Parikshit

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Parikshit (Sanskrit: परिक्षित्, parikṣit); rings umher wohnend oder thronend; m. Fürsten. Parikshit war außerdem ein Kuru König, der Yudhishthira auf dem Thron von Hastinapura nachfolgte.

König Parikshit als Schattentheaterfigur

Parikshit war der Enkel von Arjuna und der Sohn von Abhimanyu und Uttara. Er nahm Königin Madravati zur Frau, regierte 24 Jahre und starb aufgrund eines Fluches im Alter von 60. Sein Sohn Janamejaya folgte ihm auf den Thron. Schon nach kurzer Ehe wurde Uttara Witwe, da Abhimanyu im Kurukshetra Krieg fiel. Sie wollte sich auf dem Scheiterhaufen verbrennen, doch Krishna hielt sie davon ab, da sie schwanger war.

Ashvatthama kämpfte gegen Arjuna, der Kampf nahm kein Ende und Ashvatthama entschied sich, seine alles zerstörende Göttliche Brahma Waffe einzusetzen. Aus reiner Bosheit richtete er sie auf den Leib von Uttara die mit Parikshit schwanger war. Krishna nahm sein Sudarshana Rad, setzte die Brahma Waffe außer Kraft und rettete Uttaras ungeborenes Kind.

Parikshit bei der Jagd

Die Prophezeiung

Der Priester Dhaumya sagte König Yudhishthira voraus, dass Parikshit ein Verehrer Vishnus werden würde, da er von Krishna gerettet wurde. Er würde ein tugendhafter, rechtschaffener und weiser Monarch werden, wie Rama in Ayodhya. Seine kriegerischen Fähigkeiten würden denen Arjunas entsprechen und er werde den Ruhm der Familie mehren.

Kali Yuga begann, Krishna war nicht mehr unter ihnen. Die Pandavas gaben den Thron an den einzigen überlebenden Nachkommen, Arjunas Enkel Parikshit. Sie zogen sich in den Himalaya zurück. Parikshits Berater war Kripa, mit ihm führte er drei Pferdeopfer durch.

Parikshit war auf der Jagd als ihm der Dämon Kali begegnete und um Eintritt in sein Königreich bat. Parikshit lehnte dies ab. Da Kali sich nicht abwehren ließ erlaubte er ihm sich an fünf Plätzen aufzuhalten, an denen Spiel, Alkohol, Prostitution, das Schlachten von Tieren und Gold anzutreffen waren. Kali ging in Parikshits goldene Krone ein und verwirrte seine Gedanken.

König Parikshit und der Weise Suka

Parikshit betrat die Hütte des Weisen Samika und bat um Wasser. Der Weise saß in tiefer Meditation. Er verneigte sich vor ihm mehrmals doch er bekam keine Reaktion. Er nahm eine tote Schlange und legte sie ihm um den Hals. Als der Sohn des Weisen, Sringin, nach Hause kam und diese Untat sah verfluchte er den König, nach sieben Tagen an einem Schlangenbiss zu sterben.

Dies hörend gab Parikshit den Thron an seinen Sohn Janamejaya, um die letzten sieben Jahre bei dem Weisen Shuka die Schriften zu studieren. Nach sieben Tagen wurde er von dem Schlangenkönig Takshaka gebissen, verließ seinen Körper und erlangte Befreiung. Janamejaya schwor Takshaka binnen einer Woche zu vernichten. Dazu führte er ein Opfer, das Sapra Satra, aus. Es diente dem Zweck, alle lebenden Schlangen zu vernichten. Da erschien der Weise Astika und unterbrach das Opfer. Seine Mutter Manasa war eine Schlange und sein Vater war Brahmane. Janamejaya lauschte den Worten des Weisen und ließ Takshaka frei. Er endete mit der Vernichtung der Schlangen und seither leben Schlangen und Kurus in Frieden zusammen.

Verschiedene Schreibweisen für Parikshit

Sanskrit Wörter werden in Indien auf Devanagari geschrieben. Damit Europäer das lesen können, wird Devanagari transkribiert in die Römische Schrift. Es gibt verschiedene Konventionen, wie Devanagari in römische Schrift transkribiert werden kann Parikshit auf Devanagari wird geschrieben " परिक्षित् ", in IAST wissenschaftliche Transkription mit diakritischen Zeichen " parikṣit ", in der Harvard-Kyoto Umschrift " parikSit ", in der Velthuis Transkription " parik.sit ", in der modernen Internet Itrans Transkription " parikShit ".

Ähnliche Sanskrit Wörter wie Parikshit

Siehe auch

Literatur

  • Bhagavad Gita, Teil der Mahabharata, mit Einführung in die Mahabharata
  • Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005
  • Carl Capeller: Sanskrit Wörterbuch, nach den Petersburger Wörterbüchern bearbeitet, Strassburg: Trübner, 1887

Weblinks

Weitere Informationen zu Sanskrit und Indische Sprachen

Zusammenfassung Deutsch Sanskrit - Sanskrit Deutsch

Deutsch rings umher wohnend, o. thronend; m. Fürstenn. Sanskrit Parikshit
Sanskrit Parikshit Deutsch rings umher wohnend, o. thronend; m. Fürstenn.

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