle Fehler, die ich Sünder begehe, erträgt er; mein Leiden aber kann er nicht ertragen. Als göttlicher Bettler mit der giftigen Schlange, die als Ohrschmuck glänzt, kam der jugendliche Schöne und nahm mein ganzes Haus in seinen Dienst. Der mit der strömenden Ganga Geschmückte wohnt im herrlichen Adityesvaram in Kalantai.
95.
Korallenrot sind seine Krone, sein heiliger Mund und sein Leib; darauf sind die Paste, der heilige Faden und sein Lächeln weiß. Die tanzende Schlange bewegt sich als Gürtel. Auf einer Seite erscheinen Gewand und Hüftschmuck; an seiner linken Seite ist er jene Frau mit der trommelschlanken Taille. Sein Wohnort ist das herrliche Adityesvaram in Kalantai.
96.
Blau ist sein Hals, korallenrot sein heiliger Mund. Sein Lächeln gleicht verstreuten, leuchtenden Perlen; sein Gesicht gießt vollkommene Freude aus. „Was für eine einzigartige Gestalt! Ach, wie schön!“ So schmelzen die Menschen dahin, die ihn sehen. Was er getrunken hat, war das tödliche Gift. Sein Wohnort ist das herrliche Adityesvaram in Kalantai.
97.
Menschen, deren Herzen beim Gedanken an ihn erbeben und schmelzen, warten draußen und sehnen sich. Mich aber, stumpf wie ein schwarzer Büffel, wollte er in seinen Dienst nehmen. Er kann mich davor bewahren, erneut geboren zu werden und mich wieder im Falschen zu verlieren; mir erweist er Gnade. Welch ein Wunder! Sein Wohnort ist das herrliche Adityesvaram in Kalantai.
98.
Den Wahrhaftigen ist er wahrhaft gegenwärtig, eine große heilige Leuchte. Er liebt die Frau mit den schön gearbeiteten Armreifen, wandert bettelnd durch die Welt und wohnt auf dem Verbrennungsplatz. Obwohl er in ihrem Inneren wohnt, bleibt er den Unwahrhaftigen fern. Wie das Licht eines Kristalls steigt der Herr auf und durchbricht die Finsternis. Sein Wohnort ist das herrliche Adityesvaram in Kalantai.
99.
Wie eine rote Wasserlilie ist sein heiliger Mund, wie eine blaue sein Hals; beide Ohren tragen Schmuck. Auf einer Seite trägt er ein reines Gewand, und in seinem Haar glänzt die gemusterte Schlange. Lotosgleich sind Gesicht und Augen, golden seine heiligen Füße, rein seine beständige Gegenwart. Sein Wohnort ist das herrliche Adityesvaram in Kalantai.
100.
Im wasser- und feldreichen Kalantai liegt das weithin gerühmte Adityesvaram. Dort verehrt Narayana die heiligen Füße. Über ihren erhabenen Stand hat der in guten Künsten bewanderte Karuvur diese zehn schönen tamilischen Lieder gesprochen: eine Girlande wie Nektar, verborgen in dem korallenroten Mund, der die Veden verkündet. Wer sie beherrscht, dessen Denken erhebt sich aus zerrissener Finsternis.
Hymnus 10 (9.010): Kilkkottur Maniyambalam
Karuvur Tevar · Strophen 101–111 · Transliteration · Tamil
101.
Die Schellen an seinen kostbaren, blumengleichen Füßen klingen; ihr Licht gleicht jungen Trieben. Er breitet sein Haar aus: Die Ganga wirft Wellen, klare Tropfen perlen daraus und fallen auf sein aufblühendes Gesicht. In Kilkkottur, wo leuchtende Bienen in Hainen und Feldern einen reichen Klang erzeugen, tanzt der jugendliche Herr in der strahlenden Edelsteinhalle. Er hat sich mit meinem Herzen verbunden.
102.
Er zeigt die schmale weiße Mondsichel, sein ausgebreitetes Haar, die Axt und den Dreizack, den blauen Hals, den Ohrschmuck, die korallenroten Lippen und das Auge als Zeichen auf der Stirn. In Kilkkottur, wo Fische in den wasserreichen Feldern springen und lebhafter Klang ertönt, tanzt der jugendliche Herr in der von Bienensummen erfüllten Edelsteinhalle. Er hat sich mit meinem Herzen verbunden.
103.
Ihr Bienen, die ihr hin und her fliegt und den Blütenstaub aus den Blumen seines Haares saugt, des Herrn mit dem Stirnauge, den korallenroten Lippen und dem heiligen Stirnzeichen! Hier in Kilkkottur ragen die Häuser unter Wolken auf, die wie über Berge ziehen. Seht den mächtigen Herrn der Edelsteinhalle und nehmt auch mein Herz zu ihm mit.
104.
Mein Leib verlangt nach seiner reinen Asche; meine Ohren hören die Schriften seiner Erkenntnis. Mein Mund spricht leise seinen Namen; meine Augen blicken allein auf den Tempelturm, und ich seufze tief. Wo Papageien im blühenden Gebüsch und in den Mangohainen zwitschern, liegt das lebhafte Kilkkottur. „Freigebiger! Junger Herr, der in der Edelsteinhalle tanzt!“ So ruft mein Herz.
105.
Freundin, was haben wir getan? Um die beiden roten Lotosfüße unseres Herrn zu sehen, suchten jene beiden Weltalter um Weltalter, innerlich weich geworden, seufzend und schmelzend, in den Gestalten von Eber und Vogel. Selbst sie waren verwirrt bei der Suche nach dem gesegneten Herrn der Edelsteinhalle im lebhaften Kilkkottur. Und dennoch lassen wir von unserer Liebe nicht ab.
106.
Was sollen wir tun, Freundin? Sei du mein Beistand. Die Nacht vergeht und der Tag kommt, doch er spricht kein „Fürchte dich nicht“. Ich schaue auf das unruhige Meer und seine Wellen und ermüde daran. Im lebhaften Kilkkottur gehen Frauen mit edelsteinroten, blütengleichen Mündern durch die Straßen. „O Herr der wolkengeschmückten Edelsteinhalle!“ So rufe ich und verliere mich am Abend in meiner Sehnsucht.
107. Hinweis
Blätter schmücken sein Haar, weiße Asche leuchtet; Muschelhorn und Trommel erklingen. Ohrgehänge bewegen sich an seinen Ohren, kühle Haarsträhnen, der Stab und seine Scharen erscheinen mit ihm. In Kilkkottur tragen die Wasser der Felder goldenen Reichtum heran, und überall regt sich Leben. So zeigt sich die Herrlichkeit des jugendlichen Herrn, der in der von Wolken berührten Edelsteinhalle tanzt.
108.
Die sanft klingenden Fußringe und Schellen, die Damarutrommel, die heiligen Füße und die Asche, das zarte Lächeln, die Ganga, die duftenden Blüten, der junge Mond, der Ohrschmuck und die junge Gazelle: All dies hat er in mein Herz gelegt. Kinnaralaute, Trommel, süße Yalharfe und Vina erklingen im lebhaften Kilkkottur. Dort tanzt der jugendliche König in der Edelsteinhalle.
109.
Woran denkst du noch? Wen besitzen wir außer ihm? Als alle Wesen und alle Dinge ist er zu mir gekommen, mit den leise klingenden Schellen seiner Füße, und verlässt meine kühlen, blumengleichen Augen nicht mehr. In Kilkkottur erschrecken die Fische vor dem Schatten der Ketakipflanze, weil sie ihn für einen Reiher halten. Der große Asket, der junge Tänzer der Edelsteinhalle, ist in mein Herz eingetreten.
110.
Seine Gestalt gleicht der Abendröte; im schönen Haar trägt er die Mondsichel wie der Abendhimmel, und weiße Asche schmückt ihn. Wenn ich dies im Herzen betrachte, verliere ich mich ganz in dieser Schau. Was soll ich tun? Seit ich nach Kilkkottur mit seinen kühlen Feldern kam, wo Fische im klaren Wasser springen und Lotosblätter aufreißen, kennt nur der junge Tänzer in der Edelsteinhalle den Zustand meines Herzens.
111.
Im lebhaften Kilkkottur tanzen junge Frauen in den Straßen. Über den göttlich Entrückten, den jungen Tänzer der Edelsteinhalle, habe ich, selbst von den Veden erfüllt und wie berauscht, diese lange Edelsteingirlande von Worten gesprochen. Wenn die Menschen diese Girlande im Vertrauen darauf preisen, dass sie den Edlen die Befreiung im weiten Himmel eröffnet, wird ihnen heiliges Glück mit aufblühendem Gesicht entgegenkommen.
Hymnus 11 (9.011): Tirumukattalai
Karuvur Tevar · Strophen 112–121 · Transliteration · Tamil
112.
Herr der Welten, Nektar des inneren Lebens, Vollkommener, Juwel mit dem korallenroten Mund, aus dem die Veden strömen! Pashupati, der sich der Dienenden erbarmt, Schlangengeschmückter! Wie die Sonne über der Erde hast du Gnade ausgebreitet und sowohl in meinem Inneren als auch im schönen, weißstrahlenden Tempel des alten Mukattalai Wohnung genommen, damit meine Einsamkeit vergeht.
113.
Du bist eingetreten, damit die Verfehlungen dieses von bösem Karma Bedrängten vergehen. Nach der Weise der Erkenntnisschriften lässt dein korallenroter Mund Honig fließen, du dreiäugiger, strahlender Edelsteinberg. Du wohnst in Mukattalai, wo wohltuende Wasser rauschen und junge Fische springen. Du bist die süße Frucht geworden, die ich genieße, eine Flut beglückender Wonne und mein Innerstes selbst.
114.
Ich bin ein Betrüger mit einem Herzen, das härter als Stein bleibt. Vor dir werde ich nicht weich; keine Tränen fließen aus meinen Augen. Mein früheres selbstgefälliges Lächeln lege ich nicht ab. Dennoch bist du, Schlangengeschmückter, Juwel mit dem Korallenmund im wasserreichen Mukattalai, in mein sündiges Leben eingetreten. Was ist der Grund? Besteht deine Größe gerade darin, diesem armen, hundegleichen Diener so leicht zugänglich zu sein?
115. Hinweis
Du unvergleichlicher Edelstein in meinem Herzen, das den unvergänglichen Schriften der Wahrheit verbunden ist, Höchster, der wie ein Juwel Licht ausstrahlt, Schlangengeschmückter! In Mukattalai reifen überall die grünen Ähren des roten Reises auf den Feldern. Obwohl du dort in voller Herrlichkeit wohnst, bist du in mich eingetreten und erfüllst mein ganzes Herz.
116.
Ich dachte nur an Reichtum, der einem Traum gleicht; zwischen mir und den fünf Sinnen entstand unaufhörlicher Streit. Du kamst in mein Inneres, ließest ihn ganz vergehen und nahmst mich in deinen Dienst. Dreiäugiger Herr, den die ganze Welt verehrt, Bewohner von Mukattalai! Mit den Worten deines korallenroten Mundes hast du bewirkt, dass meine Freude nicht mehr versiegt.
117. Hinweis
Du großes Licht, das mein Herz mit seiner verwandelnden Kraft schmelzen ließ und sich daran freute! Wie ein Gefäß, dessen Stoff im Wasser weich wird, das im kräftigen Feuer erhärtet und danach kostbares Wasser birgt und Leben erhält, wurde ich verwandelt. Herr, der die drei feindlichen Burgen verbrannte und in Mukattalai wohnt: Weil du in meinen dem Karma unterworfenen Leib eingetreten bist, ist er zu einem erhabenen Tempel geworden.
118.
Die Schwärze des aus dem Wasser hervorgekommenen Giftes, die weiße Paste und das rote Licht deiner Gestalt glänzen wie Kohle, Asche und Feuer. Du trägst eine einzelne Kette am Hals und bist schön in allen deinen tanzenden Beugungen. Du wohnst in Mukattalai, großes Licht, das die Fehler von uns geisterhaft Irrenden verzieh und uns annahm. Wie könnte es für mich noch eine Trennung von dir geben?
119.
Du ließest mich deine Lotosfüße verehren und kamst mir so nahe, dass mein ganzes Gebein schmolz. Du hast dich zu mir gestellt, helles Licht, das überall und immer ohne Unterbrechung gegenwärtig ist. In Mukattalai weilend hast du meine alten Fesseln vollständig gelöst. Für mich bist du Zuckerrohr, Milch, Honig, köstlicher Nektar, Frucht und Süße geworden.
120.
Du Raum, Feuer und Wind! Du bist Erde, Wasser, Mond und Sonne. Du leuchtendes Licht, das als das Feinste selbst den Himmelsbewohnern unerkennbar bleibt und doch alles lückenlos erfüllt! In Mukattalai, wo erfahrene, standhafte Weise vom Guten sprechen, hast du mich als mein Herr angenommen. Nun bist du mir auch Vater und Mutter geworden.
121.
Er ist Ursprung, Ende und der Anfang ohne Ende. In Mukattalai wohnt der Schlangengeschmückte, süß wie Milch und Nektar. Seinen beiden kühlen Lotosfüßen hat Karuvur diese Girlande süßen Tamil gewidmet, dessen Worte wie eingedickter Zuckerrohrsaft und Nektar fließen. Alle Diener, die sie mit edlem Herzen singen, gelangen in die Nähe von Shivas Wohnstatt und bleiben dort.
Hymnus 12 (9.012): Trailokyasundaram
Karuvur Tevar · Strophen 122–132 · Transliteration · Tamil
122.
Ist es nicht die Art des Lotos, dass er hoch im Wasser wächst und doch nicht von ihm benetzt wird? Mir aber ist es anders ergangen: Als dein Gesicht aufblühte, vergaß ich, von schwerem Karma beladen, meinen eigenen Zustand. Ohne die wachsende Nachrede der Stadt zu beachten, bin ich ganz dir verfallen, Trailokyasundara im ruhmreichen, hainumgebenen Kodai!
123.
Mein Herz wollte nicht weich werden. Um es zu erweichen, kamst du, Herr, in dieser Straße in feierlicher Prozession vorüber. Von jenem Tag bis heute habe ich mit erhobenen Händen gebetet und aus meinen Augen Ströme von Tränen vergossen. Willst du mir dennoch keine Gnade schenken, Trailokyasundara von Kodai?
124.
Wie die Sonne im klaren Kristall bist du ungehindert in ihrem Herzen sichtbar. Die Liebe, die du einst entfaltet hast, leuchtet nun auch in deinem Gesicht. Du duftende Frucht, mein Heilmittel, roter Kristall mit den drei schönen Augen, Trailokyasundara im hainreichen Kodai!
125.
Die Schwarzhaarige gab dir ihr Herz, doch du gibst ihr nicht einmal ihre Armreifen zurück. Wer hat je getan, was dieser hier stehende, nur mit einem Lendentuch Bekleidete tut? Allen wahrhaftigen Vertrauten bleibt er treu; ihr gegenüber aber zeigt er keine Dankbarkeit: Trailokyasundara von Kodai.
126.
Auch wenn du nicht kommst, bleibt diese Arme dir verfallen. Aus ihren wasserliliengleichen Augen fallen Tränen wie unaufgereihte Perlen. Sage doch voller Erbarmen „Ach, du Arme!“ und schenke ihr Gnade, du Gott, den die Scharen der Unsterblichen verehren und loben, Trailokyasundara im südlichen, hainreichen Kodai!
127.
Obwohl du alles bist, hält diese Frau mit dem dichten Haar ihren ganzen eigenen Leib für wertlos. Sie spricht immer wieder allein deinen Namen; auch ihre Tränen gelten nur dir. Ist nicht eben dies der hohe Gewinn, Trailokyasundara im hainreichen Kodai mit seinen mächtigen Mauern?
128.
Du mit dem aus sich selbst leuchtenden Leib, du goldener Herr des blühenden Shaykkadu! Um deinen strahlenden Glanz zu sehen, ruft sie laut, doch du zeigst deine Gestalt nicht. Sage, wie das Leid dieser Frau mit ihren schlaflosen Augen enden soll, Trailokyasundara von Kodai mit seinen roten Reisfeldern!
129.
Du hast dem jungen, unerfahrenen Mädchen deine Gnade versagt. Dazu raubst du ihm das Leben mit dem Feuer, das der noch nicht volle Mond auf deinem leuchtenden Haar ausgießt, und mit den Saiten der Harfe in deiner Hand. Trailokyasundara von Kodai, wo zwischen kühlen Mauern und Hainen Patiriblüten niederfallen!
130.
Du wohnst in den Herzen derer, deren große Liebe niemals versiegt, und thronst doch zugleich vor einer Menge anderer Menschen. Davon angetrieben will sie dich stolz ganz für sich gewinnen und dich nicht mit anderen teilen. Noch immer kommt sie darüber nicht zur Ruhe, Trailokyasundara im südlichen, hainreichen Kodai!
131.
Das Gewand ist herabgeglitten, ihre Taille kraftlos, das Haar gelöst: So sitzt die junge Frau da. Unser Herr, hast du ihren Zustand auch nur einen Tag angesehen und Mitleid empfunden? Trailokyasundara von Kodai, dessen schöne Feste vom Sprechen und Singen der anmutig schreitenden Frauen widerhallen!
132.
Karuvur hat vom Honig der Veden getrunken und steht fest im ursprünglichen Grund. Seine duftende Girlande kostbaren Tamil gilt Trailokyasundara im ruhmreichen, hainumgebenen Kodai. Wer diese zehn Lieder als vollständige Girlande im Pann Gandharam ehrfürchtig singt, preist ihn.
Hymnus 13 (9.013): Gangaikonda Cholesvaram
Karuvur Tevar · Strophen 133–143 · Transliteration · Tamil
133.
Du bist so groß, dass Brahma als Schwan zum Himmel flog, um dich zu suchen. Dass du dennoch den kleinen Menschen, der ich bin, annehmen wolltest und in mein Herz kamst, werde ich niemals vergessen. Du Einer, den Vishnu einst nicht erkannte, du Zwei in einem, Dreiäugiger mit vier mächtigen Schultern! Zuckerrohr, Honig, Nektar, Herr von Gangaikonda Cholesvaram!
134.
Nicht einen einzigen Tag habe ich mit einem Herzen, das vor Liebe weich wird, und mit erbebendem Leib auf der Erde gestanden und „Dreiäugiger, höre meinen Hilferuf!“ geschrien. Ich habe keine Girlande von Worten dargebracht, deine sanft klingenden Füße nicht auf mein Haupt gesetzt, bin nicht vor Liebe geschmolzen und habe keinen Dienst getan. Dennoch kam er in meine sündige Seele und weicht nicht aus meinen Augen. Wie ist das möglich, Herr von Gangaikonda Cholesvaram?
135.
Gibt es eine wunderbarere Gottheit als ihn? Für die Diener, die ihn liebevoll in den Worten der fünf Silben bewahren und deren Herzen überfließen, ist er alles: Berge von Gold in den acht Richtungen, Paläste aus reinem Gold, die vollen Brüste geliebter Frauen mit korallenroten Mündern und die Haine der Wunschbäume. All dies ist der Herr von Gangaikonda Cholesvaram.
136.
Deine schöne helle Stirn mit dem heiligen Zeichen, die herrlichen Augen, die weiße Asche, die shivaitischen Haarflechten und darüber die Wellen der Ganga, dazu die Schellen und Fußringe: Wenn deine Diener in den acht Richtungen dich so sehen, blühen ihre Gesichter auf, Tränen treten in beide Augen, und die Hände schließen sich wie Knospen. Was für ein Wunder, Herr von Gangaikonda Cholesvaram!
137.
Er ist der Himmelsgott Brahma, der erhabene Vishnu, Indra im schönen Himmel und der Sonnengott. Er ist der göttliche Dreiäugige mit dem ausgebreiteten Haar, Nektar des inneren Lebens, Reiter des Stieres und siegreicher Held, der die drei Burgen verbrannte. Darüber hinaus nimmt der Herr von Gangaikonda Cholesvaram die Gestalt an, in der seine Verehrer ihn im Herzen betrachten.
138.
Deine Größe lässt das Weltall wie ein Atom erscheinen; deine Feinheit lässt ein Atom wie ein Weltall erscheinen. Du höchstes Licht, du hast dich so innig mit meinem Herzen verbunden, dass die Nahrung, die ich zu mir nehme, auch dir gehört. Du Held, der den großen Berg als Bogen, die Schlange als Sehne nahm und die drei feindlichen Burgen verbrannte! Blauhalsiger Herr von Gangaikonda Cholesvaram!
139. Hinweis
Wie der kostbare, dichte Nektar aus dem aufgewühlten Meer, wie ein Kind, das sich an seine Mutter schmiegt, weich wird und eins mit ihr ist: So werde auch ich, wenn ich dich erreiche, der du mich zuerst hervorgebracht hast. Du Erbarmen, das sich jenen drei nächtlichen Dämonen wegen ihrer Liebe zuwandte, Herr von Gangaikonda Cholesvaram!
140.
Teilen Menschen die Zuneigung, die sie Frauen mit papageiensüßer Stimme schenken, in hunderttausend Teile und richten nur einen davon auf dich, so gewährst du ihnen die makellose Erlösung. Das ist deine Größe. Selbst wenn sie dich einmal „Verrückter“ nennen, verzeihst du ihre Fehler und schenkst Gnade. Du hast deine Hand auf das Haupt deines Dieners gelegt, Herr von Gangaikonda Cholesvaram!
141.
Wie in erhitzter Milch das beigemischte Wasser zuerst verdampft, so vergeht zunächst die Schuld; danach folgt auch das milchgleiche Verdienst. Im Yoga leuchtest du auf und trittst in die Erkenntnis ein, damit sie dich erkenne. Obwohl du so fein bist, kamst du, deine ganze Größe in dir bergend, und verbandest dich mit der Pupille meines Auges, Herr von Gangaikonda Cholesvaram!
142. Hinweis
Während die Götter mit ihren Händen Blumen regnen ließen und deine Fußschellen klangen, kamst du einst, legtest deine Hand auf mein Haupt und nahmst mich gnädig an, damit ich gerettet werde. Wenn du die Frau an deiner Seite siehst, deren rankenschlanke Taille unter ihren Brüsten nachgibt, nennst du sie „streng“ und birgst die Ganga auf deinem leuchtenden Haupt! Du göttlicher Herr von Gangaikonda Cholesvaram!
143.
Er übt Yoga, während er mit der Frau vereint ist; den jungen Mond trägt er mit der Ganga auf dem Haupt: der göttliche Herr von Gangaikonda Cholesvaram. Karuvur, der mit ausgestreckter Hand um Almosen geht, hat ihn mit dieser Wortgirlande besungen. Dass man durch sie auf Erden königlich herrscht, mit dem Herrschaftsrad in der Hand, und Erfüllung genießt, entspringt einzig dem Ozean von Shivas Gnade.
Hymnus 14 (9.014): Tiruppuvanam
Karuvur Tevar · Strophen 144–151 · Transliteration · Tamil
144.
Du hast mir heilige Gnade erwiesen, mich angenommen und mir kleinem Menschen die Fülle der Freude gezeigt. Gibt es etwas Größeres als deine Größe, mit der du reiche Gnade und reine Freude schenkst? Der Vaigai trägt den Reichtum der Berge herab, stößt Marudabäume, Arasubäume, große Kongubäume und Adlerholz mit sich fort. Neben seinen anbrandenden Wellen und geschäftigen Straßen hast du in deinem Tempel in Puvanam Wohnung genommen.
145.
Vishnu auf seinem Schlangenlager, Brahma und die anderen Götter warten seit langen Zeiten sehnsüchtig darauf, dich zu schauen. Du aber kamst in mein Herz. Dass du mir so nahekamst, werde ich niemals vergessen. In Puvanam fließt klarer Honig aus blühenden Hainen in die süßen Teiche, und Fische schnappen danach. Dort, zwischen schönen Feldern und geschäftigen Straßen, wohnst du in deinem Tempel.
146. Hinweis
Die Damarutrommel klingt wie das brandende Meer; die Hand hält sie an ihrer Mitte, während der am Band befestigte Schlägel beide Fellseiten berührt. Komm doch eines Tages so und bleibe vor unseren Augen! In Puvanam folgen die Menschen beim großen Fest singend deiner Prozession. Aus Freude an ihrem Gesang fällt dein mit geöffneten Blüten geschmücktes Haar herab, und du ordnest es wieder. Dort in den geschäftigen Straßen wohnst du in deinem Tempel.
147.
Ich bin in die feine Öffnung des Juwels im Auge eingetreten, habe mich dort mit dir verbunden und bin still geworden. Obwohl du so fein bist, weiß ich, dass deine Größe jede Feinheit übersteigt. In Puvanam tanzen gesegnete Frauen nach der überlieferten Kunst, während Bienen um ihr dunkles Haar summen. Dort in den geschäftigen Straßen wohnst du in deinem Tempel.
148.
Ich habe den Ozean der Fesseln schwerer Taten durchquert und die fünf Diebe nach und nach vertrieben. So habe ich deine beiden Füße erreicht. Ob du mir Gnade erweist oder sie zurückhältst, ich bin bei ihnen. In Puvanam durchbrechen Standlampen die Nacht in hohen Häusern; unzählige Fenster leuchten zu beiden Seiten. Dort in den geschäftigen Straßen wohnst du in deinem Tempel.
149.
Menschen mit lauteren Herzen schauen sehnsüchtig auf deine roten Füße und bitten: „Schenke uns Liebe!“ Wer bin ich, dass du in unserem Herzen Wohnung genommen hast? Was bedeutet schon mein geringer Dienst? Wenn du in Puvanam zum täglichen Bettelgang aufbrichst und die Herzen erfrischst, lösen sich die Haarflechten der Frauen, und die Bienen darin summen laut. Dort in den geschäftigen Straßen wohnst du in deinem Tempel.
150.
Du hast dich in einem Bereich verborgen, den selbst die vier wohlgeordnet gesprochenen Veden nicht erfassen. Heute aber lässt du dich im Netz meiner Augen fangen, obwohl mein Herz steinhart ist. Gibt es etwas Größeres als dieses Erbarmen? In Puvanam glänzen goldene Palasteingänge; die junge Mondsichel zieht an den hohen Häusern und goldenen Mauern entlang. Dort in den geschäftigen Straßen wohnst du in deinem Tempel.
151. Hinweis
Der Reine wohnt in seinem Tempel in Puvanam und hat mich angenommen. Er trägt die Frau als seine Hälfte, ein weißes Lendentuch und eine weiße Schädelschale; der jugendliche Herr von Feuergestalt ist erfüllt von aller Schönheit. Ich, der strahlende Karuvuran, der die reichen Veden kennt, habe diese tamilischen Lieder gesprochen. Wer diese zehn Lieder beherrscht, wird an der Gestalt des Höchsten teilhaben.
Hymnus 15 (9.015): Tiruchattiyakkudi – Elirukkai
Karuvur Tevar · Strophen 152–161 · Transliteration · Tamil
152.
Wie groß ist sein Erbarmen! Sein Haar mit der jungen, Licht verströmenden Mondsichel löst sich und fällt herab. Der große Ohrschmuck glänzt, die langen Ohrläppchen hängen zu beiden Seiten, der Hals ist dunkel, und der rote Mund zeigt ein Lächeln. Als er die gefalteten Hände der Menschen von Chattiyakkudi sieht, blüht sein Gesicht auf: So ist der Herr, der in Elirukkai wohnt.
153.
Seine Halskette ist eine Schlange, seine Schale ein Schädel, sein königliches Reittier ein Stier. Die Tränenströme seiner Liebenden sind sein Badehaus, die Bergtochter seine geliebte große Königin. Seine Salbe ist die heilige Asche, sein Gesang sind die kostbaren Veden, seine Krone das verfilzte Haar. Die schönen Herzen der Menschen von Chattiyakkudi sind Tempel und Palast des Herrn, der in Elirukkai wohnt.
154.
Brahma und sein Gefolge folgen ihm verehrend, und die vier Veden suchen nach ihm. Dennoch ist sein Wohnort der von Geistern erfüllte, verkohlte Verbrennungsplatz; seine Decke ist ein Flickentuch, sein Mantel Elefantenhaut, seine Nahrung erbettelt. Feuerspeiende Schlangen bilden sein Lendentuch, Kristalle seine Gebetskette. Das mit klarem Ghee genährte Licht der Menschen von Chattiyakkudi gehört dem Herrn, der in Elirukkai wohnt.
155.
Hymnen und die vier Veden, Tumburu, Narada und liebevoll singende Gandharvas begleiten ihn. Alle Bereiche sind seine Bühne; im dichten Dunkel der drei Welten vollführt er den heiligen Tanz. In seiner Hand erklingt die Damarutrommel im rechten Takt. Der Lotos im Herzen der Menschen von Chattiyakkudi ist sein Sitz, der sich öffnende Lotos des Herrn, der in Elirukkai wohnt.
156. Hinweis
Sein heiliger Sohn ist Murugan, seine Göttin Uma; Lakshmi ist die Mutter seines Neffen Kama. Sein Schwiegervater ist Himavan, der König des Gebirges, dessen Tochter seine Freude spendende Gemahlin ist. Sein Reichtum ist Shivas Stadt, sein Freund Kubera. Zwei Gesichter, drei Füße und sieben Hände werden dem Herrn zugesprochen, der in Elirukkai in Chattiyakkudi wohnt.
157.
Feuer! Wasser! Wind! Erde! Raum! Gold, das im weiten Raum Segen schenkt, silberner Berg, meine Zuflucht! Ich bin allein und habe keinen anderen Halt. Du Shiva, der gnädig mein Herz zum Tempel macht! Als süße, wohlschmeckende Frucht für die Menschen von Chattiyakkudi erfüllst du alles ohne Unterbrechung und wohnst in Elirukkai. So ist dein Wesen.
158.
Rotes Gold, Korallenberg! Seltener Nektar, den deine Liebenden, Brahma, Vishnu und ihr Gefolge genießen! Vater, mein Shambhu, du Feinster, du Unerschütterlicher, Shiva, Shankara, Freude der Menschen von Chattiyakkudi! Sage mir, wie du überall ohne Unterbrechung gegenwärtig bist und zugleich in Elirukkai wohnst.
159.
Rotäugiger, sei gepriesen! Viergesichtiger, sei gepriesen! Schöner Herr, der in Shivas Stadt thront, sei gepriesen! Unsterblicher, sei gepriesen! Oberhaupt der Unsterblichen, sei gepriesen! Unser Herr, der gnädig in Chattiyakkudi wohnt, bei denen, die alle vier Veden und ihre Lehren studiert haben, sei gepriesen! Herr von Elirukkai, immer wieder sei gepriesen!
160.
Vollendeter, schenke Gnade! Rotäugiger, schenke Gnade! Vater, der in Shivas Stadt thront, schenke Gnade! Unsterblicher, Herrscher der Unsterblichen, schenke Gnade! Befreiter Herr von Elirukkai in Chattiyakkudi, umgeben von kühlen Gärten und wasserüberströmten Niederungen: Schenke Gnade, Ursprung, Uralter, und nimm mir mein Leid!
161.
Er wohnt in Elirukkai als der kostbare Schatz, den die Menschen von Chattiyakkudi gewonnen haben, zwischen breiten Feldern, grünen Hainen und kühlen, wasserreichen Gärten. Seinen Lotosfüßen hat Karuvuran, geübt in den Künsten und ihrem offenbarten Sinn, diese Girlande von zehn Liedern gewidmet. Den Menschen, die ihr Denken fest mit ihnen verbinden, gehört schon jetzt die himmlische Welt, in der immer helleres Licht erstrahlt.
Hymnus 16 (9.016): Tanjai Rajarajesvaram
Karuvur Tevar · Strophen 162–172 · Transliteration · Tamil
162.
Wie die vereinte Strahlkraft von hunderttausend Millionen Sonnen, die aufgehen und von der ganzen Welt verehrt werden, ist sein heiliger Leib. Ach, wie unermesslich schön ist er! Hohe Häuser stehen wie mächtige Berge; weiße Mondstrahlen streichen über die Zinnen der Befestigungen. Dort im von Mauern umgebenen Tanjai wohnt der Herr von Rajarajesvaram.
163.
Das Auge auf seiner Stirn bleibt vor meinen Augen und weicht nicht. Seine goldenen heiligen Füße mit den lieblich klingenden Schellen sind in mein Herz eingetreten, um meine ganze Hausgemeinschaft anzunehmen; sie sind nicht wieder fortgegangen. Welche andere Bindung brauche ich? Der wellenreiche Vadavar speist die Gräben, in denen Krokodile leben. Dort im befestigten Tanjai wohnt der Herr von Rajarajesvaram.
164.
Das mondgeschmückte Haarhaupt verbreitet kühlen Glanz; unter einem Perlenschirm, der weißes Mondlicht ausstrahlt, zieht er auf dem Stier in Prozession. Was ist die Absicht dieses Erscheinens? Die Kronen der Könige unter ihren blütengleichen Schirmen reiben aneinander und lassen rote, strahlende Edelsteine in Haufen niederfallen. Zwischen hohen Häusern und Mauern liegt Tanjai, der Ort des Herrn von Rajarajesvaram.
165. Hinweis
Wenn die auf das Bewusstsein einstürmenden Sinnesgegenstände der Reihe nach abgewehrt werden, glänzt darin die ursprüngliche Lichtsphäre wie ein klarer Kristall, frei von trübenden Beimischungen. In den von Adlerholz duftenden Palästen berühren Frauen nachts mit ihren Fingern die Yalharfen, deren Töne widerhallen. Dort im von Mauern umgebenen Tanjai wohnt der Herr von Rajarajesvaram.
166.
Kein Mensch, keiner der großen Veden, keine Schar der Himmelsbewohner, weder der im hohen Lotos Sitzende noch Vishnu vermag seine Größe zu ergründen. Er ist eine Feuermasse, die mächtige Flammen ausstrahlt. Auf den breiten Straßen, die wie das salzige Meer rauschen, bewegen sich Scharen königlicher Elefanten wie Berge. Dort im von Mauern umgebenen Tanjai wohnt der Herr von Rajarajesvaram.
167.
Ist es schön, dass der Herr, der nach seinem Willen Gnade schenkt und Menschen annimmt, meiner kuckucksgleichen Tochter seine schönen Augen, die Locken und langen Ohren zeigt und sie dadurch ganz verwirrt? Von den perlenhellen Bergen der Häuser strömt kühles Mondlicht in die weiten Straßen und zerreißt jede Finsternis. Dort im von Mauern umgebenen Tanjai wohnt der Herr von Rajarajesvaram.
168.
Er allein ist der eine Große und durchdringt alles. Geburt gleicht dem Sprießen der Blätter, Tod ihrem Fallen. Obwohl ich ihm, den das Denken kaum erreicht, nicht nahekomme, warum erbebt und schmilzt mein Herz? Um die weiten, bewegten Teiche und ihre Wasserblumen werfen Paläste Licht und verbreiten vielfältigen Duft. Dort im von Mauern umgebenen Tanjai wohnt der Herr von Rajarajesvaram.
169.
Viele ehrwürdige Menschen haben ihm seit langen Zeiten gedient und warten noch immer sehnsüchtig. Dass er mein Herz zu seinem großen Tempel machte und darin thronte, diese gnädige Nähe werde ich niemals vergessen. Frauen wie junge Pfauen mit blitzenden Brauen üben schöne Tänze in hohen, berggleichen Theatersälen. Dort im von Mauern umgebenen Tanjai wohnt der Herr von Rajarajesvaram.
170.
Er erfüllt alles ohne Unterbrechung, verbirgt sich jedoch im verfinsterten Bewusstsein der Täuschenden. Für sie ist er loderndes Feuer, sengend wie die ausgebreiteten Strahlen des Frühsommers. Möge er gepriesen sein! Für uns aber ist er lieblich: mit seiner schönen, aufgetragenen heiligen Asche und den leuchtenden Haarflechten, in denen Wasser überströmt. Dort im von Mauern umgebenen Tanjai wohnt der Herr von Rajarajesvaram.
171.
Er ist der Eine und kann doch zu unzähligen Tausenden werden; dabei gehört er mir ganz. Er ist reife Frucht, überaus süßes Zuckerrohr, süßer Zucker und sorgsam bereiteter Nektar; den weißen heiligen Faden trägt er. Rein ist er, mit goldenen Fußringen und geflochtener Haarkrone, voller Heiligkeit und den wahrhaftigen, untrüglichen Menschen grenzenlos lieb. Dort im von Mauern umgebenen Tanjai wohnt der Herr von Rajarajesvaram.
172.
Dichte, schattige Gärten mit Sarala-, Mandara-, Champaka-, Vakula- und Sandelbäumen umgeben Tanjai und seinen Herrn von Rajarajesvaram. Karuvur hat von der kostbaren Arznei dieses Herrn gekostet und ist vom Leid befreit. Wer die heilende Bedeutung seiner Girlande von zehn Liedern in sich trägt, besitzt den hohen goldenen Berg, der Shivas Wohnstatt heißt.
Hymnus 17 (9.017): Tiruvidaimarudur
Karuvur Tevar · Strophen 173–182 · Transliteration · Tamil
173.
In der von tiefer Finsternis erfüllten Mitternacht lässt die rote Schlange mit gespreizter Haube ihren großen Edelstein aufleuchten wie eine glühende Sonnenscheibe. Goldener Ohrschmuck, herrliche Haarflechten, heilige Asche und der dunkle Fleck am sonst roten Hals entzücken mich. Der Wohnort dieses Herrn der himmlischen Welten ist Tiruvidaimarudur.
174.
Die ganze Welt Indras folgt seinem Gebot, verehrt seine beiden Füße und erhebt sich wieder. Er aber geht selbst von Haus zu Haus um Almosen, die fünfköpfige Schlange als Gürtel um seine Hüften. Saiteninstrumente und Vina begleiten den Gesang; Kinnaralaute, heilige Lieder und süße Flöten klingen überall ineinander. Der Wohnort dieses Herrn ist Tiruvidaimarudur.
175.
Wie Gold, das durch kunstvolle Arbeit vielerlei Gestalten annimmt, ist er alles: der kühle Mond, junge Triebe, Blätter und Ranken. Ohne Lücke erfüllt er die weite Welt. Mit der Bergtochter in zärtlichem Liebesstreit verbunden, kam er in der tiefdunklen Mitternacht meinem Geist nahe und verband sich aufs Feinste mit meinem Inneren. Sein Wohnort ist Tiruvidaimarudur.
176.
Wie Licht im schönen Edelstein wohnt, ist er in mein Inneres eingegangen und erfreut sich gnädig an meinem Dienst. Die Frau trägt er als seine Hälfte, ausgebreitet ist sein Haar, Gift liegt in seinem Hals. Um die Hüfte hat er ein schmales, leuchtendes Gewand; daneben funkelt die juwelentragende Schlange. Der Wohnort dieses Herrn ist Tiruvidaimarudur.
177. Hinweis
Die Schriften lehren die Bedeutung von Bindung und Trennung von ihr. Auf ihrem Weg steigt die Erkenntnis Stufe um Stufe, und doch bleibt die Vereinigung von Herz und Herrn selbst im Erkennen unergründlich. Als Vater, Mutter und mein eigenes Selbst war er seit unzähligen Weltaltern bei mir. Ohne von außen kommen zu müssen, hat er sich aufs Feinste mit meinem Inneren verbunden. Sein Wohnort ist Tiruvidaimarudur.
178.
Auf dem brennenden, schwarzen Leichenplatz haben die großen Geister das Fett der hingelegten Toten gegessen. Sie rülpsen, ihre Zähne blitzen, ihre Münder glühen; mit lärmenden Füßen erheben sie sich in der tiefdunklen Mitternacht zum Tanz. Sein gnädiges Lächeln wirft Licht wie der Mond zwischen Wolken, sein Leib strahlt wie die Abendröte, und mit ihm tanzen die gemusterten Schlangen. Unser Herr wohnt in Tiruvidaimarudur.
179. Hinweis
Ein schön geformtes, noch ungebranntes Tongefäß wird von den süßen Tropfen des Himmels durchnässt und zerfließt; im Feuer gebrannt kann es dagegen Wasser tragen. So sollte mein törichtes Herz, das sich in der Verbindung mit Frauen verlor, nicht länger im Leid zerfallen. In der tiefdunklen Mitternacht kam er mit dem sanften Klang seiner Harfe in mein Inneres. Sein Wohnort ist Tiruvidaimarudur.
180. Hinweis
Der Herr besitzt den Stier als Reittier; die großen Asketen lieben ihn. Mich hat er verwandelt wie einen Ziegel, der im heißen roten Feuer gebrannt wird. Was soll ich von meinem Früher und Später sagen? Wie sollte ich danach noch zerbrechlich sein? Er kam und nahm in meinem Inneren Platz, der dunkelhälsige König zahlloser Himmelswelten. Sein Wohnort ist Tiruvidaimarudur.
181.
Wie sich in einem aufgewühlten Teich der Schlamm absetzt und das Wasser klar wird, so trat er wohltuend in mein Denken ein. „Vollkommener, du hast dich mit der Wahrnehmung dieses Geringen verbunden!“ Wer so dasteht, vor Liebe schmilzt und ruft, dem verleiht er ein klares Auge, in dessen Tränenstrom er selbst wie die Pupille gegenwärtig ist. Sein Wohnort ist Tiruvidaimarudur.
182.
Wenn in der dunklen Mitternacht die zahllosen Menschen schlafen, leuchtet eine kostbare Lampe wie ein waches Auge in der Finsternis. In solcher inneren Verbundenheit erkennt Karuvur den Herrn und schenkt ihm eine Girlande süßen Tamil, süß wie Zuckerrohr. Sie erklingt zur Marudayal in den weiten Hainen. Der Wohnort des dunkelhälsigen Königs der Himmelswelten ist Tiruvidaimarudur.
Hymnus 18 (9.018): Tiruvarur
Punturutti Nambi Kadanambi · Strophen 183–184 · Transliteration · Tamil
183.
An den Händen trägt er Armreifen, strahlend wie weiße Perlen; um den Hals bindet er eine einzelne Kette. Als dreiäugiger Herr zieht er in Prozession und beugt sich in anmutigen Bewegungen. Seine Zuwendung gilt nicht nur Uma und der herrlichen Ganga. Was für eine einzigartige Haltung zeigt er gegenüber der ganzen Welt! Als ursprünglicher Herr des ruhmreichen Arur, als Vitivitankar, entfaltet er seinen Tanz.
184.
Ihr Götter, schaut, wie seine heilige Gestalt erscheint! Für die, die ihn in Hingabe erkennen und seine Gnade trinken, wird er mit jedem Schluck nektargleich süßer. Als Shakti und als Shiva hat er alle Welten hervorgebracht; er ist der eine vollständige Ursprung und ihr Same. Als ursprünglicher Herr von Arur, als Vitivitankar, entfaltet er seinen Tanz.
Hymnus 19 (9.019): Tillai – Tanz und Heilige
Punturutti Nambi Kadanambi · Strophen 185–194 · Transliteration · Tamil
185.
Wie funkelnde Lichter über dicht gereihten Girlanden aus Perlen, Diamanten und Rubinen erstrahlt das schöne Tillai, das die Götter in allen Richtungen preisen. Für unseren Vater dort ist die Halle selbst zur Bühne seines Tanzes geworden.
186.
Du ließest deine eifrigen Diener Kanampullar und Kannappar über die unsterbliche Welt herrschen; selbst hast du dort nicht die Herrschaft übernommen. Mit den dreitausend Priestern, deren Opfer mit den drei heiligen Feuern niemals aufhören, hast du gemeinsame Wohnung genommen und tanzt voller Freude.
187.
Du Held, der Navukkarasar aus Amur mit seinen schönen Wasserlilienfeldern den Weg gewiesen hat! Auf dem Stier bist du zum südlichen Tillai gekommen und hast die reiche kleine Halle als Bühne deines Tanzes gewählt.
188.
Du hast Sambandhar, den König von Kali, gnädig angenommen, der uns führt und das Leiden unserer starken karmischen Fesseln löst. Du und die Frau mit den pfeilgleichen Augen habt die Halle aus rotem Gold im schönen Tillai zu eurer gemeinsamen Wohnung gemacht.
189.
Cheraman und Arurar gelangten, ohne ihren Leib abzulegen, zu dir; Arurar bestieg den weißen Elefanten von unverminderter Kraft. Du trägst die junge Mondsichel und spielst vertraut mit den dreitausend Priestern. Die Halle dieses freudigen Spiels ist deine Tanzbühne.
190.
Deine Diener aus allen Welten scharen sich um dich. Du suchst keinen anderen Ort mit dem Gedanken, dort müsse es noch eine Welt der Zuflucht geben. Die ruhmreiche kleine Halle von Tillai, in der die heiligen Verdienste des Erdenweges zusammenkommen, ist selbst Shivaloka.
191.
Auf den edelsteingeschmückten Häusern und turmgekrönten Palästen singen schön geschmückte Frauen mit dunklem Haar und mondgleicher Stirn dein Lob. Große, leuchtende Edelsteine vertreiben dort die wachsende Dunkelheit. Die klare kleine Halle von Tillai hast du zu deiner Wohnung genommen.
192.
Fußspangen, Knöchelreifen und viele Schellen bewegen sich klingend; Frauen mit geschmückten Armen verehren und preisen dich. In dieser alten Welt entfaltest du Tag für Tag den Tanz des göttlichen Schauspiels. Die wohlgefügte, mit Gold bedeckte Halle ist deine Tanzbühne.
193.
Als Feuergestalt bleibst du durch sämtliche Weltalter gegenwärtig. Brahma und Vishnu liegen in Verehrung vor dir und preisen dich. Umgeben von hellen Palästen, deren Glanz der Sonne gleicht, ist die von Klängen erfüllte Halle zu deiner Tanzbühne geworden.
194.
Kadan von Punturutti hat das Wunder des Tanzes dessen erkannt, der in der kleinen Halle von Tillai bei den Erhabenen wohnt. Wer den Sinn dieser tamilischen Girlande von zehn Liedern versteht und sie zu singen vermag, wird den beständigen Halt ergreifen.
Hymnus 20 (9.020): Tillai – Wann werde ich dich sehen?
Kandaradittar · Strophen 195–204 · Transliteration · Tamil
195.
Die weißen Fahnen auf den umgebenden Palästen lassen seine blitzende Gestalt noch heller erscheinen. Es ist, als wäre ein Berg aus Gold herbeigekommen und hätte sich niedergelassen. In der Halle des südlichen Tillai singen die Bienen „Tenna“. Wann werde ich meinen unerschöpflichen Nektar, unseren König, erreichen?
196.
Die Brahmanen pflegen unablässig drei Feuer, fünf Opfer, sechs Hilfswissenschaften und vier Veden. Sie bringen Milch, Ghee und Dickmilch als Gaben der Kuh dar und erheben sich durch ihre Opferhandlungen. König, du bist mit diesen dreitausend Priestern auf die Bühne getreten: Wann werde ich dazukommen und deinen Tanz sehen?
197.
Die Hüter der drei Feuer, die Kenner der vier Veden, die dreitausend, leben in inniger Gemeinschaft mit dir. Zu ihren Vedenklängen summen die Bienen „Tette“ in der Halle des südlichen Tillai. Vater, wann darf ich nahekommen und deinen Tanz sehen?
198.
Mit der Tochter des großen Berges, deren sanfter Blick einer Gazelle gleicht, erscheint Hara. Er badet in den fünf Gaben der Kuh und trägt auf seinem Haupt den Mond. Honig, Milch, König der reichen Halle aus rotem Gold in Tillai, Spross der Erkenntnis: Wann werde ich mich mit ihm verbinden?
199.
„Geliebter der Ganga im freudigen Himmel, schenke Gnade!“ So liegt der strahlende Vishnu vor dir und bittet. Du klarer Nektar, der seinen Dienern Gnade gewährt, leuchtendes Licht in der reichen Halle aus rotem Gold in Tillai: Wann werde ich, gering wie ein Hund, dich erreichen?
200.
Die ganze Erde kommt und verehrt ihn. Für Patanjali hat er freudig getanzt; die Frau mit den vollen Brüsten ist seine Hälfte. Während die großen Vedenkundigen sich verneigen, tanzt er in der ruhmreichen goldenen Halle von Tillai. Wann werde ich unseren Herrn mit dem wolkendunklen Hals sehen?
201.
Dem König von Lanka mit dem blattförmigen, strahlenden Speer, der den Berg hochhob und dessen zwanzig Schultern dadurch zerquetscht wurden, gab er später ein Schwert und lange Lebenszeit. Er ist der Bogenschütze, der die drei Burgen traf, und trägt in seiner goldenen Hand die schöne Gazelle. Wann werde ich ihn in der Halle aus rotem Gold sehen?
202.
Der mächtige Chola mit dem gerechten Zepter, König von Koli, Sembiyan, eroberte das Land des streng regierenden südlichen Königs und Ilam und ließ die Halle mit Gold schmücken. Dort im schönen Tillai singen und tanzen Frauen mit prächtigen Armreifen. Wann werde ich unseren König, Ishvara, unseren Herrn, erreichen?
203.
Vishnu, der Viergesichtige und die Götter drängen heran. Ihre Kronen stoßen aneinander; ganze Haufen von Edelsteinen lösen sich und fallen herab, die seine Diener mit Besen zusammentragen. Wann werde ich in der schönen Halle von Tillai den Herrn mit seiner duftenden Konraigirlande sehen?
204.
Kandaradittan, König von Koli mit seinen wolkenberührten Hainen und Herr von Tanjai, hat den Tänzer der ruhmreichen goldenen Halle von Tillai in unerschöpflich süßen Worten besungen. Wer diese kostbare tamilische Girlande beherrscht, wird in der unvergänglichen Welt mit Würde höchste Freude erlangen.
Hymnus 21 (9.021): Tillai – Die vertrauensvolle Klage
Venattadigal · Strophen 205–214 · Transliteration · Tamil
205.
Wer einen Menschen gern in seinen Dienst nimmt, wird ihm doch auch geringfügige Fehler verzeihen. Selbst wenn kleine Bananen und zarte Neemblätter bitter schmecken, verwendet man sie als Speise. Du weißt, dass ich keinerlei anderen Halt habe, und dennoch begehrst du meinen Dienst nicht. Sieh mich an, vollkommener Herr, der im heiligen Tillai tanzt!
206. Hinweis
„Den eigenen Kochtopf hält man nicht so, dass er umkippt“: Selbst dieses alte Sprichwort gilt offenbar nicht für Menschen wie mich. Das habe ich an meinem eigenen Fall erkannt. Den Dienst neu Hinzugekommener nimmst du gern an; auf das kleinste Tun von mir, deinem treuen Verehrer, vertraust du nicht. Sieh mich an, vollkommener Herr, der im heiligen Tillai tanzt!
207. Hinweis
„Wenn der Teich voll ist, wird er nicht den Baum unterhalb seines Ufers mit Wasser nähren?“ So hoffe ich. Ich schaue in alle Richtungen, meine Augen weiten sich, und ich rufe: „Shiva, o Herr!“ Wenn du dennoch nicht zustimmst, spricht auch die Herrin, der ich gehöre, kein Wort für mich. Ich bin voller Sehnsucht, vollkommener Herr, der im heiligen Tillai tanzt!
208.
Vor den Anhängern ungeprüfter religiöser Lehren lässt du mich von Schmerz und Krankheit bedrängt dasitzen. Damit hast du bewirkt, dass sie sagen: „Sein Herr verachtet diesen elenden, hundegleichen Diener und all seinen geisterhaften Dienst.“ Vollkommener Herr, der im heiligen Tillai tanzt, warum lässt du es so weit kommen?
209.
Stehend, sitzend, liegend und wieder aufstehend denke ich an dich und verehre dich als dein Diener. Selbst wenn ich einen einzigen Augenblick nicht an dich denken möchte, lässt du mich nicht zur Ruhe kommen. Wie eine Kuh, die von ihrem Kalb getrennt wurde, lässt du mich laut klagen, und doch kommst du nicht. Ist das gut, vollkommener Herr, der im heiligen Tillai tanzt?
210. Hinweis
Herr, dem der mächtige Elefant mit reichlichem Brunstsaft und großem Bauch angehört! Mir gewährst du den Anblick deiner Füße offenbar nicht so wie Agastya. Einem Ochsen gibst du frisches Gras, dem anderen trockenes Stroh. Ist das Gerechtigkeit, vollkommener Herr, der im heiligen Tillai tanzt?
211.
Von der Erde bis zum Himmel bist du für Menschen und Götter das Auge. Warum wirst du mir nicht zum sehenden Auge? Tief verwirrt schaue ich empor, irre umher und rufe laut: „Herr, o Herr!“ Dennoch kommst du mir nicht nahe, vollkommener Herr, der im heiligen Tillai tanzt!
212.
Unermüdlich spricht meine Zunge deinen Namen; ich denke an dich, und mein Herz schmilzt. Wozu dient dann mein geringer, auf Befreiung gerichteter Dienst? Wenn daran keine Unwahrheit ist, warum suchst du mich nicht auf, damit das ersehnte Ziel greifbar wird und ich dir nahekomme, vollkommener Herr, der im heiligen Tillai tanzt?
213.
Vishnu und Brahma fielen vor dir nieder und konnten deine erhabene Größe dennoch nicht schauen. Ich verehre dich mit ganzer Kraft, mit Schultern und Händen, und suche dich als meinen Beistand. Bin ich nicht ein Diener, der dir gehört? Welcher Tag wird es sein, an dem ich deine Füße erreiche, vollkommener Herr, der im heiligen Tillai tanzt?
214. Hinweis
„Der Diener zu Füßen meiner Verehrer hat diese tamilische Liedgirlande genommen und ruft mich ohne Unterlass“: Wenn du mich so gnädig ansiehst, ist es überaus gut. Gott, Tänzer im heiligen südlichen Tillai! Dass ich, dein hundegleicher Diener, dich selbst an der Schwelle des Todes sehen will, wirst du nun kaum noch verhindern können.
Hymnus 22 (9.022): Tillai – Von den Füßen bis zum Haupt
Tiruvali Amutanar · Strophen 215–225 · Transliteration · Tamil
215.
Die bezaubernde Frau ist seine Hälfte; er reitet den großen Stier, trägt die junge Gazelle in seiner kräftigen Hand, den wolkendunklen Fleck am Hals und die feurige Axt. Unser Herr tanzt im mächtigen Feuer und wohnt in der Halle von Tillai mit seinen schönen Wasserfeldern. Seine roten Füße sind gekommen und haben im Inneren meines Denkens Wohnung genommen.
216.
In den Teichen sinken und steigen goldene Lotosblüten; Bienen umschwärmen die Wasserblumen und summen im schönen Tillai. Dort tanzt der goldene Tänzer der gesegneten kleinen Halle, während Götter und Asuras ihn anrufen und preisen. Seine Fußringe, Schellen und feinen Glöckchen haben im Inneren meines Denkens Wohnung genommen.
217.
Frauen mit langen, reich geschmückten Haaren sprechen kuckuckssüß in den schönen Palästen, die sich in Tillai aneinanderreihen. Der Herr der gesegneten kleinen Halle tanzt, während die Tochter des großen Berges staunend und ehrfürchtig vor ihm steht. Seine kraftvollen, weiten, edelsteingleichen Schenkel haben im Inneren meines Denkens Wohnung genommen.
218.
Als er den Elefanten aufriss, sah er die Furcht Umas, der Tochter des Berges. Er ist der Herr der kleinen Halle, umgeben von kühlen Wassern und großen Teichen. Über dem Fell des springenden Tigers zieht er den goldenen Gürtel fest; mit ihm fällt das Hüftband herab. Eben dies hat mich Einsamen neu aufblühen lassen.
219.
Viele Weise, welche die Fesseln der gebundenen Seele gelöst haben, und Brahmanen leben im schönen Tillai, dem Ort des Herrn der Halle. Sein Leib gleicht rotem Feuer. Der glänzende heilige Bauch und darin die weite, tiefe Mulde seines Nabels haben im Inneren meines Herzens Wohnung genommen.
220.
Pferde und viele Wagen sammeln sich in Tillai. Rankengleiche Frauen und Menschen mit süßer Rede preisen dort freudig den Herrn der kleinen Halle. Er schwingt seine mit langen Fußringen geschmückten Füße, dass sie dröhnen, und vollführt den schönen Tanz. Das glänzende Band um seinen Leib hat im Inneren meines Herzens Wohnung genommen.
221.
Der auf der Haubenschlange Ruhende und Brahma falten ihre großen Hände und bitten: „Höchster, schenke Gnade!“ Während sie ihn so verehren, tanzt er im Feuer in der kleinen Halle. Seine vier kräftigen Hände und Schultern, der Schmuck auf seiner breiten Brust und darüber der Hals, der das Gift birgt: Sie haben mich, den von Karma Beladenen, vor Sehnsucht erschöpft.
222.
In Tillai, das rote Blüten und Lotosblumen umgeben, verehren ihn die großen Vedenkundigen. Damit die Welt gerettet werde, steht er da und tanzt voller Freude in der kleinen Halle. Das Lächeln seines roten Mundes, seine leuchtenden heiligen Ohren, die daran hängenden Ringe und der schöne Ohrschmuck: Sie haben mich, seinen Diener, ganz angenommen.
223.
Er spannte den Bogen und setzte das weite Feuer frei, das die drei Burgen verzehrte. Er ist der Herr der Halle von Tillai, dessen Wasser große Edelsteine an die Ufer werfen. Seine beiden Augen, sein aufblühendes heiliges Gesicht und darin das Auge auf der Stirn: Sie bewegen sich beglückend im Inneren meines Herzens.
224.
Rinderherden zertreten große Lotosblüten, süßer Zuckerrohrsaft fließt, und Fische springen durch die Schleusen der Felder von Tillai. Das Haupt des Herrn der Halle mit seinen langen gewundenen Haarflechten, frischen Knospen, Stechapfelblüten und der Mondsichel bleibt ungetrennt in meinem Inneren gegenwärtig.
225.
Wasser und Blumen darbringend erheben die Verehrer ihre Hände zum Lob. Sie sammeln ihr Leben im Inneren, verweilen still und sind erfüllt von aufquellender Liebe. Während die Götter ihn verehren, tanzt der Herr von Tillai. Wer diese Worte Tiruvalis über seinen Tanz im Herzen bewahren kann, wird die Füße des Stierreiters erreichen.
Hymnus 23 (9.023): Tillai – Sehnsucht nach Vereinigung
Tiruvali Amutanar · Strophen 226–235 · Transliteration · Tamil
226.
Wie Schnee auf einem großen Korallenberg liegt die lichtverbreitende heilige Asche auf seinem Leib. Eine Girlande großer blauer Wasserlilien und Konraiblüten schmückt seine goldenen Haarflechten. Immer wenn ich an den weißstrahlenden Herrn denke, der im palastumgebenen Tillai seinen heiligen Tanz vollführt, gleicht mein Herz dem Wachs im Feuer.
227.
Abend und Mond kommen zugleich; mit dem Rauschen des Meeres stürzen sie sich auf mein seufzendes, kraftlos gewordenes Herz. Ich verliere meine Fassung. Während er in Tillai, umgeben von abendrötlichen Palästen, seinen heiligen Tanz vollführt, tritt Manmatha an meine Seite. Mit jedem seiner Blütenpfeile werde ich weiter umhergetrieben.
228.
Ich bin erschöpft, Tänzer in der Halle, Herrscher der schönen Stadt Tillai! Gott der Götter, Ishvara, du hast einst der Spinne die Gnade gewährt, als König zu herrschen. Für Markandeya, dessen Lebenszeit ablief, hast du den Todesgott mit deinen blühenden Füßen tödlich getroffen. Komm gnädig, damit ich diese Füße an meine vollen Brüste drücken darf.
229.
Tänzer der guten Halle, der im Tanz Gnade schenkt, Herrscher der schönen Stadt Tillai! Ist es recht, mich zu verwirren und meine Brüste vor Sehnsucht goldbleich werden zu lassen? Du hast die mächtige, klare Ganga in dein heiliges Haar aufgenommen, jener herrlichen Göttin die Hälfte deiner Gestalt gegeben und den schönen Abendmond auf deine strahlende Stirn gesetzt.
230.
Vishnu konnte deine feststehenden Füße nicht sehen; Brahma suchte nach deinem Haupt, ermattete und kehrte erfolglos zurück. Noch immer preisen sie dich mit den schönen Veden. Mein Herz hört nicht auf zu beben vor dem Wunsch, den Herrn der Halle von Tillai, wo auf den Feldern Lotosblüten hoch aufblühen, in Hingabe aufzusuchen und zu sehen.
231.
Der Mond schwindet, wird am Leib bleich, krümmt sich und sitzt aus Angst vor der Schlange zusammengezogen da. Dennoch kommt er immer wieder und quält mich; sein strahlendes Licht streut Feuer. Dabei wünsche ich mir nur, die blumengleichen Füße Haras zu sehen, mit denen er in der Halle von Tillai tanzt, wo Brahmanen die vier Veden erforschen.
232.
Sein Gewand ist das Fell eines springenden Tigers und eine Schlange; er sammelt bettelnd seine Nahrung, reitet den Stier und wohnt auf dem wilden Berg. Dennoch kennt mein Herz keinen anderen, an den es denken könnte, als den königlichen Herrn, der im Feuer der Halle von Tillai tanzt, zwischen Feldern, in deren Schleusen Fische springen.
233.
Erkenntnis, große Schamhaftigkeit, Selbstbeherrschung, Wünsche, die hiesigen Beziehungen, meine gute Mutter, meinen Vater und meine Geschwister: All dies habe ich zurückgelassen und bin zu dir gekommen. Nimm mich so an! In Perumpattrappuliyur erfreust du dich am großen Tanz, während die Brahmanen dich mit den vier Veden preisen.
234.
„Junger Herr der himmlischen Welt, o höre!“ will ich rufen. „Komm gnädig!“ will ich sagen. „Milchfarbener mit ausgebreitetem Haar, der in den fünf Gaben, darunter Milch und Ghee, badet!“ will ich dich nennen. Du tanzt den heiligen Tanz im honigreichen Tillai. Mein Herr, dessen Brust schöne, große Edelsteine schmücken, schenke mir deine Gnade!
235.
Im von goldenen Mauern umgebenen Tillai preisen viele Brahmanen unseren Herrn, der im Feuer tanzt. Ihn liebend hat der vedenkundige Tiruvali, Herr des von großen Mauern geschützten Mayilai, in der Stimme einer solchen Liebenden diese zehn Lobgesänge gesprochen. Wer sie beherrscht, wird die beiden Füße des Höchsten verehren.
Hymnus 24 (9.024): Tillai – Der Gott tanzt
Tiruvali Amutanar · Strophen 236–246 · Transliteration · Tamil
236. Hinweis
„Du Nacht und Tag, Formloser und doch in Gestalt Erscheinender, unerschöpflicher Nektar! Du im Schatten des steinernen Banyanbaumes, du Herr des Kailashberges: Gewähre, dass wir dich sehen!“ So preisen ihn Tausende mit Patanjali. Er tritt hervor, schenkt dem von himmelhohen Mauern umgebenen Tillai Gnade, und der Gott tanzt.
237.
In Tillai leben Frauen mit schwanengleichem Gang und nektarsüßer Sprache. In der kleinen Halle, in der sich südliches Tamil und Musik verbinden, ist der Boden mit Gold und Edelsteinen besetzt. Mit dem Tigerfell über der Schulter tanzt der wunderbare Herr, während Uma mit ihrer blitzschlanken Taille zuschaut.
238.
In den reichen Häusern Tillais erfreuen sich junge Frauen mit weichen Brüsten und schöne junge Männer auf prächtigen Lagern aneinander. In der kleinen Halle steht er wie ein Diamantberg inmitten eines wachsenden goldenen Berges, die rechte Hand in einer Tanzgeste gebeugt. Während die Götter seine grenzenlose Größe preisen, tanzt der Schöne.
239.
Der Niva führt Sandelholz, Adlerholz, frische Pfauenfedern und vielerlei kostbare Gewächse mit sich und strömt herab. An seinem Ufer liegt Tillai mit seinen hohen Mauern, die göttliche Stadt, die das Denken kaum fassen kann. In ihrer kleinen Halle schlägt Nandi die Trommel, und der Herr vollführt seinen Tanz.
240.
Opferrauch und Adlerholzduft steigen empor und berühren die Wolken. In der kleinen Halle, umgeben von Vedenkundigen, welche die heiligen Feuer pflegen, hebt er seinen schönen linken Fuß; seine Schellen klingen sanft. Auf dem feuerroten Haar trägt er den Mond, und der Gott tanzt.
241.
An den von Kuravam-, Kongu-, kühlen Punnai- und Kaitaigewächsen gesäumten Ufern ziehen Wellen entlang. In der reichen kleinen Halle von Tillai, in ihrem berggleichen Edelsteinpavillon, preisen ihn die Vedenkundigen voller Freude. Die Schlange tanzt mit; Feuer trägt er in der Hand, und der Schöne tanzt.
242.
Siddhas, Götter, Yakshas und Weise preisen ihn immer wieder: „Vater des honigreichen Tillai, schenke Gnade, Herr der schönen Halle!“ Auf dem mit Perlen und Edelsteinen besetzten Boden trägt er den jungen weißen Mond; seine dichten Haarflechten fallen herab, und der jugendliche Herr tanzt.
243.
„Du hast den stolzen Dämon mit einem Zeh niedergedrückt, sodass er zerquetscht wurde. Schenke Gnade!“ So verehren ihn die Vedenkundigen in der kleinen Halle von Tillai. Überall sind große, leuchtende Edelsteine eingesetzt, die wie die Strahlen der aufgehenden Sonne glänzen. Dort tanzt der Höchste mit dem korallenroten Leib.
244.
Vishnu, Brahma und der König der Götter kommen, stehen in Verehrung und preisen ihn immer wieder: „Du mit dem Gift im Hals, Hara, schenke Gnade!“ In der reichen kleinen Halle von Tillai mit seinen fischbelebten Feldern fallen die milchgebadeten Haarflechten seines Hauptes herab, und der Höchste tanzt.
245. Hinweis
Die Jainas, die lärmend lehrenden Shakyas und zahllose andere, deren Askese unvollkommen und verfehlt ist, erreichen die kleine Halle von Tillai nicht. Dort besingt Nambi von Arur den erhabenen Herrn. Der schöne junge Gott mit dem Stier und seinem Banner tanzt.
246.
Die Himmelsbewohner verneigen sich, die Erdenmenschen preisen ihn, der beständig in der reichen kleinen Halle des honigumgebenen Tillai tanzt. Amutavali, Kenner der vier reinen Veden, hat diese tamilische Girlande gesprochen. Wer die zehn Lieder, süß wie Milch, singt, dessen Schuld vergeht.
Hymnus 25 (9.025): Tillai – Der Geliebte im Herzen
Tiruvali Amutanar · Strophen 247–256 · Transliteration · Tamil
247.
Ihr Frauen mit großen, schönen Blütenaugen, rotem Fruchtmund und rankenschlanker Taille! Wann werden wir ihn sehen, der Milch, süßer Nektar und höchstes Licht ist, unseren herrlichen Herrn der kleinen Halle in Tillai, umgeben von Feldern, in denen Fische springen?
248.
Wann werde ich sie sehen, die blumengleichen Füße des strahlenden großen Edelsteins, des Feuers? Er lässt sich schwer als Mann oder Frau, als formlos oder gestaltet bestimmen. In der kleinen Halle der großen Stadt Tillai, umgeben von himmelhohen Palästen, vollführt der Herr der heiligen Offenbarung seinen erhabenen großen Tanz.
249.
Brahma auf dem honigreichen Lotos und Vishnu verneigten sich, als er mitten im hellen Feuer als unermessliche Gestalt emporwuchs. Den Einen zu erkennen, der im Feuer der kleinen Halle der großen Stadt Tillai mit ihren klaren, kühlen Hainen tanzt, ist wahrlich schwer.
250.
Er hat die Frau freudig als seine Hälfte angenommen; er ist schön. Als prächtigen Überwurf liebt er die Haut des großen Elefanten, er, der Herr der Himmelsbewohner. Denen, die ihm zugetan sind, schenkt er süße Gnade. In der kleinen heiligen Halle von Puliyur tanzt er freudig im Feuer. Dieser unser Herr ist mein Gott.
251.
An den Herrn habe ich gedacht, an meinen Weg und mein Ziel, an den Verborgenen, der in mir als Lebensatem gegenwärtig ist. Als wachsendes Licht erfüllt er Erde und Himmel. Die kleine Halle der großen Stadt Tillai, wo schön geflügelte Bienen summen, ist von ihm geschmückt und erfüllt. Nun, da ich an ihn denke, sollte ich ihn wieder fortgehen lassen?
252.
Nun, da ich an ihn denke, sollte ich ihn wieder fortgehen lassen? Er ist die Fülle des Reinen, der Edelstein, der Rubin im Inneren derer, die seiner gedenken. Mit lautem Rauschen strömen die Wasser zu den Feldern Tillais und werfen Gold, strahlende Edelsteine und helle Korallen ans Land. An den Tänzer dieser großen Stadt habe ich mein Herz gebunden.
253.
Er ist der Tänzer, der junge Spross der Himmelsbewohner und zugleich der Uralte; er ist der Ursprung der drei Gestalten und ist der erste Grund. Während die Brahmanen, welche die Opfergaben bereiten, ihn in der Halle von Tillai preisen, tanzt unser Herr. Werde ich seine Füße erreichen?
254.
Werde ich ihn erreichen, ihr Mütter? Werde ich seine leuchtenden Lotosfüße voller Sehnsucht umarmen und ihre schöne Asche an meine Brüste legen? In der kleinen Halle der großen Stadt Tillai, der prächtige Schiffe nahen, trägt unser Herr die junge Gazelle in der schönen Hand. Werde ich ihn erreichen, der mir liebevoll zugewandt ist?
255.
Er hat in den Herzen der Liebenden Wohnung genommen. Er reitet den großen, zornigen Stier und trägt das Auge auf der Stirn. In der kleinen Halle der ruhmreichen großen Stadt Tillai wohnt Ishvara. Ihn werde ich als unseren Herrn und als Herrn jedes Lebewesens preisen.
256.
Die Worte einer jungen Frau, die den Herrn preist, hat Ali in süßes Tamil gefasst. Er ist vedenkundig und stammt aus Mayilai, umgeben von schönen Mühlen zwischen rotem Reis und hohem Zuckerrohr. Seine Worte gelten der kleinen Halle, welche die gelehrten Vedenkundigen freudig loben. Preist diese Worte mit Freude: Der Himmel wird leicht erreichbar.
Hymnus 26 (9.026): Tillai – Die Klage am Abend
Purudottama Nambi · Strophen 257–267 · Transliteration · Tamil
257.
Bienen wühlen in duftenden Blüten und summen im Pann Panchamam; Champakagirlanden und der immer wiederkehrende Abend versetzen mich in Verwirrung, sodass meine vom Brustband geschmückten vollen Brüste erschlaffen. Unser reicher Herr in der Halle von Tillai mit seinen hohen, edelsteinglänzenden Häusern kommt nicht. Wer wird sich meiner erbarmen und „Fürchte dich nicht“ sagen? Er allein ist die höchste Zuflucht meines Lebens.
258.
Die höchste Zuflucht meines Lebens und mein Halt haben mich, die von schwerem Karma Bedrängte, verlassen. Ach, ach! Dieses widerspenstige Herz ist langsam zu dem mit dem kühlen Mond im Haar gegangen. Ich bin erschöpft und habe meine Selbstbeherrschung verloren, ohne Herz und ohne Zuflucht. Wer kennt die Bedrängnis meines Lebens, du, der du in der Halle den Tanz der Gnade tanzt?
259.
Schon wenn du den Tanz der Gnade in der Halle beginnst, fürchtet mein Herz: Was könnte geschehen? Und dass die himmlischen, schuldigen Götter dir damals das Gift zu trinken gaben, lässt mich nicht zur Ruhe kommen. Umgeben von deinen Geisterscharen mit den vielen mächtigen Waffen, die Götterscharen beiseiteschiebend, komm durch unsere Straße, damit meine große Liebesblässe vergeht!
260.
Komm durch unsere Straße mit den makellosen Weisen, du Tänzer, der als Spross der Erkenntnis aufstrahlt! Die Ringe an deinen geschmückten Ohren, deine drei Augen wie große Blüten und dein roter Fruchtmund rauben mir mein Denken. Was soll ich für mein kostbares, versinkendes Leben tun, du mit den wirbelnden heiligen Wassern im Haar?
261.
Du mit den strömenden Wassern im Haar, vor dessen Füßen die Götter liegen und rufen! Schon die Erzählung von dem Bogen, mit dem du einst die großen Burgen verbrannt hast, lässt mein törichtes Herz schmelzen. Vor den geschmückten Frauen mit ihren großen, dunklen Blütenaugen habe ich meine weibliche Zurückhaltung verloren, weil ich deine vollkommenen Lotosfüße begehre. Gott der Götter, unser Herr in der Halle von Tillai!
262.
Unser Gott der Götter in der Halle von Tillai, schönes Licht, höchstes Ziel des Denkens der klar erkennenden Brahmanen, Vater, der mein Leben in seine Obhut genommen hat! Wenn du nachts deinen seltenen Tanz tanzt und dabei gegen Schädel mit großen Zähnen trittst, sodass deine zarten Lotosfüße schmerzen, dann wird es hier schwer für uns, unser kostbares Leben zu bewahren.
263.
Als es schwer wurde, das kostbare Leben zu schützen, verehrte der junge Brahmane deine Füße. Da erhobst du zu seinem Schutz deinen Fuß mit den klingenden Ringen, sodass der Todesgott mit seinem scharfspitzigen Speer fiel. Wer sonst könnte die Leiden der scheinbar mangellosen Götter abwenden? Du ruhmreiches Leben, Herr von Tillai, wie schwer ist nun das Leben für die schön geschmückten Frauen!
264.
Wie schwer ist nun das Leben für die schön geschmückten Frauen, unser reicher Herr der kleinen Halle! Ich kam zu dir, weil du gütiger als eine Mutter bist. Doch du bedenkst meine Einsamkeit nicht, Shankara. Als ich dein großes Tigerfellgewand und den langsam erhobenen goldenen Fuß sah, verlor ich meine Armreifen. Ach, Ishvara, dem wir gehören!
265.
Ishvara, dem wir gehören! Dich so innig zu umarmen, dass meine jungen Brüste sich weich an dich schmiegen; immer wieder dein Gesicht wie einen goldenen Lotos anzusehen, während das Licht des kühlen Mondes mich umfängt; vor den Frauen mit fischgleichen roten Augen mit dir in die kleine heilige Halle einzutreten und dort täglich viele Dienste zu tun: Wenn mir diese Gnade zuteilwird, kann ich in dieser weiten Welt leben.
266.
„Wenn wir seine Gnade erhalten, können wir in der weiten Welt leben“: So preisen noch immer der König der Götter, Brahma und Vishnu, die höchsten unter den Wissenden, unseren Tänzer, den Gemahl Umas mit ihrer bezaubernden, zarten Sprache. Ich aber bin von schwerem Karma bedrängt; mein Herz irrt sehnsüchtig umher, um Gnade zu empfangen. Ach, wer hier hat seinem Verlangen eine Grenze setzen können?
267.
Wer hier hat seinem Verlangen eine Grenze setzen können? Purudottaman, dessen Zunge viele makellose Veden spricht, hat die allabendlichen Klagen der Frauen mit duftenden Blüten im Haar gesehen und ausgesprochen. Sie gelten dem Herrn, der in der Halle den seltenen Tanz tanzt. Wer ihn mit diesen Wortblumen preisen kann, wird den Gemahl der Bergtochter erreichen.
Hymnus 27 (9.027): Tillai – Das göttliche Liebesspiel
Purudottama Nambi · Strophen 268–278 · Transliteration · Tamil
268.
Auf Bitten der Himmelsbewohner trank er das anwachsende Gift. Sollte er nun die leuchtenden Armreifen von meiner schuldlosen Hand nehmen? Der Herr der kleinen Halle von Tillai, wo gestreifte Bienen honigsüß summen, denkt nicht: „Sie ist doch eine der Meinen.“ Er führt einfach weiter sein Schauspiel auf.
269.
Ich sah, wie er herankam: Die dunkle Schlange bewegte sich an ihm, und der schöne Mond und frische Konraiblüten schmückten ihn. Obwohl ich dabei meine Armreifen verlor, lässt der Herr der kleinen Halle von Tillai, den die Götter suchen und preisen, mich nicht einmal nahe bei ihm stehen, wenn er tanzend kommt.
270.
Die drei uneinnehmbaren Burgen der Asuras durchbohrte er mit einem einzigen Pfeil, sodass das Feuer sie ganz verschlang; daran hatte er Freude. In der kleinen Halle von Tillai, wo die Weisen unablässig die Veden sprechen, tanzt er zum Trommelschlag und nimmt dabei meine schönen Armreifen fort.
271.
Wer müsste dergleichen erdulden? Er kommt, um Almosen zu empfangen, und bewegt die Brauen, als sagte er: „Komm her, Mädchen!“ Der Herr der kleinen Halle von Tillai, dessen Wagenfeste nie aufhören, gleicht einem, der eine unheilbare Krankheit bereitet. Seht doch!
272.
Seht ihr nicht? Er hat meine Armreifen genommen, der Herr der kleinen Halle von Tillai mit seinen himmelhohen Edelsteinhäusern. Er sieht, wie Kamavel mit seinen weichen Blütenpfeilen über meine geschmückten vollen Brüste herrscht, und schenkt mir dennoch kein Erbarmen.
273. Hinweis
„Er ist selbst der Gott der Götter“, sagen sie. „Er ist allen Mutter und auch Vater“, sagen sie. Der Herr der kleinen Halle von Tillai trägt den abnehmenden Mond. Werden die Menschen der Welt, wenn sie seine Worte hören, wirklich verstehen, was sie bedeuten?
274.
Ach! Mit seinem heiligen Fuß vernichtete der Dreiäugige den scheinbar unsterblichen Leib des Todesgottes und freute sich daran. Der göttliche Herr der kleinen Halle von Tillai, wo die Veden erklingen: Wird er nun auch mir meine schönen, zusammengehörigen Armreifen nehmen?
275.
Der König von Lanka sagte: „Wer kann mich überwältigen?“ Doch der göttliche Bräutigam zerdrückte seine stolzen Häupter. Dieser befreite Herr der kleinen Halle von Tillai mit seinen reifen roten Reisfeldern erscheint jetzt ganz anders, als man ihn früher kannte.
276.
Der Befreite kommt am hellen Tag in mein Haus und schaut überall umher: „Ihr Verehrer, gebt Almosen!“ Der Herr der kleinen Halle von Tillai, wo Scharen von Siddhas verkehren, sieht mich jedoch nicht an, wenn er dasteht, seine Hände schwingt und tanzt.
277.
„Weil du uns nicht ansiehst, schauen auch wir nicht nach dir!“ So möchten wir sagen. Er hat Vishnu das Wurfrad gegeben und den Lotusgeborenen zurechtgewiesen; er liebt es, den Stier zu reiten. Wird der Herr der kleinen Halle von Tillai eigens in unsere Stadt kommen, um meine Armreifen zu nehmen, ihr Frauen mit schöner Stirn?
278.
Um einer Frau mit leuchtender Stirn willen hat Purudottaman vom Herrn mit dem Auge auf der Stirn gesungen, den die Himmelsbewohner verehren und loben. Wer diese zehn Lieder mit ihren musikalischen Weisen übt, dazu tanzt und sie singt, wird dort das ersehnte höchste Ziel erreichen und in Freude verweilen.
Hymnus 28 (9.028): Tillai – Die Mutter und der Papagei
Chetirayar · Strophen 279–288 · Transliteration · Tamil
279.
Du wohnst in Tillai mit seinen Feldern, in denen Fische schwimmen. Seit vielen Tagen sucht meine Tochter deine Nähe; „Du hast das mächtige Gift des Meeres getrunken und dich daran gefreut“, sagt sie. So verfällt sie der Liebe, dieses Mädchen mit der leuchtenden Stirn.
280.
Diese rankengleiche Tochter mit der strahlenden Stirn ist ganz von Liebe ergriffen und hat alle Scheu verloren. Ich weiß nicht mehr weiter. Du im himmelhellen Tillai: Wenn sie dich nur sähe, wäre diese Schöne nicht länger erschöpft.
281.
„Schenke dieser Frau Gnade! Du hast die Haut des großen schwarzen Elefanten aufgerissen und trägst sie als Mantel. Du ruhmreicher Herr von Tillai, Shiva!“ So ruft meine Tochter mit dem wohlriechenden Haar und schluchzt.
282.
Wieder und wieder schluchzt sie und seufzt heiß. „Nimm mich als deine Dienerin an!“ Nur an dich denkt sie und preist dich; zu nichts anderem ist sie mehr fähig. Du im Tillai der edlen Menschen: Unsere Tochter mit dem reichen Haar ist ganz erschöpft.
283.
Erschöpft faltet sie die Hände: „Ach, damit ich leben kann, schenke mir doch deine Konraigirlande!“ Du im lebhaften, von Mauern umgebenen Tillai: Meine Tochter ist hier der Liebe ganz verfallen.
284.
„Er trägt die Frau als seine Hälfte und auf seiner Brust bienenumschwärmte Konraiblüten. Wenn du mir das vorsagst, schöner grüner Papagei, werde ich leben“, sagt sie. Du hast dem viergesichtigen Brahma den Kopf abgetrennt, Herr von Tillai; nun peinigst du meine zarte, rankengleiche Tochter.
285.
„Was hast du dieser Ranke, diesem zarten Geschöpf, dieser jungen, anmutigen Elefantenkuh angetan? Du hast deinen roten Bogen gebogen, sodass die Burgen der Feinde zusammenbrachen!“ So klagt sie. Die Atemnot, die du bewirkt hast, bringt sie an ihr Ende.
286.
„Gerechter Herr! Du Krieger, der damals dem Eber folgte, quäle mich nicht! Du wohnst in Tillai mit seinen von geflügelten Bienen erfüllten Hainen!“ So spricht meine Tochter mit den Armreifen und der mondgleichen Stirn.
287.
„Du hast damals der Sonne die Zähne ausgeschlagen, den Elefanten getötet und den Todesgott zugrunde gerichtet!“ So spricht sie. Herr von Tillai mit seinen vom Südwind bewegten Hainen: Deinetwegen vermag sie nichts anderes mehr.
288.
Der schöne König der Chedis hat diese passenden Worte aus Liebe zum Herrn von Tillai gesprochen. Wer sie in ihrer reinen Weise vorträgt, wird die dort bereitete Freude der himmlischen Welt erlangen und darin verweilen.
Tiruvisaippa in römischer Transliteration
Die Umschrift folgt dem nachstehend wiedergegebenen Tamiltext. Lange Vokale und besondere tamilische Konsonanten sind durch diakritische Zeichen unterschieden; Einzelheiten stehen bei den Hinweisen zur Transliteration.
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Hymnus 1 (9.001): Tillai – Oli Valar Vilakke
Tirumaligai Tevar · Strophen 1–11 · Deutsch · Tamil
1.
oḷivaḷar viḷakkē ulappilā oṉṟē !
uṇarvucūḻ kaṭantatōr uṇarvē !
teḷivaḷar paḷiṅkiṉ tiraḷmaṇik kuṉṟē !
cittattuḷ tittikkum tēṉē !
aḷivaḷar uḷḷat(tu) āṉantak kaṉiyē !
ampalam āṭaraṅ kāka
veḷivaḷar teyvak kūttukan tāyait
toṇṭaṉēṉ viḷampumā viḷampē.
2.
iṭarkeṭut(tu) eṉṉai āṇṭukoṇ(ṭu) eṉṉuḷ
iruṭpiḻampu aṟaeṟin(tu) eḻunta
cuṭarmaṇi viḷakkiṉ uḷḷoḷi viḷaṅkum
tūyanaṟ cōtiyuḷ cōtī !
aṭalviṭaip pākā ! ampalak kūttā !
ayaṉoṭu mālaṟi yāmaip
paṭaroḷip parappip parantuniṉ ṟāyait
toṇṭaṉēṉ paṇiyumā paṇiyē.
3.
taṟparam poruḷē ! cacikaṇṭa ! cikaṇṭā !
cāmakaṇṭā ! aṇṭa vāṇā !
naṟperum poruḷāy uraikalantu uṉṉai
eṉṉuṭai nāviṉāl navilvāṉ
aṟpaṉeṉ uḷḷattu aḷavilā uṉṉait
tantapoṉ ampalattu āṭi !
kaṟpamāy ulakāy allaiyā ṉaiyait
toṇṭaṉēṉ karutumā karutē.
4.
perumaiyiṟ ciṟumai peṇṇoṭuā ṇāyeṉ
piṟappuiṟappu aṟuttapē roḷiyē !
karumaiyiṉ veḷiyē kayaṟkaṇāḷ imavāṉ
makaḷumai yavaḷkaḷai kaṇṇē !
arumaiyiṉ maṟaināṉ kōlamiṭ ṭaraṟṟum
appaṉē ampalattu amutē
orumaiyiṟ palapukku uruviniṉ ṟāyait
toṇṭaṉēṉ uraikkumāṟu uraiyē.
5.
kōlamē mēlai vāṉavar kōvē !
kuṇaṅkuṟi iṟantatōr kuṇamē !
kālamē kaṅkai nāyakā eṅkaḷ
kālakā lā! kāma nācā !
ālamē amutuṇṭu ampalam cempoṉ
kōyilkoṇṭu āṭaval lāṉē !
ñālamē tamiyēṉ naṟṟavat tāyait
toṇṭaṉēṉ naṇukumā naṇukē.
6.
nīṟaṇi pavaḷak kuṉṟamē ! niṉṟa
neṟṟikkaṇ uṭaiyatōr neruppē !
vēṟaṇi puvaṉa pōkamē yōka
veḷḷamē mēruvil vīrā !
āṟaṇi caṭaiyem aṟputak kūttā
ampoṉcey ampalat taracē !
ēṟaṇi koṭiyem īcaṉē, uṉṉait
toṇṭaṉēṉ icaiyumāṟu icaiyē.
7.
taṉataṉnal tōḻā caṅkarā ! cūla
pāṇiyē! tāṇuvē civaṉē !
kaṉakanal tūṇē! kaṟpakak koḻuntē
kaṇkaḷmūṉ ṟuṭaiyatōr karumpē !
aṉakaṉē kumara vināyaka caṉaka
ampalattu amaracē karaṉē !
uṉkaḻal iṇaiyeṉ neñciṉuḷ iṉitāt
toṇṭaṉēṉ nukarumā nukarē.
8.
tiṟampiya piṟavic cilateyva neṟikkē
tikaikkiṉṟēṉ taṉaittikai yāmē
niṟampoṉṉum miṉṉum niṟaintacē vaṭikkīḻ
nikaḻvitta nikarilā maṇiyē !
aṟampala tiṟaṅkaṇṭu aruntavarkku aracāy
āliṉkīḻ iruntaam palavā !
puṟañcamaṇ puttar poykaḷkaṇ ṭāyait
toṇṭaṉēṉ puṇarumā puṇarē.
9.
takkaṉnal talaiyum eccaṉvaṉ talaiyum
tāmarai nāṉmukaṉ talaiyum
okkaviṇ(ṭu) uruḷa oṇtirup puruvam
neṟittaru ḷiyavurut tiraṉē !
akkaṇi pulittōl āṭaimēl āṭa
āṭampoṉ ṉampalattu āṭum
cokkaṉē ! evarkkum toṭarvari yāyait
toṇṭaṉēṉ toṭarumā toṭarē.
10.
maṭaṅkalāyk kaṉakaṉ mārpukīṇ ṭāṉukku
aruḷpuri vaḷḷalē ! maruḷār
iṭaṅkoḷmup puramventu aviyavai tikattēr
ēṟiya ēṟucē vakaṉē !
aṭaṅkaval arakkaṉ aruḷtiru varaikkīḻ
aṭarttapoṉ ṉampalat taracē !
viṭaṅkoḷkaṇ ṭattuem viṭaṅkaṉē ! uṉṉait
toṇṭaṉēṉ virumpumā virumpē.
11.
maṟaikaḷum amarar kūṭṭamum māṭṭātu
ayaṉtiru māloṭu mayaṅki
muṟaimuṟai muṟaiyiṭ(ṭu) ōrvari yāyai
mūrkkaṉēṉ moḻintapuṉ moḻikaḷ
aṟaikaḻal araṉcīr aṟivilā veṟumaic
ciṟumaiyil poṟukkumam palattuḷ
niṟaitaru karuṇā nilayamē ! uṉṉait
toṇṭaṉēṉ niṉaiyumā niṉaiyē.
Hymnus 2 (9.002): Tillai – Betrachtung der göttlichen Gestalt
Tirumaligai Tevar · Strophen 12–22 · Deutsch · Tamil
12.
uyarkoṭi yāṭai miṭaipaṭa lattiṉ
ōmatū mappaṭa lattiṉ
peyarneṭu māṭat(tu) akiṟpukaip paṭalam
perukiya perumpaṟṟap puliyūrc
ciyaroḷi maṇikaḷ nirantucēr kaṉakam
niṟaintaciṟ ṟampalak kūttā !
mayarvaṟum amarar makuṭantōy malarccē
vaṭikaḷeṉ maṉattuvait taruḷē.
13.
karuvaḷar mēkat takaṭutōy makuṭak
kaṉakamā ḷikaikalan teṅkum
peruvaḷar muttī nāṉmaṟait toḻilcāl
eḻilmiku perumpaṟṟap puliyūrt
tiruvaḷar teyvap pativiti nitiyam
tiraṇṭaciṟ ṟampalak kūttā !
uruvaḷar iṉpac cilampoli alampum
uṉṉaṭik kīḻa(tu)eṉ ṉuyirē.
14.
varampiri vāḷai miḷarmiṭuk kamalam
karumpoṭu māntumē tikaḷcēr
parampiri cennel kaḻaṉic ceṅkaḻunīrp
paḻaṉamcūḻ perumpaṟṟap puliyūrc
cirampuṇar muṭivā ṉavaraṭi muṟaiyāl
iṟaiñcuciṟ ṟampalak kūttā
nirantaram muṉivar niṉaitiruk kaṇaikkāl
niṉaintuniṉ(ṟu) oḻintateṉ neñcē.
15.
tērmali viḻavil kuḻavoli teruvil
kūttoli ēttoli ottiṉ
pēroli parantu kaṭaloli maliyap
politaru perumpaṟṟap puliyūrc
cīrnila(vu) ilayat tirunaṭat tiyalpil
tikaḻntaciṟ ṟampalak kūttā !
vārmali mulaiyāḷ varuṭiya tiraḷmā
maṇikkuṟaṅ(ku) aṭaintateṉ matiyē.
16.
niṟaitaḻai vāḻai niḻaṟkoṭi neṭunteṅ(ku)
iḷaṅkamuku uḷaṅkoḷnīḷ palamāp
piṟaitavaḻ poḻilcūḻ kiṭaṅkiṭaip pataṉam
mutumatiṟ perumpaṟṟap puliyūrc
ciṟaikoḷnīrt taraḷat tiraḷkoḷnit tilatta
cempoṟ ciṟṟampalak kūtta !
poṟai yaṇi nitampap puliyataḷ āṭaik
kaccunūl pukuntateṉ pukalē.
17.
atumati ituveṉ(ṟu) alantalai nūlkaṟ(ṟu)
aḻaippoḻin(tu) arumaṟai aṟintu
pitumati vaḻiniṉ(ṟu) oḻivilā vēḷvip
periyavar perumpaṟṟap puliyūrc
cetumatic camaṇum tērarum cērāc
celvac ciṟṟampalak kūtta !
matumati veḷḷat tiruvayiṟ(ṟu) unti
vaḷaippuṇ(ṭu)eṉ ṉuḷmakiḻn tatuvē.
18.
poruvaraip puyattiṉ mīmicaip pulittōl
poṭiyaṇi pūṇanūl akalam
peruvarai puraitiṇ tōḷuṭaṉ kāṇap
peṟṟavar perumpaṟṟap puliyūrt
tirumaru(vu) utarat tārticai miṭaippa
naṭañceyciṟ ṟampalak kūtta !
urumaru(vu) utarat taṉivaṭam toṭarntu
kiṭanta(tu)eṉ uṇarvuṇarn(tu) uṇarntē.
19.
kaṇiyeri viciṟu karamtuṭi viṭavāyk
kaṅkaṇam ceṅkaimaṟ ṟapayam
piṇikeṭa ivaikaṇ(ṭu) araṉperu naṭattiṟ
pirivilār perumpaṟṟap puliyūrt
tiṇimaṇi nīla kaṇṭat(tu)eṉ amutē !
cīrkoḷciṟ ṟampalak kūtta !
aṇimaṇi muṟuval pavaḷavāyc ceyya
cōtiyuḷ aṭaṅkiṟ(ṟu)eṉ aṟivē.
20.
tiruneṭu mālin tiraṉayaṉ vāṉōr
tirukkaṭaik kāvaliṉ nerukkip
perumuṭi mōti urumaṇi muṉṟil
piṟaṅkiya perumpaṟṟup puliyūrc
ceruneṭu mēru villaṉmup puramtī
virittaciṟ ṟampalak kūtta !
karuvaṭi kuḻaikkā(tu) amalacceṅ kamala
malarmukam kalanta(tu)eṉ karuttē.
21.
ērkoḷkaṟ pakamot(tu) irucilaip puruvam
peruntaṭaṅ kaṇkaḷmūṉ ṟuṭaiyāṉ
pērkaḷā yiramnūrāyiram pitaṟṟum
peṟṟiyōr perumpaṟṟup puliyūrc
cīrkoḷ kok kiṟakum koṉṟaiyum tuṉṟu
ceṉṉic ciṟṟampalak kūtta !
nīrkoḷceñ caṭaivāḻ matiputu mattam
nikaḻntaeṉ cintaiyuḷ niṟaintē.
22.
kāmaṉaik kālaṉ takkaṉmik kecceṉ
paṭakkaṭaik kaṇittavaṉ allāp
pēymaṉam piṟinta tavapperun toṇṭar
toṇṭaṉēṉ perumpaṟṟip puliyūrc
cēmanaṟ ṟillai vaṭṭaṅkoṇ(ṭu) āṇṭa
celvacciṟ ṟampalak kūtta !
pūmalar aṭikkīḻp purāṇapū taṅkaḷ
poṟuppareṉ puṉcoliṉ poruḷē.
Hymnus 3 (9.003): Tillai – Die Stimme der Liebenden
Tirumaligai Tevar · Strophen 23–34 · Deutsch · Tamil
23.
uṟavā kiyayō kamumpō kamumāy
uyiroḷi eṉṉumeṉ poṉṉorunāḷ
ciṟavā tavarpurañ ceṟṟa koṟṟac
cilaikoṇṭu paṉṟippiṉ ceṉṟuniṉṟa
maṟavā eṉṉum maṇinīr aruvi
makēntira māmalaimēl uṟaiyum
kuṟavā eṉṉum kuṇakkuṉṟē eṉṉum
kulāttillai ampalak kūttaṉaiyē.
24.
kāṭāṭu palkaṇam kuḻak kēḻaṟ
kaṭumpiṉ neṭumpakaṟ kāṉnaṭanta
vēṭā ! makēntira veṟpā ! eṉṉum
viṉaiyēṉ maṭantaivim māveruvum
cēṭā eṉṉum celvarmū vāyiram
ceḻuñcoti antaṇar ceṅkaitoḻum
kōṭā eṉṉum kuṇakkuṉṟē eṉṉum
kulāttillai ampalak kūttaṉaiyē.
25.
kāṉē varumuraṇ ēṉam eyta
kaḷiyār puḷiṉanaṟkā ḷāyeṉṉum
vāṉē taṭavum neṭuṅ kuṭumi
makēntira māmalai mēlirunta
tēṉē eṉṉum teyvavāy moḻiyār
tiruvāḷarmū vāyiravar teyvak
kōṉē eṉṉum kuṇakkuṉṟē eṉṉum
kulāttillai ampalak kūttaṉaiyē.
26.
veḷiyēṟu paṉṟip piṉceṉ(ṟu) orunāḷ
vicayaṟ(ku) aruḷceyta vēntē ! eṉṉum
maṟiyēṟu cāral makēn tiramā
malaimēl iruntamarum tē! eṉṉum
neṟiyē! eṉṉum neṟiniṉṟa varkaḷ
niṉaikkiṉṟa nīti vētānta nilaik
kuṟiyē ! eṉṉum kuṇakkuṉṟē ! eṉṉum
kulāttillai ampalak kūttaṉaiyē.
27.
ceḻunteṉṟal aṉṟilit tiṅkaḷ kaṅkul
tiraivīrai tīṅkuḻal cēviṉmaṇi
eḻuntiṉṟu eṉmēl pakaiyāṭa vāṭum
eṉainī nalivateṉ ṉēeṉṉum
aḻuntā makēntirat(tu) anta rappuṭ(ku)
aracuk karacē ! amarartaṉik
koḻuntē eṉṉum kuṇakkuṉṟē eṉṉum
kulāttillai ampalak kūttaṉaiyē.
28.
vaṇṭār kuḻalumai naṅkai muṉṉē
makēntirac cāral varākat tiṉpiṉ
kaṇṭār kavala villāṭi vēṭar
kaṭinā yuṭaṉkai vaḷaintāy ! eṉṉum
paṇṭāya malarayaṉ takkaṉ eccaṉ
pakalōṉ talaipal pacuṅkaṇ
koṇṭāy eṉṉum kuṇakkuṉṟē ! eṉṉum
kulāttillai ampalak kūttaṉaiyē.
29.
kaṭuppāyp paṟaikaṟaṅkak kaṭuveñ cilaiyum
kaṇaiyum kavaṇum kaikkoṇ(ṭu)
uṭuppāy tōlceruppuc curikai
varāka muṉṉōṭi viḷiyuḷaippa
naṭappāy ! makēntira nāta ! nā tāntat(tu)
araiyā eṉpārkku nātāntapatam
koṭuppāy eṉṉum kuṇakkuṉṟē eṉṉum
kulāttillai ampalak kūttaṉaiyē.
30.
cēvēntu velkoṭi yāṉē ! eṉṉum
civaṉē ! eṉ cēmattuṇaiyē eṉṉum
māvēntu cāral makēnti rattil
vaḷarnā yakā ! iṅkē vārāy eṉṉum
pūvēnti mūvā yiravar toḻap
pukaḻēntu maṉṟu poliya niṉṟa
kōvē ! eṉṉum kuṇakkuṉṟē ! eṉṉum
kulāttillai ampalak kūttaṉaiyē.
31.
taravār puṉamcuṉai tāḻaruvit
taṭamkal luṟaiyum maṭaṅkal amar
maravār poḻileḻil vēṅkai eṅkum
maḻaicūḻ makēntira māmalaimēl
karavā ! eṉṉum cuṭalnīḷ muṭimālayaṉ
intiraṉ mutaltē varkkellām
kuravā eṉṉum kuṇakkuṉṟē eṉṉum
kulāttillai ampalak kūttaṉaiyē.
32.
tirunī ṟiṭāvurut tīṇṭēṉ eṉṉum
tirunīṟu meyttiru muṇṭattiṭṭup
perunīla kaṇṭaṉ tiṟaṅkoṇ(ṭu) ivaḷ
pitaṟṟip perunteru vētiriyum
varunīr aruvi makēntirappoṉ
malaiyiṉ malaimaka ḷukkaruḷum
kurunī eṉṉum kuṇakkuṉṟē ! eṉṉum
kulāttillai ampalak kūttaṉaiyē.
33.
uṟṟāy eṉṉum uṉṉaiyaṉṟi maṟṟoṉ(ṟu)
uṇarēṉ eṉṉum uṇarvukaḷ kalakkap
peṟṟāya ainteḻuttum pitaṟṟip
piṇitīra veṇṇīṟiṭap peṟṟēṉ eṉṉum
cuṟṟāya cōti makēntiram cūḻa
maṉattiruḷ vāṅkic cūḻāta neñcil
kuṟṟāy ! eṉṉum kuṇakkuṉṟē ! eṉṉum
kulāttillai ampalak kūttaṉaiyē.
34.
vēṟāka uḷḷat(tu) uvakai viḷait(tu)
avaṉic civalōka vētaveṉṟi
māṟāta mūvāyira varaiyum eṉaiyum
makiḻntāḷa vallāy ! eṉṉum
āṟār cikara makēntirat(tu) uṉ
aṭiyār piḻaipoṟuppāy mātōr
kūṟāy eṉṉum kuṇakkuṉṟē eṉṉum
kulāttillai ampalak kūttaṉaiyē.
Hymnus 4 (9.004): Tillai – Entschiedenes Bekenntnis
Tirumaligai Tevar · Strophen 35–45 · Deutsch · Tamil
35.
iṇaṅkilā īcaṉ nēcat(tu) iruntacit tatti ṉēṟku
maṇaṅkoḷcīrt tillai vāṇaṉ maṇaaṭi yārkaḷ vaṇmaik
kuṇaṅkaḷaik kūṟā vīṟil kōṟaivāyp pīṟaṟ piṇṭap
piṇaṅkaḷaik kāṇā kaṇvāy pēcā(tu) ap pēyka ḷōṭē.
36.
eṭṭuru viravi eṉṉai āṇṭavaṉ īṇṭu cōti
viṭṭilaṅ(ku) alaṅkal tillai vēntaṉaic cērnti lāta
tuṭṭarait tūrtta vārttait toḻumparaip piḻampu pēcum
piṭṭaraik kāṇā kaṇvāy pēcā(tu) ap pēyka ḷōṭē.
37.
aruḷtiraḷ cempoṉ cōti ampalat tāṭukiṉṟa
iruḷtiraḷ kaṇṭat temmāṉ iṉparuk(ku) aṉpu ceyyā
araṭṭarai araṭṭup pēcum aḻukkaraik kaḻukka ḷāya
piraṭṭaraik kāṇā kaṇvāy pēcā(tu) ap pēyka ḷōṭē.
38.
tuṇukkeṉa ayaṉum mālum toṭarvarum cuṭarāy ippāl
aṇukkaruk(ku) aṇiya cempoṉ ampalat tāṭik(ku) allāc
ciṇukkaraic cettaṟ kottaic citamparait cīttai ūttaip
piṇukkaraik kāṇā kaṇvāy pēcā(tu) appēyka ḷōṭē.
39.
ticaikkumik kulavu cīrttit tillaik kūt(tu) ukantu tīya
nacikkaveṇ ṇīṟa(tu) āṭum namarkaḷai naṇukā nāykaḷ
acikkaā riyaṅkaḷ ōtum ātaraip pēta vātap
picakkaraik kāṇā kaṇvāy pēcā(tu) ap pēyka ḷōṭē.
40.
āṭara(vu) āṭa āṭum ampalat(tu) amirtē eṉṉum
cēṭarcē vaṭikaḷ cūṭat tiruvilā uruvi ṉāraic
cāṭaraic cāṭkai mōṭac caḻakkaraip piḻakkap piṭkap
pēṭaraik kāṇā kaṇvāy pēcātu ap pēyka ḷōṭē.
41.
urukkieṉ uḷḷat tuḷḷē ūṟalan tēṟal māṟāt
tirukkuṟip(pu) aruḷum tillaic celvaṉpāṟ cellum celvil
arukkarai aḷḷal vāya kaḷḷarai aviyāp pāvap
perukkaraik kāṇā kaṇvāy pēcā(tu)ap pēyka ḷōṭē.
42.
cekkarot(tu) iravi nūṟā yirattiraḷ oppām tillaic
cokkaram palavar eṉṉum karutiyaik karuta māṭṭā
ekkaraik kuṇṭa miṇṭa ettaraip putta rātip
pokkaraik kāṇā kaṇvāy pēcātu ap pēyka ḷōṭē.
43.
eccaṉait talaiyāk koṇṭu ceṇṭaṭit(tu) iṭapam ēṟi
accaṅkoṇ(ṭu) amarar ōṭa niṉṟaam palavaṟ(ku) allāk
kaccaraik kallāp pollāk kayavaraip pacunūl kaṟkum
piccaraik kāṇā kaṇvāy pēcā(tu) ap pēyka ḷōṭē.
44.
viṇṇavar makuṭa kōṭi miṭaintoḷir maṇikaḷ vīcum
aṇṇalam palavaṉ koṟṟa aracaṉuk(ku) ācai illāt
teṇṇarait teruḷā uḷḷat(tu) iruḷarait tiṭṭai muṭṭaip
peṇṇaraik kāṇā kaṇvāy pēcā(tu) ap pēyka ḷōṭē.
45.
ciṟappuṭai aṭiyār tillaic cempoṉam palavaṟ(ku) āḷām
uṟaippuṭai yaṭiyār kīḻkkīḻ uṟaipparcē vaṭinī(ṟu) āṭār
iṟappoṭu piṟappi ṉukkē iṉiyarāy mīṇṭum mīṇṭum
piṟapparaik kāṇā kaṇvāy pēcā(tu) ap pēyka ḷōṭē.
Hymnus 5 (9.005): Tiruvilimilalai
Senthanar · Strophen 46–57 · Deutsch · Tamil
46.
ēkanā yakaṉai imaiyavark(ku) aracai
eṉṉuyirk(ku) amutiṉai etiril
pōkanā yakaṉaip puyalvaṇaṟ(ku) aruḷip
poṉṉeṭuñ civikaiyā vūrnta
mēkanā yakaṉai mikutiru vīḻi
miḻalaiviṇ ṇiḻiceḻuṅ kōyil
yōkanā yakaṉai aṉṟimaṟ ṟoṉṟum
uṇṭeṉa uṇarkilēṉ yāṉē.
47.
kaṟṟavar viḻuṅkum kaṟpakak kaṉiyaik
karaiyilāk karuṇaimā kaṭalai
maṟṟavar aṟiyā māṇikka malaiyai
matippavar maṉamaṇi viḷakkaic
ceṟṟavar puraṅkaḷ ceṟṟaeñ civaṉait
tiruvīḻi miḻalaivīṟ ṟirunta
koṟṟavaṉ taṉṉaik kaṇṭukaṇ(ṭu) uḷḷam
kuḷiraeṉ kaṇkuḷirn taṉavē.
48.
maṇṭalattu oḷiyai vilakkiyāṉ nukarnta
maruntaieṉ māṟilā maṇiyaip
paṇṭavar ayaṉmāṟ(ku) aritumāy aṭiyārk(ku)
eḷiyatōr pavaḷamāl varaiyai
viṇṭavar malarvāy vērivār poḻilcūḻ
tiruvīḻi miḻalaiyūr āḷum
koṇṭalaṅ kaṇṭat(tu) emkuru maṇiyaik
kurukaval viṉaikuṟu kāvē.
49.
taṉṉaṭi niḻaṟkīḻ eṉṉaiyum takaitta
cacikuvā mavuliyait tāṉē
eṉṉiṭaik kamalam mūṉṟiṉuḷ tōṉṟi
eḻuñceḻuñ cuṭariṉai aruḷcēr
miṉṉeṭuṅ kaṭaluḷ veḷḷattai vīḻi
miḻalaiyuḷ viḷaṅkuveṇ paḷiṅkiṉ
poṉṉaṭik(ku) aṭimai pukkiṉap pōka
viṭuvaṉō pūṇṭukoṇ ṭēṉē.
50.
itteyva neṟinaṉ ṟeṉ(ṟu)iruḷ māyap
piṟappā intira cālap
poytteyva neṟināṉ pukāvakai purinta
purāṇacintā maṇi vaitta
meyt teyva neṟināṉ maṟaiyavar vīḻi
miḻalaiviṇ ṇiḻiceḻuṅ kōyil
atteyva neṟiyiṟ civamalā(tu) avamum
aṟivarō aṟivuṭai yōrē.
51.
akkaṉā aṉaiya celvamē cintittu
aivarō(ṭu) aḻuntiyāṉ avamē
pukkiṭā vaṇṇam kātteṉai āṇṭa
puṉitaṉai vaṉitaipā kaṉaieṉ
tikkelām kulavum pukaḻttiru vīḻi
miḻalaiyāṉ tiruvaṭi niḻaṟkīḻp
pukkuniṟ pavartam poṉṉaṭik kamalap
poṭiyaṇin(tu) aṭimaipūṇ ṭēṉē.
52.
kaṅkainīr ariciṟ karaiyiru maruṅkum
kamaḻpoḻil taḻuviya kaḻaṉit
tiṅkaḷnēr tīṇṭa nīṇṭamā ḷikaicūḻ
māṭanī ṭuyartiru vīḻit
taṅkucīrc celvat teyvattāṉ tōṉṟi
nampiyait taṉperuñ cōti
maṅkaiyōr pākat(tu) eṉṉaru maruntai
varuntināṉ maṟappaṉō? iṉiyē.
53.
āyiram kamalam ñāyi(ṟu)ā yirammuk
kaṇmuka karacara ṇattōṉ
pāyiruṅ kaṅkai paṉinilāk karanta
paṭarcaṭai miṉṉupoṉ muṭiyōṉ
vēyirun tōḷi umaimaṇa vāḷaṉ
virumpiya miḻalaicūḻ poḻilaip
pōyirun tēyum pōṟṟuvār kaḻalkaḷ
pōṟṟuvār purantarā tikaḷē.
54.
eṇṇilpal kōṭi cēvaṭi muṭikaḷ
eṇṇilpal kōṭitiṇ tōḷkaḷ
eṇṇilpal kōṭi tiruvuru nāmam
ērkoḷmuk kaṇmukam iyalpum
eṇṇilpal kōṭi ellaik(ku)ap pālāy
niṉ(ṟu)aiññāṟ(ṟu) antaṇar ēttum
eṇṇilpal kōṭi kuṇattarēr vīḻi
ivarnammai āḷuṭai yārē.
55.
takkaṉveṅ katirōṉ calantaraṉ piramaṉ
cantiraṉ intiraṉ eccaṉ
mikkaneñ(cu) arakkaṉ puramkari karuṭaṉ
maṟalivēḷ ivarmikai cekuttōṉ
tikkelām niṟainta pukaḻttiru vīḻi
miḻalaiyāṉ tiruvaṭi niḻaṟkīḻp
pukkirun tavartam poṉṉaṭik kamalap
poṭiyaṇin(tu) aṭimaipūṇ ṭēṉē.
56.
uḷaṅkoḷa maturak katirvirit(tu) uyirmēl
aruḷcori tarumumā patiyai
vaḷaṅkiḷar natiyum matiyamum cūṭi
maḻaviṭai mēlvaru vāṉai
viḷaṅkoḷi vīḻi maḻalaivēn tēyeṉ(ṟu)
āntaṉaic cēntaṉtā taiyaiyāṉ
kaḷaṅkoḷa aḻaittāl piḻaikkumō aṭiyēṉ
kaikkoṇṭa kaṉakakaṟ pakamē.
57.
pāṭalaṅ kārap paricilkā(cu) aruḷip
paḻuttacen tamiḻmalar cūṭi
nīṭalaṅ kārattu emperu makkaḷ
neñciṉuḷ niṟaintuniṉ ṟāṉai
vēṭalaṅ kārak kōlattiṉ amutait
tiruvīḻi miḻalaiyūr āḷum
kēṭilaṅ kīrttik kaṉakakaṟ pakattaik
keḻumutaṟ(ku) evviṭat tēṉē.
Hymnus 6 (9.006): Tiruvavaduturai
Senthanar · Strophen 58–68 · Deutsch · Tamil
58.
poyyāta vētiyar cāntaimeyp pukaḻāḷar āyiram pūcurar
meyyē tiruppaṇi ceycīr mikukā virikkarai mēya
aiyā ! tiruvā vaṭutuṟai amutē ! eṉṟuṉṉai aḻaittakkāl
maiyār taṭaṅkaṇ maṭantaik(ku)oṉ(ṟu) aruḷātu oḻivatu mātimaiyē.
59.
māti maṇaṅkama ḻumpoḻil maṇimāṭa māḷikai vīticūḻ
cōti matilaṇi cāntaimeyc curuti vitivaḻi yōrtoḻum
āti amarar purāṇaṉām aṇiā vaṭutuṟai nampiniṉṟa
nīti aṟikilaṉ poṉneṭum tiṇtōḷ puṇara niṉaikkumē.
60.
niṉaikkum nirantara ṉē !eṉṉum
nilākkōlac ceñcaṭaik kaṅkainīr
naṉaikkum nalaṅkiḷar koṉṟaimēl
nayampēcum naṉṉutal naṅkaimīr !
maṉakkiṉpa veḷḷam malaimakaḷ
maṇavāḷa nampivaṇ cāntaiyūr
taṉakkiṉpaṉ āvaṭu taṇtuṟait
taruṇēntu cēkaraṉ eṉṉumē.
61.
taruṇēntu cēkara ṉē !eṉum
taṭampoṉṉit teṉkaraic cāntaiyūrp
poruḷnērnta cintai avartoḻap
pukaḻcelvam malkupoṟ kōyiluḷ
aruḷnērn(tu) amartiru māvaṭu
tuṟaiyāṇṭa āṇṭakai ammāṉē
teruḷnērnta cittam valiyavā
tilaka nutali tiṟattilē.
62.
tilaka nutalumai naṅkaikkum
tiruvā vaṭutuṟai nampikkum
kulaka aṭiyavark(ku) eṉṉaiyāṭ
koṭuttāṇṭu koṇṭa kuṇakkaṭal
avatoṉ(ṟu) aṟikiṉṟi vēmeṉum
aṇiyumveṇ ṇī(ṟu)añ ceḻuttalāl
valatoṉ ṟilaḷitaṟ(ku) eṉceykēṉ?
vayalantaṇ cāntaiyar vēntaṉē !
63.
vēntaṉ vaḷaittatu mēruvil
aravunāṇ veṅkaṇai ceṅkaṇmāl
pōnta matilaṇi muppuram
poṭiyāṭa vētap puravittēr
cāntai mutal !ayaṉ cārati
katiyaruḷ eṉṉum it taiyalai
āntaṇ tiruvā vaṭutuṟaiyāṉ
ceykai yāraṟi kiṟpārē?
64.
kiṟpōm eṉattakkaṉ vēḷvipuk(ku)
eḻuntō ṭikkeṭṭa attēvarkaḷ
coṟpōlum meyppayaṉ pāvikāḷeṉ
collic collum it tūmoḻi
kaṟpōl maṉamkaṉi vittaeṅ
karuṇāla yāvantiṭāy eṉṟāl
poṟpō peruntiru vāvaṭu
tuṟaiyāḷi pēcā(tu) oḻivatē.
65.
oḻivoṉṟi lāvuṇmai vaṇṇamum
uvappilaḷ ūṟiṉpa veḷḷamum
oḻivoṉṟi lāppoṉṉit tīrttamum
muṉikōṭi kōṭiyā mūrttiyum
aḻivoṉṟi lāccelvac cāntaiyūr
aṇiā vaṭutuṟai āṭiṉāḷ
iḻivoṉṟi lāvakai eytiniṉ(ṟu)
iṟumākkum eṉṉiḷa māṉaṉē.
66.
māṉēr kalaivaḷaiyum kavarntuḷam
koḷḷai koḷḷavaḻak(ku) uṇṭē !
tēṉē ! amutē !eṉ cittamē !
civalōka nāyakac celvamē !
āṉēa lampuṉaṟ poṉṉi
aṇiyā vaṭutuṟai aṉpartam
kōṉē !niṉ meyyaṭi yārmaṉak
karuttai muṭittiṭuṅ kuṉṟamē !
67.
kuṉṟēnti kōkaṉa kat(tu)ayaṉ
aṟiyā neṟieṉṉaik kūṭṭiṉāy
eṉṟēṅki ēṅki aḻaikkiṉṟāḷ
iḷavalli ellai kaṭantaṉaḷ
aṉṟō lampupu ṉaṟpoṉṉi
aṇiyā vaṭutuṟai āṭiṉāḷ
naṉṟē ivaḷtam paramallaḷ
navalōka nāyakaṉ pālaḷē.
68.
pālum amutamum tēṉumāy
āṉantam tantuḷḷē pālippāṉ
pōlumeṉ āruyirp pōkamām
purakāla kāmapu rāntakaṉ
cēlum kayalum tiḷaikkunīrt
tiruvā vaṭutuṟai vēntaṉō(ṭu)
ālum ataṟkē mutalumām
aṟintōm arivaipoy yātatē.
Hymnus 7 (9.007): Tiruvidaikali – Murugan
Senthanar · Strophen 69–79 · Deutsch · Tamil
69.
mālulā maṉamtan(tu) eṉkaiyil caṅkam
vavviṉāṉ malaimakaḷ matalai
mēlulān tēvar kulamuḻu tāḷum
kumaravēḷ vaḷḷitaṉ maṇāḷaṉ
cēlulāṅ kaḻaṉit tiruviṭaik kaḻiyil
tirukkurā nīḻaṟkīḻ niṉṟa
vēlulān taṭakkai vēntaṉeṉ cēntaṉ
eṉṉum eṉ melliyal ivaḷē.
70.
ivaḷaivā riḷameṉ koṅkaiyīr poṅka
eḻil kavarn tāṉiḷaṅ kāḷai
kavaḷamā karimēl kavaricūḻ kuṭaikkīḻk
kaṉakakkuṉ ṟeṉavarum kaḷvaṉ
tivaḷamā ḷikaicūḻ tiruviṭaik kaḻiyil
tirukkurā nīḻaṟkīḻ niṉṟa
kuvaḷaimā malarkkaṇ naṅkaiyāṉaikkum
kuḻakaṉnal aḻakaṉnaṅ kōvē.
71.
kōviṉaip pavaḷak kuḻamaṇak kōlak
kuḻāṅkaḷ cūḻkōḻivel koṭiyōṉ
kāvalnaṟ cēṉaiyeṉ ṉakkāp pavaṉeṉ
poṉṉai mēkalai kavarvāṉē?
tēviṉnaṟ ṟalaivaṉ tiruviṭaik kaḻiyil
tirukkurā nīḻaṟkīḻ niṉṟa
tūvinaṟ pīli māmayil ūrum
cuppira maṇṇiyaṉ tāṉē.
72.
tāṉavar porutu vāṉavar cēṉai
maṭiyaccūr mārpiṉait taṭintōṉ
māṉamar taṭakkai vaḷḷaltaṉ piḷḷai
maṟainiṟai caṭṭaṟam vaḷarat
tēṉamar poḻilcūḻ tiruviṭaik kaḻiyil
tirukkurā nīḻaṟkīḻ niṉṟa
kōṉamar kūttaṉ kulaviḷaṅ kaḷiṟeṉ
koṭikkiṭar payappatuṅ kuṇamē !
73.
kuṇamaṇik kuruḷaik kovvaivāy maṭantai
paṭumiṭar kuṟikkoḷā(tu) aḻakō?
maṇamaṇi maṟaiyōr vāṉavar vaiyam
uyyamaṟ(ṟu) aṭiyaṉēṉ vāḻat
tiṇamaṇi māṭat tiruviṭaik kaḻiyil
tirukkurā nīḻaṟkīḻ niṉṟa
kaṇamaṇi porunīrk kaṅkaitaṉ ciṟuvaṉ
kaṇapati piṉṉiḷaṅ kiḷaiyē.
74.
kiḷaiyiḷaṅ cēyak kiritaṉai kīṇṭa
āṇṭakai kēṭilvēṟ celvaṉ
vaḷaiyiḷam piṟaicceñ caṭaiaraṉ matalai
kārniṟa māltiru marukaṉ
tiḷaiyiḷam poḻilcūḻ tiruviṭaik kaḻiyil
tirukkurā nīḻaṟkīḻ niṉṟa
muḷaiyiḷaṅ kaḷi(ṟu)eṉ moykuḻaṟ ciṟumik(ku)
aruḷuṅkol murukavēḷ parintē.
75.
parintaceñ cuṭarō paritiyō miṉṉō
pavaḷattiṉ kuḻaviyō pacumpoṉ
corintacin turamō tūmaṇit tiraḷō
cuntarat(tu) aracitu eṉṉat
terintavai tikarvāḻ tiruviṭaik kaḻiyil
tirukkurā nīḻaṟkīḻ niṉṟa
varintaveñ cilaikkai maintaṉai añcol
maiyalkoṇ(ṭu) aiyaṟum vakaiyē.
76.
vakaimikum acurar māḷavan(tu) uḻiñai
vāṉamar viḷaittatā ḷāḷaṉ
pukaimikum aṉaliṟ purampoṭi paṭutta
poṉmalai villitaṉ putalvaṉ
tikaimiku kīrttit tiruviṭaik kaḻiyil
tirukkurā nīḻaṟkīḻ niṉṟa
tokaimiku nāmat tavaṉtiru vaṭik(ku)eṉ
tuṭiyiṭai maṭaltoṭaṅ kiṉaḷē.
77.
toṭaṅkiṉaḷ maṭaveṉ(ṟu) aṇimuṭit toṅkal
puṟaitaḻ ākilum aruḷāṉ
iṭaṅkoḷak kuṟatti tiṟattilum iṟaivaṉ
maṟattoḻil vārttaiyum uṭaiyaṉ
tiṭaṅkoḷvai tikarvāḻ tiruviṭaik kaḻiyil
tirukkurā nīḻaṟkīḻ niṉṟa
maṭaṅkalai malarum paṉṉiru nayaṉat(tu)
aṟumukat(tu) amutiṉai maruṇṭē.
78.
maruṇṭuṟai kōyil malkunaṉ kuṉṟap
poḻilvaḷar makiḻtirup piṭavūr
veruṇṭamāṉ viḻiyārk(ku) aruḷceyā viṭumē
viṭalaiyē evarkkum mey aṉpar
teruṇṭavai tikarvāḻ tiruviṭaik kaḻiyil
tirukkurā nīḻaṟkīḻ niṉṟa
kuruṇṭapūṅ kuñcip piṟaiccaṭai muṭimuk
kaṇṇuṭaik kōmaḷak koḻuntē.
79.
koḻuntiraḷ vāyār tāymoḻi yākat
tūymoḻi amararkō makaṉaic
ceḻuntiraḷ cōtic ceppuṟaic cēntaṉ
vāyntacol ivaicuvā miyaiyē
ceḻuntiṭam poḻilcūḻ tiruviṭaik kaḻiyil
tirukkurā nīḻaṟkīḻ niṉṟa
eḻuṅkatir oḷiyai ēttuvār kēṭpār
iṭarkeṭum mālulā maṉamē.
Hymnus 8 (9.008): Tillai – Die kleine heilige Halle
Karuvur Tevar · Strophen 80–90 · Deutsch · Tamil
80.
kaṇamviri kuṭumic cemmaṇik kavaināk
kaṟaiyaṇal kaṭcevip pakuvāyp
paṇamviri tuttip poṟikoḷveḷ ḷeyiṟṟup
pāmpaṇi paramartam kōyil
maṇamviri tarutē māmpoḻil moḻuppil
maḻaitavaḻ vaḷariḷam kamukam
tiṇarnirai arumpum perumpaṟṟap puliyūrt
tiruvaḷar tirucciṟṟam palamē.
81.
ivvarum piṟavip peḷavanīr nīntum
ēḻaiyēṟ(ku) eṉṉuṭaṉ piṟanta
aivarum pakaiyē yārtuṇai eṉṟāl
añcaleṉ ṟaruḷceyvāṉ kōyil
kaivarum paḻaṉam kuḻaittaceñ cālik
kaṭaiciyar kaḷaitaru nīlam
ceyvaram(pu) arumpum perumpaṟṟap puliyūrt
tiruvaḷar tirucciṟṟam palamē.
82.
tāyiṉnēr iraṅkum talaivaō eṉṟum
tamiyaṉēṉ tuṇaivaō eṉṟum
nāyiṉēṉ iruntu pulampiṉāl iraṅki
nalampuri paramartam kōyil
vāyilnēr arumpu maṇimuruk(ku) alara
vaḷariḷam cōlaimān taḷircen
tīyiṉnēr arumpum perumpaṟṟap puliyūrt
tiruvaḷar tirucciṟṟam palamē.
83.
tuntupi kuḻalyāḻ montaivāṉ iyampat
toṭarn(tu)iru ṭiyarkaṇam tutippa
nantikai muḻavam mukileṉa muḻaṅka
naṭampuri paramartam kōyil
antiyiṉ maṟaināṉku āraṇam potinta
arumpeṟal maṟaipporuḷ maṟaiyōr
cintaiyil arumpum perumpaṟṟap puliyūrt
tiruvaḷar tirucciṟṟam palamē.
84.
kaṇpaṉi arumpak kaikaḷ moṭṭit(tu)eṉ
kaḷaikaṇē! ōlameṉ(ṟu) ōliṭṭu
eṉpelām urukum aṉpartam kūṭṭat(tu)
eṉṉaiyum puṇarppavaṉ kōyil
paṇpala teḷiteṉ pāṭiniṉ ṟāṭap
paṉimalarc cōlaicūḻ moḻuppil
ceṇpakam arumpum perumpaṟṟap puliyūrt
tiruvaḷar tirucciṟṟam palamē.
85.
neñciṭar akala akampukun(tu) oṭuṅkum
nilaimaiyō(ṭu) iruḷkiḻit(tu) eḻunta
veñcuṭar cuṭarva pōṉ(ṟu)oḷi tuḷumpum
viricaṭai aṭikaḷtaṅ kōyil
añcuṭar puricai āḻicūḻ vaṭṭat(tu)
akampaṭi maṇinirai paranta
ceñcuṭar arumpum perumpaṟṟap puliyūrt
tiruvaḷar tirucciṟṟam palamē.
86.
pūttiraḷ uruvam ceṅkatir viriyāp
puntiyil vantamāl viṭaiyōṉ
tūttiraḷ paḷiṅkil tōṉṟiya tōṟṟam
tōṉṟaniṉ ṟavaṉvaḷar kōyil
nāttiraḷ maṟaiyōrn(tu) ōmakuṇ ṭattu
naṟuneyāl maṟaiyavar vaḷartta
tīttiraḷ arumpum perumpaṟṟap puliyūrt
tiruvaḷar tirucciṟṟam palamē.
87.
cīrttatiṇ puvaṉam muḻuvatum ēṉait
ticaikaḷō(ṭu) aṇṭaṅkaḷ aṉaittum
pōrttatam perumai ciṟumaipuk(ku) oṭuṅkum
puṇarppaṭai aṭikaḷtam kōyil
ārttuvan(tu) amarit(tu) amararum piṟarum
alaikaṭal iṭutiraip puṉitat
tīrttanīr arumpum perumpaṟṟap puliyūrt
tiruvaḷar tirucciṟṟam palamē.
88.
piṉṉuceñ caṭaiyum piṟaitavaḻ moḻuppum
periyataṅ karuṇaiyum kāṭṭi
aṉṉaitēṉ kalan(tu)iṉ amu(tu)ukan(tu) aḷittāṅ(ku)
aruḷpuri paramartam kōyil
puṉṉaitēṉ coriyum poḻilakam kuṭaintu
poṟivari vaṇṭiṉam pāṭum
teṉṉatēṉ arumpum perumpaṟṟap puliyūrt
tiruvaḷar tirucciṟṟam palamē.
89.
umparnā(ṭu) impar viḷaṅkiyāṅ(ku) eṅkum
oḷivaḷar tirumaṇic cuṭarkāṉ(ṟu)
empirāṉ naṭañcey cūḻalaṅ kellām
iruṭ piḻam(pu) aṟaeṟi kōyil
vampulām kōyil kōpuram kūṭam
vaḷarnilai māṭamā ḷikaikaḷ
cempoṉāl arumpum perumpaṟṟap puliyūrt
tiruvaḷar tirucciṟṟam palamē.
90.
iruntirait taraḷap paravaicūḻ akalat(tu)
eṇṇilaṅ kaṇṇilpuṉ mākkaḷ
tiruntuyirp paruvat(tu) aṟivuṟu karuvūrt
tuṟaivaḷar tīntamiḻ mālai
poruntaruṅ karuṇaip paramartam kōyil
poḻilakaṅ kuṭaintuvaṇ(ṭu) uṟaṅkac
ceruntiniṉ(ṟu) arumpum perumpaṟṟap puliyūrt
tiruvaḷar tirucciṟṟam palamē.
Hymnus 9 (9.009): Tirukkalantai Adityesvaram
Karuvur Tevar · Strophen 91–100 · Deutsch · Tamil
91.
kalaikaḷtam poruḷum aṟivumāy eṉṉaik
kaṟpiṉiṟ peṟṟeṭut(tu) eṉakkē
mulaikaḷtan(tu) aruḷum tāyiṉum nalla
mukkaṇāṉ uṟaiviṭam pōlum
malaikuṭain taṉaiya neṭunilai māṭa
maruṅkelām maṟaiyavar muṟaiyōt(tu)
alaikaṭal muḻaṅkum antaṇīrk kaḷantai
aṇitikaḻ ātittēc caramē.
92.
cantaṉa kaḷapam tutaintanaṉ mēṉit
tavaḷaveṇ poṭimuḻu tāṭum
centaḻal uruvil polintunōk kuṭaiya
tirunutal avarkkiṭam pōlum
intaṉa vilaṅkal eṟipuṉan tīppaṭ(ṭu)
erivatot(tu) eḻunilai māṭam
antaṇar aḻalōm(pu) alaipuṉaṟ kaḷantai
aṇitikaḻ ātittēc caramē.
93.
kariyarē iṭantāṉ ceyyarē orupāl
kaḻuttilōr taṉivaṭañ cērtti
murivarē muṉivar tammo(ṭu)āl niḻaṟkīḻ
muṟaiterin(tu) ōruṭam piṉarām
iruvarē mukkaṇ nāṟperun taṭantōḷ
iṟaivarē maṟaikaḷum tēṭa
ariyarē yākil avariṭam kaḷantai
aṇitikaḻ ātittēc caramē.
94.
paḻaiyarām toṇṭark(ku) eḷiyarē miṇṭark(ku)
ariyarē pāviyēṉ ceyyum
piḻaiyelām poṟutteṉ piṇipoṟun taruḷāp
piccarē naccarā miḷirum
kuḻaiyarāy vanten kuṭimuḻu tāḷum
kuḻakarē oḻukunīrk kaṅkai
aḻakarē yākil avariṭam kaḷantai
aṇitikaḻ ātittēc caramē.
95.
pavaḷamē makuṭam pavaḷamē tiruvāy
pavaḷamē tiruvuṭam(pu) ataṉil
tavaḷamē kaḷapam tavaḷamē purinūl
tavaḷamē muṟuvalā ṭaravam
tuvaḷumē kalaiyum tukilumē orupāl
tuṭiyiṭai iṭamaruṅ(ku) orutti
avaḷumē ākil avariṭam kaḷantai
aṇitikaḻ ātittēc caramē.
96.
nīlamē kaṇṭam pavaḷamē tiruvāy
nittilam kiraittilaṅ kiṉavē
pōlumē muṟuval niṟaiyaā ṉantam
poḻiyumē tirumukam oruvar
kōlamē accō aḻakitē eṉṟu
kuḻaivarē kaṇṭavar uṇṭatu
ālamē ākil avariṭaṅ kaḷantai
aṇitikaḻ ātittēc caramē !
97.
tikkaṭā niṉaintu neñciṭin turukum
tiṟattavar puṟattirun(tu) alaca
maikkaṭā aṉaiya eṉṉaiyāḷ virumpi
maṟṟoru piṟaviyiṟ piṟantu
poykkaṭā vaṇṇam kātteṉak(ku) aruḷē
puriyavam vallarē ellē
akkaṭā ākil avariṭam kaḷantai
aṇitikaḻ ātittēc caramē.
98.
meyyarē meyyarkku iṭutiru vāṉa
viḷakkarē eḻutukōl vaḷaiyāṇ
maiyarē vaiyam palitirin(tu) uṟaiyum
mayāṉarē uḷaṅkalan tiruntum
poyyarē poyyark(ku) aṭuttavāṉ paḷiṅkiṉ
poruḷvaḻi iruḷkiḻit teḻunta
aiyarē yākil avariṭaṅ kaḷantai
aṇitikaḻ ātittēc caramē.
99.
kumutamē tiruvāy kuvaḷaiyē kaḷamum
kuḻaiyatē irucevi orupāl
vimalamē kalaiyum uṭaiyarē caṭaimēl
miḷirumē poṟivari nākam
kamalamē vataṉam kamalamē nayaṉam
kaṉakamē tiruvaṭi nilainīr
amalamē ākil avariṭam kaḷantai
aṇitikaḻ ātittēc caramē.
100.
nīraṇaṅ(ku) akampu kaḻaṉicūḻ kaḷantai
niṟaipukaḻ ātittēc carattu
nāraṇaṉ paravum tiruvaṭi nilaimēl
nalamali kalaipayil karuvūr
āraṇam moḻinta pavaḷavāy karanta
amutamū ṟiyatamiḻ mālai
ēraṇaṅ(ku) irunāṉ(ku) iraṇṭivai vallōr
iruḷkiḻin(tu) eḻuntacin taiyarē.
Hymnus 10 (9.010): Kilkkottur Maniyambalam
Karuvur Tevar · Strophen 101–111 · Deutsch · Tamil
101.
taḷiroḷi maṇippūm patañcilam(pu) alampac
caṭaivirit(tu) alaiyeṟi kaṅkait
teḷiroḷi maṇinīrt tivalaimut(tu) arumpit
tirumukam malarntucoṭ(ṭu) aṭṭak
kiḷaroḷi maṇivaṇ(ṭu) aṟaipoḻiṟ paḻaṉam
keḻuvukam palaiceykīḻk kōṭṭur
vaḷaroḷi maṇiyam palattuḷniṉṟāṭum
maintaṉeṉ maṉaṅkalan tāṉē.
102.
tuṇṭaveṇ piṟaiyum paṭarcaṭai moḻuppum
kaḻiyamum cūlamum nīla
kaṇṭamum kuḻaiyum pavaḷavāy itaḻum
kaṇṇutal tilakamum kāṭṭik
keṇṭaiyum kayalum ukaḷunīrp paḻaṉam
keḻukavum palaiceykīḻk kōṭṭūr
vaṇṭaṟai maṇiyam palattuḷniṉ ṟāṭum
maintaṉeṉ maṉaṅkalan tāṉē.
103.
tirunutal viḻiyum pavaḷavāy itaḻum
tilakamum uṭaiyavaṉ caṭaimēl
puritaru malariṉ tātuniṉ(ṟu) ūtap
pōyvarun tumpikāḷ ! iṅkē
kiritavaḻ mukaliṉ kīḻttavaḻ māṭam
keḻuvukam palaiceykīḻk kōṭṭūr
varutiṟal maṇiyam palavaṉaik kaṇ(ṭu)eṉ
maṉattaiyum koṇṭupō tumiṉē.
104.
teḷḷunī ṟavaṉnī(ṟu) eṉṉuṭal virumpum
ceviyavaṉ aṟivunūl kēṭkum
meḷḷavē avaṉpēr viḷampuvāy kaṇkaḷ
vimāṉamēnōkki vev vuyirkkum
kiḷḷaipūm potumpiṟ koñcimām poḻiṟkē
keḻuvukam palaiceykīḻk kōṭṭūr
vaḷḷalē maṇiyam palattuḷniṉ ṟāṭum
maintaṉē !eṉṉumeṉ maṉaṉē.
105.
tōḻi !yāmceyta toḻileṉ? em perumāṉ
tuṇaimalarc cēvaṭi kāṇpāṉ
ūḻitō ṟūḻi uṇarntuḷaṅ kacintu
nekkunain(tu) uḷaṅkarain(tu) urukum
kēḻalum puḷḷum ākiniṉṟi ruvar
keḻuvukam palaiceykīḻk kōṭṭūr
vāḻiya maṇiyam palavaṉaik kāṇpāṉ
mayaṅkavum māloḻi yōmē.
106.
eṉceykōm tōḻi ! tōḻinī tuṇaiyāy
iravupōm pakalvaru mākil
añcalō eṉṉāṉ āḻiyum tiraiyum
alamaru māṟukaṇ(ṭu) ayarvaṉ
kiñcuka maṇivāy arivaiyar teruvil
keḻukavum palaiceykīḻk kōṭṭūr
mañcaṇi maṇiyam palavaō eṉṟu
mayaṅkuvaṉ mālaiyam poḻutē.
107.
taḻaitavaḻ moḻuppum tavaḷanīṟ(ṟu) oḷiyum
caṅkamum cakaṭaiyiṉ muḻakkum
kuḻaitavaḻ ceviyum kuḷircaṭait teṇṭum
kuṇṭaiyum kuḻāṅkoṭu tōṉṟum
kiḻaitavaḻ kaṉakam poḻiyanīrp paḻaṉam
keḻukavum palaiceykīḻk kōṭṭūr
maḻaitavaḻ maṇiyam palattuḷniṉ ṟāṭum
maintartam vāḻvupōṉ ṟaṉavē.
108.
taṉṉaka maḻalaic cilampoṭu cataṅkai
tamarukam tiruvaṭi tirunīṟu
iṉṉakai maḻalai kaṅkaikōṅ(ku) itaḻi
iḷampiṟai kuḻaivaḷar iḷamāṉ
kiṉṉaram muḻavam maḻalaiyāḻ vīṇai
keḻukavum palaiceykīḻk kōṭṭūr
maṉṉavaṉ maṇiyam palattuḷniṉ ṟāṭum
maintaṉeṉ maṉattuḷvait taṉaṉē.
109.
yātunī niṉaiva(tu)? evaraiyām uṭaiyatu?
evarkaḷum yāvaiyum tāṉāyp
pātukai maḻalaic cilampoṭu pukunteṉ
paṉimalark kaṇṇuḷniṉ ṟakalāṉ
kētakai niḻalaik kurukeṉa maruvik
keṇṭaikaḷ veruvukīḻk kōṭṭūr
mātavaṉ maṇiyam palattuḷniṉ ṟāṭum
maintaṉeṉ maṉampukun taṉaṉē.
110.
antipōl uruvum antiyiṟ piṟaicēr
aḻakiya caṭaiyumveṇ ṇīṟum
cintaiyāl niṉaiyiṟ cintaiyum kāṇēṉ;
ceyvateṉ? teḷipuṉal alaṅkal
kentiyā vukaḷum koṇṭaipuṇ ṭarīkam
kiḻikkumtaṇ paṇaiceykīḻk kōṭṭūr
vantanāḷ maṇiyam palattuḷniṉ ṟāṭum
maintaṉē aṟiyumeṉ maṉamē.
111.
kittiniṉ ṟāṭum arivaiyar teruvil
keḻukavum palaiceykkīḻk kōṭṭūr
mattaṉai maṇiyam palattuḷniṉ ṟāṭum
maintaṉai āraṇam pitaṟṟum
pittaṉēṉ moḻinta maṇineṭu mālai
periyavark(ku) akaliru vicumpil
muttiyām eṉṟē ulakarēttu varēl
mukamalarn(tu) etirkoḷum tiruvē.
Hymnus 11 (9.011): Tirumukattalai
Karuvur Tevar · Strophen 112–121 · Deutsch · Tamil
112.
puvaṉanā yakaṉē ! akavuyirk(ku) amutē
pūraṇā ! āraṇam poḻiyum
pavaḷavāy maṇiyē ! paṇiceyvārk(ku) iraṅkum
pacupatī ! paṉṉakā paraṇā !
avaṉiñā yiṟupōṉ(ṟu) aruḷpurin(tu) aṭiyēṉ
akattilum mukattalai mūtūrt
tavaḷamā maṇippūṅ kōyilum amarntāy
taṉiyaṉēṉ taṉimainīṅ kutaṟkē.
113.
puḻuṅkutī viṉaiyēṉ viṭaikeṭap pukuntu
puṇarporuḷ uṇarvunūl vakaiyāl
vaḻaṅkutēṉ poḻiyum pavaḷavāy mukkaṇ
vaḷaroḷi maṇineṭuṅ kuṉṟē
muḻaṅkutīm puṉalpāyn(tu) iḷavarāl ukaḷum
mukattalai akattamarn(tu) aṭiyēṉ
viḻuṅkutīm kaṉiyāy iṉiyaā ṉanta
veḷḷamāy uḷḷamā yiṉaiyē.
114.
kaṉṉekā uḷḷak kaḷvaṉēṉ niṉkaṇ
kacivilēṉ kaṇṇilnīr coriyēṉ
muṉṉakā oḻiyēṉ āyiṉum ceḻunīr
mukattalai akattamarn(tu) uṟaiyum
paṉṉakā paraṇā pavaḷavāy maṇiyē !
pāviyēṉ āviyuḷ pukunta(tu)
eṉṉakā raṇam? nī ēḻaināy aṭiyēṟku
eḷimaiyō perumaiyā vatuvē.
115.
kēṭilā meynnūl keḻumiyum ceḻunīrk
kiṭaiyaṉā ruṭaiyaeṉ neñcil
pāṭilā maṇiyē maṇiyumiḻn(tu) oḷirum
paramaṉē ! paṉṉakā paraṇā !
mēṭelām cennel pacuṅkatir viḷaintu
mikattikaḻ mukattalai viḷaintu
nīṭiṉāy eṉiṉum uṭpukun(tu) aṭiyēṉ
neñcelām niṟaintuniṉ ṟāyē !
116.
akkaṉā aṉaiya celvamē cintit(tu)
aivarō(ṭu) eṉṉoṭum viḷainta
ikkalām muḻutum oḻiyavan(tu) uḷpuk(ku)
eṉṉaiāḷ āṇṭanāya kaṉē !
mukkaṇnā yakaṉē muḻutula(ku) iṟaiñca
mukattalai akattamarn(tu) aṭiyēṉ
pakkalā ṉantam iṭaiyaṟā vaṇṇam
paṇṇiṉāy pavaḷavāy moḻintē.
117.
puṉalpaṭa uruki maṇṭaḻal vetumpip
pūmpuṉal potintuyir aḷikkum
viṉaipaṭu niṟaipōl niṟaintavē takatteṉ
maṉamneka makiḻntapē roḷiyē
muṉaipaṭu matilmūṉ(ṟu) erittanā yakaṉē !
mukattalai akattamarn(tu) aṭiyēṉ
viṉaipaṭum uṭalnī pukuntuniṉ ṟamaiyāl
viḻumiya vimāṉamā yiṉatē.
118.
viriyanīr ālak karumaiyum cāntiṉ
veṇmaiyum cenniṟat toḷiyum
kariyum nīṟāṭum kaṉalum ot toḷirum
kaḻuttilōr taṉivaṭaṅ kaṭṭi
muriyumā ṟellām murintaḻa kiyaiyāy
mukattalai akattamarn tāyaip
piriyumā ṟuḷatē pēykaḷām ceyta
piḻaipoṟut(tu) āṇṭapē roḷiyē.
119.
eṉṉaiyuṉ pāta paṅkayam paṇivit(tu)
eṉpelām urukanī eḷivan(tu)
uṉṉaieṉ pālvait(tu) eṅkumeñ ñāṉṟum
oḻivaṟa niṟaintaoṇ cuṭarē !
muṉṉaieṉ pācam muḻuvatum akala
mukattalai akattamarn(tu) eṉakkē
kaṉṉalum pālum tēṉumā ramutum
kaṉiyumāy iṉimaiyāy iṉaiyē.
120.
amparā aṉalā; aṉilamē puvinī
ampuvē intuvē iravi
umparāl oṉṟum aṟivoṇā aṇuvāy
oḻivaṟa niṟaintaoṇ cuṭarē
moymparāy nalañcol mūtaṟi vāḷar
mukattalai akattamarn(tu) eṉakkē
empirāṉāki āṇṭanī mīṇṭē
entaiyum tāyumā yiṉaiyē.
121.
mūlamāy muṭivāy muṭivilā mutalāy
mukattalai akattamarn(tu) iṉiya
pālumāy, amutāp paṉṉakā paraṇaṉ
paṉimalart tiruvaṭi iṇaimēl
ālayam pākiṉ aṉaiyacoṟ karuvūr
amutuṟaḻ tīntamiḻ mālai
cīlamāp pāṭum aṭiyavar ellām
civapatam kuṟukiniṉ ṟārē.
Hymnus 12 (9.012): Trailokyasundaram
Karuvur Tevar · Strophen 122–132 · Deutsch · Tamil
122.
nīrōṅki vaḷarkamala nīrporuntān taṉmaiyaṉṟē
ārōṅki mukamalarntāṅ(ku) aruviṉaiyēṉ tiṟammaṟantiṉ(ṟu)
ūrōṅkum paḻipārā(tu) uṉpālē viḻuntoḻintēṉ
cīrōṅkum poḻiṟkōṭait tirailōkkiya cuntaraṉē !
123.
naiyāta maṉattiṉaṉai naivippāṉ itteruvē
aiyā !nī ulāppōnta aṉṟumutal iṉṟuvarai
kaiyārat toḻutuaruvi kaṇṇārac corintālum
ceyyāyō? aruḷkōṭait tirailōkkiya cuntaraṉē !
124.
ampaḷiṅku pakalōṉpōl aṭaippaṟṟāy ivaḷmaṉattil
muṉpaḷinta kātalumniṉ mukattōṉṟa viḷaṅkiṟṟāl
vampaḷinta kaṉiyē !eṉ maruntē ! nal vaḷarmukkaṇ
cempaḷiṅkē ! poḻiṟkōṭait tirailōkkiya cuntaraṉē !
125.
maiññiṉṟa kuḻalāḷtaṉ maṉantaravum vaḷaitārātu
iññiṉṟa kōvaṇavaṉ ivaṉceytatu yārceytār?
meyññiṉṟa tamarkkellām meyññiṟkum paṇpiṉaṟu
ceyññaṉṟi yilaṉkōṭait tirailōkkiya cuntaraṉē.
126.
nīvārā(tu) oḻintālum niṉpālē viḻuntēḻai
kōvāta maṇimuttum kuvaḷaimalar corintaṉavāl;
āvā !eṉṟu aruḷ puriyāy amararkaṇam toḻutēttum
tēvā !teṉ poḻiṟkōṭait tirailōkkiya cuntaraṉē.
127.
muḻuvatumnī āyiṉum im moykuḻalāḷ meymmuḻutum
paḻuteṉavē niṉaintōrāḷ payilvatumniṉ oru nāmam
aḻuvatumniṉ tiṟamniṉaintē atuvaṉṟō peṟumpēṟu
ceḻumatilcūḻ poḻiṟkōṭait tirailōkkiya cuntaraṉē.
128.
taṉcōti eḻumēṉit tapaṉiyappūñ cāykkāṭṭāy
uṉcōti eḻilkāṇpāṉ oliṭavum urukkāṭṭāy
tuñcākaṇ ivaḷuṭaiya tuyartīru māṟuraiyāy
ceñcāli vayaṟkōṭait tirailōkkiya cuntaraṉē.
129.
arumpētaik(ku) aruḷpuriyā(tu) oḻintāyniṉ avircaṭaimēl
nirampāta piṟaitūvum neruppoṭuniṉ kaiyiliyāḻ
narampālum uyirīrntāy naḷirpuricaik kuḷirvaṉampā
tirampōtu corikōṭait tirailōkkiya cuntaraṉē.
130.
āṟāta pēraṉpiṉ avaruḷḷam kuṭikoṇṭu
vēṟākap palarcūḻa vīṟṟirutti atukoṇṭu
vīṟāṭi ivaḷuṉṉaip potunīppāṉ viraintiṉṉam
tēṟāḷteṉ poḻiṟkōṭait tirailōkkiya cuntaraṉē.
131.
carintatukil taḷarntaiṭai aviḻntakuḻal iḷanterivai
iruntapari(cu) orunāḷkaṇ(ṭu) iraṅkāem perumāṉē !
murintanaṭai maṭantaiyar tam muḻaṅkoliyum vaḻaṅkoliyum
tiruntuviḻa(vu) aṇikōṭait tirailōkkiya cuntaraṉē.
132.
āraṇattēṉ parukiarun tamiḻmālai kamaḻavarum
kāraṇattiṉ nilaipeṟṟa karuvūraṉ tamiḻmālai
pūraṇattāl īraintum pōṟṟicaippār kāntāram
cīraṇaitta poḻiṟkōṭait tirailōkkiya cuntaraṉē.
Hymnus 13 (9.013): Gangaikonda Cholesvaram
Karuvur Tevar · Strophen 133–143 · Deutsch · Tamil
133.
aṉṉamāy vicumpu paṟantayaṉ tēṭa
aṅṅaṉē periyanī ciṟiya
eṉṉaiyāḷ virumpi eṉmaṉam pukunta
eḷimaiyai eṉṟumnāṉ maṟakkēṉ
muṉṉammāl aṟiyā oruvaṉām iruvā
mukkaṇā nāṟperun taṭantōḷ
kaṉṉalē tēṉē amutamē kaṅkai
koṇṭacō ḷēccarat tāṉē.
134.
uṇṇekiḻn(tu) uṭalam nekkumuk kaṇṇā !
ōlameṉ(ṟu) ōlamiṭ(ṭu) orunāḷ
maṇṇiṉiṉṟu alaṟēṉ vaḻimoḻi mālai
maḻalaiyañ cilampaṭi muṭimēl
paṇṇiniṉ(ṟu) urukēṉ paṇiceyēṉ eṉiṉum
pāviyēṉ āviyuḷ pukunteṉ
kaṇṇiṉiṉṟu akalāṉ eṉkolō kaṅkai
koṇṭacō ḷēccarat tāṉē.
135.
aṟputatteyvam itaṉiṉmaṟ ṟuṇṭē
aṉpoṭu taṉṉaiañ ceḻuttiṉ
coṟpatat tuḷvait(tu) uḷḷamaḷ ḷūṟum
toṇṭaruk(ku) eṇṭicaik kaṉakam
paṟpatak kuvaiyum paimpoṉmā ḷikaiyum
pavaḷavā yavarpaṇai mulaiyum
kaṟpakap poḻilum muḻutumām kaṅkai
koṇṭacō ḷēccarat tāṉē.
136.
aiyapoṭ ṭiṭṭa aḻakuvāḷ nutalum
aḻakiya viḻiyumveṇṇīṟum
caivamviṭ ṭiṭṭa caṭaikaḷum caṭaimēl
taraṅkamum cataṅkaiyum cilampum
moykoḷeṇ tikkum kaṇṭaniṉ toṇṭar
mukamalarntu irukaṇīr arumpak
kaikaḷmoṭ ṭikkum eṉkolō kaṅkai
koṇṭacō ḷēccarat tāṉē !
137.
karutivā ṉavaṉām tiruneṭu mālām
cuntara vicumpiṉin tiraṉām
parutivā ṉavaṉām paṭarcaṭai mukkaṇ
pakavaṉām akauyirkku amutām
erutuvā kaṉaṉām eyilkaḷ mūṉ(ṟu) eritta
ēṟucē vakaṉumām piṉṉum
karutuvār karutum uruvamām kaṅkai
koṇṭacō ḷēccarat tāṉē.
138.
aṇṭamōr aṇuvām perumaikoṇ(ṭu) aṇuvōr
aṇṭamām ciṟumaikoṇ(ṭu) aṭiyēṉ
uṇṭavūṇ uṉakkām vakaieṉa tuḷḷam
uḷkalan(tu) eḻuparañ cōti
koṇṭanāṇ pāmpām peruvarai villil
kuṟukalar puraṅkaḷ mūṉ(ṟu) eritta
kaṇṭaṉē ! nīla kaṇṭaṉē ! kaṅkai
koṇṭacō ḷēccarat tāṉē !
139.
mōtalaip paṭṭa kaṭalvayi(ṟu) utitta
muḻumaṇit tiraḷamu(tu) āṅkē
tāytalaip paṭṭaṅ(ku) urukioṉ ṟāya
taṉmaiyil eṉṉaimuṉ īṉṟa
nītalaip paṭṭāl yāṉum avvakaiyē
nicicarar iruvarōṭu oruvar
kātaliṟ paṭṭa karuṇaiyāy kaṅkai
koṇṭacō ḷēccarat tāṉē.
140.
tattaiyaṅ kaṉaiyār taṅkaḷmēl vaitta
tayāvainū ṟāyiraṅ kūṟiṭ(ṭu)
attilaṅ(ku) orukū(ṟu) uṉkaṇvait tavaruk(ku)
amalaru(ku) aḷikkumniṉ perumai
pittaṉeṉ(ṟu) orukāl pēcuva rēṉum
piḻaittavai poṟuttaruḷ ceyyum
kaittalam aṭiyēṉ ceṉṉivaitta kaṅkai
koṇṭacō ḷēccarat tāṉē.
141.
paṇṇiya taḻalkāy pālaḷā nīrpōl
pāvamuṉ paṟaintupā laṉaiya
puṇṇiyam piṉceṉ(ṟu) aṟiviṉuk(ku) aṟiyap
pukuntatōr yōkiṉil polintu
nuṇṇiyai eṉiṉum nampaniṉ perumai
nuṉṉiṭai oṭuṅkanī vanteṉ
kaṇṇiṉuḷ maṇiyiṟ kalantaṉai kaṅkai
koṇṭacō ḷēccarat tāṉē.
142.
aṅkaikoṇ(ṭu) amarar malarmaḻai poḻiya
aṭiccilampu alampavan(tu) orunāḷ
uṅkaikoṇ ṭaṭiyēṉ ceṉṉivait teṉṉai
uyyakkoṇ ṭaruḷiṉai maruṅkil
koṅkaikoṇ(ṭu) aṉuṅkum koṭiyiṭai kāṇil
koṭiyaḷeṉ(ṟu) avircaṭai muṭimēl
kaṅkaikoṇ ṭirunta kaṭavuḷē ! kaṅkai
koṇṭacō ḷēccarat tāṉē.
143.
maṅkaiyō ṭirunta yōkucey vāṉai
vaḷariḷan tiṅkaḷai muṭimēl
kaṅkaiyō(ṭu) aṇiyum kaṭavuḷaik kaṅkai
koṇṭacō ḷēccarat tāṉai
aṅkaiyō ṭēntip palitiri karuvūr
aṟaintacol mālaiyāl āḻic
ceṅkaiyō(ṭu) ulakil aracuvīṟ ṟiruntu
tiḷaippatum civaṉaruṭ kaṭalē.
Hymnus 14 (9.014): Tiruppuvanam
Karuvur Tevar · Strophen 144–151 · Deutsch · Tamil
144.
tiruvaruḷ purintāḷ āṇṭukoṇ ṭiṅṅaṉ
ciṟiyaṉuk(ku) iṉiyatu kāṭṭip
peritaruḷ purintā ṉantamē tarumniṉ
perumaiyiṟ periyatoṉ ṟuḷatē
marutara ciruṅkōṅku akilmaram cāṭi
varaivaḷaṅ kavarntiḻi vaikaip
porutirai maruṅkōṅ(ku) āvaṇa vītip
pūvaṇaṅ kōyilkoṇ ṭāyē.
145.
pāmpaṇait tuyiṉṟōṉ ayaṉmutal tēvar
paṉṉeṭuṅ kālamniṟ kāṇpāṉ
ēmpalit tirukka eṉṉuḷam pukunta
eḷimaiyai eṉṟum nāṉ maṟakkēṉ
tēmpuṉaṟ poykai vāḷaivāy maṭuppat
teḷitaru tēṟalpāyn toḻukum
pūmpaṇaic cōlai āvaṇa vītip
pūvaṇaṅ kōyilkoṇ ṭāyē.
146.
karaikaṭal oliyil tamarukat(tu) araiyil
kaiyiṉiṟ kaṭṭiya kayiṟṟāl
irutalai orunā iyaṅkavan(tu) orunāḷ
iruntiṭāy eṅkaḷkaṇ mukappē;
viritikaḻ viḻaviṉ piṉcelvōr pāṭal
vēṭkaiyiṉ vīḻntapōtu aviḻnta
puricaṭai tukukkum āvaṇa vītip
pūvaṇaṅ kōyilkoṇ ṭāyē.
147.
kaṇṇiyal maṇiyiṉ kuḻalpuk(ku) aṅkē
kalantupuk(ku) oṭuṅkiṉēṟ(ku) aṅṅaṉ
nuṇṇiyai eṉiṉum nampaniṉ perumai
nuṇṇimai iṟantamai aṟivaṉ
maṇṇiyaṉ marapil taṅkiruḷ moḻuppiṉ
vaṇṭiṉam pāṭaniṉ ṟāṭum
puṇṇiya makaḷir āvaṇa vītip
pūvaṇaṅ kōyilkoṇ ṭāyē.
148.
kaṭuviṉaip pācak kaṭalkaṭantu aivar
kaḷḷarai meḷḷavē turantuṉ
aṭiyiṉai iraṇṭum aṭaiyumā(ṟu) aṭaintēṉ
aruḷ ceyvāy aruḷceyā toḻivāy
neṭunilai māṭat(tu) iraviruḷ kiḻikka
nilaiviḷak(ku) alakilcā lēkam
puṭaikiṭan(tu) ilaṅkum āvaṇa vītip
pūvaṇaṅ kōyil koṇ ṭāyē.
149.
cemmaṉak kiḻavōr aṉputā eṉṟuṉ
cēvaṭi pārttirun(tu) alaca
emmaṉam kuṭikoṇ ṭiruppataṟ(ku) yāṉār
eṉṉuṭai aṭimaitāṉ yātē?
ammaṉam kuḷirnāṭ palikkeḻun taruḷa
arivaiyar aviḻkuḻal karumpu
pommeṉa muralum āvaṇa vītip
pūvaṇaṅ kōyilkoṇ ṭāyē.
150.
coṉṉavil muṟaināṉ(ku) āraṇam uṇarāc
cūḻalpuk(ku) oḷittanī iṉṟu
kaṉṉavil maṉatteṉ kaṇvalaip paṭumik
karuṇaiyiṟ periyatoṉ ṟuḷatē
miṉṉavil kaṉaka māḷikai vāytal
viḷaṅkiḷam piṟaitavaḻ māṭam
poṉṉavil puricai āvaṇa vītip
pūvaṇaṅ kōyilkoṇ ṭāyē.
151.
pūvaṇaṅ kōyil koṇṭeṉai āṇṭa
puṉitaṉai vaṉitaipā kaṉaiveṇ
kōvaṇaṅ koṇṭu veṇṭalai ēntum
kuḻakaṉai aḻakelām niṟainta
tīvaṇaṉ taṉṉaic ceḻumaṟai teriyum
tikaḻtaru vūraṉēṉ uraitta
pāvaṇat tamiḻkaḷ pattum val lārkaḷ
paramaṉatu uruvamā kuvarē.
Hymnus 15 (9.015): Tiruchattiyakkudi – Elirukkai
Karuvur Tevar · Strophen 152–161 · Deutsch · Tamil
152.
periyavā karuṇai iḷanilā eṟikkum
piṟaitavaḻ caṭaimoḻuppu aviḻntu
cariyumā kaḻiyaṅ kuḻaimiḷirntu irupāl
tāḻntavā kātukaḷ kaṇṭam
kariyavā tāmum ceyyavāy muṟuval
kāṭṭumā cāṭṭiyak kuṭiyār
irukaikūm piṉakaṇ(ṭu) alarntavā mukamēḻ
irukkaiyil iruntaī caṉukkē.
153.
pāntaḷpū ṇāram parikalam kapālam
paṭṭavart taṉameru(tu) aṉpar
vārntakaṇ aruvi mañcaṉa cālai
malaimakaḷ makiḻperum tēvi
cāntamum tirunī(ṟu) arumaṟai kītam
caṭaimuṭi cāṭṭiyak kuṭiyār
ēnteḻil itayam kōyilmāḷikaiēḻ
irukkaiyuḷ iruntaī caṉukkē.
154.
toḻutupiṉ celva(tu) ayaṉmutaṟ kūṭṭam
toṭarvaṉa maṟaikaḷnāṉ keṉiṉum
kaḻutuṟu karikā(ṭu) uṟaiviṭam pōrvai
kavantikai kariyuri tirintūṇ
taḻalumiḻ aravam kōvaṇam paḷiṅku
cepavaṭam cāṭṭiyak kuṭiyār
iḻutuney corintōm(pu) aḻaloḷi viḷakkēḻ
irukkaiyil irunta īcaṉukkē.
155.
patikanāṉ maṟaitum puruvumnā ratarum
parivoṭu pāṭukān tarppar
katiyelām araṅkam piṇaiyal mūvulakil
kaṭiyiruḷ tirunaṭam puriyum
catiyilār katiyil oliceyum kaiyil
tamarukam cāṭṭiyak kuṭiyār
itayamām kamalam kamalavart taṉaiēḻ
irukkaiyil iruntaī caṉukkē.
156.
tirumakaṉ murukaṉ tēviyēl umaiyāḷ
tirumakaḷ marumakaṉ tāyām
marumakaṉ mataṉaṉ māmaṉēl imavāṉ
malaiyuṭai araiyartam pāvai
tarumaṉai vaḷaṉām civapuraṉ tōḻaṉ
taṉapati cāṭṭiyak kuṭiyār
irumukam kaḻalmuṉṟu ēḻukait talamēḻ
irukkaiyil iruntaī caṉukkē.
157.
aṉalamē ! puṉalē ! aṉilamē ! puvaṉi
amparā ! amparat(tu) aḷikkum
kaṉakamē ! veḷḷik kuṉṟamē eṉṟaṉ
kaḷaikaṇē, kaḷaikaṇmaṟ ṟillāt
taṉiyaṉēṉ uḷḷam kōyilkoṇ ṭaruḷum
caivaṉē cāṭṭiyak kuṭiyārk(ku)
iṉiyatīṅ kaṉiyāy oḻivaṟa niṟaintuēḻ
irukkaiyil iruntavā(ṟu) iyalpē.
158.
cempoṉē ! pavaḷak kuṉṟamē ! niṉṟa
ticaimukaṉ mālmutaṟ kūṭṭattu
aṉparā ṉavarkaḷ parukumā ramutē !
attaṉē pittaṉē ṉuṭaiya
campuvē aṇuvē tāṇuvē civaṉē !
caṅkarā cāṭṭiyak kuṭiyārk(ku)
iṉpaṉē ! eṅkum oḻivaṟa niṟaintēḻ
irukkaiyil iruntavā(ṟu) iyampē.
159.
ceṅkaṇā pōṟṟi ! ticaimukā pōṟṟi !
civapura nakaruḷvīṟ ṟirunta
aṅkaṇā pōṟṟi ! amaraṉē pōṟṟi !
amararkaḷ talaivaṉē pōṟṟi !
taṅkaḷnāṉ maṟainūl cakalamum kaṟṟōr
cāṭṭiyak kuṭiyirun taruḷum
eṅkaḷnā yakaṉē pōṟṟi ! ēḻ irukkai
iṟaivaṉē ! pōṟṟiyē pōṟṟi !
160.
cittaṉē ! aruḷāy ! ceṅkaṇā ! aruḷāy !
civapura nakaruḷvīṟ ṟirunta
attaṉē ! aruḷāy ! amaraṉē ! aruḷāy !
amararkaḷ atipaṉē ! aruḷāy
tattunīrp paṭukart taṇṭalaic cūḻal
cāṭṭiyak kuṭiyuḷēḻ irukkai
muttaṉē ! aruḷāy ! mutalvaṉē ! aruḷāy !
muṉṉavā tuyarkeṭut(tu) eṉakkē.
161.
tāṭṭarum paḻaṉap paimpoḻiṟ paṭukart
taṇṭalaic cāṭṭiyak kuṭiyār
īṭṭiya poruḷāy irukkumēḻ irukkai
iruntavaṉ tiruvaṭi malarmēl
kāṭṭiya poruṭkalai payilkaru ūraṉ
kaḻaṟucol mālaiīr aintum
māṭṭiya cintai maintaruk(ku) aṉṟē
vaḷaroḷi viḷaṅkuvā ṉulakē.
Hymnus 16 (9.016): Tanjai Rajarajesvaram
Karuvur Tevar · Strophen 162–172 · Deutsch · Tamil
162.
ulakelām toḻavan(tu) eḻukatirp paruti
oṉṟunū ṟāyira kōṭi
alakelām potinta tiruvuṭam(pu) accō !
aṅṅaṉē aḻakitō, araṇam
palakulām paṭaicey neṭunilai māṭam
paruvarai ñāṅkarveṇ tiṅkaḷ
ilaikulām pataṇat(tu) iñcicūḻ tañcai
irācarā cēccarat(tu) ivarkkē.
163.
neṟṟiyiṟ kaṇeṉ kaṇṇilniṉ ṟakalā
neñciṉil añcilam(pu) alaikkum
poṟṟiru vaṭieṉ kuṭimuḻu tāḷap
pukuntaṉa pōntaṉa illai
maṟṟeṉak(ku) uṟavēṉ maṟitirai vaṭavāṟ
ṟiṭupuṉal matikilvāḻ mutalai
ēṟṟinīrk kiṭaṅkil iñcicūḻu tañcai
irācarā cēccarat tivarkkē.
164.
caṭaikeḻu makuṭam taṇṇilā viriya
veṇṇilā viritaru taraḷak
kuṭainiḻal viṭaimēṟ koṇṭulāp pōtum
kuṟippeṉō kōṅkiṇar aṉaiya
kuṭaikeḻu nirupar muṭiyoṭu muṭitēyntu
ukkaceñ cuṭarppaṭu kuvaiyōṅ(ku)
iṭaikeḻu māṭattu iñcicūḻ tañcai
irācarā cēccarat tivarkkē.
165.
vāḻiyam pōtat(tu) arukupāy viṭaiyam
varicaiyiṉ viḷakkaliṉ aṭutta
cūḻalam paḷiṅkiṉ pācalar ātic
cuṭarviṭu maṇṭalam poliyak
kāḻakil kamaḻum māḷikai makaḷīr
kaṅkulvāy aṅkuli keḻuma
yāḻoli cilampum iñcicūḻ tañcai
irācarā cēccarat tivarkkē.
166.
evarummā maṟaikaḷ evaiyum vāṉavarkaḷ
īṭṭamum tāṭṭiruk kamalat
tavarummā lavaṉum aṟivarum perumai
aṭalaḻal umiḻtaḻaṟ piḻampar
uvarimā kaṭaliṉ oliceymā maṟukil
uṟukaḷiṟ(ṟu) araciṉa(tu) īṭṭam
ivarumāl varaicey iñcicūḻ tañcai
irācarā cēccarat tivarkkē.
167.
aruḷumā(ṟu) aruḷi āḷumā(ṟu) āḷa
aṭikaḷtam aḻakiya viḻiyum
kuruḷumvār kātum kāṭṭiyāṉ peṟṟa
kuyiliṉai mayalceyva(tu) aḻakō
taraḷavāṉ kuṉṟil taṇnilā oḷiyum
tarukuvāl perukuvāṉ teruvil
iruḷelām kiḻiyum iñcicūḻ tañcai
irācarā cēccarat tivarkkē.
168.
taṉipperun tāmē muḻutuṟap piṟappiṉ
taḷiriṟap(pu) ilaiutir(vu) eṉṟāl
niṉaipparun tampālcēṟaliṉ ṟēṉum
neñciṭin(tu) urukuva(tu) eṉṉē
kaṉaipperuṅ kalaṅkal poykaiyaṅ kaḻunīrc
cūḻalmā ḷikaicuṭar vīcum
eṉaipperu maṇañcey iñcicūḻu tañcai
irācarā cēccarat tivarkkē.
169.
paṉneṭuṅ kālam paṇiceytu paḻaiyōr
tāmpalar ēmpalit tirukka
eṉneṭuṅ kōyil neñcuvīṟ ṟirunta
eḷimaiyai eṉṟum nāṉ maṟakkēṉ
miṉneṭum puruvat(tu) iḷamayil aṉaiyār
vilaṅkalcey nāṭaka cālai
iṉnaṭam payilum iñcucūḻ tañcai
irācarā cēccarat tivarkkē.
170.
maṅkulcūḻ pōtiṉ oḻivaṟa niṟaintu
vañcakar neñcakat(tu) oḷippār
aṅkaḻal cuṭarām avarkkiḷa vēṉal
alarkatir aṉaiyavā ḻiyarō !
poṅkaḻil tirunīṟu aḻipoci vaṉappil
puṉaltuḷum(pu) avircaṭai moḻuppar
eṅkaḷuk(ku) iṉiyar iñcicūḻ tañcai
irācarā cēccarat tivarkkē.
171.
taṉiyarēt taṉaiō rāyira varumām
taṉmaiyar eṉvayat tiṉarām
kaṉiyarat tirutīṅ karumparveṇ purinūṟ
kaṭṭiyar aṭṭaār amirtar
puṉitarpoṟ kaḻalarpuri caṭā makuṭar
puṇṇiyar poyyilā meyyark(ku)
iṉiyaret taṉaiyum iñcicūḻ tañcai
irācarā cēccarat tivarkkē.
172.
caraḷaman tāra caṇpaka vakuḷa
cantaṉa nantaṉa vaṉattiṉ
iruḷviri moḻuppiṉ iñcicūḻu tañcai
irācarā cēccarat tivarai
arumaruntu arunti allaltīr karuvūr
aṟaintacol mālaiī raintiṉ
poruḷmarun(tu) uṭaiyōr civapatam eṉṉum
poṉneṭuṅ kuṉṟuṭai yōrē.
Hymnus 17 (9.017): Tiruvidaimarudur
Karuvur Tevar · Strophen 173–182 · Deutsch · Tamil
173.
veyyaceñ cōti maṇṭalam poliya
vīṅkaruḷ naṭunalyā mattōr
paiyacem pāntaḷ parumaṇi umiḻntu
pāviyēṉ kātalcey kātil
aiyacem poṟṟōṭ(ṭu) avircaṭaimoḻuppiṉ
aḻivaḻa kiyatiru nīṟṟu
maiya ceṅ kaṇṭat(tu) aṇṭavā ṉavarkōṉ
maruviṭam tiruviṭai marutē.
174.
intira lōka muḻuvatum paṇikēṭ(ṭu)
iṇaiyaṭi toḻuteḻat tāmpōy
aintalai nākam mēkalai araiyā
akantoṟum palitiri aṭikaḷ
tantiri vīṇai kītamum pāṭac
cātikiṉ ṉaraṅkalan(tu) olippa
mantira kītam tīṅkuḻal eṅkum
maruviṭam tiruviṭai marutē.
175.
paṉipaṭu matiyam payilkoḻun taṉṉa
pallavam valliyeṉ(ṟu) iṅṅaṉ
viṉaipaṭu kaṉakam pōlayā vaiyumāy
vīṅkula(ku) oḻivaṟa niṟaintu
tuṉipaṭu kalavi malaimakaḷ uṭaṉāyt
tūkkiruḷ naṭunalyā matteṉ
maṉaṉiṭai aṇuki nuṇikiyuḷ kalantōṉ
maruviṭam tiruviṭaimarutē.
176.
aṇiyumiḻ cōti maṇiyuṉuḷ kalantāṅku
aṭiyaṉēṉ uḷkalantu aṭiyēṉ
paṇimakiḻn taruḷum arivaipā kattaṉ
paṭarcaṭai viṭammiṭaṟ(ṟu) aṭikaḷ
tuṇiyumiḻ āṭai araiyilōr āṭai
cuṭarumiḻ taraataṉ arukē
maṇiyumiḻ nākam aṇiyumiḻn(tu) imaippa
maruviṭam tiruviṭaimarutē.
177.
pantamum pirivum teriporuṭ paṉuval
paṭivaḻi ceṉṟu ceṉṟēṟic
cintaiyum tāṉum kalantatōr kalavi
teriyiṉum terivuṟā vaṇṇam
entaiyum tāyum yāṉumeṉ ṟiṅṅaṉ
eṇṇilpal lūḻikaḷ uṭaṉāy
vantaṇu kātu nuṇikiyuḷ kalantōṉ
maruviṭam tiruviṭaimarutē.
178.
eritaru karikāṭ(ṭu) iṭupiṇam niṇamuṇ(ṭu)
ēppamiṭ(ṭu) ilaṅkakeyiṟ(ṟu) aḻalvāyt
turukaḻal neṭumpēyk kaṇameḻuntāṭum
tūṅkiruḷ naṭunalyā mattē
aruḷpuri muṟuval mukilnilā eṟippa
antipōṉ(ṟu) oḷirtiru mēṉi
variyara(vu) āṭa āṭumem perumāṉ
maruviṭam tiruviṭaimarutē.
179.
eḻilaiyāḻ ceykaip pacuṅkalaṉ vicumpiṉ
iṉtuḷi paṭanaṉain(tu) uruki
aḻalaiyām puruvam puṉaloṭum kiṭantāṅku
ātaṉēṉ mātarār kalavit
toḻilaiyāḻ neñcam iṭarpaṭā vaṇṇam
tūṅkiruḷ naṭunalyā mattōr
maḻalaiyāḻ cilampa vantakam pukuntōṉ
maruviṭam tiruviṭai marutē.
180.
vaiyavām peṟṟam peṟṟamē(ṟu) uṭaiyār
mātavar kātalvait teṉṉai
veyyavām centīp paṭṭaiṭ ṭikaipōl
viḻumiyōṉ muṉpupiṉ(pu) eṉkō
noyyavā ṟeṉṉa vantuḷvīṟ ṟirunta
nūṟunū ṟāyira kōṭi
maiyavāṅ kaṇṭat(tu) aṇṭavā ṉavarkōṉ
maruviṭam tiruviṭai marutē.
181.
kalaṅkalam poykaip puṉaṟṟeḷi viṭattuk
kalantamaṇ ṇiṭaikkiṭan tāṅku
nalam kalan(tu) aṭiyēṉ cintaiyuṭ pukunta
nampaṉē vampaṉē ṉuṭaiya
pulaṅkalan tavaṉē ! eṉṟu niṉ(ṟu) urukip
pulampuvār alampukār aruvi
malaṅkalaṅ kaṇṇiṟ kaṇmaṇi aṉaiyāṉ
maruviṭam tiruviṭaimarutē.
182.
oruṅkiruṅ kaṇṇiṉ eṇṇilpuṉ mākkaḷ
uṟaṅkiruḷ naṭunalyā mattōr
karuṅkaṇniṉ(ṟu) imaikkum ceḻuñcuṭar viḷakkam
kalanteṉak kalantuṇar karuvūr
taruṅkarum paṉaiya tīntamiḻ mālai
taṭampoḻil marutayāḻ utippa
varuṅkaruṅ kaṇṭattu aṇṭavā ṉavarkōṉ
maruviṭam tiruviṭaimarutē.
Hymnus 18 (9.018): Tiruvarur
Punturutti Nambi Kadanambi · Strophen 183–184 · Deutsch · Tamil
183.
kaikkuvāṉ muttiṉ carivaḷai peytu
kaḻuttilōr taṉivaṭaṅ kaṭṭi
mukkaṇnā yakarāyp pavaṉipōn(tu) iṅṅaṉ
murivatōr murivumai aḷavum
takkacīrk kaṅkai aḷavumaṉ(ṟu) eṉṉō
tammorup pāṭula kataṉmēl
mikkacīr ārur ātiyāy vīti
viṭaṅkarāy naṭamkulā viṉarē.
184.
pattiyāy uṇarvōr aruḷaivāy maṭuttup
parukutō(ṟu) amutamot tavarkkē
tittiyā irukkum tēvarkāḷ ! ivartam
tiruvuru iruntavā pārīr
cattiyāyc civamāy ulakelām paṭaitta
taṉimuḻu mutalumāy ataṟkōr
vittumāy ārur ātiyāy vīti
viṭaṅkarāy naṭamkulā viṉarē.
Hymnus 19 (9.019): Tillai – Tanz und Heilige
Punturutti Nambi Kadanambi · Strophen 185–194 · Deutsch · Tamil
185.
muttu vayiramaṇi māṇikka mālaikaṇmēl
tottu miḷirvaṉapōl tūṇṭu viḷakkēypp
etticaiyum vāṉavarkaḷ ēttum eḻiltillai
attaṉukkum ampalamē āṭaraṅkam āyiṟṟē.
186.
kaṭiyār kaṇampullar kaṇṇappar eṉṟuṉ
aṭiyār amarulakam āḷanī āḷātē
muṭiyāmut tīvēḷvi muvāyi ravaroṭum
kuṭivāḻkkai koṇṭunī kulāvik kūt tāṭiṉaiyē.
187.
alliyam pūmpaḻaṉat(tu) āmūrnā vukkaracaic
cella neṟivakutta cēvakaṉē ! teṉtillaik
kollai viṭaiyēṟi kūttā(ṭu) araṅkākac
celvam niṟaintaciṟ ṟampalamē cērntaṉaiyē.
188.
empanta valviṉai nōy tīrttiṭ(ṭu) emaiyāḷum
campantaṉ kāḻiyarkōṉ taṉṉaiyum āṭ koṇṭaruḷi
ampantu kaṇṇāḷum tāṉum aṇitillaic
cempoṉcey ampalamē cērntirukkai āyiṟṟē.
189.
kaḷaiyā uṭalōṭu cēramāṉ āruraṉ
viḷaiyā matamāṟā veḷḷāṉai mēlkoḷḷa
muḷaiyā maticūṭi mūvā yiravaroṭum
aḷaiyā viḷaiyāṭum ampalamniṉ āṭaraṅkē.
190.
akalōka mellām aṭiyavarkaḷ taṟcūḻap
pukalōkam uṇṭeṉṟu pukumiṭamnī tēṭātē
puvalōka neṟipaṭaitta puṇṇiyaṅkaḷ naṇṇiyacīrk
civalōkam āvatuvum tillaic ciṟ ṟampalamē.
191.
kaḷakamaṇi māṭam cūḷikaicūḻ māḷikaimēl
aḷakamati nutalār āyiḻaiyār pōṟṟicaippa
oḷikoṇṭa māmaṇikaḷ ōṅkiruḷai āṅkakaṟṟum
teḷikoṇṭa tillaic ciṟ ṟampalamē cērntaṉaiyē.
192.
pāṭakamum nūpuramum palcilampum pērntolippac
cūṭakakkai nallār toḻutēttat tollulakil
nāṭakattiṉ kūttai naviṟṟumalar nāṭōṟum
āṭakattāl mēyntamainta ampalamniṉ āṭaraṅkē.
193.
uruvat(tu) eriyuruvāy ūḻitō ṟettaṉaiyum
paravik kiṭantayaṉum mālum paṇintētta
iravikku nērāki ēyntilaṅku māḷikaicūḻn(tu)
aravikkum ampalamē āṭaraṅkam āyiṟṟē.
194.
cēṭar uṟaitillaic ciṟṟam palattāṉtaṉ
āṭal atiyacattai āṅkaṟittu pūnturuttik
kāṭaṉ tamiḻ mālai pattum karuttaṟintu
pāṭum ivaivallār paṟṟunilai paṟṟuvarē.
Hymnus 20 (9.020): Tillai – Wann werde ich dich sehen?
Kandaradittar · Strophen 195–204 · Deutsch · Tamil
195.
miṉṉār uruvam mēlviḷaṅka veṇkoṭi māḷi kaicūḻap
poṉṉār kuṉṟam oṉṟu vantu niṉṟatu pōlum eṉṉāt
teṉṉā eṉṟu vaṇṭu pāṭum teṉtillai ampa lattuḷ
eṉṉār amutai eṅkaḷ kōvai eṉṟukol eytuvatē?
196.
ōvā muttī añcu vēḷvi āṟaṅka nāṉmaṟaiyōr
āvē paṭuppār anta ṇāḷar ākuti vēṭṭuyar vār
mūvā yiravar taṅka ḷōṭu muṉ araṅ(ku) ēṟiniṉṟa
kōvē uṉṟaṉ kūttuk kāṇak kūṭuva teṉṟu kolō.
197.
muttī yāḷar nāṉ maṟaiyar mūvā yira varniṉṉō(ṭu)
ottē vāḻum taṉmai yāḷar ōtiya nāṉmaṟaiyait
tettē yeṉṟu vaṇṭu pāṭum teṉtillai ampalattuḷ
attā uṉṟaṉ āṭal kāṇa aṇaivatum eṉṟukolō?
198.
māṉaip puraiyum maṭameṉ nōkki māmalai yāḷōṭum
āṉaiñ cāṭum ceṉṉi mēlōr ampuli cūṭumaraṉ
tēṉaip pālait tillai malku cempoṉiṉ ampalattuk
kōṉai ñāṉak koḻuntu taṉṉaik kūṭuvatu eṉṟukolō?
199.
kaḷivāṉ ulakil kaṅkai naṅkai kātalaṉē ! aruḷeṉ(ṟu)
oḷimāl muṉṉē varaṅki ṭakka uṉṉaṭiyārk(ku) aruḷum
teḷivār amutē ! tillai malku cempoṉiṉ ampalattuḷ
oḷivāṉ cuṭarē ! uṉṉai nāyēṉ uṟuvatum eṉṟukolō?
200.
pārōr muḻutum vanti ṟaiñcap patañcalik(ku) āṭṭukantāṉ
vārār mulaiyāḷ maṅkai paṅkaṉ māmaṟaiyōr vaṇaṅkac
cīrāṉ malku tillaic cempoṉ ampalat(tu) āṭukiṉṟa
kārār miṭaṟṟeṅ kaṇṭaṉāraik kāṇpatum eṉṟukolō?
201.
ilaiyār katirvēl ilaṅkaivēntaṉ irupatu tōḷumiṟa
malaitāṉ eṭutta maṟṟa vaṟku vāḷaṭu nāḷkoṭuttāṉ
cilaiyāl puramūṉ(ṟu) eyta vilvi cempoṉiṉ ampalattuk
kalaiyār maṟipoṉ kaiyi ṉāṉaik kāṇpatum eṉṟukolō?
202.
veṅkōl vēntaṉ teṉṉaṉ nāṭum īḻamum koṇṭatiṟal
ceṅkōṟ cōḻaṉ kōḻi vēntaṉ cempiyaṉ poṉṉaṇinta
aṅkōl vaḷaiyār pāṭi yāṭum aṇitillai ampalattuḷ
eṅkōṉ īcaṉ emmi ṟaiyai eṉṟukol eytuvatē.
203.
neṭuyā ṉōṭu nāṉ mukaṉum vāṉavarum neruṅki
muṭiyāṉ muṭikaḷ mōti ukka muḻumaṇi yiṉtiraḷai
aṭiyār alaki ṉālti raṭṭum aṇitillai ampalattuk
kaṭiyār koṉṟai mālai yāṉaik kāṇpatum eṉṟukolō?
204.
cīrāṉ malku tillaic cempoṉ ampalat tāṭitaṉṉaik
kārār cōlaik kōḻi vēntaṉ tañcaiyar kōṉkalanta
ārā iṉcoṟ kaṇṭarā tittaṉ aruntamiḻ mālai vallār
pērā vulakiṟ perumai yōṭum pēriṉpam eytuvarē.
Hymnus 21 (9.021): Tillai – Die vertrauensvolle Klage
Venattadigal · Strophen 205–214 · Deutsch · Tamil
205.
tuccāṉa ceytiṭiṉum poṟupparaṉṟē āḷukappār
kaiccālum ciṟukatali ilaivēmpum kaṟikoḷvār
eccārvum illāmai nīyaṟintum eṉatupaṇi
naccāykāṇ; tiruttillai naṭampayilum nampāṉē!
206.
tampāṉai cāyppaṟṟār eṉṉum mutucollum
empōlvārk(ku) illāmai eṉṉaḷavē aṟintoḻintēṉ
vampāṉār paṇiukatti vaḻiyaṭiyēṉ toḻiliṟaiyum
nampāykāṇ tiruttillai naṭampayilum nampāṉē !
207.
pociyātō kīḻkkompu niṟaikuḷameṉ ṟatupōlat
ticainōkkip pēḻkaṇittuc civaperumāṉ ōeṉiṉum
icaiyāṉāl eṉtiṟattum eṉaiyuṭaiyāḷ uraiyāṭāḷ
nacaiyāṉēṉ tiruttillai naṭampayilum nampāṉē !
208.
āyāta camayaṅkaḷ avaravarkaḷ muṉpeṉṉai
nōyōṭu piṇinaliya irukkiṉṟa ataṉālē
pēyāvit toḻumpaṉaittum pirāṉikaḻum eṉpittāy
nāyēṉait tiruttillai naṭampayilum nampāṉē.
209.
niṉṟuniṉain(tu) iruntukiṭantu eḻuntutoḻum toḻumpaṉēṉ
oṉṟiyaru kālniṉaiyā(tu) iruntālum irukkavoṭṭāy
kaṉṟupiri kaṟṟāppōl kataṟuvitti varavunillāy
naṉṟituvō? tiruttillai naṭampayilum nampāṉē.
210.
paṭumatamum miṭavayiṟum uṭaiyakaḷi ṟuṭaiyapirāṉ
aṭiyaṟiya uṇarttuvatum akattiyaṉuk(ku) ottaṉṟē
iṭuvatupul ōrerutuk(ku) oṉṟiṉukku vaiyiṭutal
naṭuituvō tiruttillai naṭampayilum nampāṉē.
211.
maṇṇōṭu viṇṇaḷavum maṉitaroṭu vāṉavarkkum
kaṇṇāvāy kaṇṇākā(tu) oḻitalumnāṉ mikakkalaṅki
aṇṇāvō eṉṟaṇṇān(tu) alamantu viḷittālum
naṇṇāyāl tiruttillai naṭampayilum nampāṉē.
212.
vāṭāvāy nāppitaṟṟi uṉainiṉaintu neñcuruki
vīṭāñcey kuṟṟēval eṟṟēmaṟ ṟitupoyyil
kūṭāmē kaivantu kuṟukumā(ṟu) yāṉuṉṉai
nāṭāyāl tiruttillai naṭampayilum nampāṉē.
213.
vāḷāmāl ayaṉvīḻntu kāṇpariya māṇpitaṉait
tōḷārak kaiyārat tuṇaiyārat toḻutālum
āḷōnī uṭaiyatuvum aṭiyēṉuṉ tāḷcērum
nāḷētō tiruttillai naṭampayilum nampāṉē.
214.
pāvārnta tamiḻmālai pattaraṭit toṇṭaṉeṭut(tu)
ōvātē aḻaikkiṉṟāṉ eṉṟaruḷiṉ naṉṟumikat
tēvēteṉ tiruttillaik kūttāṭi nāyaṭiyēṉ
cāvāyum niṉaikkāṇṭal iṉiyuṉakku taṭupparitē.
Hymnus 22 (9.022): Tillai – Von den Füßen bis zum Haupt
Tiruvali Amutanar · Strophen 215–225 · Deutsch · Tamil
215.
maiyal mātoru kūṟaṉ mālviṭai yēṟi māṉmaṟi yēntiyataṭam
kaiyaṉ kārpurai yumkaṟaik kaṇṭaṉ kaṉalmaḻuvāṉ
aiyaṉ āraḻal āṭu vāṉaṇi nīrvayal tillai ampalattāṉ
ceyya pātam vanteṉ cintai uḷḷiṭam koṇṭaṉavē.
216.
calampoṟ ṟāmarai tāḻnte ḻunta taṭamum taṭampuṉal vāymalar taḻīi
alampi vaṇṭaṟaiyum aṇi yārtillai ampalavaṉ
pulampi vāṉavar tāṉavar pukaḻn(tu) ētta āṭupoṟ kūttaṉār kaḻal
cilampu kiṇkiṇi eṉ cintai uḷḷiṭaṅ koṇṭaṉavē.
217.
kuruṇṭa vārkuḻal kōtai mārkuyil pōṉmiḻaṟṟiya kōla māḷikai
tiraṇṭa tillai taṉṉuḷ tirumalku ciṟṟam palavaṉ
maruṇṭu māmalai yāṉmakaḷ toḻa āṭuṅ kūttaṉ maṇipurai taru
tiraṇṭa vāṉkuṟaṅkeṉ cintai yuḷḷiṭaṅ koṇṭaṉavē.
218.
pōḻnti yāṉai taṉṉaip poruppaṉ makaḷumai accaṅ kaṇṭavaṉ
tāḻnta taṇpuṉalcūḻ taṭamilku ciṟṟampalavaṉ
cūḻnta pāyppulit tōlmicai toṭuttu vīkkum poṉnūl taṉṉiṉoṭu
tāḻnta kacca taṉṟē tamiyēṉait taḷirvittatē.
219.
panta pācamelāmaṟap pacupācam nīkkiya paṉmuṉivarō(ṭu)
antaṇar vaḻaṅkum aṇiyār tillai ampalavaṉ
centaḻal puraimēṉiyum tikaḻum tiruvayiṟum vayiṟṟiṉuḷ
untivāṉkaḻi eṉuḷḷat(tu) uḷḷiṭaṅ koṇṭaṉavē.
220.
kutirai māvoṭu tērpala kuvin(tu) īṇṭu tillaiyuḷ kompa ṉāroṭu
maturamāy moḻiyār makiḻntēttu ciṟṟam palavaṉ
atira vārkaḻal vīci niṉṟaḻa kānaṭampayil kūttaṉ mēltikaḻ
utara pantaṉam eṉṉuḷḷat(tu) uḷḷiṭaṅ koṇṭaṉavē.
221.
paṭaṅkoḷ pāmpaṉai yāṉoṭu piramaṉ paramparā! aruḷeṉṟu
taṭaṅkaiyāl toḻavum taḻalāṭuciṟ ṟampalavaṉ
taṭaṅkai nāṉkumat tōḷkaḷum taṭamārpiṉil pūṇkaḷ mēṟṟicai
viṭaṅkoḷ kaṇṭa maṉṟē viṉaiyēṉai melivittavē.
222.
ceyya kōṭuṭaṉ kamalamalar cūḻtaru tillai māmaṟai yōrkaḷ tāntoḻa
vaiyam uyyaniṉṟu makiḻntāṭu ciṟṟam palavaṉ
ceyyavāyiṉ muṟuvalum tikaḻum tirukkātum kātiṉiṉ māttiraikaḷō(ṭu)
aiya tōṭum aṉṟē aṭiyēṉai āṭkoṇ ṭaṉavē.
223.
ceṟṟavaṉ parantī eḻaccilai kōli āraḻal ūṭṭiṉāṉ avaṉ
eṟṟi māmaṇikaḷ eṟinīrt tillai ampalavaṉ
maṟṟai nāṭṭam iraṇṭoṭu malarum tirumuka mummukattiṉum
neṟṟi nāṭṭam aṉṟē neñcu ḷētiḷaik kiṉṟaṉavē.
224.
toṟukkaḷ vāṉkamala malaruḻakkak karumpu naṟcāṟu pāytara
maṟukkamāyk kayalkaḷ maṭaipāy tillai ampalavaṉ
muṟukku vārcikai taṉṉoṭu mukiḻttaav akattu moṭṭoṭu mattamum
piṟaikkoḷ ceṉṉi yaṉṟē piriyā(tu) eṉṉuḷ niṉṟaṉavē.
225.
tūvi nīroṭu pūavai toḻu(tu) ēttu kaiyiṉa rāki mikkatōr
āvi uḷniṟutti amarntūṟiya aṉpiṉarāyt
tēvar tāntoḻa āṭiya tillaik kūttiṉait tiruvāli collivai
mēva vallavarkaḷ viṭaiyāṉaṭi mēvuvarē.
Hymnus 23 (9.023): Tillai – Sehnsucht nach Vereinigung
Tiruvali Amutanar · Strophen 226–235 · Deutsch · Tamil
226.
pavaḷamāl varaiyaip paṉipaṭarn(tu)
aṉaiyatōr paṭaroḷitaru tirunīṟum
kuvaḷai māmalark kaṇṇiyum koṉṟaiyum
tuṉṟupoṟ kuḻaltiruc caṭaiyum
tivaḷa māḷikai cūḻtaru tillai
yuḷtiru naṭampuri kiṉṟa
tavaḷa vaṇṇaṉai niṉaitoṟum
eṉmaṉam taḻalmeḻu(ku)ok kiṉṟatē.
227.
okka oṭṭanta antiyum matiyamum alaikaṭal oliyōṭu
nekku vīḻtaru neñciṉaip pāytalum niṟaiyaḻin(tu) iruppēṉaic
cekkar māḷikai cūḻtaru tillaiyuḷ tirunaṭam vakaiyālē
pakkam oṭṭanta maṉmataṉ malarkkaṇai paṭuntoṟum alaintēṉē.
228.
alantu pōyiṉēṉ ampalak kūttaṉē aṇitillai nakarāḷī
cilantiyai aracāḷka eṉ(ṟu) aruḷceyta tēvatē vīcaṉē
ulantamārk kaṇṭik kākiak kālaṉai uyirce vutaikoṇṭa
malarnta pātaṅkaḷ vaṉamulai mēloṟṟa vantaruḷ ceyyāyē.
229.
aruḷcey(tu) āṭunal ampalak kūttaṉē ! aṇitillai nakarāḷī
maruḷcey(tu) eṉṟaṉai vaṉamulai poṉpayap pippatu vaḻakkamō?
tiraḷum nīḷmaṇik kaṅkaiyait tiruccaṭaic cērttiac ceyyāḷuk(ku)
uruvam pākamum īntunal antiyai oṇṇutal vaittōṉē.
230.
vaitta pātaṅkaḷ mālavaṉ kāṇkilaṉ malaravaṉ muṭitēṭi
eyttu vantiḻan(tu) iṉṉamum tutikkiṉṟār eḻilmaṟai avaṟṟāvē
ceyttalaik kamalam malarntōṅkiya tillai ampalat tāṉaip
pattiyāṟ ceṉṟu kaṇṭiṭa eṉmaṉam pataipataip(pu) oḻiyātē.
231.
tēyntu meyveḷut(tu) akam vaḷaittu araviṉai añcittāṉ iruntēyum
kāyntu vantuvan(tu) eṉṟaṉai valiceytu katirnilā eritūvum
āynta nāṉmaṟai antaṇar tillaiyuḷ ampalat(tu) araṉāṭal
vāynta mālarp pātaṅkaḷ kāṇpatōr maṉattiṉai uṭaiyēṟkē.
232.
uṭaiyum pāypulit tōlumnal aravamum uṇpatum palitērntu
viṭaiya(tu) ūrvatu mēviṭaṅ koṭuvarai, ākilum eṉneñcam
maṭaikoḷ vāḷaikaḷ kutikoḷum vayaltillai ampalattu aṉalāṭum
uṭaiya kōviṉai aṉṟimaṟṟu āraiyum uḷḷuvatu aṟiyēṉē.
233.
aṟivum mikkanal nāṇamum niṟaimaiyum ācaiyum iṅkuḷḷa
uṟavum peṟṟanaṟ ṟāyaṭu tantaiyum uṭaṉpiṟan tavarōṭum
piṟiya viṭṭuṉai aṭaintaṉaṉ eṉṟukoḷ perumpaṟṟap puliyūriṉ
maṟaikaḷ nāṉkumkoṇ ṭantaṇar ēttanaṉ mānaṭam makiḻvāṉē.
234.
vāṉa nāṭuṭai maintaṉē ! ōeṉpaṉ 'vantaru ḷāy' eṉpaṉ
pālney aintuṭaṉ āṭiya paṭarcaṭaip pālvaṇṇaṉēeṉpaṉ
tēṉamar poḻil cūḻtaru tillaiyuḷ tirunaṭam purikiṉṟa
eṉ vāmaṇip pūṇaṇi mārpaṉē ! eṉakkaruḷ puriyāyē.
235.
puriyum poṉmatil cūḻtaru tillaiyuḷ pūkarar palarpōṟṟa
eriya(tu) āṭumem īcaṉaik kātalit(tu) iṉaiyavar moḻiyāka
varaicey māmatil mayilaiyar maṉṉavaṉ maṟaivala tiruvāli
paraval pattivai vallavar paramaṉa(tu) aṭiyiṉai paṇivārē.
Hymnus 24 (9.024): Tillai – Der Gott tanzt
Tiruvali Amutanar · Strophen 236–246 · Deutsch · Tamil
236.
allāyp pakalāy aruvāy uruvāy ārā amutamāyk
kallāl niḻalāy kayilai malaiyāy kāṇa aruḷeṉṟu
pallā yirampēr patañcalikaḷ parava veḷippaṭṭuc
celvāy matil tillaik(ku) aruḷit tēvaṉ āṭumē
237.
aṉṉa naṭaiyār amuta moḻiyār avarkaḷ payiltillait
teṉṉaṉ tamiḻum icaiyum kalanta ciṟṟam palantaṉṉuḷ
poṉṉum maṇiyum niranta talattup pulittōl piyaṟkiṭṭu
miṉṉiṉ iṭaiyāḷ umaiyāḷ kāṇa vikirtaṉ āṭumē.
238.
iḷameṉ mulaiyār eḻilmain taroṭum ērār amaḷimēl
tiḷaiyum māṭattiruvār tillaic ciṟṟam palantaṉṉuḷ
vaḷarpoṉ malaiyuḷ vayira malaipōl valakkai kavittuniṉ(ṟu)
aḷavil perumai amarar pōṟṟa aḻakaṉ āṭumē.
239.
cantum akilum taḻaippī likaḷum cāti palavuṅkoṇṭu
unti iḻiyum nivaviṉ karaimēl uyarnta matiltillaic
cintip pariya teyvap patiyuṭ ciṟṟam palantaṉṉuḷ
nanti muḻavaṅ koṭṭa naṭṭam nātaṉ āṭumē.
240.
ōmap pukaiyum akiliṉ pukaiyum uyarntumukiltōyat
tīmeyt toḻilār maṟaiyōr malku ciṟṟam palantaṉṉuḷ
vāmat(tu) eḻilār eṭutta pātam maḻalaic cilampārkkat
tīmeyc caṭaimēl tiṅkaḷ cūṭit tēvaṉ āṭumē.
241.
kuravam kōṅkam kuḷirpuṉṉai kaitai kuvinta karaikaḷmēl
tiraivan tulavum tillai malku ciṟṟam palantaṉṉuḷ
varaipōl malinta maṇimaṇ ṭapattu maṟaiyōr makiḻntētta
aravam āṭa aṉalkai ēnti aḻakaṉ āṭumē.
242.
cittar tēvar iyakkar muṉivar tēṉār poḻiltillai
attā! aruḷāy aṇiyam palavā! eṉṟeṉ ṟavarētta
muttum maṇiyum niranta talattuḷ muḷaiveṇ maticūṭik
kottār caṭaikaḷ tāḻa naṭṭam kuḻakaṉ āṭumē.
243.
atitta arakkaṉ neriya viralāl aṭarttāy aruḷeṉṟu
tutittu maṟaiyōr vaṇaṅkum tillaic ciṟṟam palantaṉṉuḷ
utitta pōḻtil iravik katirpōl oḷirmā maṇieṅkum
patitta talattup pavaḷa mēṉip paramaṉ āṭumē.
244.
mālō(ṭu) ayaṉum amarar patiyum vantu vaṇaṅkiniṉ(ṟu)
āla kaṇṭā ! araṉē ! aruḷāy eṉṟeṉ(ṟu) avarēttac
cēlā ṭumvayal tillai malku ciṟṟam palantaṉṉuḷ
pālā ṭumuṭic caṭaikaḷ tāḻap paramaṉ āṭumē.
245.
neṭiya camaṇum aṟaicāk kiyarum nirampāp palkōṭic
ceṭiyum tavattōr aṭaiyāt tillaic ciṟṟam palantaṉṉuḷ
aṭikaḷ avarai ārur nampi avarkaḷ icaipāṭak
koṭiyum viṭaiyum uṭaiya kōlak kuḻakaṉ āṭumē.
246.
vāṉōr paṇiya maṇṇōr ētta maṉṉi naṭamāṭum
tēṉār poḻilcūḻ tillai malku ciṟṟampalat tāṉait
tūnāṉ maṟaiyāṉ amuta vāli coṉṉa tamiḻmālaip
pāṉōr pāṭal pattum pāṭap pāva nācamē.
Hymnus 25 (9.025): Tillai – Der Geliebte im Herzen
Tiruvali Amutanar · Strophen 247–256 · Deutsch · Tamil
247.
kōla malarneṭuṅkaṇ kovvai vāykkoṭi ēriṭaiyīr
pāliṉai iṉṉamutaip paramāya parañcuṭaraic
cēluka ḷumvayalcūḻ tillai nakarc ciṟṟampalat(tu)
ēlavuṭai emiṟaiyai eṉṟukol kāṇpatuvē.
248.
kāṇpati yāṉ eṉṟukōl katirmāmaṇi yaikkaṉalai
āṇpeṇ aruvuruveṉ(ṟu) aṟitaṟku ari tāyavaṉaic
cēṇpaṇai māḷikaicūḻ tillaimānakarc ciṟṟampalam
māṇpuṭai mānaṭañcey maṟaiyōr malarp pātaṅkaḷē.
249.
kaḷḷaviḻ tāmaraimēl kaṇṭayaṉoṭu mālpaṇiya
oḷḷeri yiṉnaṭuvē uruvāypparan tōṅkiya cīrt
teḷḷiya taṇpoḻilcūḻ tillaimānakarc ciṟṟampalat
tuḷḷeri yāṭukiṉṟa oruvaṉai uṇarvaritē.
250.
arivaiyōr kūṟukantāṉ aḻakaṉ eḻil mālkariyiṉ
urivainal uttariyam ukantāṉ um parārtampirāṉ
puripavark(ku) iṉṉaruḷcey puliyūrttiruc ciṟṟampalat(tu)
erimakiḻn tāṭukiṉṟa empirāṉeṉ iṟaiyavaṉē.
251.
iṟaiyavaṉai eṉkatiyai eṉṉuḷḷē uyirppāki niṉṟa
maṟaivaṉai maṇṇum viṇṇum malivāṉ cuṭarāy malinta
ciṟaiyaṇi vaṇṭaṟaiyum tillai mānakarc ciṟṟampalam
niṟaiyaṇi yām iṟaiyai niṉaittēṉ iṉip pōkkuvaṉē.
252.
niṉaittēṉ iṉippōkkuvaṉō? nimalat tiraḷai niṉaippār
maṉatti ṉuḷēyirunta maṇiyaimaṇi māṇikkattaik
kaṉaittiḻi yuṅkaḻaṉik kaṉakaṅkatir oṇpavaḷam
ciṉattōṭu vanteṟiyum tillaimānakark kūttaṉaiyē.
253.
kūttaṉai vāṉavartam koḻuntaik koḻuntāy eḻunta
mūttaṉai mūvaruviṉ mutalaimuta lākiniṉṟa
āttaṉait tāṉpaṭukkum antaṇar tillai ampalattuḷ
ēttaniṉ ṟāṭukiṉṟa empirāṉaṭi cērvaṉkolō?
254.
cērvaṉkolō aṉṉaiyīr tikaḻummalarp pātaṅkaḷai
ārvaṅkoḷat taḻuvi aṇinī(ṟu) eṉ mulaikkaṇiyac
cīrvaṅkam vantaṇavum tillaimānakarc ciṟṟampalat(tu)
ērvaṅkai māṉmaṟiyaṉ empirāṉ eṉpāl nēcaṉaiyē.
255.
nēcamu ṭaiyavarkaḷ neñcuḷē yiṭaṅkoṇ ṭirunta
kāyciṉa mālliṭaiyūr kaṇṇutalaik kāmarucīrt
tēcamiku pukaḻōr tillaimānakarc ciṟṟampalat(tu)
īcaṉai evvuyirkkum emmiṟaivaṉeṉ(ṟu) ēttuvaṉē.
256.
iṟaivaṉai ēttukiṉṟa iḷaiyāḷmoḻi iṉṟamiḻāl
maṟaivala nāvalarkaḷ makiḻntēttu ciṟṟampalattai
aṟaicennel vāṉkarumpiṉ aṇiyālaikaḷ cūḻmayilai
maṟaivala ālicollai makiḻntēttuka vāṉeḷitē.
Hymnus 26 (9.026): Tillai – Die Klage am Abend
Purudottama Nambi · Strophen 257–267 · Deutsch · Tamil
257.
vāraṇi naṟumalar vaṇṭu kiṇṭu
pañcamam ceṇpaka mālaimālai
vāraṇi vaṉamulai meliyum vaṇṇam
vantu vantilainammai mayakkumālō
cīraṇi maṇitikaḻ māṭam ōṅku
tillaiyampalat(tu) eṅkaḷ celvaṉ vārāṉ
āreṉai aruḷpurin(tu) añcal eṉpār
āviyiṉ parameṉṟaṉ ātaravē.
258.
āviyiṉ parameṉṟaṉ ātaravum
aruviṉai yēṉaiviṭṭu ammaamma
pāvivaṉ maṉamitu paiyavē pōyp
paṉimatic caṭaiyāṉ pālatālō
nīviyum nekiḻcciyum niṟaiyaḻivum
neñcamum tañcami lāmaiyālē
āviyiṉ varuttam itāraṟivār
ampalat(tu) aruḷnaṭam āṭuvāṉē.
259.
ampalat taruḷnaṭam āṭavēyum
yātukol viḷaivateṉ(ṟu) añcineñcam
umparkaḷvaṉpaḻi yāḷarmuṉṉē
ūṭṭiṉar nañcaieṉ ṟēyum uyyēṉ
vaṉpala paṭaiyuṭaiya pūtañcūḻa
vāṉavar kaṇaṅkaḷai māṟṟiyāṅkē
eṉperum payalamai tīrumvaṇṇam
eḻuntaru ḷāyeṅkaḷ vītiyūṭē !
260.
eḻuntaruḷāy eṅkaḷ vītiyūṭē
ētamil muṉivarō(ṭu) eḻuntañāṉak
koḻuntatu vākiya kūttaṉēniṉ
kuḻaiyaṇi kātiṉil māttiraiyum
ceḻuntaṭa malarpurai kaṇkaḷ muṉṟum
ceṅkaṉi vāyumeṉ cintaiveḷava
aḻuntumeṉ āruyirk(ku) eṉcey kēṉō?
arumpuṉal alamarum caṭaiyiṉāṉē !
261.
arumpuṉal alamarum caṭaiyi ṉāṉai
amararkaḷ aṭipaṇintu araṟṟa annāḷ
perumpuram ericeyta cilaiyiṉ vārttai
pēcavum naiyum eṉ pētai neñcil
karuntaṭa malarpurai kaṇṭa vaṇṭār
kārikai yārmuṉ(pu)eṉ peṇmai tōṟṟēṉ
tiruntiya malaraṭi nacaiyi ṉālē
tillaiyam palatteṅkaḷ tēva tēvē.
262.
tillaiyam palatteṅkaḷ tēva tēvait
tēṟiya antaṇar cintai ceyyum
ellaiya tākiya eḻilkoḷ cōti
eṉṉuyir kāvalkoṇ ṭirunta entāy
pallaiyār pakantalai yō(ṭu) iṭaṟip
pātameṉ malaraṭi nōva nīpōy
alliṉil arunaṭam āṭil eṅkaḷ
āruyir kāvaliṅ(ku) aritu tāṉē.
263.
āruyir kāvaliṅ(ku) arumai yālē
antaṇar matalainiṉ aṭipaṇiyak
kūrnuṉai vēṟpaṭaikkūṟṟam cāyak
kuraikaḻal paṇikoḷa malainta teṉṟāl
āraṉi amararkaḷ kuṟaivi lātār
avaravar paṭutuyar kaḷaiya niṉṟa
cīruyi rēeṅkaḷ tillai vāṇā !
cēyiḻai yārkkiṉi vāḻvaritē.
264.
cēyiḻai yārkkiṉi vāḻvaritu
ciṟṟam palatteṅkaḷ celva ṉēnī
tāyiṉum mikanallai eṉṟaṭaintēṉ
taṉimaiyai niṉaikilai caṅka rāvuṉ
pāyiram puliyataḷ iṉṉuṭaiyum
paiyamēl eṭuttapoṟ pāta mumkaṇ(ṭu)
ēyival iḻantatu caṅkam āvā
eṅkaḷai āḷuṭai īca ṉēyō.
265.
eṅkaḷai āḷuṭai īcaṉaiyō
iḷamulai mukamneka muyaṅki niṉpoṟ
paṅkayam puraimukam nōkki nōkkip
paṉimati nilavateṉ mēṟpaṭarac
ceṅkayal puraikaṇṇi mārkaḷ muṉṉē
tirucciṟṟam palamuṭa ṉēpukuntu
aṅkuṉa paṇipala ceytu nāḷum
aruḷpeṟiṉ akaliṭat tirukkalāmē.
266.
aruḷpeṟiṉ akaliṭat(tu) irukkalā meṉṟu
amararkaḷ talaivaṉum ayaṉum mālum
iruvarum aṟivuṭaiyāriṉ mikkār
ēttukiṉ ṟār iṉṉam eṅkaḷkūttai
maruḷpaṭu maḻalaimeṉ moḻivumaiyāḷ
kaṇavaṉai valviṉai yāṭṭi yēṉāṉ
aruḷpeṟa alamarum neñcam āvā
ācaiyai aḷavaṟut tāriṅ kārē?
267.
ācaiyai aḷavaṟut tāriṅ kārē?
ampalat(tu) arunaṭam āṭu vāṉai
vācanaṉ malaraṇi kuḻalmaṭavār
vaikalum kalanteḻu mālaip pūcal
mācilā maṟaipala ōtu nāvaṉ
vaṉpuru ṭōttamaṉ kaṇṭu raitta
vācaka malarkaḷ koṇ ṭētta vallār
malaimakaḷ kaṇavaṉai aṇaivar tāmē.
Hymnus 27 (9.027): Tillai – Das göttliche Liebesspiel
Purudottama Nambi · Strophen 268–278 · Deutsch · Tamil
268.
vāṉavarkaḷ vēṇṭa vaḷarnañcai uṇṭārtām
ūṉamilā eṉkai oḷivaḷaikaḷ koḷvārō?
tēṉalvari vaṇṭaṟaiyum tillaiciṟṟampalavar
nāṉamarō eṉṉātē nāṭakamē āṭuvarē.
269.
āṭivarum kāraravum aimmatiyam paiṅkoṉṟai
cūṭivarumā kaṇṭēṉ tōḷvaḷaikaḷ tōṟṟālum
tēṭiyimai yōrparavum tillaiciṟṟam palavar
āṭivarum pōtarukē niṟkavumē oṭṭārē.
270.
oṭṭā vakaiavuṇar mupparaṅkaḷ ōrampāl
paṭṭāṅ(ku) aḻalviḻuṅka eytukanta paṇpiṉār
ciṭṭār maṟaiyōvāt tillaiciṟṟam palavar
koṭṭā naṭamāṭak kōlvaḷaikaḷ koḷvārē.
271.
ārē ivaipaṭuvār aiyaṅ koḷavantu
pōrēṭi eṉṟu puruvam iṭukiṉṟār
tērār viḻavōvāt tillaiciṟ ṟampalavar
tīrānōy ceyvārai ōkkiṉṟār kāṇīrē.
272.
kāṇīrē eṉṉuṭaiya kaivaḷaikaḷ koṇṭārtām
cēṇār maṇimāṭat tillaiciṟ ṟampalavar
pūṇār vaṉamulaimel pūampāl kāmavēṉ
āṇāṭu kiṉṟavā kaṇṭum aruḷārē.
273.
ēyivarē vāṉavarkkum vāṉavarē eṉpārāl
tāyivarē ellārkkum tantaiyumām eṉpārāl
tēymatiyam cūṭiya tillaic ciṟṟam palavar
vāyiṉaik kēṭṭaṟivār vaiyakattār āvārē.
274.
āvā ! ivartam tiruvaṭikoṇṭu antakaṉtaṉ
mūvā uṭalaḻiyak koṉṟukanta mukkaṇṇar
tēvā maṟaipayilum tillaicciṟṟam palavar
kōvā iṉavaḷaikaḷ koḷvārō eṉṉaiyē.
275.
eṉṉai valivārār eṉṟa ilaṅkaiyar kōṉ
maṉṉum muṭikaḷ neritta maṇavāḷar
cennel viḷaikaḻaṉit tillaic ciṟṟampalavar
muṉṉantāṉ kaṇṭaṟivār ovvār im muttarē.
276.
muttar mutupakalē vanteṉṟaṉ ilpukuntu
pattar paliyiṭuka eṉṟeṅkum pārkkiṉṟār
cittar kaṇampayilum tillaicciṟṟam palavar
kaittalaṅkaḷ vīciniṉ ṟāṭuṅkāl nōkkārē.
277.
nōkkāta taṉmaiyāl nōkkilōm yāmeṉṟu
māṟkāḻi īntu malarōṉai nintittuc
cēkkāta littēṟum tillaicciṟṟampalavar
ūrkkēvan(tu) eṉvaḷaikaḷ koḷvārō oṇṇutalīr!
278.
oṇṇutali kāraṇamā umpar toḻutēttum
kaṇṇutalāṉ taṉṉaip puruṭōttamaṉ coṉṉa
paṇṇutalaip pattum payiṉṟāṭip pāṭiṉār
eṇṇutalaip paṭṭaṅku iṉitā iruppārē.
Hymnus 28 (9.028): Tillai – Die Mutter und der Papagei
Chetirayar · Strophen 279–288 · Deutsch · Tamil
279.
cēlu lāmvayal tillaiyu ḷīrumaic
cāla nāḷayaṉ cārvati ṉālivaḷ
vēlai yārviṭam uṇṭukan tīreṉṟu
māla tākumeṉ vāṇutulē.
280.
vāṇu taṟkoṭi mālatu vāymika
nāṇam aṟṟaṉaḷ nāṉaṟi yēṉiṉic
cēṇu taṟpoli tillaiyu ḷīrumai
kāṇil eyppilaḷ kārikaiyē.
281.
kāri kaik(ku)aru ḷīrkaru mālkari
īru ritteḻu pōrvaiyi ṉīrmiku
cīri yaltillai yāyciva ṉē eṉṟu
vēri naṟkuḻalāḷ ivaḷvimmumē.
282.
vimmi vimmiyē veytuyirt(tu) āḷeṉā
ummai yēniṉain(tu) ēttumoṉ(ṟu) ākilaḷ
cemma lōrpayil tillaiyu ḷīreṅkaḷ
ammal ōti ayarvuṟumē.
283.
ayarvuṟ(ṟu) añcali kūppi antōeṉai
uyavuṉ koṉṟaiyun tāraruḷāyeṉum
ceyaluṟ ṟūrmatil tillaiyu ḷīrivaṇ
mayaluṟ ṟāḷeṉṟaṉ mātivaḷē.
284.
mātor kūṟaṉvaṇ ṭārkoṉṟai mārpaṉeṉ(ṟu)
ōtil uyvaṉoṇ paiṅkiḷi yēeṉum
cētit tīrciram nāṉmuka ṉaittillai
vātit tīreṉmaṭak koṭiyaiyē.
285.
koṭiyaik kōmaḷac cātiyaik kompiḷam
piṭiyai eṉceytiṭ ṭīrpakait tārpuram
iṭiyac ceñcīlai kālvaḷait tīreṉṟu
muṭiyum nīrceyta mūccaṟavē.
286.
aṟava ṉēaṉṟu paṉṟip piṉēkiya
maṟava ṉēeṉai vātaicey yēleṉum
ciṟaivaṇ ṭārpoḻil tillaiyu ḷīreṉum
piṟaiku lāmnutaṟ peyvaḷaiyē.
287.
aṉṟa rukkaṉaip palliṟut(tu) āṉaiyaik
koṉṟu kālaṉaik kōḷiḻait tīreṉum
teṉṟa lārpoḻil tillaiyu ḷīrivaḷ
oṉṟum ākilaḷ umporuṭṭē.
288.
ēyu mā(ṟu)eḻil cētipar kōṉtillai
nāya ṉārai nayanturai ceytaṉa
tūya vāṟuraip pārtuṟak kattiṭai
āya iṉpamey tiyirupparē.
Tiruvisaippa in tamilischer Schrift
Der Tamiltext folgt der bei den Textgrundlagen erläuterten Ausgabe. Die durchgehende Nummerierung 1–288 entspricht der deutschen Übersetzung und der römischen Transliteration.
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Hymnus 1 (9.001): Tillai – Oli Valar Vilakke
Tirumaligai Tevar · Strophen 1–11 · Deutsch · Transliteration
1.
ஒளிவளர் விளக்கே உலப்பிலா ஒன்றே !
உணர்வுசூழ் கடந்ததோர் உணர்வே !
தெளிவளர் பளிங்கின் திரள்மணிக் குன்றே !
சித்தத்துள் தித்திக்கும் தேனே !
அளிவளர் உள்ளத்(து) ஆனந்தக் கனியே !
அம்பலம் ஆடரங் காக
வெளிவளர் தெய்வக் கூத்துகந் தாயைத்
தொண்டனேன் விளம்புமா விளம்பே.
2.
இடர்கெடுத்(து) என்னை ஆண்டுகொண்(டு) என்னுள்
இருட்பிழம்பு அறஎறிந்(து) எழுந்த
சுடர்மணி விளக்கின் உள்ளொளி விளங்கும்
தூயநற் சோதியுள் சோதீ !
அடல்விடைப் பாகா ! அம்பலக் கூத்தா !
அயனொடு மாலறி யாமைப்
படரொளிப் பரப்பிப் பரந்துநின் றாயைத்
தொண்டனேன் பணியுமா பணியே.
3.
தற்பரம் பொருளே ! சசிகண்ட ! சிகண்டா !
சாமகண்டா ! அண்ட வாணா !
நற்பெரும் பொருளாய் உரைகலந்து உன்னை
என்னுடை நாவினால் நவில்வான்
அற்பன்என் உள்ளத்து அளவிலா உன்னைத்
தந்தபொன் அம்பலத்து ஆடி !
கற்பமாய் உலகாய் அல்லையா னையைத்
தொண்டனேன் கருதுமா கருதே.
4.
பெருமையிற் சிறுமை பெண்ணொடுஆ ணாய்என்
பிறப்புஇறப்பு அறுத்தபே ரொளியே !
கருமையின் வெளியே கயற்கணாள் இமவான்
மகள்உமை யவள்களை கண்ணே !
அருமையின் மறைநான் கோலமிட் டரற்றும்
அப்பனே அம்பலத்து அமுதே
ஒருமையிற் பலபுக்கு உருவிநின் றாயைத்
தொண்டனேன் உரைக்குமாறு உரையே.
5.
கோலமே மேலை வானவர் கோவே !
குணங்குறி இறந்ததோர் குணமே !
காலமே கங்கை நாயகா எங்கள்
காலகா லா! காம நாசா !
ஆலமே அமுதுண்டு அம்பலம் செம்பொன்
கோயில்கொண்டு ஆடவல் லானே !
ஞாலமே தமியேன் நற்றவத் தாயைத்
தொண்டனேன் நணுகுமா நணுகே.
6.
நீறணி பவளக் குன்றமே ! நின்ற
நெற்றிக்கண் உடையதோர் நெருப்பே !
வேறணி புவன போகமே யோக
வெள்ளமே மேருவில் வீரா !
ஆறணி சடையெம் அற்புதக் கூத்தா
அம்பொன்செய் அம்பலத் தரசே !
ஏறணி கொடியெம் ஈசனே, உன்னைத்
தொண்டனேன் இசையுமாறு இசையே.
7.
தனதன்நல் தோழா சங்கரா ! சூல
பாணியே! தாணுவே சிவனே !
கனகநல் தூணே! கற்பகக் கொழுந்தே
கண்கள்மூன் றுடையதோர் கரும்பே !
அனகனே குமர விநாயக சனக
அம்பலத்து அமரசே கரனே !
உன்கழல் இணையென் நெஞ்சினுள் இனிதாத்
தொண்டனேன் நுகருமா நுகரே.
8.
திறம்பிய பிறவிச் சிலதெய்வ நெறிக்கே
திகைக்கின்றேன் தனைத்திகை யாமே
நிறம்பொன்னும் மின்னும் நிறைந்தசே வடிக்கீழ்
நிகழ்வித்த நிகரிலா மணியே !
அறம்பல திறங்கண்டு அருந்தவர்க்கு அரசாய்
ஆலின்கீழ் இருந்தஅம் பலவா !
புறஞ்சமண் புத்தர் பொய்கள்கண் டாயைத்
தொண்டனேன் புணருமா புணரே.
9.
தக்கன்நல் தலையும் எச்சன்வன் தலையும்
தாமரை நான்முகன் தலையும்
ஒக்கவிண்(டு) உருள ஒண்திருப் புருவம்
நெறித்தரு ளியவுருத் திரனே !
அக்கணி புலித்தோல் ஆடைமேல் ஆட
ஆடம்பொன் னம்பலத்து ஆடும்
சொக்கனே ! எவர்க்கும் தொடர்வரி யாயைத்
தொண்டனேன் தொடருமா தொடரே.
10.
மடங்கலாய்க் கனகன் மார்புகீண் டானுக்கு
அருள்புரி வள்ளலே ! மருளார்
இடங்கொள்முப் புரம்வெந்து அவியவை திகத்தேர்
ஏறிய ஏறுசே வகனே !
அடங்கவல் அரக்கன் அருள்திரு வரைக்கீழ்
அடர்த்தபொன் னம்பலத் தரசே !
விடங்கொள்கண் டத்துஎம் விடங்கனே ! உன்னைத்
தொண்டனேன் விரும்புமா விரும்பே.
11.
மறைகளும் அமரர் கூட்டமும் மாட்டாது
அயன்திரு மாலொடு மயங்கி
முறைமுறை முறையிட்(டு) ஓர்வரி யாயை
மூர்க்கனேன் மொழிந்தபுன் மொழிகள்
அறைகழல் அரன்சீர் அறிவிலா வெறுமைச்
சிறுமையில் பொறுக்கும்அம் பலத்துள்
நிறைதரு கருணா நிலயமே ! உன்னைத்
தொண்டனேன் நினையுமா நினையே.
Hymnus 2 (9.002): Tillai – Betrachtung der göttlichen Gestalt
Tirumaligai Tevar · Strophen 12–22 · Deutsch · Transliteration
12.
உயர்கொடி யாடை மிடைபட லத்தின்
ஓமதூ மப்பட லத்தின்
பெயர்நெடு மாடத்(து) அகிற்புகைப் படலம்
பெருகிய பெரும்பற்றப் புலியூர்ச்
சியரொளி மணிகள் நிரந்துசேர் கனகம்
நிறைந்தசிற் றம்பலக் கூத்தா !
மயர்வறும் அமரர் மகுடந்தோய் மலர்ச்சே
வடிகள்என் மனத்துவைத் தருளே.
13.
கருவளர் மேகத் தகடுதோய் மகுடக்
கனகமா ளிகைகலந் தெங்கும்
பெருவளர் முத்தீ நான்மறைத் தொழில்சால்
எழில்மிகு பெரும்பற்றப் புலியூர்த்
திருவளர் தெய்வப் பதிவிதி நிதியம்
திரண்டசிற் றம்பலக் கூத்தா !
உருவளர் இன்பச் சிலம்பொலி அலம்பும்
உன்னடிக் கீழ(து)என் னுயிரே.
14.
வரம்பிரி வாளை மிளர்மிடுக் கமலம்
கரும்பொடு மாந்துமே திகள்சேர்
பரம்பிரி செந்நெல் கழனிச் செங்கழுநீர்ப்
பழனம்சூழ் பெரும்பற்றப் புலியூர்ச்
சிரம்புணர் முடிவா னவர்அடி முறையால்
இறைஞ்சுசிற் றம்பலக் கூத்தா
நிரந்தரம் முனிவர் நினைதிருக் கணைக்கால்
நினைந்துநின்(று) ஒழிந்ததென் நெஞ்சே.
15.
தேர்மலி விழவில் குழவொலி தெருவில்
கூத்தொலி ஏத்தொலி ஒத்தின்
பேரொலி பரந்து கடலொலி மலியப்
பொலிதரு பெரும்பற்றப் புலியூர்ச்
சீர்நில(வு) இலயத் திருநடத் தியல்பில்
திகழ்ந்தசிற் றம்பலக் கூத்தா !
வார்மலி முலையாள் வருடிய திரள்மா
மணிக்குறங்(கு) அடைந்ததென் மதியே.
16.
நிறைதழை வாழை நிழற்கொடி நெடுந்தெங்(கு)
இளங்கமுகு உளங்கொள்நீள் பலமாப்
பிறைதவழ் பொழில்சூழ் கிடங்கிடைப் பதனம்
முதுமதிற் பெரும்பற்றப் புலியூர்ச்
சிறைகொள்நீர்த் தரளத் திரள்கொள்நித் திலத்த
செம்பொற் சிற்றம்பலக் கூத்த !
பொறை யணி நிதம்பப் புலியதள் ஆடைக்
கச்சுநூல் புகுந்ததென் புகலே.
17.
அதுமதி இதுவென்(று) அலந்தலை நூல்கற்(று)
அழைப்பொழிந்(து) அருமறை அறிந்து
பிதுமதி வழிநின்(று) ஒழிவிலா வேள்விப்
பெரியவர் பெரும்பற்றப் புலியூர்ச்
செதுமதிச் சமணும் தேரரும் சேராச்
செல்வச் சிற்றம்பலக் கூத்த !
மதுமதி வெள்ளத் திருவயிற்(று) உந்தி
வளைப்புண்(டு)என் னுள்மகிழ்ந் ததுவே.
18.
பொருவரைப் புயத்தின் மீமிசைப் புலித்தோல்
பொடியணி பூணநூல் அகலம்
பெருவரை புரைதிண் தோளுடன் காணப்
பெற்றவர் பெரும்பற்றப் புலியூர்த்
திருமரு(வு) உதரத் தார்திசை மிடைப்ப
நடஞ்செய்சிற் றம்பலக் கூத்த !
உருமரு(வு) உதரத் தனிவடம் தொடர்ந்து
கிடந்த(து)என் உணர்வுணர்ந்(து) உணர்ந்தே.
19.
கணியெரி விசிறு கரம்துடி விடவாய்க்
கங்கணம் செங்கைமற் றபயம்
பிணிகெட இவைகண்(டு) அரன்பெரு நடத்திற்
பிரிவிலார் பெரும்பற்றப் புலியூர்த்
திணிமணி நீல கண்டத்(து)என் அமுதே !
சீர்கொள்சிற் றம்பலக் கூத்த !
அணிமணி முறுவல் பவளவாய்ச் செய்ய
சோதியுள் அடங்கிற்(று)என் அறிவே.
20.
திருநெடு மால்இந் திரன்அயன் வானோர்
திருக்கடைக் காவலின் நெருக்கிப்
பெருமுடி மோதி உருமணி முன்றில்
பிறங்கிய பெரும்பற்றுப் புலியூர்ச்
செருநெடு மேரு வில்லன்முப் புரம்தீ
விரித்தசிற் றம்பலக் கூத்த !
கருவடி குழைக்கா(து) அமலச்செங் கமல
மலர்முகம் கலந்த(து)என் கருத்தே.
21.
ஏர்கொள்கற் பகம்ஒத்(து) இருசிலைப் புருவம்
பெருந்தடங் கண்கள்மூன் றுடையான்
பேர்கள்ஆ யிரம்நூராயிரம் பிதற்றும்
பெற்றியோர் பெரும்பற்றுப் புலியூர்ச்
சீர்கொள் கொக் கிறகும் கொன்றையும் துன்று
சென்னிச் சிற்றம்பலக் கூத்த !
நீர்கொள்செஞ் சடைவாழ் மதிபுது மத்தம்
நிகழ்ந்தஎன் சிந்தையுள் நிறைந்தே.
22.
காமனைக் காலன் தக்கன்மிக் கெச்சென்
படக்கடைக் கணித்தவன் அல்லாப்
பேய்மனம் பிறிந்த தவப்பெருந் தொண்டர்
தொண்டனேன் பெரும்பற்றிப் புலியூர்ச்
சேமநற் றில்லை வட்டங்கொண்(டு) ஆண்ட
செல்வச்சிற் றம்பலக் கூத்த !
பூமலர் அடிக்கீழ்ப் புராணபூ தங்கள்
பொறுப்பர்என் புன்சொலின் பொருளே.
Hymnus 3 (9.003): Tillai – Die Stimme der Liebenden
Tirumaligai Tevar · Strophen 23–34 · Deutsch · Transliteration
23.
உறவா கியயோ கமும்போ கமுமாய்
உயிரொளி என்னும்என் பொன்னொருநாள்
சிறவா தவர்புரஞ் செற்ற கொற்றச்
சிலைகொண்டு பன்றிப்பின் சென்றுநின்ற
மறவா என்னும் மணிநீர் அருவி
மகேந்திர மாமலைமேல் உறையும்
குறவா என்னும் குணக்குன்றே என்னும்
குலாத்தில்லை அம்பலக் கூத்தனையே.
24.
காடாடு பல்கணம் குழக் கேழற்
கடும்பின் நெடும்பகற் கான்நடந்த
வேடா ! மகேந்திர வெற்பா ! என்னும்
வினையேன் மடந்தைவிம் மாவெருவும்
சேடா என்னும் செல்வர்மூ வாயிரம்
செழுஞ்சொதி அந்தணர் செங்கைதொழும்
கோடா என்னும் குணக்குன்றே என்னும்
குலாத்தில்லை அம்பலக் கூத்தனையே.
25.
கானே வருமுரண் ஏனம் எய்த
களியார் புளினநற்கா ளாய்என்னும்
வானே தடவும் நெடுங் குடுமி
மகேந்திர மாமலை மேலிருந்த
தேனே என்னும் தெய்வவாய் மொழியார்
திருவாளர்மூ வாயிரவர் தெய்வக்
கோனே என்னும் குணக்குன்றே என்னும்
குலாத்தில்லை அம்பலக் கூத்தனையே.
26.
வெளியேறு பன்றிப் பின்சென்(று) ஒருநாள்
விசயற்(கு) அருள்செய்த வேந்தே ! என்னும்
மறியேறு சாரல் மகேந் திரமா
மலைமேல் இருந்தமரும் தே! என்னும்
நெறியே! என்னும் நெறிநின்ற வர்கள்
நினைக்கின்ற நீதி வேதாந்த நிலைக்
குறியே ! என்னும் குணக்குன்றே ! என்னும்
குலாத்தில்லை அம்பலக் கூத்தனையே.
27.
செழுந்தென்றல் அன்றில்இத் திங்கள் கங்குல்
திரைவீரை தீங்குழல் சேவின்மணி
எழுந்தின்று என்மேல் பகையாட வாடும்
எனைநீ நலிவதென் னேஎன்னும்
அழுந்தா மகேந்திரத்(து) அந்த ரப்புட்(கு)
அரசுக் கரசே ! அமரர்தனிக்
கொழுந்தே என்னும் குணக்குன்றே என்னும்
குலாத்தில்லை அம்பலக் கூத்தனையே.
28.
வண்டார் குழலுமை நங்கை முன்னே
மகேந்திரச் சாரல் வராகத் தின்பின்
கண்டார் கவல வில்லாடி வேடர்
கடிநா யுடன்கை வளைந்தாய் ! என்னும்
பண்டாய மலரயன் தக்கன் எச்சன்
பகலோன் தலைபல் பசுங்கண்
கொண்டாய் என்னும் குணக்குன்றே ! என்னும்
குலாத்தில்லை அம்பலக் கூத்தனையே.
29.
கடுப்பாய்ப் பறைகறங்கக் கடுவெஞ் சிலையும்
கணையும் கவணும் கைக்கொண்(டு)
உடுப்பாய் தோல்செருப்புச் சுரிகை
வராக முன்னோடி விளியுளைப்ப
நடப்பாய் ! மகேந்திர நாத ! நா தாந்தத்(து)
அரையா என்பார்க்கு நாதாந்தபதம்
கொடுப்பாய் என்னும் குணக்குன்றே என்னும்
குலாத்தில்லை அம்பலக் கூத்தனையே.
30.
சேவேந்து வெல்கொடி யானே ! என்னும்
சிவனே ! என் சேமத்துணையே என்னும்
மாவேந்து சாரல் மகேந்தி ரத்தில்
வளர்நா யகா ! இங்கே வாராய் என்னும்
பூவேந்தி மூவா யிரவர் தொழப்
புகழேந்து மன்று பொலிய நின்ற
கோவே ! என்னும் குணக்குன்றே ! என்னும்
குலாத்தில்லை அம்பலக் கூத்தனையே.
31.
தரவார் புனம்சுனை தாழ்அருவித்
தடம்கல் லுறையும் மடங்கல் அமர்
மரவார் பொழில்எழில் வேங்கை எங்கும்
மழைசூழ் மகேந்திர மாமலைமேல்
கரவா ! என்னும் சுடல்நீள் முடிமால்அயன்
இந்திரன் முதல்தே வர்க்கெல்லாம்
குரவா என்னும் குணக்குன்றே என்னும்
குலாத்தில்லை அம்பலக் கூத்தனையே.
32.
திருநீ றிடாவுருத் தீண்டேன் என்னும்
திருநீறு மெய்த்திரு முண்டத்திட்டுப்
பெருநீல கண்டன் திறங்கொண்(டு) இவள்
பிதற்றிப் பெருந்தெரு வேதிரியும்
வருநீர் அருவி மகேந்திரப்பொன்
மலையின் மலைமக ளுக்கருளும்
குருநீ என்னும் குணக்குன்றே ! என்னும்
குலாத்தில்லை அம்பலக் கூத்தனையே.
33.
உற்றாய் என்னும் உன்னையன்றி மற்றொன்(று)
உணரேன் என்னும் உணர்வுகள் கலக்கப்
பெற்றாய ஐந்தெழுத்தும் பிதற்றிப்
பிணிதீர வெண்ணீறிடப் பெற்றேன் என்னும்
சுற்றாய சோதி மகேந்திரம் சூழ
மனத்திருள் வாங்கிச் சூழாத நெஞ்சில்
குற்றாய் ! என்னும் குணக்குன்றே ! என்னும்
குலாத்தில்லை அம்பலக் கூத்தனையே.
34.
வேறாக உள்ளத்(து) உவகை விளைத்(து)
அவனிச் சிவலோக வேதவென்றி
மாறாத மூவாயிர வரையும் எனையும்
மகிழ்ந்தாள வல்லாய் ! என்னும்
ஆறார் சிகர மகேந்திரத்(து) உன்
அடியார் பிழைபொறுப்பாய் மாதோர்
கூறாய் என்னும் குணக்குன்றே என்னும்
குலாத்தில்லை அம்பலக் கூத்தனையே.
Hymnus 4 (9.004): Tillai – Entschiedenes Bekenntnis
Tirumaligai Tevar · Strophen 35–45 · Deutsch · Transliteration
35.
இணங்கிலா ஈசன் நேசத்(து) இருந்தசித் தத்தி னேற்கு
மணங்கொள்சீர்த் தில்லை வாணன் மணஅடி யார்கள் வண்மைக்
குணங்களைக் கூறா வீறில் கோறைவாய்ப் பீறற் பிண்டப்
பிணங்களைக் காணா கண்வாய் பேசா(து) அப் பேய்க ளோடே.
36.
எட்டுரு விரவி என்னை ஆண்டவன் ஈண்டு சோதி
விட்டிலங்(கு) அலங்கல் தில்லை வேந்தனைச் சேர்ந்தி லாத
துட்டரைத் தூர்த்த வார்த்தைத் தொழும்பரைப் பிழம்பு பேசும்
பிட்டரைக் காணா கண்வாய் பேசா(து) அப் பேய்க ளோடே.
37.
அருள்திரள் செம்பொன் சோதி அம்பலத் தாடுகின்ற
இருள்திரள் கண்டத் தெம்மான் இன்பருக்(கு) அன்பு செய்யா
அரட்டரை அரட்டுப் பேசும் அழுக்கரைக் கழுக்க ளாய
பிரட்டரைக் காணா கண்வாய் பேசா(து) அப் பேய்க ளோடே.
38.
துணுக்கென அயனும் மாலும் தொடர்வரும் சுடராய் இப்பால்
அணுக்கருக்(கு) அணிய செம்பொன் அம்பலத் தாடிக்(கு) அல்லாச்
சிணுக்கரைச் செத்தற் கொத்தைச் சிதம்பரைத் சீத்தை ஊத்தைப்
பிணுக்கரைக் காணா கண்வாய் பேசா(து) அப்பேய்க ளோடே.
39.
திசைக்குமிக் குலவு சீர்த்தித் தில்லைக் கூத்(து) உகந்து தீய
நசிக்கவெண் ணீற(து) ஆடும் நமர்களை நணுகா நாய்கள்
அசிக்கஆ ரியங்கள் ஓதும் ஆதரைப் பேத வாதப்
பிசக்கரைக் காணா கண்வாய் பேசா(து) அப் பேய்க ளோடே.
40.
ஆடர(வு) ஆட ஆடும் அம்பலத்(து) அமிர்தே என்னும்
சேடர்சே வடிகள் சூடத் திருவிலா உருவி னாரைச்
சாடரைச் சாட்கை மோடச் சழக்கரைப் பிழக்கப் பிட்கப்
பேடரைக் காணா கண்வாய் பேசாது அப் பேய்க ளோடே.
41.
உருக்கிஎன் உள்ளத் துள்ளே ஊறலந் தேறல் மாறாத்
திருக்குறிப்(பு) அருளும் தில்லைச் செல்வன்பாற் செல்லும் செல்வில்
அருக்கரை அள்ளல் வாய கள்ளரை அவியாப் பாவப்
பெருக்கரைக் காணா கண்வாய் பேசா(து)அப் பேய்க ளோடே.
42.
செக்கர்ஒத்(து) இரவி நூறா யிரத்திரள் ஒப்பாம் தில்லைச்
சொக்கர்அம் பலவர் என்னும் கருதியைக் கருத மாட்டா
எக்கரைக் குண்ட மிண்ட எத்தரைப் புத்த ராதிப்
பொக்கரைக் காணா கண்வாய் பேசாது அப் பேய்க ளோடே.
43.
எச்சனைத் தலையாக் கொண்டு செண்டடித்(து) இடபம் ஏறி
அச்சங்கொண்(டு) அமரர் ஓட நின்றஅம் பலவற்(கு) அல்லாக்
கச்சரைக் கல்லாப் பொல்லாக் கயவரைப் பசுநூல் கற்கும்
பிச்சரைக் காணா கண்வாய் பேசா(து) அப் பேய்க ளோடே.
44.
விண்ணவர் மகுட கோடி மிடைந்தொளிர் மணிகள் வீசும்
அண்ணல்அம் பலவன் கொற்ற அரசனுக்(கு) ஆசை இல்லாத்
தெண்ணரைத் தெருளா உள்ளத்(து) இருளரைத் திட்டை முட்டைப்
பெண்ணரைக் காணா கண்வாய் பேசா(து) அப் பேய்க ளோடே.
45.
சிறப்புடை அடியார் தில்லைச் செம்பொன்அம் பலவற்(கு) ஆளாம்
உறைப்புடை யடியார் கீழ்க்கீழ் உறைப்பர்சே வடிநீ(று) ஆடார்
இறப்பொடு பிறப்பி னுக்கே இனியராய் மீண்டும் மீண்டும்
பிறப்பரைக் காணா கண்வாய் பேசா(து) அப் பேய்க ளோடே.
Hymnus 5 (9.005): Tiruvilimilalai
Senthanar · Strophen 46–57 · Deutsch · Transliteration
46.
ஏகநா யகனை இமையவர்க்(கு) அரசை
என்னுயிர்க்(கு) அமுதினை எதிரில்
போகநா யகனைப் புயல்வணற்(கு) அருளிப்
பொன்னெடுஞ் சிவிகையா வூர்ந்த
மேகநா யகனை மிகுதிரு வீழி
மிழலைவிண் ணிழிசெழுங் கோயில்
யோகநா யகனை அன்றிமற் றொன்றும்
உண்டென உணர்கிலேன் யானே.
47.
கற்றவர் விழுங்கும் கற்பகக் கனியைக்
கரையிலாக் கருணைமா கடலை
மற்றவர் அறியா மாணிக்க மலையை
மதிப்பவர் மனமணி விளக்கைச்
செற்றவர் புரங்கள் செற்றஎஞ் சிவனைத்
திருவீழி மிழலைவீற் றிருந்த
கொற்றவன் தன்னைக் கண்டுகண்(டு) உள்ளம்
குளிரஎன் கண்குளிர்ந் தனவே.
48.
மண்டலத்து ஒளியை விலக்கியான் நுகர்ந்த
மருந்தைஎன் மாறிலா மணியைப்
பண்டவர் அயன்மாற்(கு) அரிதுமாய் அடியார்க்(கு)
எளியதோர் பவளமால் வரையை
விண்டவர் மலர்வாய் வேரிவார் பொழில்சூழ்
திருவீழி மிழலையூர் ஆளும்
கொண்டலங் கண்டத்(து) எம்குரு மணியைக்
குருகவல் வினைகுறு காவே.
49.
தன்னடி நிழற்கீழ் என்னையும் தகைத்த
சசிகுவா மவுலியைத் தானே
என்னிடைக் கமலம் மூன்றினுள் தோன்றி
எழுஞ்செழுஞ் சுடரினை அருள்சேர்
மின்னெடுங் கடலுள் வெள்ளத்தை வீழி
மிழலையுள் விளங்குவெண் பளிங்கின்
பொன்னடிக்(கு) அடிமை புக்கினப் போக
விடுவனோ பூண்டுகொண் டேனே.
50.
இத்தெய்வ நெறிநன் றென்(று)இருள் மாயப்
பிறப்பா இந்திர சாலப்
பொய்த்தெய்வ நெறிநான் புகாவகை புரிந்த
புராணசிந்தா மணி வைத்த
மெய்த் தெய்வ நெறிநான் மறையவர் வீழி
மிழலைவிண் ணிழிசெழுங் கோயில்
அத்தெய்வ நெறியிற் சிவமலா(து) அவமும்
அறிவரோ அறிவுடை யோரே.
51.
அக்கனா அனைய செல்வமே சிந்தித்து
ஐவரோ(டு) அழுந்தியான் அவமே
புக்கிடா வண்ணம் காத்தெனை ஆண்ட
புனிதனை வனிதைபா கனைஎன்
திக்கெலாம் குலவும் புகழ்த்திரு வீழி
மிழலையான் திருவடி நிழற்கீழ்ப்
புக்குநிற் பவர்தம் பொன்னடிக் கமலப்
பொடியணிந்(து) அடிமைபூண் டேனே.
52.
கங்கைநீர் அரிசிற் கரையிரு மருங்கும்
கமழ்பொழில் தழுவிய கழனித்
திங்கள்நேர் தீண்ட நீண்டமா ளிகைசூழ்
மாடநீ டுயர்திரு வீழித்
தங்குசீர்ச் செல்வத் தெய்வத்தான் தோன்றி
நம்பியைத் தன்பெருஞ் சோதி
மங்கையோர் பாகத்(து) என்னரு மருந்தை
வருந்திநான் மறப்பனோ? இனியே.
53.
ஆயிரம் கமலம் ஞாயி(று)ஆ யிரம்முக்
கண்முக கரசர ணத்தோன்
பாயிருங் கங்கை பனிநிலாக் கரந்த
படர்சடை மின்னுபொன் முடியோன்
வேயிருந் தோளி உமைமண வாளன்
விரும்பிய மிழலைசூழ் பொழிலைப்
போயிருந் தேயும் போற்றுவார் கழல்கள்
போற்றுவார் புரந்தரா திகளே.
54.
எண்ணில்பல் கோடி சேவடி முடிகள்
எண்ணில்பல் கோடிதிண் தோள்கள்
எண்ணில்பல் கோடி திருவுரு நாமம்
ஏர்கொள்முக் கண்முகம் இயல்பும்
எண்ணில்பல் கோடி எல்லைக்(கு)அப் பாலாய்
நின்(று)ஐஞ்ஞாற்(று) அந்தணர் ஏத்தும்
எண்ணில்பல் கோடி குணத்தர்ஏர் வீழி
இவர்நம்மை ஆளுடை யாரே.
55.
தக்கன்வெங் கதிரோன் சலந்தரன் பிரமன்
சந்திரன் இந்திரன் எச்சன்
மிக்கநெஞ்(சு) அரக்கன் புரம்கரி கருடன்
மறலிவேள் இவர்மிகை செகுத்தோன்
திக்கெலாம் நிறைந்த புகழ்த்திரு வீழி
மிழலையான் திருவடி நிழற்கீழ்ப்
புக்கிருந் தவர்தம் பொன்னடிக் கமலப்
பொடியணிந்(து) அடிமைபூண் டேனே.
56.
உளங்கொள மதுரக் கதிர்விரித்(து) உயிர்மேல்
அருள்சொரி தரும்உமா பதியை
வளங்கிளர் நதியும் மதியமும் சூடி
மழவிடை மேல்வரு வானை
விளங்கொளி வீழி மழலைவேந் தேயென்(று)
ஆந்தனைச் சேந்தன்தா தையையான்
களங்கொள அழைத்தால் பிழைக்குமோ அடியேன்
கைக்கொண்ட கனககற் பகமே.
57.
பாடலங் காரப் பரிசில்கா(சு) அருளிப்
பழுத்தசெந் தமிழ்மலர் சூடி
நீடலங் காரத்து எம்பெரு மக்கள்
நெஞ்சினுள் நிறைந்துநின் றானை
வேடலங் காரக் கோலத்தின் அமுதைத்
திருவீழி மிழலையூர் ஆளும்
கேடிலங் கீர்த்திக் கனககற் பகத்தைக்
கெழுமுதற்(கு) எவ்விடத் தேனே.
Hymnus 6 (9.006): Tiruvavaduturai
Senthanar · Strophen 58–68 · Deutsch · Transliteration
58.
பொய்யாத வேதியர் சாந்தைமெய்ப் புகழாளர் ஆயிரம் பூசுரர்
மெய்யே திருப்பணி செய்சீர் மிகுகா விரிக்கரை மேய
ஐயா ! திருவா வடுதுறை அமுதே ! என்றுன்னை அழைத்தக்கால்
மையார் தடங்கண் மடந்தைக்(கு)ஒன்(று) அருளாது ஒழிவது மாதிமையே.
59.
மாதி மணங்கம ழும்பொழில் மணிமாட மாளிகை வீதிசூழ்
சோதி மதிலணி சாந்தைமெய்ச் சுருதி விதிவழி யோர்தொழும்
ஆதி அமரர் புராணனாம் அணிஆ வடுதுறை நம்பிநின்ற
நீதி அறிகிலன் பொன்நெடும் திண்தோள் புணர நினைக்குமே.
60.
நினைக்கும் நிரந்தர னே !என்னும்
நிலாக்கோலச் செஞ்சடைக் கங்கைநீர்
நனைக்கும் நலங்கிளர் கொன்றைமேல்
நயம்பேசும் நன்னுதல் நங்கைமீர் !
மனக்கின்ப வெள்ளம் மலைமகள்
மணவாள நம்பிவண் சாந்தையூர்
தனக்கின்பன் ஆவடு தண்துறைத்
தருணேந்து சேகரன் என்னுமே.
61.
தருணேந்து சேகர னே !எனும்
தடம்பொன்னித் தென்கரைச் சாந்தையூர்ப்
பொருள்நேர்ந்த சிந்தை அவர்தொழப்
புகழ்செல்வம் மல்குபொற் கோயிலுள்
அருள்நேர்ந்(து) அமர்திரு மாவடு
துறையாண்ட ஆண்டகை அம்மானே
தெருள்நேர்ந்த சித்தம் வலியவா
திலக நுதலி திறத்திலே.
62.
திலக நுதல்உமை நங்கைக்கும்
திருவா வடுதுறை நம்பிக்கும்
குலக அடியவர்க்(கு) என்னையாட்
கொடுத்தாண்டு கொண்ட குணக்கடல்
அவதொன்(று) அறிகின்றி வேம்எனும்
அணியும்வெண் ணீ(று)அஞ் செழுத்தலால்
வலதொன் றிலள்இதற்(கு) என்செய்கேன்?
வயலந்தண் சாந்தையர் வேந்தனே !
63.
வேந்தன் வளைத்தது மேருவில்
அரவுநாண் வெங்கணை செங்கண்மால்
போந்த மதிலணி முப்புரம்
பொடியாட வேதப் புரவித்தேர்
சாந்தை முதல் !அயன் சாரதி
கதியருள் என்னும் இத் தையலை
ஆந்தண் திருவா வடுதுறையான்
செய்கை யாரறி கிற்பாரே?
64.
கிற்போம் எனத்தக்கன் வேள்விபுக்(கு)
எழுந்தோ டிக்கெட்ட அத்தேவர்கள்
சொற்போலும் மெய்ப்பயன் பாவிகாள்என்
சொல்லிச் சொல்லும் இத் தூமொழி
கற்போல் மனம்கனி வித்தஎங்
கருணால யாவந்திடாய் என்றால்
பொற்போ பெருந்திரு வாவடு
துறையாளி பேசா(து) ஒழிவதே.
65.
ஒழிவொன்றி லாவுண்மை வண்ணமும்
உவப்பிலள் ஊறின்ப வெள்ளமும்
ஒழிவொன்றி லாப்பொன்னித் தீர்த்தமும்
முனிகோடி கோடியா மூர்த்தியும்
அழிவொன்றி லாச்செல்வச் சாந்தையூர்
அணிஆ வடுதுறை ஆடினாள்
இழிவொன்றி லாவகை எய்திநின்(று)
இறுமாக்கும் என்னிள மானனே.
66.
மானேர் கலைவளையும் கவர்ந்துளம்
கொள்ளை கொள்ளவழக்(கு) உண்டே !
தேனே ! அமுதே !என் சித்தமே !
சிவலோக நாயகச் செல்வமே !
ஆனேஅ லம்புனற் பொன்னி
அணியா வடுதுறை அன்பர்தம்
கோனே !நின் மெய்யடி யார்மனக்
கருத்தை முடித்திடுங் குன்றமே !
67.
குன்றேந்தி கோகன கத்(து)அயன்
அறியா நெறிஎன்னைக் கூட்டினாய்
என்றேங்கி ஏங்கி அழைக்கின்றாள்
இளவல்லி எல்லை கடந்தனள்
அன்றோ லம்புபு னற்பொன்னி
அணியா வடுதுறை ஆடினாள்
நன்றே இவள்தம் பரமல்லள்
நவலோக நாயகன் பாலளே.
68.
பாலும் அமுதமும் தேனுமாய்
ஆனந்தம் தந்துள்ளே பாலிப்பான்
போலும்என் ஆருயிர்ப் போகமாம்
புரகால காமபு ராந்தகன்
சேலும் கயலும் திளைக்குநீர்த்
திருவா வடுதுறை வேந்தனோ(டு)
ஆலும் அதற்கே முதலுமாம்
அறிந்தோம் அரிவைபொய் யாததே.
Hymnus 7 (9.007): Tiruvidaikali – Murugan
Senthanar · Strophen 69–79 · Deutsch · Transliteration
69.
மாலுலா மனம்தந்(து) என்கையில் சங்கம்
வவ்வினான் மலைமகள் மதலை
மேலுலாந் தேவர் குலமுழு தாளும்
குமரவேள் வள்ளிதன் மணாளன்
சேலுலாங் கழனித் திருவிடைக் கழியில்
திருக்குரா நீழற்கீழ் நின்ற
வேலுலாந் தடக்கை வேந்தன்என் சேந்தன்
என்னும் என் மெல்லியல் இவளே.
70.
இவளைவா ரிளமென் கொங்கையீர் பொங்க
எழில் கவர்ந் தான்இளங் காளை
கவளமா கரிமேல் கவரிசூழ் குடைக்கீழ்க்
கனகக்குன் றெனவரும் கள்வன்
திவளமா ளிகைசூழ் திருவிடைக் கழியில்
திருக்குரா நீழற்கீழ் நின்ற
குவளைமா மலர்க்கண் நங்கையானைக்கும்
குழகன்நல் அழகன்நங் கோவே.
71.
கோவினைப் பவளக் குழமணக் கோலக்
குழாங்கள் சூழ்கோழிவெல் கொடியோன்
காவல்நற் சேனையென் னக்காப் பவன்என்
பொன்னை மேகலை கவர்வானே?
தேவின்நற் றலைவன் திருவிடைக் கழியில்
திருக்குரா நீழற்கீழ் நின்ற
தூவிநற் பீலி மாமயில் ஊரும்
சுப்பிர மண்ணியன் தானே.
72.
தானவர் பொருது வானவர் சேனை
மடியச்சூர் மார்பினைத் தடிந்தோன்
மானமர் தடக்கை வள்ளல்தன் பிள்ளை
மறைநிறை சட்டறம் வளரத்
தேனமர் பொழில்சூழ் திருவிடைக் கழியில்
திருக்குரா நீழற்கீழ் நின்ற
கோனமர் கூத்தன் குலவிளங் களிறென்
கொடிக்கிடர் பயப்பதுங் குணமே !
73.
குணமணிக் குருளைக் கொவ்வைவாய் மடந்தை
படுமிடர் குறிக்கொளா(து) அழகோ?
மணமணி மறையோர் வானவர் வையம்
உய்யமற்(று) அடியனேன் வாழத்
திணமணி மாடத் திருவிடைக் கழியில்
திருக்குரா நீழற்கீழ் நின்ற
கணமணி பொருநீர்க் கங்கைதன் சிறுவன்
கணபதி பின்னிளங் கிளையே.
74.
கிளையிளங் சேயக் கிரிதனை கீண்ட
ஆண்டகை கேடில்வேற் செல்வன்
வளையிளம் பிறைச்செஞ் சடைஅரன் மதலை
கார்நிற மால்திரு மருகன்
திளையிளம் பொழில்சூழ் திருவிடைக் கழியில்
திருக்குரா நீழற்கீழ் நின்ற
முளையிளங் களி(று)என் மொய்குழற் சிறுமிக்(கு)
அருளுங்கொல் முருகவேள் பரிந்தே.
75.
பரிந்தசெஞ் சுடரோ பரிதியோ மின்னோ
பவளத்தின் குழவியோ பசும்பொன்
சொரிந்தசிந் துரமோ தூமணித் திரளோ
சுந்தரத்(து) அரசிது என்னத்
தெரிந்தவை திகர்வாழ் திருவிடைக் கழியில்
திருக்குரா நீழற்கீழ் நின்ற
வரிந்தவெஞ் சிலைக்கை மைந்தனை அஞ்சொல்
மையல்கொண்(டு) ஐயறும் வகையே.
76.
வகைமிகும் அசுரர் மாளவந்(து) உழிஞை
வானமர் விளைத்ததா ளாளன்
புகைமிகும் அனலிற் புரம்பொடி படுத்த
பொன்மலை வில்லிதன் புதல்வன்
திகைமிகு கீர்த்தித் திருவிடைக் கழியில்
திருக்குரா நீழற்கீழ் நின்ற
தொகைமிகு நாமத் தவன்திரு வடிக்(கு)என்
துடியிடை மடல்தொடங் கினளே.
77.
தொடங்கினள் மடவென்(று) அணிமுடித் தொங்கல்
புறஇதழ் ஆகிலும் அருளான்
இடங்கொளக் குறத்தி திறத்திலும் இறைவன்
மறத்தொழில் வார்த்தையும் உடையன்
திடங்கொள்வை திகர்வாழ் திருவிடைக் கழியில்
திருக்குரா நீழற்கீழ் நின்ற
மடங்கலை மலரும் பன்னிரு நயனத்(து)
அறுமுகத்(து) அமுதினை மருண்டே.
78.
மருண்டுறை கோயில் மல்குநன் குன்றப்
பொழில்வளர் மகிழ்திருப் பிடவூர்
வெருண்டமான் விழியார்க்(கு) அருள்செயா விடுமே
விடலையே எவர்க்கும் மெய் அன்பர்
தெருண்டவை திகர்வாழ் திருவிடைக் கழியில்
திருக்குரா நீழற்கீழ் நின்ற
குருண்டபூங் குஞ்சிப் பிறைச்சடை முடிமுக்
கண்ணுடைக் கோமளக் கொழுந்தே.
79.
கொழுந்திரள் வாயார் தாய்மொழி யாகத்
தூய்மொழி அமரர்கோ மகனைச்
செழுந்திரள் சோதிச் செப்புறைச் சேந்தன்
வாய்ந்தசொல் இவைசுவா மியையே
செழுந்திடம் பொழில்சூழ் திருவிடைக் கழியில்
திருக்குரா நீழற்கீழ் நின்ற
எழுங்கதிர் ஒளியை ஏத்துவார் கேட்பார்
இடர்கெடும் மாலுலா மனமே.
Hymnus 8 (9.008): Tillai – Die kleine heilige Halle
Karuvur Tevar · Strophen 80–90 · Deutsch · Transliteration
80.
கணம்விரி குடுமிச் செம்மணிக் கவைநாக்
கறையணல் கட்செவிப் பகுவாய்ப்
பணம்விரி துத்திப் பொறிகொள்வெள் ளெயிற்றுப்
பாம்பணி பரமர்தம் கோயில்
மணம்விரி தருதே மாம்பொழில் மொழுப்பில்
மழைதவழ் வளரிளம் கமுகம்
திணர்நிரை அரும்பும் பெரும்பற்றப் புலியூர்த்
திருவளர் திருச்சிற்றம் பலமே.
81.
இவ்வரும் பிறவிப் பெளவநீர் நீந்தும்
ஏழையேற்(கு) என்னுடன் பிறந்த
ஐவரும் பகையே யார்துணை என்றால்
அஞ்சல்என் றருள்செய்வான் கோயில்
கைவரும் பழனம் குழைத்தசெஞ் சாலிக்
கடைசியர் களைதரு நீலம்
செய்வரம்(பு) அரும்பும் பெரும்பற்றப் புலியூர்த்
திருவளர் திருச்சிற்றம் பலமே.
82.
தாயின்நேர் இரங்கும் தலைவஓ என்றும்
தமியனேன் துணைவஓ என்றும்
நாயினேன் இருந்து புலம்பினால் இரங்கி
நலம்புரி பரமர்தம் கோயில்
வாயில்நேர் அரும்பு மணிமுருக்(கு) அலர
வளரிளம் சோலைமாந் தளிர்செந்
தீயின்நேர் அரும்பும் பெரும்பற்றப் புலியூர்த்
திருவளர் திருச்சிற்றம் பலமே.
83.
துந்துபி குழல்யாழ் மொந்தைவான் இயம்பத்
தொடர்ந்(து)இரு டியர்கணம் துதிப்ப
நந்திகை முழவம் முகிலென முழங்க
நடம்புரி பரமர்தம் கோயில்
அந்தியின் மறைநான்கு ஆரணம் பொதிந்த
அரும்பெறல் மறைப்பொருள் மறையோர்
சிந்தையில் அரும்பும் பெரும்பற்றப் புலியூர்த்
திருவளர் திருச்சிற்றம் பலமே.
84.
கண்பனி அரும்பக் கைகள் மொட்டித்(து)என்
களைகணே! ஓலம்என்(று) ஓலிட்டு
என்பெலாம் உருகும் அன்பர்தம் கூட்டத்(து)
என்னையும் புணர்ப்பவன் கோயில்
பண்பல தெளிதென் பாடிநின் றாடப்
பனிமலர்ச் சோலைசூழ் மொழுப்பில்
செண்பகம் அரும்பும் பெரும்பற்றப் புலியூர்த்
திருவளர் திருச்சிற்றம் பலமே.
85.
நெஞ்சிடர் அகல அகம்புகுந்(து) ஒடுங்கும்
நிலைமையோ(டு) இருள்கிழித்(து) எழுந்த
வெஞ்சுடர் சுடர்வ போன்(று)ஒளி துளும்பும்
விரிசடை அடிகள்தங் கோயில்
அஞ்சுடர் புரிசை ஆழிசூழ் வட்டத்(து)
அகம்படி மணிநிரை பரந்த
செஞ்சுடர் அரும்பும் பெரும்பற்றப் புலியூர்த்
திருவளர் திருச்சிற்றம் பலமே.
86.
பூத்திரள் உருவம் செங்கதிர் விரியாப்
புந்தியில் வந்தமால் விடையோன்
தூத்திரள் பளிங்கில் தோன்றிய தோற்றம்
தோன்றநின் றவன்வளர் கோயில்
நாத்திரள் மறையோர்ந்(து) ஓமகுண் டத்து
நறுநெயால் மறையவர் வளர்த்த
தீத்திரள் அரும்பும் பெரும்பற்றப் புலியூர்த்
திருவளர் திருச்சிற்றம் பலமே.
87.
சீர்த்ததிண் புவனம் முழுவதும் ஏனைத்
திசைகளோ(டு) அண்டங்கள் அனைத்தும்
போர்த்ததம் பெருமை சிறுமைபுக்(கு) ஒடுங்கும்
புணர்ப்படை அடிகள்தம் கோயில்
ஆர்த்துவந்(து) அமரித்(து) அமரரும் பிறரும்
அலைகடல் இடுதிரைப் புனிதத்
தீர்த்தநீர் அரும்பும் பெரும்பற்றப் புலியூர்த்
திருவளர் திருச்சிற்றம் பலமே.
88.
பின்னுசெஞ் சடையும் பிறைதவழ் மொழுப்பும்
பெரியதங் கருணையும் காட்டி
அன்னைதேன் கலந்(து)இன் அமு(து)உகந்(து) அளித்தாங்(கு)
அருள்புரி பரமர்தம் கோயில்
புன்னைதேன் சொரியும் பொழிலகம் குடைந்து
பொறிவரி வண்டினம் பாடும்
தென்னதேன் அரும்பும் பெரும்பற்றப் புலியூர்த்
திருவளர் திருச்சிற்றம் பலமே.
89.
உம்பர்நா(டு) இம்பர் விளங்கியாங்(கு) எங்கும்
ஒளிவளர் திருமணிச் சுடர்கான்(று)
எம்பிரான் நடஞ்செய் சூழல்அங் கெல்லாம்
இருட் பிழம்(பு) அறஎறி கோயில்
வம்புலாம் கோயில் கோபுரம் கூடம்
வளர்நிலை மாடமா ளிகைகள்
செம்பொனால் அரும்பும் பெரும்பற்றப் புலியூர்த்
திருவளர் திருச்சிற்றம் பலமே.
90.
இருந்திரைத் தரளப் பரவைசூழ் அகலத்(து)
எண்ணிலங் கண்ணில்புன் மாக்கள்
திருந்துயிர்ப் பருவத்(து) அறிவுறு கருவூர்த்
துறைவளர் தீந்தமிழ் மாலை
பொருந்தருங் கருணைப் பரமர்தம் கோயில்
பொழிலகங் குடைந்துவண்(டு) உறங்கச்
செருந்திநின்(று) அரும்பும் பெரும்பற்றப் புலியூர்த்
திருவளர் திருச்சிற்றம் பலமே.
Hymnus 9 (9.009): Tirukkalantai Adityesvaram
Karuvur Tevar · Strophen 91–100 · Deutsch · Transliteration
91.
கலைகள்தம் பொருளும் அறிவுமாய் என்னைக்
கற்பினிற் பெற்றெடுத்(து) எனக்கே
முலைகள்தந்(து) அருளும் தாயினும் நல்ல
முக்கணான் உறைவிடம் போலும்
மலைகுடைந் தனைய நெடுநிலை மாட
மருங்கெலாம் மறையவர் முறையோத்(து)
அலைகடல் முழங்கும் அந்தணீர்க் களந்தை
அணிதிகழ் ஆதித்தேச் சரமே.
92.
சந்தன களபம் துதைந்தநன் மேனித்
தவளவெண் பொடிமுழு தாடும்
செந்தழல் உருவில் பொலிந்துநோக் குடைய
திருநுதல் அவர்க்கிடம் போலும்
இந்தன விலங்கல் எறிபுனந் தீப்பட்(டு)
எரிவதொத்(து) எழுநிலை மாடம்
அந்தணர் அழலோம்(பு) அலைபுனற் களந்தை
அணிதிகழ் ஆதித்தேச் சரமே.
93.
கரியரே இடந்தான் செய்யரே ஒருபால்
கழுத்திலோர் தனிவடஞ் சேர்த்தி
முரிவரே முனிவர் தம்மொ(டு)ஆல் நிழற்கீழ்
முறைதெரிந்(து) ஓருடம் பினராம்
இருவரே முக்கண் நாற்பெருந் தடந்தோள்
இறைவரே மறைகளும் தேட
அரியரே யாகில் அவரிடம் களந்தை
அணிதிகழ் ஆதித்தேச் சரமே.
94.
பழையராம் தொண்டர்க்(கு) எளியரே மிண்டர்க்(கு)
அரியரே பாவியேன் செய்யும்
பிழையெலாம் பொறுத்தென் பிணிபொறுந் தருளாப்
பிச்சரே நச்சரா மிளிரும்
குழையராய் வந்தெந் குடிமுழு தாளும்
குழகரே ஒழுகுநீர்க் கங்கை
அழகரே யாகில் அவரிடம் களந்தை
அணிதிகழ் ஆதித்தேச் சரமே.
95.
பவளமே மகுடம் பவளமே திருவாய்
பவளமே திருவுடம்(பு) அதனில்
தவளமே களபம் தவளமே புரிநூல்
தவளமே முறுவல்ஆ டரவம்
துவளுமே கலையும் துகிலுமே ஒருபால்
துடியிடை இடமருங்(கு) ஒருத்தி
அவளுமே ஆகில் அவரிடம் களந்தை
அணிதிகழ் ஆதித்தேச் சரமே.
96.
நீலமே கண்டம் பவளமே திருவாய்
நித்திலம் கிரைத்திலங் கினவே
போலுமே முறுவல் நிறையஆ னந்தம்
பொழியுமே திருமுகம் ஒருவர்
கோலமே அச்சோ அழகிதே என்று
குழைவரே கண்டவர் உண்டது
ஆலமே ஆகில் அவரிடங் களந்தை
அணிதிகழ் ஆதித்தேச் சரமே !
97.
திக்கடா நினைந்து நெஞ்சிடிந் துருகும்
திறத்தவர் புறத்திருந்(து) அலச
மைக்கடா அனைய என்னையாள் விரும்பி
மற்றொரு பிறவியிற் பிறந்து
பொய்க்கடா வண்ணம் காத்தெனக்(கு) அருளே
புரியவம் வல்லரே எல்லே
அக்கடா ஆகில் அவரிடம் களந்தை
அணிதிகழ் ஆதித்தேச் சரமே.
98.
மெய்யரே மெய்யர்க்கு இடுதிரு வான
விளக்கரே எழுதுகோல் வளையாண்
மையரே வையம் பலிதிரிந்(து) உறையும்
மயானரே உளங்கலந் திருந்தும்
பொய்யரே பொய்யர்க்(கு) அடுத்தவான் பளிங்கின்
பொருள்வழி இருள்கிழித் தெழுந்த
ஐயரே யாகில் அவரிடங் களந்தை
அணிதிகழ் ஆதித்தேச் சரமே.
99.
குமுதமே திருவாய் குவளையே களமும்
குழையதே இருசெவி ஒருபால்
விமலமே கலையும் உடையரே சடைமேல்
மிளிருமே பொறிவரி நாகம்
கமலமே வதனம் கமலமே நயனம்
கனகமே திருவடி நிலைநீர்
அமலமே ஆகில் அவரிடம் களந்தை
அணிதிகழ் ஆதித்தேச் சரமே.
100.
நீரணங்(கு) அகம்பு கழனிசூழ் களந்தை
நிறைபுகழ் ஆதித்தேச் சரத்து
நாரணன் பரவும் திருவடி நிலைமேல்
நலமலி கலைபயில் கருவூர்
ஆரணம் மொழிந்த பவளவாய் கரந்த
அமுதம்ஊ றியதமிழ் மாலை
ஏரணங்(கு) இருநான்(கு) இரண்டிவை வல்லோர்
இருள்கிழிந்(து) எழுந்தசிந் தையரே.
Hymnus 10 (9.010): Kilkkottur Maniyambalam
Karuvur Tevar · Strophen 101–111 · Deutsch · Transliteration
101.
தளிரொளி மணிப்பூம் பதஞ்சிலம்(பு) அலம்பச்
சடைவிரித்(து) அலையெறி கங்கைத்
தெளிரொளி மணிநீர்த் திவலைமுத்(து) அரும்பித்
திருமுகம் மலர்ந்துசொட்(டு) அட்டக்
கிளரொளி மணிவண்(டு) அறைபொழிற் பழனம்
கெழுவுகம் பலைசெய்கீழ்க் கோட்டுர்
வளரொளி மணியம் பலத்துள்நின்றாடும்
மைந்தன்என் மனங்கலந் தானே.
102.
துண்டவெண் பிறையும் படர்சடை மொழுப்பும்
கழியமும் சூலமும் நீல
கண்டமும் குழையும் பவளவாய் இதழும்
கண்ணுதல் திலகமும் காட்டிக்
கெண்டையும் கயலும் உகளுநீர்ப் பழனம்
கெழுகவும் பலைசெய்கீழ்க் கோட்டூர்
வண்டறை மணியம் பலத்துள்நின் றாடும்
மைந்தன்என் மனங்கலந் தானே.
103.
திருநுதல் விழியும் பவளவாய் இதழும்
திலகமும் உடையவன் சடைமேல்
புரிதரு மலரின் தாதுநின்(று) ஊதப்
போய்வருந் தும்பிகாள் ! இங்கே
கிரிதவழ் முகலின் கீழ்த்தவழ் மாடம்
கெழுவுகம் பலைசெய்கீழ்க் கோட்டூர்
வருதிறல் மணியம் பலவனைக் கண்(டு)என்
மனத்தையும் கொண்டுபோ துமினே.
104.
தெள்ளுநீ றவன்நீ(று) என்னுடல் விரும்பும்
செவியவன் அறிவுநூல் கேட்கும்
மெள்ளவே அவன்பேர் விளம்புவாய் கண்கள்
விமானமேநோக்கி வெவ் வுயிர்க்கும்
கிள்ளைபூம் பொதும்பிற் கொஞ்சிமாம் பொழிற்கே
கெழுவுகம் பலைசெய்கீழ்க் கோட்டூர்
வள்ளலே மணியம் பலத்துள்நின் றாடும்
மைந்தனே !என்னும்என் மனனே.
105.
தோழி !யாம்செய்த தொழில்என்? எம் பெருமான்
துணைமலர்ச் சேவடி காண்பான்
ஊழிதோ றூழி உணர்ந்துளங் கசிந்து
நெக்குநைந்(து) உளங்கரைந்(து) உருகும்
கேழலும் புள்ளும் ஆகிநின்றி ருவர்
கெழுவுகம் பலைசெய்கீழ்க் கோட்டூர்
வாழிய மணியம் பலவனைக் காண்பான்
மயங்கவும் மாலொழி யோமே.
106.
என்செய்கோம் தோழி ! தோழிநீ துணையாய்
இரவுபோம் பகல்வரு மாகில்
அஞ்சலோ என்னான் ஆழியும் திரையும்
அலமரு மாறுகண்(டு) அயர்வன்
கிஞ்சுக மணிவாய் அரிவையர் தெருவில்
கெழுகவும் பலைசெய்கீழ்க் கோட்டூர்
மஞ்சணி மணியம் பலவஓ என்று
மயங்குவன் மாலையம் பொழுதே.
107.
தழைதவழ் மொழுப்பும் தவளநீற்(று) ஒளியும்
சங்கமும் சகடையின் முழக்கும்
குழைதவழ் செவியும் குளிர்சடைத் தெண்டும்
குண்டையும் குழாங்கொடு தோன்றும்
கிழைதவழ் கனகம் பொழியநீர்ப் பழனம்
கெழுகவும் பலைசெய்கீழ்க் கோட்டூர்
மழைதவழ் மணியம் பலத்துள்நின் றாடும்
மைந்தர்தம் வாழ்வுபோன் றனவே.
108.
தன்னக மழலைச் சிலம்பொடு சதங்கை
தமருகம் திருவடி திருநீறு
இன்னகை மழலை கங்கைகோங்(கு) இதழி
இளம்பிறை குழைவளர் இளமான்
கின்னரம் முழவம் மழலையாழ் வீணை
கெழுகவும் பலைசெய்கீழ்க் கோட்டூர்
மன்னவன் மணியம் பலத்துள்நின் றாடும்
மைந்தன்என் மனத்துள்வைத் தனனே.
109.
யாதுநீ நினைவ(து)? எவரையாம் உடையது?
எவர்களும் யாவையும் தானாய்ப்
பாதுகை மழலைச் சிலம்பொடு புகுந்தென்
பனிமலர்க் கண்ணுள்நின் றகலான்
கேதகை நிழலைக் குருகென மருவிக்
கெண்டைகள் வெருவுகீழ்க் கோட்டூர்
மாதவன் மணியம் பலத்துள்நின் றாடும்
மைந்தன்என் மனம்புகுந் தனனே.
110.
அந்திபோல் உருவும் அந்தியிற் பிறைசேர்
அழகிய சடையும்வெண் ணீறும்
சிந்தையால் நினையிற் சிந்தையும் காணேன்;
செய்வதென்? தெளிபுனல் அலங்கல்
கெந்தியா வுகளும் கொண்டைபுண் டரீகம்
கிழிக்கும்தண் பணைசெய்கீழ்க் கோட்டூர்
வந்தநாள் மணியம் பலத்துள்நின் றாடும்
மைந்தனே அறியும்என் மனமே.
111.
கித்திநின் றாடும் அரிவையர் தெருவில்
கெழுகவும் பலைசெய்க்கீழ்க் கோட்டூர்
மத்தனை மணியம் பலத்துள்நின் றாடும்
மைந்தனை ஆரணம் பிதற்றும்
பித்தனேன் மொழிந்த மணிநெடு மாலை
பெரியவர்க்(கு) அகலிரு விசும்பில்
முத்தியாம் என்றே உலகர்ஏத்து வரேல்
முகமலர்ந்(து) எதிர்கொளும் திருவே.
Hymnus 11 (9.011): Tirumukattalai
Karuvur Tevar · Strophen 112–121 · Deutsch · Transliteration
112.
புவனநா யகனே ! அகவுயிர்க்(கு) அமுதே
பூரணா ! ஆரணம் பொழியும்
பவளவாய் மணியே ! பணிசெய்வார்க்(கு) இரங்கும்
பசுபதீ ! பன்னகா பரணா !
அவனிஞா யிறுபோன்(று) அருள்புரிந்(து) அடியேன்
அகத்திலும் முகத்தலை மூதூர்த்
தவளமா மணிப்பூங் கோயிலும் அமர்ந்தாய்
தனியனேன் தனிமைநீங் குதற்கே.
113.
புழுங்குதீ வினையேன் விடைகெடப் புகுந்து
புணர்பொருள் உணர்வுநூல் வகையால்
வழங்குதேன் பொழியும் பவளவாய் முக்கண்
வளரொளி மணிநெடுங் குன்றே
முழங்குதீம் புனல்பாய்ந்(து) இளவரால் உகளும்
முகத்தலை அகத்தமர்ந்(து) அடியேன்
விழுங்குதீம் கனியாய் இனியஆ னந்த
வெள்ளமாய் உள்ளமா யினையே.
114.
கன்னெகா உள்ளக் கள்வனேன் நின்கண்
கசிவிலேன் கண்ணில்நீர் சொரியேன்
முன்னகா ஒழியேன் ஆயினும் செழுநீர்
முகத்தலை அகத்தமர்ந்(து) உறையும்
பன்னகா பரணா பவளவாய் மணியே !
பாவியேன் ஆவியுள் புகுந்த(து)
என்னகா ரணம்? நீ ஏழைநாய் அடியேற்கு
எளிமையோ பெருமையா வதுவே.
115.
கேடிலா மெய்ந்நூல் கெழுமியும் செழுநீர்க்
கிடையனா ருடையஎன் நெஞ்சில்
பாடிலா மணியே மணியுமிழ்ந்(து) ஒளிரும்
பரமனே ! பன்னகா பரணா !
மேடெலாம் செந்நெல் பசுங்கதிர் விளைந்து
மிகத்திகழ் முகத்தலை விளைந்து
நீடினாய் எனினும் உட்புகுந்(து) அடியேன்
நெஞ்செலாம் நிறைந்துநின் றாயே !
116.
அக்கனா அனைய செல்வமே சிந்தித்(து)
ஐவரோ(டு) என்னொடும் விளைந்த
இக்கலாம் முழுதும் ஒழியவந்(து) உள்புக்(கு)
என்னைஆள் ஆண்டநாய கனே !
முக்கண்நா யகனே முழுதுல(கு) இறைஞ்ச
முகத்தலை அகத்தமர்ந்(து) அடியேன்
பக்கல்ஆ னந்தம் இடையறா வண்ணம்
பண்ணினாய் பவளவாய் மொழிந்தே.
117.
புனல்பட உருகி மண்டழல் வெதும்பிப்
பூம்புனல் பொதிந்துயிர் அளிக்கும்
வினைபடு நிறைபோல் நிறைந்தவே தகத்தென்
மனம்நெக மகிழ்ந்தபே ரொளியே
முனைபடு மதில்மூன்(று) எரித்தநா யகனே !
முகத்தலை அகத்தமர்ந்(து) அடியேன்
வினைபடும் உடல்நீ புகுந்துநின் றமையால்
விழுமிய விமானமா யினதே.
118.
விரியநீர் ஆலக் கருமையும் சாந்தின்
வெண்மையும் செந்நிறத் தொளியும்
கரியும் நீறாடும் கனலும் ஒத் தொளிரும்
கழுத்திலோர் தனிவடங் கட்டி
முரியுமா றெல்லாம் முரிந்தழ கியையாய்
முகத்தலை அகத்தமர்ந் தாயைப்
பிரியுமா றுளதே பேய்களாம் செய்த
பிழைபொறுத்(து) ஆண்டபே ரொளியே.
119.
என்னையுன் பாத பங்கயம் பணிவித்(து)
என்பெலாம் உருகநீ எளிவந்(து)
உன்னைஎன் பால்வைத்(து) எங்கும்எஞ் ஞான்றும்
ஒழிவற நிறைந்தஒண் சுடரே !
முன்னைஎன் பாசம் முழுவதும் அகல
முகத்தலை அகத்தமர்ந்(து) எனக்கே
கன்னலும் பாலும் தேனும்ஆ ரமுதும்
கனியுமாய் இனிமையாய் இனையே.
120.
அம்பரா அனலா; அனிலமே புவிநீ
அம்புவே இந்துவே இரவி
உம்பரால் ஒன்றும் அறிவொணா அணுவாய்
ஒழிவற நிறைந்தஒண் சுடரே
மொய்ம்பராய் நலஞ்சொல் மூதறி வாளர்
முகத்தலை அகத்தமர்ந்(து) எனக்கே
எம்பிரானாகி ஆண்டநீ மீண்டே
எந்தையும் தாயுமா யினையே.
121.
மூலமாய் முடிவாய் முடிவிலா முதலாய்
முகத்தலை அகத்தமர்ந்(து) இனிய
பாலுமாய், அமுதாப் பன்னகா பரணன்
பனிமலர்த் திருவடி இணைமேல்
ஆலயம் பாகின் அனையசொற் கருவூர்
அமுதுறழ் தீந்தமிழ் மாலை
சீலமாப் பாடும் அடியவர் எல்லாம்
சிவபதம் குறுகிநின் றாரே.
Hymnus 12 (9.012): Trailokyasundaram
Karuvur Tevar · Strophen 122–132 · Deutsch · Transliteration
122.
நீரோங்கி வளர்கமல நீர்பொருந்தாந் தன்மையன்றே
ஆரோங்கி முகமலர்ந்தாங்(கு) அருவினையேன் திறம்மறந்தின்(று)
ஊரோங்கும் பழிபாரா(து) உன்பாலே விழுந்தொழிந்தேன்
சீரோங்கும் பொழிற்கோடைத் திரைலோக்கிய சுந்தரனே !
123.
நையாத மனத்தினனை நைவிப்பான் இத்தெருவே
ஐயா !நீ உலாப்போந்த அன்றுமுதல் இன்றுவரை
கையாரத் தொழுதுஅருவி கண்ணாரச் சொரிந்தாலும்
செய்யாயோ? அருள்கோடைத் திரைலோக்கிய சுந்தரனே !
124.
அம்பளிங்கு பகலோன்போல் அடைப்பற்றாய் இவள்மனத்தில்
முன்பளிந்த காதலும்நின் முகத்தோன்ற விளங்கிற்றால்
வம்பளிந்த கனியே !என் மருந்தே ! நல் வளர்முக்கண்
செம்பளிங்கே ! பொழிற்கோடைத் திரைலோக்கிய சுந்தரனே !
125.
மைஞ்ஞின்ற குழலாள்தன் மனந்தரவும் வளைதாராது
இஞ்ஞின்ற கோவணவன் இவன்செய்தது யார்செய்தார்?
மெய்ஞ்ஞின்ற தமர்க்கெல்லாம் மெய்ஞ்ஞிற்கும் பண்பினறு
செய்ஞ்ஞன்றி யிலன்கோடைத் திரைலோக்கிய சுந்தரனே.
126.
நீவாரா(து) ஒழிந்தாலும் நின்பாலே விழுந்தேழை
கோவாத மணிமுத்தும் குவளைமலர் சொரிந்தனவால்;
ஆவா !என்று அருள் புரியாய் அமரர்கணம் தொழுதேத்தும்
தேவா !தென் பொழிற்கோடைத் திரைலோக்கிய சுந்தரனே.
127.
முழுவதும்நீ ஆயினும் இம் மொய்குழலாள் மெய்ம்முழுதும்
பழுதெனவே நினைந்தோராள் பயில்வதும்நின் ஒரு நாமம்
அழுவதும்நின் திறம்நினைந்தே அதுவன்றோ பெறும்பேறு
செழுமதில்சூழ் பொழிற்கோடைத் திரைலோக்கிய சுந்தரனே.
128.
தன்சோதி எழுமேனித் தபனியப்பூஞ் சாய்க்காட்டாய்
உன்சோதி எழில்காண்பான் ஒலிடவும் உருக்காட்டாய்
துஞ்சாகண் இவளுடைய துயர்தீரு மாறுரையாய்
செஞ்சாலி வயற்கோடைத் திரைலோக்கிய சுந்தரனே.
129.
அரும்பேதைக்(கு) அருள்புரியா(து) ஒழிந்தாய்நின் அவிர்சடைமேல்
நிரம்பாத பிறைதூவும் நெருப்பொடுநின் கையிலியாழ்
நரம்பாலும் உயிர்ஈர்ந்தாய் நளிர்புரிசைக் குளிர்வனம்பா
திரம்போது சொரிகோடைத் திரைலோக்கிய சுந்தரனே.
130.
ஆறாத பேரன்பின் அவருள்ளம் குடிகொண்டு
வேறாகப் பலர்சூழ வீற்றிருத்தி அதுகொண்டு
வீறாடி இவள்உன்னைப் பொதுநீப்பான் விரைந்தின்னம்
தேறாள்தென் பொழிற்கோடைத் திரைலோக்கிய சுந்தரனே.
131.
சரிந்ததுகில் தளர்ந்தஇடை அவிழ்ந்தகுழல் இளந்தெரிவை
இருந்தபரி(சு) ஒருநாள்கண்(டு) இரங்காஎம் பெருமானே !
முரிந்தநடை மடந்தையர் தம் முழங்கொலியும் வழங்கொலியும்
திருந்துவிழ(வு) அணிகோடைத் திரைலோக்கிய சுந்தரனே.
132.
ஆரணத்தேன் பருகிஅருந் தமிழ்மாலை கமழவரும்
காரணத்தின் நிலைபெற்ற கருவூரன் தமிழ்மாலை
பூரணத்தால் ஈரைந்தும் போற்றிசைப்பார் காந்தாரம்
சீரணைத்த பொழிற்கோடைத் திரைலோக்கிய சுந்தரனே.
Hymnus 13 (9.013): Gangaikonda Cholesvaram
Karuvur Tevar · Strophen 133–143 · Deutsch · Transliteration
133.
அன்னமாய் விசும்பு பறந்தயன் தேட
அங்ஙனே பெரியநீ சிறிய
என்னையாள் விரும்பி என்மனம் புகுந்த
எளிமையை என்றும்நான் மறக்கேன்
முன்னம்மால் அறியா ஒருவனாம் இருவா
முக்கணா நாற்பெருந் தடந்தோள்
கன்னலே தேனே அமுதமே கங்கை
கொண்டசோ ளேச்சரத் தானே.
134.
உண்ணெகிழ்ந்(து) உடலம் நெக்குமுக் கண்ணா !
ஓலமென்(று) ஓலமிட்(டு) ஒருநாள்
மண்ணினின்று அலறேன் வழிமொழி மாலை
மழலையஞ் சிலம்படி முடிமேல்
பண்ணிநின்(று) உருகேன் பணிசெயேன் எனினும்
பாவியேன் ஆவியுள் புகுந்தென்
கண்ணினின்று அகலான் என்கொலோ கங்கை
கொண்டசோ ளேச்சரத் தானே.
135.
அற்புதத்தெய்வம் இதனின்மற் றுண்டே
அன்பொடு தன்னைஅஞ் செழுத்தின்
சொற்பதத் துள்வைத்(து) உள்ளம்அள் ளூறும்
தொண்டருக்(கு) எண்டிசைக் கனகம்
பற்பதக் குவையும் பைம்பொன்மா ளிகையும்
பவளவா யவர்பணை முலையும்
கற்பகப் பொழிலும் முழுதுமாம் கங்கை
கொண்டசோ ளேச்சரத் தானே.
136.
ஐயபொட் டிட்ட அழகுவாள் நுதலும்
அழகிய விழியும்வெண்ணீறும்
சைவம்விட் டிட்ட சடைகளும் சடைமேல்
தரங்கமும் சதங்கையும் சிலம்பும்
மொய்கொள்எண் திக்கும் கண்டநின் தொண்டர்
முகமலர்ந்து இருகணீர் அரும்பக்
கைகள்மொட் டிக்கும் என்கொலோ கங்கை
கொண்டசோ ளேச்சரத் தானே !
137.
கருதிவா னவனாம் திருநெடு மாலாம்
சுந்தர விசும்பின்இந் திரனாம்
பருதிவா னவனாம் படர்சடை முக்கண்
பகவனாம் அகஉயிர்க்கு அமுதாம்
எருதுவா கனனாம் எயில்கள் மூன்(று) எரித்த
ஏறுசே வகனுமாம் பின்னும்
கருதுவார் கருதும் உருவமாம் கங்கை
கொண்டசோ ளேச்சரத் தானே.
138.
அண்டமோர் அணுவாம் பெருமைகொண்(டு) அணுவோர்
அண்டமாம் சிறுமைகொண்(டு) அடியேன்
உண்டவூண் உனக்காம் வகைஎன துள்ளம்
உள்கலந்(து) எழுபரஞ் சோதி
கொண்டநாண் பாம்பாம் பெருவரை வில்லில்
குறுகலர் புரங்கள் மூன்(று) எரித்த
கண்டனே ! நீல கண்டனே ! கங்கை
கொண்டசோ ளேச்சரத் தானே !
139.
மோதலைப் பட்ட கடல்வயி(று) உதித்த
முழுமணித் திரள்அமு(து) ஆங்கே
தாய்தலைப் பட்டங்(கு) உருகிஒன் றாய
தன்மையில் என்னைமுன் ஈன்ற
நீதலைப் பட்டால் யானும் அவ்வகையே
நிசிசரர் இருவரோடு ஒருவர்
காதலிற் பட்ட கருணையாய் கங்கை
கொண்டசோ ளேச்சரத் தானே.
140.
தத்தையங் கனையார் தங்கள்மேல் வைத்த
தயாவைநூ றாயிரங் கூறிட்(டு)
அத்திலங்(கு) ஒருகூ(று) உன்கண்வைத் தவருக்(கு)
அமலரு(கு) அளிக்கும்நின் பெருமை
பித்தனென்(று) ஒருகால் பேசுவ ரேனும்
பிழைத்தவை பொறுத்தருள் செய்யும்
கைத்தலம் அடியேன் சென்னிவைத்த கங்கை
கொண்டசோ ளேச்சரத் தானே.
141.
பண்ணிய தழல்காய் பாலளா நீர்போல்
பாவமுன் பறைந்துபா லனைய
புண்ணியம் பின்சென்(று) அறிவினுக்(கு) அறியப்
புகுந்ததோர் யோகினில் பொலிந்து
நுண்ணியை எனினும் நம்பநின் பெருமை
நுன்னிடை ஒடுங்கநீ வந்தென்
கண்ணினுள் மணியிற் கலந்தனை கங்கை
கொண்டசோ ளேச்சரத் தானே.
142.
அங்கைகொண்(டு) அமரர் மலர்மழை பொழிய
அடிச்சிலம்பு அலம்பவந்(து) ஒருநாள்
உங்கைகொண் டடியேன் சென்னிவைத் தென்னை
உய்யக்கொண் டருளினை மருங்கில்
கொங்கைகொண்(டு) அனுங்கும் கொடியிடை காணில்
கொடியள்என்(று) அவிர்சடை முடிமேல்
கங்கைகொண் டிருந்த கடவுளே ! கங்கை
கொண்டசோ ளேச்சரத் தானே.
143.
மங்கையோ டிருந்த யோகுசெய் வானை
வளர்இளந் திங்களை முடிமேல்
கங்கையோ(டு) அணியும் கடவுளைக் கங்கை
கொண்டசோ ளேச்சரத் தானை
அங்கையோ டேந்திப் பலிதிரி கருவூர்
அறைந்தசொல் மாலையால் ஆழிச்
செங்கையோ(டு) உலகில் அரசுவீற் றிருந்து
திளைப்பதும் சிவனருட் கடலே.
Hymnus 14 (9.014): Tiruppuvanam
Karuvur Tevar · Strophen 144–151 · Deutsch · Transliteration
144.
திருவருள் புரிந்தாள் ஆண்டுகொண் டிங்ஙன்
சிறியனுக்(கு) இனியது காட்டிப்
பெரிதருள் புரிந்தா னந்தமே தரும்நின்
பெருமையிற் பெரியதொன் றுளதே
மருதர சிருங்கோங்கு அகில்மரம் சாடி
வரைவளங் கவர்ந்திழி வைகைப்
பொருதிரை மருங்கோங்(கு) ஆவண வீதிப்
பூவணங் கோயில்கொண் டாயே.
145.
பாம்பணைத் துயின்றோன் அயன்முதல் தேவர்
பன்னெடுங் காலம்நிற் காண்பான்
ஏம்பலித் திருக்க என்னுளம் புகுந்த
எளிமையை என்றும் நான் மறக்கேன்
தேம்புனற் பொய்கை வாளைவாய் மடுப்பத்
தெளிதரு தேறல்பாய்ந் தொழுகும்
பூம்பணைச் சோலை ஆவண வீதிப்
பூவணங் கோயில்கொண் டாயே.
146.
கரைகடல் ஒலியில் தமருகத்(து) அரையில்
கையினிற் கட்டிய கயிற்றால்
இருதலை ஒருநா இயங்கவந்(து) ஒருநாள்
இருந்திடாய் எங்கள்கண் முகப்பே;
விரிதிகழ் விழவின் பின்செல்வோர் பாடல்
வேட்கையின் வீழ்ந்தபோது அவிழ்ந்த
புரிசடை துகுக்கும் ஆவண வீதிப்
பூவணங் கோயில்கொண் டாயே.
147.
கண்ணியல் மணியின் குழல்புக்(கு) அங்கே
கலந்துபுக்(கு) ஒடுங்கினேற்(கு) அங்ஙன்
நுண்ணியை எனினும் நம்பநின் பெருமை
நுண்ணிமை இறந்தமை அறிவன்
மண்ணியன் மரபில் தங்கிருள் மொழுப்பின்
வண்டினம் பாடநின் றாடும்
புண்ணிய மகளிர் ஆவண வீதிப்
பூவணங் கோயில்கொண் டாயே.
148.
கடுவினைப் பாசக் கடல்கடந்து ஐவர்
கள்ளரை மெள்ளவே துரந்துன்
அடியினை இரண்டும் அடையுமா(று) அடைந்தேன்
அருள் செய்வாய் அருள்செயா தொழிவாய்
நெடுநிலை மாடத்(து) இரவிருள் கிழிக்க
நிலைவிளக்(கு) அலகில்சா லேகம்
புடைகிடந்(து) இலங்கும் ஆவண வீதிப்
பூவணங் கோயில் கொண் டாயே.
149.
செம்மனக் கிழவோர் அன்புதா என்றுன்
சேவடி பார்த்திருந்(து) அலச
எம்மனம் குடிகொண் டிருப்பதற்(கு) யானார்
என்னுடை அடிமைதான் யாதே?
அம்மனம் குளிர்நாட் பலிக்கெழுந் தருள
அரிவையர் அவிழ்குழல் கரும்பு
பொம்மென முரலும் ஆவண வீதிப்
பூவணங் கோயில்கொண் டாயே.
150.
சொன்னவில் முறைநான்(கு) ஆரணம் உணராச்
சூழல்புக்(கு) ஒளித்தநீ இன்று
கன்னவில் மனத்தென் கண்வலைப் படும்இக்
கருணையிற் பெரியதொன் றுளதே
மின்னவில் கனக மாளிகை வாய்தல்
விளங்கிளம் பிறைதவழ் மாடம்
பொன்னவில் புரிசை ஆவண வீதிப்
பூவணங் கோயில்கொண் டாயே.
151.
பூவணங் கோயில் கொண்டெனை ஆண்ட
புனிதனை வனிதைபா கனைவெண்
கோவணங் கொண்டு வெண்டலை ஏந்தும்
குழகனை அழகெலாம் நிறைந்த
தீவணன் தன்னைச் செழுமறை தெரியும்
திகழ்தரு வூரனேன் உரைத்த
பாவணத் தமிழ்கள் பத்தும் வல் லார்கள்
பரமனது உருவமா குவரே.
Hymnus 15 (9.015): Tiruchattiyakkudi – Elirukkai
Karuvur Tevar · Strophen 152–161 · Deutsch · Transliteration
152.
பெரியவா கருணை இளநிலா எறிக்கும்
பிறைதவழ் சடைமொழுப்பு அவிழ்ந்து
சரியுமா கழியங் குழைமிளிர்ந்து இருபால்
தாழ்ந்தவா காதுகள் கண்டம்
கரியவா தாமும் செய்யவாய் முறுவல்
காட்டுமா சாட்டியக் குடியார்
இருகைகூம் பினகண்(டு) அலர்ந்தவா முகம்ஏழ்
இருக்கையில் இருந்தஈ சனுக்கே.
153.
பாந்தள்பூ ணாரம் பரிகலம் கபாலம்
பட்டவர்த் தனம்எரு(து) அன்பர்
வார்ந்தகண் அருவி மஞ்சன சாலை
மலைமகள் மகிழ்பெரும் தேவி
சாந்தமும் திருநீ(று) அருமறை கீதம்
சடைமுடி சாட்டியக் குடியார்
ஏந்தெழில் இதயம் கோயில்மாளிகைஏழ்
இருக்கையுள் இருந்தஈ சனுக்கே.
154.
தொழுதுபின் செல்வ(து) அயன்முதற் கூட்டம்
தொடர்வன மறைகள்நான் கெனினும்
கழுதுறு கரிகா(டு) உறைவிடம் போர்வை
கவந்திகை கரியுரி திரிந்தூண்
தழலுமிழ் அரவம் கோவணம் பளிங்கு
செபவடம் சாட்டியக் குடியார்
இழுதுநெய் சொரிந்தோம்(பு) அழலொளி விளக்கேழ்
இருக்கையில் இருந்த ஈசனுக்கே.
155.
பதிகநான் மறைதும் புருவும்நா ரதரும்
பரிவொடு பாடுகாந் தர்ப்பர்
கதியெலாம் அரங்கம் பிணையல் மூவுலகில்
கடியிருள் திருநடம் புரியும்
சதியிலார் கதியில் ஒலிசெயும் கையில்
தமருகம் சாட்டியக் குடியார்
இதயமாம் கமலம் கமலவர்த் தனைஏழ்
இருக்கையில் இருந்தஈ சனுக்கே.
156.
திருமகன் முருகன் தேவியேல் உமையாள்
திருமகள் மருமகன் தாயாம்
மருமகன் மதனன் மாமனேல் இமவான்
மலையுடை அரையர்தம் பாவை
தருமனை வளனாம் சிவபுரன் தோழன்
தனபதி சாட்டியக் குடியார்
இருமுகம் கழல்முன்று ஏழுகைத் தலம்ஏழ்
இருக்கையில் இருந்தஈ சனுக்கே.
157.
அனலமே ! புனலே ! அனிலமே ! புவனி
அம்பரா ! அம்பரத்(து) அளிக்கும்
கனகமே ! வெள்ளிக் குன்றமே என்றன்
களைகணே, களைகண்மற் றில்லாத்
தனியனேன் உள்ளம் கோயில்கொண் டருளும்
சைவனே சாட்டியக் குடியார்க்(கு)
இனியதீங் கனியாய் ஒழிவற நிறைந்துஏழ்
இருக்கையில் இருந்தவா(று) இயல்பே.
158.
செம்பொனே ! பவளக் குன்றமே ! நின்ற
திசைமுகன் மால்முதற் கூட்டத்து
அன்பரா னவர்கள் பருகும்ஆ ரமுதே !
அத்தனே பித்தனே னுடைய
சம்புவே அணுவே தாணுவே சிவனே !
சங்கரா சாட்டியக் குடியார்க்(கு)
இன்பனே ! எங்கும் ஒழிவற நிறைந்தேழ்
இருக்கையில் இருந்தவா(று) இயம்பே.
159.
செங்கணா போற்றி ! திசைமுகா போற்றி !
சிவபுர நகருள்வீற் றிருந்த
அங்கணா போற்றி ! அமரனே போற்றி !
அமரர்கள் தலைவனே போற்றி !
தங்கள்நான் மறைநூல் சகலமும் கற்றோர்
சாட்டியக் குடியிருந் தருளும்
எங்கள்நா யகனே போற்றி ! ஏழ் இருக்கை
இறைவனே ! போற்றியே போற்றி !
160.
சித்தனே ! அருளாய் ! செங்கணா ! அருளாய் !
சிவபுர நகருள்வீற் றிருந்த
அத்தனே ! அருளாய் ! அமரனே ! அருளாய் !
அமரர்கள் அதிபனே ! அருளாய்
தத்துநீர்ப் படுகர்த் தண்டலைச் சூழல்
சாட்டியக் குடியுள்ஏழ் இருக்கை
முத்தனே ! அருளாய் ! முதல்வனே ! அருளாய் !
முன்னவா துயர்கெடுத்(து) எனக்கே.
161.
தாட்டரும் பழனப் பைம்பொழிற் படுகர்த்
தண்டலைச் சாட்டியக் குடியார்
ஈட்டிய பொருளாய் இருக்கும்ஏழ் இருக்கை
இருந்தவன் திருவடி மலர்மேல்
காட்டிய பொருட்கலை பயில்கரு ஊரன்
கழறுசொல் மாலைஈர் ஐந்தும்
மாட்டிய சிந்தை மைந்தருக்(கு) அன்றே
வளரொளி விளங்குவா னுலகே.
Hymnus 16 (9.016): Tanjai Rajarajesvaram
Karuvur Tevar · Strophen 162–172 · Deutsch · Transliteration
162.
உலகெலாம் தொழவந்(து) எழுகதிர்ப் பருதி
ஒன்றுநூ றாயிர கோடி
அலகெலாம் பொதிந்த திருவுடம்(பு) அச்சோ !
அங்ஙனே அழகிதோ, அரணம்
பலகுலாம் படைசெய் நெடுநிலை மாடம்
பருவரை ஞாங்கர்வெண் திங்கள்
இலைகுலாம் பதணத்(து) இஞ்சிசூழ் தஞ்சை
இராசரா சேச்சரத்(து) இவர்க்கே.
163.
நெற்றியிற் கண்என் கண்ணில்நின் றகலா
நெஞ்சினில் அஞ்சிலம்(பு) அலைக்கும்
பொற்றிரு வடிஎன் குடிமுழு தாளப்
புகுந்தன போந்தன இல்லை
மற்றெனக்(கு) உறவேன் மறிதிரை வடவாற்
றிடுபுனல் மதிகில்வாழ் முதலை
ஏற்றிநீர்க் கிடங்கில் இஞ்சிசூழு தஞ்சை
இராசரா சேச்சரத் திவர்க்கே.
164.
சடைகெழு மகுடம் தண்ணிலா விரிய
வெண்ணிலா விரிதரு தரளக்
குடைநிழல் விடைமேற் கொண்டுலாப் போதும்
குறிப்பெனோ கோங்கிணர் அனைய
குடைகெழு நிருபர் முடியொடு முடிதேய்ந்து
உக்கசெஞ் சுடர்ப்படு குவையோங்(கு)
இடைகெழு மாடத்து இஞ்சிசூழ் தஞ்சை
இராசரா சேச்சரத் திவர்க்கே.
165.
வாழியம் போதத்(து) அருகுபாய் விடையம்
வரிசையின் விளக்கலின் அடுத்த
சூழலம் பளிங்கின் பாசலர் ஆதிச்
சுடர்விடு மண்டலம் பொலியக்
காழகில் கமழும் மாளிகை மகளீர்
கங்குல்வாய் அங்குலி கெழும
யாழொலி சிலம்பும் இஞ்சிசூழ் தஞ்சை
இராசரா சேச்சரத் திவர்க்கே.
166.
எவரும்மா மறைகள் எவையும் வானவர்கள்
ஈட்டமும் தாட்டிருக் கமலத்
தவரும்மா லவனும் அறிவரும் பெருமை
அடலழல் உமிழ்தழற் பிழம்பர்
உவரிமா கடலின் ஒலிசெய்மா மறுகில்
உறுகளிற்(று) அரசின(து) ஈட்டம்
இவருமால் வரைசெய் இஞ்சிசூழ் தஞ்சை
இராசரா சேச்சரத் திவர்க்கே.
167.
அருளுமா(று) அருளி ஆளுமா(று) ஆள
அடிகள்தம் அழகிய விழியும்
குருளும்வார் காதும் காட்டியான் பெற்ற
குயிலினை மயல்செய்வ(து) அழகோ
தரளவான் குன்றில் தண்நிலா ஒளியும்
தருகுவால் பெருகுவான் தெருவில்
இருளெலாம் கிழியும் இஞ்சிசூழ் தஞ்சை
இராசரா சேச்சரத் திவர்க்கே.
168.
தனிப்பெருந் தாமே முழுதுறப் பிறப்பின்
தளிர்இறப்(பு) இலைஉதிர்(வு) என்றால்
நினைப்பருந் தம்பால்சேறலின் றேனும்
நெஞ்சிடிந்(து) உருகுவ(து) என்னே
கனைப்பெருங் கலங்கல் பொய்கையங் கழுநீர்ச்
சூழல்மா ளிகைசுடர் வீசும்
எனைப்பெரு மணஞ்செய் இஞ்சிசூழு தஞ்சை
இராசரா சேச்சரத் திவர்க்கே.
169.
பன்நெடுங் காலம் பணிசெய்து பழையோர்
தாம்பலர் ஏம்பலித் திருக்க
என்நெடுங் கோயில் நெஞ்சுவீற் றிருந்த
எளிமையை என்றும் நான் மறக்கேன்
மின்நெடும் புருவத்(து) இளமயில் அனையார்
விலங்கல்செய் நாடக சாலை
இன்நடம் பயிலும் இஞ்சுசூழ் தஞ்சை
இராசரா சேச்சரத் திவர்க்கே.
170.
மங்குல்சூழ் போதின் ஒழிவற நிறைந்து
வஞ்சகர் நெஞ்சகத்(து) ஒளிப்பார்
அங்கழல் சுடராம் அவர்க்கிள வேனல்
அலர்கதிர் அனையவா ழியரோ !
பொங்கழில் திருநீறு அழிபொசி வனப்பில்
புனல்துளும்(பு) அவிர்சடை மொழுப்பர்
எங்களுக்(கு) இனியர் இஞ்சிசூழ் தஞ்சை
இராசரா சேச்சரத் திவர்க்கே.
171.
தனியர்ஏத் தனைஓ ராயிர வருமாம்
தன்மையர் என்வயத் தினராம்
கனியரத் திருதீங் கரும்பர்வெண் புரிநூற்
கட்டியர் அட்டஆர் அமிர்தர்
புனிதர்பொற் கழலர்புரி சடா மகுடர்
புண்ணியர் பொய்யிலா மெய்யர்க்(கு)
இனியர்எத் தனையும் இஞ்சிசூழ் தஞ்சை
இராசரா சேச்சரத் திவர்க்கே.
172.
சரளமந் தார சண்பக வகுள
சந்தன நந்தன வனத்தின்
இருள்விரி மொழுப்பின் இஞ்சிசூழு தஞ்சை
இராசரா சேச்சரத் திவரை
அருமருந்து அருந்தி அல்லல்தீர் கருவூர்
அறைந்தசொல் மாலைஈ ரைந்தின்
பொருள்மருந்(து) உடையோர் சிவபதம் என்னும்
பொன்நெடுங் குன்றுடை யோரே.
Hymnus 17 (9.017): Tiruvidaimarudur
Karuvur Tevar · Strophen 173–182 · Deutsch · Transliteration
173.
வெய்யசெஞ் சோதி மண்டலம் பொலிய
வீங்கருள் நடுநல்யா மத்தோர்
பையசெம் பாந்தள் பருமணி உமிழ்ந்து
பாவியேன் காதல்செய் காதில்
ஐயசெம் பொற்றோட்(டு) அவிர்சடைமொழுப்பின்
அழிவழ கியதிரு நீற்று
மைய செங் கண்டத்(து) அண்டவா னவர்கோன்
மருவிடம் திருவிடை மருதே.
174.
இந்திர லோக முழுவதும் பணிகேட்(டு)
இணையடி தொழுதெழத் தாம்போய்
ஐந்தலை நாகம் மேகலை அரையா
அகந்தொறும் பலிதிரி அடிகள்
தந்திரி வீணை கீதமும் பாடச்
சாதிகின் னரங்கலந்(து) ஒலிப்ப
மந்திர கீதம் தீங்குழல் எங்கும்
மருவிடம் திருவிடை மருதே.
175.
பனிபடு மதியம் பயில்கொழுந் தன்ன
பல்லவம் வல்லியென்(று) இங்ஙன்
வினைபடு கனகம் போலயா வையுமாய்
வீங்குல(கு) ஒழிவற நிறைந்து
துனிபடு கலவி மலைமகள் உடனாய்த்
தூக்கிருள் நடுநல்யா மத்தென்
மனனிடை அணுகி நுணிகியுள் கலந்தோன்
மருவிடம் திருவிடைமருதே.
176.
அணியுமிழ் சோதி மணியுனுள் கலந்தாங்கு
அடியனேன் உள்கலந்து அடியேன்
பணிமகிழ்ந் தருளும் அரிவைபா கத்தன்
படர்சடை விடம்மிடற்(று) அடிகள்
துணியுமிழ் ஆடை அரையிலோர் ஆடை
சுடர்உமிழ் தரஅதன் அருகே
மணியுமிழ் நாகம் அணியுமிழ்ந்(து) இமைப்ப
மருவிடம் திருவிடைமருதே.
177.
பந்தமும் பிரிவும் தெரிபொருட் பனுவல்
படிவழி சென்று சென்றேறிச்
சிந்தையும் தானும் கலந்ததோர் கலவி
தெரியினும் தெரிவுறா வண்ணம்
எந்தையும் தாயும் யானுமென் றிங்ஙன்
எண்ணில்பல் லூழிகள் உடனாய்
வந்தணு காது நுணிகியுள் கலந்தோன்
மருவிடம் திருவிடைமருதே.
178.
எரிதரு கரிகாட்(டு) இடுபிணம் நிணமுண்(டு)
ஏப்பமிட்(டு) இலங்ககெயிற்(று) அழல்வாய்த்
துருகழல் நெடும்பேய்க் கணம்எழுந்தாடும்
தூங்கிருள் நடுநல்யா மத்தே
அருள்புரி முறுவல் முகில்நிலா எறிப்ப
அந்திபோன்(று) ஒளிர்திரு மேனி
வரியர(வு) ஆட ஆடும்எம் பெருமான்
மருவிடம் திருவிடைமருதே.
179.
எழிலையாழ் செய்கைப் பசுங்கலன் விசும்பின்
இன்துளி படநனைந்(து) உருகி
அழலையாம் புருவம் புனலொடும் கிடந்தாங்கு
ஆதனேன் மாதரார் கலவித்
தொழிலையாழ் நெஞ்சம் இடர்படா வண்ணம்
தூங்கிருள் நடுநல்யா மத்தோர்
மழலையாழ் சிலம்ப வந்தகம் புகுந்தோன்
மருவிடம் திருவிடை மருதே.
180.
வையவாம் பெற்றம் பெற்றம்ஏ(று) உடையார்
மாதவர் காதல்வைத் தென்னை
வெய்யவாம் செந்தீப் பட்டஇட் டிகைபோல்
விழுமியோன் முன்புபின்(பு) என்கோ
நொய்யவா றென்ன வந்துள்வீற் றிருந்த
நூறுநூ றாயிர கோடி
மையவாங் கண்டத்(து) அண்டவா னவர்கோன்
மருவிடம் திருவிடை மருதே.
181.
கலங்கலம் பொய்கைப் புனற்றெளி விடத்துக்
கலந்தமண் ணிடைக்கிடந் தாங்கு
நலம் கலந்(து) அடியேன் சிந்தையுட் புகுந்த
நம்பனே வம்பனே னுடைய
புலங்கலந் தவனே ! என்று நின்(று) உருகிப்
புலம்புவார் அலம்புகார் அருவி
மலங்கலங் கண்ணிற் கண்மணி அனையான்
மருவிடம் திருவிடைமருதே.
182.
ஒருங்கிருங் கண்ணின் எண்ணில்புன் மாக்கள்
உறங்கிருள் நடுநல்யா மத்தோர்
கருங்கண்நின்(று) இமைக்கும் செழுஞ்சுடர் விளக்கம்
கலந்தெனக் கலந்துணர் கருவூர்
தருங்கரும் பனைய தீந்தமிழ் மாலை
தடம்பொழில் மருதயாழ் உதிப்ப
வருங்கருங் கண்டத்து அண்டவா னவர்கோன்
மருவிடம் திருவிடைமருதே.
Hymnus 18 (9.018): Tiruvarur
Punturutti Nambi Kadanambi · Strophen 183–184 · Deutsch · Transliteration
183.
கைக்குவான் முத்தின் சரிவளை பெய்து
கழுத்திலோர் தனிவடங் கட்டி
முக்கண்நா யகராய்ப் பவனிபோந்(து) இங்ஙன்
முரிவதோர் முரிவுமை அளவும்
தக்கசீர்க் கங்கை அளவுமன்(று) என்னோ
தம்மொருப் பாடுல கதன்மேல்
மிக்கசீர் ஆருர் ஆதியாய் வீதி
விடங்கராய் நடம்குலா வினரே.
184.
பத்தியாய் உணர்வோர் அருளைவாய் மடுத்துப்
பருகுதோ(று) அமுதம்ஒத் தவர்க்கே
தித்தியா இருக்கும் தேவர்காள் ! இவர்தம்
திருவுரு இருந்தவா பாரீர்
சத்தியாய்ச் சிவமாய் உலகெலாம் படைத்த
தனிமுழு முதலுமாய் அதற்கோர்
வித்துமாய் ஆருர் ஆதியாய் வீதி
விடங்கராய் நடம்குலா வினரே.
Hymnus 19 (9.019): Tillai – Tanz und Heilige
Punturutti Nambi Kadanambi · Strophen 185–194 · Deutsch · Transliteration
185.
முத்து வயிரமணி மாணிக்க மாலைகண்மேல்
தொத்து மிளிர்வனபோல் தூண்டு விளக்கேய்ப்ப்
எத்திசையும் வானவர்கள் ஏத்தும் எழில்தில்லை
அத்தனுக்கும் அம்பலமே ஆடரங்கம் ஆயிற்றே.
186.
கடியார் கணம்புல்லர் கண்ணப்பர் என்றுன்
அடியார் அமருலகம் ஆளநீ ஆளாதே
முடியாமுத் தீவேள்வி முவாயி ரவரொடும்
குடிவாழ்க்கை கொண்டுநீ குலாவிக் கூத் தாடினையே.
187.
அல்லியம் பூம்பழனத்(து) ஆமூர்நா வுக்கரசைச்
செல்ல நெறிவகுத்த சேவகனே ! தென்தில்லைக்
கொல்லை விடையேறி கூத்தா(டு) அரங்காகச்
செல்வம் நிறைந்தசிற் றம்பலமே சேர்ந்தனையே.
188.
எம்பந்த வல்வினை நோய் தீர்த்திட்(டு) எமையாளும்
சம்பந்தன் காழியர்கோன் தன்னையும் ஆட் கொண்டருளி
அம்பந்து கண்ணாளும் தானும் அணிதில்லைச்
செம்பொன்செய் அம்பலமே சேர்ந்திருக்கை ஆயிற்றே.
189.
களையா உடலோடு சேரமான் ஆருரன்
விளையா மதமாறா வெள்ளானை மேல்கொள்ள
முளையா மதிசூடி மூவா யிரவரொடும்
அளையா விளையாடும் அம்பலம்நின் ஆடரங்கே.
190.
அகலோக மெல்லாம் அடியவர்கள் தற்சூழப்
புகலோகம் உண்டென்று புகுமிடம்நீ தேடாதே
புவலோக நெறிபடைத்த புண்ணியங்கள் நண்ணியசீர்க்
சிவலோகம் ஆவதுவும் தில்லைச் சிற் றம்பலமே.
191.
களகமணி மாடம் சூளிகைசூழ் மாளிகைமேல்
அளகமதி நுதலார் ஆயிழையார் போற்றிசைப்ப
ஒளிகொண்ட மாமணிகள் ஓங்கிருளை ஆங்ககற்றும்
தெளிகொண்ட தில்லைச் சிற் றம்பலமே சேர்ந்தனையே.
192.
பாடகமும் நூபுரமும் பல்சிலம்பும் பேர்ந்தொலிப்பச்
சூடகக்கை நல்லார் தொழுதேத்தத் தொல்லுலகில்
நாடகத்தின் கூத்தை நவிற்றுமலர் நாடோறும்
ஆடகத்தால் மேய்ந்தமைந்த அம்பலம்நின் ஆடரங்கே.
193.
உருவத்(து) எரியுருவாய் ஊழிதோ றெத்தனையும்
பரவிக் கிடந்தயனும் மாலும் பணிந்தேத்த
இரவிக்கு நேராகி ஏய்ந்திலங்கு மாளிகைசூழ்ந்(து)
அரவிக்கும் அம்பலமே ஆடரங்கம் ஆயிற்றே.
194.
சேடர் உறைதில்லைச் சிற்றம் பலத்தான்தன்
ஆடல் அதியசத்தை ஆங்கறித்து பூந்துருத்திக்
காடன் தமிழ் மாலை பத்தும் கருத்தறிந்து
பாடும் இவைவல்லார் பற்றுநிலை பற்றுவரே.
Hymnus 20 (9.020): Tillai – Wann werde ich dich sehen?
Kandaradittar · Strophen 195–204 · Deutsch · Transliteration
195.
மின்னார் உருவம் மேல்விளங்க வெண்கொடி மாளி கைசூழப்
பொன்னார் குன்றம் ஒன்று வந்து நின்றது போலும் என்னாத்
தென்னா என்று வண்டு பாடும் தென்தில்லை அம்ப லத்துள்
என்னார் அமுதை எங்கள் கோவை என்றுகொல் எய்துவதே?
196.
ஓவா முத்தீ அஞ்சு வேள்வி ஆறங்க நான்மறையோர்
ஆவே படுப்பார் அந்த ணாளர் ஆகுதி வேட்டுயர் வார்
மூவா யிரவர் தங்க ளோடு முன் அரங்(கு) ஏறிநின்ற
கோவே உன்றன் கூத்துக் காணக் கூடுவ தென்று கொலோ.
197.
முத்தீ யாளர் நான் மறையர் மூவா யிர வர்நின்னோ(டு)
ஒத்தே வாழும் தன்மை யாளர் ஓதிய நான்மறையைத்
தெத்தே யென்று வண்டு பாடும் தென்தில்லை அம்பலத்துள்
அத்தா உன்றன் ஆடல் காண அணைவதும் என்றுகொலோ?
198.
மானைப் புரையும் மடமென் நோக்கி மாமலை யாளோடும்
ஆனைஞ் சாடும் சென்னி மேலோர் அம்புலி சூடும்அரன்
தேனைப் பாலைத் தில்லை மல்கு செம்பொனின் அம்பலத்துக்
கோனை ஞானக் கொழுந்து தன்னைக் கூடுவது என்றுகொலோ?
199.
களிவான் உலகில் கங்கை நங்கை காதலனே ! அருளென்(று)
ஒளிமால் முன்னே வரங்கி டக்க உன்னடியார்க்(கு) அருளும்
தெளிவார் அமுதே ! தில்லை மல்கு செம்பொனின் அம்பலத்துள்
ஒளிவான் சுடரே ! உன்னை நாயேன் உறுவதும் என்றுகொலோ?
200.
பாரோர் முழுதும் வந்தி றைஞ்சப் பதஞ்சலிக்(கு) ஆட்டுகந்தான்
வாரார் முலையாள் மங்கை பங்கன் மாமறையோர் வணங்கச்
சீரான் மல்கு தில்லைச் செம்பொன் அம்பலத்(து) ஆடுகின்ற
காரார் மிடற்றெங் கண்டனாரைக் காண்பதும் என்றுகொலோ?
201.
இலையார் கதிர்வேல் இலங்கைவேந்தன் இருபது தோளும்இற
மலைதான் எடுத்த மற்ற வற்கு வாளடு நாள்கொடுத்தான்
சிலையால் புரமூன்(று) எய்த வில்வி செம்பொனின் அம்பலத்துக்
கலையார் மறிபொன் கையி னானைக் காண்பதும் என்றுகொலோ?
202.
வெங்கோல் வேந்தன் தென்னன் நாடும் ஈழமும் கொண்டதிறல்
செங்கோற் சோழன் கோழி வேந்தன் செம்பியன் பொன்னணிந்த
அங்கோல் வளையார் பாடி யாடும் அணிதில்லை அம்பலத்துள்
எங்கோன் ஈசன் எம்மி றையை என்றுகொல் எய்துவதே.
203.
நெடுயா னோடு நான் முகனும் வானவரும் நெருங்கி
முடியான் முடிகள் மோதி உக்க முழுமணி யின்திரளை
அடியார் அலகி னால்தி ரட்டும் அணிதில்லை அம்பலத்துக்
கடியார் கொன்றை மாலை யானைக் காண்பதும் என்றுகொலோ?
204.
சீரான் மல்கு தில்லைச் செம்பொன் அம்பலத் தாடிதன்னைக்
காரார் சோலைக் கோழி வேந்தன் தஞ்சையர் கோன்கலந்த
ஆரா இன்சொற் கண்டரா தித்தன் அருந்தமிழ் மாலை வல்லார்
பேரா வுலகிற் பெருமை யோடும் பேரின்பம் எய்துவரே.
Hymnus 21 (9.021): Tillai – Die vertrauensvolle Klage
Venattadigal · Strophen 205–214 · Deutsch · Transliteration
205.
துச்சான செய்திடினும் பொறுப்பரன்றே ஆளுகப்பார்
கைச்சாலும் சிறுகதலி இலைவேம்பும் கறிகொள்வார்
எச்சார்வும் இல்லாமை நீயறிந்தும் எனதுபணி
நச்சாய்காண்; திருத்தில்லை நடம்பயிலும் நம்பானே!
206.
தம்பானை சாய்ப்பற்றார் என்னும் முதுசொல்லும்
எம்போல்வார்க்(கு) இல்லாமை என்னளவே அறிந்தொழிந்தேன்
வம்பானார் பணிஉகத்தி வழியடியேன் தொழிலிறையும்
நம்பாய்காண் திருத்தில்லை நடம்பயிலும் நம்பானே !
207.
பொசியாதோ கீழ்க்கொம்பு நிறைகுளம்என் றதுபோலத்
திசைநோக்கிப் பேழ்கணித்துச் சிவபெருமான் ஓஎனினும்
இசையானால் என்திறத்தும் எனையுடையாள் உரையாடாள்
நசையானேன் திருத்தில்லை நடம்பயிலும் நம்பானே !
208.
ஆயாத சமயங்கள் அவரவர்கள் முன்பென்னை
நோயோடு பிணிநலிய இருக்கின்ற அதனாலே
பேயாவித் தொழும்பனைத்தும் பிரான்இகழும் என்பித்தாய்
நாயேனைத் திருத்தில்லை நடம்பயிலும் நம்பானே.
209.
நின்றுநினைந்(து) இருந்துகிடந்து எழுந்துதொழும் தொழும்பனேன்
ஒன்றியரு கால்நினையா(து) இருந்தாலும் இருக்கவொட்டாய்
கன்றுபிரி கற்றாப்போல் கதறுவித்தி வரவுநில்லாய்
நன்றிதுவோ? திருத்தில்லை நடம்பயிலும் நம்பானே.
210.
படுமதமும் மிடவயிறும் உடையகளி றுடையபிரான்
அடியறிய உணர்த்துவதும் அகத்தியனுக்(கு) ஒத்தன்றே
இடுவதுபுல் ஓர்எருதுக்(கு) ஒன்றினுக்கு வையிடுதல்
நடுஇதுவோ திருத்தில்லை நடம்பயிலும் நம்பானே.
211.
மண்ணோடு விண்ணளவும் மனிதரொடு வானவர்க்கும்
கண்ணாவாய் கண்ணாகா(து) ஒழிதலும்நான் மிகக்கலங்கி
அண்ணாவோ என்றண்ணாந்(து) அலமந்து விளித்தாலும்
நண்ணாயால் திருத்தில்லை நடம்பயிலும் நம்பானே.
212.
வாடாவாய் நாப்பிதற்றி உனைநினைந்து நெஞ்சுருகி
வீடாஞ்செய் குற்றேவல் எற்றேமற் றிதுபொய்யில்
கூடாமே கைவந்து குறுகுமா(று) யான்உன்னை
நாடாயால் திருத்தில்லை நடம்பயிலும் நம்பானே.
213.
வாளாமால் அயன்வீழ்ந்து காண்பரிய மாண்பிதனைத்
தோளாரக் கையாரத் துணையாரத் தொழுதாலும்
ஆளோநீ உடையதுவும் அடியேன்உன் தாள்சேரும்
நாளேதோ திருத்தில்லை நடம்பயிலும் நம்பானே.
214.
பாவார்ந்த தமிழ்மாலை பத்தரடித் தொண்டனெடுத்(து)
ஓவாதே அழைக்கின்றான் என்றருளின் நன்றுமிகத்
தேவேதென் திருத்தில்லைக் கூத்தாடி நாயடியேன்
சாவாயும் நினைக்காண்டல் இனியுனக்கு தடுப்பரிதே.
Hymnus 22 (9.022): Tillai – Von den Füßen bis zum Haupt
Tiruvali Amutanar · Strophen 215–225 · Deutsch · Transliteration
215.
மையல் மாதொரு கூறன் மால்விடை யேறி மான்மறி யேந்தியதடம்
கையன் கார்புரை யும்கறைக் கண்டன் கனல்மழுவான்
ஐயன் ஆரழல் ஆடு வான்அணி நீர்வயல் தில்லை அம்பலத்தான்
செய்ய பாதம் வந்தென் சிந்தை உள்ளிடம் கொண்டனவே.
216.
சலம்பொற் றாமரை தாழ்ந்தெ ழுந்த தடமும் தடம்புனல் வாய்மலர் தழீஇ
அலம்பி வண்டறையும் அணி யார்தில்லை அம்பலவன்
புலம்பி வானவர் தானவர் புகழ்ந்(து) ஏத்த ஆடுபொற் கூத்தனார் கழல்
சிலம்பு கிண்கிணி என் சிந்தை உள்ளிடங் கொண்டனவே.
217.
குருண்ட வார்குழல் கோதை மார்குயில் போன்மிழற்றிய கோல மாளிகை
திரண்ட தில்லை தன்னுள் திருமல்கு சிற்றம் பலவன்
மருண்டு மாமலை யான்மகள் தொழ ஆடுங் கூத்தன் மணிபுரை தரு
திரண்ட வான்குறங்கென் சிந்தை யுள்ளிடங் கொண்டனவே.
218.
போழ்ந்தி யானை தன்னைப் பொருப்பன் மகள்உமை அச்சங் கண்டவன்
தாழ்ந்த தண்புனல்சூழ் தடமில்கு சிற்றம்பலவன்
சூழ்ந்த பாய்ப்புலித் தோல்மிசை தொடுத்து வீக்கும் பொன்நூல் தன்னினொடு
தாழ்ந்த கச்ச தன்றே தமியேனைத் தளிர்வித்ததே.
219.
பந்த பாசமெலாம்அறப் பசுபாசம் நீக்கிய பன்முனிவரோ(டு)
அந்தணர் வழங்கும் அணியார் தில்லை அம்பலவன்
செந்தழல் புரைமேனியும் திகழும் திருவயிறும் வயிற்றினுள்
உந்திவான்கழி என்உள்ளத்(து) உள்ளிடங் கொண்டனவே.
220.
குதிரை மாவொடு தேர்பல குவிந்(து) ஈண்டு தில்லையுள் கொம்ப னாரொடு
மதுரமாய் மொழியார் மகிழ்ந்தேத்து சிற்றம் பலவன்
அதிர வார்கழல் வீசி நின்றழ காநடம்பயில் கூத்தன் மேல்திகழ்
உதர பந்தனம் என்னுள்ளத்(து) உள்ளிடங் கொண்டனவே.
221.
படங்கொள் பாம்பனை யானொடு பிரமன் பரம்பரா! அருளென்று
தடங்கையால் தொழவும் தழலாடுசிற் றம்பலவன்
தடங்கை நான்கும்அத் தோள்களும் தடமார்பினில் பூண்கள் மேற்றிசை
விடங்கொள் கண்ட மன்றே வினையேனை மெலிவித்தவே.
222.
செய்ய கோடுடன் கமலமலர் சூழ்தரு தில்லை மாமறை யோர்கள் தாந்தொழ
வையம் உய்யநின்று மகிழ்ந்தாடு சிற்றம் பலவன்
செய்யவாயின் முறுவலும் திகழும் திருக்காதும் காதினின் மாத்திரைகளோ(டு)
ஐய தோடும் அன்றே அடியேனை ஆட்கொண் டனவே.
223.
செற்றவன் பரந்தீ எழச்சிலை கோலி ஆரழல் ஊட்டினான் அவன்
எற்றி மாமணிகள் எறிநீர்த் தில்லை அம்பலவன்
மற்றை நாட்டம் இரண்டொடு மலரும் திருமுக மும்முகத்தினும்
நெற்றி நாட்டம் அன்றே நெஞ்சு ளேதிளைக் கின்றனவே.
224.
தொறுக்கள் வான்கமல மலர்உழக்கக் கரும்பு நற்சாறு பாய்தர
மறுக்கமாய்க் கயல்கள் மடைபாய் தில்லை அம்பலவன்
முறுக்கு வார்சிகை தன்னொடு முகிழ்த்தஅவ் அகத்து மொட்டொடு மத்தமும்
பிறைக்கொள் சென்னி யன்றே பிரியா(து) என்னுள் நின்றனவே.
225.
தூவி நீரொடு பூஅவை தொழு(து) ஏத்து கையின ராகி மிக்கதோர்
ஆவி உள்நிறுத்தி அமர்ந்தூறிய அன்பினராய்த்
தேவர் தாந்தொழ ஆடிய தில்லைக் கூத்தினைத் திருவாலி சொல்லிவை
மேவ வல்லவர்கள் விடையான்அடி மேவுவரே.
Hymnus 23 (9.023): Tillai – Sehnsucht nach Vereinigung
Tiruvali Amutanar · Strophen 226–235 · Deutsch · Transliteration
226.
பவளமால் வரையைப் பனிபடர்ந்(து)
அனையதோர் படரொளிதரு திருநீறும்
குவளை மாமலர்க் கண்ணியும் கொன்றையும்
துன்றுபொற் குழல்திருச் சடையும்
திவள மாளிகை சூழ்தரு தில்லை
யுள்திரு நடம்புரி கின்ற
தவள வண்ணனை நினைதொறும்
என்மனம் தழல்மெழு(கு)ஒக் கின்றதே.
227.
ஒக்க ஒட்டந்த அந்தியும் மதியமும் அலைகடல் ஒலியோடு
நெக்கு வீழ்தரு நெஞ்சினைப் பாய்தலும் நிறையழிந்(து) இருப்பேனைச்
செக்கர் மாளிகை சூழ்தரு தில்லையுள் திருநடம் வகையாலே
பக்கம் ஒட்டந்த மன்மதன் மலர்க்கணை படுந்தொறும் அலைந்தேனே.
228.
அலந்து போயினேன் அம்பலக் கூத்தனே அணிதில்லை நகராளீ
சிலந்தியை அரசாள்க என்(று) அருள்செய்த தேவதே வீசனே
உலந்தமார்க் கண்டிக் காகிஅக் காலனை உயிர்செ வுதைகொண்ட
மலர்ந்த பாதங்கள் வனமுலை மேலொற்ற வந்தருள் செய்யாயே.
229.
அருள்செய்(து) ஆடுநல் அம்பலக் கூத்தனே ! அணிதில்லை நகராளீ
மருள்செய்(து) என்றனை வனமுலை பொன்பயப் பிப்பது வழக்கமோ?
திரளும் நீள்மணிக் கங்கையைத் திருச்சடைச் சேர்த்திஅச் செய்யாளுக்(கு)
உருவம் பாகமும் ஈந்துநல் அந்தியை ஒண்ணுதல் வைத்தோனே.
230.
வைத்த பாதங்கள் மாலவன் காண்கிலன் மலரவன் முடிதேடி
எய்த்து வந்திழந்(து) இன்னமும் துதிக்கின்றார் எழில்மறை அவற்றாவே
செய்த்தலைக் கமலம் மலர்ந்தோங்கிய தில்லை அம்பலத் தானைப்
பத்தியாற் சென்று கண்டிட என்மனம் பதைபதைப்(பு) ஒழியாதே.
231.
தேய்ந்து மெய்வெளுத்(து) அகம் வளைத்து அரவினை அஞ்சித்தான் இருந்தேயும்
காய்ந்து வந்துவந்(து) என்றனை வலிசெய்து கதிர்நிலா எரிதூவும்
ஆய்ந்த நான்மறை அந்தணர் தில்லையுள் அம்பலத்(து) அரன்ஆடல்
வாய்ந்த மாலர்ப் பாதங்கள் காண்பதோர் மனத்தினை உடையேற்கே.
232.
உடையும் பாய்புலித் தோலும்நல் அரவமும் உண்பதும் பலிதேர்ந்து
விடைய(து) ஊர்வது மேவிடங் கொடுவரை, ஆகிலும் என்நெஞ்சம்
மடைகொள் வாளைகள் குதிகொளும் வயல்தில்லை அம்பலத்து அனலாடும்
உடைய கோவினை அன்றிமற்று ஆரையும் உள்ளுவது அறியேனே.
233.
அறிவும் மிக்கநல் நாணமும் நிறைமையும் ஆசையும் இங்குள்ள
உறவும் பெற்றநற் றாயடு தந்தையும் உடன்பிறந் தவரோடும்
பிறிய விட்டுனை அடைந்தனன் என்றுகொள் பெரும்பற்றப் புலியூரின்
மறைகள் நான்கும்கொண் டந்தணர் ஏத்தநன் மாநடம் மகிழ்வானே.
234.
வான நாடுடை மைந்தனே ! ஓஎன்பன் 'வந்தரு ளாய்' என்பன்
பால்நெய் ஐந்துடன் ஆடிய படர்சடைப் பால்வண்ணனேஎன்பன்
தேனமர் பொழில் சூழ்தரு தில்லையுள் திருநடம் புரிகின்ற
என் வாமணிப் பூணணி மார்பனே ! எனக்கருள் புரியாயே.
235.
புரியும் பொன்மதில் சூழ்தரு தில்லையுள் பூகரர் பலர்போற்ற
எரிய(து) ஆடும்எம் ஈசனைக் காதலித்(து) இனையவர் மொழியாக
வரைசெய் மாமதில் மயிலையர் மன்னவன் மறைவல திருவாலி
பரவல் பத்திவை வல்லவர் பரமன(து) அடியினை பணிவாரே.
Hymnus 24 (9.024): Tillai – Der Gott tanzt
Tiruvali Amutanar · Strophen 236–246 · Deutsch · Transliteration
236.
அல்லாய்ப் பகலாய் அருவாய் உருவாய் ஆரா அமுதமாய்க்
கல்லால் நிழலாய் கயிலை மலையாய் காண அருளென்று
பல்லா யிரம்பேர் பதஞ்சலிகள் பரவ வெளிப்பட்டுச்
செல்வாய் மதில் தில்லைக்(கு) அருளித் தேவன் ஆடுமே
237.
அன்ன நடையார் அமுத மொழியார் அவர்கள் பயில்தில்லைத்
தென்னன் தமிழும் இசையும் கலந்த சிற்றம் பலந்தன்னுள்
பொன்னும் மணியும் நிரந்த தலத்துப் புலித்தோல் பியற்கிட்டு
மின்னின் இடையாள் உமையாள் காண விகிர்தன் ஆடுமே.
238.
இளமென் முலையார் எழில்மைந் தரொடும் ஏரார் அமளிமேல்
திளையும் மாடத்திருவார் தில்லைச் சிற்றம் பலந்தன்னுள்
வளர்பொன் மலையுள் வயிர மலைபோல் வலக்கை கவித்துநின்(று)
அளவில் பெருமை அமரர் போற்ற அழகன் ஆடுமே.
239.
சந்தும் அகிலும் தழைப்பீ லிகளும் சாதி பலவுங்கொண்டு
உந்தி இழியும் நிவவின் கரைமேல் உயர்ந்த மதில்தில்லைச்
சிந்திப் பரிய தெய்வப் பதியுட் சிற்றம் பலந்தன்னுள்
நந்தி முழவங் கொட்ட நட்டம் நாதன் ஆடுமே.
240.
ஓமப் புகையும் அகிலின் புகையும் உயர்ந்துமுகில்தோயத்
தீமெய்த் தொழிலார் மறையோர் மல்கு சிற்றம் பலந்தன்னுள்
வாமத்(து) எழிலார் எடுத்த பாதம் மழலைச் சிலம்பார்க்கத்
தீமெய்ச் சடைமேல் திங்கள் சூடித் தேவன் ஆடுமே.
241.
குரவம் கோங்கம் குளிர்புன்னை கைதை குவிந்த கரைகள்மேல்
திரைவந் துலவும் தில்லை மல்கு சிற்றம் பலந்தன்னுள்
வரைபோல் மலிந்த மணிமண் டபத்து மறையோர் மகிழ்ந்தேத்த
அரவம் ஆட அனல்கை ஏந்தி அழகன் ஆடுமே.
242.
சித்தர் தேவர் இயக்கர் முனிவர் தேனார் பொழில்தில்லை
அத்தா! அருளாய் அணியம் பலவா! என்றென் றவரேத்த
முத்தும் மணியும் நிரந்த தலத்துள் முளைவெண் மதிசூடிக்
கொத்தார் சடைகள் தாழ நட்டம் குழகன் ஆடுமே.
243.
அதித்த அரக்கன் நெரிய விரலால் அடர்த்தாய் அருளென்று
துதித்து மறையோர் வணங்கும் தில்லைச் சிற்றம் பலந்தன்னுள்
உதித்த போழ்தில் இரவிக் கதிர்போல் ஒளிர்மா மணிஎங்கும்
பதித்த தலத்துப் பவள மேனிப் பரமன் ஆடுமே.
244.
மாலோ(டு) அயனும் அமரர் பதியும் வந்து வணங்கிநின்(று)
ஆல கண்டா ! அரனே ! அருளாய் என்றென்(று) அவரேத்தச்
சேலா டும்வயல் தில்லை மல்கு சிற்றம் பலந்தன்னுள்
பாலா டுமுடிச் சடைகள் தாழப் பரமன் ஆடுமே.
245.
நெடிய சமணும் அறைசாக் கியரும் நிரம்பாப் பல்கோடிச்
செடியும் தவத்தோர் அடையாத் தில்லைச் சிற்றம் பலந்தன்னுள்
அடிகள் அவரை ஆருர் நம்பி அவர்கள் இசைபாடக்
கொடியும் விடையும் உடைய கோலக் குழகன் ஆடுமே.
246.
வானோர் பணிய மண்ணோர் ஏத்த மன்னி நடமாடும்
தேனார் பொழில்சூழ் தில்லை மல்கு சிற்றம்பலத் தானைத்
தூநான் மறையான் அமுத வாலி சொன்ன தமிழ்மாலைப்
பானோர் பாடல் பத்தும் பாடப் பாவ நாசமே.
Hymnus 25 (9.025): Tillai – Der Geliebte im Herzen
Tiruvali Amutanar · Strophen 247–256 · Deutsch · Transliteration
247.
கோல மலர்நெடுங்கண் கொவ்வை வாய்க்கொடி ஏரிடையீர்
பாலினை இன்னமுதைப் பரமாய பரஞ்சுடரைச்
சேலுக ளும்வயல்சூழ் தில்லை நகர்ச் சிற்றம்பலத்(து)
ஏலவுடை எம்இறையை என்றுகொல் காண்பதுவே.
248.
காண்பதி யான் என்றுகோல் கதிர்மாமணி யைக்கனலை
ஆண்பெண் அருவுருவென்(று) அறிதற்கு அரி தாயவனைச்
சேண்பணை மாளிகைசூழ் தில்லைமாநகர்ச் சிற்றம்பலம்
மாண்புடை மாநடஞ்செய் மறையோர் மலர்ப் பாதங்களே.
249.
கள்ளவிழ் தாமரைமேல் கண்டயனொடு மால்பணிய
ஒள்ளெரி யின்நடுவே உருவாய்ப்பரந் தோங்கிய சீர்த்
தெள்ளிய தண்பொழில்சூழ் தில்லைமாநகர்ச் சிற்றம்பலத்
துள்ளெரி யாடுகின்ற ஒருவனை உணர்வரிதே.
250.
அரிவையோர் கூறுகந்தான் அழகன் எழில் மால்கரியின்
உரிவைநல் உத்தரியம் உகந்தான் உம் பரார்தம்பிரான்
புரிபவர்க்(கு) இன்னருள்செய் புலியூர்த்திருச் சிற்றம்பலத்(து)
எரிமகிழ்ந் தாடுகின்ற எம்பிரான்என் இறையவனே.
251.
இறையவனை என்கதியை என்னுள்ளே உயிர்ப்பாகி நின்ற
மறைவனை மண்ணும் விண்ணும் மலிவான் சுடராய் மலிந்த
சிறையணி வண்டறையும் தில்லை மாநகர்ச் சிற்றம்பலம்
நிறையணி யாம் இறையை நினைத்தேன் இனிப் போக்குவனே.
252.
நினைத்தேன் இனிப்போக்குவனோ? நிமலத் திரளை நினைப்பார்
மனத்தி னுளேயிருந்த மணியைமணி மாணிக்கத்தைக்
கனைத்திழி யுங்கழனிக் கனகங்கதிர் ஒண்பவளம்
சினத்தோடு வந்தெறியும் தில்லைமாநகர்க் கூத்தனையே.
253.
கூத்தனை வானவர்தம் கொழுந்தைக் கொழுந்தாய் எழுந்த
மூத்தனை மூவருவின் முதலைமுத லாகிநின்ற
ஆத்தனைத் தான்படுக்கும் அந்தணர் தில்லை அம்பலத்துள்
ஏத்தநின் றாடுகின்ற எம்பிரானடி சேர்வன்கொலோ?
254.
சேர்வன்கொலோ அன்னையீர் திகழும்மலர்ப் பாதங்களை
ஆர்வங்கொளத் தழுவி அணிநீ(று) என் முலைக்கணியச்
சீர்வங்கம் வந்தணவும் தில்லைமாநகர்ச் சிற்றம்பலத்(து)
ஏர்வங்கை மான்மறியன் எம்பிரான் என்பால் நேசனையே.
255.
நேசமு டையவர்கள் நெஞ்சுளே யிடங்கொண் டிருந்த
காய்சின மால்லிடையூர் கண்ணுதலைக் காமருசீர்த்
தேசமிகு புகழோர் தில்லைமாநகர்ச் சிற்றம்பலத்(து)
ஈசனை எவ்வுயிர்க்கும் எம்மிறைவன்என்(று) ஏத்துவனே.
256.
இறைவனை ஏத்துகின்ற இளையாள்மொழி இன்றமிழால்
மறைவல நாவலர்கள் மகிழ்ந்தேத்து சிற்றம்பலத்தை
அறைசெந்நெல் வான்கரும்பின் அணியாலைகள் சூழ்மயிலை
மறைவல ஆலிசொல்லை மகிழ்ந்தேத்துக வானெளிதே.
Hymnus 26 (9.026): Tillai – Die Klage am Abend
Purudottama Nambi · Strophen 257–267 · Deutsch · Transliteration
257.
வாரணி நறுமலர் வண்டு கிண்டு
பஞ்சமம் செண்பக மாலைமாலை
வாரணி வனமுலை மெலியும் வண்ணம்
வந்து வந்திலைநம்மை மயக்குமாலோ
சீரணி மணிதிகழ் மாடம் ஓங்கு
தில்லையம்பலத்(து) எங்கள் செல்வன் வாரான்
ஆரெனை அருள்புரிந்(து) அஞ்சல் என்பார்
ஆவியின் பரம்என்றன் ஆதரவே.
258.
ஆவியின் பரம்என்றன் ஆதரவும்
அருவினை யேனைவிட்டு அம்மஅம்ம
பாவிவன் மனமிது பையவே போய்ப்
பனிமதிச் சடையான் பாலதாலோ
நீவியும் நெகிழ்ச்சியும் நிறையழிவும்
நெஞ்சமும் தஞ்சமி லாமையாலே
ஆவியின் வருத்தம் இதாரறிவார்
அம்பலத்(து) அருள்நடம் ஆடுவானே.
259.
அம்பலத் தருள்நடம் ஆடவேயும்
யாதுகொல் விளைவதென்(று) அஞ்சிநெஞ்சம்
உம்பர்கள்வன்பழி யாளர்முன்னே
ஊட்டினர் நஞ்சைஎன் றேயும் உய்யேன்
வன்பல படையுடைய பூதஞ்சூழ
வானவர் கணங்களை மாற்றியாங்கே
என்பெரும் பயலமை தீரும்வண்ணம்
எழுந்தரு ளாய்எங்கள் வீதியூடே !
260.
எழுந்தருளாய் எங்கள் வீதியூடே
ஏதமில் முனிவரோ(டு) எழுந்தஞானக்
கொழுந்தது வாகிய கூத்தனேநின்
குழையணி காதினில் மாத்திரையும்
செழுந்தட மலர்புரை கண்கள் முன்றும்
செங்கனி வாயும்என் சிந்தைவெளவ
அழுந்தும்என் ஆருயிர்க்(கு) என்செய் கேனோ?
அரும்புனல் அலமரும் சடையினானே !
261.
அரும்புனல் அலமரும் சடையி னானை
அமரர்கள் அடிபணிந்து அரற்ற அந்நாள்
பெரும்புரம் எரிசெய்த சிலையின் வார்த்தை
பேசவும் நையும் என் பேதை நெஞ்சில்
கருந்தட மலர்புரை கண்ட வண்டார்
காரிகை யார்முன்(பு)என் பெண்மை தோற்றேன்
திருந்திய மலரடி நசையி னாலே
தில்லையம் பலத்தெங்கள் தேவ தேவே.
262.
தில்லையம் பலத்தெங்கள் தேவ தேவைத்
தேறிய அந்தணர் சிந்தை செய்யும்
எல்லைய தாகிய எழில்கொள் சோதி
என்னுயிர் காவல்கொண் டிருந்த எந்தாய்
பல்லையார் பகந்தலை யோ(டு) இடறிப்
பாதமென் மலரடி நோவ நீபோய்
அல்லினில் அருநடம் ஆடில் எங்கள்
ஆருயிர் காவலிங்(கு) அரிது தானே.
263.
ஆருயிர் காவலிங்(கு) அருமை யாலே
அந்தணர் மதலைநின் அடிபணியக்
கூர்நுனை வேற்படைக்கூற்றம் சாயக்
குரைகழல் பணிகொள மலைந்த தென்றால்
ஆரனி அமரர்கள் குறைவி லாதார்
அவரவர் படுதுயர் களைய நின்ற
சீருயி ரேஎங்கள் தில்லை வாணா !
சேயிழை யார்க்கினி வாழ்வரிதே.
264.
சேயிழை யார்க்கினி வாழ்வரிது
சிற்றம் பலத்தெங்கள் செல்வ னேநீ
தாயினும் மிகநல்லை என்றடைந்தேன்
தனிமையை நினைகிலை சங்க ராவுன்
பாயிரம் புலியதள் இன்னுடையும்
பையமேல் எடுத்தபொற் பாத மும்கண்(டு)
ஏயிவல் இழந்தது சங்கம் ஆவா
எங்களை ஆளுடை ஈச னேயோ.
265.
எங்களை ஆளுடை ஈசனையோ
இளமுலை முகம்நெக முயங்கி நின்பொற்
பங்கயம் புரைமுகம் நோக்கி நோக்கிப்
பனிமதி நிலவதென் மேற்படரச்
செங்கயல் புரைகண்ணி மார்கள் முன்னே
திருச்சிற்றம் பலமுட னேபுகுந்து
அங்குன பணிபல செய்து நாளும்
அருள்பெறின் அகலிடத் திருக்கலாமே.
266.
அருள்பெறின் அகலிடத்(து) இருக்கலா மென்று
அமரர்கள் தலைவனும் அயனும் மாலும்
இருவரும் அறிவுடையாரின் மிக்கார்
ஏத்துகின் றார் இன்னம் எங்கள்கூத்தை
மருள்படு மழலைமென் மொழிவுமையாள்
கணவனை வல்வினை யாட்டி யேனான்
அருள்பெற அலமரும் நெஞ்சம் ஆவா
ஆசையை அளவறுத் தார்இங் காரே?
267.
ஆசையை அளவறுத் தார்இங் காரே?
அம்பலத்(து) அருநடம் ஆடு வானை
வாசநன் மலரணி குழல்மடவார்
வைகலும் கலந்தெழு மாலைப் பூசல்
மாசிலா மறைபல ஓது நாவன்
வன்புரு டோத்தமன் கண்டு ரைத்த
வாசக மலர்கள் கொண் டேத்த வல்லார்
மலைமகள் கணவனை அணைவர் தாமே.
Hymnus 27 (9.027): Tillai – Das göttliche Liebesspiel
Purudottama Nambi · Strophen 268–278 · Deutsch · Transliteration
268.
வானவர்கள் வேண்ட வளர்நஞ்சை உண்டார்தாம்
ஊனமிலா என்கை ஒளிவளைகள் கொள்வாரோ?
தேனல்வரி வண்டறையும் தில்லைசிற்றம்பலவர்
நானமரோ என்னாதே நாடகமே ஆடுவரே.
269.
ஆடிவரும் கார்அரவும் ஐம்மதியம் பைங்கொன்றை
சூடிவருமா கண்டேன் தோள்வளைகள் தோற்றாலும்
தேடியிமை யோர்பரவும் தில்லைசிற்றம் பலவர்
ஆடிவரும் போதருகே நிற்கவுமே ஒட்டாரே.
270.
ஒட்டா வகைஅவுணர் முப்பரங்கள் ஓர்அம்பால்
பட்டாங்(கு) அழல்விழுங்க எய்துகந்த பண்பினார்
சிட்டார் மறையோவாத் தில்லைசிற்றம் பலவர்
கொட்டா நடமாடக் கோல்வளைகள் கொள்வாரே.
271.
ஆரே இவைபடுவார் ஐயங் கொளவந்து
போரேடி என்று புருவம் இடுகின்றார்
தேரார் விழவோவாத் தில்லைசிற் றம்பலவர்
தீராநோய் செய்வாரை ஓக்கின்றார் காணீரே.
272.
காணீரே என்னுடைய கைவளைகள் கொண்டார்தாம்
சேணார் மணிமாடத் தில்லைசிற் றம்பலவர்
பூணார் வனமுலைமெல் பூஅம்பால் காமவேன்
ஆணாடு கின்றவா கண்டும் அருளாரே.
273.
ஏயிவரே வானவர்க்கும் வானவரே என்பாரால்
தாயிவரே எல்லார்க்கும் தந்தையுமாம் என்பாரால்
தேய்மதியம் சூடிய தில்லைச் சிற்றம் பலவர்
வாயினைக் கேட்டறிவார் வையகத்தார் ஆவாரே.
274.
ஆவா ! இவர்தம் திருவடிகொண்டு அந்தகன்தன்
மூவா உடலழியக் கொன்றுகந்த முக்கண்ணர்
தேவா மறைபயிலும் தில்லைச்சிற்றம் பலவர்
கோவா இனவளைகள் கொள்வாரோ என்னையே.
275.
என்னை வலிவாரார் என்ற இலங்கையர் கோன்
மன்னும் முடிகள் நெரித்த மணவாளர்
செந்நெல் விளைகழனித் தில்லைச் சிற்றம்பலவர்
முன்னந்தான் கண்டறிவார் ஒவ்வார் இம் முத்தரே.
276.
முத்தர் முதுபகலே வந்தென்றன் இல்புகுந்து
பத்தர் பலியிடுக என்றெங்கும் பார்க்கின்றார்
சித்தர் கணம்பயிலும் தில்லைச்சிற்றம் பலவர்
கைத்தலங்கள் வீசிநின் றாடுங்கால் நோக்காரே.
277.
நோக்காத தன்மையால் நோக்கிலோம் யாமென்று
மாற்காழி ஈந்து மலரோனை நிந்தித்துச்
சேக்காத லித்தேறும் தில்லைச்சிற்றம்பலவர்
ஊர்க்கேவந்(து) என்வளைகள் கொள்வாரோ ஒண்ணுதலீர்!
278.
ஒண்ணுதலி காரணமா உம்பர் தொழுதேத்தும்
கண்ணுதலான் தன்னைப் புருடோத்தமன் சொன்ன
பண்ணுதலைப் பத்தும் பயின்றாடிப் பாடினார்
எண்ணுதலைப் பட்டங்கு இனிதா இருப்பாரே.
Hymnus 28 (9.028): Tillai – Die Mutter und der Papagei
Chetirayar · Strophen 279–288 · Deutsch · Transliteration
279.
சேலு லாம்வயல் தில்லையு ளீர்உமைச்
சால நாள்அயன் சார்வதி னால்இவள்
வேலை யார்விடம் உண்டுகந் தீர்என்று
மால தாகும்என் வாணுதுலே.
280.
வாணு தற்கொடி மாலது வாய்மிக
நாணம் அற்றனள் நான்அறி யேன்இனிச்
சேணு தற்பொலி தில்லையு ளீர்உமை
காணில் எய்ப்பிலள் காரிகையே.
281.
காரி கைக்(கு)அரு ளீர்கரு மால்கரி
ஈரு ரித்தெழு போர்வையி னீர்மிகு
சீரி யல்தில்லை யாய்சிவ னே என்று
வேரி நற்குழலாள் இவள்விம்முமே.
282.
விம்மி விம்மியே வெய்துயிர்த்(து) ஆளெனா
உம்மை யேநினைந்(து) ஏத்துமொன்(று) ஆகிலள்
செம்ம லோர்பயில் தில்லையு ளீர்எங்கள்
அம்மல் ஓதி அயர்வுறுமே.
283.
அயர்வுற்(று) அஞ்சலி கூப்பி அந்தோஎனை
உயவுன் கொன்றையுந் தார்அருளாய்எனும்
செயலுற் றூர்மதில் தில்லையு ளீர்இவண்
மயலுற் றாள்என்றன் மாதிவளே.
284.
மாதொர் கூறன்வண் டார்கொன்றை மார்பன்என்(று)
ஓதில் உய்வன்ஒண் பைங்கிளி யேஎனும்
சேதித் தீர்சிரம் நான்முக னைத்தில்லை
வாதித் தீர்என்மடக் கொடியையே.
285.
கொடியைக் கோமளச் சாதியைக் கொம்பிளம்
பிடியை என்செய்திட் டீர்பகைத் தார்புரம்
இடியச் செஞ்சீலை கால்வளைத் தீர்என்று
முடியும் நீர்செய்த மூச்சறவே.
286.
அறவ னேஅன்று பன்றிப் பின்ஏகிய
மறவ னேஎனை வாதைசெய் யேல்எனும்
சிறைவண் டார்பொழில் தில்லையு ளீர்எனும்
பிறைகு லாம்நுதற் பெய்வளையே.
287.
அன்ற ருக்கனைப் பல்லிறுத்(து) ஆனையைக்
கொன்று காலனைக் கோளிழைத் தீர்எனும்
தென்ற லார்பொழில் தில்லையு ளீர்இவள்
ஒன்றும் ஆகிலள் உம்பொருட்டே.
288.
ஏயு மா(று)எழில் சேதிபர் கோன்தில்லை
நாய னாரை நயந்துரை செய்தன
தூய வாறுரைப் பார்துறக் கத்திடை
ஆய இன்பம்எய் தியிருப்பரே.
Das Werk Tiruvisaippa: Titel, Überlieferung und Aufbau
Was bedeutet Tiruvisaippa?
Der Titel lässt sich sinngemäß als „heilige musikalische Dichtung“ verstehen: tiru bezeichnet das Heilige und Ehrwürdige, icai Musik oder Gesang, pā ein Gedicht beziehungsweise eine Versform. Das Tiruvisaippa ist zum Singen bestimmt. Seine Wiederholungen sind deshalb tragende Bestandteile des Werkes: Sie geben dem Gebet Atem, erinnern an den besungenen Tempelort und lassen eine Aussage allmählich tiefer in das Herz sinken.
Das neunte Tirumurai
Das Tiruvisaippa bildet den ersten Teil des neunten Tirumurai; der zweite Teil ist Senthanars shivaitisches Tiruppallandu. Zusammen ergeben sich in dieser Ausgabe 29 Hymnen und 301 Strophen. Das ebenfalls Tiruppallandu genannte Lied des Periyalvar gehört dagegen zur vishnuitischen Überlieferung. Die Werke sind trotz des gemeinsamen Titels auseinanderzuhalten.
Die Sammlung steht im Zusammenhang der Chola-Zeit. Die Tamil Virtual Academy ordnet die Dichter dem Zeitraum von Aditya I. bis zum „Chola, der die Ganga gewann“, zu. Die Lieder auf Tanjavur und Gangaikonda Cholapuram verankern einen Teil der Sammlung im Umfeld der großen Tempelbauten des 11. Jahrhunderts. Die neun Autoren sind jedoch keine nachweisbar gleichzeitig wirkende Dichtergruppe; genaue Lebensdaten und einzelne biografische Gleichsetzungen bleiben unsicher.[2][3]
Musik, Tempel und gemeinsames Singen
Wie das Tevaram ist das Tiruvisaippa mit tamilischen musikalischen Weisen, den Paṇ, verbunden. Die Vergleichsausgabe der Chennai Library nennt diese bei den Hymnen, beispielsweise Panchamam, Puranirmai und Gandharam. Die alte Bezeichnung eines Pann wird hier nicht ohne Weiteres mit einer heutigen Raga-Form gleichgesetzt.[4]
Im liturgischen Zusammenhang des Panchapuranam, einer Auswahl von fünf Gesängen, werden auch Verse aus dem Tiruvisaippa und dem Tiruppallandu gesungen. Die Tamil Virtual Academy hebt diese fortdauernde Bedeutung des neunten Tirumurai im Tempelgottesdienst hervor.[2]
Orientierung im vollständigen Text
Die folgende Übersicht verwendet die fortlaufende Hymnenzählung 9.001–9.028. Innerhalb der Project-Madurai-Vorlage beginnen die Hymnenzahlen bei einem neuen Autor teilweise wieder mit 1. Die hier zusätzlich geführten Strophennummern 1–288 vermeiden Verwechslungen.
| Hymnus | Ort und Orientierung | Dichter | Strophen | Textfassungen |
|---|---|---|---|---|
| 9.001 | Tillai – Oli Valar Vilakke | Tirumaligai Tevar | 1–11 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.002 | Tillai – Betrachtung der göttlichen Gestalt | Tirumaligai Tevar | 12–22 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.003 | Tillai – Die Stimme der Liebenden | Tirumaligai Tevar | 23–34 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.004 | Tillai – Entschiedenes Bekenntnis | Tirumaligai Tevar | 35–45 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.005 | Tiruvilimilalai | Senthanar | 46–57 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.006 | Tiruvavaduturai | Senthanar | 58–68 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.007 | Tiruvidaikali – Murugan | Senthanar | 69–79 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.008 | Tillai – Die kleine heilige Halle | Karuvur Tevar | 80–90 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.009 | Tirukkalantai Adityesvaram | Karuvur Tevar | 91–100 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.010 | Kilkkottur Maniyambalam | Karuvur Tevar | 101–111 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.011 | Tirumukattalai | Karuvur Tevar | 112–121 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.012 | Trailokyasundaram | Karuvur Tevar | 122–132 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.013 | Gangaikonda Cholesvaram | Karuvur Tevar | 133–143 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.014 | Tiruppuvanam | Karuvur Tevar | 144–151 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.015 | Tiruchattiyakkudi – Elirukkai | Karuvur Tevar | 152–161 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.016 | Tanjai Rajarajesvaram | Karuvur Tevar | 162–172 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.017 | Tiruvidaimarudur | Karuvur Tevar | 173–182 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.018 | Tiruvarur | Punturutti Nambi Kadanambi | 183–184 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.019 | Tillai – Tanz und Heilige | Punturutti Nambi Kadanambi | 185–194 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.020 | Tillai – Wann werde ich dich sehen? | Kandaradittar | 195–204 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.021 | Tillai – Die vertrauensvolle Klage | Venattadigal | 205–214 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.022 | Tillai – Von den Füßen bis zum Haupt | Tiruvali Amutanar | 215–225 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.023 | Tillai – Sehnsucht nach Vereinigung | Tiruvali Amutanar | 226–235 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.024 | Tillai – Der Gott tanzt | Tiruvali Amutanar | 236–246 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.025 | Tillai – Der Geliebte im Herzen | Tiruvali Amutanar | 247–256 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.026 | Tillai – Die Klage am Abend | Purudottama Nambi | 257–267 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.027 | Tillai – Das göttliche Liebesspiel | Purudottama Nambi | 268–278 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
| 9.028 | Tillai – Die Mutter und der Papagei | Chetirayar | 279–288 | Deutsch · Transliteration · Tamil |
Die neun Dichter des Tiruvisaippa
Das Tiruvisaippa wurde von neun Dichtern überliefert. Ihre Namen erscheinen in unterschiedlichen Umschriften. Die folgende Tabelle verbindet lesbare Namensformen mit der Zuordnung der vorliegenden Ausgabe.[1]
| Dichter | Namensvarianten | Hymnen | Strophen |
|---|---|---|---|
| Tirumaligai Tevar | Tirumāḷikaittēvar; Thirumaligai Thevar | 1–4 | 1–45 |
| Senthanar | Cēntaṉār; Chenthanar | 5–7 | 46–79 |
| Karuvur Tevar | Karuvūrttēvar; Karuvur Devar | 8–17 | 80–182 |
| Punturutti Nambi Kadanambi | Pūnturutti Nampi Kāṭanampi; Poonturutthi Nambi | 18–19 | 183–194 |
| Kandaradittar | Kaṇṭarātittar; Gandaraditya; Kandaradithar | 20 | 195–204 |
| Venattadigal | Vēṇāṭṭaṭikaḷ; Venattu Adigal | 21 | 205–214 |
| Tiruvali Amutanar | Tiruvāliy Amutaṉār; Thiruvaliyamudanar | 22–25 | 215–256 |
| Purudottama Nambi | Puruṭōttama Nampi; Purushottama Nambi | 26–27 | 257–278 |
| Chetirayar | Cētirāyar; Sethirayar; Sedhirayar | 28 | 279–288 |
Die Stimmen im Text kennenlernen
Tirumaligai Tevar beginnt mit einem Gebet um die Fähigkeit, überhaupt angemessen loben, denken, dienen und lieben zu können. Sein zweiter Hymnus betrachtet Shivas Gestalt von den Füßen bis zum Haupt. Danach folgen die Rede einer Liebenden und eine scharf abgrenzende Bekenntnisdichtung. Diese Gegensätze gehören zu seiner überlieferten Stimme.
Senthanar besingt Tiruvilimilalai, Tiruvavaduturai und Tiruvidaikali. In seinen Liedern wird die Gnade zur süßen Frucht, zur Leuchte im Herzen und zur väterlichen Nähe. Sein Murugan-Hymnus zeigt zugleich, wie sich die Verehrung des Sohnes in die größere shivaitische Gotteswelt einfügt. Das separate Tiruppallandu gehört ebenfalls zu Senthanars überliefertem Werk.
Karuvur Tevar ist mit zehn Hymnen der umfangreichste Autor des Tiruvisaippa. Seine Verse führen zu unterschiedlichen Tempelorten. Zugleich richten sie den Blick nach innen: Der Leib kann zum Tempel werden; die göttliche Gegenwart erscheint als Licht im Auge, als Klarheit im Bewusstsein und als unverhoffte Nähe. Die Tradition verehrt Karuvur Tevar auch als Siddha. Biografische Wundererzählungen sind als Heiligenüberlieferung zu lesen.[5]
Punturutti Nambi Kadanambi erinnert an Kannappa, Kanampullar, Appar, Sambandhar, Sundarar und Cheraman Perumal. So wird der Tanz Shivas auch im Licht seiner Beziehung zu früheren Heiligen gesehen. Kandaradittar spricht mit königlicher Stimme, doch seine wiederkehrende Frage ist von schlichter Sehnsucht getragen: Wann werde ich den Tanz sehen?
Venattadigal wagt es, Gott mit alltäglichen Vergleichen auf sein Erbarmen anzusprechen. Er erinnert an den eigenen Kochtopf, an das Wasser eines vollen Teiches und an zwei Ochsen, die verschieden gefüttert werden. Sein Gebet ist vertraut genug, um Klage zuzulassen. Die Texte Tiruvali Amutanars, Purudottama Nambis und Chetirayars entfalten besonders die Sprache der Gottesliebe: Schönheit, Trennungsschmerz, schwindende Selbstbeherrschung, die Rede der Mutter und die Botschaft des Papageis.
Zentrale Lehren und spirituelle Bedeutung

Gnade geht der eigenen Leistung voraus
Eine der bewegendsten Aussagen des Tiruvisaippa lautet sinngemäß: Ich habe noch nicht vollkommen geliebt und bin dennoch von dir angenommen worden. Besonders in den Strophen 114, 134 und 169 staunen die Dichter darüber, dass der Unermessliche in ein unvollkommenes Herz eintritt. Diese Erfahrung trägt einen Menschen, ohne ihn von der Verantwortung für sein Leben zu lösen. Bhakti beginnt hier mit einer Antwort auf erfahrene Güte: Aus Dankbarkeit wachsen Hingabe, aufrichtiger Dienst und die Bereitschaft, sich verwandeln zu lassen.
Bereits der erste Hymnus bittet Shiva darum, das Loben, Denken und Lieben zu ermöglichen. Das Erkennen Gottes wird selbst als Geschenk verstanden. Der Kommentar der Tamil Virtual Academy erläutert zu Strophe 1 diese Abhängigkeit menschlichen Erkennens von göttlicher Hilfe.[6]
Der Tempel im Herzen und der Tempel in der Landschaft
Im Tiruvisaippa ist inneres Erleben tief mit konkreten Orten verbunden. Reisfelder, Flüsse, Bäume, Werkstätten, Prozessionen und musizierende Menschen sind Teil der Gottesbegegnung. Der Tempel von Chidambaram heißt im Text oft Tillai, Perumpattrappuliyur oder schlicht Koyil, „der Tempel“. Die kleine Halle, Ciṟṟampalam, ist der Ort des Tanzes.
Gleichzeitig kann das Herz selbst zur Wohnung Shivas werden. In Strophe 117 wird der Leib durch die göttliche Gegenwart zum heiligen Tempel. In Strophe 153 erscheinen die Tränen der Liebenden als Wasser seiner rituellen Waschung. Äußere Verehrung und innere Sammlung durchdringen einander. Diese Verbindung eröffnet einen anschaulichen Zugang zu Puja, Dhyana und Meditation.
Gottesliebe in der Sprache menschlicher Liebe
Die weiblichen Stimmen der Hymnen gehören zur tamilischen Akam-Tradition, der Dichtung des inneren Lebens und der Liebe. Eine Tochter sehnt sich nach dem Geliebten; die Mutter versucht ihren Zustand zu verstehen; eine Freundin oder ein Vogel wird zum vertrauten Gegenüber. Die fallenden Armreifen bedeuten in dieser Bildsprache häufig, dass die Liebende vor Sehnsucht abmagert. Der Abend, der Wind oder der Mond, sonst schön und wohltuend, werden ihr schmerzhaft, weil sie an die Trennung erinnern.
Diese Bilder dürfen sinnlich bleiben. Ihre Kraft liegt gerade darin, dass das ganze menschliche Empfinden zur Sprache kommt. In einer spirituellen Lesart steht die Sehnsucht zugleich für die Seele, die ihre tiefste Zugehörigkeit zu Shiva entdeckt. Die Dichterstimme ist dabei nicht mit einer gesicherten autobiografischen Aussage über Geschlecht, Alter oder Familienverhältnisse des Autors gleichzusetzen.
Shiva, Shakti und das Verhältnis von Seele und Gott
Das Tiruvisaippa besingt Shiva häufig zusammen mit Uma oder Parvati, besonders als Ardhanarishvara, den Herrn mit der Frau als einer Hälfte seiner Gestalt. Strophe 184 nennt ausdrücklich Shakti und Shiva als schöpferische Gegenwart. Die göttliche Einheit umfasst Beziehung, Kraft und Gestalt.
Die Dichtung gehört in die religiöse Welt, in der sich der tamilische Shaiva Siddhanta entfaltet. Sie ist jedoch kein systematisches Lehrbuch seiner späteren Begriffssysteme. Aussagen über innigste Vereinigung stehen neben bleibender Anrede, Dienst und Gnade. Eine Übersetzung sollte diese Spannung bewahren. Wenn Shiva „mein Innerstes“ wird, ist damit nicht automatisch die Behauptung verbunden, der individuelle Mensch sei ohne Unterschied der allmächtige Herr.
Der Tanz, das Feuer und die Befreiung
Shiva tanzt in der goldenen Halle und auf dem Verbrennungsplatz. Die eine Bildwelt zeigt Glanz, Ordnung und Gemeinschaft, die andere Vergänglichkeit und das Ende weltlicher Sicherheiten. Der Tänzer ist in beiden gegenwärtig. Seine Schönheit schließt das Furchterregende ein: Feuer, Gift, Schlangen, Schädel und Asche.
In der Betrachtung kann dieses Nebeneinander helfen, Vergänglichkeit anzunehmen, ohne die Liebe zum Leben zu verlieren. Der Tod ist im Tiruvisaippa nicht das letzte Wort. Wiederholt bitten die Dichter um Befreiung von Karma und Wiedergeburt. Ihr Ziel ist ein Leben in der Nähe Shivas, getragen von seiner Gnade und erfüllt von bleibender Gottesliebe.
Namen und Bilder verstehen
- Hara, Shankara, Shambhu, Ishvara und Pashupati sind Namen Shivas. „Blauhalsiger“ erinnert an Nilakantha und die Aufnahme des kosmischen Giftes.
- Ayan, der Viergesichtige, der Lotusgeborene bezeichnet Brahma; Mal, Narayana bezeichnet Vishnu. Im Tiruvisaippa erscheinen beide häufig als Suchende vor Shivas unergründlicher Größe.
- Die fünf meint in vielen Strophen die fünf Sinne. Ihre Sammlung bildet einen wichtigen Hintergrund der inneren Verehrung.
- Die fünf Silben sind das shivaitische Panchakshara Mantra, na-ma-ci-vā-ya, gebräuchlich Namah Shivaya. Mit vorangestelltem Om lautet die bekannte Anrufung Om Namah Shivaya.
- Konrai ist der goldgelb blühende Indische Goldregen. Seine Blüten schmücken in den Liedern Shivas Haar und Girlanden. Yal bezeichnet eine alte tamilische Harfe. Damaru ist Shivas kleine, beidseitig bespannte Trommel.
- Pey sind Geisterwesen der shivaitischen Bildwelt. In polemischen Versen wird das Wort auch als herabsetzende Bezeichnung für Menschen verwendet.
- Blumengleiche Füße, honigsüße Rede und ein schmelzendes Herz gehören zur Bildsprache der Hingabe. Die Füße stehen für ehrfürchtige Nähe und Zuflucht; das Schmelzen bezeichnet ein Herz, dessen Härte der Liebe weicht.
- Die fünf Diebe in Strophe 148 sind ein Bild für die Sinne, sofern sie den Menschen zerstreuen. Der Vers beschreibt die Sammlung des nach Befreiung Suchenden.
- Madal bezeichnet eine öffentliche, die üblichen Grenzen der Zurückhaltung überschreitende Bekundung unerfüllter Liebe. In den Strophen 76–77 wird dieses poetische Motiv auf die Gottesliebe bezogen.
Verbindung mit anderen tamilischen Schriften und Tantra-Texten
Für die tamilische Shiva-Frömmigkeit steht das Tiruvisaippa neben Tevaram, Tiruvasagam, Tirukkovaiyar und Tiruppallandu. Der Tanz auf dem Verbrennungsplatz erinnert an Karaikkal Ammaiyars Arputha Tiruvantati und Mutta Tiruppatikam. Tirumantiram verbindet verwandte Gottesvorstellungen mit ausdrücklichen Lehren über Yoga, Mantra und innere Verehrung.
Wer die philosophischen Begriffe vertiefen möchte, findet weiterführende Zugänge in Sivajnana Bodham, Sivaprakasam, Tiruvarutpayan, Unmai Vilakkam, Unmai Neri Vilakkam und Tirukkalitruppadiyar. Das Unmai Neri Vilakkam kann besonders helfen, Fragen nach Erkenntnis, Reinigung und Befreiung systematischer zu betrachten. Damit wird eine sinnvolle Vergleichsperspektive eröffnet; die lyrischen Aussagen des Tiruvisaippa werden dadurch nicht zu Zitaten aus diesen späteren Lehrwerken.
Zu den shivaitischen Agama- und Tantra-Traditionen bestehen Berührungspunkte in Tempelverehrung, Mantra und göttlicher Gnade. Vergleichend lassen sich etwa Kamika Agama, Mrgendra Agama, Vijnana Bhairava Tantra und Shiva Sutra heranziehen. Dabei sind die verschiedenen Traditionen zu unterscheiden: Der tamilische Shaiva Siddhanta und die kaschmirisch-shivaitischen Auslegungen von Bewusstsein und Befreiung setzen unterschiedliche Akzente. Das Tiruvisaippa ist eine Hymnensammlung und enthält kein vollständiges tantrisches Ritualhandbuch.
Eine Einladung zur persönlichen Betrachtung
Lies zunächst eine einzelne Strophe langsam, zum Beispiel Strophe 1, Strophe 112 oder Strophe 133. Lass ein Bild nachklingen: die Leuchte, das mütterliche Erbarmen, die Füße als Zuflucht oder das offene Herz. Verweile danach einen Moment in Stille. Aus dieser Betrachtung kann ein schlichtes Gebet entstehen: Möge ich heute aufmerksamer lieben, aufrichtiger handeln und das Gute, das mir begegnet, dankbar annehmen.
Eine solche heutige Anregung verbindet die Lektüre mit Yoga und Meditation. Sie ist eine redaktionelle Einladung zur Praxis und keine zusätzlich in den alten Text hineingelesene Übungsvorschrift.
Textgrundlage, Lesarten und Übersetzungshinweise
Die vollständige Reihenfolge folgt Project Madurai. Der alte tamilische Text wurde unmittelbar für die deutsche Arbeitsübersetzung verwendet. Die Chennai Library und ausgewählte tamilische Kommentare der Tamil Virtual Academy dienten als Vergleich. Es wurde keine vollständige Handschriftenkollation vorgenommen. Gerade bei seltenen Wörtern, zusammengedrängten Gottesnamen, regionalen Sprichwörtern und einzelnen offenbar beschädigten digitalen Lesarten bleibt die Übersetzung überprüfbar und verbesserungsfähig.
Umfang und Nummerierung
Alle Strophen 1–288 der Textgrundlage sind enthalten, einschließlich der Dichter- und Schlussstrophen. Hymnus 14 auf Tiruppuvanam hat in dieser Überlieferung acht Strophen, obwohl seine Schlussstrophe 151 eine Zehnergruppe nennt. Die Übersetzung bewahrt diese Zahl im Vers. Hymnus 18 auf Tiruvarur enthält nur zwei Strophen. Es wurden keine Strophen ergänzt oder aus anderen Werken eingesetzt. Auch bei Hymnen mit elf Strophen bezeichnet „zehn Lieder“ häufig den eigentlichen Gesang vor seiner abschließenden Dichterstrophe.
Wesentliche Korrekturen der digitalen Vorlage
Eindeutige Zeichenfehler und einige durch Vergleich belegbare Wortfehler wurden im Tamiltext und entsprechend in der Transliteration korrigiert. Dazu gehören ulappilā („grenzenlos“) in Strophe 1, uḷḷoḷi („inneres Licht“) in Strophe 2, taṟparam in Strophe 3 und die sinnentscheidende Lesart cila teyva in Strophe 8. Dort hat Project Madurai irrtümlich civa teyva. Der TVA-Kommentar bestätigt, dass von Wegen zu Gottheiten gesprochen wird, die selbst Geburten unterliegen.[7]
Weitere bereinigte Stellen betreffen insbesondere die fehlerhaften Zeichen im Ortsnamen Mukattalai (120), tarum niṉ (144), ilai vēmpum (205), eṉaiyuṭaiyāḷ (207) und den technischen HTML-Rest in 164. In Strophe 44 wurde „keine Liebe“ nach der Vergleichsausgabe wiederhergestellt; die fehlerhafte PM-Lesart würde die Aussage umkehren. In 206 wurde cāyppaṟṟār statt cāyppaṟṟūr gesetzt. Schreibweisen wie yōkam (23), der gestohlene Armreif und die Himmelsgötter (69), puram und der Bergbogen (76), tarumaṉai (156) sowie maṇimaṇṭapam (241) wurden ebenfalls berichtigt. Kleinere eindeutig erkennbare Buchstabenfehler sind nach den genannten Vergleichstexten bereinigt; metrische Wortteilungen bleiben weitgehend erhalten.[4][8]
Schwierige Stellen und bewusste Übersetzungsentscheidungen
- Strophen 3 und 17–18: Einzelne Beinamen und die verdichtete Beschreibung von Leib und Schmuck lassen verschiedene Worttrennungen zu. Die deutsche Fassung folgt einer zusammenhängenden bildlichen Lesart; nicht jedes Einzelwort ist philologisch abschließend geklärt.
- Strophen 8, 35–45 und 245: Die religiöse Polemik wurde erkennbar belassen. Sie ist die Stimme des historischen Dichters und keine redaktionelle Abwertung von Jainismus, Buddhismus oder heutigen Menschen. Seltene Schimpfwörter sind teilweise sinngemäß übersetzt. Das geschlechtlich herabsetzende Wort in 44 ist als solches kenntlich gemacht; seine genaue historische Bedeutungsbreite bleibt erklärungsbedürftig.[9]
- Strophe 49: Der Text nennt drei innere Lotosstätten. Die Übersetzung setzt dafür keine bestimmten Chakra-Namen ein, die der Vers selbst nicht ausspricht.
- Strophen 56, 71, 107 und 115: Die genaue Trennung von Namen, Anreden und Schmuckbezeichnungen ist nicht überall eindeutig. „Vater Senthans“, die Verbindung von Devasena und Götterheer sowie einzelne Attribute sind hier als Arbeitslesarten zu verstehen.
- Strophen 117 und 179–180: Die Verse verwenden Bilder des Erhitzens, Festigens und Formens. Die Übersetzung entfaltet das Gefäß- beziehungsweise Ziegelbild für die Lesbarkeit. Einzelne Wörter der digitalen Fassung von 179 sind unsicher; die Strophe sollte für eine wissenschaftliche Ausgabe noch einmal anhand eines zuverlässigen Drucks geprüft werden.
- Strophe 139: Der Anfang mit Meer, Nektar und Mutter-Kind-Nähe ist syntaktisch dicht. Die deutsche Verbindung der Bilder ist vorläufig. Die „drei nächtlichen Dämonen“ werden im traditionellen Zusammenhang auf die drei Herren der Burgen bezogen.
- Strophe 142: Die Rede über Uma und die im Haar geborgene Ganga ist spielerisch und mehrdeutig. Sie wird nicht zu einer wörtlichen Aussage über menschliche Partnerschaft verallgemeinert.
- Strophe 146: Das Herabfallen und Ordnen der Haarflechten wird nach dem tamilischen Kommentar auf Shiva bezogen, der sich am Gesang seiner Verehrer erfreut.[10]
- Strophe 156: „Zwei Gesichter, drei Füße und sieben Hände“ steht tatsächlich im Text. Der TVA-Kommentar deutet dies als ungewöhnliches dichterisches Zählen der vereinten Shiva-Uma-Gestalt. Eine vertrautere ikonografische Zahl wurde deshalb nicht eingesetzt.[8]
- Strophen 165 und 177: Die Aussagen über das Zurücktreten der Sinnesobjekte und die innere Verbindung von Erkennen und Gott sind interpretierend wiedergegeben. Die deutsche Satzgliederung beansprucht keine Ausschließlichkeit.
- Strophen 206–207: Das Kochtopfwort spricht vom Schutz der eigenen Angehörigen; das Teichbild davon, dass Wasser auch den Baum unterhalb des Ufers nährt. Beide begründen die Bitte um Zuwendung.[11]
- Strophe 210: Die genaue syntaktische Zuordnung der ersten beiden Zeilen bleibt unsicher. Das Bild des großen Elefanten wird bewahrt, ohne es stillschweigend durch Indra oder Ganesha zu ersetzen. Klar ist die anschließende Klage über ungleiche Zuwendung gegenüber Agastya und dem Beter.[11]
- Strophe 214: Die Übersetzung folgt dem bei Project Madurai stehenden Motiv des Sehens an der Todesgrenze. Die Chennai-Fassung hat am Ende eine abweichende Wortform. Eine sichere Entscheidung zwischen den Lesarten wird hier nicht behauptet.
- Strophen 236 und 273: Die Verbindung von Patanjali mit den vielen Verehrern und die Frage nach den Worten des Herrn lassen verschiedene deutsche Satzlösungen zu; die gewählte Fassung ist sinngemäß.
Zur Transliteration
Die römische Fassung ist eine einheitliche, schriftnahe Transliteration des hier wiedergegebenen Tamiltextes. Sie unterscheidet unter anderem ṉ und n, ṇ, ḷ, ḻ und ṟ sowie kurze und lange Vokale. Tamilisches ச wird mit c wiedergegeben. Daher steht in der wissenschaftlichen Umschrift Civa, während im deutschen Text die vertraute Form Shiva verwendet wird. Eine buchstabengetreue Transliteration bildet nicht alle lautlichen Veränderungen beim Singen ab. Die eingeklammerten Endungen der Vorlage bleiben erhalten; sie sind Lesehilfen des tamilischen E-Textes und keine Auslassungen der deutschen Übersetzung.
Tiruvisaippa hören und betrachten
Erster Hymnus: Oli Valar Vilakke
Tamilischer Vortrag des ersten Hymnus, laut Videobeschreibung gesungen von Karur Swaminathan; veröffentlicht auf dem Kanal Shaivamum Thamizhum. Der Beitrag ordnet die einzelnen Strophen mit Zeitmarken zu.
Video: Tiruvisaippa – Oli Valar Vilakke, Hymnus 9.001
Strophen 7–8 des ersten Hymnus
Vortrag von Sivakkara Desika Swamigal auf dem Kanal Tirumurai Tamilakaran. Die Beschreibung nennt die musikalischen Fassungen Panchamam und Anandabhairavi. Dieser Beitrag ist ein Ausschnitt und keine vollständige Aufnahme des Tiruvisaippa.
Video: Oli Valar Vilakke – Strophen 7 und 8
Die Videoverweise und ihre Beschreibungen wurden am 26. September 2026 überprüft. Die Aufnahmen dienen dem Hören und Kennenlernen; sie wurden nicht Wort für Wort als Textzeugen ausgewertet. Angaben zu Urheber und Lizenz der verwendeten Wiki-Bilder stehen auf den jeweiligen Dateiseiten.
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Die Seminarübersichten aktualisieren sich automatisch; die RSS-Feeds wurden am 26. September 2026 geprüft.
Siehe auch
Tamilische Hymnen und Heilige
- Tirumurai, Tevaram, Tiruvasagam, Tirukkovaiyar, Tiruppallandu
- Arputha Tiruvantati, Mutta Tiruppatikam, Tiruppugazh, Tiruvarutpa
- Appar, Sambandhar, Sundarar, Manikkavacakar, Karaikkal Ammaiyar, Tirumular
Tamilische Lehrtexte und Yoga
- Tirumantiram, Sivajnana Bodham, Sivaprakasam, Tiruvarutpayan
- Unmai Vilakkam, Unmai Neri Vilakkam, Tirukkalitruppadiyar
- Agathiyar Jnanam, Upadesa Undiyar, Nalvazhi
Shaivismus, Agama und Tantra
- Shaiva Siddhanta, Shivaismus, Nataraja, Chidambaram, Ardhanarishvara
- Agama, Kamika Agama, Mrgendra Agama, Vijnana Bhairava Tantra, Shiva Sutra
- Bhakti Yoga, Mantra Yoga, Panchakshara Mantra, Om Namah Shivaya, Gnade, Moksha
Quellen und Literatur
- ↑ 1,0 1,1 Project Madurai: Tiruvisaippa, Tiruppallandu – Ninth Tirumurai, E-Text Nr. 0092, erstmals veröffentlicht am 9. Januar 2001; Dank an K. Kalyanasundaram. Grundlage der Reihenfolge, der fortlaufenden Nummerierung und des tamilischen Textes: Strophen 1–288. Die anschließenden Strophen 289–301 gehören zum selbstständigen Tiruppallandu. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ 2,0 2,1 Tamil Virtual Academy: 3.3 – Neuntes und elftes Tirumurai. Überblick über die Autoren, den Unterschied von Tiruvisaippa und Tiruppallandu, die zeitliche Einordnung und die liturgische Verwendung. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ South Indian Inscriptions, Einführung zu den Inschriften des Tempels von Tanjavur. Die Erörterung der Hymnen auf Rajarajesvaram und Gangaikonda Cholesvaram zeigt, weshalb eine pauschale Datierung der gesamten Sammlung allein in die Regierungszeit Rajarajas I. problematisch ist.
- ↑ 4,0 4,1 Chennai Library: Thiruvisaippa, tamilische Vergleichsausgabe mit Pann-Angaben, Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4. Zur Überprüfung einzelner Wörter und Druckfehler herangezogen; keine unabhängige kritische Handschriftenedition. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ Shaivam.org: Siddhar Karuvur Devar History. Traditionelle Lebensdarstellung und Aufzählung seiner zehn Hymnenorte; für die hagiografische Einordnung, nicht als unabhängiger Nachweis sämtlicher Wundererzählungen.
- ↑ Tamil Virtual Academy: Tiruvisaippa, Strophe 1 mit tamilischem Kommentar. Herangezogen für die Lesart ulappilā und die Erklärung der wiederkehrenden Bitten des ersten Hymnus.
- ↑ Tamil Virtual Academy: Tiruvisaippa, Strophe 8 mit Kommentar. Die Lesart cila teyva sowie die Deutung von kaṇṭāy als „hervorgebracht/geordnet“ sind für die Übersetzung wichtig. Die religiöse Wertung gehört zur shivaitischen Perspektive des historischen Textes.
- ↑ 8,0 8,1 Tamil Virtual Academy: Tiruvisaippa, Strophe 156 mit Kommentar. Der Kommentar verwirft tarumali zugunsten von tarumaṉai und erläutert die ungewöhnliche Zahlenbeschreibung der vereinten Gestalt.
- ↑ Tamil Virtual Academy: Kommentar zu Strophen 44–45, gedruckte S. 32. Zur Lesart und zu den polemischen Wörtern; der Kommentar versteht nīṟu in 45 als Fußstaub.
- ↑ Tamil Virtual Academy: Kommentar zu Strophen 145–146, gedruckte S. 97. Erläutert die Damaru und ordnet die Haarflechten Shiva zu.
- ↑ 11,0 11,1 Panniru Tirumurai Varalaru, Bände 8–12, gedruckte S. 393, Digitalisat auf Wikisource. Zur Auslegung der Sprichwörter in 205–207 und 210. Der dortige OCR-Text ist als noch nicht korrekturgelesen gekennzeichnet; er wurde nur für die nachvollziehbare Erklärung dieser Bilder verwendet.
Weitere wissenschaftliche Orientierung
- Seeta Lechumi Radhakrishnan: Divine Names of Lord Civan in Tiruvicaippa / திருவிசைப்பாவில் இறைவன் திருநாமச்சிறப்பு: ஓர் ஆய்வு. In: Journal of Tamil Peraivu, Band 6, Nr. 1, 2017, S. 55–64. DOI und Artikelzugang. Der eingesehene Abstract bestätigt neun Autoren, 28 Hymnen und 288 Strophen und beschreibt die Gottesnamen als Untersuchungsgegenstand; der Aufsatz wurde nicht als vollständiger Übersetzungskommentar ausgewertet.
- British Library, Endangered Archives Programme: Handschrifteneintrag EAP1217/1/772, Tiruvicaippā. Nachweis einer handschriftlichen Überlieferung und der gebräuchlichen Titelvarianten. Die Handschrift selbst wurde für diese Ausgabe nicht kollationiert.
- Shaivam.org: Thiruvisaippa – Thiruppallandu, römische Umschrift. Vergleichsmöglichkeit; die vorliegende diakritische Transliteration wurde aus dem hier edierten Tamiltext erstellt.
Redaktioneller Hinweis
Deutsche Übersetzung, Einleitung, Einordnung und Betrachtungsanregungen sind für diesen Artikel neu formuliert. Der mittelalterliche tamilische Grundtext wird getrennt davon wiedergegeben. Historische Angaben, traditionelle Heiligenerzählungen und heutige spirituelle Deutungen sind unterscheidbar gehalten. Die verlinkten Texte ergänzen die Lektüre; sie sind nicht sämtlich Quellen jeder Aussage. Interne Links können auch zu noch anzulegenden Artikeln des Projekts „Tamil Texte“ führen.
Schluss: Das Licht, das im Herzen Wohnung nimmt

Das Tiruvisaippa lädt dazu ein, mit dem ganzen Herzen zu suchen. Seine Dichter bringen nicht nur ihre Gewissheit vor Shiva, sondern auch ihre Müdigkeit, ihre Ungeduld und ihr Staunen. Sie wissen um die Zerbrechlichkeit des Menschen. Gerade darin entdecken sie die Größe der Gnade: Der Unermessliche kann einem unvollkommenen Menschen nahekommen.
Eine Leuchte, deren Licht wächst. Eine Mutter, die nährt. Ein Tänzer, der mitten in der Welt Freude eröffnet. Solche Bilder können lange nach der Lektüre nachklingen. Sie erinnern daran, dass ein Herz nicht erst makellos sein muss, um sich zu öffnen. Es darf mit seiner Sehnsucht beginnen und sich Schritt für Schritt in Aufmerksamkeit, Wahrhaftigkeit und Liebe verwandeln lassen.
So kann das Tiruvisaippa zu einem stillen Begleiter werden: im Gebet, beim Singen, in der Meditation und im Dienst an anderen. Möge das Licht, von dem seine erste Strophe spricht, auch unser Wahrnehmen erhellen. Möge daraus eine Liebe wachsen, die im Alltag sichtbar wird — in einem freundlichen Wort, in Geduld und in der Bereitschaft, einem anderen Menschen wirklich zu begegnen.