Tiruvasagam

Aus Yogawiki

Tiruvasagam ist eine Sammlung tamilischer Hymnen, in denen die Sehnsucht nach Gott zu Gesang wird. Der Dichterheilige Manikkavacakar wendet sich in 51 Gesängen an Shiva: als liebenden Vater, fürsorgliche Mutter, inneren Lehrer und strahlende Gegenwart im Herzen. Seine Worte führen durch Freude und Reue, durch das schmerzliche Vermissen des Göttlichen und das Staunen über seine Nähe. Immer wieder leuchtet dabei eine Erfahrung auf: Gnade kann ein verhärtetes Herz öffnen und ein ganzes Leben verwandeln.

Wer auf dem Weg des Yoga nach tieferem Vertrauen, lebendiger Hingabe und innerer Sammlung sucht, findet im Tiruvasagam einen reichen Schatz. Manikkavacakar bringt sein ganzes Menschsein ins Gebet. Auch seine Unruhe, seine Schwächen und seine unbeantworteten Fragen dürfen vor Shiva treten. Daraus wächst eine Liebe, die ihn immer neu aufrichtet. Shiva wird ihm zum „Leben meines Lebens“ (Shivapuranam, Zeilen 61–70) und das eigene Herz zum Tempel seiner Gegenwart (Gesang 37.6).

Bronzestatue Shivas als Nataraja in einem Flammenkreis.
Shiva als Nataraja, Herr des Tanzes. Die Hymnen des Tiruvasagam besingen den göttlichen Tänzer von Tillai beziehungsweise Chidambaram und seine Gegenwart im Herzen.

Das Tiruvasagam lädt zum langsamen, aufmerksamen Lesen ein. Ein Bild, eine Bitte oder ein Wort des Dankes kann lange nachklingen. Die Blüten zu Shivas Füßen, der Nektar seiner Gnade und sein Tanz in der heiligen Halle lassen die vertrauten Formen der Tempelverehrung zu Bildern einer inneren Begegnung werden. Für Menschen, die Yoga und Meditation üben, kann diese Dichtung ein Begleiter sein: Sie ermutigt dazu, mit offenem Herzen zu suchen, die eigene Sehnsucht ernst zu nehmen und der Liebe im Alltag Raum zu geben.

Der tamilische Titel திருவாசகம், wissenschaftlich Tiruvācakam, bedeutet „heilige Aussprüche“ oder „heiliges Wort“. Gebräuchliche Schreibweisen sind auch Tiruvasakam, Thiruvasagam und Tiruvachakam. Das Werk gehört zur tamilischen shivaitischen Überlieferung. Gemeinsam mit dem eigenständigen Tirukkovaiyar bildet es den achten Teil des Tirumurai, der Sammlung tamilischer Shiva-Hymnen. Seine Gesänge verbinden persönliche Gebete mit Tempelverehrung, Naturbildern, mythischen Erzählungen und Liedformen aus dem gemeinschaftlichen Leben.[1][2][3]

Das Tiruvasagam vollständig lesen

Es folgen die deutsche Übersetzung aller 51 Gesänge, die römische Transliteration und der tamilische Text. Die Leseausgabe umfasst auch die drei zusätzlichen Schlussstrophen der gewählten Project-Madurai-Fassung. Die deutsche Übertragung folgt dem Tamil-Text mit G. U. Popes gemeinfreier Übersetzung von 1900 als fortlaufender Vergleichshilfe. Bei Gesang 49 wurde die vollständigere Fassung der Tamil Virtual Academy herangezogen. Deutungsbedürftige Stellen und Textvarianten sind erläutert.[4][5]

Die Nummern verbinden die drei Fassungen: 7.3 bezeichnet Gesang 7, Strophe 3. Bei den vier längeren Eingangsgedichten stehen Zeilenbereiche, beispielsweise 1.1–10. Der wiederkehrende Schlussruf Tiruccitrambalam wird sinngemäß als „Gepriesen sei die heilige kleine Halle!“ wiedergegeben; gemeint ist Shivas heilige Tanzhalle.

Direkt zu den 51 Gesängen

Die aufklappbare Übersicht führt zur deutschen Übersetzung, zur Umschrift und zum tamilischen Text jedes Gesangs.

Die 51 Gesänge des Tiruvasagam
Nr. Gesang Inhalt Fassungen
1 Shivapuranam Lob Shivas Deutsch · Umschrift · Tamil
2 Kirtti Tiruvagaval Heilige Preisung seiner Herrlichkeit Deutsch · Umschrift · Tamil
3 Tiruvandappagudi Die heiligen Welten Deutsch · Umschrift · Tamil
4 Potri Tiruvagaval Der große Lobpreis Deutsch · Umschrift · Tamil
5 Tiruchatakam Hundert heilige Strophen Deutsch · Umschrift · Tamil
6 Nittal Vinnappam Die Bitte, nicht verlassen zu werden Deutsch · Umschrift · Tamil
7 Tiruvempavai Das heilige Lied der Mädchen Deutsch · Umschrift · Tamil
8 Tiru Ammanai Das heilige Ammanai-Spiel Deutsch · Umschrift · Tamil
9 Tirupporcunnam Das heilige goldene Duftpulver Deutsch · Umschrift · Tamil
10 Tirukkottumbi Die königliche Biene als Botin Deutsch · Umschrift · Tamil
11 Tiruttellenam Das heilige Tellenam-Spiel Deutsch · Umschrift · Tamil
12 Tiruchazhal Das heilige Frage-und-Antwort-Spiel Deutsch · Umschrift · Tamil
13 Tiruppuvalli Heiliges Blumenpflücken Deutsch · Umschrift · Tamil
14 Tiru Undiyar Das heilige Undi-Spiel Deutsch · Umschrift · Tamil
15 Tiruttonokkam Der heilige Schulterblick Deutsch · Umschrift · Tamil
16 Tirupponnusal Die heilige goldene Schaukel Deutsch · Umschrift · Tamil
17 Annaippattu Zehn Lieder an die Mutter Deutsch · Umschrift · Tamil
18 Kuyilpattu Zehn Lieder an den Kuckuck Deutsch · Umschrift · Tamil
19 Tiruttasangam Die zehn heiligen Königszeichen Deutsch · Umschrift · Tamil
20 Tiruppalli Ezhuchi Das heilige Wecklied Deutsch · Umschrift · Tamil
21 Koyil Mutta Tiruppatigam Der ältere Tempelgesang Deutsch · Umschrift · Tamil
22 Koyil Tiruppatigam Der Tempelgesang Deutsch · Umschrift · Tamil
23 Settilappattu Zehn Lieder des noch nicht Gestorbenen Deutsch · Umschrift · Tamil
24 Adaikkalappattu Zehn Lieder der Zuflucht Deutsch · Umschrift · Tamil
25 Asaippattu Zehn Lieder der Sehnsucht Deutsch · Umschrift · Tamil
26 Atisayappattu Zehn Lieder des Staunens Deutsch · Umschrift · Tamil
27 Punarchippattu Zehn Lieder der Vereinigung Deutsch · Umschrift · Tamil
28 Vazhappattu Zehn Lieder des Nicht-mehr-leben-Könnens Deutsch · Umschrift · Tamil
29 Arutpattu Zehn Lieder der Gnade Deutsch · Umschrift · Tamil
30 Tirukkazhukkunra Patigam Der Gesang von Tirukkazhukkunram Deutsch · Umschrift · Tamil
31 Kandapattu Zehn Lieder des Schauens Deutsch · Umschrift · Tamil
32 Prarthanaippattu Gebetslieder Deutsch · Umschrift · Tamil
33 Kuzhaittappattu Zehn Lieder der Selbsthingabe Deutsch · Umschrift · Tamil
34 Uyirunnippattu Zehn Lieder vom Verschlungenwerden der Seele Deutsch · Umschrift · Tamil
35 Achappattu Zehn Lieder über die Furcht Deutsch · Umschrift · Tamil
36 Tiruppandi Patigam Der heilige Gesang vom Pandya-Land Deutsch · Umschrift · Tamil
37 Pidittapattu Zehn Lieder des Festhaltens Deutsch · Umschrift · Tamil
38 Tiru Esaravu Heiliges Sehnen und Klagen Deutsch · Umschrift · Tamil
39 Tiruppulambal Die heilige Klage Deutsch · Umschrift · Tamil
40 Kulappattu Zehn Lieder des Jubels Deutsch · Umschrift · Tamil
41 Arputappattu Zehn Lieder des Wunders Deutsch · Umschrift · Tamil
42 Sennippattu Zehn Lieder vom gesegneten Haupt Deutsch · Umschrift · Tamil
43 Tiruvarttai Das heilige Wort Deutsch · Umschrift · Tamil
44 Ennappatigam Der Gesang der Betrachtung Deutsch · Umschrift · Tamil
45 Yattiraippattu Zehn Lieder der Pilgerreise Deutsch · Umschrift · Tamil
46 Tiruppadai Ezhuchi Der Aufbruch des heiligen Heeres Deutsch · Umschrift · Tamil
47 Tiruvenba Heilige Venba-Strophen Deutsch · Umschrift · Tamil
48 Pandaya Nanmarai Die uralten vier Veden Deutsch · Umschrift · Tamil
49 Tiruppadai Atchi Die Herrschaft über das heilige Heer Deutsch · Umschrift · Tamil
50 Anandamalai Die Girlande der Glückseligkeit Deutsch · Umschrift · Tamil
51 Achoppatigam Der Gesang des staunenden Ausrufs Deutsch · Umschrift · Tamil


Tiruvasagam: Deutsche Übersetzung

1. Shivapuranam – Lob Shivas

Deutsch · Umschrift · Tamil


1.1-10

Heil dem Namen Namashivaya! Heil den Füßen des Herrn, der keinen Augenblick aus meinem Herzen weicht! Heil den Füßen des kostbaren Gurus, der in Kokazhi herrscht; den Füßen dessen, der selbst die Agamas ist und uns nahekommt! Heil den Füßen des Einen, der zugleich die Vielen ist! Sieg den Füßen des Königs, der meinen rastlosen Drang bezwang und mich zu eigen nahm; den geschmückten Füßen des Herrn, der weitere Geburt abschneidet! Sieg seinen blütengleichen Füßen, die den Abgewandten fern sind; den Füßen des Königs, der die Herzen derer erfreut, die ihre Hände falten, und jene erhebt, die ihr Haupt vor ihm neigen!


1.11-20

Gepriesen seien die Füße des Herrschers, die Füße unseres Vaters, des Strahlenden, die roten Füße Shivas! Gepriesen seien die Füße des Makellosen, der in Liebe weilt; die Füße des Königs, der die täuschende Folge der Geburten beendet, unseres Gottes im herrlichen Perundurai! Gepriesen sei der Berg, der unerschöpfliche Freude schenkt! Weil Shiva selbst in meinem Denken wohnt, verehre ich durch seine Gnade seine Füße. Mit freudigem Herzen will ich das Shivapuranam sprechen, damit die Last der früheren Taten ganz vergehe.


1.21-30

Der Herr mit dem Auge auf der Stirn kam zu mir und ließ mich seinen Blick des Erbarmens erfahren. Ich neige mich vor seinen unvergleichlich schönen, geschmückten Füßen. Du erfüllst Himmel und Erde und übersteigst sie, leuchtendes Licht, jenseits aller Zahl und Grenze! Ich, beladen mit schlimmen Taten, weiß nicht, wie ich deine Herrlichkeit preisen soll. Als Gras, als Kraut, als Wurm und Baum, als vielerlei Tier, als Vogel, Schlange und Stein, als Mensch, Geist und Geisterschar, als mächtiger Dämon, Weiser und Gott bin ich geboren worden – unter all den unbeweglichen und beweglichen Wesen.


1.31-40

In all diesen Geburten bin ich müde geworden, mein Herr. Heute habe ich wahrhaft deine goldenen Füße geschaut und Befreiung gefunden. Du Wahrer, der als Om in meinem Inneren wohnt, damit ich gerettet werde; Makelloser, Reiter auf dem Stier! Du Feiner, dessen Tiefe und Weite die Veden mit ihrem Ruf »Herr!« zu ergründen suchen! Du bist Hitze und Kühle, der Herr des Lebens, der Reine. Komm in Gnade, damit alles Falsche weiche! Wahres Licht, das als wahre Erkenntnis erstrahlt; Herr der Freude für mich Unwissenden, heilsames Wissen, das die Unwissenheit vertreibt!


1.41-50

Du hast weder Ursprung noch Maß noch Ende. Du erschaffst, erhältst und löst alle Welten auf; du schenkst Gnade, führst mich fort und nimmst mich in deinen Dienst. Wie der Duft der Blüte bist du innig gegenwärtig, bist fern und nah. Du Geheimnisvoller jenseits von Worten und Gedanken! Wie frische Milch mit Zuckerrohrsaft und Ghee, wie überströmender Honig verweilst du im Denken deiner treuen Diener und beendest ihre wiederkehrende Geburt. Du trägst die fünf Farben. Während die Himmlischen dich preisen, bleibst du verborgen. Mich aber, von schwerem Karma belastet,


1.51-60

umhüllte die dunkle Täuschung. An die starken Stricke von Verdienst und Schuld gebunden, wohnte ich in einer Hütte mit neun Öffnungen: außen mit Haut bedeckt, innen voller Unreinheit und dem Verfall ausgeliefert. Die fünf Sinne verwirrten und betrogen mich. Mein tierhaft umhergetriebener Geist, o Reiner, besaß nicht die Güte, sich in inniger Liebe mit dir zu verbinden und im Herzen zu schmelzen. Dennoch beschenktest du mich Kleinen. Du kamst auf diese Erde und zeigtest deine hohen, geschmückten Füße mir, deinem Diener, der tiefer als ein Hund lag.


1.61-70

Du wahres Sein, dessen Erbarmen das einer Mutter übertrifft! Makelloses Licht, aufblühende Flamme, Strahlender, honigsüßer Nektar, ewiger Shiva! Edler, der die Fesseln der Anhaftung zerschneidet und mich behütet! Du mächtiger Strom des Erbarmens, der liebevolle Gnade schenkt, die Täuschung aus dem Herzen nimmt und niemals weicht! Unerschöpflicher Nektar, unermesslicher Herr, Licht, das sich im Herzen der Unachtsamen verbirgt! Du hast mich zu Wasser schmelzen lassen und bist das Leben meines Lebens geworden; du Innerster, jenseits von Freude und Schmerz!


1.71-80

Geliebter der Liebenden, du bist alles und bist keines dieser Dinge. Du bist Licht und tiefstes Dunkel, unoffenbare Größe; Anfang, Mitte und Ende und zugleich jenseits davon. Vater und Herr, du zogst mich an dich und nahmst mich zu eigen. Auch im Denken jener, die dich durch scharfe, wahre Erkenntnis erfahren, bist du schwer zu schauen, ein Erkennen feiner als alles Feine. Heiliger ohne Kommen, Gehen und Verbindung, mein schützender Hüter, unermessliches, schwer zu schauendes Licht! Vater, Flut der beseligenden Freude, überragender Glanz, unaussprechliches inneres Erkennen!


1.81-90

In dieser Welt des Wandels erscheinst du auf vielfältige Weise und schenkst Gewissheit. Du Klarheit aller Gewissheit, Quelle in meinem Denken, Nektar, der keiner äußeren Nahrung gleicht, mein Herr! Ich ertrage es nicht, in diesem dem Wandel unterworfenen Fleischkörper eingeschlossen zu bleiben. Mein Vater, Aran! Wer dich mit dem Ruf »O Herr!« verehrt und preist, legt das Falsche ab und wird wahr. Du vermagst die Fessel dieser trügerischen Behausung der Sinne zu lösen, damit jene nicht wieder hierherkommen und karmisch bedingte Geburt annehmen. Herr, der in tiefster Nacht tanzt; Tänzer von Tillai, Herr des südlichen Pandya-Landes!


1.91-95

Du beendest die leidvolle Geburt. Wer den schwer in Worte zu Fassenden anruft, zu seinen heiligen Füßen singt und den Sinn dieses Liedes versteht, wird in Shivas Stadt eintreten. Unter Shivas Füßen wird er wohnen, in Verehrung geneigt und von vielen gepriesen.


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


2. Kirtti Tiruvagaval – Heilige Preisung seiner Herrlichkeit

Deutsch · Umschrift · Tamil


2.1-10

Die heiligen Füße, die im alten Tillai tanzten, gehören dem, der in allen vielfältigen Lebewesen wirkt und in unzähligen schönen Eigenschaften erstrahlt. Er bringt das Wissen von Erde, Himmel und Götterwelten hervor und nimmt es wieder zurück. Meine Dunkelheit hat er ganz vertrieben. Mit welcher Hoheit und Liebe hat er im Herzen seiner Diener Wohnung genommen, sodass dort Liebe überströmt! Auf dem beständigen, mächtigen Berg Mahendra ließ er in Gnade die verkündeten Agamas erscheinen.


2.11-20

In Kalladam kam er liebevoll und gnädig mit der guten Göttin zusammen. In Panchappalli ließ er mit ihr, deren Worte süß wie Milch sind, unerschöpfliche Gnade wachsen. Als Waldjäger ruhte er an der vollen Brust der Frau mit den kinshukablütenroten Lippen. Als Fischer fing er den großen Fisch und gewann die Agamas als kostbare Beute zurück. Auf Mahendra sitzend, verkündete er sie dann gnädig aus seinen fünf Gesichtern.


2.21-30

In Nandampadi erschien er als Kenner der vier Veden und weilte als unvergänglicher Lehrer. Er nahm verschiedene Gestalten und Wesensweisen an, zu Hunderten und Tausenden. Damit diese Welt gerettet werde, kam der Herr des Stiers mit der Frau, die seine Hälfte ist. Im westlichen Land erschien er mit Pferden als geschickter Händler. In Velamputtur gewährte er den siegreichen Stier und offenbarte die Schönheit seiner Gestalt.


2.31-40

In Shantamputtur schenkte er dem bogentragenden Jäger im Spiegel seine Offenbarung. Einst zeigte er seine ganz aus Flamme bestehende Gestalt in überwältigender Schönheit und gewährte dabei den Futtersack. Er, dessen Größe Hari und Brahma nicht ermessen konnten, verwandelte Schakale in Pferde. Um mich durch seine schönen heiligen Füße zu eigen zu nehmen, verkaufte er dem Pandya-König die edlen Rosse. Das aufgehäufte Gold nahm er nicht an. Unser König nahm mich in seinen Dienst und bewahrte mich auf dem Weg der Gnade.


2.41-50

So offenbarte er einst sein helles Licht. Als Brahmane erschien er, nahm mich gnädig zu eigen und zeigte sein wunderbares Verwandlungsspiel. In der großen, schönen Stadt Madurai wurde er zum Pferdeknecht. Dort trug er um seiner Dienerin willen bereitwillig Erde. In Uttarakosamangai offenbarte er seine wundersame Gestalt. In Puvanam erschien er gnädig in leuchtender Schönheit


2.51-60

und zeigte seine reine Gestalt. Nach Vadavur kam er in freundlicher Gnade und ließ das Klingen seiner Fußringe hören. Als Herr des herrlichen Perundurai verbarg er sich wunderbar in ursprünglichem Licht. In Puvalam erschien er schön und gnädig und vernichtete die Schuld. Er ließ einen Ausschank errichten, um den Sieg zu schenken, und wurde selbst zum Diener, der gutes Wasser reicht. Als Gast kam er nach Venkadu.


2.61-70

Damals saß er unter dem Kurunda-Baum. In Pattamangai weilte er und schenkte die acht großen Siddhis. Als Jäger nahm er die gewünschte Gestalt an und verbarg sich im Wald. Er zeigte sich leibhaftig in einer frei gewählten Gestalt als der einzig angemessene Helfer. In Oriyur erschien er voller Wohlgefallen als kleines Kind auf dieser weiten Erde. In Pandur nahm er Wohnung.


2.71-80

Auf der leuchtenden Insel südlich von Devur erschien er in königlicher Gestalt. Im heiligen Arur mit seinen honigreichen Hainen schenkte er Erkenntnis. In Idaimarudu weilte er und setzte seinen heiligen Fuß auf die Erde. In Ekambam offenbarte er seine Natur, indem die Frau zu seiner einen Hälfte wurde. Im herrlichen Tiruvanchiyam erfreute er sich mit ihr, deren Haar duftet.


2.81-90

Als Diener mit mächtigem Bogen zeigte er vielerlei Gestalten. In Kadambur nahm er seinen Wohnsitz; auf dem Berg Ingoy offenbarte er seine Schönheit. In Aiyaru erschien er als Shiva-Verehrer; in Turutti weilte er voller Freude. In Tiruppanaiyur zeigte er sein Wohlgefallen, in Kazhumalam schenkte er seine Schau. Auf dem heiligen Geierberg blieb er unverrückbar gegenwärtig; in Purambayam lehrte er vielfältige Tugend.


2.91-100

In Kutralam weilte er als heiliges Zeichen. Der eine Ursprung verbarg seine unendliche Größe und Feuergestalt, nahm eine schöne Erscheinung an und kam in einem wunderbaren Spiel der Gnade. Er nahm die Eigenart eines jeden in sich auf und wurde selbst zu allem – unser Herr voller Erbarmen. Als Lehrer von Chandradipa stieg er aus dem Himmel herab und erfüllte die schöne Landschaft mit seiner anmutigen Gegenwart: der Herr von Mahendra, dem großen Berg der Mantras.


2.101-110

Er ist der gnadenreiche Herr von grenzenloser Größe. Soll ich erzählen, wie er uns zu eigen nahm? Er offenbarte seine machtvolle, schöne Gestalt und erhob das Banner der heiligen Asche. Er schenkte den unerschöpflichen Strom der Freude, der alle Gebrechen auf einmal hinwegträgt – der überaus Barmherzige, dessen eine Hälfte die Frau ist. Während die große Trommel des heiligen Klanges dröhnte, nahm er uns gnädig zu eigen, damit keine Unreinheit uns berühre. Den Dreizack nahm er in seine Hand.


2.111-120

Er ist das strahlende Licht reiner Gestalt, das die drei ursprünglichen Unreinheiten abschneidet. Liebevoll schmückte er sich mit einer schönen Girlande blauer Wasserlilien. Er, dessen Größe Hari und Brahma nicht erkennen konnten, ritt auf dem edlen Pferd. Er schenkt den Weg, von dem man nicht zurückkehrt. Das Pandya-Land ist sein altes Reich; Uttarakosamangai seine Stadt. Seine hingebungsvollen Diener führt er zur höchsten Wirklichkeit.


2.121-130

Er gewährt selbst den ursprünglichen Göttergestalten seine Gnade; »Gott der Götter« ist sein heiliger Name. Seine gnädig geschenkte Fahrt ist Freude, die das Dunkel vertreibt; seine Größe ist der Berg der Gnade. Je nach Wesen und Vermögen eines jeden nimmt er die Menschen zu eigen. Mich Hund rief er in die herrliche Versammlung des segensreichen Tillai. Doch ließ er mich hier zurück. Seine Diener, die damals die Gnade empfingen, mit ihm zu gehen,


2.131-140

vereinigte er ganz mit sich. Die nicht zu ihm gelangten, sprangen ins Feuer, wurden von verzückter Verwirrung ergriffen, wälzten sich auf der Erde, fielen nieder und schrien. Mit eilenden Füßen liefen sie zum Meer und riefen weinend: »Herr, unser Herr!« Die seine Füße erreichten, gelangten zu ihnen; andere standen sehnsüchtig da und riefen: »Höchster Tänzer, der Patanjali Gnade schenkte!« Nach jener beglückenden Erfüllung verlangten sie. Im schön glänzenden Puliyur, das dem herrlichen Gold des Himalaya gleicht,


2.141-146

in dessen heiliger Halle tanzt er. Uma mit ihrem fruchtroten Mund und Kali schenkte er das anmutige Lächeln seines heiligen Antlitzes. Mit den versammelten Dienern zog der Herr freudig und gnädig in das strahlende Puliyur ein – der erhabene Herr des von Jubel widerhallenden Kailasa.


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


3. Tiruvandappagudi – Die heiligen Welten

Deutsch · Umschrift · Tamil


3.1-10

Die runden Weltensphären breiten sich aus: unermesslich ihre Natur, überwältigend ihre Erscheinung. Wollte man die Schönheit jeder einzelnen beschreiben – mehr als hundert Millionen sind es –, so wären sie vor dem Großen doch winzig wie die dicht schwebenden Staubteilchen im Sonnenstrahl, der ins Haus fällt. Die Scharen der Brahmas und die vielen Vishnus, ihr Erscheinen, ihre Größe und ihr Ende, die mächtigen Weltalter, Auflösung und Bestand, das Feine und das Grobe:


3.11-20

Wie ein gewaltiger Sturm bewegt und verwirbelt sie der Schöne. Er ist der Uralte, der den Schöpfer erschafft; der Gott, der den Erhalter des Erschaffenen erhält und das Erhaltene wieder verbirgt. Ohne angestrengtes Denken umfasst sein Bewusstsein das Verborgene. Den Anhängern der sechs Wege steht er als Befreiung offen; vor ihm gleicht die Welt der Himmlischen einem winzigen Insekt. Er ist der Herr, der Tag für Tag der Sonne ihr Licht gegeben hat.


3.21-30

Er legte Kühle in den schönen Mond, Hitze in das kraftvolle Feuer, durchdringende Weite in den klaren Raum und Bewegung in den mächtigen Wind. Er gab dem schimmernden Wasser seinen süßen Geschmack und der Erde ihre Festigkeit. Unzählige Millionen weiterer Eigenschaften hat er jedem Ding an seinem Ort zugeteilt. Seht den Ersten! Seht den Allumfassenden! Seht ihn selbst, der keinen seinesgleichen hat!


3.31-40

Seht den, der den alten Eberzahn trägt, dessen Hüften das Fell des Waldtigers umhüllt, den mit Asche Geschmückten! Immer wenn ich an ihn denke, vermag ich es nicht zu tragen – ach, ich vergehe! Seht den Klang in der lieblich tönenden Vina, den Kenner des Wesens eines jeden Dinges! Seht den Höchsten, den Uralten, den Großen, den Brahma und Vishnu nicht schauten! Seht den Wunderbaren, den Vielfältigen, den Urersten jenseits aller Worte!


3.41-50

Seht den Fernen, den selbst das Denken nicht erreicht, und den, der sich im Netz der Hingabe fangen lässt! Seht den Einen, der immer Einer bleibt, der sich als die ganze weite Welt entfaltet! Seht den Herrn, feiner als das Atom, von unvergleichlicher Größe; den Seltenen unter allem Seltenen! Er verbindet sich mit jedem Wesen und lässt es gedeihen. Seht den Feinen, den bloßes Schriftwissen nicht erkennt; den, der sich nach oben und unten ausbreitet!


3.51-60

Seht den jenseits von Anfang und Ende, der Bindung und Befreiung hervorbringt! Er ist das Ruhende und das Bewegte, kennt Weltalter und Untergang und ist als Herr für alle erreichbar. Seht Shiva, den selbst die Götter nicht erkennen; den Weiblichen, Männlichen und jenseits beider! Auch ich habe ihn mit meinen Augen gesehen. Seht den Nektar, aus dem Gnade reichlich strömt! Die Größe seines Erbarmens habe ich geschaut.


3.61-70

Seht: Seine roten Füße haben diese Erde berührt. Auch ich habe erkannt: Er ist Shiva. Er hat mich in Gnade zu eigen genommen. Seht den, dessen Hälfte die Frau mit den wasserliliengleichen Augen ist; seht sie und ihn zusammen! Er ist das uralte Meer höchster Glückseligkeit. Als mächtige dunkle Wolke erschien er und stieg über dem heiligen Perundurai auf. Seine heiligen Blitze erfüllten alle Himmelsrichtungen, und die gefährlichen Schlangen der Fesselung an die fünf Sinne flohen.


3.71-80

Die Glut des Sommers, das brennende Leid, verbarg sich. In großer Schönheit leuchteten die Blumen auf. Zürnend gegen unsere wiederkehrende Geburt ließ er in unermesslichem Erbarmen die Donner­trommel erschallen. Die Kantalblüten streckten ihre gefalteten Hände empor; feine Tropfen unerschöpflicher Gnade fielen. Ein rötlich leuchtender Strom erfüllte alle Richtungen und ließ die Teiche bis an ihre Ufer steigen. Doch die großäugigen Hirschherden, nach Wasser dürstend, liefen der Luftspiegelung der sechs Lehrwege nach.


3.81-90

Mit weit geöffnetem Maul wollten sie trinken; ermattet liefen sie weiter, ohne ihren quälenden Durst zu stillen. Da sprang aus dem Himmel ein mächtiger Strom hervor, reich an großen Wirbeln der Freude. Er wogte und schlug gegen die hohen Ufer unserer Bindungen. Die gewaltigen Bäume unserer zweifachen Taten, seit Weltaltern gewachsen, riss er mit den Wurzeln aus. Das Wasser der Gnade strömte durch die Bergschlucht und wurde im großen Becken gesammelt, dessen duftende Blumen sich weit öffneten.


3.91-100

Am Ufer dieses von Bienen umschwärmten Teichs stieg dichter Duft von Adlerholz auf. Mit wachsender Freude säten die dienenden Bauern im Feld der Verehrung den Samen der Liebe und empfingen reiche Fülle. Heil dem Wolkengott, der in dieser Welt so schwer zu gewinnen ist! Heil dem Gott, dessen Gürtel die dunkle Schlange mit geblähter Haube bildet; dem Urersten, der den großen Asketen Gnade schenkt! Heil dem Helden, der Furcht beseitigt, uns unablässig anzieht und zu eigen nimmt; dem, der das Leid umgebender Finsternis fortwischt!


3.101-110

Heil dem, der den zu ihm Gelangten kostbaren Nektar reicht; der sich im Tanz der tiefsten Nacht wiegt! Heil dem Geliebten der Frau mit den bambusgleichen Schultern; unserem Herrn, der den Abgewandten fernsteht und seinen Liebenden in der Not ein sicherer Schatz ist! Gepriesen sei der Verlässliche, der die Giftschlange tanzen lässt; der Große, der uns in heilige Verzückung versetzt; der Mächtige, der sich mit Asche zeigt! In allen vier Richtungen lässt er das Bewegte gehen, das Liegende ruhen und das Stehende bestehen.


3.111-120

Der Uralte übersteigt jedes Wort. Das innere Erkennen kann ihn nicht fassen, Auge und andere Sinne können ihn nicht schauen. Er hat Raum und die übrigen Elemente geordnet hervortreten lassen. Wie der Duft in der Blüte erfüllt seine Größe ohne Unterbrechung alles. Heute kam er mir in Gnade nahe, diese leuchtende Wirklichkeit, die die Fessel des vergänglichen Leibes löst. Gepriesen sei der, der sich mir heute so zugänglich zeigte! Gepriesen sei der, der diesen vergänglichen Leib geschaffen hat!


3.121-130

Gepriesen sei der, der als Quelle das Herz erfreut, dessen unerträgliche Freude wie eine Blüte aufbricht! Ich weiß nicht, wie ich diesen unzulänglichen Körper weiter tragen soll. Wie Smaragdmassen und kostbare Edelsteine, wie Blitze im Gold erstrahlend, verbarg er sich vor dem viergesichtigen Brahma, der ihn suchte. Er verbarg sich vor denen, die ihn mit methodischem Bemühen erreichen wollten, vor denen, die ihr Denken in einheitlicher Sammlung auf ihn richteten, und vor denen, die sich mühsam in die Bedeutung der Veden vertieften.


3.131-140

»Mit dieser Kunst werden wir ihn sehen«, meinten sie; eben darin verbarg er sich. Allen ohne Abneigung zugewandt, zog er sie gnädig an sich, erschien als Mann, wandelte sich in ein Wesen jenseits dieser Bestimmung und verbarg sich als Frau mit leuchtender Stirn. Auch vor der Schau strenger Asketen blieb er verborgen: Sie hatten die fünf Sinne zurückgezogen, waren über unwegsame Berge gewandert und hatten alle Genüsse aufgegeben, bis kaum noch Leben in ihren Körpern war. Dem Urteil »Es gibt ihn« und »Es gibt ihn nicht« entzog er sich. Wie damals bei jedem Suchen, so auch heute


3.141-150

verbirgt sich dieser Dieb – doch wir haben ihn gefunden! Kommt, kommt! Legt frische Blumengirlanden um seine Füße! Umringt ihn, folgt ihm, lasst nicht ab, haltet ihn fest! Selbst vor denen, die so nach ihm greifen, verbirgt er sich. Doch der Unvergleichliche kam und erklärte sein eigenes Wesen, damit auch Menschen wie ich es hören konnten. Laut rief er mich und nahm mich gnädig zu eigen. Als er seine Gestalt eines vedischen Lehrers zeigte, ließ unwandelbare Liebe meine Knochen schmelzen, und ich schrie auf.


3.151-160

Mein Ruf erhob sich lauter als die Wellen des wogenden Meeres. Verwirrt stürzte ich, wälzte mich und schrie, wie ein Wahnsinniger außer mir, wie ein Berauschter verzückt. Die Menschen staunten, und wer davon hörte, wunderte sich. Ich vermochte die Gewalt dieser Verzückung nicht zu tragen, stärker als die Raserei eines Elefanten. Er erfüllte alle meine Glieder mit süßem Honig. Wie er einst die alten Städte seiner Feinde durch das Feuer seines schönen Lächelns niederwarf, so zerstörte er durch das große Feuer seiner Gnade die niedrigen Behausungen seiner Diener,


3.161-170

keine einzige ließ er übrig. Er wurde mir so unmittelbar wie eine Nelli-Frucht auf der Handfläche. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Heil dir! Höre meine Klage: Ich Hund vermag es nicht zu ertragen. Was er mit mir getan hat, begreife ich nicht. Ach, ich bin vergangen! Was er mir Diener gnädig schenkte, weiß ich nicht. Ich trinke und werde nicht satt, ich schlucke und finde kein Genügen. Wie die Wogen des reichen, kühlen Milchmeeres ließ er mein Inneres überströmen; unsagbaren Nektar ließ er in jede Haarpore eindringen.


3.171-180

In diese verächtliche Fleischhütte, in meinen Hundeleib, zog er ein und ließ ihn ganz von süßem Honig durchströmen. Wunderbare Nektarströme füllten jede Öffnung meiner Knochen. Mit einem Herzen, das mich schmelzen ließ, gestaltete er mich zu einem Leib, durch den Gnade fließt. Wie ein Elefant nach reifem, süßem Zuckerrohr sucht, suchte er zuletzt auch mich und schenkte mir Bestand. In mir mischte er den himmlischen Honig seines Erbarmens


3.181-182

und verwandelte mich durch seine Gnade in höchsten Nektar – er, dessen Wesen Brahma und Vishnu nicht erkennen.


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


4. Potri Tiruvagaval – Der große Lobpreis

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4.1-10

Während Brahma und die übrigen Himmlischen sich verehrend erhoben, hatte der strahlend gekrönte Vishnu mit zwei Schritten die drei Welten durchmessen; Weise aus allen vier Richtungen priesen ihn mit erwachten Sinnen. Doch als er deine Füße und dein Haupt erkennen wollte, wurde er zum gewaltigen Eber und grub sich durch die sieben unteren Welten. Ermattet rief er: »Ursprung der Weltalter, Sieg, Sieg sei dir!« Trotz seines Lobes sah er deine beiden Lotusfüße nicht. Mir aber wurden sie zur Verehrung zugänglich in dieser meerumschlossenen Welt.


4.11-20

Von der Gestalt des Elefanten bis zur Ameise durchlief ich Geburten und entkam den Gefahren in den jeweiligen Mutterschößen. In menschlicher Geburt entkam ich im Leib der Mutter dem Kampf winziger Wesen. Im ersten Monat überstand ich die drohende Teilung des fruchtkleinen Keims, im zweiten sein Zusammenwachsen, im dritten die anschwellende Flüssigkeit, im vierten die tiefe Finsternis. Im fünften entging ich der Fehlgeburt, im sechsten den bedrängenden Hindernissen.


4.21-30

Im siebten Monat entkam ich dem vorzeitigen Fall auf die Erde, im achten der Bedrängnis, im neunten den nahenden Schmerzen. Im zehnten überstand ich mit meiner Mutter das Meer der Geburtsqual. Jahr um Jahr entkam ich vielen weiteren Gefahren des Wachsens und Lebens: der morgendlichen Ausscheidung, dem Hunger am Mittag, dem Schlaf der Nacht und den Mühen des Unterwegsseins. Dann begegneten mir die Frauen, schön wie dunkle Pfauen, mit schwarzem Haar, roten Lippen und weißem Lächeln.


4.31-40

Ihre ganze Anmut sammelte sich in der Fülle ihrer jungen Brüste: Sie wuchsen, spannten das Brustband, drängten nach vorn und bedrängten die schmale Taille, so eng beieinander, dass kaum ein Halm dazwischenpasste. Auch dem Raub ihrer scharfen Augen entkam ich. Auf dem weiten Schauplatz der törichten Welt überstand ich das Begehren, diesen rasenden Elefanten; die vielen Meere des Lernens; das Leiden namens Reichtum und das alte Gift namens Armut.


4.41-50

Ich durchlief die vielen begrenzten Bereiche des Lebens. Als der Gedanke an das Göttliche entstand und ich jene Wirklichkeit ohne Widerwillen bedachte, begannen sechzig Millionen Kräfte der Täuschung ihr je verschiedenes Spiel. Angehörige und Nachbarn sammelten sich und redeten sich die Zunge wund mit der Behauptung, es gebe keinen Gott. Die alte Herde der Verwandtschaft hielt mich fest, rief mich zurück und geriet immer mehr in Unruhe. Die Vedenkenner erklärten das Gelübde und die Askese zum Höchsten


4.51-60

und führten die Schriften als unumstößlichen Beweis an. Die Vertreter der Religionsschulen schrien einander entgegen: Jeder hielt die eigene Lehre für die richtige. Der heftige Sturm der Maya-Lehre wirbelte heran und tobte. Die glänzende Schlange des Lokayata verbreitete ihr scharfes Gift gegensätzlicher Gedanken. So umringten mich unzählige große Täuschungen. Doch ohne abzuweichen hielt ich an dem fest, was ich ergriffen hatte – wie Wachs vor einer unablässigen Flamme.


4.61-70

Ich verehrte ihn, mein Herz schmolz, ich weinte, mein Körper zitterte. Ich tanzte, rief, sang und pries ihn. Wie es heißt, dass der Griff von Zange und einfältiger Frau nicht loslässt, so ließ meine gute, ununterbrochene Liebe nicht ab. Wie ein Nagel im grünen Holz drang sie tief ein. Meine Rührung nahm zu; wie ein Meer wurde ich aufgewühlt. Das Innere schmolz, der Leib erbebte in Freude. Die Welt lachte mich als Besessenen aus; ich legte meine Scham ab, trug den Spott der Leute wie einen Schmuck und wich nicht zurück.


4.71-80

Alle berechnende Klugheit verlor sich; ergriffen vom Rausch der Erkenntnis, richtete ich mich auf das höchste, wunderbare Ziel. Wie eine Mutterkuh nach ihrem Kalb rief ich klagend und voller Unruhe. An einen anderen Gott dachte ich nicht einmal im Traum. Der unzugängliche Eine war auf die Erde gekommen und hatte als höchster Guru Gnade geschenkt. Diese Größe achtete ich niemals gering. Wie ein Schatten sich nicht von seinem Träger löst, hielt ich mich an seine beiden heiligen Füße: vor ihm, hinter ihm, in jeder Richtung, ohne Widerwillen. Bis in die Knochen schmolz ich in immer neuer Sehnsucht.


4.81-90

Der Fluss der Liebe trat über seine Ufer. Alle Sinne sammelten sich; ich rief: »Herr!« Meine Sprache stockte, die Härchen meines Leibes richteten sich auf. Die blütengleichen Hände schlossen sich zur Knospe, das Herz öffnete sich zur Blüte. In den Augen wuchs Freude, und feine Tränen traten hervor. So lassen deine Liebenden Tag für Tag ihre unermüdliche Liebe wachsen. Als Mutter hast du mich aufgezogen: Sei gepriesen! Du Gott, der als wahrer vedischer Lehrer die Hand reicht und Karma auflöst: Sei gepriesen! König des goldenen Madurai, sei gepriesen!


4.91-100

Kostbarer Guru, der in Kudal erstrahlt, sei gepriesen! Tänzer in der Halle des südlichen Tillai, sei gepriesen! Du wurdest mir heute kostbarer Nektar: Sei gepriesen! Ursprung der vier unvergänglichen Veden; Shiva mit dem siegreichen Stierbanner; Wunderbarer von blitzender Gestalt: Sei gepriesen! Süße Frucht, die selbst aus Stein Fasern zieht, sei gepriesen! Goldener Berg, beschütze mich, sei gepriesen! Ach, schenke mir Gnade! Du erschaffst, erhältst und löst auf: Sei gepriesen!


4.101-110

Vater, der die Not beseitigt, sei gepriesen! Herrscher, mein Herr, sei gepriesen! Masse leuchtenden Kristalls, sei gepriesen! König, Nektar, sei gepriesen! Wunderbarer mit duftenden Zufluchtsfüßen, sei gepriesen! Vedenkenner, Makelloser, Anfang, Erkenntnis – sei gepriesen! Mein Ziel, meine süße Frucht, sei gepriesen! Verlässlicher mit dem Fluss im hohen Flechtenhaar, mein Gebieter, inneres Gewahrsein: Sei gepriesen!


4.111-120

Du hast den Dienst von mir Geringem angenommen: Sei gepriesen! Vater, Feinster, Shiva, Führer, Ziel und Güte – sei gepriesen! Weg und Gedanke, sei gepriesen! Heilmittel, schwer zu gewinnen für die Himmlischen, und Herr, leicht erreichbar für die anderen: Sei gepriesen! König der Gnade, der mich und die einundzwanzig Kreise der Angehörigen vor dem Versinken in leidvoller Hölle bewahrt, sei gepriesen! Freund und Beistand, sei gepriesen!


4.121-130

Leben, mein sicherer Schatz, sei gepriesen! Freier, Urerster, Vater und Aran – sei gepriesen! Einer jenseits von Rede und Erkennen, Frucht der meerumschlossenen Welt, sei gepriesen! Seltene und doch leicht zugängliche Schönheit, fürsorglicher Blick wie eine dunkle Regenwolke, beständiger Berg heiliger Gnade: Sei gepriesen! Du hast selbst mich zu jemandem gemacht und deine beiden mächtigen Füße auf mein Haupt gesetzt. Held, sei gepriesen!


4.131-140

Du wischst das Leid derer fort, die ihre Hände verehrend falten: Sei gepriesen! Meer unvergänglicher Glückseligkeit, jenseits von Werden und Vergehen, alles überragender Ursprung: Sei gepriesen! Bräutigam der Frau mit dem Blick einer Hirschkuh, Mutter der unsterblichen Himmelsbewohner, sei gepriesen! Fünffach breitest du dich in der Erde aus, vierfach im Wasser, dreifach im Feuer, zweifach im Wind: Sei gepriesen!


4.141-150

Einfach trittst du im Raum hervor: Sei gepriesen! Nektar im Herzen der Liebenden, sei gepriesen! Selbst im Traum bist du den Göttern schwer zugänglich; doch mir Hund hast du im Wachen Gnade geschenkt: Sei gepriesen! Vater in Idaimarudu, Träger der Ganga im Flechtenhaar, König von Arur, Herr des herrlichen Tiruvaiyaru, unser Bruder von Annamalai, augenfüllendes Meer des Nektars: Sei gepriesen!


4.151-160

Vater in Ekambam, dessen eine Hälfte Frauengestalt ist, sei gepriesen! Höchster in Paraitturai, Shiva in Shirappalli, sei gepriesen! Einen anderen Halt kenne ich hier nicht. Unser Tänzer von Kutralam, König von Kokazhi, Vater auf dem Berg Ingoy, Schöner von Pazhanam, wunderbarer Herr in Kadambur: Sei gepriesen!


4.161-170

Vater, der den zu ihm Kommenden Gnade gewährt, sei gepriesen! König, der unter dem Itti-Baum den sechs und dem Elefanten gnädig war, sei gepriesen! Shiva, Herr des südlichen Landes und Herr der Menschen aller Länder, sei gepriesen! Du hast den Ferkeln Gnade gewährt: Sei gepriesen! Herr des erhabenen Kailasa, schenke deine Gnade! Herr, dessen Gnade die Finsternis vertreibt, sei gepriesen! Ich bin erschöpft, dein Diener, ganz allein: Sei gepriesen!


4.171-180

Schenke mir die Gnade, dass die Täuschung vergehe; sprich hier zu mir: »Fürchte dich nicht!« Sei gepriesen! Du nahmst selbst das Gift wie Nektar an: Sei gepriesen! Vater und Lehrer, Ewiger und Reiner, treuer Verbundener und Ursprung des Daseins, Großer und Herr, Seltener und Makelloser – sei gepriesen! Schöner Weg der Vedenkenner, sei gepriesen! Höre meine Klage, Urerster: Ich vermag es nicht zu tragen. Sei gepriesen!


4.181-190

Du bist mein Verwandter und mein Leben, meine Herrlichkeit und mein Shiva: Sei gepriesen! Wolke, Bräutigam, Gefährte der Frau mit den baumwollzarten Füßen, sei gepriesen! Ich Hund, dein Diener, bin erschöpft. Unser Herr, leuchtende Flamme, sei gepriesen! Auge, das in Suvaittalai weilt, König in Kuvaippadi, Herr des Berglandes, kunstvoll strahlender Arikesari: Sei gepriesen!


4.191-200

Herr auf dem heiligen Geierberg, Aran im bergumgebenen Puvanam, sei gepriesen! Du bist formlos und Gestalt; naher Berg des Erbarmens, Licht selbst jenseits des vierten Bewusstseinszustands: Sei gepriesen! Schwer zu erkennende Klarheit, Glanz einer unversehrten Perle, Liebender derer, die dir angehören, unerschöpflicher Nektar, Gnade und Herr mit tausend Namen: Sei gepriesen!


4.201-210

Träger der Girlande aus Tali und Arugu, Tänzer von weit ausstrahlendem Licht, mit Sandelpaste geschmückter Schöner, sei gepriesen! Shiva, den das Denken kaum erreicht, Bewohner des großen Mantraberges, Retter unserer Leben, sei gepriesen! Du gabst dem Antilopenjungen die Milch einer Tigerin; du gingst über das wogende Meer; du schenktest damals dem schwarzen Vogel Gnade und ließest die mächtigen Sinne aufgehen: Sei gepriesen!


4.211-220

Feuriger, der auf der Erde gegenwärtig wurde, sei gepriesen! Du bist Anfang, Mitte und Ende. Dem Pandya-König schenktest du das höchste Ziel, sodass er weder Hölle noch Himmel noch die irdische Welt wieder betreten musste. Sei gepriesen! Einer, der alles lückenlos erfüllt; König von Shivapuram mit seinen reichen Blüten; Gott mit der Wasserliliengirlande, der die Verwirrung seiner Verehrer durchtrennt: Sei gepriesen! Nimm gnädig diesen Kranz unbeholfener Worte an, den ich Hund dir reiche, ohne Fehler und Gelingen recht unterscheiden zu können. Sei gepriesen!


4.221-225

Uralter, der die vielen Burgen verbrannte, sei gepriesen! Höchster, höchstes Licht über allem Höchsten, sei gepriesen! Preis, Preis dem schlangengeschmückten Herrn! Preis, Preis dem uralten Ursprung! Preis, Preis, Sieg, Sieg und Preis!


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


5. Tiruchatakam – Hundert heilige Strophen

Deutsch · Umschrift · Tamil


5.1

Mein Leib erbebt und richtet seine Härchen auf. Zu deinen duftenden Füßen erhebe ich die Hände über mein Haupt; Tränen strömen, mein Herz schmilzt. Es lässt das Falsche los und ruft: »Preis dir, Sieg, Sieg und Preis!« Die gefalteten Hände lasse ich nicht sinken. Mein Herr, nimm dich meiner an!


5.2

Ich begehre weder Indras noch Vishnus noch Brahmas Leben. Selbst wenn mein Haus zugrunde geht, verbinde ich mich nur mit deinen Dienern. Selbst die Hölle verachte ich nicht, wenn ich dort durch deine Gnade bleiben darf. Unser Höchster, an keinen anderen Gott als dich will ich denken.


5.3

»Höchster, Vater, mein Gebieter!« An dich denkend schmilzt dein Diener. Mit berauschtem Herzen wandere ich von Ort zu Ort und spreche, was der Liebe entspricht. Die Menschen nennen mich wahnsinnig; jeder redet nach seiner eigenen Vorstellung. Wann wird dieses Leben enden?


5.4

Jene aßen einst beim verhängnisvollen Opfer Dakshas vom Widder; vor dem Gift erschraken sie und riefen hilfesuchend: »Ach, unser Vater!« Dennoch zählen sie sich mit unserem Herrn zu den »Drei«, beherrschen den Himmel und brüsten sich auf Erden als Götter. Welche Verfehlung, ihr fehlgeleiteten Asketen!


5.5

Ich habe keine Askese geübt und nicht unermüdlich kühle Blumen darbringend gebetet. Sinnlos geboren und an schlimme Taten gebunden, habe ich die Herrlichkeit Shivas im Kreis deiner Liebenden nicht erlangt. Unser Höchster, schenke deinem Diener ein Dasein, das deinen heiligen Füßen gehört!


5.6

Deine Liebenden sammeln vielerlei erlesene Blumen, verehren unablässig deine Füße und hoffen, alles Erbetene zu empfangen. Du wunderbarer Dieb, der sich ihrem Herzen entzieht! Schenke auch mir beständige Liebe zu deinen hohen, geschmückten Füßen, damit ich dich ohne Unterlass preisen kann.


5.7

Einst neigte Vishnu, der Schöpfer des allsehenden Brahma, sein Haupt und suchte dich überall mit reichen Blumen; doch du bliebst jenseits seiner Reichweite. Unser Herr aber tanzt hier im Wald mit den Geistern, ohne festen Aufenthaltsort. Ein Tigerfell trägt er und wandert in göttlicher Verrücktheit umher.


5.8

Wann wird die Zeit kommen, in der Wind, Feuer, Wasser, Erde und Himmel untergehen? Wenn diese Stunde kommt, lass auch die mächtigen Taten vergehen, die ich, dein Diener, während meines Umherirrens begangen habe. Du Hüter, bewahre und beschütze uns!


5.9

Bhava ist unser Herr, der den großen, kühlen Mond als Schmuck trägt, der Herr der Himmlischen. Shiva ist unser Herr: Obwohl er meine Kleinheit sah, nahm er mich zu eigen. Verkündet es so, dass die Welt es erkennt: Er ist unser Herr, und ich bin sein Diener!


5.10

Ich war nicht würdig, in den Kreis deiner Liebenden einzutreten, mein unversehrtes Juwel. Dennoch nahmst du mich gnädig zu eigen. Du erhebst selbst die Niedrigsten und lässt die Himmlischen sich vor ihnen neigen, unerschöpflicher Nektar! Das Spiel, das du mit mir gespielt hast, lässt die Menschen staunen und lachen.


5.11

Wie auf einer Bühne spiele ich unter deinen Dienern einen von ihnen und dränge mich eifrig in das Haus der Befreiung. Goldglänzender Edelsteinberg, unser Herr! Schenke mir ununterbrochene Liebe zu dir, die tief in mir wohnt und mein Inneres schmelzen lässt.


5.12

Vor keiner Geburt fürchte ich mich; was habe ich mit dem Tod zu schaffen? Ich begehre weder den Himmel noch die Herrschaft über die Erde. Shiva mit den honigreichen Konrai-Blüten, unser Herr und Gebieter! Nur danach sehne ich mich: Wann wird der Tag kommen, an dem ich deine Gnade empfange?


5.13

Ich Hund, dein Diener, sehne mich danach, deine Lotusfüße zu sehen. Doch ich schmücke sie nicht mit guten Blumen und preise dich nicht, bis meine Zunge ermüdet. Du hast den goldenen Bogen gespannt! Schenkst du mir nicht den Nektar deiner Gnade, werde ich einsam vergehen. Was sollte sonst aus mir werden?


5.14

Mein Inneres schmilzt nicht vor deinen Füßen, meine Liebe wird nicht weich. Ich flechte keine Girlanden und spreche kein Lob. Herr der Himmlischen, ich fege deinen Tempel nicht, pflege seinen Boden nicht und tanze nicht vor dir. So eile ich nur dem Tod entgegen, du, den wahre Einsicht nahebringt!


5.15

Du bist Himmel, Erde, Wind und Licht; Leib und Leben, Sein und Nichtsein. Als König lässt du jeden sein Spiel aufführen und »Ich« und »Mein« sagen. Mit welchen Worten könnte ich dich preisen, der so gegenwärtig ist?


5.16

Die Himmlischen preisen dich, um ihr eigenes Leben zu erhalten. Sie beugen ihr Denken vor dir, um selbst erhöht und von allen verehrt zu werden. Herr mit der von Bienen umschwärmten Girlande! Auch ich Hund, dein Diener, preise dich – damit du die vergebliche Wiedergeburt abschneidest.


5.17

Die Himmlischen preisen dich, die vier Veden singen von dir. Die Frau mit den duftenden Locken besitzt die eine Hälfte deiner Gestalt. Deine Diener verbinden sich mit dir in wahrer Liebe. Werden sie deine beiden klingend geschmückten Füße immer tiefer schauen, du schwer zu Erkennender?


5.18

Du bist allen schwer zu gewinnen, du erfüllst den Raum, du Großer in der heiligen Halle! Du nahmst mich Kleinen zu eigen. Dennoch streue ich keine duftenden Blumen unter deine geschmückten Füße, rufe nicht staunend und schmelze nicht in Liebe. Ich ertrage es nicht. Was wird aus mir? Ich vergehe, ich vergehe!


5.19

Verlorenes Herz, du zitterst und schmilzt vor den Blumenpfeilen des Liebesgottes und vor Frauen mit weißem Lächeln, roten Lippen und dunklen Wasserlilienaugen. Er aber trat in dich ein, ließ deinen ganzen Leib schmelzen und nahm dich zu eigen. Heute ist er fort, im Himmel – und du lebst weiter, ohne zu vergehen!


5.20

Du lebst, Herz, und lebst doch nicht wahrhaft. An mächtige Taten gebunden versinkst du, ohne den zu preisen, der dich vor dem Versinken bewahren kann. Du bereitest dir selbst den Untergang. Wie oft muss ich es dir sagen? Du fällst in die Fluten des leidvollen Meeres.


5.21

»Du trägst den Strom im weiten Flechtenhaar; du reitest den Stier, Herr der Himmlischen!« Bei diesen Worten geraten deine Liebenden in Bewegung und schmelzen wie Wasser, das wirbelnd in eine Tiefe stürzt. Doch für dich, der mich zu eigen nahm, schmilzt mein Herz nicht bis zum Scheitel. Mein ganzer Leib wird nicht zu Augen, aus denen Tränenfluten strömen. Mein Herz ist Stein, meine beiden Augen sind Holz – so schwer ist mein Karma.


5.22

Inmitten meiner Taten lag ich gebunden. Du tratst ein, als wolltest du sagen: »Komm, ich vernichte dein Karma!« Du offenbartest mir dein Wesen, nahmst mich zu eigen und wurdest mein Herr. Doch wie eine eiserne Figur singe und tanze ich nicht, schreie und stammle nicht und vergehe nicht vor Liebe. Urerster, ist das recht? Ich weiß nicht, wie es mit mir endet, du Anfang und Ende!


5.23

Ich weiß, dass du der Herr der vier Veden bist; zugleich erkenne ich mich als Hund, geringer als alle anderen. Dennoch sage ich: »Herr, ich bin dein Liebender.« So nahmst du mich zu eigen. Gibt es denn keine wirklichen Diener mehr, dass du mich törichten Geist erwählt hast? Ist auch dies deine Größe? Was kann ich dir sagen, mein Herr?


5.24

Deine Diener sprechen immer wieder: »Herr, Vater, unser großer Gebieter!« Sie bestreichen ihren Leib ganz mit heiliger Asche und preisen dich in unablässiger Liebe. So überschreiten sie Geburt und Tod, und du nimmst sie zu eigen. Mich aber, diesen trügerischen Strom des Begehrens, hast du ebenfalls angenommen. Makelloser Edelsteinberg, Vater – welch wunderbare Tat!


5.25

Du bist weder rot noch weiß, bist der Viele und der Eine, feiner als das feinste Atom. Die Himmlischen verlieren sich in ihren Gedanken und wissen nicht, wie sie dich erreichen sollen. Doch mir zeigtest du dein Wesen, deine Gestalt und deine Lotusfüße. Mich Orientierungslosen bewahrtest du sicher vor neuer Geburt und nahmst mich zu eigen. Was kann ich sagen oder denken, mein Herr?


5.26

Mein Denken hast du dir zugewandt, die beiden Augen dieses Hundes deinen Lotusfüßen. Meine Verehrung gabst du diesen Blüten hin, meine Sprache deinen kostbaren Worten. Du kamst, erfülltest die fünf Sinne, nahmst mich zu eigen und tratst in mein Inneres ein. Mächtiges Meer wunderbaren Nektars, Berg, einziges Licht mit dem Leib eines roten Lotusgartens: Du gabst dich selbst mir Einsamen, der weder im Diesseits noch im Jenseits Frucht erlangt hatte.


5.27

Allein wurde ich auf dem großen Meer der Geburt von breiten Leidenswellen geschlagen. Ohne Halt verwirrte mich der Sturm fruchtroter Lippen; der Hai des Begehrens hielt mich im Rachen. »Wie kann ich nun entkommen?«, dachte ich. Da ergriff ich das Floß der fünf Silben. Urerster, du zeigtest mir das reiche Ufer ohne Anfang und Ende und nahmst mich Toren zu eigen.


5.28

Keiner kennt ihn bloß vom Hörensagen. Er kennt keinen Untergang, hat keinen Verwandten und hört alles, ohne auf gewöhnliche Weise zu hören. Vor den staunenden Menschen setzte er einen Hund auf einen Ehrensitz: mich! Er zeigte mir alles bisher Ungeschaute, ließ mich alles bisher Ungehörte hören und bewahrte mich vor weiterer Geburt. Welch Wunder hat unser Herr vollbracht!


5.29

Gibt es ein Wunder wie dieses? Er machte mich zum Diener seiner von großer Liebe erfüllten Diener, nahm meine Furcht und nahm mich zu eigen. Nektar strömte, als er in mein schmelzendes Inneres einzog und die Liebe mehrte. Vater, Mann, Frau und jenseits beider, Raum, mächtiges Feuer, Ende und jenseits des Endes – unser Shiva mit der blütengleichen Gestalt, unser Herr, König der Götter!


5.30

Der Gott der Götter bleibt selbst den Göttern unbekannt. Als Herr der Drei erschafft, erhält und löst er die reichen Welten auf. Er ist Ursprung, Urgestalt, Ahnherr, unser Vater, dessen Hälfte die Mutter ist. Dieser König aller kam und nahm auch mich zu eigen. Nun sind wir niemandes Untertanen und fürchten nichts. Mit den Dienern seiner Diener vereint, wollen wir immer tiefer eintauchen und in Freude tanzen!


5.31

Du tanzt nicht, liebst die Füße des Tänzers nicht, singst nicht mit schmelzenden Knochen. Du erbebst und verneigst dich nicht, trägst seine Lotusfüße nicht auf dem Haupt und schmückst sie nicht mit Blumen. Einsames, totes Herz! Du suchst ihn nicht, rufst nicht Straße um Straße nach ihm. Ich weiß nicht, was ich mit dir tun soll.


5.32

Er trat in mich Unwissenden ein, nahm mich zu eigen und schenkte Erkenntnis. Mein Vater offenbarte alle höheren Wege und löste meine Fesseln. Obwohl du diese untrennbare, süße Gnade empfangen hast, tanzt du nun in die Gegenrichtung, totes Herz! Mit deinen Künsten erniedrigst du mich und bereitest meinen Untergang.


5.33

Du stellst dich gegen mich und richtest mich zugrunde, törichtes Herz ohne Halt. Ich werde dir nicht länger vertrauen. Du hast die Asche auf Shivas starken Schultern gesehen und bist dennoch nicht geschmolzen; auch die Hülle dieses Leibes hast du nicht zerrissen. Dein Wesen ist verderblich. Ich vermag davon nicht länger zu hören.


5.34

Unbeständiges Herz, du gehst zugrunde! Mein Herr besitzt mich Hund und darf mich sogar verkaufen und ganz über mich verfügen. Seine duftenden Lotusfüße sind zarte junge Triebe. Von ihnen getrennt hast du alles früher Genossene verloren. Wahrhaft unermesslich sind deine »Einsicht« und deine »Größe«!


5.35

Die Himmlischen vermögen ihn nicht zu ermessen, doch seinen Dienern ist er leicht zugänglich. Du hast gerührt erfahren, wie er unsere Täuschung vernichtete und uns zu eigen nahm. Dennoch hast du das Unlautere in dir nicht abgelegt und ihm in deinem Inneren keinen weiten Raum bereitet, Herz! Du beugst dich nicht vor den heilenden Füßen des Herrn, um das höchste Ziel zu erreichen.


5.36

Es gilt, in die goldene Stadt einzutreten, aus der niemand mehr fortgeht; sich nach diesem Eintritt zu sehnen und in Liebe zu den Füßen des Vaters zu schmelzen, der mich zu eigen nahm. Wenn diese Liebe nicht täglich zunimmt wie Nektar, Honig und süße Milch – was vermag ich karmisch Belasteter dann noch zu tun?


5.37

Wer hat ein Karma wie ich, der Hund zu den Füßen des Herrn? Sein heiliger Wille war doch, sich keinen Augenblick von mir zu trennen. Dennoch lebe ich fern von seinen guten Lotusfüßen weiter, ohne zusammenzubrechen oder mir das Haupt zu zerschlagen. Was ist mein Wesen? Eisen ist mein Herz, Stein mein Denken; womit soll ich meine Ohren vergleichen?


5.38

Alle anderen sind zum Ziel gelangt. Ich aber erkenne nicht und nähere mich dir nicht, du Honig, Ghee und klarer Zuckerrohrsaft, Shiva, König meiner Shiva-Welt, dessen Hälfte die Frau mit dem Rehblick ist. Seit langem bewahre ich bloß diesen Fleischkörper. Ich gehe zugrunde und kann doch nicht sterben.


5.39

Er gab seine unvergänglichen, unvergleichlichen Lotusfüße und zeigte selbst mir, geringer als ein Hund, den guten Weg. Süßere Gnade als eine Mutter schenkte mein Herr. Nun sehe ich ihn nicht. Dennoch falle ich nicht ins Feuer, stürze nicht vom festen Fels und gehe nicht ins weite Meer.


5.40

Ich bedachte nicht, dass die Blumenpfeile des Liebesgottes meinen Verstand verwirren. Unter den Täuschungen der Frauen mit dem Rehblick wurde ich wie Milch unter dem Quirl. In die Stadt Shivas, der mir honigsüße Gnade schenkte, gehe ich nicht. Nur um das Leben in diesem Fleisch zu erhalten, esse ich, kleide mich und bleibe hier.


5.41

Wie ein Elefant mit zwei Armen lebte ich und erkannte den Keim in meinem Inneren nicht; nur Leid sah ich. Du Einziger unter den Himmlischen befahlst: »Komm!« Doch ich kann nicht kommen. Nur zu essen vermag ich.


5.42

Wer erkennt, dass eine leuchtende Wirklichkeit besteht, kann dich nicht als Frau, Mann oder Wesen jenseits beider festlegen. Mir, deinem Diener, erschienest du so, wie du bist. Ich sah dich und sah dich doch nicht. Welch Täuschung der Augen!


5.43

Deine Gestalt ist selbst den hohen Himmlischen unbekannt. Tänzer, der mich zu eigen nahm! Du bist Erde und Himmel und die Zeit, in der beide entstehen und vergehen. Wann werde ich dich schauen?


5.44

Du Höchster, der sich schauen lässt und doch über das Auge hinausgeht, leuchtende Wirklichkeit! Hier bin ich wie ein schwaches Junges. Ich weiß nicht, wie ich diese trügerische Hülle verlassen und dich ganz ergreifen kann; noch immer pflege ich die Sinne.


5.45

Ich rufe dich nicht in überströmender Liebe an, wälze mich nicht preisend am Boden und stehe nicht lobend vor dir. Meine Haltung gleicht der des Todesgottes, der dir entgegentrat und von deinen Lotusfüßen getroffen wurde.


5.46

Willst du mich nicht unter deine Liebenden aufnehmen? Rufe mich und gib mir deinen Dienst, Herr mit den honigreichen, von Bienen umschwärmten Konrai-Blüten! In der Mitte, unten und oben, in allem bist du gegenwärtig, Vater – wie das Öl im Sesamsamen.


5.47

Du bist mein Vater und unser Herr, Vater, Mutter und Gebieter aller, ohne selbst solche über dir zu haben. Der kostbare Herr, den niemand mit seinem Denken ergründen kann, kam zuerst und trat in mich ein.


5.48

Für dich gibt es weder Reichtum noch Armut, keine Grenze zwischen Himmlischen, Würmern und Gras. Allen bist du die kostbare, schwer zu gewinnende Wirklichkeit. Obwohl ich deine grenzenlos herrlichen Füße sah, trennte ich mich von dir. Das ist die Not meines steinernen Herzens.


5.49

Du löstest meine Fesseln und nahmst mich zu eigen. Vor den Augen aller deiner mit heiliger Asche geschmückten Liebenden erhobst du mich in die Versammlungshalle – mich, der nicht einmal »acht und zwei« versteht!


5.50

Du Wissender, du Nektar! Hast du mich Hund zu deinen Füßen etwa angenommen, weil ich weise war? Sahst du an jenem Tag nicht gerade meine Unwissenheit? War ich damals wissend oder mächtig, Herr der Gnade?


5.51

Herr, mein Gebieter, mein Vater, großer Herr, Vernichter meiner Wiedergeburten! Mich niedrigen, bösen Hund, der nichts gilt, hast du angenommen. Doch ich vermag nicht einmal zu bedenken, was ich dir schulde. Du siehst es, Strahlender, Herr der Tanzhalle: Ich weiß nichts zu tun.


5.52

Ich kleiner Hund weiß nicht, was ich tun soll. Alle Gewinne der Unwahrhaftigen, die deine rotgoldenen Blütenfüße nicht sehen, scheinen mir bestimmt. Ich habe doch gesehen und gehört, wie die Wahrhaftigen deine duftenden Blütenfüße erreichen. Dennoch esse ich, kleide mich und bleibe hier, ich Falscher, du kampfstarker Stier!


5.53

Kampfstarker Stier! Du kamst aus deiner goldenen Stadt, vertriebst die Finsternis und erschienst mit der jungen Frau von zarten, umgürteten Brüsten. Ich sah, wie deine herrlichen, begnadeten Diener deine Füße erreichten. Doch ich Böser bleibe am Leben und irre hier umher wie ein blindes Tier im Dorf.


5.54

Große Weise mühten sich unermesslich lange in Askese, verachteten ihre Glieder und verzehrten sich danach, dich zu sehen. Mich Sünder aber nahmst du in deinen Dienst. Dieses schmutzige Gehäuse vermag ich nicht abzulegen, du Juwel. Mir fehlt die Liebe, die nach deinem Anblick schreit. Wodurch soll ich mich erheben, mein Herr?


5.55

Du teilst dich mit Uma, deren Augen denen eines Rehs gleichen. Du kamst und nahmst mich an: Honig, Nektar, klarer Zuckerrohrsaft, Shiva, König des südlichen Tillai! Ich sah deine Diener, die deinem heiligen Willen entsprechen, deine Füße erreichen. Weshalb hüte ich hier noch diesen fleischlichen Wurmsack, mein Gebieter?


5.56

Gebieter, Herr derer, deren Herzen in großer Liebe schmelzen, sobald sie an dich denken! Ich sah sie deine Füße erreichen. Doch ich bin geringer als ein Dorfhund: Mein Herz schmilzt nicht, mein steinernes Denken wird nicht weich. Du hast bestimmt, dass ich diesen stinkenden Wurmsack hüte und hier bleibe.


5.57

Was du bestimmt hast, entspricht mir durchaus. Ich hielt nicht unerschütterlich an deinen alten Dienern fest, ich Treuloser. Stattdessen beobachtete ich das Zittern der Lippen einer Frau, das leichte Gleiten ihres Gewandes und die feinen Schweißtropfen auf ihrem Gesicht. Damit bereitete ich mir selbst das Verderben.


5.58

Honig, Milch, geläuterter Zuckerrohrsaft, Licht! Du Herr lässt selbst den Leib derer schmelzen, die Klarheit erlangt haben, du Himmlischer. Wenn ich Nichtsnutz sage: „Ich bin dein Diener; du hast mich angenommen“, dann ist mein Zustand wahrlich so, dass du darüber nur gnädig lachen kannst.


5.59

Herr, dessen Wesen andere nicht erkennen! Mich niedrigen, bösen Hund nahmst du an. Willst du mich nun hinausgehen lassen? Wer wird dann noch nach mir sehen? Was soll ich tun, mein großer Herr? Vater mit dem goldglänzenden heiligen Leib, wohin soll ich mich wenden?


5.60

Ich möchte zu deinen Füßen eintreten, inmitten der Diener stehen, die dich preisen, und mich lachend freuen. Doch ich bin ein schamloser Hund, der früher auf schöne Schultern blickte; beständige Liebe fehlt mir. Bin ich überhaupt würdig, dich zu sehen und von dir angenommen zu werden? Vater, diesen meinen Zustand ertrage ich nicht!


5.61

Dieses Leben im Leib ertrage ich nicht. Shankara, sei gepriesen! Alter des Himmels, sei gepriesen! Unser jugendlicher Held, sei gepriesen! Unvergleichlicher Einziger, sei gepriesen! Herr der Himmlischen, sei gepriesen! Tänzer von Tillai, sei gepriesen! Unser Makelloser, sei gepriesen, sei gepriesen!


5.62

Gepriesen! Namah Shivaya! Schlangenträger, ich bin verwirrt. Gepriesen! Namah Shivaya! Eine andere Zuflucht gibt es nicht. Gepriesen! Namah Shivaya! Sieh, stoße mich nicht als Fremden hinaus. Gepriesen! Namah Shivaya! Sieg, Sieg! Sei gepriesen, sei gepriesen!


5.63

Sei gepriesen, Freigebiger, der selbst Falsche wie mich annimmt! Gepriesen seien deine Füße! Herr, sei gepriesen, sei gepriesen! Gepriesen sei die Flut deines Erbarmens, ihre frische honigsüße Fülle! Du bist Erde, Wasser, Feuer, Wind, der Opfernde, Raum und die beiden Himmelslichter, o Gott!


5.64

Gott, sei gepriesen! Blicke gnädig auf mich, sei gepriesen! Lass mein Innerstes schmelzen und nimm mich an, sei gepriesen! Nimm diesen Leib von mir und gewähre mir bald die himmlische Welt, sei gepriesen! Shankara, der du die Ganga im verfilzten Haar trägst, sei gepriesen, sei gepriesen!


5.65

Shankara, sei gepriesen! Ich habe keine andere Zuflucht, sei gepriesen! Du teilst dich mit der Frau von schön geschwungenen Hüften, roten Lippen, weißem Lächeln und dunklen, scharfen Augen: Sei gepriesen! Reiter des mächtigen Stiers, sei gepriesen! Dieses Leben hier halte ich nicht aus, mein Herr; ich habe es verworfen.


5.66

Ich selbst habe mich erniedrigt, mein Herr: Sei gepriesen, sei gepriesen! Ich habe dir Vorwürfe gemacht. Gepriesen seien die Füße, denen ich gehöre! Alle Verfehlungen zu verzeihen ist die Pflicht der Großen: Sei gepriesen! Beende dieses Leben, sei gepriesen, unser Herr des Himmelslandes!


5.67

Unser Herr, sei gepriesen! Höchster unter den Himmlischen, sei gepriesen! Du teilst dich mit der Frau von rankenschlanker Taille und trägst weiße Asche: Sei gepriesen! Edler Herr, sei gepriesen! Herr der heiligen kleinen Halle in Tillai, sei gepriesen! Himmlischer, sei gepriesen! Einziger, der mich besitzt, sei gepriesen!


5.68

Einziger, sei gepriesen! Unvergleichlicher Vater, sei gepriesen! Guru der Himmlischen, sei gepriesen! Unser zarter, schöner Spross, sei gepriesen! Sprich „Komm!“ und ziehe mich zu dir, sei gepriesen! Gewähre mir deine Füße, sei gepriesen! Erlöse mich Einsamen, du Läuternder!


5.69

Du liebst die vollkommen Liebenden noch inniger, als sie dich lieben: Sei gepriesen! Gepriesen sei deine Größe, die trotz meiner wiederkehrenden Falschheit mich gnädig annimmt! Freigebiger, der das hervorgequollene Gift trank und den Himmlischen Nektar schenkte: Sei gepriesen! Gewähre mir Hund deine vollkommenen Füße, sei gepriesen!


5.70

Du bist Erde, Wasser, Feuer, Wind und Raum: Sei gepriesen! Du bist der Ursprung aller Lebewesen und hast selbst keinen Ursprung: Sei gepriesen! Du bist das Ende aller Lebewesen und hast selbst kein Ende: Sei gepriesen! Du verbindest alles, doch die fünf Sinne vermögen dich nicht zu erreichen: Sei gepriesen!


5.71

Vater, du nahmst mich an und blicktest auf mich, als wolltest du mich ganz mit dir verbinden. Wenn es aber heißt, diese Verbindung sei noch nicht geschehen: Was ist dann zwischen dir und mir? Mag Vereinigung sein oder nicht: Möge meine Liebe sich mit deinen geschmückten Füßen verbinden, du höchste Wonne des himmlischen Landes!


5.72

Nach Genuss verlange ich nicht, auch nicht nach den Freuden Indras und der anderen Götter. Einziger, außer deinen beiden geschmückten Füßen habe ich nichts, mein Herr. Mein Innerstes soll aufbrechen, mein Leib erzittern; über meinem Haupt sollen die Hände sich zum Gruß falten und aus meinen Augen Tränen wie ein Fluss strömen, mein Herr!


5.73

Herr, außer dir habe ich keinen Halt. Ich Täuschender bin ganz mit Falschheit vermischt, mein Gebieter. Du teilst dich mit der Frau von dunkel umrandeten Augen: Komm! Lass auch mir jene Liebe zuteilwerden, mit der deine wahrhaftigen Diener sich zu deinen Füßen vereinen.


5.74

Ich erbitte Liebe zu deinen geschmückten Füßen. Tilge die Falschheit, nimm mich Hund wahrhaft an und sprich erbarmend: „Ach, komm!“ Auch ich, dein Diener, will mich dir anschließen und immer wieder „Sei gepriesen!“ rufen. Durch jedes Sterben und Wiederkommen hindurch will ich dich verehren, mein König.


5.75

Erde und Himmel verehren dich, die vier Veden rufen laut und verzehren sich danach, dich zu erreichen; denn eine andere letzte Wirklichkeit gibt es nicht. „Wir verehren dich und lassen nicht von dir!“ So rufen wir. Was bedenkst du noch? Komm und gewähre deine Gnade, du Gefährte der Frau mit schönen Brüsten!


5.76

Wenn der Gedanke sich auf dich richtet, reichen die Worte auch an seiner äußersten Grenze nicht ein Körnchen weit. Du bist kein Gegenstand, den bloßes Reden und Hören erschließt. Dich, der alle Welten ist, erfassen die fünf Sinne nicht. Wie weit, wohin, über welche Grenze muss ich gelangen, um die Füße meines Vaters zu erreichen?


5.77

Wann kann ich Täuschender dich erreichen, unser Herr? Rettung finde ich allein bei dir; eine andere Wirklichkeit gibt es nicht. Bewahre mich davor, im Kummer zu vergehen, und erbarme dich meiner, des Sünders! Anders als durch dieses Erbarmen kenne ich keinen Zugang zu dir, Herr.


5.78

Herr, weder hier noch dort gibt es etwas außer dir: Das habe ich gesagt. Ich Unwissender erkannte darin keinen Unterschied, mein Gebieter. Makelloser, der mich Niedrigen annahm! Strahlender, mein Denken wird keinen anderen Gott neben dir, dem Einen, als wahr anerkennen.


5.79

Mit Denken, Tun, Hören, Sprechen und den unzulänglichen fünf Sinnen habe ich Tor dich früher nicht erreicht. Dennoch bin ich nicht verbrannt zusammengebrochen, mein Innerstes ist nicht vor Scham zersprungen. Noch immer lebe ich in der Hoffnung, dich, meinen Vater, zu erreichen.


5.80

Mich Täuschenden mit eisernem Herzen nahmst du an. Du ließest mich die honigsüße Wonne deiner Füße trinken und vereintest dich mit mir. Das Feuer war da, ich war da; was geschehen ist, ist geschehen. Und doch besteht dein Verlangen nach mir und meines nach dir: Welch wunderbares Wirken ist dies!


5.81

Als sollte der Same der Falschheit nicht zugrunde gehen, hast du mich hier zurückgelassen. Alle, die deinem Willen entsprachen, kamen und erreichten deine Füße. Ich aber versinke in Furcht. Unser bettelnder Gott von Arur, was habe ich getan? Sprich zu mir!


5.82

Man rechnete mich zu deinen Dienern; man bestrich mich mit heiliger Asche. Die Menschen verspotteten mich als deinen Diener. Was mir nun widerfährt, kann damit doch nicht zu Ende sein! Ich habe nach dir verlangt, mich dir ergeben; ich bin dein Diener.


5.83

Bin ich denn nicht dein Diener? Hast du mich denn nicht angenommen? Alle deine Diener kamen und erreichten deine Füße. Doch ich kann diesen von Verderbnis erfüllten Leib nicht ablegen. Unser Herr der Shiva-Welt, ich Harter erkenne keinen Weg, dich mit eigenen Augen ganz zu schauen.


5.84

Ich erkenne nicht, wie ich dich sehen kann, obwohl ich dich damals sah. Höchstes Licht, was hat mein leeres Gerede aus mir gemacht? Du bist Mann und Frau, seltener Nektar, Vater! Ich bin wie gestorben, ein Hund ohne Kraft und Scham. Wodurch soll ich mich erheben, mein Gebieter?


5.85

Du teilst dich mit Uma von rehgleichen Augen, du bist der Veda, dessen Ende die Veden nicht kennen. Honig, Nektar, dem Denken schwer erreichbar! König, der meine kleinen Verfehlungen erträgt! Ein wenig habe ich meinen Jammer ausgesprochen. Deine Diener gingen in die große Stadt Shivas; ich und meine Falschheit blieben draußen.


5.86

Draußen blieben meine Falschheit und ich. Das habe ich erreicht: dass ich wahre Liebe nicht zu gewinnen vermag. Deine Diener dagegen gehören dir ganz und kennen nichts anderes. Sie vollbrachten Vortreffliches, folgten dem Weg und erreichten deine Füße, Shiva!


5.87

Gebieter, gib deinem Diener Liebe zu deinen beiden Füßen! Deine Diener gelangten in die Welt, aus der niemand zurückkehrt; ich blieb draußen. Wie eine blinde Kuh mitbrüllt, wenn die Herdenkühe brüllen, so stehe ich abseits der Liebe zu deinen Füßen und weine verwirrt.


5.88

Ich weine. Mit Herzen voller Liebe schmolzen sie wie Wachs am Feuer, sahen deine blitzenden goldenen Füße, verehrten dich und folgten dir. Ich aber ging nicht mit denen, die dir folgten. Vergeblich wurde ich geboren. Womit soll ich dich nun verehren?


5.89

Du beseitigst gnädig das Leid derer, die sich vor dir neigen, und schenkst deinen alten Dienern deine schönen Füße. Sollte selbst das für mich zu schwer erreichbar sein, dann zermalme das Karma in mir, der ich hart wie Bambus bin. Komm bald und gewähre mir deine kühlenden Füße, du von Falschheit freie Wahrheit!


5.90

Ich bin falsch, mein Herz ist falsch, meine Liebe ist falsch. Doch wenn ich, vom Karma beladen, weine, darf ich dich dann nicht erreichen? Honig, Nektar, klarer Zuckerrohrsaft, köstliche Süße! Gewähre deinem Diener, zu dir zu kommen und bei dir zu sein.


5.91

Unveränderliche Flut großen Erbarmens! Deine wahrhaft Liebenden kamen zuvor und erhielten die unvergleichliche Stätte an deinen beiden Blütenfüßen; sie erreichten deine Wahrheit. Du Endloser wurdest zugänglich, kamst in leuchtender Menschengestalt und blicktest mich an. Dennoch blieb mein Herz unaufgebrochen. Welche Niedrigkeit erleidet dieser letzte Hund!


5.92

Du teilst dich mit der Frau von schön geschwärzten Augen. Seit du mich annahmst, habe ich dich wie eine goldene Schale in Kinderhand behandelt, statt deinen seltenen Wert zu erkennen. Dein Leib strahlt von weißer heiliger Asche. Deine wahrhaft Liebenden erreichten deine Wahrheit. Sage: Ist es angemessen, mich, der von Falschheit glänzt, hier zurückzulassen und fortzugehen?


5.93

Ich bin unpassend und voller Täuschung. Als du mich liebevoll anblicktest und „Komm!“ sprachst, litt ich nicht genug, um mich von ihr zu lösen. Täuschung bleibt in mir; ich bin nicht gestorben, Herr mit lotusgleichen Füßen! Du mit dem roten Leib bist mit deinen begnadeten Liebenden dorthin gegangen und hast mich hier gelassen. Ist das recht, mein Herr? Für mein Karma scheint kein Ende zu sein.


5.94

In mir war keine Liebe zu deinen Füßen, Gefährte der Frau mit duftendem Haar. Durch deine Wunderkraft, die Stein in weiche Frucht verwandelt, machtest du mich zum Liebenden deiner Füße. Grenzenlos ist dein Erbarmen, unser Herr. Was immer mich bewegt und was ich auch tue: Du vermagst mir noch jetzt deine Füße zu zeigen und mich zu retten, makelloser Himmlischer!


5.95

Dich kennen die Bewohner des Himmels nicht. Anfang und Ende von dir erreichen die Veden nicht. Auch die Menschen anderer Länder erkennen dich nicht. Wie gütig nahmst du mich an! Du ließest diesen Leib sein Schauspiel tanzen, mich schmelzen und dich trinken, und du ließest mich im Schauspiel der Erkenntnis auftreten. Welch wundersame Macht besitzt du über mich, der auf Erden schmachtet!


5.96

Ohne Samen lässt du Frucht entstehen. Himmel und Erde mit allem, was ist, stellst du hin und nimmst sie wieder zurück. Mich großen, verlogenen Außenseiter machtest du am Tor deines Tempels zum Verzückten und gabst mir einen Platz unter deinen großen Liebenden. Selbst einen Giftbaum fällt man nicht, wenn man ihn selbst aufgezogen hat. So verhält es sich auch mit mir, mein Herr und Gebieter!


5.97

Mein Herr und Gebieter, sei gepriesen! Außer dir habe ich keinen anderen Halt. Gebieter, befiehl mir meinen Dienst, sei gepriesen! Höchster und Jenseitiger der Himmlischen, sei gepriesen! Ich bin geringer als alle: Sei gepriesen! Mein großer Erbarmer, sei gepriesen! Du machtest mich zu deinem Diener: Sei gepriesen! Du bist Anfang und Ende: Sei gepriesen, Vater!


5.98

Vater, mein Nektar, meine Glückseligkeit, Honig, der reichlich hervorquillt und das Herz erweicht! Du gewährst die Kraft, unter deinen seltenen Liebenden dir zuzugehören und dich zu trinken. Strahlend Gekrönter, Beistand, Schatz, auf den deine Diener in ihrer Erschöpfung zurückgreifen! Sage, unser König: Willst du mich wirklich in dieser Welt schmachten lassen?


5.99

König, unser Herr, sprich zu mir: „Komm!“ Du bist vor Vishnu, dem Viergesichtigen und allen anderen: Unser Herr, sprich zu mir: „Komm!“ Wenn alles am letzten Tag vergeht, bleibst du danach: Unser Herr, sprich zu mir: „Komm!“ Damit ich voller Liebe mit meiner Zunge deine geschmückten Füße preise, unser Herr, sprich zu mir: „Komm!“ Vernichter der Schuld, lass mich deine Herrlichkeit singen!


5.100

Ich will dich singen: Sei gepriesen! Singend will ich mich verzehren, immer wieder schmelzen und in Schluchzen ausbrechen. Ich will tanzen: Sei gepriesen! Ich Hund will mich mit den Blüten deiner geschmückten Füße vereinen, die in der Halle tanzen: Sei gepriesen! Nimm diesen Wurmsack von mir: Sei gepriesen! Alle Falschheit soll weichen: Sei gepriesen! Gewähre mir Befreiung: Sei gepriesen, du Wahrheit deiner Wahrhaftigen!


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


6. Nittal Vinnappam – Die Bitte, nicht verlassen zu werden

Deutsch · Umschrift · Tamil


6.1

Herr des Stiers, du hast dich aus Erbarmen mit mir Geringstem verbunden und mich angenommen. Willst du mich nun verlassen? Du trägst das Fell des gewaltigen Tigers, König des beständigen Uttarakosamangai, Herr mit verfilztem Haar! Ich bin erschöpft. Unser Herr, halte mich!


6.2

Von den korallenroten Lippen der Frauen mit vollen, eng aneinanderliegenden Brüsten löse ich mich nicht. Willst du mich dennoch verlassen? Ich gehöre zu deinem erhabenen Dienst, stehe nicht außerhalb, König von Uttarakosamangai. Aus welchem Grund hast du mich Falschen angesehen und angenommen, obwohl ich mich entzog?


6.3

Wie ein Baum am Ufer des Stroms der fünf Sinne, bei den dunkeläugigen Frauen, habe ich Wurzeln geschlagen. Willst du mich verlassen? Du wohnst im strahlenden heiligen Arur, beständiger König von Uttarakosamangai. Du teilst dich mit der Frau von umgürteten, geschmückten Brüsten und lässt mich wachsen!


6.4

Deine immer gütigere Hand nahm mich auf; doch ich wich aus und glänze nun auf dieser Seite der Welt. Willst du mich verlassen? In deinem hohen Haar leuchtet die junge weiße Mondsichel, König von Uttarakosamangai! Du bist ein reiches Licht wie geläutertes Gold und Blitz.


6.5

Wie eine Motte in die lodernde Flamme stürze ich seit langem zu den sanft redenden Frauen. Willst du mich verlassen? Sechsfüßige Bienen durchwühlen duftend deinen Blütenkranz, König von Uttarakosamangai. Du standest an meinem Weg und wolltest mich mit dem seltenen Nektar deiner Gnade nähren; ich aber verweigerte ihn.


6.6

Ich verweigerte ihn, weil ich deine Gnade nicht kannte, mein Juwel. Willst du mich deshalb verabscheuen und verlassen? Zerschlage die Menge meines Karmas und nimm mich an, König von Uttarakosamangai! Ertragen die Großen nicht sogar die Falschheit kleiner Hunde?


6.7

Du Wahrhaftiger nahmst mich Falschen an, als wäre ich etwas wert, und decktest meine Mängel zu. Willst du mich verlassen? Deine Kehle ist dunkel von dem Gift, das du trankst, beständiger König von Uttarakosamangai. Rötlich Strahlender, Shiva, du beendest das Wiedergeborenwerden dieses Geringen!


6.8

„Wie wird deine herrliche Gnade meine Verfehlung beseitigen?“ So frage ich schwitzend vor Angst. Willst du mich verlassen? Dein bekränzter Stier brüllt und lässt die Feinde erzittern, König von Uttarakosamangai. Die fünf Sinne und die Furcht zerren mich vom Karma Beladenen in entgegengesetzte Richtungen.


6.9

Wie eine Ameise im Holzscheit, der an beiden Enden brennt, bin ich getrennt von dir und voller Verwirrung. Willst du mich verlassen? Einziger Herr der weiten drei Welten, beständiger König von Uttarakosamangai! Du strahlst und hältst rechts den dreiblättrigen, zum Kampf bereiten Dreizack.


6.10

Ich durfte mich deinen strahlenden Füßen nähern und die Aussicht auf Befreiung vom Leib gewinnen; dennoch schwinde ich dahin. Willst du mich verlassen? In deinen blühenden Hainen summen die honigsuchenden Bienen, König von Uttarakosamangai! Mit dem mächtigen, festen Bogen verbranntest du die feindlichen Städte.


6.11

Die fünf Sinne wurden zu meinen Gegnern und täuschten mich; ich entfernte mich von deinen edelsteingleichen Blütenfüßen. Willst du mich verlassen? Du bist der Honig, der im Herzen dieses Sünders quillt, beständiger König von Uttarakosamangai! Erhabener, dein goldener Leib strahlt unter heiliger Asche.


6.12

Du Erhabener nahmst mich an; ich aber ließ mich von den fünf Sinnen fortziehen. Willst du mich verlassen? König von Uttarakosamangai, mächtig mit dem Speer, der die zitternden Feinde niederringt! Du bist das große Meer klaren Nektars, aus dem selbst ich Harter trinken darf.


6.13

Wie ein Hund am Meer nur leckt, so vermag mein Herz sich im Meer deiner Gnade nicht ganz zu verlieren. Willst du mich verlassen? Du wohnst im Leib der Diener, die dich nicht verlassen, beständiger König von Uttarakosamangai! Honig im Blütenblatt, Juwel, Nektar, meine Flut der Süße!


6.14

Wie einer, dessen Zunge mitten in der Flut verdorrt, habe ich deine Gnade erhalten und kann mich doch noch immer nicht vom Leid lösen. Willst du mich verlassen? Du wohnst im Herzen der Diener, die dich lieben, beständiger König von Uttarakosamangai. Gewähre mir, der in Täuschung lebt, die Freude, die niemals vergeht!


6.15

Mit freudigem Herzen sah ich deine geschmückten Füße; doch ich trat nicht hervor, um mich mit deiner Gnade zu vereinen. Willst du mich verlassen? Deine blumengleichen Füße verleihen jedem wahren Licht sein Leuchten, König von Uttarakosamangai! Mein erbarmender Vater und Herr, mein Vater, dem ich gehöre!


6.16

Ich stand ohne jemanden da, der mir sagte: „Mein Kind, fürchte dich nicht!“ Erschöpft irrte ich umher. Du Blitzgleicher, willst du mich verlassen? Will man dich vergleichen, bist du wahrhaft nur dir selbst gleich, beständiger König von Uttarakosamangai. Für mich bist du wie Mutter und Vater, mein kostbarstes Gut!


6.17

Mein Gut, Zuflucht meiner Einsamkeit, Schrecken derer, die deine Herrlichkeit verspotten! Willst du mich verlassen? Du Gnade, welche die Wahrhaftigen in sich aufnehmen, König von Uttarakosamangai mit seinen schönen Hainen! Du bist Dunkelheit und Licht, diese Welt und die jenseitige.


6.18

Bleibe bei mir! Nimm mich in Dienst, verkaufe mich, verpfände mich: Dir stehe ich zu. Willst du mich, deinen Gast, verlassen? Du trankst das mächtige Gift wie Nektar, beständiger König von Uttarakosamangai. Du bist das Heilmittel für jene, die unter der Krankheit wiederholter Geburt zusammensinken.


6.19

Vidanga, entzünde das Feuer deiner bleibenden Gnade, damit der Wald meines schweren Karmas vergeht! Willst du mich verlassen? Reiße meine Wiedergeburt mit der Wurzel aus und nimm mich an, König von Uttarakosamangai. Du häutetest den grausamen, berggleichen Elefanten und erschrecktest damit die rankenzarte Göttin.


6.20

Wie eine Kletterpflanze ohne stützenden Zweig schwanke ich haltlos. Du Zarter, willst du mich in meiner Glut verlassen? Du wohnst jenseits dessen, was selbst die Himmelsbewohner erreichen, beständiger König von Uttarakosamangai. Du bist Raum und Erde, Feuer, Wind und Wasser.


6.21

Wie ein kleiner Strauch zwischen kämpfenden Elefanten werde ich von den Sinnen zerzaust. Mein Vater, willst du mich verlassen? In meinem vom Karma belasteten Herzen bist du wie Honig, Milch, Zuckerrohr und Nektar. Du strahlende Klarheit lässt Fleisch und Knochen schmelzen.


6.22

Lichtvoller, du bestreust dich mit heiliger Asche und leuchtest weiß! Willst du mich verlassen? Deinen wahrhaftigen Dienern bist du nahe, anderen stets fern und schwer zu erkennen. Du bist das Weibliche, das uranfängliche Männliche und das, was weder männlich noch weiblich ist.


6.23

Mit dem, was ich erhielt, vermehrte ich nur meine Fehler; meine Liebe schrumpfte. Willst du mich leeren Diener verlassen? Verlässt du mich, gehe ich zugrunde; niemand sonst trägt mich. Ursprung meines Lebens, du bist für mich da! Zu dir kam ich und stehe nun in diesem festen Vertrauen.


6.24

Während das Wirkliche besteht, treibe ich im lärmenden Wahn, tue Unwirkliches und bin nicht rein. Willst du mich verlassen? Du trägst das Fell des mächtigen Elefanten mit langem, hohlem Rüssel. Die Sinne umringen mich leise wie Ameisen einen Topf voll Ghee und lassen mich nicht zu dir gelangen.


6.25

Wie einen Regenwurm mitten unter Ameisen zerfressen mich die Sinne. Ich bin erschöpft, leer und allein. Willst du mich verlassen? Vor deinen duftenden Blütenfüßen weicht der grimmige Tod zurück. Sie sind die Stätte, welche die Erkennenden und die Höchsten der Himmlischen erreichen. Großer, deine Diener weichen nicht von dir!


6.26

Wie ein kleiner Fisch verkümmert, wenn das große Wasser versiegt, zittere ich getrennt von dir. Willst du mich verlassen? In der anschwellenden Ganga ruht die weiße, glänzende Mondsichel wie ein kleines Boot im Berggewässer. Du birgst sie in deinem Haar, kostbares Juwel des Himmels!


6.27

Zwischen den brustgleichen Hügeln der Frauen mit perlenhellem Lächeln verirrte ich mich, sank und fiel. Willst du mich verlassen? Du stelltest mich mitten unter deine Diener, die am ganzen Leib zittern und weinen, und nahmst mich gnädig an. Makelloses Juwel, zeige mir auch jetzt deine erkennbaren, geschmückten Füße!


6.28

Die Sinne verwirren mich, und verwirrt weiche ich hier auf einen falschen Weg ab. Willst du mich verlassen? Als Himmel und Erde vor dem Gift des wogenden Meeres erschraken, nahmst du es als Nektar zu dir. Du Quell des Erbarmens, mein Gebieter, einziger Gegenstand meiner Verehrung: Dein Diener wankt!


6.29

Du hast die Bindung an Herkunft aufgehoben und meine Fehler beseitigt, mein Vater, dessen siegreicher Bogen ein Berg ist. Willst du mich verlassen? Deinen lotusgleichen Leib schmückt eine goldblitzende Konrai-Girlande. Unvergleichlicher, die Unreinheiten wirbeln mich herum wie ein Quirl festen Joghurt.


6.30

Wie kühler Joghurt unter dem Quirl werde ich vom Feuer der Sinne aufgewühlt, und mein Lebenskeim vergeht. Willst du mich verlassen? Wahrhaftiger, du schmückst dich mit weißen Schädeln und makellosen Blüten, umwindest dich mit einer langen Darmgirlande und trägst reichlich Asche und rötliche Sandelpaste.


6.31

Wahrhaftiger, wundersam bist du kühles Wasser, Himmel, Wind, Erde und Feuer. Willst du mich verlassen? Du bist weiß, schwarz, grün und von rotem Leib. Eine Schlange mit glänzender Haube ist dein Gürtel. Du überwandest den wilden Elefanten mit seinen mächtigen Füßen.


6.32

Vor den fünf Sinnen wie vor kämpfenden Elefanten erschrak ich und ging zugrunde. Du, von dem man schwer lassen kann, willst du mich verlassen? Nur deine edlen Diener vermögen dich zu berühren, großes strahlendes Juwel. Dunkelkehliger, das vom Meer aufsteigende, von wildem Feuer umgebene Gift machtest du zum Nektar.


6.33

Ich tat, was mir gerade einfiel, trank den Honig deines Erbarmens, freute mich und wurde übermütig. Willst du mich verlassen? Wie du mir früher deine duftenden Blütenfüße schenktest, so rufe mich wieder zum Dienst und gebiete mir! Nimm mich an, Vater, und beseitige diese ungestüme Begierde!


6.34

Ohne freudigen Eifer für dich folge ich nur meinem eigenen Willen und werde unruhig vor deinem Willen. Willst du mich verlassen? Lass mein Herz wie eine Banane weich und reif werden, wie köstlicher, duftender Honig. Wann kommst du mir entgegen und gewöhnst mich an dich, höchster Herr des Kailasa?


6.35

Höchster über allem, Hara, du wolltest mich trotz meiner Falschheit unter deinen alten Dienern haben. Willst du mich verlassen? Du schmückst dich mit der zarten Mondsichel, die den Hasenfleck trägt; neben ihr windet sich die Schlange mit geöffnetem Maul. Großer Herr, vor Wiedergeburt und eigenem Karma zieht sich mein Herz erschrocken zusammen.


6.36

Wie ein Feuer im dichten Gehölz raucht und brennt, so frisst das Feuer der Sinne an mir; ich glühe vor Schmerz. Willst du mich verlassen? In deinem strahlenden Haar blühen Mandara-Blüten voller duftenden Nektars; Bienen singen hoch, summen leise und trinken den frischen Honig. Mächtiger König des Himmels!


6.37

König, wenn du zu mir kleinem Unwissenden nicht sagst: „Fürchte dich nicht wegen deiner Fehler“, willst du mich dann verlassen, du mit duftender Krone? Schlangenträger mit heiligen goldenen Füßen, Gemahl der dunkeläugigen, weiß lächelnden, wellenumgebenen Frau! Mein schweres Karma drängt heran, als stürzten Berge auf mich.


6.38

Die bedrängenden Sinne trennten mich von dir. Erschrocken kann ich mich nicht aus der Umklammerung der sanft redenden Frauen lösen. Willst du mich verlassen? Du bist wie eine weit ausstrahlende Flamme, König des Verbrennungsplatzes, Nektar deiner Diener, schwer erreichbar. Einziger Beistand, der die Einsamkeit dieses Einsamen aufhebt!


6.39

Du standest als mein einziger Beistand bereit; doch hochmütig ging ich kopfüber meinen Weg und nahm das Karma zum Gefährten. Willst du mich verlassen? Beistand meines schuldbeladenen Herzens, Ursprung meines Lebens, mein Schatz in der Erschöpfung! Nicht ein Hirsekorn lang ertrage ich das feste Netz dieses leidvollen Leibes.


6.40

Im Netz der Blicke von Frauen, die wie ein gefangenes Reh schauen, fing ich mich, irrte umher und litt. Willst du mich verlassen? Du trägst die einzelne schmale Sichel des weißen Mondes, Quell des Erbarmens, Herr des Berges Kailasa, Bräutigam der Bergestochter, Ursprung meines Lebens!


6.41

Ich versinke im heißen Wasser der Begierde, wo die rotlippigen Frauen wie Krokodile zubeißen, und zittere. Willst du mich verlassen? Diesen verwesenden Leib aus dichtem Fleisch ertrage ich nicht. Shiva, ist das recht, ist das recht? Du teilst dich mit der Frau von geschmückten, schön gezeichneten Brüsten; du bist mein heilvoller Weg!


6.42

Gnädig schenktest du deinem Diener deine Füße als Ziel; doch mein Geschick lässt mich diesen Leib nicht ablegen. Willst du mich verlassen? König mit verfilztem Haar! Die helle Schlange, die in der Höhlung eines weißen Schädels wohnt, zischt und hebt ihre Haube. Der Mond schrumpft vor Furcht, taucht ins tiefe Wasser deines Haares und verbirgt sich.


6.43

König, du bist der Freudenblitz für mich Geringen, der keinen Weg kennt. Willst du mich verlassen? Du sprachst die große, wahre Schrift der Veden aus und gehst doch über Worte hinaus. Für die Diener, die nicht von dir weichen, bist du der Erste und ebenso der Letzte; du bist dieses Ganze.


6.44

Wie Fett, das ganz in ein wildes Feuer fällt, bin ich in die Frauen mit speerscharfen Augen gestürzt. Willst du mich verlassen? Nimm mich in die Gemeinschaft der guten Diener auf, die deine duftenden Blütenfüße verehren und zu dir gehen. Ich flehe dich an, unser Herr: Verlass mich Fehlerhaften nicht, Gebieter! Ich will dich singen.


6.45

Ich sang nicht, verneigte mich nicht. Du Juwel verbargst dich, und dennoch verließ ich dieses rohe Fleisch nicht. Willst du mich verlassen? Ich suchte dich nicht mit staunendem Schrei, lief nicht umher und fragte: „Wo ist Shiva? Wer hat ihn gesehen?“ Ich lag nicht mit schmelzendem Inneren da. Ich blieb stehen und plagte mich.


6.46

Wie eine Fliege an einer Jackfrucht klebe ich begehrlich an den Brüsten der rehblickenden Frauen. Willst du mich verlassen? Wenn du mich verlässt, werde ich dich schelten: „Dunkelkehlender, der das Meeresgift trank! Eigenschaftsloser! Hirschträger! Träger des schwindenden Mondes! Uralter großer Bettler!“ So werde ich meinen Tadel ausrufen.


6.47

Ich erlangte den alten Dienst an deinen untadeligen Füßen, fiel davon ab, schalt dich und erwachte wieder. Willst du mich verlassen? Die himmlische Mandakini schwemmt weiße Perlen, Muscheln und Mandara-Blüten heran. In der mächtig gestauten Flut deines Haares liegt die Mondsichel wie ein Boot; das ist dein Schmuck.


6.48

Held, du trägst eine Girlande von Schädeln, die Sternen gleichen, und feurige Schlangen als Schmuck! Willst du mich verlassen? Wenn du mich verlässt und Hochgestellte fragen: „Wessen Diener bist du?“, werde ich sagen: „Diener der herrlichen Diener des Königs von Uttarakosamangai!“ Dann werde ich sie über dich lachen lassen.


6.49

Ich werde sie lachen lassen und meine Fehler, über die man zürnt, wie auch meinen Dienst überall als dem Herrn gehörig ausbreiten. Willst du mich verlassen? Wenn du mich verlässt, schmähe ich dich: „Verrückter, der den wilden Elefanten häutete! Verrückter im Fellgewand! Verrückter, der Gift aß! Verrückter im Feuer des Verbrennungsplatzes! Verrückter, der sogar mich annahm!“


6.50

Ob ich dich schmähe oder preise: Unter meinen eigenen Fehlern breche ich zusammen und verzweifle. Willst du mich verlassen? Du Honig auf dem roten Korallenberg, Gebieter, dem ich gehöre! Aus Erbarmen mit den kleinen Lebewesen trankst du das grimmig brennende Halahala-Gift, damit selbst ich Geringster Nektar trinken darf.


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


7. Tiruvempavai – Das heilige Lied der Mädchen

Deutsch · Umschrift · Tamil


7.1

Wir besingen das seltene, große Licht ohne Anfang und Ende. Du hörst es, Mädchen mit weiten, strahlenden Augen: Schläfst du noch, oder sind deine Ohren hart geworden? Als der Lobgesang auf die langen, geschmückten Füße des großen Gottes durch die Straße drang, schluchzte unsere Freundin, vergaß sich selbst, wälzte sich auf ihrem blumenreichen Lager und lag ganz außer sich da. Was ist das, was ist das für ein Zustand unserer Freundin! Hört, ihr Mädchen!


7.2

„Tag und Nacht sprechen wir voller Liebe von unserer Bindung an das höchste Licht. Seit wann gilt deine Zuneigung diesem Blütenlager, schön Geschmückte?“ – „Ihr schön Geschmückten, pfui! Sind das passende Worte? Ist dies der Ort, mich spielerisch zu verspotten? Der strahlende Herr der Shiva-Welt kommt gnädig, um jene Blütenfüße zu schenken, die selbst die Himmlischen nur scheu preisen. Wer sind wir, dass wir den Herrn der kleinen Halle von Tillai lieben dürfen!“ Hört, ihr Mädchen!


7.3

„Du mit dem weißen, perlengleichen Lächeln, sonst kommst du uns zuerst entgegen und sprichst voller überquellender Süße: ‚Mein Vater, meine Seligkeit, mein Nektar!‘ Komm, öffne deine Tür!“ – „Ihr Hingebungsvollen, alten Dienerinnen des Herrn, ihr Vertrauten! Wäre es schlecht, wenn ihr die Niedrigkeit von uns Neulingen beseitigt und uns annehmt?“ – „Was für Worte! Kennen wir nicht alle deine Liebe? Werden die mit schönem Herzen nicht unseren Shiva singen? So viel wünschen wir uns von dir.“ Hört, ihr Mädchen!


7.4

„Du mit dem hellen Perlenlächeln, ist es noch nicht Tag?“ – „Sind alle mit ihren bunten Papageienstimmen gekommen?“ – „Wir zählen sie und sagen es dir. Verbringe inzwischen die Zeit nicht nutzlos mit geschlossenen Augen! Wir können nicht warten: Wir singen das einzige Heilmittel des Himmels, den kostbaren Sinn der Veden, den unseren Augen Lieblichen. Unser Herz wird weich, bricht innen auf und schmilzt. Komm selbst und zähle; wenn jemand fehlt, magst du schlafen!“ Hört, ihr Mädchen!


7.5

„Wir kennen ihn wohl!“ So redest du prahlerisch von dem Berg, den Vishnu nicht erkannte und der Viergesichtige nicht sah. Du Schelmin mit einem Mund voll Milch und Honig, öffne die Tür! Wir besingen seine Gestalt, die Erde, Himmel und alle anderen schwer erkennen, und seine Güte, mit der er uns annimmt, reinigt und umsorgt. Laut rufen wir „Shiva, Shiva!“ Du erwachst nicht, nimmst nichts wahr. Ist das angemessen, du mit duftendem Haar? Hört, ihr Mädchen!


7.6

Rehgleiche, gestern sagtest du: „Morgen komme ich selbst und wecke euch!“ Nun sage ohne Ausflucht, wohin dieses Wort verschwunden ist. Ist es noch nicht Tag? Er, den Himmel, Erde und alle anderen schwer erkennen, kommt selbst, schenkt uns seine Zuwendung und nimmt uns gnädig an. Wir kommen und besingen seine himmlischen, langen geschmückten Füße: Öffne deinen Mund! Lass selbst dein Fleisch schmelzen. Besinge den König, der dir, uns und allen anderen gehört! Hört, ihr Mädchen!


7.7

Liebe Freundin, sind dies geringe Zeichen? Den Einzigen von großer Herrlichkeit vermögen selbst viele Unsterbliche kaum zu denken. Wenn du seine Zeichen hörst, öffnest du sonst den Mund und rufst „Shiva!“ Noch ehe „Herr des Südens!“ ausgesprochen ist, wirst du wie Wachs am Feuer. Höre: Wir sagten „Mein Elefant! Mein König! Süßer Nektar!“ und nannten dir alles einzeln. Schläfst du immer noch? Du liegst stumm da wie ein törichtes Mädchen mit hartem Herzen. Welch ein Schlaf ist das! Hört, ihr Mädchen!


7.8

Der Hahn ruft, überall rufen die Vögel. Blasinstrumente erklingen, überall ertönen weiße Muschelhörner. Wir sangen vom unvergleichlichen höchsten Licht, vom unvergleichlichen höchsten Erbarmen, von den unvergleichlichen kostbaren Wirklichkeiten. Hast du es nicht gehört? Sei gesegnet, was ist das für ein Schlaf! Öffne den Mund! Zeigt sich so die Liebe zum Meerestiefen? Lasst uns den Einen singen, der am Anfang der Weltzeiten steht und die Frau als seine Hälfte trägt. Hört, ihr Mädchen!


7.9

Du bist die uralte Wirklichkeit noch vor allem Alten und zugleich die Neuheit alles Neuen. Wir sind deine herrlichen Dienerinnen und haben dich zum Herrn gewonnen. Wir wollen uns vor den Füßen deiner Diener neigen und ihnen zugehören. Sie sollen unsere Gatten sein; freudig wollen wir den Dienst erfüllen, den sie uns auftragen. Wenn du uns, unser König, diese Lebensweise gewährst, wird uns nichts fehlen. Hört, ihr Mädchen!


7.10

Deine Blütenfüße reichen tiefer als die sieben Unterwelten, jenseits aller Worte; deine blumengeschmückte Krone reicht über die Grenze aller Dinge hinaus. Eine Frau ist die Hälfte deines heiligen Leibes; doch du bist nicht auf eine Gestalt beschränkt. Veden, Himmlische und Erde preisen dich, ohne dich aussagen zu können. Du unvergleichlicher Freund wohnst unter deinen Dienern. Ihr Tempelmädchen aus makelloser Gemeinschaft: Welches ist sein Ort, welches sein Name? Wer sind seine Angehörigen, wer seine Fremden? Auf welche Weise können wir ihn besingen? Hört, ihr Mädchen!


7.11

Wir steigen in den großen, von Bienen umschwärmten Teich, tauchen mit lautem Platschen ein, schöpfen mit den Händen und singen deine geschmückten Füße. Herr, sieh: Wir, deine Dienerinnen seit Generationen, haben das wahre Leben erlangt! Du bist rot wie starkes Feuer, badest in weißer Asche, bist reich an Segen und Gemahl der schlanken Frau mit weiten, dunkel umrandeten Augen. Durch dein gnädiges Spiel, uns anzunehmen, sind wir auf allen Wegen des Heils emporgehoben worden. Bewahre uns davor, zu ermüden! Hört, ihr Mädchen!


7.12

Damit das eng anhaftende Leid der Wiedergeburt endet, baden wir laut jubelnd im heiligen Wasser. Sein Herr ist der Tänzer, der im Feuer in der kleinen Halle des guten Tillai tanzt. Himmel, Erde und alles bewahrt, erschafft und verbirgt er spielend. Lasst uns von ihm sprechen! Unsere Armreifen klingen, die langen Schmuckbänder rauschen, Bienen summen über unserem geschmückten Haar. Wir schöpfen im blühenden Teich, preisen die goldenen Füße des Gebieters und baden im tiefen Quellwasser. Hört, ihr Mädchen!


7.13

Dunkle blaue Wasserlilien und frische rote Lotusblüten, Kranichscharen und ineinander verschlungene Schlangen, dazu Menschen, die kommen, ihre Unreinheit abzuwaschen: So gleicht der schwellende Teich unserer Herrin und unserem König zusammen. Springt hinein, springt! Muschelarmreifen sollen mit Fußringen zusammenklingen, die Brüste sich heben und das geschöpfte Wasser aufwallen. Springt und badet im lotusblühenden Wasser! Hört, ihr Mädchen!


7.14

Die Ohrgehänge schwingen, goldene Schmuckstücke schwingen, das bekränzte Haar schwingt und Bienenschwärme tanzen. Wir baden im kühlen Wasser und singen die kleine Halle, den Sinn der Veden und den, der dieser Sinn ist. Wir singen die Macht des Lichtes, seinen reichen Konrai-Kranz, seine Ursprünglichkeit und sein Sein als Ende. Wir singen die Füße der armreifgeschmückten Göttin, die uns mit besonderer Fürsorge aufgezogen hat. Singt und badet! Hört, ihr Mädchen!


7.15

Immer wieder ruft sie „Unser großer Herr!“ Ihr Mund hört nicht auf, seine Herrlichkeit zu nennen. Ihr Herz wird übervoll von Freude, aus den Augen strömen unaufhörlich lange Tränenbahnen. Einmal vor ihm niedergefallen, erhebt sie sich nicht mehr; andere Himmelsgötter verehrt sie nicht. So wird ein Mensch vom großen König verzückt! Wer sonst ist der Wundertäter, der einen auf diese Weise annimmt? Ihr mit schönen, geschmückten Brüsten, lasst uns seine Füße mit voller Stimme besingen, ins herrliche Blütenwasser springen und baden! Hört, ihr Mädchen!


7.16

Regenwolke, schöpfe zuerst das Meer aus, steige empor und erstrahle dunkel wie unsere Herrin! Blitze wie die schmale Taille der Göttin, die uns besitzt. Donnere wie die goldenen Fußringe an ihren heiligen Füßen; spanne den Bogen wie ihre Brauen. Unser König ist seinen Liebenden gegenüber nicht weniger fürsorglich als sie. Gieße dich über uns aus wie die süße Gnade, mit der er uns schon entgegenkommt, ehe wir ihn bitten! Hört, ihr Mädchen!


7.17

Eine Freude, die beim Rotäugigen, beim Viergesichtigen und bei den Göttern nirgends zu finden ist, wird uns zuteil. Du mit duftendem, dichtem Haar! Er reinigt und umsorgt uns, erscheint gnädig in jedem unserer Häuser und schenkt uns seine rotlotusgleichen goldenen Füße. Lasst uns diesen Helden, diesen schönen König, den seltenen Nektar für uns Dienerinnen, unseren großen Herrn singen! Zum Leuchten unseres Wohlergehens springen wir ins Lotuswasser und baden. Hört, ihr Mädchen!


7.18

Wenn die Himmlischen kommen und sich vor den Lotusfüßen des Herrn von Annamalai neigen, verblasst der Glanz der Juwelen ihrer Kronen. Ebenso vertreiben die Strahlen der augenhellen Sonne das Dunkel: Das kühle Mondlicht schwindet, die Sterne gehen fort. Er ist Frau, Mann und keines von beiden; er ist der strahlende Himmel, die Erde und zugleich von all dem verschieden. Er steht als augenfüllender Nektar vor uns. Mädchen, singe seine geschmückten Füße, springe ins Blütenwasser und bade! Hört, ihr Mädchen!


7.19

„Das Kind in deiner Hand findet bei dir allein Zuflucht“: Aus unserer Furcht erneuern wir dieses alte Wort. Unser großer Herr, höre, was wir dir sagen: Unsere Brüste sollen nicht die Schultern solcher berühren, die dich nicht lieben. Unsere Hände sollen keinen Dienst verrichten, der nicht dir gehört. Tag und Nacht sollen unsere Augen nichts anderes suchen. Wenn du uns dies gewährst, unser König, was kümmert es uns dann, wo die Sonne aufgeht? Hört, ihr Mädchen!


7.20

Sei gepriesen und gewähre uns deine Blütenfüße, die der Anfang sind! Sei gepriesen und gewähre uns deine roten Sprosse, die das Ende sind! Gepriesen seien die goldenen Füße, aus denen alle Wesen entstehen; gepriesen die blumengeschmückten Füße, die allen Wesen Freude sind; gepriesen das Füßepaar, das aller Wesen Ende ist; gepriesen der Lotus, den Vishnu und der Viergesichtige nicht sahen; gepriesen die goldenen Blüten, die uns gnädig annehmen, damit wir frei werden. Preisend baden wir im Wasser des Margazhi-Monats. Hört, ihr Mädchen!


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


8. Tiru Ammanai – Das heilige Ammanai-Spiel

Deutsch · Umschrift · Tamil


8.1

Die sich entfaltenden Blütenfüße, die selbst der rotäugige große Vishnu beim Graben nicht finden konnte, kamen gnädig auf die Erde. Sie schnitten unsere Wiedergeburt ab und nahmen auch Menschen wie uns an. Der schöne Herr des Südens, von Perundurai mit seinen dichten Kokoshainen, kam als Brahmane, rief uns laut und gewährte Befreiung. Lasst uns diese langen, von Erbarmen erfüllten geschmückten Füße singen – Ammanai!


8.2

Für Erdenmenschen, Himmelsbewohner, Bewohner der Unterwelt und Wesen jenseits davon ist er schwer, sehr schwer zu sehen. Uns aber ist der großmütige Herr zugänglich. Der Herr des Südens, von Perundurai, versetzte uns in Verzückung, schenkte den Weg ohne Wiederkehr und trat in mein Herz. Unerschöpflicher Nektar, der im brandenden Meer Fische fängt, Meer unermesslicher Zuwendung: Ihn lasst uns singen – Ammanai!


8.3

Während Indra, Vishnu, Brahma und die anderen Himmlischen im Luftraum stehen blieben, kam Shiva gnädig auf die Erde. Er nahm auch Menschen wie uns an, mit heiliger Asche auf seinen Schultern. Der herrliche Herr von Perundurai kommt und lässt unser Denken schmelzen. Um unsere Fesseln abzureißen, bestieg er ein Pferd. Die endlose Seligkeit, die er schenkte, lasst uns singen – Ammanai!


8.4

Die Himmelsgötter, Vishnu, Brahma und Indra standen im Wald, dörrten in Askese aus, und Ameisenhügel wuchsen um sie; dennoch war er schwer zu sehen. Zu mir Hund kam er selbst und sorgte für mich wie eine Mutter. Er trat in meinen Leib und belebte mich bis in jedes Haar hinein. Wie Honig, wie klarer Nektar strahlten seine himmlischen, langen geschmückten Füße: Sie lasst uns singen – Ammanai!


8.5

Mich letzten Hund mit unbelehrtem Herzen versetzte der mächtige Herr des Südens, von Perundurai, in Verzückung. Er knetete den Stein zur reifen Frucht, versenkte mich in die Flut seines Erbarmens und beseitigte mein Karma. Den Veda-Kundigen, den schnellen Stierreiter, der in die Stadt Tillai eintritt und in der kleinen Halle bleibt, lasst uns singen – Ammanai!


8.6

Hast du gehört, Freundin, wie der Eine sein wunderbares Spiel trieb? Der Herr des Südens, von Perundurai mit seinen schönen bemalten Mauern, zeigte alles, was noch unoffenbart war. Er zeigte Shiva, zeigte seine Lotusfüße und den Honig seines Erbarmens. Die Leute mochten über uns lachen: Er selbst nahm uns an und führte uns zur höchsten Befreiung. Wie er uns zum Eigentum machte, lasst uns singen – Ammanai!


8.7

Er wohnt im Innersten derer, die ohne Unterlass seiner gedenken, und ist doch der Ferne, der Held. Er wohnt im südlichen Perundurai, ist der Veda-Kundige und trägt die Frau als seine Hälfte. Er ist der Gebieter, der uns Hunde annahm, die mütterliche Wirklichkeit, die selbst die sieben Welten geworden ist und sie regiert. Ihn lasst uns singen – Ammanai!


8.8

Er gewährt den Lohn für melodischen Gesang, trägt die Frau als Hälfte und ist der große Herr von Perundurai. Sein Ruhm erfüllt den Himmel; er herrscht über das weite Weltenrund und trägt das Auge auf der Stirn. Im lebhaften Madurai trug er Erde gegen Lohn, wurde vom König geschlagen und trug Wunden auf seinem goldenen Leib. Diesen Leib lasst uns singen – Ammanai!


8.9

Er trägt die abgetrennte Mondsichel, ist der Veda und Herr von Perundurai. Er trägt die gedrehte heilige Schnur, reitet auf dem prächtigen Reittier, hat eine dunkle Kehle, einen roten Leib und weiße Asche. Er ist der Ursprung des Weltalls. Wie seit alters schenkt er seinen alten Dienern gnädig endlose Seligkeit. Dass das Weltall staune, lasst uns davon singen – Ammanai!


8.10

Der Veda-Kundige steht über den Göttern, die den Himmel regieren, und als höchste Würde über den Königen der Erde. Ihm gehört das kühle Pandya-Land, das die liebliche tamilische Sprache hervorbringt. Er teilt sich mit der Herrin. Im geliebten Perundurai zeigte er seine augenfüllenden geschmückten Füße und nahm mich Hund an. Diesen Herrn von Annamalai lasst uns singen – Ammanai!


8.11

Er teilt sich mit der Frau, deren Brüste schönen Schalen gleichen, und ist der Herr des Südens, von Perundurai. Sein Wesen lässt die Herzen derer schmelzen, die unfehlbar seine Füße erreichen. Er machte das Pandya-Land zur Shiva-Welt, der Vater mit Wasser im verfilzten Haar. Jenseits allen Jenseits wohnt er in den Herzen, die sich seinen seligen geschmückten Füßen ganz ergeben. Ihn lasst uns singen – Ammanai!


8.12

Höre, Mädchen mit dunkel glänzenden Augen! Vishnu, Brahma und Indra suchen ihn durch jede Geburt hindurch. Mich aber nahm er in dieser Geburt mit süßer Gnade an und bewahrt mich vor weiterer Geburt. Er erscheint in allem Wirklichen, bleibt als Wahrheit bestehen, ist selbst jedes Ding und für alles die endgültige Heimstatt. Unseren Shiva, der diese Wirklichkeit ist, lasst uns singen – Ammanai!


8.13

Die Armreifen an unseren Händen klingen, die Ohrgehänge schwingen, das dunkle Haar wallt, Honig fließt und Bienen summen. Lasst uns den Roten singen, der weiße Asche trägt, dessen Wesen man durch bloßes Annähern nicht erfasst und der doch alles durchdringt! Für Liebende ist er wahrhaft gegenwärtig; für andere entzieht er sich. Den Veda-Kundigen, der in Aiyaru wohnt, lasst uns singen – Ammanai!


8.14

Als Elefant, als Wurm, als Mensch, als Gott und in vielen anderen Gestalten wurde ich geboren, starb und wurde müde. Er ließ selbst mein Fleisch schmelzen und vertrieb freudig mein Karma. Süß wie Honig, Milch und Zuckerrohr kam er als König und nahm mich gnädig in seinen Dienst. Die Blütenfüße dieses Himmlischen lasst uns singen – Ammanai!


8.15

Bei Dakshas Opfer ließ er den Mond schwinden, zerdrückte Indras Schultern und schlug dem Opferherrn den Kopf ab. Er brach die Zähne des hellstrahlenden Sonnengottes, der durch den Himmel zieht, zerstreute die Götter und jagte sie freudig in alle Richtungen. Den Mandara-Kranz des Herrn des Südens, von Perundurai, das rote Blütenhaine umgeben, lasst uns singen – Ammanai!


8.16

Als Leib, Leben und Bewusstsein mischte er sich in mein Inneres; er wurde Honig, Nektar und süßer Zuckerrohrzucker. Gnädig schenkt er uns einen Weg, den selbst die Himmlischen nicht kennen. Der Held mit honigreichen Konrai-Blüten steht als unerschöpfliche, herrlich leuchtende Erkenntnis und als König der unermesslich vielen Lebewesen. Davon lasst uns sprechen – Ammanai!


8.17

Ich will blühende Konrai tragen; so geschmückt will ich Shivas starke Schultern umfangen. Vereint will ich ihn umarmen und in Verzückung versinken, schmollend mit ihm streiten und nach seinen roten Lippen schmachten. Innerlich schmelzend will ich ihn suchen und nur Shivas geschmückte Füße bedenken. Ich werde welken und wieder aufblühen. Die roten Füße dessen, der mit Feuer in der Hand tanzt, lasst uns singen – Ammanai!


8.18

Er ist die leuchtende Hälfte der Frau, deren sanfte Rede einem Papagei gleicht; der Wundertäter, den Vishnu und Brahma trotz ihrer Suche schwer erkennen. Im herrlichen Perundurai voller klarer Honigsüße wurde er zugänglich und erbarmte sich. Mit unbegreiflicher, süßer Gnade kam er als Licht, sodass in meinem Innersten Licht erstrahlte. Diesen liebevollen Brahmanen lasst uns singen – Ammanai!


8.19

Er ist vor den Dreien, ist ganz ihr Ende und bleibt auch nach dem Ende aller Dinge. Er trägt den Haarschmuck, ist König des geliebten Perundurai, der Himmlische mit der Frau als Hälfte. Ihm gehören das südliche Anaikka und das klare Pandya-Land. Für jene, die „Mein Elefant! Mein Vater!“ rufen, ist er süßer Nektar. Diesen unvergleichlichen Vater und Herrn lasst uns singen – Ammanai!


8.20

Der große Herr von Perundurai, dessen Wesen andere schwer erkennen, kam gnädig auf siegreichem Pferd. Er beseitigte die Fehler seiner Diener, erkannte ihre guten Eigenschaften, reinigte und umsorgte sie und zerschnitt die Ketten der sie umgebenden Bindungen. An seinen uralten Ruhm wollen wir uns halten, damit unser Festhalten an den Fesseln endet. Die große Seligkeit dessen, an den wir uns halten, lasst uns singen – Ammanai!


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


9. Tirupporcunnam – Das heilige goldene Duftpulver

Deutsch · Umschrift · Tamil


9.1

Hängt Girlanden aus schönen Perlen und duftenden Tazham-Blüten auf! Stellt Gefäße mit Keimlingen, Räucherwerk und gute Lampen bereit. Singt Segenslieder zusammen mit Shakti, Saumya, der Erdgöttin und der Göttin der Rede. Siddhi, Gauri, Parvati und Ganga, kommt und nehmt die Wedel zur Hand! Den Vater, den Herrn von Aiyaru, singend, wollen wir das goldene Duftpulver für sein Bad stampfen.


9.2

Für unseren Herrn mit dem langen, blumengeschmückten Haar müssen wir heiliges goldenes Duftpulver stampfen. Ihr mit Augen wie aufgeschnittene junge Mangos, kommt und singt mit uns! Ruft die Diener herbei, damit keiner draußen bleibt. Beugt euch, verehrt unseren König, unseren Tänzer! Damit er und die Göttin kommen und uns annehmen, wollen wir das rotgoldene Duftpulver stampfen.


9.3

Streut schöne Asche aus und reinigt den Boden! Streut reines Gold, breitet Schätze aus, pflanzt Indras Wunschbaum, stellt überall herrliche Lichter auf und hisst Banner. Für den König der Himmlischen, Brahmas großen Herrn, Vishnus Gebieter, den Vater des guten Speerträgers, für den Gemahl Umas, die auch uns regiert, wollen wir das würdige goldene Duftpulver stampfen.


9.4

Schmückt alle Stößel mit Münzen; schmückt die Griffe und den dunklen Mörser. Segnet die liebenden Diener: „Mögt ihr fest stehen und strahlen!“ Lasst uns den rotgoldenen Tempel des heiligen Ekamban in Kanchi singen, den das ganze Land tanzend preist. Frei von bindendem Karma stehen wir da und wollen singend das goldene Duftpulver stampfen.


9.5

Brahma und Vishnu mögen das heilige Arugam-Gras darbringen. Indra und die übrigen Unsterblichen, alle duftenden alten Götterscharen, lassen wir erst nach uns den Stößel heben. Singt den rotgoldenen Tempel des heiligen Ekamban, des Bogenschützen, der die drei festen Burgen traf! Ihr mit lächelnden roten Lippen, für das Bad des dreiäugigen Vaters wollen wir das goldene Duftpulver stampfen.


9.6

Viele Große heben ihre Stößel; die ganze Welt scheint als Mörser nicht zu genügen. Die Diener kommen zum Mischen in solcher Menge, dass die Welten sie kaum fassen und anschauen können. Er nahm uns Diener liebevoll an und gab uns seine frischen Blütenfüße als Schmuck für unser Haupt. Den Schwiegersohn des Berges wollen wir immer wieder singen und freudig das goldene Duftpulver stampfen.


9.7

Die Armreifen klingen laut; die Schar der Diener erhebt sich und jubelt laut. Die Leute im Land rufen über uns; wir rufen ihnen entgegen. Für unseren Höchsten und Jenseitigen, der die Frau mit klingenden Fußringen an ihren zarten Füßen als Hälfte trägt, für den König wie ein großer Berg aus reinem Gold, wollen wir das goldene Duftpulver für sein Bad stampfen.


9.8

Ihr guten, zarten Mädchen mit weiten, strahlenden Augen! Die gemusterten Armreifen sollen klingen, die vollen Brüste sich heben und die heiligen Aschestreifen auf den Schultern dicht und hell leuchten. Ruft immer wieder: „Wir flehen dich an, unser Herr!“ Er zeigte uns seine frischen, vollkommenen Blütenfüße und nahm uns, geringer als Hunde, in diesem Leben an. Seine Wege wollen wir immer wieder singen und das goldene Duftpulver für sein Bad stampfen.


9.9

Die ganze Erde werde zum Mörser, der große Meru stehe darin als Stößel. Füllt reichlich das Kurkuma der Wahrheit ein! Lasst uns immer wieder die roten heiligen Füße des erhabenen Herrn des Südens, von Perundurai, besingen. Den rotgoldenen Stößel in der rechten Hand, wollen wir für den Herrn, der im schönen Tillai wohnt, das goldene Duftpulver für sein Bad stampfen.


9.10

Die perlengeschmückten Brüste bewegen sich, die Bienen im dichten Haar tanzen; unser Denken tanzt mit Shiva, Tränen tanzen in unseren roten, fischgleichen Augen. Unsere Verzückung tanzt mit unserem Herrn, die Wiedergeburt zieht weiter zu anderen. Wir tanzen im Erbarmen des Vaters und wollen das goldene Duftpulver für sein Bad stampfen.


9.11

Das helle Lächeln strahle ringsum wie Mondlicht; die geöffneten korallenroten Lippen sollen beben. Singt immer wieder, wie er uns annahm und in seinen Dienst stellte! Sucht unseren großen Herrn; suchend werde euer Herz froh, staune und gewinne Klarheit. Tanzt für den, der in der Halle tanzt! Wir wollen das goldene Duftpulver für sein Bad stampfen.


9.12

Ihn mit der dunklen Kehle, das Heilmittel der Himmelsbewohner, den rubingleichen Tänzer, den Herrn und Herrn der Edlen, der uns ergriff, annahm und seine Kostbarkeit offenbarte; den für die Falschen Falschen und für die Wahrhaftigen Wahren: Ihn singt, ihr guten Frauen mit blütenweiten Augen, goldenen Armreifen und schlangenhaubengleichen Hüften! Wir wollen das goldene Duftpulver stampfen.


9.13

Ihr mit blitzschlanker Taille, roten korallenfarbenen Lippen, schwarzen Augen, weißem Lächeln und melodisch sanfter Rede! Singt die Füße meines seltenen Nektars, unseres Vaters, unseres großen Herrn. Für die Tochter des Himalaya ist er Gemahl, Sohn, Vater und älterer Bruder zugleich, unser Gebieter. Ihr guten Frauen mit goldgeschmückten Brüsten, wir wollen das heilige goldene Duftpulver stampfen.


9.14

Muschelarmreifen tönen, Fußringe klingen, die Girlanden um das lange Haar schwingen, die Lippen wie rote reife Früchte beben. Ihr hell Geschmückten, singt die Shiva-Welt! In seinem verfilzten Haarkranz rauscht die Ganga und zischen die Schlangen. Für seine geschmückten Füße wollen wir mit vor Liebe anschwellenden Brüsten das heilige goldene Duftpulver stampfen.


9.15

Er ist der klare Saft und Sirup vom Zuckerrohr der Erkenntnis, schwer auffindbare Güte, unversiegender Honig und der Geschmack reifer Früchte. Er ist der König, der ins Herz eintritt und es mit Süße erfüllt, der Tänzer, der unsere Wiedergeburt abschnitt und uns annahm. Preist ihn, bis eure Zungen Spuren des Lobens tragen! Ihr guten Frauen mit weiten, dunklen Lilienaugen, singend wollen wir das goldene Duftpulver stampfen.


9.16

Auch wir kommen mit seinen Liebenden und singen, wie wir ihm dienen dürfen. Er zeigt die roten Blütenfüße, die die Götter im Himmel nicht einmal im Traum erkennen. Er trägt die siegreiche Fahne herrlicher Heldentat. Immer wieder wollen wir die Namen Shiva, großer Herr und siegreicher Held, der die Städte zerstörte, besingen und das rotgoldene Duftpulver stampfen.


9.17

Wir singen die großen honiggefüllten Konrai-Blüten, die Shiva-Stadt und den jungen großen Himmelsmond auf seinem heiligen Haar. Wir singen den mächtigen Stier, die fleischdurchdringende Axt und den Dreizack in seiner rechten Hand. Wir singen, wie er damals Gift zur Speise nahm, damit Himmlische und Irdische leben konnten. Wir wollen das heilige goldene Duftpulver stampfen.


9.18

Wir singen, wie er Brahmas Kopf nahm und damit Ball spielte; wie er dem Sonnengott die Zähne ausriss; wie er den Elefanten tötete und dessen Fell anlegte; wie er den Tod mit dem Fuß trat; wie er die drei zusammengekommenen Städte beschoss. Wir singen die Liebe, mit der er uns arme Diener annahm. Dastehend und immer wieder tanzend wollen wir dem Herrn Duftpulver stampfen.


9.19

Singt die Girlande aus runden Konrai-Blüten, singt die Datura-Blüte und den Mond! Singt das südliche Tillai, wo die Vollendeten leben; singt unseren Schatz in der kleinen Halle! Singt den Gürtel aus einer großen Schlange, singt die Armreifen und die Schlange, die auf seiner gebogenen Hand aufgerichtet tanzt. Für den Herrn wollen wir Duftpulver stampfen.


9.20

Für ihn, der Veda und Opfer ist, der Wahrheit und Unwahrheit ist, der Licht und Dunkelheit ist, der Leid und Freude ist, der Hälfte und Ganzes ist, der Bindung und Befreiung ist, der Anfang und Ende ist, wollen wir das goldene Duftpulver für sein Bad stampfen.


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


10. Tirukkottumbi – Die königliche Biene als Botin

Deutsch · Umschrift · Tamil


10.1

Der König auf der Lotusblüte, Indra, die schöne Herrin auf der Zunge, Narayana, die vier Veden, die auf mächtigen Wagen fahrenden Lichter und die Himmlischen erkennen ihn nicht. Zu den roten Füßen dessen, der den Stier reitet, fliege und summe, königliche Biene!


10.2

Wer bin ich, was ist mein Herz, was sind meine Kenntnisse? Wer würde mich kennen, hätte der Herr der Himmlischen mich nicht angenommen? Der Herr der Tanzhalle wandert wie ein Verwirrter umher und erbittet Speise in einem zerbrochenen Schädel, an dem Fleisch haftet. Zu seinem honigreichen Lotus fliege und summe, königliche Biene!


10.3

Trinke nicht den winzigen Honig einer Blüte, kaum ein Hirsekorn groß. Zu ihm, an den wir denken, den wir schauen und von dem wir sprechen, während er stets den Honig der Glückseligkeit ausgießt, sodass alle Knochen im Innersten schmelzen – zu diesem Tänzer allein fliege und summe, königliche Biene!


10.4

Mein Vater sah, dass mir eine Liebe wie die Kannappas fehlte. Dennoch nahm er aus Gnade sogar mich an, für dessen Niedrigkeit es keinen Vergleich gibt. Er ordnete mir meinen besonderen Dienst zu und sprach: „Komm!“ Zu ihm mit seiner himmelweiten Gnade, seiner heiligen Asche und seinem duftenden Puder fliege und summe, königliche Biene!


10.5

„Jener ist Gott! Dieser ist Gott!“ So reden die Menschen auf Erden von falschen Göttern und streiten verwirrt. Ohne jede Hingabe hielt ich mich an den wahrhaftigen Gott der Götter, damit meine übrigen Bindungen abfallen. Zu ihm fliege und summe, königliche Biene!


10.6

Angehäufter Besitz, Frauen, Kinder, Herkunft und Gelehrsamkeit: In dieser davon berauschten Welt verwirren Geburt und Tod die wechselnden Gedanken. Der wunderbare Gott klärte diese Unruhe meines Geistes. Zu ihm fliege und summe, königliche Biene!


10.7

Schon ein kurzer Gedanke an Shankara wird dem Herzen zum Nektar. Sollte ich Verlorener ihn vergessen, seine unvergänglichen heiligen Füße? Mit den schuldverstrickten Dienern anderer Mächte, die sich nicht an diese Füße halten, wollen wir nicht einmal Bekanntschaft pflegen. Zum Vollkommenen unter den Vollkommenen fliege und summe, königliche Biene!


10.8

Als Einer spross er hervor und trieb unzählige Zweige. Er sorgte gut für mich und ließ mich Hund in einer Sänfte tragen. Er ist mein Vater, der große Herr meines Vaters und meiner Mutter. Zu diesem unerschöpflichen Reichtum fliege und summe, königliche Biene!


10.9

Der Dunkelkehlige steht jenseits aller Werkzeuge des Erkennens. Sobald ich hinging und bei seinen Füßen Zuflucht nahm, beendete er für mich die Verwirrung durch Tod und Geburt. Zu diesem Meer des Erbarmens fliege und summe, königliche Biene!


10.10

Krank und alt geworden, blieb ich hier wie ein verstoßenes Kalb. Wie ein Hund, dem ein Schatz zufällt, kannte ich dessen Wert nicht. Er aber kam als Mutter und nahm mich in jeder Hinsicht an. Zu diesem von der Helligkeit seines Erbarmens erfüllten Reichtum fliege und summe, königliche Biene!


10.11

Er sagte nicht: „Ein hartherziger Dieb, ein Eigensinniger!“ Er ließ mein steinernes Herz schmelzen und nahm mich aus Erbarmen an. Er ist der Herr der Halle im schönen Tillai, wo Schwäne spielen. Zu seinen schönen goldenen Füßen fliege und summe, königliche Biene!


10.12

Der Gebieter lehrte mich Hund, seine Füße zu singen. In seiner Größe erträgt er die Fehler in meinem dämonengleichen Herzen. Ohne mich zu verachten, nimmt er gnädig die Dienste an, die ich tue. Zu diesem mütterlichen Herrn fliege und summe, königliche Biene!


10.13

Dass ich ihn nicht liebe, wissen er und ich. Dass er mich dennoch angenommen hat, wissen alle. Dort offenbarte sich sein ganzes Erbarmen; er allein ist mein König. Damit er sich mit mir vereine, summe ihm lindernd zu, königliche Biene!


10.14

Als Keim aller Dinge und jenseits der Welt kam er gnädig auf diese Seite, zusammen mit der Frau mit duftendem Blütenhaar. Er, der Formlose, wurde ein Brahmane, der die Veden kennt, und nahm mich an. Zu diesem segensreichen Gott fliege und summe, königliche Biene!


10.15

Wo wären ich und mein Denken im Verhältnis zu unserem Gebieter, hätte der Langhaarige mich nicht zusammen mit seiner Frau angenommen? Der Herr ist Himmel, Himmelsrichtungen und das große Meer. Zu seinen roten Füßen, aus denen Honig strömt, fliege und summe, königliche Biene!


10.16

Als ich seine heilige Gestalt bedachte, die nicht gedacht werden kann, kam ungetrübte Freude. Der Herr, eine himmlische Flut des Erbarmens, wurde mein eigener Herr und nahm mich ganz besonders an. Damit er mich ganz zu sich nehme, fliege und summe ihm zu, königliche Biene!


10.17

Tag für Tag hielt ich falschen Reichtum für wahr, versank darin und blieb gefangen. Er nahm mich an. Rufe „Herr, mein kostbares Leben, Herr der Halle!“ und fliege zu seinen schönen roten Blütenfüßen; summe dort, königliche Biene!


10.18

Fell und Seidengewand, großes Ohrgehänge und gerollter Ohrring, milchweiße Asche und frische Sandelpaste, grüner Papagei und Dreizack, dazu die vereinten Armreifen: Betrachte diese uranfängliche, vereinte Gestalt und summe freudig-lindernd, königliche Biene!


10.19

Der Freigebige sagte nicht: „Dieser ist ein Dieb, ein Harter, ein Unwürdiger!“ Er kam immer näher und blieb schließlich in meinem Herzen. Zu seinen klar strahlenden Füßen, die kein einziges Leid im Innern bestehen lassen, fliege und summe, königliche Biene!


10.20

Brahma auf der Blüte und Vishnu standen enttäuscht da, weil er schwer erreichbar war. Mich Diener aber ließ er froh aufrecht stehen: Er setzte einem Hund einen Ehrensitz auf und verlieh ihm großen Wert. Zu ihm mit dem feurigen Leib fliege und summe, königliche Biene!


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


11. Tiruttellenam – Das heilige Tellenam-Spiel

Deutsch · Umschrift · Tamil


11.1

Vishnu ging als Eber aus und erkannte seine heiligen Füße nicht. Damit wir ihn in Gestalt und Namen erkennen, kam er als Brahmane und nahm uns an. Dem, der nicht auf einen Namen oder eine Gestalt begrenzt ist, wollen wir tausend heilige Namen singen: Wollen wir nicht den Tellenam-Takt schlagen?


11.2

Nachdem der Herr des segensreichen Perundurai die Wurzel meiner Wiedergeburt abgeschnitten hatte, sah ich keinen anderen mehr als Herrn. Er ist formlos und hat doch Gestalt. Wir singen das heilige Arur, in dem er wohnt: Wollen wir nicht den Tellenam-Takt schlagen?


11.3

Shiva steht jenseits dessen, was Hari, Brahma und die übrigen Götter erkennen. „Er kam, ließ uns schmelzen und nahm unseren Dienst an!“ Wenn die ganze Welt das hört, lacht sie. Dieses wunderbare Geschehen wollen wir singen: Wollen wir nicht den Tellenam-Takt schlagen?


11.4

Das höchste Licht bewahrte mich davor, in den vergeblichen Wegen geringer Götter zu versinken, schützte mich vor der Täuschung der Wiedergeburt und nahm mich an. Als es mir seinen immer neuen roten Glanz schenkte, schwand mein abgesondertes Ich, und ich wurde von Shiva erfüllt. Davon wollen wir singen: Wollen wir nicht den Tellenam-Takt schlagen?


11.5

Shiva, der den hohen Göttern, Brahma und Vishnu schwer erreichbar ist, nahm gnädig Gestalt an, damit die Erdenmenschen Freude finden. Er warf mir einen Seitenblick zu, sodass der Keim meiner Wiedergeburt verbrannte und abfiel, und trat in mein Herz. Diesen Einzug des Segens wollen wir singen: Wollen wir nicht den Tellenam-Takt schlagen?


11.6

Er trägt die Schlange, die um seine Hüften tanzt. Mit der Bergestochter als seiner Hälfte kam er auf die Erde und nahm uns an. Davon sprechen wir, während das innere Licht tanzt und in unseren großen, leuchtenden Blütenaugen Tränenwellen tanzen. Singend wollen wir den Tellenam-Takt schlagen!


11.7

Ach, Shiva ist Hari, Brahma, Indra und den Himmlischen schwer erreichbar. Mich aber zog er hier auf Erden machtvoll an sich, rief „Komm, komm!“ und nahm mich an. Als er den Abdruck seiner Blütenfüße auf mein Haupt setzte, wurde mir göttliches Leben zuteil. Davon wollen wir singen: Wollen wir nicht den Tellenam-Takt schlagen?


11.8

Dieser Leib ist wie ein kreisendes Palmenblatt. Er nahm die Furcht vor Geburt und Tod, vor Verdienst und Schuld von mir und nahm mich an. Er schenkte mir, selbst in aller Vergesslichkeit seine geschmückten Füße nicht zu vergessen. Dieses Geschenk wollen wir besingen: Wollen wir nicht den Tellenam-Takt schlagen?


11.9

Als zöge er Fasern aus einem Stein, machte er sogar mich durch sein Erbarmen dazu fähig, seine goldenen geschmückten Füße zu verehren, und nahm mich an. Lasst uns den Ruhm dieses Herrn singen! Ihr mit blitzschlanker, schwankender Taille, roten Lippen und weißem Lächeln, ruft „Herr des Südens, Herr des Südens!“ Wollen wir nicht den Tellenam-Takt schlagen?


11.10

Selbst im Traum können die Götter ihn mit seinen klingenden Fußringen schwer sehen. Er aber trat gnädig ein, zusammen mit der Frau von bambusgleichen, armreifgeschmückten Armen. Im Wachen ergriff er mich und nahm mich an. Unser Herz wird liebevoll, unsere speerscharfen Augen füllen sich mit Tränen: Wollen wir nicht den Tellenam-Takt schlagen?


11.11

Als der Gefährte der fischäugigen Frau sich mit mir verband und mich annahm, schwanden Fremdheit, schweres Karma und die bindende Umgebung. Die Verblendung über die Erde verging, alle übrigen Worte verstummten, mein eigenmächtiges Tun erlosch. Davon wollen wir singen: Wollen wir nicht den Tellenam-Takt schlagen?


11.12

Die Scharen der Weisen verzehrten sich in unruhiger Sehnsucht nach Befreiung. Er aber erbarmte sich des Elefanten, nahm auch mich Diener an und versenkte mich in das Meer der Hingabe. Wie süß dieses höchste Licht ist, wollen wir singen: Wollen wir nicht den Tellenam-Takt schlagen?


11.13

Er gewährte uns seine Gnade so, dass wir weder bei Erdenmenschen noch bei Unterweltsbewohnern, Himmlischen oder sonst jemandem Zuflucht suchen müssen, und nahm uns an. Wir singen davon mit aufrichtiger Stimme. Den schwer denkbaren, einzigartig Großen und seinen Ruhm wollen wir besingen: Wollen wir nicht den Tellenam-Takt schlagen?


11.14

Vishnu, Brahma, die übrigen Götter und die Schriften vermögen ihn schwer zu durchdringen. Als der überaus Feine kam er zu mir Diener, trat ein und ließ mich liebevoll schmelzen. Bei diesem Gedanken füllen sich die fischgleichen Augen mit Tränen: Wollen wir nicht den Tellenam-Takt schlagen?


11.15

Wir schmelzen und werden weit, unser Herz wird kühl und friedlich. Aus dem großen Meer höchsten Erbarmens zu schöpfen und zu trinken ist süß. Ihm nahe, gedenken wir allein der langen geschmückten Füße des strahlenden Herrn des Südens. Als seine Diener preisen wir seinen Segen: Wollen wir nicht den Tellenam-Takt schlagen?


11.16

Buddha, Indra und die anderen, Brahma und Vishnu, bringen ihm Lob dar: dem Verzückten, dem Herrn von Perundurai, dem Vater, der die Wiedergeburt beendete, dem Herrn der Halle im schönen Tillai. Wie seine gnadenreichen Füße in mein Denken eintraten, wollen wir besingen: Wollen wir nicht den Tellenam-Takt schlagen?


11.17

Ich lag im unruhigen Meer nichtiger Lehrsysteme und widersprechender Schriften und taumelte voller Sorge. Er beseitigte diese Sorge und schenkte mir gnädig seine beiden geschmückten Füße. Sein Handeln wollen wir preisen: Wollen wir nicht den Tellenam-Takt schlagen?


11.18

Auch wenn der Raum vergeht, der Wind schwindet und Feuer, Wasser und Erde zugrunde gehen, vergeht er nicht; sein Wesen kennt kein Wanken. Für ihn vergingen mein Fleisch, mein Leben, mein Erkennen und mein Inneres; mein abgesondertes Ich erlosch. Davon wollen wir singen: Wollen wir nicht den Tellenam-Takt schlagen?


11.19

Vollständiger Ursprung der Himmlischen, Same der Unterweltsbewohner, Heilmittel der Erdenmenschen, Schatz Brahmas und Vishnus! Er kam und stand vor uns Dienern, sodass unsere Augen sich an ihm füllten. Wir singen seine erbarmenden Füße und rufen „Herr des Südens, Herr des Südens!“ Wollen wir nicht den Tellenam-Takt schlagen?


11.20

Wir singen seine Gemeinschaft, die Reiherfeder, die Schönheit der Frau mit den prächtigen Armreifen und wie er das Gift trank. Tag für Tag tanzt er in der Halle von Tillai, wo die Wasser rauschen. Den Gesang seiner klingenden Fußringe wollen wir singen: Wollen wir nicht den Tellenam-Takt schlagen?


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


12. Tiruchazhal – Das heilige Frage-und-Antwort-Spiel

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12.1

„Er bestreicht sich mit weißer Asche, trägt eine aufgerichtete Schlange und spricht mit heiligem Mund etwas, das wie Veda klingt: Sieh, Freundin!“ – „Was er aufträgt, was er spricht und was er trägt: Was macht das aus? Er ist mein Herr und das innerste Wesen jedes Lebewesens.“ Chazhal!


12.2

„Mein Vater, unser Gebieter, er selbst ist der Herr aller. Warum trägt er dann ein zusammengenähtes Lendentuch, Freundin?“ – „Die vier Veden, welche den Sinn der beständigen Wissenschaften enthalten, sind sein erhabener Faden. Aus sich selbst hat er das Lendentuch angelegt. Sieh!“ Chazhal!


12.3

„Sein Tempel ist der Verbrennungsplatz, sein schönes Gewand das Fell eines tödlichen Tigers. Er hat weder Mutter noch Vater und steht ganz allein da, Freundin!“ – „Mag er ohne Mutter und Vater und ganz allein sein: Wenn er zürnt, werden alle Welten zu Steinstaub. Sieh!“ Chazhal!


12.4

„Brahma, den Körperlosen, den Todesherrn und den Mond hat er mit unauslöschlichen Wunden gezeichnet. Sieh, Freundin!“ – „Wenn der Herr mit den drei Augen straft, ist dies für die Himmlischen nicht letztlich ein Gewinn, du mit wallendem Haar?“ Chazhal!


12.5

„Warum schlug er Daksha und dem Opferherrn den Kopf ab und vernichtete die Schar der Götter, die sich dort versammelt hatte, Freundin?“ – „Nachdem er die Versammelten niedergestreckt hatte, schenkte er ihnen Gnade. Dem Opferherrn gab er gnädig einen anderen Kopf. Sieh!“ Chazhal!


12.6

„Warum stand er als Feuergestalt von tief unter der Erde bis zum Weltenei, ohne dass der Lotusgeborene oder Vishnu ihn erkennen konnten, Freundin?“ – „Hätte er nicht so von unterhalb der Erde bis zum Weltenei gestanden, hätten die beiden ihren aus Täuschung erwachsenen Hochmut nicht abgelegt. Sieh!“ Chazhal!


12.7

„Er hat bereits die Bergestochter als eine Hälfte aufgenommen. Warum springt nun noch eine andere Frau in Wassergestalt in sein verfilztes Haar, Freundin?“ – „Wäre sie nicht in Wassergestalt in sein Haar gesprungen, wäre die ganze Erde in den Schlund der Tiefe gestürzt und schwer verwüstet worden.“ Chazhal!


12.8

„Er trank das Halahala-Gift, das damals mit gewaltigem Getöse aus dem brausenden Meer aufstieg. Was für eine Kunst ist das, Freundin?“ – „Hätte er das Halahala nicht getrunken, wären damals alle hohen Götter einschließlich Brahma und Vishnu zugrunde gegangen. Sieh!“ Chazhal!


12.9

„Der Herr der kleinen Halle von Tillai, der im Süden freudig tanzt, liebt die Frau. Er ist ein großer Verrückter, Freundin!“ – „Hätte er die Frau nicht geliebt, du Törichte, hätten die Menschen der weiten Erde himmlischen Yoga erlangt und wären befreit worden; das Weltleben wäre erloschen. Sieh!“ Chazhal!


12.10

„Er selbst hat kein Ende. Mich Hund, der zu ihm kam, versenkte er in die Flut der Glückseligkeit. Sieh, Freundin!“ – „Die heiligen Füße, die dich in diese Flut versenkten, sind selbst für die hochwohnenden Götter ein erhabener Schatz. Sieh!“ Chazhal!


12.11

„Freundin, was ist das für eine Askese? Er schmückt sich mit Sehnen und Knochen und trägt mit Vorliebe ein Skelett über der Schulter. Sieh!“ – „Höre, wie es mit dem Skelett steht: Als am Ende der Weltzeit die beiden ihre bestimmte Zeit vollendet hatten, legte er es an. Sieh!“ Chazhal!


12.12

„Sein Kleid ist das Fell des Waldtigers, aus einem Schädel isst er, der Wald ist sein Wohnort. Wer soll sich hier in seinen Dienst stellen, Freundin?“ – „Höre dennoch: Brahma, der heilige Vishnu und der König der Himmelsbewohner sind seine Diener seit alters.“ Chazhal!


12.13

„Was bedeutet es, dass er die goldene Tochter des Bergkönigs, die herrliche Frau mit strahlender Stirn, öffentlich vor dem Feuer heiratete, Freundin?“ – „Hätte er sie nicht vor aller Welt am Opferfeuer geheiratet, wäre die ganze Welt und alles, was die Wissenschaften lehren, in Verwirrung geraten. Sieh!“ Chazhal!


12.14

„Warum tritt der Herr in die kleine Halle von Tillai, umgeben von kühlen, honigreichen Fluren, und vollführt dort seinen Tanz, Freundin?“ – „Wäre er nicht eingetreten und hätte er nicht getanzt, wäre die ganze Erde zur Beute Kalis mit ihrem fleischdurchdringenden Speer geworden. Sieh!“ Chazhal!


12.15

„Er wollte weder einen mächtigen Elefanten noch ein Pferd noch einen Wagen besteigen, sondern freudig einen Stier. Erkläre mir das, Freundin!“ – „An dem Tag, als er die drei großen befestigten Städte verbrannte, wurde Vishnu zum Stier und trug ihn. Sieh!“ Chazhal!


12.16

„Damals saß er unter dem Banyanbaum und lehrte die vier Weisen auf gute Weise den innersten Sinn der vier Veden und den rechten Weg. Sieh, Freundin!“ – „Obwohl er damals unter dem Banyanbaum den rechten Weg lehrte, vernichtete er auch die drei Städte mitsamt ihren Verbündeten. Sieh!“ Chazhal!


12.17

„Er tanzt in der Halle und nimmt Almosen an, um zu essen. Warum nähert man sich diesem Herrn als einem Gott, Freundin?“ – „Höre, wie es um diesen Verlässlichen steht: Selbst die vier Veden erkennen ihn nicht, und doch priesen sie ihn mit ‚Unser großer Herr! Ishvara!‘ Sieh!“ Chazhal!


12.18

„Warum gab er das gute Wurfrad, das den Leib des tückischen Jalandhara zerschnitt, damals dem edlen Narayana, Freundin?“ – „Der edle Narayana riss sein eigenes Auge aus und legte es als Blüte unter die Füße des Herrn. Darum schenkte dieser ihm gnädig das Wurfrad. Sieh!“ Chazhal!


12.19

„Das gefleckte Fell ist sein Gewand, das Halahala sein köstlicher Nektar. Erkläre mir die wunderbare Art, wie unser großer Herr speist, Freundin!“ – „Was unser großer Herr auch trägt und was er auch als Nektar verzehrt: Sein Wesen ist so groß, dass selbst er seine Größe nicht begrenzt ermessen kann. Sieh!“ Chazhal!


12.20

„Er saß unter dem Banyanbaum und gewährte den großen Asketen die vier Lebensziele, beginnend mit dem rechten Leben. Erkläre mir das, Freundin!“ – „Hätte er ihnen damals nicht den rechten Weg und die übrigen drei gnädig gelehrt, hätten selbst die Lauteren die Ordnung des Weltlebens nicht erkannt. Sieh!“ Chazhal!


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


13. Tiruppuvalli – Heiliges Blumenpflücken

Deutsch · Umschrift · Tamil


13.1

Sobald er seine beiden heiligen Füße auf mein Haupt setzte, ließ ich alle Verwandtschaft und alle Stützen los. Er tanzt in der Halle von Tillai, das Wasser und Dämme umgeben. Den Ruhm dieses rettenden Fährmanns wollen wir singen: Wollen wir nicht Blüten von den Ranken pflücken?


13.2

Er löste meine Bindungen an Vater, Mutter, Verwandtschaft und alles andere und nahm mich an, der Herr des Pandya-Landes. In jenem Idaimarudu wohnt er wie der Honig der Glückseligkeit in einer Baumhöhlung. Diesen süßen inneren Raum wollen wir preisen: Wollen wir nicht Blüten von den Ranken pflücken?


13.3

Auch uns, geringer als Hunde, gab unser großer Herr einen Wert. Mit mehr Erbarmen als eine Mutter beendete er die täuschende Wiedergeburt und nahm uns an. Er stopfte den Mund meines schweren Karmas mit Staub. Wollen wir nicht Blüten von den Ranken pflücken?


13.4

Daksha, der Sonnengott, der Opferherr, der Mond und das Feuer priesen den König des wohlgeordneten Tillai nicht. Darum wurden sie von Virabhadra und seinem himmelfüllenden Geisterheer verwundet. Dieses Geschehen wollen wir singen: Wollen wir nicht Blüten von den Ranken pflücken?


13.5

Shiva, der große Herr mit honigreichen Konrai-Blüten im Haar, suchte meinen Leib auf und trat in mein Innerstes. Vor aller Welt stehe ich da, tanze immer wieder und rufe laut. Für den König der Himmlischen, der seinen Tanz vollführt, wollen wir Blüten von den Ranken pflücken.


13.6

Er erbarmte sich der Götter und gewährte die drei Feuer. Er zog seine heilige Braue zusammen, sodass drei Häupter fielen. Er nimmt die drei Gestalten an und bleibt doch der Eine, schwer zu erkennen. Er verbrannte die drei Städte. Wollen wir nicht Blüten von den Ranken pflücken?


13.7

Er gab uns ein Haupt, um uns zu neigen, einen Mund, um seine geschmückten Füße zu preisen, und die Gemeinschaft seiner herrlichen Diener, um uns mit ihnen zu verbinden. Unser großer Herr tanzt mit der Göttin in der Halle des schönen Tillai. Seine reichen Eigenschaften wollen wir singen: Wollen wir nicht Blüten von den Ranken pflücken?


13.8

Er zeigte gnädig den Weg, richtete mich auf die goldenen Füße seiner herrlichen Diener aus und nahm mich an. Wir preisen seine Güte. Das alte Karma hielt uns wie mit einer Schuldurkunde gebunden und quälte uns völlig; er überlistete es. Davon wollen wir singen: Wollen wir nicht Blüten von den Ranken pflücken?


13.9

Damit ich ihn viele Tage preise und ihm diene, ließ der Große seine Blütenfüße meinen Leib berühren. Als schönes Licht zog er gleichsam Fasern aus Stein und nahm mich an. Die goldene Herrlichkeit seiner beiden geschmückten Füße wollen wir singen: Wollen wir nicht Blüten von den Ranken pflücken?


13.10

Damit dieser aus maßloser Begierde bestehende Leib vergehe, setzte der Herr von Perundurai seine herrlichen heiligen Füße auf mein Haupt. Kapalin trank freudig das dunkle Meeresgift. Seinen von Kampf erfüllten Schauplatz wollen wir besingen: Wollen wir nicht Blüten von den Ranken pflücken?


13.11

Wie Milch, Nektar und Honig ist der Höchste und Jenseitige. In erquickender Schönheit nahm der Herr mein Herz ein. Seine klingenden Füße in der Welt zu preisen ist der gute Weg. Den Ruhm, der diesem Weg entspricht, wollen wir singen: Wollen wir nicht Blüten von den Ranken pflücken?


13.12

Er steht als König über Indra, Vishnu, Brahma und den übrigen Göttern; seine Eigenschaften und Zeichen sind ihnen unerreichbar. Das Halahala-Gift des weiten Meeres wurde ihm zur Speise, die er wie Nektar genoss. Davon wollen wir singen: Wollen wir nicht Blüten von den Ranken pflücken?


13.13

Damals offenbarte er im Schatten des Banyanbaumes gnädig die seltenen Veden. Tag für Tag stehen die Himmlischen und die großen Weisen da und preisen voller Freude seine vollkommenen geschmückten Füße. Wir singen den goldenen Blütenstaub der Konrai, die er trägt: Wollen wir nicht Blüten von den Ranken pflücken?


13.14

Wie ein Bild schenkte er mir die beiden Blüten seiner Füße ins Innerste und nahm es hier zum Wohnort, der Herr von Ekambam. Auch die Halle von Tillai mit seinen weiten Mauern macht er zu seiner Stätte und tanzt dort. Diesen Tanz wollen wir singen: Wollen wir nicht Blüten von den Ranken pflücken?


13.15

Feuer, Sonne, Ravana, Andhaka, der Tod, der rotäugige Hari, Brahma, Indra und der Mond, der sich makellos wähnende Daksha und der Opferherr: Sie verloren ihre bisherige Macht. Wir singen die aufsteigende Herrlichkeit dessen, der sie demütigte: Wollen wir nicht Blüten von den Ranken pflücken?


13.16

Reiter des kampfstarken Stiers, Kampfstier der Bewohner der Shiva-Stadt! In Madurai auf Erden nahm er gnädig Pittu als Speise an. Durch den Stockhieb gewann er den Pandya-König für seinen Dienst. Das Lied seiner Wunde wollen wir singen: Wollen wir nicht Blüten von den Ranken pflücken?


13.17

Der uralte Vishnu und Brahma, Himmlische und Danavas kennen seine goldenen heiligen Füße nicht, sondern können sie nur preisen. Er aber trat in meinen Leib ein und nahm mich an. Wir singen die vielfach gewundene Schlange, seinen leuchtenden Schmuck: Wollen wir nicht Blüten von den Ranken pflücken?


13.18

Nach dem Klang der festen Fußringe an seinen herrlichen heiligen Füßen sehne ich mich unersättlich. Damit mein Innerstes froh wird, vollführt der Herr von Perundurai mit seinen wagengefüllten Straßen den heiligen Tanz. Diese große Glückseligkeit wollen wir singen: Wollen wir nicht Blüten von den Ranken pflücken?


13.19

Der Herr von Perundurai legt gnädig die Haut des gehäuteten Elefanten an. Er nimmt die Gestalt eines Verrückten an und wird in dieser Welt auch zum Kind. Er ist Befreiung und vollständiger Ursprung, der Freigebige von Uttarakosamangai. Wie er in mein Verstehen eintrat, wollen wir singen: Wollen wir nicht Blüten von den Ranken pflücken?


13.20

Auf einem großen Pferd kam er gnädig in die Stadt Madurai. In göttlich strahlender Gestalt erschien der Herr von Perundurai als König und nahm uns zu seinem persönlichen Dienst an. Seine blumengeschmückten Füße wollen wir preisen: Wollen wir nicht Blüten von den Ranken pflücken?


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


14. Tiru Undiyar – Das heilige Undi-Spiel

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14.1

Der Bogen bog sich, der Kampf erhob sich, die drei Städte erzitterten: Fliege empor, Undi! Wie sie alle zugleich verbrannten: Fliege empor, Undi!


14.2

Zwei Pfeile sahen wir nicht in Ekambans Hand. Ein einziger Pfeil für drei Städte: Fliege empor, Undi! Selbst dieser eine war mehr als nötig: Fliege empor, Undi!


14.3

Kaum war der Wagen gezimmert und hatte er seinen Fuß daraufgesetzt, da brach die Achse: Fliege empor, Undi! Dennoch versanken die drei Städte im Feuer: Fliege empor, Undi!


14.4

Drei, die gerettet werden konnten, nahm er in seinen Schutz. Für den treffsicheren Schützen: Fliege empor, Undi! Er teilt sich mit der Frau von jungen Brüsten: Fliege empor, Undi!


14.5

Das angegriffene Opfer brach zusammen. Singt, wie die Götter flohen: Fliege empor, Undi! Für Rudra, den Herrn: Fliege empor, Undi!


14.6

Ach, der heilige Vishnu hatte an jenem Tag seinen Opferanteil genommen und blieb dennoch am Leben: Fliege empor, Undi! Er ist der Vater des Viergesichtigen: Fliege empor, Undi!


14.7

Dem grimmigen Agni schlug er die Hand ab, mit der dieser Opfergaben zum Verschlingen gesammelt hatte: Fliege empor, Undi! Das Opfer geriet in Verwirrung: Fliege empor, Undi!


14.8

Daksha, der Parvati Feindschaft erklärt hatte – warum sollte man ihn schonen, Freundin? Fliege empor, Undi! Für den Gefährten der Frau von vollen Brüsten: Fliege empor, Undi!


14.9

Indra wurde zu einem zarten Kuckuck und flüchtete auf einen Baum: Fliege empor, Undi! Und er heißt König der Himmlischen: Fliege empor, Undi!


14.10

Singt, wie das Haupt des zornigen Opferpriesters fiel: Fliege empor, Undi! Damit die Kette der Wiedergeburten abreißt: Fliege empor, Undi!


14.11

Singt, wie er dem Opferherrn als Ersatz einen Ziegenkopf anfügte: Fliege empor, Undi! Steht da mit vor Bewegung schwingenden Brüsten: Fliege empor, Undi!


14.12

Bhaga war zum Essen gekommen und konnte nicht heimlich entfliehen. Wie der Herr ihm das Auge ausriss: Fliege empor, Undi! Damit unser aller Geburtskeim vergehe: Fliege empor, Undi!


14.13

Der Göttin der Rede nahm er die Nase, Brahma das Haupt; das Gesicht des Mondes zerdrückte er: Fliege empor, Undi! Damit das alte Karma vergehe: Fliege empor, Undi!


14.14

Als der Opferherr getroffen wurde, suchten der Herr der vier Veden und auch Indra einen Fluchtweg aus dem Opfer: Fliege empor, Undi! Wie sie einen Ausweg suchten: Fliege empor, Undi!


14.15

Wie er die Zähne im fruchtroten Mund des Sonnengottes ausriss und zerbrach: Fliege empor, Undi! Das Opfer geriet in Bestürzung: Fliege empor, Undi!


14.16

Daksha verlor an jenem Tag sein Haupt, während seine Kinder ringsum standen: Fliege empor, Undi! Das Opfer ging zugrunde: Fliege empor, Undi!


14.17

Für den Herrn mit schönem verfilztem Haar, der damals dem Knaben das Milchmeer schenkte: Fliege empor, Undi! Für Kumaras Vater: Fliege empor, Undi!


14.18

Das Haupt des Viergesichtigen auf der schönen Blüte schlug er augenblicklich ab: Fliege empor, Undi! Mit dem Fingernagel trennte er es ab: Fliege empor, Undi!


14.19

Ravana hielt seinen Wagen an und hob den Berg. Wie seine zweimal fünf Häupter zermalmt wurden: Fliege empor, Undi! Und seine zwanzig Arme wurden zermalmt: Fliege empor, Undi!


14.20

Damit die in ein einziges Gewand gehüllten Rishis nicht zugrunde gehen, gewährt er Schutz im Himmelsraum: Fliege empor, Undi! Auch jenseits davon gewährt er Schutz: Fliege empor, Undi!


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


15. Tiruttonokkam – Der heilige Schulterblick

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15.1

Eine Luftspiegelung für das Wasser eines blühenden Teiches zu halten und töricht danach schöpfen zu wollen: Von solcher Verblendung hast du uns befreit. Du Tänzer, der in der Halle des strahlenden Tillai den heiligen Tanz vollführt! Damit wir deine roten Füße erreichen, spielen wir Tonokkam.


15.2

Er nahm uns an, damit wir nicht für immer in Geburt und Tod versinken. Selbst der, welcher das Kalb gegen die Früchte schleuderte, und Brahma können ihn schwer sehen, den Herrn der Halle von Tillai mit seinem unvergänglichen Ruhm. Seine Güte preisend, ihr mit dichtem Haar: Wollen wir nicht Tonokkam spielen?


15.3

Der beschuhte Fuß, der Mund als Wassergefäß, Fleisch als Nektarspeise: Er erkannte darin eine Verehrung von wirklichem Wert. Voller Freude nahm er die Liebesgaben des Jägers an; dessen Leib wurde vor Segen kühl, und er stand in empfangener Gnade. Wollen wir nicht Tonokkam spielen?


15.4

Damit mein steinernes Herz weich wurde und schmolz, trat er gnädig in mein Innerstes, als wollte er dort in Erbarmen stehen bleiben. Er brachte mich auf die gute Seite. Dass er so nah und in Worten zugänglich wurde, sollte das ganze Land erkennen. Wollen wir nicht Tonokkam spielen?


15.5

Erde, Wasser, Feuer, Lebensluft, weiter Raum, Mond, Sonne und der wahrnehmende Mensch: Als diese acht Formen steht er vereint da. Sieben Welten und zehn Richtungen: Er, der Eine, wurde das Viele. Wollen wir nicht Tonokkam spielen?


15.6

Die vielen Lehrwege, beginnend mit Buddha, stehen mit begrenzter Einsicht in ihren jeweiligen Anschauungen und geraten ins Stolpern. Der Vater aber macht das Denken zu Shiva und alles Getane zur Askese: So reich ist sein Erbarmen. Wollen wir nicht Tonokkam spielen?


15.7

Der schuldlose junge Schüler schlug dem, der sein Shiva-Ritual zerstört hatte, beide Füße ab, obwohl dieser Brahmane und sein eigener Vater war. Durch die heilige Gnade des Herrn wurde selbst die schwere Tat zum heilsamen Gewinn, und die Götter verehrten ihn. Wollen wir nicht Tonokkam spielen?


15.8

Unser Stolz ist geschwunden, unser berechnender Verstand ist vergessen, ihr guten Mädchen! Wir Diener denken allein an die langen geschmückten Füße des Herrn des Südens, den der Himmel verehrt. Wenn wir die Gnade des seligen Tänzers erhalten, wollen wir selbst ganz Freude werden und so Tonokkam tanzen.


15.9

Drei Asuras, die seiner gedachten, entkamen dem Feuer und standen danach am Tor unseres Vaters mit dem Stirnauge. Seitdem starben unzählige Indras, wie viele Brahmas und viele Vishnus in den Welten. Seht: Wir spielen Tonokkam!


15.10

Von tausend Lotusblüten fehlte eine. Da riss Vishnu sein eigenes Auge aus und legte es auf die roten Füße des Herrn. Shankara, unser Gebieter, schenkte ihm darauf gnädig das Wurfrad. Dies wollen wir überall preisen: Wollen wir nicht Tonokkam spielen?


15.11

Kama verlor seinen Leib, der Tod sein Leben, die brennende Sonne ihre Zähne, die Göttin der Rede ihre Nase, Brahma ein Haupt, Agni seine Hand, der Mond seine Sichel, Daksha und der Opferherr ihre Köpfe. Wie er sie dadurch läuterte: Wollen wir nicht Tonokkam spielen?


15.12

Brahma und Hari sagten in ihrer Torheit beide: „Ich bin das Höchste, ich bin das Höchste!“ Damit ihr erregter Hochmut sich legte, stand Hara dort als Feuergestalt, unermesslich, als das Höchste selbst. Wollen wir nicht Tonokkam spielen?


15.13

Ich armer Diener habe so lange, so viele Zeiten hindurch Wasser auf unfruchtbaren Boden gegossen, ohne den höchsten Herrn zu verehren. Der Ursprung der Weltzeiten, das unversehrt bleibende kostbare Juwel, kam und riss den Riegel meiner Wiedergeburt heraus. Wollen wir nicht Tonokkam spielen?


15.14

Das innere Licht, jenseits der Worte, der Höchste, kam in mein Herz. Er führte mich über das große, uferlose Meer der Begierde. Da verloren die Sinnesvögel ihre Nahrung und flohen auseinander. Den nun offenbaren, herrlichen Weg wollen wir besingen: Wollen wir nicht Tonokkam spielen?


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


16. Tirupponnusal – Die heilige goldene Schaukel

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16.1

Korallen sollen die prächtigen Pfosten sein, Perlenschnüre die Seile. Wir besteigen den schönen goldenen Sitz und lassen uns freudig nieder. Seine frischen Blütenfüße, die Narayana nicht erkannte, schenkt er mir Hund gnädig als Heimat: der unerschöpfliche Nektar von Uttarakosamangai. Seine beiden gnadenreichen Füße wollen wir besingen. Ihr Mädchen mit kämpferischen Augen: Wollen wir nicht auf der goldenen Schaukel schwingen?


16.2

Er hat drei schön leuchtende Augen. Seine Blütenfüße sehen selbst die nicht alternden Himmelsgötter nicht. Honig erfüllt sie, Süße und Nektar quellen hervor; klar tritt der König von Uttarakosamangai in den Leib ein und lässt ihn schmelzen. Wir singen sein Idaimarudu. Ihr mit der Schönheit edler Pfauen und dem Gang eines Schwans: Wollen wir nicht auf der goldenen Schaukel schwingen?


16.3

Er hat weder früheren Anfang noch Ende. Während Scharen von Weisen und unzählige Millionen Himmlische dastanden, schenkte er mir gnädig seine heilige Asche und ließ mich dauerhaft in der Flut seines Erbarmens ruhen. Wir singen die weite, edelsteingleiche Stätte Uttarakosamangai mit ihren hohen, blitzberührten Palästen. Ihr mit goldgeschmückten Brüsten: Wollen wir nicht auf der goldenen Schaukel schwingen?


16.4

In seiner Kehle wohnt das Gift; er ist der Herr der Weltenbewohner. Im herrlichen Uttarakosamangai mit wolkenberührten Häusern wohnt er mit der sanft sprechenden Frau. Er steht in den Herzen seiner Diener, lässt Nektar quellen, schenkt Erbarmen und schneidet Tod und Geburt ab. Wir singen seinen reinen Ruhm. Ihr mit dichten weißen Armreifen: Wollen wir nicht auf der goldenen Schaukel schwingen?


16.5

„Ist er Mann, weder Mann noch Frau oder eine Frau?“ Die beiden konnten diesen Gott nicht erkennen. Aus Erbarmen nahm er die Götterschar an, damit sie ohne Schande gerettet werde, und verzehrte gnädig das Gift als Speise. Wir preisen die Güte des Tänzers von Uttarakosamangai mit der gebogenen Mondsichel auf dem Haupt. Ihr mit schönen, geschmückten Brüsten: Wollen wir nicht auf der goldenen Schaukel schwingen?


16.6

Er trägt die Frau als Hälfte und die pollenreichen Konrai-Blüten im Haar, der Herr von Uttarakosamangai. Unter seinen Dienern reinigte und umsorgte er mich Hund und nahm mich an. Er beendet die Wiedergeburt, damit das alte Übel weiterer Geburten mich nicht mehr verfolgt. Mit schmelzender Liebe singen wir die an seinen Ohren schwingenden Ringe. Ihr mit blütenbewegtem Brustschmuck: Wollen wir nicht auf der goldenen Schaukel schwingen?


16.7

Im heiligen, schwer zu erdenkenden Uttarakosamangai bleibt der Herr der großen Veden strahlend gegenwärtig. Wer seinen Ruhm wiederholt, sich neigt und ihn anfleht, dem schneidet er die Bindung an Schuld ab. Mein Vater nahm selbst mich an – wie ein edelsteingleicher Pfau, der auf einem Schwan emporsteigt und tanzt. Seine Schönheit wollen wir singen. Ihr mit goldenem Brustschmuck: Wollen wir nicht auf der goldenen Schaukel schwingen?


16.8

Vom Gipfel des schönen Berges kam er auf die Erde, genoss reichlich Nektarspeise, erhob sich über das tiefe Meer, ritt zum Staunen der Welt auf einem Pferd und nahm uns an. Im heiligen Uttarakosamangai leuchtet seine Güte. Ihn, den selbst Vishnu schwer erreicht, wollen wir mit voller Stimme singen, während unsere Herzen aufblühen, weich werden und schmelzen. Wollen wir nicht auf der goldenen Schaukel schwingen?


16.9

Im heiligen Uttarakosamangai mit seinen Kokoshainen kam gnädig seine einzigartige, beständig leuchtende Gestalt. Er beendete unsere Wiedergeburt und nahm auch Menschen wie uns an. Er und die bekränzte Frau, die seine Hälfte ist, empfingen unseren Dienst. Wir preisen die Güte des Herrn mit duftenden Konrai-Blüten im Haar. Ihr mit sich hebenden, geschmückten Brüsten: Wollen wir nicht auf der goldenen Schaukel schwingen?


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


17. Annaippattu – Zehn Lieder an die Mutter

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17.1

„Seine Rede ist Veda; er trägt weiße Asche und hat einen roten Leib. Seine Trommel ist der Urklang, Mutter!“, sagt sie. „Seine Trommel ist der Urklang; für Brahma und Vishnu ist dieser Herr der höchste Herr, Mutter!“, sagt sie.


17.2

„Seine Augen sind dunkel geschmückt, er ist ein Meer des Erbarmens. Er steht in meinem Innern und lässt mich schmelzen, Mutter!“, sagt sie. „Innen lässt er mich schmelzen und schenkt mir Tränen grenzenloser Glückseligkeit, Mutter!“, sagt sie.


17.3

„Er ist der ewige Bräutigam, vollkommen schön, und wohnt im Denken, Mutter!“, sagt sie. „Der im Denken wohnt, ist der Herr des Südens, der Vater von Perundurai, die Glückseligkeit selbst, Mutter!“, sagt sie.


17.4

„Eine tanzende Schlange ist sein Schmuck, ein Fell sein Gewand; er bestreicht sich mit Asche. Was für eine Erscheinung er trägt, Mutter!“, sagt sie. „Immer wieder schaue ich diese Erscheinung an, und mein Herz schmachtet. Was ist das, Mutter?“, sagt sie.


17.5

„Seine Arme sind lang, sein Haar fällt in Locken. Er gehört dem guten Pandya-Land, Mutter!“, sagt sie. „Der Herr des guten Pandya-Landes beherrscht mein weit umherschweifendes Denken und schenkt mir Liebe, Mutter!“, sagt sie.


17.6

„Der Herr von Uttaramangai, dessen Ruhm schwer zu denken ist, bleibt in meinem Herzen, Mutter!“, sagt sie. „In meinem Herzen bleibt er, den Vishnu und Brahma nicht sehen konnten. Welch ein Wunder, Mutter!“, sagt sie.


17.7

„Er trägt ein weißes Gewand, weiße heilige Aschestreifen und einen Umhang, Mutter!“, sagt sie. „Mit diesem Umhang besteigt er ein springendes Pferd und stiehlt mir das Herz, Mutter!“, sagt sie.


17.8

„Er trägt Tali und Arugam-Gras, er trägt Sandelpaste. Als sein Eigentum regiert er uns, Mutter!“, sagt sie. „Unser Gebieter, der uns als sein Eigentum regiert – sieh, wie er die Zimbeln in seinen Händen hält, Mutter!“, sagt sie.


17.9

„Eine Frau ist seine Hälfte, doch er trägt die Gestalt eines Asketen und kommt, um Almosen zu erbitten, Mutter!“, sagt sie. „Wenn der, der um Almosen kam, wieder geht, vergeht mein Innerstes vor Sehnsucht. Was ist das, Mutter?“, sagt sie.


17.10

„Konrai, Mond, Bilva und Datura drängen sich auf seinem Haupt, Mutter!“, sagt sie. „Die Datura auf seinem dicht geschmückten Haupt ist heute für mich selbst zum Rausch der Verrücktheit geworden, Mutter!“, sagt sie.


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


18. Kuyilpattu – Zehn Lieder an den Kuckuck

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18.1

Kuckuck mit süßem Gesang, höre! Wenn du nach den beiden Füßen unseres großen Herrn fragst: Sie reichen unter die sieben Unterwelten. Willst du seine strahlende Juwelenkrone beschreiben: Ihre uralte Größe übersteigt jedes Wort. Er hat keinen Anfang, keine begrenzende Eigenschaft und kein Ende. Rufe ihn herbei!


18.2

Die schönen sieben Welten preisen ihn; jede Gestalt ist seine Gestalt. Im südlichen, vom lauten Meer umgebenen Lanka schenkte er der schönen Mandodari die Freude seiner großen Gnade. Kuckuck, rufe mit deiner herrlichen Stimme den Herrn von Perundurai, den Gebieter des südlichen Pandya-Landes, herbei!


18.3

Kuckuck von dunkler, bläulicher Gestalt! Im heiligen Uttarakosamangai, herrlich an Güte und Süße, steht der Tempel mit hohen Juwelenhallen, die im schönen Mondlicht glänzen. Dort wohnt die rankenzarte Frau. Den Gebieter, der dort bleibt und die Welt erhellt, rufe herbei!


18.4

Kleiner Kuckuck in den Hainen voller Honig und Früchte, höre! Der Freigebige ließ den Himmel gering erscheinen, kam auf diese Erde und nahm Menschen an. Er ließ das bloße Fleisch zurück, trat in mein Herz und wurde mein Bewusstsein. Rufe diesen Einzigen herbei, den Gemahl der Frau, deren sanfter Blick selbst den eines Rehs übertrifft!


18.5

Kuckuck von beglückender Schönheit! Wie die Sonne mit ringsum strahlendem Licht kommt er vom Himmel herab, um hier die Begierde seiner Diener abzuschneiden. Selbst die drei, die für Anfang, Mitte und Ende stehen, erkennen ihn nicht. Rufe den Helden mit zinnoberroten Füßen herbei!


18.6

Kuckuck, ich will dir Freude schenken! Er regiert alle sieben Welten ganz, ist der Liebende, spendet Nektar und quillt als Glückseligkeit über, der vom Himmel gekommene Gott. Er kommt auf einem schönen Pferd, wie ein Juwel in einer Fassung aus feinem Gold. Kuckuck, der du auf dem Zweig zwitscherst, rufe den Herrn von Kokazhi herbei!


18.7

Kuckuck, ich werde dich lieben und deine treue Freundin sein. Sein schöner Leib übertrifft das Gold, seine Schönheit strahlt voller Ruhm. Er ist der König, der auf einem Pferd kam, der Freigebige, der in Perundurai wohnt, der Herr des Südens, Chera und Chola, der herrliche Schlangenträger. Rufe ihn herbei!


18.8

Komm hierher, kleiner Kuckuck! Vishnu und der Viergesichtige suchten ihn vergeblich, hielten inne und standen nachdenklich da. Damals durchbrach er als helles Feuer den Himmel, erhob sich über das Weltenei und stand als weit ausstrahlende Wahrheit. Rufe ihn herbei, den Lenker des heranspringenden Pferdes, den Herrn mit langem verfilztem Haar!


18.9

Kuckuck mit dunklem, goldglänzendem Leib, der du im duftenden Hain wohnst! Der Gesegnete strahlt wie ein herrlicher roter Lotus. Auf Erden zeigte er seine Füße, zerschnitt meine Fesseln und nahm mich an. Rufe diesen Nektar herbei, den mit prächtigem goldenem Leib und reich geschmückter Brust!


18.10

Kuckuck im Hain voller dichter Blütenbüschel, höre! Er kam hierher als Brahmane, zeigte seine schönen roten Füße und sprach: „Dieser gehört zu uns.“ So nahm er gnädig auch mich an. Rufe den Herrn der Götter herbei, dessen heiliger Leib wie rotes Feuer strahlt!


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


19. Tiruttasangam – Die zehn heiligen Königszeichen

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19.1

„Schöner junger Papagei, nenne wohlbedacht den herrlichen heiligen Namen unseres Königs von Perundurai!“ – „Herr von Arur, roter großer Herr, unser großer Gebieter, Herr der Götter: So nennt ihn, wie ihn der auf der weißen Blüte und der im Milchmeer preisen.“


19.2

„Smaragd, dessen süße Rede makellos ist, nenne das Land dessen, der uns besitzt und über die sieben Regionen herrscht!“ – „Er regiert die Liebenden mit Liebe und schenkt Gnade ohne Rückkehr zur Bindung. Sein Land ist stets das südliche Pandya-Land. Erkenne es klar!“


19.3

„Papagei im blühenden Hain, wo Pollen tanzen: Welches ist der Wohnort unseres Herrn, der die Frau als seine Hälfte trägt?“ – „Uttarakosamangai ist seine Stadt. Alle geläuterten Frommen feiern sie auf Erden wie Shivas himmlische Stadt.“


19.4

„Rotmundige, grünflügelige Schöne, nenne den Fluss unseres Vaters von Perundurai, der sich mit unserem Herzen verbindet!“ – „Mädchen, der Fluss unseres Gebieters ist die Glückseligkeit, die vom Himmel herabströmt, um die Unreinheit des Denkens abzuwaschen. Sieh!“


19.5

„Papagei mit einem Mund wie eine rote Kinshuka-Blüte, nenne den Berg unseres unvergänglichen Königs von Perundurai, des jugendlich Schönen!“ – „Bedenke es: Sein Berg sendet Licht aus, vertreibt die Finsternis des Herzens und gewährt die freudvolle Befreiung. Sieh!“


19.6

„Komm hierher und sprich, mein Papagei, geh noch nicht in deinen Käfig! Welches ist das Reittier dessen, dessen Ruhm unvergleichlich ist?“ – „Freudig reitet er das himmlische Pferd, während göttliche Frauen mit stets honigsüßen Herzen melodisch sein Lob singen.“


19.7

„Papagei mit Worten süß wie Wabenhonig, nenne die Waffe, mit der unser makelloser König von Perundurai seine Feinde besiegt!“ – „Seine Hand hält den Dreizack. Er durchbohrt die drei Unreinheiten, damit die Herzen derer, die ihn aufnehmen, ohne Befleckung schmelzen. Sieh!“


19.8

„Papagei mit Worten süß wie Milch, nenne die Trommel, die vor unserem König von Perundurai ertönt!“ – „Es ist die große Trommel des Urklangs. In Liebe lässt sie den Feind Wiedergeburt erzittern und höchste Glückseligkeit aufsteigen.“


19.9

„Papagei mit wohlgeformter Rede, welches ist die wahre Girlande des Herrn von Perundurai, der bei seinen überströmend Liebenden wohnt?“ – „Er besitzt mich Hund und verhindert, dass böses Karma mich täglich erreicht. Seine geliebte Girlande besteht aus Tali und Arugam-Gras.“


19.10

„Grüner Papagei des Hains, beschreibe die herrlich glänzende Fahne des Königs von Perundurai mit seinen reinen Wassern!“ – „Die makellose Stierfahne leuchtet hoch oben in großer Schönheit, sodass die Feinde erschrocken zusammenfahren.“


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


20. Tiruppalli Ezhuchi – Das heilige Wecklied

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20.1

Sei gepriesen, Wirklichkeit, Ursprung meines Lebens! Es ist Tag geworden. Wir bringen paarweise Blüten zu deinen blumengeschmückten Füßen und verehren sie, während auf deinem heiligen Gesicht das schöne Lächeln deiner Gnade für uns erblüht. Shiva, großer Herr, du wohnst im heiligen Perundurai, umgeben von kühlen Feldern, in deren Schlamm Lotusblüten aufgehen. Du mit der hohen Stierfahne, mein Gebieter, unser großer Herr: Erhebe dich gnädig von deinem Lager!


20.2

Aruna hat sich der Richtung Indras, dem Osten, genähert. Die Finsternis weicht, die Dämmerung breitet sich aus. Wie die Sonne steigt das Erbarmen deines heiligen Blütengesichts auf; die duftenden Blüten deiner Augen öffnen sich. Dichte Bienenschwärme summen ringsum. Sieh dies, Shiva, großer Herr, der du im heiligen Perundurai wohnst! Berg der Glückseligkeit, der kommt, den Schatz der Gnade zu schenken, wogendes Meer: Erhebe dich gnädig von deinem Lager!


20.3

Die lieblichen Kuckucke rufen, die Hähne krähen, die Vögel singen, die Muschelhörner ertönen. Das Sternenlicht verblasst; im Osten sammelt sich der Glanz des Tages. Zeige uns liebevoll deine beiden göttlichen Füße mit ihren schönen, fest sitzenden Fußringen. Shiva, großer Herr, du wohnst im heiligen Perundurai. Für alle bist du schwer zu erkennen, für uns aber zugänglich. Unser großer Herr: Erhebe dich gnädig von deinem Lager!


20.4

Hier stehen die Spieler süß klingender Vina und Yazh; dort sprechen andere vedische Verse und Lobgesänge. Hier tragen sie dicht gebundene Blütengirlanden in den Händen, gebeugt vor Bewegung; dort verehren sie dich, weinen und schwanken. Wieder andere falten die Hände über dem Haupt zum Gruß. Shiva, großer Herr, der du im heiligen Perundurai wohnst, nimm auch mich an und schenke süße Gnade. Unser großer Herr: Erhebe dich gnädig von deinem Lager!


20.5

„Du stehst in jedem Element; du gehst nicht und kommst nicht“: So hören wir die Wissenden in ihren Liedern singen und tanzen. Doch von jemandem, der dich gesehen und dadurch erkannt hat, haben wir sonst nicht gehört. König des heiligen Perundurai mit seinen kühlen Feldern, selbst dem Denken schwer erreichbar! Komm vor uns, beseitige unsere Fehler, nimm uns an und schenke Gnade. Unser großer Herr: Erhebe dich gnädig von deinem Lager!


20.6

Deine Diener haben die Zerstreuung aufgegeben, ruhen in Erkenntnis und ihre Fesseln gelöst. Viele von ihnen, auch Frauen mit dunkel geschmückten Augen, verehren dich hier in menschlicher Gestalt, Gemahl der Göttin. Shiva, großer Herr, der du im heiligen Perundurai wohnst, umgeben von kühlen Feldern mit sich öffnenden Lotusblüten: Beende diese Wiedergeburt, nimm uns an und schenke Gnade. Unser großer Herr: Erhebe dich gnädig von deinem Lager!


20.7

„Es ist der Geschmack reifer Frucht“, „es ist Nektar“, „schwer zu erkennen“, „leicht zu erkennen“: Selbst die Unsterblichen wissen es nicht. Doch du nimmst uns an und erscheinst hier gnädig, sodass wir sagen: „Dies ist seine heilige Gestalt; dieser ist er!“ Du wohnst im heiligen Uttarakosamangai mit honigreichen Hainen, König von Perundurai. Sage, auf welche Weise du unseren Dienst wünschst: Wir wollen darauf hören. Unser großer Herr: Erhebe dich gnädig von deinem Lager!


20.8

Du bist vor allem der Anfang, die Mitte und das Ende. Die drei Götter erkennen dich nicht; wer sonst sollte dich erkennen? Höchster, du und die Frau mit Fingern, die den Spielball berühren, besuchtet gnädig jede alte Hütte deiner Diener. Du zeigtest deinen heiligen Leib wie rotes Feuer, den Tempel deines Wohnens in Perundurai und deine Gestalt als Brahmane. Du kamst und nahmst mich an. Seltener Nektar: Erhebe dich gnädig von deinem Lager!


20.9

Kostbare Wirklichkeit, der sich selbst die Himmelsgötter nicht nähern können! Uns, die wir zu deinen Füßen dienen, ließest du hier auf Erden zum wahren Leben gelangen. Herr des reichen heiligen Perundurai, Honig, der vor den Augen von uns alten Dienern steht und Freude schenkt! Nektar des Meeres, Zuckerrohr, du wohnst im Denken deiner sehnsüchtigen Diener und bist das Leben der Welt. Unser großer Herr: Erhebe dich gnädig von deinem Lager!


20.10

„Weil wir nicht hingehen und auf Erden geboren werden, verbringen wir unsere Tage vergeblich. Hier auf dieser Erde nimmt Shiva Menschen zur Erlösung an!“ So blickt der heilige Vishnu sehnsüchtig herab, und der Lotusgeborene begehrt es ebenso. Du, der im heiligen Perundurai wohnt: Du und dein wahrhaftiges Erbarmen vermögt auf die Erde zu kommen und uns anzunehmen. Seltener Nektar: Erhebe dich gnädig von deinem Lager!


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


21. Koyil Mutta Tiruppatigam – Der ältere Tempelgesang

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21.1

Die Herrin wohnt in deiner Mitte, und du wohnst in der Mitte der Herrin. Wenn ihr beide im Innersten dieses Dieners wohnt, dann schenke mir die Gnade, auch inmitten deiner Diener zu leben. Unser endloser Ursprung in der goldenen Halle, tritt vor mich, damit mein Herzenswunsch erfüllt wird!


21.2

Einst tratest du vor mich und nahmst mich an. Auch ich mühe mich um eben diese Nähe und folge dir, um deinen Auftrag zu erfüllen. Doch ich bin zurückgeblieben, großer Herr. Wenn du jetzt nicht gnädig vor mich trittst und sagst: „Komm hierher!“, werden deine Diener nicht überlegen und fragen: „Wer ist dieser eigentlich?“ Du liebst den Tanz in der goldenen Halle!


21.3

Du liebst den liebevollen Dienst. Ich aber bin ohne klare Einsicht, und mein Innerstes schmilzt nicht. Wenn ich vor aller Welt meine Klage erhebe, werden sie nicht sagen: „So ziemt es sich für ihn“? Du lebtest so, dass jene, die das große Opfer des Dienstes vollbrachten und deinem Weg folgten, zum Leben gelangten. Wenn du mir dein Angesicht nicht schenkst, vergehe ich, unser vollständiger Ursprung in der goldenen Halle!


21.4

Vollständiger Ursprung, Anfang des Weges für die fünf Sinne, für die drei Götter und für mich! Deine alten Diener sammeln sich in Scharen im Himmel. Du Quelle ihrer Fülle schenkst ihnen Gnade und bleibst bei ihnen. „Wird er sich auch meiner erbarmen?“ Außer dies weinend zu fragen, was kann ich tun, König der goldenen Halle?


21.5

„König, Nektar, der in der goldenen Halle tanzt!“ Nach deiner Gnade Ausschau haltend, warte ich Tag und Nacht wie ein Reiher auf Beute, erschöpft und voll Sehnsucht. Deinen Dienern, die das rettende Ufer erreichten, schenktest du deinen Anblick und große Freude. Wenn du bei mir Diener schweigst, verborgen wie Butter in gesäuerter Milch, werden sie dich nicht tadeln?


21.6

Alle anderen spotten über mich und reden: „Er nennt sich seinen Diener!“ Ich aber werde deine Gnade weiter liebend suchen. Du Strahlender, lass mich deiner heiligen Versammlung dienen, in der deine Liebenden dich umgeben. Herr, Vater, der in der goldenen Halle tanzt, erbarme dich jetzt!


21.7

„Der Tänzer in der Halle wird sich unser erbarmen“: In diesem Vertrauen wartete ich. Du lehrtest mich seltene Unterweisung und nahmst mich an. Soll ich nun wie ein Tier ohne Besitzer werden? Dort, wo deine Diener dicht um dich stehen und du mit ihnen leuchtend spielst, möchte ich nahe bei euch sein. Unser Leben, sprich gnädig: „Komm!“


21.8

Wenn du deinem Diener keine Gnade gewährst, wer wird hier zu mir sagen: „Fürchte dich nicht“? Du Gold, du tratest ein und nahmst mich an, als wäre ich wertvoll, Tänzer in der goldenen Halle! Getrennt von dir leide ich mit verwirrtem Herzen. Wenn du nicht „Komm!“ sagst und mir deine Gemeinschaft der Klarheit zeigst, werde ich sterben – und werden sie dann nicht lachen?


21.9

Sie lachen, freuen sich und kosten Süße. In immer neuen Scharen verbreiten, hören und rühmen sie deine heiligen Worte. Auch wenn sie getrennt sind, halten sie deinen heiligen Namen fest und rufen: „Herr, der in der goldenen Halle tanzt!“ Lass mich Hund vor ihnen bestehen. Kann ich weiter so bleiben? Vollkommener, schenke mir jetzt deine Gnade!


21.10

„Er wird niemals aufhören, uns zu geben!“ So stammle ich deinen Namen. Die Augen füllen sich mit Tränen, ich preise dich, meine Stimme bricht, ich verneige mich. Im Herzen denke ich an dich und schmelze; immer wieder vergegenwärtige ich dich, lobe dich und rufe „Goldene Halle!“ Erbarme dich dieses Lebens, das so schwankend nach dir verlangt, und schenke Gnade, mein Gebieter!


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


22. Koyil Tiruppatigam – Der Tempelgesang

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22.1

Verschließe die Wege der fünf täuschenden Sinne, die sich gegen mich wenden und mich verwirren. Nektar, der in mir quillt, höchstes Licht, das in mir aufsteigt: Komm gnädig, damit ich dich erkenne, wie du bist! Klarheit geläuterter Süße, Shiva, großer Herr, Shiva im heiligen Perundurai! Freude, die alle endlosen Daseinsstufen übersteigt, meine Liebe!


22.2

Durch Liebe ließest du Seele und Leib deines Dieners vor Glückseligkeit weich werden und schmelzen. Du schenktest süße Gnade, die nicht aus meiner eigenen Kraft stammt; ich habe nichts, womit ich sie vergelten könnte. Du bist davor, danach und alles durchdringend, ewig Freier, endloser Ursprung, Herr des südlichen Perundurai, Shiva, großer Herr, ruhmreicher König der Shiva-Stadt!


22.3

König, Vater dieses Dieners deiner Liebenden! Du tratest ein und ließest Seele und Leib in jeder Pore reifen und schmelzen. Wahres Licht, du vertriebst die falsche Finsternis. Klares Meer des Nektars, in dem keine Welle anschlägt, Shiva im heiligen Perundurai! Bewusstsein, das jenseits von Worten und gewöhnlichem Erkennen erkannt wird: Lass mich verstehen, wie ich von dir sprechen kann.


22.4

Selbst für das Erkennen der großen wissenden Weisen, der Himmlischen und aller anderen bist du schwer durchschaubare Wirklichkeit. Unvergleichlicher, Leben aller Lebewesen, Heilmittel, das meine Wiedergeburt beendet! Reiner, klarer Raum mitten in dichter Finsternis, Shiva im heiligen Perundurai! Freude ohne begrenzende Eigenschaften: Welcher Mangel bleibt mir noch, nachdem ich dir nahegekommen bin?


22.5

Fülle ohne Mangel, Nektar ohne Makel, endloser Berg dicht strahlenden Lichtes! Als Veda und Sinn des Veda kamst du und blitztest in meinem Herzen auf, mein König. Wie Wasser, das kein Damm hält, strömst du durch mein Denken, Shiva im heiligen Perundurai. Herr, du hast meinen Leib zum Wohnort genommen. Was soll ich nun noch von dir erbitten?


22.6

Während ich immer wieder flehe und schmelze, steigst du als Licht in meinem Herzen auf. Deine roten Lotusfüße leuchten auf den Häuptern der Himmlischen, Shiva im heiligen Perundurai! Du bist der weite Raum, Wasser, Erde, Feuer und Wind – und bist keines davon. In ihnen bist du als verborgene Gestalt gegenwärtig. Heute habe ich dich mit eigenen Augen gesehen und bin froh.


22.7

Heute schenkst du mir Gnade, vertreibst die Finsternis und stehst wie eine aufgehende Sonne im Herzen. Dein Wesen bedenke ich so, dass das Denken zur Ruhe kommt: Außer dir ist kein anderes. Immer weiter ins Feinste gehend, sich immer mehr vermindernd, zeigt sich das Eine, Shiva im heiligen Perundurai. Kein einzelnes Ding bist du; ohne dich gibt es keines. Wer vermag dich zu erkennen?


22.8

Du weite Ausdehnung ausstrahlenden Lichtes sprossest als Erde, Daseinsstufen und sämtliche Welten hervor und erfüllst sie. Feuer im Wasser, Makelloser, schwer auch nur zu denken! Honig, der im durch deine Gnadenflut herrlich gewordenen Denken aufsteigt, Shiva im heiligen Perundurai! Wer ist mir noch verwandt, wer fremd? Mein Licht, du machst alles zur Glückseligkeit.


22.9

Als Licht erscheinende Gestalt, formloser Einziger, schwer auszusagender Anfang, Mitte und Ende! Großes Meer der Glückseligkeit, das Bindungen zerreißt; heiliger Berg der Gnade, Güte ohne Übel; Shiva im heiligen Perundurai! Komm, schenke mir deine beiden Füße und gewähre mir einen Weg, auf dem du nicht wieder von mir gehst.


22.10

Was du gegeben hast, bist du selbst; was du genommen hast, bin ich. Shankara, wer von uns ist der Geschicktere? Ich habe Glückseligkeit ohne Ende gewonnen. Was aber hast du von mir gewonnen? Unser großer Herr, du hast mein Denken zum Tempel genommen, Shiva im heiligen Perundurai. Vater, Herr, du wohnst in meinem Leib. Dafür habe ich nichts, was ich dir vergelten könnte.


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


23. Settilappattu – Zehn Lieder des noch nicht Gestorbenen

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23.1

Ich Falscher bin getrennt von deinen beiden Blütenfüßen, die in mein Herz eintraten, es erweichten und Nektar ausströmen ließen. Dennoch bin ich Elender noch nicht gestorben. Ach, mit offenen Augen habe ich die innere Ausrichtung verloren. Herr, Hara, großes Meer der Gnade, Vater mit rotem Leib, den Brahma und Vishnu nicht erkennen! Ich weiß nicht, was ich tun soll, Shiva, der du im heiligen Perundurai wohnst.


23.2

Ameisenhügel umwuchsen sie, Bäume wuchsen um sie; Wasser und Luft wurden zur Nahrung der Himmelsbewohner und anderer Asketen. Doch keiner sah deine Blütenfüße, König. Mich aber unterwarfst du einem einzigen Wort und ergriffst mich. Ich bebe nicht, mein Herz schmilzt nicht, ich liebe nicht; diesen lieblosen Leib habe ich nicht zerstört. Noch immer wandere ich umher, Shiva, der du im heiligen Perundurai wohnst.


23.3

Sogar mich Ausgestoßenen hieltest du für wertvoll und schenktest mir Gnade. Darauf freute ich mich so sehr, dass ich gleichsam auf dem Kopf ging. Stierreiter, Shankara, bleibender Halt aller unzähligen Himmlischen, Ewiger, der das Gift des wogenden Wassers trank! Bogenträger, der die Städte der Feinde verbrannte: Befiehl mir zu sterben, Shiva, der du im heiligen Perundurai wohnst.


23.4

Es gibt Liebende, die sich in schwerer Askese mühen, Brahma und Vishnu und so viele, die an dich denken und deren Knochen wie Wachs am Feuer werden. Während sie alle dastanden, warum nahmst du hier gerade mich an? Mein Denken ist hart wie knorriges Holz, meine Augen sind hölzern, meine Ohren härter als Eisen. Herr des südlichen Paraitturai, Herr der Shiva-Welt, Shiva, der du im heiligen Perundurai wohnst!


23.5

Ich ließ die Ordnung der Götter, die ihre Spiele treiben, hinter mir und bleibe voller Liebe bei deiner Gnade, indem ich „Mein Herr!“ rufe. Wirklichkeit, die selbst die hiesigen Götter schwer suchen können! Gebieter, zeige mir die Gnade, durch die ich nie von dir getrennt bin. Zeige deine beiden geschmückten Füße und nimm gnädig die Täuschung des Leibes fort. Herr über die Götter der wirkenden Götter, Shiva, der du im heiligen Perundurai wohnst!


23.6

Ich zerschneide diesen Leib nicht in Stücke und gehe nicht ins Feuer; ich kenne den Weg deiner heiligen Gnade nicht. Den Leib ertrage ich nicht, doch ich sehe keinen Ausweg aus ihm. Sei gepriesen, sei gepriesen, Reiter meines kampfstarken Stiers! Ich sterbe nicht. Wie soll ich getrennt von dir froh weiterleben? Sage mir gnädig: „Tue dies!“ Shiva, der du im heiligen Perundurai wohnst, umgeben von Feldern mit reichlich strömendem Wasser!


23.7

Wunderbarer, der das Gift des brandenden Meeres trank, Himmlischer mit edelsteindunkler Kehle, unser Nektar! Ich Hund vermag nicht an dich zu denken und verehre deine Füße nicht mit dem Ruf „Namah Shivaya“. Auch wenn ich einem Dämon gleiche, zeige mir den großen Weg. Herr mit Haarschmuck und Mondsichel! Ist es angemessen, dass ich fern von dir stehe und schreie, Shiva, der du im heiligen Perundurai wohnst?


23.8

Brahma auf der Blüte, der im wogenden Meer Liegende, Indra und die anderen standen da. Mich aber reinigtest du, zeigtest deine klingenden Füße und sprachst: „Halte sie als Ziel fest!“ Du nahmst mich in deine Dienerschar auf. Nun stehe ich da und weiß nicht, was ich tun soll. Mein Heilmittel, ist es dir lieb, dass dein Diener leidet, Shiva, der du im heiligen Perundurai wohnst, umgeben von Feldern mit kühlem, weit ausgebreitetem Wasser?


23.9

Während Indra, der Viergesichtige und die Himmlischen dastanden, liebtest du mich und nahmst mich hier auf Erden gütig an. Du mit den Blütenfüßen, die dem Tod das kostbare Leben nahmen, du mit der Ganga und dem Feuer in deiner Hand! Zu jenem Blütenfuß, nach dem auch Vishnu laut rufend verlangt, befiehl auch mich Holzäugigen zu kommen. Shiva, der du im heiligen Perundurai wohnst, umgeben von Feldern mit Fischen und blauen Wasserlilien!


23.10

Du kamst erbarmend, sprachst gnädig zu mir und nahmst meine Furcht. In deinem großen Meer der Gnade badete ich, trank und wurde satt; dennoch schmelze ich nicht. Shiva im heiligen Perundurai! Du Himmlischer, den der Muschelträger und der Lotusgeborene nicht erkennen, Gefährte der Bergestochter! Bei aller übergroßen Freude gerate ich doch in Verwirrung, du Meer, das auf dem großen Kailasa-Berg wohnt.


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


24. Adaikkalappattu – Zehn Lieder der Zuflucht

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24.1

Deine Diener mit gereiftem Herzen gingen fort, vereint mit deinen roten Füßen, die dichten, üppigen Lotusblüten gleichen. Ich Sünder aber bleibe in dieser elenden, von Würmern erfüllten Hütte, mit wertlosem Wissen, ohne Erkenntnis, mit beflecktem Herzen. Gebieter, ich, dein Diener, nehme bei dir Zuflucht.


24.2

Meine Kleinheit tut nur, was Abscheu verdient; du erträgst es in deiner Größe. Du trägst Schlangen als Schmuck und birgst die schwellende Ganga fest in deinem Haar. Durch deine heilige Gnade schneidest du die Wiedergeburt an der Wurzel ab. Gebieter, ich, dein Diener, nehme bei dir Zuflucht.


24.3

Großer Herr, du entwurzelst meine Wiedergeburt; großer Herr, du schenkst mir mächtige Verzückung; weiser großer Herr, du trittst in mein Herz; seltener großer Herr, du stehst jenseits des Erkennens des Lotusgeborenen und des großen Vishnu. Gebieter, ich, dein Diener, nehme bei dir Zuflucht.


24.4

In der niederströmenden Sturmflut des Leids ergriffen deine Liebenden das Floß deiner geschmückten Füße und stiegen zum Himmel empor. Ich aber gerate im Meer der Not in einen Strudel; die Wellen der Frauen schlagen über mir zusammen, der Hai der Begierde greift an, und ich gehe unter. Gebieter, ich, dein Diener, nehme bei dir Zuflucht.


24.5

In die Netze der Frauen mit dicht gelocktem Haar geraten, vergaß ich dein Wesen und lag erschöpft in diesem finsteren Leib. Du teilst dich mit der Frau, deren große, dunkel geschmückte Augen wie ein erschrockenes Reh blicken. Herr der Himmlischen, schenke Gnade! Gebieter, ich, dein Diener, nehme bei dir Zuflucht.


24.6

Vom mächtigen Quirl der Frauen mit dunkel bemalten, mangospaltgleichen Augen zerrissen, bin ich erschlafft wie Joghurt im großen Gefäß. Gepriesen seien deine weiten Blütenfüße! Wann wirst du kommen, an welchem Tag werde ich, schwer mit Karma beladen, dich verehren? Vater wie ein weites Meer, Gebieter, ich, dein Diener, nehme bei dir Zuflucht.


24.7

Im zornigen Netz der Frauen mit blitzartig schwingender Taille gefangen, wälze ich mich elend umher. Tritt gnädig ein, damit ich nicht weiter so dahintaumle. Gieße Nektar in mich, erfülle mich mit Süße und erbarme dich meiner Fehler, Schönäugiger. Gebieter, ich, dein Diener, nehme bei dir Zuflucht.


24.8

Du trägst die Frau mit Augen wie aufgeschnittene junge Mangos als Hälfte. Rufst du mich zu deinen Blütenfüßen oder wirfst du mich in die Hölle? Deinen Willen kenne ich nicht. Mein Inneres fährt verborgen hin und her wie die Spule im Webstuhl. Ach, ich gehe zugrunde! Gebieter, ich, dein Diener, nehme bei dir Zuflucht.


24.9

Geliebter derer, die keine Trennung von dir kennen! Unter deinen beiden gnadenreichen, geschmückten Füßen haben sie einen Reichtum erhalten, der keinen Rückgang kennt. Ich weiß nicht, auf welchem Weg ich dich verehren soll. Ich kenne dich nicht und kenne nicht das Wissen, das dich erkennt. Gebieter, ich, dein Diener, nehme bei dir Zuflucht.


24.10

Du schenkst den seltenen Nektar deiner Gnade. Ich schöpfe und schlucke ihn, doch ich vom Karma Beladener verschlucke mich, weil mir die rechte Reife fehlt. Gib mir das kühlende Wasser zu trinken, das wie reich strömender Honig ist, und rette mich. Ich versinke im Kummer. Gebieter, ich, dein Diener, nehme bei dir Zuflucht.


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


25. Asaippattu – Zehn Lieder der Sehnsucht

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25.1

Du unversehrtes Juwel schenktest mir den Schatz deiner roten, geschmückten Füße, die der Herr mit der Garuda-Fahne nicht sehen konnte, und nahmst mich hier an. Du vertreibst die Finsternis und rufst von dort: „Komm hierher!“ Nach dieser Gnade verlangt mich. Sieh, mein Herr!


25.2

Sehnen sind die dicht geknüpften Seile, Hirn und Knochen liegen darin, Haut umhüllt das Ganze wie ein Kleid. In diesem Gewand kann ich nicht länger bleiben. Rufe mich zu dir, König! Seltener Nektar, der allen und allem jenseitig ist, Vater: Dich zu sehen verlangt mich. Sieh, mein Herr!


25.3

Dieses kleine Haus trieft von Eiter, ist von Fliegen umschwärmt und wandert voller Schmutz umher. Rufe mich, damit es zerfällt, König, Tänzer, kostbarer Guru, der beschützt und annimmt! Gott, selbst den Göttern schwer erreichbar, Shiva: Dass du kurz mein Gesicht ansiehst und erbarmend „Ach!“ sagst, danach verlangt mich. Sieh, mein Herr!


25.4

Dieses kraftlose, wandelnde Haus aus dichtem Knochenwerk, Unreinheit und schwerem Verfall verfolgt und quält mich; ich leide. Ich flehe dich an, unser großer Herr! Gebrochen, weich geworden und geschmolzen möchte ich nach deinem Licht schauen, deine heiligen Blütenfüße erreichen und dort bleiben. Danach verlangt mich. Sieh, mein Herr!


25.5

Innen eine elende Wunde, außen von Haut bedeckt: So ist der Leib deines Dieners. Darin saß ich wie Fruchtfleisch in der Tamarindenschale. Dennoch wurdest du zugänglich und nahmst mich an, Stierreiter, Aschegebadeter, mein seltener Nektar! Dass du mich als Erbarmungswürdigen ansprichst, danach verlangt mich. Sieh, mein Herr!


25.6

Ich Hund bin müde geworden; ich kann hier nicht länger bleiben. Dieses Leben hast du mir gegeben: Nimm es wieder zu dir, Herr der roten Blütenfüße, die die Himmlischen nicht kennen! Du Freier, das Licht deines Gesichts und dein freundliches Lächeln zu schauen, danach verlangt mich sehr, Vater. Sieh, mein Herr!


25.7

Höchster, den Erdenmenschen und Himmlische loben und preisen, höchstes Licht! Komm, schenke mir die Welt ohne Wiederkehr, komm und nimm mich an. Deine tausend Namen möchte ich überall preisen und dich „Unser großer Herr!“ nennen. Unerschöpflicher Nektar, danach verlangt mich. Sieh, mein Herr!


25.8

Mit den Händen will ich dich verehren, deine roten geschmückten Füße fest umfangen und unermüdlich auf mein Haupt legen. „Unser großer Herr, großer Herr, mein Vater!“ will ich laut mit meinem Mund rufen und wie Wachs am Feuer schmelzen. König von Aiyaru, danach verlangt mich. Sieh, mein Herr!


25.9

Diesen verdorbenen Leib ganz abzuwerfen, in die Shiva-Stadt einzutreten und das mächtige Licht zu sehen, damit meine beiden Augen sich freuen; deine alten Diener in ihrer Gemeinschaft zu schauen, unvergleichlicher Höchster: Danach verlangt mich, deinen Diener. Sieh, mein Herr!


25.10

Im heftigen Netz der Frauen mit scharf fischgleichen Augen gefangen, bin ich Hund dahingeschwunden. Licht der Erkenntnis, ich sehe keinen Beistand. Einziger, der du die Frau mit wattezarten Füßen als Hälfte trägst: Dass du mit deinem heiligen korallenroten Mund „Fürchte dich nicht!“ sagst, danach verlangt mich. Sieh, mein Herr!


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


26. Atisayappattu – Zehn Lieder des Staunens

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26.1

Mein Herz schmolz nicht bei dem Gedanken: „Er ist mein bleibender Schatz, er ist der Glanz eines Rubins.“ Stattdessen verzehrte ich mich nach jungen Frauen mit schalenrunden Brüsten. Der Vater mit den hellen Blütenfüßen, unvergleichlich und über jeden Vergleich erhaben, nahm mich an und fügte mich seinen Dienern bei. Dieses Wunder haben wir gesehen!


26.2

Ich bedachte nichts von dem, was recht ist, und schloss mich auch nicht den Nachdenkenden an. Immer nur im Leid geboren, sterbend und umherirrend, lebte ich dahin. „Er ist mein Diener“, sprach der Höchste, der die Frau als seine Hälfte trägt. Der uranfängliche, beständig Gegenwärtige nahm mich an und fügte mich seinen Dienern bei. Dieses Wunder haben wir gesehen!


26.3

Damit mein früheres schweres Karma verging, nahm mich unser dreiäugiger Vater an. Allen ist er schwer zu erkennen, seinen Dienern leicht zugänglich. Im gewundenen Haar, dessen Glanz das Gold übertrifft, trägt er den jungen Mond. Dieser mütterliche Herr nahm mich an und fügte mich seinen Dienern bei. Dieses Wunder haben wir gesehen!


26.4

Hört den Grund, weshalb die Welt mich verrückt nennt! Ich kannte nicht den Weg, mich auf ihn auszurichten und mit seiner heiligen Gnade zu verbinden. Zum Sterben und zum Sturz in schwere Hölle war ich bereit. Doch der Vater nahm mich an und fügte mich seinen Dienern bei. Dieses Wunder haben wir gesehen!


26.5

Ich ging nicht dorthin, wo seine Verehrer sind, pflückte keine vielerlei Blüten und pries ihn nicht. An die Frauen mit duftendem Kuravu im Haar gebunden, richtete ich mein Leben zugrunde. Unser Herr tanzt nachts im Feuer; in seinem feurigen Haar glänzt die Schlange. Dieser Schlangenträger nahm mich an und fügte mich seinen Dienern bei. Dieses Wunder haben wir gesehen!


26.6

In meiner Torheit bedachte ich die fünf Buchstaben seines heiligen Namens nicht. Ich näherte mich nicht den in Schrift und Erkenntnis Erfahrenen und begehrte keine guten Taten. Ich war nur bereit, auf Erden geboren zu werden, zu sterben und wieder Erde zu werden. Der Erhabene nahm mich an und fügte mich seinen Dienern bei. Dieses Wunder haben wir gesehen!


26.7

Ein hohles Haus mit Fleischwänden, voller Würmer, morsch und von Eiter triefend, ein falsches Dach: Dies hielt ich für wahr und geriet in den Strudel des Leidensmeeres. Der Vater, vollkommener Glanz von Perle, großem Edelstein, Rubin, Diamant und Koralle, nahm mich an und fügte mich seinen Dienern bei. Dieses Wunder haben wir gesehen!


26.8

Zuvor entfernte er mich von sich und ließ mich in dieses Körperhaus eingehen, sodass ich nicht bei ihm blieb. Dann sah er mich an, sprach feine, geheimnisvolle Worte, löste das Joch und hob mich auf. Er beseitigte frühere Falschheit und jede Befleckung, machte mich zu aufsteigendem strahlendem Licht, nahm mich an und fügte mich seinen Dienern bei. Dieses Wunder haben wir gesehen!


26.9

Wie der Duft, der aus einer schönen Blüte steigt, ist die innere Wirklichkeit dieses Leibes nicht greifbar. Ich sah diese höchste, innerste Wirklichkeit nicht und verstand die Worte jener Verzückten nicht, die das empfangene Geschenk wirklich kosten. Doch der Vater nahm mich an und fügte mich seinen Dienern bei. Dieses Wunder haben wir gesehen!


26.10

Diese kleine Hütte aus schwerem Karma, erfüllt von dichter Finsternis, hielt ich für einen wunderbaren Besitz und freute mich daran; so ging ich dem Sturz in die schwere Hölle entgegen. Er, der mit zorniger Macht und rotem Feuer die drei festen Städte in einem Augenblick einstürzen ließ, gewährte den wahren Weg und beseitigte den falschen. Dieses Wunder haben wir gesehen!


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


27. Punarchippattu – Zehn Lieder der Vereinigung

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27.1

Leuchtender Goldberg, unversehrte Perle, Wohnung des Erbarmens! Du freutest dich an schlichtem Dienst und nahmst mich Letzten an. Dunkler Vishnu und Brahma bleiben aufgehalten und können dich noch immer nicht erreichen; mir aber gabst du dich selbst, mein seltener Nektar. Wann darf ich dich umfangen und bei dir bleiben, mit meinem makellosen Juwel vereint?


27.2

Ich, dein Diener, kann es nicht ertragen, mein König, auf Erden im Schlamm der fünf Sinne zu versinken. Ich will deiner gedenken, „Shiva, unser großer Herr!“ rufen, im Innersten immer wieder weich werden und schmelzen wie Sand, aus dem eine Quelle bricht. Wann werde ich laut rufend und preisend dastehen, mit meinem makellosen Juwel vereint?


27.3

Du stiegst als hohes Feuer empor, sodass der große Vishnu und Brahma erschraken. Mich Lieblosen nahmst du an, mein seltener Nektar. Vor deinen Dienern mit überströmenden Herzen möchte ich aus voller Kehle rufen, soviel ich will, duftende Blüten streuen und dich eng umfangen. Wann darf ich so ruhen, mit meinem makellosen Juwel vereint?


27.4

Brahma im blühenden Lotus, Vishnu, die anderen und der König der Unsterblichen sprechen und preisen seinen Namen. Er ist Licht jenseits von Wort und Bedeutung, die Nelli-Frucht, Honig, Milch, vollkommener Nektar und der Geschmack des Nektars. Wann werde ich ihn umarmen und einsinnig bei ihm sein, mit meinem makellosen Juwel vereint?


27.5

Um seine strahlenden Füße und sein Haupt zu sehen, gruben und flogen Vishnu und Brahma nach unten und oben; doch sie konnten den Herrn nicht schauen. Vor dieser ganzen weiten Erde nahm er meinen Dienst an, machte mich zu seinem Eigentum und sprach erbarmend: „Ach, komm!“ Wann darf ich diese ganze Güte preisen, mit meinem makellosen Juwel vereint?


27.6

Voller Liebe kam er einst und schenkte mir Diener höchste Glückseligkeit. Von ihm getrennt geriet ich auf dieser großen Erde in schwere Verwirrung. Immer wieder will ich davon sprechen; Tränen sollen strömen, mein Innerstes fließen und meine Haare sich aufrichten. Wann werde ich freudig und voller Liebe dastehen, mit meinem makellosen Juwel vereint?


27.7

Anderen schwer zu denken, ist er Feuer, Wasser, Wind, Erde und Raum, der Einzige ohne seinesgleichen. Ich möchte ihn schauen und aufblühen, mit vor Bewegung stockender Kehle rufen, während Tränen wie Wasserfälle fließen, die Hände falten und ihn mit duftenden Blüten schmücken. Wann wird mir dies zuteil, mit meinem makellosen Juwel vereint?


27.8

Innen immer wieder aufbrechend und schmelzend, stehend, sitzend, liegend und aufspringend, lachend, weinend, verehrend, preisend und auf vielerlei Weise tanzend: So möchte ich seinen heiligen Leib schauen, der wie der rote Abendhimmel leuchtet, und immer wieder vor Freude erschauern. Wann werde ich eintreten und bleiben, mit meinem makellosen Juwel vereint?


27.9

„Vater und Mutter der dreimal sieben Welten! Wunderbarer, der mich Hund annahm! Einziges Heilmittel gegen die Krankheit der Wiedergeburt! Makelloses Juwel, aus dem reicher Honig quillt!“ So möchte ich dich unaufhörlich preisen. Wann darf ich Tag und Nacht die Blüten deiner schönen Füße aufsuchen und sie erreichen, mit meinem makellosen Juwel vereint?


27.10

„Du bewahrst, erschaffst und verbirgst alles. Für sämtliche Himmlischen im weiten, augenfüllenden Raum bist du der Älteste und zugleich der nie alternde Ursprung. Erster Herr, Brahmane, der mich schon früher annahm, unser Höchster!“ So will ich immer wieder singen und mich verneigen. Wann erreiche ich die Blüte deiner Füße, mit meinem makellosen Juwel vereint?


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


28. Vazhappattu – Zehn Lieder des Nicht-mehr-leben-Könnens

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28.1

Unser Höchster, du breitest dich als Erde und Himmel aus; sieh, ich habe keinen anderen Halt. Du strahlst voller Herrlichkeit, König der Shiva-Stadt, Shiva im heiligen Perundurai! Wem soll ich mein Leid klagen, wem es erzählen, wenn du, der mich annahm, mir keine Gnade schenkst? In dieser vom weiten Meer umgebenen Welt kann ich nicht leben, sieh! Sprich gnädig zu mir: „Komm!“


28.2

Großes Juwel, das mich Unwürdigen annahm; sieh, ich habe keinen anderen Halt. Einziger, den selbst die Himmlischen nicht kennen, du überschreitest das Erkennen der beiden und durchdringst die Welt. Roter großer Herr, König der Shiva-Stadt, Shiva im heiligen Perundurai! Unser großer Herr, du regierst mich: Rufe mich gnädig zu dir und nimm mich auf!


28.3

Außer den Füßen, die Vishnu singend preist, habe ich keinen anderen Halt, sieh! Du suchtest mich und nahmst mich an, König der Shiva-Stadt, Shiva im heiligen Perundurai. Mit dir streite ich in Liebe, an dir freue ich mich; dir meine Lage mitzuteilen ist mein fester Entschluss. Ich bin dahingewelkt und kann hier nicht leben, sieh! Sprich gnädig zu mir: „Komm!“


28.4

Du verbranntest rasch die Städte der mächtigen Asuras; sieh, ich habe keinen anderen Halt. Tänzer, der in Tillai lebt, König der Shiva-Stadt, Shiva im heiligen Perundurai! Als die beiden dich damals schauen wollten, durchdrangst du die Grenzen der drei Welten und wuchstest machtvoll ohne Anfang und Ende empor. Ich kann hier nicht leben, sieh! Sprich gnädig zu mir: „Komm!“


28.5

Du teilst dich mit der Frau, deren Rede melodisch klingt; außer dir habe ich keinen Halt, sieh! Fest nahmst du mich an, König der Shiva-Stadt, Shiva im heiligen Perundurai. Denken, Leib, Mund, Nase, Ohren und Augen lege ich ganz in deine Hand. Ich, dein Diener, kann auf Erden nicht weiterleben, sieh! Sprich gnädig zu mir: „Komm!“


28.6

Du teilst dich mit der Frau von wattezarten Füßen; außer dir habe ich keinen Halt, sieh! Ganz und aufrichtig nahmst du mich an, König der Shiva-Stadt, Shiva im heiligen Perundurai. Ich Hund fürchte mich. Die Gnade, die du mir bei meiner Annahme schenktest, habe ich in Verblendung vergessen, ich Falscher. Ich kann hier nicht leben, sieh! Sprich gnädig zu mir: „Komm!“


28.7

Du Licht, das in der Sonne wohnt: Außer deinen Füßen habe ich keinen Halt, sieh! König der Shiva-Stadt in erhabenem, heiligem Glanz, Shiva im heiligen Perundurai! Nur auf dein Erbarmen zu schauen, weich zu werden, im Herzen zu schmelzen und in Gemeinschaft mit dir zu leben – diesen Weg kenne ich Verblendeter nicht. Ich kann in der Welt nicht leben, sieh! Sprich gnädig zu mir: „Komm!“


28.8

Du teilst dich mit der Frau, deren Finger den Spielball berühren; außer dir habe ich keinen Halt, sieh! Du bist wie rotes Feuer, König der Shiva-Stadt, Shiva im heiligen Perundurai. Endloser Nektar, große Wirklichkeit der Gnade, seltener Nektar: Du kamst und nahmst mich Diener an, damit ich gerettet werde. Ich kann hier nicht leben, sieh! Sprich gnädig zu mir: „Komm!“


28.9

Vernichter der Schuld, außer deinen Füßen habe ich keinen Halt, sieh! Gott der Götter, König der Shiva-Stadt, Shiva im heiligen Perundurai! Als die beiden oben und unten suchten, durchdrangst du die drei Welten und standest als laut brausende Flamme aufgerichtet da. Du trägst das Elefantenfell. Ich kann hier nicht leben, sieh! Sprich gnädig zu mir: „Komm!“


28.10

Du teilst dich mit der Frau von untadelig gerühmter Rede; außer dir habe ich keinen Halt, sieh! Du trägst den herrlichen Mond, König der Shiva-Stadt, Shiva im heiligen Perundurai. Soll ich andere verehren, andere preisen oder sie als meinen Beistand betrachten? Sage es mir! Reiter des jungen Stiers, ich kann hier nicht leben, sieh! Sprich gnädig zu mir: „Komm!“


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


29. Arutpattu – Zehn Lieder der Gnade

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29.1

Licht, Flamme, ringsum strahlende Leuchte! Höchster, du trägst die Frau mit dicht gelocktem Haar und vollen Brüsten als Hälfte und bestreust dich mit milchweißer Asche. Rechte Wirklichkeit, die der Lotusgeborene und Vishnu nicht erkennen! Herrlicher Ursprung, der im reichen heiligen Perundurai unter dem voll erblühten Kurundam-Baum wohnt: Wenn ich, dein Diener, sehnsüchtig rufe, antworte gnädig: „Fürchte dich nicht!“


29.2

Tänzer, Makelloser, Aschegeschmückter, Stirnäugiger, Herr der Himmlischen, Einziger! Laut klagend suchte ich dich in der ganzen Welt, doch ich sah dich nicht. Kostbare Wirklichkeit, die im heiligen Perundurai mit seinem schönen Teich unter dem üppig blühenden Kurundam-Baum wohnt: Wenn ich, dein Diener, sehnsüchtig rufe, antworte gnädig: „Fürchte dich nicht!“


29.3

Unser Gebieter, Herr meines Lebens, Gemahl der beiden Frauen mit langem, duftendem Haar! Rotäugiger Herr, du öffnetest dein Auge, und der schöne Leib Kamas ging in Flammen auf. Schönäugiger, der im heiligen Perundurai unter dem üppig blühenden Kurundam-Baum wohnt: Wenn ich, dein Diener, sehnsüchtig rufe, antworte gnädig: „Fürchte dich nicht!“


29.4

Makelloser, dem der viergesichtige Lotusgeborene und Krishna von dunkler Wolkenfarbe nicht nahekommen konnten! Als sie sagten: „Zeige dich uns!“, erschienest du als weite Flamme, unser Vater. Reiner, der im heiligen Perundurai, wo die vier Veden laut erklingen, unter dem üppig blühenden Kurundam-Baum wohnt: Wenn ich, dein Diener, sehnsüchtig rufe, antworte gnädig: „Fürchte dich nicht!“


29.5

Auf deiner mächtig strahlenden Brust sind die beiden Spuren zu sehen, welche die Brüste der lockigen Frau mit trommelschlanker Taille hinterließen, wie zwei Flecken auf einem mit Asche bedeckten hohen Feuer. Herrlicher Gebieter, der im heiligen Perundurai mit seinen dicht bewachsenen Hainen unter dem üppig blühenden Kurundam-Baum wohnt: Wenn ich, dein Diener, sehnsüchtig rufe, antworte gnädig: „Fürchte dich nicht!“


29.6

Kraftvoller, Reiner, du gleichst einem hell strahlenden Diamanten, der dicht mit reiner weißer Asche bedeckt ist. Seltener Nektar, der im Herzen derer, die deiner gedenken, seinen reichen Geschmack verströmt! Herrlicher Vater, der im heiligen Perundurai, wo die Veden lauter gepflegt werden, unter dem üppig blühenden Kurundam-Baum wohnt: Wenn ich, dein Diener, sehnsüchtig rufe, antworte gnädig: „Fürchte dich nicht!“


29.7

Wahrhaftiger, ganz anders Erscheinender! Mit Meru als Bogen verbrannte deine Hand die drei Städte der Feinde. Mit deinem Fuß bezwangst du den Tod. Roter Herr mit einem Leib wie eine Säule heftigen Feuers! Herrlicher Gebieter, der im reichen heiligen Perundurai unter dem üppig blühenden Kurundam-Baum wohnt: Wenn ich, dein Diener, sehnsüchtig rufe, antworte gnädig: „Fürchte dich nicht!“


29.8

Ewig Freier, Erster, Dreiäugiger, Weiser! Wer Blüten mit noch frischen Knospen pflückt, dich verehrt und voller Hingabe deiner gedenkt und dich preist, dem gewährst du das höchste Ziel, du Vollendeter. Herrlicher Vater, der im reichen heiligen Perundurai unter dem üppig blühenden Kurundam-Baum wohnt: Wenn ich, dein Diener, sehnsüchtig rufe, antworte gnädig: „Fürchte dich nicht!“


29.9

Du blicktest auf das Herz von mir Verblendeten und nahmst ihm den Wahn; du löstest die Bindung an diese und die nächste Welt. Wahre Wirklichkeit, Heiliger mit rotem Haar, in dem die leuchtende Schlange sich aufrichtet und die Ganga wohnt! Gnadenreicher, der im heiligen Perundurai, dem Ort der vier klärenden Veden, unter dem üppig blühenden Kurundam-Baum wohnt: Wenn ich, dein Diener, sehnsüchtig rufe, antworte gnädig: „Fürchte dich nicht!“


29.10

Ich bedenke, wie du im heiligen Perundurai mit seinen schönen, weiten Hainen unter dem üppig blühenden Kurundam-Baum herrlich gegenwärtig bist. Voll Sehnsucht denke ich an dich und sage immer wieder: „Mein eigener großer Herr!“ Seltener Asket, wenn ich so sehnsüchtig rufe, während ich im brandenden Meer stehe, dann sprich gnädig: „Sieh, dies ist der Weg, der dich zum Kailasa führt. Komm!“


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


30. Tirukkazhukkunra Patigam – Der Gesang von Tirukkazhukkunram

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30.1

Großer Herr des friedvollen Perundurai! Wer deine Namen ausspricht, gewinnt unvergleichliche Freude; du wischst alles herantretende Leid fort. Als meine guten und schlechten Taten ins Gleichgewicht kamen, sodass kein unverdorrter Same weiterer Folgen mehr keimte, kamst du und zeigtest mir deine unermessliche heilige Gestalt auf dem Geierberg Tirukkazhukundram.


30.2

Du trugst Erde gegen einen Lohn aus Pittu, großer Verzückter von Perundurai! Ich Unwürdiger kam nicht auf den rechten Weg und näherte mich dir nicht. Du Vollkommener, Herr der Shiva-Welt: Um selbst mich Harten anzunehmen, geringer als ein kleiner Hund, kamst du und zeigtest dich auf dem Geierberg Tirukkazhukundram.


30.3

Ich war verwirrt und wich von Perundurai ab, wo du meine Tränen getrocknet und meine Unreinheit beseitigt hattest. Durch mein Karma verdorben, wusste ich nicht, was mir künftig bevorstand. Ohne einen Ort, an dem ich deine beiden strahlenden roten Füße festhalten konnte, geriet ich in Bestürzung. Damit diese Bestürzung endete, kamst du und zeigtest dich auf dem Geierberg Tirukkazhukundram.


30.4

Ich wollte mich mit sonst unerreichbarer Liebe schmücken, mich dir nahen und dich täglich preisen. Von unsagbarer Scham ergriffen, versank ich mitten im Meer. Als ich das sonst schwer erreichbare große Schiff von Perundurai ergriff und damit fuhr, kamst du und zeigtest deine sonst unschaubare heilige Gestalt auf dem Geierberg Tirukkazhukundram.


30.5

Du von schöner Gestalt, Wolke reiner Güte von Perundurai, Kronjuwel, das sich in mein Denken setzte, obwohl ich keine Tugend kannte! Die ganze Welt sei mein Zeuge: Als ich dich immer inniger begehrte, war die Zeit deines Kommens da. Ich rief dich, und du kamst und zeigtest dich auf dem Geierberg Tirukkazhukundram.


30.6

Große Flut von Perundurai, du schenktest eine ungeteilte, unwandelbare Treue. Als die Fremden vielerlei Übles redeten, was hast du vor ihren Augen aus mir gemacht! „Deine einzige Zuflucht, frei von Tod und allem Übel, sei meine Zuflucht“: So rief ich dich aus Liebe. Du kamst und zeigtest dich auf dem Geierberg Tirukkazhukundram.


30.7

Herr, der du vierundsechzig Yakshinis die acht göttlichen Eigenschaften verliehst! Ich versank im alten schweren Karma der drei verblendenden Unreinheiten. Du beseitigtest meinen Kummer, nahmst mich an und schenktest mir deine reinen Blütenfüße. Vor deinen Dienern kamst du, gewährtest mir klare Erkenntnis und zeigtest dich auf dem Geierberg Tirukkazhukundram.


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


31. Kandapattu – Zehn Lieder des Schauens

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31.1

Von den Sinnen beherrscht und verwirrt, war ich auf dem Weg zum Tod, irrte haltlos umher und drohte in schwere Hölle zu fallen. Er klärte mein Denken, machte es zu Shiva und nahm mich an. Diese endlose Glückseligkeit sah ich im schönen Tillai.


31.2

In der Qual karmischer Wiedergeburt gefangen, lag ich erschöpft da und dachte nicht im Geringsten an ihn. Der Unvergleichliche nahm mich mit großer Macht an und schnitt meine Wiedergeburt ab. Ihn sah ich in der Halle von Tillai, wo die ganze Welt anbetet.


31.3

Schon zu einer Zeit, als meine Gestalt noch nicht erkennbar war, trat er in mich ein, blieb in meinem Herzen, richtete mein Denken aus, erfüllte meinen Leib und nahm mich aus Erbarmen an. Den Herrn von Tirutturutti, die süße Shiva-Stätte, sah ich Hund voller Sehnsucht im schönen Tillai.


31.4

Mich Hund, ganz unten in ungelehrter, geringer Einsicht, suchte er machtvoll auf. Damit ich Schönheit erlangte und darin bestehen konnte, zerschnitt er vor den Augen vieler die Fesseln meiner Seele. Ihn sah ich in der Halle von Tillai, wo alle sich verneigen.


31.5

Im Wirbel von Kaste, Familie und Geburt taumelte ich haltlos umher, ein hilfloser Hund. Er nahm mich an und beseitigte mein Leid, tilgte Torheit, die Wahrnehmung des bloß Fremden und das Reden von „ich“ und „mein“. Er wurde mir zum makellosen Nektar. Ihn sah ich im freudigen Tillai.


31.6

Damit Wiedergeburt ganz weiche, Krankheit und Alter mit den übrigen Bindungen vergehen, ging ich hin. Ich sah den einzigen Ursprung, dem die Welt gehört: Er bleibt in der heiligen kleinen Halle der hainumgebenen Stadt Tillai, während Veda-Kundige und Himmlische ihn verehren.


31.7

Obwohl mir Hingabe und Würde fehlten, zerschnitt er gnädig die Fesseln meiner Seele. Er machte mich so, dass man sagte: „Dieser ist verrückt!“ Mit dem festen Seil des Denkens ließ er seine heiligen Füße anbinden, damit ich mich nicht mehr entfernte. Das wunderbare Spiel dieses Meisters sah ich im strahlenden Tillai.


31.8

Von unzähligen Vorstellungen niedergedrückt, unwissend und ohne die Folgen zu erkennen, lag ich leer da. Er schenkte mir unermessliche Glückseligkeit und nahm mich an. Ihn sah ich in Tillai, wo die arglosen Himmlischen ihn verehren.


31.9

Ich Hund kannte weder die rechte Verbundenheit noch angemessenes Verhalten. Er schenkte grenzenlose Liebe, sodass das innere Licht sich erhob und wuchs. Er zog mich an sich, beseitigte die Unreinheit des Karmas und gab himmelweites Erbarmen. Ihn sah ich in der Halle von Tillai, wo die vier Veden gepflegt werden.


31.10

Er ist die fünf Elemente, die Sinne und die Dinge, alle Verschiedenheiten und doch in seiner Größe ohne Getrenntheit. Er ist das aufleuchtende Licht, das mein Leid beseitigte und mich annahm, der Smaragd. Ihn sah ich im strahlenden Tillai, wo die Veden ihn verehren und preisen.


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


32. Prarthanaippattu – Gebetslieder

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32.1

Damals war ich mit deinen Dienern vereint und freute mich ohne weitere Absicht. Diese Tage vergingen; danach trat die Not ein und blieb. Ich vertrocknete, Gebieter, und irrte umher, um das Licht unvergänglicher Freude zu sehen. Schenke mir Diener Gnade, damit meine Sehnsucht nach dir wächst!


32.2

Einige deiner Diener erhielten deine Gnade, und ihre Liebe wuchs. Ich aber werde vergeblich vor Unmut verzehrt, ohne ein Ende dieses stinkenden Leibes zu sehen. Beseitige das schwere Karma in mir Harten; lass das Meer deines Erbarmens anschwellen. Gebieter, gewähre mir, im Innersten unaufhörlich zu schmelzen!


32.3

Alle deine Diener sind in das große Meer des Gnadennektars eingegangen und darin versunken. Ich aber bin müde, diesen finsteren Leib zu tragen, sieh, mein Herr! Die mich hier sehen, sollen nicht erschrocken sagen: „Da kommt ein Verrückter mit verwirrtem Geist!“ Gebieter, wahre Liebe muss ich gewinnen!


32.4

Ich brauche sie, brauche sie! Mit Liebe nahmst du mich gnädig mitten unter deine wahrhaftigen Diener auf. Nektar, der mein Leid beseitigte, kostbares Juwel, Perle, Licht einer Lampe, die keiner Pflege bedarf! Wird auch mir, deinem Diener, zuteil, nichts mehr zu begehren und allein in überreicher Liebe zu ruhen?


32.5

Auch ich wünsche aufrichtig, unter deinen Dienern zu wohnen. Du teilst dich mit der Frau, deren fischgleiche Augen dunklen Wasserlilien gleichen. Wird durch dein Erbarmen auch mir Sünder zuteil, in das uralte Meer höchster Glückseligkeit einzugehen, sodass Seele, Leib und alles Reden von „ich“ und „mein“ ihren Anspruch verlieren?


32.6

Deine Liebenden haben ganz empfangen und schmelzen ohne Ende im Innern. Ich niedriger Hund liege draußen und klage, Gebieter! Wahre Liebe muss ich erhalten. Du großes Meer der Freude, das sich nicht entfernt, nicht aufhört, keine Trennung, kein Vergessen und kein erinnerndes Suchen, keine Grenze und kein Vergehen kennt!


32.7

Alle, die die meeresweite Glückseligkeit sahen, schöpfen und genießen sie. Ist es angemessen, dass ich niedriger Hund hier nur mein Leid vermehre und in Sehnsucht sitze? „Gebieter, du selbst gewähre mir Gnade!“ Das brachte ich dir nicht vor und ließ mich vergehen. Licht, entschließe dich jetzt, durch deine strahlende Gnade meine Finsternis zu vertreiben!


32.8

Unter deinen Dienern nimmt die Gnade sichtbar zu; sie werden gewiss und schmelzen. Ich trat mitten unter sie, doch mein Denken blieb hart wie dichter Bambus, und so stand ich da und verzehrte mich. Schenke auch mir die Liebe, welche deine herrlichen Diener zu dir haben. Ohne deine Gnade zu mindern, komm bald und gewähre mir deine zarten goldenen Füße!


32.9

Alle deine Angehörigen stehen erfüllt da und sagen: „Du hast uns alles gegeben; keine Gnade hast du zurückgehalten!“ Soll ich, dein Diener, dennoch wie ein Fremder ermüden? Herr der Shiva-Welt, mit herrlicher Gnade hast du mein Denken berichtigt und mich angenommen. Großer Herr, halte mich in der höchsten Freude, sodass sie nicht mehr weicht!


32.10

Du teilst dich mit der Rehgleichen und bist süße Frucht für deine Verehrer. Mein Herz aber wird nicht weich. Wenn ich wie ein unaufgeschnittener, unbrauchbarer Flaschenkürbis bin, Vollkommener, hast du dann dadurch etwas gewonnen? König, wann kommt für mich Harten die Zeit, da du mir ein Herz schenkst, das dich in meinem Leib erkennt, schmilzt und weit wird?


32.11

Immer wieder kommen deine Diener zusammen, baden in Freude, lachen und jubeln. Soll ich, immer weiter welk und ohne Weg, wie ein verdorrter Baum dastehen? Gewähre mir, dass ich nach liebevollem Streit mich mit deinen Dienern vereine, im Innern schmelze, weit werde und aufbreche, immer wieder tanze und, von deiner Gnade erfüllt, ganz Glückseligkeit werde!


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


33. Kuzhaittappattu – Zehn Lieder der Selbsthingabe

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33.1

Wenn mich die Krankheit des alten, grausamen Karmas zermürbt, schütze mich, mein Gebieter! Was wird gewonnen, wenn ich, dessen Karma schwer ist, mich quäle? Gemahl Umas, nimm mich an! Solltest du meine Fehler nicht verzeihen, du mit dem Mond im Haar? Wenn ich rufe: „Ist das recht?“, willst du dann deinem Diener die Gnade verweigern, mein Herr?


33.2

Ich meinte: „Einst nahmst du mich an, damit alle Leiden deines Dieners weichen.“ Unser König, der du die Frau mit rankenschlanker Taille als Hälfte trägst! Warum hast du erbarmend „Ach, komm!“ gesprochen und dennoch diesen verdorbenen Leib nicht aufgelöst, unser Herr der Shiva-Welt? Gebieter, wenn du mich strafst, statt mich zu rufen und in Dienst zu nehmen – eine solche Strafe genügt doch!


33.3

Dein Erbarmen rettete mich Hund, der zu nichts taugt. Ist es gerade heute verschwunden, Gefährte der Frau, unser König? Wenn du meine berggleichen Fehler als gute Eigenschaften annimmst, was geht dir dadurch verloren? Erbarme dich, unser achtarmiger, dreiäugiger Herr!


33.4

Bräutigam der Frau mit rehgleichem Blick, König! Du ließest mich deinen Ruhm vergessen, stießest mich in diesen Leib und ließest mich umherirren. Nun kennst du selbst die Unwissenheit deines Dieners. Schenke Gnade! „Wann ist der Tag, da du mich zu dir rufst, König?“ Das allein frage ich dich immer wieder.


33.5

Die Zunge, die spricht, und alle Werkzeuge des Sprechens und Erkennens bist du. Du bist die Weise, klar zu werden, und die Verwirrung; du bist ganz das Gute und das Böse. Hier gibt es nichts anderes. Wenn ich dich wahrhaft und vollständig beschreiben will, wie soll ich Klarheit gewinnen, Herr der Shiva-Welt? Wenn ich verwirrt bin, musst du mich dann nicht aufklären?


33.6

Du weißt, was zu wünschen angemessen ist; du gibst alles, worum man bitten soll. Für Brahma und Vishnu, die dich wünschen, bist du schwer erreichbar. Du wolltest mich und nahmst mich in deinen Dienst. Was du aus deinem Willen gnädig gewährtest, das allein will auch ich. Sollte in mir noch ein anderer Wunsch sein, ist auch dieser nicht dein Wille?


33.7

Schon damals, als du mich annahmst, hast du nicht zugleich meine Seele, meinen Leib und alles, was mein war, genommen, du Berggleicher? Kann es heute noch ein Hindernis geben, das allein mir gehört, unser achtarmiger, dreiäugiger Herr? Magst du Gutes tun oder mir scheinbar Übles bereiten: Bin denn ich darüber der Gebieter?


33.8

Mich Hund, geringer als ein Hund, nahmst du selbst liebevoll an. Diese täuschende Wiedergeburt habe ich deiner Verfügung überlassen. Muss ich darüber hinaus noch selbst alles untersuchen? Welche eigene Entscheidungsmacht habe ich hier? Du magst mich in einem Leib halten oder unter deine geschmückten Füße setzen, Herr mit dem Stirnauge.


33.9

Herr mit dem Auge auf der Stirn, ich sah deine beiden geschmückten Füße, und meine Augen wurden froh. Ohne an anderes zu denken, bedenke ich sie Tag und Nacht. Muss ich darüber grübeln, wie ich diesen irdischen Leib verlassen und unter deine Füße gelangen werde, großer Herr? Dir zu dienen ist schon von großer Schönheit.


33.10

Deine Schönheit allein begehrend, rufe ich niedriger Hund laut, mein Gebieter. Du zeigtest mir deinen strahlenden heiligen Leib und nahmst mich in Dienst. Gewähre mir die große, gerühmte Stätte, wie es deiner uralten Gerechtigkeit entspricht! Jugendlich Schöner, herrlicher Herr der Veden, König: Du hast mich ganz zermürbt.


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


34. Uyirunnippattu – Zehn Lieder vom Verschlungenwerden der Seele

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34.1

Du trägst Uma mit schlangenhaubengleichen Hüften als Hälfte, mein mütterlicher Herr! Vernichter des Karmas, der du täglich nicht von meinem Leib weichst, Stierreiter! Du wohnst im heiligen Perundurai, frisch gepriesen von Dichtern mit wahrhaftiger Zunge. An welchem Tag werde ich nun jubeln, an welchem Tag mich frei und froh erheben?


34.2

Wer bin ich, dass ich seine Füße erreichen dürfte? Er gab einem Hund einen Ehrensitz, trat in meinen fleischlichen Leib ein, verband sich mit meinem Leben und verlässt mein Herz nicht. Der Herr mit honigreichem Haarkranz, der im heiligen Perundurai wohnt, schenkte gerade mir einen Reichtum, den selbst die Himmlischen nicht kennen.


34.3

Ich weiß nicht mehr, was es heißt, mich „ich“ zu nennen; ich weiß auch nicht mehr, ob Tag oder Nacht ist. Er, der Denken und Sprache überschreitet, machte mich berauscht und verzückt. Der Herr des mächtigen, zornigen Stiers, der Brahmane im heiligen Perundurai: Ich begreife das wundersame Spiel nicht, das er mit mir trieb, du höchstes Licht!


34.4

Sagt: Gibt es in dieser weiten Welt noch andere solche Vernichter des Karmas? Er trat in mich ein, nahm mich an, ließ das Mark meiner Knochen schmelzen und band mich an sich. O Wunder! Der große Herr von Perundurai wohnt in meinem Denken, in meinen Augen und mitten in jeder meiner Äußerungen.


34.5

Ihr, die ihr jene anderen Bindungen abgelegt habt, ergreift den Halt, der wirklich Halt ist! Wenn ihr sagt: „Wir wollen das gute Ziel erreichen“, dann eilt herbei, ihr Gefährdeten. Verbindet euch mit denen, die den Ruhm des Herrn von Perundurai mit seinem dichten Haarkranz aussprechen und seine geschmückten Füße lieben.


34.6

Er beseitigte die Verwirrung und Unreinheit, die wie Meereswellen herankamen. Er trat in meinen Leib und in mein Leben ein und erfüllte sie, ohne je wieder zu weichen. Unser Höchster wohnt im heiligen Perundurai; auf seinem ausgebreiteten Haarkranz trägt er den strahlenden Mond. Das ist das wundersame Spiel, das er vollbrachte.


34.7

Ich will keinen Ruhm, keinen Reichtum, weder Erde noch Himmel. Ich will weder Geburt noch Tod. Mit denen, die Shiva nicht wünschen, will ich mich niemals verbinden. Ich bin zu den Füßen des Herrn im heiligen Perundurai gelangt und habe sie als Schmuck angenommen. Ich gehe nicht mehr hinaus und lasse mich nicht mehr hinausziehen.


34.8

Soll ich dich Wabenhonig nennen? Soll ich dich Nektar aus dem Mund des brausenden Meeres nennen? Ich vermag dich nicht auszuschöpfen, unser Hara, seltenes Heilmittel, mein König! Du wohnst im heiligen Perundurai, umgeben von fruchtbaren, schlammigen Feldern. Makelloser, dessen heiliger Leib dicht mit Asche bedeckt ist!


34.9

Ich weiß nicht, was noch übrig bleibt; ich weiß nicht, was ich noch als eigen besitze. Ach, unser Hara, seltenes Heilmittel, mein Nektar! Sein Leib gleicht einer roten Vetchi-Blüte; er wohnt im heiligen Perundurai. Beständig bleibt er in meinem Herzen und steht dort als mein eigentliches Selbst.


34.10

Während die Bewohner der weiten Himmelswelt Askese üben, trage ich vergeblich diesen aus Fleisch bestehenden Leib und bin wie ein Baum im Wald geworden. Du wohnst im heiligen Perundurai, wo Konrai-Blüten honigtriefend blühen. Auch wenn ich ein Sünder bin, darf ich zu dir sagen: „Schenke mir Gnade!“


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


35. Achappattu – Zehn Lieder über die Furcht

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35.1

Die glänzende Schlange im Ameisenhügel fürchte ich nicht, auch nicht die vermeintliche Wahrheit der Lügner. Doch wenn ich Menschen sehe, die sich den Füßen unseres Herrn mit dem langen Haarkranz und dem Stirnauge nähern und dennoch meinen, es gebe einen anderen Gott, ohne sich ganz unserem großen Herrn zu ergeben – ach, dann fürchten wir uns!


35.2

Ich erschrecke nicht, wenn Begierde aufsteigt, und fürchte mich nicht, auch wenn das Meer des Karmas mich verschlingt. Unser Herr der Herren hat jene heilige Gestalt, deren Grenze die beiden nicht sahen. Wenn ich Menschen sehe, die es nicht zurückweisen, irgendeinen anderen Gott als den höchsten zu benennen – ach, dann fürchten wir uns!


35.3

Den harten, fleischdurchdringenden Speer fürchte ich nicht, auch nicht den Seitenblick der armreifgeschmückten Frauen. Doch Menschen ohne Liebe, die mein makelloses Juwel nicht preisen, das in der Halle tanzt und mit seinem Blick alle Knochen schmelzen lässt, und die seine süße Gnade nicht trinken können – wenn ich sie sehe, ach, dann fürchten wir uns!


35.4

Papageiensüße Rede fürchte ich nicht, auch nicht ihr listiges Lächeln. Doch Menschen, die nicht zu den Füßen des Veda-Herrn mit seinem weiß aschegebadeten Leib kommen, nicht mit tränengefüllten Augen beten und weinen und im Innersten weich werden, die ohne zartes Mitgefühl bleiben – wenn ich sie sehe, ach, dann fürchten wir uns!


35.5

Auch wenn alle Krankheiten kommen, fürchte ich mich nicht, weder vor Geburt noch vor Tod. Doch Menschen, die nicht in der Gemeinschaft der Diener des Mondsichelträgers aufgehen, seine roten Füße nicht preisen, die Vishnu selbst beim Durchgraben der festen Erde nicht sah, und keine weiße Asche tragen – wenn ich sie sehe, ach, dann fürchten wir uns!


35.6

Leuchtendes Feuer fürchte ich nicht, und auch wenn Berge herabstürzen, fürchte ich mich nicht. Doch Menschen, die nicht Diener werden, die lotusgleichen Füße des Vaters nicht preisen, nicht mit großen Blüten schmücken und nicht sehnsüchtig weich werden – des Vaters mit Asche auf den Schultern, des Stierreiters, der über Worte hinausgeht –, wenn ich sie sehe, ach, dann fürchten wir uns!


35.7

Maßlose Verleumdung fürchte ich nicht, und den unmittelbar bevorstehenden Tod fürchte ich nicht. Doch Menschen, deren Innerstes nicht schmilzt, wenn sie die Füße des Ersten preisen – er trägt die Konrai-Girlande mit auflachenden Knospen, schwingt rauchendes Feuer in der Hand und tanzt in der strahlenden Halle –, wenn ich sie sehe, ach, dann fürchten wir uns!


35.8

Den Elefanten, der seinen Pfosten bedrängt, fürchte ich nicht, auch nicht den Tiger mit feurigen Augen. Doch unwissende Menschen, die die fest geschmückten Füße des Vaters mit duftendem Haar nicht preisen und nicht in herrlicher, süßer Nähe verweilen können, obwohl selbst die Himmlischen diese Füße nicht erreichen – wenn ich sie sehe, ach, dann fürchten wir uns!


35.9

Den Donner in den Wolken fürchte ich nicht, auch nicht den Umgang mit Königen. Unser Herr, der Gift zu Nektar macht, wurde mein eigener Herr und nahm mich vollkommen an. Doch Menschen, die sich scheuen und nicht wagen, seine heiligen Aschestreifen aufzutragen – wenn ich sie sehe, ach, dann fürchten wir uns!


35.10

Den pfeilgeraden Schuss fürchte ich nicht, auch nicht den Zorn des Todesherrn. Doch kraftlose Menschen, die des weit leuchtenden Mondträgers nicht gedenken, nicht weich werden, schmelzen und aufbrechen, deren helle Augen keine Tränen vergießen und die ihn nicht lebendig preisend verehren – wenn ich sie sehe, ach, dann fürchten wir uns!


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


36. Tiruppandi Patigam – Der heilige Gesang vom Pandya-Land

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36.1

Er trägt die Tochter des großen Berges als Hälfte und ist dem Pandya-König seltener Nektar: der Eine, dem nichts fehlt und an dem nichts haftet. Ich neige mich vor der Blüte seiner geschmückten Füße. Er trat sichtbar hervor, ließ mich schmelzen und bestieg als Held ein Pferd. Außer diesem Einen kennt mein Herz keine Gestalt.


36.2

Ihr, die ihr euch ihm nähert und vor überwältigender Liebe eure weltliche Klugheit vergesst, hört, was wir verkünden: Sein Licht verdunkelt die Sonne; er hält den Dreizack in der Hand. Kommt er zu euch auf seinem Pferd, ist es mit eurer Bindung an die Geburt vorbei, seht! Der König von Madurai wird die wiederkehrende Geburt aufhalten und vertreiben.


36.3

Ihr, deren Herzen gern in einer Flut angenehmen Wassers schwimmen und baden! Der Pandya-Herr bestieg das Pferd, damit eine Freudenflut die Erde erfülle. Als einzigartige Flut der Wonne nahm er Gestalt an und gewann die Herzen seiner Diener. Geht zu seinen geschmückten Füßen und liebt sie in der Flut höchster Glückseligkeit!


36.4

Ihr Guten, geht nicht weiter in die bedrängende Wiedergeburt! Jetzt ist die Zeit, da der Herr des guten Südlandes hervorstrahlt. Er zieht das leuchtende Schwert der Erkenntnis aus der Scheide, treibt das Pferd der Glückseligkeit an und bekämpft die heranstürmende Wiedergeburt, sodass die Gegner auf der weiten Erde fallen.


36.5

Solange noch Zeit ist, liebt ihn und findet Rettung! Er trank das Gift; selbst dem, der die Welt verschlang, dem Viergesichtigen und den Himmlischen ist er schwer zu denken und schwer erreichbar. Unser Pandya-Herr teilt seinen Dienern den ursprünglichen Schatz aus. Kommt und eilt voran!


36.6

Er entzündete das Licht, damit die angesammelte Finsternis der Täuschung vergeht und jedes Ding klar wird. Selbst der König mit dem Fischbanner kann es nicht vollständig beschreiben. Sobald ihr es begehrt, wird es nicht verwehrt: Verlangt danach, es zu erlangen! Dies ist das Geschenk der Befreiung, das der Pandya-Herr gnädig gewährt.


36.7

Wenn er das wunderbare schöne Pferd besteigt und die Menschen sich ihm anvertrauen, gehen die Feinde namens Wiedergeburt zugrunde. Allen, die bei ihm einkehren, schenkt er seine seltene, große und herrliche Gnade. Nähert euch den roten Füßen des Herrn des Südens, dessen Großmut weit über alles hinausreicht!


36.8

Er versenkt uns in eine Flut unvergänglicher Glückseligkeit, zeigt sein unerschöpfliches Erbarmen, entfernt das harte Karma, durchtrennt den Griff der alten Unreinheit und nimmt uns an. Die große Stätte dieses Pandya-Herrn ist eine himmlische Gabe, die er der ganzen Welt schenkt. Geht hin und eilt voran!


36.9

Damit wir das tiefe Wasser angesammelter böser Taten und künftiger Geburten überqueren, kommt der höchste Pandya-Herr, der selbst die Knochen seiner preisenden Liebenden schmelzen lässt, auf einem Pferd. Die blütenrankenzarten Frauen werden davon im Geist ergriffen; wie Bäume stehen sie reglos da, vergessen sich und erkennen sich selbst nicht mehr.


36.10

Er besiegte den Tod und ebenso die fünf Sinneskönige; dann thronte er in Schönheit, er selbst und die große Göttin. Dem König mit dem Fischbanner kam er entgegen, der einzigartige Held, der das kostbare Leben in sich aufnahm. Ihr ohne feste Klarheit: Haltet euch entschlossen an seine roten Füße!


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


37. Pidittapattu – Zehn Lieder des Festhaltens

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37.1

König der Himmlischen, Yoga, der alles lückenlos erfüllt! Für mich Unreinen wurdest du zur wundersam gereiften Frucht, nahmst mich und meine ganze Gemeinschaft an und schenktest ein Leben, das das begrenzte Leben beendet. Heilmittel, Gewissheit der wahren Wirklichkeit, ruhmreicher Fuß, mein Reichtum, Shiva, großer Herr! Als unser Eigen habe ich dich ergriffen und halte dich fest. Wohin willst du nun noch gehen?


37.2

König der Himmlischen, der du den Stier niemals lässt, wahre Wirklichkeit für mich vom Karma Beladenen! Du bewahrtest mich davor, in dieser stinkenden, alternden Hütte voller Würmer bis zuletzt zu verkommen und zu Erde zu werden, und nahmst mich an. Gott, großes Meer des Erbarmens! Ohne Unterbrechung habe ich dich ergriffen und halte dich fest. Wohin willst du nun noch gehen?


37.3

Mutter, Vater, unvergleichliches Juwel, seltener Nektar, der aus Liebe gereift ist! Ich Ausgestoßener mit dem wurmanfälligen Haupt vermehrte nur Falschheit und verkürzte nutzlos meine Zeit. Mir schenktest du die wahrhaftige Shiva-Stätte, mein Reichtum, Shiva, großer Herr! Schon in diesem Leben habe ich dich ergriffen und halte dich fest. Wohin willst du nun noch gehen?


37.4

Gnadenreiches Licht, weich gereifte Frucht, König der machtvollen großen Asketen, sinnvolle Erkenntniskunst, Genuss jenseits allen Lobes, Glanz des Yoga! Du tratest in das Denken deiner Diener ein, damit Klarheit entstehe, mein Reichtum, Shiva, großer Herr. Mitten in der Finsternis habe ich dich ergriffen und halte dich fest. Wohin willst du nun noch gehen?


37.5

Einziger ohne Vergleich, Licht, das im Herzen deines Dieners leuchtet! Ich Kraftloser kannte die wahre Stätte nicht; du schenktest mir erhabene Güte, du Liebe. Gestalt reichen Lichtes, schwer zu beschreiben, mein Reichtum, Shiva, großer Herr! In meiner Erschöpfung habe ich dich ergriffen und halte dich fest. Wohin willst du nun noch gehen?


37.6

Du nahmst das Herz von mir Hilflosem zum Tempel, regiertest mich und schenktest unermessliche Glückseligkeit. Du schnittest die Wurzel der Wiedergeburt ab und nahmst meine ganze Gemeinschaft an, Herr mit dem Haarschmuck, unser großer Schatz. Offen geschaute Gegenwart, mein Reichtum, Shiva, großer Herr! Selbst im Sterben habe ich dich ergriffen und halte dich fest. Wohin willst du nun noch gehen?


37.7

Du zeigtest mir Diener gnädig, wie ich jene uralte Wirklichkeit ergreifen kann, die die Wurzel der Fesseln durchtrennt. Meine Verehrung nahmst du freudig an, tratest in mein Denken ein und zeigtest die Blütenfüße, du wahre Wirklichkeit. Strahlende Leuchte, Gestalt reichen Lichtes, mein Reichtum, Shiva, großer Herr! Gebieter, ich habe dich ergriffen und halte dich fest. Wohin willst du nun noch gehen?


37.8

Vater, Ursprung, der als Welten über Welten dasteht, grenzenloser Vollendeter! Schatz, an dem die Frommen festhalten, Shiva, großer Herr, Verzückter! Du blühst als alle Lebewesen auf und bist doch nicht auf ihre begrenzten Formen beschränkt. Wundersamer, ich habe dich ergriffen und halte dich fest. Wohin willst du nun noch gehen?


37.9

Mit noch größerer Fürsorge als eine Mutter, die rechtzeitig daran denkt, ihr Kind mit Milch zu nähren, ließest du das Fleisch von mir Sünder schmelzen. Du mehrtest das innere Licht, gossest den Honig grenzenloser Glückseligkeit aus und umgabst mich überall, mein Reichtum, Shiva, großer Herr. Ich folgte dir, ergriff dich und halte dich fest. Wohin willst du nun noch gehen?


37.10

In diesen elenden Fleischleib tratest du ein wie in einen hohen goldenen Tempel, sodass jede Pore reifte und alle Knochen schmolzen. Zugänglich wurdest du und nahmst mich an, Herr, makelloses Juwel. Gutes Licht, du zerschnittest alle Bindungen an Leid, Geburt, Tod und Verblendung. Du Freude, ich habe dich ergriffen und halte dich fest. Wohin willst du nun noch gehen?


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


38. Tiru Esaravu – Heiliges Sehnen und Klagen

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38.1

Mein eisernes Herz zogst du immer wieder zu dir, ließest meine Knochen schmelzen und zeigtest mir deine beiden geschmückten Füße als Süße des Zuckerrohrs. Herr mit verfilztem Haar, in dem vereinte Wasserwellen wandern! Dass du alle Schakale zu großen Pferden machtest: War das nicht ebenso deine große Gnade?


38.2

Gefährte der Frau von melodischer Rede, seltener Nektar, der deine Angehörigen ganz sättigt, mein Gebieter! Du schnittest die erdgebundene Wiedergeburt deines Dieners ab und nahmst mich an. Als du „Komm!“ sagtest, sah ich deine geschmückten Füße mit erfüllten Augen und wurde gerettet. War es nicht so?


38.3

Ich Haltloser versank ohne jeden Angehörigen in der schweren Hölle namens Geburt und Tod. Du aber sprachst erbarmend: „Ach, komm!“ Herr, der du das Gift ohne Schaden trankst, du zeigtest mir Diener deine Blütenfüße. War es nicht so, unser Höchster?


38.4

Du lässt die grünlich glänzende Schlange tanzen, Herr mit ausgebreitetem Haar, großer Herr derer, die deine Blütenfüße auf dem Haupt tragen! Du rettetest mich, sodass ich nicht die kleinen Götter preise, die andere verehren. Ach, indem ich dein Wesen bedenke, fand mein Herz Rettung. War es nicht so?


38.5

Ich lernte keine Schriftgelehrsamkeit, erlangte keine Erkenntnis und wurde nicht weich vor Hingabe. Dennoch kannte ich keinen anderen Gott. Durch dein Wort kam ich zu deinen langen geschmückten Füßen und wurde voll Freude, unser großer Herr. Deine goldene Gnade für mich Diener war, als gebe man einem Hund einen goldenen Ehrensitz. War es nicht so?


38.6

Durch die Seitenblicke der Frauen mit wattezarten Füßen geriet ich in Not. Giftiges Leid wuchs, und ich zitterte. Doch durch deine Gnade wurde ich gerettet, unser großer Herr, mein Gebieter. „Fürchte dich nicht!“ sprachst du und nahmst mich Diener an. War es nicht so, Nektar der Halle?


38.7

Du schnittest meine vielen Wiedergeburten hier ab, Shiva, großer Herr im südlichen heiligen Perundurai, den selbst die Himmlischen nicht erkennen! Voller Liebe tratest du gnädig ein, sodass mein Innerstes schmolz, und nahmst mich an. So wandtest du dich mir zu, war es nicht so, unser großer Herr?


38.8

Ältester, nie alternder Ursprung, endloses vedisches Wort, seine wahre Bedeutung! Du blühtest auf als Sein und Nichtsein. Ich aber war hier hineingeraten und wälzte mich umher. Aus Erbarmen wandtest du mich um und nahmst mich an. War es nicht so, unser großer Herr?


38.9

Lass deine duftenden, süßen Blütenfüße in meinem Denken wachsen, sodass mein Innerstes schmilzt. Durch jede Straße möchte ich laut rufen und dich „Shiva, großer Herr!“ preisen. Gewähre mir hier, in das weite Meer deines höchsten Erbarmens einzutauchen, dessen Süße ich kostete, Herr, der du Idaimarudu zum Wohnort nahmst!


38.10

Habe etwa ich solche Askese vollbracht, dass ich „Shivaya Namah“ sprechen darf? Shiva, der große Herr, süß wie Honig und mein Nektar, kam selbst, trat in mein Herz ein und schenkte mir Diener Gnade. Dadurch wandte ich mich von diesem im Fleisch gefangenen Leben ab und ließ es hinter mir. War es nicht so?


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


39. Tiruppulambal – Die heilige Klage

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39.1

Du bist der Weg, den Brahma im blühenden Lotus und der große Vishnu nicht erkennen. Du teilst dich mit der Frau, deren volle Brüste Kongu-Knospen gleichen, und badest in weißer Asche. Herr des heiligen Arur mit seinen hohen Mauern: Außer deinen blumengeschmückten Füßen werde ich, dein Diener, nichts preisen.


39.2

Du mit dem verfilzten Haar, Tänzer im Feuer, du mit dem leuchtenden dreiblättrigen Dreizack als Waffe, höchstes Licht, Pashupati, Reiter des jungen weißen Stiers! Herr von Perundurai, umgeben von weiten Hainen: Ich bin dein Diener. Gebieter, außer dir kenne ich keinen verlässlichen Beistand.


39.3

Ich verlange nicht nach Verwandten, nicht nach einem Heimatort, nicht nach Ansehen. Ich suche keine Gelehrten mehr; des Lernstoffs ist nun genug. Tänzer, der du freudig in Kutralam wohnst: Nach deinen klingenden Füßen möchte ich mich sehnen und schmelzen, wie das Herz einer Kuh nach ihrem Kalb verlangt.


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


40. Kulappattu – Zehn Lieder des Jubels

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40.1

Bettelschale und Lendentuch betrachtete ich als meine einzigen Angehörigen. Mein Inneres wurde weich, und ich erkannte klar: Der Schatz, den ich suche, sind allein Shivas Füße. Leib und Leben beugen sich jubelnd; ich Diener tanze. Denn ich habe den Herrn des strahlenden Tillai gewonnen.


40.2

Aus Sehnsucht nach den Schultern der sanft redenden Frauen mit trommelschlanker Taille mag ich noch so viele verderbliche Taten begangen haben: Ich werde nicht zugrunde gehen und nicht wiedergeboren werden. Er ließ mich seine Füße umfangen. Ich Diener habe den Herrn des strahlenden Tillai gewonnen.


40.3

Er ließ das Innere meiner Knochen schmelzen, nahm den beiden Arten des Karmas ihre Kraft, beseitigte das Leid und reinigte mich von den Gegensätzen. Damit alles Frühere völlig verging, trat er in mein Innerstes ein. Den liebevollen Herrn des strahlenden Tillai habe ich gewonnen.


40.4

Von denen, deren Herzen sich von Gemeinschaften ohne Ziel, rechten Weg und Tugend lösen, lässt er sich schwer trennen. Er ist die Shiva-Stätte, die im gesammelten Denken als verkörperter Nektar erfahren wird. Diesen erkennbaren Herrn des strahlenden Tillai habe ich gewonnen.


40.5

Name und Eigenschaften binden uns an diese Geburt. Um sie ganz zu beenden, schnitt er die Befleckung ab. So können alle Diener zusammenkommen, den Honig von Shivas Erbarmen trinken und sich sättigen. Den Herrn dieses strahlenden Tillai habe ich gewonnen.


40.6

Eine Knospe am Zweig, dann eine sich entfaltende Blüte, eine unreife Frucht und schließlich eine frisch gereifte Frucht: So entwickelt sich der Leib, um schließlich zu sterben. Damit ich nicht auf diese Weise vergehe, nähere ich mich dem, dem mein vertrauendes Denken nahekommen kann. Den Herrn des schönen goldenen, strahlenden Tillai habe ich gewonnen.


40.7

Der heilige Fuß, der die Schultern des stolzen, mächtigen Asura zerdrückte, thront nun auf meinem Haupt. „Keine der drängenden Fesseln der Seele bleibt uns!“ So juble ich hier laut. Den Herrn des strahlenden Tillai habe ich gewonnen.


40.8

Seine heiligen Füße gingen im Wald hinter dem schwarzen, wilden, im Boden wühlenden Eber her. Weil er sie auf mein Haupt setzte, wird die gewaltige Herrschaft der fünf schwer zu überwindenden Übeltäter, der Sinne, bezwungen. Den Herrn des strahlenden Tillai habe ich gewonnen.


40.9

Wie einer, der unfruchtbaren Boden bestellt, lag ich nutzlos da. Da fiel mir der Ertrag früherer Askese wie ein zugesprochener Lohn zu. Mit meinem niedrigen Haupt diene ich nun dem Shiva-Herrn mit roten Lotusfüßen. Den Herrn des strahlenden Tillai habe ich gewonnen.


40.10

Mit aufrichtigem Herzen verrichte ich heilige Dienste für den, der die rankenzarte Frau mit vollen, schön gezeichneten Brüsten als Hälfte trägt. Alles, was dieses irdische Dasein an Folgen hervorbringt, hebt er schon hier auf. Den mütterlichen Herrn des strahlenden Tillai habe ich gewonnen.


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


41. Arputappattu – Zehn Lieder des Wunders

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41.1

Verblendet geriet ich ins Meer dieses irdischen Lebens und in den Strudel namens Frauen. Damit mein Kopf nicht haltlos taumelte, schenkte er heilige Gnade, ließ alle Falschheit weichen und zeigte seine beiden goldenen Füße. Als der Wahrhaftige offenbarte er den freien Raum und stand vor mir. Dieses Wunder vermag ich nicht auszusprechen.


41.2

Ich brachte keine passenden großen Blüten dar und verehrte ihn nicht mit beständiger Haltung. Stattdessen geriet ich durch die schönen Frauen mit sandelduftenden Brüsten ins Taumeln. Damit ich nicht ins Leid stürzte, gewährte er Gnade, zeigte seine beiden goldenen geschmückten Füße und stand als König offen vor mir. Dieses Wunder vermag ich nicht auszusprechen.


41.3

Auf Erden spielte ich Rollen und beging vielerlei Falschheit. Im engen Tor der Täuschung „ich“ und „mein“ blieb ich gefangen und irrte, während mein altes Karma anwuchs, laut klagend umher. Die seltene Wirklichkeit, welche die großen Veden suchen, ergriff mich, trat vor mich, wies mich immer wieder zurecht und nährte mich mit süßem Zucker. Dieses Wunder begreife ich nicht.


41.4

An die miteinander verbundenen Geburten und Tode dachte ich nicht. Ich redete nur Unwahres und lag verwirrt da, von den Augen der Frauen mit schwarzem Haar getroffen. Seine Fußringe klangen an den vollkommenen roten Füßen. Als kostbarer Beistand, von dem der Segen nicht weicht, nahm er mich gnädig an. Dieses Wunder begreife ich nicht.


41.5

Mit Reichtum, Verwandtschaft, anderen Genüssen und Frauen verbunden, ließ ich mich von deren Reizen treffen und streifte froh umher. Er schenkte Befreiung und zeigte seine zarten Blütenfüße, damit mein grausames Tun ende. Er ließ mich tanzen, trat in mein Innerstes und nahm mich an. Dieses Wunder begreife ich nicht.


41.6

An Geburt und Tod, denen ich ausgeliefert war, dachte ich nicht. Mit Frauen verbunden, versank ich in der anschlagenden Flut ihrer Lippen und irrte wie ein Verrückter umher. Das Meer der Güte, das keine begrenzenden Eigenschaften oder Kennzeichen hat, kam in zarter Schönheit nahe, umarmte mich und nahm mich gnädig an. Dieses Wunder begreife ich nicht.


41.7

In diesem Leben pflückte ich keine Blütenpaare, sprach nicht ordnungsgemäß die fünf Buchstaben und legte nicht fehlerlos Opfergaben zu den goldenen Füßen. Stattdessen lag ich getroffen von den dunkel geschmückten Augen der Frauen mit vollen Brüsten. Der Vater kam, zeigte seine beiden Blütenfüße und nahm mich gnädig an. Dieses Wunder begreife ich nicht.


41.8

Er durchtrennte die beiden Arten des Karmas, die Leib und Leben hin und her schaukeln. Er, den bloßes Hören kaum erschließt, schenkte mir Erkenntnis und machte mich zu Licht. Er schnitt die anhaftenden Fesseln ab, stillte mit seinem höchsten, großen Erbarmen die Begierde und führte mich zu den Füßen seiner Diener. Dieses Wunder begreife ich nicht.


41.9

In dieser nutzlosen Geburt lag ich wie ein Hund mit wurmzerfressenem Kopf. Ich erfüllte die Wünsche der Frauen, passte mich ihnen an und streifte mit ihnen umher. Er zeigte mir seine duftenden Blütenfüße, die selbst Hari und Brahma in dieser Welt nicht erreichen. Der Vater nahm gnädig sogar mich an. Dieses Wunder begreife ich nicht.


41.10

An die bedrängende Wiedergeburt und den Tod dachte ich nicht. Ich lag da und bedachte nur die List, die kleinen Spiele und die schönen fischgleichen Augen der Frauen mit dichtem Haar. Der Herr, unser Gebieter, zeigte seine beiden grenzenlosen Blütenfüße, schenkte Erkenntnis und nahm mich gnädig an. Dieses Wunder begreife ich nicht.


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


42. Sennippattu – Zehn Lieder vom gesegneten Haupt

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42.1

Gott der Götter, wahrer Held, Gebieter des südlichen Perundurai, Ursprung, den die drei Götter nicht erkennen, Gestalt der Glückseligkeit, aufblühendes Licht, das niemand außer den Liebenden erkennt: Auf seinen roten Füßen, den großen reinen Blüten, sollen unsere Häupter beständig leuchtend ruhen.


42.2

Der achtgestaltige Schöne, süßer Nektar, Flut der Glückseligkeit, Vollkommener, Herr der Shiva-Welt, Held des südlichen Perundurai, der Schöne, der die Frau mit honigduftendem Haar als Hälfte trägt: Auf seinen roten Füßen, den großen runden Blüten, sollen unsere Häupter beständig aufblühend ruhen.


42.3

Ihr Frauen, schaut mich an! Unser Gebieter nahm unseren Dienst an, der heldenhafte Herr von Perundurai mit seinen Kokoshainen. Er nahm den Frauen die Armreifen von den Händen, gewann unser Leben und nimmt unseren Dienst entgegen. Auf seinen roten Füßen, den großen sich entfaltenden Blüten, sollen unsere Häupter beständig strahlend ruhen.


42.4

Umgeben von Frommen kam der Höchste und Jenseitige als Brahmane auf die Erde. Umgeben von Siddhas tanzt Shiva in der alten Stadt Tillai. Als wundersamer Meister kommt er in unsere Häuser, nimmt uns an und empfängt unseren Dienst. Auf den roten Füßen, den großen Blüten, die er uns gewährte, sollen unsere Häupter beständig aufblühend ruhen.


42.5

Er schenkte mir, dieses täuschende Leben nicht mehr für wahr und kostbar zu halten. Der Gefährte Umas mit bambusgleichen Armen kam in unser heiliges Perundurai. Während im Leib immer wieder Nektar quoll, zeigte er seine fernen großen Blütenfüße und sagte: „Sieh und erkenne!“ Auf diesen roten Füßen sollen unsere Häupter beständig leuchtend ruhen.


42.6

Er trat in unser Denken ein, nahm uns an, zerstörte böses Karma und schenkte rettende Hingabe. Wenn wir vielerlei Blüten pflücken und zu seinen goldenen geschmückten Füßen legen, gewährt er Befreiung und setzt uns jenseits dieser drei Welten. Auf den roten Füßen dieses Vaters, den großen Blüten, sollen unsere Häupter beständig aufblühend ruhen.


42.7

Damit ich das Meer namens Wiedergeburt durchschwimme, gewährte er mir seine große Gnade. Mich Hilflosen ließ er in die begnadete Gemeinschaft seiner Diener eintreten, stiftete gute Verbundenheit und rettete mich. Er offenbarte mir die überreiche Wahrheit seines Wesens. Auf seinen roten Füßen, die solche Macht zeigten, sollen unsere Häupter beständig leuchtend ruhen.


42.8

„Schönes Licht, unser Herr, unser Gebieter, mein Vater, du beseitigst die Täuschung dieser wurmgefüllten Körperhütte!“ So rufen die Diener immer wieder, falten die Hände zur Verehrung, und ihre reinen Blütenaugen füllen sich mit Tränen. Auf den roten Blütenfüßen, die diese Diener nie im Stich lassen, sollen unsere Häupter beständig aufblühend ruhen.


42.9

Mich nutzlos Umherirrenden rief er mit „Komm!“ und vernichtete den Feind des schweren Karmas. Unser himmlischer Herr durchdringt die Welt und steht jenseits von ihr. Seinen Liebenden gewährt er Gnade; für seine wahrhaftigen Diener lässt er Freude wachsen. Auf seinen roten Füßen, den großen Blüten aus reinem Gold, sollen unsere Häupter beständig leuchtend ruhen.


42.10

Ihr Frommen, die ihr umhergeht und die heiligen Namen des Freien, des ursprünglichen Lichtes, des dreiäugigen Vaters, des ersten Samens, des Vollendeten und Herrn der Shiva-Welt singt: Kommt hierher! Verneigt euch, damit eure Fesseln weichen. Auf seinen roten Füßen, die das Herz ganz erfüllen, sollen unsere Häupter beständig leuchtend ruhen.


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


43. Tiruvarttai – Das heilige Wort

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43.1

Er trägt die Frau als Hälfte, spricht die vertrauten Worte der Veden und ist das Licht in der großen Blüte. Makelloses höchstes Erbarmen, er schenkt seinen Dienern die heilsame Ordnung, in der sie froh leben. Unser Heiliger von Perundurai mit blühenden Hainen stieg auf die Erde herab und offenbarte das ursprüngliche Brahman. Wer diese Gnade erkennt, ist uns ein verehrter Gebieter.


43.2

Vishnu, Brahma und der König der Himmlischen kamen und verneigten sich; der Herr schenkte ihnen Gnade. Er stieg auf die Erde herab und zeigte den guten Weg. Der edlen Frau von Idavai, wo schöne, juwelengeschmückte hohe Häuser leuchten, gewährte er überreiche Güte und Erbarmen. Wer diese Macht erkennt, ist uns ein verehrter Gebieter.


43.3

Der geschmückt gekrönte Ursprung, König der Unsterblichen, Tänzer der Glückseligkeit, ordnete die Verehrung der sechs Lehrwege. Er bestieg ein Boot, während Erde und Himmel ihn lobten. Unser großer Erbarmer von Perundurai gewährt das Ende der Krankheit. Aus Liebe zur Frau nahm er ein schönes Netz und fing den großen Fisch. Wer dieses Handeln erkennt, ist uns ein verehrter Gebieter.


43.4

Als Jäger verweilte Shiva auf dem Mahendra-Berg, sodass die Himmlischen mit ihren vielen Nöten kommen und ihn suchen konnten. Damit wir Diener seiner gedenken und gerettet werden, bestieg der Herr ein freudig springendes Pferd. Der Ursprung von Perundurai nahm damals überall seine Gefährten an. Wer diese Art seines Wirkens erkennt, ist uns ein verehrter Gebieter.


43.5

Die Himmlischen kamen, verneigten sich und priesen ihn. Als Meer großen Erbarmens löst unser Höchster die Fesseln seiner Diener vollständig. Der Ursprung von Perundurai überquerte damals das Meer mit seinen drängenden Wellen und schenkte in Lanka mit den hohen Mauern der Frau mit zarten, ballspielenden Fingern seine Gnade. Wer diese Gabe erkennt, ist uns ein verehrter Gebieter.


43.6

Der Bogenschütze, der die drei Städte verbrannte, wurde zum Jäger, umgeben von scharfen Jagdhunden. Vor den Göttern, die seine Befehle ausführten, bewegte sich unser großer Herr im Wald. Er erbarmte sich der vom Pfeil getroffenen Sau. Unser Vater, der Herr, der Ursprung von Perundurai, wurde damals selbst zur Sau und gab Milch. Wer dieses Geschehen erkennt, ist uns ein verehrter Gebieter.


43.7

Die Göttinnen mit schönen Stirnen sitzen auf guten, von Summen umgebenen Lotusblüten; sie sprechen Lob, verneigen sich, streuen Blüten und preisen unsern Herrn, das wachsende Licht. Unser Heiliger wohnt beständig im blühenden Perundurai. Er kam auf die Erde, erschien, beseitigte die trennende Unterscheidung und schenkte Gnade. Wer diese Größe zu erkennen vermag, ist uns ein verehrter Gebieter.


43.8

Er trägt eine Girlande blühender Konrai auf der Brust, ist der Held, der den wilden Tiger mit scharfen Krallen tötete, und teilt sich mit der guten Frau Uma. König des südlichen Perundurai mit reichen Hainen, unser Herr von unvergleichlichem Ruhm! Für den Herrn des weiten Meeres nahm er die Gestalt an, welche die Schultern der bildschönen, aus dem Feuer erschienenen Frauen umfasst. Wer diese Erscheinung erkennt, ist uns ein verehrter Gebieter.


43.9

Unser großer Herr trägt reine weiße Asche. Der strahlende Herr des Mahendra-Berges kam und setzte die Füße hin, welche die Götter verehren. Der Herr des Südens, Gebieter von Perundurai, zeigte damals Erbarmen, damit die Liebe wuchs, und offenbarte seine geschmückten Füße, damit mein Herz schmolz. Er beseitigte mein Leid und nahm mich gnädig an. Wer dieses Geschehen erkennt, ist uns ein verehrter Gebieter.


43.10

Der Schönäugige ist unser großer Herr der Unsterblichen, Nektar für seine Diener. Unser Gebieter kam auf die Erde, um schwere Fesseln zu lösen und einzigartige Freude hier und jenseits zu schenken. Der geschickte Herr von Perundurai, der die Muschelarmreifen gewann, kam damals mit einer prächtigen Händlerschar nach Madurai, reich an Frauen. Wer die Weise seines Kommens erkennt, ist uns ein verehrter Gebieter.


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


44. Ennappatigam – Der Gesang der Betrachtung

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44.1

Die Geburt in irdischer Gestalt soll enden; echte Hingabe möchte ich gewinnen. Shiva, großer Herr von herrlicher Gestalt, du kostbare Erscheinung wie ein roter Lotus, mein seltener Nektar! Zeige inmitten der Schar deiner Diener deine einzigartige heilige Gnade und nimm gnädig auch mich zur Rettung an.


44.2

Ich bin nicht würdig, dein Diener zu sein; doch getrennt von dir kann ich hier keinen Augenblick bestehen. Ich Hund weiß nicht, was das ist. Shankara, Einziger von großer Barmherzigkeit! Du zeigtest deine geschmückten Füße, sagtest „Sieh!“ und versprachst immer wieder gnädig: „Ich werde dich nicht verlassen.“ War auch diese Gnade unwahr, unser großer Herr?


44.3

Du schenktest Gnade, sodass meine Knochen schmolzen, zeigtest deine beiden Blütenfüße und nahmst mich schon früher an, Weiser, Weiser der Weisen, vollständiger Ursprung! Unser Herr, du schenkst Freude, lässt mich schmelzen und nimmst mein Leben in dich auf. Gewähre deine Freundschaft, Herr meines Lebens, damit deine Gnade nicht beschämt wird!


44.4

Obwohl ich keine Hingabe habe, mich nicht verneige, nicht verzückt nach deinen erhabenen goldenen Füßen verlange und nicht deinen Namen stammle, beende meine Wiedergeburt, unser großer Herr! Perlgleicher, Edelsteingleicher, Erster! „Ist das recht?“ So rufe ich und folge dir, soweit ich nur kann. Von dir getrennt kann ich es nicht länger ertragen.


44.5

Ich habe aufgehört, deine heiligen Füße zu sehen und sie mit frohen Augen zu lieben. Ich habe aufgehört, kindlich von dir zu reden, unser großer Herr. Du fester Pfeiler, ich bin verfallen. Durch meine Niedrigkeit habe ich die Fähigkeit verloren, deiner zu gedenken und zu schmelzen. Selbst wenn du jetzt kommst, werde ich mich schämen, dich anzusehen.


44.6

Unser Höchster mit milchweißer heiliger Asche, du Licht, das seinen wahrhaftigen Dienern mit höchstem Erbarmen entgegentritt und Worte der Gnade schenkt! Ich ohne rechten Wandel möchte „Sei gepriesen, mein Nektar!“ denken, dich rühmen, loben, rufen und laut nach dir verlangen, um innerlich Halt zu finden. Gebieter, sprich erbarmend zu mir: „Ach, komm!“


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


45. Yattiraippattu – Zehn Lieder der Pilgerreise

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45.1

Unser König mit blumengeschmücktem Haupt, unser großer Schlangenträger, verband sich unaufhörlich mit unserem Herzen wie dessen eigenes Bewusstsein. Durch die Flut seines schmelzenden Erbarmens sprach er liebevoll zu uns Kleinen: „Ach, kommt!“ Ihr, die ihr so angenommen wurdet, kommt und sammelt euch! Seht, die Zeit ist da. Wir wollen die Falschheit verlassen und unter die geschmückten Füße unseres Gebieters eintreten.


45.2

Geht nicht mehr in die Netze der Sinne ein. Denkt innig an die blumengeschmückten Füße des großen Schlangenträgers. Begehrt nicht all das Übrige; lasst es los und gehen. Er kam zum Staunen und Lachen der Welt und nahm uns an, die wir Hunden glichen. Wer sich diesem Gütigen nähert, bleibe ohne Ermattung fest.


45.3

Jeder ist sich selbst sein Angehöriger; jeder ist sich selbst seine Ordnung und sein Weg. Wer sind wir, wer gehört uns, was sind unsere Fesseln? Was für eine Täuschung! Lasst dies vergehen. Richtet euch mit den alten Dienern des Königs allein nach seinem Willen. Macht euch bereit, die Falschheit abzulegen und zu den goldenen Füßen des Schlangenträgers zu gehen, der uns regiert.


45.4

Ihr alle, die ihr Diener geworden seid, legt die Zerstreuungen weit von euch. Kommt zu seinen duftenden Füßen und haltet an seinem heiligen Willen fest. Er wird diesen verdorbenen Leib von uns nehmen und uns in die Shiva-Welt setzen. Der Schlangenträger mit aschebedecktem Leib wird uns unter seine blumengeschmückten Füße eintreten lassen.


45.5

Lasst Zorn und die Krankheit der Begierde los; viel Zeit bleibt nun nicht. Macht euch bereit, gemeinsam mit der großen Schar unter die Füße unseres Gebieters zu ziehen. Wir wollen gehen und die Shiva-Stadt erreichen, ehe ihre schönen Tore schließen. Nahe bei ihm wollen wir schmelzen und allein den Ruhm des Schlangenträgers preisen, der uns regiert.


45.6

Preist ihn, verehrt ihn, schmückt ihn mit Blumen! Setzt den Schlangenträger selbst in euer Denken. Achtet alles Leid gering, damit euch kein weiteres Hindernis aufhält. Wir wollen in die strahlend herrliche Shiva-Stadt gehen, Shivas Füße verehren, vor seine dort lebenden Diener treten und mit schmelzendem Herzen dastehen.


45.7

Wer bleiben will, mag bleiben. Wir aber bleiben nicht mehr in dieser Welt, die selbst nicht bleibt. Wir gehen zu den goldenen Füßen des Schlangenträgers, dessen heiliger Leib reinem Gold gleicht. Ihr alle, die ihr noch steht, zögert nicht; sammelt euch fest zum Aufbruch. Wenn ihr zurückbleibt und später klagt, wird der große Herr schwer zu erreichen sein.


45.8

Ihr, die ihr ungetrennt in der höchsten Glückseligkeit des großen Herrn leben dürft! Gerät nicht später in schwere Verblendung, um dann „Ach!“ zu klagen und laut zu weinen. Jetzt, da das heilige Tor mit seinen großen kostbaren Juwelen geöffnet ist, wollen wir in die Shiva-Stadt gehen und die heiligen Füße des Schlangenträgers erreichen, den selbst Vishnu nicht erkennt.


45.9

Verlangt danach, ihn zu erreichen, richtet euer Denken aus und sinnt nach! Ihr, die ihr euch in tiefer, unstillbarer Liebe versenkt, nachdem ihr den Nektar der Gnade des Schlangenträgers reichlich getrunken habt – des Gefährten der Frau mit Augen wie im Kampf blitzende Speere –, entschließt euch, zu Shivas geschmückten Füßen zu gehen. Bleibt nicht in der Falschheit liegen und wälzt euch nicht darin.


45.10

Kommt ihr nicht noch heute, um die Seinen zu werden, euch niederzuwerfen, zu verehren und zu preisen? Wenn ihr euch später verirrt, wer wird euch noch beachten? Euer Denken wird bestürzt und verwirrt sein. Wenn ihr Klarheit gewinnen wollt, tut dies jetzt! Wer wird sonst auf dieser weiten Erde die Gnade des heiligen Schlangenträgers, des Königs der Shiva-Welt, erhalten? Ach, ach, ach!


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


46. Tiruppadai Ezhuchi – Der Aufbruch des heiligen Heeres

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46.1

Schlagt die Trommel des Urklangs für den Herrn, der das Schwert der Erkenntnis führt! Breitet den weißen Schirm über den Herrn aus, der das erhabene Pferd reitet! Tretet herzu und legt die heilige Asche als Rüstung an. Wir wollen die Himmelsstadt gewinnen, ehe das Heer der Täuschung herankommt.


46.2

Ihr Diener, zieht als Vorhut voraus! Ihr Bhaktas, geht an den Flanken! Ihr Yogis von strahlender Kraft, führt das große Heer voran! Ihr Siddhas von fester Macht, bildet die Nachhut! Wir wollen das Land der Himmlischen regieren, ehe das Heer des Leids herankommt.


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


47. Tiruvenba – Heilige Venba-Strophen

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47.1

Die beiden grausamen Arten des Karmas sind noch nicht völlig verbrannt, mein Leib ist nicht geschmolzen, und die Falschheit ist nicht zu Staub geworden. Was soll ich tun? Ich habe das honigspendende rote Feuer, den Herrn des herrlichen Perundurai, nicht fest in meinem Herzen aufgenommen.


47.2

Soll ich jubeln, schreien, tanzen, singen oder Ausschau halten? Höchster, was habe ich getan? Wer wird sich neigen und mir sagen: „Er selbst ist der Vater, der dich in unablösbare Verzückung der Glückseligkeit versetzt, der Herr von Perundurai“?


47.3

Ich kenne die Verfehlung nicht, die ich beging; ich kenne auch nicht das erleichterte Aufatmen auf dem Weg der Rettung, auf dem man seine roten Füße mit gefalteten Händen verehrt. Der Herr von Perundurai stand hier auf Erden, richtete seinen Speer aus und traf damit mein Denken.


47.4

Er stand vor mir und riss die beiden Arten meines früheren Karmas mit der Wurzel aus. Der Großmütige beendet auch künftige Geburt. Der Herr des Südens, der große Erbarmer von Perundurai, ist das Heilmittel, das alles herankommende Leid beseitigt.


47.5

Was soll ich denen, die ihn kennen, noch zurufen? Der Herr, nach dem Brahma, der Schöpfer aller Welten, und Vishnu sehnsüchtig verlangen, der große Herr, der in Perundurai wohnt, bleibt heute ungetrennt in meinem Herzen.


47.6

Er versetzt mich in Verzückung, schneidet die Wiedergeburt ab und macht mein Herz zu einem Rausch, den Worte schwer beschreiben. Der Vater, der Herr von Perundurai, kommt, nimmt mich an und blickt mit großer Gnade auf mich. Sein Heilmittel ist die herankommende unsterbliche höchste Freude.


47.7

Er gewährte den Weg ohne Wiederkehr und kam unveränderlich als unerschöpflicher Nektar zu mir. Das ist das immer größere Licht des Einzigen, der in meinem Denken wohnt, des Herrn des herrlichen südlichen heiligen Perundurai.


47.8

Du stehst über allen, dein Ruhm ist unermesslich. Mich Diener, geringer als alle, hast du in eine Freude gestellt, die nicht jeder gewinnen und erkennen kann. Unser großer Herr, ich weiß nichts anderes, was ich für dich tun könnte.


47.9

Die drei, die dreiunddreißig und alle übrigen Götter sehen Shiva, den großen Herrn, nicht. Er aber bestieg ein Pferd und kam auf die Erde herab. Wenn wir seine langen geschmückten Füße verehren, wächst im Innersten des Leibes die Freude.


47.10

Herz, bleibe bei dem Gedanken an die beiden Füße dessen, der hier bei mir blieb und mich annahm. Bitte immer wieder und empfange! Sieh, er schenkt alles: Der große Erbarmer von Perundurai kommt als verkörpertes Heilmittel in mein Herz.


47.11

Er vermehrte die Freude, vertrieb die Finsternis und zerschnitt für immer die anhaftende Kette des Leids. Als Licht begründete er Liebe. Der ruhmreiche Herr von Perundurai nahm freudig mein eigenes Denken zu seinem Wohnort.


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


48. Pandaya Nanmarai – Die uralten vier Veden

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48.1

Die uralten vier Veden kommen ihm nicht nahe; weder Vishnu noch Brahma haben ihn gesehen. Mich Letzten aber nahm er gnädig als Diener an, unser König von Kokazhi. Herz, sage: Kann es dafür eine Gegengabe geben?


48.2

Preist Perundurai, wo der Freigebige wohnt! Auf einem Pferd kommt er und schenkt die strömende Flut reichen Honigs, damit die drei inneren Unreinheiten vergehen. Wenn ihr ihn preist, vergeht selbst der Same des Waldes der Wiedergeburt.


48.3

Im Wald ist er Jäger, im Meer Fischer mit dem Netz, im Land Pferdelenker. Der Herr von Perundurai beseitigt gnädig unser Karma. Herz, preise seine schönen Lotusfüße, damit auch deine Verblendung vergeht.


48.4

Die Unsrigen, die das heilige Perundurai aufrichtig verehren und preisen, gelangen zum wahren Leben, vernichten schweres Karma und werden würdig, dass die Welt sich vor ihnen neigt und sie rühmt. Denn auch die Himmlischen kommen in Scharen dorthin, verneigen sich und preisen den Herrn.


48.5

Nähere dich Perundurai, damit unsere Leiden weichen. Bedenke den König des erhabenen Kokazhi und erhebe dich! Schaue ihn, der mit der Frau von melodischer Rede beständig im heiligen Uttarakosamangai wohnt und niemals davon weicht.


48.6

Alle Werkzeuge des Wahrnehmens werden zur höchsten Freude für die Diener, die ihn lieben. Der Große zeigt sich ihnen, damit ihre Wiedergeburt endet. Herz, sprich mit voller Stimme von dem, der Perundurai niemals verlässt.


48.7

Er ist das Ziel dessen, was Worte bedeuten, und übersteigt doch jede Rede, ein makelloses Juwel. Ich sprach seine edelsteingleichen Worte, rief „Perundurai!“ und beendete die Wiedergeburt, indem ich die Füße dieses guten Heilmittels in mein Herz setzte.


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


49. Tiruppadai Atchi – Die Herrschaft über das heilige Heer

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49.1

Wenn der Jäger, der das Fischernetz auswarf, kommt und sich offenbart: Werden nicht meine beiden Augen beim Anblick seiner geschmückten Füße froh? Wird nicht mein Leben im Genuss schöner Frauen an sein Ende kommen? Werde ich nicht vergessen, wie man auf Erden geboren wird? Werden wir nicht die beiden Blütenfüße verehren, die selbst Vishnu nicht erkannte? Werden wir nicht singen und tanzen zu beglückenden Melodien? Werden wir nicht die Herrschaft des Herrn über seine Scharen im schönen Pandya-Land besingen? Wird nicht jene Verwandlung offenbar, über die der Himmel jubelt?


49.2

Wenn der Herr mit dem Stier, der mich zu eigen hat, in mich eingeht: Werden nicht das Eine mit dem Einen und die fünf mit den fünf lebendig? Werden wir nicht gerettet, indem wir Diener der Diener deiner Diener werden? Wird er nicht kommen wie eine Mutterkuh, die an ihr Kalb denkt und sich erhebt? Werden nicht die ursprünglichen, ursächlichen Eigenschaften im Denken aufscheinen? Wird nicht das Zittern zwischen „Dies ist gut“ und „Dies ist schlecht“ weichen? Werden wir nicht mit den erhabenen Dienern zusammen weitergehen? Werde ich nicht den höchsten Nektar erlangen, der allezeit meine Liebe erfüllt?


49.3

Wenn Ishvara, mein eigener Herr, mir gegenübertritt: Werden nicht die wandelbaren Eigenschaften der Bindung ausgerissen und vergehen? Wird nicht der höchste Nektar in das betrachtende Denken einströmen? Wird nicht das endlose, ungeteilte Ganze in uns gegenwärtig? Werden wir nicht dem höchsten Licht nahekommen, das von Anbeginn das Höchste ist? Werden nicht die Leiden schwinden, die von der Verstrickung in Frauen mit korallenroten Lippen herrühren? Werden nicht die fischgleichen Augen in seiner heiligen Gestalt schwelgen? Wird nicht das Leid der Geburt weichen, dieses schmerzvolle Zauberspiel?


49.4

Wenn mein großer Herr, der gnädige Ishvara, erscheint: Werde ich ihn nicht mit geschmückter Brust umfangen und mit ihm Freude erfahren? Werden wir nicht heute voller Wonne im grenzenlosen Meer des Erbarmens baden? Wird nicht der Klang der herrlichen Glocke ertönen und in mein Inneres dringen? Werden wir nicht beständig die heilige Asche tragen, mit der der Herr sich schmückt? Wird nicht mein Dienst unter den beständigen Liebenden vorangehen? Werden wir nicht seine Blütenfüße verehren, die selbst die großen Veden nicht kennen? Wird nicht die liebliche rote Wasserlilienblüte mein Haupt erreichen?


49.5

Wenn mein großer Herr, der gnädige Ishvara, erscheint: Wird nicht die Verwirrung vergehen, die auf Erden aus dem Fürwahrhalten der Maya entsteht? Werden wir nicht die Blütenfüße verehren, die selbst die Himmelswesen nicht kennen? Wird nicht die Unruhe aus all den Zeiten innerer Blindheit weichen? Werden nicht heute die Herzen der liebenden Diener froh? Werden nicht die Trennungen durch „Frau“, „weder Frau noch Mann“, „Mann“ und „wir“ verschwinden? Werden wir nicht den zahllosen Daseinsformen entrinnen, deren Namen wir nicht einmal kennen? Werden nicht unzählige Siddhis zu mir kommen?


49.6

Wenn mein Vater Ishvara erscheint, der mich schon vor langer Zeit zu eigen nahm: Wird nicht auf seiner goldenen heiligen Gestalt die weiße Asche leuchten? Werden nicht die großen Asketen mit vereinten Händen einen Blumenregen ausschütten? Wird nicht das Herzensanliegen der Frauen mit blitzschlanken Hüften offenbar? Wird nicht die Freude im aufklingenden Ton der Vina wachsen? Werden nicht die Füße seiner Diener auf meinem Haupt blühen? Wird er nicht selbst kommen, damit wir, seine Diener, Erlösung finden? Werden nicht überall liebliche Instrumente erklingen?


49.7

Wenn er, dessen Haarschmuck der Mond ist, erscheint, um uns zu eigen zu nehmen: Wird nicht der unaussprechlich aufsteigende Klang der reinen Glocke Wonne schenken? Wird nicht das Licht, das in meinem Herzen wohnt, plötzlich hervorbrechen und weiter aufleuchten? Wird nicht das Höchste jenseits des Höchsten kommen und die Ausbreitung der Vielheit aufheben? Werden sich nicht göttliche Erfahrungen entfalten, die ich zuvor nicht kannte? Wird nicht die Verblendung durch Frauen mit schön geschwungenen Brauen enden? Wird nicht die erhabene Wirklichkeit, die selbst die Himmlischen nicht kennen, hier gegenwärtig? Werden uns nicht die acht grenzenlosen Eigenschaften zuteil?


49.8

Wenn der unendliche Herr der Veden erscheint, um mich zu eigen zu nehmen: Wird nicht der mächtig anschwellende Klang der Muschelhörner ertönen? Werden nicht die Eigenschaften, die an der Geburt haften, von uns abfallen? Wird nicht die Täuschung verstummen, die hier und dort sagt: „Dies ist gut, jenes ist gut“? Wird nicht all unser Verlangen darin aufgehen: „Wir sind Diener seiner Diener“? Werden nicht die Herzen der Frauen mit hellen, fischgleichen Augen froh? Werden nicht die Erfahrungen Shivas, die seinen erhabenen Dienern zuteilwerden, offenbar? Werden wir nicht das höchste Licht erlangen, das alles erfüllt und Nektar ausströmt?


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


50. Anandamalai – Die Girlande der Glückseligkeit

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50.1

Wer deine blütengleichen Füße erreicht hat, die wie Blitze leuchten, hat die weite Welt überschritten. Alle Unsterblichen stehen da, bringen goldgleich strahlende Blumen dar und preisen dich. Ich aber bin von niedrigem, steinhartem Herzen, ausgestoßen und ins Meer des Elends gefallen. Sage mir, wie einer wie ich nun zu dir gelangen kann.


50.2

Du gabst mir einen Zustand, den ich nicht kannte. Ich erkannte ihn nicht und ging zugrunde. An dir fehlt nichts, mein Herr. Wen soll ich als Helfer deines Dieners anrufen? Mit deinen alten Dienern, die dich seit vielen Tagen verehren und preisen, bin ich nicht vereint. Mein Gebieter, hier blieb ich zurück, und du bist meinem Leid ein fremder Gast geworden.


50.3

Ohne gute Lebensführung, ohne Askese, ohne Sammlung und ohne Erkenntnis wirbelte ich wie eine tanzende Lederpuppe umher, stürzte und blieb liegen. Er zeigte mir seine Größe, wies mir den Weg und offenbarte seine Gestalt, damit ich den Pfad zu jener Welt betrete, aus der man nicht wiederkehrt. Wann werde ich Elender mit ihm vereint sein, der mich zu eigen nahm?


50.4

Ich gehe zugrunde, immer weiter dem Verderben entgegen. Unvergänglicher, du lädst den Vorwurf auf dich! Wenn ich alles Leid, das mich treffen soll, allein erdulden muss, was ist dann der Gewinn? Juwel unter den Gurus, bewahre mich davor, in schrecklicher Hölle zu versinken, und nimm mich an. Ist es gut, unser Herr, wenn du dich zurückziehst und nicht für mich einstehst?


50.5

Du bist die Mutter, die mir die Brust reicht. Wenn du sie mir entziehst, muss ich dann wie ein verkümmerndes Kind vergehen, ich Geringer, einem Hund gleich? Vollkommener, schenke mir nun deine Güte! „Mutter!“ rief ich und nahm Zuflucht zu deinen Füßen. Hast du kein Erbarmen mit mir? Du nahmst mich als Diener an und zu den Deinen auf. Solltest du mich jetzt nicht mehr wollen?


50.6

König, solltest du mir nicht Gnade schenken? Darf ich Elender einfach zugrunde gehen? Wenn du dich meiner nicht erbarmst, wer wird dann zu mir sagen: „Fürchte dich nicht“? Sind alle, die sterben müssen, in meiner Lage? Wird man nicht sagen: „Das ist nicht recht“? Gott, der du in Tillai tanzt, ich bin verwirrt. Tröste und stärke mich jetzt!


50.7

Du machtest den Schakal zum Reitpferd und ließest dieses Wunder in aller Welt bekannt werden. Herr von Perundurai, du versetztest ganz Madurai, die Stadt des großen Südkönigs, in Aufruhr. Schwer zu erlangende Wirklichkeit, Vater von Avinashi, Gnadenflut im Pandya-Land! Höchstes Licht, das so schwer zu erkennen ist: Ich weiß nichts mehr, was ich noch tun könnte.


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


51. Achoppatigam – Der Gesang des staunenden Ausrufs

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51.1

Ich mühte mich mit Verblendeten ab, die den Weg der Befreiung nicht kannten. Er lehrte mich den Weg der Hingabe, ließ das alte Karma zerfallen, entfernte die Unreinheit meines Geistes und nahm mich zu eigen, indem er mich zu Shiva werden ließ. Wer empfängt die Gnade, die der Vater mir so schenkte? Ach, welches Wunder!


51.2

Ich hielt einen Weg, der keiner war, für den rechten Weg. Damit ich nicht auf enge Nebenwege geriete, sondern seine heilige Gnade erreichte, ließ mich der Tänzer, den kein Merkmal erfasst, seinen Tanz erkennen. Wer empfängt die Gnade, die er mir so schenkte? Ach, welches Wunder!


51.3

Ich hielt alles Falsche für wahr und war dazu bestimmt, im Genuss der Umarmung schöner Brüste betört zu werden. Er bewahrte mich gnädig davor, zugrunde zu gehen. Der Herr, der die Frau als seine eine Hälfte trägt, führte mich an seine geschmückten Füße. Wer empfängt die Gnade, die mein Meister mir so schenkte? Ach, welches Wunder!


51.4

Auf Erden geboren, wäre ich erschöpft gestorben und niedergesunken. Er schenkte mir unermessliche Liebe, nahm mich zu eigen und schmückte auch mich mit seiner weißen heiligen Asche, damit ich den reinen Weg erreichte. Wer empfängt die Gnade, die der Erhabene mir so schenkte? Ach, welches Wunder!


51.5

Die Seitenblicke der Frauen mit baumwollweichen Füßen brachten mich in Bedrängnis; mit wachsendem Herzensleid stand ich da. Da empfing ich deine Gnade und wurde gerettet, mein Herr. „Komm!“, sagtest du zu deinem Diener, und: „Fürchte dich nicht!“ Wer empfängt die Gnade, die du mir so schenktest? Ach, welches Wunder!


51.6

Die Geburt in einem Körper, der verbrennt und zerfällt, hielt ich für wirklich und häufte Karma an. Ich sank an die vollen Brüste der Frauen mit blumengeschmücktem Haar und glänzenden Armreifen. Er zerschnitt meine Fessel, nahm mich zu eigen und entfernte meine Befleckung bis auf den Grund. Wer empfängt die Gnade, die mir der Vollender so schenkte? Ach, welches Wunder!


51.7

Ich war dazu bestimmt, in der Betörung durch Frauen tief zu fallen. Behutsam führte er mich hinaus, zog den Riegel der Bindung zurück, zeigte mir den Weg der Rettung und offenbarte mir den inneren Sinn des Om. Wer empfängt die Gnade, die der Meister mir so schenkte? Ach, welches Wunder!


51.8

Im gewaltigen Wirbel von Tod und Geburt taumelte ich und fiel, von Verlangen überwältigt, in die Umarmung reich geschmückter Frauen. Der Herr, dessen eine Hälfte die Frau ist, führte mich an seine geschmückten Füße. Wer empfängt die Gnade, die der Uranfängliche mir so schenkte? Ach, welches Wunder!


51.9

Mit Unwissenden, die weder Rechtschaffenheit noch das Gute kannten, zog ich umher. Der erste Ursprung, der Herr aller Anfänge, entfernte die drei Unreinheiten und achtete sogar uns für etwas wert. Es war, als hätte er einen Hund in eine Sänfte gehoben. Wer empfängt die Gnade, die die Mutter mir so schenkte? Ach, welches Wunder!


Zusätzliche Schlussstrophen der hier verwendeten Textfassung (51.10–51.12)


51.10

Was ist das für ein Wissen, das Menschen besitzen, wenn sie nichts davon wissen, wo man stirbt, wo man geboren wird und wo man verweilt, ohne erneut zu sterben? Der Vater schenkte mir als großen Gewinn die eine Wirklichkeit, in der Stätte und Gegenstand übereinstimmen. Wer empfängt die Gnade, die er mir so schenkte? Ach, welches Wunder! [Die Aussage über Stätte und Gegenstand ist im Tamilischen stark verdichtet; diese Wiedergabe bleibt unsicher.]


51.11

Ich lag auf dieser Erde und bewegte mich unter denen, deren Zugehörigkeit zur göttlichen Gemeinschaft die Bindung der Seele löst. Damit ich, sein Diener, nicht in die Kesselhölle falle, schenkte mir der Herr seine Gnade – er, den weder der Hohe noch der Viergesichtige selbst unter Tränen zu sehen vermögen. Wer empfängt die Gnade, die er mir so schenkte? Ach, welches Wunder! [Die Verbindung zwischen „Zugehörigkeit“, Seele und Bindung ist nicht eindeutig; die Übersetzung folgt einer gemeinschaftsbezogenen Lesart.]


51.12

Die halbe Zeit, die Nacht, verbrachte ich schlafend, am Tag suchte ich Nahrung für mich. In Leid verstrickt, wäre ich ausgebrannt und niedergesunken. Er aber durchschnitt die Bindung an Kaste, Sippenzugehörigkeit und Geburt und nahm mich vor aller Welt zu eigen. Wer empfängt die Gnade, die der Uranfängliche mir so schenkte? Ach, welches Wunder!


Gepriesen sei die heilige kleine Halle!


Tiruvasagam: Transliteration

1. Shivapuranam – Lob Shivas

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1.1-10

namaccivāya vāaḻka nātaṉ tāḷ vāḻka

imaippoḻutum eṉ neñcil nīṅkātāṉ tāḷ vāḻka
kōkaḻi āṇṭa kurumaṇitaṉ tāḷ vāḻka
ākamam ākiniṉṟu aṇṇippāṉ tāḷ vāḻka
ēkaṉ anēkaṉ iṟaivaṉ aṭivāḻka
vēkam keṭuttāṇṭa vēntaṉ aṭivelka
piṟappaṟukkum piññakaṉtaṉ peykaḻalkaḷ velka
puṟantārkkuc cēyōṉ taṉ pūṅkaḻalkaḷ velka
karaṅkuvivār uḷmakiḻum kōṉkaḻalkaḷ velka

ciramkuvivār ōṅkuvikkum cīrōṉ kaḻal velka


1.11-20

īcaṉ aṭipōṟṟi entai aṭipōṟṟi

tēcaṉ aṭipōṟṟi civaṉ cēvaṭi pōṟṟi
nēyattē niṉṟa nimalaṉ aṭi pōṟṟi
māyap piṟappu aṟukkum maṉṉaṉ aṭi pōṟṟi
cīrār peruntuṟai nam tēvaṉ aṭi pōṟṟi
ārāta iṉpam aruḷum malai pōṟṟi
civaṉ avaṉ eṉcintaiyuḷ niṉṟa ataṉāl
avaṉ aruḷālē avaṉ tāḷ vaṇaṅkic
cintai makiḻac civa purāṇam taṉṉai

muntai viṉaimuḻutum ōya uraippaṉ yāṉ.


1.21-30

kaṇ nutalāṉ taṉkaruṇaik kaṇkāṭṭa vantu eyti

eṇṇutaṟku eṭṭā eḻil ārkaḻal iṟaiñci
viṇ niṟaintum maṇ niṟaintum mikkāy, viḷaṅku oḷiyāy,
eṇ iṟanta ellai ilātāṉē niṉ perumcīr
pollā viṉaiyēṉ pukaḻumāṟu oṉṟu aṟiyēṉ
pullākip pūṭāyp puḻuvāy maramākip
pal virukamākip paṟavaiyāyp pāmpākik
kallāy maṉitarāyp pēyāyk kaṇaṅkaḷāy
val acurar āki muṉivarāyt tēvarāyc

cellāa niṉṟa it tāvara caṅkamattuḷ


1.31-40

ellāp piṟappum piṟantu iḷaittēṉ, emperumāṉ

meyyē uṉ poṉ aṭikaḷ kaṇṭu iṉṟu vīṭu uṟṟēṉ
uyya eṉ uḷḷattuḷ ōṅkāramāy niṉṟa
meyyā vimalā viṭaippākā vētaṅkaḷ
aiyā eṉavōṅki āḻntu akaṉṟa nuṇṇiyaṉē
veyyāy, taṇiyāy, iyamāṉaṉām vimalā
poy āyiṉa ellām pōy akala vantaruḷi
mey ñāṉam āki miḷir kiṉṟa meyc cuṭarē
eññāṉam illātēṉ iṉpap perumāṉē

aññāṉam taṉṉai akalvikkum nal aṟivē


1.41-50

ākkam aḷavu iṟuti illāy, aṉaittu ulakum

ākkuvāy kāppāy aḻippāy aruḷ taruvāy
pōkkuvāy eṉṉaip pukuvippāy niṉ toḻumpiṉ
nāṟṟattiṉ nēriyāy, cēyāy, naṇiyāṉē
māṟṟam maṉam kaḻiya niṉṟa maṟaiyōṉē
kaṟanta pāl kaṉṉaloṭu neykalantāṟ pōlac
ciṟantaṭiyār cintaṉaiyuḷ tēṉūṟi niṉṟu
piṟanta piṟappu aṟukkum eṅkaḷ perumāṉ
niṟaṅkaḷ ōr aintu uṭaiyāy, viṇṇōrkaḷ ētta

maṟaintiruntāy, emperumāṉ valviṉaiyēṉ taṉṉai


1.51-60

maṟaintiṭa mūṭiya māya iruḷai

aṟampāvam eṉṉum arum kayiṟṟāl kaṭṭi
puṟamtōl pōrttu eṅkum puḻu aḻukku mūṭi,
malam cōrum oṉpatu vāyil kuṭilai
malaṅkap pulaṉ aintum vañcaṉaiyaic ceyya,
vilaṅku maṉattāl, vimalā uṉakku
kalanta aṉpākik kacintu uḷ urukum
nalam tāṉ ilāta ciṟiyēṟku nalki
nilam taṉmēl vantu aruḷi nīḷkaḻalkaḷ kāṭṭi,

nāyiṟ kaṭaiyāyk kiṭanta aṭiyēṟkut


1.61-70

tāyiṟ ciṟanta tayā āṉa tattuvaṉē

mācaṟṟa cōti malarnta malarccuṭarē
tēcaṉē tēṉ āramutē civapurāṉē
pācamām paṟṟu aṟuttup pārikkum āriyaṉē
nēca aruḷpurintu neñcil vañcam keṭap
pērātu niṉṟa peruṅkaruṇaip pōrāṟē
ārā amutē aḷavilāp pemmāṉē
ōrātār uḷḷattu oḷikkum oḷiyāṉē
nīrāy urukki eṉ āruyirāy niṉṟāṉē

iṉpamum tuṉpamum illāṉē uḷḷāṉē


1.71-80

aṉparukku aṉpaṉē yāvaiyumāy illaiyumāy

cōtiyaṉē tuṉṉiruḷē tōṉṟāp perumaiyaṉē
ātiyaṉē antam naṭuvāki allāṉē
īrttu eṉṉai āṭkoṇṭa entai perumāṉē
kūrtta mey ñāṉattāl koṇṭu uṇarvār tamkaruttil
nōkkariya nōkkē nuṇukkariya nuṇ uṇarvē
pōkkum varavum puṇarvum ilāp puṇṇiyaṉē
kākkum eṉ kāvalaṉē kāṇpariya pēr oḷiyē
āṟṟiṉpa veḷḷamē attā mikkāy niṉṟa

tōṟṟac cuṭar oḷiyāyc collāta nuṇ uṇarvāy


1.81-90

māṟṟamām vaiyakattiṉ vevvēṟē vantu aṟivām

tēṟṟaṉē tēṟṟat teḷivē eṉ cintaṉai uḷ
ūṟṟāṉa uṇṇār amutē uṭaiyāṉē
vēṟṟu vikāra viṭakku uṭampiṉ uḷkiṭappa
āṟṟēṉ em aiyā araṉē ō eṉṟu eṉṟu
pōṟṟip pukaḻntiruntu poykeṭṭu mey āṉār
mīṭṭu iṅku vantu viṉaippiṟavi cārāmē
kaḷḷap pulakkurampaik kaṭṭu aḻikka vallāṉē
naḷ iruḷil naṭṭam payiṉṟu āṭum nātaṉē

tillai uḷ kūttaṉē teṉpāṇṭi nāṭṭāṉē


1.91-95

allal piṟavi aṟuppāṉē ō eṉṟu

collaṟku ariyāṉaic collit tiruvaṭikkīḻ
colliya pāṭṭiṉ poruḷ uṇarntu colluvār
celvar civapurattiṉ uḷḷār civaṉ aṭikkīḻp

pallōrum ēttap paṇintu.


tirucciṟṟampalam


2. Kirtti Tiruvagaval – Heilige Preisung seiner Herrlichkeit

Deutsch · Umschrift · Tamil


2.1-10

tillai mūtūr āṭiya tiruvaṭi

pal uyir ellām payiṉṟaṉaṉ āki
eṇil palkuṇam eḻilpeṟa viḷaṅki
maṇṇum viṇṇum vāṉōr ulakum
tuṉṉiya kalvi tōṟṟiyum aḻittum
eṉṉuṭai iruḷai ēṟatturantum
aṭiyār uḷḷattu aṉpu mītūrak
kuṭiyāk koṇṭa koḷkaiyum ciṟappum
maṉṉum māmalai makēntiram ataṉil

coṉṉa ākamam tōṟṟuvittu aruḷiyum


2.11-20

kallā ṭattuk kalantu iṉitu aruḷi

nallā ḷōṭu nayappuṟavu eytiyum
pañcap paḷḷiyil pālmoḻi taṉṉoṭum
eñcātu īṇṭum iṉaruḷ viḷaittum
kirāta vēṭamoṭu kiñcuka vāyavaḷ
virāvu koṅkai naltaṭam paṭintum
kēvēṭar ākik keḷiṟatu paṭuttum
māvēṭṭu ākiya ākamam vāṅkiyum
maṟṟavai tammai makēntirattu iruntu

uṟṟa aim mukaṅkaḷāḷ paṇittu aruḷiyum


2.21-30

nantam pāṭiyil nāṉ maṟaiyōṉāy

antamil āriyaṉāy amarntu aruḷiyum
vēṟu vēṟu uruvum vēṟuvēṟu iyaṟkaiyum
nūṟu nūṟu āyiram iyalpiṉatu āki
ēṟu uṭai īcaṉ ippuvaṉiyai uyyak
kūṟu uṭai maṅkaiyum tāṉum vantaruḷik
kutiraiyaik koṇṭu kuṭanāṭu ataṉmikaik
caturpaṭat cāttāyt tāṉ eḻuntaruḷiyum
vēlam puttūr viṭṭēṟu aruḷik

kōlam polivu kāṭṭiya koḷkaiyum


2.31-40

tarppaṇam ataṉil cāntam puttūr

vilporu vēṭaṟku īnta viḷaivum
mokkaṇi aruḷiya muḻuttaḻal mēṉi
cokkatu ākak kāṭṭiya toṉmaiyum
ariyoṭu piramaṟku aḷavu aṟi oṇṇāṉ
nariyaik kutirai ākkiya naṉmaiyum
āṇṭukoṇṭaruḷa aḻakuṟu tiruvaṭi
pāṇṭiyaṉ taṉakkup parimāviṟṟu
īṇṭu kaṉakam icaiyap peṟā atu

āṇṭāṉ emkōṉ aruḷvaḻi iruppat


2.41-50

tūṇṭu cōti tōṟṟiya toṉmaiyum

antaṇaṉ āki āṇṭukoṇṭaruḷi
intira ñālam kāṭṭiya iyalpum
maturaip perunal mānakar iruntu
kutiraic cēvakaṉ ākiya koḷkaiyum
āṅkatu taṉṉil aṭiyavarkku ākap
pāṅkāy maṇ cumantaruḷiya paricum
uttara kōca maṅkaiyuḷ iruntu
vittaka vēṭaṅ kāṭṭiya iyalpum

pūvaṇam ataṉil polintu iruntu aruḷit


2.51-60

tūvaṇa mēṉi kāṭṭiya toṉmaiyum

vāta vūriṉil vantu iṉitu aruḷip
pātac cilampoli kāṭṭiya paṇpum
tiru ār poruntuṟaic celvaṉ ākik
karu ār cōtiyil karanta kaḷḷamum
pūvalam ataṉil polintu iṉitu aruḷip
pāvam nācam ākkiya paricum
taṇṇīrp pantal cayampeṟa vaittu
nalnīrc cēvakaṉ ākiya naṉmaiyum

viruntiṉaṉ āki veṇkāṭu ataṉil


2.61-70

kuruntiṉ kīḻ aṉṟirunta koḷkaiyum

paṭṭa maṅkaiyil pāṅkāy iruntu aṅku
aṭṭa mācitti aruḷiya atuvum
vēṭuvaṉ āki vēṇṭu uruk koṇṭu
kāṭu atu taṉṉil karanta uḷḷamum
meyk kāṭṭiṭṭu vēṇṭu uruk koṇṭu
takkāṉ oruvaṉ ākiya taṉmaiyum
ōri ūril ukantu iṉitu aruḷi
pārirum pālakaṉ ākiya paricum

pāṇṭūr taṉṉil īṇṭa iruntum


2.71-80

tēvūrt teṉpāl tikaḻtaru tīvil

kōvār kōlam koṇṭa koḷkaiyum
tēṉ amar cōlait tiru ārūril
ñāṉam taṉṉai nalkiya naṉmaiyum
iṭaimarutu ataṉil īṇṭa iruntu
paṭimap pātam vaitta apparicum
ēkam pattil iyalpāy iruntu
pākam peṇṇōṭu āyiṉa paricum
tiruvāñciyattil cīrpeṟa iruntu

maruvār kuḻaliyoṭu makiḻnta vaṇṇamum


2.81-90

cēvakaṉ ākit tiṇcilai ēntip

pāvakam palapala kāṭṭiya paricum
kaṭampūr taṉṉil iṭampeṟa iruntum
īṅkōy malaiyil eḻilatu kāṭṭiyum
aiyāṟu ataṉil caivaṉ ākiyum
turutti taṉṉil aruttiyōṭu iruntum
tiruppaṉai ūril viruppaṉ ākiyum
kaḻumalam ataṉil kāṭci koṭuttum
kaḻukkuṉṟu ataṉil vaḻukkātu iruntum

puṟampayam ataṉil aṟampala aruḷiyum


2.91-100

kuṟṟālattuk kuṟiyāy iruntum

antamil perumai aḻal uruk karantu
cuntara vēṭattu orumutal uruvukoṇṭu
intira ñālam pōlavantu aruḷi
evvevar taṉmaiyum taṉvayiḷ paṭuttut
tāṉē ākiya tayāparaṉ em iṟai
cantira tīpattuc cāttiraṉ āki
antirattu iḻintu vantu aḻaku amar pālaiyuḷ
cuntarat taṉmaiyoṭu tutaintu iruntaruḷiyum

mantira māmalai makēntira veṟpaṉ


2.101-110

antam il perumai aruḷ uṭai aṇṇal

em tamai āṇṭa paricu atu pakariṉ
āṟṟal atuvuṭai aḻakamar tiru uru
nīṟṟuk kōṭi nimirntu kāṭṭiyum
ūṉam taṉṉai oruṅkuṭaṉ aṟukkum
āṉan tammē āṟā aruḷiyum
mātil kūṟuuṭai māpperum karuṇaiyaṉ
nātap perumpaṟai naviṉṟu kaṟaṅkavum
aḻukku aṭaiyāmal āṇṭukoṇṭu aruḷpavaṉ

kaḻuk kaṭai taṉṉaik kaikkoṇṭu aruḷiyum


2.111-120

mūlam ākiya mummalam aṟukkum

tūya mēṉic cuṭarviṭu cōti
kātalaṉ ākik kaḻunīr mālai
ēṟu uṭaittāka eḻilpeṟa aṇittum
ariyoṭu piramaṟku aḷavu aṟiyātavaṉ
parimāviṉ micaip payiṉṟa vaṇṇamum
mīṇṭu vārāvaḻi aruḷ puripavaṉ
pāṇṭi nāṭē paḻampati ākavum
pakti cey aṭiyāraip paramparattu uyppavaṉ

uttara kōca maṅkai ūr ākavum


2.121-130

āti mūrttikaḷukku aruḷpurintu aruḷiya

tēva tēvaṉ tirup peyar ākavum
iruḷa kaṭintu aruḷiya iṉpa ūrti
aruḷiya perumai aruḷmalai yākavum
epperun tamaiyum evvevar tiṟamum
apparicu ataṉāl āṇṭukoṇṭaruḷi
nāyiṉēṉai nalammali tillaiyuḷ
kōlam ārtaru potuviṉil varukaeṉa
ēla eṉṉai īṅku oḻit taruḷi

aṉṟu uṭaṉ ceṉṟa aruḷpeṟum aṭiyavar


2.131-140

oṉṟa oṉṟa uṭaṉ kalantu aruḷiyum

eyta vantilātār eriyil pāyavum
mālatu vāki mayakkam eytiyum
pūtalam ataṉil puraṇṭuvīḻntu alaṟiyum
kālvicaittu ōṭik kaṭalpuka maṇṭi
nāta nāta eṉṟu aḻutu araṟṟi
pātam eytiṉar pātam eytavum
patañcalik karuḷiya paramanāṭaka eṉṟa
itam calippeyta niṉṟu ēṅkiṉar ēṅkavum

eḻilpeṟum imayattu iyalpuuṭai ampoṉ


2.141-146

politaru puliyūrp potuviṉil naṭam navil

kaṉitaru cevvāy umaiyoṭu kāḷikku
aruḷiya tirumukattu aḻaku uṟu ciṟunakai
iṟaivaṉ īṇṭiya aṭiyava rōṭum
politaru puliyūr pukku iṉitu aruḷiṉaṉ

olitaru kailai uyarkiḻa vōṉē


tirucciṟṟampalam


3. Tiruvandappagudi – Die heiligen Welten

Deutsch · Umschrift · Tamil


3.1-10

aṇṭap pakutiyiṉ uṇṭaip piṟakkam

aḷappu arum taṉmai vaḷap peruṅ kāṭci
oṉṟaṉukku oṉṟu niṉṟeḻil pakariṉ
nūṟṟu oru kōṭiyiṉ mēlpaṭa virintaṉa
ilnuḻai katiriṉ tuṉ aṇup puraiyac
ciṟiya ākap periyōṉ teriyiṉ
vētiyaṉ tokaiyoṭu mālavaṉ mikutiyum
tōṟṟamum ciṟappum īṟṟoṭu puṇariya
māppēr ūḻiyum nīkkamum nilaiyum

cūkkamoṭu tūlattuc cūṟai mārutattu


3.11-20

eṟiyatu vaḷiyiṉ

koṭkap peyarkkum kuḻakaṉ muḻuvatum
paṭaippōṉ paṭaikkum paḻaiyōṉ paṭaittavai
kāppōṉ kākkum kaṭavuḷ, kāppavai
karappōṉ, karappavai karutāk
karuttuṭaik kaṭavuḷ, tiruttakum
aṟuvakaic camayattu aṟuvakai yōrkkum
vīṭupēṟāy niṉṟa viṇṇōr pakuti
kīṭam puraiyum kiḻavōṉ, nāḷ toṟum

arukkaṉiṉ cōti amaittōṉ, tiruttaku


3.21-30

matiyil taṇmai vait tōṉ, tiṇtiṟal

tīyil vemmai ceytōṉ, poytīr
vāṉil kalappu vaittōṉ, mētaku
kāliṉ ūkkam kaṇṭō ṉ, niḻal tikaḻ
nīril iṉcuvai nikaḻntōṉ, veḷippaṭa
maṇṇil tiṇmai vaittōṉ, eṉṟu eṉṟu
eṉaip pala kōṭi eṉaip pala piṟavum
aṉaittu aṉaittu avvayiṉ aṭaittōṉ. aḵtāṉṟu
muṉṉōṉ kāṇka, muḻutōṉ kāṇka

taṉnēr illōṉ tāṉē kāṇka


3.31-40

ēṉam tol eyiṟu aṇintōṉ kāṇka

kāṉam puliyuri araiyōṉ kāṇka
nīṟṟōṉ kāṇka, niṉaitoṟum niṉaitoṟum
āṟṟēṉ kāṇka, antō keṭuvēṉ
iṉṉicai vīṇaiyil icaittōṉ kāṇka
aṉṉatu oṉṟu av vayiṉ aṟintōṉ kāṇka
paramaṉ kāṇka, paḻaiyōṉ kāṇka
piramaṉmāl kāṇāp periyōṉ kāṇka
aṟputaṉ kāṇka, anēkaṉ kāṇka

coṟpataṅ kaṭanta tollōṉ kāṇka


3.41-50

cittamum cellāc cēṭciyaṉ kāṇka

patti valaiyil paṭuvōṉ kāṇka
oruvaṉ eṉṟum oruvaṉ kāṇka
viripoḻil muḻutāy virintōṉ kāṇka
aṇuttarum taṉmaiyil aiyōṉ kāṇka
iṇaippu arum perumaiyil īcaṉ kāṇka
ariya atil ariya ariyōṉ kāṇka
maruvi epporuḷum vaḷarppōṉ kāṇka
nūl uṇarvu uṇarā nuṇṇiyaṉ kāṇka

mēlōṭu kīḻāy virintōṉ kāṇka


3.51-60

antamum ātiyum akaṉṟōṉ kāṇka

pantamum vīṭum paṭaippōṉ kāṇka
niṟpatuñ celvatum āṉōṉ kāṇka
kaṟpatum iṟutiyum kaṇṭō ṉ kāṇka
yāvarum peṟa uṟum īcaṉ kāṇka
tēvarum aṟiyāc civaṉē kāṇka
peṇāṇ alieṉum peṟṟiyaṉ kāṇka
kaṇṇāl yāṉum kaṇṭēṉ kāṇka
aruḷnaṉi curakkum amutē kāṇka

karuṇaiyiṉ perumai kaṇṭēṉ kāṇka


3.61-70

puvaṉiyal cēvaṭi tīṇṭiṉaṉ kāṇka

civaṉ eṉa yāṉum tēṟiṉaṉ kāṇka
avaṉ eṉai āṭkoṇṭu aruḷiṉaṉ kāṇka
kuvaḷaik kaṇṇi kūṟaṉ kāṇka
avaḷun tāṉum uṭaṉē kāṇka
paramā ṉantam paḻam kaṭa latuvē
karumā mukilil tōṉṟit
tiruvār peruntuṟai varaiyil ēṟit
tiruttaku miṉoḷi ticaiticai viriya

aimpulam pantaṉai vāḷaravu iriya


3.71-80

vem tuyar kōṭai māttalai karappa

nīṭu eḻil tōṉṟi vāḷ oḷi miḷira
emtam piṟaviyil kōpam mikuntu
muracu ēṟintu māpperuṅ karuṇaiyil muḻaṅkip
pūppurai añcali kāntaḷ kāṭṭa
eñcā iṉṉaruḷ nuṇtuḷi koḷḷac
ceñcuṭar veḷḷam ticaiticai teviṭṭa varaiyuṟak
kētak kuṭṭam kaiyaṟa vōṅki
irumuc camayattu oru pēyt tēriṉai

nīrnacai taravarum neṭuṅkaṇ māṉkaṇam


3.81-90

tavapperu vāyiṭaip parukit taḷarvoṭum

avapperun tāpam nīṅkātu acaintaṉa
āyiṭai vāṉap pēriyāṟṟu akavayiṉ
pāyntu eḻuntu iṉpam peruñcuḻi koḻittuc
cuḻittu empantam māk karaiporutu alaittiṭittu
ūḻ ūḻ ōṅkiya naṅkaḷ
iruviṉai māmaram vēr paṟittu eḻuntu
uruva aruḷnīr ōṭṭā aruvaraic
cantiṉ vāṉciṟai kaṭṭi maṭṭaviḻ

veṟimalark kuḷavāy kōli niṟaiyakil


3.91-100

māppukaik karaicēr vaṇṭuṭaik kuḷattiṉ

mīkkoḷa mēlmēl makiḻtaliṉ nōkki
aruccaṉai vayal uḷ aṉpuvittu iṭṭut
toṇṭa uḻavar ārat tanta
aṇṭattu arumpeṟal mēkaṉ vāḻka
karumpaṇak kaccaik kaṭavuḷ vāḻka
arumtavarkaku aruḷum āti vāḻka
accam tavirtta cēvakaṉ vāḻka
niccalum īrttāṭ koḷvōṉ vāḻka

cūḻiruḷ tuṉpam tuṭaippōṉ vāḻka


3.101-110

eytiṉarkku āramutu aḷippōṉ vāḻka

kūriruḷ kūttoṭu kuṉippōṉ vāḻka
pēramait tōḷi kātalaṉ vāḻka
ētilārkaku ētilem iṟaivaṉ vāḻka
kātalarkku eyppiṉil vaippu vāḻka
naccu aravu āṭṭiya nampaṉ pōṟṟi
piccu emai ēṟṟiya periyōṉ pōṟṟi
nīṟṟoṭu tōṟṟa vallōṉ pōṟṟi nāṟṟicai
naṭappaṉa naṭāayk kiṭappaṉa kiṭāay

niṟpaṉa niṟīic


3.111-120

colpatam kaṭanta tollōṉ

uḷḷat tuṇarcciyiṟ koḷḷavum paṭāaṉ
kaṇmutal pulaṉāṟ kāṭciyum illōṉ
viṇmutal pūtam veḷippaṭa vakuttōṉ
pūvil nāṟṟam pōṉṟuyarn teṅkum
oḻivaṟa niṟaintu mēviya perumai
iṉṟu eṉakku eḷivantu aruḷi
aḻitarum ākkai oḻiyacceyta oṇporuḷ
iṉṟeṉak keḷivantu iruntaṉaṉ pōṟṟi

aḷitarum ākkai ceytōṉ pōṟṟi


3.121-130

ūṟṟirunta tuḷḷaṅ kaḷippōṉ pōṟṟi

āṟṟā iṉpam alarntalai pōṟṟi
pōṟṟā ākkaiyaip poṟuttal pukalēṉ
marakatak kuvāal māmaṇip piṟakkam
miṉoḷi koṇṭa poṉṉoḷi tikaḻat
ticaimukaṉ ceṉṟu tēṭiṉarkku oḷittum
muṟaiyuḷi oṟṟi muyaṉṟavarkku oḷittum
oṟṟumai koṇṭu nōkkum uḷḷattu
uṟṟavar varunta uṟaippavarkku oḷittum

maṟaittiṟam nōkki varuntiṉarkku oḷittum


3.131-140

ittan tirattil kāṇṭum eṉṟu iruntōrkku

attan tirattil avvayiṉ oḷittum
muṉivu aṟa nōkki naṉivarak kauvi
āṇeṉat tōṉṟi aliyeṉap peyarntu
vāḷnutal peṇeṉa oḷittum cēṇvayiṉ
aimpulaṉ celaviṭuttu aruvarai toṟumpōyt
tuṟṟavai tuṟanta veṟṟu uyir ākkai
aruntavar kāṭciyuḷ tirunta oḷittum
oṉṟu uṇṭillai yeṉṟaṟi voḷittum

paṇṭē payiltoṟum iṉṟē payiltoṟum


3.141-150

oḷikkum cōraṉaik kaṇṭaṉam

ārmiṉ ārmiṉ nāṇmalarp piṇaiyalil
tāḷtaṉai iṭumiṉ cuṟṟumiṉ cūḻmiṉ
toṭarmiṉ viṭēṉmiṉ
paṟṟumiṉ eṉṟavar paṟṟumuṟṟu oḷittum
taṉnēr illōṉ tāṉē āṉa taṉmai
eṉ nēr aṉaiyōr kēṭkavantu iyampi
aṟaikūvi āṭkoṇṭaruḷi
maṟaiyōr kōlam kāṭṭi aruḷalum

ulaiyā aṉpu eṉpu uruka ōlamiṭṭu


3.151-160

alaikaṭal tiraiyil ārttu ārttu ōṅkit

talai taṭumāṟā vīḻntupuraṇ ṭalaṟip
pittariṉ mayaṅki mattariṉ matittu
nāṭṭavar maruḷavum kēṭṭavar viyappavum
kaṭaikkaḷiṟu ēṟṟāt taṭamperu matattiṉ
āṟṟēṉ āka avayavam cuvaitaru
kōṟṟēṉ koṇṭu ceytaṉaṉ
ēṟṟār mūtūr eḻilnakai eriyiṉ
vīḻvittu āṅku aṉṟu aruṭperun tīyiṉ

aṭiyōm aṭikkuṭil


3.161-170

oruttarum vaḻāmai yoṭukkiṉaṉ

taṭakkaiyiṉ nellik kaṉiyeṉak kāyiṉaṉ
colluvatu aṟiyēṉ vāḻi muṟaiyō
tariyēṉ nāyēṉ tāṉ eṉaic ceytatu
teriyēṉ āā cettēṉ aṭiyēṟku
aruḷiyatu aṟiyēṉ parukiyum ārēṉ
viḻuṅkiyum olla killēṉ
ceḻuntaṇ pāṟkaṭal tiraipurai vittu
uvarkkaṭal naḷḷumnīr uḷakam tatumpa

vākku iṟantu amutam mayirkkāl tōṟum


3.171-180

tēkkiṭac ceytaṉaṉ koṭiyēṉ ūṉtaḻai

kurampai tōṟum nāy uṭal akattē
kurampaikoṇṭu iṉtēṉ pāytti nirampiya
aṟputam āṉa amuta tāraikaḷ
eṟput tuḷaitoṟum ēṟṟiṉaṉ urukuvatu
uḷḷam koṇṭō r uruccey tāṅku eṉakku
aḷ ūṟu ākkai amaittaṉaṉ oḷḷiya
kaṉṉaṟ kaṉitēr kaḷiṟu eṉak kaṭaimuṟai
eṉṉaiyum iruppatu ākkiṉaṉ eṉṉil

karuṇai vāṉtēṉ kalakka


3.181-182

aruḷoṭu parā amutu ākkiṉaṉ
piramaṉ māl aṟiyāp peṟṟi yōṉē


tirucciṟṟampalam


4. Potri Tiruvagaval – Der große Lobpreis

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4.1-10

nāṉmukaṉ mutalā vāṉavar toḻutu eḻa

īr aṭiyālē mūvulaku aḷantu
nāl ticai muṉivarum aimpulaṉ malarap
pōṟṟi cey katirmuṭit tiruneṭumāl aṉṟu
aṭimuṭi aṟiyum ātaravu ataṉil
kaṭum muraṇ ēṉam ākimuṉ kalantu
ēḻtalam uruva iṭantu piṉ eyttu
ūḻi mutalva cayacaya eṉṟu
vaḻuttiyum kāṇā malaraṭi iṇaikaḷ

vaḻuttutaṟku eḷitāy vār kaṭal ulakiṉil


4.11-20

yāṉai mutalā eṟumpu īṟāya

ūṉam il yōṉiyiṉ uḷviṉai piḻaittum
māṉuṭap piṟappiṉuḷ mātā utarattu
īṉam il kirumic ceruviṉil piḻaittum
oru matit tāṉṟiyiṉ irumaiyil piḻaittum
irumati viḷaiviṉ orumaiyil piḻaittum
mummati taṉṉuḷ ammatam piḻaittum
īr iru tiṅkaḷil pēr iruḷ piḻaittum
añcu tiṅkaḷil muñcutal piḻaittum

āṟu tiṅkaḷil ūṟu alar piḻaittuma


4.21-30

ēḻu tiṅkaḷil tāḻ puvi piḻaittum

eṭṭut tiṅkaḷil kaṭṭamum piḻaittum
oṉpatil varutaru tuṉpamum piḻaittum
takka tacamati tāyoṭu tāṉpaṭum
tukka cākaram tuyar iṭaippiḻaittum
āṇṭukaḷ tōṟum aṭainta akkālai
īṇṭiyum iruttiyum eṉaippala piḻaittum
kālai malamoṭu kaṭumpakal paci nici
vēlai nittirai yāttirai piḻaittum

karumkuḻal cevvāy veḷnakaik kārmayil


4.31-40

oruṅkiya cāyal neruṅki uḷ matarttuk

kaccu aṟa nimirntu katirntu muṉ paṇaittu
eyttu iṭaivarunta eḻuntu puṭaiparantu
īrkku iṭaipōkā iḷamulai mātartam
kūrtta nayaṉak koḷḷaiyil piḻaittum
pitta ulakar perum tuṟaip parappiṉuḷ
mattam kaḷiṟu eṉum avāviṭaip piḻaittum
kalvi eṉṉum palkaṭal piḻaittum
celvam eṉṉum allalil piḻaittum

nalkuravu eṉṉum tolviṭam piḻaittum


4.41-50

pulvarampu āya palatuṟai piḻaittum

teyvam eṉpatōr cittam uṇṭāki
muṉivu ilātatu ōr poruḷ atu karutalum
āṟu kōṭi māyā caktikaḷ
vēṟu vēṟu tam māyaikaḷ toṭaṅkiṉa
āttam āṉār ayalavar kūṭi
nāttikam pēci nāttaḻumpu ēṟiṉar
cuṟṟam eṉṉum tolpacuk kuḻāṅkaḷ
paṟṟi aḻaittup pataṟiṉar perukavum

viratamē param āka vētiyarum


4.51-60

caratam ākavē cāttiram kāṭṭiṉar

camaya vātikaḷ tamtam taṅkaḷē
amaivatu āka araṟṟi malaintaṉar
miṇṭiya māyā vātam eṉṉum
caṇṭa mārutam cuḻintu aṭittut tāarttu
ulōkāya tameṉum oḷ tiṟappāmpiṉ
kalā pētatta kaṭuviṭam eyti
atil perumāyai eṉaippala cūḻavum
tappāmē tām piṭittatu caliyāt

taḻalatu kaṇṭa meḻuku atu pōlat


4.61-70

toḻutu uḷam uruki aḻutu uṭalkampittu

āṭiyum alaṟiyum pāṭiyum paraviyum
koṭiṟum pētaiyum koṇṭatu viṭāteṉa
paṭiyē āki nal iṭaiaṟā aṉpiṉ
pacumarattu āṇi aṟaintāl pōlak
kacivatu perukik kaṭal eṉa maṟuki
akam kuḻaintu aṉukulamāy mey vitirttuc
cakam pēy eṉṟu tammaic cirippa
nāṇ atu oḻintu nāṭavar paḻitturai

pūṇ atu ākak kōṇutal iṉṟic


4.71-80

catur iḻantu aṟimāl koṇṭu cārum

katiyatu paramā aticayam ākak
kaṟṟā maṉam eṉak kataṟiyum pataṟiyum
maṟṟu ōr teyvam kaṉavilum niṉaiyātu
aruparattu oruvaṉ avaṉiyil vantu
kuruparaṉ āki aruḷiya perumaiyaic
ciṟumai eṉṟu ikaḻātē tiruvaṭi iṇaiyaip
piṟiviṉai aṟiyā niḻal atu pōla
muṉ piṉṉāki muṉiyātu atticai

eṉpu naintu uruki nekku nekku ēṅki


4.81-90

aṉpu eṉum āṟu karai atu puraḷa

naṉpulaṉ oṉṟi nāta eṉṟu araṟṟi
urai taṭumāṟi urōmam cilirppa
karamalar moṭṭittu irutayam malarak
kaṇkaḷi kūra nuṇ tuḷi arumpa
cāyā aṉpiṉai nāḷtorum taḻaippavar
tāyē āki vaḷarttaṉai pōṟṟi
mey taru vētiyaṉ āki viṉaikeṭak
kaitaravalla kaṭavuḷ pōṟṟi

āṭaka maturai aracē pōṟṟi


4.91-100

kūṭal ilaṅku kurumaṇi pōṟṟi

teṉ tillai maṉṟiṉuḷ āṭi pōṟṟi
iṉṟu eṉakku ār amutu āṉāy pōṟṟi
mūvā nāṉmaṟai mutalvā pōṟṟi
cēvār velkoṭic civaṉē pōṟṟi
miṉ ār uruva vikirtā pōṟṟi
kal nār uritta kaṉiyē pōṟṟi
kāvāy kaṉakak kuṉṟē pōṟṟi
ā ā eṉtaṉakku aruḷāy pōṟṟi

paṭaippāy kāppāy tuṭaippāy pōṟṟi


4.101-110

iṭaraik kaḷaiyum entāy pōṟṟi

īca pōṟṟi iṟaivā pōṟṟi
tēcap paḷiṅkiṉ tiraḷē pōṟṟi
araicē pōṟṟi amutē pōṟṟi
virai cēr caraṇa vikirtā pōṟṟi
vēti pōṟṟi vimalā pōṟṟi
āti pōṟṟi aṟivē pōṟṟi
katiyē pōṟṟi kaṉiyē pōṟṟi
nati nēr neñcaṭai nampā pōṟṟi

uṭaiyāy pōṟṟi uṇarvē pōṟṟi


4.111-120

kaṭaiyēṉ aṭimai kaṇṭāy pōṟṟi

aiyā pōṟṟi aṇuvē pōṟṟi
caivā pōṟṟi talaivā pōṟṟi
kuṟiyē pōṟṟi kuṇamē pōṟṟi
neṟiyē pōṟṟi niṉaivē pōṟṟi
vāṉōrkku ariya maruntē pōṟṟi
ēṉōrkku eḷiya iṟaivā pōṟṟi
mūvēḻ cuṟṟamum muraṇ uṟu naraku iṭai
āḻāmē aruḷ aracē pōṟṟi

tōḻā pōṟṟi tuṇaivā pōṟṟi


4.121-130

vāḻvē pōṟṟi eṉ vaippē pōṟṟi

muttā pōṟṟi mutalvā pōṟṟi
attā pōṟṟi araṉē pōṟṟi
uraiuṇarvu iṟanta oruva pōṟṟi
virikaṭal ulakiṉ viḷaivē pōṟṟi
arumaiyil eḷiya aḻakē pōṟṟi
karumuki lākiya kaṇṇē pōṟṟi
maṉṉiya tiruvaruḷ malaiyē pōṟṟi
eṉṉaiyum oruva ṉākki iruṅkaḻal

ceṉṉiyil vaitta cēvaka pōṟṟi


4.131-140

toḻutakai tuṉpan tuṭaippāy pōṟṟi

aḻivilā āṉanta vāri pōṟṟi
aḻivatum āvatum kaṭantāy pōṟṟi
muḻuvatum iṟanta mutalvā pōṟṟi
māṉnēr nōkki maṇāḷā pōṟṟi
vāṉakattu amarar tāyē pōṟṟi
pāriṭai aintāyp parantāy pōṟṟi
nīriṭai nāṉkāy nikaḻntāy pōṟṟi
tīyiṭai mūṉṟāyt tikaḻntāy pōṟṟi

vaḷiyiṭai iraṇṭāy makiḻntāy pōṟṟi


4.141-150

veḷiyiṭai oṉṟāy viḷaintāy pōṟṟi

aḷipavar uḷḷatatu amutē pōṟṟi
kaṉavilum tēvarkku ariyāy pōṟṟi
naṉavilum nāyēṟku aruḷiṉai pōṟṟi
iṭaimarutu uṟaiyum entāy pōṟṟi
caṭaiiṭaik kaṅkai tarittāy pōṟṟi
ārūr amarnta aracē pōṟṟi
cīr ār tiruvaiyāṟā pōṟṟi
aṇṇāmalai em aṇṇā pōṟṟi

kaṇ ār amutak kaṭalē pōṟṟi


4.151-160

ēkampattu uṟai entāy pōṟṟi

pākam peṇ uru āṉāy pōṟṟi
parāyt tuṟai mēviya paraṉē pōṟṟi
cirāppaḷḷi mēviya civaṉē pōṟṟi
maṟṟu ōr paṟṟu iṅku aṟiyōṉ pōṟṟi
kuṟṟālattu em kūttā pōṟṟi
kōkaḻi mēviya kōvē pōṟṟi
īṅkōy malai entāy pōṟṟi
pāṅku ār paḻaṉattu aḻakā pōṟṟi

kaṭampūr mēviya viṭaṅkā pōṟṟi


4.161-170

aṭaintavarkku aruḷum appā pōṟṟi

itti taṉṉiṉ kīḻ irumūvarkku
attikku aruḷiya aracē pōṟṟi
teṉṉāṭuṭaiya civaṉē pōṟṟi
eṉ nāṭṭavarkkum iṟaivā pōṟṟi
ēṉak kuruḷaikku aruḷiṉai pōṟṟi
māṉak kayilai malaiyāy pōṟṟi
aruḷiṭa vēṇṭum ammāṉ pōṟṟi
iruḷ keṭa aruḷum iṟaivā pōṟṟi

taḷarntēṉ aṭiyēṉ tamiyēṉ pōṟṟi


4.171-180

kaḷam koḷak karuta aruḷāy pōṟṟi

añcēl eṉṟu iṅku aruḷāy pōṟṟi
nañcē amutā nayantāy pōṟṟi
attā pōṟṟi aiyā pōṟṟi
nittā pōṟṟi nimalā pōṟṟi
pattā pōṟṟi pavaṉē pōṟṟi
periyāy pōṟṟi pirāṉē pōṟṟi
ariyāy pōṟṟi amalā pōṟṟi
maṟaiyōr kōla neṟiyē pōṟṟi

muṟaiyō tariyēṉ mutalvā pōṟṟi


4.181-190

uṟavē pōṟṟi uyirē pōṟṟi

ciṟavē pōṟṟi civamē pōṟṟi
mañcā pōṟṟi maṇāḷā pōṟṟi
pañcu ēr aṭiyāḷ paṅkā pōṟṟi
alantēṉ nāyēṉ aṭiyēṉ pōṟṟi
ilaṅku cuṭar em īcā pōṟṟi
cuvaittalai mēviya kaṇṇē pōṟṟi
kuvaippati malinta kōvē pōṟṟi
malai nāṭu uṭaiya maṉṉē pōṟṟi

kalai ār arikēcariyāy pōṟṟi


4.191-200

tirukkaḻuk kuṉṟil celvā pōṟṟi

poruppu amar pūvaṇattu araṉē pōṟṟi
aruvamum uruvamum āṉāy pōṟṟi
maruviya karuṇai malaiyē pōṟṟi
turiyamum iṟanta cuṭarē pōṟṟi
terivu aritu ākiya teḷivē pōṟṟi
tēḷā muttac cuṭarē pōṟṟi
āḷ āṉavarkaḷukku aṉpā pōṟṟi
ārā amutē aruḷā pōṟṟi

pēr āyiram uṭaip pemmāṉ pōṟṟi


4.201-210

tāḷi aṟukiṉ tārāy pōṟṟi

nīḷ oḷi ākiya niruttā pōṟṟi
cantaṉac cāntiṉ cuntara pōṟṟi
cintaṉaikku ariya civamē pōṟṟi
mantira māmalai mēyāy pōṟṟi
entamai uyyak koḷvāy pōṟṟi
pulimulai pul vāykku aruḷiṉai pōṟṟi
alaikaṭal mī micai naṭantāy pōṟṟi
karum kuruvikku aṉṟu aruḷiṉai pōṟṟi

irum pulaṉ pulara icaintaṉai pōṟṟi


4.211-220

paṭi uṟap payiṉṟa pāvaka pōṟṟi

aṭiyoṭu naṭu īṟu āṉāy pōṟṟi
narakoṭu cuvarkka nāṉilam pukāmal
parakati pāṇṭiyaṟku aruḷiṉai pōṟṟi
oḻavaṟa niṟainta oruva pōṟṟi
ceḻu malarc civapurattu aracē pōṟṟi
kaḻu nīr mālaik kaṭavuḷ pōṟṟi
toḻuvār maiyal tuṇippāy pōṟṟi
piḻaippu vāyppu oṉṟu aṟiyā nāyēṉ

kuḻaitta colmālai koṇṭaruḷ pōṟṟi


4.221-225

purampal eritta purāṇa pōṟṟi

param param cōtip paraṉē pōṟṟi
pōṟṟi pōṟṟi puyaṅkap perumāṉ
pōṟṟi pōṟṟi purāṇa kāraṇa

pōṟṟi pōṟṟi caya caya pōṟṟi


tirucciṟṟampalam


5. Tiruchatakam – Hundert heilige Strophen

Deutsch · Umschrift · Tamil


5.1

meytāṉ arumpi vitir vitirttu uṉ virai ār cuḻaṟku eṉ

kaitāṉ talai vaittuk kaṇṇīr tatumpi vetumpi uḷḷam
poytāṉ tavirntu uṉṉaip pōṟṟi caya caya pōṟṟi eṉṉum

kaitāṉ nekiḻa viṭēṉ uṭaiyāy eṉṉaik kaṇṭu koḷḷē.


5.2

koḷḷēṉ purantaraṉ māl ayaṉ vāḻvu kuṭikeṭiṉum

naḷḷēṉ niṉatu aṭiyāroṭu allāl narakam pukiṉum
eḷḷēṉ tiruaruḷālē irukkap peṟiṉ iṟaivā

uḷḷēṉ piṟa teyvam uṉṉai allātu eṅkaḷ uttamaṉē.


5.3

uttamaṉ attaṉ uṭaiyāṉ aṭiyē niṉaintu uruki

matta maṉattoṭu māl ivaṉ eṉṉa maṉam niṉaivil
ottaṉa ottaṉa colliṭa ūrūr tirintu evarum

tam tam maṉattaṉa pēca eññāṉṟu kol cāvatuvē.


5.4

cāva muṉ nāḷ takkaṉ vēḷvit takar tiṉṟu nañcam añci

āva entāy eṉṟu avitā iṭum nammavar avarē
mūvar eṉṟē empirāṉoṭum eṇṇi viṇ āṇṭu maṇmēl

tēvar eṉṟē iṟumāntu eṉṉa pāvam tiratavarē.


5.5

tavamē purintilaṉ taṇmalar iṭṭumuṭṭātu iṟaiñcēṉ

avamē piṟanta aruviṉaiyēṉ uṉakku aṉpar uḷḷām
civamē peṟum tiru eytiṟṟilēṉ niṉ tiruvaṭikku ām

pavamē aruḷu kaṇṭāy aṭiyēṟku emparamparaṉē.


5.6

parantu pal āymalar iṭṭu muṭṭātu aṭiyē iṟaiñci

iranta ellām emakkē peṟalām eṉṉum aṉpar uḷḷam
karantu nillāk kaḷvaṉē niṉtaṉ vārcuḻaṟku aṉpu eṉakkum

nirantaramāy aruḷāy niṉṉai ētta muḻuvatumē.


5.7

muḻuvatum kaṇṭavaṉaip paṭaittāṉ muṭicāyntu muṉṉāḷ

ceḻu malar koṇṭu eṅkum tēṭa appālaṉ ippāl empirāṉ
kaḻutoṭu kāṭṭiṭai nāṭakam āṭik kati iliyāy

uḻuvaiyiṉ tōl uṭuttu uṉ mattam mēl koṇṭu uḻitarumē.


5.8

uḻitaru kāluṅ kaṉalum puṉaloṭu maṇṇuviṇṇum

iḻitaru kālamek kālam varuvatu vantataṟpiṉ
uḻitaru kālatta uṉṉaṭi yēṉceyta valviṉaiyak

kaḻitaru kālamu māyavai kāttemmaik kāppēvaṉē.


5.9

pavaṉem pirāṉpaṉi māmatik kaṇṇiviṇ ṇōrperumāṉ

civaṉem pirāṉeṉṉai āṇṭukoṇṭāṉ eṉ ciṟumaikaṇṭum
avaṉem pirāṉeṉṉa nāṉaṭi yēṉeṉṉa ipparicē

puvaṉem pirāṉteri yumparicāva tiyampukavē.


5.10

pukavē takēṉuṉak kaṉparuḷ yāṉeṉpol lāmaṇiyē

takavē yeṉaiyuṉak kāṭkoṇṭa taṉmaiyep puṉmaiyarai
mikavē uyarttiviṇ ṇōraip paṇittiaṇ ṇāvamutē

nakavē takumem pirāṉeṉṉai nīceyta nāṭakamē.


5.11

nāṭakattāl uṉ aṭiyār pōl naṭittu nāṉ naṭuvē

vīṭu akattē pukuntiṭuvāṉ mikapperitum viraikiṉṟēṉ
āṭakam cīr maṇikkuṉṟē iṭai aṟā aṉpu uṉakku eṉ

ūṭu akat tēniṉṟu urukat tantaruḷ em uṭaiyāṉē.


5.12

yāṉ ētum piṟappu añcēṉ iṟappu ataṉukku eṉa kaṭavēṉ

vāṉ ēyum peṟal vēṇṭēṉ maṇ āḷvāṉ matittum irēṉ
tēṉēyum malarkkoṉṟaic civaṉē emperumāṉem

māṉē uṉ aruḷ peṟum nāḷ eṉṟu eṉṟē varuntuvaṉē.


5.13

varuntuvaṉniṉ malarppātam avaikāṇpāṉ nāyaṭiyēṉ

iruntu nalam malar puṉaiyēṉ ēttēṉ nāttaḻumpu ēṟap
poruntiya poṉ cilai kuṉittāy aruḷ amutam puriyāyēl

varuntuvaṉ attamiyēṉ maṟṟu eṉṉēnāṉ āmāṟē.


5.14

āmāṟuuṉ tiruvaṭikkē akamkuḻaiyēṉ aṉpu urukēṉ

pūmālai puṉaintu ēttēṉ pukaḻntu uraiyēṉ puttēḷirk
kōmāṉ niṉ tirukkōyil tūkēṉ meḻukēṉ kūttu āṭēṉ

cām āṟē viraikkiṉṟēṉ caturālē cārvōṉē.


5.15

vāṉāki maṇṇāki vaḷiāki oḷiāki

ūṉāki uyirāki uṇmaiyumāy iṉmaiyumāy
kōṉāki yāṉ eṉatu eṉṟu avaravaraik kūttāṭṭu

vāṉāki niṉṟāyai eṉ colli vāḻttuvaṉē.


5.16

vāḻttuvatum vāṉavarkaḷ tām vāḻvāṉ maṉam niṉpāl

tāḻttuvatum tām uyarntu tammai ellām toḻa vēṇṭik
cūḻtta matukaram muralum tārōyai nāy aṭiyēṉ

pāḻtta piṟappu aṟuttiṭuvāṉ yāṉum uṉṉaip paravuvaṉē.


5.17

paravuvār imaiyōrkaḷ pāṭuvaṉa nālvētam

kuravuvār kuḻal maṭavāḷ kūṟu uṭaiyāḷ oru pākam
viravuvār mey aṉpiṉ aṭiyārkaḷ mēṉmēl uṉ

aravuvār kaḻal iṇaikaḷ kāṇpārō ariyāṉē.


5.18

ariyāṉē yāvarakkum amparavā ampalattu em

periyāṉē ciṟiyēṉai āṭkoṇṭa peykaḻal kīḻ
viraiārnta malartūvēṉ viyantu alaṟēṉ nayantuurukēṉ

tariyēṉ nāṉ āmāṟueṉ cāvēṉ nāṉ cāvēṉē.


5.19

vēṉil vēḷ malarkkaṇaikkum veḷ nakai cevvāykkariya

pāṉal ār kaṇṇiyarkkum pataittu urukum pāḻ neñcē
ūṉ elām niṉṟu urukap pukuntu āṇṭāṉ iṉṟupōy

vāṉ uḷāṉ kāṇāy nī māḷā vāḻkiṉṟāyē.


5.20

vāḻkiṉṟāy vāḻāta neñcamē valviṉaippaṭṭu

āḻkiṉṟāy āḻāmal kāppāṉai ēttātē
cūḻkiṉṟāy kēṭu uṉakkuc colkiṉṟēṉ palkālum

vīḻkiṉṟāy nī avalak kaṭal āya veḷḷattē.


5.21

veḷḷam tāḻ viricaṭaiyāy viṭaiyāy viṇṇōr

perumāṉē eṉakkēṭṭu veṭṭa neñcāy
paḷḷam tāḻ uṟu puṉalil kīḻ mēl ākap
pataittu urukum ava niṟka eṉṉai āṇṭāykku
uḷḷamtāṉ niṉṟu ucci aḷavum neñcāy
urukātāl uṭampu ellām kaṇṇāy aṇṇā
veḷḷamtāṉ pāyātāl neñcam kal ām

kaṇ iṇaiyum maram ām tī viṉaiyiṉēṟkē.


5.22

viṉaiyilē kiṭantēṉaip pukuntu niṉṟu

pōtunāṉ viṉaik kēṭaṉ eṉpāy pōla
iṉaiyaṉ nāṉ eṉṟu uṉṉai aṟivittu eṉṉai
āṭkoṇṭu empirāṉ āṉāykku irumpiṉ pāvai
aṉaiya nāṉ pāṭēṉ niṉṟu āṭēṉ antō
alaṟiṭēṉ ulaṟiṭēṉ āvi cōrēṉ
muṉaivaṉē muṟaiyō nāṉ āṉavāṟu

muṭivu aṟiyēṉ mutal antam āyiṉāṉē?


5.23

āyanāṉ maṟaiyaṉum nīyē ātal

aṟintu yāṉ yāvariṉum kaṭaiyēṉ āya
nāyiṉēṉ ātalaiyum nōkkik kaṇṭum
nātaṉē nāṉ uṉakku ōr aṉpaṉ eṉpēṉ
āyiṉēṉ ātalāl āṇṭu koṇṭāy
aṭiyār tām illaiyē aṉṟi maṟṟu ōr
pēyaṉēṉ itutāṉ niṉperumai aṉṟē

emperumāṉ eṉ collip pēcukēṉē.


5.24

pēciṉ tām īcaṉē entāy entai

perumāṉē eṉṟu eṉṟē pēcip pēcip
pūciṉtāṉ tirumēṉi niṟaip pūci
pōṟṟi emperumāṉē eṉṟu piṉṟā
nēcattāl piṟappu iṟappaik kaṭantār tammai
āṇṭāṉē avā veḷḷam kaḷvaṉēṉai
mācu aṟṟa maṇikkuṉṟē entāy antō

eṉṉai nī āṭkoṇṭa vaṇṇam tāṉē.


5.25

vaṇṇamtāṉ cēyatu aṉṟu veḷitē aṉṟu

anēkaṉ ēkaṉ aṇu aṇuvil iṟantāy eṉṟu aṅku
eṇṇamtāṉ taṭumāṟi imaiyōr kūṭṭam
eytumāṟu aṟiyāta entāy uṉ taṉ
vaṇṇamtāṉ atu kāṭṭi vaṭivu kāṭṭi
malarkkiḻalkaḷ avaikāṭṭi vaḻi aṟṟēṉait
tiṇṇamtāṉ piṟavāmal kāttu āṭkoṇṭāy

emperumāṉ eṉ collic cintukkēṉē.


5.26

cintaṉai niṉtaṉakku ākki nāyiṉēṉ taṉ

kaṇ iṉai niṉ tiruppātap pōtukku ākki
vantaṉaiyum ammalarkkē ākki vākku uṉ
maṇivārttaikku ākki aimpulaṉkaḷ āra
vantaṉai āṭkoṇṭu uḷḷē pukuntu viccai
māl amutap perum kaṭalē malaiyē uṉṉait
tantaṉai cen tāmaraikkāṭu aṉaiya mēṉit

taṉiccuṭarē iraṇṭumili ittaṉiya ṉēṟkē.


5.27

taṉiyēṉaṉ perum piṟavip pauvattu evvam

taṭam tiraiyāl eṟṟuṇṭu paṟṟu oṉṟu iṉṟik
kaṉiyainēr tuvarvāyār eṉṉum kālāl
kalakkuṇṭu kāma vāṉ cuṟaviṉ vāyppaṭṭu
iṉi eṉṉē uyyum āṟa eṉṟu eṉṟu eṇṇi
añcu eḻuttiṉ paṇai piṭittuk kiṭakkiṉṟēṉai
muṉaivaṉē mutal antam illā mallaṟ

karaikāṭṭi āṭkoṇṭāy mūrkkaṉēṟkē.


5.28

kēṭṭu ārum aṟiyātāṉ kēṭu oṉṟu illāṉ

kiḷai ilāṉ kēḷātē ellām kēṭṭāṉ
nāṭṭārkaṉ viḻittiruppa ñālattu uḷḷē
nāyiṉukku tavicu iṭṭu nāyiṉēṟkē
kāṭṭātaṉa ellām kāṭṭip piṉṉum
kēḷātāṉa ellām kēṭpittu eṉṉai
mīṭṭēyum piṟavāmal kāttu āṭkoṇṭāṉ

emperumāṉ ceytiṭṭa viccaitāṉē.


5.29

viccaitāṉ itu oppatu uṇṭō kēṭkiṉ

mikukātal aṭiyārtam aṭiyaṉ ākki
accam tīrttu āṭkoṇṭāṉ amutam ūṟi
akam nekavē pukuntu āṇṭāṉ aṉpu kūra
accaṉ āṇ peṇ ali ākācam āki
ār aḻal āy antam āy appāl niṉṟa
ceccai malar puraiyum mēṉi eṅkaḷ

civaperumāṉ emperumāṉ tēvā kōvē.


5.30

tēvarkkō aṟiyāta tēva tēvaṉ

ceḻum poḻilkaḷ payantu kāttu aḻikkum maṟṟai
mūvar kōṉāy niṉṟa mutalvaṉ mūrtti
mūtātai mātu āḷum pākattu entai
yāvar kōṉ eṉṉaiyum vantu āṇṭu koṇṭāṉ
yām ārkkum kuṭi allōm yātum añcōm
mēviṉōm avaṉ aṭiyār aṭiyarōṭum

mēṉmēlum kuṭaintu āṭi āṭuvōmē.


5.31

āṭukiṉṟilai kūttu uṭaiyāṉ kaḻaṟku aṉpu ilai eṉpuurukip

pāṭukiṉṟilai pataippatum ceykilai paṇikilai pātamalar
cūṭukiṉṟilai cūṭṭukiṉṟatum ilai tuṇai ili piṇa neñcē

tēṭikiṉṟilai teruvutōṟu alaṟilai ceyvatoṉṟu aṟiyēṉē?


5.32

aṟivu ilāta eṉaippukuntu āṇṭu koṇṭu aṟivatai aruḷimēl

neṟielām pulam ākkiya entaiyaip pantaṉai aṟup pāṉaip
piṟivu ilāta iṉ aruḷ kaṇ peṟṟiruntum māṟi āṭuti piṇa neñcē

kiṟi elām mikak kīḻppaṭuttāy keṭuttāy eṉṉaik keṭumāṟē.


5.33

māṟiniṉṟu eṉaik keṭak kiṭantaṉaiyai em miti ilimaṭa neñcē

tēṟukiṉṟilam iṉi uṉaic cikkaṉek civaṉ avaṉ tiraṅ kōḷ mēl
nīṟu niṉṟatu kaṇṭaṉai āyiṉum nekkilai ikkāyam

kīṟu niṉṟilai keṭuvatu uṉ paricu itu kēṭkavum killēṉē.


5.34

kiṟṟavā maṉamē keṭuvāy uṭaiyāṉ aṭi nāyēṉai

viṟṟu elām mika āḷvataṟku uriyavaṉ viraimalar tirup pātam
muṟṟu ilā iḷantaḷir pirintiruntu nī uṇṭaṉa ellām

aṟṟavāṟum niṉ aṟivum niṉperumaiyum aḷavu aṟuk killēṉē.


5.35

aḷavu aṟuppataṟku ariyavaṉ imaiyavarkku

aṭiyavarkku eḷiyāṉ nam
kaḷavu aṟuttu niṉṟu āṇṭamai karuttiṉuḷ
kacintu uṇarntu iruntēyum
uḷa kaṟuttu uṉai niṉaintu uḷam perum kaḷaṉ
ceytatum ilai neñcē
paḷaku aṟuttu aṭaiyāṉ kaḻal paṇintilai

parakati pukuvāṉē.


5.36

pukuva tāvatum pōtara villatum poṉṉakar pukappōtaṟ

kukuva tāvatum entaiyem pirāṉeṉṉai yāṇṭavaṉ cuḻaṟkaṉpu
nekuva tāvatum nittalum amutoṭu tēṉoṭu pālkaṭṭi

mikuva tāvatum iṉṟeṉiṉ maṟṟitaṟ keṉceykēṉ viṉaiyēṉē.


5.37

viṉaiyeṉ pōluṭai yārpiṟa rāruṭai yāṉaṭi nāyēṉait

ticaiyiṉ pākamum pirivatu tirukkuṟip paṉṟumaṟ ṟataṇālē
muṉaivaṉ pātanaṉ malarpirin tiruntumnāṉmuṭṭilēṉ talaikīṟēṉ

iṉaiyaṉ pāvaṉai yirumpukal maṉañcevi yiṉṉateṉ ṟaṟiyēṉē.


5.38

ēṉai yāvarum eytiṭa luṟṟamaṟ ṟiṉṉa teṉ ṟaṟiyāta

tēṉai āṉneyaik karumpiṉ iṉ tēṟalaic civaṉaiyeṉ civalōkak
kōṉai māṉaṉa nōkkitaṉ kūṟaṉaik kuṟukilēṉ neṭuṅkālam

ūṉai yāṉirun tōmpukiṉ ṟēṉkeṭu vēṉuyi rōyātē.


5.39

ōyvi lātaṉa uvamaṉil iṟantaṉa oṇmalart tāḷtantu

nāyi lākiya kulattiṉuṅ kaṭaippaṭum eṉṉainaṉ ṉeṟikāṭṭit
tāyi lākiya iṉṉaruḷ purintaeṉ talaivaṉai naṉikāṇēṉ

tīyil vīḻkilēṉ tiṇvarai uruḷkilēṉ ceḻuṅkaṭal pukuvēṉē.


5.40

vēṉil vēḷkaṇai kiḻittiṭa matikeṭum atutaṉai niṉaiyātē

māṉni lāviya nōkkiyar paṭiṟiṭai mattiṭu tayirākit
tēṉni lāviya tiruvaruḷ purintaveṉ civaṉakar pukappōkēṉ

ūṉil āviyai ōmputaṟ poruṭṭiṉum uṇṭuṭut tiruntēṉē.


5.41

irukai yāṉaiyai ottirun teṉṉuḷak

karuvai yāṉkaṇṭi lēṉ kaṇṭa tevvamē
varuka veṉṟu paṇittaṉai vāṉuḷōrkku

oruva ṉēkiṟṟi lēṉkiṟpaṉ uṇṇavē.


5.42

uṇṭō r oṇporu ḷeṉṟuṇar vārkkelām

peṇṭir āṇali yeṉṟaṟi yoṇkilai
toṇṭa ṉēṟkuḷḷa vāvantu tōṉṟiṉāy

kaṇṭuṅ kaṇṭilēṉ eṉṉakaṇ māyamē.


5.43

mēlai vāṉava rummaṟi yātatōr

kōla mēyeṉai āṭkoṇṭa kūttaṉē
ñāla mēvicum pēyivai vantupōm

kāla mēyuḷai yeṉṟukol kāṇpatē.


5.44

kāṇa lāmpara mēkaṭ kiṟantatōr

vāṇi lāp poru ḷēyiṅkor pārppeṉap
pāṇa ḷēṉpaṭiṟ ṟākkaiyai viṭṭuṉaip

pūṇu māṟṟi yēṉ pulaṉ pōṟṟiyē.


5.45

pōṟṟi yeṉṟum puraṇṭum pukaḻntumniṉṟu

āṟṟaṉ mikkaaṉ pālaḻaik kiṉṟilēṉ
ēṟṟu vantetir tāmarait tāḷuṟuṅ

kūṟṟa maṉṉator koḷkaiyeṉ koḷkaiyē.


5.46

koḷḷuṅ killeṉai yaṉpariṟ kūyppaṇi

kaḷḷum vaṇṭum aṟāmalark koṉṟaiyāṉ
naḷḷuṅ kīḻaḷum mēluḷum yāvuḷum

eḷḷum eṇṇeyum pōlniṉṟa entaiyē.


5.47

entai yāyem pirāṉmaṟṟum yāvarkkun

tantai tāytam pirāṉtaṉak kaḵtilāṉ
munti yeṉṉuḷ pukuntaṉaṉ yāvaruñ

cintai yālum aṟivaruñ celvaṉē.


5.48

celvam nalkura viṉṟiviṇ ṇōrpuḻup

pulvaram piṉṟi yārkkum arumporuḷ
ellai yilkaḻal kaṇṭum pirintaṉaṉ

kalva kaimaṉat tēṉpaṭṭa kaṭṭamē.


5.49

kaṭṭaṟutteṉai yāṇṭukaṇ ṇāranīṟu

iṭṭa aṉparo ṭiyāvaruṅ kāṇavē
paṭṭi maṇṭapam ēṟṟiṉai ēṟṟiṉai

eṭṭi ṉōṭiraṇ ṭum aṟi yēṉaiyē.


5.50

aṟiva ṉēyamu tēaṭi nāyiṉēṉ

aṟiva ṉākak koṇṭō eṉai āṇṭatu
aṟivi lāmaiyaṉ ṟēkaṇṭa tāṇṭanāḷ

aṟiva ṉōvalla ṉōaru ḷīcaṉē.


5.51

īcaṉēyeṉ emmāṉē yentai perumāṉ eṉpiṟavi

nācaṉē nāṉ yātumeṉ ṟallāp pollā nāyāṉa
nīcaṉēṉai āṇṭāykku niṉaikka māṭṭēṉ kaṇṭāyē

tēcaṉēam palavaṉē ceyva toṉṟum aṟiyēṉē.


5.52

ceyva taṟiyāc ciṟunāyēṉ cempoṟ pāta malarkāṇāp

poyyār peṟumpē ṟattaṉaiyum peṟutaṟ kuriyēṉ poyyilā
meyyar veṟiyār malarppātam mēvak kaṇṭuṅ kēṭṭiruntum

poyya ṉēṉnāṉ uṇṭuṭuttiṅ kiruppa tāṉēṉ pōrēṟē.


5.53

pōrēṟēniṉ poṉṉakarvāy nīpōntaruḷi iruḷnīkki

vārē ṟiḷameṉ mulaiyāḷē ṭuṭaṉvan taruḷa aruḷpeṟṟa
cīrē ṟaṭiyār niṉpātañ cērak kaṇṭuṅ kaṇkeṭṭa

ūrē ṟāyiṅ kuḻalvēṇē koṭiyāṉ uyirtāṉ uḷavātē.


5.54

ulavāk kālan tavameyti uṟuppum veṟuttiṅ kuṉaikkāṇpāṉ

palamā muṉivar naṉivāṭap pāvi yēṉaip paṇikkoṇṭāy
malamāk kurampai yitumāykka māṭṭēṉ maṇiyē uṉaikkāṇpāṉ

alavā niṟkum aṉpilēṉ eṉkoṇṭeḻukēṉ emmāṉē.


5.55

māṉēr nōkki umaiyāḷ paṅkā vantiṅ kāṭkoṇṭa

tēṉē amutē karumpiṉ teḷivē civaṉē teṉtillaik
kōṉē uṉtaṉ tirukkuṟippuk kūṭu vārniṉ kaḻalkūṭa

ūṉār puḻukkū ṭitukāttiṅ kiruppa tāṉēṉ uṭaiyāṉē.


5.56

uṭaiyā ṉēniṉṟaṉaiyuḷki uḷḷam urukum peruṅkātal

uṭaiyā ruṭaiyāy niṉpātañ cērak kaṇṭiṅ kūrnāyiṟ
kaṭaiyā ṉēṉneñ curukātēṉ kallā maṉantēṉ kaciyātēṉ

muṭaiyā puḻukkū ṭitukāttiṅ kiruppa tāk muṭittāyē.


5.57

muṭitta vāṟum eṉṟaikkē takka tēmuṉ ṉaṭiyāraip

piṭitta vāṟuñ cōrāmaṟ cōra ṉēṉiṅ koruttivāy
tuṭitta vāṟuṅ tukiliṟaiyē cōrnta vāṟum mukaṅkuṟuvēr

poṭitta vāṟu mivaiyuṇarntu kēṭeṉṟaṉakkē cūḻntēṉē.


5.58

tēṉaip pālaik kaṉṉaliṉ teḷiyai oḷiyait teḷintārtam

ūṉai urukkum uṭaiyāṉai umpa rāṉai vampaṉēṉ
tāṉiṉ ṉaṭiyēṉ nīyeṉṉai āṇṭā yeṉṟāl aṭiyēṟkut

tāṉuñ cirittē yaruḷalān taṉmai yāmeṉ taṉmaiyē.


5.59

taṉmai piṟarā laṟiyāta talaivā pollā nāyaṉa

puṉmai yēṉai āṇṭaiyā puṟamē pōka viṭuvāyō
eṉmai nōkku vāryārē eṉnāṉ ceykēṉ emperumāṉ

poṉṉē tikaḻun tirumēṉi entā yeṅkup pukuvēṉē.


5.60

pukuvē ṉeṉatē niṉpātam pōṟṟum aṭiyā ruḷniṉṟu

nakuvēṉ paṇṭu tōṇōkki nāṇa millā nāyiṉēṉ
neṭumaṉ pillai niṉaikkāṇa nīyāṇṭaruḷ aṭiyēṉun

takuva ṉēyeṉ taṉmaiyē entāy antō tariyēṉē.


5.61

tarikkilēṉ kāya vāḻkkai caṅkarā pōṟṟi vāṉa

viruttaṉē pōṟṟi eṅkaḷ viṭalaiyē pōṟṟi oppil
oruttaṉē pōṟṟi umpar tampirāṉ pōṟṟi tillai

niruttaṉē pōṟṟi eṅkaḷ niṉmalā pōṟṟi pōṟṟi.


5.62

pōṟṟiyō namacci vāya puyaṅkaḷē mayaṅku kiṉṟēṉ

pōṟṟiyō namacci vāya pukaliṭam piṟitoṉ ṟillai
pōṟṟiyō namacci vāya puṟameṉap pōkkil kaṇṭāy

pōṟṟiyō namacci vāya cayacaya pōṟṟi pōṟṟi.


5.63

pōṟṟiyeṉ pōlum poyyar tammaiāṭ koḷḷum vaḷḷal

pōṟṟiniṉ pātam pōṟṟi nātaṉē pōṟṟi pōṟṟi
pōṟṟi niṉ karuṇai veḷḷam putumatup puvaṉam nīrtīk

kāṟṟiya māṉaṉ vāṉam irucuṭark kaṭavuḷāṉē.


5.64

kaṭavuḷē pōṟṟi yeṉṉaik kaṇṭukoṇ ṭaruḷu pōṟṟi

viṭavuḷē urukki yeṉṉai āṇṭiṭa vēṇṭum pōṟṟi
uṭalitu kaḷaintiṭ ṭollai umpartan taruḷu pōṟṟi

caṭaiyuḷē kaṅkai vaitta caṅkarā pōṟṟi pōṟṟi.


5.65

caṅkarā pōṟṟi maṟṟōr caraṇilēṉ pōṟṟi kōlap

poṅkarā alkuṟ cevvāy veṇṇaik kariya vāṭkaṇ
maṅkaiyōr paṅka pōṟṟi mālviṭai yūrti pōṟṟi

iṅkivvāḻ vāṟṟa killēṉ empirāṉ iḻittiṭṭēṉē.


5.66

iḻittaṉaṉ eṉṉai yāṉē empirāṉ pōṟṟi pōṟṟi

paḻittaṉaṉ uṉṉai eṉṉai āḷuṭaip pātam pōṟṟi
piḻaittavai poṟukkai ellām periyavar kaṭamai pōṟṟi

oḻittiṭil vāḻvu pōṟṟi umparnāṭa ṭempi rāṉē.


5.67

empirāṉ pōṟṟi vāṉat tavaravar ēṟu pōṟṟi

komparār maruṅkul maṅkai kūṟaveṇ ṇīṟa pōṟṟi
cempirāṉ pōṟṟi tillait tirucciṟṟam palava pōṟṟi

umparā pōṟṟi eṉṉai āḷuṭai oruva pōṟṟi.


5.68

oruvaṉē pōṟṟi oppil appaṉē pōṟṟi vāṉōr

kuruvaṉē pōṟṟi eṅkaḷ kōmaḷak koḻuntu pōṟṟi
varuvaveṉ ṟeṉṉai niṉpāl vāṅkiṭa vēṇṭum pōṟṟi

tarukaniṉ pātam pōṟṟi tamiyaṉēṉ tīrttē.


5.69

tīrntaaṉ pāya aṉpark kavariṉum aṉpa pōṟṟi

pērntumeṉ poymai yāṭkoṇṭaruḷum perumai pōṟṟi
vārntanañ cayiṉṟu vāṉōrk kamutamā vaḷḷal pōṟṟi

ārntaniṉ pātam nāyēṟ karuḷiṭa vēṇṭum pōṟṟi.


5.70

pōṟṟip puvaṉam nīrtīr kāloṭu vāṉa māṉāy

pōṟṟiyev vuyirkkun tōṟṟam ākinī tōṟṟa millāy
pōṟṟiyel lāvuyirakkum īṟāyī ṟiṉmai yāṉāy

pōṟṟiyaim pulaṉkaḷ niṉṉaip puṇarkilāp puṇarkkai yāṉē.


5.71

puṇarppatu okka entai eṉṉai āṇṭu pūṇa nōkkiṉāy

puṇarppatu aṉṟu itu eṉṟapōtu niṉṉoṭu eṉṉoṭu eṉitu ām
puṇarppatu āka aṉṟu itu āka aṉpu niṉkaḻal kaṇē

puṇarppatu atu āka am kaṉāḷ puṅkam āṉa pōkamē.


5.72

pōkam vēṇṭi vēṇṭilēṉ purantaraāti iṉpamum

ēkaniṉ kaḻal iṇai alātu ilēṉ empirāṉ
ākam viṇṭu kampam vantu kuñci añcalik kaṇē

āka eṉ kai kaṇkaḷ tārai āṟu atu āka aiyaṉē.


5.73

aiya niṉṉatu allatu illai maṟṟu ōr paṟṟu vañcaṉēṉ

poy kalantatu allatu illai poymaiyēṉ eṉpirāṉ
mai kalanta kaṇṇi paṅka vantu niṉ kaḻal kaṇē

mey kalanta aṉpar aṉpu eṉakkum ākavēṇṭumē.


5.74

vēṇṭum niṉ kaḻal kaṇ aṉpu poymai tīrttu meymaiyē

āṇṭu koṇṭu nāyiṉēṉai āva eṉṟu aruḷu nī
pūṇṭu koṇṭu aṭiyaṉēṉum pōṟṟi pōṟṟi eṉṟum eṉṟum

māṇṭu māṇṭu vantu vantu maṉṉa niṉ vaṇaṅkavē.


5.75

vaṇaṅkum niṉṉai maṇṇum viṇṇum vētam nāṉkum ōlam iṭṭu

uṇaṅkum niṉṉai eytal uṟṟu maṟṟu ōr uṇmai iṉmaiyiṉ
vaṇaṅkiyām viṭēṅkaḷ eṉṉa vantu niṉṟu aruḷutaṟku

iṇaṅku koṅkai maṅkai paṅka eṉ kolō niṉaippatē.


5.76

niṉaippatu āka cintai cellum ellai āya vākkiṉāl

tiṉait taṉaiyum āvatu illai collal āva kēṭpavē
aṉaittu ulakum āya niṉṉai aimpulaṉkaḷ kāṇkilā

eṉaittu eṉaittu atu eppuṟattu atu entai pātam eytavē.


5.77

eytal āvatu eṉṟu niṉṉai empirāṉ ivvañcaṉēṟku

uytal āvatu uṉ kaṇ aṉṟi maṟṟu ōr uṇmai iṉmaiyil
paital āvatu eṉṟu pātukāttu iraṅku pāviyēṟku

ītu allātu niṉkaṇ oṉṟum vaṇṇam illai īcaṉē.


5.78

īcaṉē nī allatu illai iṅkum aṅkum eṉpatum

pēciṉēṉ ōr pētam iṉmai pētaiyēṉ eṉ empirāṉ
nīcaṉēṉai āṇṭukoṇṭa niṉmalā ōr niṉ alāl

tēcaṉē ōr tēvar uṇmai cintiyātu cintaiyē.


5.79

cintai ceykai kēḷvi vākkuc cīr il aimpulaṉkaḷāl

muntai āṉa kālam niṉṉai eytiṭāta mūrkkaṉēṉ
ventu aiyā viḻuntilēṉ eṉ uḷḷam veḷki viṇṭilēṉ

entai āya niṉṉai iṉṉam eytal uṟṟu iruppaṉē.


5.80

iruppu neñcam vañcaṉēṉai āṇṭu koṇṭa niṉṉatāḷ

karuppumaṭṭu vāy maṭuttu eṉaik kalantu pōkavum
neruppum uṇṭu yāṉum uṇṭu iruntatu uṇṭatu āyiṉum

viruppum uṇṭu niṉkaṇ eṉkaṇ eṉpatu eṉṉa viccaiyē.


5.81

viccuk kēṭu poykku ākātu eṉṟu iṅku iṉai vaittāy

iccaikku āṉār ellārum vantu uṉtāḷ cērntār
accattālē āḻntiṭukiṉṟēṉ ārūr em

miccait tēvā eṉ nāṉ ceytēṉ pēcāyē.


5.82

pēcappaṭṭēṉ niṉ aṭiyāril tirunīṟē

pūcappaṭṭēṉ pūtarāl uṉ aṭiyāṉ eṉṟu
ēcappaṭṭēṉ iṉippaṭukiṉṟatu amaiyātāl

ācaippaṭṭēṉ āṭpaṭṭēṉ uṉ aṭiyēṉē.


5.83

aṭiyēṉ allēṉ kollō tāṉeṉai āṭkoṇṭu ilai kollō

aṭiyār āṉār ellārum vantu uṉtāḷ cērntār
ceṭicēr uṭalam itu nīkkamāṭṭēṉ eṅkaḷ civalōkā

kaṭiyēṉ uṉṉaik kaṇṇārak kāṇumāṟu kāṇēṉē.


5.84

kāṇumāṟu kāṇēṉ uṉṉai annāḷ kaṇṭēṉum

pāṇē pēci eṉ taṉṉaip paṭuttatu eṉṉa parañcōti
āṇē peṇṇē ār amutē attā cettē pōyiṉēṉ

ēṇ nāṇ illā nāyiṉēṉ eṉkoṇṭu eḻukēṉ emmāṉē.


5.85

māṉ nēr nōkki umaiyāḷ paṅkā maṟai īṟu aṟiyā maṟaiyāṉē

tēṉē amutē cintaikku ariyāy ciṟiyēṉ piḻai poṟukkum
kōṉē ciṟitē koṭumai paṟaintēṉ civam mānakar kuṟukap

pōṉār aṭiyār yāṉum poyyum puṟamē pōntōmē.


5.86

puṟamē pōntōm poyyum yāṉum mey aṉpu

peṟavē vallēṉ allā vaṇṇam peṟṟēṉ yāṉ
aṟavē niṉṉaic cērnta aṭiyār maṟṟu oṉṟu aṟiyātār

ciṟavē ceytu vaḻivantu civaṉē niṉtāṉ cērntārē.


5.87

tārāy uṭaiyāy aṭiyēṟku uṉtāṉ iṇai aṉpu

pōrā ulakam pukkār aṭiyār puṟamē pōntēṉ yāṉ
ūr ā milaikkak kuruṭṭu āmilaittu iṅku uṉtāṉ iṇai aṉpukku

ārāy aṭiyēṉ ayalē mayal koṇṭu aḻukēṉē.


5.88

aḻukēṉ niṉpāl aṉpām maṉam āy aḻal cērnta

meḻukē aṉṉār miṉār poṉ ār kaḻal kaṇṭu
toḻutē uṉṉait toṭarntārōṭum toṭarātē

paḻutē piṟantēṉ eṉ koṇṭu uṉṉaip paṇikēṉē.


5.89

paṇivār piṇi tīrntu aruḷip paḻaiya aṭiyārkku uṉ

aṇi ār pātam koṭukki atuvum aritu eṉṟāl
tiṇi ār mūṅkil aṉaiyēṉ viṉaiyaip poṭi ākkit

taṇi ār pātam vantu ollai tārāy poytīr meyyāṉē.


5.90

yāṉē poy eṉneñcum poy eṉ aṉpum poy

āṉāl viṉaiyēṉ aḻutāl uṉṉaip peṟalāmē
tēṉē amutē karumpiṉ teḷivē tittikkum

māṉē aruḷāy aṭiyēṉ uṉai vantu uṟumāṟē.


5.91

māṟu ilāta māk karuṇai veḷḷamē

vantu munti niṉmalar koḷtāḷ iṇai
vēṟu ilāp patam paricu peṟṟa niṉ
meymmai aṉpar uṉ meymmai mēviṉār
īṟu ilāta nī eḷiyai āki vantu
oḷi cey māṉuṭam āka nōkkiyum
kīṟu ilāta neñcu uṭaiyēṉ āyiṉaṉ

kaṭaiyaṉ nāyiṉaṉ paṭṭa kīḻmaiyē.


5.92

mai ilaṅku nal kaṇṇip paṅkaṉē

vantu eṉṉaip paṇikoṇṭa piṉmaḻak
kai ilaṅku poṉ kiṇṇam eṉṟu alāl
ariyai eṉṟu uṉaik karutu kiṉṟēṉ
mey ilaṅku veṇ nīṟṟu mēṉiyāy
meymmai aṉpar uṉ meymmai mēviṉār
poy ilaṅku eṉaip pukutaviṭṭu nī

pōvatō colāy poruttam āvatē.


5.93

poruttam iṉmaiyēṉ vañcam uṇmaiyēṉ

pōtaeṉṟueṉaip purintu nōkkavum
varuttam iṉmaiyēṉ vañcam uṇmaiyēṉ
māṇṭilēṉ malark kamala pātaṉē
aratta mēṉiyāy aruḷ cey aṉparum
nīyum aṅku eḻuntaruḷi iṅku eṉai
iruttiṉāy muṟaiyō eṉ empirāṉ

vampaṉēṉ viṉaikku iṟuti illaiyē.


5.94

illai niṉ kaḻaṟku aṉpu atu eṉ kaṇē

ēlam ēlum nal kuḻali paṅkaṉē
kallai meṉkaṉi ākkum viccai koṇṭu
eṉṉai niṉ kaḻaṟku aṉpaṉ ākkiṉāy
ellai illai niṉ karuṇai empirāṉ
ētukoṇṭu nāṉ ētu ceyyiṉum
vallaiyē eṉakku iṉṉum uṉ kaḻal

kāṭṭi mīṭkavum maṟu il vāṉaṉē.


5.95

vāṉa nāṭarum aṟi oṇāta nī

maṟaiyil īṟum muṉ toṭar oṇāta nī
ēṉai nāṭarum teri oṇāta nī
eṉṉai iṉṉitāy āṇṭu koṇṭavā
ūṉai nāṭakam āṭu vittavā
uruki nāṉ uṉaip paruka vaittavā
ñāṉa nāṭakam āṭu vittavā

naiya vaiyakattu uṭaiya viccaiyē.


5.96

viccu atu iṉṟiyē viḷaivamu ceykuvāy

viṇṇum maṇṇakam muḻutum yāvaiyum
vaiccu vāṅkuvāy vañcakap perum
pulaiyaṉēṉai uṉkōyil vāyiliṟ
piccaṉākkiṉāy periya aṉparukku
uriyaṉ ākkiṉāy tām vaḷarttatu ōr
naccu māmaram āyiṉum kolār

nāṉum aṅkaṉē uṭaiya nātaṉē.


5.97

uṭaiya nātaṉē pōṟṟi niṉ alāl

paṟṟu maṟṟu eṉakku āvatu oṉṟu iṉi
uṭaiyaṉē paṇi pōṟṟi umparār
tam parāparā pōṟṟi yāriṉum
kaṭaiyaṉ āyiṉēṉ pōṟṟi eṉ perum
karuṇaiyāḷaṉē pōṟṟi eṉṉai niṉ
aṭiyaṉ ākkiṉāy pōṟṟi ātiyum

antam āyiṉāy pōṟṟi appaṉē.


5.98

appaṉē eṉakku amutaṉē āṉantaṉē

akamneka aḷ ūṟu tēṉ
oppaṉē uṉakku ariya aṉparil
uriyaṉāy uṉaip paruka niṉṟatu ōr
tuppaṉē cuṭar muṭiyaṉē tuṇai
yāḷaṉē toḻumpāḷar eyppaṉil
vaippaṉē eṉai vaippatō colāy

naiya vaiyakattu eṅkaḷ maṉṉaṉē.


5.99

maṉṉa empirāṉ varuka eṉ eṉai

mālum nāṉmukattu oruvaṉ yāriṉum
muṉṉa empirāṉ varuka eṉ eṉai
muḻutum yāvaiyum iṟuti uṟṟa nāṉ
piṉṉa empirāṉ varuka eṉ eṉaip
pey kaḻaṟ kaṇ aṉpāy eṉ nāviṉāl
paṉṉa empirāṉ varuka eṉ eṉaip

pāva nāca niṉ cīrkaḷ pāṭavē.


5.100

pāṭavēṉṭum nāṉ pōṟṟi niṉṉaiyē

pāṭinaintuṟaintuṟuki nekkunekku
āṭavēṉṭum nāṉ pōṟṟi ampalat
tāṭuniṉkaḻaṟpōtu nāyiṉēṉ
kūṭavēṇṭum nāṉpōṟṟi yippuḻuk
kūṭu nīkkeṉaip pōṟṟi poyyelām
vīṭavēṇṭum nāṉ pōṟṟi vīṭutan

taruḷu pōṟṟiniṉ meyyar meyyaṉē.


tirucciṟṟampalam


6. Nittal Vinnappam – Die Bitte, nicht verlassen zu werden

Deutsch · Umschrift · Tamil


6.1

kaṭaiyava ṉēṉak karuṇaiyi ṉāṟ kalan tāṇṭukoṇṭa

viṭaiyava ṉēviṭ ṭiṭutikaṇṭāyviṟal vēṅkaiyiṉ tōl
uṭaiyava ṉē maṉṉum uttarakōcamaṅkaikkaracē

caṭaiyava ṉētaḷarn tēṉem pirāṉeṉṉait tāṅkikkoḷḷē.


6.2

koḷḷār piḷavaka lāttaṭaṅ koṅkaiyar kovvaiccevvāy

viḷḷēṉ eṉiṉum viṭutikaṇṭāy viḻuttoḻuppiṉ
uḷḷēṉ puṟamallēṉ uttara kōcamaṅ kaikkaracē

kaḷḷēṉ oḻiyavum kaṇṭukoṇṭāṇṭatek kāraṇamē.


6.3

kāruṟu kaṇṇiyar aimpulaṉ āṟṟaṅ karaimaramāy

vēruṟu vēṉai viṭutikaṇṭāy viḷaṅkuntiruvār
ūruṟai vāymaṉṉum uttarakōcamaṅkaik karacē

vāruṟu pūṇmulai yāḷpaṅka eṉṉai vaḷarppavaṉē.


6.4

vaḷarkiṉṟa niṉkaruṇaikkaiyil vāṅkavum nīṅkiyippāl

miḷirkiṉṟa eṉṉai viṭutikaṇṭāy veṇmatikkoḻuntoṉṟu
oḷirkiṉṟa nīḷmuṭi uttarakōcamaṅkaikkaracē

teḷikiṉṟa poṉṉumiṉ ṉum aṉṉatōṟṟac ceḻuñcuṭarē.


6.5

ceḻikiṉṟa tīppuku viṭṭiliṉ cil moḻiyāril palnāḷ

viḻukiṉṟa eṉṉai viṭuti kaṇṭāy veṟi vāy aṟukāl
uḻukiṉṟa pūmuṭi uttarakōcamaṅkaikku aracē

vaḻiniṉṟu niṉ aruḷ ār amutu ūṭṭa maṟuttaṉaṉē.


6.6

maṟuttaṉaṉ yāṉ uṉ aruḷ aṟiyāmaiyiṉ eṉ maṇiyē

veṟuttu eṉai nī viṭṭiṭuti kaṇṭāy viṉaiyiṉ tokuti
oṟuttu eṉai āṇṭukoḷ uttara kōca maṅkaikku aracē

poṟuppār aṉṟē periyōr ciṟunāykaḷ tam poyyiṉaiyē.


6.7

poyyavaṉēṉaip poruḷ eṉa āṇṭu oṉṟu pottik koṇṭa

meyyavaṉē viṭṭiṭuti kaṇṭāy viṭam uṇmiṭaṟṟu
maiyavaṉē maṉṉum uttarakōca maṅkaikku aracē

ceyyavaṉē civaṉē ciṟiyēṉ pavam tīrppavaṉē.


6.8

tīrkkiṉṟavāṟu eṉ piḻaiyai niṉcīr aruḷ eṉkoleṉṟu

vērkkiṉṟa eṉṉai viṭuti kaṇṭāy viravār veruva
ārkkiṉṟa tārviṭai uttarakōca maṅkaikku aracē

īrkkiṉṟa añcoṭu accam viṉaiyēṉai irutalaiyē.


6.9

irutalaikkoḷḷiyaṉ uḷeṟumpu ottu niṉaippirinta

viritalaiyēṉai viṭuti kaṇṭāy viyaṉ mūvulakukku
orutalaivā maṉṉum uttarakōca maṅkaikku aracē

porutaru mūvilaivēl valaṉ ēntip polipavaṉē.


6.10

polikiṉṟa niṉtāḷ pukutap peṟṟu ākkaiyaip pōkkap peṟṟu

melikiṉṟa eṉṉai viṭuti kaṇṭāy aḷitēr viḷiri
olikiṉṟa pūmpoḻil uttarakōca maṅkaikku aracē

vali niṉṟa tiṇcilaiyāl erittāy puram māṟupaṭṭē.


6.11

māṟupaṭṭu añcu eṉṉai vañcippa yāṉuṉmaṇi malarttāḷ

vēṟupaṭṭēṉai viṭuti kaṇṭāy viṉaiyēṉ maṉattē
ūṟum maṭṭē maṉṉum uttarakōca maṅkaikku aracē

nīṟupaṭṭē oḷi kāṭṭum poṉmēṉi neṭuntakaiyē.


6.12

neṭuntakai nī eṉṉai āṭkoḷḷa yāṉ aimpulaṉkaḷ koṇṭu

viṭum takaiyēṉai viṭuti kaṇṭāy viravār veruva
aṭumtakai vēlvalla uttarakōca maṅkaikku aracē

kaṭum takaiyēṉ uṇṇum teḷnīr amutap peruṅkaṭalē.


6.13

kaṭaliṉuḷ nāy nakki aṅku uṉ karuṇaik kaṭaliṉ uḷḷam

viṭal ariyēṉai viṭuti kaṇṭāy viṭal il aṭiyār
uṭal ilamē maṉṉum uttarakōca maṅkaikku aracē

maṭaliṉ maṭṭē maṇiyē amutē eṉmatu veḷḷamē.


6.14

veḷḷattuḷ nāvaṟṟi āṅku uṉ aruḷ peṟṟut tuṉpattu iṉṟum

viḷḷakkilēṉai viṭuti kaṇṭāy virumpum aṭiyār
uḷḷattu uḷḷāy maṉṉum uttarakōca maṅkaikku aracē

kaḷḷattu uḷēṟku aruḷāy kaḷiyāta kaḷi eṉakkē.


6.15

kaḷivanta cintaiyōṭu uṉ kaḻal kaṇṭum kalantaruḷa

veḷivantilēṉai viṭuti kaṇṭāy meyc cuṭarukku ellām
oḷivanta pūmkaḻal uttarakōca maṅkaikku aracē

aḷivanta entaipirāṉ eṉṉai āḷuṭai eṉ appaṉē.


6.16

eṉṉai appā añcal eṉpavar iṉṟi niṉṟu eyttu alaintēṉ

miṉṉai oppāy viṭṭiṭuti kaṇṭāy uvamikkiṉ meyyē
uṉṉai oppāy maṉṉum uttarakōca maṅkaikku aracē

aṉṉai oppāy eṉakku attaṉ oppāy eṉ arum poruḷē.


6.17

poruḷē tamiyēṉ pukal iṭamē niṉ pukaḻ ikaḻvār

veruḷē eṉai viṭṭiṭuti kaṇṭāy meymmaiyār viḻuṅkum
aruḷē aṇi poḻil uttarakōca maṅkaikku aracē

iruḷē veḷiyē ikam param āki iruntavaṉē.


6.18

iruntu eṉṉai āṇṭukoḷ viṟṟukkoḷ oṟṟivai eṉṉiṉ allāl

viruntiṉaṉēṉai viṭuti kaṇṭāy mikka nañcu amutāy
aruntiṉaṉē maṉṉum uttirakōca maṅkaikku aracē

maruntiṉaṉē piṟavip piṇippaṭṭu maṭaṅkiṉarkkē.


6.19

maṭaṅkaeṉ valviṉaik kāṭṭai niṉmaṉ aruḷ tīk koḷuvum

viṭaṅka eṉtaṉṉai viṭutikaṇṭāy eṉ piṟaviyai vēr
oṭuṅkaḷaintu āṇṭukoḷ uttarakōca maṅkaikku aracē

koṭum karikkuṉṟu urittu añcuvittāy vañcik kompiṉaiyē.


6.20

kompar illāk koṭipōla alamantaṉaṉ kōmaḷamē

vempukiṉṟēṉai viṭutikaṇṭāy viṇṇar naṇṇukillā
umpar uḷḷāy maṉṉum uttarakōca maṅkaikku aracē

amparamē nilaṉē aṉal kāloṭu appu āṉavaṉē.


6.21

āṉaivem pōril kuṟum tūṟu eṉappulaṉāl alaippuṇ

ṭēṉai entāy viṭṭiṭuti kaṇṭāy viṉaiyēṉ maṉattut
tēṉaiyum pālaiyum kaṉṉalaiyum amuttaiyum ottu

ūṉaiyum eṉpiṉaiyum urukkāniṉṟa oṇmaiyaṉē.


6.22

oṇmaiyaṉē tirunīṟṟai uttūḷittu oḷi miḷirum

veṇmaiyaṉē viṭṭiṭuti kaṇṭāy mey aṭiyavarkaṭku
aṇmaiyaṉē eṉṟum cēyāy piṟarkku aṟitaṟku aritām

peṇmaiyaṉē toṉmai āṇmaiyaṉē alip peṟṟiyaṉē.


6.23

peṟṟatu koṇṭu piḻaiyē perukkic curukkum aṉpiṉ

veṟṟu aṭiyēṉai viṭuti kaṇṭāy viṭilō keṭuvēṉ
maṟṟu aṭiyēṉ taṉṉait tāṅkunar illai eṉvāḻmutalē

uṟṟu aṭiyēṉ mikat tēṟi niṉṟēṉ eṉakku uḷḷavaṉē.


6.24

uḷḷavē niṟka illaṉa ceyyum maiyal tuḻaṉi

veḷḷaṉ alēṉai viṭuti kaṇṭāy viyaṉ māttaṭakkaip
poḷḷal nal vēḻattu viriyāy pulaṉ niṉ kaṇ pōtal oṭṭā

meḷḷaṉavē moykkum neykkuṭam taṉṉai eṟumpu eṉavē.


6.25

eṟumpiṭai nāṅkūḻ eṉappulaṉāl arippuṇṭu alanta

veṟum tamiyēṉai viṭuti kaṇṭāy veyya kūṟṟu oṭuṅka
uṟum kaṭippōtu avaiyē uṇarvu uṟṟavar umpar umpar

peṟum patamē aṭiyār peyarāta perumaiyaṉē.


6.26

perunīr aṟac ciṟumīṉ tuvaṇṭu āṅku niṉaip pirinta

verunīr maiyēṉai viṭuti kaṇṭāy viyaṉ kaṅkai poṅki
varumnīr maṭuvuḷ malaicciṟu tōṇi vaṭiviṉ veḷḷaik

kurunīr matipotiyum caṭai vāṉak koḻu maṇiyē.


6.27

koḻumaṇiyēr nakai yārkoṅkaik kuṉṟiṭaic ceṉṟukuṉṟi

viḻumaṭi yēṉai viṭutikaṇṭāy meym muḻutuṅkampittu
aḻumaṭi yāriṭai yārttuvait tāṭkoṇ ṭaruḷiyeṉṉaik

kaḻumaṇi yēyiṉaṉuṅ kāṭṭukaṇṭāy niṉ pulaṉkaḻalē.


6.28

pulaṉkaḷ tikaippikka yāṉun tikaittiṅkor poynneṟikkē

vilaṅkukiṉ ṟēṉai viṭutikaṇṭāy viṇṇum maṇṇumellāy
kalaṅkumun nīrnañ camutucey tāykku karuṇākaraṉē

tulaṅkukiṉṟēṉaṭi yēṉuṭaiyāyeṉ toḻukulamē.


6.29

kulaṅkaḷain tāykaḷain tāyeṉṉaik kuṟṟaṅkoṟ ṟaccilaiyām

vilaṅkalen tāyviṭ ṭiṭutikaṇṭāypoṉṉiṉ miṉṉukoṉṟai
alaṅkalan tāmarai mēṉiyip pāvoppi lātavaṉē

malaṅkaḷait tāṟkaḻal vaṉtayiriṟporu mattuṟavē.


6.30

mattaṟu taṇtayi riṟpulaṉ tīkkatu vakkalaṅki

vittaṟu vēṉai viṭutikaṇṭāy veṇṭalaiyilaiccik
kottaṟu pōtu milaintu kuṭarneṭu mālaicuṟṟit

tattaṟu nīṟuṭa ṉārac ceñcāntaṇi caccaiyaṉē.


6.31

caccaiyaṉē mikka taṇpuṉal viṇkāl nilamneruppām

viccaiyaṉē viṭṭiṭutikaṇṭāy veḷiyāy kariyāy
paccaiyaṉē ceyya mēṉiyaṉe yoṇpaṭa aravak

kaccaiyaṉē kaṭantāytaṭantāḷa aṭaṟkariyē.


6.32

aṭaṟkari pōlaimpulaṉkaḷukkañci aḻinta eṉṉai

viṭaṟkariyāy viṭṭiṭuti kaṇṭāy viḻuttoṇṭarkallāl
toṭaṟkariyāy cuṭar māmaṇiyē kaṭu tīccuḻalak

kaṭaṟkari tāyeḻu nañcamu tākkuṅ kaṟaikkaṇṭaṉē.


6.33

kaṇṭatu ceytu karuṇaimaṭṭupparu kikkaḷittu

miṇṭukiṉṟēṉai viṭutikaṇṭāy niṉ viraimalarttāḷ
paṇṭutantāṟpōṟ paṇittup paṇiceyak kūvitteṉṉaik

koṇṭeṉen tāykaḷai yāy kaḷaiyāya kutukutuppē.


6.34

kutukutuppiṉṟi ṟeṉkuṟippēceytu niṉkuṟippil

vituvitup pēṉai viṭutikaṇṭāyvirai yārntiṉiya
matumatup pōṉṟeṉṉai vāḻaippaḻattiṉ maṉaṅkaṉivittu

etirvatep pōtu payilvi kayilaip paramparaṉē.


6.35

paramparaṉē niṉpaḻaaṭi yāroṭum eṉpaṭiṟu

virumparaṉē viṭṭiṭuti kaṇṭāymeṉ muyaṟkaṟaiyiṉ
arumpara nērvait taṇintāy piṟaviyai vāyaravam

porumperu māṉviṉai yēṉmaṉam añcip potumpuṟavē.


6.36

potumpuṟu tīppōṟ pukainteriyappulaṉ tīkkatuva

vetumpuṟuvēṉai viṭuti kaṇṭāy virai yār naṟavam
tatumpuman tārattil tāram payiṉṟuman tammuralvaṇṭu

atumpuṅ koḻuntēṉ avircaṭai vāṉat taṭalaraicē.


6.37

araicē aṟiyāc ciṟiyēṉ piḻaikkañca leṉṉiṉallāl

viraicēr muṭiyāy viṭutikaṇṭāy veṇ ṇakaikkaruṅkaṇ
tiraicēr maṭantai maṇanta tiruppoṟ patappuyaṅkā

varaicērn taṭarnteṉṉa valviṉai tāṉ van taṭarvaṉavē.


6.38

aṭarpulaṉāl niṟ pirintañci añcol nallāravartam

viṭarviṭa lēṉai viṭutikaṇṭāy virin tēyeriyuñ
cuṭaraṉai yāy cuṭu kāṭṭaracē toḻum parkkamutē

toṭarvari yām tamiyēṉ taṉi nīkkun taṉittuṇaiyē.


6.39

taṉittuṇai nīniṟka yāṉ tarukkittalai yāl naṭanta

viṉaittuṇai yēṉai viṭutikaṇṭāy viṉai yēṉuṭaiya
maṉattuṇai yēeṉtaṉ vāḻmutalē eṉak keyppilvaippē

tiṉaittuṇai yēṉum poṟēṉ tuyarākkaiyiṉ tiṇvalaiyē.


6.40

valaittalai māṉaṉṉa nōkkiyar nōkkiṉ valaiyiṟpaṭṭu

milaittalain tēṉai viṭutikaṇṭāy veṇmatiyiṉ oṟṟaik
kalaittalai yāy karuṇākaraṉē kayilāya meṉṉum

malaittalai vāmalai yāmmaṇavāḷa eṉ vāḻmutalē.


6.41

mutalaic cev vāycciyar vēṭkaivennīriṟ kaṭip pamūḻki

vitalaic ceyvēṉai viṭutikaṇṭāy viṭak kūṉmiṭainta
citalaic ceykāyam poṟēṉ civaṉē muṟaiyō muṟaiyō

titalaic ceypūṇmulai maṅkaipaṅkā eṉcivakatiyē.


6.42

katiyaṭi yēṟkuṉ kaḻaltaṟtaruḷavum ūṉkaḻiyā

vitiyaṭi yēṉai viṭutikaṇṭāy veṇtalaimuḻaiyiṟ
patiyuṭai vāḷarap pārttiṟai paittuc curuṅka añci

matineṭu nīriṟ kuḷittoḷik kuñcaṭai maṉṉavaṉē.


6.43

maṉṉavaṉē yoṉṟu māṟṟiyācciṟiyēṉ makiḻcci

miṉṉavaṉē viṭṭiṭuti kaṇṭāy mikka vētameynnūl
coṉṉavaṉē coṟ kaḻintavaṉē kaḻiyāt toḻumpar

muṉṉavaṉē piṉṉum āṉavaṉēyim muḻutaiyumē.


6.44

muḻutayil vēṟkaṇṇiyareṉṉum mūrit taḻalmuḻutum

viḻutaṉai yēṉai viṭutikaṇṭāy niṉveṟi malarttāḷ
toḻutucelvāṉnaltoḻumpariṟ kūṭṭiṭu cōttempirāṉ

paḻutuceyvēṉai viṭēluṭaiyāy uṇṉaip pāṭuvaṉē.


6.45

pāṭiṟṟilēṉ paṇiyēṉ maṇinīyoḷit tāykkuppaccūṉ

vīṭiṟṟilēṉai viṭutikaṇṭāy viyaṟ tāṅkalaṟit
tēṭiṟṟilēṉ civaṉevviṭattāṉevar kaṇṭaṉareṉṟu

ōṭiṟṟilēṉ kiṭantuḷḷurukēṉ niṉṟuḻaittaṉaṉē.


6.46

uḻaitaru nōkkiyar koṅkaip palāppaḻattu īyiṉoppāy

viḻaitaru vēṉai viṭutikaṇṭāy viṭiṉ vēlainañcuṇ
maḻaitaru kaṇṭaṉ kuṇamili māṉiṭaṉ tēymatiyaṉ

paḻaitaru māparaṉēṉṟeṉ ṟaṟaivaṉ paḻippiṉaiyē.


6.47

paḻippilniṉ pātap paḻantoḻum peyti viḻappaḻittu

viḻittirun tēṉai viṭutikaṇṭāy veṇmaṇippaṇilam
koḻittumantāra mantākiṉi nuntumpan tapperumai

taḻicciṟai nīriṟ piṟaikkalañ cēr taru tāravaṉē.


6.48

tārakai pōlum talaittalai mālait taḻalarappūṇ

vīraeṉ taṉṉai viṭutikaṇṭāy viṭileṉṉaimikkār
āraṭi yāṉeṉṉiṉ uttarakōca maṅkaikkaraciṉ

cīraṭi yāraṭi yāṉeṉṟu niṉṉaic cirippippaṉē.


6.49

cirippippiṉ cīṟum piḻaippait toḻumpaiyum īcaṟ keṉṟu

virappippa ṉeṉṉai viṭutikaṇṭāy viṭiṉ veṅkariyiṉ
urippiccaṉ tōluṭaip piccaṉnañcūṇpiccaṉ ūrccuṭukāṭṭu

erippiccaṉ eṉṉaiyumāḷuṭaip piccaṉeṉ ṟēcuvaṉē.


6.50

ēciṉum yāṉuṉṉai yēttiṉum eṉpiḻaikkē kuḻaintu

vēcaṟu vēṉai viṭutikaṇṭāy cempavaḷa veṟpiṉ
tēkaṭai yāyeṉṉai āḷuṭaiyāy ciṟ ṟuyirk kiraṅkik

kāyciṉa ālamuṇṭāy amutuṇṇak kaṭaiyavaṉē.


tirucciṟṟampalam


7. Tiruvempavai – Das heilige Lied der Mädchen

Deutsch · Umschrift · Tamil


7.1

ātiyum antamum illā arumperuñ

cōtiyai yāmpāṭakkēṭṭēyum vāḷtaṭaṅkaḷ
mātē vaḷarutiyō vaṉceviyō niṉcevitāṉ
mātēvaṉvārkaḻalkaḷ vāḻttiya vāḻttolipōy
vītivāyk kēṭṭalumē vimmivimmi meymaṟantu
pōtār amaḷiyiṉmēl niṉṟum puraṇṭu iṅṅaṉ
ētēṉum ākāḷ kiṭantāḷ eṉṉē eṉṉē

ītē entōḻi paricēlōr empāvāy.


7.2

pācam parañcōtikku aṉpāy irāppakalnām

pēcumpō teppō(tu) ip pōtār amaḷikkē
nēcamum vaittaṉaiyō nēriḻaiyāy nēriḻaiyīr
cīci ivaiyuñ cilavō viḷaiyāṭi
ēcu miṭamītō viṇṇōrkaḷ ēttutaṟkut
kūcum malarppātam tantaruḷa vantaruḷum
tēcaṉ civalōkaṉ tillaicciṟ ṟampalattuḷ

īcaṉārk kaṉpāryām ārēlōr empāvāy.


7.3

muttaṉṉa veṇnakaiyāy muṉvan tetireḻunteṉ

attaṉ āṉantaṉ amutaṉ eṉṟu aḷḷūṟit
tittikkap pēcuvāy vantuṉ kaṭaitiṟavāy
pattuṭaiyīr īcaṉ paḻa aṭiyīr pāṅkuṭaiyīr
puttaṭiyōm puṉmaitīrttu āṭkoṇṭāṟ pollātō
ettōniṉ aṉpuṭaimai ellōm aṟiyōmō
cittam aḻakiyār pāṭārō nañcivaṉai

ittaṉaiyum vēṇṭum emakkēlōr empāvāy.


7.4

oṇṇit tilanakaiyāy iṉṉam pularntiṉṟō

vaṇṇak kiḷimoḻiyār ellōrum vantārō
eṇṇikkoṇṭuḷḷavā collukōm avvaḷavum
kaṇṇait tuyiṉṟavamē kālattaip pōkkātē
viṇṇuk korumaruntai vēta virupporuḷaik
kaṇṇukku iṉiyāṉaip pāṭik kacintuḷḷam
uṇṇekku niṉṟuruka yāmmāṭṭom nīyēvantu

eṇṇik kuṟaiyil tuyilēlōr empāvāy.


7.5

mālaṟiyā nāṉmukaṉuṅ kāṇā malaiyiṉai nām

pōlaṟivōm eṉṟuḷḷa pokkaṅka ḷēpēcum
pālāṟu tēṉvāyp paṭiṟī kaṭaitiṟavāy
ñālamē viṇṇē piṟavē aṟivariyāṉ
kōlamum nammaiāṭ koṇṭaruḷik kōtāṭṭuñ
cīlamum pāṭic civaṉē civaṉēyeṉ(ṟu)
ōlam iṭiṉum uṇarāy uṇarāykāṇ

ēlak kuḻali paricēlōr empāvāy.


7.6

māṉē nī neṉṉalai nāḷai vantuṅkaḷai

nāṉē eḻuppuvaṉ eṉṟalum nāṇāmē
pōṉa ticaipakarāy iṉṉam pularntiṉṟō
vāṉē nilaṉē piṟavē aṟivariyāṉ
tāṉēvan temmait talaiyaḷittu āṭkoṇṭaruḷum
vāṉvār kaḻalpāṭi vantōrkkuṉ vāytiṟavāy
ūṉē urukāy uṉakkē uṟum emakkum

ēṉōrkkun taṅkōṉaip pāṭēlō rempāvāy.


7.7

aṉṉē ivaiyuñ cilavō palavamarar

uṉṉaṟku ariyāṉ oruvaṉ iruñcīrāṉ
ciṉṉaṅkaḷ kēṭpac civaṉeṉṟē vāytiṟappāy
teṉṉā eṉṉā muṉṉam tīcēr meḻukuoppāy
eṉṉāṉai eṉaraiyaṉ iṉṉamutueṉṟu ellāmum
coṉṉōmkēḷ vevvēṟāy iṉṉam tuyilutiyō
vaṉṉeñcap pētaiyarpōl vāḷā kiṭattiyāl

eṉṉē tuyiliṉ paricēlōr empāvāy.


7.8

kōḻi cilampuc cilampum kurukueṅkum

ēḻil iyampa iyampumveṇ caṅkueṅkum
kēḻil parañcōti kēḻil paraṅkaruṇai
kēḻil viḻupporuḷkaḷ pāṭiṉōm kēṭṭilaiyō
vāḻiī teṉṉa uṟakkamō vāytiṟavāy
āḻiyāṉ aṉpuṭaimai āmāṟum ivvāṟō
ūḻi mutalvaṉāy niṉṟa oruvaṉai

ēḻaipaṅ kāḷaṉaiyē pāṭēlōr empāvāy.


7.9

muṉṉaip paḻamporuṭkum muṉṉaip paḻamporuḷē

piṉṉaip putumaikkum pōttum ap peṟṟiyaṉē
uṉṉaip pirāṉākap peṟṟavuṉ cīraṭiyōm
uṉṉaṭiyār tāḷpaṇivōm āṅkavarkkē pāṅkāvōm
aṉṉavarē emkaṇavar āvar avarukantu
coṉṉa paricē toḻumpāyp paṇi ceytōm
iṉṉa vakaiyē emakku emkōṉ nalkutiyēl

eṉṉa kuṟaiyum ilōmēlār empāvāy.


7.10

pātāḷam ēḻiṉumkīḻ coṟkaḻivu pātamalar

pōtār puṉaimuṭiyum ellāp poruḷmuṭivē
pētai orupāl tirumēṉi oṉṟu allaṉ
vētamutal viṇṇōrum maṇṇum tutittālum
ōta ulavā orutōḻaṉ toṇṭaruḷaṉ
kōtil kulattāṉ ṟaṉ kōyil piṇāppiḷḷaikāḷ
ētavaṉūr ētavaṉpēr āruṟṟār ārayalār

ētavaraip pāṭum paricēlār empāvāy.


7.11

moyyār taṭam poykai pukku mukēreṉṉak

kaiyāṟ kuṭaintu kuṭaintuuṉ kaḻalpāṭi
aiyā vaḻiyaṭi yōm vāḻntōm kāṇ ār aḻalpōṟ
ceyyā veṇṇīṟāṭi celva ciṟumaruṅkul
maiyār taṭaṅkaṇ maṭantai maṇavāḷar
aiyānī āṭkoṇṭu aruḷum viḷaiyāṭṭiṉ
uyvārkaḷ uyyum vakaiyellām uyarntoḻin tōṅ

eyyāmaṟ kāppāy emaiyēlōr empāvāy.


7.12

ārtta piṟavit tuyarkeṭanām ārttuāṭum

tīrttaṉ naṟ ṟillaic ciṟṟampalattē tīyāṭum
kūttaṉivvāṉum kuvalayamum ellāmum
kāttum paṭaittum karantum viḷaiyāṭi
vārttaiyum pēci vaḷaicilampa vārkalaikaḷ
ārpparavam ceyya aṇi kuḻalmēl vaṇṭārppap
pūttikaḻum poykai kuṭaintuuṭaiyāṉ poṟpātam

ētti iruñcuṉainīr āṭēlōr empāvāy.


7.13

paiṅkuvaḷaik kārmalarāl ceṅkamalap paimpōtāl

aṅkam kurukiṉattāl piṉṉum aravattāl
taṅkaḷ malamkaḻuvu vār vantu cārtaliṉāl
eṅkaḷ pirāṭṭiyum eṅkōṉum pōṉṟu icainta
poṅkum maṭuvil pukappāyntu pāyntunam
caṅkam cilampac cilampu kalantuārppap
koṅkaikaḷ poṅkap kuṭaiyum puṉalpoṅkap

paṅkayap pūmpuṉalpāyn tāṭēlōr empāvāy.


7.14

kātār kuḻaiyāṭap paimpūṇ kalaṉāṭak

kōtai kuḻalāṭa vaṇṭiṉ kuḻām āṭac
cītap puṉalāṭic ciṟṟam palampāṭi
vētap poruḷpāṭi apporuḷā māpāṭi
cōtittiṟampāṭi cūḻkoṉṟait tārpāṭi
āti tiṟampāṭi antamā māpāṭip
pētittu nammai vaḷarttueṭutta peyvataitaṉ

pātat tiṟampāṭi āṭēlōr empāvāy.


7.15

ōrorukāl emperumāṉ eṉṟeṉṟē namperumāṉ

cīrorukāl vāy ōvāḷ cittam kaḷikūra
nīrorukāl ōvā neṭuntārai kaṇpaṉippap
pārorukāl vantaṉaiyāṉ viṇṇōrait tāṉ paṇiyāḷ
pēraraiyaṟku iṅṅaṉē pittuoruvar āmāṟum
āroruvar ivvaṇṇam āṭkoḷḷum vittakar tāḷ
vāruruvap pūṇmulaiyīr vāyāra nāmpāṭi

ēruruvap pūmpuṉalpāyntu āṭēlōr empāvāy.


7.16

muṉṉik kaṭalaic curukki eḻuntuuṭaiyāṉ

eṉṉat tikaḻntu emmai āḷuṭaiyāṉ iṭṭiṭaiyiṉ
miṉṉap polintu empirāṭṭi tiruvaṭimēl
poṉṉañ cilampil cilampit tiruppuruvam
eṉṉac cilaikulavi nantammai āḷuṭaiyāḷ
taṉṉiṟ parivilā eṅkōmāṉ aṉparkku
muṉṉi yavaṉnamakku muṉcurakkum iṉṉaruḷē

eṉṉap poḻiyāy maḻaiyēlōr empāvāy.


7.17

ceṅka ṇavaṉpāl ticaimukaṉ pāl tēvarkaḷ pāl

eṅkum ilātōr iṉpamnam pālatāk
koṅkuuṇ curuṅkuḻali nantammaik kōtāṭṭi
iṅkunam illaṅkaḷ tōṟum eḻuntaruḷic
ceṅkamalap poṟpātam tantaruḷum cēvakaṉai
aṅkaḷ aracai aṭiyōṅkaṭku āramutai
naṅkaḷ perumāṉaip pāṭi nalantikaḻap

paṅkayap pūmpuṉal pāyntu āṭēlōr empāvāy.


7.18

aṇṇāmalaiyāṉ aṭikkamalam ceṉṟiṟaiñcum

viṇṇōr muṭiyiṉ maṇittokai vīṟaṟṟāṟpōl
kaṇṇār iravi katirvantu kārkarappat
taṇṇār oḷimayaṅkit tārakaikaḷ tām akalap
peṇṇāki āṇāy aliyāypa piṟaṅkoḷicēr
viṇṇāki maṇṇāki ittaṉaiyum vēṟākit
kaṇṇār amutamāy niṉṟāṉ kaḻalpāṭip

peṇṇē ip pūmpuṉalpāyntu āṭēlōr empāvāy.


7.19

uṅkaiyiṟ piḷḷai uṉakkē aṭaikkalameṉṟu

aṅkap paḻañcol putukkum em accattāl
eṅkaḷ perumāṉ uṉakkeṉṟu uraippōm kēḷ
eṅkoṅkai niṉṉaṉpar allārtōḷ cēraṟka
eṅkai uṉakkallātu eppaṇiyum ceyyaṟka
kaṅkul pakaleṅkaṇ maṟṟoṉṟum kāṇaṟka
iṅkip paricē emakkeṅkōṉ nalkutiyēl

eṅkeḻileṉ ñāyiṟu emakkēlōr empāvāy.


7.20

pōṟṟi aruḷuka niṉ ātiyām pātamalar

pōṟṟi aruḷuka niṉ antamām centaḷirkaḷ
pōṟṟi ellā uyirkkum tōṟṟamām poṟpātam
pōṟṟi ellā uyirkkum pōkamām pūṅkaḻalkaḷ
pōṟṟi ellā uyirkkum īṟām iṇaiyaṭikaḷ
pōṟṟi māl nāṉmukaṉum kāṇāta puṇṭarikam
pōṟṟiyām uyyaāṭ koṇṭaruḷum poṉmalarkaḷ

pōṟṟiyām mārkaḻinīr āṭēlōr empāvāy.


tirucciṟṟampalam


8. Tiru Ammanai – Das heilige Ammanai-Spiel

Deutsch · Umschrift · Tamil


8.1

ceṅkaṇ neṭumāluñ ceṉṟiṭantuṅ kāṇpariya

poṅku malarppātam pūtalattē pōntaruḷi
eṅkaḷ piṟappaṟuttiṭ ṭentaramum āṭkoṇṭu
teṅku tiraḷcōlait teṉṉaṉ peruntuṟaiyāṉ
aṅkaṇaṉ antaṇaṉāy aṟaikūvi vīṭaruḷum

aṅkaruṇai vārkaḻalē pāṭutuṅkāṇ ammāṉāy.


8.2

pārār vicumpuḷḷār pātāḷat tārpuṟattār

ārāluṅ kāṇṭaṟ kariyāṟ kariyāṉ emakkeḷiya
pērāḷaṉ teṉṉaṉ peruntuṟaiyāṉ piccēṟṟi
vārā vaḻiyaruḷi vanteṉ uḷampukunta
ārā amutāy alaikaṭalvāy mīṉviciṟum

pērācai vāriyaṉaip pāṭutuṅkāṇ ammāṉāy.


8.3

intiraṉum mālayaṉum ēṉōrum vāṉōrum

antaramē niṟkac civaṉavaṉi vantaruḷi
entaramum āṭkoṇṭu tōṭkoṇṭa nīṟṟaṉāyc
cintaṉaiyai vantarukkuñ cīrār peruntuṟaiyāṉ
pantam paṟiyap parimēṟkoṇṭāṉtanta

antamilā āṉantam pāṭutuṅkāṇ ammāṉāy.


8.4

vāṉvanta tēvarkaḷum mālayaṉō ṭintiraṉum

kāṉniṉṟu vaṟṟiyum puṟṟeḻuntuṅ kāṇpariya
tāṉvantu nāyēṉait tāypōl talaiyaḷittiṭṭu
ūṉvanturōmaṅkaḷ uḷḷē uyirppeytu
tēṉvanta mutiṉ teḷiviṉ oḷivanta

vāṉvanta vārkaḻalē pāṭutuṅkāṇ ammāṉāy.


8.5

kallā maṉattuk kaṭaippaṭṭa nāyēṉai

vallāḷaṉ teṉṉaṉ peruntuṟaiyāṉ piccēṟṟik
kallaip picaintu kaṉiyākkit taṉkaruṇai
veḷḷat taḻutti viṉaikaṭinta vētiyaṉait
tillai nakarpukkuc ciṟṟam palammaṉṉum

ollai viṭaiyāṉaip pāṭutuṅkāṇ ammāṉāy.


8.6

kēṭṭāyō tōḻi kiṟiceyta vāṟoruvaṉ

tīṭṭār matilpuṭaicūḻ teṉṉaṉ peruntuṟaiyāṉ
kāṭṭā taṉavellāṅ kāṭṭic civaṅkāṭṭit
tāḷtā maraikāṭṭit taṉkaruṇait tēṉ kāṭṭi
nāṭṭār nakaiceyya nāmmēlai vīṭeyta

āḷtāṉkoṇṭāṇṭavā pāṭutuṅkāṇ ammāṉāy.


8.7

ōyātē uḷkuvār uḷḷirukkum uḷḷāṉaic

cēyāṉaic cēvakaṉait teṉṉaṉ peruntuṟaiyiṉ
mēyāṉai vētiyaṉai mātirukkum pātiyaṉai
nāyāṉa nantammai āṭkoṇṭa nāyakaṉait
tāyāṉa tattuvaṉait tāṉē ulakēḻum

āyāṉai āḷvāṉap pāṭutuṅkāṇ ammāṉāy.


8.8

paṇcumanta pāṭaṟ paricu paṭaittaruḷum

peṇcumanta pākattaṉ pemmāṉ peruntuṟaiyāṉ
viṇcumanta kīrtti viyaṉmaṇṭa lattīcaṉ
kaṇcumanta neṟṟik kaṭavuḷ kalimaturai
maṇcumantu kūlikoṇṭu akkōvāl mottuṇṭu

puṇcumanta poṉmēṉi pāṭutuṅkāṇ ammāṉāy.


8.9

tuṇṭap piṟaiyāṉ maṟaiyāṉ peruntuṟaiyāṉ

koṇṭa purinūlāṉ kōlamā ūrtiyāṉ
kaṇṭaṅ kariyāṉcem mēṉiyāṉ veṇṇīṟṟāṉ
aṇṭamuta lāyiṉāṉ antamilā āṉantam
paṇṭaip paricē paḻavaṭiyārk kīntaruḷum

aṇṭam viyappuṟumā pāṭutuṅkāṇ ammāṉāy.


8.10

viṇṇāḷun tēvarkku mēlāya vētiyaṉai

maṇṇāḷum maṉṉavarkku māṇpāki niṉṟāṉait
taṇṇār tamiḻaḷikkun taṇpāṇṭi nāṭṭāṉaip
peṇṇāḷum pākaṉaip pēṇu peruntuṟaiyiṟ
kaṇṇār kaḻalkāṭṭi nāyēṉai āṭkoṇṭa

aṇṇā malaiyāṉaip pāṭutuṅkāṇ ammāṉāy.


8.11

ceppār mulaipaṅkaṉ teṉṉaṉ peruntuṟaiyāṉ

tappāmē tāḷaṭaintār neñcurukkum taṉmaiyiṉāṉ
appāṇṭi nāṭṭaic civalōkam ākkuvitta
appār caṭaiyappaṉ āṉanta vārkaḻalē
oppāka oppuvitta uḷḷattā ruḷḷirukkum

appālaik kappālaip pāṭutuṅkāṇ ammāṉāy.


8.12

maippoliyuṅ kaṇṇikēḷ mālayaṉō ṭintiraṉum

eppiṟavi yuntēṭa eṉṉaiyuntaṉ iṉṉaruḷāl
ippiṟavi āṭkoṇṭu iṉippiṟavā mēkāttu
meypporuṭkaṇ tōṟṟamāy meyyē nilaipēṟāy
epporuṭtan tāṉēyāy yāvaikkum vīṭākum

apporuḷām nañcivaṉaip pāṭutuṅkāṉ ammāṉāy.


8.13

kaiyār vaḷaicilampak kātar kuḻaiyāṭa

maiyār kuḻalpuraḷat tēṉpāy vaṇṭolippac
ceyyāṉai veṇṇī ṟaṇintāṉaic cērntaṟiyāk
kaiyāṉai eṅkuñ ceṟintāṉai aṉparkku
meyyāṉai allātārk kallāta vētiyaṉai

aiyā ṟamarntāṉaip pāṭutuṅkāṇ ammāṉāy.


8.14

āṉaiyāyk kīṭamāy māṉuṭarāyt tēvarāy

ēṉaip piṟavāyp piṟantiṟan teyt tēṉai
ūṉaiyum niṉṟurukki eṉviṉaiyai oṭṭukantu
tēṉaiyum pālaiyuṅ kaṉṉalaiyum ottiṉiya
kōṉavaṉpōl vanteṉṉait taṉtoḻumpiṟ koṇṭaruḷum

vāṉavaṉ pūṅkaḻalē pāṭutuṅkāṇ ammāṉāy.


8.15

cantiraṉait tēyttaruḷit takkaṉtaṉ vēḷviyiṉil

intiraṉait tōḷnerittiṭ ṭeccaṉ talaiyarintu
antaramē cellum alarkatirōṉ paltakarttuc
cintit ticaiticaiyē tēvarkaḷai ōṭṭukantu
centārp poḻilpuṭaicūḻ teṉṉaṉ peruntuṟaiyāṉ

mantāra mālaiyē pāṭutuṅkāṇ ammāṉāy.


8.16

ūṉāy uyirāy uṇarvāyeṉṉuṭkalantu

tēṉāy amutamumāyt tīṅkarumpiṉ kaṭṭiyumāy
vāṉō raṟiyā vaḻiyemakkun tantaruḷum
tēṉār malarkkoṉṟaic cēvakaṉār cīroḷicēr
āṉā aṟivāy aḷaviṟanta palluyirkkum

kōṉāki niṉṟavā kūṟutuṅkāṇ ammāṉāy.


8.17

cūṭuvēṉ pūṅkoṉṟai cūṭic civaṉtiraḷtōḷ

kūṭuvēṉ kūṭimuyaṅki mayaṅkiniṉṟu
ūṭuvēṉ cevvāyk kurukuvēṉ uḷḷurukit
tēṭuvēṉ tēṭic civaṉkaḻalē cintippēṉ
vāṭuvēṉ pērttum alarvēṉ aṉalēnti

āṭuvēṉ cēvaṭiyē pāṭutuṅkāṇ ammāṉāy.


8.18

kiḷivanta meṉmoḻiyāḷ kēḻkiḷarum pātiyāṉai

veḷivanta mālayaṉum kāṇpariya vittakaṉait
teḷivanta tēṟālac cīrār peruntuṟaiyil
eḷivan tiruntiraṅki eṇṇariya iṉṉaruḷāl
oḷivanteṉ uḷḷattiṉ uḷḷē oḷi tikaḻa

aḷivanta antaṇaṉaṉaip pāṭutuṅkāṇ ammāṉāy.


8.19

muṉṉāṉai mūvarkkum muṟṟumāy muṟṟukkum

piṉṉāṉaip piññacuṉaip pēṇu peruntuṟaiyiṉ
maṉṉāṉai vāṉavaṉai mātiyalum pātiyaṉait
teṉṉāṉaik kāvāṉait teṇpāṇṭi nāṭṭāṉai
eṉṉāṉai eṉṉappaṉ eṉpārkkaṭ kiṉṉamutai

aṉṉāṉai ammāṉaip pāṭutuṅkāṇ ammāṉāy.


8.20

peṟṟi piṟarkkariya pemmāṉ peruntuṟaiyāṉ

koṟṟak kutiraiyiṉmēl vantaruḷit taṉṉaṭiyār
kuṟṟaṅkaḷ nīkkik kuṇaṅkoṇṭu kōtāṭṭic
cuṟṟiya cuṟṟat toṭar vaṟuppāṉ tolpukaḻē
paṟṟiyip pācattaip paṟṟaṟanām paṟṟuvāṉ

paṟṟiyapē rāṉantam pāṭutuṅkāṇ ammāṉāy.


tirucciṟṟampalam


9. Tirupporcunnam – Das heilige goldene Duftpulver

Deutsch · Umschrift · Tamil


9.1

muttunal tāḻampū mālaitūkki

muḷaikkuṭan tūpamnal tīpamvaimmiṉ
caktiyum cōmiyum pārmakaḷum
nāmakaḷōṭupallāṇṭicaimiṉ
cittiyuṅ kauriyum pārppatiyum
kaṅkaiyum vantu kavarikoṇmiṉ
attaṉ aiyāṟaṉammāṉaipāṭi

āṭappoṟ cuṇṇam iṭittunāmē.


9.2

pūviyal vārcaṭai empirāṟkup

poṟṟiruc cuṇṇam iṭikkavēṇṭum
māviṉ vaṭuvaki raṉṉa kaṇṇīr
vammiṉkaḷ vantuṭaṉ pāṭumiṉkaḷ
kūvumiṉ toṇṭar puṟanilāmē
kuṉimiṉ toḻumiṉeṅ kōṉeṅkūttaṉ
tēviyun tāṉumvantemmaiyāḷac

cempoṉcey cuṇṇam iṭittunāmē.


9.3

cuntara nīṟaṇan tummeḻukit

tūyapoṉcinti nitinirappi
intiraṉ kaṟpakam nāṭṭiyeṅkum
eḻiṟcuṭar vaittuk koṭiyeṭumiṉ
antār kōṉayaṉ taṉperumāṉ
āḻiyāṉ nātaṉnal vēlaṉtātai
entaram āḷumai yāḷkoḻunaṟ

kēynta poṟcuṇṇam iṭittunāmē.


9.4

kācaṇi miṉkaḷ ulakkaiyellām

kāmpaṇi miṉkaḷ kaṟaiyuralai
nēcamuṭaiya aṭiyavarkaḷ
niṉṟu nilāvuka eṉṟuvāḻttit
tēcamellām pukaḻn tāṭuṅ kaccit
tiruvēkam paṉcempoṟ kōyilpāṭip
pācaviṉaiyaip paṟintuniṉṟu

pāṭip poṟcuṇṇam iṭittunāmē.


9.5

aṟukeṭuppār ayaṉumariyum

aṉṟimaṟṟintira ṉōṭamarar
naṟumutu tēvarkaṇaṅkeḷellām
nammiṟpiṉ pallateṭukka voṭṭō m
ceṟivuṭai mummatil eytavilli
tiruvēkam paṉcempoṟ kōyilpāṭi
muṟuvaṟcev vāyiṉīr mukkaṇappaṟ

kāṭappoṟcuṇṇam iṭittunāmē.


9.6

ulakkai palaoccu vārperiyar

ulakamelāmural pōtāteṉṟē
kalakka aṭiyavar vantuniṉṟār
kāṇa ulakaṅkaḷ pōtāteṉṟē
nalakka aṭiyōmai āṇṭukoṇṭu
nāṇmalarp pātaṅkaḷ cūṭantanta
malaikku marukaṉaip pāṭippāṭi makiḻantu

poṟcuṇṇam iṭintumnāmē.


9.7

cūṭakan tōḷvarai ārppa ārppat

toṇṭar kuḻāmeḻun tārppa ārppa
nāṭavar nantammai ārppa ārppa
nāmum avartammai ārppa ārppap
pāṭaka mellaṭi yārkku maṅkai
paṅkiṉaṉ eṅkaḷ parāparaṉukku
āṭaka māmalai aṉṉakōvuk

kāṭap poṟcuṇṇam iṭittumnāmē.


9.8

vāḷtaṭaṅkaṇmaṭa maṅkainallīr

varivaḷai ārppavaṇ koṅkaipoṅkat
tōḷtiru muṇṭan tutaintilaṅkac
cōttempi rāṉeṉṟu colliccolli
nāṭkōṇṭa nāṇmalarn pātaṅkāṭṭi
nāyiṟ kaṭaippaṭṭa nammaiyimmai
āṭkoṇṭa vaṇṇaṅkaḷ pāṭippāṭi

āṭap poṟcuṇṇam iṭittumnāmē.


9.9

vaiyakam ellām uralatāka

māmēru eṉṉum ulakkai nāṭṭi
meyyaṉum mañcaḷ niṟaiya aṭṭi
mētaru teṉṉaṉ peruntuṟaiyāṉ
ceyya tiruvaṭi pāṭippāṭic
cempoṉ ulakkai valakkaipaṟṟi
aiyaṉ aṇitillai vāṇaṉukkē

āṭappoṟcuṇṇam iṭittumnāmē.


9.10

muttaṇi koṅkaikaḷ āṭaāṭa

moykuḻal vaṇṭiṉam āṭaāṭac
cittañ civaṉoṭum āṭaāṭac
ceṅkayaṟ kaṇpaṉi āṭaāṭap
pittem pirāṉoṭum āṭaāṭap
piṟavi piṟaroṭum āṭaāṭa
attaṉ karuṇaiyo ṭāṭaāṭa

āṭappoṟcuṇṇam iṭittumnāmē.


9.11

māṭu nakaivāḷ nilāveṟippa

vāytiṟan tampava ḷantuṭippap
pāṭumiṉ nantammai āṇṭavāṟum
paṇikoṇṭa vaṇṇamum pāṭippāṭit
tēṭumiṉ emperumāṉaittēṭi
cittaṅ kaḷippat tikaittuttēṟi
āṭumiṉ ampalat tāṭiṉāṉuk

kāṭappoṟcuṇṇam iṭittumnāmē.


9.12

maiyamar kaṇṭaṉai vāṉanāṭar

maruntiṉai māṇikkak kūttaṉtaṉṉai
aiyaṉai aiyarpirāṉainammai
akappaṭut tāṭkoṇ ṭarumaikāṭṭum
poyyar tam poyyaṉai meyyar meyyaip
pōtarik kaṇṇiṉaip poṟṟoṭittōḷ
paiyara valkul maṭantainallīr

pāṭip poṟcuṇṇam iṭittumnāmē.


9.13

miṉṉiṭaic centuvar vāykkaruṅkaṇ

veṇṇakaip paṇṇamar meṉmoḻiyīr
eṉṉuṭai āramuteṅkaḷappaṉ
emperumāṉ ima vāṉmakaṭkut
taṉṉuṭaik kēḷvaṉ makaṉtakappaṉ
tamaiyaṉem aiyaṉ tāḷkaḷ pāṭip
poṉṉuṭaip pūṇmulai maṅkainallīr

poṟṟiruccuṇṇam iṭittumnāmē.


9.14

caṅkam araṟṟac cilampolippat

tāḻkuḻal cūḻtaru mālaiyāṭac
ceṅkaṉi vāyitaḻuntuṭippac
cēyiḻai yīr civalōkam pāṭik
kaṅkai iraippa arāiraikkuṅ
kaṟṟaic caṭaimuṭi yāṉkaḻaṟkē
poṅkiya kātaliṟ koṅkai poṅkap

poṟṟiruccuṇṇam iṭittumnāmē.


9.15

ñāṉak karumpiṉ teḷiyaip pākai

nāṭaṟ kariya nalattai nantāt
tēṉaip paḻaccuvai āyiṉāṉaic
cittam pukuntutit tikkavalla
kōṉaip piṟappaṟut tāṇṭukoṇṭa
kūttaṉai nāttaḻum pēṟavāḻttip
pāṉal taṭaṅkaṇ maṭantainallīr

pāṭippoṟcuṇṇam iṭittumnāmē.


9.16

āvakai nāmum vantaṉpartampō

ṭāṭceyyum vaṇṇaṅkaḷ pāṭiviṇmēl
tēvar kaṉāviluṅ kaṇṭaṟiyāc
cemmalarp pātaṅkaḷ kāṭṭuñ celvac
cēvakam ēntiya velkoṭiyāṉ
civaperu māṉ purañ ceṟṟakoṟṟac
cēvakaṉ nāmaṅkaḷ pāṭippāṭic

cempoṉ ceycuṇṇam iṭittumnāmē.


9.17

tēṉaka māmalark koṉṟaipāṭic

civapuram pāṭit tiruccaṭaimēṉ
vāṉaka māmatip piḷḷaipāṭi
mālviṭai pāṭi valakkaiyēntum
ūṉaka māmaḻuc cūlampāṭi
umparum imparum uyyaaṉṟu
pōṉaka mākanañ cuṇṭalpāṭip

poṟṟiccuṇṇam iṭittumnāmē.


9.18

ayaṉtalai koṇṭuceṇṭāṭalpāṭi

arukkaṉ eyiṟu paṟittalpāṭi
kayantaṉaik koṉṟuri pōrttal pāṭik
kālaṉaikkālāl utaittalpāṭi
iyaintaṉa muppuram eytal pāṭi
ēḻai aṭiyōmai āṇṭukoṇṭa
nayantaṉaip pāṭiniṉ ṟāṭiyāṭi

nātaṟkuc cuṇṇam iṭittumnāmē.


9.19

vaṭṭamalarkkoṉṟai mālaipāṭi

mattamumpāṭi matiyampāṭic
ciṭṭarkaḷ vāḻunteṉ tillaipāṭic
ciṟṟam palatteṅkaḷ celvampāṭik
kaṭṭiya mācuṇakkaccaip pāṭik
kaṅkaṇam pāṭik kavittakaimmēl
iṭṭuniṉ ṟāṭum aravampāṭi

īcaṟkuccuṇṇam iṭittumnāmē.


9.20

vētamum vēḷviyum āyiṉārkku

meymmaiyum poymmaiyum āyiṉārkkuc
cōtiya māy iruḷ āyiṉārkkut
tuṉpamumāy iṉpam āyiṉārkkup
pātiyu māy muṟṟum āyiṉārkkup
pantamu māy vīṭum āyiṉārkku
ātiyum antamum āyiṉārkku

āṭappoṟcuṇṇam iṭittumnāmē.


tirucciṟṟampalam


10. Tirukkottumbi – Die königliche Biene als Botin

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10.1

pūvēṟu kōṉum purantaraṉum poṟpamainta

nāvēṟu celviyum nāraṇaṇum nāṉ maṟaiyum
māvēṟu cōtiyum vāṉavarun tāmaṟiyāc

cēvēṟu cēvaṭikkē ceṉṟutāy kōttumpī.


10.2

nāṉār eṉ uḷḷamār ñāṉaṅka ḷār eṉṉai yāraṟivār

vāṉōr pirāṉeṉṉai āṇṭilaṉēl matimayaṅki
ūṉā ruṭaitalaiyil uṇpalitēr ampalavaṉ

tēṉār kamalamē ceṉṟūtāy kōttumpī.


10.3

tiṉaittaṉai uḷḷatōr pūviṉil tēṉuṇṇātē

niṉaittoṟum kāṇtoṟum pēcuntoṟum eppōtum
aṉaittelum puḷneka āṉantat tēṉ coriyum

kuṉippuṭaiyāṉukkē ceṉṟūtāy kōttumpī.


10.4

kaṇṇappaṉ oppatōr aṉpiṉmai kaṇṭapiṉ

eṉṉappaṉ eṉṉoppil eṉṉaiyum āṭkoṇṭaruḷi
vaṇṇap paṇitteṉṉai vāveṉṟa vāṉ karuṇaic

kaṇṇappeṉ nīṟṟaṟkē ceṉṟūtāy kōttumpī.


10.5

attēvar tēvar avartēva reṉṟiṅṅaṉ

poyttēvu pēcip pulampukiṉṟa pūtalattē
pattētum illāteṉ paṟṟaṟanāṉ paṟṟiniṉṟa

meyttēvar tēvaṟkē ceṉṟūtāy kōttumpī.


10.6

vaitta nitipeṇṭir makkaḷkulaṅ kalviyeṉṉum

pitta ulakiṟ piṟappō ṭiṟappeṉṉuñ
citta vikārak kalakkam teḷivitta

vittakat tēvaṟkē ceṉṟūtāy kōttumpī.


10.7

caṭṭō niṉaikka maṉattamutāñ caṅkaraṉaik

keṭṭēṉ maṟappēṉō kēṭupaṭāt tiruvaṭiyai
oṭṭāta pāvit toḻumparainām uruvaṟiyōm

ciṭṭāya ciṭṭaṟkē ceṉṟūtāy kōttumpī.


10.8

oṉṟāy muḷaitteḻun tettaṉaiyō kavaṭuviṭṭu

naṉṟāka vaitteṉṉai nāycivikai ēṟṟuvitta
eṉtātai tātaikkum emmaṉaikkun tamperumāṉ

kuṉṟāta celvaṟkē ceṉṟūtāy kōttumpī.


10.9

karaṇaṅkaḷ ellāṅ kaṭantuniṉṟa kaṟaimiṭaṟṟaṉ

caraṇaṅka ḷēceṉṟu cārtalumē tāṉeṉakku
maraṇam piṟappeṉ ṟivaiyiraṇṭiṉ mayakkaṟutta

karuṇaik kaṭalukkē ceṉṟūtāy kōttumpī.


10.10

nōyuṟṟu mūttunāṉ nuntukaṉṟā yiṅkiruntu

nāyuṟṟa celvam nayantaṟiyā vaṇṇamellān
tāyuṟṟu vanteṉṉai āṇṭukoṇṭataṉkaruṇait

tēyuṟṟa celvaṟkē ceṉṟūtāy kōttumpī.


10.11

vaṉṉeñcak kaḷvaṉ maṉavaliyaṉ eṉṉātē

kalneñ curukkik karuṇaiyiṉāl āṇṭukoṇṭa
aṉṉañ tiḷaikkum aṇitillai ampalavaṉ

poṉṉaṅ kaḻalukkē ceṉṟūtāy kōttumpī.


10.12

nāyēṉait taṉṉaṭikaḷ pāṭuvitta nāyakaṉaip

pēyēṉa tuḷḷap piḻaipoṟukkum perumaiyaṉaic
cīyētum illāteṉ ceypaṇikaḷ koṇṭaruḷan

tāyāṉa īcaṟkē ceṉṟūtāy kōttumpī.


10.13

nāṉtaṉak kaṉpiṉṉai nāṉuntā ṉum aṟivōm

tāṉeṉṉai āṭkoṇṭa tellārun tāmaṟivār
āṉa karuṇaiyum aṅkuṟṟē tāṉavaṉē

kōṉeṉṉaik kūṭak kuḷirntūtāy kōttumpī.


10.14

karuvāy ulakiṉuk kappuṟamāy ippuṟattē

maruvār malarkkuḻal mātiṉoṭum vantaruḷi
aruvāy maṟaipayil antaṇaṉāy āṇṭukoṇṭa

tiruvāṉa tēvaṟkē ceṉṟūtāy kōttumpī.


10.15

nāṉumeṉ cintaiyum nāyakaṉuk kevviṭattōm

tāṉuntaṉ taiyalun tāḻcaṭaiyōṉ āṇṭilaṉēl
vāṉun ticaikaḷum mākaṭalum āyapirāṉ

tēṉuntu cēvaṭikkē ceṉṟūtāy kōttumpī.


10.16

uḷḷap paṭāta tiruuruvai uḷḷutalum

kaḷḷap paṭāta kaḷivanta vāṉkaruṇai
veḷḷap pirāṉeṉ pirāṉeṉṉai vēṟēāṭ

koḷḷap pirāṉukkē ceṉṟūtāy kōttumpī.


10.17

poyyāya celvattē pukkaḻunti nāḷtōṟum

meyyāk karutikkiṭantēṉai āṭkoṇṭa
aiyāveṉ ārūyirē ampalavā eṉṟavaṉṟaṉ

ceyyār malaraṭikkē ceṉṟūtāy kōttumpī.


10.18

tōlun tukiluṅ kuḻaiyuñ curuḷtōṭum

pālveḷḷai nīṟum pacuñcāntum paiṅkiḷiyuñ
cūlamun tokka vaḷaiyu muṭaittoṉmaik

kōlamē nōkkik kuḷirntūtāy kōttumpī.


10.19

kaḷvaṉ kaṭiyaṉ kalatiyivaṉ eṉṉāta

vaḷḷal varavara vantoḻintāṉ eṉ maṉattē
uḷḷat tuṟatuya roṉṟoḻiyā vaṇṇamellān

teḷḷuṅ kaḻalukkē ceṉṟūtāy kōttumpī.


10.20

pūmēl ayaṉōṭu mālum pukalirateṉṟu

ēmāṟi niṟka aṭiyēṉ iṟumākka
nāymēl taviciṭṭu naṉṟāyp poruṭpaṭutta

tīmēṉi yāṉukkē ceṉṟūtāy kōttumpī.


tirucciṟṟampalam


11. Tiruttellenam – Das heilige Tellenam-Spiel

Deutsch · Umschrift · Tamil


11.1

tirumālum paṉṟiyāyc ceṉṟuṇarāt tiruvaṭiyai

urunāmam aṟiyavōr antaṇaṉāy āṇṭukoṇṭāṉ
orunāmam ōruruvam oṉṟumillāṟ kāyiran

tirunāmam pāṭinām teḷḷēṇaṅ koṭṭāmō.


11.2

tiruvār peruntuṟai mēyapirāṉ eṉpiṟavik

karuvēr aṟuttapiṉ yāvaraiyuṅ kaṇṭatillai
aruvāy uruvamum āyapirāṉ avaṉmaruvum

tiruvārūr pāṭinām teḷḷēṇaṅ koṭṭāmō.


11.3

arikkum piramaṟkum allāta tēvarkaṭkum

terikkum paṭittaṉṟi niṉṟacivam vantunammai
urukkum paṇikoḷḷum eṉpatukēṭṭulakamellām

cirikkun tiṟampāṭit teḷḷēṇaṅ koṭṭāmō.


11.4

avamāya tēvar avakatiyil aḻuntāmē

pavamāyaṅ kātteṉṉai āṇṭukoṇṭa parañcōti
navamāya ceñcuṭar nalkutalum nāmoḻintu

civamāṉa vāpāṭit teḷḷēṇaṅ koṭṭāmō.


11.5

arumanta tēvar ayaṉtirumāṟ kariyacivam

uruvantu pūtalattōr ukappeytak koṇṭaruḷik
karuventu vīḻak kaṭaikkaṇitteṉ uḷampukunta

tiruvanta vāpāṭik teḷḷēṇaṅ koṭṭāmō.


11.6

araiyāṭu nākam acaittapiṉ avaṉiyiṉmēl

varaiyāṭu maṅkaitaṉ paṅkoṭumvan tāṇṭatiṟam
uraiyāṭa uḷḷoḷiyāṭa oṇmāmalark kaṇkaḷilnīrt

tiraiyāṭu māpāṭit teḷḷēṇaṅ koṭṭāmō.


11.7

āvā ariayaṉintiraṉ vāṉōrk kariyacivaṉ

vāvāveṉ ṟeṉṉaiyum pūtalattēvalittāṇṭukoṇṭāṉ
pūvār aṭiccuva ṭeṉtalaimēṟ poṟittalumē

tēvāṉa vāpāṭit teḷḷēṇaṅ koṭṭāmō.


11.8

kaṟaṅkōlai pōlvatōr kāyappiṟappō ṭiṟappeṉṉum

aṟampāva meṉṟiraṇṭac cantavirtteṉṉai āṇṭukoṇṭāṉ
maṟantēyun taṉkaḻalnāṉ maṟavāvaṇṇam nalkiya at

tiṟampāṭal pāṭinām teḷḷēṇaṅ koṭṭāmō.


11.9

kalnā ruritteṉṉa eṉṉaiyuntaṉ karuṇaiyiṉāl

poṉṉār kaḻalpaṇit tāṇṭapirāṉ pukaḻpāṭi
miṉṉōr nuṭaṅkiṭaic centuvarvāy veṇṇakaiyīr

teṉṉā teṉṉāveṉṟu teḷḷēṇaṅ koṭṭāmō.


11.10

kaṉavēyun tēvarkaḷ kāṇpariya kaṉaikaḻalōṉ

puṉavē yaṉavaḷait tōḷiyōṭum pukuntaruḷi
naṉavē eṉaippiṭittāṭ koṇṭavā nayantuneñcam

ciṉavēṟkaṇnīr malkat teḷḷēṇaṅ koṭṭāmō.


11.11

kayalmāṇṭa kaṇṇitaṉ paṅkaṉeṉaikkalan tāṇṭalumē

ayalmāṇṭa ruviṉaic cuṟṟamumāṇṭa vaṉiyiṉamēl
mayalmāṇṭu maṟṟuḷḷa vācakamāṇ ṭeṉṉuṭaiya

ceyalmāṇṭa vāpāṭit teḷḷēṇaṅ koṭṭāmō.


11.12

muttik kuḻaṉṟu muṉivarkuḻām naṉivāṭa

attik karuḷi aṭiyēṉai āṇṭukoṇṭu
pattik kaṭaluṭ patitta parañcōti

tittikku māpāṭit teḷḷēṇaṅ koṭṭāmō.


11.13

pārpāṭum pātāḷar pāṭumviṇṇōr tampāṭum

ārpāṭuñ cārā vakaiyaruḷi āṇṭukoṇṭa
nērpāṭal pāṭi niṉaippariya taṉipperiyōṉ

cīrpāṭal pāṭinām teḷḷēṇaṅ koṭṭāmō.


11.14

mālē piramaṉē maṟṟoḻinta tēvarkaḷē

nūlē nuḻaivariyāṉ nuṇṇiyaṉāy vantaṭiyēṉ
pālē pukuntu parinturukkum pāvākattāl

cēlērkaṇ nīrmalkat teḷḷēṇaṅ koṭṭāmō.


11.15

urukip peruki uḷaṅkuḷira mukantukoṇṭu

parukaṟ kiṉiya paraṅkaruṇait taṭaṅkaṭalai
maruvit tikaḻteṉṉaṉ vārkaḻalē niṉaintaṭiyām

tiruvaip paravinām teḷḷēṇaṅ koṭṭāmō.


11.16

puttaṉ parantarāti yarayaṉmēl pōṟṟiceyum

pittaṉ peruntuṟai mēyapirāṉ piṟappaṟutta
attaṉ aṇitillai ampalavaṇ aruṭkaḻalkaḷ

cittam pukuntavā teḷḷēṇaṅ koṭṭāmō.


11.17

uvalaic camayaṅkaḷ ovvāta cāttiramām

cavalaik kaṭaluḷaṉāyk kiṭantu taṭumāṟum
kavalaik keṭuttuk kaḻaliṇaikaḷ tantaruḷum

ceyalaip paravinām teḷḷēṇaṅ koṭṭāmō.


11.18

vāṉkeṭṭu mārutam māyntaḻalnīr maṇkeṭiṉum

tāṉkeṭṭa liṉṟic calippaṟiyāt taṉmaiyaṉukku
ūṉkeṭ ṭuyirkeṭṭuṇavukeṭṭeṉ uḷḷamumpōy

nāṉkeṭṭa vāpāṭit teḷḷēṇaṅ koṭṭāmō.


11.19

viṇṇōr muḻumutal pātāḷat tārvittu

maṇṇōr maruntayaṉ māluṭaiya vaippaṭiyōm
kaṇṇāra vantuniṉṟāṉ karuṇaik kaḻalpāṭit

teṉṉāteṉṉāveṉṟu teḷḷēṇaṅ koṭṭāmō.


11.20

kulampāṭik kokkiṟa kumpāṭik kōl vaḷaiyāḷ

nalampāṭi nañcuṇṭa vāpāṭi nāḷtōṟum
alampār puṉaltillai ampalattē āṭukiṉṟa

cilampāṭal pāṭinām teḷḷēṇaṅ koṭṭāmō.


tirucciṟṟampalam


12. Tiruchazhal – Das heilige Frage-und-Antwort-Spiel

Deutsch · Umschrift · Tamil


12.1

pūcuvatum veṇṇīṟu pūṇpatuvum poṅkaravam

pēcuvatum tiruvāyāl maṟaipōluṅ kāṇēṭī
pūcuvatum pēcuvatum pūṇpatuvuṅ koṇṭaṭeṉṉai

īcaṉavaṉ evvuyirkkum iyalpāṉāṉ cāḻalō.


12.2

eṉṉappaṉ empirāṉ ellārkkun tāṉīcaṉ

tuṉṉampey kōvaṇamāk koḷḷumatu eṉṉēṭī?
maṉṉukalai tuṉṉuporuḷ maṟaināṉkē vāṉcaraṭāt

taṉṉaiyē kōvaṇamāc cāttiṉaṉkāṇ cāḻalō.


12.3

kōyil cuṭukāṭu kolpulittōl nallāṭai

tāyumili tantaiyili tāṉ taṉiyaṉ kāṇēṭī
tāyumili tantaiyili tāṉtaṉiyaṉ āyiṭiṉum

kāyil ulakaṉaittuṅ kaṟpoṭikāṇ cāḻalō.


12.4

ayaṉai aṉaṅkaṉai antakaḷaic cantiraṉai

vayaṉaṅkaḷ māyā vaṭucceytāṉ kāṇēṭī
nayaṉaṅkaḷ mūṉṟuṭai nāyakaṉē taṇṭittāl

cayamaṉṟō vāṉavarkkut tāḻkuḻalāy cāḻalō.


12.5

takkaṉaiyum eccaiyum talaiyaṟuttut tēvarkaṇam

tokkaṉavan tavartammait tolaittatutāṉ eṉṉēṭī?
tokkaṉavan tavartammait tolaittaruḷi aruḷkoṭuttaṅku

eccaṉukku mikaittalaimaṟ ṟaruḷiṉaṉ kāṇ cāḻalō.


12.6

alaravaṉum mālavaṉum aṟiyāmē aḻaluruvāy

nilamutaṟkīḻ aṇṭamuṟa niṉṟatutāṉ eṉṉēṭī?
nilamutaṟkīḻ aṇṭamuṟa niṉṟilaṉēl iruvaruntam

calamukattāl āṅkāran tavirārkāṇ cāḻalō.


12.7

malaimakaḷai yorupākam vaittalumē maṟṟorutti

calamukattāl avaṉcaṭaiyiṟ pāyumatu eṉṉēṭī?
calamukattāl avaṉcaṭaiyiṟ pāyntilaḷēl taraṇiyellām

pilamukattē pukappāyntu peruṅkēṭāñ cāḻalō.


12.8

kōlāla mākik kuraikaṭalvāy aṉṟeḻunta

ālālam uṇṭāṉ avaṉcaturtāṉ eṉṉēṭī?
ālālam uṇṭilaṉēl aṉṟayaṉmāl uḷḷiṭṭa

mēlāya tēvarellām vīṭuvarkāṇ cāḻalō.


12.9

teṉpā lukantāṭun tillaicciṟ ṟampalavaṉ

peṇpā lukantāṉ perumpittaṉ kāṇēṭī
peṇpā lukantilaṉēṟ pētāy iru nilattōr

viṇpāli yōkeyti vīṭuvarkāṇ cāḻalō.


12.10

tāṉantam illāṉ taṉaiyaṭainta nāyēṉai

āṉanta veḷḷat taḻuttuvittāṉ kāṇēṭī
āṉanta veḷḷat taḻuttuvitta tiruvaṭikaḷ

vāṉuntu tēvarkaṭkōr vāṉporuḷkāṇ cāḻalō.


12.11

naṅkāy iteṉṉatavam narampō ṭelumpaṇintu

kaṅkāḷan tōḷmēlē kātalittāṉ kāṇēṭī
kaṅkāḷam āmākēḷ kālānta rattiruvar

taṅkālañ ceyyat tarittaṉaṉkāṇ cāḻalō.


12.12

kāṉār pulittōl uṭaitalaiūṇ kāṭupati

āṉā lavaṉukkiṅ kāṭpaṭuvār ārēṭi?
āṉālum kēḷāy ayaṉun tirumālum

vāṉāṭar kōvum vaḻiyaṭiyār cāḻalō.


12.13

malaiyaraiyaṉ poṟpāvai vāḷnutalāṉ peṇtiruvai

ulakaṟiyat tīvēṭṭāṉ eṉṉumatu eṉṉēṭī
ulakaṟiyat tīvēḷē toḻintaṉaṉēl ulakaṉaittuṅ

kalainaviṉṟa poruḷkaḷellāṅ kalaṅkiṭuṅkāṇ cāḻalō.


12.14

tēṉpukka taṇpaṉaicūḻ tillaicciṟ ṟampalavaṉ

tāṉpukku naṭṭam payilumatu eṉṉēṭī?
tāṉpukku naṭṭam payiṉṟilaṉēl taraṇiyellām

ūṉpukka vēṟkāḷik kūṭṭāṅkāṇ cāḻalō.


12.15

kaṭakariyum parimāvum tērumukan tēṟātē

iṭapamukan tēṟiyavā ṟeṉakkaṟiya iyampēṭī
taṭamatilkaḷ avaimūṉṟun taḻaleritta annāḷil

iṭapamatāyt tāṅkiṉāṉ tirumālkāṇ cāḻalō.


12.16

naṉṟāka nālvarkkum nāṉmaṟaiyiṉ uṭporuḷai

aṉṟāliṉ kīḻiruntaṅ kaṟamuraittāṉ kāṇēṭī
aṉṟāliṉ kīḻiruntaṅ kaṟamuraittāṉ āyiṭiṉuṅ

koṉṟāṉkāṇ puramūṉṟuṅ kūṭṭō ṭē cāḻalō.


12.17

ampalattē kūttāṭi amutuceyap palitariyum

nampaṉaiyun tēvaṉeṉṟu naṇṇumatu eṉṉēṭī?
nampaṉaiyum āmākēḷ nāṉmaṟaikaḷ tāmaṟiyō

emperumāṉ īcāveṉ ṟēttiṉakāṇ cāḻalō.


12.18

calamuṭaiya calantaraṉtaṉ uṭaltaṭinta nallāḻi

nalamuṭaiya nāraṇaṟkaṉ ṟaruḷiyavā ṟeṉṉēṭī?
nalamuṭaiya nāraṇaṉtaṉ nayaṉamiṭan tāṉaṭikkīḻ

alarāka iṭaāḻi aruḷiṉaṉkāṇ cāḻalō.


12.19

amparamām puḷḷittōl ālālam āramutam

emperumāṉ uṇṭacatur eṉakkaṟiya iyampēṭī
emperumāṉ ētuṭuttaṅ kētamutu ceytiṭiṉum

tamperumai tāṉaṟiyāt taṉmaiyaṉkāṇ cāḻalō.


12.20

aruntavaruk kāliṉkīḻ aṟamutalā nāṉkiṉaiyum

iruntavaruk karuḷumatu eṉakkaṟiya iyampēṭī?
aruntavaruk kaṟamutalnāṉ kaṉṟaruḷic ceytilaṉēl

tiruntavaruk kulakiyaṟkai teriyākāṇ cāḻalō.


tirucciṟṟampalam


13. Tiruppuvalli – Heiliges Blumenpflücken

Deutsch · Umschrift · Tamil


13.1

iṇaiyār tiruvaṭi eṉtalaimēl vaittalumē

tuṇaiyāṉa cuṟṟaṅkaḷ attaṉaiyum tuṟantoḻintēṉ
aṇaiyār puṉaṟṟillai ampalattē āṭukiṉṟa

puṇaiyāḷaṉ cīrpāṭip pūvalli koyyāmō.


13.2

entaiyen tāycuṟṟam maṟṟumellām eṉṉuṭaiya

pantam aṟunteṉṉai āṇṭukoṇṭa pāṇṭippirāṉ
anta iṭaimarutil āṉantat tēṉirunta

pontaip paravinām pūvalli koyyāmō.


13.3

nāyiṟ kaṭaippaṭṭa nammaiyumōr poruṭpaṭuttut

tāyiṟ perituṅ tayāvuṭaiya tamporumāṉ
māyap piṟappaṟun tāṇṭāṉeṉ valviṉaiyiṉ

vāyiṟ poṭiyaṭṭip pūvalli koyyāmō.


13.4

paṇpaṭṭa tillaip patikkaracaip paravātē

eṇpaṭṭa takkaṉ arukkaṉ eccaṉ intuaṉal
viṇpaṭṭa pūtap paṭaivīra pattirarāl

puṇappaṭṭa vāpāṭip pūvalli koyyāmō.


13.5

tēṉāṭu koṉṟai caṭaikkaṇinta civaperumāṉ

ūṉāṭi nāṭivan tuḷpukuntāṉ ulakarmuṉṉē
nāṉāṭi āṭiniṉ ṟōlamiṭa naṭampayilum

vāṉāṭar kōvukkē pūvalli koyyāmō.


13.6

erimūṉṟu tēvark kiraṅkiyaruḷ ceytaruḷic

ciramūṉ ṟaṟattaṉ tiruppuruvam nerittaruḷi
urumūṉṟu māki uṇarvaritām oruvaṉumē

puramūṉ ṟerattavā pūvalli koyyāmō.


13.7

vaṇaṅkat talai vaittu vārkaḻalvāy vāḻttavaittu

iṇaṅtattaṉ cīraṭiyār kūṭṭamumvait temperumāṉ
aṇaṅkoṭaṇitillai ampalattē āṭukiṉṟa

kuṇaṅ kūrap pāṭinām pūvalli koyyāmō.


13.8

neṟicey taruḷittaṉ cīraṭiyār poṉṉaṭikkē

kuṟiceyatu koṇṭeṉṉai āṇṭapirāṉ kuṇamparavi
muṟiceytu nammai muḻutuṭaṟṟum paḻaviṉaiyaik

kiṟiceyta vāpāṭipaṭa pūvalli koyyāmō.


13.9

paṉṉāṭ paravip paṇiceyyap pātamalar

eṉākam tuṉṉavaitta periyōṉ eḻiṟcuṭarāyk
kalnā ruritteṉṉai yāṇṭukoṇṭāṉ kaḻaliṇaikaḷ

poṉṉāṉa vāpāṭip pūvalli koyyāmō.


13.10

pērācai yāmintap piṇṭamaṟap peruntuṟaiyāṉ

cīrār tiruvaṭi yeṉ talaimēl vaittapirāṉ
kārār kaṭalnañcai uṇṭukanta kāpāli

pōrār puṟampāṭip pūvalli koyyāmō.


13.11

pālum amutamun tēṉuṭaṉām parāparamāyk

kōlaṅ kuḷirntuḷḷaṅ koṇṭapirāṉ kuraikaḻalkaḷ
ñālam paravuvār naṉṉeṟiyām anneṟiyē

pōlum pukaḻpāṭip pūvalli koyyāmō.


13.12

vāṉavaṉ mālayaṉ maṟṟumuḷḷa tēvarkaṭkum

kōṉava ṉāy niṉṟu kūṭalilāk kuṇaṅkuṟiyōṉ
āṉa neṭuṅkaṭal ālālam amutuceyyap

pōṉakam āṉavā pūvalli koyyāmō.


13.13

aṉṟāla nīḻaṟkīḻ arumaṟaikaḷ tāṉaruḷi

naṉṟāka vāṉavar māmuṉivar nāḷtōṟum
niṉṟāra ēttum niṟaikaḻalōḷ puṉaikoṉṟaip

poṉtātu pāṭinām pūvalli koyyāmō.


13.14

paṭamāka eṉṉuḷḷē taṉṉiṇaippō tavaiyaḷittiṅ

kiṭamākak koṇṭirun tēkampam mēyapirāṉ
taṭamār matiltillai ampalamē tāṉiṭamā

naṭamāṭu māpāṭip pūvalli koyyāmō.


13.15

aṅki arukkaṉ irāvaṇaṉ antakaṉ kūṟṟaṉ

ceṅkaṇ ariayaṉ intiraṉuñ cantiraṉum
paṅkamil takkaṉum eccaṉuntam paricaḻiyap

poṅkiyacīr pāṭinām pūvalli koyyāmō.


13.16

tiṇpōr viṭaiyāṉ civapurattār pōrēṟu

maṇpāl maturaiyiṟ piṭṭamutu ceytaruḷit
taṇṭālē pāṇṭiyaṉ taṉṉaip paṇikoṇṭa

puṇpāṭal pāṭinām pūvalli koyyāmō.


13.17

muṉṉāya mālayaṉum vāṉavarum tāṉavarum

poṉṉār tiruvaṭi tāmaṟiyār pōṟṟuvatē
eṉṉākam uḷpukun tāṇṭu koṇṭāṉ ilaṅkaṇiyām

paṉṉākam pāṭinām pūvalli koyyāmō.


13.18

cīrār tiruvaṭit tiṇcilampu cilampolikkē

ārāta ācaiyatāy aṭiyēṉ akamakiḻat
tērānta vītip peruntuṟaiyāṉ tirunaṭañcey

pērāṉan tampāṭip pūvalli koyyāmō.


13.19

atti yurittatu pōrttaruḷum peruntuṟaiyāṉ

pitta vaṭivukoṇ ṭivvulakiṟ piḷḷaiyumām
mutti muḻumutalut tarakōca maṅkaivaḷḷal

putti pukuntavā pūvalli koyyāmō.


13.20

māvāra vēṟi maturainakar pukuntaruḷit

tēvārnta kōlan tikaḻap peruntuṟaiyāṉ
kōvāki vantemmaik kuṟṟavēl koṇṭaruḷum

pūvār kaḻalparavip pūvalli koyyāmō.


tirucciṟṟampalam


14. Tiru Undiyar – Das heilige Undi-Spiel

Deutsch · Umschrift · Tamil


14.1

vaḷaintatu villu viḷaintatu pūcal

uḷaintaṉa muppuram untīpaṟa

oruṅkuṭaṉ ventavā ṟuntīpaṟa.


14.2

īrampu kaṇṭilam ēkampar taṅkaiyil

ōrampē muppuram untīpaṟa

oṉṟum perumikai untīpaṟa.


14.3

taccu viṭuttalum tāmaṭi yiṭṭalum

accu muṟintateṉ ṟuntīpaṟa

aḻantaṉa muppuram untīpaṟa.


14.4

uyyaval lāreru mūvaraik kāvalkoṇ

ṭeyyaval lāṉukkē untīpaṟa

iḷamulai paṅkaṉeṉ ṟuntīpaṟa.


14.5

cāṭiya vēḷvi carintiṭat tēvarkaḷ

ōṭiya vāpāṭi untīpaṟa

uruntira nātaṉuk kuntīpaṟa.


14.6

āvā tirumāl avippākaṅ koṇṭaṉṟu

cāvā tiruntāṉeṉ ṟu tīpaṟa

caturmukaṉ tātaiyeṉ ṟuntīpaṟa.


14.7

veyyavaṉ aṅki viḻuṅkattiraṭṭiya

kaiyait taṟittāṉeṉ ṟuntīpaṟa

kalaṅkiṟṟu vēḷviyeṉ ṟuntīpaṟa.


14.8

pārppati yaippakai cāṟṟiya takkaṉaip

pārppateṉ ṉēyēṭi yantīpaṟa

paṇaimulai pākaṉuk kuntīpaṟa.


14.9

purantara ṉāroru pūṅkuyi lāki

marantaṉi lēṟiṉār untīpaṟa

vāṉavar kōṉeṉṟē untīpaṟa.


14.10

veñciṉa vēḷvi viyāttira ṉārtalai

tuñciya vāpāṭi untīpaṟa

toṭarnta piṟappaṟa untīpaṟa.


14.11

āṭṭiṉ talaiyai vitikkut talaiyākak

kūṭṭiya vāpāṭi untīpaṟa

koṅkai kuluṅkiniṉ ṟuntīpaṟa.


14.12

uṇṇap pukunta pakaṉoḷin tōṭāmē

kaṇṇaip paṟittavā ṟuntīpaṟa

karukkeṭa nāmellām untīpaṟa.


14.13

nāmakaḷ nāci ciram piramaṉpaṭac

cōmaṉ mukaṉ nerit tuntīpaṟa

tollai viṉaikeṭa untīpaṟa.


14.14

nāṉmaṟai yōṉum makattiya māṉpaṭap

pōmvaḻi tēṭumā ṟuntīpaṟa

purantaraṉ vēḷviyi luntīpaṟa.


14.15

cūriya ṉārtoṇṭai vāyiṉiṟ paṟkaḷai

vāri nerittavā ṟuntīpaṟa

mayaṅkiṟṟu vēḷviyeṉ ṟuntīpaṟa.


14.16

takkaṉā raṉṟē talaiyiḻan tārtakkaṉ

makkaḷaic cūḻaniṉ ṟuntīpaṟa

maṭintatu vēḷviyeṉ ṟuntīpaṟa.


14.17

pālaka ṉārkkaṉṟu pāṟkaṭal īntiṭṭa

kōlac caṭaiyaṟkē yantīpaṟa

kumaraṉtaṉ tātaikkē untīpaṟa.


14.18

nalla malariṉmēl nāṉmuka ṉārtalai

ollai yarintateṉ ṟuntīpaṟa

ukirāl arintateṉ ṟuntīpaṟa.


14.19

tērai niṟutti malaiyeṭut tāṉciram

īraintum iṟṟavā ṟuntīpaṟa

irupatum iṟṟateṉ ṟuntīpaṟa.


14.20

ēkācamiṭṭa iruṭikaḷ pōkāmal

ākācaṅkāvaleṉ ṟuntīpaṟa

ataṟkappāluṅ kāvaleṉ ṟuntīpaṟa.


tirucciṟṟampalam


15. Tiruttonokkam – Der heilige Schulterblick

Deutsch · Umschrift · Tamil


15.1

pūttārum poykaip puṉalituvē eṉakkarutip

pēyttār mukakkuṟum pētaikuṇa mākāmē
tīrttāy tikaḻtillai ampalattai tirunaṭañcey

kūttā uṉ cēvaṭi kūṭumvaṇṇan tōṇōkkam.


15.2

eṉṟum piṟantiṟan tāḻāmē āṇṭukoṇṭāṉ

kaṉṟāl viḷaveṟin tāṉpiramaṉ kāṇpariya
kuṉṟāta cīrttillai ampalavaṉkuṇamparavit

tuṉṟār kuḻaliṉīr tōṇōkkam āṭāmō.


15.3

poruṭpaṟṟic ceykiṉṟa pūcaṉaikaḷ pōlviḷaṅkic

ceruppuṟṟa cīraṭi vāykkalacam ūṉamutam
viruppuṟṟu vēṭaṉār cēṭeṟiya meykuḷirttaṅku

aruṭpeṟṟu niṉṟavā tōṇōkkam āṭāmō.


15.4

kaṟpōlum neñcaṅ kacinturukik karuṇaiyiṉāl

niṟpāṉaip pōlaeṉa neñciṉuḷḷē pukuntaruḷi
naṟpāṟ paṭutteṉṉai nāṭaṟiyat tāṉiṅṅaṉ

coṟpāla tāṉavā tōṇōkkam āṭāmō.


15.5

nilamnīr neruppuyir nīḷvicumpu nilāppakalōṉ

pulaṉāya maintaṉō ṭeṇvakaiyāyap puṇarntuniṉṟāṉ
ulakē ḻeṉatticai patteṉattā ṉoruvaṉumē

palavāki niṉṟavā tōṇōkkam āṭāmō.


15.6

puttaṉ mutalāya pullaṟiviṟ palcamayam

tattam mataṅkaḷil taṭṭuḷuppup paṭṭuniṟkac
cittañ civamākkic ceytaṉavē tavamākkum

attaṉ karuṇaiyilaṉāl tōṇōkkam āṭāmō.


15.7

tītillai māṇi civakarumañ citaittāṉaic

cātiyum vētiyaṉ tātaiyaṉait tāḷiraṇṭuñ
cētippa īcaṉ tiruvaruḷāl tēvartoḻap

pātakamē cōṟu paṟṟiṉavā tōṇōkkam.


15.8

māṉam aḻintōm matimaṟantōm maṅkainallīr

vāṉan toḻunteṉṉaṉ vārkaḻalē niṉaittaṭiyōm
āṉantak kūttaṉ aruḷpeṟil nām avvaṇamē

āṉanta mākiniṉ ṟāṭāmē tōṇōkkam.


15.9

eṇṇuṭai mūvar irākkatarkaḷ eripiḻaittuk

kaṇṇutal entai kaṭaittalaimuṉ niṉṟataṟpiṉ
eṇṇili intirar ettaṉaiyō piramarkaḷum

maṉmicai mālpavar māṇṭaṉarkāṇ tōṇōkkam.


15.10

paṅkayam āyiram pūviṉilōr pūkkuṟaiyat

taṅkaṇ iṭantāṉ cēvaṭimēl cāttalumē
caṅkaraṉ empirāṉ cakkaramāṟ karuḷiyavāṟu

eṅkum paravinām tōṇōkkam āṭāmō.


15.11

kāmaṉuṭaluyir kālaṉpaṟ kāykatirōṉ

nāmakaḷ nāciciram piramaṉ karameriyaic
cōmaṉ kalaitalai takkaṉaiyum eccaṉaiyun

tūymaikaḷ ceytavā tōṇōkkam āṭāmō.


15.12

piramaṉ ariyeṉ ṟiruvarukkam pētaimaiyāl

paramam yāmparamam eṉṟavarkaḷ pataippoṭuṅka
araṉār aḻaluruvāy aṅkē aḷaviṟantu

paramāki niṉṟavā tōṇōkkam āṭāmō.


15.13

ēḻait toḻumpaṉēṉ ettaṉaiyō kālamellām

pāḻuk kiṟaittēṉ paramparaṉaip paṇiyātē
ūḻimutaṟ cintāta naṉmaṇivan teṉpiṟavit

tāḻaip paṟittavā tōṇōkkam āṭāmō.


15.14

uraimāṇṭa uḷḷoḷi uttamaṉvan tuḷampukalum

karaimāṇṭa kāmapperuṅkaṭalaik kaṭattalumē
iraimāṇṭa intiriyap paṟavai irintōṭat

turaimāṇṭa vāpāṭit tōṇōkkam āṭāmō.


tirucciṟṟampalam


16. Tirupponnusal – Die heilige goldene Schaukel

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16.1

cīrār pavaḷaṅkāl muttaṅ kayiṟāka

ērārum poṟpalakai ēṟi iṉitamarntu
nārā yaṇaṉ aṟiyā nāṇmalarttāṉ nāyaṭiyēṟku
ūrākat tantaruḷum uttara kōcamaṅkai
ārā amutiṉ aruḷtā ḷiṇaippāṭip

pōrār kaṇmaṭavīr poṉṉūcal āṭāmō.


16.2

mūṉṟaṅ kilaṅku nayaṉattaṉ mūvāta

vāṉtaṅku tēvarkaḷuṅ kāṇā malaraṭikaḷ
tēṉataṅkit tittit tamutūṟit tāṉteḷintaṅku
ūṉtaṅki niṉṟurukkum uttara kōcamaṅkaik
kōṉtaṅ kiṭaimarutu pāṭik kulamaññai

pōṉṟaṅ kaṉanaṭaiyīr poṉṉūcal āṭāmō.


16.3

muṉṉīṟum ātiyu millāṉ muṉivarkuḻām

paṉṉūṟu kōṭi yimaiyōrkaḷ tām niṟpat
taṉṉī ṟeṉakkuruḷit taṉkaruṇai veḷḷattu
maṉṉūṟa maṉṉumaṇi yuttara kōcamaṅkai
miṉṉēṟu māṭa viyaṉmā ḷikaipāṭip

poṉaṉēṟu pūṇmulaiyīr poṉṉūcal āṭāmō.


16.4

nañcamar kaṇṭattaṉ aṇṭat tavarnātaṉ

mañcutōy māṭamaṇi uttarakōcamaṅkai
añcucolāḷ taṉṉōṭuṅ kūṭi aṭiyavarkaḷ
neñcuḷē niṉṟamuta mūṟik karuṇaiceytu
tuñcal piṟappaṟuppāṉ tūya pukaḻpāṭip

puñcumār veḷvaḷaiyīr poṉṉūcal āṭāmō.


16.5

āṇō aliyō arivaiyō eṉṟiruvar

kāṇāk kaṭavuḷ karuṇaiyiṉāl tēvarkuḻām
nāṇāmē uyyaāṭ koṇṭaruḷi nañcutaṉai
ūṇāka uṇṭaruḷum uttara kōmaṅkaik
kōṇār piṟaicceṉṉik kūttaṉ kuṇamparavip

pūṇār vaṉamulaiyīr poṉṉūcal āṭāmō.


16.6

mātāṭu pākattaṉ uttara kōcamaṅkait

tātāṭu koṉṟaic caṭaiyāṉ aṭiyāruḷ
kōtāṭṭi nāyēṉai āṭkoṇṭeṉ tolpiṟavit
tītōṭā vaṇṇan tikaḻap piṟappaṟuppāṉ
kātāṭu kuṇṭalaṅkaḷ pāṭik kacintaṉpāl

pōtāṭu pūṇmulaiyīr poṉṉūcal āṭāmō.


16.7

uṉṉaṟ kariyatiru vuttara kōcamaṅkai

maṉṉip polintirunta māmaṟaiyōṉ taṉpukaḻē
paṉṉip paṇintiṟaiñcap pāvaṅkaḷ paṟṟaṟuppāṉ
aṉṉattiṉ mēlēṟi āṭumaṇi mayilpōl
eṉṉattaṉ eṉṉaiyum āṭkoṇṭāṉ eḻilpāṭip

poṉṉotta pūṇmulaiyīr poṉṉūcal āṭāmō.


16.8

kōlavaraikkuṭumi vantu kuvalattuc

cāla amutuṇṭu tāḻkaṭaliṉ mīteḻuntu
ñāla mikapparimēṟ koṇṭu namaiyāṇṭāṉ
cīlan tikaḻun tiruvuttara kōcamaṅkai
māluk kariyāṉai vāyāra nāmpāṭip

pūlit takaḻkuḻaintu poṉṉūcal āṭāmō.


16.9

teṅkulavu cōlait tiruuttara kōcamaṅkai

taṅkulavu cōtit taṉiyuruvam vantaruḷi
eṅkaḷ piṟappaṟuttiṭ ṭentaramum āṭkoḷvāṉ
paṅkulavu kōtaiyun tāṉum paṇikoṇṭa
koṅkulavu koṉṟaic caṭaiyāṉ kuṇamparavip

poṅkulavu pūṇmulaiyīr poṉṉūcal āṭāmō.


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17. Annaippattu – Zehn Lieder an die Mutter

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17.1

vēta moḻiyarveṇ ṇīṟṟarcem mēṉiyar

nātap paṟaiyiṉar aṉṉē eṉṉum
nātap paṟaiyiṉar nāṉmukaṉ mālukkum

nātarin nātaṉār aṉṉē eṉṉum.


17.2

kaṇṇañ caṉattār karuṇaik kaṭaliṉar

uḷniṉ ṟurukkuvar aṉṉē eṉṉum
uḷniṉ ṟurukki ulappilā āṉantak

kaṇṇīr taruvarāl aṉṉē eṉṉum.


17.3

nitta maṇāḷar nirampa aḻakiyar

cittat tirupparāl aṉṉē eṉṉum
cittat tiruppavar teṉṉaṉ perumtuṟai

attarā ṉantarāl aṉṉē eṉṉum.


17.4

āṭarap pūṇuṭait tōlpoṭip pūciṟṟōr

vēṭam iruntavā ṟaṉṉē eṉṉum
vēṭam iruntavā kaṇṭukaṇ ṭeṉṉuḷḷam

vāṭum ituveṉṉa aṉṉē eṉṉum.


17.5

nīṇṭa karattar neṟitaru kuñciyar

pāṇṭinaṉ ṉāṭarāl aṉṉē eṉṉum
pāṇṭinaṉ ṉāṭar paranteḻu cintaiyai

āṇṭaṉpu ceyvarāl aṉṉē eṉṉum.


17.6

uṉṉaṟ kariyacīr uttara maṅkaiyar

maṉṉuva teṉneñcil aṉṉē eṉṉum
maṉṉuva teṉneñcil mālayaṉ kāṇkilār

eṉṉa atiyacam aṉṉē eṉṉum.


17.7

veḷḷaik kaliṅkattar veṇtiru muṇṭattar

paḷḷikkup pāyantar aṉṉē eṉṉum
paḷḷikkup pāyattar pāypari mēṟkoṇṭāṉ

uḷḷaṅ kavarvarāl aṉṉē eṉṉum.


17.8

tāḷi aṟukiṉar cantaṉac cāntiṉar

āḷemmai āḷvarāl aṉṉē eṉṉum
āḷemmai āḷum aṭikaḷār taṅkaiyil

tāḷa miruntavā ṟaṉṉē eṉṉum.


17.9

taiyalōr paṅkiṉar tāpata vēṭattar

aiyam pukuvarāl aṉṉē eṉṉum
aiyam pukuntavar pōtalum eṉṉuḷḷam

naiyumitu veṉṉē aṉṉē eṉṉum.


17.10

koṉṟai matiyamum kūviṉa mattamum

tuṉṟiya ceṉṉiyar aṉṉē eṉṉum
tuṉṟiya ceṉṉiyiṉ mattamuṉ mattamē

iṉṟeṉak kāṉavā ṟaṉṉē eṉṉum.


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18. Kuyilpattu – Zehn Lieder an den Kuckuck

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18.1

kīta miṉiya kuyilē kēṭṭiyēl eṅkaḷ perumāṉ

pāta miraṇṭum viṉavil pātāḷam ēḻiṉuk kappāl
cōti maṇimuṭi colliṟ colliṟantu niṉṟa toṉmai

ātikuṇa moṉṟu millāṉ antami lāṉvarak kūvāy.


18.2

ērtarum ēḻula kētta evvuru vuntaṉ ṉuruvāy

ārkali cūḻteṉ ṉilaṅkai aḻakamar vaṇṭō tarikkup
pēraruḷiṉpa maḷitta peruntuṟai mēya pirāṉaic

cīriya vāyāṟ kuyilē teṉpāṇṭi nāṭaṉaik kūvāy.


18.3

nīla vuruviṟ kuyilē nīḷmaṇi māṭam nilāvuṅ

kōla aḻakil tikaḻuṅ koṭimaṅkai uḷḷuṟai kōyil
cīlam peritum iṉiya tiruvut tarakōca maṅkai

ñālam viḷaṅka irunta nāyaka ṉaivarak kūvāy.


18.4

tēṉpaḻac cōlai payiluñ ciṟukuyi lēyitu kēḷnī

vāṉpaḻit timmaṇ pukuntu maṉitarai āṭkoṇṭa vaḷḷal
ūṉpaḻit tuḷḷam pukunteṉ uṇarvatu vāya voruttaṉ

māṉpaḻit tāṇṭamel nōkki maṇāḷaṉai nīvarak kūvāy.


18.5

cuntarat tiṉpak kuyilē cūḻcuṭar ñāyiṟu pōla

antarat tēniṉ ṟiḻintiṅ kaṭiyava rācai aṟuppāṉ
muntum naṭuvum muṭivu mākiya mūva raṟiyāc

cintūrac cēvaṭi yāṉaic cēvaka ṉaivarak kūvāy.


18.6

iṉpan taruvaṉ kuyilē ēḻula kummuḻu tāḷi

aṉpaṉ amutaḷit tūṟum āṉantaṉ vāṉvanta tēvaṉ
naṉpoṉ maṇiccuva ṭotta naṟpari mēlvaru vāṉaik

kompiṉ miḻaṟṟuṅ kuyilē kōkaḻi nātaṉaik kūvāy.


18.7

uṉṉai ukappaṉ kuyilē uṉtuṇait tōḻiyum āvaṉ

poṉṉai aḻintanaṉ mēṉip pukaḻil tikaḻum aḻakaṉ
maṉṉaṉ parimicai vanta vaḷḷal peruntuṟai mēya

teṉṉavaṉ cēravaṉ cōḻaṉ cīrappuyaṅ kaṉvarak kūvāy.


18.8

vāyiṅkē nīkuyiṟ piḷḷāy māloṭu nāṉmukaṉ tēṭi

ōviyava ruṉṉi niṟpa oṇtaḻal viṇpiḷan tōṅki
mēviaṉ ṟaṇṭaṅ kaṭantu viricuṭa rāyniṉṟa meyyaṉ

tāvi varumparip pākaṉ tāḻcaṭai yōṉvarak kūvāy.


18.9

kāruṭaip poṉtikaḻ mēṉik kaṭipoḻil vāḻuṅ kuyilē

cīruṭaic ceṅkamalattil tikaḻuru vākiya celvaṉ
pāriṭaip pātaṅkaḷ kāṭṭip pācam aṟutteṉai yāṇṭa

āruṭai ampoṉiṉ mēṉi amutiṉai nīvarak kūvāy.


18.10

kontaṇa vumpoḻiṟ cōlaik kūṅkuyi lēyitu kēḷnī

antaṇa ṉākivantiṅkē aḻakiya cēvaṭi kāṭṭi
entama rāmiva ṉeṉṟiṅ keṉṉaiyum āṭkoṇṭaruḷum

centaḻal pōltiru mēṉit tēvarpi rāṉvarak kūvāy.


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19. Tiruttasangam – Die zehn heiligen Königszeichen

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19.1

ērār iḷaṅkiḷiyē eṅkaḷ peruntuṟaikkōṉ

cīrār tirunāmam tērnturaiyāy - ārūraṉ
cemperumāṉ veṇmalārāṉ pāṟkaṭalāṉ ceppuvapōl

emperumāṉ tēvarpirāṉ eṉṟu.


19.2

ētamilā iṉcol marakatamē ēḻpoḻiṟkum

nātaṉmai āḷuṭaiyāṉ nāṭuraiyāy - kātalavarkku
aṉpāṇṭu mīḷā aruḷpurivāṉ nāṭeṉṟum

teṉpāṇṭi nāṭē teḷi.


19.3

tātāṭu pūñcōlait tattāy namaiyāḷum

mātāṭum pākattāṉ vāḻpatiyeṉ - kōtaṭṭip
pattarellām pārmēṟ civapurampōṟ koṇṭāṭum

uttara kōcamaṅkai yūr.


19.4

ceyyavāyp paiñciṟakiṟ celvīnañ cintaicēr

aiyaṉ peruntuṟaiyāṉ āṟuraiyāy - taiyalāy
vāṉvanta cintai malaṅkaḻuva vantiḻiyum

āṉantaṅ kāṇuṭaiyāṉ āṟu.


19.5

kiñcukavāy añcukamē kēṭil peruntuṟaikkōṉ

mañcaṉ maruvum malaipakarāy - neñcattu
iruḷakala vāḷvīci iṉpamarum mutti

aruḷumalai eṉpatukāṇ āyntu.


19.6

ippāṭē vantiyampu kūṭupukal eṉkiḷiyē

oppāṭāc cīruṭaiyāṉ ūrvateṉṉē - eppōtum
tēṉpuraiyuñ cintaiyarāyt teyvappeṇ ṇētticaippa

vāṉpuravi yūrum makiḻntu.


19.7

kōṟṟēṉ moḻikkiḷḷāy kōtil peruntuṟaikkōḷ

māṟṟāṟai vellum paṭaipakarāy - ēṟṟār
aḻukkaṭaiyā neñcuruka mummalaṅkaḷ pāyuṅ

kaḻukkaṭaikāṇ kaikkoḷ paṭai.


19.8

iṉpāl moḻikkiḷḷāy eṅkaḷ peruntuṟaikkōḷ

muṉpāl muḻaṅkum muraciyampāy - aṉpāṟ
piṟavip pakaikalaṅkap pēriṉpat tōṅkum

parumikka nātap paṟai.


19.9

āya moḻikkiḷḷāy aḷḷūrum aṉparpāl

mēya peruntuṟaiyāṉ meyttāreṉ - tīyaviṉai
nāḷumaṇu kāvaṇṇam nāyēṉai āḷuṭaiyāṉ

tāḷiaṟu kām uvanta tār.


19.10

cōlaip pacuṅkiḷiyē tūnīrp peruntuṟaikkōṉ

kōlam poliyuṅ koṭikūṟāy - cālavum
ētilār tuṇṇeṉṉa mēlviḷaṅki ērkāṭṭum

kōtilā ēṟām koṭi.


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20. Tiruppalli Ezhuchi – Das heilige Wecklied

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20.1

pōṟṟiyeṉ vāḻmuta lākiya poruḷē

pularntatu pūṅkaḻaṟ kiṇaituṇai malarkoṇ
ṭēṟṟiniṉ tirumukat temakkaruḷ malarum
eḻilnakai koṇṭuniṉ tiruvaṭi toḻukōm
cēṟṟitaḻk kamalaṅkaḷ malarumtaṇ vayalcūḻ
tirupperun tuṟai uṟai civaperumāṉē
ēṟṟuyar koṭiyuṭai yāyeṉai yuṭaiyāy

emperu māṉpaḷḷi yeḻuntaruḷāyē.


20.2

aruṇaṇintiraṉ ticai aṇukiṉaṉ iruḷpōy

akaṉṟatu utayamniṉ malarttiru mukattiṉ
karuṉaiyiṉ cūriyaṉ eḻaveḻa nayaṉak
kaṭimalar malaramaṟṟu aṇṇalaṅ kaṇṇām
tiraḷnirai aruḷpatam muralvaṉa ivaiyōr
tirupperun tuṟaiyuṟai civaperumāṉē
aruḷ niti tara varum āṉanta malaiyē

alaikaṭalē paḷḷi yeḻuntaruḷāyē.


20.3

kūviṉa pūṅkuyil kūviṉa kōḻi

kurukukaḷ iyampiṉa iyampiṉa caṅkam
ōviṉa tārakai oḷiyoḷi utayattu
ōruppaṭu kiṉṟatu viruppoṭu namakkut
tēvanaṟ ceṟikaḻal tāḷiṇai kāṭṭāy
tirupperun tuṟaiyuṟai civaperumāṉē
yāvarum aṟivari yāyemak keḷiyāy

emperu māṉpaḷḷi yeḻuntaruḷāyē.


20.4

iṉṉicai vīṇaiyār yāḻiṉar orupāl

irukkoṭu tōttiram iyampiṉar orupāl
tuṉṉiya piṇaimalark kaiyiṉar tuvaḷkaiyar orupāl
toḻukaiyar aḻukaiyar tuvaḷkaiyar orupāl
ceṉṉiyil añcali kūppiṉar orupāl
tirupperun tuṟaiyuṟai civaperu māṉē
eṉṉaiyum āṇṭukoṇṭiṉṉaruḷ puriyum

emperu māṉpaḷḷi yeḻuntaruḷāyē.


20.5

pūtaṅkaḷ tōṟumniṉ ṟāyeṉiṉ allāl

pōkkilaṉ varavilaṉ eṉaniṉaip pulavōr
kītaṅkaḷ pāṭutal āṭutal allāl
kēṭṭaṟi yōmuṉaik kaṇṭaṟi vāraic
cītaṅkoḷ vayaltirup peruntuṟai maṉṉā
cintaṉaik kumariyāy eṅkaḷ muṉvantu
ētaṅkaḷ aṟuttemmai āṇṭaruḷ puriyum

emperu māṉpaḷḷi yeḻuntaruḷāyē.


20.6

pappaṟa viṭṭiruntu uṇarumniṉ aṭiyār

pantaṉai vantaṟut tār avar palarum
maippaṟu kaṇṇiyar māṉuṭat tiyalpiṉ
vaṇaṅkukiṉṟār aṇaṅ kiṉmaṇa vāḷā
ceppuṟu kamalaṅkaṇ malarumtaṇ vayalcūḻ
tirupperun tuṟaiyuṟai civaperumāṉē
ippiṟappu aṟuttu emai āṇṭaruḷ puriyum

emperu māṉpaḷḷi yeḻuntaruḷāyē.


20.7

atu paḻaccuvaiyeṉa amuteṉa aṟitaṟku

ariteṉa eḷiteṉa amarum aṟiyār
itu avaṉ tiruvuru ivaṉ avaṉ eṉavē
eṅkaḷai āṇṭukoṇaṭu iṅ keḻuntaruḷum
matuvaḷar poḻiltiru uttara kōca
maṅkaiyuḷḷāytirup peruntuṟai maṉṉā
etuemaip paṇikoḷu māṟatu kēṭpōm

emperumāṉpaḷḷi yeḻuntaruḷāyē.


20.8

muntiya mutalnaṭu iṟutiyum āṉāy

mūvarum aṟikilar yāvarmaṟ ṟaṟivār
pantaṇai viraliyum nīyumniṉṉaṭiyār
paḻaṅkuṭil toṟumeḻun taruḷiya paraṉē
centaḻal puraitiru mēṉiyuṅ kāṭṭit
tirupperun tuṟaiyaṟai kōyilum kāṭṭi
antaṇaṉ āvatum kāṭṭivan tāṇṭāy

āramutē paḷḷi yeḻuntaruḷyē.


20.9

viṇṇakat tēvarum naṇṇavum māṭṭā

viḻupporu ḷēyuṉa toḻuppaṭi yōṅkaḷ
maṇṇakat tēvantu vāḻaccey tāṉē
vaṇtirup peruntuṟai yāyvaḻi yaṭiyōm
kaṇṇakat tēniṉṟu kaḷitaru tēṉē
kaṭalamu tēkarum pēvirum paṭiyār
eṇṇakat tāyula kukkuyi rāṉāy

emperumāṉpaḷḷi eḻuntaruḷāyē.


20.10

puvaṉiyil pōyppiṟa vāmaiyiṉ nāḷnām

pōkkukiṉ ṟōmava mēintappūmi
civaṉuyyak koḷkiṉṟa vāṟeṉṟu nōkkit
tirupperun tuṟaiyuṟai vāytiru mālām
avaṉvirup peytavum malaravaṉ ācaip
paṭavumniṉ avartammeykkaruṇaiyum nīyum
avaṇiyil pukuntemai āṭkoḷḷa vallāy

āramu tēpaḷḷi yeḻuntaruḷāyē.


tirucciṟṟampalam


21. Koyil Mutta Tiruppatigam – Der ältere Tempelgesang

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21.1

uṭaiyāḷ uṉtaṉ naṭuvirukkum uṭaiyāḷ naṭuvuḷ nīyirutti

aṭiyēṉ naṭuvuḷ iruvīrum iruppatāṉāl aṭiyēṉuṉ
aṭiyār naṭuvuḷ irukkum aruḷaippuri yāy poṉṉampalattem

muṭiyā mutalē eṉkaruttu muṭiyum vaṇṇam muṉṉiṉṟē.


21.2

muṉṉiṉ ṟāṇṭāy eṉai muṉṉam yāṉum atuvē muyalvuṟṟup

piṉṉiṉ ṟēval ceykiṉṟēṉ piṟpaṭ ṭoḻintēṉ pemmāṉē
eṉṉiṉ ṟaruḷi varaniṉṟu pōnti ṭeṉṉā viṭil aṭiyār

uṉṉiṉ ṟivaṉār eṉṉārō poṉṉam palakkūt tukantāṉē.


21.3

ukantāṉē aṉpuṭai aṭimaik kurukāvuḷḷat tuṇirviliyēṉ

cakantāṉ aṟiya muṟaiyiṭṭāl takkavāṟaṉ ṟeṉṉārō
makantāṉ ceytu vaḻivantār vāḻa vāḻntāy aṭiyēṟkuṉ

mukantāṉ tārā viṭiṉmuṭivēṉ poṉṉam palattem muḻumutalē.


21.4

muḻumuta lēaim pulaṉukkum mūvarkkum eṉtaṉakkum

vaḻimutalēniṉ paḻavaṭi yār tiraḷvāṉ kuḻumik
keḻumuta lēyaruḷ tanti rukkairaṅkuṅkollō eṉṟu

aḻumatuvēyaṉ ṟimanṟeṉ ceykēṉ poṉṉam palattaraicē.


21.5

araicē poṉṉam palattāṭum amutē eṉṟuṉ aruḷnōkki

iraitēr kokkot tiravupakal ēcaṟṟiruntē vēcaṟṟēṉ
karaicēr aṭiyār kaḷiciṟappak kāṭci koṭuttuṉ aṭiyēṉpāl

piraicēr pāliṉ neypōlap pēcā tiruntāl ēcārō.


21.6

ēcā niṟpar eṉṉaiuṉak kaṭiyā ṉeṉṟu piṟarellām

pēcā niṟpar yāṉtāṉum pēṇā niṟpēṉ niṉṉaruḷē
tēcā nēcar cūḻntirukkun tiruvō lakkañ cēvikka

īcā poṉṉam palattāṭum entāy iṉittāṉ iraṅkāyē.


21.7

iraṅkum namakkam palakkūttaṉ eṉṟeṉ ṟēmāntiruppēṉai

aruṅkaṟ paṉaikaṟ pittāṇṭāy āḷvā rilimā ṭāvēṉō
neruṅkum aṭiyār kaḷumnīyum niṉṟu nilāvi viḷaiyāṭum

maruṅkē cārntu varaeṅkaḷ vāḻvē vāveṉṟaruḷuvāyē.


21.8

aruḷā toḻintāl aṭiyēṉai añcal eṉpār āriṅkup

poruḷā eṉṉaip pukuntāṇṭa poṉṉē poṉṉampalakkūttā
maruḷār maṉattō ṭuṉaippirintu varuntuvēṉai vāveṉṟuṉ

teruḷār kūṭṭaṅ kāṭṭāyēl cettē pōṉāṟ ciriyārō.


21.9

cirippār kaḷippār tēṉippār tiraṇṭutiraṇṭuṉ tiruvārttai

virappār kēṭpār meccuvār vevvē ṟiruntuṉ tirunāmam
tarippār poṉṉam palattāṭum talaivā eṉpār avarmuṉṉē

tarippāy nāyēṉ iruppēṉō nampi iṉittāṉ nalkāyē.


21.10

nalkā toḻiyāṉ namakkeṉṟum nāmam pitaṟṟi nayaṉaṉīr

malkā vāḻttā vāykuḻaṟā vaṇaṅkā maṉattāl niṉainturukip
palkāluṉṉap pāvittup paravip poṉṉam palameṉṟē

olkā niṟkum uyirkkiraṅki aruḷāy eṉṉai uṭaiyāṉē.


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22. Koyil Tiruppatigam – Der Tempelgesang

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22.1

māṟiniṉṟeṉṉai mayaṅkiṭum vañcap

pulaṉaintiṉ vaḻiyaṭait tamutē
ūṟiniṉṟeṉṉuḷ eḻuparañcōti
uḷḷavā kāṇavantaruḷāy
tēṟaliṉ teḷivē civaperumāṉē
tirupperuntuṟaiyuṟai civaṉē
īṟilāp pataṅkaḷ yāvaiyum kaṭanta

iṉpamē eṉṉuṭai aṉpē.


22.2

aṉpiṉāl aṭiyēṉ āviyō ṭākkai

āṉanta māyk kacinturuka
eṉpām allā iṉṉaruḷ tantāy
yāṉitaṟ kilaṉorkaimmāṟu
muṉpumāyp piṉṉum muḻutumāyp
paranta muttaṉē muṭivilā mutalē
teṉperuntuṟaiyāy civaperumāṉē

cīruṭaic civapurattaraicē.


22.3

araicaṉē aṉpark kaṭiyaṉē ṉuṭaiya

appaṉē āviyō ṭākkai
puraipurai kaṉiyap pukuntuniṉṟurukkip
poyyiruḷ kaṭinta meyccuṭarē
tiraiporā maṉṉum amutat teṇkaṭalē
tirupperuntuṟaiyuṟai civaṉē
uraiyuṇar viṟantuniṉṟuṇarvatōr uṇarvē

yāṉuṉṉai uraikkumā ṟuṇarttē.


22.4

uṇarnta māmuṉivar umparō ṭoḻintār

uṇarvukkun terivarum poruḷē
iṇaṅkili ellā uyirkaṭkum uyirē
eṉaip piṟap paṟukkum emmaruntē
tiṇintatōr iruḷil teḷintatū veḷiyē
tirupperuntuṟaiyuṟai civaṉē
kuṇaṅkaḷ tāmillā iṉpamē uṉṉaik

kuṟukiṉēṟ kiṉiyeṉṉa kuṟaiyē.


22.5

kuṟaivilā niṟaivē kōtilā amutē

īṟilāk koḻuñcuṭark kuṉṟē
maṟaiyumāy maṟaiyiṉ poruḷumāy vantēṉ
maṉattiṭai miṉṉiya maṉṉē
ciṟaipeṟā nīrpōl cintaivāyppāyum
tirupperuntuṟaiyuṟai civaṉē
iṟaivaṉē nīyeṉ uṭaliṭaṅ koṇṭāy

iṉiyuṉṉai yeṉṉirak kēṉē.


22.6

irantiran turuka eṉmaṉat tuḷḷē

ēkiṉṟa cōtiyē imaiyōr
cirantaṉiṟ poliyuṅ kamalaccē vaṭiyāy
tirupperuntuṟaiyuṟai civaṉē
nirantaākāyam nīrnilam tīkāl
āyavai allaiyāy āṅkē
karantatōr uruvē kaḷittaṉaṉ uṉṉaik

kaṇṇuṟaṅ kaṇṭukoṇṭiṉṟē.


22.7

iṉṟeṉak karuḷi iruḷkaṭintuḷḷak

teḻukiṉṟa ñāyiṟē pōṉṟu
niṉṟaniṉ taṉmai niṉaippaṟa niṉaintēṉ
nīyalāl piṟitu maṟṟiṉmai
ceṉṟuceṉṟuṇuvāyt tēyntutēyntoṉṟām
tirupperuntuṟaiyuṟai civaṉē
oṉṟum nīyallai aṉṟiyoṉ ṟillai

yāruṉṉai aṟiyakiṟpārē.


22.8

pārpatam aṇṭam aṉaittumāy muḷaittup

parantatōr paṭaroḷip parappē
nīruṟu tīyē niṉaivatēl ariya
niṉmalā niṉṉaruḷ veḷḷac
cīruṟu cintai eḻuntatōr tēṉē
tirupperuntuṟaiyuṟai civaṉē
āruṟa veṉakkiya kāraya luḷḷār

āṉantam ākkumeṉ cōti.


22.9

cōtiyāyt tōṉṟum uruvamē aruvām

oruvaṉē collutaṟ kariya
ātiyē naṭuvē antamē pantam
aṟukkum āṉantamā kaṭalē
tītilā naṉmait tiruvaruṭkuṉṟē
tirupperuntuṟaiyuṟai civaṉē
yātunī pōvatōr vakaiyeṉakkaruḷāy

vantuniṉ iṇaiyaṭi tantē.


22.10

tantatuṉ taṉṉaik koṇṭateṉ ṟaṉṉaic

caṅkarā ārkolō caturar
antamoṉ ṟillā āṉantam peṟṟēṉ
yātunī peṟṟatoṉ ṟeṉpāl
cintaiyē kōyil koṇṭa emperumāṉ
tirupperuntuṟaiyuṟai civaṉē
entaiyē īcā uṭaliṭaṅ koṇṭāy

yāṉ itaṟ kilaṉōrkaim māṟē.


tirucciṟṟampalam


23. Settilappattu – Zehn Lieder des noch nicht Gestorbenen

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23.1

poyyaṉēṉ akamnekap pukuntamutūṟum

pukumalarkkaḻaliṇaiyaṭi pirintum
kaiyaṉēṉ iṉṉuñ cettilēṉ antō
viḻittirun tuḷḷak karuttiṉai iḻantēṉ
aiyaṉē araṉē arupperuṅ kaṭalē
attaṉē ayaṉ māṟkaṟi yoṇṇāc
ceyyamē ṉiyaṉē ceyvakai aṟiyēṉ

tirupperuntuṟaiyuṟai mēviya civaṉē.


23.2

puṟṟu māymara māyppuṉal kālē

uṇṭi yāy aṇṭa vāṇarum piṟarum
maṟṟiyārum niṉmalaraṭi kāṇā
maṉṉa eṉṉaiyōr vārttaiyuṭ paṭuttup
paṟṟiṉāy pataiyēṉ maṉamika urukēṉ
parikilēṉ pariyāvuṭal taṉṉaic
ceṟṟilēṉ iṉṉun tiritarukiṉṟēṉ

tirupperuntuṟaiyuṟai mēviya civaṉē.


23.3

pulaiya ṉēṉaiyum poruḷeṉa niṉaintuṉ

aruḷpurintaṉai puritaluṅ kaḷittut
talaiyiṉāl naṭantēṉ viṭaippākā
caṅkarā eṇṇil vāṉavarkkellām
nilaiyaṉē alainīrviṭamuṇṭa nittaṉē
aṭaiyārpura merinta
cilaiyaṉē yeṉaic cettiṭap paṇivāy

tirupperuntuṟaiyuṟai mēviya civaṉē.


23.4

aṉparākimaṟ ṟaruntavam muyalvār

ayaṉum mālumaṟ ṟaḻaluṟu meḻukām
eṉparāy niṉaivār eṉaippalar
niṟka iṅkeṉai eṟṟiṉuk kaṇṭāy
vaṉparāy muruṭokkum eṉcintai
marakkaṇ eṉcevi irumpiṉum valitu
teṉparāyt tuṟai yāy civalōkā

tirupperuntuṟaiyuṟai mēviya civaṉē.


23.5

āṭṭuttēvar tam vitiyoḻin taṉpāl

aiyaṉē eṉṟuṉ aruḷvaḻi yiruppēṉ
nāṭṭuttēvarum nāṭarum poruḷē
nātaṉē uṉaip pirivaṟā aruḷaip
kāṭṭittēvaniṉ kaḻaliṇai kāṭṭik
kāyamāyattaik kaḻintaruḷ ceyyāy
cēṭṭaittēvartan tēvarpirāṉē

tirupperuntuṟaiyuṟai mēviya civaṉē.


23.6

aṟukkilēṉ uṭaltuṇipaṭattīppuk

kārkilēṉ tiruvaruḷ vakaiyaṟiyēṉ
poṟukkilēṉuṭal pōkkiṭaṅ kāṇēṉ
pōṟṟi pōṟṟiyeṉ pōrviṭaip pākā
iṟakkilēṉ uṉaippirintiṉitirukka
eṉaceykēṉitu ceyka eṉṟaruḷāy
ciṟakkaṇē puṉal nilaviya vayalcūḻ

tirupperuntuṟaiyuṟai mēviya civaṉē.


23.7

māyaṉēmaṟikaṭalviṭam uṇṭa

vāṉavāmaṇi kaṇṭantem amutē
nāyiṉēṉ uṉainiṉaiyavum māṭṭēṉ
namaccivāya eṉ ṟuṉṉaṭi paṇiyāy
pēyaṉ ākilum peruneṟi kāṭṭāy
piṟaikulāñcaṭaip piññakaṉēyō
cēyaṉākiniṉṟalaṟuva taḻakō

tirupperuntuṟaiyuṟai mēviya civaṉē.


23.8

pōtu cērayaṉ porukaṭaṟ kiṭantōṉ

puranta rātikaḷ niṟkamaṟṟeṉṉaik
kōtumāṭṭiniṉ kuraikaḻal kāṭṭik
kuṟikkoḷ keṉṟuniṉtoṇṭariṟ kūṭṭāy
yātu ceyvateṉ ṟiruntaṉaṉ maruntē
aṭiyaṉēṉ iṭarppaṭuvatum iṉitō
cītavārpuṉal nilaviya vayalcūḻ

tirupperuntuṟaiyuṟai mēviya civaṉē.


23.9

ñālam intiraṉ nāṉmukaṉ vāṉavar

niṟka maṟṟeṉai nayantiṉi tāṇṭāy
kālaṉ āruyirkoṇṭa pūṅkaḻalāy
kaṅkai yāy aṅki taṅkiya kaiyāy
mālum ōlamiṭṭalaṟum ammalarkkē
marakka ṇēṉēyum vantiṭap paṇiyāy
cēlum nīlamum nilaviya vayalcūḻ

tirupperuntuṟaiyuṟai mēviya civaṉē.


23.10

aḷittuvanteṉak kāvaeṉṟaruḷi

accantīrttaniṉ aruṭperuṅkaṭalil
tiḷaittuntēkkiyum parukiyum urukēṉ
tirupperuntuṟaiyuṟai civaṉē
vaḷaikkai yāṉoṭu malaravaṉ aṟiyā
vāṉa vāmalai mātoru pākā
kaḷippelām mikak kalaṅkiṭu kiṉṟēṉ

kayilai māmalai mēviya kaṭalē.


tirucciṟṟampalam


24. Adaikkalappattu – Zehn Lieder der Zuflucht

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24.1

ceḻukkamalat tiraḷaṉaniṉ cēvaṭi nērntamainta

paḻuttamaṉat taṭiyaruṭaṉ pōyiṉar yāṉ pāviyēṉ
puḻukkaṇuṭaip puṉkurampaip pollākkalvi ñāṉamilā

aḻukkumaṉat taṭiyēṉ uṭaiyāy uṉ aṭaikkalamē.


24.2

veṟuppaṉavē ceyyum eṉciṟumaiyainiṉ perumaiyiṉāṟ

poṟuppavaṉē arāp pūṇpavaṉēpoṅka kaṅkaicaṭaik
ceṟuppavaṉē niṉtiruvaruḷāl piṟaviyaivēr

aṟuppavaṉē uṭaiyāyaṭiyēṉuṉ aṭaikkalamē.


24.3

perumperumāṉeṉ piṟaviyai vēraṟuttup perumpiccut

tarumperumāṉ caturapperumāṉ eṉ maṉattiṉuḷḷē
varumperumāṉ malarōṉ neṭumālaṟiyāmal niṉṟa

arumperumāṉ uṭaiyāy aṭiyēṉ uṉ aṭaikkalamē.


24.4

poḻikiṉṟa tuṉpap puyalveḷḷattilniṉ kaḻaṟpuṇaikoṇ

ṭiḻikiṉṟa aṉparkaḷ ēṟiṉar vāṉyāṉ iṭarkkaṭalvāyc
cuḻiceṉṟu mātart tiraiporak kāmac cuṟaveṟiya

aḻikiṉṟaṉaṉ uṭaiyāy aṭiyēṉ uṉ aṭaikkalamē.


24.5

curuḷpuri kūḻaiyar cūḻaliṟ paṭṭuṉ tiṟammaṟantiṅku

iruḷpuri yākkaiyilēkiṭan teyttaṉaṉ maittiṭaṅkaṇ
veruḷpurimāṉaṉṉa nōkkitaṉ paṅkaviṇṇōrperumāṉ

aruḷpuriyāy uṭaiyāy aṭiyēṉ uṉ aṭaikkalamē.


24.6

māḻaimaip pāviya kaṇṇiyar vaṉmat tiṭavuṭaintu

tāḻiyaip pāvu tayirpōl taḷarntēṉ taṭamalarttāḷ
vāḻiyep pōtuvantennāḷ vaṇaṅkuvaṉ valaviṉaiyēṉ

āḻiyap pāvuṭai yāy aṭiyēṉ uṉ aṭaikkalamē.


24.7

miṉkaṇiṉārnuṭaṅkum iṭaiyār vekuḷivalaiyil akappaṭṭup

puṉkaṇaṉāyppuraḷ vēṉaip puraḷāmaṟ pukuntaruḷi
eṉkaṇilē amutūṟṟittit titteṉ piḻaikkiraṅkum

aṅkaṇaṉē uṭaiyāy aṭiyēṉ uṉ aṭaikkalamē.


24.8

māvaṭu vakiraṉṉa kaṇṇiyaṅ kāniṉ malaraṭikkē

kūviṭu vāykumpik kēyiṭu vāy niṉ kuṟippaṟiyēṉ
pāviṭaiyāṭu kuḻalpōṟ karantu paranta uḷḷam

ākeṭuvēṉ uṭaiyāy aṭiyēṉ uṉ aṭaikkalamē.


24.9

piṟivaṟiyār aṉpāniṉ aruṭpeykaḻal tāḷiṇaikkīḻ

maṟivaṟiyāc celvamvantupeṟṟār uṉṉai vantippatōr
neṟiyaṟi yēṉ niṉṉaiyē aṟiyēṉ niṉṉaiyē aṟiyum

aṟivaṟiyēṉ uṭaiyāy aṭiyēṉ uṉ aṭaikkalamē.


24.10

vaḻaṅkukiṉṟāykkuṉ aruḷār amutattai vārikkoṇṭu

viḻuṅkukiṉṟēṉvikkiṉēṉ viṉaiyēṉ eṉvitiyiṉmaiyāl
taḻaṅkaruntēṉaṉṉa taṇṇīr parukattan tuyyak koḷḷāy

aḻuṅkukiṉṟēṉ uṭaiyāy aṭiyēṉ uṉ aṭaikkalamē.


tirucciṟṟampalam


25. Asaippattu – Zehn Lieder der Sehnsucht

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25.1

karuṭakkoṭiyōṉ kāṇamāṭṭāk kaḻaṟcē vaṭiyeṉṉum

poruḷait tantiṅ keṉṉai yāṇṭa pollā maṇiyaiyō
iruḷait turantiṭ ṭiṅkē vāveṉṟaṅkē kūvum

aruḷaip peṟuvāṉ ācaippaṭṭēṉ kaṇṭāy ammāṉē.


25.2

moyppāl narampu kayiṟāka mūḷai eṉpu tōl pōrtta

kuppāyampuk kirukka killēṉ kūvikkoḷḷāy kōvēyō
eppā lavarkkum appālām eṉṉāramutēyō

appā kāṇa ācaippaṭṭēṉ kaṇṭāy ammāṉē.


25.3

cīvārn tīmoyt taḻukkoṭu tirayuñ ciṟukuṭil itu citaiyak

kūvāy kōvē kūttā kāttāṭ koḷḷuṅ kurumaṇiyē
tēvā tēvark kariyāṉē civaṉē ciṟiteṉ mukanōkki

āvā veṉṉa ācaippaṭṭēṉ kaṇṭāy ammāṉē.


25.4

miṭaintelum pūttai mikakkaḻuk kūṟal vīṟili naṭaikkūṭam

toṭarnteṉai naliyat tuyaruṟu kiṉṟēṉ cōttam emperumāṉē
uṭaintunain turuki uṉṉoḷi nōkki uṉtiru malarppātam

aṭaintu niṉṟiṭavum ācaippaṭṭēṉ kaṇṭāy ammāṉē.


25.5

aḷipuṇṇakattup puṟantōl mūṭi aṭiyēṉuṭaiyākkai

puḷiyam paḻamot tiruntēṉ iruntumviṭaiyāy poṭiyāṭi
eḷivanteṉṉai āṇṭukoṇṭa eṉṉāramutēyō

aḷiyēṉ eṉṉa ācaippaṭṭēṉ kaṇṭāy ammāṉē.


25.6

eyttēṉ nāyēṉ iṉiyiṅ kirukkakillēṉ ivvāḻkkai

vaittāy vāṅkāy vāṉōr aṟiyā malarccē vaṭiyāṉē
muttā uṉṟaṉ mukavoḷi nōkki muṟuval nakaikāṇa

attā cāla ācaippaṭṭēṉ kaṇṭāy ammāṉē.


25.7

pārōr viṇṇōr paraviyēttum paraṉē parañcōti

vārāy vārā vulakantantu vantāṭkoḷvāṉē
pērāyiramum paravit tirintem perumāṉ eṉa ētta

ārā amutē ācaippaṭṭēṉ kaṇṭāy ammāṉē.


25.8

kaiyāl toḻuteṉ kaḻaṟcē vaṭikaḷ kaḻumat taḻuvikkoṇṭu

eyyā teṉṟaṉtalaimēl vaittemperumāṉ perumāṉeṉṟu
aiyā eṉṟaṉ vāyā laraṟṟi aḻalcēra memukoppa

aiyāṟ ṟaracē ācaippaṭṭēṉ kaṇṭāy ammāṉē.


25.9

ceṭiyā rākkait tiṟamaṟa vīcic civapuranakarpukkuk

kaṭiyār cōti kaṇṭukoṇṭeṉ kaṇṇiṉai kaḷikūrap
paṭitā ṉillāp paramparaṉē uṉpaḻaaṭiyār kūṭṭam

aṭiyēṉ kāṇa ācaippaṭṭēṉ kaṇṭāy ammāṉē.


25.10

veñcēlaṉaiya kaṇṇārtam vekuḷivalaiyil akappaṭṭu

naiñcēṉ nāyēṉ ñāṉac cuṭarē nāṉōr tuṇaikāṇēṉ
pañcēraṭiyāḷ pākattoruvā pavaḷat tiruvāyāl

añcēl eṉṉa ācaippaṭṭēṉ kaṇṭāy ammāṉē.


tirucciṟṟampalam


26. Atisayappattu – Zehn Lieder des Staunens

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26.1

vaippu māṭeṉṟum māṇikkat toḷiyeṉṟum maṉattiṭai urukātē

ceppu nērmulai maṭavaraliyartaṅkaḷ tirattiṭai naivēṉai
oppilātāṉa uvamaṇi liṟantaṉa oṇmalart tiruppātattu

appaṉ āṇṭutaṉ aṭiyariṟ kūṭṭiya aticayaṅ kaṇṭāmē.


26.2

nītiyāvaṉa yāvaiyum niṉaikkilēṉ niṉaippava roṭuṅkūṭēṉ

ētamē piṟantiṟantuḻalvēṉ eṉṉaṭi yāṉeṉṟu
pāti mātoṭuṅ kūṭiya paramparaṉ nirantara māy niṉṟa

ātiāṇṭutaṉ aṭiyariṟ kūṭṭiya aticayaṅ kaṇṭāmē.


26.3

muṉṉai eṉṉuṭai valviṉai pōyiṭamukkaṇa tuṭaiyentai

taṉṉai yāvarum aṟivataṟ kariyavaṉ eḷiyavaṉ aṭiyārkkup
poṉṉai veṉṟatōr puricaṭai muṭitaṉil iḷamatiyatuvaitta

aṉṉai āṇṭutaṉ aṭiyariṟ kūṭṭiya aticayaṅ kaṇṭāmē.


26.4

pitta ṉeṉṟeṉai ulakavar pakarvatōr kāraṇamitukēḷīr

ottuc ceṉṟutaṉ tiruvaruṭ kūṭiṭum upāyama taṟiyāmē
cettup pōyarunarakiṭai vīḻvataṟ koruppaṭu kiṉṟēṉai

attaṉ āṇṭutaṉ aṭiyariṟ kūṭṭiya aticayaṅ kaṇṭāmē.


26.5

paravu vāravar pāṭuceṉ ṟaṇaikilēṉ paṉmalar paṟittēttēṉ

kuravu vār kuḻalār tiṟattē niṉṟukuṭikeṭu kiṉṟēṉai
iravu niṉṟeṟi yāṭiya emmiṟai ericaṭai miḷirkiṉṟa

aravaṉ āṇṭutaṉ aṭiyariṟ kūṭṭiya aticayaṅ kaṇṭāmē.


26.6

eṇṇilēṉ tirunāmavañ ceḻuttumeṉ ēḻaimai yataṉālē

naṇṇilēṉ kalaiñāṉikaḷ tammoṭunalviṉai nayavātē
maṇṇilē piṟantiṟantu maṇṇāvataṟ koruppaṭu kiṉṟēṉai

aṇṇal āṇṭutaṉ aṭiyariṟ kūṭṭiya aticayaṅ kaṇṭāmē.


26.7

pottai ūṉcuvar puḻuppotin tuḷuttacum poḻukiya poykkūrai

ittai meyyeṉak karutiniṉṟiṭark kaṭaṟ cuḻittalaip paṭuvēṉai
muttu māmaṇi māṇikka vayiratta pavaḷattiṉ muḻuccōti

attaṉ āṇṭutaṉ aṭiyariṟ kūṭṭiya aticayaṅ kaṇṭāmē.


26.8

nīkki muṉṉeṉṉait taṉṉoṭu nilāvakai kurampaiyiṟ pukappeytu

nōkki nuṇṇiya noṭiyaṉa coṟceytu nukamiṉṟi viḷākkaittut
tūkki muṉceyta poyyaṟat tukaḷaṟut teḻutaru cuṭarccōti

ākki āṇṭutaṉ aṭiyariṟ kūṭṭiya aticayaṅ kaṇṭāmē.


26.9

uṟṟa ākkaiyiṉ uṟuporuḷ naṟumalar eḻutaru nāṟṟam pōl

paṟṟalāva tōr nilaiyilāp paramporuḷ akapporuḷ pārātē
peṟṟavā peṟṟa payaṉatu nukarttiṭum pittarcol teḷiyāmē

antaṉ āṇṭutaṉ aṭiyariṟ kūṭṭiya aticayaṅ kaṇṭāmē.


26.10

iruḷtiṇinteḻuntiṭṭatōr valviṉaic ciṟukuṭilituvittaip

poruḷeṉakkaḷit tarunarakattiṭai viḻappukukiṉṟēṉait
teruḷum mummatil noṭivarai yiṭitarac ciṉappatat toṭucentī

aruḷum meynneṟi poynneṟi nīkkiya aticayaṅ kaṇṭāmē.


tirucciṟṟampalam


27. Punarchippattu – Zehn Lieder der Vereinigung

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27.1

cuṭarpoṟkuṉṟait tōḷāmuttai vāḷā toḻumpu kantu

kaṭaipaṭṭēṉai āṇṭukoṇṭa karuṇālayaṉaik karumāl piramaṉ
taṭaipaṭ ṭiṉṉuñ cāra māṭṭāt taṉṉait tanta eṉṉā ramutaip

puṭaipaṭ ṭiruppa teṉṟukollōeṉ pollā maṇiyaip puṇarntē.


27.2

āṟṟa killēṉ aṭiyēṉ aracē avaṉi talattataip pulaṉāya

cēṟṟi laḻuntāc cintaiceytu civaṉem perumāṉeṉṟētti
ūṟṟu maṇalpōl nekkunek kuḷḷē uruki ōlamiṭṭup

pōṟṟiniṟpa teṉṟukollōeṉ pollā maṇiyaip puṇarntē.


27.3

nīṇṭamālum ayaṉum veruva nīṇṭa neruppai viruppilēṉai

āṇṭukoṇṭa eṉ āramutai aḷḷuṟuḷḷat taṭiyārmuṉ
vēṇṭun taṉaiyum vāyviṭṭalaṟi viraiyār malar tūvip

pūṇṭu kiṭappa teṉṟu kollō eṉ pollā maṇiyaip puṇarntē.


27.4

allik kamalat tayaṉum mālum allā tavarum amararkōṉuñ

collip paravum nāmat tāṉaic collum poruḷum iṟanta cuṭarai
nellik kaṉiyait tēṉaip pālai niṟaiyiṉ amutai amutiṉ cuvaiyaip

pullip puṇarva teṉṟukollō eṉ pollā maṇiyaip puṇarntē.


27.5

tikaḻat tikaḻum aṭiyum muṭiyuṅ kāṇpāṉ kīḻmēl ayaṉum mālum

akaḻap paṟantuṅ kāṇa māṭṭā ammāṉ immā nilamuḻutum
tikaḻap paṇikoṇṭeṉṉai āṭkoṇṭu ā ā eṉṟa nīrmaiyelām

pukaḻap peṟuva teṉṟu kollō eṉ pollā maṇiyaip puṇarntē.


27.6

parintu vantu paramāṉantam paṇṭē aṭiyēṟ karuḷ ceyyap

pirintu pōntu perumā nilattil arumā luṟṟēṉ eṉṟeṉṟu
corinta kaṇṇīr coriya uḷnīr urōmañ cilirppa ukantaṉpāyp

purintu niṟpateṉṟu kōllō eṉ pollā maṇiyaip puṇarntē.


27.7

niṉaiyappiṟaruk kariya neruppai nīraik kālai nilaṉai vicumpait

taṉaiyop pārai yillāta taṉiyai nōkkit taḻaittut taḻu ttakaṇṭam
kaṉaiyap kaṇṇīr aruvi pāyak kaiyuṅ kūppik kaṭimalarāṟ

puṉaiyap peṟuvateṉṟu kollō eṉ pollā maṇiyaip puṇarntē.


27.8

nekkunekkuḷ uruki uruki niṉṟum iruntum kiṭantum eḻuntum

nakkum aḻutum toḻutum vāḻtti nāṉāvitattāṟ kūttum naviṟṟic
cekkarpōlum tirumēṉitikaḻa nōkkic cilirci lirttup

pukku niṟpa teṉṟukollō eṉ pollā maṇiyaip puṇarntē.


27.9

tātāy mūvē ḻulakukkuṅ tāyē nāyēṉ taṉaiyāṇṭa

pētāy piṟavip piṇikkōr maruntē peruntēṉ pilka eppōtum
ētā maṇiyē eṉṟeṉṟētti iravum pakalum eḻilārpātap

pōtāyn taṇaivateṉṟu kollō eṉ pollā maṇiyaip puṇarntē.


27.10

kāppāy paṭaippāy karappāy muḻutuṅ kaṇṇār vicumpiṉ viṇṇōrkkellām

muppāya mūvā mutalāy niṉṟa mutalvā muṉṉē eṉaiyāṇṭa
pārppāṉē emparamā eṉṟu pāṭip pāṭip paṇintu pātap

pūppōtaṇaiva teṉṟu kollō eṉ pollā maṇiyaip puṇarntē.


tirucciṟṟampalam


28. Vazhappattu – Zehn Lieder des Nicht-mehr-leben-Könnens

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28.1

pāroṭu viṇṇāyp paranta emparaṉē paṟṟunāṉ maṟṟilēṉ kaṇṭāy

cīroṭu polivāy civapurattaracē tirupperuntuṟaiyuṟai civaṉē
āroṭu nōkēṉ ārkkeṭut turaikkēṉ āṇṭanī aruḷilai yāṉāl

vārkaṭal ulakil vāḻkilēṉ kaṇṭāy varukaeṉṟaruḷ puriyāyē.


28.2

vampaṉēṉ taṉṉai āṇṭamā maṇiyē maṟṟunāṉ paṟṟilēṉ kaṇṭāy

umparum aṟiyā oruvaṉē iruvark kuṇarviṟantulaka mūṭuruvuñ
cemperumāṉē civapurattaracē tirupperuntuṟaiyuṟai civaṉē

emperumāṉē eṉaṉaiyāḷvāṉē eṉṉainī kūvik koṇṭaruḷē.


28.3

pāṭimāl pukaḻum pātamē allāl paṟṟunāṉ maṟṟilēṉ kaṇṭāy

tēṭinī āṇṭāy civapurattaracē tirupperuntuṟaiyuṟai civaṉē
ūṭuva tuṉaṉō ṭuvappatum uṉṉai uṇarttuva tuṉakkeṉakkuṟuti

vāṭiṉēṉ iṅku vāḻkilēṉ kaṇṭāy varukaeṉṟaruḷ puriyāyē.


28.4

vallaivāḷarakkar puramerittāṉē maṟṟunāṉ paṟṟilēṉ kaṇṭāy

tillaivāḻ kūttā civapurattaracē tirupperuntuṟaiyuṟai civaṉē
ellaimūvulakum uruviyaṉ ṟiruvar kāṇumnāḷ ākiyī ṟiṉmai

vallaiyāy vaḷarntāy vāḻkilēṉ kaṇṭāy varuka eṉṟaruḷ puriyāyē.


28.5

paṇṇiṉēr moḻiyāḷ paṅkanīyallāl paṟṟunāṉ maṟṟilēṉ kaṇṭāy

tiṇṇamē āṇṭāy civapurattaracē tirupperuntuṟaiyuṟai civaṉē
eṇṇamē uṭalvāy mūkkoṭu cevikaṇ eṉṟiṉai niṉkaṇē vaittu

maṇṇiṉmēl aṭiyēṉ vāḻkilēṉ kaṇṭāy varukaeṉṟaruḷ puriyāyē.


28.6

pañciṉmellaṭiyāṉ paṅkanī yallāl paṟṟunāṉ maṟṟilēṉ kaṇṭāy

ceñcevē āṇṭāy civapurattaracē tirupperuntuṟaiyuṟai civaṉē
añciṉēṉ nāyēṉ āṇṭunī aḷitta aruḷiṉai maruḷiṉāl maṟanta

vañcaṉēṉ iṅku vāḻkilēṉ kaṇṭāy varuka eṉṟaruḷ puriyāyē.


28.7

paritivāḻ oḷiyāy pātamē yallāl paṟṟunāṉ maṟṟilēṉ kaṇṭāy

tiruvuyarkōlac civapurattaracē tirupperuntuṟaiyuṟai civaṉē
karuṇaiyē nōkkik kacintuḷam urukik kalantunāṉ vāḻumā ṟaṟiyā

maruḷaṉēṉ ulakil vāḻkilēṉ kaṇṭāy varuka eṉṟaruḷ puriyāyē.


28.8

pantaṉai viralāḷ paṅkanī yallāl paṟṟunāṉ maṟṟilēṉ kaṇṭāy

centaḻal pōlvāy civapurattaracē tirupperuntuṟaiyuṟai civaṉē
antimil amutamē aruḷperum poruḷē āramutē aṭiyēṉai

vantuyya āṇṭāy vāḻkilēṉ kaṇṭāy varuka eṉṟaruḷ puriyāyē.


28.9

pāvanācāvuṉ pātamē yallāl paṟṟunāṉ maṟṟilēṉ kaṇṭāy

tēvar tantēvē civapurattaracē tirupperuntuṟaiyuṟai civaṉē
mūvula kuruva iruvarkīḻ mēlāy muḻaṅkaḻalāy nimirntāṉē

māvuri yāṉē vāḻkilēṉ kaṇṭāy varuka eṉṟaruḷ puriyāyē.


28.10

paḻutilcol pukaḻāl paṅkanīyallāl paṟṟunāṉ maṟṟilēṉ kaṇṭāy

ceḻumati aṇintāy civapurattaracē tirupperuntuṟaiyuṟaic civaṉē
toḻuvaṉō piṟarait tutippaṉō eṉakkōr tuṇaiyeṉa niṉaivaṉō collāy

maḻaviṭaiyāṉē vāḻkilēṉ kaṇṭāy varuka eṉṟaruḷ puriyāyē.


tirucciṟṟampalam


29. Arutpattu – Zehn Lieder der Gnade

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29.1

cōtiyē cuṭarē cūḻoḷi viḷakkē

curicūḻaṟ paṇaimulai maṭantai
pātiyē paraṉē pālkoḷveṇṇīṟṟāy
paṅkayat tayaṉumā laṟiyā
nītiyē celvat tirupperuntuṟaiyil
niṟaimalark kuruntamē viyacīr
ātiyē aṭiyēṉ ātarit taḻaittāl

atentuvē eṉ ṟaru ḷāyē.


29.2

niruttaṉē nimalā nīṟṟaṉē neṟṟik

kaṇṇaṉē viṇṇuḷōr pirāṉē
oruttaṉē uṉṉai ōlamiṭṭalaṟi
ulakelān tēṭiyun kāṇēṉ
tiruttamām poykait tirupperuntuṟaiyil
ceḻumalark kuruntamē viyacīr
aruttamē aṭiyēṉ ātarit taḻaittāl

atentuvē eṉṟaru ḷāyē.


29.3

eṅkaḷnāyakaṉē eṉṉuyirt talaivā

ēlavār kuḻalimār iruvar
taṅkaḷ nāyakaṉē takkanaṟkāmaṉ
taṉatuṭal taḻaleḻa viḻitta
ceṅkaṇnāyakaṉē tirupperuntuṟaiyil
ceḻumalark kuruntamē viyacīr
aṅkaṇā aṭiyēṉ ātarit taḻaittāl

atentuvē eṉṟaruḷāyē.


29.4

kamalanāṉmukaṉuṅ kārmukil niṟattuk

kaṇṇaṉum naṇṇutaṟkariya
vimalaṉē emakku veḷippaṭā yeṉṉa
viyaṉtaḻal veḷippaṭṭa entāy
timilanāṉ maṟaicēr tirupperuntuṟaiyil
ceḻumalark kuruntamē viyacīr
amalaṉē aṭiyēṉ ātarit taḻaittāl

atentuvē eṉṟaru ḷāyē.


29.5

tuṭikoḷnē riṭaiyāḷ curikuḻal maṭantai

tuṇaimulaik kaṇkaḷtōy cuvaṭu
poṭikoḷvāṉ taḻaliṟ puḷḷipō liraṇṭu
poṅkoḷi taṅkumār piṉṉē
ceṭikoḷvāṉ poḻilacūḻ tirupperuntuṟaiyil
ceḻumalark kuruntamē viyacīr
aṭikaḷē aṭiyēṉ ātarit taḻaittāl

atentuvē eṉṟaru ḷāyē.


29.6

tuppaṉē tūyāy tūyaveṇṇīṟu

tutainteḻu tuḷaṅkoḷi vayirat
toppaṉē uṉṉai uḷkuvār maṉattiṉ
uṟucuvai tuḷikkum āramutē
ceppamā maṟaicēr tirupperuntuṟaiyil
ceḻumalark kuruntamē viyacīr
appaṉē aṭiyēṉ ātarit taḻaittāl

atentuvē eṉṟaru ḷāyē.


29.7

meyyaṉē vikirtā mēruvē villā

mēlavar puraṅkaḷ mūṉṟeritta
kaiyaṉē kālāṟ kālaṉait kāynta
kaṭuntaḻaṟ piḻampaṉṉa mēṉic
ceyyaṉē celvat tirupperuntuṟaiyil
ceḻumalark kuruntamē viyacīr
aiyaṉē aṭiyēṉ ātarit taḻaittāl

atentuvē eṉṟaru ḷāyē.


29.8

muttaṉē mutalvā mukkaṇā muṉivā

moṭṭaṟā malarpaṟit tiṟaiñcip
pattiyāy niṉaintu paravuvār tamakkup
parakati koṭuttaruḷ ceyyuñ
cittaṉē celvat tirupperuntuṟaiyil
ceḻumalark kuruntamē viyacīr
attaṉē aṭiyēṉ ātarit taḻaittāl

atentuvē eṉṟaru ḷāyē.


29.9

maruḷaṉēṉ maṉattai mayakkaṟa nōkki

maṟumaiyō ṭimmaiyuṅ keṭutta
poruḷaṇē puṉitā poṅkuvā ḷaravaṅ
kaṅkainīr taṅkuceñ caṭaiyāy
teruḷunāṉ maṟaicēr tirupperuntuṟaiyil
ceḻumalark kuruntamē viyacīr
aruḷaṉē aṭiyēṉ ātarit taḻaittāl

atentuvē eṉṟaru ḷāyē.


29.10

tiruntuvār poḻilcūḻ tirupperuntuṟaiyil

ceḻumalark kuruntamē viyacīr
iruntavā ṟeṇṇi ēcaṟā niṉaintiṭ
ṭeṉṉuṭai yempirāṉ eṉṟeṉ
ṟaruntavā niṉaintē ātarit taḻaittāl
alaikaṭal ataṉuḷē niṉṟu
poruntavā kayilai pukuneṟi itukāṇ

pōtarāy eṉṟaḷu ḷāyē.


tirucciṟṟampalam


30. Tirukkazhukkunra Patigam – Der Gesang von Tirukkazhukkunram

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30.1

piṇakkilāta peruntuṟaipperu māṉ uṉnāmaṅkaḷ pēcuvārk

kiṇakkilātatōr iṉpa mēvurun tuṉpa mētuṭait tempirāṉ
uṇakkilātatōr vittumēlyiḷai yāmal eṉviṉai ottapiṉ

kaṇakki lāttirukkōlam nīvantu kāṭṭiṉāy kaḻukkuṉṟilē.


30.2

piṭṭunērpaṭa maṇcumanta perun tuṟaipperum pittaṉē

caṭṭanērpaṭa vantilā caḻakkaṉēṉ uṉaic cārntilēṉ
ciṭṭaṉē civalōkaṉēciṟu nāyiṉuṅkaṭaiyāya veṅ

kaṭṭaṉēṉaiyum āṭkoḷvāṉvantu kāṭṭiṉāy kaḻukkuṉṟilē.


30.3

malaṅkiṉēṉ kaṇṇiṉnīrai māṟṟi malaṅkeṭutta peruntuṟai

vilaṅkiṉēṉ viṉaikkēṭaṉēṉ iṉi mēl viḷaivataṟintilēṉ
ilaṅkukiṉṟaniṉcēvaṭikaḷ iraṇṭum vaippiṭamiṉṟiyē

kalaṅkiṉēṉ kalaṅkāmalēvantu kāṭṭiṉāy kaḻukkuṉṟilē.


30.4

pūṇoṇātatoraṉpu pūṇṭu poruntināḷtoṟum pōṟṟarum

nāṇoṇātatornāṇam eyti naṭukkaṭaluḷ aḻuntināṉ
pēṇoṇātaperuntuṟaipperun tōṇipaṟṟiyukaittaluṅ

kāṇoṇāttirukkōlam nīvantu kāṭṭiṉāy kaḻukkuṉṟilē.


30.5

kōlamēṉivarāka mēkuṇamām peruntuṟaikkoṇṭalē

cīlamētum aṟintilāta eṉ cintai vaitta cikāmaṇi
ñālamēkariyāka nāṉuṉai nacci nacciṭa vantiṭuṅ

kālamēuṉai ōtanī vantu kāṭṭiṉāy kaḻukkuṉṟilē.


30.6

pētam ilātator kaṟpaḷitta peruntuṟaip peruveḷḷamē

ētamēpala pēcanīeṉai ētilār muṉam eṉceytāy
cātal cātalpol lāmaiyaṟṟa taṉiccaraṇ caraṇāmeṉak

kātalāl uṉaiōtanī vantu kāṭṭiṉāy kaḻukkuṉṟilē.


30.7

iyakki māraṟu pattu nālvarai eṇkuṇamceyta īcaṉē

mayakka māyator mummalappaḻa valviṉaikkuḷ aḻuntavum
tuyakkaṟutteṉai āṇṭukoṇṭu niṉ tūymalarkkaḻal tanteṉak

kayakka vaittaṭi yārmuṉēvantu kāṭṭiṉāy kaḻukkuṉṟilē.


tirucciṟṟampalam


31. Kandapattu – Zehn Lieder des Schauens

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31.1

intiriya vayamayaṅki iṟappataṟkē kāraṇamāy

antaramē tirintupōy arunarakil vīḻvēṟkuc
cintaitaṉait teḷivittuc civamākki eṉaiyāṇṭa

antamilā āṉantam aṇikoḷ tillai kaṇṭēṉē.


31.2

viṉaippiṟavi eṉkiṉṟa vētaṉaiyil akappaṭṭut

taṉaicciṟutum niṉaiyātē taḷarveytik kiṭappēṉai
eṉaipperitum āṭkoṇṭēṉ piṟappaṟutta iṇaiyiliyai

aṉaittulakun toḻuntillai ampalattē kaṇṭēṉē.


31.3

urutteriyāk kālattē uḷpukunteṉ uḷammaṉṉik

karuttirutti ūṉpukkuk karuṇaiyiṉāl āṇṭukoṇṭa
tiruttirutti mēyāṉait tittikkuñ civapatattai

aruttiyiṉāl nāyaṭiyēṉ aṇikoḷtillai kaṇṭēṉē.


31.4

kallāta pullaṟiviṟ kaṭaippaṭṭa nāyēṉai

vallāki ṉāyvantu vaṉappeyti yirukkum vaṇṇam
pallōruṅ kāṇa eṉṟaṉ pacupācam aṟuttāṉai

ellōrum iṟaiñcutillai ampalattē kaṇṭēṉē.


31.5

cātikulam piṟappeṉṉuñ cuḻippaṭṭut taṭumāṟum

ātamili nāyēṉai allaluṟun tāṭkoṇṭu
pētaikuṇam piṟaruruvam yāṉeṉateṉ ṉuraimāyttuk

kōtilamu tāṉāṉaik kulāvutillai kaṇṭēṉē.


31.6

piṟavitaṉai aṟamāṟṟip piṇimūppeṉ ṟivaiyiraṇṭum

uṟaviṉoṭum oḻiyacceṉ ṟulakuṭaiya orumutalaic
ceṟipoḻilcūḻ tillainakart tirucciṟṟampalam maṉṉi

maṟaiyavarum vāṉavarum vaṇaṅkiṭanāṉ kaṇṭēṉē.


31.7

pattimaiyum paricumilāp pacupācam aṟuttaruḷip

pittaṉivaṉ eṉaeṉṉai ākkuvittup pērāmē
cittameṉun tiṇkayiṟṟāl tiruppātaṅ kaṭṭuvitta

vittakaṉār viṉaiyāṭal viḷaṅkutillai kaṇṭēṉē.


31.8

aḷavilāp pāvakattāl amukkuṇṭiṅ kaṟiviṉṟi

viḷaivoṉṟum aṟiyātē veṟuviyaṉāyk kiṭappēṉukku
aḷavilā āṉantam aḷitteṉṉai āṇṭāṉaik

kaḷavilā vāṉavaruk toḻutillai kaṇṭēṉē.


31.9

pāṅkiṉoṭu paricoṉṟum aṟiyāta nāyēṉai

ōṅkiyuḷat toḷivaḷara ulappilā aṉparuḷi
vāṅkiviṉai malamaṟuttu vāṉkaruṇai tantāṉai

nāṉkumaṟai payiltillai ampalattē kaṇṭēṉē.


31.10

pūtaṅkaḷ aintākip pulaṉākip poruḷākip

pētaṅkaḷ aṉaittumāyp pētamillāp perumaiyaṉaik
kētaṅkaḷ keṭuttāṇṭa kiḷaroḷiyai marakatattai

vētaṅkaḷ toḻutēttum viḷaṅkutillai kaṇṭēṉē.


tirucciṟṟampalam


32. Prarthanaippattu – Gebetslieder

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32.1

kalantu niṉṉaṭi yārō ṭaṉṟu vāḷā kaḷittiruntēṉ

pularntu pōṉa kālaṅkaḷ pukuntuniṉṟa tiṭarpiṉṉāḷ
ularntu pōṉēṉ uṭaiyāṉē ulavā iṉpac cuṭarkāṇpāṉ

alarntu pōṉēṉ aruḷceyyāy ārvaṅ kūra aṭiyēṟkē.


32.2

aṭiyār cilaruṉ aruḷpeṟṟār ārvaṅ kūra yāṉ avamē

muṭaiyār piṇattiṉ muṭiviṉṟi muṉivāl aṭiyēṉ mūkkiṉṟēṉ
kaṭiyēṉuṭaiya kaṭuviṉaiyaik kaḷaintuṉ karuṇaik kaṭalpoṅka

uṭaiyāy aṭiyēṉ uḷḷattē ōvā turuka aruḷāyē.


32.3

aruḷā ramutap peruṅkaṭalvāy aṭiyā rellām pukkaḻunta

iruḷā rākkai yitupoṟuttē eyttēṉ kaṇṭāy emmāṉē
maruḷār maṉattōr uṉmattaṉ varuvāy eṉṟiṅ keṉaikkaṇṭār

veruḷā vaṇṇam meyyaṉpai uṭaiyāy peṟanāṉ vēṇṭummē.


32.4

vēṇṭum vēṇṭum meyyaṭiyā ruḷḷē virumpi eṉai aruḷāl

āṇṭāy aṭiyēṉ iṭarkaḷainta amutē arumā maṇimuttē
tūṇṭā viḷakkiṉ cuṭaraṉaiyāy toṇṭaṉēṟkum uṇṭāṅkol

vēṇṭā toṉṟum vēṇṭātumikka aṉpē mēvutalē.


32.5

mēvum uṉṟaṉ aṭiyāruḷ virumpi yāṉum meymmaiyē

kāvi cēruṅ kayaṟkaṇṇāṉ paṅkā uṉṟaṉ karuṇaiyiṉāl
pāviyēṟkum uṇṭāmō paramā ṉantap paḻaṅkaṭalcērn

tāvi yākkai yāṉeṉtaṉ ṟiyātu miṉṟi aṟutalē.


32.6

aṟavē peṟṟār niṉṉaṉpar antamiṉṟi akanekavum

puṟamē kiṭantu pulaināyēṉ pulampu kiṉṟēṉ uṭaiyāṉē
peṟavē vēṇṭum meyyaṉpu pērā oḻiyāy pirivillā

maṟavā niṉaiyā aḷavillā māḷā iṉpa mākaṭalē.


32.7

kaṭalē aṉaiya āṉantak kaṇṭā rellāṅ kavarntuṇṇa

iṭarē perukki ēcaṟṟiṅ kirutta laḻakō aṭināyēṉ
uṭaiyāy nīyē aruḷitiyeṉ ṟuṇarttā toḻintē kaḻintoḻintēṉ

cuṭarār aruḷāl iruḷnīṅkac cōti iṉittāṉ tuṇiyāyē.


32.8

tuṇiyā urukā aruḷperukat tōṉṟum toṇṭariṭaippukuntu

tiṇiyār mūṅkiṟ cintaiyēṉ niṉṟu tēyniṉṟēṉ
aṇiyā raṭiyā ruṉakkuḷḷa aṉpun tārāy aruḷaḷiyat

taṇiyā tollai vantaruḷit taḷirppoṟ pātan tārāyē.


32.9

tārā aruḷoṉ ṟiṉṟiyē tantāy eṉṟuṉ tamarellām

ārā niṉṟār aṭiyēṉum ayalār pōla ayarvēṉō
cīrār aruḷāṟ cintaṉaiyait tirutti āṇṭa civalōkā

pērā ṉantam pērāmai vaikka vēṇṭum perumāṉē.


32.10

māṉōr paṅkā vantippār maturak kaṉiyē maṉanekā

nāṉōr tōḷāc curaiyottāl nampi ittāl vāḻntāyē
ūṉē pukunta uṉaiyuṇarnta urukip perukum uḷḷattaik

kōṉē aruḷuṅ kālantāṉ koṭiyēṟ keṉṟō kūṭivatē.


32.11

kūṭikkūṭi uṉṉaṭiyār kuḷippār cirippār kaḷippārā

vāṭi vāṭi vaḻiyaṟṟēṉ vaṟṟal marampōl niṟpēṉō
ūṭi ūṭi unaṭiyāyoṭu kalantuḷ ḷurukip perukinekku

āṭiāṭi āṉantam atuvē yāka aruḷkalantē.


tirucciṟṟampalam


33. Kuzhaittappattu – Zehn Lieder der Selbsthingabe

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33.1

kuḻaittāl paṇṭaik koṭuviṉainōy

kāvāy uṭaiyāy koṭuviṉaiyēṉ
uḻaittā luṟutiyuṇṭō tāṉ
umaiyāḷ kaṇavā eṉai āḷvāy
piḻaittāṟ poṟukka vēṇṭāvō
piṟaicēr caṭaiyāy muṟaiyōveṉ
ṟaḻaittāl aruḷā toḻivatē

ammāṉē uṉṉaṭiyēṟkē.


33.2

aṭiyēṉ allal ellāmmuṉa akalaāṇṭāy eṉṟiruntēṉ

koṭiyē riṭaiyāṉ kūṟāeṅkōvē āvā eṉṟaruḷic
ceṭicēr uṭalaic citaiyāta tettuk keṅkaḷ civalōkā

uṭaiyāy kūvip paṇikoḷḷā toṟuttāl oṉṟum pōtumē.


33.3

oṉṟum pōtā nāyēṉai uyyak koṇṭa niṉkaruṇai

iṉṟē iṉṟip pōyttōtāṉ ēḻai paṅkā eṅkōvē
kuṉṟē aṉaiya kuṟṟaṅkaḷ kuṇamā meṉṟē nīkoṇṭāl

eṉṟāṉ keṭṭa tiraṅkiṭāy eṇtōḷ mukkaṇ emmāṉē.


33.4

māṉēr nōkki maṇavāḷā maṉṉē niṉcīr maṟappittiv

vūṉē pukaeṉtaṉainūkki uḻalap paṇṇu vittiṭṭāy
āṉāl aṭiyēṉ aṟiyāmai aṟintunīyē aruḷceytu

kōṉē kūvik koḷḷunāḷ eṉṟeṉ ṟuṉṉaik kūṟuvatē.


33.5

kūṟum nāvē mutalāk kūṟuṅ karaṇam ellāmnī

tēṟum vakainī tikaippunī tīmainaṉmai muḻutumnī
vēṟōr pariciṅ koṉṟillai meymmai uṉṉai viritturaikkil

tēṟum vakaieṉ civalōkā tikaittāl tēṟṟa vēṇṭāvō.


33.6

vēṇṭattakka taṟivōynī vēṇṭamuḻutun taruvōynī

vēṇṭum ayaṉmāṟ kariyōynī vēṇṭi eṉṉaip paṇikoṇṭāy
vēṇṭi nīyā taruḷceytāy yāṉum atuvē vēṇṭiṉ allāl

vēṇṭum paricoṉ ṟuṇṭeṉṉil atuvum uṉṟaṉ viruppaṉṟē.


33.7

aṉṟē eṉṟaṉ āviyum uṭalum ellāmuṅ

kuṉṟē aṉaiyāy eṉṉaiāṭ koṇṭapōtē koṇṭilaiyō
iṉṟōr iṭaiyū ṟeṉakkuṇṭō eṇtōḷ mukkaṇ emmāṉē

naṉṟē ceyvāy piḻai ceyvāy nāṉō itaṟku nāyakamē.


33.8

nāyiṟ kaṭaiyām nāyēṉai nayantunīyē āṭkoṇṭāy

māyap piṟavi uṉvacamē vaittiṭṭirukkum atuvaṉṟi
āyakkaṭavēṉ nāṉōtāṉ eṉṉa tōiṅ katikāraṅ

kāyat tiṭuvāy uṉṉuṭaiya kaḻaṟkīḻ vaippāy kaṇṇutalē.


33.9

kaṇṇār nutalōy kaḻaliṇaikaḷ kaṇṭēṉ kaṇkaḷ kaḷikūra

eṇṇā tiravum pakalumnāṉ avaivē eṇṇum atuvallāl
maṇmēl yākkai viṭumāṟum vantuṉ kaḻaṟkē pukumāṟum

aṇṇā eṇṇak kaṭavēṉō aṭimaicāla aḻakuṭaittē.


33.10

aḻakē purintiṭ ṭaṭināyēṉ araṟṟu kiṉṟēṉ uṭaiyāṉē

tikaḻā niṉṟa tirumēṉi kāṭṭi eṉṉaip paṇikoṇṭāy
pukaḻē periya patameṉakkup purāṇa nītat taruḷāyē

kuḻakā kōl maṟaiyōṉē kōṉē eṉṉaik kuḻaittāyē.


tirucciṟṟampalam


34. Uyirunnippattu – Zehn Lieder vom Verschlungenwerden der Seele

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34.1

painnāp paṭa aravēralkul umaipākam tāy eṉ

meynnāḷtoṟum piriyā viṉaikkēṭā viṭaippākā
cennāvalar pacumpukaḻt tirupperuntuṟai uṟaivāy

ennāṭkaḷit tennāḷ iṟumākkēṉ iṉiyāṉē.


34.2

nāṉāraṭi aṇaivāṉoru nāykkut taviciṭṭiṅku

ūṉāruṭal pukuntāṉuyir kalantāṉ uḷampiriyāṉ
tēṉārcaṭai muṭiyāṉ maṉṉu tirupperuntuṟai uṟaivāṉ

vāṉōrkaḷum aṟiyātatōr vaḷamīntaṉaṉ eṉakkē.


34.3

eṉaināṉeṉpa taṟiyēṉpakal iravāvatum aṟiyēṉ

maṉavācakaṅ kaṭantāṉ eṉai mattōṉmattaṉākkic
ciṉamālviṭai uṭaiyāṉ maṉṉu tirupperuntuṟai uṟaiyum

paṉavaṉ ṉeṉaic ceytapaṭi ṟaṟiyēṉ parañ cuṭarē.


34.4

viṉaikkēṭarum uḷarōpiṟar collīr viyaṉulakil

eṉaittāṉpukun tāṇṭāṉeṉ teṉpiṉpurai yurukkip
piṉaittāṉpukun tellē peruntuṟaiyil uṟaipemmāṉ

maṉattāṉ kaṇṇiṉ akattāṉ maṟu māṟṟattiṭai yāṉē.


34.5

paṟṟāṅkavai aṟṟīrpaṟṟum paṟṟāṅkatu paṟṟi

naṟṟāṅkati aṭaivōmeṉiṟ keṭuvīrōṭi vammiṉ
teṟṟārcaṭai muṭiyāṉ maṉṉu tirupperuntuṟai iṟaicīr

kūṟṟāṅkavaṉ kaḻalpēṇiṉa rōṭukūṭumiṉ kalantē.


34.6

kaṭaliṉtiraiyatupōl varu kalakkammalam aṟutteṉ

uṭalumeṉa tuyirumpukun toḻiyāvaṇṇam niṟaintāṉ
cuṭaruñcuṭar maticūṭiya tirupperuntuṟai uṟaiyum

paṭaruñcaṭai makuṭatteṅkaḷ paraṉtāṉ ceyta paṭiṟē.


34.7

vēṇṭēṉpukaḻ vēṇṭēṉ celvam

vēṇṭēṉ maṇṇum viṇṇum
vēṇṭēṉ piṟap piṟappuccivam vēṇṭār tamaināḷum
tīṇṭēṉceṉṟu cērntēṉmaṉṉu tirupperuntuṟai iṟaitāḷ

pūṇṭēṉpuṟam pōkēṉ iṉip puṟampōkaloṭ ṭēṉē.


34.8

kōṟṟēṉeṉak keṉkōkurai kaṭalvāy amuteṉkō

āṟṟēṉeṅkaḷ araṉē arumaruntē eṉa taracē
cēṟṟārvayal puṭaicūḻ taru tirupperuntuṟai uṟaiyum

nīṟṟārtaru tirumēṉiniṉ malaṉē uṉaiyāṉē.


34.9

eccam aṟivēṉnāṉeṉak kirukkiṉṟatai aṟiyēṉ

accō eṅkaḷ araṉē aru maruntē eṉatamutē
ceccaimalar puraimēṉiyaṉ tirupperuntuṟai uṟaivāṉ

niccameṉa neñcilmaṉṉi yāṉākiniṉ ṟāṉē.


34.10

vāṉpāviya ulakattavar tavamē ceya avamē

ūṉpāviya uṭalaic cumantaṭavimara māṉēṉ
tēṉpāymalark koṉṟaimaṉṉu tirupperuntuṟai uṟaivāy

nāṉpāviyaṉ āṉāl uṉai nalkāyeṉa lāmē.


tirucciṟṟampalam


35. Achappattu – Zehn Lieder über die Furcht

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35.1

puṟṟiḷvāḷ aravum añcēṉ poyyartam meyyum añcēṉ

kaṟṟaivār caṭaiem aṇṇal kaṇṇutal pātam naṇṇi
maṟṟumōr teyvan taṉṉai uṇṭeṉa niṉaintem pemmāṟku

aṟṟilā tavaraik kaṇṭāl ammanām añcu māṟē.


35.2

veruvarēṉ vēṭkai vantāl viṉaikkaṭal koḷiṉum añcēṉ

iruvarāl māṟu kāṇā empirāṉ tampirā ṉām
tiruvuru aṉṟi maṟṟōr tēvaret tēva reṉṉa

aruvarā tavaraik kaṇṭāl ammanām añcu māṟē.


35.3

vaṉpulāl vēlum añcēṉ vaḷaikkaiyār kaṭaikkaṇ añcēṉ

eṉpelām uruka nōkki ampalat tāṭukiṉṟa
eṉpolā maṇiyai ētti iṉitaruḷ paruka māṭṭā

aṉpilā tavaraik kaṇṭāl ammanām añcu māṟē.


35.4

kiḷiyaṉār kiḷavi añcēṉ avarkiṟi muṟuval añcēṉ

veḷiyanī ṟāṭum mēṉi vētiyaṉ pātam naṇṇit
tuḷiyulām kaṇṇarākit toḻutaḻu tuḷḷam nekkiṅku

aḷiyilā tavaraik kaṇṭāl ammanām añcu māṟē.


35.5

piṇiyelām variṉum añcēṉ piṟappiṉō ṭiṟappum añcēṉ

tuṇinilā aṇiyiṉāṉtaṉ toḻumparōṭaḻunti ammāl
tiṇinilam piḷantuṅ kāṇāc cēvaṭi paravi veṇṇīṟu

aṇikilā tavaraik kaṇṭāl ammanām añcu māṟē.


35.6

vāḷulām eriyum añcēṉ varaipuraṇ ṭiṭiṉum añcēṉ

tōḷulām nīṟṟaṉ ēṟṟaṉ coṟputam kaṭanta appaṉ
tāḷatā maraikaḷēttit taṭamalar puṉaintu naiyum

āḷalā tavaraik kaṇṭāl ammanām añcu māṟē.


35.7

takaivilāp paḻiyum añcēṉ cātalai muṉṉam añcēṉ

pukaimukan terikai vīcip polinta ampalattu ḷāṭum
mukainakaik koṉṟaimālai muṉṉavaṉ pātamētti

akamnekā tavaraik kaṇṭāl ammanām añcu māṟē.


35.8

taṟiceṟi kaḷiṟum añcēṉ taḻalviḻi uḻuvai añcēṉ

veṟikamaḻ caṭaiyaṉ appaṉ viṇṇavar naṇṇa māṭṭāc
ceṟitaru kaḻalkaḷ ēttic ciṟantiṉi tirukkamāṭṭā

aṟivilā tavaraik kaṇṭāl ammanām añcu māṟē.


35.9

mañculām urumum añcēṉ maṉṉarō ṭuṟavum añcēṉ

nañcamē amuta mākkum nampirāṉ empirāṉāyc
ceñcevē āṇṭu koṇṭāṉ tirumuṇṭam tīṭṭa māṭṭātu

añcuvā ravaraik kaṇṭāl ammanām añcu māṟē.


35.10

kōṇilā vāḷi añcēṉ kūṟṟavaṉ cīṟṟam añcēṉ

nīṇilā aṇiyiṉāṉai niṉaintu nainturuki nekku
vāṇilāṅ kaṇkaḷ cōra vāḻntaniṉṟētta māṭṭā

āṇalā tavaraik kaṇṭāl ammanām añcu māṟē.


tirucciṟṟampalam


36. Tiruppandi Patigam – Der heilige Gesang vom Pandya-Land

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36.1

paruvarai maṅkaitaṉ paṅkaraip pāṇṭiyaṟ kāramutām

oruvarai oṉṟumillātava raikkaḻaṟ pōtiṟaiñcit
terivara niṉṟuruk kippari mēṟkoṇṭa cēvakaṉār

oruvarai yaṉṟi uruvaṟiyā teṉṟaṉ uḷḷamatē.


36.2

caturai maṟantaṟi mālkoḷvār cārntavar cāṟṟic coṉṉōm

katirai maṟaittaṉaṉ cōti kaḻukkaṭai kaippiṭittuk
kutiraiyiṉ mēlvantu kūṭiṭu mēṟkuṭi kēṭukaṇṭīr

maturaiyar maṉṉaṉ maṟupiṟap pōṭa maṟittiṭumē.


36.3

nīriṉpa veḷḷattuḷ nīntik kuḷikkiṉṟa neñcaṅkoṇṭīr

pāriṉpa veḷḷaṅ koḷappari mēṟkoṇṭa pāṇṭiyaṉār
ōriṉpa veḷḷatturukkoṇṭu toṇṭarai uḷḷaṅ koṇṭār

pēriṉpa veḷḷat tuṭ peykaḻa lēceṉṟu pēṇumiṉē.


36.4

ceṟiyum piṟavikku nallavar cellaṉmiṉ teṉṉaṉ naṉṉāṭṭu

iṟaivaṉ kiḷarkiṉṟa kālamik kālam ek kālattuḷḷum
aṟivoṇ katirvāḷ uṟaikaḻit tāṉanta mākkaṭavi

eṟiyum piṟappai etirttār puraḷa irunilattē.


36.5

kālamuṇṭākavē kātalcey tuymiṉ karutariya

ñālamuṇṭāṉoṭu nāṉmukaṉ vāṉavar naṇṇariya
ālamuṇṭāṉeṅkaḷ pāṇṭippirāṉtaṉ aṭiyavarkku

mūlapaṇṭāram vaḻaṅkukiṉṟāṉvantu muntumiṉē.


36.6

īṇṭiya māyā iruḷkeṭa epporu ḷum viḷaṅkat

tūṇṭiya cōtiyai mīṉavaṉuñ colla vallaṉ allaṉ
vēṇṭiya pōtē vilakkilai vāytal virumpumiṉtāṉ

pāṇṭiya ṉāraruḷ ceykiṉṟa muttip paricituvē.


36.7

māya vaṉappari mēlkoṇṭu maṟṟavar kaikkoḷalum

pōyaṟum ippiṟap peṉṉum pakaikaḷ pukuntavaruk
kāya arumperuñ cīruṭait taṉṉaru ḷē aruḷuñ

cēya neṭuṅkoṭait teṉṉavaṉ cēvaṭi cērmiṉkaḷē.


36.8

aḻiviṉṟi niṉṟatōr āṉanta veḷḷat tiṭaiyaḻuttik

kaḻivil karuṇaiyaik kāṭṭik kaṭiya viṉaiyakaṟṟip
paḻamalam paṟṟaṟut tāṇṭavaṉ pāṇṭip perumpatamē

muḻutula kuntaru vāṉkoṭai yēceṉṟu muntumiṉē.


36.9

viraviya tīviṉai mēlaip piṟappuḻun nīrkaṭakkap

paraviya aṉparai eṉpuruk kumparam pāṇṭiyaṉār
puraviyiṉ mēlvarap puttik koḷap paṭṭa pūṅkoṭiyār

maraviyal mēlkoṇṭu tammaiyum tām aṟiyār maṟantē.


36.10

kūṟṟaiveṉ ṟāṅkaivar kōkkaḷaiyum veṉṟiruntaḻakāl

vīṟṟirun tāṉperun tēviyun tāṉum ōr mīṉavaṉpāl
ēṟṟuvan tāruyi ruṇṭa tiṟaloṟṟaic cēvakaṉē

tēṟṟamilātavar cēvaṭi cikkeṉac cērmiṉkaḷē.


tirucciṟṟampalam


37. Pidittapattu – Zehn Lieder des Festhaltens

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37.1

umparkaṭkaracē oḻivaṟaniṟainta yōkamē ūṟṟaiyēṉ taṉakku

vampeṉap paḻutteṉ kuṭimuḻutāṇṭu vāḻvaṟa vāḻvitta maruntē
cemporuṭ ṭuṇivē cīruṭaik kaḻalē celvamē civaperumāṉē

emporuṭ ṭuṉṉaic cikkeṉap piṭittēṉ eṅkeḻun taruḷuva tiṉiyē.


37.2

viṭaiviṭā tukanta viṇṇavar kōvē viṉaiyaṉē ṉuṭaiyameyp poruḷē

muṭaiviṭā taṭiyēṉ mūttaṟamaṇṇāy muḻuppuḻuk kurampaiyiṟ kiṭantu
kaṭaipaṭā vaṇṇam kātteṉai āṇṭa kaṭavuḷē karuṇaimā kaṭalē

iṭaiviṭā tuṉṉaic cikkeṉap piṭittēṉ eṅkeḻun taruḷuva tiṉiyē.


37.3

ammaiyē appā oppilā maṇiyē aṉpiṉil viḷainta āramutē

poymmaiyē perukkip poḻutiṉaic curukkum puḻuttalaip pulaiyaṉēṉ taṉakkuc
cemmaiyē āya civapatam aḷitta celvamē civaperumāṉē

immaiyē uṉṉaic cikkeṉap piṭittēṉ eṅkeḻun taruḷuva tiṉiyē.


37.4

aruḷuṭaic cuṭarē aḷintatōr kaṉiyē peruntiṟal aruntavark karacē

poruḷuṭaik kalaiyē pukaḻcciyaik kaṭanta pōkamē yōkattiṉ polivē
teruḷiṭat taṭiyār cintaiyuṭ pukunta celvamē civaperumāṉē

iruḷiṭat tuṉṉaic cikkeṉap piṭittēṉ eṅkeḻun taruḷuva tiṉiyē.


37.5

oppuṉak killā oruvaṉē aṭiyēṉ uḷḷattuḷ oḷirkiṉṟa oḷiyē

meyppatam aṟiyā vīṟiliyēṟku viḻumiya taḷittatōr aṉpē
cepputaṟ kariya ceḻuncuṭar mūrttī celvamē civaperumāṉē

eyppiṭat tuṉṉaic cikkeṉap piṭittēṉ eṅkeḻun taruḷuva tiṉiyē.


37.6

aṟavaiyēṉ maṉamē kōyilāk koṇṭāṇṭu aḷavilā āṉanta maruḷip

piṟavivē raṟutteṉ kuṭimuḻu tāṇṭa piññakā periyaem peruḷē
tiṟavilē kaṇṭa kāṭciyē aṭiyēṉ celvamē civaperumāṉē

iṟavilē uṉṉaic cikkeṉap piṭittēṉ eṅkeḻun taruḷuva tiṉiyē.


37.7

pācavē raṟukkum paḻamporuḷ taṉṉaip paṟṟumā ṟaṭiyaṉēṟ karuḷip

pūcaṉai ukanteṉ cintaiyuṭ pukuntu pūṅkaḻal kāṭṭiya poruḷē
tēcuṭai viḷakkē ceḻuñcuṭar mūrttī celvamē civaperumāṉē

īcaṉē uṉṉaic cikkeṉap piṭittēṉ eṅkeḻun taruḷuva tiṉiyē.


37.8

attaṉē aṇṭār aṇṭamāy niṉṟa ātiyē yātumī ṟillāc

cittaṉē pattar cikkeṉap piṭitta celvamē civaperumāṉē
pittaṉē ellā uyirumāyt taḻaittup piḻaittavai allaiyāy niṟkum

ettaṉē uṉṉaic cikkeṉap piṭittēṉ eṅkeḻun taruḷuva tiṉiyē.


37.9

pālniṉait tūṭṭum tāyiṉuñcālap parintunī pāviyē ṉuṭaiya

ūṉiṉai urukki uḷḷoḷi perukki ulappilā āṉanta māya
tēṉiṉaic corintu puṟampuṟantirinta celvamē civaperumāṉē

yāṉuṉait toṭarntu cikkeṉap piṭittēṉ eṅkeḻun taruḷuva tiṉiyē.


37.10

puṉpulāl yākkai puraipurai kaṉiyap poṉṉeṭuṅ kōyilāp pukunteṉ

eṉpelām urukki eḷiyaiyāy āṇṭa īcaṉē mācilā maṇiyē
tuṉpamē piṟappē iṟappōṭu mayakkān toṭakkelām aṟuttanaṟcōti

iṉpamē uṉṉaic cikkeṉap piṭittēṉ eṅkeḻun taruḷuva tiṉiyē.


tirucciṟṟampalam


38. Tiru Esaravu – Heiliges Sehnen und Klagen

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38.1

irumputaru maṉattēṉai īrttīrtteṉ eṉpurukkik

karumputaru cuvaieṉakkuk kāṭṭiṉaiuṉ kaḻaliṉaikaḷ
oruṅkutirai ulavucaṭai uṭaiyāṉē narikaḷellām

peruṅkutirai ākkiyavā ṟaṉṟēuṉ pēraruḷē.


38.2

paṇṇārnta moḻimaṅkai paṅkāniṉ āḷāṉārkku

uṇṇārnta āramutē uṭaiyāṉē aṭiyēṉai
maṇṇārnta piṟappaṟuttiṭ ṭāḷvāynī vāeṉṉak

kaṇṇāra uyntavā ṟaṉṟēuṉ kaḻalkaṇṭē.


38.3

ātamili yāṉpiṟap piṟappeṉṉum arunarakil

ārtamarum iṉṟiyē aḻuntuvēṟ kāvāveṉṟu
ōtamili nañcuṇṭa uṭaiyāṉē aṭiyēṟkuṉ

pātamalar kāṭṭiyavā ṟaṉṟēem paramparaṉē.


38.4

paccaittā laravāṭṭī paṭarcaṭaiyāy pātamalar

uccattār perumāṉē aṭiyēṉai uyyakkoṇṭu
eccattār ciṟuteyvam ettātē accōeṉ

cittattā ṟuyntavā ṟaṉṟēuṉ tiṟam niṉaintē.


38.5

kaṟṟaṟiyēṉ kalaiñāṉam kacinturukēṉ āyiṭiṉum

maṟṟaṟiyēṉ piṟateyvam vākkiyalāl vārkaḻalvan
tuṟṟaṟimān tiruntēṉem perumāṉē aṭiyēṟkup

poṟṟivicu nāykkiṭumā ṟaṉṟēniṉ poṉṉaruḷē.


38.6

pañcāya aṭimaṭavār kaṭaikkaṇṇāl iṭarppaṭṭu

nañcāya tuyarkūra naṭuṅkuvēṉ niṉṉaruḷāl
uyñcēṉ em perumāṉē uṭaiyāṉē aṭiyēṉai

añcēleṉ ṟāṇṭavā ṟaṉṟēam palattamutē.


38.7

eṉpalaip piṟappaṟuttiṅ kimaiyavark kum aṟiyavoṇṇā

teṉpālait tirupperun tuṟaiyuṟaiyañ civaperumāṉ
aṉpālnī akamnekavē pukuntaruḷi āṭkoṇṭa

teṉpālē nōkkiyavā ṟaṉṟēem perumāṉē.


38.8

mūttāṉē mūvāta mutalāṉē muṭiyillā

ōttāṉē poruḷāṉē uṇmaiyumāy iṉmaiyumāyp
pūttāṉē pukuntiṅkup puraḷvēṉaik karuṇaiyiṉāl

pērttēnī āṇṭavā ṟaṉṟēem perumāṉē.


38.9

maruviṉiya malarppātam maṉattilvaḷarn tuḷḷurukat

teruvutoṟum mika alaṟic civaperumā ṉeṉṟēttip
parukiyaniṉ paraṅkaruṇait taṭaṅkaliṟ paṭivāmāṟu

aruḷeṉakkiṅ kiṭaimarutē iṭaṅkoṇṭa ammāṉē.


38.10

nāṉēyō tavañ ceytēṉ civāyanama eṉappeṟṟēṉ

tēṉāyeṉ amutamumāyt tittikkuñ civaperumāṉ
tāṉēvan teṉatuḷḷam pukuntaṭiyēṟ karuḷceytāṉ

ūṉārum uyirvāḻkkai oṟuttaṉṟē veṟuttiṭavē.


tirucciṟṟampalam


39. Tiruppulambal – Die heilige Klage

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39.1

pūṅkamalat tayaṉeṭumāl aṟiyāta neṟiyāṉē

kōṅkalarcēr kuvimulaiyāḷ kūṟāveṇ ṇīṟāṭi
ōṅkeyilcūḻ tiruvārūr uṭaiyāṉē aṭiyēṉniṉ

pūṅkaḻalkaḷ avaiyallā tevaiyātum pukaḻēṉē.


39.2

caṭaiyāṉē taḻalāṭī tayaṅkumū vilaiccūlap

paṭaiyāṉē parañcōtī pacupatī maḻaveḷḷai
viṭaiyāṉē viripoḻilcūḻ peruntuṟaiyāy aṭiyēṉnāṉ

uṭaiyāṉē uṉaiyallā tuṟutuṇai maṟ ṟaṟiyēṉē.


39.3

uṟṟāṟai yāṉvēṇṭēṉ ūrvēṇṭēṉ pērvēṇṭēṉ

kaṟṟāṟai yāṉvēṇṭēṉ kaṟpaṉavum iṉiyamaiyum
kuṟṟālat tamarntuṟaiyuṅ kūttāuṉ kuraikaḻaṟkē

kaṟṟāviṉ maṉampōlak kacinturuka vēṇṭuvaṉē.


tirucciṟṟampalam


40. Kulappattu – Zehn Lieder des Jubels

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40.1

ōṭuṅ kavantiyumē uṟaveṉṟiṭ ṭuḷkacintu

tēṭum poruḷuñ civaṉkaḻalē eṉatteḷintu
kūṭum uyirum kumaṇṭaiyiṭak kuṉittaṭiyēṉ

āṭuṅ kulāttillai āṇṭāṉaik koṇṭaṉṟē.


40.2

tuṭiyōr iṭukiṭait tūymoḻiyār tōḷnacaiyāl

ceṭiyēṟu tīmaikaḷ ettaṉaiyuñ ceytiṭiṉum
muṭiyēṉ piṟavēṉ eṉaittaṉatāḷ muyaṅkuvitta

aṭiyēṉ kulāttillai āṇṭāṉaik koṇṭaṉṟē.


40.3

eṉpuḷ ḷurukki iruviṉaiyai īṭaḻittut

tuṉpaṅ kaḷaintu tuvantuvaṅkaḷ tūymaiceytu
muṉpuḷḷa vaṟṟai muḻutaḻiya uḷpukutta

aṉpiṉ kulāttillai āṇṭāṉaik koṇṭaṉṟē.


40.4

kuṟiyum neṟiyum kuṇamumilār kuḻāṅkaḷtamaip

piriyum maṉattār pirivariya peṟṟiyaṉaic
ceṟiyuṅ karuttil uruttamutāñ civapatattai

aṟiyuṅ kulāttillai āṇṭāṉaik koṇṭaṉṟē.


40.5

pēruṅ kuṇamum piṇippuṟumip piṟavitaṉait

tūrum paricu turicaṟuttut toṇṭa rellāñ
cērum vakaiyāṟ civaṉkaruṇait tēṉparuki

āruṅ kulāttillai āṇṭāṉaik koṇṭaṉṟē.


40.6

kompil arumpāyk kuvimalarāyk kāyāki

vampu paḻuttuṭalam māṇṭiṅṅaṉ pōkāmē
nampumeṉ cintai naṇukumvaṇṇam nāṉaṇukum

ampoṉ kulāttillai āṇṭāṉaik koṇṭaṉṟē.


40.7

matikkun tiṟaluṭaiya vallarakkaṉ tōḷneriya

mitikkun tiruvaṭi eṉ talaimēl vīṟṟiruppak
katikkum pacupācam oṉṟumilōm eṉakkaḷittiṅ

katirkkuṅ kulāttillai āṇṭāṉaik koṇṭaṉṟē.


40.8

iṭakkuṅ karumuruṭ ṭēṉappiṉ kāṉakattē

naṭakkun tiruvaṭi eṉtalaimēl naṭṭamaiyāl
kaṭakkun tiṟalaivar kaṇṭakartam vallāṭṭai

aṭakkuṅ kulāttillai āṇṭāṉaik koṇṭaṉṟē.


40.9

pāḻccey viḷāvip payaṉiliyāyk kiṭappēṟkuk

kīḻccey tavattāṟ kiḻiyīṭu nērpaṭṭut
tāṭceyya tāmaraic caivaṉukkeṉ puṉtalaiyāl

āṭcey kulāttillai āṇṭāṉaik koṇṭaṉṟē.


40.10

kommai varimulaik kompaṉaiyāḷ kūṟaṉukkuc

cemmai maṉattāl tiruppaṇikaḷ ceyvēṉukku
impai tarumpayaṉ ittaṉaiyum īṅkoḻikkum

ammai kulāttillai āṇṭāṉaik koṇṭaṉṟē.


tirucciṟṟampalam


41. Arputappattu – Zehn Lieder des Wunders

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41.1

maiya lāyinta maṇṇiṭai vāḻveṉum āḻiyu ḷakappaṭṭut

taiya lāreṉuñ cuḻittalaip paṭṭunāṉ talaitaṭu māṟāmē
poyye lāmviṭat tiruvaruḷ tantutaṉ poṉṉaṭi yiṉaikāṭṭi

meyya ṉāyveḷi kāṭṭimuṉ niṉṟatōr aṟputam viḷampēṉē.


41.2

ēynta māmala riṭṭumuṭ ṭātatōr iyalpoṭum vaṇaṅkātē

cānta mārmulait taiyalnal lāroṭun talaitaṭu māṟākip
pōntu yāṉtuyar pukāvaṇam aruḷceytu poṟkaḻali ṉaikāṭṭi

vēnta ṉāmveḷiyē eṉmuṉ niṉṟatōr aṟputam viḷampēṉē.


41.3

naṭittu maṇṇiṭaip poyyiṉaip palaceytu nāṉeṉa teṉummāyak

kaṭitta vāyilē niṉṟumuṉ viṉaimikak kaḻaṟiyē tirivēṉaip
piṭittu muṉṉiṉṟap perumaṟai tēṭiya arumporuḷ aṭiyēṉai

aṭitta ṭittuak kāramuṉ tīṟṟiya aṟputam aṟiyēṉē.


41.4

poruntum ippiṟap piṟappivai niṉaiyātu poykaḷē pukaṉṟupōyk

karuṅ kuḻaliṉaṉār kaṇkaḷāl ēṟuṇṭu kalaṅkiyē kiṭappēṉait
tiruntu cēvaṭic cilampaṉai cilampiṭat tiruvoṭum akalāta

aruntu ṇaivaṉāy āṇṭukoṇ ṭaruḷiya aṟputam aṟiyaṉē.


41.5

māṭuñ cuṟṟamum maṟṟuḷa pōkamum maṅkaiyar tammōṭuṅ

kūṭi aṅkuḷa kuṇaṅkaḷāl ēṟuṇṭu kulāviya tirivēṉai
vīṭu tanteṉṟaṉ ventoḻil vīṭṭiṭa meṉmalark kaḻalkāṭṭi

āṭu vitteṉa takampukun tāṇṭatōr aṟputam aṟiyēṉē.


41.6

vaṇaṅkum ippiṟap piṟappivai niṉaiyātu maṅkaiyar tammōṭum

piṇaintu vāyitaḻp poruveḷḷat taḻuntināṉ pittaṉāyt tirivēṉaik
kuṇaṅka ḷuṅkuṟi kaḷumilāk kuṇakkaṭal kōmaḷat toṭuṅkūṭi

aṇaintu vanteṉai āṇṭukoṇ ṭaruḷiya aṟputam aṟiyēṉē.


41.7

ippi ṟappiṉil iṇaimalar koytunāṉ iyalpoṭañ ceḻuttōtit

tappi lātupoṟ kaḻalkaḷuk kiṭātunāṉ taṭamulai yārtaṅkaḷ
maippu lāṅkaṇṇāl ēṟuṇṭu kiṭappēṉai malaraṭi yiṇaikāṭṭi

appaṉ eṉṉaivan tāṇṭukoṇ ṭaruḷiya aṟputam aṟiyēṉē.


41.8

ūca lāṭṭumiv vuṭaluyi rāyiṉa iruviṉai aṟutteṉṉai

ōcaiyā luṇar vārkkuṇar variyavaṉ uṇarvutan toḷivākkip
pāca māṉavai paṟṟaṟut tuyarntataṉ paramporuṅ karuṇaiyāl

ācai tīrttaṭi yāraṭik kūṭṭiya aṟputam aṟiyēṉē.


41.9

poccai yāṉaip piṟaviyiṟ kiṭantunāṉ puḻuttalai nāypōla

iccai yāyiṉa ēḻaiyark kēceytaṅ kiṇaṅkiyē tirivēṉai
icca kattari ayaṉumeṭ ṭātataṉ viraimalark kaḻalkāṭṭi

accaṉ eṉṉaiyum āṇṭukoṇ ṭaruḷiya aṟputam aṟiyēṉē.


41.10

ceṟiyum ippiṟavip piṟappivai niṉaiyātu ceṟikuḻalār ceyyuṅ

kiṟiyuṅ kīḻmaiyuṅ keṇṭaiyaṅ kaṇkaḷum uṉṉiyē kiṭappēṉai
iṟaivaṉ empirāṉ ellaiyil lātataṉ iṇaimalark kaḻalkāṭṭi

aṟivu tanteṉai āṇṭukoṇ ṭaruḷiya aṟputam aṟiyēṉē.


tirucciṟṟampalam


42. Sennippattu – Zehn Lieder vom gesegneten Haupt

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42.1

tēva tēvaṉmeyc cēvakaṉ teṉpe runtuṟai nāyakaṉ

mūva rālum aṟiyoṇāmuta lāya āṉanta mūrttiyāṉ
yāva rāyiṉum aṉparaṉṟi aṟiyo ṇāmalarc cōtiyāṉ

tūyamāmalarc cēvaṭikkaṇnam ceṉṉi maṉṉic cuṭarumē.


42.2

aṭṭamūrtti aḻakaṉiṉṉamu tāya āṉanta veḷḷattāṉ

ciṭṭaṉ mēyacciva lōkanāyakaṉ teṉpe runtuṟaic cēvakaṉ
maṭṭu vārkuḻal maṅkai yāḷaiyōr pākam vaitta aḻakaṉtaṉ

vaṭṭa māmalarc cēvaṭik kaṇnam ceṉṉi maṉṉi malarumē.


42.3

naṅkai mīreṉai nōkkumiṉ naṅkaḷ nātaṉ nampaṇi koṇṭavaṉ

teṅku cōlaikaḷ cūḻperun tuṟai mēya cēvakaṉ nāyakaṉ
maṅkai mārkaiyil vaḷaiyuṅkoṇṭem uyiruṅ koṇṭem paṇikoḷvāṉ

poṅku māmalarc cēvaṭikkaṇnam ceṉṉi maṉṉip poliyumē.


42.4

pattar cūḻap parāparaṉ pāril vantupārp pāṉeṉac

cittar cūḻac civapirāṉ tillai mūtūr naṭañceyvāṉ
ettaṉākivan tilpukuntemai āḷuṅ koṇṭem paṇikoḷvāṉ

vaitta māmalarc cēvaṭikkaṇnam ceṉṉi maṉṉi malarumē.


42.5

māya vāḻkkaiyai meyyeṉ ṟeṇṇi matittiṭā vakai nalkiyāṉ

vēya tōḷumai paṅkaṉ eṅkaḷ tiruppe runtuṟai mēviṉāṉ
kāyat tuḷḷamu tūṟaūṟanī kaṇṭu koḷḷeṉṟu kāṭṭiya

cēya māmalarc cēvaṭikkaṇnam ceṉṉi maṉṉi tikaḻumē.


42.6

cittamē pukun temmaiyāṭ koṇṭu tīviṉai keṭun tuyyalām

patti tantutaṉ poṟkaḻaṟkaṇē paṉmalar koytu cērttalum
mutti tantinta mūvulakukkum appu ṟattemai vaittiṭum

attaṉ māmalarc cēvaṭikkaṇnam ceṉṉi maṉṉi malarumē.


42.7

piṟavi yeṉṉumik kaṭalainīn tattaṉ pēraruḷtan taruḷiṉāṉ

aṟavai yeṉṟaṭi yārkaḷ taṅkaḷ aruṭku ḻāmpuka viṭṭunal
uṟavu ceyteṉai uyyakkoṇṭa pirāṉtaṉ uṇmaip perukkamām

tiṟamai kāṭṭiya cēvaṭikkaṇnam ceṉṉi maṉṉi tikaḻumē.


42.8

puḻuvi ṉāṟpotin tiṭukurampaiyiṟ poy taṉaiyoḻi vittiṭum

eḻilkoḷ cōtiyem īcaṉempirāṉ eṉṉu ṭaiyappaṉ eṉṟeṉṟu
toḻuta kaiyiṉa rākit tuymalark kaṇkaḷ nīrmalkun toṇṭarkku

vaḻuvi lāmalarc cēvaṭikkaṇnam ceṉṉi maṉṉi malarumē.


42.9

vampa ṉāyttiri vēṉaivāveṉṟu valvi ṉaippakai māyttiṭum

umpa rāṉula kūṭaṟuttap puṟattaṉāy niṉṟa empirāṉ
aṉparāṉavarkkaruḷi meyyaṭi yārkaṭ kiṉpan taḻaintiṭuñ

cempoṉ māmalarc cēvaṭikkaṇnam ceṉṉi maṉṉi tikaḻumē.


42.10

mutta ṉaimutaṟ cōtiyaimukkaṇ appaṉai mutal vittaṉaic

citta ṉaicciva lōkaṉaittiru nāmampāṭit tiritarum
pattar kāḷiṅkē vammiṉnīr uṅkaḷ pācantīrap paṇiyiṉō

citta mārtaruñ cēvaṭikkaṇnam ceṉṉi maṉṉi tikaḻumē.


tirucciṟṟampalam


43. Tiruvarttai – Das heilige Wort

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43.1

mātivar pākaṉ maṟaipayiṉṟa vācakaṉ māmalar mēyacōti

kōtil paraṅkaruṇaiyaṭiyār kulāvunīti kuṇa mākanalkum
pōtalar cōlaip peruntuṟaiyem puṇṇiyaṉ maṇṇiṭai vantiḻintu

ātip piramam veḷippaṭutta aruḷaṟi vār empirāṉāvārē.


43.2

mālayaṉ vāṉavar kōṉumvantu vaṇaṅka avarkkaruḷ ceytaīcaṉ

ñālam ataṉiṭai vantiḻintu naṉṉeṟi kāṭṭi nalamtikaḻum
kōla maṇiyaṇi māṭanīṭu kulāvu miṭaivai maṭanallāṭkuc

cīla mikakkaru ṇaiyaḷikkun tiṟamaṟi vārem pirāṉāvārē.


43.3

aṇimuṭi āti amararkōmāṉ āṉantak kūttaṉ aṟucamayam

paṇivakai ceytu paṭavatēṟip pāroṭu viṇṇum paraviyēttap
piṇikeṭanalkum peruntuṟaiyem pēraru ḷāḷaṉpeṇ pālukantu

maṇivalai koṇṭuvāṉ mīṉviciṟum vakaiyaṟivār empirāṉāvārē.


43.4

vēṭuru vāki makēntirattu mikukuṟai vāṉavar vantutaṉṉait

tēṭa irunta civaperumāṉ cittaṉai ceytaṭi yōṅkaḷuyya
āṭal amarnta parimāeṟi aiyaṉ peruntuṟai ātiannāḷ

ēṭar kaḷaiyeṅkum āṇṭukoṇṭa iyalpaṟi vārem pirāṉāvārē.


43.5

vantimai yōrkaḷ vaṇaṅkiyētta mākkaru ṇaikkaṭa lāyaṭiyār

pantaṇai viṇṭaṟa nalkumeṅkaḷ paramaṉ peruntuṟai āti annāḷ
untu tiraikkaṭa laikkaṭantaṉ ṟōṅku matililaṅkai atiṉiṟ

pantaṇai mellira lāṭkaruḷum paricaḷi vārem pirāṉāvārē.


43.6

vēvat tiripurañ ceṟṟavilli vēṭuvaṉāykkaṭi nāykaḷcūḻa

ēvaṟ ceyalceyyun tēvarmuṉṉē emperumāṉtāṉ iyaṅku kāṭṭil
ēvuṇṭa paṉṟik kiraṅkiyīcaṉ entai peruntuṟai ātiyaṉṟu

kēvalaṅ kēḻalāyp pālkoṭutta kiṭappaṟi vārem pirāṉāvārē.


43.7

nātam uṭaiyatōr naṟkamalap pōtiṉil naṇṇiya naṉṉutalār

ōtip paṇintilar tūviyētta oḷivaḷar cōtiyem īcaṉ maṉṉum
pōtalar cōlaip peruntuṟaiyem puṇṇiyaṉ maṇṇiṭai vantu tōṉṟip

pētaṅ keṭuttaruḷ ceyperumai aṟiyaval lārem pirāṉāvārē.


43.8

pūvalar koṉṟaiyum mālaimārpaṉ pōrukir vaṉpuli koṉṟavīraṉ

mātunal lāḷumai maṅkaipaṅkaṉ vaṉpoḻil cūḻteṉ peruntuṟaikkōṉ
ētil perumpukaḻ eṅkaḷīcaṉ iruṅkaṭal vāṇāṟkut tīyiltōṉṟum

ōviya maṅkaiyar tōḷpuṇarum uruvaṟi vārem pirāṉāvārē.


43.9

tūveḷḷai nīṟaṇi emperumāṉ cōti makēntira nātaṉvantu

tēvar toḻumpatam vaittaīcaṉ teṉṉaṉ peruntuṟai āḷiaṉṟu
kātal perukak karuṇaikāṭṭit taṉkaḻal kāṭṭik kacinturukak

kētaṅ keṭutteṉṉai āṇṭaruḷum kiṭappaṟi vārem pirāṉāvārē.


43.10

aṅkaṇaṉ eṅkaḷ amararpemmāṉ aṭiyārk kamutaṉ avaṉivanta

eṅkaḷ pirāṉirum pācantīra ikaparam āyatōr iṉpameytac
caṅkaṅ kavarannatuvaṇ cāttiṉōṭuñ caturaṉ peruntuṟai āḷiaṉṟu

maṅkaiyar malkum maturaicērnta vakaiyaṟi vārem pirāṉāvārē.


tirucciṟṟampalam


44. Ennappatigam – Der Gesang der Betrachtung

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44.1

pāruru vāya piṟappaṟavēṇṭum pattimai yumpeṟa vēṇṭum

cīruru vāya civaperu māṉē ceṅ kamala malarpōl
āruru vāyaeṉ ṉāra mutēuṉ aṭiyavar tokai naṭuvē

ōruruvāya niṉ tiruvaruḷ kāṭṭi eṉṉaiyum uyyakkoṇ ṭaruḷē.


44.2

uriyēṉ allēṉ uṉak kaṭimai uṉṉaip pirintiṅ korupoḻutum

tariyēṉ nāyēṉ iṉṉateṉṟu aṟiyēṉ caṅkarā karuṇaiyiṉāṟ
periyōṉ oruvaṉ kaṇṭukoḷ eṉṟuṉ peykaḻal aṭikāṭṭip

piriyēṉ eṉṟeṉ ṟaruḷiya aruḷum poyyō eṅkaḷ perumāṉē.


44.3

eṉpē urukaniṉ aruḷaḷittuṉ iṇaimalar aṭi kāṭṭi

muṉpē eṉṉai āṇṭukoṇṭa muṉivar muṉivar muḻumutalē
iṉpē aruḷi eṉaiyurukki uyiruṇ kiṉṟa emmāṉē

naṇpē yaruḷāy eṉṉuyir nātā niṉṉaruḷ nāṇāmē


44.4

pattila ṉēṉum paṇintila ṉēṉumuṉ uyarntapaiṅ kaḻal kāṇap

pittila ṉēṉum pitaṟṟila ṉēṉum piṟappaṟuppāya emperumāṉē
muttaṉai yāṉē maṇiyaṉai yāṉē mutalva ṉēmuṟai yōeṉṟu

ettaṉai yāṉum yāṉtoṭarn tuṉṉai iṉippirin tāṟṟēṉē.


44.5

kāṇuma toḻintēṉ niṉtirup pātam kaṇṭu kaṇ kaḷikūrap

pēṇuma toḻintēṉ pitaṟṟama toḻintēṉ piṉṉaiem perumāṉē
tāṇuvē aḻintēṉ niṉṉiṉain turukun taṉmaieṉ puṉmaikaḷāl

kāṇuma toḻintēṉ nīyiṉi variṉuṅ kāṇavum nāṇuvaṉē.


44.6

pāṟṟiru nīṟṟem paramaṉaip paraṅkaru ṇaiyōṭu etirttu

tōṟṟimey yaṭiyārk karuṭṭurai yaḷikkuñ cōtiyai nīti yilēṉ
pōṟṟiyeṉ amutē eṉa niṉain tēttip pukaḻntaḻait talaṟiyeṉ ṉuḷḷē

āṟṟuvaṉāka uṭaiyava ṉēeṉai āvaeṉ ṟaruḷāyē.


tirucciṟṟampalam


45. Yattiraippattu – Zehn Lieder der Pilgerreise

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45.1

pūvār ceṉṉi maṉṉaṉem puyaṅkap perumāṉ ciṟiyōmai

ōvā tuḷḷam kalantuṇarvāy urukkum veḷḷak karuṇaiyiṉāl
āvā eṉṉap paṭṭaṉ pāy āṭpaṭ ṭīrvan toruppaṭumiḷ

pōvōṅ kālam vantatukāṇ poyviṭ ṭuṭaiyāṉ kaḻalpukavē.


45.2

pukavē vēṇṭā pulaṉkaḷilnīr puyaṅkap perumāṉ pūṅkaḻalkaḷ

mikavē niṉaimiṉ mikkavellām vēṇṭā pōka viṭumiṉkaḷ
nakavē ñālat tuḷpukuntu nāyē aṉaiya namaiyāṇṭa

takavē yuṭaiyāṉ taṉaiccārat taḷarā tiruppār tāntāmē.


45.3

tāmē tamakkuc cuṟṟamum tāmē tamakku vitivakaiyum

yāmār ematār pācamār eṉṉamāyam ivaipōkak
kōmāṉ paṇṭait toṇṭarōṭum avaṉtaṉ kuṟippē kuṟikkoṇṭu

pōmā ṟamaimiṉ poynīkkap puyaṅkaṉ āḷvāṉ poṉṉaṭikkē.


45.4

aṭiyār āṉīr ellīrum akala viṭumiṉ viḷaiyāṭṭaik

kaṭicē raṭiyē vantaṭaintu kaṭaikkoṇ ṭirumiṉ tirukkuṟippaic
ceṭicē ruṭailac celanīkkic civalōkattē namaivaippāṉ

poṭicēr mēḷip puyaṅkaṉtaṉ pūvār kaḻaṟkē pukaviṭumē.


45.5

viṭumiṉ vekuḷi vēṭkainōy mikavōr kālam iṉiyillai

uṭaiyāṉ aṭikkīḻp peruñcāttōṭu uṭaṉpō vataṟkē orup paṭumiṉ
aṭaivōm nāmpōyc civapurattuḷ aṇiyār katava taṭaiyāmē

puṭaipaṭṭurukip pōṟṟuvōm puyaṅkaḷ āḷvāṉ pukaḻkaḷaiyē.


45.6

pukaḻmiṉ toḻumiṉ pūppuṉaimiṉ puyaṅkaṉ tāṉē puntivaittiṭṭu

ikaḻmiṉ ellā allalaiyum iṉiyōr iṭaiyū ṟaṭaiyāmē
tikaḻuñ cīrār civapurattuc ceṉṟu civaṉtāḷ vaṇaṅkinām

nikaḻum aṭiyār muṉceṉṟu neñcam uruki niṟpōmē.


45.7

niṟpār niṟkanil lāvulakil nillōm iṉinām celvōmē

poṟpāl oppān tirumēṉip puyaṅkaṉ āvāṉ poṉṉaṭikkē
niṟpīr ellān tāḻātē niṟkum paricē oruppaṭumiṉ

piṟpāl niṉṟu pēḻkaṇittāṟ peṟutaṟ kariyaṉ perumāṉē.


45.8

perumāṉ pērāṉantatup piriyā tirukkap peṟṟīrkāḷ

arumā luṟṟip piṉṉainīr ammā aḻuṅki araṟṟātē
tirumā maṇicēr tirukkatavaṅ tiṟantapōtē civapurattuc

tirumā laṟiyāt tiruppuyaṅkaṉ tiruttāḷ ceṉṟu cērvōmē.


45.9

cērak karukic cintaṉaiyait tirunta vaittuc cintimiṉ

pōriṟ poliyum vēṟkaṇṇāḷ paṅkaṉ puyaṅkaṉ aruḷamutam
ārap paruki ārāta ārvaṅkūra aḻuntuvīr

pōrap purimiṉ civaṉkaḻaṟkē poyyiṟ kiṭantu puraḷātē.


45.10

puraḷvār toḻuvār pukaḻvārāy iṉṟē vantāṉ ākātīr

maruḷvīr piṉṉai matippārār matiyuṭ kalaṅki mayaṅkuvīr
teruḷvīrākil ituceymmiṉ civalō kakkōṉ tiruppuyaṅkaṉ

aruḷār peṟuvār akaliṭattē antō antō antōvē.


tirucciṟṟampalam


46. Tiruppadai Ezhuchi – Der Aufbruch des heiligen Heeres

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46.1

ñāṉavāḷ ēntumaiyar nātap paṟaiyaṟaimiṉ

māṉamā ēṟumaiyar pativeṇ kuṭaikavimiṉ
āṉanīṟ ṟukkavacam aṭaiyap pukumiṉkaḷ

vāṉavūr koḷvōmnām māyappaṭai vārāmē.


46.2

toṇṭarkāḷ tūcicellīr paktarkāḷ cūḻappōkīr

oṇtiṟal yōkikaḷē pēraṇi untīrkaḷ
tiṇtiṟal cittarkaḷē kaṭaikkūḻai celmiṉkaḷ

aṇṭarnā ṭāḷvōm nām allaṟpaṭai vārāmē.


tirucciṟṟampalam


47. Tiruvenba – Heilige Venba-Strophen

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47.1

veyya viṉaiyiraṇṭum ventakala meyyurukip

poyyum poṭiyākā teṉceykēṉ ceyya
tiruvār peruntuṟaiyāṉ tēṉuntu centī

maruvā tiruntēṉ maṉattu.


47.2

ārkkō araṟṟukō āṭukō pāṭukō

pārkkō paramparaṉē eṉceytēṉ tīrppariya
āṉanta mālēṟṟum attaṉ peruntuṟaiyāṉ

tāṉeṉpar āroruvar tāḻntu.


47.3

ceyta piḻaiyaṟiyēṉ cēvaṭiyē kaitoḻutē

uyyum vakaiyiṉ uyirppaṟiyēṉ vaiyat
tiruntuṟaiyuḷ vēlmaṭuttaṉ cintaṉaikkē kōttāṉ

peruntuṟaiyil mēya pirāṉ.


47.4

muṉṉai viṉaiyiraṇṭum vēraṟuttu muṉṉiṉṟāṉ

piṉṉaip piṟappaṟukkum pērāḷaṉ teṉṉaṉ
peruntuṟaiyil mēya peruṅkaruṇai yāḷaṉ

varuntuyaran tīrkkum maruntu.


47.5

aṟaiyō aṟivārk kaṉaittulakum īṉṟa

maṟaiyōṉum mālumāl koḷḷum iṟaiyōṉ
peruntuṟaiyum mēya perumāṉ piriyā

tiruntuṟaiyum eṉṉeñcat tiṉṟu.


47.6

pitteṉṉai ēṟṟum piṟappaṟukkum pēccaritām

mattamē yākkum vanteṉmaṉattai attaṉ
peruntuṟaiyāḷ āṭkoṇṭu pēraruḷāl nōkkum

maruntiṟavāp pēriṉpam vantu.


47.7

vārā vaḻiyaruḷi vanteṉakku māṟiṉṟi

ārā amutāy amaintaṉṟē cīrār
tirutteṉ peruntuṟaiyāṉ eṉcintai mēya

oruttaṉ perukkum oḷi.


47.8

yāvārkkum mēlām aḷavilāc cīruṭaiyāṉ

yāvarkkum kīḻām aṭiyēṉai yāvarum
peṟṟaṟiyā iṉpattuḷ vaittāykkeṉ emperumāṉ

maṟṟaṟiyēṉ ceyyum vakai.


47.9

mūvarum muppattu mūvarum maṟṟoḻinta

tēvarum kāṇāc civaperumāṉ māvēṟi
vaiyakattē vantiḻinta vārkaḻalkaḷ vantikka

meyyakattē iṉpam mikum.


47.10

irunteṉṉai āṇṭāṉ iṇaiyaṭiyē cintit

tiruntirantu koḷneñcē ellām taruṅkāṇ
peruntuṟaiyiṉ mēya peruṅkaruṇai yāḷaṉ

marunturuvāy eṉmaṉattē vantu.


47.11

iṉpam perukki iruḷakaṟṟi eññāṉṟum

tuṉpan toṭarvaṟuttuc cōtiyāy aṉpamaittuc
cīrār peruntuṟaiyāṉ eṉṉuṭaiya cintaiyē

ūrākak koṇṭāṉ uvantu.


tirucciṟṟampalam


48. Pandaya Nanmarai – Die uralten vier Veden

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48.1

paṇṭāya nāṉmaṟaiyum pālaṇukā mālayaṉuṅ

kaṇṭāru millai kaṭaiyēṉait toṇṭākak
koṇṭaruḷuṅ kōkaḻieṅ kōmāṟku neñcamē

uṇṭāmō kaimmā ṟurai.


48.2

uḷḷa malamūṉṟummāya ukuperuntēṉ

veḷḷan tarumpariyiṉ mēlvantu vaḷḷal
maruvum peruntuṟaiyai vāḻttumiṉkāḷ vāḻttak

karuvuṅ keṭumpiṟavik kāṭu.


48.3

kāṭṭakattu vēṭaṉ kaṭalil valaivāṇaṉ

nāṭṭiṟ parippākaṉ namviṉaiyai vīṭṭi
aruḷum peruntuṟaiyāṉ aṅkamala pātam

maruḷuṅ keṭaneñcē vāḻttu.


48.4

vāḻntārkaḷ āvārum valviṉaiyai māyppārun

tāḻntulakam ēttat takuvāruñ cūḻntamarar
ceṉṟiṟaiñci ēttum tiruvār peruntuṟaiyai

naṉṟiṟaiñci ēttum namar.


48.5

naṇṇip peruntuṟaiyai nammiṭarkaḷ pōyakala

eṇṇi eḻukō kaḻikkaracaip-paṇṇiṉ
moḻiyāḷō ṭuttara kōcamaṅkai maṉṉik

kaḻiyā tiruntavaṉaik kāṇ.


48.6

kāṇuṅ karaṇaṅkaḷ ellāmpē riṉpameṉap

pēṇum aṭiyār piṟappakalak kāṇum
periyāṉai neñcē peruntuṟaiyil eṉṟum

piriyāṉai vāyārap pēcu.


48.7

pēcum moruḷuk kilakkitamāyp pēcciṟanta

mācil maṇiyiṉ maṇivārttai pēcip
peruntuṟaiyē eṉṟu piṟappaṟuttēṉ nalla

maruntiṉaṭi eṉmaṉattē vaittu.


tirucciṟṟampalam


49. Tiruppadai Atchi – Die Herrschaft über das heilige Heer

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49.1

kaṇkaḷ iraṇṭum avaṉkaḻal kaṇṭu kaḷippaṉa ākātē

kārikai yārkaḷtam vāḻvileṉ vāḻvu kaṭaippaṭum ākātē
maṇkaḷil vantu piṟantiṭu māṟu maṟantiṭum ākātē
mālaṟi yāmalarp pātam iraṇṭum vaṇaṅkutum ākātē
paṇkaḷi kūrtaru pāṭalo ṭāṭal payiṉṟiṭum ākātē
pāṇṭinaṉ ṉāṭuṭai yāṉpaṭai yāṭcikaḷ pāṭutum ākātē
viṇkaḷi kūrvatōr vētakam vantu veḷippaṭum ākātē

mīṉvalai vīciya kāṉavaṉ vantu veḷippaṭu māyiṭilē.


49.2

oṉṟiṉoṭu oṉṟum, or aintiṉoṭu aintum, uyirppatum ākātē?

uṉ aṭiyār aṭiyār aṭiyōm eṉa uyntaṉa ākātē?
kaṉṟai niṉaintu eḻu tāy eṉa vanta kaṇakku atum ākātē?
kāraṇam ākum maṉa āti kuṇaṅkaḷ karuttu uṟum ākātē?
naṉṟu, itu, tītu, eṉa vanta naṭukkam naṭantaṉa ākātē?
nāmum mēl ām aṭiyāruṭaṉē cela, naṇṇutum ākātē?
eṉṟum eṉ aṉpu niṟainta parāamutu eytuvatu ākātē?

ēṟu uṭaiyāṉ, eṉai āḷuṭai nāyakaṉ, eṉṉuḷ pukuntiṭilē!


49.3

panta vikāra kuṇaṅkaḷ paṟintu maṟintiṭum ākātē?

pāvaṉai āya karuttiṉil vanta parā amutu ākātē?
antam ilāta akaṇṭamum nammuḷ akappaṭum ākātē?
āti mutal param āya param cuṭar aṇṇuvatu ākātē?
cem tuvar vāy maṭavār iṭar āṉavai cintiṭum ākātē?
cēl aṉa kaṇkaḷ avaṉ tirumēṉi tiḷaippaṉa ākātē?
intirañāla iṭarp piṟavit tuyar ēkuvatu ākātē?

eṉṉuṭai nāyakaṉ ākiya īcaṉ etirppaṭum āyiṭilē!


49.4

eṉ aṇi ār mulai ākam aḷaintu, uṭaṉ iṉpuṟum ākātē?

ellai il māk karuṇaik kaṭal iṉṟu iṉitu āṭutum ākātē?
nal maṇi nātam muḻaṅki, eṉ uḷ uṟa, naṇṇuvatu ākātē?
nātaṉ aṇit tiru nīṟṟiṉai nittalum naṇṇuvatu ākātē?
maṉṉiya aṉparil eṉ paṇi muntuṟa vaikuvatu ākātē?
mā maṟaiyum aṟiyā malarp pātam vaṇaṅkutum ākātē?
iṉ iyal ceṅkaḻunīr malar eṉ talai eytuvatu ākātē?

eṉṉai uṭaip perumāṉ, aruḷ īcaṉ, eḻuntaruḷap peṟilē!


49.5

maṇṇiṉil māyai matittu, vakutta mayakku aṟum ākātē?

vāṉavarum aṟiyā malarp pātam vaṇaṅkutum ākātē?
kaṇ ili kālam aṉaittiṉum vanta kalakku aṟum ākātē?
kātal ceyum aṭiyār maṉam iṉṟu kaḷittiṭum ākātē?
peṇ, ali, āṇ, eṉa, nām eṉa, vanta piṇakku aṟum ākātē?
pēr aṟiyāta aṉēka pavaṅkaḷ piḻaittaṉa ākātē?
eṇ ili ākiya cittikaḷ vantu, eṉai eytuvatu ākātē?

eṉṉai uṭaip perumāṉ, aruḷ īcaṉ, eḻuntaruḷap peṟilē!


49.6

poṉ iyalum tirumēṉi veṇ nīṟu polintiṭum ākātē?

pū maḻai, mātavar kaikaḷ kuvintu, poḻintiṭum ākātē?
miṉ iyal nuṇ iṭaiyārkaḷ karuttu veḷippaṭum ākātē?
vīṇai muraṉṟu eḻum ōcaiyil iṉpam mikuttiṭum ākātē?
taṉ aṭiyār aṭi eṉ talaimītu taḻaippaṉa ākātē?
tāṉ aṭiyōmuṭaṉē uya vantu, talaippaṭum ākātē?
iṉ iyam eṅkum niṟaintu, iṉitu āka iyampiṭum ākātē?

eṉṉai muṉ āḷuṭai īcaṉ, eṉ attaṉ, eḻuntaruḷap peṟilē!


49.7

col iyalātu eḻu tū maṇi ōcai cuvai tarum ākātē?

tuṇ eṉa eṉ uḷam maṉṉiya cōti toṭarntu eḻum ākātē?
pal iyalpu āya parappu aṟa vanta parā param ākātē?
paṇṭu aṟiyāta para aṉupavaṅkaḷ parantu eḻum ākātē?
vil iyal nal nutalār mayal iṉṟu viḷaintiṭum ākātē?
viṇṇavarum aṟiyāta viḻup poruḷ ip poruḷ ākātē?
ellai ilātaṉa eṇ kuṇam āṉavai eytiṭum ākātē?

intu cikāmaṇi eṅkaḷai āḷa, eḻuntaruḷap peṟilē!


49.8

caṅku tiraṇṭu, muraṉṟu eḻum ōcai taḻaippaṉa ākātē?

cāti viṭāta kuṇaṅkaḷ nammōṭu calittiṭum ākātē?
aṅku itu naṉṟu, itu naṉṟu, eṉum māyai aṭaṅkiṭum ākātē?
ācai elām, aṭiyār aṭiyōm eṉum attaṉai ākātē?
cem kayal oṇ kaṇ maṭantaiyar cintai tiḷaippaṉa ākātē?
cīr aṭiyārkaḷ civa aṉupavaṅkaḷ terintiṭum ākātē?
eṅkum niṟaintu, amutu ūṟu, paramcuṭar eytuvatu ākātē?

īṟu aṟiyā maṟaiyōṉ eṉai āḷa, eḻuntaruḷap peṟilē!


tirucciṟṟampalam


50. Anandamalai – Die Girlande der Glückseligkeit

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50.1

miṉṉē raṉaiya pūṅkaḻalkaḷ aṭaintār kaṭantār viyaṉulakam

poṉṉē raṉaiya malarkoṇṭu pōṟṟā niṉṟār amararellām
kal nēraṉaiya maṉakkaṭaiyāyk kaḻippuṇ ṭavalak kaṭalvīḻnta

eṉṉē raṉaiyēṉ iṉiyuṉṉaik kūṭum vaṇṇam iyampāvē.


50.2

eṉṉāl aṟiyāp patamtantāy yāṉa taṟiyā tēkeṭṭēṉ

uṉṉāl oṉṟuṅ kuṟaivillai uṭaiyāy aṭimaik kāreṉpēṉ
paṉṉāḷ uṉṉaip paṇintēttum paḻaiya aṭiyā roṭuṅkūṭā

teṉnā yakamē piṟpaṭṭiṅ kirunteṉ nōykku viruntāyē.


50.3

cīla miṉṟi nōṉpiṉṟic ceṟivē yiṉṟi aṟiviṉṟit

tōliṉ pāvaik kūttāṭṭāyc cuḻaṉṟu viḻuntu kiṭappēṉai
māluṅ kāṭṭi vaḻikāṭṭi vārā ulaka neṟiyēṟak

kōlaṅ kāṭṭi āṇṭāṉaik koṭiyēṉ eṉṟō kūṭuvatē.


50.4

keṭuveṉ keṭumā keṭukiṉṟēṉ kēṭi lātāy paḻikoṇṭāy

paṭuvēṉ paṭuva tellāmnāṉ paṭṭāṟ piṉṉaip payaṉeṉṉē
koṭumā narakat taḻuntāmē kāttāṭ koḷḷuṅ kurumaṇiyē

naṭuvāy nillā toḻintakkāl naṉṟō eṅkaḷ nāyakamē.


50.5

tāyāy mulaiyait taruvāṉē tārā toḻintāṟ cavalaiyāy

nāyēṉ kaḻintu pōvēṉō nampi yiṉittāṉ nalkutiyē
tāyē yeṉṟuṉ tāḷaṭaintēṉ tayānī eṉpāl illaiyē

nāyēṉ aṭimai uṭaṉāka āṇṭāy nāṉtāṉ vēṇṭāvō.


50.6

kōvē yaruḷa vēṇṭāvō koṭiyēṉ keṭavē amaiyumē

āvā veṉṉā viṭileṉṉai añcēl eṉpār ārōtāṉ
cāvā rellām eṉṉaḷavō takka vāṟaṉ ṟeṉṉārō

tēvē tillai naṭamāṭī tikaittēṉ iṉittāṉ tēṟṟāyē.


50.7

nariyaik kutiraip pariyākki ñāla mellām nikaḻvittup

periya teṉṉaṉ maturaiyellām picca tēṟṟum peruntuṟaiyāy
ariya poruḷē avināci appā pāṇṭi veḷḷamē

teriya ariya parañcōti ceyva toṉṟum aṟiyēṉē.


tirucciṟṟampalam


51. Achoppatigam – Der Gesang des staunenden Ausrufs

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51.1

muttineṟi aṟiyāta mūrkkaroṭu muyalvēṉaip

pattineṟi aṟivittup paḻaviṉaikaḷ pāṟumvaṇṇam
cittamalam aṟuvittuc civamākki eṉaiāṇṭa

attaṉeṉak karuḷiyavā ṟārpeṟuvār accōvē.


51.2

neṟiyallā neṟitaṉṉai neṟiyāka niṉaivēṉaic

ciṟuneṟikaḷ cērāmē tiruvaruḷē cērumvaṇṇam
kuṟiyoṉṟum illāta kūttaṉtaṉ kūttaiyeṉakku

aṟiyumvaṇṇam aruḷiyavā ṟārpeṟuvār accōvē.


51.3

poyyellām meyyeṉṟu puṇarmulaiyār pōkattē

maiyaluṟak kaṭavēṉai māḷāmē kāttaruḷit
taiyaliṭaṅ koṇṭapirāṉ taṉkaḻalē cērumvaṇṇam

aiyaṉeṉak karuḷiyavā ṟārpeṟuvār accōvē.


51.4

maṇṇataṉiṟ piṟanteyttu māṇṭuviḻak kaṭavēṉai

eṇṇamilā aṉparuḷi eṉaiyāṇṭiṭ ṭeṉṉaiyuntaṉ
kaṇṇaveṇṇī ṟaṇivittut tūyneṟiyē cērumvaṇṇam

aṇṇaleṉak karuḷiyavā ṟārvapeṟuvār accōvē.


51.5

pañcāya aṭimaṭavār kaṭaikkaṇṇāl iṭarppaṭṭu

neñcāya tuyarkūra niṟpēṉuṉ aruḷpeṟṟēṉ
uyñcēṉnāṉ uṭaiyāṉē aṭiyēṉai varukaeṉṟu

añcēleṉ ṟaruḷiyavā ṟārpeṟuvār accōvē.


51.6

ventuviḻum uṭaṟpiṟavi meyyeṉṟu viṉaiperukkik

kontukuḻal kōlvaḷaiyār kuvimulaimēl vīḻvēṉaip
pantamaṟut teṉaiyāṇṭu paricaṟaeṉ turicumaṟuttu

antameṉak karuḷiyavā ṟārpeṟuvār accōvē.


51.7

taiyalār maiyalilē tāḻntuviḻak kaṭavēṉaip

paiyavē koṭupōntu pācameṉun tāḻuruvi
uyyumneṟi kāṭṭuvittiṭ ṭō ṅkārat tuṭporuḷai

aiyaṉeṉak karuḷiyavā ṟārpeṟuvār accōvē.


51.8

cātalpiṟap peṉṉun taṭañcuḻiyil taṭumāṟik

kātaliṉmik kaṇiyiḻaiyār kalaviyilē viḻuvēṉai
mātorukū ṟuṭaiyapirāṉ taṉkaḻalē cērumvaṇṇam

ātiyeṉak karuḷiyavā ṟārpeṟuvār accōvē.


51.9

cemmainalam aṟiyāta citaṭaroṭun tirivēṉai

mummaimalam aṟuvittu mutalāya mutalvaṉtāṉ
nammaiyumōr poruḷākki nāycivikai ēṟṟuvitta

ammaiyeṉak karuḷiyavā ṟārpeṟuvār accōvē.


Zusätzliche Schlussstrophen der hier verwendeten Textfassung (51.10–51.12)


51.10

cettiṭamum piṟantiṭamu miṉiccāvā tiruntiṭamum

attaṉaiyu maṟiyātār aṟiyumaṟi vevvaṟivō
ottanila mottaporuḷ oruporuḷāy perumpayaṉai

attaṉeṉak karuḷiyavā ṟārpeṟuvā raccōvē.


51.11

paṭiyatiṉiṟ kiṭantintap pacu pācan tavirntuviṭum

kuṭimaiyilē tirin taṭiyēṉ kumpiyilē viḻāvaṇṇam
neṭiyavaṉum nāṉmukaṉum nīrkāṉṟuṅ kāṇavoṇṇā

aṭikaḷeṉak karuḷiyavā ṟārpeṟuvā raccōvē.


51.12

pātiyeṉu miravutaṅkip pakalemakke yiraitēṭi

vētaṉaiyi lakappaṭṭu ventuviḻak kaṭavēṉai
cātikulam piṟappaṟuttuc cakamaṟiya veṉaiyāṇṭa

ātiyeṉak karuḷiyavā ṟārpeṟuvā raccōvē.


tirucciṟṟampalam


Tiruvasagam: Tamilischer Text

1. Shivapuranam – Lob Shivas

Deutsch · Umschrift · Tamil


1.1-10

நமச்சிவாய வாஅழ்க நாதன் தாள் வாழ்க

இமைப்பொழுதும் என் நெஞ்சில் நீங்காதான் தாள் வாழ்க
கோகழி ஆண்ட குருமணிதன் தாள் வாழ்க
ஆகமம் ஆகிநின்று அண்ணிப்பான் தாள் வாழ்க
ஏகன் அநேகன் இறைவன் அடிவாழ்க
வேகம் கெடுத்தாண்ட வேந்தன் அடிவெல்க
பிறப்பறுக்கும் பிஞ்ஞகன்தன் பெய்கழல்கள் வெல்க
புறந்தார்க்குச் சேயோன் தன் பூங்கழல்கள் வெல்க
கரங்குவிவார் உள்மகிழும் கோன்கழல்கள் வெல்க

சிரம்குவிவார் ஓங்குவிக்கும் சீரோன் கழல் வெல்க


1.11-20

ஈசன் அடிபோற்றி எந்தை அடிபோற்றி

தேசன் அடிபோற்றி சிவன் சேவடி போற்றி
நேயத்தே நின்ற நிமலன் அடி போற்றி
மாயப் பிறப்பு அறுக்கும் மன்னன் அடி போற்றி
சீரார் பெருந்துறை நம் தேவன் அடி போற்றி
ஆராத இன்பம் அருளும் மலை போற்றி
சிவன் அவன் என்சிந்தையுள் நின்ற அதனால்
அவன் அருளாலே அவன் தாள் வணங்கிச்
சிந்தை மகிழச் சிவ புராணம் தன்னை

முந்தை வினைமுழுதும் ஓய உரைப்பன் யான்.


1.21-30

கண் நுதலான் தன்கருணைக் கண்காட்ட வந்து எய்தி

எண்ணுதற்கு எட்டா எழில் ஆர்கழல் இறைஞ்சி
விண் நிறைந்தும் மண் நிறைந்தும் மிக்காய், விளங்கு ஒளியாய்,
எண் இறந்த எல்லை இலாதானே நின் பெரும்சீர்
பொல்லா வினையேன் புகழுமாறு ஒன்று அறியேன்
புல்லாகிப் பூடாய்ப் புழுவாய் மரமாகிப்
பல் விருகமாகிப் பறவையாய்ப் பாம்பாகிக்
கல்லாய் மனிதராய்ப் பேயாய்க் கணங்களாய்
வல் அசுரர் ஆகி முனிவராய்த் தேவராய்ச்

செல்லாஅ நின்ற இத் தாவர சங்கமத்துள்


1.31-40

எல்லாப் பிறப்பும் பிறந்து இளைத்தேன், எம்பெருமான்

மெய்யே உன் பொன் அடிகள் கண்டு இன்று வீடு உற்றேன்
உய்ய என் உள்ளத்துள் ஓங்காரமாய் நின்ற
மெய்யா விமலா விடைப்பாகா வேதங்கள்
ஐயா எனவோங்கி ஆழ்ந்து அகன்ற நுண்ணியனே
வெய்யாய், தணியாய், இயமானனாம் விமலா
பொய் ஆயின எல்லாம் போய் அகல வந்தருளி
மெய் ஞானம் ஆகி மிளிர் கின்ற மெய்ச் சுடரே
எஞ்ஞானம் இல்லாதேன் இன்பப் பெருமானே

அஞ்ஞானம் தன்னை அகல்விக்கும் நல் அறிவே


1.41-50

ஆக்கம் அளவு இறுதி இல்லாய், அனைத்து உலகும்

ஆக்குவாய் காப்பாய் அழிப்பாய் அருள் தருவாய்
போக்குவாய் என்னைப் புகுவிப்பாய் நின் தொழும்பின்
நாற்றத்தின் நேரியாய், சேயாய், நணியானே
மாற்றம் மனம் கழிய நின்ற மறையோனே
கறந்த பால் கன்னலொடு நெய்கலந்தாற் போலச்
சிறந்தடியார் சிந்தனையுள் தேன்ஊறி நின்று
பிறந்த பிறப்பு அறுக்கும் எங்கள் பெருமான்
நிறங்கள் ஓர் ஐந்து உடையாய், விண்ணோர்கள் ஏத்த

மறைந்திருந்தாய், எம்பெருமான் வல்வினையேன் தன்னை


1.51-60

மறைந்திட மூடிய மாய இருளை

அறம்பாவம் என்னும் அரும் கயிற்றால் கட்டி
புறம்தோல் போர்த்து எங்கும் புழு அழுக்கு மூடி,
மலம் சோரும் ஒன்பது வாயில் குடிலை
மலங்கப் புலன் ஐந்தும் வஞ்சனையைச் செய்ய,
விலங்கு மனத்தால், விமலா உனக்கு
கலந்த அன்பாகிக் கசிந்து உள் உருகும்
நலம் தான் இலாத சிறியேற்கு நல்கி
நிலம் தன்மேல் வந்து அருளி நீள்கழல்கள் காட்டி,

நாயிற் கடையாய்க் கிடந்த அடியேற்குத்


1.61-70

தாயிற் சிறந்த தயா ஆன தத்துவனே

மாசற்ற சோதி மலர்ந்த மலர்ச்சுடரே
தேசனே தேன் ஆர்அமுதே சிவபுரானே
பாசமாம் பற்று அறுத்துப் பாரிக்கும் ஆரியனே
நேச அருள்புரிந்து நெஞ்சில் வஞ்சம் கெடப்
பேராது நின்ற பெருங்கருணைப் போராறே
ஆரா அமுதே அளவிலாப் பெம்மானே
ஓராதார் உள்ளத்து ஒளிக்கும் ஒளியானே
நீராய் உருக்கி என் ஆருயிராய் நின்றானே

இன்பமும் துன்பமும் இல்லானே உள்ளானே


1.71-80

அன்பருக்கு அன்பனே யாவையுமாய் இல்லையுமாய்

சோதியனே துன்னிருளே தோன்றாப் பெருமையனே
ஆதியனே அந்தம் நடுவாகி அல்லானே
ஈர்த்து என்னை ஆட்கொண்ட எந்தை பெருமானே
கூர்த்த மெய் ஞானத்தால் கொண்டு உணர்வார் தம்கருத்தில்
நோக்கரிய நோக்கே நுணுக்கரிய நுண் உணர்வே
போக்கும் வரவும் புணர்வும் இலாப் புண்ணியனே
காக்கும் என் காவலனே காண்பரிய பேர் ஒளியே
ஆற்றின்ப வெள்ளமே அத்தா மிக்காய் நின்ற

தோற்றச் சுடர் ஒளியாய்ச் சொல்லாத நுண் உணர்வாய்


1.81-90

மாற்றமாம் வையகத்தின் வெவ்வேறே வந்து அறிவாம்

தேற்றனே தேற்றத் தெளிவே என் சிந்தனை உள்
ஊற்றான உண்ணார் அமுதே உடையானே
வேற்று விகார விடக்கு உடம்பின் உள்கிடப்ப
ஆற்றேன் எம் ஐயா அரனே ஓ என்று என்று
போற்றிப் புகழ்ந்திருந்து பொய்கெட்டு மெய் ஆனார்
மீட்டு இங்கு வந்து வினைப்பிறவி சாராமே
கள்ளப் புலக்குரம்பைக் கட்டு அழிக்க வல்லானே
நள் இருளில் நட்டம் பயின்று ஆடும் நாதனே

தில்லை உள் கூத்தனே தென்பாண்டி நாட்டானே


1.91-95

அல்லல் பிறவி அறுப்பானே ஓ என்று

சொல்லற்கு அரியானைச் சொல்லித் திருவடிக்கீழ்
சொல்லிய பாட்டின் பொருள் உணர்ந்து சொல்லுவார்
செல்வர் சிவபுரத்தின் உள்ளார் சிவன் அடிக்கீழ்ப்

பல்லோரும் ஏத்தப் பணிந்து.


திருச்சிற்றம்பலம்


2. Kirtti Tiruvagaval – Heilige Preisung seiner Herrlichkeit

Deutsch · Umschrift · Tamil


2.1-10

தில்லை மூதூர் ஆடிய திருவடி

பல் உயிர் எல்லாம் பயின்றனன் ஆகி
எண்இல் பல்குணம் எழில்பெற விளங்கி
மண்ணும் விண்ணும் வானோர் உலகும்
துன்னிய கல்வி தோற்றியும் அழித்தும்
என்னுடை இருளை ஏறத்துரந்தும்
அடியார் உள்ளத்து அன்பு மீதூரக்
குடியாக் கொண்ட கொள்கையும் சிறப்பும்
மன்னும் மாமலை மகேந்திரம் அதனில்

சொன்ன ஆகமம் தோற்றுவித்து அருளியும்


2.11-20

கல்லா டத்துக் கலந்து இனிது அருளி

நல்லா ளோடு நயப்புறவு எய்தியும்
பஞ்சப் பள்ளியில் பால்மொழி தன்னொடும்
எஞ்சாது ஈண்டும் இன்அருள் விளைத்தும்
கிராத வேடமொடு கிஞ்சுக வாயவள்
விராவு கொங்கை நல்தடம் படிந்தும்
கேவேடர் ஆகிக் கெளிறது படுத்தும்
மாவேட்டு ஆகிய ஆகமம் வாங்கியும்
மற்றவை தம்மை மகேந்திரத்து இருந்து

உற்ற ஐம் முகங்களாள் பணித்து அருளியும்


2.21-30

நந்தம் பாடியில் நான் மறையோனாய்

அந்தமில் ஆரியனாய் அமர்ந்து அருளியும்
வேறு வேறு உருவும் வேறுவேறு இயற்கையும்
நூறு நூறு ஆயிரம் இயல்பினது ஆகி
ஏறு உடை ஈசன் இப்புவனியை உய்யக்
கூறு உடை மங்கையும் தானும் வந்தருளிக்
குதிரையைக் கொண்டு குடநாடு அதன்மிகைக்
சதுர்படத் சாத்தாய்த் தான் எழுந்தருளியும்
வேலம் புத்தூர் விட்டேறு அருளிக்

கோலம் பொலிவு காட்டிய கொள்கையும்


2.31-40

தர்ப்பணம் அதனில் சாந்தம் புத்தூர்

வில்பொரு வேடற்கு ஈந்த விளைவும்
மொக்கணி அருளிய முழுத்தழல் மேனி
சொக்கது ஆகக் காட்டிய தொன்மையும்
அரியொடு பிரமற்கு அளவு அறி ஒண்ணான்
நரியைக் குதிரை ஆக்கிய நன்மையும்
ஆண்டுகொண்டருள அழகுறு திருவடி
பாண்டியன் தனக்குப் பரிமாவிற்று
ஈண்டு கனகம் இசையப் பெறா அது

ஆண்டான் எம்கோன் அருள்வழி இருப்பத்


2.41-50

தூண்டு சோதி தோற்றிய தொன்மையும்

அந்தணன் ஆகி ஆண்டுகொண்டருளி
இந்திர ஞாலம் காட்டிய இயல்பும்
மதுரைப் பெருநல் மாநகர் இருந்து
குதிரைச் சேவகன் ஆகிய கொள்கையும்
ஆங்கது தன்னில் அடியவர்க்கு ஆகப்
பாங்காய் மண் சுமந்தருளிய பரிசும்
உத்தர கோச மங்கையுள் இருந்து
வித்தக வேடங் காட்டிய இயல்பும்

பூவணம் அதனில் பொலிந்து இருந்து அருளித்


2.51-60

தூவண மேனி காட்டிய தொன்மையும்

வாத வூரினில் வந்து இனிது அருளிப்
பாதச் சிலம்பொலி காட்டிய பண்பும்
திரு ஆர் பொருந்துறைச் செல்வன் ஆகிக்
கரு ஆர் சோதியில் கரந்த கள்ளமும்
பூவலம் அதனில் பொலிந்து இனிது அருளிப்
பாவம் நாசம் ஆக்கிய பரிசும்
தண்ணீர்ப் பந்தல் சயம்பெற வைத்து
நல்நீர்ச் சேவகன் ஆகிய நன்மையும்

விருந்தினன் ஆகி வெண்காடு அதனில்


2.61-70

குருந்தின் கீழ் அன்றிருந்த கொள்கையும்

பட்ட மங்கையில் பாங்காய் இருந்து அங்கு
அட்ட மாசித்தி அருளிய அதுவும்
வேடுவன் ஆகி வேண்டு உருக் கொண்டு
காடு அது தன்னில் கரந்த உள்ளமும்
மெய்க் காட்டிட்டு வேண்டு உருக் கொண்டு
தக்கான் ஒருவன் ஆகிய தன்மையும்
ஓரி ஊரில் உகந்து இனிது அருளி
பாரிரும் பாலகன் ஆகிய பரிசும்

பாண்டூர் தன்னில் ஈண்ட இருந்தும்


2.71-80

தேவூர்த் தென்பால் திகழ்தரு தீவில்

கோவார் கோலம் கொண்ட கொள்கையும்
தேன் அமர் சோலைத் திரு ஆரூரில்
ஞானம் தன்னை நல்கிய நன்மையும்
இடைமருது அதனில் ஈண்ட இருந்து
படிமப் பாதம் வைத்த அப்பரிசும்
ஏகம் பத்தில் இயல்பாய் இருந்து
பாகம் பெண்ணோடு ஆயின பரிசும்
திருவாஞ்சியத்தில் சீர்பெற இருந்து

மருவார் குழலியொடு மகிழ்ந்த வண்ணமும்


2.81-90

சேவகன் ஆகித் திண்சிலை ஏந்திப்

பாவகம் பலபல காட்டிய பரிசும்
கடம்பூர் தன்னில் இடம்பெற இருந்தும்
ஈங்கோய் மலையில் எழிலது காட்டியும்
ஐயாறு அதனில் சைவன் ஆகியும்
துருத்தி தன்னில் அருத்தியோடு இருந்தும்
திருப்பனை ஊரில் விருப்பன் ஆகியும்
கழுமலம் அதனில் காட்சி கொடுத்தும்
கழுக்குன்று அதனில் வழுக்காது இருந்தும்

புறம்பயம் அதனில் அறம்பல அருளியும்


2.91-100

குற்றாலத்துக் குறியாய் இருந்தும்

அந்தமில் பெருமை அழல் உருக் கரந்து
சுந்தர வேடத்து ஒருமுதல் உருவுகொண்டு
இந்திர ஞாலம் போலவந்து அருளி
எவ்வெவர் தன்மையும் தன்வயிள் படுத்துத்
தானே ஆகிய தயாபரன் எம் இறை
சந்திர தீபத்துச் சாத்திரன் ஆகி
அந்திரத்து இழிந்து வந்து அழகு அமர் பாலையுள்
சுந்தரத் தன்மையொடு துதைந்து இருந்தருளியும்

மந்திர மாமலை மகேந்திர வெற்பன்


2.101-110

அந்தம் இல் பெருமை அருள் உடை அண்ணல்

எம் தமை ஆண்ட பரிசு அது பகரின்
ஆற்றல் அதுவுடை அழகமர் திரு உரு
நீற்றுக் கோடி நிமிர்ந்து காட்டியும்
ஊனம் தன்னை ஒருங்குடன் அறுக்கும்
ஆனந் தம்மே ஆறா அருளியும்
மாதில் கூறுஉடை மாப்பெரும் கருணையன்
நாதப் பெரும்பறை நவின்று கறங்கவும்
அழுக்கு அடையாமல் ஆண்டுகொண்டு அருள்பவன்

கழுக் கடை தன்னைக் கைக்கொண்டு அருளியும்


2.111-120

மூலம் ஆகிய மும்மலம் அறுக்கும்

தூய மேனிச் சுடர்விடு சோதி
காதலன் ஆகிக் கழுநீர் மாலை
ஏறு உடைத்தாக எழில்பெற அணித்தும்
அரியொடு பிரமற்கு அளவு அறியாதவன்
பரிமாவின் மிசைப் பயின்ற வண்ணமும்
மீண்டு வாராவழி அருள் புரிபவன்
பாண்டி நாடே பழம்பதி ஆகவும்
பக்தி செய் அடியாரைப் பரம்பரத்து உய்ப்பவன்

உத்தர கோச மங்கை ஊர் ஆகவும்


2.121-130

ஆதி மூர்த்திகளுக்கு அருள்புரிந்து அருளிய

தேவ தேவன் திருப் பெயர் ஆகவும்
இருள கடிந்து அருளிய இன்ப ஊர்தி
அருளிய பெருமை அருள்மலை யாகவும்
எப்பெருந் தமையும் எவ்வெவர் திறமும்
அப்பரிசு அதனால் ஆண்டுகொண்டருளி
நாயினேனை நலம்மலி தில்லையுள்
கோலம் ஆர்தரு பொதுவினில் வருகஎன
ஏல என்னை ஈங்கு ஒழித் தருளி

அன்று உடன் சென்ற அருள்பெறும் அடியவர்


2.131-140

ஒன்ற ஒன்ற உடன் கலந்து அருளியும்

எய்த வந்திலாதார் எரியில் பாயவும்
மாலது வாகி மயக்கம் எய்தியும்
பூதலம் அதனில் புரண்டுவீழ்ந்து அலறியும்
கால்விசைத்து ஓடிக் கடல்புக மண்டி
நாத நாத என்று அழுது அரற்றி
பாதம் எய்தினர் பாதம் எய்தவும்
பதஞ்சலிக் கருளிய பரமநாடக என்ற
இதம் சலிப்பெய்த நின்று ஏங்கினர் ஏங்கவும்

எழில்பெறும் இமயத்து இயல்புஉடை அம்பொன்


2.141-146

பொலிதரு புலியூர்ப் பொதுவினில் நடம் நவில்

கனிதரு செவ்வாய் உமையொடு காளிக்கு
அருளிய திருமுகத்து அழகு உறு சிறுநகை
இறைவன் ஈண்டிய அடியவ ரோடும்
பொலிதரு புலியூர் புக்கு இனிது அருளினன்

ஒலிதரு கைலை உயர்கிழ வோனே


திருச்சிற்றம்பலம்


3. Tiruvandappagudi – Die heiligen Welten

Deutsch · Umschrift · Tamil


3.1-10

அண்டப் பகுதியின் உண்டைப் பிறக்கம்

அளப்பு அரும் தன்மை வளப் பெருங் காட்சி
ஒன்றனுக்கு ஒன்று நின்றெழில் பகரின்
நூற்று ஒரு கோடியின் மேல்பட விரிந்தன
இல்நுழை கதிரின் துன் அணுப் புரையச்
சிறிய ஆகப் பெரியோன் தெரியின்
வேதியன் தொகையொடு மாலவன் மிகுதியும்
தோற்றமும் சிறப்பும் ஈற்றொடு புணரிய
மாப்பேர் ஊழியும் நீக்கமும் நிலையும்

சூக்கமொடு தூலத்துச் சூறை மாருதத்து


3.11-20

எறியது வளியின்

கொட்கப் பெயர்க்கும் குழகன் முழுவதும்
படைப்போன் படைக்கும் பழையோன் படைத்தவை
காப்போன் காக்கும் கடவுள், காப்பவை
கரப்போன், கரப்பவை கருதாக்
கருத்துடைக் கடவுள், திருத்தகும்
அறுவகைச் சமயத்து அறுவகை யோர்க்கும்
வீடுபேறாய் நின்ற விண்ணோர் பகுதி
கீடம் புரையும் கிழவோன், நாள் தொறும்

அருக்கனின் சோதி அமைத்தோன், திருத்தகு


3.21-30

மதியில் தண்மை வைத் தோன், திண்திறல்

தீயில் வெம்மை செய்தோன், பொய்தீர்
வானில் கலப்பு வைத்தோன், மேதகு
காலின் ஊக்கம் கண்டோ ன், நிழல் திகழ்
நீரில் இன்சுவை நிகழ்ந்தோன், வெளிப்பட
மண்ணில் திண்மை வைத்தோன், என்று என்று
எனைப் பல கோடி எனைப் பல பிறவும்
அனைத்து அனைத்து அவ்வயின் அடைத்தோன். அஃதான்று
முன்னோன் காண்க, முழுதோன் காண்க

தன்நேர் இல்லோன் தானே காண்க


3.31-40

ஏனம் தொல் எயிறு அணிந்தோன் காண்க

கானம் புலியுரி அரையோன் காண்க
நீற்றோன் காண்க, நினைதொறும் நினைதொறும்
ஆற்றேன் காண்க, அந்தோ கெடுவேன்
இன்னிசை வீணையில் இசைத்தோன் காண்க
அன்னது ஒன்று அவ் வயின் அறிந்தோன் காண்க
பரமன் காண்க, பழையோன் காண்க
பிரமன்மால் காணாப் பெரியோன் காண்க
அற்புதன் காண்க, அநேகன் காண்க

சொற்பதங் கடந்த தொல்லோன் காண்க


3.41-50

சித்தமும் செல்லாச் சேட்சியன் காண்க

பத்தி வலையில் படுவோன் காண்க
ஒருவன் என்றும் ஒருவன் காண்க
விரிபொழில் முழுதாய் விரிந்தோன் காண்க
அணுத்தரும் தன்மையில் ஐயோன் காண்க
இணைப்பு அரும் பெருமையில் ஈசன் காண்க
அரிய அதில் அரிய அரியோன் காண்க
மருவி எப்பொருளும் வளர்ப்போன் காண்க
நூல் உணர்வு உணரா நுண்ணியன் காண்க

மேலோடு கீழாய் விரிந்தோன் காண்க


3.51-60

அந்தமும் ஆதியும் அகன்றோன் காண்க

பந்தமும் வீடும் படைப்போன் காண்க
நிற்பதுஞ் செல்வதும் ஆனோன் காண்க
கற்பதும் இறுதியும் கண்டோ ன் காண்க
யாவரும் பெற உறும் ஈசன் காண்க
தேவரும் அறியாச் சிவனே காண்க
பெண்ஆண் அலிஎனும் பெற்றியன் காண்க
கண்ணால் யானும் கண்டேன் காண்க
அருள்நனி சுரக்கும் அமுதே காண்க

கருணையின் பெருமை கண்டேன் காண்க


3.61-70

புவனியல் சேவடி தீண்டினன் காண்க

சிவன் என யானும் தேறினன் காண்க
அவன் எனை ஆட்கொண்டு அருளினன் காண்க
குவளைக் கண்ணி கூறன் காண்க
அவளுந் தானும் உடனே காண்க
பரமா னந்தம் பழம் கட லதுவே
கருமா முகிலில் தோன்றித்
திருவார் பெருந்துறை வரையில் ஏறித்
திருத்தகு மின்ஒளி திசைதிசை விரிய

ஐம்புலம் பந்தனை வாள்அரவு இரிய


3.71-80

வெம் துயர் கோடை மாத்தலை கரப்ப

நீடு எழில் தோன்றி வாள் ஒளி மிளிர
எம்தம் பிறவியில் கோபம் மிகுந்து
முரசு ஏறிந்து மாப்பெருங் கருணையில் முழங்கிப்
பூப்புரை அஞ்சலி காந்தள் காட்ட
எஞ்சா இன்னருள் நுண்துளி கொள்ளச்
செஞ்சுடர் வெள்ளம் திசைதிசை தெவிட்ட வரையுறக்
கேதக் குட்டம் கையற வோங்கி
இருமுச் சமயத்து ஒரு பேய்த் தேரினை

நீர்நசை தரவரும் நெடுங்கண் மான்கணம்


3.81-90

தவப்பெரு வாயிடைப் பருகித் தளர்வொடும்

அவப்பெருந் தாபம் நீங்காது அசைந்தன
ஆயிடை வானப் பேரியாற்று அகவயின்
பாய்ந்து எழுந்து இன்பம் பெருஞ்சுழி கொழித்துச்
சுழித்து எம்பந்தம் மாக் கரைபொருது அலைத்திடித்து
ஊழ் ஊழ் ஓங்கிய நங்கள்
இருவினை மாமரம் வேர் பறித்து எழுந்து
உருவ அருள்நீர் ஓட்டா அருவரைச்
சந்தின் வான்சிறை கட்டி மட்டவிழ்

வெறிமலர்க் குளவாய் கோலி நிறையகில்


3.91-100

மாப்புகைக் கரைசேர் வண்டுடைக் குளத்தின்

மீக்கொள மேல்மேல் மகிழ்தலின் நோக்கி
அருச்சனை வயல் உள் அன்புவித்து இட்டுத்
தொண்ட உழவர் ஆரத் தந்த
அண்டத்து அரும்பெறல் மேகன் வாழ்க
கரும்பணக் கச்சைக் கடவுள் வாழ்க
அரும்தவர்ககு அருளும் ஆதி வாழ்க
அச்சம் தவிர்த்த சேவகன் வாழ்க
நிச்சலும் ஈர்த்தாட் கொள்வோன் வாழ்க

சூழ்இருள் துன்பம் துடைப்போன் வாழ்க


3.101-110

எய்தினர்க்கு ஆர்அமுது அளிப்போன் வாழ்க

கூர்இருள் கூத்தொடு குனிப்போன் வாழ்க
பேர்அமைத் தோளி காதலன் வாழ்க
ஏதிலார்ககு ஏதில்எம் இறைவன் வாழ்க
காதலர்க்கு எய்ப்பினில் வைப்பு வாழ்க
நச்சு அரவு ஆட்டிய நம்பன் போற்றி
பிச்சு எமை ஏற்றிய பெரியோன் போற்றி
நீற்றொடு தோற்ற வல்லோன் போற்றி நாற்றிசை
நடப்பன நடாஅய்க் கிடப்பன கிடாஅய்

நிற்பன நிறீஇச்


3.111-120

சொல்பதம் கடந்த தொல்லோன்

உள்ளத் துணர்ச்சியிற் கொள்ளவும் படாஅன்
கண்முதல் புலனாற் காட்சியும் இல்லோன்
விண்முதல் பூதம் வெளிப்பட வகுத்தோன்
பூவில் நாற்றம் போன்றுயர்ந் தெங்கும்
ஒழிவற நிறைந்து மேவிய பெருமை
இன்று எனக்கு எளிவந்து அருளி
அழிதரும் ஆக்கை ஒழியச்செய்த ஒண்பொருள்
இன்றெனக் கெளிவந்து இருந்தனன் போற்றி

அளிதரும் ஆக்கை செய்தோன் போற்றி


3.121-130

ஊற்றிருந்த துள்ளங் களிப்போன் போற்றி

ஆற்றா இன்பம் அலர்ந்தலை போற்றி
போற்றா ஆக்கையைப் பொறுத்தல் புகலேன்
மரகதக் குவாஅல் மாமணிப் பிறக்கம்
மின்ஒளி கொண்ட பொன்னொளி திகழத்
திசைமுகன் சென்று தேடினர்க்கு ஒளித்தும்
முறையுளி ஒற்றி முயன்றவர்க்கு ஒளித்தும்
ஒற்றுமை கொண்டு நோக்கும் உள்ளத்து
உற்றவர் வருந்த உறைப்பவர்க்கு ஒளித்தும்

மறைத்திறம் நோக்கி வருந்தினர்க்கு ஒளித்தும்


3.131-140

இத்தந் திரத்தில் காண்டும் என்று இருந்தோர்க்கு

அத்தந் திரத்தில் அவ்வயின் ஒளித்தும்
முனிவு அற நோக்கி நனிவரக் கௌவி
ஆணெனத் தோன்றி அலியெனப் பெயர்ந்து
வாள்நுதல் பெண்என ஒளித்தும் சேண்வயின்
ஐம்புலன் செலவிடுத்து அருவரை தொறும்போய்த்
துற்றவை துறந்த வெற்று உயிர் ஆக்கை
அருந்தவர் காட்சியுள் திருந்த ஒளித்தும்
ஒன்று உண்டில்லை யென்றறி வொளித்தும்

பண்டே பயில்தொறும் இன்றே பயில்தொறும்


3.141-150

ஒளிக்கும் சோரனைக் கண்டனம்

ஆர்மின் ஆர்மின் நாண்மலர்ப் பிணையலில்
தாள்தனை இடுமின் சுற்றுமின் சூழ்மின்
தொடர்மின் விடேன்மின்
பற்றுமின் என்றவர் பற்றுமுற்று ஒளித்தும்
தன்நேர் இல்லோன் தானே ஆன தன்மை
என் நேர் அனையோர் கேட்கவந்து இயம்பி
அறைகூவி ஆட்கொண்டருளி
மறையோர் கோலம் காட்டி அருளலும்

உலையா அன்பு என்பு உருக ஓலமிட்டு


3.151-160

அலைகடல் திரையில் ஆர்த்து ஆர்த்து ஓங்கித்

தலை தடுமாறா வீழ்ந்துபுரண் டலறிப்
பித்தரின் மயங்கி மத்தரின் மதித்து
நாட்டவர் மருளவும் கேட்டவர் வியப்பவும்
கடைக்களிறு ஏற்றாத் தடம்பெரு மதத்தின்
ஆற்றேன் ஆக அவயவம் சுவைதரு
கோற்றேன் கொண்டு செய்தனன்
ஏற்றார் மூதூர் எழில்நகை எரியின்
வீழ்வித்து ஆங்கு அன்று அருட்பெருந் தீயின்

அடியோம் அடிக்குடில்


3.161-170

ஒருத்தரும் வழாமை யொடுக்கினன்

தடக்கையின் நெல்லிக் கனியெனக் காயினன்
சொல்லுவது அறியேன் வாழி முறையோ
தரியேன் நாயேன் தான் எனைச் செய்தது
தெரியேன் ஆஆ செத்தேன் அடியேற்கு
அருளியது அறியேன் பருகியும் ஆரேன்
விழுங்கியும் ஒல்ல கில்லேன்
செழுந்தண் பாற்கடல் திரைபுரை வித்து
உவர்க்கடல் நள்ளும்நீர் உள்அகம் ததும்ப

வாக்கு இறந்து அமுதம் மயிர்க்கால் தோறும்


3.171-180

தேக்கிடச் செய்தனன் கொடியேன் ஊன்தழை

குரம்பை தோறும் நாய் உடல் அகத்தே
குரம்பைகொண்டு இன்தேன் பாய்த்தி நிரம்பிய
அற்புதம் ஆன அமுத தாரைகள்
எற்புத் துளைதொறும் ஏற்றினன் உருகுவது
உள்ளம் கொண்டோ ர் உருச்செய் தாங்கு எனக்கு
அள் ஊறு ஆக்கை அமைத்தனன் ஒள்ளிய
கன்னற் கனிதேர் களிறு எனக் கடைமுறை
என்னையும் இருப்பது ஆக்கினன் என்னில்

கருணை வான்தேன் கலக்க


3.181-182

அருளொடு பரா அமுது ஆக்கினன்
பிரமன் மால் அறியாப் பெற்றி யோனே


திருச்சிற்றம்பலம்


4. Potri Tiruvagaval – Der große Lobpreis

Deutsch · Umschrift · Tamil


4.1-10

நான்முகன் முதலா வானவர் தொழுது எழ

ஈர் அடியாலே மூவுலகு அளந்து
நால் திசை முனிவரும் ஐம்புலன் மலரப்
போற்றி செய் கதிர்முடித் திருநெடுமால் அன்று
அடிமுடி அறியும் ஆதரவு அதனில்
கடும் முரண் ஏனம் ஆகிமுன் கலந்து
ஏழ்தலம் உருவ இடந்து பின் எய்த்து
ஊழி முதல்வ சயசய என்று
வழுத்தியும் காணா மலர்அடி இணைகள்

வழுத்துதற்கு எளிதாய் வார் கடல் உலகினில்


4.11-20

யானை முதலா எறும்பு ஈறாய

ஊனம் இல் யோனியின் உள்வினை பிழைத்தும்
மானுடப் பிறப்பினுள் மாதா உதரத்து
ஈனம் இல் கிருமிச் செருவினில் பிழைத்தும்
ஒரு மதித் தான்றியின் இருமையில் பிழைத்தும்
இருமதி விளைவின் ஒருமையில் பிழைத்தும்
மும்மதி தன்னுள் அம்மதம் பிழைத்தும்
ஈர் இரு திங்களில் பேர் இருள் பிழைத்தும்
அஞ்சு திங்களில் முஞ்சுதல் பிழைத்தும்

ஆறு திங்களில் ஊறு அலர் பிழைத்தும


4.21-30

ஏழு திங்களில் தாழ் புவி பிழைத்தும்

எட்டுத் திங்களில் கட்டமும் பிழைத்தும்
ஒன்பதில் வருதரு துன்பமும் பிழைத்தும்
தக்க தசமதி தாயொடு தான்படும்
துக்க சாகரம் துயர் இடைப்பிழைத்தும்
ஆண்டுகள் தோறும் அடைந்த அக்காலை
ஈண்டியும் இருத்தியும் எனைப்பல பிழைத்தும்
காலை மலமொடு கடும்பகல் பசி நிசி
வேலை நித்திரை யாத்திரை பிழைத்தும்

கரும்குழல் செவ்வாய் வெள்நகைக் கார்மயில்


4.31-40

ஒருங்கிய சாயல் நெருங்கி உள் மதர்த்துக்

கச்சு அற நிமிர்ந்து கதிர்ந்து முன் பணைத்து
எய்த்து இடைவருந்த எழுந்து புடைபரந்து
ஈர்க்கு இடைபோகா இளமுலை மாதர்தம்
கூர்த்த நயனக் கொள்ளையில் பிழைத்தும்
பித்த உலகர் பெரும் துறைப் பரப்பினுள்
மத்தம் களிறு எனும் அவாவிடைப் பிழைத்தும்
கல்வி என்னும் பல்கடல் பிழைத்தும்
செல்வம் என்னும் அல்லலில் பிழைத்தும்

நல்குரவு என்னும் தொல்விடம் பிழைத்தும்


4.41-50

புல்வரம்பு ஆய பலதுறை பிழைத்தும்

தெய்வம் என்பதோர் சித்தம் உண்டாகி
முனிவு இலாதது ஓர் பொருள் அது கருதலும்
ஆறு கோடி மாயா சக்திகள்
வேறு வேறு தம் மாயைகள் தொடங்கின
ஆத்தம் ஆனார் அயலவர் கூடி
நாத்திகம் பேசி நாத்தழும்பு ஏறினர்
சுற்றம் என்னும் தொல்பசுக் குழாங்கள்
பற்றி அழைத்துப் பதறினர் பெருகவும்

விரதமே பரம் ஆக வேதியரும்


4.51-60

சரதம் ஆகவே சாத்திரம் காட்டினர்

சமய வாதிகள் தம்தம் தங்களே
அமைவது ஆக அரற்றி மலைந்தனர்
மிண்டிய மாயா வாதம் என்னும்
சண்ட மாருதம் சுழிந்து அடித்துத் தாஅர்த்து
உலோகாய தமெனும் ஒள் திறப்பாம்பின்
கலா பேதத்த கடுவிடம் எய்தி
அதில் பெருமாயை எனைப்பல சூழவும்
தப்பாமே தாம் பிடித்தது சலியாத்

தழலது கண்ட மெழுகு அது போலத்


4.61-70

தொழுது உளம் உருகி அழுது உடல்கம்பித்து

ஆடியும் அலறியும் பாடியும் பரவியும்
கொடிறும் பேதையும் கொண்டது விடாதென
படியே ஆகி நல் இடைஅறா அன்பின்
பசுமரத்து ஆணி அறைந்தால் போலக்
கசிவது பெருகிக் கடல் என மறுகி
அகம் குழைந்து அனுகுலமாய் மெய் விதிர்த்துச்
சகம் பேய் என்று தம்மைச் சிரிப்ப
நாண் அது ஒழிந்து நாடவர் பழித்துரை

பூண் அது ஆகக் கோணுதல் இன்றிச்


4.71-80

சதுர் இழந்து அறிமால் கொண்டு சாரும்

கதியது பரமா அதிசயம் ஆகக்
கற்றா மனம் எனக் கதறியும் பதறியும்
மற்று ஓர் தெய்வம் கனவிலும் நினையாது
அருபரத்து ஒருவன் அவனியில் வந்து
குருபரன் ஆகி அருளிய பெருமையைச்
சிறுமை என்று இகழாதே திருவடி இணையைப்
பிறிவினை அறியா நிழல் அது போல
முன் பின்னாகி முனியாது அத்திசை

என்பு நைந்து உருகி நெக்கு நெக்கு ஏங்கி


4.81-90

அன்பு எனும் ஆறு கரை அது புரள

நன்புலன் ஒன்றி நாத என்று அரற்றி
உரை தடுமாறி உரோமம் சிலிர்ப்ப
கரமலர் மொட்டித்து இருதயம் மலரக்
கண்களி கூர நுண் துளி அரும்ப
சாயா அன்பினை நாள்தொரும் தழைப்பவர்
தாயே ஆகி வளர்த்தனை போற்றி
மெய் தரு வேதியன் ஆகி வினைகெடக்
கைதரவல்ல கடவுள் போற்றி

ஆடக மதுரை அரசே போற்றி


4.91-100

கூடல் இலங்கு குருமணி போற்றி

தென் தில்லை மன்றினுள் ஆடி போற்றி
இன்று எனக்கு ஆர் அமுது ஆனாய் போற்றி
மூவா நான்மறை முதல்வா போற்றி
சேவார் வெல்கொடிச் சிவனே போற்றி
மின் ஆர் உருவ விகிர்தா போற்றி
கல் நார் உரித்த கனியே போற்றி
காவாய் கனகக் குன்றே போற்றி
ஆ ஆ என்தனக்கு அருளாய் போற்றி

படைப்பாய் காப்பாய் துடைப்பாய் போற்றி


4.101-110

இடரைக் களையும் எந்தாய் போற்றி

ஈச போற்றி இறைவா போற்றி
தேசப் பளிங்கின் திரளே போற்றி
அரைசே போற்றி அமுதே போற்றி
விரை சேர் சரண விகிர்தா போற்றி
வேதி போற்றி விமலா போற்றி
ஆதி போற்றி அறிவே போற்றி
கதியே போற்றி கனியே போற்றி
நதி நேர் நெஞ்சடை நம்பா போற்றி

உடையாய் போற்றி உணர்வே போற்றி


4.111-120

கடையேன் அடிமை கண்டாய் போற்றி

ஐயா போற்றி அணுவே போற்றி
சைவா போற்றி தலைவா போற்றி
குறியே போற்றி குணமே போற்றி
நெறியே போற்றி நினைவே போற்றி
வானோர்க்கு அரிய மருந்தே போற்றி
ஏனோர்க்கு எளிய இறைவா போற்றி
மூவேழ் சுற்றமும் முரண் உறு நரகு இடை
ஆழாமே அருள் அரசே போற்றி

தோழா போற்றி துணைவா போற்றி


4.121-130

வாழ்வே போற்றி என் வைப்பே போற்றி

முத்தா போற்றி முதல்வா போற்றி
அத்தா போற்றி அரனே போற்றி
உரைஉணர்வு இறந்த ஒருவ போற்றி
விரிகடல் உலகின் விளைவே போற்றி
அருமையில் எளிய அழகே போற்றி
கருமுகி லாகிய கண்ணே போற்றி
மன்னிய திருவருள் மலையே போற்றி
என்னையும் ஒருவ னாக்கி இருங்கழல்

சென்னியில் வைத்த சேவக போற்றி


4.131-140

தொழுதகை துன்பந் துடைப்பாய் போற்றி

அழிவிலா ஆனந்த வாரி போற்றி
அழிவதும் ஆவதும் கடந்தாய் போற்றி
முழுவதும் இறந்த முதல்வா போற்றி
மான்நேர் நோக்கி மணாளா போற்றி
வான்அகத்து அமரர் தாயே போற்றி
பார்இடை ஐந்தாய்ப் பரந்தாய் போற்றி
நீரிடை நான்காய் நிகழ்ந்தாய் போற்றி
தீயிடை மூன்றாய்த் திகழ்ந்தாய் போற்றி

வளியிடை இரண்டாய் மகிழ்ந்தாய் போற்றி


4.141-150

வெளியிடை ஒன்றாய் விளைந்தாய் போற்றி

அளிபவர் உள்ளதது அமுதே போற்றி
கனவிலும் தேவர்க்கு அரியாய் போற்றி
நனவிலும் நாயேற்கு அருளினை போற்றி
இடைமருது உறையும் எந்தாய் போற்றி
சடைஇடைக் கங்கை தரித்தாய் போற்றி
ஆரூர் அமர்ந்த அரசே போற்றி
சீர் ஆர் திருவையாறா போற்றி
அண்ணாமலை எம் அண்ணா போற்றி

கண் ஆர் அமுதக் கடலே போற்றி


4.151-160

ஏகம்பத்து உறை எந்தாய் போற்றி

பாகம் பெண் உரு ஆனாய் போற்றி
பராய்த் துறை மேவிய பரனே போற்றி
சிராப்பள்ளி மேவிய சிவனே போற்றி
மற்று ஓர் பற்று இங்கு அறியோன் போற்றி
குற்றாலத்து எம் கூத்தா போற்றி
கோகழி மேவிய கோவே போற்றி
ஈங்கோய் மலை எந்தாய் போற்றி
பாங்கு ஆர் பழனத்து அழகா போற்றி

கடம்பூர் மேவிய விடங்கா போற்றி


4.161-170

அடைந்தவர்க்கு அருளும் அப்பா போற்றி

இத்தி தன்னின் கீழ் இருமூவர்க்கு
அத்திக்கு அருளிய அரசே போற்றி
தென்னாடுடைய சிவனே போற்றி
என் நாட்டவர்க்கும் இறைவா போற்றி
ஏனக் குருளைக்கு அருளினை போற்றி
மானக் கயிலை மலையாய் போற்றி
அருளிட வேண்டும் அம்மான் போற்றி
இருள் கெட அருளும் இறைவா போற்றி

தளர்ந்தேன் அடியேன் தமியேன் போற்றி


4.171-180

களம் கொளக் கருத அருளாய் போற்றி

அஞ்சேல் என்று இங்கு அருளாய் போற்றி
நஞ்சே அமுதா நயந்தாய் போற்றி
அத்தா போற்றி ஐயா போற்றி
நித்தா போற்றி நிமலா போற்றி
பத்தா போற்றி பவனே போற்றி
பெரியாய் போற்றி பிரானே போற்றி
அரியாய் போற்றி அமலா போற்றி
மறையோர் கோல நெறியே போற்றி

முறையோ தரியேன் முதல்வா போற்றி


4.181-190

உறவே போற்றி உயிரே போற்றி

சிறவே போற்றி சிவமே போற்றி
மஞ்சா போற்றி மணாளா போற்றி
பஞ்சு ஏர் அடியாள் பங்கா போற்றி
அலந்தேன் நாயேன் அடியேன் போற்றி
இலங்கு சுடர் எம் ஈசா போற்றி
சுவைத்தலை மேவிய கண்ணே போற்றி
குவைப்பதி மலிந்த கோவே போற்றி
மலை நாடு உடைய மன்னே போற்றி

கலை ஆர் அரிகேசரியாய் போற்றி


4.191-200

திருக்கழுக் குன்றில் செல்வா போற்றி

பொருப்பு அமர் பூவணத்து அரனே போற்றி
அருவமும் உருவமும் ஆனாய் போற்றி
மருவிய கருணை மலையே போற்றி
துரியமும் இறந்த சுடரே போற்றி
தெரிவு அரிது ஆகிய தெளிவே போற்றி
தேளா முத்தச் சுடரே போற்றி
ஆள் ஆனவர்களுக்கு அன்பா போற்றி
ஆரா அமுதே அருளா போற்றி

பேர் ஆயிரம் உடைப் பெம்மான் போற்றி


4.201-210

தாளி அறுகின் தாராய் போற்றி

நீள் ஒளி ஆகிய நிருத்தா போற்றி
சந்தனச் சாந்தின் சுந்தர போற்றி
சிந்தனைக்கு அரிய சிவமே போற்றி
மந்திர மாமலை மேயாய் போற்றி
எந்தமை உய்யக் கொள்வாய் போற்றி
புலிமுலை புல் வாய்க்கு அருளினை போற்றி
அலைகடல் மீ மிசை நடந்தாய் போற்றி
கரும் குருவிக்கு அன்று அருளினை போற்றி

இரும் புலன் புலர இசைந்தனை போற்றி


4.211-220

படி உறப் பயின்ற பாவக போற்றி

அடியொடு நடு ஈறு ஆனாய் போற்றி
நரகொடு சுவர்க்க நானிலம் புகாமல்
பரகதி பாண்டியற்கு அருளினை போற்றி
ஒழவற நிறைந்த ஒருவ போற்றி
செழு மலர்ச் சிவபுரத்து அரசே போற்றி
கழு நீர் மாலைக் கடவுள் போற்றி
தொழுவார் மையல் துணிப்பாய் போற்றி
பிழைப்பு வாய்ப்பு ஒன்று அறியா நாயேன்

குழைத்த சொல்மாலை கொண்டருள் போற்றி


4.221-225

புரம்பல் எரித்த புராண போற்றி

பரம் பரம் சோதிப் பரனே போற்றி
போற்றி போற்றி புயங்கப் பெருமான்
போற்றி போற்றி புராண காரண

போற்றி போற்றி சய சய போற்றி


திருச்சிற்றம்பலம்


5. Tiruchatakam – Hundert heilige Strophen

Deutsch · Umschrift · Tamil


5.1

மெய்தான் அரும்பி விதிர் விதிர்த்து உன் விரை ஆர் சுழற்கு என்

கைதான் தலை வைத்துக் கண்ணீர் ததும்பி வெதும்பி உள்ளம்
பொய்தான் தவிர்ந்து உன்னைப் போற்றி சய சய போற்றி என்னும்

கைதான் நெகிழ விடேன் உடையாய் என்னைக் கண்டு கொள்ளே.


5.2

கொள்ளேன் புரந்தரன் மால் அயன் வாழ்வு குடிகெடினும்

நள்ளேன் நினது அடியாரொடு அல்லால் நரகம் புகினும்
எள்ளேன் திருஅருளாலே இருக்கப் பெறின் இறைவா

உள்ளேன் பிற தெய்வம் உன்னை அல்லாது எங்கள் உத்தமனே.


5.3

உத்தமன் அத்தன் உடையான் அடியே நினைந்து உருகி

மத்த மனத்தொடு மால் இவன் என்ன மனம் நினைவில்
ஒத்தன ஒத்தன சொல்லிட ஊரூர் திரிந்து எவரும்

தம் தம் மனத்தன பேச எஞ்ஞான்று கொல் சாவதுவே.


5.4

சாவ முன் நாள் தக்கன் வேள்வித் தகர் தின்று நஞ்சம் அஞ்சி

ஆவ எந்தாய் என்று அவிதா இடும் நம்மவர் அவரே
மூவர் என்றே எம்பிரானொடும் எண்ணி விண் ஆண்டு மண்மேல்

தேவர் என்றே இறுமாந்து என்ன பாவம் திரதவரே.


5.5

தவமே புரிந்திலன் தண்மலர் இட்டுமுட்டாது இறைஞ்சேன்

அவமே பிறந்த அருவினையேன் உனக்கு அன்பர் உள்ளாம்
சிவமே பெறும் திரு எய்திற்றிலேன் நின் திருவடிக்கு ஆம்

பவமே அருளு கண்டாய் அடியேற்கு எம்பரம்பரனே.


5.6

பரந்து பல் ஆய்மலர் இட்டு முட்டாது அடியே இறைஞ்சி

இரந்த எல்லாம் எமக்கே பெறலாம் என்னும் அன்பர் உள்ளம்
கரந்து நில்லாக் கள்வனே நின்தன் வார்சுழற்கு அன்பு எனக்கும்

நிரந்தரமாய் அருளாய் நின்னை ஏத்த முழுவதுமே.


5.7

முழுவதும் கண்டவனைப் படைத்தான் முடிசாய்ந்து முன்னாள்

செழு மலர் கொண்டு எங்கும் தேட அப்பாலன் இப்பால் எம்பிரான்
கழுதொடு காட்டிடை நாடகம் ஆடிக் கதி இலியாய்

உழுவையின் தோல் உடுத்து உன் மத்தம் மேல் கொண்டு உழிதருமே.


5.8

உழிதரு காலுங் கனலும் புனலொடு மண்ணுவிண்ணும்

இழிதரு காலமெக் காலம் வருவது வந்ததற்பின்
உழிதரு காலத்த உன்னடி யேன்செய்த வல்வினையக்

கழிதரு காலமு மாயவை காத்தெம்மைக் காப்பேவனே.


5.9

பவனெம் பிரான்பனி மாமதிக் கண்ணிவிண் ணோர்பெருமான்

சிவனெம் பிரான்என்னை ஆண்டுகொண்டான் என் சிறுமைகண்டும்
அவனெம் பிரானென்ன நானடி யேனென்ன இப்பரிசே

புவனெம் பிரான்தெரி யும்பரிசாவ தியம்புகவே.


5.10

புகவே தகேன்உனக் கன்பருள் யானென்பொல் லாமணியே

தகவே யெனையுனக் காட்கொண்ட தன்மையெப் புன்மையரை
மிகவே உயர்த்திவிண் ணோரைப் பணித்திஅண் ணாவமுதே

நகவே தகும்எம் பிரானென்னை நீசெய்த நாடகமே.


5.11

நாடகத்தால் உன் அடியார் போல் நடித்து நான் நடுவே

வீடு அகத்தே புகுந்திடுவான் மிகப்பெரிதும் விரைகின்றேன்
ஆடகம் சீர் மணிக்குன்றே இடை அறா அன்பு உனக்கு என்

ஊடு அகத் தேநின்று உருகத் தந்தருள் எம் உடையானே.


5.12

யான் ஏதும் பிறப்பு அஞ்சேன் இறப்பு அதனுக்கு என கடவேன்

வான் ஏயும் பெறல் வேண்டேன் மண் ஆள்வான் மதித்தும் இரேன்
தேன்ஏயும் மலர்க்கொன்றைச் சிவனே எம்பெருமான்எம்

மானே உன் அருள் பெறும் நாள் என்று என்றே வருந்துவனே.


5.13

வருந்துவன்நின் மலர்ப்பாதம் அவைகாண்பான் நாய்அடியேன்

இருந்து நலம் மலர் புனையேன் ஏத்தேன் நாத்தழும்பு ஏறப்
பொருந்திய பொன் சிலை குனித்தாய் அருள் அமுதம் புரியாயேல்

வருந்துவன் அத்தமியேன் மற்று என்னேநான் ஆமாறே.


5.14

ஆம்ஆறுஉன் திருவடிக்கே அகம்குழையேன் அன்பு உருகேன்

பூமாலை புனைந்து ஏத்தேன் புகழ்ந்து உரையேன் புத்தேளிர்க்
கோமான் நின் திருக்கோயில் தூகேன் மெழுகேன் கூத்து ஆடேன்

சாம் ஆறே விரைக்கின்றேன் சதுராலே சார்வோனே.


5.15

வானாகி மண்ணாகி வளிஆகி ஒளிஆகி

ஊனாகி உயிராகி உண்மையுமாய் இன்மையுமாய்
கோனாகி யான் எனது என்று அவரவரைக் கூத்தாட்டு

வானாகி நின்றாயை என் சொல்லி வாழ்த்துவனே.


5.16

வாழ்த்துவதும் வானவர்கள் தாம் வாழ்வான் மனம் நின்பால்

தாழ்த்துவதும் தாம் உயர்ந்து தம்மை எல்லாம் தொழ வேண்டிக்
சூழ்த்த மதுகரம் முரலும் தாரோயை நாய் அடியேன்

பாழ்த்த பிறப்பு அறுத்திடுவான் யானும் உன்னைப் பரவுவனே.


5.17

பரவுவார் இமையோர்கள் பாடுவன நால்வேதம்

குரவுவார் குழல் மடவாள் கூறு உடையாள் ஒரு பாகம்
விரவுவார் மெய் அன்பின் அடியார்கள் மேன்மேல் உன்

அரவுவார் கழல் இணைகள் காண்பாரோ அரியானே.


5.18

அரியானே யாவரக்கும் அம்பரவா அம்பலத்து எம்

பெரியானே சிறியேனை ஆட்கொண்ட பெய்கழல் கீழ்
விரைஆர்ந்த மலர்தூவேன் வியந்து அலறேன் நயந்துஉருகேன்

தரியேன் நான் ஆம்ஆறுஎன் சாவேன் நான் சாவேனே.


5.19

வேனில் வேள் மலர்க்கணைக்கும் வெள் நகை செவ்வாய்க்கரிய

பானல் ஆர் கண்ணியர்க்கும் பதைத்து உருகும் பாழ் நெஞ்சே
ஊன் எலாம் நின்று உருகப் புகுந்து ஆண்டான் இன்றுபோய்

வான் உளான் காணாய் நீ மாளா வாழ்கின்றாயே.


5.20

வாழ்கின்றாய் வாழாத நெஞ்சமே வல்வினைப்பட்டு

ஆழ்கின்றாய் ஆழாமல் காப்பானை ஏத்தாதே
சூழ்கின்றாய் கேடு உனக்குச் சொல்கின்றேன் பல்காலும்

வீழ்கின்றாய் நீ அவலக் கடல் ஆய வெள்ளத்தே.


5.21

வெள்ளம் தாழ் விரிசடையாய் விடையாய் விண்ணோர்

பெருமானே எனக்கேட்டு வெட்ட நெஞ்சாய்
பள்ளம் தாழ் உறு புனலில் கீழ் மேல் ஆகப்
பதைத்து உருகும் அவ நிற்க என்னை ஆண்டாய்க்கு
உள்ளம்தான் நின்று உச்சி அளவும் நெஞ்சாய்
உருகாதால் உடம்பு எல்லாம் கண்ணாய் அண்ணா
வெள்ளம்தான் பாயாதால் நெஞ்சம் கல் ஆம்

கண் இணையும் மரம் ஆம் தீ வினையினேற்கே.


5.22

வினையிலே கிடந்தேனைப் புகுந்து நின்று

போதுநான் வினைக் கேடன் என்பாய் போல
இனையன் நான் என்று உன்னை அறிவித்து என்னை
ஆட்கொண்டு எம்பிரான் ஆனாய்க்கு இரும்பின் பாவை
அனைய நான் பாடேன் நின்று ஆடேன் அந்தோ
அலறிடேன் உலறிடேன் ஆவி சோரேன்
முனைவனே முறையோ நான் ஆனவாறு

முடிவு அறியேன் முதல் அந்தம் ஆயினானே?


5.23

ஆயநான் மறையனும் நீயே ஆதல்

அறிந்து யான் யாவரினும் கடையேன் ஆய
நாயினேன் ஆதலையும் நோக்கிக் கண்டும்
நாதனே நான் உனக்கு ஓர் அன்பன் என்பேன்
ஆயினேன் ஆதலால் ஆண்டு கொண்டாய்
அடியார் தாம் இல்லையே அன்றி மற்று ஓர்
பேயனேன் இதுதான் நின்பெருமை அன்றே

எம்பெருமான் என் சொல்லிப் பேசுகேனே.


5.24

பேசின் தாம் ஈசனே எந்தாய் எந்தை

பெருமானே என்று என்றே பேசிப் பேசிப்
பூசின்தான் திருமேனி நிறைப் பூசி
போற்றி எம்பெருமானே என்று பின்றா
நேசத்தால் பிறப்பு இறப்பைக் கடந்தார் தம்மை
ஆண்டானே அவா வெள்ளம் கள்வனேனை
மாசு அற்ற மணிக்குன்றே எந்தாய் அந்தோ

என்னை நீ ஆட்கொண்ட வண்ணம் தானே.


5.25

வண்ணம்தான் சேயது அன்று வெளிதே அன்று

அநேகன் ஏகன் அணு அணுவில் இறந்தாய் என்று அங்கு
எண்ணம்தான் தடுமாறி இமையோர் கூட்டம்
எய்துமாறு அறியாத எந்தாய் உன் தன்
வண்ணம்தான் அது காட்டி வடிவு காட்டி
மலர்க்கிழல்கள் அவைகாட்டி வழி அற்றேனைத்
திண்ணம்தான் பிறவாமல் காத்து ஆட்கொண்டாய்

எம்பெருமான் என் சொல்லிச் சிந்துக்கேனே.


5.26

சிந்தனை நின்தனக்கு ஆக்கி நாயினேன் தன்

கண் இனை நின் திருப்பாதப் போதுக்கு ஆக்கி
வந்தனையும் அம்மலர்க்கே ஆக்கி வாக்கு உன்
மணிவார்த்தைக்கு ஆக்கி ஐம்புலன்கள் ஆர
வந்தனை ஆட்கொண்டு உள்ளே புகுந்து விச்சை
மால் அமுதப் பெரும் கடலே மலையே உன்னைத்
தந்தனை செந் தாமரைக்காடு அனைய மேனித்

தனிச்சுடரே இரண்டுமிலி இத்தனிய னேற்கே.


5.27

தனியேனன் பெரும் பிறவிப் பௌவத்து எவ்வம்

தடம் திரையால் எற்றுண்டு பற்று ஒன்று இன்றிக்
கனியைநேர் துவர்வாயார் என்னும் காலால்
கலக்குண்டு காம வான் சுறவின் வாய்ப்பட்டு
இனி என்னே உய்யும் ஆற என்று என்று எண்ணி
அஞ்சு எழுத்தின் பணை பிடித்துக் கிடக்கின்றேனை
முனைவனே முதல் அந்தம் இல்லா மல்லற்

கரைகாட்டி ஆட்கொண்டாய் மூர்க்கனேற்கே.


5.28

கேட்டு ஆரும் அறியாதான் கேடு ஒன்று இல்லான்

கிளை இலான் கேளாதே எல்லாம் கேட்டான்
நாட்டார்கன் விழித்திருப்ப ஞாலத்து உள்ளே
நாயினுக்கு தவிசு இட்டு நாயினேற்கே
காட்டாதன எல்லாம் காட்டிப் பின்னும்
கேளாதான எல்லாம் கேட்பித்து என்னை
மீட்டேயும் பிறவாமல் காத்து ஆட்கொண்டான்

எம்பெருமான் செய்திட்ட விச்சைதானே.


5.29

விச்சைதான் இது ஒப்பது உண்டோ கேட்கின்

மிகுகாதல் அடியார்தம் அடியன் ஆக்கி
அச்சம் தீர்த்து ஆட்கொண்டான் அமுதம் ஊறி
அகம் நெகவே புகுந்து ஆண்டான் அன்பு கூர
அச்சன் ஆண் பெண் அலி ஆகாசம் ஆகி
ஆர் அழல் ஆய் அந்தம் ஆய் அப்பால் நின்ற
செச்சை மலர் புரையும் மேனி எங்கள்

சிவபெருமான் எம்பெருமான் தேவா கோவே.


5.30

தேவர்க்கோ அறியாத தேவ தேவன்

செழும் பொழில்கள் பயந்து காத்து அழிக்கும் மற்றை
மூவர் கோனாய் நின்ற முதல்வன் மூர்த்தி
மூதாதை மாது ஆளும் பாகத்து எந்தை
யாவர் கோன் என்னையும் வந்து ஆண்டு கொண்டான்
யாம் ஆர்க்கும் குடி அல்லோம் யாதும் அஞ்சோம்
மேவினோம் அவன் அடியார் அடியரோடும்

மேன்மேலும் குடைந்து ஆடி ஆடுவோமே.


5.31

ஆடுகின்றிலை கூத்து உடையான் கழற்கு அன்பு இலை என்புஉருகிப்

பாடுகின்றிலை பதைப்பதும் செய்கிலை பணிகிலை பாதமலர்
சூடுகின்றிலை சூட்டுகின்றதும் இலை துணை இலி பிண நெஞ்சே

தேடிகின்றிலை தெருவுதோறு அலறிலை செய்வதொன்று அறியேனே?


5.32

அறிவு இலாத எனைப்புகுந்து ஆண்டு கொண்டு அறிவதை அருளிமேல்

நெறிஎலாம் புலம் ஆக்கிய எந்தையைப் பந்தனை அறுப் பானைப்
பிறிவு இலாத இன் அருள் கண் பெற்றிருந்தும் மாறி ஆடுதி பிண நெஞ்சே

கிறி எலாம் மிகக் கீழ்ப்படுத்தாய் கெடுத்தாய் என்னைக் கெடுமாறே.


5.33

மாறிநின்று எனைக் கெடக் கிடந்தனையை எம் மிதி இலிமட நெஞ்சே

தேறுகின்றிலம் இனி உனைச் சிக்கனெக் சிவன் அவன் திரங் கோள் மேல்
நீறு நின்றது கண்டனை ஆயினும் நெக்கிலை இக்காயம்

கீறு நின்றிலை கெடுவது உன் பரிசு இது கேட்கவும் கில்லேனே.


5.34

கிற்றவா மனமே கெடுவாய் உடையான் அடி நாயேனை

விற்று எலாம் மிக ஆள்வதற்கு உரியவன் விரைமலர் திருப் பாதம்
முற்று இலா இளந்தளிர் பிரிந்திருந்து நீ உண்டன எல்லாம்

அற்றவாறும் நின் அறிவும் நின்பெருமையும் அளவு அறுக் கில்லேனே.


5.35

அளவு அறுப்பதற்கு அரியவன் இமையவர்க்கு

அடியவர்க்கு எளியான் நம்
களவு அறுத்து நின்று ஆண்டமை கருத்தினுள்
கசிந்து உணர்ந்து இருந்தேயும்
உள கறுத்து உனை நினைந்து உளம் பெரும் களன்
செய்ததும் இலை நெஞ்சே
பளகு அறுத்து அடையான் கழல் பணிந்திலை

பரகதி புகுவானே.


5.36

புகுவ தாவதும் போதர வில்லதும் பொன்னகர் புகப்போதற்

குகுவ தாவதும் எந்தையெம் பிரானென்னை யாண்டவன் சுழற்கன்பு
நெகுவ தாவதும் நித்தலும் அமுதொடு தேனொடு பால்கட்டி

மிகுவ தாவதும் இன்றெனின் மற்றிதற் கென்செய்கேன் வினையேனே.


5.37

வினையென் போலுடை யார்பிற ராருடை யானடி நாயேனைத்

திசையின் பாகமும் பிரிவது திருக்குறிப் பன்றுமற் றதணாலே
முனைவன் பாதநன் மலர்பிரிந் திருந்தும்நான்முட்டிலேன் தலைகீறேன்

இனையன் பாவனை யிரும்புகல் மனஞ்செவி யின்னதென் றறியேனே.


5.38

ஏனை யாவரும் எய்திட லுற்றமற் றின்ன தென் றறியாத

தேனை ஆன்நெயைக் கரும்பின் இன் தேறலைச் சிவனையென் சிவலோகக்
கோனை மான்அன நோக்கிதன் கூறனைக் குறுகிலேன் நெடுங்காலம்

ஊனை யானிருந் தோம்புகின் றேன்கெடு வேனுயி ரோயாதே.


5.39

ஓய்வி லாதன உவமனில் இறந்தன ஒண்மலர்த் தாள்தந்து

நாயி லாகிய குலத்தினுங் கடைப்படும் என்னைநன் னெறிகாட்டித்
தாயி லாகிய இன்னருள் புரிந்தஎன் தலைவனை நனிகாணேன்

தீயில் வீழ்கிலேன் திண்வரை உருள்கிலேன் செழுங்கடல் புகுவேனே.


5.40

வேனில் வேள்கணை கிழித்திட மதிகெடும் அதுதனை நினையாதே

மான்நி லாவிய நோக்கியர் படிறிடை மத்திடு தயிராகித்
தேன்நி லாவிய திருவருள் புரிந்தவென் சிவனகர் புகப்போகேன்

ஊனில் ஆவியை ஓம்புதற் பொருட்டினும் உண்டுடுத் திருந்தேனே.


5.41

இருகை யானையை ஒத்திருந் தென்னுளக்

கருவை யான்கண்டி லேன் கண்ட தெவ்வமே
வருக வென்று பணித்தனை வானுளோர்க்கு

ஒருவ னேகிற்றி லேன்கிற்பன் உண்ணவே.


5.42

உண்டோ ர் ஒண்பொரு ளென்றுணர் வார்க்கெலாம்

பெண்டிர் ஆண்அலி யென்றறி யொண்கிலை
தொண்ட னேற்குள்ள வாவந்து தோன்றினாய்

கண்டுங் கண்டிலேன் என்னகண் மாயமே.


5.43

மேலை வானவ ரும்மறி யாததோர்

கோல மேயெனை ஆட்கொண்ட கூத்தனே
ஞால மேவிசும் பேயிவை வந்துபோம்

கால மேயுளை யென்றுகொல் காண்பதே.


5.44

காண லாம்பர மேகட் கிறந்ததோர்

வாணி லாப் பொரு ளேயிங்கொர் பார்ப்பெனப்
பாண ளேன்படிற் றாக்கையை விட்டுனைப்

பூணு மாற்றி யேன் புலன் போற்றியே.


5.45

போற்றி யென்றும் புரண்டும் புகழ்ந்தும்நின்று

ஆற்றன் மிக்கஅன் பாலழைக் கின்றிலேன்
ஏற்று வந்தெதிர் தாமரைத் தாளுறுங்

கூற்ற மன்னதொர் கொள்கையென் கொள்கையே.


5.46

கொள்ளுங் கில்லெனை யன்பரிற் கூய்ப்பணி

கள்ளும் வண்டும் அறாமலர்க் கொன்றையான்
நள்ளுங் கீழளும் மேலுளும் யாவுளும்

எள்ளும் எண்ணெயும் போல்நின்ற எந்தையே.


5.47

எந்தை யாயெம் பிரான்மற்றும் யாவர்க்குந்

தந்தை தாய்தம் பிரான்தனக் கஃதிலான்
முந்தி யென்னுள் புகுந்தனன் யாவருஞ்

சிந்தை யாலும் அறிவருஞ் செல்வனே.


5.48

செல்வம் நல்குர வின்றிவிண் ணோர்புழுப்

புல்வரம் பின்றி யார்க்கும் அரும்பொருள்
எல்லை யில்கழல் கண்டும் பிரிந்தனன்

கல்வ கைமனத் தேன்பட்ட கட்டமே.


5.49

கட்டறுத்தெனை யாண்டுகண் ணாரநீறு

இட்ட அன்பரொ டியாவருங் காணவே
பட்டி மண்டபம் ஏற்றினை ஏற்றினை

எட்டி னோடிரண் டும் அறி யேனையே.


5.50

அறிவ னேயமு தேஅடி நாயினேன்

அறிவ னாகக் கொண்டோ எனை ஆண்டது
அறிவி லாமையன் றேகண்ட தாண்டநாள்

அறிவ னோவல்ல னோஅரு ளீசனே.


5.51

ஈசனேயென் எம்மானே யெந்தை பெருமான் என்பிறவி

நாசனே நான் யாதுமென் றல்லாப் பொல்லா நாயான
நீசனேனை ஆண்டாய்க்கு நினைக்க மாட்டேன் கண்டாயே

தேசனேஅம் பலவனே செய்வ தொன்றும் அறியேனே.


5.52

செய்வ தறியாச் சிறுநாயேன் செம்பொற் பாத மலர்காணாப்

பொய்யார் பெறும்பே றத்தனையும் பெறுதற் குரியேன் பொய்யிலா
மெய்யர் வெறியார் மலர்ப்பாதம் மேவக் கண்டுங் கேட்டிருந்தும்

பொய்ய னேன்நான் உண்டுடுத்திங் கிருப்ப தானேன் போரேறே.


5.53

போரேறேநின் பொன்னகர்வாய் நீபோந்தருளி இருள்நீக்கி

வாரே றிளமென் முலையாளே டுடன்வந் தருள அருள்பெற்ற
சீரே றடியார் நின்பாதஞ் சேரக் கண்டுங் கண்கெட்ட

ஊரே றாயிங் குழல்வேணே கொடியான் உயிர்தான் உளவாதே.


5.54

உலவாக் காலந் தவமெய்தி உறுப்பும் வெறுத்திங் குனைக்காண்பான்

பலமா முனிவர் நனிவாடப் பாவி யேனைப் பணிக்கொண்டாய்
மலமாக் குரம்பை யிதுமாய்க்க மாட்டேன் மணியே உனைக்காண்பான்

அலவா நிற்கும் அன்பிலேன் என்கொண்டெழுகேன் எம்மானே.


5.55

மானேர் நோக்கி உமையாள் பங்கா வந்திங் காட்கொண்ட

தேனே அமுதே கரும்பின் தெளிவே சிவனே தென்தில்லைக்
கோனே உன்தன் திருக்குறிப்புக் கூடு வார்நின் கழல்கூட

ஊனார் புழுக்கூ டிதுகாத்திங் கிருப்ப தானேன் உடையானே.


5.56

உடையா னேநின்றனையுள்கி உள்ளம் உருகும் பெருங்காதல்

உடையா ருடையாய் நின்பாதஞ் சேரக் கண்டிங் கூர்நாயிற்
கடையா னேன்நெஞ் சுருகாதேன் கல்லா மனந்தேன் கசியாதேன்

முடையா புழுக்கூ டிதுகாத்திங் கிருப்ப தாக் முடித்தாயே.


5.57

முடித்த வாறும் என்றைக்கே தக்க தேமுன் னடியாரைப்

பிடித்த வாறுஞ் சோராமற் சோர னேனிங் கொருத்திவாய்
துடித்த வாறுங் துகிலிறையே சோர்ந்த வாறும் முகங்குறுவேர்

பொடித்த வாறு மிவையுணர்ந்து கேடென்றனக்கே சூழ்ந்தேனே.


5.58

தேனைப் பாலைக் கன்னலின் தெளியை ஒளியைத் தெளிந்தார்தம்

ஊனை உருக்கும் உடையானை உம்ப ரானை வம்பனேன்
தானின் னடியேன் நீயென்னை ஆண்டா யென்றால் அடியேற்குத்

தானுஞ் சிரித்தே யருளலாந் தன்மை யாமென் தன்மையே.


5.59

தன்மை பிறரா லறியாத தலைவா பொல்லா நாயன

புன்மை யேனை ஆண்டையா புறமே போக விடுவாயோ
என்மை நோக்கு வார்யாரே என்நான் செய்கேன் எம்பெருமான்

பொன்னே திகழுந் திருமேனி எந்தா யெங்குப் புகுவேனே.


5.60

புகுவே னெனதே நின்பாதம் போற்றும் அடியா ருள்நின்று

நகுவேன் பண்டு தோணோக்கி நாண மில்லா நாயினேன்
நெடுமன் பில்லை நினைக்காண நீயாண்டருள் அடியேனுந்

தகுவ னேயென் தன்மையே எந்தாய் அந்தோ தரியேனே.


5.61

தரிக்கிலேன் காய வாழ்க்கை சங்கரா போற்றி வான

விருத்தனே போற்றி எங்கள் விடலையே போற்றி ஒப்பில்
ஒருத்தனே போற்றி உம்பர் தம்பிரான் போற்றி தில்லை

நிருத்தனே போற்றி எங்கள் நின்மலா போற்றி போற்றி.


5.62

போற்றியோ நமச்சி வாய புயங்களே மயங்கு கின்றேன்

போற்றியோ நமச்சி வாய புகலிடம் பிறிதொன் றில்லை
போற்றியோ நமச்சி வாய புறமெனப் போக்கில் கண்டாய்

போற்றியோ நமச்சி வாய சயசய போற்றி போற்றி.


5.63

போற்றியென் போலும் பொய்யர் தம்மைஆட் கொள்ளும் வள்ளல்

போற்றிநின் பாதம் போற்றி நாதனே போற்றி போற்றி
போற்றி நின் கருணை வெள்ளம் புதுமதுப் புவனம் நீர்தீக்

காற்றிய மானன் வானம் இருசுடர்க் கடவுளானே.


5.64

கடவுளே போற்றி யென்னைக் கண்டுகொண் டருளு போற்றி

விடவுளே உருக்கி யென்னை ஆண்டிட வேண்டும் போற்றி
உடலிது களைந்திட் டொல்லை உம்பர்தந் தருளு போற்றி

சடையுளே கங்கை வைத்த சங்கரா போற்றி போற்றி.


5.65

சங்கரா போற்றி மற்றோர் சரணிலேன் போற்றி கோலப்

பொங்கரா அல்குற் செவ்வாய் வெண்ணைக் கரிய வாட்கண்
மங்கையோர் பங்க போற்றி மால்விடை யூர்தி போற்றி

இங்கிவ்வாழ் வாற்ற கில்லேன் எம்பிரான் இழித்திட்டேனே.


5.66

இழித்தனன் என்னை யானே எம்பிரான் போற்றி போற்றி

பழித்தனன் உன்னை என்னை ஆளுடைப் பாதம் போற்றி
பிழைத்தவை பொறுக்கை எல்லாம் பெரியவர் கடமை போற்றி

ஒழித்திடில் வாழ்வு போற்றி உம்பர்நாட டெம்பி ரானே.


5.67

எம்பிரான் போற்றி வானத் தவரவர் ஏறு போற்றி

கொம்பரார் மருங்குல் மங்கை கூறவெண் ணீற போற்றி
செம்பிரான் போற்றி தில்லைத் திருச்சிற்றம் பலவ போற்றி

உம்பரா போற்றி என்னை ஆளுடை ஒருவ போற்றி.


5.68

ஒருவனே போற்றி ஒப்பில் அப்பனே போற்றி வானோர்

குருவனே போற்றி எங்கள் கோமளக் கொழுந்து போற்றி
வருவவென் றென்னை நின்பால் வாங்கிட வேண்டும் போற்றி

தருகநின் பாதம் போற்றி தமியனேன் தீர்த்தே.


5.69

தீர்ந்தஅன் பாய அன்பர்க் கவரினும் அன்ப போற்றி

பேர்ந்துமென் பொய்மை யாட்கொண்டருளும் பெருமை போற்றி
வார்ந்தநஞ் சயின்று வானோர்க் கமுதமா வள்ளல் போற்றி

ஆர்ந்தநின் பாதம் நாயேற் கருளிட வேண்டும் போற்றி.


5.70

போற்றிப் புவனம் நீர்தீர் காலொடு வான மானாய்

போற்றியெவ் வுயிர்க்குந் தோற்றம் ஆகிநீ தோற்ற மில்லாய்
போற்றியெல் லாவுயிரக்கும் ஈறாயீ றின்மை யானாய்

போற்றியைம் புலன்கள் நின்னைப் புணர்கிலாப் புணர்க்கை யானே.


5.71

புணர்ப்பது ஒக்க எந்தை என்னை ஆண்டு பூண நோக்கினாய்

புணர்ப்பது அன்று இது என்றபோது நின்னொடு என்னொடு என்இது ஆம்
புணர்ப்பது ஆக அன்று இது ஆக அன்பு நின்கழல் கணே

புணர்ப்பது அது ஆக அம் கனாள் புங்கம் ஆன போகமே.


5.72

போகம் வேண்டி வேண்டிலேன் புரந்தரஆதி இன்பமும்

ஏகநின் கழல் இணை அலாது இலேன் எம்பிரான்
ஆகம் விண்டு கம்பம் வந்து குஞ்சி அஞ்சலிக் கணே

ஆக என் கை கண்கள் தாரை ஆறு அது ஆக ஐயனே.


5.73

ஐய நின்னது அல்லது இல்லை மற்று ஓர் பற்று வஞ்சனேன்

பொய் கலந்தது அல்லது இல்லை பொய்மையேன் என்பிரான்
மை கலந்த கண்ணி பங்க வந்து நின் கழல் கணே

மெய் கலந்த அன்பர் அன்பு எனக்கும் ஆகவேண்டுமே.


5.74

வேண்டும் நின் கழல் கண் அன்பு பொய்மை தீர்த்து மெய்மையே

ஆண்டு கொண்டு நாயினேனை ஆவ என்று அருளு நீ
பூண்டு கொண்டு அடியனேனும் போற்றி போற்றி என்றும் என்றும்

மாண்டு மாண்டு வந்து வந்து மன்ன நின் வணங்கவே.


5.75

வணங்கும் நின்னை மண்ணும் விண்ணும் வேதம் நான்கும் ஓலம் இட்டு

உணங்கும் நின்னை எய்தல் உற்று மற்று ஓர் உண்மை இன்மையின்
வணங்கியாம் விடேங்கள் என்ன வந்து நின்று அருளுதற்கு

இணங்கு கொங்கை மங்கை பங்க என் கொலோ நினைப்பதே.


5.76

நினைப்பது ஆக சிந்தை செல்லும் எல்லை ஆய வாக்கினால்

தினைத் தனையும் ஆவது இல்லை சொல்லல் ஆவ கேட்பவே
அனைத்து உலகும் ஆய நின்னை ஐம்புலன்கள் காண்கிலா

எனைத்து எனைத்து அது எப்புறத்து அது எந்தை பாதம் எய்தவே.


5.77

எய்தல் ஆவது என்று நின்னை எம்பிரான் இவ்வஞ்சனேற்கு

உய்தல் ஆவது உன் கண் அன்றி மற்று ஓர் உண்மை இன்மையில்
பைதல் ஆவது என்று பாதுகாத்து இரங்கு பாவியேற்கு

ஈது அல்லாது நின்கண் ஒன்றும் வண்ணம் இல்லை ஈசனே.


5.78

ஈசனே நீ அல்லது இல்லை இங்கும் அங்கும் என்பதும்

பேசினேன் ஓர் பேதம் இன்மை பேதையேன் என் எம்பிரான்
நீசனேனை ஆண்டுகொண்ட நின்மலா ஓர் நின் அலால்

தேசனே ஓர் தேவர் உண்மை சிந்தியாது சிந்தையே.


5.79

சிந்தை செய்கை கேள்வி வாக்குச் சீர் இல் ஐம்புலன்களால்

முந்தை ஆன காலம் நின்னை எய்திடாத மூர்க்கனேன்
வெந்து ஐயா விழுந்திலேன் என் உள்ளம் வெள்கி விண்டிலேன்

எந்தை ஆய நின்னை இன்னம் எய்தல் உற்று இருப்பனே.


5.80

இருப்பு நெஞ்சம் வஞ்சனேனை ஆண்டு கொண்ட நின்னதாள்

கருப்புமட்டு வாய் மடுத்து எனைக் கலந்து போகவும்
நெருப்பும் உண்டு யானும் உண்டு இருந்தது உண்டது ஆயினும்

விருப்பும் உண்டு நின்கண் என்கண் என்பது என்ன விச்சையே.


5.81

விச்சுக் கேடு பொய்க்கு ஆகாது என்று இங்கு இனை வைத்தாய்

இச்சைக்கு ஆனார் எல்லாரும் வந்து உன்தாள் சேர்ந்தார்
அச்சத்தாலே ஆழ்ந்திடுகின்றேன் ஆரூர் எம்

மிச்சைத் தேவா என் நான் செய்தேன் பேசாயே.


5.82

பேசப்பட்டேன் நின் அடியாரில் திருநீறே

பூசப்பட்டேன் பூதரால் உன் அடியான் என்று
ஏசப்பட்டேன் இனிப்படுகின்றது அமையாதால்

ஆசைப்பட்டேன் ஆட்பட்டேன் உன் அடியேனே.


5.83

அடியேன் அல்லேன் கொல்லோ தானெனை ஆட்கொண்டு இலை கொல்லோ

அடியார் ஆனார் எல்லாரும் வந்து உன்தாள் சேர்ந்தார்
செடிசேர் உடலம் இது நீக்கமாட்டேன் எங்கள் சிவலோகா

கடியேன் உன்னைக் கண்ணாரக் காணுமாறு காணேனே.


5.84

காணுமாறு காணேன் உன்னை அந்நாள் கண்டேனும்

பாணே பேசி என் தன்னைப் படுத்தது என்ன பரஞ்சோதி
ஆணே பெண்ணே ஆர் அமுதே அத்தா செத்தே போயினேன்

ஏண் நாண் இல்லா நாயினேன் என்கொண்டு எழுகேன் எம்மானே.


5.85

மான் நேர் நோக்கி உமையாள் பங்கா மறை ஈறு அறியா மறையானே

தேனே அமுதே சிந்தைக்கு அரியாய் சிறியேன் பிழை பொறுக்கும்
கோனே சிறிதே கொடுமை பறைந்தேன் சிவம் மாநகர் குறுகப்

போனார் அடியார் யானும் பொய்யும் புறமே போந்தோமே.


5.86

புறமே போந்தோம் பொய்யும் யானும் மெய் அன்பு

பெறவே வல்லேன் அல்லா வண்ணம் பெற்றேன் யான்
அறவே நின்னைச் சேர்ந்த அடியார் மற்று ஒன்று அறியாதார்

சிறவே செய்து வழிவந்து சிவனே நின்தான் சேர்ந்தாரே.


5.87

தாராய் உடையாய் அடியேற்கு உன்தான் இணை அன்பு

போரா உலகம் புக்கார் அடியார் புறமே போந்தேன் யான்
ஊர் ஆ மிலைக்கக் குருட்டு ஆமிலைத்து இங்கு உன்தான் இணை அன்புக்கு

ஆராய் அடியேன் அயலே மயல் கொண்டு அழுகேனே.


5.88

அழுகேன் நின்பால் அன்பாம் மனம் ஆய் அழல் சேர்ந்த

மெழுகே அன்னார் மின்ஆர் பொன் ஆர் கழல் கண்டு
தொழுதே உன்னைத் தொடர்ந்தாரோடும் தொடராதே

பழுதே பிறந்தேன் என் கொண்டு உன்னைப் பணிகேனே.


5.89

பணிவார் பிணி தீர்ந்து அருளிப் பழைய அடியார்க்கு உன்

அணி ஆர் பாதம் கொடுக்கி அதுவும் அரிது என்றால்
திணி ஆர் மூங்கில் அனையேன் வினையைப் பொடி ஆக்கித்

தணி ஆர் பாதம் வந்து ஒல்லை தாராய் பொய்தீர் மெய்யானே.


5.90

யானே பொய் என்நெஞ்சும் பொய் என் அன்பும் பொய்

ஆனால் வினையேன் அழுதால் உன்னைப் பெறலாமே
தேனே அமுதே கரும்பின் தெளிவே தித்திக்கும்

மானே அருளாய் அடியேன் உனை வந்து உறுமாறே.


5.91

மாறு இலாத மாக் கருணை வெள்ளமே

வந்து முந்தி நின்மலர் கொள்தாள் இணை
வேறு இலாப் பதம் பரிசு பெற்ற நின்
மெய்ம்மை அன்பர் உன் மெய்ம்மை மேவினார்
ஈறு இலாத நீ எளியை ஆகி வந்து
ஒளி செய் மானுடம் ஆக நோக்கியும்
கீறு இலாத நெஞ்சு உடையேன் ஆயினன்

கடையன் நாயினன் பட்ட கீழ்மையே.


5.92

மை இலங்கு நல் கண்ணிப் பங்கனே

வந்து என்னைப் பணிகொண்ட பின்மழக்
கை இலங்கு பொன் கிண்ணம் என்று அலால்
அரியை என்று உனைக் கருது கின்றேன்
மெய் இலங்கு வெண் நீற்று மேனியாய்
மெய்ம்மை அன்பர் உன் மெய்ம்மை மேவினார்
பொய் இலங்கு எனைப் புகுதவிட்டு நீ

போவதோ சொலாய் பொருத்தம் ஆவதே.


5.93

பொருத்தம் இன்மையேன் வஞ்சம் உண்மையேன்

போதஎன்றுஎனைப் புரிந்து நோக்கவும்
வருத்தம் இன்மையேன் வஞ்சம் உண்மையேன்
மாண்டிலேன் மலர்க் கமல பாதனே
அரத்த மேனியாய் அருள் செய் அன்பரும்
நீயும் அங்கு எழுந்தருளி இங்கு எனை
இருத்தினாய் முறையோ என் எம்பிரான்

வம்பனேன் வினைக்கு இறுதி இல்லையே.


5.94

இல்லை நின் கழற்கு அன்பு அது என் கணே

ஏலம் ஏலும் நல் குழலி பங்கனே
கல்லை மென்கனி ஆக்கும் விச்சை கொண்டு
என்னை நின் கழற்கு அன்பன் ஆக்கினாய்
எல்லை இல்லை நின் கருணை எம்பிரான்
ஏதுகொண்டு நான் ஏது செய்யினும்
வல்லையே எனக்கு இன்னும் உன் கழல்

காட்டி மீட்கவும் மறு இல் வானனே.


5.95

வான நாடரும் அறி ஒணாத நீ

மறையில் ஈறும் முன் தொடர் ஒணாத நீ
ஏனை நாடரும் தெரி ஒணாத நீ
என்னை இன்னிதாய் ஆண்டு கொண்டவா
ஊனை நாடகம் ஆடு வித்தவா
உருகி நான் உனைப் பருக வைத்தவா
ஞான நாடகம் ஆடு வித்தவா

நைய வையகத்து உடைய விச்சையே.


5.96

விச்சு அது இன்றியே விளைவமு செய்குவாய்

விண்ணும் மண்ணகம் முழுதும் யாவையும்
வைச்சு வாங்குவாய் வஞ்சகப் பெரும்
புலையனேனை உன்கோயில் வாயிலிற்
பிச்சன்ஆக்கினாய் பெரிய அன்பருக்கு
உரியன் ஆக்கினாய் தாம் வளர்த்தது ஓர்
நச்சு மாமரம் ஆயினும் கொலார்

நானும் அங்கனே உடைய நாதனே.


5.97

உடைய நாதனே போற்றி நின் அலால்

பற்று மற்று எனக்கு ஆவது ஒன்று இனி
உடையனே பணி போற்றி உம்பரார்
தம் பராபரா போற்றி யாரினும்
கடையன் ஆயினேன் போற்றி என் பெரும்
கருணையாளனே போற்றி என்னை நின்
அடியன் ஆக்கினாய் போற்றி ஆதியும்

அந்தம் ஆயினாய் போற்றி அப்பனே.


5.98

அப்பனே எனக்கு அமுதனே ஆனந்தனே

அகம்நெக அள் ஊறு தேன்
ஒப்பனே உனக்கு அரிய அன்பரில்
உரியனாய் உனைப் பருக நின்றது ஓர்
துப்பனே சுடர் முடியனே துணை
யாளனே தொழும்பாளர் எய்ப்பனில்
வைப்பனே எனை வைப்பதோ சொலாய்

நைய வையகத்து எங்கள் மன்னனே.


5.99

மன்ன எம்பிரான் வருக என் எனை

மாலும் நான்முகத்து ஒருவன் யாரினும்
முன்ன எம்பிரான் வருக என் எனை
முழுதும் யாவையும் இறுதி உற்ற நான்
பின்ன எம்பிரான் வருக என் எனைப்
பெய் கழற் கண் அன்பாய் என் நாவினால்
பன்ன எம்பிரான் வருக என் எனைப்

பாவ நாச நின் சீர்கள் பாடவே.


5.100

பாடவேன்டும் நான் போற்றி நின்னையே

பாடிநைந்துறைந்துறுகி நெக்குநெக்கு
ஆடவேன்டும் நான் போற்றி அம்பலத்
தாடுநின்கழற்போது நாயினேன்
கூடவேண்டும் நான்போற்றி யிப்புழுக்
கூடு நீக்கெனைப் போற்றி பொய்யெலாம்
வீடவேண்டும் நான் போற்றி வீடுதந்

தருளு போற்றிநின் மெய்யர் மெய்யனே.


திருச்சிற்றம்பலம்


6. Nittal Vinnappam – Die Bitte, nicht verlassen zu werden

Deutsch · Umschrift · Tamil


6.1

கடையவ னேனக் கருணையி னாற் கலந் தாண்டுகொண்ட

விடையவ னேவிட் டிடுதிகண்டாய்விறல் வேங்கையின் தோல்
உடையவ னே மன்னும் உத்தரகோசமங்கைக்கரசே

சடையவ னேதளர்ந் தேன்எம் பிரான்என்னைத் தாங்கிக்கொள்ளே.


6.2

கொள்ளார் பிளவக லாத்தடங் கொங்கையர் கொவ்வைச்செவ்வாய்

விள்ளேன் எனினும் விடுதிகண்டாய் விழுத்தொழுப்பின்
உள்ளேன் புறமல்லேன் உத்தர கோசமங் கைக்கரசே

கள்ளேன் ஒழியவும் கண்டுகொண்டாண்டதெக் காரணமே.


6.3

காருறு கண்ணியர் ஐம்புலன் ஆற்றங் கரைமரமாய்

வேருறு வேனை விடுதிகண்டாய் விளங்குந்திருவார்
ஊருறை வாய்மன்னும் உத்தரகோசமங்கைக் கரசே

வாருறு பூண்முலை யாள்பங்க என்னை வளர்ப்பவனே.


6.4

வளர்கின்ற நின்கருணைக்கையில் வாங்கவும் நீங்கியிப்பால்

மிளிர்கின்ற என்னை விடுதிகண்டாய் வெண்மதிக்கொழுந்தொன்று
ஒளிர்கின்ற நீள்முடி உத்தரகோசமங்கைக்கரசே

தெளிகின்ற பொன்னுமின் னும் அன்னதோற்றச் செழுஞ்சுடரே.


6.5

செழிகின்ற தீப்புகு விட்டிலின் சில் மொழியாரில் பல்நாள்

விழுகின்ற என்னை விடுதி கண்டாய் வெறி வாய் அறுகால்
உழுகின்ற பூமுடி உத்தரகோசமங்கைக்கு அரசே

வழிநின்று நின் அருள் ஆர் அமுது ஊட்ட மறுத்தனனே.


6.6

மறுத்தனன் யான் உன் அருள் அறியாமையின் என் மணியே

வெறுத்து எனை நீ விட்டிடுதி கண்டாய் வினையின் தொகுதி
ஒறுத்து எனை ஆண்டுகொள் உத்தர கோச மங்கைக்கு அரசே

பொறுப்பார் அன்றே பெரியோர் சிறுநாய்கள் தம் பொய்யினையே.


6.7

பொய்யவனேனைப் பொருள் என ஆண்டு ஒன்று பொத்திக் கொண்ட

மெய்யவனே விட்டிடுதி கண்டாய் விடம் உண்மிடற்று
மையவனே மன்னும் உத்தரகோச மங்கைக்கு அரசே

செய்யவனே சிவனே சிறியேன் பவம் தீர்ப்பவனே.


6.8

தீர்க்கின்றவாறு என் பிழையை நின்சீர் அருள் என்கொல்என்று

வேர்க்கின்ற என்னை விடுதி கண்டாய் விரவார் வெருவ
ஆர்க்கின்ற தார்விடை உத்தரகோச மங்கைக்கு அரசே

ஈர்க்கின்ற அஞ்சொடு அச்சம் வினையேனை இருதலையே.


6.9

இருதலைக்கொள்ளியன் உள்எறும்பு ஒத்து நினைப்பிரிந்த

விரிதலையேனை விடுதி கண்டாய் வியன் மூவுலகுக்கு
ஒருதலைவா மன்னும் உத்தரகோச மங்கைக்கு அரசே

பொருதரு மூவிலைவேல் வலன் ஏந்திப் பொலிபவனே.


6.10

பொலிகின்ற நின்தாள் புகுதப் பெற்று ஆக்கையைப் போக்கப் பெற்று

மெலிகின்ற என்னை விடுதி கண்டாய் அளிதேர் விளிரி
ஒலிகின்ற பூம்பொழில் உத்தரகோச மங்கைக்கு அரசே

வலி நின்ற திண்சிலையால் எரித்தாய் புரம் மாறுபட்டே.


6.11

மாறுபட்டு அஞ்சு என்னை வஞ்சிப்ப யான்உன்மணி மலர்த்தாள்

வேறுபட்டேனை விடுதி கண்டாய் வினையேன் மனத்தே
ஊறும் மட்டே மன்னும் உத்தரகோச மங்கைக்கு அரசே

நீறுபட்டே ஒளி காட்டும் பொன்மேனி நெடுந்தகையே.


6.12

நெடுந்தகை நீ என்னை ஆட்கொள்ள யான் ஐம்புலன்கள் கொண்டு

விடும் தகையேனை விடுதி கண்டாய் விரவார் வெருவ
அடும்தகை வேல்வல்ல உத்தரகோச மங்கைக்கு அரசே

கடும் தகையேன் உண்ணும் தெள்நீர் அமுதப் பெருங்கடலே.


6.13

கடலினுள் நாய் நக்கி அங்கு உன் கருணைக் கடலின் உள்ளம்

விடல் அரியேனை விடுதி கண்டாய் விடல் இல் அடியார்
உடல் இலமே மன்னும் உத்தரகோச மங்கைக்கு அரசே

மடலின் மட்டே மணியே அமுதே என்மது வெள்ளமே.


6.14

வெள்ளத்துள் நாவற்றி ஆங்கு உன் அருள் பெற்றுத் துன்பத்து இன்றும்

விள்ளக்கிலேனை விடுதி கண்டாய் விரும்பும் அடியார்
உள்ளத்து உள்ளாய் மன்னும் உத்தரகோச மங்கைக்கு அரசே

கள்ளத்து உளேற்கு அருளாய் களியாத களி எனக்கே.


6.15

களிவந்த சிந்தையோடு உன் கழல் கண்டும் கலந்தருள

வெளிவந்திலேனை விடுதி கண்டாய் மெய்ச் சுடருக்கு எல்லாம்
ஒளிவந்த பூம்கழல் உத்தரகோச மங்கைக்கு அரசே

அளிவந்த எந்தைபிரான் என்னை ஆளுடை என் அப்பனே.


6.16

என்னை அப்பா அஞ்சல் என்பவர் இன்றி நின்று எய்த்து அலைந்தேன்

மின்னை ஒப்பாய் விட்டிடுதி கண்டாய் உவமிக்கின் மெய்யே
உன்னை ஒப்பாய் மன்னும் உத்தரகோச மங்கைக்கு அரசே

அன்னை ஒப்பாய் எனக்கு அத்தன் ஒப்பாய் என் அரும் பொருளே.


6.17

பொருளே தமியேன் புகல் இடமே நின் புகழ் இகழ்வார்

வெருளே எனை விட்டிடுதி கண்டாய் மெய்ம்மையார் விழுங்கும்
அருளே அணி பொழில் உத்தரகோச மங்கைக்கு அரசே

இருளே வெளியே இகம் பரம் ஆகி இருந்தவனே.


6.18

இருந்து என்னை ஆண்டுகொள் விற்றுக்கொள் ஒற்றிவை என்னின் அல்லால்

விருந்தினனேனை விடுதி கண்டாய் மிக்க நஞ்சு அமுதாய்
அருந்தினனே மன்னும் உத்திரகோச மங்கைக்கு அரசே

மருந்தினனே பிறவிப் பிணிப்பட்டு மடங்கினர்க்கே.


6.19

மடங்கஎன் வல்வினைக் காட்டை நின்மன் அருள் தீக் கொளுவும்

விடங்க என்தன்னை விடுதிகண்டாய் என் பிறவியை வேர்
ஒடுங்களைந்து ஆண்டுகொள் உத்தரகோச மங்கைக்கு அரசே

கொடும் கரிக்குன்று உரித்து அஞ்சுவித்தாய் வஞ்சிக் கொம்பினையே.


6.20

கொம்பர் இல்லாக் கொடிபோல அலமந்தனன் கோமளமே

வெம்புகின்றேனை விடுதிகண்டாய் விண்ணர் நண்ணுகில்லா
உம்பர் உள்ளாய் மன்னும் உத்தரகோச மங்கைக்கு அரசே

அம்பரமே நிலனே அனல் காலொடு அப்பு ஆனவனே.


6.21

ஆனைவெம் போரில் குறும் தூறு எனப்புலனால் அலைப்புண்

டேனை எந்தாய் விட்டிடுதி கண்டாய் வினையேன் மனத்துத்
தேனையும் பாலையும் கன்னலையும் அமுத்தையும் ஒத்து

ஊனையும் என்பினையும் உருக்காநின்ற ஒண்மையனே.


6.22

ஒண்மையனே திருநீற்றை உத்தூளித்து ஒளி மிளிரும்

வெண்மையனே விட்டிடுதி கண்டாய் மெய் அடியவர்கட்கு
அண்மையனே என்றும் சேயாய் பிறர்க்கு அறிதற்கு அரிதாம்

பெண்மையனே தொன்மை ஆண்மையனே அலிப் பெற்றியனே.


6.23

பெற்றது கொண்டு பிழையே பெருக்கிச் சுருக்கும் அன்பின்

வெற்று அடியேனை விடுதி கண்டாய் விடிலோ கெடுவேன்
மற்று அடியேன் தன்னைத் தாங்குநர் இல்லை என்வாழ்முதலே

உற்று அடியேன் மிகத் தேறி நின்றேன் எனக்கு உள்ளவனே.


6.24

உள்ளவே நிற்க இல்லன செய்யும் மையல் துழனி

வெள்ளன் அலேனை விடுதி கண்டாய் வியன் மாத்தடக்கைப்
பொள்ளல் நல் வேழத்து விரியாய் புலன் நின் கண் போதல் ஒட்டா

மெள்ளனவே மொய்க்கும் நெய்க்குடம் தன்னை எறும்பு எனவே.


6.25

எறும்பிடை நாங்கூழ் எனப்புலனால் அரிப்புண்டு அலந்த

வெறும் தமியேனை விடுதி கண்டாய் வெய்ய கூற்று ஒடுங்க
உறும் கடிப்போது அவையே உணர்வு உற்றவர் உம்பர் உம்பர்

பெறும் பதமே அடியார் பெயராத பெருமையனே.


6.26

பெருநீர் அறச் சிறுமீன் துவண்டு ஆங்கு நினைப் பிரிந்த

வெருநீர் மையேனை விடுதி கண்டாய் வியன் கங்கை பொங்கி
வரும்நீர் மடுவுள் மலைச்சிறு தோணி வடிவின் வெள்ளைக்

குருநீர் மதிபொதியும் சடை வானக் கொழு மணியே.


6.27

கொழுமணியேர் நகை யார்கொங்கைக் குன்றிடைச் சென்றுகுன்றி

விழுமடி யேனை விடுதிகண்டாய் மெய்ம் முழுதுங்கம்பித்து
அழுமடி யாரிடை யார்த்துவைத் தாட்கொண் டருளியென்னைக்

கழுமணி யேயினனுங் காட்டுகண்டாய் நின் புலன்கழலே.


6.28

புலன்கள் திகைப்பிக்க யானுந் திகைத்திங்கொர் பொய்ந்நெறிக்கே

விலங்குகின் றேனை விடுதிகண்டாய் விண்ணும் மண்ணுமெல்லாய்
கலங்குமுந் நீர்நஞ் சமுதுசெய் தாய்க்கு கருணாகரனே

துலங்குகின்றேனடி யேனுடையாயென் தொழுகுலமே.


6.29

குலங்களைந் தாய்களைந் தாய்என்னைக் குற்றங்கொற் றச்சிலையாம்

விலங்கலெந் தாய்விட் டிடுதிகண்டாய்பொன்னின் மின்னுகொன்றை
அலங்கலந் தாமரை மேனியிப் பாவொப்பி லாதவனே

மலங்களைத் தாற்கழல் வன்தயிரிற்பொரு மத்துறவே.


6.30

மத்தறு தண்தயி ரிற்புலன் தீக்கது வக்கலங்கி

வித்தறு வேனை விடுதிகண்டாய் வெண்டலையிலைச்சிக்
கொத்தறு போது மிலைந்து குடர்நெடு மாலைசுற்றித்

தத்தறு நீறுட னாரச் செஞ்சாந்தணி சச்சையனே.


6.31

சச்சையனே மிக்க தண்புனல் விண்கால் நிலம்நெருப்பாம்

விச்சையனே விட்டிடுதிகண்டாய் வெளியாய் கரியாய்
பச்சையனே செய்ய மேனியனெ யொண்பட அரவக்

கச்சையனே கடந்தாய்தடந்தாள அடற்கரியே.


6.32

அடற்கரி போல்ஐம்புலன்களுக்கஞ்சி அழிந்த என்னை

விடற்கரியாய் விட்டிடுதி கண்டாய் விழுத்தொண்டர்கல்லால்
தொடற்கரியாய் சுடர் மாமணியே கடு தீச்சுழலக்

கடற்கரி தாயெழு நஞ்சமு தாக்குங் கறைக்கண்டனே.


6.33

கண்டது செய்து கருணைமட்டுப்பரு கிக்களித்து

மிண்டுகின்றேனை விடுதிகண்டாய் நின் விரைமலர்த்தாள்
பண்டுதந்தாற்போற் பணித்துப் பணிசெயக் கூவித்தென்னைக்

கொண்டெனெந் தாய்களை யாய் களையாய குதுகுதுப்பே.


6.34

குதுகுதுப்பின்றி றென்குறிப்பேசெய்து நின்குறிப்பில்

விதுவிதுப் பேனை விடுதிகண்டாய்விரை யார்ந்தினிய
மதுமதுப் போன்றென்னை வாழைப்பழத்தின் மனங்கனிவித்து

எதிர்வதெப் போது பயில்வி கயிலைப் பரம்பரனே.


6.35

பரம்பரனே நின்பழஅடி யாரொடும் என்படிறு

விரும்பரனே விட்டிடுதி கண்டாய்மென் முயற்கறையின்
அரும்பர நேர்வைத் தணிந்தாய் பிறவியை வாயரவம்

பொரும்பெரு மான்வினை யேன்மனம் அஞ்சிப் பொதும்புறவே.


6.36

பொதும்புறு தீப்போற் புகைந்தெரியப்புலன் தீக்கதுவ

வெதும்புறுவேனை விடுதி கண்டாய் விரை யார் நறவம்
ததும்புமந் தாரத்தில் தாரம் பயின்றுமந் தம்முரல்வண்டு

அதும்புங் கொழுந்தேன் அவிர்சடை வானத் தடலரைசே.


6.37

அரைசே அறியாச் சிறியேன் பிழைக்கஞ்ச லென்னினல்லால்

விரைசேர் முடியாய் விடுதிகண்டாய் வெண் ணகைக்கருங்கண்
திரைசேர் மடந்தை மணந்த திருப்பொற் பதப்புயங்கா

வரைசேர்ந் தடர்ந்தென்ன வல்வினை தான் வந் தடர்வனவே.


6.38

அடர்புலனால் நிற் பிரிந்தஞ்சி அஞ்சொல் நல்லாரவர்தம்

விடர்விட லேனை விடுதிகண்டாய் விரிந் தேயெரியுஞ்
சுடரனை யாய் சுடு காட்டரசே தொழும் பர்க்கமுதே

தொடர்வரி யாம் தமியேன் தனி நீக்குந் தனித்துணையே.


6.39

தனித்துணை நீநிற்க யான் தருக்கித்தலை யால் நடந்த

வினைத்துணை யேனை விடுதிகண்டாய் வினை யேனுடைய
மனத்துணை யேஎன்தன் வாழ்முதலே எனக் கெய்ப்பில்வைப்பே

தினைத்துணை யேனும் பொறேன் துயராக்கையின் திண்வலையே.


6.40

வலைத்தலை மானன்ன நோக்கியர் நோக்கின் வலையிற்பட்டு

மிலைத்தலைந் தேனை விடுதிகண்டாய் வெண்மதியின் ஒற்றைக்
கலைத்தலை யாய் கருணாகரனே கயிலாய மென்னும்

மலைத்தலை வாமலை யாம்மணவாள என் வாழ்முதலே.


6.41

முதலைச் செவ் வாய்ச்சியர் வேட்கைவெந்நீரிற் கடிப் பமூழ்கி

விதலைச் செய்வேனை விடுதிகண்டாய் விடக் கூன்மிடைந்த
சிதலைச் செய்காயம் பொறேன் சிவனே முறையோ முறையோ

திதலைச் செய்பூண்முலை மங்கைபங்கா என்சிவகதியே.


6.42

கதியடி யேற்குன் கழல்தற்தருளவும் ஊன்கழியா

விதியடி யேனை விடுதிகண்டாய் வெண்தலைமுழையிற்
பதியுடை வாளரப் பார்த்திறை பைத்துச் சுருங்க அஞ்சி

மதிநெடு நீரிற் குளித்தொளிக் குஞ்சடை மன்னவனே.


6.43

மன்னவனே யொன்று மாற்றியாச்சிறியேன் மகிழ்ச்சி

மின்னவனே விட்டிடுதி கண்டாய் மிக்க வேதமெய்ந்நூல்
சொன்னவனே சொற் கழிந்தவனே கழியாத் தொழும்பர்

முன்னவனே பின்னும் ஆனவனேயிம் முழுதையுமே.


6.44

முழுதயில் வேற்கண்ணியரென்னும் மூரித் தழல்முழுதும்

விழுதனை யேனை விடுதிகண்டாய் நின்வெறி மலர்த்தாள்
தொழுதுசெல்வான்நல்தொழும்பரிற் கூட்டிடு சோத்தெம்பிரான்

பழுதுசெய்வேனை விடேலுடையாய் உண்னைப் பாடுவனே.


6.45

பாடிற்றிலேன் பணியேன் மணிநீயொளித் தாய்க்குப்பச்சூன்

வீடிற்றிலேனை விடுதிகண்டாய் வியற் தாங்கலறித்
தேடிற்றிலேன் சிவனெவ்விடத்தான்எவர் கண்டனரென்று

ஓடிற்றிலேன் கிடந்துள்ளுருகேன் நின்றுழைத்தனனே.


6.46

உழைதரு நோக்கியர் கொங்கைப் பலாப்பழத்து ஈயினொப்பாய்

விழைதரு வேனை விடுதிகண்டாய் விடின் வேலைநஞ்சுண்
மழைதரு கண்டன் குணமிலி மானிடன் தேய்மதியன்

பழைதரு மாபரனேன்றென் றறைவன் பழிப்பினையே.


6.47

பழிப்பில்நின் பாதப் பழந்தொழும் பெய்தி விழப்பழித்து

விழித்திருந் தேனை விடுதிகண்டாய் வெண்மணிப்பணிலம்
கொழித்துமந்தார மந்தாகினி நுந்தும்பந் தப்பெருமை

தழிச்சிறை நீரிற் பிறைக்கலஞ் சேர் தரு தாரவனே.


6.48

தாரகை போலும் தலைத்தலை மாலைத் தழலரப்பூண்

வீரஎன் தன்னை விடுதிகண்டாய் விடிலென்னைமிக்கார்
ஆரடி யானென்னின் உத்தரகோச மங்கைக்கரசின்

சீரடி யாரடி யானென்று நின்னைச் சிரிப்பிப்பனே.


6.49

சிரிப்பிப்பின் சீறும் பிழைப்பைத் தொழும்பையும் ஈசற் கென்று

விரப்பிப்ப னென்னை விடுதிகண்டாய் விடின் வெங்கரியின்
உரிப்பிச்சன் தோலுடைப் பிச்சன்நஞ்சூண்பிச்சன் ஊர்ச்சுடுகாட்டு

எரிப்பிச்சன் என்னையும்ஆளுடைப் பிச்சனென் றேசுவனே.


6.50

ஏசினும் யானுன்னை யேத்தினும் என்பிழைக்கே குழைந்து

வேசறு வேனை விடுதிகண்டாய் செம்பவள வெற்பின்
தேகடை யாயென்னை ஆளுடையாய் சிற் றுயிர்க் கிரங்கிக்

காய்சின ஆலமுண்டாய் அமுதுண்ணக் கடையவனே.


திருச்சிற்றம்பலம்


7. Tiruvempavai – Das heilige Lied der Mädchen

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7.1

ஆதியும் அந்தமும் இல்லா அரும்பெருஞ்

சோதியை யாம்பாடக்கேட்டேயும் வாள்தடங்கள்
மாதே வளருதியோ வன்செவியோ நின்செவிதான்
மாதேவன்வார்கழல்கள் வாழ்த்திய வாழ்த்தொலிபோய்
வீதிவாய்க் கேட்டலுமே விம்மிவிம்மி மெய்மறந்து
போதார் அமளியின்மேல் நின்றும் புரண்டு இங்ஙன்
ஏதேனும் ஆகாள் கிடந்தாள் என்னே என்னே

ஈதே எந்தோழி பரிசேலோர் எம்பாவாய்.


7.2

பாசம் பரஞ்சோதிக்கு அன்பாய் இராப்பகல்நாம்

பேசும்போ தெப்போ(து) இப் போதார் அமளிக்கே
நேசமும் வைத்தனையோ நேரிழையாய் நேரிழையீர்
சீசி இவையுஞ் சிலவோ விளையாடி
ஏசு மிடம்ஈதோ விண்ணோர்கள் ஏத்துதற்குத்
கூசும் மலர்ப்பாதம் தந்தருள வந்தருளும்
தேசன் சிவலோகன் தில்லைச்சிற் றம்பலத்துள்

ஈசனார்க் கன்பார்யாம் ஆரேலோர் எம்பாவாய்.


7.3

முத்தன்ன வெண்நகையாய் முன்வந் தெதிரெழுந்தென்

அத்தன் ஆனந்தன் அமுதன் என்று அள்ளூறித்
தித்திக்கப் பேசுவாய் வந்துன் கடைதிறவாய்
பத்துடையீர் ஈசன் பழ அடியீர் பாங்குடையீர்
புத்தடியோம் புன்மைதீர்த்து ஆட்கொண்டாற் பொல்லாதோ
எத்தோநின் அன்புடைமை எல்லோம் அறியோமோ
சித்தம் அழகியார் பாடாரோ நஞ்சிவனை

இத்தனையும் வேண்டும் எமக்கேலோர் எம்பாவாய்.


7.4

ஒண்ணித் திலநகையாய் இன்னம் புலர்ந்தின்றோ

வண்ணக் கிளிமொழியார் எல்லோரும் வந்தாரோ
எண்ணிக்கொண்டுள்ளவா சொல்லுகோம் அவ்வளவும்
கண்ணைத் துயின்றவமே காலத்தைப் போக்காதே
விண்ணுக் கொருமருந்தை வேத விருப்பொருளைக்
கண்ணுக்கு இனியானைப் பாடிக் கசிந்துள்ளம்
உண்ணெக்கு நின்றுருக யாம்மாட்டொம் நீயேவந்து

எண்ணிக் குறையில் துயிலேலோர் எம்பாவாய்.


7.5

மாலறியா நான்முகனுங் காணா மலையினை நாம்

போலறிவோம் என்றுள்ள பொக்கங்க ளேபேசும்
பாலாறு தேன்வாய்ப் படிறீ கடைதிறவாய்
ஞாலமே விண்ணே பிறவே அறிவரியான்
கோலமும் நம்மைஆட் கொண்டருளிக் கோதாட்டுஞ்
சீலமும் பாடிச் சிவனே சிவனேயென்(று)
ஓலம் இடினும் உணராய் உணராய்காண்

ஏலக் குழலி பரிசேலோர் எம்பாவாய்.


7.6

மானே நீ நென்னலை நாளை வந்துங்களை

நானே எழுப்புவன் என்றலும் நாணாமே
போன திசைபகராய் இன்னம் புலர்ந்தின்றோ
வானே நிலனே பிறவே அறிவரியான்
தானேவந் தெம்மைத் தலையளித்து ஆட்கொண்டருளும்
வான்வார் கழல்பாடி வந்தோர்க்குன் வாய்திறவாய்
ஊனே உருகாய் உனக்கே உறும் எமக்கும்

ஏனோர்க்குந் தங்கோனைப் பாடேலோ ரெம்பாவாய்.


7.7

அன்னே இவையுஞ் சிலவோ பலவமரர்

உன்னற்கு அரியான் ஒருவன் இருஞ்சீரான்
சின்னங்கள் கேட்பச் சிவனென்றே வாய்திறப்பாய்
தென்னா என்னா முன்னம் தீசேர் மெழுகுஒப்பாய்
என்னானை என்அரையன் இன்னமுதுஎன்று எல்லாமும்
சொன்னோம்கேள் வெவ்வேறாய் இன்னம் துயிலுதியோ
வன்னெஞ்சப் பேதையர்போல் வாளா கிடத்தியால்

என்னே துயிலின் பரிசேலோர் எம்பாவாய்.


7.8

கோழி சிலம்புச் சிலம்பும் குருகுஎங்கும்

ஏழில் இயம்ப இயம்பும்வெண் சங்குஎங்கும்
கேழில் பரஞ்சோதி கேழில் பரங்கருணை
கேழில் விழுப்பொருள்கள் பாடினோம் கேட்டிலையோ
வாழிஈ தென்ன உறக்கமோ வாய்திறவாய்
ஆழியான் அன்புடைமை ஆமாறும் இவ்வாறோ
ஊழி முதல்வனாய் நின்ற ஒருவனை

ஏழைபங் காளனையே பாடேலோர் எம்பாவாய்.


7.9

முன்னைப் பழம்பொருட்கும் முன்னைப் பழம்பொருளே

பின்னைப் புதுமைக்கும் போத்தும் அப் பெற்றியனே
உன்னைப் பிரானாகப் பெற்றவுன் சீரடியோம்
உன்னடியார் தாள்பணிவோம் ஆங்கவர்க்கே பாங்காவோம்
அன்னவரே எம்கணவர் ஆவர் அவர்உகந்து
சொன்ன பரிசே தொழும்பாய்ப் பணி செய்தோம்
இன்ன வகையே எமக்கு எம்கோன் நல்குதியேல்

என்ன குறையும் இலோம்ஏலார் எம்பாவாய்.


7.10

பாதாளம் ஏழினும்கீழ் சொற்கழிவு பாதமலர்

போதார் புனைமுடியும் எல்லாப் பொருள்முடிவே
பேதை ஒருபால் திருமேனி ஒன்று அல்லன்
வேதமுதல் விண்ணோரும் மண்ணும் துதித்தாலும்
ஓத உலவா ஒருதோழன் தொண்டர்உளன்
கோதில் குலத்தான் றன் கோயில் பிணாப்பிள்ளைகாள்
ஏதவன்ஊர் ஏதவன்பேர் ஆர்உற்றார் ஆர்அயலார்

ஏதவரைப் பாடும் பரிசேலார் எம்பாவாய்.


7.11

மொய்யார் தடம் பொய்கை புக்கு முகேர்என்னக்

கையாற் குடைந்து குடைந்துஉன் கழல்பாடி
ஐயா வழியடி யோம் வாழ்ந்தோம் காண் ஆர் அழல்போற்
செய்யா வெண்ணீறாடி செல்வ சிறுமருங்குல்
மையார் தடங்கண் மடந்தை மணவாளர்
ஐயாநீ ஆட்கொண்டு அருளும் விளையாட்டின்
உய்வார்கள் உய்யும் வகையெல்லாம் உயர்ந்தொழிந் தோங்

எய்யாமற் காப்பாய் எமையேலோர் எம்பாவாய்.


7.12

ஆர்த்த பிறவித் துயர்கெடநாம் ஆர்த்துஆடும்

தீர்த்தன் நற் றில்லைச் சிற்றம்பலத்தே தீயாடும்
கூத்தன்இவ்வானும் குவலயமும் எல்லாமும்
காத்தும் படைத்தும் கரந்தும் விளையாடி
வார்த்தையும் பேசி வளைசிலம்ப வார்கலைகள்
ஆர்ப்பரவம் செய்ய அணி குழல்மேல் வண்டார்ப்பப்
பூத்திகழும் பொய்கை குடைந்துஉடையான் பொற்பாதம்

ஏத்தி இருஞ்சுனைநீர் ஆடேலோர் எம்பாவாய்.


7.13

பைங்குவளைக் கார்மலரால் செங்கமலப் பைம்போதால்

அங்கம் குருகினத்தால் பின்னும் அரவத்தால்
தங்கள் மலம்கழுவு வார் வந்து சார்தலினால்
எங்கள் பிராட்டியும் எங்கோனும் போன்று இசைந்த
பொங்கும் மடுவில் புகப்பாய்ந்து பாய்ந்துநம்
சங்கம் சிலம்பச் சிலம்பு கலந்துஆர்ப்பப்
கொங்கைகள் பொங்கப் குடையும் புனல்பொங்கப்

பங்கயப் பூம்புனல்பாய்ந் தாடேலோர் எம்பாவாய்.


7.14

காதார் குழையாடப் பைம்பூண் கலனாடக்

கோதை குழலாட வண்டின் குழாம் ஆடச்
சீதப் புனல்ஆடிச் சிற்றம் பலம்பாடி
வேதப் பொருள்பாடி அப்பொருளா மாபாடி
சோதித்திறம்பாடி சூழ்கொன்றைத் தார்பாடி
ஆதி திறம்பாடி அந்தமா மாபாடிப்
பேதித்து நம்மை வளர்த்துஎடுத்த பெய்வதைதன்

பாதத் திறம்பாடி ஆடேலோர் எம்பாவாய்.


7.15

ஓரொருகால் எம்பெருமான் என்றென்றே நம்பெருமான்

சீரொருகால் வாய் ஓவாள் சித்தம் களிகூர
நீரொருகால் ஓவா நெடுந்தாரை கண்பனிப்பப்
பாரொருகால் வந்தனையான் விண்ணோரைத் தான் பணியாள்
பேரரையற்கு இங்ஙனே பித்துஒருவர் ஆமாறும்
ஆர்ஒருவர் இவ்வண்ணம் ஆட்கொள்ளும் வித்தகர் தாள்
வாருருவப் பூண்முலையீர் வாயார நாம்பாடி

ஏருருவப் பூம்புனல்பாய்ந்து ஆடேலோர் எம்பாவாய்.


7.16

முன்னிக் கடலைச் சுருக்கி எழுந்துஉடையான்

என்னத் திகழ்ந்து எம்மை ஆளுடையான் இட்டிடையின்
மின்னப் பொலிந்து எம்பிராட்டி திருவடிமேல்
பொன்னஞ் சிலம்பில் சிலம்பித் திருப்புருவம்
என்னச் சிலைகுலவி நந்தம்மை ஆளுடையாள்
தன்னிற் பரிவிலா எங்கோமான் அன்பர்க்கு
முன்னி யவன்நமக்கு முன்சுரக்கும் இன்னருளே

என்னப் பொழியாய் மழையேலோர் எம்பாவாய்.


7.17

செங்க ணவன்பால் திசைமுகன் பால் தேவர்கள் பால்

எங்கும் இலாதோர் இன்பம்நம் பாலதாக்
கொங்குஉண் சுருங்குழலி நந்தம்மைக் கோதாட்டி
இங்குநம் இல்லங்கள் தோறும் எழுந்தருளிச்
செங்கமலப் பொற்பாதம் தந்தருளும் சேவகனை
அங்கள் அரசை அடியோங்கட்கு ஆரமுதை
நங்கள் பெருமானைப் பாடி நலந்திகழப்

பங்கயப் பூம்புனல் பாய்ந்து ஆடேலோர் எம்பாவாய்.


7.18

அண்ணாமலையான் அடிக்கமலம் சென்றிறைஞ்சும்

விண்ணோர் முடியின் மணித்தொகை வீறற்றாற்போல்
கண்ணார் இரவி கதிர்வந்து கார்கரப்பத்
தண்ணார் ஒளிமயங்கித் தாரகைகள் தாம் அகலப்
பெண்ணாகி ஆணாய் அலியாய்ப பிறங்கொளிசேர்
விண்ணாகி மண்ணாகி இத்தனையும் வேறாகித்
கண்ணார் அமுதமாய் நின்றான் கழல்பாடிப்

பெண்ணே இப் பூம்புனல்பாய்ந்து ஆடேலோர் எம்பாவாய்.


7.19

உங்கையிற் பிள்ளை உனக்கே அடைக்கலம்என்று

அங்கப் பழஞ்சொல் புதுக்கும் எம் அச்சத்தால்
எங்கள் பெருமான் உனக்கென்று உரைப்போம் கேள்
எங்கொங்கை நின்னன்பர் அல்லார்தோள் சேரற்க
எங்கை உனக்கல்லாது எப்பணியும் செய்யற்க
கங்குல் பகல்எங்கண் மற்றொன்றும் காணற்க
இங்கிப் பரிசே எமக்கெங்கோன் நல்குதியேல்

எங்கெழிலென் ஞாயிறு எமக்கேலோர் எம்பாவாய்.


7.20

போற்றி அருளுக நின் ஆதியாம் பாதமலர்

போற்றி அருளுக நின் அந்தமாம் செந்தளிர்கள்
போற்றி எல்லா உயிர்க்கும் தோற்றமாம் பொற்பாதம்
போற்றி எல்லா உயிர்க்கும் போகமாம் பூங்கழல்கள்
போற்றி எல்லா உயிர்க்கும் ஈறாம் இணையடிகள்
போற்றி மால் நான்முகனும் காணாத புண்டரிகம்
போற்றியாம் உய்யஆட் கொண்டருளும் பொன்மலர்கள்

போற்றியாம் மார்கழிநீர் ஆடேலோர் எம்பாவாய்.


திருச்சிற்றம்பலம்


8. Tiru Ammanai – Das heilige Ammanai-Spiel

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8.1

செங்கண் நெடுமாலுஞ் சென்றிடந்துங் காண்பரிய

பொங்கு மலர்ப்பாதம் பூதலத்தே போந்தருளி
எங்கள் பிறப்பறுத்திட் டெந்தரமும் ஆட்கொண்டு
தெங்கு திரள்சோலைத் தென்னன் பெருந்துறையான்
அங்கணன் அந்தணனாய் அறைகூவி வீடருளும்

அங்கருணை வார்கழலே பாடுதுங்காண் அம்மானாய்.


8.2

பாரார் விசும்புள்ளார் பாதாளத் தார்புறத்தார்

ஆராலுங் காண்டற் கரியாற் கரியான் எமக்கெளிய
பேராளன் தென்னன் பெருந்துறையான் பிச்சேற்றி
வாரா வழியருளி வந்தென் உளம்புகுந்த
ஆரா அமுதாய் அலைகடல்வாய் மீன்விசிறும்

பேராசை வாரியனைப் பாடுதுங்காண் அம்மானாய்.


8.3

இந்திரனும் மாலயனும் ஏனோரும் வானோரும்

அந்தரமே நிற்கச் சிவனவனி வந்தருளி
எந்தரமும் ஆட்கொண்டு தோட்கொண்ட நீற்றனாய்ச்
சிந்தனையை வந்தருக்குஞ் சீரார் பெருந்துறையான்
பந்தம் பறியப் பரிமேற்கொண்டான்தந்த

அந்தமிலா ஆனந்தம் பாடுதுங்காண் அம்மானாய்.


8.4

வான்வந்த தேவர்களும் மாலயனோ டிந்திரனும்

கான்நின்று வற்றியும் புற்றெழுந்துங் காண்பரிய
தான்வந்து நாயேனைத் தாய்போல் தலையளித்திட்டு
ஊன்வந்துரோமங்கள் உள்ளே உயிர்ப்பெய்து
தேன்வந்த முதின் தெளிவின் ஒளிவந்த

வான்வந்த வார்கழலே பாடுதுங்காண் அம்மானாய்.


8.5

கல்லா மனத்துக் கடைப்பட்ட நாயேனை

வல்லாளன் தென்னன் பெருந்துறையான் பிச்சேற்றிக்
கல்லைப் பிசைந்து கனியாக்கித் தன்கருணை
வெள்ளத் தழுத்தி வினைகடிந்த வேதியனைத்
தில்லை நகர்புக்குச் சிற்றம் பலம்மன்னும்

ஒல்லை விடையானைப் பாடுதுங்காண் அம்மானாய்.


8.6

கேட்டாயோ தோழி கிறிசெய்த வாறொருவன்

தீட்டார் மதில்புடைசூழ் தென்னன் பெருந்துறையான்
காட்டா தனவெல்லாங் காட்டிச் சிவங்காட்டித்
தாள்தா மரைகாட்டித் தன்கருணைத் தேன் காட்டி
நாட்டார் நகைசெய்ய நாம்மேலை வீடெய்த

ஆள்தான்கொண்டாண்டவா பாடுதுங்காண் அம்மானாய்.


8.7

ஓயாதே உள்குவார் உள்ளிருக்கும் உள்ளானைச்

சேயானைச் சேவகனைத் தென்னன் பெருந்துறையின்
மேயானை வேதியனை மாதிருக்கும் பாதியனை
நாயான நந்தம்மை ஆட்கொண்ட நாயகனைத்
தாயான தத்துவனைத் தானே உலகேழும்

ஆயானை ஆள்வானப் பாடுதுங்காண் அம்மானாய்.


8.8

பண்சுமந்த பாடற் பரிசு படைத்தருளும்

பெண்சுமந்த பாகத்தன் பெம்மான் பெருந்துறையான்
விண்சுமந்த கீர்த்தி வியன்மண்ட லத்தீசன்
கண்சுமந்த நெற்றிக் கடவுள் கலிமதுரை
மண்சுமந்து கூலிகொண்டு அக்கோவால் மொத்துண்டு

புண்சுமந்த பொன்மேனி பாடுதுங்காண் அம்மானாய்.


8.9

துண்டப் பிறையான் மறையான் பெருந்துறையான்

கொண்ட புரிநூலான் கோலமா ஊர்தியான்
கண்டங் கரியான்செம் மேனியான் வெண்ணீற்றான்
அண்டமுத லாயினான் அந்தமிலா ஆனந்தம்
பண்டைப் பரிசே பழவடியார்க் கீந்தருளும்

அண்டம் வியப்புறுமா பாடுதுங்காண் அம்மானாய்.


8.10

விண்ணாளுந் தேவர்க்கு மேலாய வேதியனை

மண்ணாளும் மன்னவர்க்கு மாண்பாகி நின்றானைத்
தண்ணார் தமிழளிக்குந் தண்பாண்டி நாட்டானைப்
பெண்ணாளும் பாகனைப் பேணு பெருந்துறையிற்
கண்ணார் கழல்காட்டி நாயேனை ஆட்கொண்ட

அண்ணா மலையானைப் பாடுதுங்காண் அம்மானாய்.


8.11

செப்பார் முலைபங்கன் தென்னன் பெருந்துறையான்

தப்பாமே தாளடைந்தார் நெஞ்சுருக்கும் தன்மையினான்
அப்பாண்டி நாட்டைச் சிவலோகம் ஆக்குவித்த
அப்பார் சடையப்பன் ஆனந்த வார்கழலே
ஒப்பாக ஒப்புவித்த உள்ளத்தா ருள்ளிருக்கும்

அப்பாலைக் கப்பாலைப் பாடுதுங்காண் அம்மானாய்.


8.12

மைப்பொலியுங் கண்ணிகேள் மாலயனோ டிந்திரனும்

எப்பிறவி யுந்தேட என்னையுந்தன் இன்னருளால்
இப்பிறவி ஆட்கொண்டு இனிப்பிறவா மேகாத்து
மெய்ப்பொருட்கண் தோற்றமாய் மெய்யே நிலைபேறாய்
எப்பொருட்தந் தானேயாய் யாவைக்கும் வீடாகும்

அப்பொருளாம் நஞ்சிவனைப் பாடுதுங்கான் அம்மானாய்.


8.13

கையார் வளைசிலம்பக் காதர் குழையாட

மையார் குழல்புரளத் தேன்பாய் வண்டொலிப்பச்
செய்யானை வெண்ணீ றணிந்தானைச் சேர்ந்தறியாக்
கையானை எங்குஞ் செறிந்தானை அன்பர்க்கு
மெய்யானை அல்லாதார்க் கல்லாத வேதியனை

ஐயா றமர்ந்தானைப் பாடுதுங்காண் அம்மானாய்.


8.14

ஆனையாய்க் கீடமாய் மானுடராய்த் தேவராய்

ஏனைப் பிறவாய்ப் பிறந்திறந் தெய்த் தேனை
ஊனையும் நின்றுருக்கி என்வினையை ஒட்டுகந்து
தேனையும் பாலையுங் கன்னலையும் ஒத்தினிய
கோனவன்போல் வந்தென்னைத் தன்தொழும்பிற் கொண்டருளும்

வானவன் பூங்கழலே பாடுதுங்காண் அம்மானாய்.


8.15

சந்திரனைத் தேய்த்தருளித் தக்கன்தன் வேள்வியினில்

இந்திரனைத் தோள்நெரித்திட் டெச்சன் தலையரிந்து
அந்தரமே செல்லும் அலர்கதிரோன் பல்தகர்த்துச்
சிந்தித் திசைதிசையே தேவர்களை ஓட்டுகந்து
செந்தார்ப் பொழில்புடைசூழ் தென்னன் பெருந்துறையான்

மந்தார மாலையே பாடுதுங்காண் அம்மானாய்.


8.16

ஊனாய் உயிராய் உணர்வாய்என்னுட்கலந்து

தேனாய் அமுதமுமாய்த் தீங்கரும்பின் கட்டியுமாய்
வானோ ரறியா வழியெமக்குந் தந்தருளும்
தேனார் மலர்க்கொன்றைச் சேவகனார் சீரொளிசேர்
ஆனா அறிவாய் அளவிறந்த பல்லுயிர்க்கும்

கோனாகி நின்றவா கூறுதுங்காண் அம்மானாய்.


8.17

சூடுவேன் பூங்கொன்றை சூடிச் சிவன்திரள்தோள்

கூடுவேன் கூடிமுயங்கி மயங்கிநின்று
ஊடுவேன் செவ்வாய்க் குருகுவேன் உள்ளுருகித்
தேடுவேன் தேடிச் சிவன்கழலே சிந்திப்பேன்
வாடுவேன் பேர்த்தும் அலர்வேன் அனலேந்தி

ஆடுவேன் சேவடியே பாடுதுங்காண் அம்மானாய்.


8.18

கிளிவந்த மென்மொழியாள் கேழ்கிளரும் பாதியானை

வெளிவந்த மாலயனும் காண்பரிய வித்தகனைத்
தெளிவந்த தேறாலச் சீரார் பெருந்துறையில்
எளிவந் திருந்திரங்கி எண்ணரிய இன்னருளால்
ஒளிவந்தென் உள்ளத்தின் உள்ளே ஒளி திகழ

அளிவந்த அந்தணனனைப் பாடுதுங்காண் அம்மானாய்.


8.19

முன்னானை மூவர்க்கும் முற்றுமாய் முற்றுக்கும்

பின்னானைப் பிஞ்ஞசுனைப் பேணு பெருந்துறையின்
மன்னானை வானவனை மாதியலும் பாதியனைத்
தென்னானைக் காவானைத் தெண்பாண்டி நாட்டானை
என்னானை என்னப்பன் என்பார்க்கட் கின்னமுதை

அன்னானை அம்மானைப் பாடுதுங்காண் அம்மானாய்.


8.20

பெற்றி பிறர்க்கரிய பெம்மான் பெருந்துறையான்

கொற்றக் குதிரையின்மேல் வந்தருளித் தன்னடியார்
குற்றங்கள் நீக்கிக் குணங்கொண்டு கோதாட்டிச்
சுற்றிய சுற்றத் தொடர் வறுப்பான் தொல்புகழே
பற்றியிப் பாசத்தைப் பற்றறநாம் பற்றுவான்

பற்றியபே ரானந்தம் பாடுதுங்காண் அம்மானாய்.


திருச்சிற்றம்பலம்


9. Tirupporcunnam – Das heilige goldene Duftpulver

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9.1

முத்துநல் தாழம்பூ மாலைதூக்கி

முளைக்குடந் தூபம்நல் தீபம்வைம்மின்
சக்தியும் சோமியும் பார்மகளும்
நாமகளோடுபல்லாண்டிசைமின்
சித்தியுங் கௌரியும் பார்ப்பதியும்
கங்கையும் வந்து கவரிகொண்மின்
அத்தன் ஐயாறன்அம்மானைபாடி

ஆடப்பொற் சுண்ணம் இடித்துநாமே.


9.2

பூவியல் வார்சடை எம்பிராற்குப்

பொற்றிருச் சுண்ணம் இடிக்கவேண்டும்
மாவின் வடுவகி ரன்ன கண்ணீர்
வம்மின்கள் வந்துடன் பாடுமின்கள்
கூவுமின் தொண்டர் புறநிலாமே
குனிமின் தொழுமினெங் கோனெங்கூத்தன்
தேவியுந் தானும்வந்தெம்மையாளச்

செம்பொன்செய் சுண்ணம் இடித்துநாமே.


9.3

சுந்தர நீறணந் தும்மெழுகித்

தூயபொன்சிந்தி நிதிநிரப்பி
இந்திரன் கற்பகம் நாட்டியெங்கும்
எழிற்சுடர் வைத்துக் கொடியெடுமின்
அந்தார் கோன்அயன் தன்பெருமான்
ஆழியான் நாதன்நல் வேலன்தாதை
எந்தரம் ஆளுமை யாள்கொழுநற்

கேய்ந்த பொற்சுண்ணம் இடித்துநாமே.


9.4

காசணி மின்கள் உலக்கையெல்லாம்

காம்பணி மின்கள் கறையுரலை
நேசமுடைய அடியவர்கள்
நின்று நிலாவுக என்றுவாழ்த்தித்
தேசமெல்லாம் புகழ்ந் தாடுங் கச்சித்
திருவேகம் பன்செம்பொற் கோயில்பாடிப்
பாசவினையைப் பறிந்துநின்று

பாடிப் பொற்சுண்ணம் இடித்துநாமே.


9.5

அறுகெடுப்பார் அயனும்அரியும்

அன்றிமற்றிந்திர னோடமரர்
நறுமுது தேவர்கணங்கெளெல்லாம்
நம்மிற்பின் பல்லதெடுக்க வொட்டோ ம்
செறிவுடை மும்மதில் எய்தவில்லி
திருவேகம் பன்செம்பொற் கோயில்பாடி
முறுவற்செவ் வாயினீர் முக்கணப்பற்

காடப்பொற்சுண்ணம் இடித்துநாமே.


9.6

உலக்கை பலஒச்சு வார்பெரியர்

உலகமெலாம்உரல் போதாதென்றே
கலக்க அடியவர் வந்துநின்றார்
காண உலகங்கள் போதாதென்றே
நலக்க அடியோமை ஆண்டுகொண்டு
நாண்மலர்ப் பாதங்கள் சூடந்தந்த
மலைக்கு மருகனைப் பாடிப்பாடி மகிழந்து

பொற்சுண்ணம் இடிந்தும்நாமே.


9.7

சூடகந் தோள்வரை ஆர்ப்ப ஆர்ப்பத்

தொண்டர் குழாமெழுந் தார்ப்ப ஆர்ப்ப
நாடவர் நந்தம்மை ஆர்ப்ப ஆர்ப்ப
நாமும் அவர்தம்மை ஆர்ப்ப ஆர்ப்பப்
பாடக மெல்லடி யார்க்கு மங்கை
பங்கினன் எங்கள் பராபரனுக்கு
ஆடக மாமலை அன்னகோவுக்

காடப் பொற்சுண்ணம் இடித்தும்நாமே.


9.8

வாள்தடங்கண்மட மங்கைநல்லீர்

வரிவளை ஆர்ப்பவண் கொங்கைபொங்கத்
தோள்திரு முண்டந் துதைந்திலங்கச்
சோத்தெம்பி ரானென்று சொல்லிச்சொல்லி
நாட்கோண்ட நாண்மலர்ந் பாதங்காட்டி
நாயிற் கடைப்பட்ட நம்மையிம்மை
ஆட்கொண்ட வண்ணங்கள் பாடிப்பாடி

ஆடப் பொற்சுண்ணம் இடித்தும்நாமே.


9.9

வையகம் எல்லாம் உரலதாக

மாமேரு என்னும் உலக்கை நாட்டி
மெய்யனும் மஞ்சள் நிறைய அட்டி
மேதரு தென்னன் பெருந்துறையான்
செய்ய திருவடி பாடிப்பாடிச்
செம்பொன் உலக்கை வலக்கைபற்றி
ஐயன் அணிதில்லை வாணனுக்கே

ஆடப்பொற்சுண்ணம் இடித்தும்நாமே.


9.10

முத்தணி கொங்கைகள் ஆடஆட

மொய்குழல் வண்டினம் ஆடஆடச்
சித்தஞ் சிவனொடும் ஆடஆடச்
செங்கயற் கண்பனி ஆடஆடப்
பித்தெம் பிரானொடும் ஆடஆடப்
பிறவி பிறரொடும் ஆடஆட
அத்தன் கருணையொ டாடஆட

ஆடப்பொற்சுண்ணம் இடித்தும்நாமே.


9.11

மாடு நகைவாள் நிலாவெறிப்ப

வாய்திறந் தம்பவ ளந்துடிப்பப்
பாடுமின் நந்தம்மை ஆண்டவாறும்
பணிகொண்ட வண்ணமும் பாடிப்பாடித்
தேடுமின் எம்பெருமானைத்தேடி
சித்தங் களிப்பத் திகைத்துத்தேறி
ஆடுமின் அம்பலத் தாடினானுக்

காடப்பொற்சுண்ணம் இடித்தும்நாமே.


9.12

மையமர் கண்டனை வானநாடர்

மருந்தினை மாணிக்கக் கூத்தன்தன்னை
ஐயனை ஐயர்பிரானைநம்மை
அகப்படுத் தாட்கொண் டருமைகாட்டும்
பொய்யர் தம் பொய்யனை மெய்யர் மெய்யைப்
போதரிக் கண்ணினைப் பொற்றொடித்தோள்
பையர வல்குல் மடந்தைநல்லீர்

பாடிப் பொற்சுண்ணம் இடித்தும்நாமே.


9.13

மின்னிடைச் செந்துவர் வாய்க்கருங்கண்

வெண்ணகைப் பண்ணமர் மென்மொழியீர்
என்னுடை ஆரமுதெங்களப்பன்
எம்பெருமான் இம வான்மகட்குத்
தன்னுடைக் கேள்வன் மகன்தகப்பன்
தமையன்எம் ஐயன் தாள்கள் பாடிப்
பொன்னுடைப் பூண்முலை மங்கைநல்லீர்

பொற்றிருச்சுண்ணம் இடித்தும்நாமே.


9.14

சங்கம் அரற்றச் சிலம்பொலிப்பத்

தாழ்குழல் சூழ்தரு மாலையாடச்
செங்கனி வாயிதழுந்துடிப்பச்
சேயிழை யீர் சிவலோகம் பாடிக்
கங்கை இரைப்ப அராஇரைக்குங்
கற்றைச் சடைமுடி யான்கழற்கே
பொங்கிய காதலிற் கொங்கை பொங்கப்

பொற்றிருச்சுண்ணம் இடித்தும்நாமே.


9.15

ஞானக் கரும்பின் தெளியைப் பாகை

நாடற் கரிய நலத்தை நந்தாத்
தேனைப் பழச்சுவை ஆயினானைச்
சித்தம் புகுந்துதித் திக்கவல்ல
கோனைப் பிறப்பறுத் தாண்டுகொண்ட
கூத்தனை நாத்தழும் பேறவாழ்த்திப்
பானல் தடங்கண் மடந்தைநல்லீர்

பாடிப்பொற்சுண்ணம் இடித்தும்நாமே.


9.16

ஆவகை நாமும் வந்தன்பர்தம்போ

டாட்செய்யும் வண்ணங்கள் பாடிவிண்மேல்
தேவர் கனாவிலுங் கண்டறியாச்
செம்மலர்ப் பாதங்கள் காட்டுஞ் செல்வச்
சேவகம் ஏந்திய வெல்கொடியான்
சிவபெரு மான் புரஞ் செற்றகொற்றச்
சேவகன் நாமங்கள் பாடிப்பாடிச்

செம்பொன் செய்சுண்ணம் இடித்தும்நாமே.


9.17

தேனக மாமலர்க் கொன்றைபாடிச்

சிவபுரம் பாடித் திருச்சடைமேன்
வானக மாமதிப் பிள்ளைபாடி
மால்விடை பாடி வலக்கையேந்தும்
ஊனக மாமழுச் சூலம்பாடி
உம்பரும் இம்பரும் உய்யஅன்று
போனக மாகநஞ் சுண்டல்பாடிப்

பொற்றிச்சுண்ணம் இடித்தும்நாமே.


9.18

அயன்தலை கொண்டுசெண்டாடல்பாடி

அருக்கன் எயிறு பறித்தல்பாடி
கயந்தனைக் கொன்றுரி போர்த்தல் பாடிக்
காலனைக்காலால் உதைத்தல்பாடி
இயைந்தன முப்புரம் எய்தல் பாடி
ஏழை அடியோமை ஆண்டுகொண்ட
நயந்தனைப் பாடிநின் றாடியாடி

நாதற்குச் சுண்ணம் இடித்தும்நாமே.


9.19

வட்டமலர்க்கொன்றை மாலைபாடி

மத்தமும்பாடி மதியம்பாடிச்
சிட்டர்கள் வாழுந்தென் தில்லைபாடிச்
சிற்றம் பலத்தெங்கள் செல்வம்பாடிக்
கட்டிய மாசுணக்கச்சைப் பாடிக்
கங்கணம் பாடிக் கவித்தகைம்மேல்
இட்டுநின் றாடும் அரவம்பாடி

ஈசற்குச்சுண்ணம் இடித்தும்நாமே.


9.20

வேதமும் வேள்வியும் ஆயினார்க்கு

மெய்ம்மையும் பொய்ம்மையும் ஆயினார்க்குச்
சோதிய மாய் இருள் ஆயினார்க்குத்
துன்பமுமாய் இன்பம் ஆயினார்க்குப்
பாதியு மாய் முற்றும் ஆயினார்க்குப்
பந்தமு மாய் வீடும் ஆயினார்க்கு
ஆதியும் அந்தமும் ஆயினார்க்கு

ஆடப்பொற்சுண்ணம் இடித்தும்நாமே.


திருச்சிற்றம்பலம்


10. Tirukkottumbi – Die königliche Biene als Botin

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10.1

பூவேறு கோனும் புரந்தரனும் பொற்பமைந்த

நாவேறு செல்வியும் நாரணணும் நான் மறையும்
மாவேறு சோதியும் வானவருந் தாமறியாச்

சேவேறு சேவடிக்கே சென்றுதாய் கோத்தும்பீ.


10.2

நானார் என் உள்ளமார் ஞானங்க ளார் என்னை யாரறிவார்

வானோர் பிரானென்னை ஆண்டிலனேல் மதிமயங்கி
ஊனா ருடைதலையில் உண்பலிதேர் அம்பலவன்

தேனார் கமலமே சென்றூதாய் கோத்தும்பீ.


10.3

தினைத்தனை உள்ளதோர் பூவினில் தேன்உண்ணாதே

நினைத்தொறும் காண்தொறும் பேசுந்தொறும் எப்போதும்
அனைத்தெலும் புள்நெக ஆனந்தத் தேன் சொரியும்

குனிப்புடையானுக்கே சென்றூதாய் கோத்தும்பீ.


10.4

கண்ணப்பன் ஒப்பதோர் அன்பின்மை கண்டபின்

என்னப்பன் என்னொப்பில் என்னையும் ஆட்கொண்டருளி
வண்ணப் பணித்தென்னை வாவென்ற வான் கருணைச்

கண்ணப்பென் நீற்றற்கே சென்றூதாய் கோத்தும்பீ.


10.5

அத்தேவர் தேவர் அவர்தேவ ரென்றிங்ஙன்

பொய்த்தேவு பேசிப் புலம்புகின்ற பூதலத்தே
பத்தேதும் இல்லாதென் பற்றறநான் பற்றிநின்ற

மெய்த்தேவர் தேவற்கே சென்றூதாய் கோத்தும்பீ.


10.6

வைத்த நிதிபெண்டிர் மக்கள்குலங் கல்வியென்னும்

பித்த உலகிற் பிறப்போ டிறப்பென்னுஞ்
சித்த விகாரக் கலக்கம் தெளிவித்த

வித்தகத் தேவற்கே சென்றூதாய் கோத்தும்பீ.


10.7

சட்டோ நினைக்க மனத்தமுதாஞ் சங்கரனைக்

கெட்டேன் மறப்பேனோ கேடுபடாத் திருவடியை
ஒட்டாத பாவித் தொழும்பரைநாம் உருவறியோம்

சிட்டாய சிட்டற்கே சென்றூதாய் கோத்தும்பீ.


10.8

ஒன்றாய் முளைத்தெழுந் தெத்தனையோ கவடுவிட்டு

நன்றாக வைத்தென்னை நாய்சிவிகை ஏற்றுவித்த
என்தாதை தாதைக்கும் எம்மனைக்குந் தம்பெருமான்

குன்றாத செல்வற்கே சென்றூதாய் கோத்தும்பீ.


10.9

கரணங்கள் எல்லாங் கடந்துநின்ற கறைமிடற்றன்

சரணங்க ளேசென்று சார்தலுமே தான்எனக்கு
மரணம் பிறப்பென் றிவையிரண்டின் மயக்கறுத்த

கருணைக் கடலுக்கே சென்றூதாய் கோத்தும்பீ.


10.10

நோயுற்று மூத்துநான் நுந்துகன்றா யிங்கிருந்து

நாயுற்ற செல்வம் நயந்தறியா வண்ணமெல்லாந்
தாயுற்று வந்தென்னை ஆண்டுகொண்டதன்கருணைத்

தேயுற்ற செல்வற்கே சென்றூதாய் கோத்தும்பீ.


10.11

வன்னெஞ்சக் கள்வன் மனவலியன் என்னாதே

கல்நெஞ் சுருக்கிக் கருணையினால் ஆண்டுகொண்ட
அன்னஞ் திளைக்கும் அணிதில்லை அம்பலவன்

பொன்னங் கழலுக்கே சென்றூதாய் கோத்தும்பீ.


10.12

நாயேனைத் தன்னடிகள் பாடுவித்த நாயகனைப்

பேயேன துள்ளப் பிழைபொறுக்கும் பெருமையனைச்
சீயேதும் இல்லாதென் செய்பணிகள் கொண்டருளந்

தாயான ஈசற்கே சென்றூதாய் கோத்தும்பீ.


10.13

நான்தனக் கன்பின்னை நானுந்தா னும் அறிவோம்

தானென்னை ஆட்கொண்ட தெல்லாருந் தாமறிவார்
ஆன கருணையும் அங்குற்றே தானவனே

கோனென்னைக் கூடக் குளிர்ந்தூதாய் கோத்தும்பீ.


10.14

கருவாய் உலகினுக் கப்புறமாய் இப்புறத்தே

மருவார் மலர்க்குழல் மாதினொடும் வந்தருளி
அருவாய் மறைபயில் அந்தணனாய் ஆண்டுகொண்ட

திருவான தேவற்கே சென்றூதாய் கோத்தும்பீ.


10.15

நானும்என் சிந்தையும் நாயகனுக் கெவ்விடத்தோம்

தானுந்தன் தையலுந் தாழ்சடையோன் ஆண்டிலனேல்
வானுந் திசைகளும் மாகடலும் ஆயபிரான்

தேனுந்து சேவடிக்கே சென்றூதாய் கோத்தும்பீ.


10.16

உள்ளப் படாத திருஉருவை உள்ளுதலும்

கள்ளப் படாத களிவந்த வான்கருணை
வெள்ளப் பிரான்என் பிரான்என்னை வேறேஆட்

கொள்ளப் பிரானுக்கே சென்றூதாய் கோத்தும்பீ.


10.17

பொய்யாய செல்வத்தே புக்கழுந்தி நாள்தோறும்

மெய்யாக் கருதிக்கிடந்தேனை ஆட்கொண்ட
ஐயாவென் ஆரூயிரே அம்பலவா என்றவன்றன்

செய்யார் மலரடிக்கே சென்றூதாய் கோத்தும்பீ.


10.18

தோலுந் துகிலுங் குழையுஞ் சுருள்தோடும்

பால்வெள்ளை நீறும் பசுஞ்சாந்தும் பைங்கிளியுஞ்
சூலமுந் தொக்க வளையு முடைத்தொன்மைக்

கோலமே நோக்கிக் குளிர்ந்தூதாய் கோத்தும்பீ.


10.19

கள்வன் கடியன் கலதியிவன் என்னாத

வள்ளல் வரவர வந்தொழிந்தான் என் மனத்தே
உள்ளத் துறதுய ரொன்றொழியா வண்ணமெல்லாந்

தெள்ளுங் கழலுக்கே சென்றூதாய் கோத்தும்பீ.


10.20

பூமேல் அயனோடு மாலும் புகலிரதென்று

ஏமாறி நிற்க அடியேன் இறுமாக்க
நாய்மேல் தவிசிட்டு நன்றாய்ப் பொருட்படுத்த

தீமேனி யானுக்கே சென்றூதாய் கோத்தும்பீ.


திருச்சிற்றம்பலம்


11. Tiruttellenam – Das heilige Tellenam-Spiel

Deutsch · Umschrift · Tamil


11.1

திருமாலும் பன்றியாய்ச் சென்றுணராத் திருவடியை

உருநாமம் அறியவோர் அந்தணனாய் ஆண்டுகொண்டான்
ஒருநாமம் ஓருருவம் ஒன்றுமில்லாற் காயிரந்

திருநாமம் பாடிநாம் தெள்ளேணங் கொட்டாமோ.


11.2

திருவார் பெருந்துறை மேயபிரான் என்பிறவிக்

கருவேர் அறுத்தபின் யாவரையுங் கண்டதில்லை
அருவாய் உருவமும் ஆயபிரான் அவன்மருவும்

திருவாரூர் பாடிநாம் தெள்ளேணங் கொட்டாமோ.


11.3

அரிக்கும் பிரமற்கும் அல்லாத தேவர்கட்கும்

தெரிக்கும் படித்தன்றி நின்றசிவம் வந்துநம்மை
உருக்கும் பணிகொள்ளும் என்பதுகேட்டுலகமெல்லாம்

சிரிக்குந் திறம்பாடித் தெள்ளேணங் கொட்டாமோ.


11.4

அவமாய தேவர் அவகதியில் அழுந்தாமே

பவமாயங் காத்தென்னை ஆண்டுகொண்ட பரஞ்சோதி
நவமாய செஞ்சுடர் நல்குதலும் நாம்ஒழிந்து

சிவமான வாபாடித் தெள்ளேணங் கொட்டாமோ.


11.5

அருமந்த தேவர் அயன்திருமாற் கரியசிவம்

உருவந்து பூதலத்தோர் உகப்பெய்தக் கொண்டருளிக்
கருவெந்து வீழக் கடைக்கணித்தென் உளம்புகுந்த

திருவந்த வாபாடிக் தெள்ளேணங் கொட்டாமோ.


11.6

அரையாடு நாகம் அசைத்தபின் அவனியின்மேல்

வரையாடு மங்கைதன் பங்கொடும்வந் தாண்டதிறம்
உரையாட உள்ளொளியாட ஒண்மாமலர்க் கண்களில்நீர்த்

திரையாடு மாபாடித் தெள்ளேணங் கொட்டாமோ.


11.7

ஆவா அரிஅயன்இந்திரன் வானோர்க் கரியசிவன்

வாவாவென் றென்னையும் பூதலத்தேவலித்தாண்டுகொண்டான்
பூவார் அடிச்சுவ டென்தலைமேற் பொறித்தலுமே

தேவான வாபாடித் தெள்ளேணங் கொட்டாமோ.


11.8

கறங்கோலை போல்வதோர் காயப்பிறப்போ டிறப்பென்னும்

அறம்பாவ மென்றிரண்டச் சந்தவிர்த்தென்னை ஆண்டுகொண்டான்
மறந்தேயுந் தன்கழல்நான் மறவாவண்ணம் நல்கிய அத்

திறம்பாடல் பாடிநாம் தெள்ளேணங் கொட்டாமோ.


11.9

கல்நா ருரித்தென்ன என்னையுந்தன் கருணையினால்

பொன்னார் கழல்பணித் தாண்டபிரான் புகழ்பாடி
மின்னோர் நுடங்கிடைச் செந்துவர்வாய் வெண்ணகையீர்

தென்னா தென்னாவென்று தெள்ளேணங் கொட்டாமோ.


11.10

கனவேயுந் தேவர்கள் காண்பரிய கனைகழலோன்

புனவே யனவளைத் தோளியோடும் புகுந்தருளி
நனவே எனைப்பிடித்தாட் கொண்டவா நயந்துநெஞ்சம்

சினவேற்கண்நீர் மல்கத் தெள்ளேணங் கொட்டாமோ.


11.11

கயல்மாண்ட கண்ணிதன் பங்கன்எனைக்கலந் தாண்டலுமே

அயல்மாண்ட ருவினைச் சுற்றமுமாண்ட வனியினமேல்
மயல்மாண்டு மற்றுள்ள வாசகமாண் டென்னுடைய

செயல்மாண்ட வாபாடித் தெள்ளேணங் கொட்டாமோ.


11.12

முத்திக் குழன்று முனிவர்குழாம் நனிவாட

அத்திக் கருளி அடியேனை ஆண்டுகொண்டு
பத்திக் கடலுட் பதித்த பரஞ்சோதி

தித்திக்கு மாபாடித் தெள்ளேணங் கொட்டாமோ.


11.13

பார்பாடும் பாதாளர் பாடும்விண்ணோர் தம்பாடும்

ஆர்பாடுஞ் சாரா வகையருளி ஆண்டுகொண்ட
நேர்பாடல் பாடி நினைப்பரிய தனிப்பெரியோன்

சீர்பாடல் பாடிநாம் தெள்ளேணங் கொட்டாமோ.


11.14

மாலே பிரமனே மற்றொழிந்த தேவர்களே

நூலே நுழைவரியான் நுண்ணியனாய் வந்தடியேன்
பாலே புகுந்து பரிந்துருக்கும் பாவாகத்தால்

சேலேர்கண் நீர்மல்கத் தெள்ளேணங் கொட்டாமோ.


11.15

உருகிப் பெருகி உளங்குளிர முகந்துகொண்டு

பருகற் கினிய பரங்கருணைத் தடங்கடலை
மருவித் திகழ்தென்னன் வார்கழலே நினைந்தடியாம்

திருவைப் பரவிநாம் தெள்ளேணங் கொட்டாமோ.


11.16

புத்தன் பரந்தராதி யர்அயன்மேல் போற்றிசெயும்

பித்தன் பெருந்துறை மேயபிரான் பிறப்பறுத்த
அத்தன் அணிதில்லை அம்பலவண் அருட்கழல்கள்

சித்தம் புகுந்தவா தெள்ளேணங் கொட்டாமோ.


11.17

உவலைச் சமயங்கள் ஒவ்வாத சாத்திரமாம்

சவலைக் கடலுளனாய்க் கிடந்து தடுமாறும்
கவலைக் கெடுத்துக் கழலிணைகள் தந்தருளும்

செயலைப் பரவிநாம் தெள்ளேணங் கொட்டாமோ.


11.18

வான்கெட்டு மாருதம் மாய்ந்தழல்நீர் மண்கெடினும்

தான்கெட்ட லின்றிச் சலிப்பறியாத் தன்மையனுக்கு
ஊன்கெட் டுயிர்கெட்டுணவுகெட்டென் உள்ளமும்போய்

நான்கெட்ட வாபாடித் தெள்ளேணங் கொட்டாமோ.


11.19

விண்ணோர் முழுமுதல் பாதாளத் தார்வித்து

மண்ணோர் மருந்தயன் மாலுடைய வைப்படியோம்
கண்ணார வந்துநின்றான் கருணைக் கழல்பாடித்

தென்னாதென்னாவென்று தெள்ளேணங் கொட்டாமோ.


11.20

குலம்பாடிக் கொக்கிற கும்பாடிக் கோல் வளையாள்

நலம்பாடி நஞ்சுண்ட வாபாடி நாள்தோறும்
அலம்பார் புனல்தில்லை அம்பலத்தே ஆடுகின்ற

சிலம்பாடல் பாடிநாம் தெள்ளேணங் கொட்டாமோ.


திருச்சிற்றம்பலம்


12. Tiruchazhal – Das heilige Frage-und-Antwort-Spiel

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12.1

பூசுவதும் வெண்ணீறு பூண்பதுவும் பொங்கரவம்

பேசுவதும் திருவாயால் மறைபோலுங் காணேடீ
பூசுவதும் பேசுவதும் பூண்பதுவுங் கொண்டடென்னை

ஈசனவன் எவ்வுயிர்க்கும் இயல்பானான் சாழலோ.


12.2

என்னப்பன் எம்பிரான் எல்லார்க்குந் தானீசன்

துன்னம்பெய் கோவணமாக் கொள்ளுமது என்னேடீ?
மன்னுகலை துன்னுபொருள் மறைநான்கே வான்சரடாத்

தன்னையே கோவணமாச் சாத்தினன்காண் சாழலோ.


12.3

கோயில் சுடுகாடு கொல்புலித்தோல் நல்லாடை

தாயுமிலி தந்தையிலி தான் தனியன் காணேடீ
தாயுமிலி தந்தையிலி தான்தனியன் ஆயிடினும்

காயில் உலகனைத்துங் கற்பொடிகாண் சாழலோ.


12.4

அயனை அனங்கனை அந்தகளைச் சந்திரனை

வயனங்கள் மாயா வடுச்செய்தான் காணேடீ
நயனங்கள் மூன்றுடை நாயகனே தண்டித்தால்

சயமன்றோ வானவர்க்குத் தாழ்குழலாய் சாழலோ.


12.5

தக்கனையும் எச்சையும் தலையறுத்துத் தேவர்கணம்

தொக்கனவந் தவர்தம்மைத் தொலைத்ததுதான் என்னேடீ?
தொக்கனவந் தவர்தம்மைத் தொலைத்தருளி அருள்கொடுத்தங்கு

எச்சனுக்கு மிகைத்தலைமற் றருளினன் காண் சாழலோ.


12.6

அலரவனும் மாலவனும் அறியாமே அழலுருவாய்

நிலமுதற்கீழ் அண்டமுற நின்றதுதான் என்னேடீ?
நிலமுதற்கீழ் அண்டமுற நின்றிலனேல் இருவருந்தம்

சலமுகத்தால் ஆங்காரந் தவிரார்காண் சாழலோ.


12.7

மலைமகளை யொருபாகம் வைத்தலுமே மற்றொருத்தி

சலமுகத்தால் அவன்சடையிற் பாயுமது என்னேடீ?
சலமுகத்தால் அவன்சடையிற் பாய்ந்திலளேல் தரணியெல்லாம்

பிலமுகத்தே புகப்பாய்ந்து பெருங்கேடாஞ் சாழலோ.


12.8

கோலால மாகிக் குரைகடல்வாய் அன்றெழுந்த

ஆலாலம் உண்டான் அவன்சதுர்தான் என்னேடீ?
ஆலாலம் உண்டிலனேல் அன்றயன்மால் உள்ளிட்ட

மேலாய தேவரெல்லாம் வீடுவர்காண் சாழலோ.


12.9

தென்பா லுகந்தாடுந் தில்லைச்சிற் றம்பலவன்

பெண்பா லுகந்தான் பெரும்பித்தன் காணேடீ
பெண்பா லுகந்திலனேற் பேதாய் இரு நிலத்தோர்

விண்பாலி யோகெய்தி வீடுவர்காண் சாழலோ.


12.10

தானந்தம் இல்லான் தனையடைந்த நாயேனை

ஆனந்த வெள்ளத் தழுத்துவித்தான் காணேடீ
ஆனந்த வெள்ளத் தழுத்துவித்த திருவடிகள்

வானுந்து தேவர்கட்கோர் வான்பொருள்காண் சாழலோ.


12.11

நங்காய் இதென்னதவம் நரம்போ டெலும்பணிந்து

கங்காளந் தோள்மேலே காதலித்தான் காணேடீ
கங்காளம் ஆமாகேள் காலாந்த ரத்திருவர்

தங்காலஞ் செய்யத் தரித்தனன்காண் சாழலோ.


12.12

கானார் புலித்தோல் உடைதலைஊண் காடுபதி

ஆனா லவனுக்கிங் காட்படுவார் ஆரேடி?
ஆனாலும் கேளாய் அயனுந் திருமாலும்

வானாடர் கோவும் வழியடியார் சாழலோ.


12.13

மலையரையன் பொற்பாவை வாள்நுதலான் பெண்திருவை

உலகறியத் தீவேட்டான் என்னுமது என்னேடீ
உலகறியத் தீவேளே தொழிந்தனனேல் உலகனைத்துங்

கலைநவின்ற பொருள்களெல்லாங் கலங்கிடுங்காண் சாழலோ.


12.14

தேன்புக்க தண்பனைசூழ் தில்லைச்சிற் றம்பலவன்

தான்புக்கு நட்டம் பயிலுமது என்னேடீ?
தான்புக்கு நட்டம் பயின்றிலனேல் தரணியெல்லாம்

ஊன்புக்க வேற்காளிக் கூட்டாங்காண் சாழலோ.


12.15

கடகரியும் பரிமாவும் தேரும்உகந் தேறாதே

இடபம்உகந் தேறியவா றெனக்கறிய இயம்பேடீ
தடமதில்கள் அவைமூன்றுந் தழலெரித்த அந்நாளில்

இடபமதாய்த் தாங்கினான் திருமால்காண் சாழலோ.


12.16

நன்றாக நால்வர்க்கும் நான்மறையின் உட்பொருளை

அன்றாலின் கீழிருந்தங் கறமுரைத்தான் காணேடீ
அன்றாலின் கீழிருந்தங் கறமுரைத்தான் ஆயிடினுங்

கொன்றான்காண் புரமூன்றுங் கூட்டோ டே சாழலோ.


12.17

அம்பலத்தே கூத்தாடி அமுதுசெயப் பலிதரியும்

நம்பனையுந் தேவனென்று நண்ணுமது என்னேடீ?
நம்பனையும் ஆமாகேள் நான்மறைகள் தாமறியோ

எம்பெருமான் ஈசாவென் றேத்தினகாண் சாழலோ.


12.18

சலமுடைய சலந்தரன்தன் உடல்தடிந்த நல்லாழி

நலமுடைய நாரணற்கன் றருளியவா றென்னேடீ?
நலமுடைய நாரணன்தன் நயனம்இடந் தானடிக்கீழ்

அலராக இடஆழி அருளினன்காண் சாழலோ.


12.19

அம்பரமாம் புள்ளித்தோல் ஆலாலம் ஆரமுதம்

எம்பெருமான் உண்டசதுர் எனக்கறிய இயம்பேடீ
எம்பெருமான் ஏதுடுத்தங் கேதமுது செய்திடினும்

தம்பெருமை தானறியாத் தன்மையன்காண் சாழலோ.


12.20

அருந்தவருக் காலின்கீழ் அறமுதலா நான்கினையும்

இருந்தவருக் கருளுமது எனக்கறிய இயம்பேடீ?
அருந்தவருக் கறமுதல்நான் கன்றருளிச் செய்திலனேல்

திருந்தவருக் குலகியற்கை தெரியாகாண் சாழலோ.


திருச்சிற்றம்பலம்


13. Tiruppuvalli – Heiliges Blumenpflücken

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13.1

இணையார் திருவடி என்தலைமேல் வைத்தலுமே

துணையான சுற்றங்கள் அத்தனையும் துறந்தொழிந்தேன்
அணையார் புனற்றில்லை அம்பலத்தே ஆடுகின்ற

புணையாளன் சீர்பாடிப் பூவல்லி கொய்யாமோ.


13.2

எந்தையெந் தாய்சுற்றம் மற்றுமெல்லாம் என்னுடைய

பந்தம் அறுந்தென்னை ஆண்டுகொண்ட பாண்டிப்பிரான்
அந்த இடைமருதில் ஆனந்தத் தேனிருந்த

பொந்தைப் பரவிநாம் பூவல்லி கொய்யாமோ.


13.3

நாயிற் கடைப்பட்ட நம்மையுமோர் பொருட்படுத்துத்

தாயிற் பெரிதுங் தயாவுடைய தம்பொருமான்
மாயப் பிறப்பறுந் தாண்டானென் வல்வினையின்

வாயிற் பொடியட்டிப் பூவல்லி கொய்யாமோ.


13.4

பண்பட்ட தில்லைப் பதிக்கரசைப் பரவாதே

எண்பட்ட தக்கன் அருக்கன் எச்சன் இந்துஅனல்
விண்பட்ட பூதப் படைவீர பத்திரரால்

புணப்பட்ட வாபாடிப் பூவல்லி கொய்யாமோ.


13.5

தேனாடு கொன்றை சடைக்கணிந்த சிவபெருமான்

ஊனாடி நாடிவந் துள்புகுந்தான் உலகர்முன்னே
நானாடி ஆடிநின் றோலமிட நடம்பயிலும்

வானாடர் கோவுக்கே பூவல்லி கொய்யாமோ.


13.6

எரிமூன்று தேவர்க் கிரங்கியருள் செய்தருளிச்

சிரமூன் றறத்தன் திருப்புருவம் நெரித்தருளி
உருமூன்று மாகி உணர்வரிதாம் ஒருவனுமே

புரமூன் றெரத்தவா பூவல்லி கொய்யாமோ.


13.7

வணங்கத் தலை வைத்து வார்கழல்வாய் வாழ்த்தவைத்து

இணங்தத்தன் சீரடியார் கூட்டமும்வைத் தெம்பெருமான்
அணங்கொடணிதில்லை அம்பலத்தே ஆடுகின்ற

குணங் கூரப் பாடிநாம் பூவல்லி கொய்யாமோ.


13.8

நெறிசெய் தருளித்தன் சீரடியார் பொன்னடிக்கே

குறிசெயது கொண்டென்னை ஆண்டபிரான் குணம்பரவி
முறிசெய்து நம்மை முழுதுடற்றும் பழவினையைக்

கிறிசெய்த வாபாடிபட பூவல்லி கொய்யாமோ.


13.9

பன்னாட் பரவிப் பணிசெய்யப் பாதமலர்

என்ஆகம் துன்னவைத்த பெரியோன் எழிற்சுடராய்க்
கல்நா ருரித்தென்னை யாண்டுகொண்டான் கழலிணைகள்

பொன்னான வாபாடிப் பூவல்லி கொய்யாமோ.


13.10

பேராசை யாமிந்தப் பிண்டமறப் பெருந்துறையான்

சீரார் திருவடி யென் தலைமேல் வைத்தபிரான்
காரார் கடல்நஞ்சை உண்டுகந்த காபாலி

போரார் புறம்பாடிப் பூவல்லி கொய்யாமோ.


13.11

பாலும் அமுதமுந் தேனுடனாம் பராபரமாய்க்

கோலங் குளிர்ந்துள்ளங் கொண்டபிரான் குரைகழல்கள்
ஞாலம் பரவுவார் நன்னெறியாம் அந்நெறியே

போலும் புகழ்பாடிப் பூவல்லி கொய்யாமோ.


13.12

வானவன் மாலயன் மற்றுமுள்ள தேவர்கட்கும்

கோனவ னாய் நின்று கூடலிலாக் குணங்குறியோன்
ஆன நெடுங்கடல் ஆலாலம் அமுதுசெய்யப்

போனகம் ஆனவா பூவல்லி கொய்யாமோ.


13.13

அன்றால நீழற்கீழ் அருமறைகள் தானருளி

நன்றாக வானவர் மாமுனிவர் நாள்தோறும்
நின்றார ஏத்தும் நிறைகழலோள் புனைகொன்றைப்

பொன்தாது பாடிநாம் பூவல்லி கொய்யாமோ.


13.14

படமாக என்னுள்ளே தன்னிணைப்போ தவையளித்திங்

கிடமாகக் கொண்டிருந் தேகம்பம் மேயபிரான்
தடமார் மதில்தில்லை அம்பலமே தானிடமா

நடமாடு மாபாடிப் பூவல்லி கொய்யாமோ.


13.15

அங்கி அருக்கன் இராவணன் அந்தகன் கூற்றன்

செங்கண் அரிஅயன் இந்திரனுஞ் சந்திரனும்
பங்கமில் தக்கனும் எச்சனுந்தம் பரிசழியப்

பொங்கியசீர் பாடிநாம் பூவல்லி கொய்யாமோ.


13.16

திண்போர் விடையான் சிவபுரத்தார் போரேறு

மண்பால் மதுரையிற் பிட்டமுது செய்தருளித்
தண்டாலே பாண்டியன் தன்னைப் பணிகொண்ட

புண்பாடல் பாடிநாம் பூவல்லி கொய்யாமோ.


13.17

முன்னாய மாலயனும் வானவரும் தானவரும்

பொன்னார் திருவடி தாமறியார் போற்றுவதே
என்னாகம் உள்புகுந் தாண்டு கொண்டான் இலங்கணியாம்

பன்னாகம் பாடிநாம் பூவல்லி கொய்யாமோ.


13.18

சீரார் திருவடித் திண்சிலம்பு சிலம்பொலிக்கே

ஆராத ஆசையதாய் அடியேன் அகமகிழத்
தேராந்த வீதிப் பெருந்துறையான் திருநடஞ்செய்

பேரானந் தம்பாடிப் பூவல்லி கொய்யாமோ.


13.19

அத்தி யுரித்தது போர்த்தருளும் பெருந்துறையான்

பித்த வடிவுகொண் டிவ்வுலகிற் பிள்ளையுமாம்
முத்தி முழுமுதலுத் தரகோச மங்கைவள்ளல்

புத்தி புகுந்தவா பூவல்லி கொய்யாமோ.


13.20

மாவார வேறி மதுரைநகர் புகுந்தருளித்

தேவார்ந்த கோலந் திகழப் பெருந்துறையான்
கோவாகி வந்தெம்மைக் குற்றவேல் கொண்டருளும்

பூவார் கழல்பரவிப் பூவல்லி கொய்யாமோ.


திருச்சிற்றம்பலம்


14. Tiru Undiyar – Das heilige Undi-Spiel

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14.1

வளைந்தது வில்லு விளைந்தது பூசல்

உளைந்தன முப்புரம் உந்தீபற

ஒருங்குடன் வெந்தவா றுந்தீபற.


14.2

ஈரம்பு கண்டிலம் ஏகம்பர் தங்கையில்

ஓரம்பே முப்புரம் உந்தீபற

ஒன்றும் பெருமிகை உந்தீபற.


14.3

தச்சு விடுத்தலும் தாமடி யிட்டலும்

அச்சு முறிந்ததென் றுந்தீபற

அழந்தன முப்புரம் உந்தீபற.


14.4

உய்யவல் லாரெரு மூவரைக் காவல்கொண்

டெய்யவல் லானுக்கே உந்தீபற

இளமுலை பங்கனென் றுந்தீபற.


14.5

சாடிய வேள்வி சரிந்திடத் தேவர்கள்

ஓடிய வாபாடி உந்தீபற

உருந்திர நாதனுக் குந்தீபற.


14.6

ஆவா திருமால் அவிப்பாகங் கொண்டன்று

சாவா திருந்தானென் று தீபற

சதுர்முகன் தாதையென் றுந்தீபற.


14.7

வெய்யவன் அங்கி விழுங்கத்திரட்டிய

கையைத் தறித்தானென் றுந்தீபற

கலங்கிற்று வேள்வியென் றுந்தீபற.


14.8

பார்ப்பதி யைப்பகை சாற்றிய தக்கனைப்

பார்ப்பதென் னேயேடி யந்தீபற

பணைமுலை பாகனுக் குந்தீபற.


14.9

புரந்தர னாரொரு பூங்குயி லாகி

மரந்தனி லேறினார் உந்தீபற

வானவர் கோனென்றே உந்தீபற.


14.10

வெஞ்சின வேள்வி வியாத்திர னார்தலை

துஞ்சிய வாபாடி உந்தீபற

தொடர்ந்த பிறப்பற உந்தீபற.


14.11

ஆட்டின் தலையை விதிக்குத் தலையாகக்

கூட்டிய வாபாடி உந்தீபற

கொங்கை குலுங்கிநின் றுந்தீபற.


14.12

உண்ணப் புகுந்த பகனொளிந் தோடாமே

கண்ணைப் பறித்தவா றுந்தீபற

கருக்கெட நாமெல்லாம் உந்தீபற.


14.13

நாமகள் நாசி சிரம் பிரமன்படச்

சோமன் முகன் நெரித் துந்தீபற

தொல்லை வினைகெட உந்தீபற.


14.14

நான்மறை யோனும் மகத்திய மான்படப்

போம்வழி தேடுமா றுந்தீபற

புரந்தரன் வேள்வியி லுந்தீபற.


14.15

சூரிய னார்தொண்டை வாயினிற் பற்களை

வாரி நெரித்தவா றுந்தீபற

மயங்கிற்று வேள்வியென் றுந்தீபற.


14.16

தக்கனா ரன்றே தலையிழந் தார்தக்கன்

மக்களைச் சூழநின் றுந்தீபற

மடிந்தது வேள்வியென் றுந்தீபற.


14.17

பாலக னார்க்கன்று பாற்கடல் ஈந்திட்ட

கோலச் சடையற்கே யந்தீபற

குமரன்தன் தாதைக்கே உந்தீபற.


14.18

நல்ல மலரின்மேல் நான்முக னார்தலை

ஒல்லை யரிந்ததென் றுந்தீபற

உகிரால் அரிந்ததென் றுந்தீபற.


14.19

தேரை நிறுத்தி மலையெடுத் தான்சிரம்

ஈரைந்தும் இற்றவா றுந்தீபற

இருபதும் இற்றதென் றுந்தீபற.


14.20

ஏகாசமிட்ட இருடிகள் போகாமல்

ஆகாசங்காவலென் றுந்தீபற

அதற்கப்பாலுங் காவலென் றுந்தீபற.


திருச்சிற்றம்பலம்


15. Tiruttonokkam – Der heilige Schulterblick

Deutsch · Umschrift · Tamil


15.1

பூத்தாரும் பொய்கைப் புனலிதுவே எனக்கருதிப்

பேய்த்தார் முகக்குறும் பேதைகுண மாகாமே
தீர்த்தாய் திகழ்தில்லை அம்பலத்தை திருநடஞ்செய்

கூத்தா உன் சேவடி கூடும்வண்ணந் தோணோக்கம்.


15.2

என்றும் பிறந்திறந் தாழாமே ஆண்டுகொண்டான்

கன்றால் விளவெறிந் தான்பிரமன் காண்பரிய
குன்றாத சீர்த்தில்லை அம்பலவன்குணம்பரவித்

துன்றார் குழலினீர் தோணோக்கம் ஆடாமோ.


15.3

பொருட்பற்றிச் செய்கின்ற பூசனைகள் போல்விளங்கிச்

செருப்புற்ற சீரடி வாய்க்கலசம் ஊனமுதம்
விருப்புற்று வேடனார் சேடெறிய மெய்குளிர்த்தங்கு

அருட்பெற்று நின்றவா தோணோக்கம் ஆடாமோ.


15.4

கற்போலும் நெஞ்சங் கசிந்துருகிக் கருணையினால்

நிற்பானைப் போலஎன நெஞ்சினுள்ளே புகுந்தருளி
நற்பாற் படுத்தென்னை நாடறியத் தானிங்ஙன்

சொற்பால தானவா தோணோக்கம் ஆடாமோ.


15.5

நிலம்நீர் நெருப்புயிர் நீள்விசும்பு நிலாப்பகலோன்

புலனாய மைந்தனோ டெண்வகையாயப் புணர்ந்துநின்றான்
உலகே ழெனத்திசை பத்தெனத்தா னொருவனுமே

பலவாகி நின்றவா தோணோக்கம் ஆடாமோ.


15.6

புத்தன் முதலாய புல்லறிவிற் பல்சமயம்

தத்தம் மதங்களில் தட்டுளுப்புப் பட்டுநிற்கச்
சித்தஞ் சிவமாக்கிச் செய்தனவே தவமாக்கும்

அத்தன் கருணையிலனால் தோணோக்கம் ஆடாமோ.


15.7

தீதில்லை மாணி சிவகருமஞ் சிதைத்தானைச்

சாதியும் வேதியன் தாதையனைத் தாளிரண்டுஞ்
சேதிப்ப ஈசன் திருவருளால் தேவர்தொழப்

பாதகமே சோறு பற்றினவா தோணோக்கம்.


15.8

மானம் அழிந்தோம் மதிமறந்தோம் மங்கைநல்லீர்

வானந் தொழுந்தென்னன் வார்கழலே நினைத்தடியோம்
ஆனந்தக் கூத்தன் அருள்பெறில் நாம் அவ்வணமே

ஆனந்த மாகிநின் றாடாமே தோணோக்கம்.


15.9

எண்ணுடை மூவர் இராக்கதர்கள் எரிபிழைத்துக்

கண்ணுதல் எந்தை கடைத்தலைமுன் நின்றதற்பின்
எண்ணிலி இந்திரர் எத்தனையோ பிரமர்களும்

மன்மிசை மால்பவர் மாண்டனர்காண் தோணோக்கம்.


15.10

பங்கயம் ஆயிரம் பூவினிலோர் பூக்குறையத்

தங்கண் இடந்தான் சேவடிமேல் சாத்தலுமே
சங்கரன் எம்பிரான் சக்கரமாற் கருளியவாறு

எங்கும் பரவிநாம் தோணோக்கம் ஆடாமோ.


15.11

காமனுடலுயிர் காலன்பற் காய்கதிரோன்

நாமகள் நாசிசிரம் பிரமன் கரம்எரியைச்
சோமன் கலைதலை தக்கனையும் எச்சனையுந்

தூய்மைகள் செய்தவா தோணோக்கம் ஆடாமோ.


15.12

பிரமன் அரியென் றிருவருக்கம் பேதைமையால்

பரமம் யாம்பரமம் என்றவர்கள் பதைப்பொடுங்க
அரனார் அழலுருவாய் அங்கே அளவிறந்து

பரமாகி நின்றவா தோணோக்கம் ஆடாமோ.


15.13

ஏழைத் தொழும்பனேன் எத்தனையோ காலமெல்லாம்

பாழுக் கிறைத்தேன் பரம்பரனைப் பணியாதே
ஊழிமுதற் சிந்தாத நன்மணிவந் தென்பிறவித்

தாழைப் பறித்தவா தோணோக்கம் ஆடாமோ.


15.14

உரைமாண்ட உள்ளொளி உத்தமன்வந் துளம்புகலும்

கரைமாண்ட காமப்பெருங்கடலைக் கடத்தலுமே
இரைமாண்ட இந்திரியப் பறவை இரிந்தோடத்

துரைமாண்ட வாபாடித் தோணோக்கம் ஆடாமோ.


திருச்சிற்றம்பலம்


16. Tirupponnusal – Die heilige goldene Schaukel

Deutsch · Umschrift · Tamil


16.1

சீரார் பவளங்கால் முத்தங் கயிறாக

ஏராரும் பொற்பலகை ஏறி இனிதமர்ந்து
நாரா யணன் அறியா நாண்மலர்த்தான் நாயடியேற்கு
ஊராகத் தந்தருளும் உத்தர கோசமங்கை
ஆரா அமுதின் அருள்தா ளிணைப்பாடிப்

போரார் கண்மடவீர் பொன்னூசல் ஆடாமோ.


16.2

மூன்றங் கிலங்கு நயனத்தன் மூவாத

வான்தங்கு தேவர்களுங் காணா மலரடிகள்
தேனதங்கித் தித்தித் தமுதூறித் தான்தெளிந்தங்கு
ஊன்தங்கி நின்றுருக்கும் உத்தர கோசமங்கைக்
கோன்தங் கிடைமருது பாடிக் குலமஞ்ஞை

போன்றங் கனநடையீர் பொன்னூசல் ஆடாமோ.


16.3

முன்னீறும் ஆதியு மில்லான் முனிவர்குழாம்

பன்னூறு கோடி யிமையோர்கள் தாம் நிற்பத்
தன்னீ றெனக்குருளித் தன்கருணை வெள்ளத்து
மன்னூற மன்னுமணி யுத்தர கோசமங்கை
மின்னேறு மாட வியன்மா ளிகைபாடிப்

பொனனேறு பூண்முலையீர் பொன்னூசல் ஆடாமோ.


16.4

நஞ்சமர் கண்டத்தன் அண்டத் தவர்நாதன்

மஞ்சுதோய் மாடமணி உத்தரகோசமங்கை
அஞ்சுசொலாள் தன்னோடுங் கூடி அடியவர்கள்
நெஞ்சுளே நின்றமுத மூறிக் கருணைசெய்து
துஞ்சல் பிறப்பறுப்பான் தூய புகழ்பாடிப்

புஞ்சுமார் வெள்வளையீர் பொன்னூசல் ஆடாமோ.


16.5

ஆணோ அலியோ அரிவையோ என்றிருவர்

காணாக் கடவுள் கருணையினால் தேவர்குழாம்
நாணாமே உய்யஆட் கொண்டருளி நஞ்சுதனை
ஊணாக உண்டருளும் உத்தர கோமங்கைக்
கோணார் பிறைச்சென்னிக் கூத்தன் குணம்பரவிப்

பூணார் வனமுலையீர் பொன்னூசல் ஆடாமோ.


16.6

மாதாடு பாகத்தன் உத்தர கோசமங்கைத்

தாதாடு கொன்றைச் சடையான் அடியாருள்
கோதாட்டி நாயேனை ஆட்கொண்டென் தொல்பிறவித்
தீதோடா வண்ணந் திகழப் பிறப்பறுப்பான்
காதாடு குண்டலங்கள் பாடிக் கசிந்தன்பால்

போதாடு பூண்முலையீர் பொன்னூசல் ஆடாமோ.


16.7

உன்னற் கரியதிரு வுத்தர கோசமங்கை

மன்னிப் பொலிந்திருந்த மாமறையோன் தன்புகழே
பன்னிப் பணிந்திறைஞ்சப் பாவங்கள் பற்றறுப்பான்
அன்னத்தின் மேலேறி ஆடுமணி மயில்போல்
என்னத்தன் என்னையும் ஆட்கொண்டான் எழில்பாடிப்

பொன்னொத்த பூண்முலையீர் பொன்னூசல் ஆடாமோ.


16.8

கோலவரைக்குடுமி வந்து குவலத்துச்

சால அமுதுண்டு தாழ்கடலின் மீதெழுந்து
ஞால மிகப்பரிமேற் கொண்டு நமையாண்டான்
சீலந் திகழுந் திருவுத்தர கோசமங்கை
மாலுக் கரியானை வாயார நாம்பாடிப்

பூலித் தகழ்குழைந்து பொன்னூசல் ஆடாமோ.


16.9

தெங்குலவு சோலைத் திருஉத்தர கோசமங்கை

தங்குலவு சோதித் தனியுருவம் வந்தருளி
எங்கள் பிறப்பறுத்திட் டெந்தரமும் ஆட்கொள்வான்
பங்குலவு கோதையுந் தானும் பணிகொண்ட
கொங்குலவு கொன்றைச் சடையான் குணம்பரவிப்

பொங்குலவு பூண்முலையீர் பொன்னூசல் ஆடாமோ.


திருச்சிற்றம்பலம்


17. Annaippattu – Zehn Lieder an die Mutter

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17.1

வேத மொழியர்வெண் ணீற்றர்செம் மேனியர்

நாதப் பறையினர் அன்னே என்னும்
நாதப் பறையினர் நான்முகன் மாலுக்கும்

நாதரிந் நாதனார் அன்னே என்னும்.


17.2

கண்ணஞ் சனத்தார் கருணைக் கடலினர்

உள்நின் றுருக்குவர் அன்னே என்னும்
உள்நின் றுருக்கி உலப்பிலா ஆனந்தக்

கண்ணீர் தருவரால் அன்னே என்னும்.


17.3

நித்த மணாளர் நிரம்ப அழகியர்

சித்தத் திருப்பரால் அன்னே என்னும்
சித்தத் திருப்பவர் தென்னன் பெரும்துறை

அத்தர்ஆ னந்தரால் அன்னே என்னும்.


17.4

ஆடரப் பூணுடைத் தோல்பொடிப் பூசிற்றோர்

வேடம் இருந்தவா றன்னே என்னும்
வேடம் இருந்தவா கண்டுகண் டென்னுள்ளம்

வாடும் இதுவென்ன அன்னே என்னும்.


17.5

நீண்ட கரத்தர் நெறிதரு குஞ்சியர்

பாண்டிநன் னாடரால் அன்னே என்னும்
பாண்டிநன் னாடர் பரந்தெழு சிந்தையை

ஆண்டன்பு செய்வரால் அன்னே என்னும்.


17.6

உன்னற் கரியசீர் உத்தர மங்கையர்

மன்னுவ தென்நெஞ்சில் அன்னே என்னும்
மன்னுவ தென்நெஞ்சில் மாலயன் காண்கிலார்

என்ன அதியசம் அன்னே என்னும்.


17.7

வெள்ளைக் கலிங்கத்தர் வெண்திரு முண்டத்தர்

பள்ளிக்குப் பாயந்தர் அன்னே என்னும்
பள்ளிக்குப் பாயத்தர் பாய்பரி மேற்கொண்டான்

உள்ளங் கவர்வரால் அன்னே என்னும்.


17.8

தாளி அறுகினர் சந்தனச் சாந்தினர்

ஆளெம்மை ஆள்வரால் அன்னே என்னும்
ஆளெம்மை ஆளும் அடிகளார் தங்கையில்

தாள மிருந்தவா றன்னே என்னும்.


17.9

தையலோர் பங்கினர் தாபத வேடத்தர்

ஐயம் புகுவரால் அன்னே என்னும்
ஐயம் புகுந்தவர் போதலும் என்னுள்ளம்

நையுமிது வென்னே அன்னே என்னும்.


17.10

கொன்றை மதியமும் கூவின மத்தமும்

துன்றிய சென்னியர் அன்னே என்னும்
துன்றிய சென்னியின் மத்தம்உன் மத்தமே

இன்றெனக் கானவா றன்னே என்னும்.


திருச்சிற்றம்பலம்


18. Kuyilpattu – Zehn Lieder an den Kuckuck

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18.1

கீத மினிய குயிலே கேட்டியேல் எங்கள் பெருமான்

பாத மிரண்டும் வினவில் பாதாளம் ஏழினுக் கப்பால்
சோதி மணிமுடி சொல்லிற் சொல்லிறந்து நின்ற தொன்மை

ஆதிகுண மொன்று மில்லான் அந்தமி லான்வரக் கூவாய்.


18.2

ஏர்தரும் ஏழுல கேத்த எவ்வுரு வுந்தன் னுருவாய்

ஆர்கலி சூழ்தென் னிலங்கை அழகமர் வண்டோ தரிக்குப்
பேரருளின்ப மளித்த பெருந்துறை மேய பிரானைச்

சீரிய வாயாற் குயிலே தென்பாண்டி நாடனைக் கூவாய்.


18.3

நீல வுருவிற் குயிலே நீள்மணி மாடம் நிலாவுங்

கோல அழகில் திகழுங் கொடிமங்கை உள்ளுறை கோயில்
சீலம் பெரிதும் இனிய திருவுத் தரகோச மங்கை

ஞாலம் விளங்க இருந்த நாயக னைவரக் கூவாய்.


18.4

தேன்பழச் சோலை பயிலுஞ் சிறுகுயி லேயிது கேள்நீ

வான்பழித் திம்மண் புகுந்து மனிதரை ஆட்கொண்ட வள்ளல்
ஊன்பழித் துள்ளம் புகுந்தென் உணர்வது வாய வொருத்தன்

மான்பழித் தாண்டமெல் நோக்கி மணாளனை நீவரக் கூவாய்.


18.5

சுந்தரத் தின்பக் குயிலே சூழ்சுடர் ஞாயிறு போல

அந்தரத் தேநின் றிழிந்திங் கடியவ ராசை அறுப்பான்
முந்தும் நடுவும் முடிவு மாகிய மூவ ரறியாச்

சிந்தூரச் சேவடி யானைச் சேவக னைவரக் கூவாய்.


18.6

இன்பந் தருவன் குயிலே ஏழுல கும்முழு தாளி

அன்பன் அமுதளித் தூறும் ஆனந்தன் வான்வந்த தேவன்
நன்பொன் மணிச்சுவ டொத்த நற்பரி மேல்வரு வானைக்

கொம்பின் மிழற்றுங் குயிலே கோகழி நாதனைக் கூவாய்.


18.7

உன்னை உகப்பன் குயிலே உன்துணைத் தோழியும் ஆவன்

பொன்னை அழிந்தநன் மேனிப் புகழில் திகழும் அழகன்
மன்னன் பரிமிசை வந்த வள்ளல் பெருந்துறை மேய

தென்னவன் சேரவன் சோழன் சீரப்புயங் கன்வரக் கூவாய்.


18.8

வாயிங்கே நீகுயிற் பிள்ளாய் மாலொடு நான்முகன் தேடி

ஓவியவ ருன்னி நிற்ப ஒண்தழல் விண்பிளந் தோங்கி
மேவிஅன் றண்டங் கடந்து விரிசுட ராய்நின்ற மெய்யன்

தாவி வரும்பரிப் பாகன் தாழ்சடை யோன்வரக் கூவாய்.


18.9

காருடைப் பொன்திகழ் மேனிக் கடிபொழில் வாழுங் குயிலே

சீருடைச் செங்கமலத்தில் திகழுரு வாகிய செல்வன்
பாரிடைப் பாதங்கள் காட்டிப் பாசம் அறுத்தெனை யாண்ட

ஆருடை அம்பொனின் மேனி அமுதினை நீவரக் கூவாய்.


18.10

கொந்தண வும்பொழிற் சோலைக் கூங்குயி லேயிது கேள்நீ

அந்தண னாகிவந்திங்கே அழகிய சேவடி காட்டி
எந்தம ராம்இவ னென்றிங் கென்னையும் ஆட்கொண்டருளும்

செந்தழல் போல்திரு மேனித் தேவர்பி ரான்வரக் கூவாய்.


திருச்சிற்றம்பலம்


19. Tiruttasangam – Die zehn heiligen Königszeichen

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19.1

ஏரார் இளங்கிளியே எங்கள் பெருந்துறைக்கோன்

சீரார் திருநாமம் தேர்ந்துரையாய் - ஆரூரன்
செம்பெருமான் வெண்மலாரான் பாற்கடலான் செப்புவபோல்

எம்பெருமான் தேவர்பிரான் என்று.


19.2

ஏதமிலா இன்சொல் மரகதமே ஏழ்பொழிற்கும்

நாதன்மை ஆளுடையான் நாடுரையாய் - காதலவர்க்கு
அன்பாண்டு மீளா அருள்புரிவான் நாடென்றும்

தென்பாண்டி நாடே தெளி.


19.3

தாதாடு பூஞ்சோலைத் தத்தாய் நமையாளும்

மாதாடும் பாகத்தான் வாழ்பதியென் - கோதட்டிப்
பத்தரெல்லாம் பார்மேற் சிவபுரம்போற் கொண்டாடும்

உத்தர கோசமங்கை யூர்.


19.4

செய்யவாய்ப் பைஞ்சிறகிற் செல்வீநஞ் சிந்தைசேர்

ஐயன் பெருந்துறையான் ஆறுரையாய் - தையலாய்
வான்வந்த சிந்தை மலங்கழுவ வந்திழியும்

ஆனந்தங் காணுடையான் ஆறு.


19.5

கிஞ்சுகவாய் அஞ்சுகமே கேடில் பெருந்துறைக்கோன்

மஞ்சன் மருவும் மலைபகராய் - நெஞ்சத்து
இருளகல வாள்வீசி இன்பமரும் முத்தி

அருளுமலை என்பதுகாண் ஆய்ந்து.


19.6

இப்பாடே வந்தியம்பு கூடுபுகல் என்கிளியே

ஒப்பாடாச் சீருடையான் ஊர்வதென்னே - எப்போதும்
தேன்புரையுஞ் சிந்தையராய்த் தெய்வப்பெண் ணேத்திசைப்ப

வான்புரவி யூரும் மகிழ்ந்து.


19.7

கோற்றேன் மொழிக்கிள்ளாய் கோதில் பெருந்துறைக்கோள்

மாற்றாறை வெல்லும் படைபகராய் - ஏற்றார்
அழுக்கடையா நெஞ்சுருக மும்மலங்கள் பாயுங்

கழுக்கடைகாண் கைக்கொள் படை.


19.8

இன்பால் மொழிக்கிள்ளாய் எங்கள் பெருந்துறைக்கோள்

முன்பால் முழங்கும் முரசியம்பாய் - அன்பாற்
பிறவிப் பகைகலங்கப் பேரின்பத் தோங்கும்

பருமிக்க நாதப் பறை.


19.9

ஆய மொழிக்கிள்ளாய் அள்ளூரும் அன்பர்பால்

மேய பெருந்துறையான் மெய்த்தாரென் - தீயவினை
நாளுமணு காவண்ணம் நாயேனை ஆளுடையான்

தாளிஅறு காம் உவந்த தார்.


19.10

சோலைப் பசுங்கிளியே தூநீர்ப் பெருந்துறைக்கோன்

கோலம் பொலியுங் கொடிகூறாய் - சாலவும்
ஏதிலார் துண்ணென்ன மேல்விளங்கி ஏர்காட்டும்

கோதிலா ஏறாம் கொடி.


திருச்சிற்றம்பலம்


20. Tiruppalli Ezhuchi – Das heilige Wecklied

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20.1

போற்றியென் வாழ்முத லாகிய பொருளே

புலர்ந்தது பூங்கழற் கிணைதுணை மலர்கொண்
டேற்றிநின் திருமுகத் தெமக்கருள் மலரும்
எழில்நகை கொண்டுநின் திருவடி தொழுகோம்
சேற்றிதழ்க் கமலங்கள் மலரும்தண் வயல்சூழ்
திருப்பெருந் துறை உறை சிவபெருமானே
ஏற்றுயர் கொடியுடை யாய்எனை யுடையாய்

எம்பெரு மான்பள்ளி யெழுந்தருளாயே.


20.2

அருணண்இந்திரன் திசை அணுகினன் இருள்போய்

அகன்றது உதயம்நின் மலர்த்திரு முகத்தின்
கருனையின் சூரியன் எழவெழ நயனக்
கடிமலர் மலரமற்று அண்ணலங் கண்ணாம்
திரள்நிரை அருள்பதம் முரல்வன இவையோர்
திருப்பெருந் துறையுறை சிவபெருமானே
அருள் நிதி தர வரும் ஆனந்த மலையே

அலைகடலே பள்ளி யெழுந்தருளாயே.


20.3

கூவின பூங்குயில் கூவின கோழி

குருகுகள் இயம்பின இயம்பின சங்கம்
ஓவின தாரகை ஒளியொளி உதயத்து
ஓருப்படு கின்றது விருப்பொடு நமக்குத்
தேவநற் செறிகழல் தாளிணை காட்டாய்
திருப்பெருந் துறையுறை சிவபெருமானே
யாவரும் அறிவரி யாய்எமக் கெளியாய்

எம்பெரு மான்பள்ளி யெழுந்தருளாயே.


20.4

இன்னிசை வீணையார் யாழினர் ஒருபால்

இருக்கொடு தோத்திரம் இயம்பினர் ஒருபால்
துன்னிய பிணைமலர்க் கையினர் துவள்கையர் ஒருபால்
தொழுகையர் அழுகையர் துவள்கையர் ஒருபால்
சென்னியில் அஞ்சலி கூப்பினர் ஒருபால்
திருப்பெருந் துறையுறை சிவபெரு மானே
என்னையும் ஆண்டுகொண்டின்னருள் புரியும்

எம்பெரு மான்பள்ளி யெழுந்தருளாயே.


20.5

பூதங்கள் தோறும்நின் றாய்எனின் அல்லால்

போக்கிலன் வரவிலன் எனநினைப் புலவோர்
கீதங்கள் பாடுதல் ஆடுதல் அல்லால்
கேட்டறி யோம்உனைக் கண்டறி வாரைச்
சீதங்கொள் வயல்திருப் பெருந்துறை மன்னா
சிந்தனைக் கும்அரியாய் எங்கள் முன்வந்து
ஏதங்கள் அறுத்தெம்மை ஆண்டருள் புரியும்

எம்பெரு மான்பள்ளி யெழுந்தருளாயே.


20.6

பப்பற விட்டிருந்து உணரும்நின் அடியார்

பந்தனை வந்தறுத் தார் அவர் பலரும்
மைப்பறு கண்ணியர் மானுடத் தியல்பின்
வணங்குகின்றார் அணங் கின்மண வாளா
செப்புறு கமலங்கண் மலரும்தண் வயல்சூழ்
திருப்பெருந் துறையுறை சிவபெருமானே
இப்பிறப்பு அறுத்து எமை ஆண்டருள் புரியும்

எம்பெரு மான்பள்ளி யெழுந்தருளாயே.


20.7

அது பழச்சுவையென அமுதென அறிதற்கு

அரிதென எளிதென அமரும் அறியார்
இது அவன் திருவுரு இவன் அவன் எனவே
எங்களை ஆண்டுகொணடு இங் கெழுந்தருளும்
மதுவளர் பொழில்திரு உத்தர கோச
மங்கையுள்ளாய்திருப் பெருந்துறை மன்னா
எதுஎமைப் பணிகொளு மாறது கேட்போம்

எம்பெருமான்பள்ளி யெழுந்தருளாயே.


20.8

முந்திய முதல்நடு இறுதியும் ஆனாய்

மூவரும் அறிகிலர் யாவர்மற் றறிவார்
பந்தணை விரலியும் நீயும்நின்னடியார்
பழங்குடில் தொறும்எழுந் தருளிய பரனே
செந்தழல் புரைதிரு மேனியுங் காட்டித்
திருப்பெருந் துறையறை கோயிலும் காட்டி
அந்தணன் ஆவதும் காட்டிவந் தாண்டாய்

ஆரமுதே பள்ளி யெழுந்தருள்யே.


20.9

விண்ணகத் தேவரும் நண்ணவும் மாட்டா

விழுப்பொரு ளேயுன தொழுப்படி யோங்கள்
மண்ணகத் தேவந்து வாழச்செய் தானே
வண்திருப் பெருந்துறை யாய்வழி யடியோம்
கண்ணகத் தேநின்று களிதரு தேனே
கடலமு தேகரும் பேவிரும் படியார்
எண்ணகத் தாய்உல குக்குயி ரானாய்

எம்பெருமான்பள்ளி எழுந்தருளாயே.


20.10

புவனியில் போய்ப்பிற வாமையின் நாள்நாம்

போக்குகின் றோம்அவ மேஇந்தப்பூமி
சிவனுய்யக் கொள்கின்ற வாறென்று நோக்கித்
திருப்பெருந் துறையுறை வாய்திரு மாலாம்
அவன்விருப் பெய்தவும் மலரவன் ஆசைப்
படவும்நின் அவர்தம்மெய்க்கருணையும் நீயும்
அவணியில் புகுந்தெமை ஆட்கொள்ள வல்லாய்

ஆரமு தேபள்ளி யெழுந்தருளாயே.


திருச்சிற்றம்பலம்


21. Koyil Mutta Tiruppatigam – Der ältere Tempelgesang

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21.1

உடையாள் உன்தன் நடுவிருக்கும் உடையாள் நடுவுள் நீயிருத்தி

அடியேன் நடுவுள் இருவீரும் இருப்பதானால் அடியேன்உன்
அடியார் நடுவுள் இருக்கும் அருளைப்புரி யாய் பொன்னம்பலத்தெம்

முடியா முதலே என்கருத்து முடியும் வண்ணம் முன்னின்றே.


21.2

முன்னின் றாண்டாய் எனை முன்னம் யானும் அதுவே முயல்வுற்றுப்

பின்னின் றேவல் செய்கின்றேன் பிற்பட் டொழிந்தேன் பெம்மானே
என்னின் றருளி வரநின்று போந்தி டென்னா விடில் அடியார்

உன்னின் றிவனார் என்னாரோ பொன்னம் பலக்கூத் துகந்தானே.


21.3

உகந்தானே அன்புடை அடிமைக் குருகாவுள்ளத் துணிர்விலியேன்

சகந்தான் அறிய முறையிட்டால் தக்கவாறன் றென்னாரோ
மகந்தான் செய்து வழிவந்தார் வாழ வாழ்ந்தாய் அடியேற்குன்

முகந்தான் தாரா விடின்முடிவேன் பொன்னம் பலத்தெம் முழுமுதலே.


21.4

முழுமுத லேஐம் புலனுக்கும் மூவர்க்கும் என்தனக்கும்

வழிமுதலேநின் பழவடி யார் திரள்வான் குழுமிக்
கெழுமுத லேயருள் தந்தி ருக்கஇரங்குங்கொல்லோ என்று

அழுமதுவேயன் றிமந்றென் செய்கேன் பொன்னம் பலத்தரைசே.


21.5

அரைசே பொன்னம் பலத்தாடும் அமுதே என்றுன் அருள்நோக்கி

இரைதேர் கொக்கொத் திரவுபகல் ஏசற்றிருந்தே வேசற்றேன்
கரைசேர் அடியார் களிசிறப்பக் காட்சி கொடுத்துன் அடியேன்பால்

பிரைசேர் பாலின் நெய்போலப் பேசா திருந்தால் ஏசாரோ.


21.6

ஏசா நிற்பர் என்னைஉனக் கடியா னென்று பிறரெல்லாம்

பேசா நிற்பர் யான்தானும் பேணா நிற்பேன் நின்னருளே
தேசா நேசர் சூழ்ந்திருக்குந் திருவோ லக்கஞ் சேவிக்க

ஈசா பொன்னம் பலத்தாடும் எந்தாய் இனித்தான் இரங்காயே.


21.7

இரங்கும் நமக்கம் பலக்கூத்தன் என்றென் றேமாந்திருப்பேனை

அருங்கற் பனைகற் பித்தாண்டாய் ஆள்வா ரிலிமா டாவேனோ
நெருங்கும் அடியார் களும்நீயும் நின்று நிலாவி விளையாடும்

மருங்கே சார்ந்து வரஎங்கள் வாழ்வே வாவென்றருளுவாயே.


21.8

அருளா தொழிந்தால் அடியேனை அஞ்சல் என்பார் ஆர்இங்குப்

பொருளா என்னைப் புகுந்தாண்ட பொன்னே பொன்னம்பலக்கூத்தா
மருளார் மனத்தோ டுனைப்பிரிந்து வருந்துவேனை வாவென்றுன்

தெருளார் கூட்டங் காட்டாயேல் செத்தே போனாற் சிரியாரோ.


21.9

சிரிப்பார் களிப்பார் தேனிப்பார் திரண்டுதிரண்டுன் திருவார்த்தை

விரப்பார் கேட்பார் மெச்சுவார் வெவ்வே றிருந்துன் திருநாமம்
தரிப்பார் பொன்னம் பலத்தாடும் தலைவா என்பார் அவர்முன்னே

தரிப்பாய் நாயேன் இருப்பேனோ நம்பி இனித்தான் நல்காயே.


21.10

நல்கா தொழியான் நமக்கென்றும் நாமம் பிதற்றி நயனனீர்

மல்கா வாழ்த்தா வாய்குழறா வணங்கா மனத்தால் நினைந்துருகிப்
பல்காலுன்னப் பாவித்துப் பரவிப் பொன்னம் பலமென்றே

ஒல்கா நிற்கும் உயிர்க்கிரங்கி அருளாய் என்னை உடையானே.


திருச்சிற்றம்பலம்


22. Koyil Tiruppatigam – Der Tempelgesang

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22.1

மாறிநின்றென்னை மயங்கிடும் வஞ்சப்

புலனைந்தின் வழியடைத் தமுதே
ஊறிநின்றென்னுள் எழுபரஞ்சோதி
உள்ளவா காணவந்தருளாய்
தேறலின் தெளிவே சிவபெருமானே
திருப்பெருந்துறையுறை சிவனே
ஈறிலாப் பதங்கள் யாவையும் கடந்த

இன்பமே என்னுடை அன்பே.


22.2

அன்பினால் அடியேன் ஆவியோ டாக்கை

ஆனந்த மாய்க் கசிந்துருக
என்பாம் அல்லா இன்னருள் தந்தாய்
யானிதற் கிலனொர்கைம்மாறு
முன்புமாய்ப் பின்னும் முழுதுமாய்ப்
பரந்த முத்தனே முடிவிலா முதலே
தென்பெருந்துறையாய் சிவபெருமானே

சீருடைச் சிவபுரத்தரைசே.


22.3

அரைசனே அன்பர்க் கடியனே னுடைய

அப்பனே ஆவியோ டாக்கை
புரைபுரை கனியப் புகுந்துநின்றுருக்கிப்
பொய்யிருள் கடிந்த மெய்ச்சுடரே
திரைபொரா மன்னும் அமுதத் தெண்கடலே
திருப்பெருந்துறையுறை சிவனே
உரையுணர் விறந்துநின்றுணர்வதோர் உணர்வே

யானுன்னை உரைக்குமா றுணர்த்தே.


22.4

உணர்ந்த மாமுனிவர் உம்பரோ டொழிந்தார்

உணர்வுக்குந் தெரிவரும் பொருளே
இணங்கிலி எல்லா உயிர்கட்கும் உயிரே
எனைப் பிறப் பறுக்கும் எம்மருந்தே
திணிந்ததோர் இருளில் தெளிந்ததூ வெளியே
திருப்பெருந்துறையுறை சிவனே
குணங்கள் தாமில்லா இன்பமே உன்னைக்

குறுகினேற் கினியென்ன குறையே.


22.5

குறைவிலா நிறைவே கோதிலா அமுதே

ஈறிலாக் கொழுஞ்சுடர்க் குன்றே
மறையுமாய் மறையின் பொருளுமாய் வந்தேன்
மனத்திடை மின்னிய மன்னே
சிறைபெறா நீர்போல் சிந்தைவாய்ப்பாயும்
திருப்பெருந்துறையுறை சிவனே
இறைவனே நீயென் உடலிடங் கொண்டாய்

இனியுன்னை யென்னிரக் கேனே.


22.6

இரந்திரந் துருக என்மனத் துள்ளே

ஏகின்ற சோதியே இமையோர்
சிரந்தனிற் பொலியுங் கமலச்சே வடியாய்
திருப்பெருந்துறையுறை சிவனே
நிரந்தஆகாயம் நீர்நிலம் தீகால்
ஆயவை அல்லையாய் ஆங்கே
கரந்ததோர் உருவே களித்தனன் உன்னைக்

கண்ணுறங் கண்டுகொண்டின்றே.


22.7

இன்றெனக் கருளி இருள்கடிந்துள்ளக்

தெழுகின்ற ஞாயிறே போன்று
நின்றநின் தன்மை நினைப்பற நினைந்தேன்
நீயலால் பிறிது மற்றின்மை
சென்றுசென்றுணுவாய்த் தேய்ந்துதேய்ந்தொன்றாம்
திருப்பெருந்துறையுறை சிவனே
ஒன்றும் நீயல்லை அன்றியொன் றில்லை

யாருன்னை அறியகிற்பாரே.


22.8

பார்பதம் அண்டம் அனைத்துமாய் முளைத்துப்

பரந்ததோர் படரொளிப் பரப்பே
நீருறு தீயே நினைவதேல் அரிய
நின்மலா நின்னருள் வெள்ளச்
சீருறு சிந்தை எழுந்ததோர் தேனே
திருப்பெருந்துறையுறை சிவனே
ஆருற வெனக்கிய காரய லுள்ளார்

ஆனந்தம் ஆக்குமென் சோதி.


22.9

சோதியாய்த் தோன்றும் உருவமே அருவாம்

ஒருவனே சொல்லுதற் கரிய
ஆதியே நடுவே அந்தமே பந்தம்
அறுக்கும் ஆனந்தமா கடலே
தீதிலா நன்மைத் திருவருட்குன்றே
திருப்பெருந்துறையுறை சிவனே
யாதுநீ போவதோர் வகையெனக்கருளாய்

வந்துநின் இணையடி தந்தே.


22.10

தந்ததுன் தன்னைக் கொண்டதென் றன்னைச்

சங்கரா ஆர்கொலோ சதுரர்
அந்தமொன் றில்லா ஆனந்தம் பெற்றேன்
யாதுநீ பெற்றதொன் றென்பால்
சிந்தையே கோயில் கொண்ட எம்பெருமான்
திருப்பெருந்துறையுறை சிவனே
எந்தையே ஈசா உடலிடங் கொண்டாய்

யான் இதற் கிலன்ஓர்கைம் மாறே.


திருச்சிற்றம்பலம்


23. Settilappattu – Zehn Lieder des noch nicht Gestorbenen

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23.1

பொய்யனேன் அகம்நெகப் புகுந்தமுதூறும்

புகுமலர்க்கழலிணையடி பிரிந்தும்
கையனேன் இன்னுஞ் செத்திலேன் அந்தோ
விழித்திருந் துள்ளக் கருத்தினை இழந்தேன்
ஐயனே அரனே அருப்பெருங் கடலே
அத்தனே அயன் மாற்கறி யொண்ணாச்
செய்யமே னியனே செய்வகை அறியேன்

திருப்பெருந்துறையுறை மேவிய சிவனே.


23.2

புற்று மாய்மர மாய்ப்புனல் காலே

உண்டி யாய் அண்ட வாணரும் பிறரும்
மற்றியாரும் நின்மலரடி காணா
மன்ன என்னையோர் வார்த்தையுட் படுத்துப்
பற்றினாய் பதையேன் மனமிக உருகேன்
பரிகிலேன் பரியாவுடல் தன்னைச்
செற்றிலேன் இன்னுந் திரிதருகின்றேன்

திருப்பெருந்துறையுறை மேவிய சிவனே.


23.3

புலைய னேனையும் பொருளென நினைந்துன்

அருள்புரிந்தனை புரிதலுங் களித்துத்
தலையினால் நடந்தேன் விடைப்பாகா
சங்கரா எண்ணில் வானவர்க்கெல்லாம்
நிலையனே அலைநீர்விடமுண்ட நித்தனே
அடையார்புர மெரிந்த
சிலையனே யெனைச் செத்திடப் பணிவாய்

திருப்பெருந்துறையுறை மேவிய சிவனே.


23.4

அன்பராகிமற் றருந்தவம் முயல்வார்

அயனும் மாலுமற் றழலுறு மெழுகாம்
என்பராய் நினைவார் எனைப்பலர்
நிற்க இங்கெனை எற்றினுக் கண்டாய்
வன்பராய் முருடொக்கும் என்சிந்தை
மரக்கண் என்செவி இரும்பினும் வலிது
தென்பராய்த் துறை யாய் சிவலோகா

திருப்பெருந்துறையுறை மேவிய சிவனே.


23.5

ஆட்டுத்தேவர் தம் விதியொழிந் தன்பால்

ஐயனே என்றுன் அருள்வழி யிருப்பேன்
நாட்டுத்தேவரும் நாடரும் பொருளே
நாதனே உனைப் பிரிவறா அருளைப்
காட்டித்தேவநின் கழலிணை காட்டிக்
காயமாயத்தைக் கழிந்தருள் செய்யாய்
சேட்டைத்தேவர்தந் தேவர்பிரானே

திருப்பெருந்துறையுறை மேவிய சிவனே.


23.6

அறுக்கிலேன் உடல்துணிபடத்தீப்புக்

கார்கிலேன் திருவருள் வகையறியேன்
பொறுக்கிலேன்உடல் போக்கிடங் காணேன்
போற்றி போற்றியென் போர்விடைப் பாகா
இறக்கிலேன் உனைப்பிரிந்தினிதிருக்க
எனசெய்கேன்இது செய்க என்றருளாய்
சிறக்கணே புனல் நிலவிய வயல்சூழ்

திருப்பெருந்துறையுறை மேவிய சிவனே.


23.7

மாயனேமறிகடல்விடம் உண்ட

வானவாமணி கண்டந்தெம் அமுதே
நாயினேன் உனைநினையவும் மாட்டேன்
நமச்சிவாய என் றுன்னடி பணியாய்
பேயன் ஆகிலும் பெருநெறி காட்டாய்
பிறைகுலாஞ்சடைப் பிஞ்ஞகனேயோ
சேயனாகிநின்றலறுவ தழகோ

திருப்பெருந்துறையுறை மேவிய சிவனே.


23.8

போது சேரயன் பொருகடற் கிடந்தோன்

புரந்த ராதிகள் நிற்கமற்றென்னைக்
கோதுமாட்டிநின் குரைகழல் காட்டிக்
குறிக்கொள் கென்றுநின்தொண்டரிற் கூட்டாய்
யாது செய்வதென் றிருந்தனன் மருந்தே
அடியனேன் இடர்ப்படுவதும் இனிதோ
சீதவார்புனல் நிலவிய வயல்சூழ்

திருப்பெருந்துறையுறை மேவிய சிவனே.


23.9

ஞாலம் இந்திரன் நான்முகன் வானவர்

நிற்க மற்றெனை நயந்தினி தாண்டாய்
காலன் ஆர்உயிர்கொண்ட பூங்கழலாய்
கங்கை யாய் அங்கி தங்கிய கையாய்
மாலும் ஓலமிட்டலறும் அம்மலர்க்கே
மரக்க ணேனேயும் வந்திடப் பணியாய்
சேலும் நீலமும் நிலவிய வயல்சூழ்

திருப்பெருந்துறையுறை மேவிய சிவனே.


23.10

அளித்துவந்தெனக் காவஎன்றருளி

அச்சந்தீர்த்தநின் அருட்பெருங்கடலில்
திளைத்துந்தேக்கியும் பருகியும் உருகேன்
திருப்பெருந்துறையுறை சிவனே
வளைக்கை யானொடு மலரவன் அறியா
வான வாமலை மாதொரு பாகா
களிப்பெலாம் மிகக் கலங்கிடு கின்றேன்

கயிலை மாமலை மேவிய கடலே.


திருச்சிற்றம்பலம்


24. Adaikkalappattu – Zehn Lieder der Zuflucht

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24.1

செழுக்கமலத் திரளனநின் சேவடி நேர்ந்தமைந்த

பழுத்தமனத் தடியருடன் போயினர் யான் பாவியேன்
புழுக்கணுடைப் புன்குரம்பைப் பொல்லாக்கல்வி ஞானமிலா

அழுக்குமனத் தடியேன் உடையாய் உன் அடைக்கலமே.


24.2

வெறுப்பனவே செய்யும் என்சிறுமையைநின் பெருமையினாற்

பொறுப்பவனே அராப் பூண்பவனேபொங்க கங்கைசடைக்
செறுப்பவனே நின்திருவருளால் பிறவியைவேர்

அறுப்பவனே உடையாய்அடியேன்உன் அடைக்கலமே.


24.3

பெரும்பெருமான்என் பிறவியை வேரறுத்துப் பெரும்பிச்சுத்

தரும்பெருமான் சதுரப்பெருமான் என் மனத்தினுள்ளே
வரும்பெருமான் மலரோன் நெடுமாலறியாமல் நின்ற

அரும்பெருமான் உடையாய் அடியேன் உன் அடைக்கலமே.


24.4

பொழிகின்ற துன்பப் புயல்வெள்ளத்தில்நின் கழற்புணைகொண்

டிழிகின்ற அன்பர்கள் ஏறினர் வான்யான் இடர்க்கடல்வாய்ச்
சுழிசென்று மாதர்த் திரைபொரக் காமச் சுறவெறிய

அழிகின்றனன் உடையாய் அடியேன் உன் அடைக்கலமே.


24.5

சுருள்புரி கூழையர் சூழலிற் பட்டுன் திறம்மறந்திங்கு

இருள்புரி யாக்கையிலேகிடந் தெய்த்தனன் மைத்திடங்கண்
வெருள்புரிமான்அன்ன நோக்கிதன் பங்கவிண்ணோர்பெருமான்

அருள்புரியாய் உடையாய் அடியேன் உன் அடைக்கலமே.


24.6

மாழைமைப் பாவிய கண்ணியர் வன்மத் திடவுடைந்து

தாழியைப் பாவு தயிர்போல் தளர்ந்தேன் தடமலர்த்தாள்
வாழியெப் போதுவந்தெந்நாள் வணங்குவன் வலவினையேன்

ஆழியப் பாவுடை யாய் அடியேன் உன் அடைக்கலமே.


24.7

மின்கணினார்நுடங்கும் இடையார் வெகுளிவலையில் அகப்பட்டுப்

புன்கணனாய்ப்புரள் வேனைப் புரளாமற் புகுந்தருளி
என்கணிலே அமுதூற்றித்தித் தித்தென் பிழைக்கிரங்கும்

அங்கணனே உடையாய் அடியேன் உன் அடைக்கலமே.


24.8

மாவடு வகிரன்ன கண்ணியங் காநின் மலரடிக்கே

கூவிடு வாய்கும்பிக் கேயிடு வாய் நின் குறிப்பறியேன்
பாவிடையாடு குழல்போற் கரந்து பரந்த உள்ளம்

ஆகெடுவேன் உடையாய் அடியேன் உன் அடைக்கலமே.


24.9

பிறிவறியார் அன்பாநின் அருட்பெய்கழல் தாளிணைக்கீழ்

மறிவறியாச் செல்வம்வந்துபெற்றார் உன்னை வந்திப்பதோர்
நெறியறி யேன் நின்னையே அறியேன் நின்னையே அறியும்

அறிவறியேன் உடையாய் அடியேன் உன் அடைக்கலமே.


24.10

வழங்குகின்றாய்க்குன் அருளார் அமுதத்தை வாரிக்கொண்டு

விழுங்குகின்றேன்விக்கினேன் வினையேன் என்விதியின்மையால்
தழங்கருந்தேனன்ன தண்ணீர் பருகத்தந் துய்யக் கொள்ளாய்

அழுங்குகின்றேன் உடையாய் அடியேன் உன் அடைக்கலமே.


திருச்சிற்றம்பலம்


25. Asaippattu – Zehn Lieder der Sehnsucht

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25.1

கருடக்கொடியோன் காணமாட்டாக் கழற்சே வடியென்னும்

பொருளைத் தந்திங் கென்னை யாண்ட பொல்லா மணியையோ
இருளைத் துரந்திட் டிங்கே வாவென்றங்கே கூவும்

அருளைப் பெறுவான் ஆசைப்பட்டேன் கண்டாய் அம்மானே.


25.2

மொய்ப்பால் நரம்பு கயிறாக மூளை என்பு தோல் போர்த்த

குப்பாயம்புக் கிருக்க கில்லேன் கூவிக்கொள்ளாய் கோவேயோ
எப்பா லவர்க்கும் அப்பாலாம் என்னாரமுதேயோ

அப்பா காண ஆசைப்பட்டேன் கண்டாய் அம்மானே.


25.3

சீவார்ந் தீமொய்த் தழுக்கொடு திரயுஞ் சிறுகுடில் இது சிதையக்

கூவாய் கோவே கூத்தா காத்தாட் கொள்ளுங் குருமணியே
தேவா தேவர்க் கரியானே சிவனே சிறிதென் முகநோக்கி

ஆவா வென்ன ஆசைப்பட்டேன் கண்டாய் அம்மானே.


25.4

மிடைந்தெலும் பூத்தை மிகக்கழுக் கூறல் வீறிலி நடைக்கூடம்

தொடர்ந்தெனை நலியத் துயருறு கின்றேன் சோத்தம் எம்பெருமானே
உடைந்துநைந் துருகி உன்னொளி நோக்கி உன்திரு மலர்ப்பாதம்

அடைந்து நின்றிடவும் ஆசைப்பட்டேன் கண்டாய் அம்மானே.


25.5

அளிபுண்ணகத்துப் புறந்தோல் மூடி அடியேனுடையாக்கை

புளியம் பழமொத் திருந்தேன் இருந்தும்விடையாய் பொடியாடி
எளிவந்தென்னை ஆண்டுகொண்ட என்னாரமுதேயோ

அளியேன் என்ன ஆசைப்பட்டேன் கண்டாய் அம்மானே.


25.6

எய்த்தேன் நாயேன் இனியிங் கிருக்ககில்லேன் இவ்வாழ்க்கை

வைத்தாய் வாங்காய் வானோர் அறியா மலர்ச்சே வடியானே
முத்தா உன்றன் முகவொளி நோக்கி முறுவல் நகைகாண

அத்தா சால ஆசைப்பட்டேன் கண்டாய் அம்மானே.


25.7

பாரோர் விண்ணோர் பரவியேத்தும் பரனே பரஞ்சோதி

வாராய் வாரா வுலகந்தந்து வந்தாட்கொள்வானே
பேராயிரமும் பரவித் திரிந்தெம் பெருமான் என ஏத்த

ஆரா அமுதே ஆசைப்பட்டேன் கண்டாய் அம்மானே.


25.8

கையால் தொழுதென் கழற்சே வடிகள் கழுமத் தழுவிக்கொண்டு

எய்யா தென்றன்தலைமேல் வைத்தெம்பெருமான் பெருமானென்று
ஐயா என்றன் வாயா லரற்றி அழல்சேர மெமுகொப்ப

ஐயாற் றரசே ஆசைப்பட்டேன் கண்டாய் அம்மானே.


25.9

செடியா ராக்கைத் திறமற வீசிச் சிவபுரநகர்புக்குக்

கடியார் சோதி கண்டுகொண்டென் கண்ணினை களிகூரப்
படிதா னில்லாப் பரம்பரனே உன்பழஅடியார் கூட்டம்

அடியேன் காண ஆசைப்பட்டேன் கண்டாய் அம்மானே.


25.10

வெஞ்சேலனைய கண்ணார்தம் வெகுளிவலையில் அகப்பட்டு

நைஞ்சேன் நாயேன் ஞானச் சுடரே நானோர் துணைகாணேன்
பஞ்சேரடியாள் பாகத்தொருவா பவளத் திருவாயால்

அஞ்சேல் என்ன ஆசைப்பட்டேன் கண்டாய் அம்மானே.


திருச்சிற்றம்பலம்


26. Atisayappattu – Zehn Lieder des Staunens

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26.1

வைப்பு மாடென்றும் மாணிக்கத் தொளியென்றும் மனத்திடை உருகாதே

செப்பு நேர்முலை மடவரலியர்தங்கள் திரத்திடை நைவேனை
ஒப்பிலாதான உவமணி லிறந்தன ஒண்மலர்த் திருப்பாதத்து

அப்பன் ஆண்டுதன் அடியரிற் கூட்டிய அதிசயங் கண்டாமே.


26.2

நீதியாவன யாவையும் நினைக்கிலேன் நினைப்பவ ரொடுங்கூடேன்

ஏதமே பிறந்திறந்துழல்வேன் என்னடி யானென்று
பாதி மாதொடுங் கூடிய பரம்பரன் நிரந்தர மாய் நின்ற

ஆதிஆண்டுதன் அடியரிற் கூட்டிய அதிசயங் கண்டாமே.


26.3

முன்னை என்னுடை வல்வினை போயிடமுக்கண துடையெந்தை

தன்னை யாவரும் அறிவதற் கரியவன் எளியவன் அடியார்க்குப்
பொன்னை வென்றதோர் புரிசடை முடிதனில் இளமதியதுவைத்த

அன்னை ஆண்டுதன் அடியரிற் கூட்டிய அதிசயங் கண்டாமே.


26.4

பித்த னென்றெனை உலகவர் பகர்வதோர் காரணம்இதுகேளீர்

ஒத்துச் சென்றுதன் திருவருட் கூடிடும் உபாயம தறியாமே
செத்துப் போய்அருநரகிடை வீழ்வதற் கொருப்படு கின்றேனை

அத்தன் ஆண்டுதன் அடியரிற் கூட்டிய அதிசயங் கண்டாமே.


26.5

பரவு வாரவர் பாடுசென் றணைகிலேன் பன்மலர் பறித்தேத்தேன்

குரவு வார் குழலார் திறத்தே நின்றுகுடிகெடு கின்றேனை
இரவு நின்றெறி யாடிய எம்மிறை எரிசடை மிளிர்கின்ற

அரவன் ஆண்டுதன் அடியரிற் கூட்டிய அதிசயங் கண்டாமே.


26.6

எண்ணிலேன் திருநாமவஞ் செழுத்தும்என் ஏழைமை யதனாலே

நண்ணிலேன் கலைஞானிகள் தம்மொடுநல்வினை நயவாதே
மண்ணிலே பிறந்திறந்து மண்ணாவதற் கொருப்படு கின்றேனை

அண்ணல் ஆண்டுதன் அடியரிற் கூட்டிய அதிசயங் கண்டாமே.


26.7

பொத்தை ஊன்சுவர் புழுப்பொதிந் துளுத்தசும் பொழுகிய பொய்க்கூரை

இத்தை மெய்யெனக் கருதிநின்றிடர்க் கடற் சுழித்தலைப் படுவேனை
முத்து மாமணி மாணிக்க வயிரத்த பவளத்தின் முழுச்சோதி

அத்தன் ஆண்டுதன் அடியரிற் கூட்டிய அதிசயங் கண்டாமே.


26.8

நீக்கி முன்னென்னைத் தன்னொடு நிலாவகை குரம்பையிற் புகப்பெய்து

நோக்கி நுண்ணிய நொடியன சொற்செய்து நுகமின்றி விளாக்கைத்துத்
தூக்கி முன்செய்த பொய்யறத் துகளறுத் தெழுதரு சுடர்ச்சோதி

ஆக்கி ஆண்டுதன் அடியரிற் கூட்டிய அதிசயங் கண்டாமே.


26.9

உற்ற ஆக்கையின் உறுபொருள் நறுமலர் எழுதரு நாற்றம் போல்

பற்றலாவ தோர் நிலையிலாப் பரம்பொருள் அகப்பொருள் பாராதே
பெற்றவா பெற்ற பயனது நுகர்த்திடும் பித்தர்சொல் தெளியாமே

அந்தன் ஆண்டுதன் அடியரிற் கூட்டிய அதிசயங் கண்டாமே.


26.10

இருள்திணிந்தெழுந்திட்டதோர் வல்வினைச் சிறுகுடிலிதுவித்தைப்

பொருளெனக்களித் தருநரகத்திடை விழப்புகுகின்றேனைத்
தெருளும் மும்மதில் நொடிவரை யிடிதரச் சினப்பதத் தொடுசெந்தீ

அருளும் மெய்ந்நெறி பொய்ந்நெறி நீக்கிய அதிசயங் கண்டாமே.


திருச்சிற்றம்பலம்


27. Punarchippattu – Zehn Lieder der Vereinigung

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27.1

சுடர்பொற்குன்றைத் தோளாமுத்தை வாளா தொழும்பு கந்து

கடைபட்டேனை ஆண்டுகொண்ட கருணாலயனைக் கருமால் பிரமன்
தடைபட் டின்னுஞ் சார மாட்டாத் தன்னைத் தந்த என்னா ரமுதைப்

புடைபட் டிருப்ப தென்றுகொல்லோஎன் பொல்லா மணியைப் புணர்ந்தே.


27.2

ஆற்ற கில்லேன் அடியேன் அரசே அவனி தலத்ததைப் புலனாய

சேற்றி லழுந்தாச் சிந்தைசெய்து சிவனெம் பெருமானென்றேத்தி
ஊற்று மணல்போல் நெக்குநெக் குள்ளே உருகி ஓலமிட்டுப்

போற்றிநிற்ப தென்றுகொல்லோஎன் பொல்லா மணியைப் புணர்ந்தே.


27.3

நீண்டமாலும் அயனும் வெருவ நீண்ட நெருப்பை விருப்பிலேனை

ஆண்டுகொண்ட என் ஆரமுதை அள்ளுறுள்ளத் தடியார்முன்
வேண்டுந் தனையும் வாய்விட்டலறி விரையார் மலர் தூவிப்

பூண்டு கிடப்ப தென்று கொல்லோ என் பொல்லா மணியைப் புணர்ந்தே.


27.4

அல்லிக் கமலத் தயனும் மாலும் அல்லா தவரும் அமரர்கோனுஞ்

சொல்லிப் பரவும் நாமத் தானைச் சொல்லும் பொருளும் இறந்த சுடரை
நெல்லிக் கனியைத் தேனைப் பாலை நிறையின் அமுதை அமுதின் சுவையைப்

புல்லிப் புணர்வ தென்றுகொல்லோ என் பொல்லா மணியைப் புணர்ந்தே.


27.5

திகழத் திகழும் அடியும் முடியுங் காண்பான் கீழ்மேல் அயனும் மாலும்

அகழப் பறந்துங் காண மாட்டா அம்மான் இம்மா நிலமுழுதும்
திகழப் பணிகொண்டென்னை ஆட்கொண்டு ஆ ஆ என்ற நீர்மையெலாம்

புகழப் பெறுவ தென்று கொல்லோ என் பொல்லா மணியைப் புணர்ந்தே.


27.6

பரிந்து வந்து பரமானந்தம் பண்டே அடியேற் கருள் செய்யப்

பிரிந்து போந்து பெருமா நிலத்தில் அருமா லுற்றேன் என்றென்று
சொரிந்த கண்ணீர் சொரிய உள்நீர் உரோமஞ் சிலிர்ப்ப உகந்தன்பாய்ப்

புரிந்து நிற்பதென்று கோல்லோ என் பொல்லா மணியைப் புணர்ந்தே.


27.7

நினையப்பிறருக் கரிய நெருப்பை நீரைக் காலை நிலனை விசும்பைத்

தனையொப் பாரை யில்லாத தனியை நோக்கித் தழைத்துத் தழு த்தகண்டம்
கனையப் கண்ணீர் அருவி பாயக் கையுங் கூப்பிக் கடிமலராற்

புனையப் பெறுவதென்று கொல்லோ என் பொல்லா மணியைப் புணர்ந்தே.


27.8

நெக்குநெக்குள் உருகி உருகி நின்றும் இருந்தும் கிடந்தும் எழுந்தும்

நக்கும் அழுதும் தொழுதும் வாழ்த்தி நானாவிதத்தாற் கூத்தும் நவிற்றிச்
செக்கர்போலும் திருமேனிதிகழ நோக்கிச் சிலிர்சி லிர்த்துப்

புக்கு நிற்ப தென்றுகொல்லோ என் பொல்லா மணியைப் புணர்ந்தே.


27.9

தாதாய் மூவே ழுலகுக்குங் தாயே நாயேன் தனையாண்ட

பேதாய் பிறவிப் பிணிக்கோர் மருந்தே பெருந்தேன் பில்க எப்போதும்
ஏதா மணியே என்றென்றேத்தி இரவும் பகலும் எழிலார்பாதப்

போதாய்ந் தணைவதென்று கொல்லோ என் பொல்லா மணியைப் புணர்ந்தே.


27.10

காப்பாய் படைப்பாய் கரப்பாய் முழுதுங் கண்ணார் விசும்பின் விண்ணோர்க்கெல்லாம்

முப்பாய மூவா முதலாய் நின்ற முதல்வா முன்னே எனையாண்ட
பார்ப்பானே எம்பரமா என்று பாடிப் பாடிப் பணிந்து பாதப்

பூப்போதணைவ தென்று கொல்லோ என் பொல்லா மணியைப் புணர்ந்தே.


திருச்சிற்றம்பலம்


28. Vazhappattu – Zehn Lieder des Nicht-mehr-leben-Könnens

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28.1

பாரொடு விண்ணாய்ப் பரந்த எம்பரனே பற்றுநான் மற்றிலேன் கண்டாய்

சீரொடு பொலிவாய் சிவபுரத்தரசே திருப்பெருந்துறையுறை சிவனே
ஆரொடு நோகேன் ஆர்க்கெடுத் துரைக்கேன் ஆண்டநீ அருளிலை யானால்

வார்கடல் உலகில் வாழ்கிலேன் கண்டாய் வருகஎன்றருள் புரியாயே.


28.2

வம்பனேன் தன்னை ஆண்டமா மணியே மற்றுநான் பற்றிலேன் கண்டாய்

உம்பரும் அறியா ஒருவனே இருவர்க் குணர்விறந்துலக மூடுருவுஞ்
செம்பெருமானே சிவபுரத்தரசே திருப்பெருந்துறையுறை சிவனே

எம்பெருமானே எனனையாள்வானே என்னைநீ கூவிக் கொண்டருளே.


28.3

பாடிமால் புகழும் பாதமே அல்லால் பற்றுநான் மற்றிலேன் கண்டாய்

தேடிநீ ஆண்டாய் சிவபுரத்தரசே திருப்பெருந்துறையுறை சிவனே
ஊடுவ துனனோ டுவப்பதும் உன்னை உணர்த்துவ துனக்கெனக்குறுதி

வாடினேன் இங்கு வாழ்கிலேன் கண்டாய் வருகஎன்றருள் புரியாயே.


28.4

வல்லைவாளரக்கர் புரமெரித்தானே மற்றுநான் பற்றிலேன் கண்டாய்

தில்லைவாழ் கூத்தா சிவபுரத்தரசே திருப்பெருந்துறையுறை சிவனே
எல்லைமூவுலகும் உருவியன் றிருவர் காணும்நாள் ஆகியீ றின்மை

வல்லையாய் வளர்ந்தாய் வாழ்கிலேன் கண்டாய் வருக என்றருள் புரியாயே.


28.5

பண்ணினேர் மொழியாள் பங்கநீயல்லால் பற்றுநான் மற்றிலேன் கண்டாய்

திண்ணமே ஆண்டாய் சிவபுரத்தரசே திருப்பெருந்துறையுறை சிவனே
எண்ணமே உடல்வாய் மூக்கொடு செவிகண் என்றினை நின்கணே வைத்து

மண்ணின்மேல் அடியேன் வாழ்கிலேன் கண்டாய் வருகஎன்றருள் புரியாயே.


28.6

பஞ்சின்மெல்லடியான் பங்கநீ யல்லால் பற்றுநான் மற்றிலேன் கண்டாய்

செஞ்செவே ஆண்டாய் சிவபுரத்தரசே திருப்பெருந்துறையுறை சிவனே
அஞ்சினேன் நாயேன் ஆண்டுநீ அளித்த அருளினை மருளினால் மறந்த

வஞ்சனேன் இங்கு வாழ்கிலேன் கண்டாய் வருக என்றருள் புரியாயே.


28.7

பரிதிவாழ் ஒளியாய் பாதமே யல்லால் பற்றுநான் மற்றிலேன் கண்டாய்

திருவுயர்கோலச் சிவபுரத்தரசே திருப்பெருந்துறையுறை சிவனே
கருணையே நோக்கிக் கசிந்துளம் உருகிக் கலந்துநான் வாழுமா றறியா

மருளனேன் உலகில் வாழ்கிலேன் கண்டாய் வருக என்றருள் புரியாயே.


28.8

பந்தனை விரலாள் பங்கநீ யல்லால் பற்றுநான் மற்றிலேன் கண்டாய்

செந்தழல் போல்வாய் சிவபுரத்தரசே திருப்பெருந்துறையுறை சிவனே
அந்திமில் அமுதமே அருள்பெரும் பொருளே ஆரமுதே அடியேனை

வந்துய்ய ஆண்டாய் வாழ்கிலேன் கண்டாய் வருக என்றருள் புரியாயே.


28.9

பாவநாசாவுன் பாதமே யல்லால் பற்றுநான் மற்றிலேன் கண்டாய்

தேவர் தந்தேவே சிவபுரத்தரசே திருப்பெருந்துறையுறை சிவனே
மூவுல குருவ இருவர்கீழ் மேலாய் முழங்கழலாய் நிமிர்ந்தானே

மாவுரி யானே வாழ்கிலேன் கண்டாய் வருக என்றருள் புரியாயே.


28.10

பழுதில்சொல் புகழால் பங்கநீயல்லால் பற்றுநான் மற்றிலேன் கண்டாய்

செழுமதி அணிந்தாய் சிவபுரத்தரசே திருப்பெருந்துறையுறைச் சிவனே
தொழுவனோ பிறரைத் துதிப்பனோ எனக்கோர் துணையென நினைவனோ சொல்லாய்

மழவிடையானே வாழ்கிலேன் கண்டாய் வருக என்றருள் புரியாயே.


திருச்சிற்றம்பலம்


29. Arutpattu – Zehn Lieder der Gnade

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29.1

சோதியே சுடரே சூழொளி விளக்கே

சுரிசூழற் பணைமுலை மடந்தை
பாதியே பரனே பால்கொள்வெண்ணீற்றாய்
பங்கயத் தயனுமா லறியா
நீதியே செல்வத் திருப்பெருந்துறையில்
நிறைமலர்க் குருந்தமே வியசீர்
ஆதியே அடியேன் ஆதரித் தழைத்தால்

அதெந்துவே என் றரு ளாயே.


29.2

நிருத்தனே நிமலா நீற்றனே நெற்றிக்

கண்ணனே விண்ணுளோர் பிரானே
ஒருத்தனே உன்னை ஓலமிட்டலறி
உலகெலாந் தேடியுந் காணேன்
திருத்தமாம் பொய்கைத் திருப்பெருந்துறையில்
செழுமலர்க் குருந்தமே வியசீர்
அருத்தமே அடியேன் ஆதரித் தழைத்தால்

அதெந்துவே என்றரு ளாயே.


29.3

எங்கள்நாயகனே என்னுயிர்த் தலைவா

ஏலவார் குழலிமார் இருவர்
தங்கள் நாயகனே தக்கநற்காமன்
தனதுடல் தழலெழ விழித்த
செங்கண்நாயகனே திருப்பெருந்துறையில்
செழுமலர்க் குருந்தமே வியசீர்
அங்கணா அடியேன் ஆதரித் தழைத்தால்

அதெந்துவே என்றருளாயே.


29.4

கமலநான்முகனுங் கார்முகில் நிறத்துக்

கண்ணனும் நண்ணுதற்கரிய
விமலனே எமக்கு வெளிப்படா யென்ன
வியன்தழல் வெளிப்பட்ட எந்தாய்
திமிலநான் மறைசேர் திருப்பெருந்துறையில்
செழுமலர்க் குருந்தமே வியசீர்
அமலனே அடியேன் ஆதரித் தழைத்தால்

அதெந்துவே என்றரு ளாயே.


29.5

துடிகொள்நே ரிடையாள் சுரிகுழல் மடந்தை

துணைமுலைக் கண்கள்தோய் சுவடு
பொடிகொள்வான் தழலிற் புள்ளிபோ லிரண்டு
பொங்கொளி தங்குமார் பின்னே
செடிகொள்வான் பொழிலசூழ் திருப்பெருந்துறையில்
செழுமலர்க் குருந்தமே வியசீர்
அடிகளே அடியேன் ஆதரித் தழைத்தால்

அதெந்துவே என்றரு ளாயே.


29.6

துப்பனே தூயாய் தூயவெண்ணீறு

துதைந்தெழு துளங்கொளி வயிரத்
தொப்பனே உன்னை உள்குவார் மனத்தின்
உறுசுவை துளிக்கும் ஆரமுதே
செப்பமா மறைசேர் திருப்பெருந்துறையில்
செழுமலர்க் குருந்தமே வியசீர்
அப்பனே அடியேன் ஆதரித் தழைத்தால்

அதெந்துவே என்றரு ளாயே.


29.7

மெய்யனே விகிர்தா மேருவே வில்லா

மேலவர் புரங்கள் மூன்றெரித்த
கையனே காலாற் காலனைத் காய்ந்த
கடுந்தழற் பிழம்பன்ன மேனிச்
செய்யனே செல்வத் திருப்பெருந்துறையில்
செழுமலர்க் குருந்தமே வியசீர்
ஐயனே அடியேன் ஆதரித் தழைத்தால்

அதெந்துவே என்றரு ளாயே.


29.8

முத்தனே முதல்வா முக்கணா முனிவா

மொட்டறா மலர்பறித் திறைஞ்சிப்
பத்தியாய் நினைந்து பரவுவார் தமக்குப்
பரகதி கொடுத்தருள் செய்யுஞ்
சித்தனே செல்வத் திருப்பெருந்துறையில்
செழுமலர்க் குருந்தமே வியசீர்
அத்தனே அடியேன் ஆதரித் தழைத்தால்

அதெந்துவே என்றரு ளாயே.


29.9

மருளனேன் மனத்தை மயக்கற நோக்கி

மறுமையோ டிம்மையுங் கெடுத்த
பொருளணே புனிதா பொங்குவா ளரவங்
கங்கைநீர் தங்குசெஞ் சடையாய்
தெருளுநான் மறைசேர் திருப்பெருந்துறையில்
செழுமலர்க் குருந்தமே வியசீர்
அருளனே அடியேன் ஆதரித் தழைத்தால்

அதெந்துவே என்றரு ளாயே.


29.10

திருந்துவார் பொழில்சூழ் திருப்பெருந்துறையில்

செழுமலர்க் குருந்தமே வியசீர்
இருந்தவா றெண்ணி ஏசறா நினைந்திட்
டென்னுடை யெம்பிரான் என்றென்
றருந்தவா நினைந்தே ஆதரித் தழைத்தால்
அலைகடல் அதனுளே நின்று
பொருந்தவா கயிலை புகுநெறி இதுகாண்

போதராய் என்றளு ளாயே.


திருச்சிற்றம்பலம்


30. Tirukkazhukkunra Patigam – Der Gesang von Tirukkazhukkunram

Deutsch · Umschrift · Tamil


30.1

பிணக்கிலாத பெருந்துறைப்பெரு மான் உன்நாமங்கள் பேசுவார்க்

கிணக்கிலாததோர் இன்ப மேவுருந் துன்ப மேதுடைத் தெம்பிரான்
உணக்கிலாததோர் வித்துமேல்யிளை யாமல் என்வினை ஒத்தபின்

கணக்கி லாத்திருக்கோலம் நீவந்து காட்டினாய் கழுக்குன்றிலே.


30.2

பிட்டுநேர்பட மண்சுமந்த பெருந் துறைப்பெரும் பித்தனே

சட்டநேர்பட வந்திலா சழக்கனேன் உனைச் சார்ந்திலேன்
சிட்டனே சிவலோகனேசிறு நாயினுங்கடையாய வெங்

கட்டனேனையும் ஆட்கொள்வான்வந்து காட்டினாய் கழுக்குன்றிலே.


30.3

மலங்கினேன் கண்ணின்நீரை மாற்றி மலங்கெடுத்த பெருந்துறை

விலங்கினேன் வினைக்கேடனேன் இனி மேல் விளைவதறிந்திலேன்
இலங்குகின்றநின்சேவடிகள் இரண்டும் வைப்பிடமின்றியே

கலங்கினேன் கலங்காமலேவந்து காட்டினாய் கழுக்குன்றிலே.


30.4

பூணொணாததொரன்பு பூண்டு பொருந்திநாள்தொறும் போற்றரும்

நாணொணாததொர்நாணம் எய்தி நடுக்கடலுள் அழுந்திநான்
பேணொணாதபெருந்துறைப்பெருந் தோணிபற்றியுகைத்தலுங்

காணொணாத்திருக்கோலம் நீவந்து காட்டினாய் கழுக்குன்றிலே.


30.5

கோலமேனிவராக மேகுணமாம் பெருந்துறைக்கொண்டலே

சீலமேதும் அறிந்திலாத என் சிந்தை வைத்த சிகாமணி
ஞாலமேகரியாக நானுனை நச்சி நச்சிட வந்திடுங்

காலமேஉனை ஓதநீ வந்து காட்டினாய் கழுக்குன்றிலே.


30.6

பேதம் இலாததொர் கற்பளித்த பெருந்துறைப் பெருவெள்ளமே

ஏதமேபல பேசநீஎனை ஏதிலார் முனம் என்செய்தாய்
சாதல் சாதல்பொல் லாமையற்ற தனிச்சரண் சரணாமெனக்

காதலால் உனைஓதநீ வந்து காட்டினாய் கழுக்குன்றிலே.


30.7

இயக்கி மாரறு பத்து நால்வரை எண்குணம்செய்த ஈசனே

மயக்க மாயதொர் மும்மலப்பழ வல்வினைக்குள் அழுந்தவும்
துயக்கறுத்தெனை ஆண்டுகொண்டு நின் தூய்மலர்க்கழல் தந்தெனக்

கயக்க வைத்தடி யார்முனேவந்து காட்டினாய் கழுக்குன்றிலே.


திருச்சிற்றம்பலம்


31. Kandapattu – Zehn Lieder des Schauens

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31.1

இந்திரிய வயமயங்கி இறப்பதற்கே காரணமாய்

அந்தரமே திரிந்துபோய் அருநரகில் வீழ்வேற்குச்
சிந்தைதனைத் தெளிவித்துச் சிவமாக்கி எனையாண்ட

அந்தமிலா ஆனந்தம் அணிகொள் தில்லை கண்டேனே.


31.2

வினைப்பிறவி என்கின்ற வேதனையில் அகப்பட்டுத்

தனைச்சிறுதும் நினையாதே தளர்வெய்திக் கிடப்பேனை
எனைப்பெரிதும் ஆட்கொண்டேன் பிறப்பறுத்த இணையிலியை

அனைத்துலகுந் தொழுந்தில்லை அம்பலத்தே கண்டேனே.


31.3

உருத்தெரியாக் காலத்தே உள்புகுந்தென் உளம்மன்னிக்

கருத்திருத்தி ஊன்புக்குக் கருணையினால் ஆண்டுகொண்ட
திருத்திருத்தி மேயானைத் தித்திக்குஞ் சிவபதத்தை

அருத்தியினால் நாயடியேன் அணிகொள்தில்லை கண்டேனே.


31.4

கல்லாத புல்லறிவிற் கடைப்பட்ட நாயேனை

வல்லாகி னாய்வந்து வனப்பெய்தி யிருக்கும் வண்ணம்
பல்லோருங் காண என்றன் பசுபாசம் அறுத்தானை

எல்லோரும் இறைஞ்சுதில்லை அம்பலத்தே கண்டேனே.


31.5

சாதிகுலம் பிறப்பென்னுஞ் சுழிப்பட்டுத் தடுமாறும்

ஆதமிலி நாயேனை அல்லலுறுந் தாட்கொண்டு
பேதைகுணம் பிறருருவம் யானெனதென் னுரைமாய்த்துக்

கோதிலமு தானானைக் குலாவுதில்லை கண்டேனே.


31.6

பிறவிதனை அறமாற்றிப் பிணிமூப்பென் றிவையிரண்டும்

உறவினொடும் ஒழியச்சென் றுலகுடைய ஒருமுதலைச்
செறிபொழில்சூழ் தில்லைநகர்த் திருச்சிற்றம்பலம் மன்னி

மறையவரும் வானவரும் வணங்கிடநான் கண்டேனே.


31.7

பத்திமையும் பரிசுமிலாப் பசுபாசம் அறுத்தருளிப்

பித்தனிவன் எனஎன்னை ஆக்குவித்துப் பேராமே
சித்தமெனுந் திண்கயிற்றால் திருப்பாதங் கட்டுவித்த

வித்தகனார் வினையாடல் விளங்குதில்லை கண்டேனே.


31.8

அளவிலாப் பாவகத்தால் அமுக்குண்டிங் கறிவின்றி

விளைவொன்றும் அறியாதே வெறுவியனாய்க் கிடப்பேனுக்கு
அளவிலா ஆனந்தம் அளித்தென்னை ஆண்டானைக்

களவிலா வானவருக் தொழுதில்லை கண்டேனே.


31.9

பாங்கினொடு பரிசொன்றும் அறியாத நாயேனை

ஓங்கியுளத் தொளிவளர உலப்பிலா அன்பருளி
வாங்கிவினை மலம்அறுத்து வான்கருணை தந்தானை

நான்குமறை பயில்தில்லை அம்பலத்தே கண்டேனே.


31.10

பூதங்கள் ஐந்தாகிப் புலனாகிப் பொருளாகிப்

பேதங்கள் அனைத்துமாய்ப் பேதமில்லாப் பெருமையனைக்
கேதங்கள் கெடுத்தாண்ட கிளரொளியை மரகதத்தை

வேதங்கள் தொழுதேத்தும் விளங்குதில்லை கண்டேனே.


திருச்சிற்றம்பலம்


32. Prarthanaippattu – Gebetslieder

Deutsch · Umschrift · Tamil


32.1

கலந்து நின்னடி யாரோ டன்று வாளா களித்திருந்தேன்

புலர்ந்து போன காலங்கள் புகுந்துநின்ற திடர்பின்னாள்
உலர்ந்து போனேன் உடையானே உலவா இன்பச் சுடர்காண்பான்

அலர்ந்து போனேன் அருள்செய்யாய் ஆர்வங் கூர அடியேற்கே.


32.2

அடியார் சிலருன் அருள்பெற்றார் ஆர்வங் கூர யான் அவமே

முடையார் பிணத்தின் முடிவின்றி முனிவால் அடியேன் மூக்கின்றேன்
கடியேனுடைய கடுவினையைக் களைந்துன் கருணைக் கடல்பொங்க

உடையாய் அடியேன் உள்ளத்தே ஓவா துருக அருளாயே.


32.3

அருளா ரமுதப் பெருங்கடல்வாய் அடியா ரெல்லாம் புக்கழுந்த

இருளா ராக்கை யிதுபொறுத்தே எய்த்தேன் கண்டாய் எம்மானே
மருளார் மனத்தோர் உன்மத்தன் வருவாய் என்றிங் கெனைக்கண்டார்

வெருளா வண்ணம் மெய்யன்பை உடையாய் பெறநான் வேண்டும்மே.


32.4

வேண்டும் வேண்டும் மெய்யடியா ருள்ளே விரும்பி எனை அருளால்

ஆண்டாய் அடியேன் இடர்களைந்த அமுதே அருமா மணிமுத்தே
தூண்டா விளக்கின் சுடரனையாய் தொண்டனேற்கும் உண்டாங்கொல்

வேண்டா தொன்றும் வேண்டாதுமிக்க அன்பே மேவுதலே.


32.5

மேவும் உன்றன் அடியாருள் விரும்பி யானும் மெய்ம்மையே

காவி சேருங் கயற்கண்ணான் பங்கா உன்றன் கருணையினால்
பாவியேற்கும் உண்டாமோ பரமா னந்தப் பழங்கடல்சேர்ந்

தாவி யாக்கை யானென்தன் றியாது மின்றி அறுதலே.


32.6

அறவே பெற்றார் நின்னன்பர் அந்தமின்றி அகநெகவும்

புறமே கிடந்து புலைநாயேன் புலம்பு கின்றேன் உடையானே
பெறவே வேண்டும் மெய்யன்பு பேரா ஒழியாய் பிரிவில்லா

மறவா நினையா அளவில்லா மாளா இன்ப மாகடலே.


32.7

கடலே அனைய ஆனந்தக் கண்டா ரெல்லாங் கவர்ந்துண்ண

இடரே பெருக்கி ஏசற்றிங் கிருத்த லழகோ அடிநாயேன்
உடையாய் நீயே அருளிதியென் றுணர்த்தா தொழிந்தே கழிந்தொழிந்தேன்

சுடரார் அருளால் இருள்நீங்கச் சோதி இனித்தான் துணியாயே.


32.8

துணியா உருகா அருள்பெருகத் தோன்றும் தொண்டரிடைப்புகுந்து

திணியார் மூங்கிற் சிந்தையேன் நின்று தேய்நின்றேன்
அணியா ரடியா ருனக்குள்ள அன்புந் தாராய் அருளளியத்

தணியா தொல்லை வந்தருளித் தளிர்ப்பொற் பாதந் தாராயே.


32.9

தாரா அருளொன் றின்றியே தந்தாய் என்றுன் தமரெல்லாம்

ஆரா நின்றார் அடியேனும் அயலார் போல அயர்வேனோ
சீரார் அருளாற் சிந்தனையைத் திருத்தி ஆண்ட சிவலோகா

பேரா னந்தம் பேராமை வைக்க வேண்டும் பெருமானே.


32.10

மானோர் பங்கா வந்திப்பார் மதுரக் கனியே மனநெகா

நானோர் தோளாச் சுரையொத்தால் நம்பி இத்தால் வாழ்ந்தாயே
ஊனே புகுந்த உனையுணர்ந்த உருகிப் பெருகும் உள்ளத்தைக்

கோனே அருளுங் காலந்தான் கொடியேற் கென்றோ கூடிவதே.


32.11

கூடிக்கூடி உன்னடியார் குளிப்பார் சிரிப்பார் களிப்பாரா

வாடி வாடி வழியற்றேன் வற்றல் மரம்போல் நிற்பேனோ
ஊடி ஊடி உநடியாயொடு கலந்துள் ளுருகிப் பெருகிநெக்கு

ஆடிஆடி ஆனந்தம் அதுவே யாக அருள்கலந்தே.


திருச்சிற்றம்பலம்


33. Kuzhaittappattu – Zehn Lieder der Selbsthingabe

Deutsch · Umschrift · Tamil


33.1

குழைத்தால் பண்டைக் கொடுவினைநோய்

காவாய் உடையாய் கொடுவினையேன்
உழைத்தா லுறுதியுண்டோ தான்
உமையாள் கணவா எனை ஆள்வாய்
பிழைத்தாற் பொறுக்க வேண்டாவோ
பிறைசேர் சடையாய் முறையோவென்
றழைத்தால் அருளா தொழிவதே

அம்மானே உன்னடியேற்கே.


33.2

அடியேன் அல்லல் எல்லாம்முன அகலஆண்டாய் என்றிருந்தேன்

கொடியே ரிடையான் கூறாஎங்கோவே ஆவா என்றருளிச்
செடிசேர் உடலைச் சிதையாத தெத்துக் கெங்கள் சிவலோகா

உடையாய் கூவிப் பணிகொள்ளா தொறுத்தால் ஒன்றும் போதுமே.


33.3

ஒன்றும் போதா நாயேனை உய்யக் கொண்ட நின்கருணை

இன்றே இன்றிப் போய்த்தோதான் ஏழை பங்கா எங்கோவே
குன்றே அனைய குற்றங்கள் குணமா மென்றே நீகொண்டால்

என்றான் கெட்ட திரங்கிடாய் எண்தோள் முக்கண் எம்மானே.


33.4

மானேர் நோக்கி மணவாளா மன்னே நின்சீர் மறப்பித்திவ்

வூனே புகஎன்தனைநூக்கி உழலப் பண்ணு வித்திட்டாய்
ஆனால் அடியேன் அறியாமை அறிந்துநீயே அருள்செய்து

கோனே கூவிக் கொள்ளுநாள் என்றென் றுன்னைக் கூறுவதே.


33.5

கூறும் நாவே முதலாக் கூறுங் கரணம் எல்லாம்நீ

தேறும் வகைநீ திகைப்புநீ தீமைநன்மை முழுதும்நீ
வேறோர் பரிசிங் கொன்றில்லை மெய்ம்மை உன்னை விரித்துரைக்கில்

தேறும் வகைஎன் சிவலோகா திகைத்தால் தேற்ற வேண்டாவோ.


33.6

வேண்டத்தக்க தறிவோய்நீ வேண்டமுழுதுந் தருவோய்நீ

வேண்டும் அயன்மாற் கரியோய்நீ வேண்டி என்னைப் பணிகொண்டாய்
வேண்டி நீயா தருள்செய்தாய் யானும் அதுவே வேண்டின் அல்லால்

வேண்டும் பரிசொன் றுண்டென்னில் அதுவும் உன்றன் விருப்பன்றே.


33.7

அன்றே என்றன் ஆவியும் உடலும் எல்லாமுங்

குன்றே அனையாய் என்னைஆட் கொண்டபோதே கொண்டிலையோ
இன்றோர் இடையூ றெனக்குண்டோ எண்தோள் முக்கண் எம்மானே

நன்றே செய்வாய் பிழை செய்வாய் நானோ இதற்கு நாயகமே.


33.8

நாயிற் கடையாம் நாயேனை நயந்துநீயே ஆட்கொண்டாய்

மாயப் பிறவி உன்வசமே வைத்திட்டிருக்கும் அதுவன்றி
ஆயக்கடவேன் நானோதான் என்ன தோஇங் கதிகாரங்

காயத் திடுவாய் உன்னுடைய கழற்கீழ் வைப்பாய் கண்ணுதலே.


33.9

கண்ணார் நுதலோய் கழலிணைகள் கண்டேன் கண்கள் களிகூர

எண்ணா திரவும் பகலும்நான் அவைவே எண்ணும் அதுவல்லால்
மண்மேல் யாக்கை விடுமாறும் வந்துன் கழற்கே புகுமாறும்

அண்ணா எண்ணக் கடவேனோ அடிமைசால அழகுடைத்தே.


33.10

அழகே புரிந்திட் டடிநாயேன் அரற்று கின்றேன் உடையானே

திகழா நின்ற திருமேனி காட்டி என்னைப் பணிகொண்டாய்
புகழே பெரிய பதம்எனக்குப் புராண நீதத் தருளாயே

குழகா கோல் மறையோனே கோனே என்னைக் குழைத்தாயே.


திருச்சிற்றம்பலம்


34. Uyirunnippattu – Zehn Lieder vom Verschlungenwerden der Seele

Deutsch · Umschrift · Tamil


34.1

பைந்நாப் பட அரவேரல்குல் உமைபாகம் தாய் என்

மெய்ந்நாள்தொறும் பிரியா வினைக்கேடா விடைப்பாகா
செந்நாவலர் பசும்புகழ்த் திருப்பெருந்துறை உறைவாய்

எந்நாட்களித் தெந்நாள் இறுமாக்கேன் இனியானே.


34.2

நானாரடி அணைவானொரு நாய்க்குத் தவிசிட்டிங்கு

ஊனாருடல் புகுந்தான்உயிர் கலந்தான் உளம்பிரியான்
தேனார்சடை முடியான் மன்னு திருப்பெருந்துறை உறைவான்

வானோர்களும் அறியாததோர் வளமீந்தனன் எனக்கே.


34.3

எனைநானென்ப தறியேன்பகல் இரவாவதும் அறியேன்

மனவாசகங் கடந்தான் எனை மத்தோன்மத்தனாக்கிச்
சினமால்விடை உடையான் மன்னு திருப்பெருந்துறை உறையும்

பனவன் னெனைச் செய்தபடி றறியேன் பரஞ் சுடரே.


34.4

வினைக்கேடரும் உளரோபிறர் சொல்லீர் வியனுலகில்

எனைத்தான்புகுந் தாண்டான்என் தென்பின்புரை யுருக்கிப்
பினைத்தான்புகுந் தெல்லே பெருந்துறையில் உறைபெம்மான்

மனத்தான் கண்ணின் அகத்தான் மறு மாற்றத்திடை யானே.


34.5

பற்றாங்கவை அற்றீர்பற்றும் பற்றாங்கது பற்றி

நற்றாங்கதி அடைவோமெனிற் கெடுவீரோடி வம்மின்
தெற்றார்சடை முடியான் மன்னு திருப்பெருந்துறை இறைசீர்

கூற்றாங்கவன் கழல்பேணின ரோடுகூடுமின் கலந்தே.


34.6

கடலின்திரையதுபோல் வரு கலக்கம்மலம் அறுத்தென்

உடலும்என துயிரும்புகுந் தொழியாவண்ணம் நிறைந்தான்
சுடருஞ்சுடர் மதிசூடிய திருப்பெருந்துறை உறையும்

படருஞ்சடை மகுடத்தெங்கள் பரன்தான் செய்த படிறே.


34.7

வேண்டேன்புகழ் வேண்டேன் செல்வம்

வேண்டேன் மண்ணும் விண்ணும்
வேண்டேன் பிறப் பிறப்புச்சிவம் வேண்டார் தமைநாளும்
தீண்டேன்சென்று சேர்ந்தேன்மன்னு திருப்பெருந்துறை இறைதாள்

பூண்டேன்புறம் போகேன் இனிப் புறம்போகலொட் டேனே.


34.8

கோற்றேன்எனக் கென்கோகுரை கடல்வாய் அமுதென்கோ

ஆற்றேன்எங்கள் அரனே அருமருந்தே என தரசே
சேற்றார்வயல் புடைசூழ் தரு திருப்பெருந்துறை உறையும்

நீற்றார்தரு திருமேனிநின் மலனே உனையானே.


34.9

எச்சம் அறிவேன்நான்எனக் கிருக்கின்றதை அறியேன்

அச்சோ எங்கள் அரனே அரு மருந்தே எனதமுதே
செச்சைமலர் புரைமேனியன் திருப்பெருந்துறை உறைவான்

நிச்சம்என நெஞ்சில்மன்னி யானாகிநின் றானே.


34.10

வான்பாவிய உலகத்தவர் தவமே செய அவமே

ஊன்பாவிய உடலைச் சுமந்தடவிமர மானேன்
தேன்பாய்மலர்க் கொன்றைமன்னு திருப்பெருந்துறை உறைவாய்

நான்பாவியன் ஆனால் உனை நல்காயென லாமே.


திருச்சிற்றம்பலம்


35. Achappattu – Zehn Lieder über die Furcht

Deutsch · Umschrift · Tamil


35.1

புற்றிள்வாள் அரவும் அஞ்சேன் பொய்யர்தம் மெய்யும் அஞ்சேன்

கற்றைவார் சடைஎம் அண்ணல் கண்ணுதல் பாதம் நண்ணி
மற்றும்ஓர் தெய்வந் தன்னை உண்டென நினைந்தெம் பெம்மாற்கு

அற்றிலா தவரைக் கண்டால் அம்மநாம் அஞ்சு மாறே.


35.2

வெருவரேன் வேட்கை வந்தால் வினைக்கடல் கொளினும் அஞ்சேன்

இருவரால் மாறு காணா எம்பிரான் தம்பிரா னாம்
திருவுரு அன்றி மற்றோர் தேவரெத் தேவ ரென்ன

அருவரா தவரைக் கண்டால் அம்மநாம் அஞ்சு மாறே.


35.3

வன்புலால் வேலும் அஞ்சேன் வளைக்கையார் கடைக்கண் அஞ்சேன்

என்பெலாம் உருக நோக்கி அம்பலத் தாடுகின்ற
என்பொலா மணியை ஏத்தி இனிதருள் பருக மாட்டா

அன்பிலா தவரைக் கண்டால் அம்மநாம் அஞ்சு மாறே.


35.4

கிளியனார் கிளவி அஞ்சேன் அவர்கிறி முறுவல் அஞ்சேன்

வெளியநீ றாடும் மேனி வேதியன் பாதம் நண்ணித்
துளியுலாம் கண்ணராகித் தொழுதழு துள்ளம் நெக்கிங்கு

அளியிலா தவரைக் கண்டால் அம்மநாம் அஞ்சு மாறே.


35.5

பிணியெலாம் வரினும் அஞ்சேன் பிறப்பினோ டிறப்பும் அஞ்சேன்

துணிநிலா அணியினான்தன் தொழும்பரோடழுந்தி அம்மால்
திணிநிலம் பிளந்துங் காணாச் சேவடி பரவி வெண்ணீறு

அணிகிலா தவரைக் கண்டால் அம்மநாம் அஞ்சு மாறே.


35.6

வாளுலாம் எரியும் அஞ்சேன் வரைபுரண் டிடினும் அஞ்சேன்

தோளுலாம் நீற்றன் ஏற்றன் சொற்புதம் கடந்த அப்பன்
தாளதா மரைகளேத்தித் தடமலர் புனைந்து நையும்

ஆளலா தவரைக் கண்டால் அம்மநாம் அஞ்சு மாறே.


35.7

தகைவிலாப் பழியும் அஞ்சேன் சாதலை முன்னம் அஞ்சேன்

புகைமுகந் தெரிகை வீசிப் பொலிந்த அம்பலத்து ளாடும்
முகைநகைக் கொன்றைமாலை முன்னவன் பாதமேத்தி

அகம்நெகா தவரைக் கண்டால் அம்மநாம் அஞ்சு மாறே.


35.8

தறிசெறி களிறும் அஞ்சேன் தழல்விழி உழுவை அஞ்சேன்

வெறிகமழ் சடையன் அப்பன் விண்ணவர் நண்ண மாட்டாச்
செறிதரு கழல்கள் ஏத்திச் சிறந்தினி திருக்கமாட்டா

அறிவிலா தவரைக் கண்டால் அம்மநாம் அஞ்சு மாறே.


35.9

மஞ்சுலாம் உருமும் அஞ்சேன் மன்னரோ டுறவும் அஞ்சேன்

நஞ்சமே அமுத மாக்கும் நம்பிரான் எம்பிரானாய்ச்
செஞ்செவே ஆண்டு கொண்டான் திருமுண்டம் தீட்ட மாட்டாது

அஞ்சுவா ரவரைக் கண்டால் அம்மநாம் அஞ்சு மாறே.


35.10

கோணிலா வாளி அஞ்சேன் கூற்றவன் சீற்றம் அஞ்சேன்

நீணிலா அணியினானை நினைந்து நைந்துருகி நெக்கு
வாணிலாங் கண்கள் சோர வாழ்ந்தநின்றேத்த மாட்டா

ஆணலா தவரைக் கண்டால் அம்மநாம் அஞ்சு மாறே.


திருச்சிற்றம்பலம்


36. Tiruppandi Patigam – Der heilige Gesang vom Pandya-Land

Deutsch · Umschrift · Tamil


36.1

பருவரை மங்கைதன் பங்கரைப் பாண்டியற் காரமுதாம்

ஒருவரை ஒன்றுமில்லாதவ ரைக்கழற் போதிறைஞ்சித்
தெரிவர நின்றுருக் கிப்பரி மேற்கொண்ட சேவகனார்

ஒருவரை யன்றி உருவறியா தென்றன் உள்ளமதே.


36.2

சதுரை மறந்தறி மால்கொள்வார் சார்ந்தவர் சாற்றிச் சொன்னோம்

கதிரை மறைத்தனன் சோதி கழுக்கடை கைப்பிடித்துக்
குதிரையின் மேல்வந்து கூடிடு மேற்குடி கேடுகண்டீர்

மதுரையர் மன்னன் மறுபிறப் போட மறித்திடுமே.


36.3

நீரின்ப வெள்ளத்துள் நீந்திக் குளிக்கின்ற நெஞ்சங்கொண்டீர்

பாரின்ப வெள்ளங் கொளப்பரி மேற்கொண்ட பாண்டியனார்
ஓரின்ப வெள்ளத்துருக்கொண்டு தொண்டரை உள்ளங் கொண்டார்

பேரின்ப வெள்ளத் துட் பெய்கழ லேசென்று பேணுமினே.


36.4

செறியும் பிறவிக்கு நல்லவர் செல்லன்மின் தென்னன் நன்னாட்டு

இறைவன் கிளர்கின்ற காலமிக் காலம் எக் காலத்துள்ளும்
அறிவொண் கதிர்வாள் உறைகழித் தானந்த மாக்கடவி

எறியும் பிறப்பை எதிர்த்தார் புரள இருநிலத்தே.


36.5

காலமுண்டாகவே காதல்செய் துய்மின் கருதரிய

ஞாலமுண்டானொடு நான்முகன் வானவர் நண்ணரிய
ஆலமுண்டான்எங்கள் பாண்டிப்பிரான்தன் அடியவர்க்கு

மூலபண்டாரம் வழங்குகின்றான்வந்து முந்துமினே.


36.6

ஈண்டிய மாயா இருள்கெட எப்பொரு ளும் விளங்கத்

தூண்டிய சோதியை மீனவனுஞ் சொல்ல வல்லன் அல்லன்
வேண்டிய போதே விலக்கிலை வாய்தல் விரும்புமின்தான்

பாண்டிய னாரருள் செய்கின்ற முத்திப் பரிசிதுவே.


36.7

மாய வனப்பரி மேல்கொண்டு மற்றவர் கைக்கொளலும்

போயறும் இப்பிறப் பென்னும் பகைகள் புகுந்தவருக்
காய அரும்பெருஞ் சீருடைத் தன்னரு ளே அருளுஞ்

சேய நெடுங்கொடைத் தென்னவன் சேவடி சேர்மின்களே.


36.8

அழிவின்றி நின்றதோர் ஆனந்த வெள்ளத் திடையழுத்திக்

கழிவில் கருணையைக் காட்டிக் கடிய வினையகற்றிப்
பழமலம் பற்றறுத் தாண்டவன் பாண்டிப் பெரும்பதமே

முழுதுல குந்தரு வான்கொடை யேசென்று முந்துமினே.


36.9

விரவிய தீவினை மேலைப் பிறப்புழுந் நீர்கடக்கப்

பரவிய அன்பரை என்புருக் கும்பரம் பாண்டியனார்
புரவியின் மேல்வரப் புத்திக் கொளப் பட்ட பூங்கொடியார்

மரவியல் மேல்கொண்டு தம்மையும் தாம் அறியார் மறந்தே.


36.10

கூற்றைவென் றாங்கைவர் கோக்களையும் வென்றிருந்தழகால்

வீற்றிருந் தான்பெருந் தேவியுந் தானும் ஓர் மீனவன்பால்
ஏற்றுவந் தாருயி ருண்ட திறலொற்றைச் சேவகனே

தேற்றமிலாதவர் சேவடி சிக்கெனச் சேர்மின்களே.


திருச்சிற்றம்பலம்


37. Pidittapattu – Zehn Lieder des Festhaltens

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37.1

உம்பர்கட்கரசே ஒழிவறநிறைந்த யோகமே ஊற்றையேன் தனக்கு

வம்பெனப் பழுத்தென் குடிமுழுதாண்டு வாழ்வற வாழ்வித்த மருந்தே
செம்பொருட் டுணிவே சீருடைக் கழலே செல்வமே சிவபெருமானே

எம்பொருட் டுன்னைச் சிக்கெனப் பிடித்தேன் எங்கெழுந் தருளுவ தினியே.


37.2

விடைவிடா துகந்த விண்ணவர் கோவே வினையனே னுடையமெய்ப் பொருளே

முடைவிடா தடியேன் மூத்தறமண்ணாய் முழுப்புழுக் குரம்பையிற் கிடந்து
கடைபடா வண்ணம் காத்தெனை ஆண்ட கடவுளே கருணைமா கடலே

இடைவிடா துன்னைச் சிக்கெனப் பிடித்தேன் எங்கெழுந் தருளுவ தினியே.


37.3

அம்மையே அப்பா ஒப்பிலா மணியே அன்பினில் விளைந்த ஆரமுதே

பொய்ம்மையே பெருக்கிப் பொழுதினைச் சுருக்கும் புழுத்தலைப் புலையனேன் தனக்குச்
செம்மையே ஆய சிவபதம் அளித்த செல்வமே சிவபெருமானே

இம்மையே உன்னைச் சிக்கெனப் பிடித்தேன் எங்கெழுந் தருளுவ தினியே.


37.4

அருளுடைச் சுடரே அளிந்ததோர் கனியே பெருந்திறல் அருந்தவர்க் கரசே

பொருளுடைக் கலையே புகழ்ச்சியைக் கடந்த போகமே யோகத்தின் பொலிவே
தெருளிடத் தடியார் சிந்தையுட் புகுந்த செல்வமே சிவபெருமானே

இருளிடத் துன்னைச் சிக்கெனப் பிடித்தேன் எங்கெழுந் தருளுவ தினியே.


37.5

ஒப்புனக் கில்லா ஒருவனே அடியேன் உள்ளத்துள் ஒளிர்கின்ற ஒளியே

மெய்ப்பதம் அறியா வீறிலியேற்கு விழுமிய தளித்ததோர் அன்பே
செப்புதற் கரிய செழுந்சுடர் மூர்த்தீ செல்வமே சிவபெருமானே

எய்ப்பிடத் துன்னைச் சிக்கெனப் பிடித்தேன் எங்கெழுந் தருளுவ தினியே.


37.6

அறவையேன் மனமே கோயிலாக் கொண்டாண்டு அளவிலா ஆனந்த மருளிப்

பிறவிவே ரறுத்தென் குடிமுழு தாண்ட பிஞ்ஞகா பெரியஎம் பெருளே
திறவிலே கண்ட காட்சியே அடியேன் செல்வமே சிவபெருமானே

இறவிலே உன்னைச் சிக்கெனப் பிடித்தேன் எங்கெழுந் தருளுவ தினியே.


37.7

பாசவே ரறுக்கும் பழம்பொருள் தன்னைப் பற்றுமா றடியனேற் கருளிப்

பூசனை உகந்தென் சிந்தையுட் புகுந்து பூங்கழல் காட்டிய பொருளே
தேசுடை விளக்கே செழுஞ்சுடர் மூர்த்தீ செல்வமே சிவபெருமானே

ஈசனே உன்னைச் சிக்கெனப் பிடித்தேன் எங்கெழுந் தருளுவ தினியே.


37.8

அத்தனே அண்டார் அண்டமாய் நின்ற ஆதியே யாதும்ஈ றில்லாச்

சித்தனே பத்தர் சிக்கெனப் பிடித்த செல்வமே சிவபெருமானே
பித்தனே எல்லா உயிருமாய்த் தழைத்துப் பிழைத்தவை அல்லையாய் நிற்கும்

எத்தனே உன்னைச் சிக்கெனப் பிடித்தேன் எங்கெழுந் தருளுவ தினியே.


37.9

பால்நினைத் தூட்டும் தாயினுஞ்சாலப் பரிந்துநீ பாவியே னுடைய

ஊனினை உருக்கி உள்ளொளி பெருக்கி உலப்பிலா ஆனந்த மாய
தேனினைச் சொரிந்து புறம்புறந்திரிந்த செல்வமே சிவபெருமானே

யானுனைத் தொடர்ந்து சிக்கெனப் பிடித்தேன் எங்கெழுந் தருளுவ தினியே.


37.10

புன்புலால் யாக்கை புரைபுரை கனியப் பொன்னெடுங் கோயிலாப் புகுந்தென்

என்பெலாம் உருக்கி எளியையாய் ஆண்ட ஈசனே மாசிலா மணியே
துன்பமே பிறப்பே இறப்போடு மயக்காந் தொடக்கெலாம் அறுத்தநற்சோதி

இன்பமே உன்னைச் சிக்கெனப் பிடித்தேன் எங்கெழுந் தருளுவ தினியே.


திருச்சிற்றம்பலம்


38. Tiru Esaravu – Heiliges Sehnen und Klagen

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38.1

இரும்புதரு மனத்தேனை ஈர்த்தீர்த்தென் என்புருக்கிக்

கரும்புதரு சுவைஎனக்குக் காட்டினைஉன் கழலினைகள்
ஒருங்குதிரை உலவுசடை உடையானே நரிகளெல்லாம்

பெருங்குதிரை ஆக்கியவா றன்றேஉன் பேரருளே.


38.2

பண்ணார்ந்த மொழிமங்கை பங்காநின் ஆளானார்க்கு

உண்ணார்ந்த ஆரமுதே உடையானே அடியேனை
மண்ணார்ந்த பிறப்பறுத்திட் டாள்வாய்நீ வாஎன்னக்

கண்ணார உய்ந்தவா றன்றேஉன் கழல்கண்டே.


38.3

ஆதமிலி யான்பிறப் பிறப்பென்னும் அருநரகில்

ஆர்தமரும் இன்றியே அழுந்துவேற் காவாவென்று
ஓதமிலி நஞ்சுண்ட உடையானே அடியேற்குன்

பாதமலர் காட்டியவா றன்றேஎம் பரம்பரனே.


38.4

பச்சைத்தா லரவாட்டீ படர்சடையாய் பாதமலர்

உச்சத்தார் பெருமானே அடியேனை உய்யக்கொண்டு
எச்சத்தார் சிறுதெய்வம் எத்தாதே அச்சோஎன்

சித்தத்தா றுய்ந்தவா றன்றேஉன் திறம் நினைந்தே.


38.5

கற்றறியேன் கலைஞானம் கசிந்துருகேன் ஆயிடினும்

மற்றறியேன் பிறதெய்வம் வாக்கியலால் வார்கழல்வந்
துற்றறிமாந் திருந்தேன்எம் பெருமானே அடியேற்குப்

பொற்றிவிசு நாய்க்கிடுமா றன்றேநின் பொன்னருளே.


38.6

பஞ்சாய அடிமடவார் கடைக்கண்ணால் இடர்ப்பட்டு

நஞ்சாய துயர்கூர நடுங்குவேன் நின்னருளால்
உய்ஞ்சேன் எம் பெருமானே உடையானே அடியேனை

அஞ்சேலென் றாண்டவா றன்றேஅம் பலத்தமுதே.


38.7

என்பலைப் பிறப்பறுத்திங் கிமையவர்க் கும் அறியவொண்ணா

தென்பாலைத் திருப்பெருந் துறையுறையஞ் சிவபெருமான்
அன்பால்நீ அகம்நெகவே புகுந்தருளி ஆட்கொண்ட

தென்பாலே நோக்கியவா றன்றேஎம் பெருமானே.


38.8

மூத்தானே மூவாத முதலானே முடியில்லா

ஓத்தானே பொருளானே உண்மையுமாய் இன்மையுமாய்ப்
பூத்தானே புகுந்திங்குப் புரள்வேனைக் கருணையினால்

பேர்த்தேநீ ஆண்டவா றன்றேஎம் பெருமானே.


38.9

மருவினிய மலர்ப்பாதம் மனத்தில்வளர்ந் துள்ளுருகத்

தெருவுதொறும் மிக அலறிச் சிவபெருமா னென்றேத்திப்
பருகியநின் பரங்கருணைத் தடங்கலிற் படிவாமாறு

அருளெனக்கிங் கிடைமருதே இடங்கொண்ட அம்மானே.


38.10

நானேயோ தவஞ் செய்தேன் சிவாயநம எனப்பெற்றேன்

தேனாய்என் அமுதமுமாய்த் தித்திக்குஞ் சிவபெருமான்
தானேவந் தெனதுள்ளம் புகுந்தடியேற் கருள்செய்தான்

ஊனாரும் உயிர்வாழ்க்கை ஒறுத்தன்றே வெறுத்திடவே.


திருச்சிற்றம்பலம்


39. Tiruppulambal – Die heilige Klage

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39.1

பூங்கமலத் தயனெடுமால் அறியாத நெறியானே

கோங்கலர்சேர் குவிமுலையாள் கூறாவெண் ணீறாடி
ஓங்கெயில்சூழ் திருவாரூர் உடையானே அடியேன்நின்

பூங்கழல்கள் அவையல்லா தெவையாதும் புகழேனே.


39.2

சடையானே தழலாடீ தயங்குமூ விலைச்சூலப்

படையானே பரஞ்சோதீ பசுபதீ மழவெள்ளை
விடையானே விரிபொழில்சூழ் பெருந்துறையாய் அடியேன்நான்

உடையானே உனையல்லா துறுதுணை மற் றறியேனே.


39.3

உற்றாறை யான்வேண்டேன் ஊர்வேண்டேன் பேர்வேண்டேன்

கற்றாறை யான்வேண்டேன் கற்பனவும் இனியமையும்
குற்றாலத் தமர்ந்துறையுங் கூத்தாஉன் குரைகழற்கே

கற்றாவின் மனம்போலக் கசிந்துருக வேண்டுவனே.


திருச்சிற்றம்பலம்


40. Kulappattu – Zehn Lieder des Jubels

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40.1

ஓடுங் கவந்தியுமே உறவென்றிட் டுள்கசிந்து

தேடும் பொருளுஞ் சிவன்கழலே எனத்தெளிந்து
கூடும் உயிரும் குமண்டையிடக் குனித்தடியேன்

ஆடுங் குலாத்தில்லை ஆண்டானைக் கொண்டன்றே.


40.2

துடியோர் இடுகிடைத் தூய்மொழியார் தோள்நசையால்

செடியேறு தீமைகள் எத்தனையுஞ் செய்திடினும்
முடியேன் பிறவேன் எனைத்தனதாள் முயங்குவித்த

அடியேன் குலாத்தில்லை ஆண்டானைக் கொண்டன்றே.


40.3

என்புள் ளுருக்கி இருவினையை ஈடழித்துத்

துன்பங் களைந்து துவந்துவங்கள் தூய்மைசெய்து
முன்புள்ள வற்றை முழுதழிய உள்புகுத்த

அன்பின் குலாத்தில்லை ஆண்டானைக் கொண்டன்றே.


40.4

குறியும் நெறியும் குணமுமிலார் குழாங்கள்தமைப்

பிரியும் மனத்தார் பிரிவரிய பெற்றியனைச்
செறியுங் கருத்தில் உருத்தமுதாஞ் சிவபதத்தை

அறியுங் குலாத்தில்லை ஆண்டானைக் கொண்டன்றே.


40.5

பேருங் குணமும் பிணிப்புறும்இப் பிறவிதனைத்

தூரும் பரிசு துரிசறுத்துத் தொண்ட ரெல்லாஞ்
சேரும் வகையாற் சிவன்கருணைத் தேன்பருகி

ஆருங் குலாத்தில்லை ஆண்டானைக் கொண்டன்றே.


40.6

கொம்பில் அரும்பாய்க் குவிமலராய்க் காயாகி

வம்பு பழுத்துடலம் மாண்டிங்ஙன் போகாமே
நம்புமென் சிந்தை நணுகும்வண்ணம் நானணுகும்

அம்பொன் குலாத்தில்லை ஆண்டானைக் கொண்டன்றே.


40.7

மதிக்குந் திறலுடைய வல்லரக்கன் தோள்நெரிய

மிதிக்குந் திருவடி என் தலைமேல் வீற்றிருப்பக்
கதிக்கும் பசுபாசம் ஒன்றுமிலோம் எனக்களித்திங்

கதிர்க்குங் குலாத்தில்லை ஆண்டானைக் கொண்டன்றே.


40.8

இடக்குங் கருமுருட் டேனப்பின் கானகத்தே

நடக்குந் திருவடி என்தலைமேல் நட்டமையால்
கடக்குந் திறல்ஐவர் கண்டகர்தம் வல்லாட்டை

அடக்குங் குலாத்தில்லை ஆண்டானைக் கொண்டன்றே.


40.9

பாழ்ச்செய் விளாவிப் பயனிலியாய்க் கிடப்பேற்குக்

கீழ்ச்செய் தவத்தாற் கிழியீடு நேர்பட்டுத்
தாட்செய்ய தாமரைச் சைவனுக்கென் புன்தலையால்

ஆட்செய் குலாத்தில்லை ஆண்டானைக் கொண்டன்றே.


40.10

கொம்மை வரிமுலைக் கொம்பனையாள் கூறனுக்குச்

செம்மை மனத்தால் திருப்பணிகள் செய்வேனுக்கு
இம்பை தரும்பயன் இத்தனையும் ஈங்கொழிக்கும்

அம்மை குலாத்தில்லை ஆண்டானைக் கொண்டன்றே.


திருச்சிற்றம்பலம்


41. Arputappattu – Zehn Lieder des Wunders

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41.1

மைய லாய்இந்த மண்ணிடை வாழ்வெனும் ஆழியு ளகப்பட்டுத்

தைய லாரெனுஞ் சுழித்தலைப் பட்டுநான் தலைதடு மாறாமே
பொய்யெ லாம்விடத் திருவருள் தந்துதன் பொன்னடி யினைகாட்டி

மெய்ய னாய்வெளி காட்டிமுன் நின்றதோர் அற்புதம் விளம்பேனே.


41.2

ஏய்ந்த மாமல ரிட்டுமுட் டாததோர் இயல்பொடும் வணங்காதே

சாந்த மார்முலைத் தையல்நல் லாரொடுந் தலைதடு மாறாகிப்
போந்து யான்துயர் புகாவணம் அருள்செய்து பொற்கழலி னைகாட்டி

வேந்த னாம்வெளியே என்முன் நின்றதோர் அற்புதம் விளம்பேனே.


41.3

நடித்து மண்ணிடைப் பொய்யினைப் பலசெய்து நானென தெனும்மாயக்

கடித்த வாயிலே நின்றுமுன் வினைமிகக் கழறியே திரிவேனைப்
பிடித்து முன்னின்றப் பெருமறை தேடிய அரும்பொருள் அடியேனை

அடித்த டித்துஅக் காரமுன் தீற்றிய அற்புதம் அறியேனே.


41.4

பொருந்தும் இப்பிறப் பிறப்பிவை நினையாது பொய்களே புகன்றுபோய்க்

கருங் குழலினனார் கண்களால் ஏறுண்டு கலங்கியே கிடப்பேனைத்
திருந்து சேவடிச் சிலம்பனை சிலம்பிடத் திருவொடும் அகலாத

அருந்து ணைவனாய் ஆண்டுகொண் டருளிய அற்புதம் அறியனே.


41.5

மாடுஞ் சுற்றமும் மற்றுள போகமும் மங்கையர் தம்மோடுங்

கூடி அங்குள குணங்களால் ஏறுண்டு குலாவிய திரிவேனை
வீடு தந்தென்றன் வெந்தொழில் வீட்டிட மென்மலர்க் கழல்காட்டி

ஆடு வித்தென தகம்புகுந் தாண்டதோர் அற்புதம் அறியேனே.


41.6

வணங்கும் இப்பிறப் பிறப்பிவை நினையாது மங்கையர் தம்மோடும்

பிணைந்து வாயிதழ்ப் பொருவெள்ளத் தழுந்திநான் பித்தனாய்த் திரிவேனைக்
குணங்க ளுங்குறி களுமிலாக் குணக்கடல் கோமளத் தொடுங்கூடி

அணைந்து வந்தெனை ஆண்டுகொண் டருளிய அற்புதம் அறியேனே.


41.7

இப்பி றப்பினில் இணைமலர் கொய்துநான் இயல்பொடஞ் செழுத்தோதித்

தப்பி லாதுபொற் கழல்களுக் கிடாதுநான் தடமுலை யார்தங்கள்
மைப்பு லாங்கண்ணால் ஏறுண்டு கிடப்பேனை மலரடி யிணைகாட்டி

அப்பன் என்னைவந் தாண்டுகொண் டருளிய அற்புதம் அறியேனே.


41.8

ஊச லாட்டுமிவ் வுடலுயி ராயின இருவினை அறுத்தென்னை

ஓசையா லுணர் வார்க்குணர் வரியவன் உணர்வுதந் தொளிவாக்கிப்
பாச மானவை பற்றறுத் துயர்ந்ததன் பரம்பொருங் கருணையால்

ஆசை தீர்த்தடி யாரடிக் கூட்டிய அற்புதம் அறியேனே.


41.9

பொச்சை யானஇப் பிறவியிற் கிடந்துநான் புழுத்தலை நாய்போல

இச்சை யாயின ஏழையர்க் கேசெய்தங் கிணங்கியே திரிவேனை
இச்ச கத்தரி அயனுமெட் டாததன் விரைமலர்க் கழல்காட்டி

அச்சன் என்னையும் ஆண்டுகொண் டருளிய அற்புதம் அறியேனே.


41.10

செறியும் இப்பிறவிப் பிறப்பிவை நினையாது செறிகுழலார் செய்யுங்

கிறியுங் கீழ்மையுங் கெண்டையங் கண்களும் உன்னியே கிடப்பேனை
இறைவன் எம்பிரான் எல்லையில் லாததன் இணைமலர்க் கழல்காட்டி

அறிவு தந்தெனை ஆண்டுகொண் டருளிய அற்புதம் அறியேனே.


திருச்சிற்றம்பலம்


42. Sennippattu – Zehn Lieder vom gesegneten Haupt

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42.1

தேவ தேவன்மெய்ச் சேவகன் தென்பெ ருந்துறை நாயகன்

மூவ ராலும் அறியொணாமுத லாய ஆனந்த மூர்த்தியான்
யாவ ராயினும் அன்பரன்றி அறியொ ணாமலர்ச் சோதியான்

தூயமாமலர்ச் சேவடிக்கண்நம் சென்னி மன்னிச் சுடருமே.


42.2

அட்டமூர்த்தி அழகன்இன்னமு தாய ஆனந்த வெள்ளத்தான்

சிட்டன் மேயச்சிவ லோகநாயகன் தென்பெ ருந்துறைச் சேவகன்
மட்டு வார்குழல் மங்கை யாளையோர் பாகம் வைத்த அழகன்தன்

வட்ட மாமலர்ச் சேவடிக் கண்நம் சென்னி மன்னி மலருமே.


42.3

நங்கை மீரெனை நோக்குமின் நங்கள் நாதன் நம்பணி கொண்டவன்

தெங்கு சோலைகள் சூழ்பெருந் துறை மேய சேவகன் நாயகன்
மங்கை மார்கையில் வளையுங்கொண்டெம் உயிருங் கொண்டெம் பணிகொள்வான்

பொங்கு மாமலர்ச் சேவடிக்கண்நம் சென்னி மன்னிப் பொலியுமே.


42.4

பத்தர் சூழப் பராபரன் பாரில் வந்துபார்ப் பானெனச்

சித்தர் சூழச் சிவபிரான் தில்லை மூதூர் நடஞ்செய்வான்
எத்தனாகிவந் தில்புகுந்தெமை ஆளுங் கொண்டெம் பணிகொள்வான்

வைத்த மாமலர்ச் சேவடிக்கண்நம் சென்னி மன்னி மலருமே.


42.5

மாய வாழ்க்கையை மெய்யென் றெண்ணி மதித்திடா வகை நல்கியான்

வேய தோளுமை பங்கன் எங்கள் திருப்பெ ருந்துறை மேவினான்
காயத் துள்ளமு தூறஊறநீ கண்டு கொள்ளென்று காட்டிய

சேய மாமலர்ச் சேவடிக்கண்நம் சென்னி மன்னி திகழுமே.


42.6

சித்தமே புகுந் தெம்மையாட் கொண்டு தீவினை கெடுந் துய்யலாம்

பத்தி தந்துதன் பொற்கழற்கணே பன்மலர் கொய்து சேர்த்தலும்
முத்தி தந்திந்த மூவுலகுக்கும் அப்பு றத்தெமை வைத்திடும்

அத்தன் மாமலர்ச் சேவடிக்கண்நம் சென்னி மன்னி மலருமே.


42.7

பிறவி யென்னுமிக் கடலைநீந் தத்தன் பேரருள்தந் தருளினான்

அறவை யென்றடி யார்கள் தங்கள் அருட்கு ழாம்புக விட்டுநல்
உறவு செய்தெனை உய்யக்கொண்ட பிரான்தன் உண்மைப் பெருக்கமாம்

திறமை காட்டிய சேவடிக்கண்நம் சென்னி மன்னி திகழுமே.


42.8

புழுவி னாற்பொதிந் திடுகுரம்பையிற் பொய் தனையொழி வித்திடும்

எழில்கொள் சோதியெம் ஈசன்எம்பிரான் என்னு டையப்பன் என்றென்று
தொழுத கையின ராகித் துய்மலர்க் கண்கள் நீர்மல்குந் தொண்டர்க்கு

வழுவி லாமலர்ச் சேவடிக்கண்நம் சென்னி மன்னி மலருமே.


42.9

வம்ப னாய்த்திரி வேனைவாவென்று வல்வி னைப்பகை மாய்த்திடும்

உம்ப ரான்உல கூடறுத்தப் புறத்தனாய் நின்ற எம்பிரான்
அன்பரானவர்க்கருளி மெய்யடி யார்கட் கின்பந் தழைந்திடுஞ்

செம்பொன் மாமலர்ச் சேவடிக்கண்நம் சென்னி மன்னி திகழுமே.


42.10

முத்த னைமுதற் சோதியைமுக்கண் அப்பனை முதல் வித்தனைச்

சித்த னைச்சிவ லோகனைத்திரு நாமம்பாடித் திரிதரும்
பத்தர் காள்இங்கே வம்மின்நீர் உங்கள் பாசந்தீரப் பணியினோ

சித்த மார்தருஞ் சேவடிக்கண்நம் சென்னி மன்னி திகழுமே.


திருச்சிற்றம்பலம்


43. Tiruvarttai – Das heilige Wort

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43.1

மாதிவர் பாகன் மறைபயின்ற வாசகன் மாமலர் மேயசோதி

கோதில் பரங்கருணையடியார் குலாவுநீதி குண மாகநல்கும்
போதலர் சோலைப் பெருந்துறையெம் புண்ணியன் மண்ணிடை வந்திழிந்து

ஆதிப் பிரமம் வெளிப்படுத்த அருளறி வார் எம்பிரானாவாரே.


43.2

மாலயன் வானவர் கோனும்வந்து வணங்க அவர்க்கருள் செய்தஈசன்

ஞாலம் அதனிடை வந்திழிந்து நன்னெறி காட்டி நலம்திகழும்
கோல மணியணி மாடநீடு குலாவு மிடைவை மடநல்லாட்குச்

சீல மிகக்கரு ணையளிக்குந் திறமறி வார்எம் பிரானாவாரே.


43.3

அணிமுடி ஆதி அமரர்கோமான் ஆனந்தக் கூத்தன் அறுசமயம்

பணிவகை செய்து படவதேறிப் பாரொடு விண்ணும் பரவியேத்தப்
பிணிகெடநல்கும் பெருந்துறையெம் பேரரு ளாளன்பெண் பாலுகந்து

மணிவலை கொண்டுவான் மீன்விசிறும் வகையறிவார் எம்பிரானாவாரே.


43.4

வேடுரு வாகி மகேந்திரத்து மிகுகுறை வானவர் வந்துதன்னைத்

தேட இருந்த சிவபெருமான் சித்தனை செய்தடி யோங்களுய்ய
ஆடல் அமர்ந்த பரிமாஎறி ஐயன் பெருந்துறை ஆதிஅந்நாள்

ஏடர் களையெங்கும் ஆண்டுகொண்ட இயல்பறி வார்எம் பிரானாவாரே.


43.5

வந்திமை யோர்கள் வணங்கியேத்த மாக்கரு ணைக்கட லாய்அடியார்

பந்தணை விண்டற நல்கும்எங்கள் பரமன் பெருந்துறை ஆதி அந்நாள்
உந்து திரைக்கட லைக்கடந்தன் றோங்கு மதிலிலங்கை அதினிற்

பந்தணை மெல்லிர லாட்கருளும் பரிசளி வார்எம் பிரானாவாரே.


43.6

வேவத் திரிபுரஞ் செற்றவில்லி வேடுவனாய்க்கடி நாய்கள்சூழ

ஏவற் செயல்செய்யுந் தேவர்முன்னே எம்பெருமான்தான் இயங்கு காட்டில்
ஏவுண்ட பன்றிக் கிரங்கியீசன் எந்தை பெருந்துறை ஆதியன்று

கேவலங் கேழலாய்ப் பால்கொடுத்த கிடப்பறி வார்எம் பிரானாவாரே.


43.7

நாதம் உடையதோர் நற்கமலப் போதினில் நண்ணிய நன்னுதலார்

ஓதிப் பணிந்திலர் தூவியேத்த ஒளிவளர் சோதியெம் ஈசன் மன்னும்
போதலர் சோலைப் பெருந்துறையெம் புண்ணியன் மண்ணிடை வந்து தோன்றிப்

பேதங் கெடுத்தருள் செய்பெருமை அறியவல் லார்எம் பிரானாவாரே.


43.8

பூவலர் கொன்றையும் மாலைமார்பன் போருகிர் வன்புலி கொன்றவீரன்

மாதுநல் லாளுமை மங்கைபங்கன் வன்பொழில் சூழ்தென் பெருந்துறைக்கோன்
ஏதில் பெரும்புகழ் எங்கள்ஈசன் இருங்கடல் வாணாற்குத் தீயில்தோன்றும்

ஓவிய மங்கையர் தோள்புணரும் உருவறி வார்எம் பிரானாவாரே.


43.9

தூவெள்ளை நீறணி எம்பெருமான் சோதி மகேந்திர நாதன்வந்து

தேவர் தொழும்பதம் வைத்தஈசன் தென்னன் பெருந்துறை ஆளிஅன்று
காதல் பெருகக் கருணைகாட்டித் தன்கழல் காட்டிக் கசிந்துருகக்

கேதங் கெடுத்தென்னை ஆண்டருளும் கிடப்பறி வார்எம் பிரானாவாரே.


43.10

அங்கணன் எங்கள் அமரர்பெம்மான் அடியார்க் கமுதன் அவனிவந்த

எங்கள் பிரான்இரும் பாசந்தீர இகபரம் ஆயதோர் இன்பமெய்தச்
சங்கங் கவரந்நதுவண் சாத்தினோடுஞ் சதுரன் பெருந்துறை ஆளிஅன்று

மங்கையர் மல்கும் மதுரைசேர்ந்த வகையறி வார்எம் பிரானாவாரே.


திருச்சிற்றம்பலம்


44. Ennappatigam – Der Gesang der Betrachtung

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44.1

பாருரு வாய பிறப்பறவேண்டும் பத்திமை யும்பெற வேண்டும்

சீருரு வாய சிவபெரு மானே செங் கமல மலர்போல்
ஆருரு வாயஎன் னார முதேஉன் அடியவர் தொகை நடுவே

ஓருருவாய நின் திருவருள் காட்டி என்னையும் உய்யக்கொண் டருளே.


44.2

உரியேன் அல்லேன் உனக் கடிமை உன்னைப் பிரிந்திங் கொருபொழுதும்

தரியேன் நாயேன் இன்னதென்று அறியேன் சங்கரா கருணையினாற்
பெரியோன் ஒருவன் கண்டுகொள் என்றுன் பெய்கழல் அடிகாட்டிப்

பிரியேன் என்றென் றருளிய அருளும் பொய்யோ எங்கள் பெருமானே.


44.3

என்பே உருகநின் அருள்அளித்துன் இணைமலர் அடி காட்டி

முன்பே என்னை ஆண்டுகொண்ட முனிவர் முனிவர் முழுமுதலே
இன்பே அருளி எனையுருக்கி உயிருண் கின்ற எம்மானே

நண்பே யருளாய் என்னுயிர் நாதா நின்னருள் நாணாமே


44.4

பத்தில னேனும் பணிந்தில னேனும்உன் உயர்ந்தபைங் கழல் காணப்

பித்தில னேனும் பிதற்றில னேனும் பிறப்பறுப்பாய எம்பெருமானே
முத்தனை யானே மணியனை யானே முதல்வ னேமுறை யோஎன்று

எத்தனை யானும் யான்தொடர்ந் துன்னை இனிப்பிரிந் தாற்றேனே.


44.5

காணும தொழிந்தேன் நின்திருப் பாதம் கண்டு கண் களிகூரப்

பேணும தொழிந்தேன் பிதற்றம தொழிந்தேன் பின்னைஎம் பெருமானே
தாணுவே அழிந்தேன் நின்னினைந் துருகுந் தன்மைஎன் புன்மைகளால்

காணும தொழிந்தேன் நீயினி வரினுங் காணவும் நாணுவனே.


44.6

பாற்றிரு நீற்றெம் பரமனைப் பரங்கரு ணையோடு எதிர்த்து

தோற்றிமெய் யடியார்க் கருட்டுரை யளிக்குஞ் சோதியை நீதி யிலேன்
போற்றியென் அமுதே என நினைந் தேத்திப் புகழ்ந்தழைத் தலறியென் னுள்ளே

ஆற்றுவனாக உடையவ னேஎனை ஆவஎன் றருளாயே.


திருச்சிற்றம்பலம்


45. Yattiraippattu – Zehn Lieder der Pilgerreise

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45.1

பூவார் சென்னி மன்னனெம் புயங்கப் பெருமான் சிறியோமை

ஓவா துள்ளம் கலந்துணர்வாய் உருக்கும் வெள்ளக் கருணையினால்
ஆவா என்னப் பட்டன் பாய் ஆட்பட் டீர்வந் தொருப்படுமிள்

போவோங் காலம் வந்ததுகாண் பொய்விட் டுடையான் கழல்புகவே.


45.2

புகவே வேண்டா புலன்களில்நீர் புயங்கப் பெருமான் பூங்கழல்கள்

மிகவே நினைமின் மிக்கவெல்லாம் வேண்டா போக விடுமின்கள்
நகவே ஞாலத் துள்புகுந்து நாயே அனைய நமையாண்ட

தகவே யுடையான் தனைச்சாரத் தளரா திருப்பார் தாந்தாமே.


45.3

தாமே தமக்குச் சுற்றமும் தாமே தமக்கு விதிவகையும்

யாமார் எமதார் பாசமார் என்னமாயம் இவைபோகக்
கோமான் பண்டைத் தொண்டரோடும் அவன்தன் குறிப்பே குறிக்கொண்டு

போமா றமைமின் பொய்நீக்கப் புயங்கன் ஆள்வான் பொன்னடிக்கே.


45.4

அடியார் ஆனீர் எல்லீரும் அகல விடுமின் விளையாட்டைக்

கடிசே ரடியே வந்தடைந்து கடைக்கொண் டிருமின் திருக்குறிப்பைச்
செடிசே ருடைலச் செலநீக்கிச் சிவலோகத்தே நமைவைப்பான்

பொடிசேர் மேளிப் புயங்கன்தன் பூவார் கழற்கே புகவிடுமே.


45.5

விடுமின் வெகுளி வேட்கைநோய் மிகவோர் காலம் இனியில்லை

உடையான் அடிக்கீழ்ப் பெருஞ்சாத்தோடு உடன்போ வதற்கே ஒருப் படுமின்
அடைவோம் நாம்போய்ச் சிவபுரத்துள் அணியார் கதவ தடையாமே

புடைபட்டுருகிப் போற்றுவோம் புயங்கள் ஆள்வான் புகழ்களையே.


45.6

புகழ்மின் தொழுமின் பூப்புனைமின் புயங்கன் தானே புந்திவைத்திட்டு

இகழ்மின் எல்லா அல்லலையும் இனியோர் இடையூ றடையாமே
திகழுஞ் சீரார் சிவபுரத்துச் சென்று சிவன்தாள் வணங்கிநாம்

நிகழும் அடியார் முன்சென்று நெஞ்சம் உருகி நிற்போமே.


45.7

நிற்பார் நிற்கநில் லாவுலகில் நில்லோம் இனிநாம் செல்வோமே

பொற்பால் ஒப்பாந் திருமேனிப் புயங்கன் ஆவான் பொன்னடிக்கே
நிற்பீர் எல்லாந் தாழாதே நிற்கும் பரிசே ஒருப்படுமின்

பிற்பால் நின்று பேழ்கணித்தாற் பெறுதற் கரியன் பெருமானே.


45.8

பெருமான் பேரானந்ததுப் பிரியா திருக்கப் பெற்றீர்காள்

அருமா லுற்றிப் பின்னைநீர் அம்மா அழுங்கி அரற்றாதே
திருமா மணிசேர் திருக்கதவங் திறந்தபோதே சிவபுரத்துச்

திருமா லறியாத் திருப்புயங்கன் திருத்தாள் சென்று சேர்வோமே.


45.9

சேரக் கருகிச் சிந்தனையைத் திருந்த வைத்துச் சிந்திமின்

போரிற் பொலியும் வேற்கண்ணாள் பங்கன் புயங்கன் அருளமுதம்
ஆரப் பருகி ஆராத ஆர்வங்கூர அழுந்துவீர்

போரப் புரிமின் சிவன்கழற்கே பொய்யிற் கிடந்து புரளாதே.


45.10

புரள்வார் தொழுவார் புகழ்வாராய் இன்றே வந்தான் ஆகாதீர்

மருள்வீர் பின்னை மதிப்பாரார் மதியுட் கலங்கி மயங்குவீர்
தெருள்வீராகில் இதுசெய்ம்மின் சிவலோ கக்கோன் திருப்புயங்கன்

அருளார் பெறுவார் அகலிடத்தே அந்தோ அந்தோ அந்தோவே.


திருச்சிற்றம்பலம்


46. Tiruppadai Ezhuchi – Der Aufbruch des heiligen Heeres

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46.1

ஞானவாள் ஏந்தும்ஐயர் நாதப் பறையறைமின்

மானமா ஏறும்ஐயர் பதிவெண் குடைகவிமின்
ஆனநீற் றுக்கவசம் அடையப் புகுமின்கள்

வானவூர் கொள்வோம்நாம் மாயப்படை வாராமே.


46.2

தொண்டர்காள் தூசிசெல்லீர் பக்தர்காள் சூழப்போகீர்

ஒண்திறல் யோகிகளே பேரணி உந்தீர்கள்
திண்திறல் சித்தர்களே கடைக்கூழை செல்மின்கள்

அண்டர்நா டாள்வோம் நாம் அல்லற்படை வாராமே.


திருச்சிற்றம்பலம்


47. Tiruvenba – Heilige Venba-Strophen

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47.1

வெய்ய வினையிரண்டும் வெந்தகல மெய்யுருகிப்

பொய்யும் பொடியாகா தென்செய்கேன் செய்ய
திருவார் பெருந்துறையான் தேனுந்து செந்தீ

மருவா திருந்தேன் மனத்து.


47.2

ஆர்க்கோ அரற்றுகோ ஆடுகோ பாடுகோ

பார்க்கோ பரம்பரனே என்செய்தேன் தீர்ப்பரிய
ஆனந்த மாலேற்றும் அத்தன் பெருந்துறையான்

தானென்பர் ஆரொருவர் தாழ்ந்து.


47.3

செய்த பிழையறியேன் சேவடியே கைதொழுதே

உய்யும் வகையின் உயிர்ப்பறியேன் வையத்
திருந்துறையுள் வேல்மடுத்தன் சிந்தனைக்கே கோத்தான்

பெருந்துறையில் மேய பிரான்.


47.4

முன்னை வினையிரண்டும் வேரறுத்து முன்னின்றான்

பின்னைப் பிறப்பறுக்கும் பேராளன் தென்னன்
பெருந்துறையில் மேய பெருங்கருணை யாளன்

வருந்துயரந் தீர்க்கும் மருந்து.


47.5

அறையோ அறிவார்க் கனைத்துலகும் ஈன்ற

மறையோனும் மாலுமால் கொள்ளும் இறையோன்
பெருந்துறையும் மேய பெருமான் பிரியா

திருந்துறையும் என்னெஞ்சத் தின்று.


47.6

பித்தென்னை ஏற்றும் பிறப்பறுக்கும் பேச்சரிதாம்

மத்தமே யாக்கும் வந்தென்மனத்தை அத்தன்
பெருந்துறையாள் ஆட்கொண்டு பேரருளால் நோக்கும்

மருந்திறவாப் பேரின்பம் வந்து.


47.7

வாரா வழியருளி வந்தெனக்கு மாறின்றி

ஆரா அமுதாய் அமைந்தன்றே சீரார்
திருத்தென் பெருந்துறையான் என்சிந்தை மேய

ஒருத்தன் பெருக்கும் ஒளி.


47.8

யாவார்க்கும் மேலாம் அளவிலாச் சீருடையான்

யாவர்க்கும் கீழாம் அடியேனை யாவரும்
பெற்றறியா இன்பத்துள் வைத்தாய்க்கென் எம்பெருமான்

மற்றறியேன் செய்யும் வகை.


47.9

மூவரும் முப்பத்து மூவரும் மற்றொழிந்த

தேவரும் காணாச் சிவபெருமான் மாவேறி
வையகத்தே வந்திழிந்த வார்கழல்கள் வந்திக்க

மெய்யகத்தே இன்பம் மிகும்.


47.10

இருந்தென்னை ஆண்டான் இணையடியே சிந்தித்

திருந்திரந்து கொள்நெஞ்சே எல்லாம் தருங்காண்
பெருந்துறையின் மேய பெருங்கருணை யாளன்

மருந்துருவாய் என்மனத்தே வந்து.


47.11

இன்பம் பெருக்கி இருளகற்றி எஞ்ஞான்றும்

துன்பந் தொடர்வறுத்துச் சோதியாய் அன்பமைத்துச்
சீரார் பெருந்துறையான் என்னுடைய சிந்தையே

ஊராகக் கொண்டான் உவந்து.


திருச்சிற்றம்பலம்


48. Pandaya Nanmarai – Die uralten vier Veden

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48.1

பண்டாய நான்மறையும் பாலணுகா மாலயனுங்

கண்டாரு மில்லை கடையேனைத் தொண்டாகக்
கொண்டருளுங் கோகழிஎங் கோமாற்கு நெஞ்சமே

உண்டாமோ கைம்மா றுரை.


48.2

உள்ள மலமூன்றும்மாய உகுபெருந்தேன்

வெள்ளந் தரும்பரியின் மேல்வந்து வள்ளல்
மருவும் பெருந்துறையை வாழ்த்துமின்காள் வாழ்த்தக்

கருவுங் கெடும்பிறவிக் காடு.


48.3

காட்டகத்து வேடன் கடலில் வலைவாணன்

நாட்டிற் பரிப்பாகன் நம்வினையை வீட்டி
அருளும் பெருந்துறையான் அங்கமல பாதம்

மருளுங் கெடநெஞ்சே வாழ்த்து.


48.4

வாழ்ந்தார்கள் ஆவாரும் வல்வினையை மாய்ப்பாருந்

தாழ்ந்துலகம் ஏத்தத் தகுவாருஞ் சூழ்ந்தமரர்
சென்றிறைஞ்சி ஏத்தும் திருவார் பெருந்துறையை

நன்றிறைஞ்சி ஏத்தும் நமர்.


48.5

நண்ணிப் பெருந்துறையை நம்மிடர்கள் போயகல

எண்ணி எழுகோ கழிக்கரசைப்-பண்ணின்
மொழியாளோ டுத்தர கோசமங்கை மன்னிக்

கழியா திருந்தவனைக் காண்.


48.6

காணுங் கரணங்கள் எல்லாம்பே ரின்பமெனப்

பேணும் அடியார் பிறப்பகலக் காணும்
பெரியானை நெஞ்சே பெருந்துறையில் என்றும்

பிரியானை வாயாரப் பேசு.


48.7

பேசும் மொருளுக் கிலக்கிதமாய்ப் பேச்சிறந்த

மாசில் மணியின் மணிவார்த்தை பேசிப்
பெருந்துறையே என்று பிறப்பறுத்தேன் நல்ல

மருந்தினடி என்மனத்தே வைத்து.


திருச்சிற்றம்பலம்


49. Tiruppadai Atchi – Die Herrschaft über das heilige Heer

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49.1

கண்கள் இரண்டும் அவன்கழல் கண்டு களிப்பன ஆகாதே

காரிகை யார்கள்தம் வாழ்விலென் வாழ்வு கடைப்படும் ஆகாதே
மண்களில் வந்து பிறந்திடு மாறு மறந்திடும் ஆகாதே
மாலறி யாமலர்ப் பாதம் இரண்டும் வணங்குதும் ஆகாதே
பண்களி கூர்தரு பாடலொ டாடல் பயின்றிடும் ஆகாதே
பாண்டிநன் னாடுடை யான்படை யாட்சிகள் பாடுதும் ஆகாதே
விண்களி கூர்வதோர் வேதகம் வந்து வெளிப்படும் ஆகாதே

மீன்வலை வீசிய கானவன் வந்து வெளிப்படு மாயிடிலே.


49.2

ஒன்றினொடு ஒன்றும், ஒர் ஐந்தினொடு ஐந்தும், உயிர்ப்பதும் ஆகாதே?

உன் அடியார் அடியார் அடியோம் என உய்ந்தன ஆகாதே?
கன்றை நினைந்து எழு தாய் என வந்த கணக்கு அதும் ஆகாதே?
காரணம் ஆகும் மன ஆதி குணங்கள் கருத்து உறும் ஆகாதே?
நன்று, இது, தீது, என வந்த நடுக்கம் நடந்தன ஆகாதே?
நாமும் மேல் ஆம் அடியாருடனே செல, நண்ணுதும் ஆகாதே?
என்றும் என் அன்பு நிறைந்த பராஅமுது எய்துவது ஆகாதே?

ஏறு உடையான், எனை ஆளுடை நாயகன், என்னுள் புகுந்திடிலே!


49.3

பந்த விகார குணங்கள் பறிந்து மறிந்திடும் ஆகாதே?

பாவனை ஆய கருத்தினில் வந்த பரா அமுது ஆகாதே?
அந்தம் இலாத அகண்டமும் நம்முள் அகப்படும் ஆகாதே?
ஆதி முதல் பரம் ஆய பரம் சுடர் அண்ணுவது ஆகாதே?
செம் துவர் வாய் மடவார் இடர் ஆனவை சிந்திடும் ஆகாதே?
சேல் அன கண்கள் அவன் திருமேனி திளைப்பன ஆகாதே?
இந்திரஞால இடர்ப் பிறவித் துயர் ஏகுவது ஆகாதே?

என்னுடை நாயகன் ஆகிய ஈசன் எதிர்ப்படும் ஆயிடிலே!


49.4

என் அணி ஆர் முலை ஆகம் அளைந்து, உடன் இன்புறும் ஆகாதே?

எல்லை இல் மாக் கருணைக் கடல் இன்று இனிது ஆடுதும் ஆகாதே?
நல் மணி நாதம் முழங்கி, என் உள் உற, நண்ணுவது ஆகாதே?
நாதன் அணித் திரு நீற்றினை நித்தலும் நண்ணுவது ஆகாதே?
மன்னிய அன்பரில் என் பணி முந்துற வைகுவது ஆகாதே?
மா மறையும் அறியா மலர்ப் பாதம் வணங்குதும் ஆகாதே?
இன் இயல் செங்கழுநீர் மலர் என் தலை எய்துவது ஆகாதே?

என்னை உடைப் பெருமான், அருள் ஈசன், எழுந்தருளப் பெறிலே!


49.5

மண்ணினில் மாயை மதித்து, வகுத்த மயக்கு அறும் ஆகாதே?

வானவரும் அறியா மலர்ப் பாதம் வணங்குதும் ஆகாதே?
கண் இலி காலம் அனைத்தினும் வந்த கலக்கு அறும் ஆகாதே?
காதல் செயும் அடியார் மனம் இன்று களித்திடும் ஆகாதே?
பெண், அலி, ஆண், என, நாம் என, வந்த பிணக்கு அறும் ஆகாதே?
பேர் அறியாத அனேக பவங்கள் பிழைத்தன ஆகாதே?
எண் இலி ஆகிய சித்திகள் வந்து, எனை எய்துவது ஆகாதே?

என்னை உடைப் பெருமான், அருள் ஈசன், எழுந்தருளப் பெறிலே!


49.6

பொன் இயலும் திருமேனி வெண் நீறு பொலிந்திடும் ஆகாதே?

பூ மழை, மாதவர் கைகள் குவிந்து, பொழிந்திடும் ஆகாதே?
மின் இயல் நுண் இடையார்கள் கருத்து வெளிப்படும் ஆகாதே?
வீணை முரன்று எழும் ஓசையில் இன்பம் மிகுத்திடும் ஆகாதே?
தன் அடியார் அடி என் தலைமீது தழைப்பன ஆகாதே?
தான் அடியோமுடனே உய வந்து, தலைப்படும் ஆகாதே?
இன் இயம் எங்கும் நிறைந்து, இனிது ஆக இயம்பிடும் ஆகாதே?

என்னை முன் ஆளுடை ஈசன், என் அத்தன், எழுந்தருளப் பெறிலே!


49.7

சொல் இயலாது எழு தூ மணி ஓசை சுவை தரும் ஆகாதே?

துண் என என் உளம் மன்னிய சோதி தொடர்ந்து எழும் ஆகாதே?
பல் இயல்பு ஆய பரப்பு அற வந்த பரா பரம் ஆகாதே?
பண்டு அறியாத பர அனுபவங்கள் பரந்து எழும் ஆகாதே?
வில் இயல் நல் நுதலார் மயல் இன்று விளைந்திடும் ஆகாதே?
விண்ணவரும் அறியாத விழுப் பொருள் இப் பொருள் ஆகாதே?
எல்லை இலாதன எண் குணம் ஆனவை எய்திடும் ஆகாதே?

இந்து சிகாமணி எங்களை ஆள, எழுந்தருளப் பெறிலே!


49.8

சங்கு திரண்டு, முரன்று எழும் ஓசை தழைப்பன ஆகாதே?

சாதி விடாத குணங்கள் நம்மோடு சலித்திடும் ஆகாதே?
அங்கு இது நன்று, இது நன்று, எனும் மாயை அடங்கிடும் ஆகாதே?
ஆசை எலாம், அடியார் அடியோம் எனும் அத்தனை ஆகாதே?
செம் கயல் ஒண் கண் மடந்தையர் சிந்தை திளைப்பன ஆகாதே?
சீர் அடியார்கள் சிவ அனுபவங்கள் தெரிந்திடும் ஆகாதே?
எங்கும் நிறைந்து, அமுது ஊறு, பரம்சுடர் எய்துவது ஆகாதே?

ஈறு அறியா மறையோன் எனை ஆள, எழுந்தருளப் பெறிலே!


திருச்சிற்றம்பலம்


50. Anandamalai – Die Girlande der Glückseligkeit

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50.1

மின்னே ரனைய பூங்கழல்கள் அடைந்தார் கடந்தார் வியனுலகம்

பொன்னே ரனைய மலர்கொண்டு போற்றா நின்றார் அமரரெல்லாம்
கல் நேரனைய மனக்கடையாய்க் கழிப்புண் டவலக் கடல்வீழ்ந்த

என்னே ரனையேன் இனியுன்னைக் கூடும் வண்ணம் இயம்பாவே.


50.2

என்னால் அறியாப் பதம்தந்தாய் யான தறியா தேகெட்டேன்

உன்னால் ஒன்றுங் குறைவில்லை உடையாய் அடிமைக் காரென்பேன்
பன்னாள் உன்னைப் பணிந்தேத்தும் பழைய அடியா ரொடுங்கூடா

தென்நா யகமே பிற்பட்டிங் கிருந்தென் நோய்க்கு விருந்தாயே.


50.3

சீல மின்றி நோன்பின்றிச் செறிவே யின்றி அறிவின்றித்

தோலின் பாவைக் கூத்தாட்டாய்ச் சுழன்று விழுந்து கிடப்பேனை
மாலுங் காட்டி வழிகாட்டி வாரா உலக நெறியேறக்

கோலங் காட்டி ஆண்டானைக் கொடியேன் என்றோ கூடுவதே.


50.4

கெடுவென் கெடுமா கெடுகின்றேன் கேடி லாதாய் பழிகொண்டாய்

படுவேன் படுவ தெல்லாம்நான் பட்டாற் பின்னைப் பயனென்னே
கொடுமா நரகத் தழுந்தாமே காத்தாட் கொள்ளுங் குருமணியே

நடுவாய் நில்லா தொழிந்தக்கால் நன்றோ எங்கள் நாயகமே.


50.5

தாயாய் முலையைத் தருவானே தாரா தொழிந்தாற் சவலையாய்

நாயேன் கழிந்து போவேனோ நம்பி யினித்தான் நல்குதியே
தாயே யென்றுன் தாளடைந்தேன் தயாநீ என்பால் இல்லையே

நாயேன் அடிமை உடனாக ஆண்டாய் நான்தான் வேண்டாவோ.


50.6

கோவே யருள வேண்டாவோ கொடியேன் கெடவே அமையுமே

ஆவா வென்னா விடிலென்னை அஞ்சேல் என்பார் ஆரோதான்
சாவா ரெல்லாம் என்னளவோ தக்க வாறன் றென்னாரோ

தேவே தில்லை நடமாடீ திகைத்தேன் இனித்தான் தேற்றாயே.


50.7

நரியைக் குதிரைப் பரியாக்கி ஞால மெல்லாம் நிகழ்வித்துப்

பெரிய தென்னன் மதுரையெல்லாம் பிச்ச தேற்றும் பெருந்துறையாய்
அரிய பொருளே அவிநாசி அப்பா பாண்டி வெள்ளமே

தெரிய அரிய பரஞ்சோதி செய்வ தொன்றும் அறியேனே.


திருச்சிற்றம்பலம்


51. Achoppatigam – Der Gesang des staunenden Ausrufs

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51.1

முத்திநெறி அறியாத மூர்க்கரொடு முயல்வேனைப்

பத்திநெறி அறிவித்துப் பழவினைகள் பாறும்வண்ணம்
சித்தமலம் அறுவித்துச் சிவமாக்கி எனைஆண்ட

அத்தனெனக் கருளியவா றார்பெறுவார் அச்சோவே.


51.2

நெறியல்லா நெறிதன்னை நெறியாக நினைவேனைச்

சிறுநெறிகள் சேராமே திருவருளே சேரும்வண்ணம்
குறியொன்றும் இல்லாத கூத்தன்தன் கூத்தையெனக்கு

அறியும்வண்ணம் அருளியவா றார்பெறுவார் அச்சோவே.


51.3

பொய்யெல்லாம் மெய்யென்று புணர்முலையார் போகத்தே

மையலுறக் கடவேனை மாளாமே காத்தருளித்
தையலிடங் கொண்டபிரான் தன்கழலே சேரும்வண்ணம்

ஐயன்எனக் கருளியவா றார்பெறுவார் அச்சோவே.


51.4

மண்ணதனிற் பிறந்தெய்த்து மாண்டுவிழக் கடவேனை

எண்ணமிலா அன்பருளி எனையாண்டிட் டென்னையுந்தன்
கண்ணவெண்ணீ றணிவித்துத் தூய்நெறியே சேரும்வண்ணம்

அண்ணல்எனக் கருளியவா றார்வபெறுவார் அச்சோவே.


51.5

பஞ்சாய அடிமடவார் கடைக்கண்ணால் இடர்ப்பட்டு

நெஞ்சாய துயர்கூர நிற்பேன்உன் அருள்பெற்றேன்
உய்ஞ்சேன்நான் உடையானே அடியேனை வருகஎன்று

அஞ்சேல்என் றருளியவா றார்பெறுவார் அச்சோவே.


51.6

வெந்துவிழும் உடற்பிறவி மெய்யென்று வினைபெருக்கிக்

கொந்துகுழல் கோல்வளையார் குவிமுலைமேல் வீழ்வேனைப்
பந்தமறுத் தெனையாண்டு பரிசறஎன் துரிசுமறுத்து

அந்தமெனக் கருளியவா றார்பெறுவார் அச்சோவே.


51.7

தையலார் மையலிலே தாழ்ந்துவிழக் கடவேனைப்

பையவே கொடுபோந்து பாசமெனுந் தாழுருவி
உய்யும்நெறி காட்டுவித்திட் டோ ங்காரத் துட்பொருளை

ஐயன்எனக் கருளியவா றார்பெறுவார் அச்சோவே.


51.8

சாதல்பிறப் பென்னுந் தடஞ்சுழியில் தடுமாறிக்

காதலின்மிக் கணியிழையார் கலவியிலே விழுவேனை
மாதொருகூ றுடையபிரான் தன்கழலே சேரும்வண்ணம்

ஆதியெனக் கருளியவா றார்பெறுவார் அச்சோவே.


51.9

செம்மைநலம் அறியாத சிதடரொடுந் திரிவேனை

மும்மைமலம் அறுவித்து முதலாய முதல்வன்தான்
நம்மையும்ஓர் பொருளாக்கி நாய்சிவிகை ஏற்றுவித்த

அம்மையெனக் கருளியவா றார்பெறுவார் அச்சோவே.


Zusätzliche Schlussstrophen der hier verwendeten Textfassung (51.10–51.12)


51.10

செத்திடமும் பிறந்திடமு மினிச்சாவா திருந்திடமும்

அத்தனையு மறியாதார் அறியுமறி வெவ்வறிவோ
ஒத்தநில மொத்தபொருள் ஒருபொருளாய் பெரும்பயனை

அத்தனெனக் கருளியவா றார்பெறுவா ரச்சோவே.


51.11

படியதினிற் கிடந்திந்தப் பசு பாசந் தவிர்ந்துவிடும்

குடிமையிலே திரிந் தடியேன் கும்பியிலே விழாவண்ணம்
நெடியவனும் நான்முகனும் நீர்கான்றுங் காணவொண்ணா

அடிகளெனக் கருளியவா றார்பெறுவா ரச்சோவே.


51.12

பாதியெனு மிரவுதங்கிப் பகலெமக்கெ யிரைதேடி

வேதனையி லகப்பட்டு வெந்துவிழக் கடவேனை
சாதிகுலம் பிறப்பறுத்துச் சகமறிய வெனையாண்ட

ஆதியெனக் கருளியவா றார்பெறுவா ரச்சோவே.


திருச்சிற்றம்பலம்


Tiruvasagam: Werk, Autor und Überlieferung

Manikkavacakar und seine Zeit

Manikkavacakar, in wissenschaftlicher Umschrift Māṇikkavācakar, gehört zu den großen Dichterheiligen der tamilischen Shiva-Verehrung. Sein Name lässt sich sinngemäß als „der mit edelsteingleichen Worten“ verstehen. Auch die Schreibweisen Manikkavasagar und Manikkavachakar sind verbreitet. Die genaue Lebenszeit ist umstritten; häufig wird er in das 9. Jahrhundert eingeordnet. Eine präzise Lebenschronologie lässt sich aus den Hymnen nicht gewinnen.[3]

Die religiöse Überlieferung nennt ihn auch Vadavurar, nach seinem Herkunftsort Tiruvadavur im Pandya-Land. Sie erzählt, dass er als Minister des Pandya-Königs Pferde kaufen sollte, unterwegs jedoch in Tirupperundurai Shiva in Gestalt eines Guru begegnete. Diese Begegnung verwandelte sein Leben. Das für die Pferde bestimmte Geld habe er dem Tempeldienst gewidmet; Shiva selbst habe daraufhin Schakale in Pferde verwandelt und seinen Verehrer aus königlicher Bedrängnis befreit. Eine weitere Erzählung verbindet Shiva mit den Arbeiten am überschwemmten Vaigai-Fluss in Madurai. Diese Berichte gehören zur Heiligenlegende; die Hymnen greifen zahlreiche ihrer Motive auf.[6]

Tiruvasagam im Tirumurai

Der Tirumurai umfasst zwölf Teile tamilischer shivaitischer Literatur. Das Tiruvasagam gehört mit dem Tirukkovaiyar zum achten Teil. Beide Werke werden Manikkavacakar zugeschrieben, sind aber eigenständige Dichtungen. Die vorliegende Volltextausgabe enthält das Tiruvasagam; das Tirukkovaiyar gehört deshalb nicht zu ihrem Textumfang. Die verwandten Tevaram-Hymnen von Appar, Sambandar und Sundarar gehören ebenfalls zur tamilischen Shiva-Verehrung. Das Tirumantiram des Tirumular entfaltet innerhalb dieser Tradition die Verbindung von Yoga, Mantra und spiritueller Erkenntnis.[4]

Aufbau, Verszählung und Vollständigkeit

Die 51 Gesänge des Tiruvasagam haben sehr unterschiedliche Formen. Die ersten vier sind längere, fortlaufende Gedichte: Shivapuranam, Kirtti Tiruvagaval, Tiruvandappagudi und Potri Tiruvagaval. Es folgen hundert Strophen des Tiruchatakam und fünfzig der Bitte Nittal Vinnappam. Viele spätere Titel enthalten pattu, „zehn“. Einige dieser Abschnitte sind mit weniger oder mehr als zehn Strophen überliefert. Ihre jeweilige Gestalt bleibt in dieser Ausgabe erhalten.

In der hier verwendeten Project-Madurai-Fassung werden die ersten vier Gedichte jeweils als eine Haupteinheit gezählt; anschließend folgen 657 einzeln nummerierte Strophen. Daraus ergeben sich 661 nummerierte Textstücke. Die ebenfalls verbreitete Angabe 658 entspricht dem Ende bei 51.9. Die drei danach überlieferten Strophen 51.10–51.12 sind hier mit enthalten und als zusätzliche Schlussstrophen kenntlich gemacht. Vollständigkeit bezieht sich auf diese offengelegte Textfassung, nicht auf eine Zusammenführung sämtlicher Handschriften und aller jemals gedruckten Zusatzverse.[1][2]

Die vier Eingangsgedichte umfassen in der Zeilenteilung der Quelle 95, 146, 182 und 225 Zeilen, insgesamt 648. Für die dreifache Wiedergabe wurden sie in Abschnitte von höchstens zehn Zeilen gegliedert. Zusammen mit den übrigen Strophen entstehen dadurch 724 übereinstimmend bezeichnete Leseeinheiten in Deutsch, Transliteration und Tamil.

Gesang, Spiel und weibliche Stimme

Im Tiruvasagam wird Gottesliebe zum gemeinsamen Singen, Rufen und Feiern. Die Lieder erzählen vom morgendlichen Wecken, vom Baden, von Ball- und Bewegungsspielen, vom Blumenpflücken, vom Bereiten des Duftpulvers und vom Schaukeln. Biene, Kuckuck und Papagei werden zu Boten der Sehnsucht. Alltägliche und festliche Tätigkeiten verwandeln sich so in Gottesgedenken. In mehreren Gesängen spricht eine weibliche Stimme oder eine Gruppe junger Frauen. Beim Lesen lohnt es sich, auf diese wechselnden Stimmen zu achten: Sie erschließen verschiedene Weisen, die Nähe Shivas zu suchen und zu erfahren.

Besonders bekannt sind das zwanzigstrophige Tiruvempavai (Gesang 7) und das zehnstrophige Tiruppalli Ezhuchi (Gesang 20). Das erste führt in die gemeinschaftlichen Morgenlieder junger Frauen, das zweite ist ein Wecklied an Shiva. Dass der allgegenwärtige Gott „geweckt“ wird, gehört zur vertrauten Sprache der Bhakti: Der Mensch nähert sich dem Unendlichen mit der Wärme einer persönlichen Beziehung.

Zwei wichtige Unterscheidungen

Der Titel Shivapuranam bezeichnet hier das Eingangsgedicht des Tiruvasagam, nicht das umfangreiche Sanskrit-Werk Shiva Purana. Ebenso ist Tiru Undiyar, der vierzehnte Gesang mit dem wiederkehrenden Undi-Spielruf, nicht das spätere philosophische Werk Tiruvundiyar der Shaiva-Siddhanta-Tradition. Die ähnlichen Titel dürfen nicht zu einer Gleichsetzung führen.

Zentrale Lehren und spirituelle Bedeutung

Shivas Gnade und das Schmelzen des Herzens

Die Gebete des Tiruvasagam kreisen um eine Erfahrung, die vielen Suchenden vertraut ist: Ein Mensch hat göttliche Nähe gespürt und findet sich dennoch wieder in alten Gewohnheiten, Unruhe und Zweifel. Manikkavacakar spricht diese Spannung offen aus. Er erinnert sich an Shivas Zuwendung und ruft ihn gerade dort an, wo sie ihm fern erscheint. Das wiederkehrende „Er nahm mich zu eigen“ trägt sein Vertrauen. Die empfangene Gnade wird zum Ausgangspunkt eines Lebens, das sich in Liebe, Hingabe und Dienst entfalten möchte.

Das tamilische aruḷ, Gnade, und aṉpu, Liebe, sind Schlüsselbegriffe. Im „Schmelzen“ des Herzens geben Härte und Selbstverschlossenheit nach. Der Mensch wird empfänglich für eine Gegenwart, die ihn trägt und verwandelt. Tränen, Zittern, Gesang und Tanz verleihen dieser Erfahrung Ausdruck. Zugleich kennt das Tiruvasagam das trockene, erschöpfte Herz, das nach Liebe verlangt. Auch seine Bitte hat in den Hymnen ihren Platz.

Shiva, Seele und Bindung

Die Hymnen gehören zum religiösen Umfeld der Shaiva Siddhanta. Für dessen Verständnis sind Pati, der göttliche Herr, Pashu, die gebundene Seele, und Pasha, ihre Bindung, hilfreich. Dazu kommen die drei Unreinheiten: Anava, die grundlegende Verengung des Ichbewusstseins, Karma, die Bindung durch Handlungen und ihre Folgen, und Maya, der Bereich bedingter Erscheinung. Gerade 51.9 spricht ausdrücklich vom Entfernen der dreifachen Unreinheit.

Das Tiruvasagam entfaltet diese Begriffe in der Sprache des Gebets. Es spricht von Vereinigung, vom Verschlungenwerden der Seele und vom „Zu-Shiva-Werden“. Solche Bilder erschließen sich aus der shivaitischen Erfahrung von Gnade und Befreiung. Nähe, Teilhabe, Erkenntnis und Verehrung sind dabei miteinander verbunden: Auch in den kühnsten Einheitsbildern bleibt die liebende Anrede an Shiva lebendig. Ein Vergleich mit Advaita Vedanta kann anregend sein, wenn die Eigenart dieser shivaitischen Gottesbeziehung dabei bewahrt bleibt.

Guru, Tempel und Gemeinschaft

Shiva begegnet dem Menschen als unermessliche Wirklichkeit und zugleich in konkreten Gestalten: als Nataraja, als Lehrer unter dem Kuruntu-Baum, als Jäger, Fischer, Reiter oder Arbeiter. Besonders häufig nennt das Tiruvasagam Tirupperundurai, Tillai beziehungsweise Chidambaram und Uttarakosamangai. Mit diesen Orten verbinden sich konkrete Erinnerungen an göttliche Begegnung. Die Hymnen lassen die Landschaft, die Tempel und das innere Erleben ineinanderklingen.

Ebenso wesentlich sind Shivas adiyar, die Diener oder Verehrer zu seinen Füßen. Immer wieder bittet der Sprecher darum, unter ihnen leben und ihnen dienen zu dürfen. Dienst, gemeinsames Singen und gegenseitige Zugehörigkeit sind damit Teil des Weges. In 43.1–43.10 werden Menschen, die Shivas gnädiges Handeln erkennen, selbst als verehrungswürdige Gebieter angeredet. Die Liebe zu Shiva findet ihren Ausdruck auch in der Achtung vor den Menschen, die ihm ihr Leben widmen.

Shiva und Shakti

Die Frau, die Shivas eine Hälfte bildet, begegnet in vielen Hymnen. Gemeint ist Parvati beziehungsweise Uma, die göttliche Shakti. Das Bild des Ardhanarishvara verbindet das männliche und weibliche Erscheinungsbild des Göttlichen in einer Gestalt. Die Gegenwart der Göttin prägt die Weise, in der Shiva angerufen und erkannt wird. Zärtlichkeit und göttliche Macht, Schönheit und Erkenntnis begegnen in diesem Bild vereint.

Shiva und Parvati als Ardhanarishvara, begleitet von Stier und Löwe.
Ardhanarishvara: Shiva und Parvati in einer Gestalt. Das Tiruvasagam preist Shiva wiederholt als den Herrn, dessen eine Hälfte die Göttin ist.

Der heilige Name

Schon die erste Zeile preist Namacivāya, die tamilische Form von Namah Shivaya. Der fünfsilbige Shiva-Name begleitet die Hingabe und sammelt die Aufmerksamkeit auf den göttlichen Herrn. Im Yoga-Umfeld ist besonders die Anrufung Om Namah Shivaya vertraut. Das hinzugefügte Om ist vom fünfsilbigen Namen selbst zu unterscheiden. Im Tiruvasagam verbinden sich Gottesname, Erinnerung, körperliche Verehrung und innere Erkenntnis.

Die Bilder des Tiruvasagam verstehen

Wenn Manikkavacakar Shivas Füße preist, spricht daraus die Haltung der Zuflucht und Verehrung: Der Suchende legt Stolz und Last ab und vertraut sich der göttlichen Führung an. Das Haupt zu diesen Füßen zu neigen ist ein Bild der Hingabe. Die Blüte vergegenwärtigt Schönheit und Zartheit; Honig und Nektar lassen die Süße der ersehnten Erfahrung anklingen. Wer diese Bilder in Ruhe auf sich wirken lässt, kann ihren Sinn auch ohne genaue Kenntnis aller Tempelbräuche erschließen.

Die Bitte um Aufnahme unter Shivas Diener verbindet die innere Suche mit menschlicher Gemeinschaft. Das eigene Herz wird zum Tempel, und die Liebe erhält im Singen, Erinnern und Dienen eine sichtbare Gestalt. So verbindet das Tiruvasagam die Weite des Göttlichen mit der Nähe des täglichen Lebens.

Die kraftvolle und manchmal verstörende Sprache verstehen

Der Sprecher nennt sich wiederholt „Hund“, „Elender“ oder „Unwürdiger“. Das ist die zugespitzte Selbsterniedrigung einer bestimmten Gebetstradition. Sie darf nicht als allgemeines Urteil über den Wert des Menschen gelesen werden. Ebenso gehören Klagen über den Körper und Wünsche nach dem Ende des irdischen Daseins zur asketischen und literarischen Sprache der Sehnsucht nach Befreiung. Sie sind keine Handlungsanweisungen gegen das eigene Leben.

Die wiederkehrende Klage über die Verstrickung in sinnliches Begehren wird häufig mit Frauenbildern verbunden. Die Übersetzung bewahrt diese historische Perspektive. Zugleich sprechen andere Gesänge selbst mit weiblicher Stimme, und die Göttin ist untrennbar mit Shiva verbunden. Diese unterschiedlichen Stimmen gehören zur Dichtung. Die Klage richtet sich aus der Sicht des Sprechers auf seine Verstrickung; sie begründet kein allgemeines Urteil über den Wert von Frauen.

Erzählungen über die Zerstörung des Opfers Dakshas, über Chandesha oder über die drei Burgen gehören zur mythischen Bildwelt. Religiöse Konkurrenz und ausdrückliche Vorrangstellungen Shivas bleiben ebenfalls erhalten. Diese Aussagen zeigen die entschiedene shivaitische Frömmigkeit des Werkes. Eine aufmerksame Lektüre kann ihre religiöse Leidenschaft würdigen und zugleich den Respekt gegenüber Menschen anderer Traditionen bewahren.

Bezüge zu Yoga, Meditation und verwandten Schriften

Das Tiruvasagam bereichert die Beschäftigung mit Yoga und Meditation durch seine Sprache des Vertrauens, der Selbsterkenntnis und der Hingabe. Seine Gebete führen die Aufmerksamkeit immer wieder zurück zum göttlichen Gegenüber. Wer sich vor der Meditation innerlich gesammelt hat, kann einige Zeilen langsam lesen, ihren Sinn bedenken und anschließend in der Stille verweilen. Manchmal begleitet ein einziges Bild den ganzen Tag: das Herz als Tempel, der göttliche Name oder das Licht, das inmitten der Unruhe gegenwärtig bleibt.

Als heutige Anregung zur persönlichen Lektüre bietet es sich an, einen Vers auszuwählen, der die eigene Situation berührt. Eine Bitte kann zum Gebet werden, ein Lobvers zum Ausdruck der Dankbarkeit, ein Lied über den Dienst zum Anstoß für eine konkrete liebevolle Handlung. So können die Worte des Tiruvasagam im Alltag weiterwirken.

Für die shivaitische Lehre bieten Sivajnana Bodham, Tiruvundiyar und Unmai Neri Vilakkam weiterführende Vergleichsmöglichkeiten. Das Tirumantiram erschließt Verbindungen zu Yoga und Agama; Vijnana Bhairava Tantra und Shiva Sutra ermöglichen einen Vergleich mit anderen shivaitischen Zugängen. Diese Werke besitzen eigene Entstehungsgeschichten und Lehrprofile. Die tamilischen Siddha-Dichtungen wie Agathiyar Jnanam setzen wiederum andere Akzente. Im Vergleich mit den Vishnu-Hymnen Tiruvaymoli und Tiruppallandu werden sowohl gemeinsame Ausdrucksformen tamilischer Bhakti als auch die Besonderheiten der jeweiligen Tradition deutlich.

Mit dem Tiruvasagam das Herz öffnen

Am Ende des Tiruvasagam steht das Staunen über empfangene Gnade. Der Mensch, der sich verloren glaubte, erfährt sich als angenommen. Seine Vergangenheit verschwindet damit nicht aus dem Gedächtnis; sie erscheint im Licht einer Liebe, die ihm einen neuen Anfang schenkt. Aus dieser Erfahrung wächst der Ausruf des letzten Gesangs: „Ach, welches Wunder!“

Diese Bewegung kann auch die eigene Lektüre tragen. Ein Wort des Dankes, eine aufrichtige Bitte oder ein Augenblick stiller Hinwendung darf zum Anfang werden. Die Verse laden dazu ein, das Herz für Shiva zu öffnen und diese Offenheit im Umgang mit anderen Menschen lebendig werden zu lassen. So klingt das Tiruvasagam weiter: im Gebet, in der Stille und in einer Liebe, die sich verschenkt.

Hinweise zur Übersetzung, Transliteration und Textfassung

Übersetzungsweise

Die deutsche Fassung ist eine eigens formulierte Prosaübersetzung des vollständigen hier wiedergegebenen Textes. Sie folgt möglichst unmittelbar dem Tamilischen, benutzt jedoch G. U. Popes gemeinfreie Übersetzung von 1900 durchgehend als sprachliche und sachliche Vergleichshilfe. Wo Pope kürzt, umdeutet oder eine andere Lesart voraussetzt, wurde der Tamil-Text gesondert herangezogen. Wiederholungen, Gebetsrufe und einzelne körperbezogene Bilder sind deshalb auch dort erhalten, wo sie in seiner englischen Wiedergabe fehlen. Die Übersetzung ersetzt keine historisch-kritische Edition.

Die deutschen Kapitelbezeichnungen sind Lesehilfen. Die in manchen Tamil-Ausgaben zusätzlich unter den Titeln stehenden dogmatischen Kurzbeschreibungen wurden nicht als Verse in den Originaltext eingereiht. Auch die erläuternden Texte dieses Artikels sind klar von den übersetzten Gesängen getrennt. „Shiva“, „Vishnu“ und „Brahma“ werden im Deutschen in geläufiger Schreibweise verwendet; dichterische Beinamen bleiben dort erhalten, wo sie für das Bild wesentlich sind.

Umschrift und Aussprache

Die Transliteration bildet die tamilischen Schriftzeichen systematisch mit lateinischen Buchstaben ab. Lange Vokale erscheinen als ā, ī, ū, ē, ō. Die Zeichen ṭ, ṇ, ḷ, ḻ, ṟ und ṉ halten wichtige tamilische Lautunterschiede auseinander. ṅ, ñ und ṇ bezeichnen verschiedene Nasale. ḻ steht für den charakteristischen tamilischen Laut des Buchstabens ழ; es ist weder ein gewöhnliches deutsches „l“ noch einfach ein „sch“. Die Umschrift ist keine deutsche Lautschrift und auch keine IAST-Umschrift eines Sanskrit-Textes.

Ein einzelner tamilischer Konsonantenbuchstabe kann je nach Stellung unterschiedlich ausgesprochen werden. Deshalb erscheint beispielsweise der tamilische Name in der zeichengetreuen Umschrift als Civaṉ, im deutschen Begleittext aber als „Shiva“. Die Wortabstände und dichterischen Verbindungen der gewählten Tamil-Fassung bleiben grundsätzlich erhalten; eine mündliche Rezitation kann die Wörter anders gliedern. Die Schreibweise Tiruvācakam entspricht der wissenschaftlichen Umschrift, während Tiruvasagam als gebräuchlicher deutscher Artikeltitel verwendet wird.

Textkorrekturen und zusätzliche Strophen

Die Project-Madurai-Abschrift enthält einzelne erkennbare Übertragungsfehler, darunter versehentlich eingestreute lateinische Buchstaben. Diese wurden vor der Erstellung der Umschrift bereinigt. Inhaltlich relevante Korrekturen wurden mit weiteren Tamil-Zeugnissen abgeglichen. Dazu gehören Namacivāya in 5.62, das Erkennen statt der Nahrung in 11.18, „König der Stadt Tillai“ in 13.4, Brahmas Haupt und der Opferherr in 14.13–14 sowie die Hölle statt einer Stadt in 31.1. Die Vergleichsstellen sind in der Tamil Virtual Academy zugänglich: Gesang 11, Gesang 13 und Gesang 31. Gesang 49 wird durchgehend nach der Tamil Virtual Academy wiedergegeben; so bleibt auch die in der Hauptabschrift ausgefallene zweite Zeile von 49.2 erhalten. Die drei Schlussstrophen 51.10–51.12 stehen in der Hauptquelle und in einer weiteren gedruckten Tamil-Ausgabe, fehlen jedoch in Popes englischer Übertragung.[7][8][5]

Besonders deutungsbedürftige Stellen

  • Gesang 3 und Gesang 4: Die kosmischen Naturbilder, die Aufzählung von Heiligtümern und die Darstellung der Entwicklung im Mutterleib gehören zur religiösen Dichtung und zum historischen Vorstellungsraum. Sie sind nicht als moderne naturwissenschaftliche oder medizinische Beschreibungen gemeint. Einzelne alte Ortsnamen lassen sich nicht sicher mit heutigen Orten gleichsetzen.
  • 5.26: Die knappe Wendung „beides nicht besitzend“ wird hier auf ausbleibende Frucht im Diesseits und Jenseits bezogen. Andere Auslegungen beziehen sie auf die beiden Arten des Karma. Siehe die tamilische Worterklärung bei Shaivam.org.
  • 5.49: Die Wendung „acht und zwei“ besitzt eine verdichtete symbolische Bedeutung. Die Übersetzung bewahrt die Zahlen, statt eine einzelne esoterische Auslegung als gesichert einzusetzen.
  • Gesang 6: Der wiederkehrende Ruf wird als flehende Frage „Willst du mich verlassen?“ wiedergegeben. Das erhält den Charakter der Bitte; Popes vergangenheitsbezogene Formulierung legt bereits vollzogene Verlassenheit näher.
  • Gesänge 7, 8, 11 und 14–16: Die Spiel- und Refrainwörter sind nicht durchweg wie gewöhnliche Aussagesätze übersetzbar. „Hört, ihr Mädchen!“ für den Pavai-Ruf ist eine freie funktionale Wiedergabe. Ammanai, Tellenam, Undi und Tonokkam bleiben als Bezeichnungen der jeweiligen Lied- oder Spielform erkennbar. Die konkrete Ausführung der alten Spiele wird hier nicht als sicher rekonstruiert vorausgesetzt.
  • 14.20: Der knappe Hinweis auf die Seher, ihr Gewand und den Schutz des Himmels ist eine schwer aufzulösende mythische Anspielung. Die Übersetzung bleibt eng bei den Bildern; eine weitergehende Identifikation der Erzählung wird nicht behauptet.
  • 29.5: Die körperlichen Bilder des tamilischen Textes, die Pope nur unvollständig wiedergibt, wurden in die deutsche Fassung aufgenommen.
  • 43.1–43.10: Der Refrain ehrt diejenigen, die Shivas Handeln erkennen, als „unsere Gebieter“. Er wurde nicht als Behauptung übersetzt, sie würden einfach „eins mit unserem Herrn“.
  • 49.1–49.8: Ākatē wird hier mit Pope und einer tamilischen Worterklärung als rhetorische Frage verstanden: „Wird nicht …?“ Die Fragen vergegenwärtigen die verwandelnde Begegnung mit Shiva. Andere Kommentierungen lesen den wiederkehrenden Ausdruck verneinend und beziehen ihn auf das Verschwinden gesonderter Wahrnehmungs- und Handlungsvorgänge in der höchsten Erfahrung. Diese Deutungen sind nicht identisch. Besonders 49.2 sowie einzelne Fragen in 49.7–49.8 bleiben auslegungsbedürftig; die gewählte deutsche Fassung ist eine begründete Lesart.[9]
  • 50.2: „Ein fremder Gast“ gibt die distanzierende Bildwirkung von viruntu in der Klage des Zurückgebliebenen wieder. Die knappe Verbindung mit „meinem Leid“ lässt auch andere Nuancen zu; Pope gibt sie sinngemäß als Wahrnehmen des Leids wieder.
  • 51.10–51.12: Diese zusätzlichen Schlussstrophen werden vollständig mitgeführt. Die besonders verdichteten Aussagen von 51.10 und 51.11 sind im Übersetzungstext als unsicher markiert.

Videos und Yoga-Vidya-Seminare

Om Namah Shivaya: Mantra und Bedeutung

Sukadev erläutert das Shiva-Mantra. Der Vortrag bietet einen Zugang zum heiligen Namen, mit dessen Lob das Tiruvasagam beginnt.

Om Namah Shivaya – Das Mantra und seine Bedeutung, Kanal „Yoga Vortrag – Yoga Vidya“.

Shiva-Mantra mit Katyayani

Diese Aufnahme aus dem Yoga-Vidya-Satsang lädt zum gemeinsamen Singen von Om Namah Shivaya ein. Sie ergänzt die Beschäftigung mit Shiva-Bhakti; sie ist keine Vertonung des Tiruvasagam.

Om Namah Shivaya chanted by Katyayani, Kanal „Mantra Kirtan Chanting – Yoga Vidya“.

Seminare zu Bhakti Yoga

Bhakti-Yoga-Seminare bieten Raum für Mantrasingen, Hingabe und gemeinschaftliche spirituelle Praxis.

31.10.2026 - 31.10.2026 Mantra-Konzert mit Gruppe Mudita

Konzert mit der Gruppe Mudita
Gruppe Mudita
31.10.2026 - 31.10.2026 Mantra-Konzert

18:45-19:45 Uhr
Shankari Susanne Hill

Seminare zu indischen Schriften

Seminare zu indischen Schriften vertiefen die Beschäftigung mit spirituellen Texten und ihren Traditionen.

26.12.2026 - 02.01.2027 Indische Rituale Ausbildung

Du interessierst dich für indische Rituale? Du hast die einzigartige Gelegenheit, in dieser Rituale Ausbildung bei Yoga Vidya die kleine Puja, große P…
Sukadev Bretz, Shankari Winkelbauer
01.01.2027 - 10.01.2027 Yogalehrer Weiterbildung Intensiv A1 - Jnana Yoga und Vedanta

Kompakte, vielseitige Weiterbildung für Yogalehrer rund um Jnana Yoga und Vedanta.
Tauche tief ein ins Jnana Yoga und Vedanta, studiere die indischen S…
Vedamurti Dr Olaf Schönert

Meditationsseminare

Meditationsseminare können eine regelmäßige persönliche Praxis unterstützen. Die Angebote der folgenden Feeds beziehen sich auf diese Themenbereiche und sind nicht notwendigerweise spezielle Tiruvasagam-Kurse.

01.11.2026 - 08.11.2026 Meditationskursleiter Ausbildung Teil 1

Erfahre in dieser Ausbildung die Tiefen der Meditation. Meditation ist neben Yoga die wichtigste Übung aller spirituellen Wege. Wer täglich Yoga und M…
Jagadishvari Dörrer
01.11.2026 - 13.11.2026 Meditationskursleiter-Ausbildung Kompakt Teil 1+2

Erfahre in dieser Ausbildung die Tiefen der Meditation. Meditation ist neben Yoga die wichtigste Übung aller spirituellen Wege. Wer täglich Yoga und M…
Jagadishvari Dörrer

Siehe auch

Tamilische Schriften und Überlieferungen

Shiva, Bhakti und spirituelle Praxis

Quellen und Literatur

Textgrundlage und Übersetzungshilfe

  • Project Madurai: Tiruvācakam des Manikkavacakar, E-Text 0003, Teil I und Teil II. Tamilischer Volltext; Grundlage dieser Ausgabe mit den oben genannten Korrekturen. Die digitale Aufbereitung geht auf K. Kalyanasundaram und weitere Mitarbeitende von Project Madurai zurück.
  • G. U. Pope: The Tiruvāçagam or “Sacred Utterances” of the Tamil Poet, Saint, and Sage Māṇikka-Vāçagar. The Tamil Text of the Fifty-one Poems, with English Translation, Introductions, and Notes. Clarendon Press, Oxford 1900. Gemeinfreie historische Vergleichsübersetzung; bei Project Madurai digital zugänglich als E-Text 0094 und E-Text 0222.
  • Tamil Virtual Academy: Online-Ausgabe des Tiruvasagam. Ergänzende Tamil-Lesarten und Erläuterungen; insbesondere die Gesänge 14, 24 und 49.
  • Tamil Digital Library: digitalisierte Druckausgabe Tiruvasagam, Kennung TVA_BOK_0007549; ergänzender Abgleich der drei zusätzlichen Schlussstrophen.

Weitere Nachweise und Bildangaben

Die beiden Abbildungen sind im Yoga-Vidya-Wiki vorhandene Dateien: Shiva Nataraja, Musée Guimet und Ardhanarishvara. Ergänzende Herkunfts- und Rechteangaben finden sich bei Wikimedia Commons: Nataraja-Fotografie von Vassil, als gemeinfrei freigegeben und Ardhanarishvara-Gemälde um 1800, unbekannter Künstler, British Museum, gemeinfreie Bildreproduktion. Die Bilder illustrieren die göttlichen Gestalten; sie sind keine Abbildungen des Autors oder einer Tiruvasagam-Handschrift. Die Videoeinträge und die drei RSS-Feeds wurden am 27. September 2026 auf Abrufbarkeit geprüft.

  1. ↑ 1,0 1,1 Project Madurai: tiruvAcakam of mANikka vAcakar, Part I, E-Text 0003, Tamil in Unicode. Hauptquelle für die Gesänge 1–27; abgerufen am 27. September 2026.
  2. ↑ 2,0 2,1 Project Madurai: tiruvAcakam of mANikka vAcakar, Part II, E-Text 0003, Tamil in Unicode. Hauptquelle für die Gesänge 28–51; abgerufen am 27. September 2026.
  3. ↑ 3,0 3,1 The recordings, Begleittexte zu historischen Tamil-Tonaufnahmen von Hilko Wiardo Schomerus, aufgenommen 1929 in Madras. Siehe CD 1, Nr. 4 und Nr. 23, PDF-Seiten 4 und 23: Einordnung des Tiruvasagam als achtes Tirumurai und vorsichtige Datierung Manikkavacakars ins 9. Jahrhundert.
  4. ↑ 4,0 4,1 G. U. Pope: The Tiruvāçagam or “Sacred Utterances” of the Tamil Poet, Saint, and Sage Māṇikka-Vāçagar. Clarendon Press, Oxford 1900. Digitalisierte englische Übersetzung bei Project Madurai: Teil I, Gesänge 1–24 und Teil II, Gesänge 25–51. Als historische Übersetzungshilfe verwendet; Popes eigene religiöse Wertungen wurden nicht übernommen.
  5. ↑ 5,0 5,1 Tamil Virtual Academy: Tiruppadai Atchi, vollständiger Tamil-Text. Für Gesang 49 anstelle der fehlerhaften Project-Madurai-Abschrift verwendet. Die bei Project Madurai in Strophe 49.2 fehlende zweite Zeile steht in dieser Fassung.
  6. ↑ Suri Nagamma: Letters from Sri Ramanasramam, Kapitel 146: „Manikkavacakar“, 21. September 1947. Wiedergabe der von Ramana Maharshi erzählten Heiligenlegende; als Zeugnis religiöser Überlieferung verwendet.
  7. ↑ Tamil Virtual Academy: Tiru Undiyar, Gesang 14. Vergleich für die Lesarten in 14.13–14 und 14.19.
  8. ↑ Tiruvasagam, digitalisierte Tamil-Druckausgabe, Tamil Digital Library, Kennung TVA_BOK_0007549. Insbesondere die zusätzlichen Schlussstrophen des Achoppatigam, gedruckte Seiten 136–137.
  9. ↑ Tamil Virtual Academy: Tamil-Text und Worterklärung zu Gesang 49, Seite 628. Die Erklärung zu 49.1 versteht den Ausdruck als rhetorische Frage. Zum Vergleich einer verneinenden Deutung: Tiruvācaka ārāycciyurai, zweiter Teil, Seite 873.